{"id":37367,"date":"2017-03-13T08:39:45","date_gmt":"2017-03-13T07:39:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367"},"modified":"2017-03-13T08:39:45","modified_gmt":"2017-03-13T07:39:45","slug":"hinweise-des-tages-2832","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h01\">SPD-Basis-Aufruf gegen Autobahnprivatisierung gestartet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h02\">Merkel bei Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h03\">Treibstoff f&uuml;r den Syrienkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h04\">Deutschland vs. USA &ndash; Konflikt mit Ansage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h05\">L&ouml;hne fallen nicht vom Himmel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h06\">Statt G20: Steueroasen schlie&szlig;en, Steuerkonkurrenz stoppen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h07\">Mehr als 160.000 &auml;ltere Arbeitslose fallen aus der Statistik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h08\">Arm trotz Arbeit &ndash; das ist das Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h09\">Tacheles Stellungnahme an das Bundesverfassungsgericht zur Frage der Verfassungswidrigkeit von Sanktionen im SGB II<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h10\">Von der Leyen zahlt Millionen f&uuml;r Unternehmensberater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h11\">Geheimakte BND &amp; NSA: Wie der NSA-Ausschuss tagt und tickt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h12\">Wikileaks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h13\">Wendt ist nur die Spitze des Eisberges<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h14\">Asyl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h15\">Ein ekliger Batzen Hetze: Wie Breitbart &uuml;ber Berlin berichtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h16\">Das System Europa und seine Gegner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h17\">So schaffen wir das nicht!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37367#h18\">Das Letzte: Die Reue des George W. Bush<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>SPD-Basis-Aufruf gegen Autobahnprivatisierung gestartet<\/strong><br>\nGegen die Autobahnprivatisierung regt sich Widerstand in der SPD-Basis: Es wurde ein Aufruf gestartet, der die SPD-Bundestagsabgeordneten in klaren Worten auffordert, Autobahnprivatisierung und Grundgesetz&auml;nderung abzulehnen.<br>\nDer Aufruf kommt zum rechten Moment. Teile der SPD befinden sich derzeit nachgerade in einem Martin-Schulz-Taumel. Sonntag in einer Woche, am 19. M&auml;rz, ist au&szlig;erordentlicher Bundesparteitag der SPD. Einziger Tagesordnungspunkt: Die Wahl von Martin Schulz als Vorsitzenden in den Parteivorstand und seine Nominierung als Kanzlerkandidaten. F&uuml;r alle inhaltlichen Antr&auml;ge lautet hingegen die Empfehlung der Antragskommission: &bdquo;Verweisen auf den n&auml;chsten Parteitag&ldquo;. Der ist im Juni &ndash; nach der Bundestagsentscheidung zur Autobahnprivatisierung. Die SPD als Partei h&auml;tte dann zu der wichtigen Frage von Autobahnprivatisierung und Grundgesetz&auml;nderung nie eine eigene Entscheidung getroffen &ndash; sie wird offenbar ausman&ouml;vriert von einer ausgekl&uuml;gelten Parteitags- und Antragsregie des eigenen Parteivorstands. Der Basis-Aufruf bietet den SPD-Mitgliedern also erstmals eine M&ouml;glichkeit, sich zum Thema zu positionieren. Hier geht es zum Wortlaut des Aufrufs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/spd-basis-aufruf-gegen-autobahnprivatisierung-gestartet\/\">GiB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Merkel bei Trump<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Merkel nimmt Chefs von Siemens und BMW mit zu Trump<\/strong><br>\nWirtschaftsbosse sollen f&uuml;r gute Stimmung bei Donald Trump sorgen: Wenn Angela Merkel zum US-Pr&auml;sidenten reist, sind nach SPIEGEL-Informationen auch die Konzernchefs Kaeser und Kr&uuml;ger von Siemens und BMW dabei.<br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel wird zu ihrem Treffen am kommenden Dienstag mit dem US-Pr&auml;sidenten Donald Trump von den Vorstandschefs Joe Kaeser (Siemens) und Harald Kr&uuml;ger (BMW) begleitet. Nach SPIEGEL-Informationen hofft Merkel, dass die beiden Konzernf&uuml;hrer dabei helfen, mit dem ehemaligen Unternehmer Trump eine gute Gespr&auml;chsatmosph&auml;re zu schaffen und ihn von einem Handelskrieg mit Deutschland abzuhalten. (&hellip;)<br>\nKaeser und Kr&uuml;ger, die beide in den USA Fabriken betreiben, sollen Trump verdeutlichen, wie viele Arbeitspl&auml;tze mit diesen deutschen Direktinvestitionen in den USA geschaffen worden seien.<br>\nSeit Wochen machen Trump und sein Handelsbeauftragter Peter Navarro Stimmung gegen die deutsche Wirtschaft. Sie werfen der Bundesregierung vor, mit ihren riesigen Export&uuml;bersch&uuml;ssen Jobs in den USA zu gef&auml;hrden. Deutschland w&uuml;rde sich durch den Euro-Wechselkurses unfaire Handelsvorteile auf Kosten der Vereinigten Staaten verschaffen.<br>\nDas Treffen in Washington kommende Woche ist die erste pers&ouml;nliche Begegnung Merkels mit Trump. Die beiden hatten Ende Januar, kurz nach dem Amtsantritt des neuen US-Pr&auml;sidenten, miteinander telefoniert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/angela-merkel-nimmt-chefs-von-siemens-und-bmw-mit-zu-donald-trump-a-1138168.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nun, l&auml;sst sich deutlicher zeigen, wer in Deutschland das sagen hat? Man m&uuml;sste Merkel korrekterweise als gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Bundeskanzlerin bezeichnen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Frau Merkel ist eben keine &bdquo;lupenreine&ldquo;, sondern eine &bdquo;marktkonforme&ldquo; Demokratin.<\/em><br>\n<em>Bitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32936\">Wider die marktkonforme Demokratie<\/a>, in dem u.a. auch auf das Merkel-Zitat von 2011 verwiesen wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Merkel will mit Trump Klartext &uuml;ber Importsteuer reden<\/strong><br>\nAngela Merkel will beim ersten Treffen mit Donald Trump klare Kante zeigen. Nach SPIEGEL-Informationen plant die Kanzlerin f&uuml;r den US-Pr&auml;sidenten eine Nachhilfestunde in Sachen Welthandel. (&hellip;)<br>\nNach SPIEGEL-Informationen will sie Trump insbesondere vor der Einf&uuml;hrung einer Grenzausgleichsteuer warnen, die Importe in die USA steuerlich benachteiligt, amerikanische Exporte hingegen entlastet. Merkel will den Plan laut ihren Vorbereitungsunterlagen als &ldquo;Schutzzoll&rdquo; gegen deutsche Waren brandmarken und beanstanden, dass sie f&uuml;r US-Produkte wie eine &ldquo;Exportsubvention&rdquo; wirke. Zudem will die Kanzlerin ihrem Gastgeber klar machen, dass die neue Steuer gegen deutsch-amerikanische Steuerabkommen versto&szlig;e und nicht kompatibel sei mit den Vereinbarungen der Welthandelsorganisation WTO. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r den Fall, dass die amerikanische Regierung Ernst macht mit der neuen Steuer, hat das Kanzleramt bereits eine Reihe von Gegenma&szlig;nahmen ins Auge gefasst. So k&ouml;nnten die Z&ouml;lle auf amerikanische Produkte schrittweise angehoben werden. Daf&uuml;r bieten die WTO-Vereinbarungen nach Auffassung des Kanzleramts noch einigen Spielraum.<br>\nM&ouml;glich sei auch, dass deutsche Unternehmen die amerikanische Importsteuer in Deutschland steuerlich anrechnen d&uuml;rfen. Das w&uuml;rde ihren Wettbewerbsnachteil ausgleichen. Schlie&szlig;lich k&ouml;nnte die Bundesregierung die Unternehmenssteuern auf breiter Front senken und die Wirtschaft bei den Sozialabgaben entlasten.<br>\nBeides w&uuml;rde die Attraktivit&auml;t des Standorts Deutschland erh&ouml;hen, wegen hoher Einnahmeausf&auml;lle allerdings die Haushalte von Bund und L&auml;ndern belasten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/angela-merkel-will-mit-donald-trump-klartext-ueber-importsteuer-reden-a-1138249.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Klartext&rdquo; und &ldquo;Nachhilfestunde&rdquo; von der Klippsch&uuml;lerin in Sachen Volkswirtschaft??? Es ist nur noch irre. Wer gibt endlich Angela Merkel eine &ldquo;Nachhilfestunde&rdquo; bez&uuml;glich der Export&uuml;bersch&uuml;sse, wer dem SPIEGEL? F&auml;llt dem SPIEGEL eigentlich nicht auf, da&szlig; die hier diskutierten Ideen, deutsche Unternehmen wettbewerbsf&auml;higer zu machen, n&auml;mlich Steuersenkungen und K&uuml;rzungen bei den Sozialabgaben (also den L&ouml;hnen), genau diejenigen sind, mit denen Deutschland seit &uuml;ber 20 Jahren seine Wettbewerbsf&auml;higkeit verbessert, den Handelskrieg begonnen und unser Land, die EU und die Weltwirtschaft zunehmend in die Sch**** geritten hat?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Treibstoff f&uuml;r den Syrienkrieg<\/strong><br>\nDie Flugbereitschaft der Bundeswehr bringt Politiker von Termin zu Termin. Und sie f&uuml;hrt Krieg. Interne Daten zeigen, wie ihre Flugzeuge die Bomber &uuml;ber Syrien betanken.<br>\nAm Abend des 27. Februar startet der Bundeswehr-Airbus Otto Lilienthal vom t&uuml;rkischen Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Incirlik. Er steigt auf 8.000 Meter H&ouml;he und dreht nach Osten. Um 17.30 Uhr verl&auml;sst die Milit&auml;rmaschine den t&uuml;rkischen Luftraum. Sechs Minuten sp&auml;ter beginnt sie westlich der syrischen Stadt Al-Hasakah, Schleifen zu fliegen. Der Luftkrieg gegen den Terror kann weitergehen. Die Otto Lilienthal liefert Nachschub f&uuml;r den alliierten Einsatz gegen den &ldquo;Islamischen Staat&rdquo;. Abwechselnd mit ihren Schwestermaschinen versorgt die fliegende Tankstelle der Bundeswehr Jets der westlichen Verb&uuml;ndeten mit Sprit.<br>\nSeit Dezember 2015 sind die Tankflugzeuge nahezu t&auml;glich in der Luft. Alleine innerhalb eines halben Jahres haben die Maschinen w&auml;hrend dieser Eins&auml;tze 600 Flugstunden gesammelt. Das geht aus Daten der Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums hervor, die ZEIT ONLINE ausgewertet hat. (&hellip;)<br>\nDie Daten belegen, dass die Tankeins&auml;tze der Bundeswehr sehr viel wichtiger sind, als sie vielen Beobachtern erscheinen. Die Flugbereitschaft unterh&auml;lt f&uuml;nf Airbus A310. Einer davon, die Kurt Schumacher, dient als Truppentransporter. Die vier anderen tragen das K&uuml;rzel MRTT &ndash; die Abk&uuml;rzung f&uuml;r Multi Role Transport Tanker. Diese Flugzeuge k&ouml;nnen als Frachtflugzeuge, als fliegende Lazarette oder eben als Tankflugzeuge ausger&uuml;stet werden. L&auml;ngst nicht alle Nato-Staaten besitzen solche Tankmaschinen, umso wichtiger sind die der Bundeswehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-03\/bundeswehr-flugbereitschaft-bundesregierung-tankfluege-syrien-krieg-daten\/komplettansich\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland vs. USA &ndash; Konflikt mit Ansage<\/strong><br>\nDie US-Regierung baut Druck auf und zeichnet ein krasses Zerrbild deutscher Wirtschaftspolitik. Aber wahr ist auch: Berlin hat schwelende Probleme viel zu lange ignoriert.<br>\nEs wird ernst. Nach Monaten der vagen handelspolitischen Drohungen aus den USA treffen nun die Kontrahenten erstmals pers&ouml;nlich aufeinander:<br>\nDienstag wird Angela Merkel US-Pr&auml;sident Donald Trump in Washington besuchen.<br>\nDonnerstag empf&auml;ngt Wolfgang Sch&auml;uble seinen neuen US-Kollegen Steven Mnuchin in Berlin.<br>\nFreitag und Samstag werden beide dann am Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der G20-Staaten in Baden-Baden teilnehmen. [&hellip;]<br>\nEine Menge steht auf dem Spiel: das Verh&auml;ltnis Deutschlands zu seinem wichtigsten Handelspartner, ein nennenswerter Teil des Gesch&auml;fts diverser deutscher Unternehmen, letztlich auch die Stabilit&auml;t der Welthandelsordnung.<br>\nEuro k&uuml;nstlich niedrig<br>\nScharf im Ton hat die Trump-Administration der Bundesrepublik mehrfach vorgeworfen, sich den USA gegen&uuml;ber unfair zu verhalten. Deutschland halte den Euro k&uuml;nstlich niedrig und verschaffe sich dadurch Wettbewerbsvorteile. Auf jeden Fall m&uuml;sse der Export&uuml;berschuss von rund 50 Milliarden Euro gegen&uuml;ber Amerika sinken. Im Raum steht die diffuse Ank&uuml;ndigung, &Uuml;berschussl&auml;nder mit Strafz&ouml;llen zu belegen. Der US-Kongress wiederum erw&auml;gt eine neue Unternehmensteuer, die Importe verteuern und Exporte steuerfrei stellen w&uuml;rde.<br>\nEs gibt also viel zu besprechen diese Woche. Und man muss feststellen: Trump und seine Leute zeichnen ein krasses Zerrbild deutscher Wirtschaftspolitik. Aber die deutsche Wirtschaftspolitik hat die schwelenden Probleme viel zu lange ignoriert. So gesehen, ist es ein Konflikt mit Ansage.<br>\nDa ist zun&auml;chst die Sache mit dem &Uuml;berschuss. Deutschland verzeichnet seit den fr&uuml;hen Euro-Jahren einen strukturellen Au&szlig;enwirtschafts&uuml;berschuss, der immer weiter gewachsen ist. Inzwischen liegt er bei mehr als acht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/donald-trump-das-us-zerrbild-der-deutschen-wirtschaftspolitik-a-1138359.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Typisch f&uuml;r die v&ouml;llig fehlgeleitete Diskussion in Deutschland wird in dem Artikel versucht, die Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse mit dem &ldquo;k&uuml;nstlich&rdquo; niedrigen Eurokurs zu erkl&auml;ren, und kommt tats&auml;chlich ohne die Worte &ldquo;Lohndumping&rdquo; oder auch nur &ldquo;Lohn&rdquo;, &ldquo;Inflation&rdquo; und &ldquo;Unternehmensteuersenkung&rdquo; aus, also ohne irgendeine der tats&auml;chlichen Ursachen zu benennen. Hier wird die deutsche Politik als Opfer einer Entwicklung dargestellt, auf die sich keinen Einflu&szlig; hat, als w&auml;re eine h&ouml;here Wettbewerbsf&auml;higkeit durch Lohnsenkung und Sozialabbau nicht seit (mindestens) 25 Jahren die offizielle deutsche Doktrin. Verdummend und absichtlich in die Irre f&uuml;hrend &ndash; oder der Autor hat zentrale Zusammenh&auml;nge selber nicht verstanden. So oder so peinlich f&uuml;r einen promovierten Volkswirt. &Uuml;berhaupt, warum &ldquo;Deutschland vs. USA&rdquo;: sind das unsere *Gegner*, nicht *Partner*?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>L&ouml;hne fallen nicht vom Himmel<\/strong><br>\nDie lohnpolitische Koordinierung der europ&auml;ischen Gewerkschaften nimmt nur langsam Formen an. Europ&auml;ischer Gewerkschaftsbund (EGB), europ&auml;ische Branchengewerkschaften, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die deutschen Branchengewerkschaften werden nur z&ouml;gerlich aktiv. Wir helfen gern!<br>\nZur Erl&auml;uterung: Der EGB ist, nach seiner eigenen Darstellung, die Dachorganisation f&uuml;r ca. 45 Millionen individuelle Mitglieder (Rentner eingeschlossen) in 39 L&auml;ndern, die dort in 89 Dachverb&auml;nden organisiert sind. Es gibt also L&auml;nder mit mehreren, zum Teil konkurrierenden Gewerkschaftsdachverb&auml;nden. Parallel dazu sind die nationalen Branchengewerkschaften (Metall, Chemie, &ouml;ffentliche und private Dienstleistungen, Bau, etc.) in 10 eigenen europ&auml;ischen Verb&auml;nden (z.B. industriAll-europe.eu f&uuml;r die Industriegewerkschaften) organisiert, die dem EGB ebenfalls angeh&ouml;ren. Damit sind die nationalen Branchengewerkschaften auf zweifache Weise Mitglied im europ&auml;ischen Dachverband. &Uuml;ber die europ&auml;ischen Branchengewerkschaften und &uuml;ber die nationalen Dachverb&auml;nde.<br>\nDas Arbeits- und Zust&auml;ndigkeitsprofil des EGB umfasst unter anderem den sozialen Dialog, Fragen des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts, der Besch&auml;ftigung, beruflicher Bildung, etc. Ein entscheidendes gewerkschaftliches Kerngesch&auml;ft z&auml;hlt jedoch faktisch, wenn auch rhetorisch, nicht dazu: Die Tarifpolitik. Das gilt ebenso f&uuml;r die europ&auml;ischen Branchengewerkschaften. Zwar gibt es eine Vielzahl von Betriebs- und Branchenvereinbarungen zu den unterschiedlichsten Themen (Abkommen zu Restrukturierung, Gesundheitsschutz, Datenschutz, Leiharbeit, etc.) auf europ&auml;ischer und globaler Ebene. Lohnvereinbarungen, die auch nur den Hauch einer makro&ouml;konomischen Bedeutung haben k&ouml;nnten, die Kernkompetenz jeder Gewerkschaft, z&auml;hlen jedoch nicht dazu.<br>\nInteressanter Weise gibt es auch gar kein europ&auml;isches Tarifvertragsrecht. Offenbar war der reformpolitische Druck der Gewerkschaften und ihrer sozialdemokratischen Partner an der richtigen Stelle noch nicht stark genug. Und damit gibt es auch keinen klar definierten Verhandlungspartner auf der europ&auml;ischen Ebene. Vor diesem Hintergrund stellt sich nunmehr die Frage: An wen richtet sich die PayRise-Kampagne des EGB denn nun ganz konkret? Der EGB selbst hat kein tarifpolitisches Verhandlungsmandat und keinen Verhandlungspartner. Das gilt auch f&uuml;r die europ&auml;ischen Branchengewerkschaften. In Deutschland ist auch der DGB, im Unterschied zu Dachverb&auml;nden in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern, nicht mit praxistauglicher tarifpolitischer Zust&auml;ndigkeit ausgestattet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/03\/loehne-fallen-nicht-vom-himmel\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Statt G20: Steueroasen schlie&szlig;en, Steuerkonkurrenz stoppen!<\/strong><br>\nAttac ruft gemeinsam mit einem breiten B&uuml;ndnis zu Protesten beim Treffen der G20-Finanzminister_innen  am 17. und 18. M&auml;rz in Baden-Baden auf. Geplant sind Aktionen, Informationsveranstaltungen sowie eine gro&szlig;e Demonstration. Im Zentrum der Attac-Kritik wird die Weigerung der deutschen und anderer G20-Regierungen stehen, Steueroasen und Steuerkonkurrenz wirksam zu bek&auml;mpfen.<br>\n&ldquo;Instabile Finanzm&auml;rkte, bl&uuml;hende Steueroasen und eine weitere Versch&auml;rfung der globalen Ungleichheit &ndash; das ist das Ergebnis von acht Jahren angeblicher Reformpolitik der G20&rdquo;, stellt Alfred Eibl vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis fest. &ldquo;In den Gipfelverlautbarungen der vergangenen Jahre finden sich zwar jede Menge Absichtserkl&auml;rungen &ndash; allein es fehlt an einschneidenden Ma&szlig;nahmen. An die G20 als Reformmotor zu glauben, ist Aberglaube. Im Gegenteil: Offensichtliche Interessengegens&auml;tze und mangelnder Einigungswille auf internationaler Ebene dienen als Vorwand f&uuml;r ausbleibende Regulierungen auf nationaler Ebene.&rdquo;<br>\nAnk&uuml;ndigungen aus Gro&szlig;britannien und den USA etwa zeigen, dass eine weitere Runde im Senkungswettlauf f&uuml;r Unternehmenssteuern eingeleitet werden soll. Und die deutsche Regierung unternimmt keinerlei Anstrengungen, den Schattenfinanzplatz Deutschland zu schlie&szlig;en: Nach wie vor werden die Finanzanlagen von Steuerausl&auml;ndern in H&ouml;he von rund 3.000 Milliarden Euro hierzulande nicht besteuert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/statt-g20-steueroasen-schliessen-steuerkonkurrenz-stoppen\/\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mehr als 160.000 &auml;ltere Arbeitslose fallen aus der Statistik<\/strong><br>\nAufgrund einer Sonderregelung werden zahlreiche &auml;ltere Erwerbslose nicht mehr erfasst. Ihre Zahl w&auml;chst rasant. Die Opposition fordert eine Korrektur.<br>\nDie offizielle Arbeitslosenstatistik hat im vergangenen Jahr 162.600 &auml;ltere Arbeitslose nicht mitgez&auml;hlt. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Gr&uuml;nen-Fraktion hervor, die der in D&uuml;sseldorf erscheinenden Rheinischen Post vorliegt. Der Grund hierf&uuml;r ist eine Sonderregelung:  Personen &uuml;ber 58 Jahre, denen ein Jahr lang kein Job mehr angeboten wurde, fallen aus der Statistik automatisch heraus.<br>\nSeit 2012 ist die Zahl der Betroffenen um 27 Prozent (absolut: 34.200)  gestiegen. Die Arbeitslosenstatistik erscheint durch diesen Mechanismus in einem besseren Licht: Offiziell ist nur etwa jeder sechste Arbeitssuchende &uuml;ber 55 Jahre alt. Ohne die Sonderregelung w&auml;re es fast jeder Vierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-03\/arbeitslosigkeit-statistik-brigitte-pothmer-gruene-arbeitsuchende\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die angebliche Halbierung der Arbeitslosigkeit durch die Agenda 2010 kombiniert mit einer akzeptablen Verschlechterung der Lebenslage f&uuml;r viele ist die Story (das &ldquo;Narrativ&rdquo;) der Agenda-Verfechter. Diese L&uuml;gengeschichte erschiene in einem ganz anderen Licht, wenn die volle Arbeitslosigkeit gez&auml;hlt (mindestens 4 Millionen) und der demographische Effekt ber&uuml;cksichtigt werden w&uuml;rden (1 Million Menschen mehr sind in Rente gegangen als auf den Arbeitsmarkt gekommen). Bei so einer Betrachtung h&auml;tte die Arbeitslosigkeit in Deutschland gegen&uuml;ber 2005 nur ganz leicht ab- und die Besch&auml;ftigung im Vergleich so minimal zugenommen, da&szlig; niemand mehr den radikalen Sozialabbau plus die Lohnsenkungen akzeptieren w&uuml;rde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Arm trotz Arbeit &ndash; das ist das Problem<\/strong><br>\nZu sagen, den Menschen in Deutschland gehe es heute so gut wie noch nie, sei oberfl&auml;chlich und undifferenziert, meint Christoph Butterwegge. Denn auch hier gebe es inzwischen viele &ldquo;Working Poor&rdquo; &ndash; weil jeder vierte Job im Niedriglohnsektor sei.<br>\n13 Millionen Menschen gelten dem Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverband zufolge hierzulande als arm. Gleichzeitig erlebt Deutschland derzeit mit 43,5 Millionen einen Besch&auml;ftigungsh&ouml;chststand. Wie geht das zusammen? Die Zahl der Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse sage nichts &uuml;ber deren Qualit&auml;t aus, meint der Armutsforscher Christoph Butterwegge. Fast ein Viertel der Besch&auml;ftigten sei im Niedriglohnsektor t&auml;tig und das bedeute ein Leben am Rande der Armut.<br>\n&ldquo;Heute haben wir das Problem von Multijobbern&rdquo;, sagte Butterwegge im Deutschlandradio Kultur. &ldquo;Da haben Menschen gleich mehrere Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse. Morgens tragen sie Zeitungen aus. Mittags arbeiten sie im Schnellrestaurant und abends fahren sie vielleicht noch Pizzen rum und k&ouml;nnen kaum &uuml;ber die Runden kommen.&rdquo;<br>\nDiese &ldquo;Working Poor&rdquo; machten einen Gro&szlig;teil des Armutsproblems in Deutschland aus. &ldquo;Also eine Situation, dass Millionen von Menschen arm sind, obwohl sie arbeiten, manchmal sogar Vollzeit und nicht in Leiharbeit oder in Teilzeit oder in Mini- oder Midi-Jobs&rdquo;, so der Armutsforscher. &ldquo;Wenn eine solche Situation besteht, dann muss man zur Kenntnis nehmen, dass die Arbeit alleine nicht reicht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/armutsforscher-christoph-butterwegge-arm-trotz-arbeit-das.990.de.html?dram:article_id=380968\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tacheles Stellungnahme an das Bundesverfassungsgericht zur Frage der Verfassungswidrigkeit von Sanktionen im SGB II<\/strong><br>\nWir legen darin da, warum wir die Sanktionen im SGB II f&uuml;r einen Versto&szlig; gegen das V&ouml;lkerrecht, UN-Sozialpakt, Behindertenkonvention und gegen deutsches Verfassungsrecht halten.<br>\nDas Bundesverfassungsgericht hatte den Verein Tacheles, wie eine Reihe weiterer Verb&auml;nde und Organisationen im Vorlageverfahren des SG Gotha zum SGB II-Sanktionsrecht als sachverst&auml;ndiger Dritter um eine Stellungnahme gebeten. Diese Stellungnahme m&ouml;chten wir nun ver&ouml;ffentlichen.<br>\nIn 79 Seiten legen wir darin da, warum wir die Sanktionen im SGB II f&uuml;r einen Versto&szlig; gegen das V&ouml;lkerrecht, UN-Sozialpakt, Behindertenkonvention und gegen deutsches Verfassungsrecht halten.<br>\nEbenso beschreiben wir umfassend die Folgen von Sanktionen auf die Lebenswirklichkeit der Sanktionierten, die gesellschaftlichen Folgen, von Energie- bis Wohnungsverlust, bis hin zum Verlust der Krankenversicherung.<br>\nTacheles hofft mit dieser Stellungnahme die Diskussion um die Unzul&auml;ssigkeit von Sanktionen deutlich zu befl&uuml;geln, anderseits werden Teile unserer Argumentationskette auch f&uuml;r eine Reihe anderer Detailfragen ziemlich spannend werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/startseite\/aktuelles\/d\/n\/2153\/\">Tacheles e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Stellungnahme von Tacheles an das Bundesverfassungsgericht k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/fa\/redakteur\/Aktuelles\/Tacheles_Stellungnahme_an_BVerfG_25.02.2017_lz2.pdf\">hier<\/a> nachlesen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Zur Frage der Verfassungswidrigkeit von Sanktionen<\/strong><br>\nZwei Jahre ist es her, da hat das Sozialgericht Gotha klar gesagt: Die Sanktionierung von Erwerbslosen durch Jobcenter ist verfassungswidrig. Die Folge: Das Bundesverfassungs&shy;gericht musste pr&uuml;fen, ob K&uuml;rzungen des Arbeitslosengelds mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Ein Jahr nach der Ansage aus Gotha lehnte das Bundesverfassungsgericht im vergangenen Sommer eine Entscheidung &uuml;ber Hartz-IV-Sanktionen ab &ndash; aus formalen Gr&uuml;nden. Es wurden also Formfragen vorgeschoben. Am Telefon begr&uuml;&szlig;te Saskia von Radio Corax den Rechtsreferent Roland Rosenow. Ausgehend von der damaligen Entscheidung des Gerichtes, geht es im Gespr&auml;ch darum, warum es dennoch m&ouml;glich ist, dass die Sanktionen fallen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freie-radios.net\/81776\">freie-radios.net<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Von der Leyen zahlt Millionen f&uuml;r Unternehmensberater<\/strong><br>\nBundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will die R&uuml;stungseink&auml;ufe im Ministerium mit Hilfe einer Millioneninvestition f&uuml;r  effizienter machen. Wie die Zeitschrift &bdquo;Spiegel&ldquo; berichtet, hat der Haushaltsausschuss des Bundestags am vergangenen Mittwoch den ersten Teil eines 100 Millionen Euro umfassenden Budgets freigegeben, mit dem externe Berater finanziert werden sollen.<br>\nMit dem &bdquo;bisher gr&ouml;&szlig;ten Etat eines Bundesministeriums f&uuml;r Experten von au&szlig;en&ldquo; wollten von der Leyen und Staatssekret&auml;rin Katrin Suder, die fr&uuml;her selbst Partnerin beim Beratungsunternehmen McKinsey war, Gro&szlig;vorhaben wie den Kauf von Kriegsschiffen oder Kampfjets von Externen statt von eigenen Beamten abwickeln lassen, schreibt der &bdquo;Spiegel&ldquo;.<br>\nNach einer internen Vorlage f&uuml;r die Haushaltsleitung sollen sich allein die Jahreskosten f&uuml;r nur einen Experten des Beratungsunternehmens Ernst &amp; Young demnach auf 185.402 Euro belaufen.<br>\nF&uuml;r einen Mitarbeiter von KPMG kalkuliere das Ministerium f&uuml;r &bdquo;200 Arbeitstage mit je 8,2 Stunden&ldquo; pro Jahr sogar 239.071 Euro ein, zuz&uuml;glich Reisekosten. Ein hauseigener R&uuml;stungsfachmann koste das Ministerium demnach maximal nur rund 111.000 Euro.<br>\nWie der &bdquo;Spiegel&ldquo; schreibt, rechtfertige von der Leyen das Vorhaben damit, dass im Ministerium und im zust&auml;ndigen Bundesamt f&uuml;r Ausr&uuml;stung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr rund 1400 Stellen gar nicht besetzt seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/verteidigungsministerium-von-der-leyen-zahlt-millionen-fuer-unternehmensberater-14920021.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Supertoller &ldquo;Sparkurs&rdquo; der &ouml;ffentlichen Hand, bei dem am Ende alles viel teurer wird, als wenn es der Staat selber erledigen w&uuml;rde. Aber zugegeben: ohne den &ldquo;Sparkurs&rdquo; k&ouml;nnten sich private Unternehmensberatungen nicht dumm und d&auml;mlich verdienen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Geheimakte BND &amp; NSA: Wie der NSA-Ausschuss tagt und tickt<\/strong><br>\nIn den fast drei Jahren seines Bestehens haben sich im NSA-Untersuchungsausschuss einige feste Rituale etabliert. Die Abgeordneten hatten es au&szlig;erdem mit einigen besonders renitenten Zeugen zu tun und einem nicht wirklich kooperativen Kanzleramt.<br>\nDie Mitglieder des NSA-Untersuchungsausschuss und ihr &ldquo;Hofstaat&rdquo; in Form ihrer Mitarbeiter haben sich eine eigene Welt mit festen Ritualen und Regeln geschaffen. Meist tagte das Gremium im sogenannten Europa-Saal des Bundestags am Nordostende des Paul-L&ouml;be-Hauses direkt gegen&uuml;ber des Reichstags. Der runde Sitzungssaal des Abgeordnetenhauses erstreckt sich &uuml;ber zwei Ebenen: Auf der unteren sitzen die Abgeordneten, ihre Gespr&auml;chspartner und gegebenenfalls Rechtsbeist&auml;nde sowie die &ldquo;Hinterb&auml;nkler&rdquo; aus der Bundesregierung und nachgeordneten Beh&ouml;rden. Oben ist die &ldquo;Besuchertrib&uuml;ne&rdquo;, auf der neben Vertretern der Bundesl&auml;nder etwa auch die Presse, Blogger und Twitternde (Hashtag &ldquo;#NSAUA&rdquo;) Platz nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Geheimakte-BND-NSA-Wie-der-NSA-Ausschuss-tagt-und-tickt-3647283.html\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wikileaks<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>WikiLeaks-Coup: &bdquo;Die USA machen, was sie wollen&ldquo; &ndash; Experte gei&szlig;elt machtlosen Staat<\/strong><br>\nDie CIA tritt gerade in Konkurrenz mit der NSA &ndash; das behauptet der Dokumentarfilmer und Geheimdienstexperte Dirk Pohlmann. Er kritisiert gegen&uuml;ber Sputnik-Korrespondent Paul Linke im Zusammenhang mit den WikiLeaks-Ver&ouml;ffentlichungen die Spionagepraktiken der US-Geheimdienste und verurteilt die fehlenden Reaktionen seitens der Bundesregierung.<br>\nF&uuml;r Pohlmann geh&ouml;rt zu den zentralen Erkenntnissen der Wikileaks-Dateien, &bdquo;dass wir auf dem deutschen Boden eine Hackerkolonne im Einsatz haben und dass die auf alles, was elektronisch und ansteuerbar ist, zugreifen k&ouml;nnen&ldquo;. Aus seiner Sicht gibt es kein sicheres Ger&auml;t und keine Software, die davor sch&uuml;tzen, wie er im Sputnik-Interview erkl&auml;rt. &bdquo;Wirklich alle Betriebssysteme&ldquo;, auch Linux und Ubuntu, seien betroffen. &bdquo;Es ist ein Kochbuch, wie man sich Zugang zu privaten Informationen von allen Menschen weltweit verschafft.&ldquo;<br>\nDie Wikileaks-Enth&uuml;llungen &uuml;berraschen ihn nicht, sagt der Autor von Filmen wie &bdquo;Dienstbereit &mdash; Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA&ldquo; und &bdquo;T&auml;uschung &ndash; Die Methode Reagan&ldquo;. &bdquo;Ich war &uuml;berrascht bei Edward Snowden &uuml;ber das Ausma&szlig;, was dort vor sich geht.&ldquo; Er werde aber immer &bdquo;wieder w&uuml;tend&ldquo;, auch weil der Rechtsstaat mit seiner Aufgabe, zu sch&uuml;tzen, &bdquo;nicht existiert&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/gesellschaft\/20170310314844627-wikiLeaks-coup-usa-cia\/%20\">Sputnik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Interview mit Dirk Pohlmann k&ouml;nnen Sie <a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/sputnik-de\/wikileaks-coup-die-usa-machen-was-sie-wollen-experte-geiselt-machtlosen-staat\">hier<\/a> anh&ouml;ren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Doppelmoral der Westmedien: WikiLeaks und Russland sind die B&ouml;sen &ndash; CIA die Guten<\/strong><br>\nRT-Reporterin Anissa Naoui kommentiert die j&uuml;ngsten Enth&uuml;llungen der Leakingplattform WikiLeaks und die Doppelmoral hinter der Medienreaktion. Obwohl die geleakten Dokumente zeigen, dass der US-Geheimdienst praktisch alle Telefone als Wanzen verwenden kann, sollen russische Hacker das eigentliche Problem in Spionagefragen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/programme\/der-fehlende-part\/47456-wikileaks-und-russland-bosen-cia\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wendt ist nur die Spitze des Eisberges<\/strong><br>\nDie Gewerkschafter monieren seit Jahren den Stellenabbau bei der Polizei. Dabei wird der Stellenabbau von jenen ins Werk gesetzt, die gleichzeitig die Gewerkschaften pampern. Das sei verlogen und zeige, dass der Fall Wendt nur die Spitze des Eisberges sei, kommentiert Markus Decker von der &ldquo;Berliner Zeitung&rdquo;.<br>\nIn Berlin finden ihn nicht wenige l&auml;ngst untragbar. Und untragbar geworden ist er tats&auml;chlich: Rainer Wendt, 60 Jahre alt, Hauptkommissar au&szlig;er Diensten und Polizeigewerkschafter. Der Mann, der seit Jahren die Schw&auml;che des Rechtsstaates beklagt, hat &ndash; was seine finanziellen Verh&auml;ltnisse betrifft &ndash; nun selbst gr&ouml;&szlig;te Schwierigkeiten mit Recht und Ordnung und steht deshalb im Zentrum einer Aff&auml;re. Diese weist allerdings weit &uuml;ber ihn hinaus, muss man zu Wendts Ehrenrettung muss sagen: Er steht im Zentrum nicht allein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/staatlich-bezahlte-gewerkschafter-wendt-ist-nur-die-spitze.720.de.html?dram:article_id=381008\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Herr Decker nutzt den Skandal zum allgemeinen Gewerkschaftsbashing. Dass weder die &ldquo;Polizeigewerkschaft&rdquo; des Herrn Wendt, noch der Bund der Kriminalbeamten des Herrn Schulz, im DGB organisiert sind, bleibt unerw&auml;hnt. Die Gewerkschaft der Polizei im DGB ist weitaus mitgliederst&auml;rker, als das CDU-Gesch&ouml;pf DPolG. Wendt und Schulz sind aber &ldquo;Dauerg&auml;ste&rdquo; in den &ouml;ffentlich-rechtlichen Talkshows zu Themen, wie Terrorismus und innere Sicherheit, w&auml;hrend die Funktion&auml;re der im DGB organisierten Einzelgewerkschaften dort selten pr&auml;sent sind. Der Autor verf&auml;hrt nach dem Motto: wenn ich alle mit Dreck bewerfe, bleibt bei allen etwas haften. Das ist wohl der Sinn seines Kommentares.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Asyl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>BAMF-Asylentscheidungen und Asylantr&auml;ge bis Februar 2017<\/strong><br>\nIm Januar und Februar 2017 wurden vom Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) 142.139 Asylantr&auml;ge entschieden, darunter lediglich 66.420 (46,7 Prozent) positiv. Ein Jahr zuvor, im Januar und Februar 2016, wurden 100.977 Asylantr&auml;ge entschieden, darunter 65.690 (65,1 Prozent) positiv. Von den 65.690 positiven Entscheidungen im Januar und Februar 2016 entfielen 98,4 Prozent (64.670) auf die &bdquo;Feststellung der Fl&uuml;chtlingseigenschaft&ldquo;. Im Januar und Februar 2017 galt dies nur noch f&uuml;r 47,6 Prozent (31.620) der 66.420 positiven Entscheidungen. 39,5 Prozent (26.263) der positiven Entscheidungen im Januar und Februar 2017 entfielen auf die Gew&auml;hrung des lediglich &bdquo;subsidi&auml;ren Schutzes&ldquo;. (Januar und Februar 2016: 0,7 Prozent der positiven Entscheidungen)&#8232;Die Zahl der im Verlauf von 12 Monaten gestellten Asylantr&auml;ge sank auf 661.977 in den 12 Monaten von M&auml;rz 2016 bis Februar 2017. (12-Monats-Maximum: 831.061 von Oktober 2015 bis September 2016) Noch 333.815 &bdquo;anh&auml;ngige Verfahren&ldquo; Ende Februar 2017 (Maximum: 579.314 Ende September 2016). Die von BIAJ n&auml;herungsweise berechnete Bearbeitungsdauer stieg auf durchschnittlich 8,13 Monate im 12-Monatszeitraum von M&auml;rz 2016 bis Februar 2017.&#8232;Die gesamten BIAJ-Materialien vom 10. M&auml;rz 2017 mit zwei aktualisierten Tabellen (und kurzen Lesehilfen): Download_BIAJ20170310 (PDF: eine Text- und zwei Tabellen-Seiten)(weitere BIAJ-Informationen zum Thema BAMF &ndash; Migration, Fl&uuml;chtline, Asyl &ndash; hier)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/892-bamf-asylentscheidungen-und-asylantraege-bis-februar-2017.html\">BIAJ<\/a><\/li>\n<li><strong>Keine sicheren Herkunftsl&auml;nder! Warum die Bundesrat-Entscheidung zu Maghreb-Staaten richtig ist<\/strong><br>\nHeute hat der Bundesrat das Gesetz zur Einstufung von Marokko, Algerien und Tunesien als &raquo;sichere Herkunftsstaaten&laquo; abgelehnt. Gr&uuml;n- und linksmitregierte Bundesl&auml;nder (mit Ausnahme Baden-W&uuml;rttembergs) verweigerten die Zustimmung. Ein wichtiges Zeichen in Zeiten st&auml;ndiger Asylrechtsversch&auml;rfungen!<br>\nDas &raquo;Gesetz zur Einstufung von Marokko, Algerien und Tunesien als sicher&laquo; wurde im Mai 2016 vom Bundestag beschlossen, die anstehende Abstimmung im Bundesrat wurde damals allerdings verschoben, da keine Mehrheit in Aussicht war. Nun wurde auf Antrag von Bayern ein zweiter Anlauf genommen &ndash; ohne dass sich jedoch in den Maghreb-Staaten etwas an der Situation ge&auml;ndert h&auml;tte.<br>\nF&uuml;r die Einstufung als &raquo;sicherer Herkunftsstaat&laquo; muss landesweit und f&uuml;r alle Personen- und Bev&ouml;lkerungsgruppen die Sicherheit vor politischer Verfolgung bestehen, wie in den Kriterien des Bundesverfassungsgerichts nachzulesen ist. Es muss u.a. gew&auml;hrleistet sein, dass im Herkunftsland keine Folter oder unmenschliche und erniedrigende Behandlung oder Bestrafung droht. Das ist in den Maghreb-Staaten nicht der Fall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/keine-sicheren-herkunftslaender-warum-die-bundesrat-entscheidung-zu-maghreb-staaten-richtig-ist\/\">Pro Asyl<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein ekliger Batzen Hetze: Wie Breitbart &uuml;ber Berlin berichtet<\/strong><br>\nDie rechte Plattform soll nach Deutschland kommen &ndash; und schreibt schon jetzt &uuml;ber uns. Die Artikel sind erstaunlich detailliert. Ist Breitbart etwa doch ein seri&ouml;ses Medium?<br>\nNiedertr&auml;chtiges Internetdings mit neun Buchstaben? &bdquo;Breitbart&ldquo;! Mehr als eine Million US-Leser konsumieren auf der Plattform jeden Tag Hetze gegen Migranten, Schwule und immer wieder gegen den Islam. Seit ihr Chef Stephen Bannon engster Berater von Pr&auml;sident Trump ist, kennt man Breitbart auch in Deutschland, zumindest dem Namen nach. Dieses Jahr soll ein deutschsprachiger Ableger starten, wahrscheinlich noch vor der Bundestagswahl. Wie das wohl wird? Wer auf der Mutterseite st&ouml;bert, bemerkt, dass Breitbart schon jetzt intensiv &uuml;ber Deutschland berichtet. Besonders &uuml;ber Berlin, und das erstaunlicherweise mit einer Detailfreude, die der &bdquo;New York Times&ldquo; oder dem &bdquo;Guardian&ldquo; fehlt. Breitbart-Leser wissen um die Hintergr&uuml;nde des R&uuml;cktritts von Andrej Holm, den Werdegang der Berliner Staatssekret&auml;rin Sawsan Chebli, die R&auml;umungsversuche in der Rigaer Stra&szlig;e, die Durchsuchung der Fussilet 33.<br>\nBreitbart-Leser wissen, dass die meisten Berliner Linksextremisten in den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg und Neuk&ouml;lln leben. Gut, es passieren reichlich Fehler. Mal ist Martin Schulz SPD-Parteivorsitzender, mal fanden die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im Dezember statt, mal wird eine gewisse &bdquo;Franzfurter Allgeimeine Zeitung&ldquo; zitiert. Aus dem &bdquo;Welt&ldquo;-Artikel mit der &Uuml;berschrift &bdquo;Berlins Unterwelt ist verloren an die arabischen Clans&ldquo; zimmert sich Breitbart einen eigenen Text namens &bdquo;Berlin ist verloren an die arabischen Clans&ldquo; zusammen. Aber das sind Lappalien. Richtig dreiste L&uuml;gengeschichten denkt sich Breitbart nicht aus &ndash; abgesehen von der Behauptung, eine Horde Muslime habe in Dortmund zu Silvester eine Kirche niedergebrannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/digitalpresent.tagesspiegel.de\/wie-breitbart-ueber-berlin-berichtet\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Einseitig, tendenzi&ouml;s, ein Hindernis f&uuml;r die V&ouml;lkerverst&auml;ndiung &hellip; das trifft aber grob auch auf die Russlandberichterstattung vieler deutscher Medien zu. Auch die Deutschen Medienkonsumenten werden bis ins kleinste Detail &ndash; zumindest solange die Details zur Geschichte passen &ndash; &uuml;ber Personen wie Alexei Nawalny, Nadeschda Tolokonnikowa oder Anna Politkowskaja informiert. Stories, die gegen die Storyline vom &bdquo;b&ouml;sen Regime&ldquo;, das seine freiheitsliebende Bev&ouml;lkerung unterdr&uuml;ckt, such man jedoch mit der Lupe und wird sie selbst dann nur selten finden. Qualit&auml;ts-Breitbart?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das System Europa und seine Gegner<\/strong><br>\nSechzig Jahre nach Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft ist das Unbehagen an dem, was aus ihr geworden ist, gr&ouml;&szlig;er denn je. Die EU gilt als neoliberales Elitenprojekt. Ihre sch&auml;rfsten Kritiker sind heute nicht linke Antikapitalisten, sondern rechte Kr&auml;fte. Warum sind die Rechten erfolgreicher als die Linken?<br>\nNoch vor einem Vierteljahrhundert waren Bewegungen, die gegen das System gerichtet waren, in der Regel linke Bewegungen, die gegen den Kapitalismus rebellierten.1 Seit etwa zehn Jahren hat sich die Zahl dieser Revolten vervielfacht, aber das System, gegen das sie sich zumeist richten, ist nicht mehr der Kapitalismus. Es ist vielmehr der Neoliberalismus als eine spezifische Form der Kapitalherrschaft: eine &ouml;konomisch-politische Ordnung, deren Hauptmerkmale die Deregulierung der Finanzm&auml;rkte, die Privatisierung der Dienstleistungen und eine zunehmende soziale Ungleichheit sind.<br>\nGetragen und verwaltet wird diese Ordnung, die sich seit den 1980er Jahren in Europa wie den USA durchgesetzt hat, von Regierungen der linken oder der rechten Mitte, die sich nur wenig voneinander unterscheiden. Gemeinsam ist ihnen das bekannte Credo der britischen Premierministerin Margaret Thatcher, das da lautet: &shy;&bdquo;There is no alternative&ldquo;. Gegen dieses &bdquo;Tina-Prinzip&ldquo; formieren sich heutzutage zwei unterschiedliche Bewegungen. Die eine kommt von rechts, die andere von links, doch in der Sprache der herrschenden Ordnung fallen sie unter den Sammelbegriff &bdquo;Populismus&ldquo;, der es erlaubt, sie als gemeinsame Bedrohung zu stigmatisieren.<br>\nEs ist kein Zufall, dass diese Bewegungen zuerst in Europa auftauchten &ndash; und nicht in den USA. Warum das so ist, erkl&auml;rt sich aus der Geschichte der europ&auml;ischen Einigung. Die Europ&auml;ische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), die 1957 aus der Europ&auml;ischen Gemeinschaft f&uuml;r Kohle und Stahl (EGKS) hervorging, sollte zum einen den R&uuml;ckfall in franz&ouml;sisch-deutsche Feindseligkeiten verhindern und zum anderen das Wirtschaftswachstum in Westeuropa stabilisieren. Sie war das Produkt einer &Auml;ra der Vollbesch&auml;ftigung und steigender Masseneinkommen, in der sich zugleich die repr&auml;sentative Demokratie etablierte und sich ein Sozialstaat entwickelte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5381578\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>So schaffen wir das nicht!<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170313_linke_wir_schaffen_das_nicht.png\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: Die Linke\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte: Die Reue des George W. Bush<\/strong><br>\nDer ehemalige US-Pr&auml;sident malt neuerdings verwundete Soldaten. Damit stellt er sich den D&auml;monen seiner Vergangenheit. Und den Opfern seiner Politik (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend der dritten Phase wechselte Bush erneut das Genre: Er wandte sich dem menschlichen Portr&auml;t zu. Bush bannte Nachbilder seiner Amtszeit und z&auml;hmte Erinnerungen; er malte Angela Merkel, Wladimir Putin, Hamid Karsai, den Dalai Lama. Er begegnete ihnen, Pinselstrich um Pinselstrich, erneut.<br>\nNun die vierte Phase. Wir sehen auf den ersten Blick einen Mann vor einer Leinwand. Doch auf den zweiten Blick sehen wir eine Sensation: Ein Pr&auml;sident stellt sich seinen D&auml;monen. Neuerdings malt Bush Soldaten, die w&auml;hrend des Irak-Feldzugs verwundet wurden. Die Opfer seiner Politik. So l&auml;sst er auf den Krieg, den Akt der Destruktion, Kunst folgen, einen Akt der Kreation. Als wolle er mit dem Pinsel wieder aufbauen, was er einst eingerissen hat. M&uuml;ssen wir unser Urteil &uuml;ber George W. Bush revidieren?<br>\nDer malende Pr&auml;sident spendet Hoffnung, weil er als Gegenbild zum twitternden Pr&auml;sidenten gelesen werden kann: Hier wendet sich Einkehr gegen Hyperaktivit&auml;t, Stille gegen L&auml;rm, Selbstkritik gegen Gr&ouml;&szlig;enwahn. Neulich sagte George W. Bush in einem Interview, die freie Presse sei f&uuml;r eine Demokratie unverzichtbar. Sie sei wichtig, um Leute wie ihn zur Verantwortung zu ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2017\/11\/ex-us-praesident-george-w-bush-malen\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin H.H.:<\/strong> wie weit unsere Medien mittlerweile gehen, um &ldquo;uns&rdquo; in einem besseren Licht erscheinen zu lassen, zeigt dieser Artikel, den ich leider nur als widerlich bezeichnen kann.<\/em><br>\n<em>Herr Bush sollte sich dem Internationale Strafgerichtshof stellen und nicht seinen D&auml;monen der Vergangenheit, indem er malt.<\/em><br>\n<em>Das die Zeit meint, dass ein Pr&auml;sident, der v&ouml;lkerrechtswidrig einen Krieg mit L&uuml;gen begonnen hat Hoffnung spenden kann und ein Gegenbild zu Trump darstellt, l&auml;&szlig;t wirklich tief blicken. Vielleicht sollte man Putin empfehlen das Malen zu beginnen, dann wird ihm die westliche Welt alle Kriegsverbrechen schon verzeihen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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