{"id":37361,"date":"2017-03-10T16:05:40","date_gmt":"2017-03-10T15:05:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361"},"modified":"2017-03-10T16:05:40","modified_gmt":"2017-03-10T15:05:40","slug":"hinweise-des-tages-ii-287","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361#h01\">Das M&auml;rchen vom Fachkr&auml;ftemangel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361#h02\">Teilzeitarbeit legte 2016 wieder &uuml;berproportional zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361#h03\">Wo Schulz beim Arbeitslosengeld falsch liegt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361#h04\">Und wir sparen uns den Einheitsboom munter weiter weg&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361#h05\">Bundesregierung darf t&uuml;rkischen Politikern Auftritte verbieten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361#h06\">Populisten-Erfolg ohne Krise: Das holl&auml;ndische R&auml;tsel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361#h07\">Gewalt gegen Polizisten: Nutzlose Gesetze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361#h08\">Beinaheunfall in Norwegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361#h09\">Intelligente Stromz&auml;hler verz&auml;hlen sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361#h10\">Geheimdienste sollen automatischen Zugriff auf die Passbilder aller B&uuml;rger bekommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361#h11\">Krieg in Mali<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361#h12\">Wut und Widerstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361#h13\">Evicted,- Poverty and Profit in the American City<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361#h14\">Finanzlobby steckte Milliarden in den US-Wahlkampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361#h15\">Zu guter Letzt: Bundesregierung will CIA-Spionage erst verurteilen, wenn Merkel selbst betroffen ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37361#h16\">Das Letzte: Ein Risiko bleibt immer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das M&auml;rchen vom Fachkr&auml;ftemangel<\/strong><br>\n&ldquo;Wir finden keine Fachkr&auml;fte mehr.&rdquo; Ich h&ouml;re diesen Satz t&auml;glich mindestens drei oder vier Mal von Unternehmen und Personalern aus ganz Deutschland. Dabei unterscheidet sich die Interpretation von &ldquo;Fachkr&auml;ften&rdquo; teilweise erheblich. Die wunderbare Geschichte vom Fachkr&auml;ftemangel wird allerdings nicht in den Betrieben geschrieben. Politiker und Lobbyisten haben sich diese M&auml;rchengeschichte ausgedacht. Und das Beste: Jeder macht mit, denn unter den beschriebenen Symptomen leiden tats&auml;chlich viele Betriebe. Die Grunderkrankung ist nur eben eine ganz andere. [&hellip;]<br>\nImmer &ouml;fter h&ouml;rt man von verschiedenen Verb&auml;nden, Vereinen und aus der Wirtschaft die Klagerufe. Es fehlen Fachkr&auml;fte an jeder Ecke. Ein beliebtes Thema sind die Ingenieure. Schenkt man den &Auml;u&szlig;erungen einiger Verb&auml;nde Glauben, dann steht Deutschland kurz vor dem Kollaps, da niemand mehr unsere Maschinen und Autos entwickelt und plant. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) haben sich 2015 intensiv mit dem Thema besch&auml;ftigt und kommen in einer Studie zu dem Schluss, dass bis 2029 bis zu 390.000 Ingenieure in Deutschland fehlen w&uuml;rden. Sollte dies zutreffen, w&auml;re Deutschland sp&auml;testens 2025 &ouml;konomisch nicht mehr voll handlungsf&auml;hig. Dass sich dasselbe Institut in seiner Prognose von 2009 um 140.000 fehlende Fachkr&auml;fte verrechnet hat, wird gern ignoriert.<br>\nDer Fachkr&auml;ftemangel bei Ingenieuren existiert so nicht. Festhalten darf man, dass die Vakanzen von Unternehmen deutlich l&auml;nger offen sind &ndash; im Schnitt 110 bis 125 Tage. Doch selbst die Agentur f&uuml;r Arbeit sagt, dass auf 100 gemeldete offene Stellen rechnerisch 174 arbeitslose Experten der Maschinen- und Fahrzeugtechnik kommen. Warum also wird sich so viel M&uuml;he gegeben einen Fachkr&auml;ftemangel zu prognostizieren?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/das-maerchen-vom-fachkraeftemangel-a-1136647.html\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Teilzeitarbeit legte 2016 wieder &uuml;berproportional zu<\/strong><br>\nDer Besch&auml;ftigungsaufbau in Deutschland ging 2016 weiter. Und wieder ist es die Zahl der Teilzeitbesch&auml;ftigten, die besonders stark gestiegen ist. Die Teilzeitquote erreichte damit einen neuen Rekordwert. Mit ein Grund daf&uuml;r, dass trotz mehr Vollzeitjobs die atypische Besch&auml;ftigung weiterhin auf hohem Niveau stagniert. Seit &uuml;ber zwanzig Jahren l&auml;sst sich ein starkes und stetiges Anwachsen der Teilzeitbesch&auml;ftigung feststellen. Offenbar scheint eine Besch&auml;ftigung zu reduzierter Stundenzahl f&uuml;r immer mehr ArbeitnehmerInnen eine Alternative oder auch die einzige L&ouml;sung zu sein, Erwerbst&auml;tigkeit und private Lebensgestaltung besser vereinbaren zu k&ouml;nnen. Nicht selten wird eine Teilzeitbesch&auml;ftigung aufgrund von famili&auml;ren Verpflichtungen gew&auml;hlt. Dies ist meist dann der Fall, wenn die Betreuung von Kindern oder pflegebed&uuml;rftigen Angeh&ouml;rigen der Aufnahme einer Vollzeitbesch&auml;ftigung im Wege steht. Sp&auml;testens hier greifen weiterhin die traditionellen Erwerbs- und Arbeitszeitmuster, denn es sind ganz &uuml;berwiegend Frauen, die ihre beruflichen Ambitionen zur&uuml;ckschrauben, wenn es um Familienbelange geht. Im Jahr 2015 jedenfalls waren fast 81 Prozent aller Teilzeitstellen von Frauen besetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/2017\">annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wo Schulz beim Arbeitslosengeld falsch liegt<\/strong><br>\nDie Kappung des Arbeitslosengelds hat bei den Deutschen einst einen Schock ausgel&ouml;st &ndash; und gro&szlig;e Angst verbreitet. Nun fordert SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz Korrekturen. Seine Vorschl&auml;ge helfen nur bedingt. (&hellip;)<br>\nAllerdings trifft der SPD-Kandidat mit seinen Vorschl&auml;gen nicht den Kern des Problems. Da lie&szlig;e sich von der langj&auml;hrigen Praxis der &ndash; angeblich so gnadenlosen &ndash; Amerikaner einiges lernen, um die Vorschl&auml;ge zu verbessern.<br>\nViel spricht daf&uuml;r, dass es zu den tats&auml;chlich gr&ouml;&szlig;ten psychologischen Schocks der Agenda-Zeit geh&ouml;rte, dass &Auml;ltere sehr viel schneller auf Hartz-IV-Level abst&uuml;rzen k&ouml;nnen. Schlie&szlig;lich d&uuml;rften auch die J&uuml;ngeren nach den &uuml;blichen biologischen Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten fr&uuml;her oder sp&auml;ter eben auch in die Lage kommen, &auml;lter als 50 Jahre zu sein.<br>\nDiese Angst war im Zweifel ja auch gewollt. Es ging darum, die Anspr&uuml;che im Land zu m&auml;&szlig;igen, nicht nur bei den &Auml;lteren. Selten sind die L&ouml;hne in Deutschland im Gesamtschnitt so stark hinter dem zur&uuml;ckgeblieben, was erwirtschaftet wurde und zu verteilen war, wie im Jahr nach Kappung des Arbeitslosengelds. Angst macht f&uuml;gig.<br>\nNach g&auml;ngigem Verst&auml;ndnis wurde die Bezugsdauer dereinst vor allem in der Annahme verk&uuml;rzt, dass ein nennenswerter Teil der Arbeitslosen dem Staat zur Last liege, weil es zu wenig Druck gebe &ndash; und die Leute, na ja, irgendwie zu faul seien. Hier beginnt das tiefere Verst&auml;ndnisproblem.<br>\nKlar gibt es auch Menschen, die nicht arbeiten wollen. Nur ist das nach aller Erfahrung der kleinere Teil. Und bei denen hilft oft auch kein Druck mehr. Nach Sch&auml;tzungen von &Ouml;konomen aus den USA und des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) f&uuml;hrt eine Verl&auml;ngerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes um einen Monat im Schnitt dazu, dass die Menschen je nach Alter zwei bis f&uuml;nf Tage l&auml;nger ohne Besch&auml;ftigung bleiben. Kein wirklich schlagender Beleg daf&uuml;r, dass es so viele gibt, die sich dann gleich auf die faule Haut legen. (&hellip;)<br>\nWenn das stimmt, war es in mehrerlei Hinsicht irre, die Bezugsdauer just in dem Moment zu k&uuml;rzen, als es in Deutschland Anfang 2006 fast f&uuml;nf Millionen Arbeitslose gab. Die gab es ja nicht, weil pl&ouml;tzlich f&uuml;nf Millionen Deutsche von einem Ich-will-nicht-arbeiten-Virus befallen waren, also zwei Millionen mehr als gerade noch drei Jahre vorher. Sondern weil die Firmen einfach keine Jobs anboten. Was in aller Regel auch nicht an den (&auml;lteren) Leuten lag. Sondern daran, dass die Konjunktur seit Jahren katastrophal lief, die Regierung &uuml;berall k&uuml;rzte, die Mark viel zu teuer in den Euro aufgegangen war, die Baubranche noch kriselte und das Platzen der New Economy noch nachwirkte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/martin-schulz-wo-der-spd-kanzlerkandidat-beim-arbeitslosengeld-falsch-liegt-a-1138072.html\">Thomas Fricke auf Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;re das Volk (wer ist das eigentlich genau?) mit dem Vorschlag, die Unterst&uuml;tzung nach US-Vorbild zu gestalten, tats&auml;chlich dankbar? Was denken wohl die Arbeitslosengeld II beziehenden Personen &uuml;ber diese Idee?<\/em><br>\n<em>Aber Fricke hat wohl recht: Die Agenda 2010 und ihre genannten Folgen (Angst, Gef&uuml;gigmachen, Lohndruck erzeugen) waren politisch gewollt &ndash; und werden offenbar auch heute noch von einer Mehrheit der Mitglieder im Deutschen Bundestag, die (zumindest laut Grundgesetz) das Volk repr&auml;sentieren, unterst&uuml;tzt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Q wie Quacksalberei: Arbeitslosenhilfe-Konzept der SPD zielt an massenhaft Bed&uuml;rftigen vorbei<\/strong><br>\nMit der Rhetorik des &bdquo;Forderns und F&ouml;rderns&ldquo; suggerierte die Politik aber eine Passivit&auml;t der Arbeitslosen als kausal; Opfer wurden zu T&auml;tern &ndash; infam. Gleichzeitig bewirkte die Deregulierung des Arbeitsmarkts mit der Agenda 2010, dass Deutschland ein schrumpfendes Arbeitsvolumen auf mehr K&ouml;pfe verteilte; L&ouml;hne und Arbeitslosenzahlen sanken. Als mit der Finanz- und Eurokrise das Kapital zur&uuml;ckkam, hellte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter auf und der nun sinkende Eurokurs befl&uuml;gelte die deutschen Exporte.<br>\nZus&auml;tzlich konkurrierte Deutschland mit seinem durch Hartz IV subventionierten Niedriglohnsektor Arbeitsm&auml;rkte der Nachbarn kaputt. Unser Mindestlohn liegt international ganz hinten. An diesen riesigen nationalen wie internationalen Verteilungsproblemen (Armutslawine und &bdquo;explodierendes Europa&ldquo;, wie Francois Holland sagte) &auml;ndert der Schulz-Vorschlag nichts. Es ist &bdquo;Q&ldquo;uacksalberei: Kosmetik gegen Krebs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hna.de\/politik\/analyse-arbeitslosenhilfe-konzept-zielt-massenhaft-beduerftigen-vorbei-quacksalberei-7531208.html\">J&uuml;rgen Borchert auf HNA<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Und wir sparen uns den Einheitsboom munter weiter weg&hellip;<\/strong><br>\nAuch 2016 haben die &ouml;ffentlichen Haushalte in Deutschland erneut zu wenig f&uuml;r den Erhalt der Infrastruktur ausgegeben &ndash; die &Auml;ra der Schwarzen Null hinterl&auml;sst also weiterhin in Form von Schlagl&ouml;chern und verfallenden Schulen und Schwimmb&auml;dern ihre Spuren am deutschen Kapitalstock. Das Statistische Bundesamt hat am Montag die Zahlen zu den Investitionen in Deutschland f&uuml;r das Jahr 2016 ver&ouml;ffentlicht. Daraus geht hervor, dass die &ouml;ffentlichen Haushalte in Deutschland vergangenes Jahr unterm Strich 6,5 Milliarden Euro zu wenig f&uuml;r den Erhalt der Infrastruktur ausgegeben haben. Also viel zu wenig, um Stra&szlig;en, Br&uuml;cken oder Schulgeb&auml;ude zu erhalten. [&hellip;]<br>\nVon 1991 bis 2002 hatten die &ouml;ffentlichen Haushalte eine Summe von 65,7 Milliarden Euro in die Infrastruktur (d.h. Nichtwohnbauten) investiert. Seitdem sind die Nettoanlageinvestitionen in die Infrastruktur aber jedes Jahr negativ ausgefallen. Das hei&szlig;t: Seit 2003 geben die &ouml;ffentlichen Haushalte &ndash; vor allem die Kommunen &ndash; unterm Strich weniger f&uuml;r den Werterhalt von Stra&szlig;en, Br&uuml;cken, Schulgeb&auml;uden usw. aus als notwendig w&auml;re. Die Infrastruktur in Deutschland wird seit 2003 wertm&auml;&szlig;ig nicht mehr vollst&auml;ndig erhalten. Es tritt also buchhalterisch (und nat&uuml;rlich l&auml;ngst auch in der Realit&auml;t) ein Verschlei&szlig; auf, der sich mittlerweile auf 75 Milliarden Euro summiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/makronom.de\/und-wir-sparen-uns-den-einheitsboom-munter-weiter-weg-19884\">Makronom<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundesregierung darf t&uuml;rkischen Politikern Auftritte verbieten<\/strong><br>\nIm Streit um das Verbot von Wahlkampfauftritten t&uuml;rkischer Regierungsmitglieder l&auml;sst das Bundesverfassungsgericht der Bundesregierung ausdr&uuml;cklich freie Hand. In der Begr&uuml;ndung einer abgewiesenen Verfassungsbeschwerde stellen die Karlsruher Richter klar, dass die Bundesregierung das Recht habe, solche Auftritte in Deutschland zu verbieten.<br>\nWeder das Grundgesetz noch das V&ouml;lkerrecht gebe ausl&auml;ndischen Staatsoberh&auml;uptern und Regierungsmitgliedern einen Anspruch, in das Bundesgebiet einzureisen, um amtliche Funktionen auszu&uuml;ben, hei&szlig;t es in dem am Freitag ver&ouml;ffentlichten Beschluss. (Az. 2 BvR 483\/17) (&hellip;)<br>\nNun merkt die zust&auml;ndige Kammer des Zweiten Senats ausdr&uuml;cklich an, dass solche Auftritte immer von der ausdr&uuml;cklichen oder stillschweigenden Zustimmung der Bundesregierung abh&auml;ngen. Politiker, die hier &raquo;in amtlicher Eigenschaft und unter Inanspruchnahme ihrer Amtsautorit&auml;t&laquo; auftreten wollen, k&ouml;nnen sich demnach nicht auf Grundrechte berufen. W&uuml;rde ihnen der Auftritt untersagt, sei das eine au&szlig;enpolitische Entscheidung im Verh&auml;ltnis zweier souver&auml;ner Staaten. Das impliziert, dass ein Versagen der Einwilligung nach Auffassung der Richter zumindest keinerlei rechtlichen Bedenken begegnen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1044383.bundesregierung-darf-tuerkischen-politikern-auftritte-verbieten.html\">neues deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts kann <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/2017\/bvg17-016.html\">hier<\/a> nachgelesen werden. Mit anderen Worten: Diese Bundesregierung stimmt solchen Auftritten t&uuml;rkischer Regierungsmitglieder hierzulande zu.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Populisten-Erfolg ohne Krise: Das holl&auml;ndische R&auml;tsel<\/strong><br>\nIn den Niederlanden k&ouml;nnte Rechtsau&szlig;en Geert Wilders die Wahl gewinnen, dabei geht es dem Land blendend. Spielt die Wirtschaft f&uuml;r den Erfolg von Populisten &uuml;berhaupt eine Rolle?<br>\nEs scheint ein gesegnetes Land zu sein, das Inspekteure des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) k&uuml;rzlich besuchten. Die Wirtschaft erlebt eine &ldquo;Erholung mit breiter Basis&rdquo;, das Wachstum erlaubt &ldquo;einen weiteren R&uuml;ckgang der Arbeitslosenrate&rdquo;, der Bankensektor ist &ldquo;gut kapitalisiert und belastbar&rdquo;, die Neuverschuldung wird &ldquo;schneller als geplant&rdquo; reduziert. Fehlte fast nur noch, dass die IWF-Leute in ihrem Abschlussbericht den Geschmack der Pannekoeken oder die Sch&ouml;nheit der Grachten gelobt h&auml;tten.<br>\nDen Niederlanden geht es ziemlich gut &ndash; sowohl nach globalen Ma&szlig;st&auml;ben als auch im Vergleich zum Rest der Eurozone (siehe Grafik). Dennoch k&ouml;nnten bei den Parlamentswahlen am 15. M&auml;rz die meisten Stimmen auf Geert Wilders entfallen. Der Rechtspopulist will nicht nur den Koran verbieten und Muslimen die Einreise verweigern. Er fordert auch einen EU-Austritt, den sogenannten Nexit.<br>\nOft wird der Aufstieg von Populisten wie Wilders auf wirtschaftliche Krisen und gesellschaftliche Ungleichheit geschoben. Doch davon ist bei den Holl&auml;ndern auch auf den zweiten Blick wenig zu sehen: Relative Armut, Einkommensungleichheit und der Abstand zwischen der reichsten und &auml;rmsten Bev&ouml;lkerungsschicht sind nach OECD-Daten allesamt geringer als im Durchschnitt der Industriel&auml;nder.<br>\nSpielt die Wirtschaft f&uuml;r den Aufstieg von Populisten also &uuml;berhaupt eine Rolle? [&hellip;]<br>\nWilders macht also weniger Wahlkampf mit &ouml;konomischen Fakten, als dass er sie ignoriert. &ldquo;Das hat etwas von Postmaterialismus&rdquo;, sagt der niederl&auml;ndische Politologe Cas Mudde. Bislang wurde Postmaterialismus eher mit Gr&uuml;nen-W&auml;hlern verbunden. Diese haben der Theorie zufolge ihre grundlegenden Bed&uuml;rfnisse so umfassend befriedigt, dass sie sich postmateriellen Werten wie Umweltschutz oder Gleichberechtigung zuwenden k&ouml;nnen. &Uuml;bertragen auf die Niederlande: Den Holl&auml;ndern geht es wirtschaftlich so gut, dass sie die Grundlagen dieses Wohlstands nun wieder infrage stellen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/niederlande-ein-populist-koennte-gewinnen-obwohl-es-dem-land-gut-geht-a-1137623.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das vom SPIEGEL propagierte Konzept funktioniert auch bei kleinen Kindern toll: man muss nur ganz fest die Augen schlie&szlig;en, dann existiert die Welt drau&szlig;en nicht mehr. Nat&uuml;rlich gibt es auch in den Niederlanden Rassisten, und die Diskussion &uuml;ber Zuwanderung ist, nachdem die Niederlande viele Jahre eins der offensten L&auml;nder weltweit waren, <a href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/NiederlandeNet\/nl-wissen\/politik\/personen\/fortuyn.html\">mit Pim Fortuyn vor 15 Jahren aufgebrochen<\/a>, als es den Niederl&auml;ndern noch viel besser ging als heute. Aber einfach faktenfrei zu leugnen, dass in den Niederlanden die Armut immer weiter w&auml;chst (siehe <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-02\/niederlande-mark-rutte-regierung-sozialdemokraten-armut-praesidentschaftswahl\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.voxeurop.eu\/de\/content\/news-brief\/4371901-armut-den-niederlanden-steigt-schnell\">hier<\/a>) und angesichts des momentanen Wirtschaftswachstums und der scheinbar relativ niedrigen Arbeitslosigkeit die langen Jahre der Krise und <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/17321\/umfrage\/arbeitslosenquote-in-den-niederlanden\/\">hoher Arbeitslosigkeit<\/a> nicht wahrhaben zu wollen, ist peinlich. <\/em><br>\n<em>Der SPIEGEL &ldquo;vergisst&rdquo; die Berichte &uuml;ber den radikalen Sozialabbau in der <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/sozialabbau-und-massendemos-holland-in-not-a-319351.html\">eigenen Postille<\/a> und das Nein der Holl&auml;nder zur EU-Verfassung (2005). Ist wirklich &ldquo;Postmaterialismus&rdquo; der Grund, Wilders zu w&auml;hlen, oder nicht doch platte, krasse, ausufernde Armut und die Angst vor dem sozialen Abstieg? Oder aus einer anderen Perspektive: wenn es den Holl&auml;ndern so gut geht, warum hat dann die Regierungspartei PvdA (die niederl&auml;ndischen &ldquo;Sozialdemokraten&rdquo;) f&uuml;r ihre asoziale &ldquo;Reformpolitik&rdquo; 70 Prozent ihrer W&auml;hler verloren? Wenn die Faktenlage strikt geleugnet wird, was sind dann die Schlussfolgerungen wert? Fake News helfen uns nicht, die Welt zu verstehen oder zu &auml;ndern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gewalt gegen Polizisten: Nutzlose Gesetze<\/strong><br>\nWer sich gegen Polizisten zur Wehr setzt, muss k&uuml;nftig mit harten Strafen rechnen. Dies sieht ein neuer Gesetzentwurf vor, der zurzeit im Bundestag beraten wird. Danach soll es schon f&uuml;r das Schubsen eines Beamten mindestens drei Monate Gef&auml;ngnis geben. Die Begr&uuml;ndung: Gewalttaten gegen Polizisten w&auml;ren dramatisch angestiegen. Aber stimmt es auch? Grundlage sind meist die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik. Experten halten diese jedoch f&uuml;r wenig aussagekr&auml;ftig. Insbesondere bei schweren Gewalttaten sei kein Anstieg zu verzeichnen. Das neue Gesetz halten sie f&uuml;r &uuml;berfl&uuml;ssig und sch&auml;dlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/gewalt-gegen-polizisten-102.html\">Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Geheimdienste sollen automatischen Zugriff auf die Passbilder aller B&uuml;rger bekommen<\/strong><br>\nVon der &Ouml;ffentlichkeit bislang unbemerkt soll der vollautomatische Zugriff auf die Passbilder der B&uuml;rger f&uuml;r alle Geheimdienste des Landes durchgesetzt werden. Mit einem Gesetz, das heute in erster Lesung im Bundestag behandelt wird, k&ouml;nnte durch die Hintert&uuml;r eine zentrale biometrische Datenbank aller B&uuml;rger entstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/geheimdienste-sollen-automatischen-zugriff-auf-die-passbilder-aller-buerger-bekommen\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Beinaheunfall in Norwegen<\/strong><br>\nDie Ursache einer im Januar bekannt gewordenen radioaktiven Wolke &uuml;ber Europa scheint auf kein Interesse zu sto&szlig;en<br>\nEnde Januar wurde die &Ouml;ffentlichkeit mit sp&auml;rlichen Meldungen &uuml;ber eine radioaktive Wolke informiert. Sie enthalte Jod 131 in geringer Konzentration und verteile sich &uuml;ber ganz Europa, wie Strahlenmessungen in Finnland, dann in Frankreich, Spanien und schlie&szlig;lich auch in Deutschland gezeigt h&auml;tten.<br>\nAnmerkung Nr. 1: In Deutschland zuletzt.<br>\nDie Wolke sei ungef&auml;hrlich, hie&szlig; es, und &ldquo;mysteri&ouml;s&rdquo;, weil ihre Ursache unbekannt blieb. Immerhin schickte das US-Milit&auml;r ein mit Messinstrumenten ausgestattetes Spezialflugzeug, um der Sache auf den Grund zu gehen. Verrieten die J131-Spuren vielleicht ein nukleares Experiment der Russen, m&ouml;glicherweise sogar einen Atomtest?<br>\nAnmerkung Nr. 2: Die EU-Staaten unternahmen keine erkennbaren eigenen Anstrengungen, um die Ursache des Ph&auml;nomens zu erkunden.<br>\nAm 3. M&auml;rz ver&ouml;ffentlichte die norwegische NGO Bellona einen Bericht &uuml;ber einen St&ouml;rfall im Forschungsreaktor Halden nahe der Grenze zu Schweden. Er ereignete sich bereits am 24. Oktober 2016, wurde von einer Handvoll englischsprachiger Medien gemeldet und alsbald wieder vergessen.<br>\nAnmerkung Nr. 3: Keine Erw&auml;hnung in den deutschen Medien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Beinaheunfall-in-Norwegen-3648067.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Intelligente Stromz&auml;hler verz&auml;hlen sich<\/strong><br>\nFr&uuml;her musste man jedes Jahr den Stand am Stromz&auml;hler ablesen. Intelligente Z&auml;hler, sogenannte Smart-Meter, machen das jetzt selbst. Tests zeigen aber, dass sie sich oft verz&auml;hlen.<br>\nDiese Smart-Meter sollen bis 2023 fl&auml;chendeckend in Haushalten eingebaut sein. Die Einf&uuml;hrung der neuen Stromz&auml;hler startet 2017 bei Gro&szlig;kunden. Das schreibt das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende vor. Doch viele intelligente Stromz&auml;hler liefern nach Angaben von niederl&auml;ndischen Forschern falsche Ergebnisse &ndash; meist zu Lasten der Stromkunden. &ldquo;Einige Smart-Meter haben zwar 30 Prozent unterhalb des tats&auml;chlichen Verbrauchswertes gemessen, andere aber bis zu sechs Mal mehr als den echten Wert&rdquo;, sagt Cees Keyer von der Fachhochschule Amsterdam im SWR.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/smart-meter-getestet-intelligente-stromzaehler-verzaehlen-sich\/-\/id=396\/did=19155216\/nid=396\/ghibbi\/index.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Krieg in Mali<\/strong><br>\nUranabbau sch&uuml;tzend &ndash; Migration und Flucht verhindernd<br>\nAm 26. Januar stimmte der Bundestag mit gro&szlig;er Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion DIE LINKE der Verl&auml;ngerung und Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Mali zu. Nach der Aufstockung um 350 Soldat_innen und acht Hubschrauber ist die deutsche Beteiligung an der UN-Mission MINUSMA nun mit bis zu 1.000 Soldaten der aktuell gr&ouml;&szlig;te Einsatz der Bundeswehr. Bereits vor der Abstimmung im Bundestag wurden die ersten Transporthelikopter vom Typ NH90 nach Leipzig verlegt, um gleich am Tag nach der Erteilung des Mandats von dort nach Mali transportiert zu werden. Die Transporthubschrauber sollen den R&uuml;cktransport von Verwundeten sicherstellen und somit den Aktionsradius der deutschen Truppen um das Camp Castor bei Gao im umk&auml;mpften Norden des Landes erh&ouml;hen. Folgen sollen nun noch vier Kampfhubschrauber vom Typ Tiger, die mit ihrer umfangreichen Bewaffnung daf&uuml;r gedacht sind, Bodentruppen bei der Bek&auml;mpfung von Aufst&auml;ndischen am Boden zu unterst&uuml;tzen. Denn die Sicherheitslage im Norden Malis befindet sich im freien Fall: Eine gute Woche vor der Entscheidung im Bundestag wurde ein Lager der malischen Armee etwa einen Kilometer vom deutschen Camp Castor angegriffen, wobei etwa 60 Soldaten und Milizion&auml;re umkamen und noch mehr verletzt wurden. Auch das deutsche Feldlager wurde bereits beschossen, deutsche Patrouillen bereits angesprengt und in Gefechte verwickelt. Im November musste der an Camp Castor grenzende Flughafen von Gao nach einem Anschlag f&uuml;r mehrere Tage gesperrt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/03\/09\/krieg-in-mali\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wut und Widerstand<\/strong><br>\nSechs Jahre nach &raquo;Fukushima&laquo;: Japans Regierung dr&auml;ngt Menschen in verstrahlte Gebiete zur&uuml;ck. Radikale Linke plant Proteste (&hellip;)<br>\nNoch heute kann f&uuml;r viele Menschen, die aufgrund der Katastrophe ihre H&auml;user verlassen mussten, von einer R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t keine Rede sein. Etwa 160.000 Menschen wurden wegen der Katastrophe evakuiert. Laut Medienberichten k&ouml;nnen Zehntausende von ihnen noch immer nicht in ihre Heimat zur&uuml;ckkehren. Innerhalb der Sperrzone um das havarierte Kraftwerk, deren Radius von Umweltsch&uuml;tzern als viel zu klein kritisiert wird, wird auf absehbare kein Leben mehr m&ouml;glich sein. Bilder verlassener Stra&szlig;enz&uuml;ge, Schulen und Superm&auml;rkte in den &uuml;berst&uuml;rzt evakuierten, verseuchten Gebieten erinnern den Beobachter an Aufnahmen aus Tschernobyl.<br>\nGleichwohl wurde das Sperrgebiet um die Ungl&uuml;cksstelle in den Jahren nach dem Ungl&uuml;ck sukzessive verkleinert; jenen, die sich weigerten zur&uuml;ckzukehren, drohte der Entzug der ohnehin viel zu knapp bemessenen staatlichen Hilfsgelder. Dabei stellten Greenpeace und weitere Umweltorganisationen im vergangenen Jahr fest, dass die bisher vorgenommenen S&auml;uberungsarbeiten und das Abtragen der oberen Schichten des verstrahlten Erdreichs keineswegs dazu gef&uuml;hrt haben, dass sich die Menschen in den offiziell als gesundheitlich unbedenklich geltenden Gebieten au&szlig;er Gefahr befinden.<br>\nEnde M&auml;rz soll nun das schwer betroffene Dorf Itate ebenfalls zur bewohnbaren Zone erkl&auml;rt werden. Erneut macht Greenpeace darauf aufmerksam, dass die Strahlenwerte dort noch immer gef&auml;hrlich hoch sind &ndash; und einmal mehr droht der Staat jenen, die aus R&uuml;cksicht auf ihre Gesundheit nicht zu einer R&uuml;ckkehr bereit sind, mit der Kappung finanzieller Hilfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/306865.wut-und-widerstand.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Evicted,- Poverty and Profit in the American City<\/strong><br>\nIn this brilliant, heartbreaking book, Matthew Desmond takes us into the poorest neighborhoods of Milwaukee to tell the story of eight families on the edge. Arleen is a single mother trying to raise her two sons on the $20 a month she has left after paying for their rundown apartment. Scott is a gentle nurse consumed by a heroin addiction. Lamar, a man with no legs and a neighborhood full of boys to look after, tries to work his way out of debt. Vanetta participates in a botched stickup after her hours are cut. All are spending almost everything they have on rent, and all have fallen behind.<br>\nThe fates of these families are in the hands of two landlords: Sherrena Tarver, a former schoolteacher turned inner-city entrepreneur, and Tobin Charney, who runs one of the worst trailer parks in Milwaukee. They loathe some of their tenants and are fond of others, but as Sherrena puts it, &ldquo;Love don&rsquo;t pay the bills.&rdquo; She moves to evict Arleen and her boys a few days before Christmas.<br>\nEven in the most desolate areas of American cities, evictions used to be rare. But today, most poor renting families are spending more than half of their income on housing, and eviction has become ordinary, especially for single mothers. In vivid, intimate prose, Desmond provides a ground-level view of one of the most urgent issues facing America today. As we see families forced  into shelters, squalid apartments, or more dangerous neighborhoods, we bear witness to the human cost of America&rsquo;s vast inequality&mdash;and to people&rsquo;s determination and intelligence in the face of hardship.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/evictedbook.com\/books\/evicted-hc\">Evicted<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Finanzlobby steckte Milliarden in den US-Wahlkampf<\/strong><br>\nDie Wall Street hat im vergangenen US-Pr&auml;sidentschaftswahlkampf zwei Milliarden Dollar f&uuml;r Lobbyarbeit und Kampagnenfinanzierung ausgegeben &ndash; ein Rekord. Offenbar zahlen sich die gigantischen Investitionen aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/usa-finanzlobby-steckte-2-milliarden-dollar-in-den-us-wahlkampf-a-1137978.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist das eigentliche Problem, dass es im Prinzip egal ist, wer im Wei&szlig;en Haus sitzt. Aber seit wann verbreitet der Spiegel Verschw&ouml;rungstheorien &uuml;ber den Einfluss der Finanzindustrie? Wobei der Versuch, dies wieder in Richtung Trump-Bashing zu drehen, l&auml;cherlich ist. Trump d&uuml;rfte auf Grund seines Verm&ouml;gens am wenigsten am G&auml;ngelband der Finanzindustrie h&auml;ngen. Entsprechende Entscheidung trifft Trump nicht wegen eines Abh&auml;ngigkeitsverh&auml;ltnisses, sondern aus seiner eigenen Interessenlage als Angeh&ouml;riger der US-Oligarchie. Was uns zum Anfang zur&uuml;ck bringt: Entweder es sitzt ein Erf&uuml;llungsgehilfe der Finanzindustrie auf dem Pr&auml;sidentenstuhl oder ein Vertreter der US-Oligarchie selbst.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Bundesregierung will CIA-Spionage erst verurteilen, wenn Merkel selbst betroffen ist<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Wieder einmal sorgt ein Leak zu den Abh&ouml;raktivit&auml;ten der US-Geheimdienste f&uuml;r Wirbel. Doch von der Bundesregierung ist in absehbarer Zeit wohl keine Reaktion zu erwarten. Laut Regierungssprecher Steffen Seibert wolle man in traditioneller Manier erst dann die Abh&ouml;rpraktiken verurteilen, wenn herauskommt, dass Bundeskanzlerin Merkel betroffen ist.<br>\n&ldquo;Es ist sp&auml;testens seit dem NSA-Skandal eine gute alte Tradition, dass uns &Uuml;berwachungsskandale &ndash; gelinde gesagt &ndash; am Arsch vorbeigehen&rdquo;, erkl&auml;rte Seibert die Haltung der Regierung. &ldquo;Zumindest, solange nur die deutschen B&uuml;rger von den Cyberattacken betroffen sind, die offenbar von der US-Generalkonsulat in Frankfurt aus orchestriert werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2017\/03\/cia-merkel.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Ein Risiko bleibt immer<\/strong><br>\nWer das Internet nutzt, begibt sich in Gefahr. Man kann ausspioniert, gesch&auml;digt oder bestohlen werden. Doch das Risiko sollte jeder aushalten. Das Smartphone wird nie sicher sein. Ebenso in Gefahr ist der internetf&auml;hige Fernseher, K&uuml;hlschrank und Computer. Alles, was vernetzt ist, kann von Fremden &uuml;bernommen werden. Das ist nicht neu, das ist meist nicht schlimm und das ist selten existentiell. Dieses Risiko geh&ouml;rt zum modernen Leben dazu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/wikileaks-news-ueber-cia-zeigt-risiko-durch-internet-nutzung-14915117.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK: Motto:<\/strong> Locker bleiben, alles nicht so schlimm, wen juckt das schon. Hilfloser kann man es nicht ausdr&uuml;cken. Die &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; finden diesmal offensichtlich keinen guten Grund zur Rechtfertigung der CIA-Aktivit&auml;ten. Das will was hei&szlig;en.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-37361","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37361","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37361"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37361\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37364,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37361\/revisions\/37364"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37361"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37361"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37361"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}