{"id":37296,"date":"2017-03-07T08:32:39","date_gmt":"2017-03-07T07:32:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37296"},"modified":"2017-03-07T08:32:39","modified_gmt":"2017-03-07T07:32:39","slug":"hinweise-des-tages-2828","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37296","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37296#h01\">Nahles will nachw&auml;ssern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37296#h02\">Der Mogel-Schulz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37296#h03\">H&uuml;rdenlauf zum Arbeitsplatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37296#h04\">Die deutschen &Uuml;bersch&uuml;sse in der Leistungsbilanz: Hohe Wettbewerbsf&auml;higkeit oder zu schwache Nachfrage?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37296#h05\">Wenn Staaten ihre Macht an Konzerne outsourcen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37296#h06\">Spalte und herrsche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37296#h07\">Auftritte t&uuml;rkischer Politiker zu verbieten ist diplomatisch heikel, aber machbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37296#h08\">EU w&auml;chst milit&auml;risch zusammen &ndash; zumindest ein bisschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37296#h09\">Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37296#h10\">Der Jemen am Abgrund &ndash; Die vergessene Katastrophe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37296#h11\">Obamas schlie&szlig;en 65-Millionen-Dollar-Buchvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37296#h12\">&ldquo;Adam Smith&rdquo; &ndash; Ein schrulliger Schotte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37296#h13\">Gier auf dem Platz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37296#h14\">Zu guter Letzt: Die Anstalt heute um 22:15 Uhr im ZDF<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nahles will nachw&auml;ssern<\/strong><br>\nNiedrigl&ouml;hne, prek&auml;re Jobs, Hartz-IV-Sanktionen und ein Leben auf k&uuml;mmerlichem Sozialhilfeniveau bereits nach kurzer Erwerbslosigkeit: Das hat die &raquo;Agenda 2010&laquo; den Lohnabh&auml;ngigen in Deutschland beschert. Doch nun ist Wahlkampf, und deren Mitinitiatorin SPD will ihren kompletten Abstieg verhindern und hat deshalb angek&uuml;ndigt, die Stellschrauben ein wenig zu lockern. Aber die sozialdemokratische Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles machte am Montag deutlich, dass die geplanten Korrekturen weder am Lohndumping noch an den Repressalien gegen Langzeiterwerbslose r&uuml;tteln sollen. [&hellip;]<br>\nSo plant die SPD vor allem minimale Korrekturen beim Arbeitslosengeld I. Die Versicherungsleistung, f&uuml;r welche monatlich drei Prozent des Bruttolohns f&auml;llig werden &ndash; die H&auml;lfte davon zahlt das Unternehmen &ndash; k&ouml;nnen unter 50j&auml;hrige derzeit lediglich ein Jahr beanspruchen. Wer &auml;lter ist, dessen Anspruch auf ALG I steigt schrittweise auf 24 Monate. Nach dem Willen der SPD sollen Betroffene diesen Zeitraum verl&auml;ngern k&ouml;nnen, indem sie sich qualifizieren, so Nahles. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) soll Betroffenen nach drei Monaten ein solches Angebot unterbreiten. F&uuml;r die Dauer der Ma&szlig;nahme soll es ein &raquo;Arbeitslosengeld Q&laquo; geben. Damit k&ouml;nne jemand die Leistung maximal 48 Monate lang beziehen. Eine solche Umschulungsbeihilfe gab es schon einmal. Sie wurde eingestampft.<br>\nDie Schwelle f&uuml;r den Bezug der Versicherungsleistung will die SPD ebenfalls senken. Bisher f&auml;llt jeder sofort in Hartz IV, der in den vergangenen beiden Jahren nicht mindestens zw&ouml;lf Monate sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt war. K&uuml;nftig sollen zehn Monate innerhalb von drei Jahren ausreichen. Diese Reform soll die BA nach Berechnung des Ministeriums eine Milliarde Euro j&auml;hrlich mehr kosten als bisher. Allerdings verf&uuml;gt sie derzeit &uuml;ber R&uuml;cklagen von mehr als elf Milliarden Euro. Das Geld stammt von den Beitragszahlern.<br>\nHartz-IV-Beziehern verspricht Nahles einen h&ouml;heren Selbstbehalt. Sie will ihn verdoppeln. Bisher gelten als Obergrenze 150 Euro pro Lebensjahr. Damit kann ein 50j&auml;hriger, dem die Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende zusteht, derzeit 7.500 Euro behalten. Darunter f&auml;llt auch Sachverm&ouml;gen, zum Beispiel ein Auto. Den Rest muss er aufbrauchen, bevor es &uuml;berhaupt eine Leistung gibt. Auch Wohneigentum, das eine bestimmte Quadratmeterzahl &uuml;bersteigt, muss er verkaufen. Daran d&uuml;rfte sich auch mit der SPD nichts &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/306648.nahles-will-nachw%C3%A4ssern.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie nicht anders zu erwarten versucht die SPD das Publikum mit Taschenspielertricks zu beeindrucken. Die Diskussion um die Verl&auml;ngerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I ist ein Ablenkungsman&ouml;ver. Man kann sich hier nur wiederholen, ob nun jemand erst nach 12, 15 oder mehr Monate den Schikanen und Dem&uuml;tigungen des Hartz-IV Sanktionsregimes anheimf&auml;llt, ist im Prinzip nebens&auml;chlich. In einem erhellenden Kommentar zu den Hartz-IV Gesetzen in der taz stand vor kurzem zu lesen, &ldquo;ALG II ist eine kafkaesk durchb&uuml;rokratisierte Armutsmaschine.&rdquo; Pr&auml;ziser l&auml;sst es sich nicht formulieren. Hartz-IV und die menschenverachtende Sanktionierungspraxis sind ein Kernelement der Agenda 2010. Es geht Schulz und der SPD erkennbar darum jede Diskussion dar&uuml;ber zu vermeiden. Darauf zielt auch die Kritik an den Pl&auml;nen der SPD aus dem Arbeitgeberlager und der CDU. Die Drohkulisse des Hartz-VI-Sanktionsregimes soll unter allen Umst&auml;nden erhalten bleiben. Diese fungiert nicht nur als Repressionsinstrument gegen die unteren Schichten, sondern sie tr&auml;gt die Furcht vor dem sozialen Absturz bis in die Mittelschicht. Gerade wer mit Mitte 50 in die Arbeitslosigkeit rutscht, droht seine gesamte Lebensleistung zu verlieren und wird damit fast zu jeder Konzession f&uuml;r eine neue Arbeitsstelle bereit sein.<\/em><br>\n<em>Zudem verdr&auml;ngt der Vorschlag einer verl&auml;ngerten Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes f&uuml;r &auml;ltere Arbeitnehmer den Blick auf einen weiteren skandal&ouml;sen Vorgang auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Die Tatsache, dass Arbeitnehmer bereits mit Ende vierzig, unbenommen ihrer beruflichen Qualifikation, faktisch keine Chance auf eine ad&auml;quate neue Stelle haben, z.B. ablesbar am stark gestiegenen Anteil an &auml;lteren Arbeitslosen. Gerade in den exportorientierten Gro&szlig;konzernen gilt das ungeschriebene Gesetz, auch im Bereich der Ingenieure und Naturwissenschaftler, dass niemand der &auml;lter als 45 ist, eingestellt werden darf. Gel&ouml;st wird diese absurde Vorgabe dann durch die teilweise exzessive Auslagerung von Aufgabenbereichen an Dienstleister &ndash; aber das nur am Rande. Dies alles hat dann oft nichts mit mangelnder Qualifikation zu tun, wie die Vorschl&auml;ge der SPD suggerieren, die einen l&auml;ngeren Bezug des Arbeitslosengeldes mit der Verpflichtung zur Qualifikation verkn&uuml;pft. Es &uuml;berrascht nicht, dass die SPD dann in diesem Zusammenhang auch noch das Propagandam&auml;rchen der Arbeitgeberlobby vom Fachkr&auml;ftemangel nachplappert. G&auml;be es diesen d&uuml;rften qualifizierte Fachkr&auml;fte auch jenseits der f&uuml;nfzig keine Probleme haben eine neue Stelle zu finden.<\/em><br>\n<em>Dazu eine Meldung aus dem Dezember des vergangenen Jahres: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/wirtschaft\/unternehmen\/opel-ex-opelaner-hoffen-auf-verlaengerung-der-transfergesellschaft-aid-1.6438892\">Ex-Opelaner hoffen auf Verl&auml;ngerung der Transfergesellschaft<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Gewerkschaften loben Schulz-Vorsto&szlig;<\/strong><br>\nDer SPD-Kanzlerkandidat will den Bezug von Arbeitslosengeld verl&auml;ngern. Daf&uuml;r erntet er Kritik von CSU wie Linken &ndash; und Zustimmung von den Gewerkschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/arbeitslosengeld-martin-schulz-erntet-lob-und-kritik-fuer-alg-1-plan-14911198.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37099#h02\">L&auml;ngeres Arbeitslosengeld f&uuml;r &Auml;ltere &ndash; Schulz wird zum Hartz-Reformer<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37128#h08\">Schulz setzt auf Vergesslichkeit<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h02\">Ist Martin Schulz tats&auml;chlich eine Alternative?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h03\">Butterwegge fordert Politikwechsel von Rot-Rot-Gr&uuml;n<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Mogel-Schulz<\/strong><br>\nMit Martin Schulz schien ein Fr&uuml;hlingswind das Arbeitslosenland Deutschland zu durchwehen. Der Mann aus der Eurokratie, dem Abstellplatz f&uuml;r verdiente Alt-Kader, versprach irgendwie April-Frische. Weil er drei, vier nebul&ouml;se S&auml;tze von sich gegeben hatte. Zum Beispiel diesen: &bdquo;Die Menschen, die mit harter Arbeit ihr Geld verdienen, d&uuml;rfen nicht schlechter gestellt sein als die, die nur ihr Geld f&uuml;r sich arbeiten lassen.&rdquo; Das klang fast nach sozialer Revolution, das klang nach der Sozialdemokratie von August Bebel hab ihn selig. Und zur asozialen SPD-Agenda-Politik, jenem Instrument, das die Reichen immer reicher gemacht hat und die Zahl der Armen kr&auml;ftig vermehrte, da wusste Martin, der Jesus aus dem SPD-Parteivorstand, zu sagen: &bdquo;Wenn Fehler erkannt werden, m&uuml;ssen sie korrigiert werden.&ldquo; Mann! Sollte es doch noch zerschlagen werden, das Hartz-Vier-Gef&auml;ngnis? Die Zuchtanstalt f&uuml;r Markt-Verlierer? Und schlie&szlig;lich sogar eine Wahrheit aus dem Mund des neuen Illusionsk&uuml;nstlers der Sozialdemokratie: &ldquo;Millionen von Menschen f&uuml;hlen, dass es in diesem Staat nicht gerecht zugeht&ldquo;. Da wurde es den Entrechteten ganz warm um&acute;s Herz. Gef&uuml;hlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/der-mogel-schulz.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<p><strong>Dazu: Martin Schulz will h&ouml;heres Baf&ouml;g durchsetzen<\/strong><br>\nSPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat sich f&uuml;r eine Erh&ouml;hung der Studienf&ouml;rderung ausgesprochen. &ldquo;Wir brauchen eine Baf&ouml;g-Ausstattung, die zum Beispiel Kindern aus Arbeiterhaushalten die M&ouml;glichkeit er&ouml;ffnet zu studieren&rdquo;, sagte Schulz im Interview mit ZEIT Campus ONLINE. Es gebe eine ganze Reihe von jungen Frauen und M&auml;nnern, die studieren wollten, bei denen aber die finanziellen Voraussetzungen in den Elternh&auml;usern nicht gegeben seien.<br>\nAuf eine konkrete Summe wollte sich Schulz in dem Gespr&auml;ch aber nicht festlegen. Das sei dann &ldquo;abh&auml;ngig von der Finanzlage des Bundes&rdquo;, sagte der SPD-Politiker. Aber auch Auszubildenden ohne Abitur m&uuml;sse st&auml;rker geholfen werden. Das Meister-Baf&ouml;g beispielsweise sei ein guter Ansatz. Menschen mit Lehrberufen k&ouml;nnen diese finanzielle Unterst&uuml;tzung beantragen, wenn sie sich h&ouml;her qualifizieren wollen.<br>\nFestlegen wollte sich Schulz auch nicht in der Frage, ob er sich als Bundeskanzler f&uuml;r eine Legalisierung von Cannabis einsetzen w&uuml;rde. &ldquo;Aus medizinalen Erw&auml;gungen heraus&rdquo; k&ouml;nne eine Legalisierung durchaus sinnvoll sein, aber ob das Rauschmittel auch allein zum Genuss frei verf&uuml;gbar sein soll, k&ouml;nne er momentan nicht beurteilen, sagte der SPD-Politiker. Wenn seine Fraktion im Bundestag dies aber durchsetzen wolle, werde er sich dem nicht entgegenstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-03\/ausbildungsfoerderung-martin-schulz-bafoeg-studium\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> H&ouml;heres Baf&ouml;g k&ouml;nnte Martin Schulz im Bundestag in Nullkommanix zusammen mit Gr&uuml;nen und Linken beschlie&szlig;en lassen &ndash; aber halt, davor steht der Finanzierungsvorbehalt, die (<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/haushaltsueberschuesse-die-qual-mit-dem-vielen-geld-a-1137376.html\">bei 24 Milliarden Euro Haushalts&uuml;berschuss<\/a>) wirklich prek&auml;re &ldquo;Finanzlage des Bundes&rdquo;. Blo&szlig; nicht festlegen!!! Zum Ausgleich wird vage ein schwammiges Konzept f&uuml;r mehr Rente versprochen, das sich nicht nur auf die &ldquo;Umlagenfinanzierung&rdquo; st&uuml;tzen soll (eine andere als die Umlagefinanzierung gibt es volkswirtschaftlich aber nicht&hellip;), sondern vermehrt auf Steuern, d.h. der leidgepr&uuml;fte Lohn- und Mehrwertsteuerzahler soll noch mehr Kosten schultern und die Unternehmen weiter verschont bleiben. &ldquo;Es k&ouml;nne nicht sein, dass man &ldquo;bei immer l&auml;ngeren Lebenszeiten die Leistungsf&auml;higkeit der Aktiven &uuml;berfordert&rdquo;.&rdquo; &ndash; mit anderen Worten wird eine Kombination aus l&auml;ngerer Lebensarbeitszeit und h&ouml;herer Belastung fast alleine der Arbeitnehmer (diesmal aus Steuermitteln) geplant, entsprechend in etwa <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-11\/andrea-nahles-rente-volker-kauder-einigung\">dem Konzept von Nahles<\/a>. F&uuml;r diese nicht einmal halbgare pseudosoziale Melange wird Schulz gehypet und will tats&auml;chlich gew&auml;hlt werden???<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>H&uuml;rdenlauf zum Arbeitsplatz<\/strong><br>\nVom Leben der prek&auml;r Besch&auml;ftigten in der Zwischenzone<br>\nDer Mitte Februar ver&ouml;ffentlichte &raquo;Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs&laquo; &shy;(BuWiN) liefert neue beunruhigende Zahlen: 13 von 14 Wissenschaftlern unter 45 Jahren verf&uuml;gen nur &uuml;ber einen befristeten Arbeitsvertrag. Natalie Grimm vom Soziologischen Forschungsinstitut der Universit&auml;t G&ouml;ttingen (Sofi) befasst sich seit langem mit prek&auml;rer Besch&auml;ftigung, und das nicht beschr&auml;nkt auf Akademiker. &Uuml;ber einen Zeitraum von f&uuml;nf Jahren hat die Soziologin Menschen befragt, die sich regelm&auml;&szlig;ig zwischen Minijobs und Leiharbeit, Praktika, befristeten T&auml;tigkeiten und staatlicher Grundsicherung bewegen. Ihr Fazit: Eine Zone der Instabilit&auml;t, die von Hyperaktivit&auml;t und Unsicherheit gepr&auml;gt ist, verfestigt sich. Sie und ihre Kollegen sprechen von einer Zwischenzone der Arbeitswelt, der abh&auml;ngig von den angelegten Kriterien inzwischen 30 bis 40 Prozent der erwerbsf&auml;higen Bev&ouml;lkerung angeh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/03-06\/013.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die deutschen &Uuml;bersch&uuml;sse in der Leistungsbilanz: Hohe Wettbewerbsf&auml;higkeit oder zu schwache Nachfrage?<\/strong><br>\nSchon lange streiten sich &Ouml;konomInnen &uuml;ber die Bestimmungsgr&uuml;nde der deutschen Handels- und Leistungsbilanz-&Uuml;bersch&uuml;sse. 2016 verzeichnete Deutschland einen &Uuml;berschuss von 8,5 % des BIP, also weit entfernt vom Ziel einer ausgeglichenen Leistungsbilanz oder auch der entsprechenden EU-Vorgabe (max. 6 %). Weil die Deutschen &Uuml;bersch&uuml;sse verzeichnen, haben viele andere L&auml;nder &ndash; etwa die USA &ndash; Defizite. Und die finanzieren sie mit neuen Schulden. Deswegen haben nicht nur der neue US-Pr&auml;sident Donald Trump, sondern auch schon die Obama-Regierung vor ihm die deutschen &Uuml;bersch&uuml;sse scharf kritisiert. Aber wie sind die &Uuml;bersch&uuml;sse entstanden? Und wie lassen sie sich wieder abbauen?<br>\nViele &Ouml;konomen betonen die Bedeutung der preislichen Wettbewerbsf&auml;higkeit. So h&auml;tten die Deutschen durch ihre Lohnzur&uuml;ckhaltung ihre Exporte verbilligt und damit anderen L&auml;ndern besonders im Euroraum Exportmarktanteile abspenstig gemacht. In dieser Sicht erkl&auml;rt sich der hohe deutsche Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss &ndash; also die Differenz aus Exporte und Importen &ndash; vor allem durch die wegen Preisdumping gestiegenen Exporte.<br>\nDiese These deckt sich aber kaum mit den Daten: Zwischen 1999 und 2007 sind Deutschlands nominale Exporte zwar stark gestiegen, aber noch st&auml;rker haben sie in den beiden Krisenl&auml;ndern Irland und Griechenland zugenommen &ndash; obwohl die ja viel h&ouml;here Preis- und Lohnst&uuml;ckkostensteigerungen verzeichnet haben.<br>\nAuch nach der Krise waren die Zuw&auml;chse des deutschen Exports nicht Spitze. Zwischen 2008 und 2015 stiegen die Exporte wieder in Irland st&auml;rker. Und auch Portugals Exportzuw&auml;chse waren nach der Krise st&auml;rker als die Deutschlands.<br>\nEntscheidender f&uuml;r die Salden ist der Import: Griechen und Iren exportierten vor Ausbruch der Krise zwar viel, aber sie importierten noch mehr. Das verschlechterte ihre Leistungsbilanz. Deutschlands Defizit kam vor allem durch seine vergleichsweise schwachen Importe zustande.<br>\nDiese Entwicklungen sprechen gegen die Wettbewerbsthese: Wie konnten die nominalen Exporte Griechenlands und Irlands st&auml;rker steigen als die Deutschlands, obwohl ihre L&ouml;hne so viel st&auml;rker gestiegen sind und sich ihre preisliche Wettbewerbsf&auml;higkeit relativ zu Deutschland so stark verschlechtert hat? Und warum waren ihre Importe so stark, die Deutschlands aber so schwach?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/deutsche-leistungsbilanz-ueberschuesse-durch-zu-schwache-nachfrage\/\">Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wenn Staaten ihre Macht an Konzerne outsourcen<\/strong><br>\nDie Digitalkonzerne, die unsere Daten sammeln, haben einer derart gro&szlig;e Machtf&uuml;lle gewonnen, dass diese den Nationalstaaten gef&auml;hrlich werden k&ouml;nnte, warnt der Kulturtheoretiker Martin Burckhardt. Er f&uuml;rchtet ein &ldquo;neoliberales Digitopia&rdquo;, das sich &uuml;ber Gesetze und Steuerpflichten hinwegsetzt.<br>\nEtwas ist faul im Staate D&auml;nemark. Oder warum sonst sollte D&auml;nemark einen digitalen Botschafter ins Silicon Valley entsenden? Nun gibt es durchaus Argumente daf&uuml;r, dass man Gebilden wie Google, Apple oder Facebook die Ehre erweist. Nicht blo&szlig;, dass diese Konzerne B&ouml;rsenwerte aufweisen, die gr&ouml;&szlig;er sind als das Bruttosozialprodukt mancher National&ouml;konomie. Dar&uuml;ber hinaus erweisen sich diese Plattformen im Bereich der politischen Kommunikation, aber auch im Falle der asymmetrischen Kriegsf&uuml;hrung, als unverzichtbare &Ouml;kosysteme.<br>\nTats&auml;chlich aber ist das Outsourcing von Staatlichkeit die wahre Denkw&uuml;rdigkeit. Denn als im Jahre 1810 das K&ouml;niglich Preu&szlig;ische Statistische Bureau ins Leben gerufen wurde, war klar, dass Staat dort gemacht wird, wo die Statistiken anfallen. Heutzutage jedoch wissen wir: Statistiken fallen nicht beim BAMF oder beim LKA Brandenburg an, sondern in der Hauptsache bei Google oder bei Facebook. Nichtstaatliche Organisationen haben sich also der urspr&uuml;nglichen Staatswissenschaft des 18. Jahrhunderts bem&auml;chtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/google-und-co-wenn-staaten-ihre-macht-an-konzerne-outsourcen.1005.de.html?dram:article_id=380521\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Spalte und herrsche<\/strong><br>\nMit einem Vier-Staaten-Sondertreffen bereitet Berlin am heutigen Montag die anl&auml;sslich des britischen Austritts erstrebte Neuformierung der EU vor. Die deutsche Kanzlerin wird dazu heute Nachmittag in Versailles mit Frankreichs Staatspr&auml;sident und den Ministerpr&auml;sidenten Italiens und Spaniens zusammenkommen. Die Einbindung ausgew&auml;hlter s&uuml;dlicher EU-Mitglieder in vermeintliche F&uuml;hrungstreffen mit der Bundeskanzlerin tr&auml;gt dazu bei, das Entstehen eines s&uuml;deurop&auml;ischen Staatenblocks zu verhindern, der in Zukunft wom&ouml;glich die Chance h&auml;tte, die deutschen Austerit&auml;tsdiktate zu brechen: Mit dem Austritt Gro&szlig;britanniens verlieren die klar neoliberal orientierten EU-Staaten um Deutschland das notwendige Quorum f&uuml;r ein Veto in den Br&uuml;sseler Gremien. &Auml;rger droht Berlin auch aus den osteurop&auml;ischen &ldquo;Visegr&aacute;d-Staaten&rdquo;, die das Entstehen eines machtvollen Integrationskerns um das deutsche Zentrum nicht mittragen wollen, da er mit der Festigung einer Zwei- oder gar Drei-Klassen-EU verbunden w&auml;re. Als gemeinsamer Nenner zur Neuformierung der EU kristallisiert sich neben einer versch&auml;rften Fl&uuml;chtlingsabwehr vor allem eine entschlossene Militarisierung des Staatenbundes heraus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59553\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Auftritte t&uuml;rkischer Politiker zu verbieten ist diplomatisch heikel, aber machbar<\/strong><br>\nEin Versammlungsverbot mit offenem Visier: kein t&uuml;rkischer Wahlkampf auf deutschem Boden? Ralf Poscher, Professor an der Universit&auml;t Freiburg und ausgewiesener Fachmann f&uuml;r Versammlungsrecht, h&auml;lt das f&uuml;r juristisch machbar. Und er ben&ouml;tigt daf&uuml;r nur zwei Vorschriften.<br>\nErstens ist dies Artikel 8 Grundgesetz: &ldquo;Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.&rdquo; Die Versammlungsfreiheit gilt nicht f&uuml;r jeden, sondern ist ein &ldquo;Deutschen-Grundrecht&rdquo;. Den Grund daf&uuml;r findet Poscher in Situationen von der Art, mit denen die deutschen Beh&ouml;rden nun konfrontiert sind. &ldquo;Das Grundgesetz wollte eine M&ouml;glichkeit schaffen, um zu verhindern, dass innenpolitische Konflikte anderer Staaten auf unseren Stra&szlig;en ausgetragen werden.&rdquo;<br>\nEin Demoverbot f&uuml;r Ausl&auml;nder? Das deutsche Versammlungsrecht ist erzliberal, Kundgebungen k&ouml;nnen nur unter sehr engen Voraussetzungen verboten werden &ndash; wenn konkrete, nicht anders abwendbare Gefahren vorliegen. Von Pegida bis zur NPD mussten die Beh&ouml;rden z&auml;hneknirschend zahllose Demonstrationen erlauben &ndash; oftmals erst nach gerichtlicher Anordnung. Und nun soll das so einfach sein?<br>\nHier bringt Poscher eine zweite Norm ins Spiel, Paragraf 47 Aufenthaltsgesetz. Danach kann die politische Bet&auml;tigung von Ausl&auml;ndern zum Beispiel dann beschr&auml;nkt oder untersagt werden, wenn sie &ldquo;das friedliche Zusammenleben von Deutschen und Ausl&auml;ndern oder von verschiedenen Ausl&auml;ndergruppen im Bundesgebiet (&hellip;) beeintr&auml;chtigt oder gef&auml;hrdet&rdquo;. Eine blo&szlig;e Beeintr&auml;chtigung gen&uuml;gt &ndash; das ist in der Gedankenwelt der Juristen nicht besonders viel. Das passe exakt auf die geplanten Auftritte t&uuml;rkischer Politiker in Deutschland, findet Poscher: &ldquo;Es gibt die rechtliche M&ouml;glichkeit, genau gegen diese Art von Veranstaltungen vorzugehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/versammlungsfreiheit-auftritte-tuerkischer-politiker-zu-verbieten-ist-diplomatisch-heikel-aber-machbar-1.3403787\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D. G.:<\/strong> Die deutschen Medien, Politikerinnen und Politiker, die sich in diesen Tagen &uuml;ber das Auftreten t&uuml;rkischer Politiker an Veranstaltungen in Deutschland aufregen, demonstrieren wieder einmal ihre einseitige und manipulative Argumentationsweise. Und wie &uuml;blich wird auch, wie z.B. vom CDU Politiker Uhl, sehr schnell ein Verbot gefordert. Man kann das Auftreten t&uuml;rkischer Minister nat&uuml;rlich als st&ouml;rend empfinden und ablehnen, aber Tatsache ist, dass die t&uuml;rkischen Politiker wegen ihrer m&ouml;glichen Einflussnahme in Deutschland auf die Meinung von t&uuml;rkischen Staatsangeh&ouml;rigen zu einer t&uuml;rkischen Wahlentscheidung kritisiert werden. Von einer gesetzwidrigen Einflussnahme der t&uuml;rkischen Regierungsmitglieder auf deutsche B&uuml;rger und deutsche Wahlen kann keine Rede sein.<\/em><br>\n<em>Demgegen&uuml;ber ist es nicht lange her, dass deutsche Politikerinnen und Politiker wie z.B. Steinmeier, Westerwelle, Harms und andere bei den Protesten auf dem Maidan in Kiew aufgetreten sind und offensichtlich den Sturz einer gew&auml;hlten Regierung gef&ouml;rdert haben, nicht zuletzt auch zusammen mit den USA durch finanzielle Unterst&uuml;tzung der gewaltsamen Proteste. Die schwerwiegenden Folgen des vom Westen bef&ouml;rderten gewaltsamen Regierungswechsels in der Ukraine sind allgemein bekannt. Jedoch waren kritische Stimmen &uuml;ber diese nach deutschen Recht offenbar illegale Auftritte deutscher Politiker im Ausland und ihre einseitige Parteinahme in Angelegenheiten eines anderen Staates kaum zu vernehmen, weder aus der Politik noch von unseren &lsquo;Qualit&auml;tsmedien&rsquo;. Auch ernsthafte und deutliche Forderungen an die Bundesregierung sind bisher ausgeblieben, das Verbot der Unterst&uuml;tzung gewaltsamer Regierungswechsel in anderen Staaten konsequent einzuhalten und umsetzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU w&auml;chst milit&auml;risch zusammen &ndash; zumindest ein bisschen<\/strong><br>\nIn Minischritten n&auml;hert sich die EU einer gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Demn&auml;chst soll ein Kommandozentrum in Br&uuml;ssel Auslandseins&auml;tze f&uuml;hren. Doch die bisherigen Hauptquartiere bleiben.<br>\nEs sei ein &ldquo;gro&szlig;er Schritt zu einer gemeinsamen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik&rdquo;, sagte Bundesau&szlig;enminister Sigmar Gabriel (SPD). Von einem Schritt, &ldquo;der viele Jahre versucht wurde und nicht gelungen ist&rdquo;, sprach Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Jahrzehntelang habe die europ&auml;ische Sicherheits- und Verteidigungspolitik brachgelegen. Jetzt aber sei man auf dem richtigen Weg.<br>\nBeide bewerten den zentralen Beschluss, der am Montag beim Treffen der Au&szlig;en- und Verteidigungsminister in Br&uuml;ssel fiel: Ein gemeinsames Hauptquartier soll demn&auml;chst Auslandseins&auml;tze der EU f&uuml;hren. Die Stelle mit bis zu 35 Mitarbeitern soll im M&auml;rz aktiv werden und ab Juni voll einsatzf&auml;hig sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/eu-beschliesst-hauptquartier-fuer-militaermissionen-a-1137543.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Schritt f&uuml;r Schritt, mit Salamitaktik, werden (Teile der) Armeen der Mitgliedsl&auml;nder den noch halbwegs demokratischen Entscheidungen durch Parlamente und\/oder Regierungen entzogen und als EU-Armee der fast keiner parlamentarischen Kontrolle unterstehenden EU-Kommission untergeordnet. Gabriel hat Recht, das ist ein &ldquo;gro&szlig;er Schritt zu einer gemeinsamen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik&rdquo; und ein weiterer Sargnagel f&uuml;r ein friedliches Deutschland und eine friedliche EU.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Auf dem Weg zum Hauptquartier<\/strong><br>\nDie EU erh&auml;lt f&uuml;r Operationen ihrer Truppen im Ausland eine milit&auml;rische Kommandozentrale. Das haben die EU-Au&szlig;en- und -Verteidigungsmininister am gestrigen Montag beschlossen. Demnach wird eine &ldquo;Milit&auml;rische Planungs- und F&uuml;hrungszentrale&rdquo; in Br&uuml;ssel aufgebaut, die im ersten Schritt die Ausbildungseins&auml;tze der EU leiten soll. Bereits jetzt ist im Gespr&auml;ch, die Aktivit&auml;ten der Kommandozentrale auszuweiten. Zwar wird die Bezeichnung &ldquo;Hauptquartier&rdquo; offiziell strikt vermieden, weil mehrere EU-Staaten sich dagegen verwahren, in Konkurrenz zur NATO zu geraten; doch urteilen Beobachter trocken, die Einrichtung der Zentrale laufe faktisch auf die Gr&uuml;ndung eines milit&auml;rischen Hauptquartiers hinaus. Berlin, das schon seit Jahren ein solches Hauptquartier fordert, treibt unterdessen die Verflechtung der europ&auml;ischen Streitkr&auml;fte voran; zugleich fordert &Ouml;sterreichs Au&szlig;enminister die Aufstellung einer schnellen EU-Krisenreaktionstruppe. Zudem h&auml;lt die Debatte &uuml;ber europ&auml;ische Nuklearstreitkr&auml;fte an. Erstmals warnt ein Experte, die Militarisierung der EU k&ouml;nne in eine Sackgasse f&uuml;hren: Durch Verflechtung der Streitkr&auml;fte entst&uuml;nden Abh&auml;ngigkeiten, die faktisch einzelnen EU-Staaten die Vetomacht &uuml;ber EU-Milit&auml;rinterventionen gebe. Ausweg sei nur eine gewaltige Aufr&uuml;stung der Bundeswehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59554\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Trump<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Donald Trump&rsquo;s Greatest Allies Are the Liberal Elites<\/strong><br>\nThe liberal elites, who bear significant responsibility for the death of our democracy, now hold themselves up as the saviors of the republic. They have embarked, despite their own corruption and their complicity in neoliberalism and the crimes of empire, on a self-righteous moral crusade to topple Donald Trump. It is quite a show. They attack Trump&rsquo;s &ldquo;lies,&rdquo; denounce executive orders such as his travel ban as un-American and blame Trump&rsquo;s election on Russia or FBI Director James Comey rather than the failed neoliberal policies they themselves advanced.<br>\nWhere was this moral outrage when our privacy was taken from us by the security and surveillance state, the criminals on Wall Street were bailed out, we were stripped of our civil liberties and 2.3 million men and women were packed into our prisons, most of them poor people of color? Why did they not thunder with indignation as money replaced the vote and elected officials and corporate lobbyists instituted our system of legalized bribery? Where were the impassioned critiques of the absurd idea of allowing a nation to be governed by the dictates of corporations, banks and hedge fund managers? Why did they cater to the foibles and utterings of fellow elites, all the while blacklisting critics of the corporate state and ignoring the misery of the poor and the working class? Where was their moral righteousness when the United States committed war crimes in the Middle East and our militarized police carried out murderous rampages? What the liberal elites do now is not moral. It is self-exaltation disguised as piety. It is part of the carnival act.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.truthdig.com\/report\/item\/donald_trumps_greatest_allies_are_the_liberal_elites_20170305\">truthdig<\/a><\/li>\n<li><strong>Trump und die Rechtsentwicklung in Europa<\/strong><br>\nDer Trump-Sieg in den USA ist der H&ouml;hepunkt einer l&auml;ngeren Erstarkung der Rechten und Rechtsextremen &ndash; es handelt sich um die Folgen der neoliberalen Globalisierung, und solange die anhalten, werden wir es mit weiterer Bedrohung durch Rechts zu tun haben. [&hellip;]<br>\nDer Abstieg und die Abstiegssangst der unteren und mittleren E-schichten ist der Hauptgrund f&uuml;r das Erstarken der Rechten in den I-l&auml;nder. Milanovic hat die enge Korrelation von Fortschreiten der Globalisierung, wachsender Ungleichheit und Erstarken der Rechten belegt. Dies gilt f&uuml;r die USA ebenso wie f&uuml;r die L&auml;nder in Europa. Globalisierung bedeutet eine Verlagerung vieler Industriearbeitspl&auml;tze in den S&uuml;den, damit einen R&uuml;ckschlag f&uuml;r die untere und dann auch die mittlere Mittelschicht in diesen L&auml;ndern. Nach diesem Argument, dass wir es mit Trump und der Rechtsentwicklung in Europa nicht mit einer absonderlichen politischen Mode zu tun haben, sondern mit einer Tendenz, die in der Struktur der kapitalistischen Globalisierung angelegt ist, komme ich nun zu den einzelnen der von Ihnen formulierten Fragen.<br>\nSchauen wir uns die Mannschaft des Pr&auml;sidenten an. &Uuml;berragend ist die Front der Wall Street-Manager. Goldman Sachs, seit Jahrzehnten auch Government Sachs genannt, stellt mit dem Finanzminister und den h&ouml;chsten Wirtschaftsberatern allein drei der neuen Spitzenleute. Die Trump-Regierung hat denn auch bereits die Deregulierung der Finanzindustrie in Angriff genommen. Die Eigengesch&auml;fte der Banken sollen wieder erlaubt werden, die Bankenaufsicht ebenso abgebaut werden wie die Sicherung der Bankgesch&auml;fte durch mehr Eigenkapital der Bank. Hier werden zielstrebig die Vorarbeiten f&uuml;r den n&auml;chsten Finanzcrash geleistet.<br>\nGleichzeitig ist mit der Wall Street-Dominanz in der Regierung des global agierenden Milliard&auml;rs Trump auch der Einfluss des transnationalen Kapitals auf die US-Politik eher gewachsen. &bdquo;America first&ldquo; bedeutet: Amerika als Dominator in der Weltpolitik, keineswegs ein Sich-Zur&uuml;ckziehen auf ein nach au&szlig;en abgeschottetes und desinteressiertes Amerika.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/isw-muenchen.de\/2017\/02\/trump-und-die-rechtsentwicklung-in-europa\/\">isw M&uuml;nchen<\/a><\/li>\n<li><strong>Startschuss zur Deregulierung<\/strong><br>\nAm 28. Februar 2017 hat US-Pr&auml;sident Donald Trump die Leitung der US-Umweltschutzbeh&ouml;rde EPA sowie den Assistenzsekret&auml;r des Zivilkonstruktionsbereichs der US-Streitkr&auml;fte in einer Anordnung angewiesen, die Clean Water Rule zu &uuml;berpr&uuml;fen &ndash; zur &ldquo;Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit, des F&ouml;deralismus und des Wirtschaftswachstums&rdquo;. Der Pr&auml;sident will damit nach eigenen Angaben den Weg zur Beseitigung des Gesetzes ebnen, das seit Beginn von verschiedenen Lobbygruppen attackiert wird. Trump kommentierte: &ldquo;Es war ein massiver Staatsstreich. Verordnungen und Genehmigungen fingen an, unsere wundervollen Kleinbauern und Kleinbetriebe so zu behandeln, als ob sie bedeutende industrielle Verschmutzer seien. Sie wurden schrecklich behandelt. &rdquo;<br>\nDie Richtlinie wurde im Jahr 2015 in einer Zusammenarbeit von EPA und dem United States Army Corps of Engineers geschaffen. Ziel war es, die Str&ouml;me und Feuchtgebiete des Landes vor Verschmutzungen zu sch&uuml;tzen und die Gew&auml;sser genau zu definieren, die nach dem Clean Water Act von 1972 zu sch&uuml;tzen sind. Die neue Richtlinie sch&uuml;tzt schiffbare Wasserwege und ihre Nebenfl&uuml;sse &ndash; im Prinzip alles, was stromabw&auml;rts in gr&ouml;&szlig;eren Gew&auml;ssern m&uuml;ndet. Es wird gesch&auml;tzt, dass ein Drittel aller US-B&uuml;rgern Trinkwasser aus Gew&auml;ssern bezog, die vor der Einf&uuml;hrung der Clean Water Rule nicht eindeutig gesch&uuml;tzt waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/USA-Startschuss-zur-Deregulierung-3644486.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Jemen am Abgrund &ndash; Die vergessene Katastrophe<\/strong><br>\nIm Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten schaut die Welt auf Syrien. Derweil spielt sich im Jemen eine &auml;hnlich dramatische Trag&ouml;die ab. Die Vereinten Nationen warnen vor einer Hungerkatastrophe, das US-Milit&auml;r intensiviert seine Angriffe auf Al-Qaida-Stellungen im Land.<br>\n&ldquo;Die Kampfjets bombardieren wahllos Wohnh&auml;user und Zivilisten&rdquo;, sagt der Gem&uuml;severk&auml;ufer Sultan Awad: &ldquo;Hier, gleich nebenan, da haben sie meinen Nachbarn, seine Frau und seinen Enkel get&ouml;tet.&rdquo;<br>\n&ldquo;Ab drei Uhr nachmittags sind die Stra&szlig;en leer&rdquo;, erkl&auml;rt Said Hassan. &ldquo;Die Leute eilen nach Hause, weil sie Angst vor den Bomben haben.&rdquo;<br>\nDie beiden M&auml;nner leben in Taizz. Die Stadt im S&uuml;dwesten Jemens befindet sich einem der am heftigsten umk&auml;mpften Gebiete des Landes. Taizz wird von den Huthi-Rebellen belagert. Viertel, in die die Rebellen eindringen k&ouml;nnen, werden von saudi-arabischen Kampfjets bombardiert.<br>\nIn den meisten Stadtteilen haben zwar regierungstreue Truppen die Kontrolle, aber immer wieder kommt es zu Zusammenst&ouml;&szlig;en mit bewaffneten Milizen, die sich im Chaos des Krieges gebildet haben.<br>\nDiese Milizen w&uuml;rden in ein Machtvakuum dr&auml;ngen, das entstand, weil die staatliche Autorit&auml;t an etlichen Orten kollabiert sei, erkl&auml;rt der Kulturfunktion&auml;r Abdul-Hadi al-Azazi. Wo der Staat funktioniere, gebe es diese Milizen nicht.<br>\nAber der jemenitische Staat funktioniert kaum noch. In den vergangenen Jahren gelang es den Huthi-Rebellen, Teile des Landes zu erobern, 2014 zum Beispiel Sanaa, die Hauptstadt des Jemen &ndash; eines Landes, das als eines der &auml;rmsten der Welt gilt.<br>\nDie Truppen der international anerkannten Regierung von Abd Rabbo Mansour Hadi k&auml;mpfen erbittert gegen die Rebellen. Seit M&auml;rz 2015 werden sie dabei von Saudi-Arabien unterst&uuml;tzt, vor allem mit Angriffen aus der Luft.<br>\nAnfang Februar wird die Saudi-arabische Fregatte &ldquo;Al-Medina&rdquo; im Hafen von Jeddah empfangen. Kurz zuvor war sie an der jemenitischen Westk&uuml;ste von Huthi-Rebellen angegriffen worden.<br>\n&ldquo;Mit unserer Milit&auml;roperation beweisen wir der Welt, dass Saudi-Arabien f&uuml;r Stabilit&auml;t im Jemen sorgt&rdquo;, sagt General al-Bunyan, der Stabschef der Armee des K&ouml;nigreiches beim Empfang der Fregatte. Die Milit&auml;roperation hei&szlig;t &ldquo;Sturm der Entscheidung&rdquo;. Das sunnitische Saudi-Arabien sieht in den Huthi-Rebellen einen verl&auml;ngerten Arm des schitischen Erzfeindes Iran.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/der-jemen-am-abgrund-die-vergessene-katastrophe.799.de.html?dram:article_id=380489\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dieser Bericht ist eine l&ouml;bliche Ausnahme. Der Krieg im Jemen unter Beteiligung der &bdquo;Westm&auml;chte&ldquo; USA, Gro&szlig;britannien, Frankreich und deren Verb&uuml;ndeten Saudi-Arabien, wird von den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; einfach verschwiegen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Trump l&auml;sst bombardieren<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident weitet milit&auml;rische Einmischung im Jemen aus. Kommandeure haben freie Hand<br>\nDonald Trump hat den Streitkr&auml;ften freie Hand gegeben, ihre Kriegf&uuml;hrung im Jemen auszuweiten. Einer offiziellen Mitteilung des US-Verteidigungsministeriums zufolge wurden dort am Donnerstag und Freitag mehr als 30 Luftangriffe geflogen. Das waren fast ebensoviele wie im gesamten Jahr 2016. Beteiligt waren sowohl Kampfflugzeuge als auch unbemannte Flugk&ouml;rper, sogenannte Drohnen. Nach Angaben von Pentagon-Sprecher Jeffrey Davis waren alle Ziele der Gruppe &raquo;Al-Qaida auf der arabischen Halbinsel&laquo; (AQAP) zuzuordnen. &Uuml;ber die Folgen der Angriffe sagte er nichts. Davis widersprach jedoch Berichten von Bewohnern, dass es auch zwei kurze Gefechte mit US-Spezialeinheiten am Boden gegeben habe. (&hellip;)<br>\nDetaillierten, aber nicht namentlich zuzuordnenden Insider-Berichten in der US-Presse zufolge war die Verst&auml;rkung der direkten milit&auml;rischen Einmischung im Jemen schon in der Amtszeit von Barack Obama geplant worden, der die praktischen Entscheidungen jedoch seinem Nachfolger &uuml;berlie&szlig;. Trump habe bei einem Essen mit seinen engsten Beratern, das am 25. Januar, also nur f&uuml;nf Tage nach seiner Vereidigung, stattfand, dar&uuml;ber gesprochen. Damals habe der neue Pr&auml;sident die Kommandoaktion einer Spezialeinheit genehmigt, bei der am 29. Januar nicht nur ein US-Soldat ums Leben kam, sondern auch 15 bis 20 Zivilisten, darunter ein achtj&auml;hriges M&auml;dchen, get&ouml;tet wurden. Dar&uuml;ber hinaus habe Trump es ausdr&uuml;cklich den zust&auml;ndigen Kommandeuren &uuml;berlassen, k&uuml;nftig ohne R&uuml;ckfrage jederzeit selbst &uuml;ber weitere Angriffe im Jemen zu entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/03-06\/001.php\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Obamas schlie&szlig;en 65-Millionen-Dollar-Buchvertrag<\/strong><br>\nDer ehemalige US-Pr&auml;sident Barack Obama und seine Frau Michelle haben einen neuen Buchvertrag. Die weltgr&ouml;&szlig;te Verlagsgruppe Penguin Random House gab am Dienstag (Ortszeit) bekannt, dass sie die mit Spannung erwarteten B&uuml;cher beider Obamas herausgeben werde, wie US-Medien &uuml;bereinstimmend berichteten.<br>\nDie Verlagsgruppe sicherte sich demnach bei einer Versteigerung die weltweiten Rechte an den Werken. Einem Bericht der Zeitung &ldquo;Financial Times&rdquo; zufolge will der Konzern, der mehrheitlich Bertelsmann geh&ouml;rt, daf&uuml;r mehr als 65 Millionen US-Dollar (etwa 61 Millionen Euro) zahlen. Das sei ein Rekord f&uuml;r die Memoiren eines fr&uuml;heren US-Pr&auml;sidenten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/koepfe\/barack-obama-buchvertrag-mit-random-house-bringt-65-millionen-a-1136817.html\">Manager Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der heilige Obama. Die herrschenden Eliten haben diejenigen, die ihnen treue Dienste geleistet haben, bisher immer ein ordentliches Auskommen beschert. Die Absicht eine Million Exemplare an eine Wohlt&auml;tigkeitsorganisation, die Kinder aus sozial schwachen Familien unterst&uuml;tzt, zu verschenken ist der blanke Zynismus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&ldquo;Adam Smith&rdquo; &ndash; Ein schrulliger Schotte<\/strong><br>\nDer &Ouml;konom Adam Smith glaubte, gesch&auml;ftlicher Eigennutz sei f&uuml;r die ganze Gesellschaft gut. Vielen gilt er daher als Vater des Raubtierkapitalismus. In der Biografie von Gerhard Streminger lernen wir ihn aber auch als Denker des Ausgleichs und der Solidarit&auml;t kennen.<br>\nJa, es kommt noch vor, dass sich Marktradikale auf Adam Smith berufen. Nur, was beweist das? Dass sie ihn nicht gelesen haben und die &ldquo;unsichtbare Hand des Marktes&rdquo; ger&uuml;chteweise f&uuml;r Smiths einziges Erbe halten. Aber zugegeben, dergleichen Irrt&uuml;mer werden seltener. Deshalb tut der &ouml;sterreichische Philosoph Gerhard Streminger gut daran, sich in Adam Smith &ndash; Wohlstand und Moral nicht allzu lange mit Smith&rsquo; falschen Freunden aufzuhalten. Er stellt vielmehr mit unverhohlener Begeisterung den kompletten Smith vor: Leben und Werk des kr&auml;nklichen, aber lebenst&uuml;chtigen, flei&szlig;igen und leicht schrulligen Schotten, der &ouml;konomisches Denken und Moralphilosophie aufs Engste verbunden hat.<br>\nHinsichtlich der immergr&uuml;nen Frage, wie Wirtschaft f&uuml;r alle am besten funktioniert, sei von Smith zu lernen, &ldquo;dass die Unsichtbare Hand des Marktes und die Sichtbare Hand des Staates zum Wohl der Menschen zusammenarbeiten m&uuml;ssen: Beide sind notwendig, und beide allein sind nicht hinreichend.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/gerhard-streminger-adam-smith-ein-schrulliger-schotte.950.de.html?dram:article_id=380526\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gier auf dem Platz<\/strong><br>\nWer die Bez&uuml;ge von Managern kritisiert, darf die weitaus h&ouml;heren Zahlungen an Profifu&szlig;baller nicht ignorieren.<br>\n&Uuml;ber exorbitante Managergeh&auml;lter darf man sich zu Recht aufregen. Schade ist nur, dass die Debatte bei Konzernchefs so emotional gef&uuml;hrt wird, w&auml;hrend sie bei anderen Gro&szlig;- und Gr&ouml;&szlig;tverdienern praktisch gar nicht stattfindet. Bei Fu&szlig;ballstars zum Beispiel. Dabei ist deren individueller Beitrag zum Wohl der Gesellschaft nicht weniger fragw&uuml;rdig.<br>\nVerdient Cristiano Ronaldo die 82 Millionen Dollar, die er Forbes zufolge im vergangenen Jahr kassierte? War Lionel Messi tats&auml;chlich 77 Millionen Dollar wert? Kann Zlatan Ibrahimovic von seinen bescheidenen 37 Millionen Dollar noch menschenw&uuml;rdig f&uuml;rs Alter vorsorgen? Und weil man auch Manager sonst gern mit Normalverdienern vergleicht: Der gew&ouml;hnliche Hobbykicker steht jedes Wochenende f&uuml;r lau auf dem Platz. Verglichen mit dem Durchschnittslohn in seiner portugiesischen Heimat bekommt Ronaldo etwa das 3.280-Fache. Wenn der Vorstandschef eines Konzerns mit f&uuml;nf Millionen Euro im Jahr &uuml;berbezahlt ist, gilt das f&uuml;r die Spitzenkicker umso mehr. Sie sollten lieber dankbar sein, dass sie ihr Hobby zum Beruf machen konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2017\/08\/fussballer-gehaelter-manager-konzernchefs-grossverdiener\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Die Anstalt heute um 22:15 Uhr im ZDF<\/strong><br>\nWortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Sch&auml;rfe: Max Uthoff und Claus von Wagner kl&auml;ren &uuml;ber die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der &ldquo;Anstalt&rdquo;. Gemeinsam mit ihren G&auml;sten Caroline Ebner, Rolf Miller und Till Reiners wollen sie &ldquo;Stimme sein f&uuml;r Ungeh&ouml;rtes und Unerh&ouml;rtes&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/die-anstalt\/die-anstalt-vom-7-maerz-2017-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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