{"id":3738,"date":"2009-02-03T09:44:38","date_gmt":"2009-02-03T08:44:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3738"},"modified":"2009-02-03T09:47:01","modified_gmt":"2009-02-03T08:47:01","slug":"hinweise-des-tages-823","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3738","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>&bdquo;EZB fehlt Plan B&ldquo;<\/li>\n<li>Teure CONTI-&Uuml;bernahme: Schaeffler-Betriebsr&auml;te bitten Bund um Hilfe<\/li>\n<li>Vom Ursprung des Schaeffler-Reichtums<\/li>\n<li>Billig-Friseure: Haarschnitt auf Staatskosten<\/li>\n<li>Warnhinweis zur Riesterrente<\/li>\n<li>Lucas Zeise: Staatspleite allerorten<\/li>\n<li>Ifo-Chef Sinn fordert HRE-Verstaatlichung<\/li>\n<li>Werner R&uuml;gemer: Leuchtende Verbrecher &ndash; Die Finanzkrise und das Recht<\/li>\n<li>Metaller gegen einseitige Hilfe<\/li>\n<li>Fusionen &ndash; Gef&auml;hrliche Selbst&uuml;bersch&auml;tzung der Manager<\/li>\n<li>Angst vor dem Brand bei den Versicherern<\/li>\n<li>Ein Kindergeld f&uuml;r alle<\/li>\n<li>&bdquo;Sozialschmarotzer&ldquo; &ndash; Hetze als mediales Spektakel<\/li>\n<li>Gabriel wirft Union Verfassungsbruch vor<\/li>\n<li>Terroranschl&auml;ge gegen Deutschland werden wom&ouml;glich vorbereitet <\/li>\n<li>SPD &ndash; Ein bisschen Aufstand in der Luft<\/li>\n<li>Weniger Geld f&uuml;r Studenten und Forschung<\/li>\n<li>Geldnot im Studium beklagen nun gerade die Bertelsm&auml;nner<\/li>\n<li>Koalitionsvertrag in Hessen: Von &lsquo;Fortschritt&rsquo; kann keine Rede sein<\/li>\n<li>Nachruf auf den &ldquo;Scheibenwischer&rdquo;<\/li>\n<li>Absage von ver.di <\/li>\n<li>Barack Obamas erstes Gesetz: Gegen Lohndiskriminierung<\/li>\n<li>Chinas Wirtschaft stagniert: Die Riesen-Krise<\/li>\n<li>Gordon Brown, der Herr der Steueroasen<\/li>\n<li>In neuer Nokia-Stadt gehen die Lichter schon wieder aus<\/li>\n<li>Pius XII., der Papst, der schwieg<\/li>\n<li>Das Allerletzte: Ministerpr&auml;sident Seehofer h&auml;lt die B&uuml;rger f&uuml;r dumm<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3738&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>&bdquo;EZB fehlt Plan B&ldquo;<\/strong><br>\nNamhafte europ&auml;ische Volkswirte kritisieren, dass sich die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) im internationalen Vergleich zunehmend in eine Sonderrolle begebe. Sie fordern eine Alternativstrategie zur Zinssenkung &ndash; und werfen den Notenbankern vor, zu z&ouml;gerlich zu handeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur-nachrichten\/ezb-fehlt-plan-b;2139407\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Teure CONTI-&Uuml;bernahme: Schaeffler-Betriebsr&auml;te bitten Bund um Hilfe<\/strong><br>\nDramatischer Appell an die Bundesregierung: Die Betriebsr&auml;te des Autozulieferers Schaeffler fordern massive Staatshilfe f&uuml;r ihr Unternehmen &ndash; aus eigener Kraft k&ouml;nne der Konzern seine Probleme nicht meistern. Das Gros der Besch&auml;ftigten muss schon bald in Kurzarbeit gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-605040,00.html\">Spiegel online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Ein richtiger Gewissenskonflikt. Nat&uuml;rlich w&uuml;rde man den Besch&auml;ftigten gerne helfen. Aber die &ouml;ffentliche Finanzierung einer so abenteuerlichen &Uuml;bernahme wie die von Conti durch Schaeffler w&auml;re schon ein massiver Missgriff. Zun&auml;chst sollte die Familie Sch&auml;ffler mit ihren gesch&auml;ftlichen und privaten Mitteln einstehen. Dann allerdings auch die Kreditgeber, die eine &Uuml;bernahme von Conti-Aktien zu einem weit &uuml;berh&ouml;hten Kurs finanziert haben. Die Kreditgeber mussten wissen, was sie tun. Das Risiko kann ihnen nicht der Steuerzahler abnehmen. &ndash; Alle diese Erw&auml;gungen helfen den Besch&auml;ftigten nicht, das wei&szlig; ich und das bedr&uuml;ckt mich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Vom Ursprung deutschen Reichtums<\/strong><br>\nKriegsgesch&auml;fte der deutschen Unternehmerfamilie Schaeffler aus den fr&uuml;hen 1940er Jahren sorgen f&uuml;r Debatten im s&uuml;dlichen Polen. Die Gr&uuml;nder der Firma, die sich derzeit um staatliche Milliardenb&uuml;rgschaften bem&uuml;ht, begannen ihre unternehmerischen Aktivit&auml;ten entgegen offiziellen Angaben nicht erst 1946. Vielmehr nutzten sie f&uuml;r ihren Nachkriegs-Start Know-How und Ger&auml;t einer ehemals j&uuml;dischen Fabrik in Kietrz nahe der polnisch-tschechischen Grenze, die sie sich bald nach Kriegsbeginn angeeignet hatten. Der kurzerhand in &ldquo;Schaeffler AG&rdquo; umbenannte Betrieb stellte bis 1944 Textilien und Panzerteile f&uuml;r die Wehrmacht her; Maschinen und Fachpersonal wurden Anfang 1945 in den Westen verbracht und erm&ouml;glichten der Schaeffler-Firmengruppe ihren schnellen Aufstieg. Hinweise von Historikern f&uuml;hren zu Gesch&auml;ftsbeziehungen der Unternehmensgr&uuml;nder mit der Abteilung Menschenverwertung im Vernichtungslager Auschwitz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57456?PHPSESSID=apuiq\">German-Foreign-Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Billig-Friseure: Haarschnitt auf Staatskosten<\/strong><br>\nSchneller Schnitt zum kleinen Preis &ndash; Discount-Friseure locken mit g&uuml;nstigen Angeboten und peppigen Salons. Doch der Boom der Sparfrisur geht auch auf Kosten der Mitarbeiter und erh&ouml;ht den Lohndruck in einer ohnehin schon vom Preiskampf gezeichneten Branche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,602932,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Sch&ouml;n, dass der SPIEGEL sein Herz f&uuml;r die Arbeitnehmer entdeckt. Doch diese Zust&auml;nde hat der SPIEGEL mit seiner bisherigen publizistischen Unterst&uuml;tzung der sogenannten &bdquo;Flexibilisierung des Arbeitsmarkts&ldquo; selbst mit herbeigeschrieben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Warnhinweis zur Riesterrente<\/strong><br>\nWer seinen Riester-Vertrag nachrechnet, muss tapfer sein. Nach knapp zwei Jahren Riestersparen sieht die traurige Bilanz so aus. Gezahlte Beitr&auml;ge: 3.407,04 Euro. Damit erreichtes Kapital: 2.902,64 Euro. Sie nennen es Altersvorsorgeverm&ouml;gen, aber es ist nur das, was die Versicherung davon &uuml;brig gelassen hat. Unterm Strich steht ein Verlust von gut 500 Euro. F&uuml;r das Geld h&auml;tte man sich auch ein paar Lehman-Zertifikate kaufen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2009\/06\/Finanzkolumne-Riester\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Auf derselben Seite versucht die ZEIT zur Riesterrente zu verf&uuml;hren. Gibt man in der rechten Spalte unter &bdquo;Versicherungsvergleich Riester-Rente&ldquo; einen Betrag ein, so hei&szlig;t es: &bdquo;Haben Sie auch Interesse an der R&uuml;rup-Rente? Hier finden Sie mehr dazu!<\/em><\/p>\n<p>Lassen Sie sich hier zum Thema Rentenversicherung beraten!&ldquo;<\/p><\/li>\n<li><strong>Lucas Zeise: Staatspleite allerorten<\/strong><br>\nDeutschland lebt von seinen Ausfuhren: Darum wird der Staat die Exportm&auml;rkte im &uuml;brigen Euroland mitfinanzieren &ndash; &uuml;ber kurz oder lang.\n<p>Da freuen wir uns. Die M&auml;rkte der Euro-Nachbarn krachen zusammen. Der bei Weitem wichtigste Absatzmarkt der stolzen deutschen Exportindustrie schrumpft noch schneller. Es werden nicht mehr deutsche Waren ins &uuml;brige Euroland exportiert, sondern Heulen und Z&auml;hneklappern von dort hierher importiert. <\/p>\n<p>Ich wette, dass der deutsche Staatshaushalt alsbald zur Aufp&auml;ppelung der Absatzm&auml;rkte in Europa angezapft wird. Und zwar schneller, als Weber und Steinbr&uuml;ck das heute f&uuml;r m&ouml;glich halten. Da w&auml;ren ein paar EU-Anleihen eigentlich eine billigere L&ouml;sung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Lucas-Zeise-Staatspleite-allerorten\/469185.html?mode=print\">FTD <\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ifo-Chef Sinn fordert HRE-Verstaatlichung<\/strong><br>\ntagesschau.de: Sie hatten im Oktober auf tagesschau.de gesagt, die Verstaatlichung der Banken w&uuml;rde Probleme multiplizieren.<br>\nSinn: Inzwischen ist viel passiert. Ich sehe bei der Hypo Real Estate leider nur noch die Wahl zwischen zwei &Uuml;beln: Untergang mit un&uuml;bersehbaren Folgen oder Verstaatlichung&hellip; \n<p>Sinn: Keine staatliche Instanz ist in der Lage, so etwas gut zu machen. Daher kann es nur eine tempor&auml;re Verstaatlichung geben. Auch die Landesbanken m&uuml;ssen privatisiert werden, wenn die Krise vorbei ist. Aber wir m&uuml;ssen jetzt erst einmal die n&auml;chsten zwei, drei Jahre &uuml;berstehen.<\/p>\n<p>Sinn: Es hat in der Vergangenheit ein Laschheitswettbewerb stattgefunden, bei dem sich die Staaten in den Anforderungen an das Bankengesch&auml;ft gegenseitig unterboten haben, um das Bankengesch&auml;ft in das eigene Land zu ziehen. Die Folge war, dass die Banken mit viel zu wenig Eigenkapital arbeiten durften und in der Krise in Schwierigkeiten kamen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/sinn110.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist eigentlich unglaublich, dass solche Wendeh&auml;lse wie Prof. Sinn, die wirkm&auml;chtige Propagandisten (Bild: Deutschlands kl&uuml;gster Professor) der Entstaatlichung und der Deregulierung waren, nun nicht etwa der L&auml;cherlichkeit preisgegeben werden, sondern von der Tagesschau nach wie vor als Experten interviewt werden. Entlarvend ist der Satz, dass nachdem die Steuerzahler daf&uuml;r bluten mussten, alles wieder privatisiert werden m&uuml;sse.<\/em><\/p>\n<p>Sinn: &bdquo;Wir m&uuml;ssen jetzt erst einmal die n&auml;chsten zwei, drei Jahre &uuml;berstehen&ldquo;. Darum geht es: Der Staat soll erst einmal die Verluste sozialisieren, und danach soll es weiter gehen wie bisher.<\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Heinz-J. Bontrup: Das Scheitern geht weiter<\/strong><br>\nDoch die Neoliberalen sind nur abgetaucht. Sobald die Wirtschaftskrise einigerma&szlig;en &uuml;berwunden ist, werden sie wieder mit den alten marktradikalen Botschaften auftauchen. Nach aller Erfahrung werden sie dann die krisenbedingt zunehmende Staatsverschuldung f&uuml;r ihre Profitinteressen instrumentalisieren und weitere noch heftigere Angriffe gegen den Sozialstaat, die Gewerkschaften und die abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/de\/artikel\/24111\">Ossietzky<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mit vielen interessanten Zahlen und Daten.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu noch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Joe Stiglitz &uuml;ber die kriselnden &Ouml;konomen<\/strong><br>\n&bdquo;F&uuml;r viele Leute ist die Wirtschaftswissenschaft auch mehr eine Religion. Da gibt es einen ganz festen Glauben, und dann wird gesehen, dass m&ouml;glichst nur solche Fakten zugelassen werden, die den Glauben best&auml;tigen.<\/p>\n<p>Das erkl&auml;rt, warum viele &Ouml;konomen das Problem der globalen Ungleichgewichte gar nicht wahrgenommen haben oder noch immer nicht wahrnehmen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1804&amp;blogId=10\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Werner R&uuml;gemer: Leuchtende Verbrecher &ndash; Die Finanzkrise und das Recht der Gemeinschaft<\/strong><br>\nKonkursverschleppung ist im Kapitalismus eine Straftat, mit guten Gr&uuml;nden&hellip;Konkurs hei&szlig;t neuerdings Insolvenz. Insolvenz hei&szlig;t Zahlungsunf&auml;higkeit. \n<p>Banken der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; haben sich vor allem durch Interbanken-Spekulationen in die Zahlungsunf&auml;higkeit man&ouml;vriert. Bei Zahlungsunf&auml;higkeit von Unternehmen im Kapitalismus gibt es nach der rechtlich kodifizierten Insolvenzordnungen geordnete Verfahren, um solche Unternehmen stillzulegen, aber auch die gesunden Teile fortzuf&uuml;hren. Diese Verfahren durchzuf&uuml;hren ist Aufgabe der Staaten. <\/p>\n<p>Doch der Konkurs, die Insolvenz wird nicht erkl&auml;rt, im Gegenteil. Die Banken gehen nicht zum Insolvenzgericht. Und die Staaten selbst organisieren die Insolvenzverschleppung. Gerade die f&uuml;hrenden Staaten der kapitalistischen Demokratie &ndash; USA, England, Deutschland usw. &ndash; organisieren mit gigantischen &bdquo;Rettungspaketen&ldquo; diese Verschleppung und Verschleierung. Ursachen und m&ouml;gliche kriminelle Begleithandlungen werden nicht offengelegt, sondern staatlich verdeckt. Die &Ouml;konomie bleibt krank. <\/p>\n<p>Der dringende Anfangsverdacht besteht, dass die Finanzkrise durch Finanzpraktiken mit kriminellen Begleithandlungen &ndash; z.B. Desinformation, Beihilfe zur Steuerhinterziehung, Bruch des Bankgeheimnisses, Urkundenf&auml;lschung, Betrug, Erpressung, N&ouml;tigung &ndash; verursacht wurde. Deshalb muss im Interesse der Gemeinschaft gepr&uuml;ft werden, ob hier Bestrafung notwendig ist und vor allem, welche Bankforderungen erf&uuml;llt werden sollen und welche gar nicht erf&uuml;lllt werden d&uuml;rfen (&hellip;)<\/p>\n<p>Die Gesetze sind nicht auf der H&ouml;he der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkriminalit&auml;t, die Justiz ist schlecht ausgestattet, Richter kennen sich in den neuen Finanzpraktiken nicht aus, tendieren eher dazu, die Verfahren einzustellen. Vor allem aber, und diese Kritik wird vom BKA nicht ge&auml;u&szlig;ert, geht es immer nur um eine bestimmte Art von Delikten, n&auml;mlich Eigentumsdelikte: Betrug, Falschbilanzierung, Insiderhandel, Geldw&auml;sche, Produktpiraterie, Steuerhinterziehung. Was im Rechtsinstrumentarium vollst&auml;ndig fehlt, ist die Gef&auml;hrdung und Auspl&uuml;nderung der Gemeinschaft, des Staates, der &ouml;ffentliche Haushalte, der Arbeitnehmer, der Arbeitslosen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/de\/artikel\/24142%20\">Linksnet<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Gegen einseitige Hilfe<\/strong><br>\n&ldquo;Mit gro&szlig;er Sorge&rdquo; verfolgt der Europ&auml;ische Metallgewerkschaftsbund (EMB) die Konjunkturprogramme, die von den EU-Mitgliedstaaten aufgelegt werden. In den Kriterien f&uuml;r ihre Rettungspakete, die &ldquo;insbesondere die Automobilbranche&rdquo; betr&auml;fen, formulierten die Regierungen &ldquo;Ausschlie&szlig;lichkeitskriterien&rdquo;, r&uuml;gt die Dachorganisation der Metallgewerkschaften in einem Brief an G&uuml;nter Verheugen.\n<p>Die Gewerkschafter machen den EU-Industriekommissar darauf aufmerksam, dass die schwedische Regierung klargestellt habe, sie werde dem Autobauer Volvo nur dann &ouml;ffentliche Hilfen gew&auml;hren, &ldquo;wenn Volvo ein neues Modell in Schweden produziert&rdquo;. Vorbereitungen f&uuml;r den Bau des Fahrzeugs in Belgien stoppte das Management darauf hin. In Frankreich habe Staatspr&auml;sident Nikolas Sarkozy klargestellt, dass Firmen, die im Land Produktionsst&auml;tten schlie&szlig;en, keine staatliche Unterst&uuml;tzung erwarten d&uuml;rften. Das mache, folgert der EMB Schlie&szlig;ungen von Renault-Werken etwa in Spanien wahrscheinlich.<\/p>\n<p>Die Metallgewerkschafter warnen deshalb davor, dass Besch&auml;ftigung nur in finanzstarken Staaten gesch&uuml;tzt wird, w&auml;hrend in &auml;rmeren L&auml;ndern, Jobs verloren gehen. Das gehe zu Lasten der Arbeitnehmer und widerspreche &ldquo;in fundamentaler Weise dem Gedanken der europ&auml;ischen Einigung&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1669183&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Gef&auml;hrliche Selbst&uuml;bersch&auml;tzung der Manager<\/strong><br>\nIn den vergangenen zwei Jahren wurden laut Zahlen des Datenanbieters Dealogic weltweit M&amp;A-Transaktionen im Umfang von rund 7,9 Bio. $ angek&uuml;ndigt. Diese Gr&ouml;&szlig;enordnung zeigt, welche enormen Konsequenzen es haben kann, wenn Topmanager falsche Akquisitionen t&auml;tigen. Die wissenschaftliche Literatur kommt diesbez&uuml;glich zu einem ern&uuml;chternden Befund. Die Misserfolgsquote bei Fusionen und &Uuml;bernahmen liegt laut Studien relativ stabil bei rund 50%; das hei&szlig;t, die fehlgeleiteten M&amp;A-Transaktionen schufen weder mit Blick auf operative Kennzahlen noch auf die l&auml;ngerfristige Aktienkursentwicklung einen Mehrwert. Die Selbst&uuml;bersch&auml;tzung von Managern ist laut der Forschung ein wichtiger (wenn auch nicht der einzige) Grund, warum Fusionen und &Uuml;bernahmen oft schiefgehen. Eine andere Ursache liegt etwa im eigenn&uuml;tzigen Streben von Managern nach Macht und Gr&ouml;&szlig;e, bei dem m&ouml;gliche Werteinbussen f&uuml;r die Aktion&auml;re in Kauf genommen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/boersen_und_maerkte\/gefaehrliche_selbstueberschaetzung_der_manager_1.1856111.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Von einem Verlust an Bodenhaftung k&uuml;ndet der Artikel selbst, da mit keinem Wort die volkswirtschaftlichen Sch&auml;den, z.B. der Verlust von Arbeitspl&auml;tzen, erw&auml;hnt wird. Allein der Anleger z&auml;hlt. Nicht nur der Hybris der Manager, sondern auch der Ignoranz der Fachjournalisten kommt eine tragende Rolle in der jetzigen Krise zu.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Angst vor dem Brand bei den Versicherern<\/strong><br>\nManchmal reicht ein Funke f&uuml;r einen Gro&szlig;brand. Der Funke war vor ein paar Tagen eine Analystenstudie, und ihre Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Sie sch&uuml;rte noch einmal die Angst, die Finanzkrise k&ouml;nnte von den Banken nun bald auf die Versicherungen &uuml;bergreifen und auch unter den deutschen Gesellschaften ihr erstes Opfer fordern&hellip;<br>\nViele Marktkenner hatten sich gefragt, warum der Staat die Verlustbringer Landesbanken so unterst&uuml;tzt, wo doch an ihnen keine Privatkunden h&auml;ngen. Die Versicherer h&auml;ngen an ihnen &ndash; das ist die Antwort (&hellip;)\n<p>Etwas anderes macht der Branche schwer zu schaffen: die Leitzinsen. Die Notenbanken senken sie zur Rettung von Banken und Konjunktur stetig. &bdquo;Mit diesem L&ouml;schwasser richten sie mehr Schaden an als der Brand&ldquo;, kritisiert Branchenkenner Manfred Poweleit. Die Zinsen bestimmen die Rendite der Anleihen. Der langfristige Durchschnittszins liegt jetzt bei drei Prozent. Dabei m&uuml;ssen die Versicherer die Vertr&auml;ge der Kunden im Schnitt mit 3,4 Prozent verzinsen. Bald wird das zum Negativgesch&auml;ft.<\/p>\n<p>Zu allem &Uuml;berfluss wei&szlig; die Branche: Die Beitragseinnahmen werden 2009 ohnehin sinken. Auch ohne Krise verliert die Lebensversicherung n&auml;mlich Kunden, weil es immer weniger junge, solvente Kunden gibt, die sie sich noch lebenslang leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubBD6B20C3D01A48D58DA92331B0A80BC3\/Doc~EDDF97876481540A29E481FE18B89A8B6~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">FAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ein Kindergeld f&uuml;r alle<\/strong><br>\nEine Kindergrundsicherung k&ouml;nnte Kindergeld und Freibetr&auml;ge ersetzen.<br>\nVon Claus Sch&auml;fer (WSI).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1669214&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_topnews\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Sozialschmarotzer&ldquo;<\/strong><br>\nDie Argumentationsmuster der Wohlfahrtsstaatskritik (haben sich) &hellip; bis heute nicht grundlegend ver&auml;ndert. Dies zeigt etwa ein Blick auf die wohl beliebteste Spielart der Kritik am Wohlfahrtsstaat: der von dessen Gegnern mit steter Regelm&auml;&szlig;igkeit erhobene Vorwurf der missbr&auml;uchlichen Inanspruchnahme wohlfahrtsstaatlicher Leistungen.\n<p>Es hat seinen tieferen Grund und l&auml;sst auf nicht ausgewiesene Interessen schlie&szlig;en, dass der Sozialleistungsmissbrauch sowohl von den seinerzeitigen als auch den derzeitigen politisch Verantwortlichen so dramatisiert wird, obwohl diesen das tats&auml;chliche Missbrauchsausma&szlig; hinl&auml;nglich bekannt ist. Allem voran ist selbstverst&auml;ndlich zu nennen, dass den Gegnern des Wohlfahrtsstaats jegliches Mittel recht ist, diesen insgesamt als &sbquo;zu teuer&rsquo;, &sbquo;zu ineffizient&rsquo;, als &sbquo;nicht wirksam und zielgenau&rsquo;, als &sbquo;wachstumssch&auml;digend&rsquo;, als im Grunde &sbquo;&uuml;berfl&uuml;ssig&rsquo; zu diskreditieren.<\/p>\n<p>&Uuml;ber die genannte ideologische Flankierung des Abbaus des Wohlfahrtsstaats hinaus vermutlich nicht minder bedeutsam einzusch&auml;tzen, ist das Bem&uuml;hen der politisch Verantwortlichen, vom eigenen Versagen, das hei&szlig;t von den Misserfolgen der betriebenen Arbeitsmarktpolitik oder anderer damit in Zusammenhang stehender unzureichender Reformaktivit&auml;ten abzulenken. Erinnert sei hier nur an das bis heute uneingel&ouml;ste Versprechen der damaligen rot-gr&uuml;nen Bundesregierung anl&auml;sslich der &Uuml;bergabe des Schlussberichts der Hartz-Kommission, die Anzahl der Arbeitslosen in drei Jahren um zwei Millionen zu verringern. Indem von den Arbeitslosengeld-II-Beziehern ein Bild als M&uuml;&szlig;igg&auml;nger gezeichnet wird, die auf Kosten der Allgemeinheit ein angenehmes Leben f&uuml;hren und dabei den Staatshaushalt ruinieren, wird zudem von der tats&auml;chlich armseligen Lage der Hartz-IV-Betroffenen abgelenkt, die sich seit der mit dem SGB II vollzogenen organisatorischen Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe nicht verbessert, sondern, von Ausnahmen abgesehen, verschlechtert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=13387%20\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> In diesem Beitrag von Michael Wolf k&ouml;nnen Sie gesammelt Vieles nachlesen, was wir auf den NachDenkSeiten an Kritik zu diesen Missbrauchs-Kampagnen geschrieben haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gabriel wirft Union Verfassungsbruch vor<\/strong><br>\nDas Scheitern des Umweltgesetzbuchs hat einen handfesten Krach in der Koalition ausgel&ouml;st. Bundesminister Sigmar Gabriel gei&szlig;elte am Montag das Veto der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion und der bayerischen CSU-Regierungsspitze als Verfassungsbruch und &ldquo;Missbrauch des F&ouml;deralismus&rdquo;.\n<p>Verantwortlich f&uuml;r das umweltpolitische Trauerspiel ist eine von der CSU aufgestachelte Union, die sich nicht einmal die M&uuml;he macht, ihr Nein zum zentralen Umweltvorhaben zu begr&uuml;nden.<br>\nMit einer diffusen &ldquo;Null-Bock&rdquo; -Mentalit&auml;t hat die CSU\/ CDU das Projekt auf der Zielgerade ausgebremst.<\/p>\n<p>Das Resultat: Ein Skandal: denn mit dem Aus f&uuml;r das Gesetzbuch hat die Union nicht nur die eigene Kanzlerin d&uuml;piert. Sie hat vor allem dem Bem&uuml;hen, zwischen Umwelt und Unternehmen eine transparente, moderne Koexistenz zu schaffen, einen folgenschweren R&uuml;ckschlag verpasst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/1669013_Gabriel-wirft-Union-Verfassungbruch-vor.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Terroranschl&auml;ge gegen Deutschland werden wom&ouml;glich vorbereitet<\/strong><br>\nLaut dem Verfassungsschutz werden wahrscheinlich derzeit Terroranschl&auml;ge gegen Deutschland vorbereitet. Die hohe Dichte von an Deutschland gerichteten Terrorvideos im Internet sowie die bevorstehende Bundestagswahl sind Indizien f&uuml;r einen bevorstehenden Terroranschlag gegen Deutschland. Der Pr&auml;sident des Verfassungsschutzes, Heinz Fromm, sagte zu den Drohungen von Extremisten: &bdquo;Im Kern belegen die Aussagen, dass Anschl&auml;ge gegen unser Land vorbereitet werden.&ldquo; Auch das Bundeskriminalamt (BKA) sieht Parallelen zu Spanien, das nach den Madrider Terroranschl&auml;gen 2004 seine Truppen aus dem Irak abzog. Fromm bezeichnete Vermutungen, dass die Terrororganisation Al Kaida auf die Bundestagswahl im September ziele und den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan erzwingen wolle, als naheliegend. Die Erkl&auml;rungen des Islamisten Bekkay Harrach in einem der Videos deuteten in diese Richtung, sagte er dem &bdquo;Hamburger Abendblatt&ldquo;. &bdquo;Die Gefahr ist sehr gro&szlig;, dass in Deutschland ein Terroranschlag durch Islamisten ver&uuml;bt wird.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/weitere-meldungen\/terror-deutschland-terroranschlaege-gegen-deutschland-werden-womoeglich-vorbereitet_aid_366456.html?drucken=1\">FOCUS<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man kann nur hoffen, dass unsere &bdquo;Dienste&ldquo; sich in Wirklichkeit intelligenter verhalten, als aus ihren derzeitigen Verlautbarungen ersichtlich wird. Da kommt die obligate Versicherung nach solchen Videos, wir sind gerade jetzt besonders bedroht. Da wird dann auch von einer hohen Dichte von an Deutschland gerichteten Terrorvideos gefaselt &ndash; bei zwei Videos. Nun gut, die Leute wollen sich absichern, falls wirklich etwas passiert. Auch unser Expertenheer wird selbstverst&auml;ndlich das alles best&auml;tigen und wieder einen au&szlig;erordentlichen Auftritt in den Medien haben. Die m&uuml;ssen ja auch leben.<\/em><\/p>\n<p>Wir wollen doch einmal festhalten: Die bisherigen Terroranschl&auml;ge wurden nicht angek&uuml;ndigt. Auf die bisherigen Videos hin, selbst nach denjenigen vom gro&szlig;en Chef Osama bin Laden, geschah nichts. Warum sollten Terroristen auch so d&auml;mlich sein und ihre Untaten ank&uuml;ndigen? Nat&uuml;rlich sind wir bedroht, nicht nur weil wir in Afghanistan sind, sondern weil wir in vielf&auml;ltiger Weise mit den USA und Israel verb&uuml;ndet sind, weil unsere ganze Lebensweise zum Feindbild geworden ist.<\/p>\n<p>Man kann nur hoffen, dass der Verfassungsschutz im Geheimen effizienter arbeitet und seine Informanten im Umfeld von Hasspredigern u.a. untergebracht hat, als diese offensichtlich propagandistischen Entlastungsversuche schlie&szlig;en lassen. Nat&uuml;rlich haben diese Verlautbarungen einen weiteren Zweck. Sie sollen uns Angst einjagen und uns gef&uuml;gig machen f&uuml;r weitere restriktive Terrorgesetze. Wetten, dass demn&auml;chst wieder der Einsatz der Bundeswehr im Inland auf der Tagesordnung steht.<\/p>\n<p>Infam ist der Bezug auf die Terroranschl&auml;ge in Spanien. Was soll das? Da wird so getan, als ob die Terroranschl&auml;ge in Spanien zum Sieg der Opposition gef&uuml;hrt h&auml;tten und damit zum spanischen Truppenabzug aus dem Irak. Wer m&ouml;chte hier wem einreden, dass in Deutschland Terroranschl&auml;ge ausgef&uuml;hrt werden k&ouml;nnten, weil eine abzugsbereite Opposition bereit st&uuml;nde. Darauf laufen solche Bemerkungen hinaus, auf eine abgefeimte Diffamierung von Gegnern der des Afghanistaneinsatzes.<\/p>\n<p>Fakt ist: In Spanien hat die Regierung die Wahl verloren, wie sie nach den Anschl&auml;gen aus wahltaktischen Gr&uuml;nden vorschnell die baskischen Separatisten der ETA f&uuml;r die Anschl&auml;ge verantwortlich machen wollte. Diese L&uuml;ge ist schnell aufgeflogen.- In Deutschland ist von einer wahrscheinlich weiteren schwarz-roten Koalition keine &Auml;nderung der Afghanistanpolitlk zu erwarten, auch von schwarz-gelb nicht. <\/p><\/li>\n<li><strong>Ein bisschen Aufstand in der Luft<\/strong><br>\nUnmut in der Baden-W&uuml;rttemberger SPD: Die innerparteiliche Opposition k&auml;mpft vor der Bundestagswahl gegen Franz M&uuml;ntefering und f&uuml;r soziale Gerechtigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/187\/456851\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Weniger Geld f&uuml;r Studenten und Forschung<\/strong><br>\nDie in den Konjunkturprogrammen f&uuml;r die Banken vorgesehenen Milliarden gehen zu Lasten der Unis. Was in den beiden bisherigen Konjunkturprogrammen f&uuml;r die Forschungsorganisationen, die Schulen und Hochschulen vorgesehen ist, kommt allein Renovierungen und Bauma&szlig;nahmen zugute. Nicht ein neuer Lehrer oder Wissenschaftler darf mit diesem Geld bezahlt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2009\/06\/konjunkturprogramme-hochschulen\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Geldnot im Studium<\/strong><br>\nStudenten m&uuml;ssen also nicht nur flei&szlig;ig b&uuml;ffeln, sondern auch genau ihre Finanzen durchrechnen, wenn ihr Abschluss ansteht. Vorschnell sollten sie sich dabei nicht f&uuml;r ein Abschlussdarlehen entscheiden, damit sich das Angebot sp&auml;ter nicht zur Schuldenfalle entwickelt. Lohnen kann sich der Schritt aber durchaus, wenn er den Abschluss erleichtert oder beschleunigt. Ulrich M&uuml;ller vom Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung in G&uuml;tersloh r&auml;t deshalb: &ldquo;Es ist eine Investition ins eigene Leben &ndash; die aber gut &uuml;berlegt sein will.&rdquo; \n<p>Wer neben der Uni jobbt, hat weniger Zeit, sich auf den Abschluss vorzubereiten. Dennoch arbeitet nach der Studie &ldquo;unicensus&rdquo; der Beraterfirma univativ in Darmstadt mehr als die H&auml;lfte der Studenten (54 Prozent) zwischen 5 und 20 Stunden die Woche. &ldquo;Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich dadurch der Studienabschluss verz&ouml;gert&rdquo;, sagt Ulrich M&uuml;ller vom Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung in G&uuml;tersloh.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1233148780817.shtml\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie soll man diese Einlassungen des Centrums f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE) noch bewerten? Seit &uuml;ber einem Jahrzehnt hat das Centrum f&uuml;r Studiengeb&uuml;hren gek&auml;mpft und damit zur Geldnot vieler Studierenden beigetragen, nun warnen ihre Vertreter vor der Schuldenfalle. Genau auf diese Gefahr haben wir auf den NachDenkSeiten seit Jahren hingewiesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Von &lsquo;Fortschritt&rsquo; kann keine Rede sein. Der Koalitionsvertrag enth&auml;lt viel Schatten und nur sehr wenig Licht<\/strong><br>\n&ldquo;Die Probleme des hessischen Bildungswesens werden in diesem Koalitionsvertrag keiner wirklichen L&ouml;sung zugef&uuml;hrt&rdquo;, so bewerteten die Vertreterinnen und Vertreter des B&uuml;ndnisses &lsquo;Recht auf gute Bildung f&uuml;r Alle&rsquo; das Koalitionspapier von CDU und FDP.\n<p>&ldquo;Es ist ein Erfolg, wenn unserem Druck jetzt mit mehr Lehrkr&auml;ften, schrittweiser Einf&uuml;hrung kleinerer Klassen und mehr Geld f&uuml;r Lernmittel nachgegeben wurde. Wir sind allerdings skeptisch, ob Hessen mit diesen Gr&ouml;&szlig;enordnungen die hinteren R&auml;nge im L&auml;ndervergleich verlassen kann. Qualifizierte Antworten auf die hohe soziale Selektivit&auml;t des Bildungswesens fehlen ebenso wie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen des Personals und die St&auml;rkung der demokratischen Verfasstheit der Bildungseinrichtungen&rdquo;, erkl&auml;rten Katharina Horn, Landessch&uuml;lervertretung (LSV), Nadia Sergan, LandesAstenKonferenz (LAK), Dr. Sven Bade, elternbund hessen (ebh) und Jochen Nagel, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen (GEW).<\/p>\n<p>Die erkl&auml;rte Verst&auml;rkung der betriebswirtschaftlichen Konkurrenz zwischen Schulen unter dem Motto &lsquo;Selbstst&auml;ndige Schule&rsquo; wird keinen Qualit&auml;tsfortschritt bringen. &ldquo;Statt den Schulen den Schwarzen Peter zuzuschieben, m&uuml;ssen Schulen &ndash; ebenso wie die anderen Bildungseinrichtungen &ndash; demokratische Strukturen bekommen und bessere M&ouml;glichkeiten f&uuml;r qualifizierte Bildungsangebote erhalten&rdquo;, erkl&auml;rte hierzu die Landesschulsprecherin Katharina Horn. Sie kritisierte auch deutlich die geplante Fortsetzung der Einteilung von Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern in Schubladen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/65894\/koalitionsvertrag-enthaelt-viel-schatten-und-nur-sehr-wenig-licht\/\">bildungsklick<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Nachruf auf den &ldquo;Scheibenwischer&rdquo;<\/strong><br>\nWieder einmal verliert Deutschland eine traditionelle politische Kabarettsendung: Den Scheibenwischer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/forum.boocompany.com\/viewtopic.php?t=3018\">forum boocompany<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar GH:<\/strong> Nun hat Richling erreicht, was er wohl schon lange wollte: Die &ldquo;Umgestaltung&rdquo; des Scheibenwischer zur Comedy-Show!<\/em><\/p>\n<p>Zum Gl&uuml;ck gibt&lsquo;s Urban Priol und Georg Schramm mit &ldquo;Neues aus der Anstalt&rdquo;. Die beiden haben Richling &amp; Co. ja schon lange den Rang abgelaufen.<\/p><\/li>\n<li><strong>Absage von ver.di an die Demonstrationen &bdquo;Wir zahlen nicht f&uuml;r eure Krise&ldquo; und aus Anlass des G-20-Gipfels: <\/strong><br>\n&ldquo;&hellip;auf Initiative nicht zuletzt von ver.di und den anderen deutschen Gewerkschaften wird der Europ&auml;ische Gewerkschaftsbund (EGB) am 5. Februar 2009 auf einer au&szlig;erordentlichen Vorstandssitzung beschlie&szlig;en, Mitte Mai (das konkrete Datum wird am 5. Februar festgelegt) in mehreren europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten gleichzeitig Demonstrationen durchzuf&uuml;hren (&hellip;)\n<p>Der ver.di Bundesvorstand hat sich am 19. Januar 2009 auch mit Initiativen zu weiteren Demonstrationen befasst. So wird ein B&uuml;ndnis linker Gruppen unter dem Motto &ldquo;Wir zahlen nicht f&uuml;r eure Krise&rdquo; f&uuml;r den 28. M&auml;rz 2009 aus Anlass des G-20-Gipfels zu Demonstrationen in Frankfurt\/Main und Berlin aufrufen. Der Bundesvorstand wird zu diesen Demonstrationen nicht aufrufen, auch weil wir es nicht f&uuml;r realistisch halten, binnen eineinhalb Monaten zweimal zu zentralen Demonstrationen in Berlin zu mobilisieren.<br>\nWir wollen stattdessen alle Kraft auf die gewerkschaftliche Demonstration im Mai konzentrieren&hellip;&rdquo;<\/p>\n<p>Brief von Frank Bsirske an diverse<br>\nUntergliederungen in ver.di vom 23.01.2009<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/diskussion\/arbeit\/aktionen\/2009\/bsirske_demo.pdf\">labournet [PDF &ndash; 66KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ich kann zwar ver.di gut verstehen, dass die Organisation einer wirklich m&auml;chtigen Demonstration viel Aufwand und Kosten verursacht. Aber wenigstens h&auml;tte ver.di an seine Mitglieder auffordern k&ouml;nnen, auch zu den anderen Demonstrationen zu gehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Barack Obamas erstes Gesetz<\/strong><br>\nGut eine Woche nach seiner Amtseinf&uuml;hrung hat US-Pr&auml;sident Barack Obama ein erstes bedeutendes Wahlversprechen der Demokraten erf&uuml;llt: die Wiederherstellung effektiver zivilrechtlicher Ma&szlig;nahmen gegen Lohndiskriminierung. Er unterzeichnete in Anwesenheit der First Lady, Michelle Obama, der Pr&auml;sidentin des Gewerkschaftsdachverbandes SEIU, Anna Burger, und der Namensgeberin des Antilohndiskriminierungsgesetzes das &raquo;Lilly Ledbetter Fair Pay Act&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/143107.barack-obamas-erstes-gesetz.html\">ND<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>US-Vizepr&auml;sident Joe Biden zu den Boni der Vorst&auml;nde der Finanzinstitute an der Wall Street: &ldquo;Ich w&uuml;rde diese Jungs sofort in den Bau stecken. Sie haben immer noch die gleiche Mentalit&auml;t, die uns hier hineingeritten hat.&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1668149&amp;\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sie erinnern sich sicherlich daran, wie Peter Sodann als Kandidat f&uuml;r den Bundespr&auml;sidenten l&auml;cherlich gemacht wurde, weil er gesagt hat, w&auml;re er Tatort-Kommissar, &bdquo;w&uuml;rde ich Herrn Ackermann, den Chef der Deutschen Bank, verhaften.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Chinas Wirtschaft stagniert: Die Riesen-Krise<\/strong><br>\nDie weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise ist in China angekommen. Vorbei scheinen vorerst die Boomjahre, die Zeiten, in denen es st&auml;ndig aufw&auml;rtsging. Das Wachstum sackte im letzten Quartal auf 6,8 Prozent ab &ndash; eine immer noch stolze Zahl. Aber sie ist zu klein, um genug Arbeiter in Lohn und Brot zu halten. Schul- und Universit&auml;tsabg&auml;nger sind in Gefahr, keinen Job zu finden. Nach allgemeiner Ansicht sind jedes Jahr mindestens 8 Prozent Wachstum n&ouml;tig, um ausreichend viele Arbeitspl&auml;tze zu schaffen und damit soziale Unruhen zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/asien\/artikel\/1\/die-riesen-krise\/\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Regierung scheint die Lage als au&szlig;erordentlich bedrohlich einzustufen, denn sie hat die Volksbefreiungsarmee auffordert, den Befehlen der Kommunistischen Partei unter allen Umst&auml;nden zu folgen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Herr der Steueroasen<\/strong><br>\nDie britische Regierung herrscht nicht nur &uuml;ber England, Schottland, Wales und Nordirland, sondern auch noch &uuml;ber eine ganze Reihe weiterer Gebiete, unter denen sich &ndash; was wenig bekannt ist &ndash; viele der wichtigsten Steueroasen der Welt befinden: Koloniale &Uuml;berbleibsel mit wenig Fl&auml;che, vier- bis f&uuml;nfstelligen Einwohnerzahlen und vielen Briefkastenfirmen. Von den 14 britischen &Uuml;berseeterritorien f&uuml;hrt die OECD sechs in ihrer Liste der ber&uuml;chtigtsten Steuerparadiese: Anguilla, Bermuda, die Kaimaninseln, die Caicos- und Turksinseln, Gibraltar, die Jungferninseln und Montserrat. Rechnet man noch die sich in Kronbesitz befindlichen Kanalinseln Guernsey, Jersey und Sark, sowie die in der irischen See gelegene Isle of Man hinzu, f&uuml;r welche die britische Regierung die Au&szlig;enpolitik erledigt, dann wird klar, dass Gordon Brown eigentlich die Macht h&auml;tte, einen gro&szlig;en Teil der Tax Havens auch ganz ohne internationale Regelungen &ldquo;auszutrocknen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/29\/29654\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>In neuer Nokia-Stadt gehen die Lichter schon wieder aus<\/strong><br>\nCluj. Ein Jahr nach der Nokia-Euphorie zerst&ouml;rt die Krise die gro&szlig;en Hoffnungen von Cluj. Einer nach dem anderen ziehen die gro&szlig;en internationalen Konzerne wieder ab. Die Begr&uuml;ndung eines Managements: Angesichts sinkender Nachfrage seien die Arbeitskr&auml;fte in Rum&auml;nien zu teuer. Die Beh&ouml;rden in Cluj sch&auml;tzen, dass bis zum Fr&uuml;hling insgesamt 10.000 Besch&auml;ftigte ihren Job verlieren werden. Nokia selbst gibt sich bez&uuml;glich seiner genauen Pl&auml;ne zugekn&ouml;pft. Die Tendenz freilich ist klar: Das gro&szlig;e Rad wird nicht mehr gedreht. Aus den angek&uuml;ndigten bis zu 5000 Stellen sind 3000 geworden. Das Dezembergesch&auml;ft war entt&auml;uschend, weswegen die Vertr&auml;ge von 104 Mitarbeitern nicht verl&auml;ngert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/nachrichten\/wirtschaft-und-finanzen\/2009\/1\/31\/news-108943311\/detail.html\">Der Westen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was ist eigentlich so falsch an dem Bild der &bdquo;Heuschrecken&ldquo;? Sie fallen &uuml;ber ein Land her, fressen sich satt und wenn alles abgefressen ist, fliegen sie weiter. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Papst, der schwieg<\/strong><br>\nPapst Pius XII. ist noch immer hochumstritten: Von 1939 bis 1958 im Amt, prangerte er nie den Holocaust an. Der Vatikan will ihn trotzdem seligsprechen, eine Berliner Ausstellung dient diesem Ziel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/kuenste\/artikel\/1\/der-papst-der-schwieg\/%20\">taz<\/a>\n<\/li><li><strong>Das Allerletzte:<\/strong>\n<p><strong>Ministerpr&auml;sident Seehofer h&auml;lt die B&uuml;rger f&uuml;r dumm<\/strong><br>\n<strong>ZDF:<\/strong> <em>Die FDP hat Sie, die Union, die Gro&szlig;e Koalition, gerade w&auml;hlerwirksam ertappt und die Finger in die Wunde gelegt, n&auml;mlich beim Thema DDR-Schulden. B&uuml;rokratisch hei&szlig;t das Erblastentilgungsfonds. Ging das nicht klar gegen die Glaubw&uuml;rdigkeit der Politik? <\/em><\/p>\n<p><strong>Seehofer:<\/strong><em> Ich mag diese Debatten, die die Bev&ouml;lkerung kaum versteht, so nicht. Der Kern dieser Debatte lautet: Wie kann man den Staat zwingen, in guten Zeiten, wo die Steuerquellen sprudeln, auch Schulden zur&uuml;ck zu bezahlen? Das ist die Kernbotschaft und das m&ouml;chten wir von der CSU erreichen, indem wir das Grundgesetz &auml;ndern und die staatlichen Organe dazu verpflichten, dass in schlechten Zeiten aufgenommene Schulden in guten Zeiten zur&uuml;ckgezahlt werden m&uuml;ssen.<\/em><\/p>\n<p>Das hat in der Vergangenheit so nicht funktioniert. Der Staat hat immer in schlechten Zeiten Impulse f&uuml;r die Wirtschaft gegeben, hat Schulden aufgenommen, so auch jetzt wieder. Aber er hat es dann in guten Zeiten vers&auml;umt, diese Schulden ausreichend zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Das wollen wir durch eine Grundgesetz&auml;nderung k&uuml;nftig garantieren. Das ist, glaube ich das, was die Bev&ouml;lkerung erwartet, vor allem die junge Generation. <\/p>\n<p><strong>ZDF:<\/strong><em> Aber die Bev&ouml;lkerung erwartet auch Klarheit und Wahrheit. W&auml;re es nicht besser gewesen, da gleich die Wahrheit zu sagen? <\/em><\/p>\n<p><strong>Seehofer:<\/strong> <em>Ich habe die Debatte insgesamt nicht verfolgt. Es macht jetzt auch wenig Sinn, dar&uuml;ber zu diskutieren, was Umschuldung ist und was R&uuml;ckf&uuml;hrung von Schulden. Das sind Diskussionen, die jemand, der nicht jeden Tag mit dem Haushalt zu tun hat, wie der Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung, kaum versteht. Wichtig ist, dass wir das, was ich vorhin sagte, gew&auml;hrleisten. N&auml;mlich die Schuldentilgung in besseren Zeiten und das muss die Politik glaubw&uuml;rdig r&uuml;berbringen.<\/em><\/p>\n<p>Quelle1: <a href=\"http:\/\/berlindirekt.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/17\/0,1872,7511665,00.html\">ZDF Berlin direkt (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/wstreaming.zdf.de\/zdf\/56\/090201_seehofer_bdi.asx\">ZDF-Video<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Joachim Wiesinger: <\/strong><br>\nIm Interview mit Peter Hahne in &bdquo;Berlin Direkt&ldquo; vom 1.2.09 enth&uuml;llt Horst Seehofer, wie er die B&uuml;rger der Bundesrepublik intellektuell einsch&auml;tzt.<br>\nDas, was Millionen von Haushalten in Deutschland betrifft, n&auml;mlich die Tilgung und in vielen F&auml;llen auch die Umschuldung von Krediten, erachtet der bayrische Ministerpr&auml;sident als zu komplex, um es dem Volk zu erkl&auml;ren.<\/em><\/p>\n<p>Nat&uuml;rlich steckt eine andere Intention dahinter. Statt zuzugeben, dass Bundeskanzlerin Merkel der Bev&ouml;lkerung und des Parlaments bzgl. des Erblastentilgungsfonds und dessen &bdquo;Tilgung&ldquo; wichtige Details vorenth&auml;lt, sagt Seehofer auf Nachfrage sinngem&auml;&szlig; &bdquo;Die Bev&ouml;lkerung ist zu doof, um den Sachverhalt zu verstehen, also brauche ich auch auf die Frage von Herrn Hahne nicht zu antworten.&ldquo;<br>\nHier die <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/bic\/plenarprotokolle\/pp_pdf\/16198.pdf\">Rede von Frau Merkel vom 14.1.09 [PDF &ndash; 580 KB]<\/a>, auf die sich die Frage von Herrn Hahne bezog (ab S.7 unten rechts)<\/p>\n<p>Und hier die Darstellung des Sachverhaltes f&uuml;r uns Doofe: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/824\/456492\/text\/\">&ldquo;Zweifelhaftes Bravourst&uuml;ck&rdquo;<\/a> &hellip;geht doch!<\/p><\/li>\n\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>&bdquo;EZB fehlt Plan B&ldquo;<\/li>\n<li>Teure CONTI-&Uuml;bernahme: Schaeffler-Betriebsr&auml;te bitten Bund um Hilfe<\/li>\n<li>Vom Ursprung des Schaeffler-Reichtums<\/li>\n<li>Billig-Friseure: Haarschnitt auf Staatskosten<\/li>\n<li>Warnhinweis zur Riesterrente<\/li>\n<li>Lucas Zeise: Staatspleite allerorten<\/li>\n<li>Ifo-Chef Sinn fordert HRE-Verstaatlichung<\/li>\n<li>Werner R&uuml;gemer: Leuchtende Verbrecher &ndash; Die Finanzkrise und das Recht<\/li>\n<li>Metaller gegen einseitige Hilfe<\/li>\n<li>Fusionen &ndash; Gef&auml;hrliche Selbst&uuml;bersch&auml;tzung der<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3738\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3738","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3738","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3738"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3738\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3738"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3738"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3738"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}