{"id":37348,"date":"2017-03-10T08:45:15","date_gmt":"2017-03-10T07:45:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348"},"modified":"2017-03-10T08:45:15","modified_gmt":"2017-03-10T07:45:15","slug":"hinweise-des-tages-2831","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348#h01\">Wagenknecht: Mit &raquo;Lobbykraten hat die EU keine Zukunft&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348#h02\">Dietmar Bartsch, DIE LINKE: Armutsbericht ist die Rote Karte f&uuml;r die Politik der #GroKo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348#h03\">Renten in &Ouml;sterreich &ndash; Vorbild f&uuml;r Deutschland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348#h04\">Ungleichheit kostet deutsche Wirtschaft 40 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348#h05\">Zehn Griechen m&uuml;ssen f&uuml;r einen Rentner arbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348#h06\">Nach Hacking-Vorw&uuml;rfen gegen CIA: WikiLeaks will Tech-Konzerne unterst&uuml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348#h07\">Dein Fernseher h&ouml;rt mit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348#h08\">Army eyes new bases in Europe as Pentagon reviews force structure<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348#h09\">Rigide Abschiebepolitik versch&auml;rft Situation in Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348#h10\">Bundeswehr: Treibstoff f&uuml;r den Syrienkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348#h11\">US-Intervention in Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348#h12\">Der Bund beugt sich den Atomkonzernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348#h13\">HSH Nordbank ist gro&szlig;es Risiko f&uuml;r Sparkassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348#h14\">Donald der Disruptor und die permanente Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37348#h15\">Bob Woodward, Carl Bernstein &ndash; und Hans Meiser?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wagenknecht: Mit &raquo;Lobbykraten hat die EU keine Zukunft&laquo;<\/strong><br>\nLinksfraktionschefin fordert vor Gipfeltreffen in Br&uuml;ssel einen demokratischen Neuanfang in Europa (&hellip;)<br>\n&raquo;Wenn die Kanzlerin die soziale Marktwirtschaft in Europa verbreiten will, sollte sie zun&auml;chst in Deutschland anfangen&laquo;, forderte Wagenknecht. Knapp die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung habe laut dem Wirtschaftsforschungsinstitut DIW heute ein geringeres Einkommen als 1999. &raquo;Was ist daran sozial?&laquo; Angesichts unterschiedlicher Traditionen sei es auch falsch, allen EU-L&auml;ndern die gleiche Wirtschaftspolitik aufzwingen zu wollen. Italien etwa habe sich mit der inflation&auml;ren Lira besser entwickelt als mit dem harten Euro. &raquo;Das Signal, alle m&uuml;ssten alles so machen wie Deutschland, provoziert nur Aversionen und Ablehnung&laquo;, so die Politikerin. (&hellip;)<br>\n&raquo;Wir haben zur Regierungserkl&auml;rung der Kanzlerin einen Antrag eingebracht, in dem die deutsche Regierung aufgefordert wird, sich von dem aberwitzigen Zwei-Prozent-Ziel bei den R&uuml;stungsausgaben zu verabschieden und daf&uuml;r auch bei den europ&auml;ischen Partnern zu werben&laquo;, k&uuml;ndigte Wagenknecht an. Ein Nato-Beschluss verlangt, dass die Mitgliedstaaten bis 2024 mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts f&uuml;rs Milit&auml;r ausgeben. Wagenknecht forderte: &raquo;Statt Milliarden f&uuml;r Kriegsger&auml;t zu verschleudern, sollte das Geld lieber in Bildung und eine gute &ouml;ffentliche Infrastruktur investiert werden.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1044241.wagenknecht-mit-lobbykraten-hat-die-eu-keine-zukunft.html\">neues deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Abstimmung &uuml;ber den Antrag der Linken verlief erwartungsgem&auml;&szlig;. Sie war allerdings namentlich. So k&ouml;nnen Sie ja einmal <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/plenum\/abstimmung\/abstimmung?id=454\">selbst nachschauen<\/a>, ob sich auch ihr Wahlkreisabgeordneter unter denjenigen befindet, die eher einen Drang zur Auf- statt zur Abr&uuml;stung versp&uuml;ren. Wieso eigentlich Drang? Nun ja, zur gleichen Zeit als die Abstimmung im Deutschen Bundestag lief, warb Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel in Moskau f&uuml;r Abr&uuml;stung, nein er dr&auml;ngte sogar darauf, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/gabriel-moskau-101.html\">wie zu lesen ist<\/a>. Er sorge sich gar um eine neuerliche Aufr&uuml;stungsspirale in Europa. Das Abstimmungsergebnis im Bundestag zeigt, seine Sorge ist berechtigt, wird aber offensichtlich von seiner eigenen Fraktion nicht geteilt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Dietmar Bartsch, DIE LINKE: Armutsbericht ist die Rote Karte f&uuml;r die Politik der #GroKo<\/strong><br>\nAntwort auf die Regierungserkl&auml;rung von Kanzlerin Merkel zum EU-Fr&uuml;hjahrsgipfel &ndash; Helmut Kohl hat 1992 die Waffenexporte in die T&uuml;rkei eingestellt. Warum exportieren wir und andere europ&auml;ische L&auml;nder weiter Waffen? Stellen Sie das doch mal ein! Machen Sie sich stark auf dem Europ&auml;ischen Rat! Das w&auml;re mal eine Ma&szlig;nahme. Oder frieren Sie die Vorbeitrittshilfen ein an die T&uuml;rkei. Das muss doch sp&uuml;rbar sein. Nicht nur Worte, sondern konkretes Handeln! Helmut Kohl sollte Ihr Ma&szlig;stab sein: Nach einem Massaker hat er das eingestellt. Sie machen aktuell auf diesem Gebiet gar nichts. Und das ist so nicht zu akzeptieren. Und dazu kommt: Sie haben den Despoten doch erst stark gemacht. Wenn Sie jetzt zum Europ&auml;ischen Rat fahren, so ist das v&ouml;llig zurecht beschrieben in Zeiten der gr&ouml;&szlig;ten Krise. Aber die Krise ist doch nicht vom Himmel gefallen. Und da habe ich jetzt S&auml;tze geh&ouml;rt. Das war eine Phrasendichte. Die kenne ich seit zehn Jahren. Aber es ist doch die Union mit ihrem verantwortungslosen neoliberalen Diktat, die f&uuml;r die sozialen Verwerfungen in Europa gesorgt hat. Und die auch daf&uuml;r gesorgt hat, dass die europ&auml;ische Idee im Moment am Abgrund steht. Sie haben keinen Plan, wie Sie Europa seine Menschlichkeit zur&uuml;ckgeben k&ouml;nnen. Europa ist in der gr&ouml;&szlig;ten Krise &ndash; Rechtspopulismus, Jugendarbeitslosigkeit, Finanzkrise -, aber Frau Merkel, Sie tragen f&uuml;r diese Krise relevant Verantwortung, wenn man &uuml;ber zehn Jahre lang Bundeskanzlerin ist. Deswegen brauche wir in der zentralen Industriemacht Europas einen Politikwechsel. Damit der soziale Zusammenhalt im Land wieder hergestellt wird. Und damit das gro&szlig;e Projekt Europa nicht scheitert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xFcNXpW4fiU&amp;feature=youtu.be\">YouTube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Renten in &Ouml;sterreich &ndash; Vorbild f&uuml;r Deutschland?<\/strong><br>\nIn &Ouml;sterreich liegt die Durchschnittsrente um 800 Euro h&ouml;her als bei uns. Dabei ist das Rentensystem &auml;hnlich aufgebaut. Die Angst vor Altersarmut ist viel geringer als in Deutschland. Wie haben die &Ouml;sterreicher das geschafft?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/videos\/Plusminus_08-03-2017_Rente-100.html\">plusminus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ungleichheit kostet deutsche Wirtschaft 40 Milliarden Euro<\/strong><br>\nSeit der Wiedervereinigung ist einer Studie des DIW zufolge die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgegangen.<br>\nForscher setzen in der Debatte &uuml;ber die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich einen neuen Akzent. Die Ungleichheit hat die Bundesrepublik in den vergangenen 25 Jahren gut zwei Prozentpunkte Wachstum gekostet, rechnet das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) vor. Das w&auml;re ein Verlust von etwa 40 Milliarden Euro &ndash; mehr als im Jahr an Kindergeld ausgezahlt wird.<br>\nVor allem der private Konsum fiel durch die Spaltung der Gesellschaft deutlich geringer aus, als wenn die Einkommen in Deutschland noch so verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig gleich verteilt w&auml;ren wie w&auml;hrend der Wiedervereinigung. Die DIW-Studie verst&auml;rkt einen Trend, wonach einige &Ouml;konomen Ungleichheit kritischer beurteilen als noch vor einiger Zeit. So betont neuerdings der zuvor als marktliberal geltende Internationale W&auml;hrungsfonds die Sch&auml;den gesellschaftlicher Spaltung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/diw-studie-zur-ungleichheit-ungleichheit-kostet-deutsche-wirtschaft-milliarden-1.3410169\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zehn Griechen m&uuml;ssen f&uuml;r einen Rentner arbeiten<\/strong><br>\nDas griechische Rentensystem steckt in einer schweren Krise. Nach einer Studie braucht es zehn Vollzeitbesch&auml;ftige, um einen Rentner zu finanzieren. Vor zwei Jahren hatten noch vier gereicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-zehn-griechen-muessen-fuer-einen-rentner-arbeiten-a-1138001.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Mit Ursachenanalyse hat der Spiegel es wohl nicht so. Die Troika und die deutsche Inquisition haben offensichtlich ganze Arbeit geleistet. So ruiniert man Generationen &uuml;bergreifend ein soziales und wirtschaftliches Gemeinwesen. Wie will man vor diesem Hintergrund europ&auml;ische Integration betreiben?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Sch&ouml;ner manipulieren mit dem Spiegel. Die &Uuml;berschrift suggeriert eine &uuml;berm&auml;&szlig;ige Belastung der Arbeitnehmer durch Rentner. Die in der Meldung erw&auml;hnte Studie der griechischen Einheitlichen Renten- und Krankenkasse erkl&auml;rt genau warum: &ldquo;Die Arbeitslosigkeit betr&auml;gt 23 Prozent. &hellip; Die Vollzeitbesch&auml;ftigten verdienen im Durchschnitt nur 1176 Euro brutto im Monat, Teilbesch&auml;ftigte nur 393 Euro. Mit den Rentenbeitr&auml;gen dieser Erwerbst&auml;tigen k&ouml;nne keine Rentenkasse &uuml;berleben, &hellip;.&rdquo; Alles Folgen des deutschen Austerit&auml;tsdiktates &uuml;ber Griechenland.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nach Hacking-Vorw&uuml;rfen gegen CIA: WikiLeaks will Tech-Konzerne unterst&uuml;tzen <\/strong><br>\nNach den Enth&uuml;llungen zu Hackerangriffen der CIA hat sich WikiLeaks-Gr&uuml;nder Assange zu Wort gemeldet. Er wirft dem US-Geheimdienst &ldquo;zerst&ouml;rerische Inkompetenz&rdquo; vor. (&hellip;) Assange k&uuml;ndigte an, dass WikiLeaks Technologiekonzernen weitere Informationen &uuml;ber die Hackerangriffe der CIA zur Verf&uuml;gung stellen werde. Es handle sich dabei um bisher unver&ouml;ffentlichte Daten, die WikiLeaks zun&auml;chst unter Verschluss halten wolle &ndash; zumindest bis man mit den Konzernen gesprochen habe. &ldquo;Wir haben uns entschieden, mit ihnen zusammenzuarbeiten, um ihnen einen exklusiven Zugang zu den zus&auml;tzlichen technischen Details zu geben, die wir haben, damit L&ouml;sungen entwickelt werden k&ouml;nnen&rdquo;, sagte Assange. (&hellip;) Aus den Dokumenten geht laut WikiLeaks hervor, dass die US-Regierungshacker unter anderem iPhones von Apple, Android-Ger&auml;te von Google, Software von Microsoft und Samsung-Fernseher in Abh&ouml;rger&auml;te umfunktionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/wikileaks-121.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Am Rande bemerkt: Die Redaktion der Tagesschau sorgt derzeit daf&uuml;r, dass unter jedem (!) ihrer Artikel, der sich mit Wikileaks befasst, zus&auml;tzlich gut sichtbar ein mehrere Monate alter Text verlinkt wird, in dem Assange und Wikileaks angegriffen und in schlechtes Licht gesetzt werden (&ldquo;Assange &ndash; Einfluss statt Moral&rdquo;). Offenkundig soll verhindert werden, dass Assange und Wikileaks zu viele Sympathien gewinnen. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnte man sagen, dass hier ein journalistischer Standard verfolgt wird, indem man auch den Gegenstandpunkt pr&auml;sentiert. Nur passiert das bei anderen heiklen Themen, wo man eher auf Nato-Linie berichtet, eben leider sehr selten &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Dein Fernseher h&ouml;rt mit<\/strong><br>\nWikileaks erkl&auml;rte, der am Dienstag ver&ouml;ffentlichte Datensatz &raquo;Vault 7&laquo; mit 7.818 Dokumenten und 943 Anh&auml;ngen sei nur die erste Tranche einer gr&ouml;&szlig;eren Sammlung. Im Gegensatz zu fr&uuml;heren Ver&ouml;ffentlichungen von geheimen Dokumenten reichte die Enth&uuml;llungsplattform Dokumente nicht unver&auml;ndert weiter, sondern machte bestimmte Passagen wie E-Mail-Adressen oder Programmiercodes unsichtbar.<br>\nEin langj&auml;hriger externer Geheimdienstmitarbeiter sagte Reuters, bei der CIA mit Sitz in Virginia und beim Nachrichtendienst NSA in Maryland herrsche Emp&ouml;rung &uuml;ber die neuen Lecks. &raquo;Die Leute auf beiden Seiten des Flusses rasen vor Wut&laquo;, sagte er. Der Fall sei nicht mit den Enth&uuml;llungen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden vergleichbar: &raquo;Dies wurde &uuml;ber eine lange Zeit gesammelt und an Wikileaks &uuml;bergeben.&laquo; (&hellip;)<br>\nIn einigen Dokumenten wird beschrieben, wie die CIA Informationen &uuml;ber Sicherheitsl&uuml;cken mit der US-Bundespolizei FBI oder befreundeten Geheimdiensten wie dem britischen GCHQ austauscht. Dabei wird auch immer wieder auf Firmen verwiesen, die ihr Wissen &uuml;ber sofort ausnutzbare Sicherheitsl&uuml;cken (&raquo;Zero day exploits&laquo;) kommerziell anbieten.<br>\nBeim Projekt &raquo;Weeping Angel&laquo; entwickelten die CIA-Programmierer in Zusammenarbeit mit Experten des britischen Geheimdienstes MI5 einen &raquo;Fake-Off-Modus&laquo;, bei dem bestimmte Fernsehermodelle von Samsung scheinbar ausgeschaltet sind, in Wirklichkeit aber in den Raum lauschen &ndash; je nach Modell sogar mit eingeschalteter Webcam.<br>\nFachleute widersprachen am Mittwoch der Einsch&auml;tzung, wonach der Geheimdienst die Verschl&uuml;sselung von Nachrichtendiensten wie Whatsapp, Signal oder Telegram aushebeln k&ouml;nne. Die von Wikileaks ver&ouml;ffentlichten Dokumente lieferten keine Anhaltspunkte daf&uuml;r, betonten die Experten von Open Whisper Systems. Vielmehr gehe es dort darum, die Software der Telefone zu hacken. Damit k&ouml;nnten dann Informationen vor der Verschl&uuml;sselung oder nach der Entschl&uuml;sselung abgegriffen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/306808.dein-fernseher-h%C3%B6rt-mit.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37327\">Wikileaks ver&ouml;ffentlicht beunruhigende Daten &uuml;ber Hacker bei der CIA und niemanden interessiert es<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: LINKE: An Spionage beteiligte US-Diplomanten ausweisen<\/strong><br>\nNach den Wikileaks-Enth&uuml;llungen zu den Hackerangriffen der CIA auf Smartphones, Fernseher und andere Ger&auml;te sieht der Geheimdienst CIA das Leben von US-B&uuml;rgern in Gefahr. Derartige Enth&uuml;llungen &raquo;bringen nicht nur US-Personal und Eins&auml;tze in Gefahr, sondern statten unsere Gegner auch mit Werkzeugen und Informationen aus, um uns zu schaden&laquo;, sagte eine CIA-Sprecherin am Mittwoch in Washington. Deutsche Politiker forderten Konsequenzen. (&hellip;)<br>\nDer Gr&uuml;nen-Geheimdienstexperte Hans-Christian Str&ouml;bele forderte von der Bundesregierung ein hartes Durchgreifen gegen US-Spione. &raquo;Die Regierung muss deutlich machen, dass bestimmte Geheimdienst-Mitarbeiter, die an der Spionage beteiligt sind, hier nichts zu suchen haben&laquo;, sagte Str&ouml;bele der &raquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&laquo; vom Donnerstag. &raquo;Sie k&ouml;nnten des Landes verwiesen werden. Man k&ouml;nnte auch die Zentrale der &Uuml;berwachung in Frankfurt schlie&szlig;en.&laquo;<br>\n&raquo;Seit Jahren wird Spionage und &Uuml;berwachung durch Geheimdienste der USA von der Bundesregierung geduldet, in einigen F&auml;llen sogar unterst&uuml;tzt. Dass Bundeskanzlerin Merkel so naiv war, der Obama-Administration nur besten Willen bei ihrer Spionage in der Bundesrepublik zu unterstellen, war schlimm genug. Sp&auml;testens jetzt muss sie Stellung beziehen&laquo;, forderte der Vizefraktionsvorsitzende der LINKEN, Jan Korte. Anders als in der Vergangenheit m&uuml;ssten Kanzleramt und die Geheimdienstspitzen &raquo;sofort alles auf den Tisch legen, was sie von der CIA-Spionage wussten, und erkl&auml;ren, ob sie diese unterst&uuml;tzt haben&laquo;, forderte der LINKEN-Politiker. Er forderte: &raquo;Wenn der Verfassungsschutz, der ja angeblich f&uuml;r Spionageabwehr zust&auml;ndig ist, seine Arbeit gemacht hat, m&uuml;sste die Ausweisung der an der Spionage beteiligten Diplomaten ja nur eine Formsache sein.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1044242.linke-an-spionage-beteiligte-us-diplomanten-ausweisen.html\">neues deutschland<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Haltet den Dieb<\/strong><br>\nSo kann man es auch sehen. &Uuml;ber Wikileaks wird wieder einmal &ouml;ffentlich, wie uns unsere amerikanischen Alliierten massenhaft, mit allen erdenklichen Mitteln aussp&auml;hen und dabei jede Menge ihnen bekannter gef&auml;hrlicher Sicherheitsl&uuml;cken unserer digitalen Infrastruktur f&uuml;r Kriminelle zug&auml;nglich lassen, nur um sie selbst m&ouml;glichst lange gebrauchen und missbrauchen zu k&ouml;nnen. F&uuml;r den Digital-Chefredakteur der FAZ ist das ein Grund, Wikileaks zu verdammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/793-haltet-den-dieb\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Army eyes new bases in Europe as Pentagon reviews force structure<\/strong><br>\nThe U.S. Army is scouting locations in Germany for potentially basing more soldiers in Europe, where a post-Cold War period of military downsizing is undergoing a reappraisal.<br>\nA team from U.S. Army Europe recently visited two military facilities in northern Germany, the Army said, a region without a current U.S. military presence.<br>\n&ldquo;The purpose was to assess the sites if there was growth in permanently assigned U.S. Forces in Germany,&rdquo; USAREUR said in a statement. &ldquo;At this time no decisions have been made; we are engaged in prudent planning only.&rdquo;<br>\nThe downsizing of the Army in Europe had been steady after the end of the Cold War, but Russia&rsquo;s intervention in Ukraine has prompted the Pentagon to reconsider its force structure on the Continent.<br>\nGerman officials have taken note of USAREUR&rsquo;s site visits in the towns of Fallingbostel and Bergen, relatively rural areas with nearby training ranges and about 100 miles from the port of Bremerhaven, a key logistical node for the Army. They said they were told by the Army that it was considering putting as many as 4,000 soldiers in northern Germany.<br>\nThese are &ldquo;preliminary considerations&rdquo; German parliamentarian Henning Otte told the Cellesche Zeitung, a local newspaper.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stripes.com\/news\/army-eyes-new-bases-in-europe-as-pentagon-reviews-force-structure-1.457553#.WMFcimdgmHt\">Stars and Stripes<\/a>\n<p><strong>dazu: Werden US-Streitkr&auml;fte in der Heide stationiert?<\/strong><br>\nDie Briten sind weg. Kommen jetzt die Amerikaner? US-Streitkr&auml;fte pr&uuml;fen die Stationierung von rund 4.000 Soldaten in Bergen im Landkreis Celle. Nach Angaben von Bergens B&uuml;rgermeisters Rainer Prokop (CDU) hat sich ein Erkundungsteam vor Ort bereits einen Eindruck verschafft. Zuerst hatte die Cellesche Zeitung dar&uuml;ber berichtet. Die Armee untersuche demnach zurzeit die Stationierung von Landstreitkr&auml;ften und ihren Familien in Bergen. &ldquo;Wir m&uuml;ssen uns an den Gedanken erst einmal gew&ouml;hnen&rdquo;, sagte Prokop NDR 1 Niedersachsen. Bergen k&ouml;nnte davon aber &ldquo;wirtschaftlich gut profitieren&rdquo;. Organisatorische Probleme sieht Prokop nicht: Man hab viel Erfahrung mit der Stationierung von Streitkr&auml;ften.Standort habe VorteileNeben Bergen pr&uuml;ft das US-amerikanische Milit&auml;r aber auch noch andere Standorte in Deutschland. Der Bundestagsabgeordnete f&uuml;r den Wahlkreis Celle-Uelzen, Henning Otte (CDU), h&auml;lt Bergen f&uuml;r geeignet. Ein Grund sei der Truppen&uuml;bungsplatz, aber auch die Lage im Norden Deutschlands und die N&auml;he zu Seeh&auml;fen wie Bremerhaven, so Otte. Er setzte sich &ldquo;aktuell daf&uuml;r ein, insbesondere die Region um den NATO-Truppen&uuml;bungsplatz Bergen in Betracht zu ziehen&rdquo;. (&hellip;) Seit dem Abzug der Briten aus Bergen wird der Standort mit dem anliegenden Truppen&uuml;bungsplatz derzeit von 700 deutschen und 100 niederl&auml;ndischen Soldaten sowie 650 Zivilangestellten genutzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/hannover_weser-leinegebiet\/Werden-US-Streitkraefte-in-der-Heide-stationiert,soldaten360.html\">NDR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Rigide Abschiebepolitik versch&auml;rft Situation in Afghanistan<\/strong><br>\nLaut aktuellem UNHCR-Bericht gibt es in Afghanistan keine sicheren Regionen. Das Ausw&auml;rtige Amt und das Bundesministerium des Inneren dagegen verteidigen in ihrem &bdquo;Lagebericht der Bundesregierung &uuml;ber die Situation in Afghanistan&ldquo; die gewaltsamen Abschiebungen in ein Kriegsgebiet. Dem widerspricht die &Auml;rzteorganisation IPPNW in ihrer Entgegnung vehement.<br>\nDass im vergangenen Jahr 127.892 afghanische Staatsangeh&ouml;rige einen Asylantrag in Deutschland gestellt haben &ndash; gegen&uuml;ber 574 im Jahr 2007 und 32.000 im Jahr 2015 &ndash; zeige bereits, wie bedrohlich die Situation in Afghanistan sei. Die Grundlage f&uuml;r Asyl-Entscheidungen sei in der Regel bereits &uuml;berholt, wenn abgelehnte Asylbewerber abgeschoben werden sollen. So hatte das Bundesverfassungsgericht Ende letzten Jahres eine Abschiebung gestoppt, da das Asylverfahren des Mannes bereits 30 Monate zur&uuml;cklag und die aktuelle Entwicklung der Sicherheitslage in Afghanistan nicht ber&uuml;cksichtigt werden konnte.<br>\nDem Argument von Ausw&auml;rtigem Amt und Bundesinnenministerium, Deutschland schiebe lediglich alleinstehende M&auml;nner ab, entgegnet die &Auml;rzteorganisation, dass gerade die Situation der nach Afghanistan abgeschobenen alleinstehenden M&auml;nner besonders heikel sei. Da sie weder in die Nachbarl&auml;nder noch nach Europa fliehen k&ouml;nnten, bleibe vielen von ihnen nichts anderes &uuml;brig, als sich einer der bewaffneten Gruppen anzuschlie&szlig;en, sei es aus Existenz- oder aus Sicherheitsgr&uuml;nden. Die R&uuml;ckf&uuml;hrungspolitik werde so langfristig das Chaos in Afghanistan vergr&ouml;&szlig;ern und die Gewaltspirale anheizen. Dass der afghanische Staat den gewaltsam zur&uuml;ck gebrachten M&auml;nnern keine Existenzalternative biete, k&ouml;nne man an den Schicksalen der R&uuml;ckkehrer bereits beobachten. &bdquo;Statt Fluchtursachen zu bek&auml;mpfen, versch&auml;rft man mit der rigiden Abschiebepolitik die Situation im Herkunftsland&ldquo;, hei&szlig;t es in der Entgegnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/startseite\/artikel\/de\/rigide-abschiebepolitik-verschaerft.html\">ippnw<\/a>\n<p><strong>dazu: Nur Show um sichere Herkunftsl&auml;nder<\/strong><br>\nDie Koalition will Algerien, Marokko und Tunesien zu sicheren Herkunftsl&auml;ndern erkl&auml;ren. Der Bundesrat wird es verhindern. Geholfen w&auml;re mit dem Gesetz ohnehin keinem. [&hellip;]<br>\nVor allem aber sind die drei nordafrikanischen Staaten keineswegs so sicher, wie es der Innenminister darstellt. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisationen Amnesty International und Pro Asyl und auch nach Einsch&auml;tzung in den eigenen Leitlinien des Bamf, die sich auf Informationen des Ausw&auml;rtigen Amtes st&uuml;tzen, werden in allen drei L&auml;ndern Frauen, Oppositionelle, Homosexuelle und Journalisten verfolgt. Immer wieder gibt es auch Berichte &uuml;ber Folter. Die Maghreb-Staaten entsprechen also keineswegs den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts. Das hatte 1996 entschieden, das L&auml;nder nur als sicher eingestuft werden d&uuml;rfen, wenn dort &ldquo;Sicherheit vor politischer Verfolgung landesweit und f&uuml;r alle Personen- und Bev&ouml;lkerungsgruppen besteht&rdquo;.<br>\nDas Innenministerium und das Bamf argumentieren jedoch, dass auch nach einer Verabschiedung des Gesetzes Asylbewerber aus dem Maghreb die M&ouml;glichkeit h&auml;tten, in Deutschland Asyl zu bekommen. Allerdings wird die Beweislast umgekehrt: Die Antragsteller m&uuml;ssen dann beweisen, dass sie entgegen der gesetzlichen Annahme in ihrer Heimat pers&ouml;nlich verfolgt werden &ndash; was oft schwierig ist, weil daf&uuml;r Dokumente und Beweise fehlen.<br>\nAn der schon jetzt geringen Anerkennungsquote w&uuml;rde sich also wohl kaum etwas &auml;ndern. Auch die von de Maizi&egrave;re mit dem Gesetz beabsichtigte Beschleunigung der Asylverfahren ist ungewiss. Denn Asylbewerber aus den Maghreb-Staaten w&uuml;rden weiterhin eine Anh&ouml;rung durchlaufen, nur das Widerspruchsverfahren vor Gericht w&auml;re abgek&uuml;rzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-03\/maghreb-staaten-sichere-herkunftslaender-bundesrat-abstimmung\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundeswehr: Treibstoff f&uuml;r den Syrienkrieg<\/strong><br>\nDie Flugbereitschaft der Bundeswehr (&hellip;) f&uuml;hrt Krieg. Interne Daten zeigen, wie ihre Flugzeuge die Bomber &uuml;ber Syrien betanken. (&hellip;) Seit Dezember 2015 sind die Tankflugzeuge nahezu t&auml;glich in der Luft. Alleine innerhalb eines halben Jahres haben die Maschinen w&auml;hrend dieser Eins&auml;tze 600 Flugstunden gesammelt. Das geht aus Daten der Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums hervor, die ZEIT ONLINE ausgewertet hat. (&hellip;) Die Daten belegen, dass die Tankeins&auml;tze der Bundeswehr sehr viel wichtiger sind, als sie vielen Beobachtern erscheinen. (&hellip;) Um die Aufkl&auml;rungs- und Bombenfl&uuml;ge der Anti-IS-Allianz in Syrien und Irak zu unterst&uuml;tzen, ist jeweils einer der Airbus A310 MRTT f&uuml;r mehrere Wochen in der T&uuml;rkei stationiert. Die Maschine tankt die deutschen Tornados auf. Aber sie hilft auch anderen Piloten der Allianz, beispielsweise franz&ouml;sischen Rafale-Kampfflugzeugen. An wen genau die Lufttanker wie viel Sprit abgeben, will die Bundeswehr nicht ver&ouml;ffentlichen. Die Informationen w&uuml;rden &ldquo;R&uuml;ckschl&uuml;sse auf Einsatzverfahren zulassen&rdquo; und k&ouml;nnten &ldquo;nachteilige Auswirkungen auf milit&auml;rische Belange haben&rdquo;, hei&szlig;t es in einer Antwort des Verteidigungsministeriums. (&hellip;) Die vorliegenden Daten enden im April 2016. Die Zahl der Luftangriffe der Allianz auf Ziele in Syrien ist seither jedoch weiter gestiegen. Auch dank der deutschen Tankflugzeuge, die unver&auml;ndert bis heute fliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-03\/bundeswehr-flugbereitschaft-bundesregierung-tankfluege-syrien-krieg-daten\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>US-Intervention in Syrien<\/strong><br>\nHunderte Marines sollen sich an Offensive auf Rakka beteiligen. Washington will Zusammenst&ouml;&szlig;e zwischen Kurden und T&uuml;rken verhindern<br>\nDie US-Streitkr&auml;fte bereiten sich auf ein direktes Eingreifen in Syrien vor. Wie am Mittwoch bekanntwurde, hat das Marine Corps mehrere hundert Soldaten in die Gegend von Rakka im Norden des Landes geschickt. Dort befindet sich das Hauptquartier der Dschihadistenmiliz &raquo;Islamischer Staat&laquo; (IS). Die Marines, deren genaue Zahl noch nicht genannt wurde, sind mit Artillerie ausger&uuml;stet und sollen offenbar die von verschiedenen Kr&auml;ften geplante Offensive gegen Rakka unterst&uuml;tzen. Dar&uuml;ber hinaus sollen demn&auml;chst bis zu 1.000 US-Soldaten in Kuwait stationiert werden, um als Reserve f&uuml;r Eins&auml;tze gegen den IS sowohl in Syrien als auch im Irak zur Verf&uuml;gung zu stehen. Diese Informationen waren zwar bis Donnerstag mittag nicht offiziell best&auml;tigt, k&ouml;nnen aber nach Art ihrer &Uuml;bermittlung an einzelne Medien als gesichert gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/306854.us-intervention-in-syrien.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Bund beugt sich den Atomkonzernen<\/strong><br>\nEigentlich sollten die Energiekonzerne alle milliardenschweren Klagen gegen den Atomausstieg aufgeben, so die bisherige Linie der Regierung. Jetzt sieht das offenbar anders aus.<br>\nDie Bundesregierung ist zu Abstrichen an ihrem Forderungspaket bereit, um das Atom-Gesch&auml;ft mit den Energiekonzernen nicht zu gef&auml;hrden. Nach Informationen der F.A.Z. verlangt sie nicht l&auml;nger, dass die Energieversorger ihre Klagen gegen die Brennelementesteuer zur&uuml;ckziehen, bevor ein &ouml;ffentlich-rechtlicher Vertrag &uuml;ber die Entsorgung der strahlenden Altlasten abgeschlossen wird.<br>\nDas soll die Bundesregierung den Energiekonzernen diese Woche m&uuml;ndlich zugesagt haben. Damit w&auml;re eines der letzten Hemmnisse f&uuml;r eine abschlie&szlig;ende Regelung beseitigt. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte sich, als sie Mitte dieser Woche den Gesetzentwurf f&uuml;r die Neuausrichtung der Endlagersuche vorstellte, zuversichtlich gezeigt, dass man sich bald endg&uuml;ltig einigen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/atomare-altlasten-der-bund-beugt-sich-den-atomkonzernen-14917125.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>HSH Nordbank ist gro&szlig;es Risiko f&uuml;r Sparkassen<\/strong><br>\nDie Sparkassen in Deutschland haben f&uuml;r 7 Milliarden Euro Zertifikate der HSH Nordbank an Privatkunden verkauft. Das macht die angeschlagene Bank zu einem noch gr&ouml;&szlig;eren Risiko.<br>\nGeorg Fahrenschon, Pr&auml;sident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), erweckt gerne den Eindruck, als m&uuml;sse die deutschen Sparkassen eine m&ouml;gliche Abwicklung der HSH Nordbank nicht gro&szlig; k&uuml;mmern. &bdquo;Der DSGV sieht keine Grundlage f&uuml;r Spekulationen &uuml;ber die wirtschaftliche Situation der HSH und wirtschaftliche Konsequenzen f&uuml;r die Institute der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe&ldquo;, schrieb Fahrenschon vor kurzem in einem vertraulichen Brief an die Vorst&auml;nde der knapp 400 deutschen Sparkassen. Doch Fahrenschons Beschwichtigungen darf man getrost bezweifeln.<br>\nScheitert der von der EU-Kommission bis Februar 2018 angeordnete Verkauf der Bank, muss die HSH Nordbank abgewickelt werden. Eine solche Abwicklung birgt f&uuml;r die Sparkassen allerhand Risiken. Der Rufschaden unter den Kunden w&auml;re enorm. Und der Haftungsverbund von Sparkassen und Landesbanken h&auml;tte in den Augen der Bankaufseher seine Untauglichkeit bewiesen, bisher gew&auml;hrte Verbundvorteile d&uuml;rften die Bankaufseher dann streichen. Verluste und h&ouml;here Eigenkapitalanforderungen f&uuml;r die Sparkassen w&auml;ren die Folge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/haftungsverbund-hsh-nordbank-ist-grosses-risiko-fuer-sparkassen-14910594.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die NachDenkSeiten hatten <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36482\">bereits im Januar<\/a> &uuml;ber die HSH Nordbank berichtet, als die Qualit&auml;tspresse noch mit dem Begriff &bdquo;Nafris&ldquo; besch&auml;ftigt war. In der Analyse von Jens Berger war allerdings sehr viel klarer von einem Milliardenfiasko einschlie&szlig;lich T&auml;uschung der &Ouml;ffentlichkeit durch Bankenvorstand und Landesregierungen die Rede, w&auml;hrend der vorliegende FAZ-Bericht vor allem einen &bdquo;Rufschaden unter den Kunden&ldquo; bef&uuml;rchtet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Donald der Disruptor und die permanente Regierung<\/strong><br>\nNachdem Obama die Vorw&uuml;rfe K&ouml;nig Donalds, er habe ihn abh&ouml;ren lassen, umgehend zur&uuml;ckgewiesen hatte, k&uuml;ndigte das Wei&szlig;e Haus eine offizielle Untersuchung der Sache an. Und w&auml;hrend Herolde wie das ehemalige Nachrichtenmagazin &ldquo;Spiegel&rdquo; weiter das M&auml;rchen vom ultrab&ouml;sen Donald-Manipulator k&ouml;cheln und auf dem neuesten Titel rhetorisch die Frage stellt &ldquo;Wie viel Putin steckt in Donald?&rdquo;, steht im exzeptionalistischen K&ouml;nigreich jetzt eine ganz andere und spannendere Frage an, n&auml;mlich &ldquo;Wie viel Stasi steckte in Obama?&rdquo;<br>\nKann es sein, dass irgendein kleiner B&uuml;rokrat in der hei&szlig;en Phase des Wahlkampfs die B&uuml;ros des Kandidaten rund um die Uhr belauschen l&auml;sst, ohne dass die Regierung davon wei&szlig; und ihren Segen gegeben hat? Schon bekannt war ja bisher, dass die Polizei im Fr&uuml;hjahr und Sommer 2016 zwei Mal einen von Donalds Datenspeichern beobachten lie&szlig;, weil der Verdacht aufgekommen war, dass Gelder aus dem Reich des Ultrab&ouml;sen in Donalds Wahlkampfkasse gelandet w&auml;ren. Dieser wahrscheinlich von den Meistern der Intelligence initiierte Verdacht hatte sich als ebenso haltlos herausgestellt wie auch die anderen Vorw&uuml;rfe &uuml;ber die Verbindungen Donalds mit dem Ultrab&ouml;sen.<br>\nHat nun irgendein Richter dann noch einmal sechs Wochen vor der Wahl der Polizei die notwendige Genehmigung erteilt, den Spitzenkandidaten zu belauschen, ohne dass seine Vorgesetzten und das Justizministerium davon wussten? Das ist sehr unwahrscheinlich &ndash; und Polizeichef Comey stritt es ebenso ab wie der ehemalige Intelligence-Gro&szlig;meister Clapper.<br>\nDoch K&ouml;nig Donald scheint diese Aussagen nicht zu akzeptieren, was bei Aussagen von Clapper nicht &uuml;berraschend ist, hatte dieser doch einst vor dem Kongress unter Eid behauptet, dass die Meister der Intelligence keinen B&uuml;rger des K&ouml;nigreichs jemals unerlaubt belauscht h&auml;tten, um dann kurz darauf vom mutigen Ed nachhaltig des Meineids &uuml;berf&uuml;hrt zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Donald-der-Disruptor-und-die-permanente-Regierung-3647898.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bob Woodward, Carl Bernstein &ndash; und Hans Meiser?<\/strong><br>\n&raquo;Werbende Finanzaufseher&laquo; und &raquo;unabh&auml;ngige Publizisten mit Renditefokus&laquo; &ndash; die Wahrheit kriegen sie nicht zu fassen<br>\nNeulich bekamen wir ein verlockendes Angebot: Content von watergate.tv &ndash; einer Plattform, bei der RTL-Urgestein Hans Meiser mitmischt und die verspricht, immer auf der Jagd nach der Wahrheit zu sein. Gewisserma&szlig;en als Gegenteil von L&uuml;genpresse. Das Angebot trudelte als gesch&auml;ftliche Mail bei den neulandrebellen ein. Man erkl&auml;rte uns, dass wir nichts bezahlen m&uuml;ssten und trotzdem Artikel zum Publizieren geliefert bek&auml;men. Alles frei Haus: Wo gibt es denn heute noch was geschenkt? Und dann noch Qualit&auml;t! Plus Hans Meiser. Am selben Tag landete noch eine Mail bei uns, nicht von watergate.tv, aber auch schrecklich investigativ: Man stellt in Aussicht, dass Hans Meiser &uuml;ber Diabetes aufkl&auml;rt. Das sei n&auml;mlich heilbar. Nur die Pharmaindustrie wolle das vertuschen. Was haben die alle mit dem Meiser?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1044246.bob-woodward-carl-bernstein-und-hans-meiser.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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