{"id":37317,"date":"2017-03-08T09:06:08","date_gmt":"2017-03-08T08:06:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317"},"modified":"2017-03-08T09:06:08","modified_gmt":"2017-03-08T08:06:08","slug":"hinweise-des-tages-2829","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317#h01\">WikiLeaks-Enth&uuml;llung: CIA betreibt offenbar Hacker-Einheit in Frankfurt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317#h02\">Der scheinheilige Dissens gegen Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317#h03\">Contacts with Russian Embassy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317#h04\">Frankreich: More To Macron Than Ideological Ambiguity<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317#h05\">Internationaler Handel: Kein Treiber f&uuml;r globales Wirtschaftswachstum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317#h06\">Bundesregierung l&auml;sst Trump-Berater abblitzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317#h07\">25 Prozent weniger oder 100Prozent mehr! Ein Blick auf die Bez&uuml;ge des BA-Vorstands 2005 bis 2017<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317#h08\">Fukushima: Die Atomkatastrophe besteht fort<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317#h09\">Milit&auml;rische Zentrale der EU: Hauptquartier mit Tarnnamen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317#h10\">&Uuml;bungen zum bewaffneten Bundeswehreinsatz im Innern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317#h11\">Erdogans Kriege und die Naivit&auml;t der Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317#h12\">Kinder in Syrien: Eine traumatisierte Generation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317#h13\">EU-Recht gibt Asylbewerbern kein Recht auf legale Einreise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317#h14\">Schulz-Hype: Elite sind immer die anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37317#h15\">Das Letzte: An Oscar for a Propaganda Flick<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>WikiLeaks-Enth&uuml;llung: CIA betreibt offenbar Hacker-Einheit in Frankfurt<\/strong><br>\nEine streng geheim operierende CIA-Einheit entwickelt in Frankfurt am Main ma&szlig;gefertigte Computerviren. Das zeigen Dokumente, die die Plattform WikiLeaks ver&ouml;ffentlicht hat. Die Unterlagen deuten darauf hin, dass Frankfurt Ausgangspunkt ist f&uuml;r Hackerangriffe in Europa, China und dem Nahen Osten. (&hellip;) Es ist laut WikiLeaks die gr&ouml;&szlig;te Ver&ouml;ffentlichung von CIA-Dokumenten aller Zeiten. Die CIA habe ihre &ldquo;eigene NSA&rdquo; entwickelt, nur mit noch weniger Regularien. Die Quelle der Dokumente, so WikiLeaks weiter, m&ouml;chte eine Debatte um die Operationen der CIA ansto&szlig;en &ndash; und vor allem &uuml;ber die Frage, ob diese von geltenden Gesetzen noch gedeckt sein k&ouml;nnen. Es sei wichtig, &ouml;ffentlich und demokratisch &uuml;ber die Nutzung von Cyber-Waffen zu diskutieren. WikiLeaks k&uuml;ndigte eine Reihe weiterer Ver&ouml;ffentlichungen aus dem Fundus an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/wikileaks-113.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der scheinheilige Dissens gegen Trump<\/strong><br>\nNicht das System ist skandal&ouml;s, sondern nur die Pr&auml;senz eines einzigen Mannes. Zu oft verl&auml;uft der Dissens wechselstromartig. Wir emp&ouml;ren uns, nicht ohne Grund, &uuml;ber das, was in uns eine nat&uuml;rliche Wutreaktion verursacht, die dann in eine oppositionelle Stellungnahme gipfelt. Dann aber, wenn es ebenso viele gute Gr&uuml;nde f&uuml;r einen Widerspruch und einen energischen Widerstand g&auml;be, geschieht nichts: Wir nehmen die Geschehnisse einfach still und tatenlos hin. Oft halten wir Geschehen f&uuml;r selbstverst&auml;ndlich, einfach weil sie erfolgen. Es &uuml;berwiegt die Gewohnheit, die uns t&ouml;dlich normal erscheinen l&auml;sst, was bei n&auml;herer Betrachtung ganz und gar nicht normal ist. In dieser Hinsicht ist es in der Tat sehr merkw&uuml;rdig, dass die Amerikaner jetzt erst, also mit Herrn Trump, feststellen, kriminelle Regierungen zu haben. (&hellip;) Wie l&auml;sst sich dieser wechselstromartige Dissens erkl&auml;ren? Ist es Dummheit oder B&ouml;sgl&auml;ubigkeit? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Die Amerikaner widersetzen sich Trump, widersetzen sich aber ganz und gar nicht der imperialistischen, militaristischen und neokolonialistischen US-Politik. Sie widersetzen sich einer einzelnen Person, Herrn Trump. Ganz so wie zu Berlusconis Zeiten in Italien der Dissens ad personam war. Mehr noch, er diente zur vollen Akzeptanz des gesamten Systems. Nicht das System war skandal&ouml;s, sondern immer nur die Pr&auml;senz eines einzigen Mannes, des Cavaliere Silvio Berlusconi (und jetzt Herrn Trumps).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-scheinheilige-Dissens-gegen-Trump-3645112.html\">Diego Fusaro bei Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Contacts with Russian Embassy<\/strong><br>\nOur press seems to be in a feeding frenzy regarding contacts that President Trump&rsquo;s supporters had with Russian Ambassador Sergei Kislyak and with other Russian diplomats. The assumption seems to be that there was something sinister about these contacts, just because they were with Russian diplomats. As one who spent a 35-year diplomatic career working to open up the Soviet Union and to make communication between our diplomats and ordinary citizens a normal practice, I find the attitude of much of our political establishment and of some of our once respected media outlets quite incomprehensible. What in the world is wrong with consulting a foreign embassy about ways to improve relations? Anyone who aspires to advise an American president should do just that.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jackmatlock.com\/2017\/03\/contacts-with-russian-embassy\/\">Jack Matlock<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Jack Matlock war von 1987 bis 1991 US-Botschafter in Moskau. Seine pr&auml;gnante Frage angesichts der aktuellen Mutma&szlig;ungen rund um vermeintlich illegitime Russland-Kontakte der Trump-Regierung: &bdquo;Was um alles in der Welt ist falsch daran, sich mit einer ausl&auml;ndischen Botschaft dar&uuml;ber zu beraten, wie sich die Beziehungen verbessern lassen?&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Frankreich: More To Macron Than Ideological Ambiguity<\/strong><br>\nWhen asked where he stands on the left-right axis, Emmanuel Macron givesa long answer along these lines: &ldquo;I come from the left, but I don&rsquo;tbelieve the left-right divide is the right one today. Look at how boththe left and the right are divided, and how primaries have reinforcedradicals from each side. Look at the number of issues on which there isa left-right consensus. I believe in another axis, which matters moretoday: the opposition between progressives and conservatives.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.socialeurope.eu\/2017\/03\/macron-ideological-ambiguity\/\">SocialEurope.eu<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.K.:<\/strong> Wenn man sich den gesamten Artikel durchliest, kommt man wohl nicht umhin, dort den franz&ouml;sischen Agenda-Politiker zu erkennen. Am Ende des Artikels ist eine tabellarische Gegen&uuml;berstellung der drei Kandidaten (Fillon, Macron, Hamon) zu wichtigen politischen Themen. Der Eindruck des Artikels wird damit best&auml;tigt, so finde ich.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Another Ghastly Presidential Election Campaign; the Deep State Rises to the Surface<\/strong><br>\nIn some ways, the French election is an extension of the American one, where the deep state lost its preferred candidate, but not its power. The same forces are at work here, backing Macron as the French Hillary, but ready to stigmatize any opponent as a tool of Moscow. What has been happening over the past months has confirmed the existence of a Deep State that is not only national but trans-Atlantic, aspiring to be global. The anti-Russian campaign is a revelation.  It reveals to many people that there really is a Deep State, a trans-Atlantic orchestra that plays the same tune without any visible conductor. The term &ldquo;Deep State&rdquo; is suddenly popping up even in mainstream discourse, as a reality than cannot be denied, even if it is hard to define precisely. Instead of the Military Industrial Complex, we should perhaps call it the Military Industrial Media Intelligence Complex, or MIMIC.  Its power is enormous, but acknowledging that it exists is the first step toward working to free ourselves from its grip.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.counterpunch.org\/2017\/02\/17\/france-another-ghastly-presidential-election-campaign-the-deep-state-rises-to-the-surface\/\">Diana Johnstone bei Counterpunch<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Johnstones Beschreibung des &bdquo;Deep State&ldquo; als &bdquo;Military Industrial Media Intelligence Complex, or MIMIC&ldquo; bringt es gut auf den Punkt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Internationaler Handel: Kein Treiber f&uuml;r globales Wirtschaftswachstum<\/strong><br>\nUnter den Standardannahmen der klassischen (und neoklassischen) Handelstheorie sollten die Liberalisierung des Handels und reduzierte Handelskosten nicht nur &bdquo;mehr Handel&ldquo; nach sich ziehen, sondern auch zu h&ouml;heren Wohlstandsgewinnen aufgrund des vermehrten Handels f&uuml;hren. Wobei der zus&auml;tzliche Netto-Output allen am Handel beteiligten L&auml;ndern &ndash; wenn auch nicht in gleichem Ausma&szlig; &ndash; zugute kommen sollte, was am Ende zu h&ouml;herem globalen Output f&uuml;hrt. Die &bdquo;neuen&ldquo; Theorien des internationalen Handels unterst&uuml;tzen in der Regel die Sichtweise, dass &bdquo;mehr Handel&ldquo; auch zur Generierung von &bdquo;mehr Wirtschaftsleistung&ldquo; f&uuml;r alle beteiligten Parteien f&uuml;hren sollte. Allerdings ist es keine Seltenheit, auf kritische Stimmen zu sto&szlig;en, welche die Vorteile f&uuml;r individuelle L&auml;nder durch den Freihandel in Zweifel ziehen (und dabei oft auf die Vorteile von gewissen protektionistischen Ma&szlig;nahmen verweisen, wobei diese Kritiker vor allem bei jenen zu finden sind, die zu Entwicklungsl&auml;ndern forschen (beginnend bei Baghwati, 1958 bis Stiglitz, 2001 oder, mit j&uuml;ngerem Erscheinungsdatum, Thirlwall, Pacheco-Lopez 2008). Interessanterweise brachte selbst Paul Samuelson &ndash; der &bdquo;Papst&ldquo; der neoklassischen Handelstheorie &ndash; ketzerische Zweifel an jener Doktrin zum Ausdruck, die er lange gepredigt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/03\/internationaler-handel-kein-treiber-fuer-globales-wirtschaftswachstum\/\">Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h08\">Freihandel bremst Wirtschaftswachstum<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundesregierung l&auml;sst Trump-Berater abblitzen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung lehnt den amerikanischen Vorschlag nach einer bilateralen L&ouml;sung f&uuml;r den gro&szlig;en deutschen &Uuml;berschuss im Handel mit den USA ab. &ldquo;Die Handelspolitik liegt in der Zust&auml;ndigkeit der Europ&auml;ischen Union&rdquo;, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums. &Uuml;bersch&uuml;sse in der Leistungsbilanz lie&szlig;en sich auch nicht wirtschaftspolitisch steuern, sondern seien &ldquo;Ergebnis von marktbestimmten Angebots- und Nachfrageentwicklungen&rdquo; und &ldquo;Ausdruck der hohen Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft&rdquo;. Ma&szlig;nahmen wie der gesetzliche Mindestlohn und h&ouml;here Investitionen d&uuml;rften zu einem nachhaltigen Abbau der &Uuml;bersch&uuml;sse beitragen. Trumps Finanzminister Steven Mnuchin wird in der kommenden Woche zu Gespr&auml;chen in Berlin erwartet. Wolfgang Sch&auml;ubles Finanzministerium geht davon aus, dass auch die deutschen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse zur Sprache kommen werden. Der Wirtschaftsberater von US-Pr&auml;sident Donald Trump, Peter Navarro, hatte den deutschen Handels&uuml;berschuss als &ldquo;ernste Sache&rdquo; bezeichnet und als Gefahr f&uuml;r die &ldquo;nationale Sicherheit der USA&rdquo;. Er sei eines der schwierigsten Probleme im Handel, mit denen sein Land konfrontiert sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/donald-trump-berlin-laesst-usa-mit-handelsvorschlag-abblitzen-a-1137646.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong>  Handelspolitik mag &ldquo;in der Zust&auml;ndigkeit der Europ&auml;ischen Union&rdquo; liegen, aber die H&ouml;he bzw. (in Deutschland) Tiefe der L&ouml;hne und die staatlichen Investitionen sind alleine Sache der Bundesrepublik, dito die v&ouml;llig irrsinnige &Uuml;ber-&ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft&rdquo;. Mit ihrer bornierten Haltung schie&szlig;t sich die Bundesregierung selber ins Knie. Statt endlich aktiv Lohnerh&ouml;hungen und den Import zu forcieren, wird die Regierung fr&uuml;hestens reagieren, wenn die hypertrophe Exportwirtschaft durch US-Z&ouml;lle aktiv unter Feuer ger&auml;t. Und dann ist es zu sp&auml;t, eine ernsthafte Rezession zu vermeiden. Interessant auch die Kommentare unter dem SPIEGEL-Artikel: es wird gemutma&szlig;t, die US-Amerikaner wollten uns schaden. Dabei w&uuml;rde es den Deutschen mit angemessenen, h&ouml;heren L&ouml;hnen und staatlichen Investitionen gegen den Verfall von Infrastruktur und Bildungseinrichtungen viel, viel besser gehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>25 Prozent weniger oder 100Prozent mehr! Ein Blick auf die Bez&uuml;ge des BA-Vorstands 2005 bis 2017<\/strong><br>\n&bdquo;25 Prozent weniger&ldquo;. So k&ouml;nnte man es sehen. Zum Abschied des Vorstandsvorsitzenden Frank-J. Weise am 31. M&auml;rz 2017 wurden die Vorstandsbez&uuml;ge im Haushalt 2017 der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) um 25 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr 2016 gek&uuml;rzt. (&hellip;) Man kann es aber auch ganz anders sehen. (&hellip;) Von 2005 bis 2014 stiegen die Bez&uuml;ge des Vorsitzenden und der zwei weiteren Mitglieder des Vorstands der BA um 90,1 Prozent &ndash; von 458.000 Euro auf etwa 871.000 Euro. (&hellip;) Die Regels&auml;tze f&uuml;r die Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende (SGB II-Hartz IV) sind von 2005 bis 2015 um lediglich 15,7 Prozent gestiegen und von 2005 bis 2017 um lediglich18,6 Prozent. Die  immer weitere &Ouml;ffnung der Schere zwischen Reich und Arm spiegelt sich auch in der Gegen&uuml;berstellung von Vorstands- und &ldquo;Kundendaten&rdquo; wider.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/888-25-prozent-weniger-oder-100-prozent-mehr-ein-blick-auf-die-bezuege-des-ba-vorstands-2005-bis-2017.html\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fukushima: Die Atomkatastrophe besteht fort<\/strong><br>\nSechs Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima leben die Menschen in Japan weiterhin mit deren verheerenden Folgen. Darauf weist die &Auml;rzteorganisation IPPNW anl&auml;sslich des 6. Jahrestages hin. Die havarierten Atomreaktoren des AKW Fukushima Dai-ichi sind weiterhin nicht unter Kontrolle. Im Inneren der Reaktorkerne wurden k&uuml;rzlich so hohe Strahlenwerte gemessen, dass ein Mensch dort nach wenigen Minuten sterben w&uuml;rde. Die Bergung der geschmolzenen Brennst&auml;be wird vermutlich f&uuml;r viele Jahrzehnte nicht m&ouml;glich sein, so dass die maroden Kraftwerksgeb&auml;ude bei zuk&uuml;nftigen Naturkatastrophen eine hohe Gefahr f&uuml;r die gesamte Region darstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/startseite\/artikel\/de\/die-atomkatastrophe-besteht-fort.html\">IPPNW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Milit&auml;rische Zentrale der EU: Hauptquartier mit Tarnnamen<\/strong><br>\nJetzt gibt es auch eine milit&auml;rische Kommandozentrale in Br&uuml;ssel &ndash; mit begrenzten Kompetenzen. Kritikern begegnen die Verfechter mit Verbalakrobatik. Gro&szlig;es Treffen, kleines Ergebnis. Bei einer gemeinsamen Sitzung der Au&szlig;en- und Verteidigungsminister in Br&uuml;ssel hat die EU gr&uuml;nes Licht f&uuml;r ein neues milit&auml;risches Hauptquartier gegeben. Allerdings f&auml;llt es vergleichsweise klein aus &ndash; und muss sich mit einem unverd&auml;chtigen Namen vor seinen Kritikern tarnen.&bdquo;MPCC &ndash; Military planning and conduct capability&ldquo; haben die Minister ihr neues Milit&auml;rzentrum getauft. Man habe sich bewusst f&uuml;r einen neutralen Namen entschieden, verlautete von Au&szlig;envertreterin Federica Mogherini. Auf Deutsch hei&szlig;t das also: &bdquo;Milit&auml;rische Planungs- und F&uuml;hrungsf&auml;higkeit&ldquo;.Gro&szlig;britannien, Polen und neutrale EU-Staaten wie &Ouml;sterreich hatten sich bis zuletzt gegen die Einrichtung eines &bdquo;echten&ldquo; Hauptquartiers ausgesprochen. F&uuml;r Milit&auml;reins&auml;tze habe man ja schon die Nato, hie&szlig; es in London und Warschau. (&hellip;) In der Praxis d&uuml;rfte das MPCC aber nicht viel &auml;ndern. Es bleibt weit hinter den hoch fliegenden Ambitionen der &bdquo;Globalen Strategie&ldquo; zur&uuml;ck, die die EU im November 2016 verabschiedete. Von einer echten Verteidigungsunion sind die Europ&auml;er immer noch weit entfernt. Europa bleibt von der Nato abh&auml;ngig &ndash; und damit auch von den Launen und Provokationen des neuen US-Pr&auml;sidenten Donald Trump.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Militaerische-Zentrale-der-EU\/!5386363\/\">Eric Bonse auf taz.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Uuml;bungen zum bewaffneten Bundeswehreinsatz im Innern<\/strong><br>\nZur ab heute an verschiedenen Orten stattfindenden &Uuml;bung GETEX, bei der erstmals Polizei und Bundeswehr gemeinsam f&uuml;r einen bewaffneten Bundeswehreinsatz im Innern &uuml;ben, erkl&auml;rt Tobias Pfl&uuml;ger, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE: DIE LINKE lehnt die &Uuml;bungen zum Bundeswehreinsatz im Innern ab. Der Einsatz milit&auml;rischer Mittel im Innern ist und bleibt problematisch. Die Bundeswehr ist keine schwerbewaffnete Hilfspolizei und kann nicht mehr ausrichten als die Polizei &ndash; es sei denn, es geht um einen anderen Zweck bei der Sache. Auch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 3. Juli 2012 m&uuml;ssen Bundesregierung und beteiligte Landesregierungen keinen Bundeswehreinsatz im Innern zulassen. Selbst in diesem Urteil sind noch hohe H&uuml;rden f&uuml;r einen Bundeswehreinsatz im Innern festgeschrieben. Doch wie schrieb der damalige Richter am Bundesverfassungsgericht Reinhard Gaier richtig: &ldquo;Der Versuch der weiteren Eingrenzung des bewaffneten Streitkr&auml;fteeinsatzes durch das Erfordernis eines &lsquo;unmittelbar bevorstehenden&rsquo; Schadenseintritts &lsquo;von katastrophischen Dimensionen&rsquo; wird der n&ouml;tigen Klarheit und Berechenbarkeit nicht gerecht.&rdquo; Dieser Bundeswehreinsatz auf Probe kann eine B&uuml;chse der Pandora &ouml;ffnen. Wann wird f&uuml;r oder gegen einen bewaffneten Einsatz der Bundeswehr im Innern eine Grenze gezogen? Reinhard Gaier schrieb in seinem Minderheitenvotum: &ldquo;Es handelt sich um g&auml;nzlich unbestimmte, gerichtlich kaum effektiv kontrollierbare Kategorien, die in der t&auml;glichen Anwendungspraxis &ndash; etwa bei regierungskritischen Gro&szlig;demonstrationen &ndash; viel Spielraum f&uuml;r subjektive Einsch&auml;tzungen, wenn nicht gar voreilige Prognosen lassen. Das ist jedenfalls bei Inlandseins&auml;tzen milit&auml;risch bewaffneter Streitkr&auml;fte nicht hinnehmbar. Im Schatten eines Arsenals milit&auml;rischer Waffen kann freie Meinungs&auml;u&szlig;erung schwerlich gedeihen.&rdquo; Es ist eine Schande, dass mehrere Landesregierungen mit Regierungsbeteiligung der GR&Uuml;NEN sich an dieser &Uuml;bung f&uuml;r den Bundeswehreinsatz im Innern beteiligen. Der Innenminister der gr&uuml;n-schwarzen Landesregierung in Baden-W&uuml;rttemberg, Thomas Strobl, bezeichnete die &Uuml;bung GETEX als &ldquo;historischen Moment&rdquo; &ndash; das ist zweifelsohne zutreffend. Wir sagen: Dieser Tabubruch eines bewaffneten Streitkr&auml;fteeinsatzes im Innern darf nicht sein! Nun werden wohl zum ersten Mal nach dem zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik, Polizei und eine bewaffnete Bundeswehr gemeinsam polizeilich-milit&auml;risch im Innern eingesetzt. DIE LINKE beteiligt sich an den Protesten gegen diese &Uuml;bung zum bewaffneten Bundeswehreinsatz im Innern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/nc\/presse\/presseerklaerungen\/detail\/zurueck\/aktuell\/artikel\/die-linke-lehnt-uebungen-zum-bewaffneten-bundeswehreinsatz-im-innern-ab\/\">Die Linke<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben sich mehrfach kritisch mit dem Thema befasst &ndash; bitte lesen Sie dazu erneut z.B.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h09\">Bundeswehr in Inneren: Klaus Bouillon: &bdquo;Ich erwarte gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die &Uuml;bungen&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023#h10\">Kehrtwende in Sachen Einsatz der Bundeswehr im Innern?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Erdogans Kriege und die Naivit&auml;t der Bundesregierung<\/strong><br>\nPeshmerga setzen bei rechtswidrigen Eins&auml;tzen deutsche Waffen gegen Eziden im Shengal ein. Die T&uuml;rkei hat eine der gr&ouml;&szlig;ten Milit&auml;roperationen der vergangenen Jahre im S&uuml;dosten der T&uuml;rkei gestartet. Die Nachrichtenagentur afp meldete unter Berufung auf Sicherheitskreise, es ginge um die &ldquo;Neutralisierung&rdquo; von PKK-K&auml;mpfern und ihrer Komplizen. Im Nordirak r&uuml;cken t&uuml;rkische Truppen im Verbund mit den KDP-Peschmerga Richtung Shengal-Gebirge vor. Zur Ausr&uuml;stung geh&ouml;ren deutsche Waffen. (&hellip;) Noch im Januar diesen Jahres Januar rechtfertigte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im Bundestag ihre Entscheidung, die Ausbildung der Peschmerga durch rund 150 deutsche Soldaten weiterzuf&uuml;hren. &ldquo;Es war richtig, die Kurden, das hei&szlig;t die Peschmerga, auszur&uuml;sten und dies mit Ausbildung, ganz eng begleitet, zu kombinieren&rdquo;, sagte die Ministerin im Parlament. &ldquo;Die Peschmerga haben viel Mut bewiesen. Sie haben als Erste den IS gestoppt, sie haben ihn empfindlich zur&uuml;ckgeschlagen, und sie haben Territorium zur&uuml;ckgewonnen.&rdquo; Wie peinlich. Denn nun bewahrheiten sich die Bef&uuml;rchtungen der Kritiker dieser Politik, wie zum Beispiel des Abgeordneten der Linken, Jan van Aken. Ezidipress dokumentierte die deutschen Waffen, die bei den Roj-Pesch zum Einsatz kommen. Sie verf&uuml;gen demnach &uuml;ber gepanzerte Fahrzeuge des Typs Dingo 1. Ein Video zeigt, wie zwei PKK-K&auml;mpfer versuchen, den Dingo beim Einmarsch nach Khansor aufzuhalten &ndash; sie wurden beide erschossen. Deutsche G36-Gewehre geh&ouml;ren zu ihrer Ausr&uuml;stung und kamen in Khansor gegen ezidische Einheiten zum Einsatz, wie ein Video von Rudaw zeigt. Auch deutsche Maschinengewehre wurden bei dem Angriff gegen die Stadt eingesetzt. Die Peschmerga verf&uuml;gen &uuml;ber mindestens 50 MG 3 aus Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Erdogans-Kriege-und-die-Naivitaet-der-Bundesregierung-3645824.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kinder in Syrien: Eine traumatisierte Generation<\/strong><br>\n&ldquo;Unsichtbare Wunden&rdquo; hei&szlig;t eine Studie, die die Organisation &ldquo;Save the Children&rdquo; in New York vorgestellt hat. Sie befasst sich mit den Auswirkungen des Syrienkriegs auf Kinder. Demnach lebt die Mehrheit der syrischen Kinder in st&auml;ndiger Angst vor Gewalt. Viele Jungen und M&auml;dchen w&uuml;rden nicht mehr sprechen oder verletzten sich selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kinder-in-syrien-eine-traumatisierte-generation.1766.de.html?dram:article_id=380680\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> &hellip; dazu kommen noch die Fl&uuml;chtlingskinder, die ihrer Heimat und manchmal auch Ihren Familien beraubt, &bdquo;ausbaden&ldquo; d&uuml;rfen, was der Westen seit &uuml;ber 100 Jahren in Nahen Osten und der islamischen Welt &ndash; &Ouml;l, Suezkanal, sonstige Bodensch&auml;tze, geopolitische Interessen &ndash; angerichtet hat und immer noch anrichtet! Leider wird z.Zt. in den westlichen Medien und von div. Politikern oft ein einseitiges Bild &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde der syrisch, irakischen und afghanischen Trag&ouml;dien &ndash; den Jemen und islamische Staaten in Afrika nicht zu vergessen &ndash; vermittelt, die teilweise schon Jahrzehnte andauern. Dieses Bild erinnert mich an meine Jugendzeit Ende der 1940er Anfang der 1950er Jahre: gef&auml;hrliche Abenteuerspielpl&auml;tze im Herzen einer Quadratenstadt und Parolen, die von mangelhafter Farbe Ende des 2. Weltkrieges an den Mauern &uuml;bert&uuml;ncht, wieder zum Vorschein kamen, wie z.B.: &bdquo;Unsere Mauern k&ouml;nnen brechen, unsere Herzen aber nicht!&ldquo;. Ob es jemals zu einem gerechten Ausgleich kommen wird, und die Kinder und Menschen eine faire Friedenschance erhalten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU-Recht gibt Asylbewerbern kein Recht auf legale Einreise<\/strong><br>\nFl&uuml;chtlinge erhalten nach einem Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (EuGH) keine neue legale Einreisem&ouml;glichkeit in die Europ&auml;ische Union (EU). Wie die Luxemburger Richter am Dienstag entschieden, steht es den EU-Mitgliedstaaten weiterhin frei, selbst nach nationalem Recht zu entscheiden, ob sie von Folter und Tod bedrohten Fl&uuml;chtlingen ein sogenanntes humanit&auml;res Visum erteilen (AZ: C-638\/16 PPU). Nach EU-Recht sind sie zur Visa-Erteilung nicht verpflichtet. (&hellip;)Das belgische Ausl&auml;nderamt lehnte die Visaantr&auml;ge ab. Wie nun der EuGH entschied, ist es Sache der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten, ob sie in solchen F&auml;llen Visa erteilen wollen. EU-Recht regle bislang nur Durchreise- und Touristenvisa f&uuml;r Aufenthalte bis zu 90 Tagen. Bei einer Einreise f&uuml;r einen Asylantrag gehe es aber um einen l&auml;ngeren Aufenthalt. Ohne EU-rechtliche Grundlage sei aber auch die Grundrechtecharta der EU nicht anwendbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1043993.eu-recht-gibt-asylbewerbern-kein-recht-auf-legale-einreise.html\">neues deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schulz-Hype: Elite sind immer die anderen<\/strong><br>\nDie Presse ist im Umgang mit Schulz bislang zahm wie eine Maus. &Uuml;ber alles, was nicht ins Bild passt, wird gro&szlig;z&uuml;gig hinweggesehen. Ich bin gespannt, wie Schulz reagiert, wenn er das erste Mal unter Feuer ger&auml;t. Wer fast sein gesamtes politisches Leben in Br&uuml;ssel verbracht hat, kennt von dort vor allem Journalisten, die so denken wie man selbst. F&uuml;r einen Wahlkampf ist die dauerhafte Kritikentw&ouml;hnung eher von Nachteil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/martin-schulz-elite-sind-immer-die-anderen-kolumne-von-jan-fleischhauer-a-1137477.html\">Jan Fleischhauer bei Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Die Kolumnen von Jan Fleischhauer sind in ihrer Polemik und pauschalen Linkenfeindlichkeit oft kaum kommentierbar. Manchmal stecken aber auch einige K&ouml;rnchen Wahrheit darin. Sein Satz: &bdquo;Wer fast sein gesamtes politisches Leben in Br&uuml;ssel verbracht hat, kennt von dort vor allem Journalisten, die so denken wie man selbst&ldquo; f&auml;llt auf in einem Mainstream, wo es doch sonst selbstgewiss hei&szlig;t, Journalisten seien v&ouml;llig unabh&auml;ngig und keineswegs in einem Milieu verbr&uuml;dert mit der Polit-Elite. Fleischhauer wei&szlig; es offenbar besser.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: An Oscar for a Propaganda Flick<\/strong><br>\nLast Sunday night, &ldquo;The White Helmets,&rdquo; directed by Orlando von Einsiedel and Joanna Natasegara, took home an Academy Award for best documentary short. But this was not a conventional documentary film. The footage was provided by a terrorist-affiliated NGO based in Turkey, operating in Syria, and which is primarily funded by the U.S. State Department, the British Foreign Office, the Netherlands, and other NATO members and Gulf states to the tune of over $150 million and whose chief remit is producing U.S.-led &ldquo;coalition&rdquo; propaganda images for mass media consumption. (&hellip;) In an article in Counterpunch in April 2015, Rick Sterling summarized the White Helmet roll-out and basic agenda: &ldquo;In reality the White Helmets is a project created by the UK and USA. Training of civilians in Turkey has been overseen by former British military officer and current contractor, James Le Mesurier. Promotion of the program is done by &lsquo;The Syria Campaign&rdquo; supported by the foundation of billionaire Ayman Asfari. The White Helmets is clearly a public relations project which has received glowing publicity from HuffPo to Nicholas Kristof at the NYT. (&hellip;) Any researcher working on a White Helmets documentary would have had access to all of this information, through a simple key word search.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2017\/03\/03\/an-oscar-for-a-propaganda-flick\/\">Consortiumnews.com<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Carsten Weikamp:<\/strong> Ein sehr interessanter Beitrag, leider in Englisch, &uuml;ber &bdquo;The White Helmets&ldquo;, den Film, der in diesem Jahr den Oscar f&uuml;r den besten Dokumentar-Kurzfilm erhalten hat. &bdquo;Normalerweise, meint man, dass Dokumentarfilme der Wahrheit mehr Kraft verleihen wollen, hier aber ist es genau umgekehrt&ldquo;, schreibt der Autor Patrick Hennigsen. Er legt zum einen mit erschreckender Klarheit dar, dass &bdquo;White Helmets&ldquo; eine NGO ist, die einzig zum Zwecke der Produktion von Bild- und Filmmaterial f&uuml;r die Massenmedien gegr&uuml;ndet wurde im Sinne des westlichen Narrativs &uuml;ber den Krieg in Syrien. Der Beitrag beleuchtet aber auch die Rolle, die Hollywood, Netflix und insbesondere die Produzenten des &bdquo;Dokumentarfilms&ldquo; dabei spielen. Letzteren geht es nach eigenen Aussagen keineswegs um historisch saubere Dokumentation, sondern darum, politisch Einfluss zu nehmen. Netflix als Streaming-Anbieter des Films und dem Komitee der Academy Awards, das den Filmemachern den Oscar zugesprochen hat, kann im Angesicht der erdr&uuml;ckenden Sachlage wohl kaum Unwissenheit zugebilligt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-37317","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37317","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37317"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37317\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37318,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37317\/revisions\/37318"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37317"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37317"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37317"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}