{"id":3729,"date":"2009-01-28T09:51:43","date_gmt":"2009-01-28T08:51:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3729"},"modified":"2009-01-28T09:51:43","modified_gmt":"2009-01-28T08:51:43","slug":"hinweise-des-tages-819","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3729","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>Bundessozialgericht hat die Hartz-IV-S&auml;tze f&uuml;r Kinder f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt<\/li>\n<li>Die politische Irrfahrt der Bad Bank<\/li>\n<li>&ldquo;Bad Bank &ndash; Bad System&rdquo;  <\/li>\n<li>Oskar Lafontaine: Mit Helmut Schmidt gegen die Regierung<\/li>\n<li>Konjunkturpaket II<\/li>\n<li>Steuerentlastung im Konjunkturpaket II: &bdquo;1.500 Mio. f&uuml;r die Reichen, 150 Mio. f&uuml;r die Armen&ldquo;<\/li>\n<li>Armutsrisiko im Osten h&ouml;her<\/li>\n<li>R&uuml;ttgers l&auml;sst Obdachlose frieren<\/li>\n<li>F&uuml;r Arbeitnehmer gilt: Gerichtsvollzieher statt Rettungsschirm<\/li>\n<li>Kfz-Steuer: Chance vergeigt &ndash; aus R&uuml;cksicht auf Spritfresser<\/li>\n<li>Windenergie wird nur im Norden der Republik ausgebaut<\/li>\n<li>Au&szlig;er Kontrolle: Digitale Daten<\/li>\n<li>Obama nimmt erst Anlauf<\/li>\n<li>9.  Weltsozialforum mit 100.000 Teilnehmern in Amazonia er&ouml;ffnet<\/li>\n<li>Wirtschaftspolitiker Wend wechselt zur Post<\/li>\n<li>Stockholm spart Asylbewerber krank<\/li>\n<li>Sarkozy: Ein K&ouml;nig unter den M&auml;rchenerz&auml;hlern<\/li>\n<li>Zulassungschaos geht weiter &ndash; Studierende zahlen weiter die Zeche<\/li>\n<li>Europaweite Demonstrationen f&uuml;r die gewerkschaftlichen Forderungen zur Bek&auml;mpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise<\/li>\n<\/ul><p>Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\n<!--more--><br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3729&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Vorschrift &uuml;ber die abgesenkte Regelleistung f&uuml;r Kinder unter 14 Jahre ist verfassungswidrig<\/strong><br>\nDer 14. Senat des Bundessozialgerichts h&auml;lt &sect;&nbsp;28 Abs&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr&nbsp;1 SGB&nbsp;II, der die Regelleistung f&uuml;r Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres auf 60 vH der f&uuml;r alleinstehende Erwachsene ma&szlig;&shy;gebenden Regelleistung festsetzt, f&uuml;r verfassungswidrig. Der Senat gr&uuml;ndet die Annahme von Ver&shy;fassungswidrigkeit auf einen Versto&szlig; gegen \n<ol type=\"a\">\n<li>Art&nbsp;3 Abs&nbsp;1 Grundgesetz in Verbindung mit Art&nbsp;1, 6 Abs&nbsp;2, 20 Abs&nbsp;1 Grundgesetz, weil die Regel&shy;leistung f&uuml;r Kinder bis zur Vollendung des 14.&nbsp;Lebensjahres um 40 vH gegen&uuml;ber der ma&szlig;gebenden Regelleistung f&uuml;r Erwachsene herabgesetzt worden ist, ohne dass der f&uuml;r Kinder not&shy;wendige Bedarf ermittelt und definiert wurde,\n<\/li>\n<li>Art&nbsp;3 Abs&nbsp;1 Grundgesetz, weil das Sozialgeld f&uuml;r Kinder von Empf&auml;ngern der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende nach dem SGB&nbsp;II ab&shy;schlie&szlig;end und bedarfsdeckend sein soll, w&auml;hrend Kinder von Sozialhilfeempf&auml;ngern nach &sect;&nbsp;28 Abs&nbsp;1 Satz&nbsp;2 SGB&nbsp;XII abweichende Bedarfe geltend machen k&ouml;nnen und\n<\/li>\n<li>Art&nbsp;3 Abs&nbsp;1 Grundgesetz, weil &sect;&nbsp;28 Abs&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr&nbsp;3 SGB&nbsp;II die H&ouml;he der Regel&shy;leistung f&uuml;r alle Kinder und Jugendlichen bis zur Vollendung des 14.&nbsp;Lebensjahres einheitlich mit 60&nbsp;vH festsetzt, ohne dabei weitere Altersstufen vorzusehen.\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Nach Auffassung des Senats w&auml;re der Gesetzgeber gehalten gewesen, in dem grundrechtssensiblen Bereich der Sicherung des Existenzminimums von Kindern den Regelsatz auf der Basis einer detaillierten normativen Wertung des Kinder- und Jugendlichenbedarfs festzusetzen. Nur eine solche Festsetzung erm&ouml;glicht den Gerichten, eine begr&uuml;ndete Entscheidung dar&uuml;ber zu treffen, inwieweit der Betrag von 207&nbsp;Euro noch im Gestaltungsspiel&shy;raum des Gesetzgebers lag. Der Senat geht weiterhin davon aus, dass der Gesetzgeber den ihm von Verfassungswegen zustehenden Ge&shy;staltungsspielraum nicht &uuml;berschritten hat, als er die Regelleistung zur Sicherung des Lebensunter&shy;halts f&uuml;r alleinstehende Erwachsene (nach &sect;&nbsp;20 Abs&nbsp;2 SGB&nbsp;II) mit 345&nbsp;Euro festgesetzt hat. Die An&shy;nahme von Verfassungswidrigkeit der Vorschrift &uuml;ber die Regelleistung f&uuml;r Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres l&auml;sst nicht den Schluss zu, dass der Betrag von 207&nbsp;Euro in jedem Fall als nicht ausreichend anzusehen ist, um den Lebensunterhalt von Kindern unter 14&nbsp;Jahren zu sichern.<\/p>\n<p>Der 14. Senat des Bundessozialgerichts hat durch Beschluss vom 27.&nbsp;Januar 2009 in beiden F&auml;llen gem&auml;&szlig; Art&nbsp;100 Abs&nbsp;1 Grundgesetz das Verfahren ausgesetzt und dem Bundes&shy;verfassungs&shy;gericht die Frage zur Entscheidung vorgelegt, ob &sect;&nbsp;28 Abs&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr&nbsp;1 SGB&nbsp;II verfassungsgem&auml;&szlig; ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/juris.bundessozialgericht.de\/cgi-bin\/rechtsprechung\/document.py?Gericht=bsg&amp;Art=ps&amp;Datum=2009&amp;nr=10753&amp;pos=0&amp;anz=3\">Bundessozialgericht<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bevor man nun allzu gro&szlig;e Hoffnungen in dieses Urteil setzt, sollte man ber&uuml;cksichtigen, dass das Bundessozialgericht die Frage, ob der Betrag von 207 Euro ausreichend ist, um den Lebensunterhalt von Kindern von Hartz-IV-Empf&auml;ngern zu sichern, ausdr&uuml;cklich nicht entschieden wurde. &Uuml;brigens anders als die Vorinstanz, das Hessische Landessozialgericht, das ausdr&uuml;cklich feststellte, dass die Hartz-IV-Regelleistung nicht das soziokulturelle Existenzminimum abdecke. Selbst wenn das Bundesverfassungsgericht den formalen rechtlichen Argumenten folgen w&uuml;rde, w&auml;re wohl diese Kernfrage immer noch offen.<\/em><\/p>\n<p>Der politische Druck muss also nach wie vor aufrechterhalten bleiben, um den &uuml;ber eine Million Kinder bis 15 Jahren, die auf Sozialgeld angewiesen sind, zu ihrem Recht auf Existenzsicherung zu verhelfen.<\/p>\n<p>Die Gro&szlig;e Koalition hatte sich inzwischen darauf verst&auml;ndigt den Satz von 60 auf 70 Prozent des Regelsatzes f&uuml;r Erwachsene auf 246 Euro anzuheben. Es bliebe also bei einem nur prozentualen Abschlag, ohne dass der tats&auml;chliche Bedarf ermittelt wurde. Nach den Urteilskriterien des Bundessozialgerichtes w&auml;re also auch diese Regelung verfassungswidrig.<\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Heribert Prantl: Die Arbeitslosen nagen am gordischen Knoten <\/strong><br>\nNun wird das Bundesverfassungsgericht ganz grunds&auml;tzlich untersuchen, ob nicht die Kinder prinzipiell zu wenig Geld erhalten. Das Bundessozialgericht hat n&auml;mlich soeben die Betr&auml;ge, die nach Hartz IV f&uuml;r die Kinder von Arbeitslosen bezahlt werden, f&uuml;r so niedrig gehalten, dass das mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz nicht in Einklang zu bringen sei. <\/p>\n<p>Kinder von Arbeitslosen w&uuml;rden vom Staat verfassungswidrig kurzgehalten, meint das Bundessozialgericht. Und das Landessozialgericht Darmstadt hat nicht nur dieses Detail, sondern die Gesamtkonstruktion der Bedarfsbemessung nach Hartz IV f&uuml;r verfassungswidrig gehalten. Das ganze Gesetzespaket liegt daher nun auf dem Tisch des Bundesverfassungsgerichts.<br>\nMan braucht keine prophetische Kraft, um zu prognostizieren, dass das Hartz-IV-Gesetz die Pr&uuml;fung in Karlsruhe nicht unbeschadet &uuml;berstehen wird. Der Gesetzgeber wird das Gesetz v&ouml;llig neu durchdenken, neu konstruieren und neu schreiben m&uuml;ssen &ndash; im Geist des sozialen Rechtsstaats, also ohne die Kleinlichkeiten, ohne die b&uuml;rokratischen Schikanen und ohne die Verwaltungexzesse, die das Gesetz heute verlangt.<\/p>\n<p>Schon jetzt hat die H&auml;lfte aller Klagen Erfolg; so eine Quote gibt es in keinem anderen Rechtsgebiet. Das liegt nicht an der Gro&szlig;z&uuml;gigkeit der Richter, sondern an den einschl&auml;gigen Paragraphen und den &uuml;berforderten Beh&ouml;rden: Das &ldquo;Gesetz &uuml;ber die Grundsicherung f&uuml;r Arbeitssuchende&rdquo;, so der amtliche Titel des Hartz-IV-Gesetzes, ist eine gesetzgeberische Katastrophe; seit seinem Inkrafttreten 2005 wurde es fast zwei Dutzend Mal ge&auml;ndert. Das hat die Gesetzeslage nicht einfacher gemacht.<br>\nWenn je ein Gesetz ein gordischer Knoten war: Das Hartz-IV-Gesetz ist einer. Seit der Antike wei&szlig; man, was zu tun ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/598\/456267\/text\/%20\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>&ldquo;Eine Klatsche f&uuml;r die Politik&rdquo;<\/strong><br>\nDas Bundessozialgericht hat die Hartz-IV-S&auml;tze f&uuml;r Kinder f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt. Die Sozialverb&auml;nde begr&uuml;&szlig;en das Urteil &ndash; und stellen weitere Forderungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/587\/456256\/text\/\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe noch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Ohne Geld keine Teilhabe<\/strong><br>\nDie Hartz-IV-Gesetze sind reich an Absurdit&auml;ten. Doch die Regel, die dem Bedarf von Kindern gerecht werden soll, ist selbst im versammelten Irrsinn eine Ausnahmeerscheinung. Kinder unter 14 Jahren bekommen nur 60 Prozent der Erwachsenen-Leistung. Punkt. Egal ob es um einen S&auml;ugling, ein sechsj&auml;hriges Schulm&auml;dchen oder einen Pubertierenden geht. Das ist in etwa so schlicht, als w&uuml;rde der Gesetzgeber mit der K&ouml;rpergr&ouml;&szlig;e argumentieren: Hey, Kinder m&uuml;ssen einfach weniger Geld bekommen als Erwachsene, sie sind schlie&szlig;lich etliche Zentimeter k&uuml;rzer.<\/p>\n<p>Das Bundessozialgericht hat diesem Unfug jetzt ein Ende gemacht. Mit seinem Urteil tr&auml;gt es der Politik auf, den Bedarf von Kindern endlich detailliert zu berechnen. Sie werden also in Zukunft als vollwertige Hilfeempf&auml;nger und nicht l&auml;nger als Anh&auml;ngsel mit minderem Bedarf behandelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/ohne-geld-keine-teilhabe\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die politische Irrfahrt der Bad Bank<\/strong><br>\nBrauchen wir den staatlichen M&uuml;llabladeplatz f&uuml;r faule Wertpapiere? Diese Frage ist &uuml;berfl&uuml;ssig &ndash; m&ouml;glicherweise. Denn es gibt ihn schon &ndash; kraft eines EU-Beschlusses. Behaupten Berliner Politiker. Br&uuml;sseler dementieren. Die FTD protokolliert die Groteske.\n<p>Bisher hie&szlig; es: Der deutsche Bankenrettungsfonds Soffin d&uuml;rfe den Geldh&auml;usern aufgrund einer EU-Auflage ausfallgef&auml;hrdete Papiere nur f&uuml;r bis zu 36 Monate abnehmen. Anschlie&szlig;end m&uuml;ssen die Banken die Titel zur&uuml;ckkaufen.<\/p>\n<p>Dann platzt Ende vergangener Woche die Bombe. Am Donnerstag l&auml;sst die Staatssekret&auml;rin im Finanzministerium, Nicolette Kressl, erstmals durchblicken, dass es die 36-Monats-Regelung gar nicht mehr gibt. Am Freitag dann erkl&auml;rt Ministeriumssprecher Torsten Albig dass der Soffin die Risikopapiere der Banken tats&auml;chlich nicht nur drei Jahre, sondern unendlich lange, bis zur Endf&auml;lligkeit, halten d&uuml;rfe &ndash; und der Fonds so zu der von vielen ersehnten Bad Bank werden k&ouml;nnte. Auf die Abschaffung der Frist h&auml;tten sich Bundesfinanzministerium und EU-Kommission einvernehmlich geeinigt, hei&szlig;t es in Berlin &ndash; bereits vor langer Zeit schon, am 12. Dezember&hellip;<br>\nDas Problem: Banken, Soffin, &Ouml;ffentlichkeit bleibt die Einigung komplett verborgen.<\/p>\n<p>Noch r&auml;tselhafter wird der Sachverhalt am Abend: Br&uuml;ssel dementiert offiziell, dass es eine neue Vereinbarung, die ja f&uuml;r alle EU-L&auml;nder gelten w&uuml;rde, mit Berlin gebe&hellip;.<br>\nDas Dementi aus Br&uuml;ssel d&uuml;rfte auch Bundesbankchef Axel Weber verbl&uuml;ffen. Der n&auml;mlich erkl&auml;rt Montagabend auf einer Veranstaltung laut Redetext, dass die Kommission sehr wohl die 36-Monats-Befristung fallen gelassen habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:R%E4tselhafte-36-Monate-Die-politische-Irrfahrt-der-Bad-Bank\/466213.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Entweder wei&szlig; im Finanzministerium die linke Hand nicht mehr was die rechte tut oder die &bdquo;Bad Bank&ldquo; ist entsprechend dem Dr&auml;ngen der Banker schon l&auml;ngst beschlossene Sache und man wartet nur noch darauf, dass der schwarze Peter nach Br&uuml;ssel geschoben werden kann. Dieses Spiel hat man bei der EU-Kommission offenbar durchschaut. Nun muss der Bundesfinanzminister wohl selbst eine Begr&uuml;ndung suchen, wie man den Menschen vermitteln soll, dass sie f&uuml;r den gesamten M&uuml;ll der Banken gerade stehen sollen. Aber keine Sorge, Merkel und Steinbr&uuml;ck wird schon etwas einfallen. Wetten, dass es wieder nur die Schuld der anderen ist, dass Deutschland nicht anders kann, eine &bdquo;Bad Bank&ldquo; einzurichten und wetten, dass es einmal mehr nur deshalb geschieht, damit Arbeitspl&auml;tze gerettet werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Bad Bank &ndash; Bad System&rdquo; <\/strong><br>\nDie Toxic Waste-Papiere in die Bad Bank, so scheint die alte neu aufgew&auml;rmte Zauberformel zur L&ouml;sung der Finanzkrise zu lauten. Die WestLB gibt schon mal einen Vorgeschmack auf die Dimension bzw. den Offenbarungseid des wahren Desaster bei den faulen Kapitalanlagen, mit einem avisierten Beitrag von bis zu 100 Mrd. Euro in die Bad Bank, im Endeffekt m&uuml;&szlig;ig ob dies als ausgelagerte Bank oder als gro&szlig;e L&ouml;sung durch den Staat geschieht. Der Steuerzahler wird bluten.\n<p>Die Bilanzsumme (Aktiva) der WestLB betrug zum 3. Quartal 2008, aufgeblasene 273,1 Mrd. Euro. 36,6% dieser Verm&ouml;genswerte m&ouml;chte die WestLB nun in die Bad Bank schieben. Dies entspricht fast denen in der Bilanz angegebenen Risikoaktivas von 107,8 Mrd. Euro!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaftquerschuss.blogspot.com\/2009\/01\/bad-bank-bad-system.html\">Quersch&uuml;sse<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mit erschreckend interessanten Zahlen und Daten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Oskar Lafontaine: Bundesregierung versagt bei der Regulierung der Finanzm&auml;rkte<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/rede.php?artikel=1365878595\">Linksfraktion <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist schon erstaunlich, dass sich seitens der SPD kein Mensch f&uuml;r Schmidts Analyse interessiert. Auch eine kurze Recherche im Internet zeigt, dass die Medien diesen Diskussionsbeitrag ignorieren. Sollte die Presselandschaft tats&auml;chlich so ideologisch geflutet sein, dass allein die Bereitschaft des gef&auml;hrlichen Herrn Lafontaine, diese Vorschl&auml;ge dem Parlament vorzulegen, selbst eine Diskussion dar&uuml;ber obsolet macht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kabinett hat zweites Konjunkturpaket auf den Weg gebracht<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/ts9998.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Wenn Sie diese Tagesschau anschauen, dann werden Sie erfahren, auf welch niedrigem Niveau und belastet mit welchem Vorurteilen bei uns solche wichtigen Entscheidungen begleitet werden. Alle handelnden Personen, Merkel, Steinmeier und Steinbr&uuml;ck, geben mit ihren &Auml;u&szlig;erungen zu den neuen Schulden und Opfern zu erkennen, dass sie das Minimum an &ouml;konomischen Zusammenh&auml;ngen nicht durchschauen. Sie haben immer noch nicht verstanden, dass die Schulden sehr viel h&ouml;her w&uuml;rden, wenn sie jetzt nicht investieren in ein Besch&auml;ftigungsprogramm. Sie sprechen von Opfern, ohne zu begreifen, dass die Opfer f&uuml;r uns alle sehr viel gr&ouml;&szlig;er w&uuml;rden, wenn nichts geschieht. Sie k&ouml;nnten allerdings dann Recht behalten, wenn es sich erweisen sollte, dass dieses ohne den n&ouml;tigen Verstand und vor allem ohne die n&ouml;tige Emotion gemachte Konjunkturprogramm zu schwach, falsch angesetzt ist und deshalb nicht wirkt. Wenn es wirkt, dann stimmt alles nicht, was die Dame und die Herren erz&auml;hlen. &ndash; Eines muss man ihnen zugestehen, f&uuml;r eine aufkl&auml;rende Position &uuml;ber solche Zusammenh&auml;nge finden sie in den Hauptmedien keine Unterst&uuml;tzung. Was am Abend des 27. Januar zum Beispiel Tom Buhrow erz&auml;hlt hat, ist von der gleichen Qualit&auml;t: mehr Schulden, mehr Belastung k&uuml;nftiger Generationen usw.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu den Versuchen der Regierungsparteien einen &bdquo;publizistischen Burgfrieden&ldquo; herzustellen und zum widerspr&uuml;chlichen Verhalten der Medien siehe auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Der Burgfriede ist gescheitert<\/strong><br>\nJetzt warnen ausgerechnet jene Medien, die im alten Jahr besonders lauthals noch sehr viel gr&ouml;&szlig;ere Konjunkturprogramme forderten, vor einem drohenden Staatsbankrott.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/regierung-schickt-paket-auf-den-weg\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>Statt &uuml;ber neue Schulden zu reden, sollte die Debatte vor allem darum gehen, ob die Ma&szlig;nahmen des Konjunkturpakets richtig und effizient sind.<\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<\/li><li><strong>IMK: Konjunkturpaket II reduziert Wachstumsverlust um 0,6 Prozentpunkte &ndash; mehr Wirkung mit besserem Zuschnitt <\/strong><br>\nDas Konjunkturprogramm der Bundesregierung sollte dringend nachgebessert werden, um seine Wirksamkeit zu erh&ouml;hen. Problematisch ist vor allem die Zusammensetzung des Konjunkturpakets II: Bei einem Gesamtvolumen, das nur an der Untergrenze des Erforderlichen liegt, flie&szlig;t zu viel Geld in Steuer- und Abgabensenkungen und damit in konjunkturell wenig effiziente Ma&szlig;nahmen. Zudem treten diese viel zu sp&auml;t in Kraft. Es w&auml;re daher sinnvoll, zumindest die vorgesehene Kinderzulage als schnell wirkendes Element deutlich aufzustocken. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. &ldquo;Die Krise herrscht jetzt und nicht erst zur Jahresmitte 2009&rdquo;, warnen die Wissenschaftler in einer neuen Untersuchung, die am heutigen Dienstag als IMK Policy Brief erscheint. &ldquo;Die Konstruktion des Konjunkturprogramms, das sp&auml;te Inkrafttreten und der hohe Anteil von Steuer- und Abgabensenkungen verhindern, dass die Wirtschaft in Deutschland bereits in diesem Jahr effektiv stabilisiert wird. Stattdessen l&auml;sst man sie in eine tiefe Rezession fallen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/320_94216.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung&nbsp; <\/a><\/li>\n\n<li><strong>Steuerentlastung im Konjunkturpaket II: &bdquo;1.500 Mio. f&uuml;r die Reichen, 150 Mio. f&uuml;r die Armen&ldquo;<\/strong><br>\nIm Rahmen des Konjunkturpakets II verspricht die Bundesregierung Einkommensteuerentlastungen von 2,9 Mrd. in 2009 und 6,05 Mrd. Euro in 2010. Auf Nachfrage von Axel Troost, dem finanzpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, musste die Bundesregierung nun pr&auml;zisieren, welche Einkommensgruppen wie stark von diesen Steuersenkungen profitieren.<br>\nAus der Antwort des Bundesfinanzministeriums geht hervor, dass f&uuml;r die Jahre 2009 und 2010 Bezieher von niedrigen Einkommen bis 10.000 Euro (bzw. 20.000 bei Verheirateten) um 150 Mio. Euro entlastet werden. Gutverdiener mit &uuml;ber 53.000 Euro (bzw. 106.000 Euro bei Verheirateten) hingegen bekommen 1.450 Mio. Euro, also fast das zehnfache, an Einkommensteuerentlastung.\n<p>&bdquo;Endlich gesteht es auch die Bundesregierung ein: Die Steuerentlastungen im Konjunkturprogramms II haben nicht viel mit Konjunktur, aber sehr viel mit Klientelbedienung im (Vor-)Wahlkampf zu tun&ldquo;, kommentierte Troost.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/090128%20%20Steuerentlastung%20im%20Konjunkturpaket%20II.pdf\">Axel Troost [PDF &ndash; 12 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Armutsrisiko im Osten h&ouml;her<\/strong><br>\nDie Gefahr, in die Armut zu rutschen, ist im Osten h&ouml;her als im Westen. Das belegt eine Studie des Armutsforschers Roland Merten von der Friedrich-Schiller-Universit&auml;t Jena. Danach liegt das Risiko in den neuen L&auml;ndern bei 20 Prozent, deutschlandweit sind es 14,3 Prozent. \n<p>Die Studie belegt dar&uuml;ber hinaus, dass vor allem Alleinerziehende Gefahr laufen, arm zu werden. Deutschlandweit geh&ouml;ren 39 Prozent zu dieser Gruppe. In Th&uuml;ringen ist es laut Studie sogar jede Zweite.<\/p>\n<p>Das deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (IfW)hatte vorige Woche mitgeteilt, dass das Nettoverm&ouml;gen seit 2002 im Westen um elf Prozent gestiegen, im Osten dagegen um knapp zehn Prozent gesunken sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/6078790.html\">mdr info<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>R&uuml;ttgers l&auml;sst Obdachlose frieren<\/strong><br>\nNRW-Landeschef J&uuml;rgen R&uuml;ttgers (CDU) will bei der Obdachlosenhilfe sparen. Dabei ist er Schirmherr einer Hilfsorganisation. Das kratzt an seinem Image als sozialer Landesvater.<br>\nNordrhein-Westfalens Ministerpr&auml;sident J&uuml;rgen R&uuml;ttgers vernachl&auml;ssigt seine Pflichten als Schirmherr der Obdachlosen-Hilfsorganisation &ldquo;Gemeinsam gegen die K&auml;lte&rdquo;. Der Christdemokrat, der allein zur Unterst&uuml;tzung des Konjunkturpakets II der Bundesregierung einen Nachtragshaushalt von 700 Millionen Euro locker macht, will einen Teil des Geldes ausgerechnet bei der Hilfe f&uuml;r Wohnungslose wieder einsparen. Im Haushalt des gr&ouml;&szlig;ten Bundeslands, den der D&uuml;sseldorfer Landtag ab heute ber&auml;t, fehlen 1,12 Millionen Euro f&uuml;r das Projekt &ldquo;Wohnungslosigkeit vermeiden &ndash; dauerhaftes Wohnen sichern&rdquo;. Die Initiative steht damit vor dem Aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/ruettgers-laesst-obdachlose-frieren\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>F&uuml;r Arbeitnehmer gilt: Gerichtsvollzieher statt Rettungsschirm <\/strong><br>\nDie Mitarbeiter einer kleinen Druckerei in Franken k&ouml;nnen es nicht fassen. Bis zum Schluss haben sie ihrem insolventen Betrieb die Treue gehalten, sogar versp&auml;tete Lohnzahlungen in Kauf genommen. Und genau daf&uuml;r werden sie jetzt bestraft. Weil sie von der Krise ihres Arbeitgebers wussten, sollen sie drei Monate ihres Gehalts zur&uuml;ckzahlen. Das ist ein Wahnsinn? Nein, das ist deutsches Insolvenzrecht!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/das-erste\/report-muenchen\/report-gerichtsvollzieher-insolvenz-ID1232712933296.xml\">report M&uuml;nchen<\/a><\/li>\n<li><strong>Chance vergeigt &ndash; aus R&uuml;cksicht auf Spritfresser<\/strong><br>\nMan ist in Berlin einiges gewohnt an faulen Kompromissen und wachsweichen Deals. Aber die neue KfZ-Steuer macht mich wirklich zornig. Zur Erinnerung: Vor mehr als drei Jahren vereinbarte&nbsp;die Gro&szlig;e Koalition eine Umstellung der Kfz-Steuer auf den CO2-Aussto&szlig;. Das Ziel: weniger Spritverbrauch und weniger klimasch&auml;dliches Kohlendioxid aus den Auspuffrohren. \n<p>Und jetzt?<\/p>\n<p>Gut, ein sparsamer Wagen mit niedrigem CO2-Aussto&szlig; spart k&uuml;nftig rund 50 Euro Steuern&nbsp;im Jahr. Aber knapp 50 Euro weniger zahlt man auch f&uuml;r einen&nbsp;VW Tiguan 2.0 TDI. Obwohl dessen CO2-Aussto&szlig;&nbsp;deutlich &uuml;ber jener Marke liegt, die als einigerma&szlig;en klimavertr&auml;glich gilt. Die EU sieht diese Grenze bei 120 Gramm je Kilometer. Der VW Tiguan liegt fast 30 Prozent&nbsp;dar&uuml;ber. Und selbst ein&nbsp;Fahrzeug, dessen CO2-Aussto&szlig; den EU-Grenzwert um sagenhafte 150 Prozent &uuml;bersteigt, kostet k&uuml;nftig keinen Euro Kfz-Steuer zus&auml;tzlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/kommentarkfzsteuer102.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung H.K.:<\/strong> Kein vern&uuml;nftiger Mensch bestreitet die Notwendigkeit von Kompromissen in der Demokratie, zumal von gro&szlig;koalition&auml;ren. Was jedoch wirklich w&uuml;tend macht, sind faule Kompromisse aus einem Sammelsurium fauler Detail-Kompromisse mit Zick-Zack-Trippelschritten nach links und rechts &nbsp;auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner, bei denen die politische Zielsetzung und Richtung genauso verloren geht wie ein effizienter Einsatz von Steuermitteln. Das gilt in&nbsp;diesem Fall wie auch f&uuml;r den schamlos infamen Griff der Union in die ohnehin hochdefizit&auml;re Staatskasse f&uuml;r Steuergeschenke an Wohlhabende ohne Nachfrageimpuls im Rahmen des Konjunkturpakets II. Derartige Mogelpackungen sollten &nbsp;per se in die Kategorie &bdquo;nicht verhandelbar&ldquo; fallen, da unsinnig. &nbsp;Was nicht sachdienlich ist, ist per se nicht einmal diskussionsf&auml;hig.<\/em><\/p>\n<p>Alte untaugliche &bdquo;Rezepte&ldquo; und Reflexe kommen einem konzept- und letztlich wirkungslosen Herumkurieren an Symptomen gleich. Die Gr&ouml;&szlig;e von Problemen &nbsp;braucht jedoch ad&auml;quate gro&szlig;e L&ouml;sungsans&auml;tze, die die gro&szlig;e Koalition in vielen Bereichen &nbsp;eher verbaut statt &ouml;ffnet. <\/p>\n<p>Wenn an der Architektur schon die Statik faul ist, kann man die Pl&auml;ne getrost vergessen. Mit notwendigen vern&uuml;nftigen Kompromissen hat das alles nichts mehr zu tun.<\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Geldsegen f&uuml;r ausl&auml;ndische Autobauer<\/strong><br>\nDie Abwrackpr&auml;mie aus dem Konjunkturpaket II soll der darbenden deutschen Autoindustrie auf die Spr&uuml;nge helfen. Doch beim anschlie&szlig;enden Neukauf haben beispielsweise die Franzosen mehr CO2-arme Autos im Angebot und profitieren entsprechend.<\/p>\n<p>In den Genuss der franz&ouml;sischen Abwrackpr&auml;mie von 1.000 Euro kommt nur, wer ein Fahrzeug mit einem C02-Aussto&szlig; von weniger als 160 Gramm pro Kilometer kauft. Das kann dann auch ein VW Polo sein, doch die S-Klasse von Mercedes oder ein BMW der 7er Reihe d&uuml;rften unter diesen Umst&auml;nden nicht zu den Gewinnern des franz&ouml;sischen Weges z&auml;hlen.<br>\nDeutschland hat zwar eine deutlich h&ouml;here Pr&auml;mie auf den Weg gebracht, jedoch auf den &Ouml;koimpuls verzichtet. Doch wenn die Verbraucher jetzt zu g&uuml;nstigen und verbrauchsarmen Fahrzeugen ausl&auml;ndischer Hersteller greifen, dann ist das ihr gutes Recht, sagt der SPD-Abgeordnete Matthias Groote.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/europaheute\/910449\/\">DLF<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Windenergie wird nur im Norden der Republik ausgebaut<\/strong><br>\nVon den 866 neu aufgerichteten Windr&auml;dern stehen gerade 9 in Baden-W&uuml;rttemberg und 13 in Bayern. In Hessen, wo die CDU ihre Kreisverb&auml;nde angehalten hat, die Errichtung von Windanlagen m&ouml;glichst mittels der Raumplanung zu erschweren, wurden 19 Anlagen gebaut. Spitzenreiter in Sachen neuer Windenergieanlagen war 2008 Brandenburg mit 219 Anlagen (407,95 MW). Auf den n&auml;chsten Pl&auml;tzen folgen Niedersachsen (196 Anlagen, 383,67 MW), Sachsen-Anhalt (117, 227,2) und Schleswig-Holstein (82, 179,3). 76 Prozent der insgesamt bisher installierten Leitungen stehen in den L&auml;ndern Nordrhein-Westfalen (11 Prozent), Niedersachsen (25), Sachsen-Anhalt (13), Brandenburg (16) und Schleswig-Holstein (11).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/2\/122415\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es mag ja sein, dass in S&uuml;ddeutschland weniger Wind weht, deshalb ist vermutlich dort auch der politische Mief am gr&ouml;&szlig;ten. Es erstaunt deshalb auch nicht, dass von dort (z.B. Wirtschaftsminister Glos, CSU) der gr&ouml;&szlig;te politische Druck auf eine Verl&auml;ngerung der Laufzeit der alten Atommeiler ausge&uuml;bt wird und gleichzeitig jede Verantwortung f&uuml;r den Atomm&uuml;ll auf die Nordl&auml;nder abgeschoben wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Au&szlig;er Kontrolle: Digitale Daten<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngsten Skandale &ndash; seien es die Millionen Rufnummern der Telekom-Kunden, die in Umlauf gerieten, oder der Datenklau bei der Berliner Landesbank &ndash; stimmen nachdenklich: Wer hat eigentlich die Kontrolle &uuml;ber digitale Daten? Vor dem Hintergrund, dass die Menge und Breite erfasster digitaler Daten in Zukunft Dank g&uuml;nstiger Speichermedien noch zunehmen wird, stellt sich ebenso die Frage, wo diese Entwicklung hinf&uuml;hrt. Werden wir zum gl&auml;sernen Menschen?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/frameless.php?url=\/neues\/sendungen\/magazin\/130305\/index.html\">3sat (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/mediathek.php?obj=11127&amp;mode=play\">3sat (Video)<\/a><\/li>\n<li><strong>Eiltempo setzt der neue US-Pr&auml;sident seine politische Agenda um &ndash; mit einer guten Strategie: Erst einmal merzt Obama Bushs Fehler aus und schaut dann vorw&auml;rts.<\/strong><br>\nGleich am ersten Tag traf sich Obama mit f&uuml;hrenden Milit&auml;rs, um den R&uuml;ckzug aus dem Irak einzuleiten. Er unterzeichnete zahlreiche Erlasse, um die Werkzeuge aus Bushs Kreuzzug gegen Terrorismus, Abtreibung, Wissenschaft und Transparenz einzukassieren. In den folgenden Tagen legte er in unvermindertem Eiltempo nach und verk&uuml;ndete das Ende des Systems Guant&aacute;namo und der damit einhergehenden Menschrechtsverletzungen. Er erlie&szlig; eine Serie neuer Ethikregeln f&uuml;r das Politikgesch&auml;ft in Washington. Er fror die Spitzengeh&auml;lter seiner Mitarbeiter im Wei&szlig;en Haus ein und schaffte es, die Sicherheitsdienste davon zu &uuml;berzeugen, dass er seinen geliebten Blackberry behalten durfte. Seine, wie er sagt, Nabelschnur zur realen Welt, sein winziger, offener Kanal f&uuml;r Freunde, die ihm sagen wollen, dass er etwas falsch macht. \n<p>Am Montag lieferte er schlie&szlig;lich nach, was Umweltsch&uuml;tzer und Klimaaktivisten mit angehaltenem Atem erwarteten: Die Berufung eines Sonderbeauftragten f&uuml;r die Klima- und Energiewende sowie eine erneute Absichtserkl&auml;rung, dass die USA energie- und umweltpolitisch neue Wege gehen werden. Am Nachmittag folgte das erste Fernsehinterview seit seinem Amtsantritt. Es war der Sender al-Arabia, der Obamas Ank&uuml;ndigung f&uuml;r eine diplomatische Nahostinitiative in die muslimische Welt sendete. Zw&ouml;lfmal benutzte er dabei das Wort &ldquo;Respekt&rdquo; und erz&auml;hlte von seinen Verwandten, die selbst Muslime seien. <\/p>\n<p>Im Obama-Team will man das Schicksal der eigenen Weltanschauung keineswegs biblischen Kr&auml;ften &uuml;berlassen, sondern bastelt l&auml;ngst an nichts Geringerem als dem Hauptquartier der Graswurzelbewegung. &ldquo;Organisieren f&uuml;r Amerika&rdquo; hei&szlig;t das gewagte Unterfangen kurz und b&uuml;ndig. Obamas genialer Wahlkampfleiter David Plouffe soll mit wenig Personal, aber viel Internet Millionen von Unterst&uuml;tzern, Aktivisten und Fans weiterhin per E-Mails bei der Stange halten. Ziel ist es, sie zu einer Unterst&uuml;tzermasse zu verlinken. Sie sollen Obama k&uuml;nftig per Klick helfen, die gewaltigen Reformvorhaben durch den Kongress zu dr&uuml;cken. Es solle, so das Obama-Team, so viel Druck von unten erzeugt werden, dass kein Republikaner es sich mehr erlauben kann, kurzsichtige Klientelinteressen zu bedienen. <\/p>\n<p>Dieses Experiment k&ouml;nnte die Vereinigten Staaten in eine neue &Auml;ra der Demokratie katapultieren. <\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong><\/em><\/p>\n<ol>\n<li>Alleine der andere Umgang mit dem Islam w&auml;re schon ein riesiger Fortschritt&hellip;<\/li>\n<li>Der Schlussabsatz ist auch ein Signal an uns NachDenkSeiten-Macher und an die politische Bewegung, die die neuen M&ouml;glichkeiten nutzt und nicht missbraucht. <\/li>\n<\/ol>\n<p><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung R.S.:<\/strong> Wir m&uuml;ssen zwar noch abwarten, was am Ende tats&auml;chlich reformiert wird. Erfrischend sind die Nachrichten aus Washington aber trotzdem.<\/em><\/p><\/li>\n<li>9. Weltsozialforum mit 100.000 Teilnehmern in Amazonia er&ouml;ffnet<br>\nMit rund 100.000 Teilnehmern ist am Dienstag im brasilianischen Bel&eacute;m das neunte Weltsozialforum er&ouml;ffnet worden. F&uuml;nf Tage lang werden in der Amazonasmetropole auf 2.600 Veranstaltungen die vielf&auml;ltigen Probleme der wachsenden Armut, der andauernden Kriege und der drohenden Umwelt- und Klimakatastrophe thematisiert sowie Alternativen diskutiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/detailsicht\/datum\/2009\/01\/27\/9-weltsozialforum-mit-100000-teilnehmern-in-amazonia-eroeffnet\/?cHash=e4d849481a\">attac<\/a>\n<p>Siehe das <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/fileadmin\/user_upload\/bundesebene\/Pressegruppe\/WSF_2009_Programm_deutscher_Organisationen.pdf\">Programm des 9. Weltsozialforums [PDF &ndash; 5,2 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wirtschaftspolitiker Wend wechselt zur Post<\/strong><br>\nDer SPD-Wirtschaftspolitiker Rainer Wend verl&auml;sst den Deutschen Bundestag und wechselt zum 1. April zur Deutschen Post AG. Die nordrhein-westf&auml;lische Bundestagsabgeordnete Ute Berg ist jetzt als neue wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion gew&auml;hlt worden. Die 55-J&auml;hrige setzte sich nach Angaben aus der Fraktion mit 101 zu 71 Stimmen gegen den nieders&auml;chsischen SPD-Chef Garrelt Duin durch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ngo-online.de\/ganze_nachricht.php?H=N&amp;Nr=19199\">NGO-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dass der wirtschaftspolitische Sprecher Rainer Wend das Schiff verl&auml;sst, das er selbst versenkt hat, hatten wir schon gemeldet. Dass der <a href=\"?p=3033\">&bdquo;Handlanger der Konservativen&ldquo;<\/a> und Wahlverlierer in Niedersachsen Garrelt Duin sich entsorgen lassen wollte war uns noch nicht bekannt. Offenbar gilt bei den Sozialdemokraten nur noch das Motto &bdquo;Rette sich wer kann&ldquo;. Axel Nawrath, Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium, wir Vorstand bei der KfW-Bankengruppe.<br>\nFinanzsenator Sarrazin dr&auml;ngt zur Bundesbank. Sein Nachfolger soll angeblich der zweite Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium J&ouml;rg Asmussen werden, wenn er nicht zur Deutschen Bank geht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Stockholm spart Asylbewerber krank<\/strong><br>\nIn Schwedens Hauptstadt bleiben Patienten wegen eines Billigunternehmens in der Gesundheitsf&uuml;rsorge auf der Strecke. Doch die Stadt spart und mit 31 Prozent stimmt die Rendite.<br>\nDoch es dauerte l&auml;nger als ein Jahr, bis die staatliche Sozialverwaltung &ldquo;Socialstyrelsen&rdquo; dieses Gesundheitsunternehmen genauer unter die Lupe nahm. Das vernichtende Urteil mit den Worten des regionalen &ldquo;Socialstyrelsen&rdquo;-Chefs Staffan Blom lautet: &ldquo;V&ouml;llig inakzeptable Missst&auml;nde&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/europa\/artikel\/1\/stockholm-spart-asylbewerber-krank\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein K&ouml;nig unter den M&auml;rchenerz&auml;hlern<\/strong><br>\nEs war einmal ein kleiner Junge. In der Schule wurde er geh&auml;nselt, auch wegen seiner geringen K&ouml;rpergr&ouml;&szlig;e. Wenn er nach Hause kam, wartete niemand auf ihn. Er wohnte in der Vorstadt &ndash; einer ganz vornehmen allerdings, in Neuilly. Und im K&uuml;hlschrank, aus dem er sich allein bedienen musste, war Lachs, allerdings aus dem Supermarkt. Das Schl&uuml;sselkind hat viel gelitten und ist dadurch stark geworden. Diese Legende &ndash; Legenden m&uuml;ssen keineswegs L&uuml;gen sein &ndash; von der Herkunft eines Jungen, der Pr&auml;sident werden wollte, verbreiteten Nicolas Sarkozys Kommunikationsberater im Wahlkampf vor zwei Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub5C2BFD49230B472BA96E0B2CF9FAB88C\/Doc~E5696F2D5A0164D92A85383FCD49F3853~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Zulassungschaos geht weiter &ndash; Studierende zahlen weiter die Zeche<\/strong><br>\nDer fzs &auml;u&szlig;ert sich angesichts der heutigen Sondersitzung der HRK entsetzt &uuml;ber die Fortf&uuml;hrung des Zulassungschaos an den Hochschulen. Dem Anschein nach, wird wegen den ungel&ouml;sten Fragen zwischen HRK, ZVS und Politik keine Verbesserung zu Beginn des Studienjahres 2009\/10 zu erwarten sein.\n<p>Hierzu erkl&auml;rt Florian Keller, Mitglied des fzs-Vorstands: &ldquo;Mit diesem Scheitern zeichnet sich ein trauriges Lehrbuchbeispiel f&uuml;r den, durch die F&ouml;deralismusreform versch&auml;rften, Bildungsf&ouml;deralismus ab. In der BRD scheint es zur Zeit nicht m&ouml;glich zu sein, grundlegende Verwaltungsaufgaben im Bildungssystem gemeinsam zu stemmen. Die Folgen f&uuml;r Studienbewerberinnen und Bewerber sind verheerend.&rdquo;<\/p>\n<p>&ldquo;Es scheint, als ob das Problem nur durch ein zentrales Zulassungsgesetz l&ouml;sen l&auml;sst. Hier m&uuml;ssen sich dann aber alle Hochschulen beteiligen &ndash; und Mobilit&auml;tshindernisse wie etwa verschobene Semesterzeiten radikal ausger&auml;umt werden.&rdquo; so Gadow abschliessend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fzs.de\/show\/212361.html\">fzs<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist ein wirkliches Trauerspiel, das hier zwischen Hochschulrektorenkonferenz, und den L&auml;ndern (der KMK) abl&auml;uft. Seit Jahren blockieren sie ein geregeltes Zulassungsverfahren und blockieren die Vorschl&auml;ge der ZVS. Diese Unf&auml;higkeit wird auf dem R&uuml;cken der Studienbewerber ausgetragen.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu nochmals: <\/em><\/p>\n<p><strong>GEW fordert Bundesgesetz f&uuml;r den Hochschulzugang<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich f&uuml;r ein Bundesgesetz zur Regelung des Hochschulzugangs ausgesprochen. &bdquo;Die Hochschulen sind mit der dezentralen Steuerung des Hochschulzugangs offensichtlich &uuml;berfordert. Viele junge Menschen m&uuml;ssen sich an mehreren Hochschulen gleichzeitig bewerben, am Ende bleiben viele Studienpl&auml;tze unbesetzt. Vor dem Hintergrund eines bevorstehenden Ansturms junger Menschen auf viel zu wenige Studienpl&auml;tze ist das unverantwortlich&ldquo;, kritisierte das f&uuml;r Hochschule und Forschung verantwortliche Vorstandsmitglied der Bildungsgewerkschaft, Andreas Keller, vor dem Hintergrund der j&uuml;ngsten Beschl&uuml;sse der Hochschulrektorenkonferenz (HRK).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/GEW_fordert_Bundesgesetz_fr_den_Hochschulzugang.html\">GEW<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Europaweite Demonstrationen f&uuml;r die gewerkschaftlichen Forderungen zur Bek&auml;mpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise<\/strong><br>\nAuf Initiative nicht zuletzt von ver.di und den anderen deutschen Gewerkschaften wird der Europ&auml;ische Gewerkschaftsbund (EGB) am 5. Februar 2009 auf einer au&szlig;erordentlichen Vorstandssitzung beschlie&szlig;en, Mitte Mai (das konkrete Datum wird am 5. Februar festgelegt) in mehreren europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten gleichzeitig Demonstrationen durchzuf&uuml;hren. Die Demonstrationen werden die gewerkschaftlichen Forderungen zur Bek&auml;mpfung der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise sowie unsere Alternativen zur neoliberalen Ausrichtung des europ&auml;ischen Integrationsprozesses in den Mittelpunkt r&uuml;cken. Die Mobilisierung zu diesen Demonstrationen dient zugleich der Vorbereitung auf die Europawahlen Mitte Juni diesen Jahres. Als Orte f&uuml;r zentrale europ&auml;ische Demonstrationen sind bisher in der Diskussion: Madrid, Rom, Paris, Br&uuml;ssel, Stockholm, Warschau und Prag. Im DGB Bundesvorstand haben wir uns in dieser Woche darauf verst&auml;ndigt, dem EGB auch Berlin als Demonstrationsort vorzuschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/090128%20PDF%20Dokument%202%20europaweite%20Demonstrationen_Frank%20Bsirske.pdf\">ver.di [PDF &ndash; 60 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vielleicht kommt ja endlich eine Gegenbewegung zustande.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Bundessozialgericht hat die Hartz-IV-S&auml;tze f&uuml;r Kinder f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt<\/li>\n<li>Die politische Irrfahrt der Bad Bank<\/li>\n<li>&ldquo;Bad Bank &ndash; Bad System&rdquo; <\/li>\n<li>Oskar Lafontaine: Mit Helmut Schmidt gegen die Regierung<\/li>\n<li>Konjunkturpaket II<\/li>\n<li>Steuerentlastung im Konjunkturpaket II: &bdquo;1.500 Mio. f&uuml;r die Reichen, 150 Mio. f&uuml;r die Armen&ldquo;<\/li>\n<li>Armutsrisiko im Osten h&ouml;her<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3729\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3729","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3729","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3729"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3729\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3729"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3729"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3729"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}