{"id":37417,"date":"2017-03-16T08:35:42","date_gmt":"2017-03-16T07:35:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417"},"modified":"2017-03-16T08:35:42","modified_gmt":"2017-03-16T07:35:42","slug":"hinweise-des-tages-2835","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h01\">Sieg der Vernunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h02\">Eckwertebeschluss zum Haushalt 2018 ist politisch und &ouml;konomisch fahrl&auml;ssig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h03\">&raquo;Es ist eine Selbstentmachtung des Parlaments&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h04\">LuxLeaks-Urteil: Whistleblower wieder bestraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h05\">Fakten statt Zerrbilder? &ldquo;Die Arbeitgeber&rdquo; im DGB-Faktencheck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h06\">Zwei DIN-A4-Seiten sollen die Riester-Rente retten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h07\">Fabian Fritzsche: Au&szlig;enhandel: Verlierer Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h08\">Globalisierung und die Zukunft der Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h09\">Eon: Hohe Abschreibungen auf alte Kraftwerke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h10\">Bahnfeinde im Bahnvorstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h11\">Hochgeschwindigkeitsz&uuml;ge zentrales Thema der NVK- und PKKCV-Jahrestagung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h12\">Deutsche Kampfpanzer f&uuml;r die T&uuml;rkei: Bundesregierung best&auml;tigt Pl&auml;ne von Rheinmetall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h13\">Millionen und mehr Personal f&uuml;r US-Flugplatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h14\">Drohnenmorde werden ausgeweitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h15\">TruLies, Fake News und der &uuml;beraus heldenhafte Kampf von Heiko Maas f&uuml;r die Wahrheit der Regierenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h16\">Satire darf alles &ndash; wenn sie es nicht darf, ist es keine Satire<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37417#h17\">Wir Un&uuml;bertrefflichen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sieg der Vernunft<\/strong><br>\nMit Vorsprung gewinnt Premier Rutte die Wahl in den Niederlanden, Rechtspopulist Wilders hatte keine Chance und landet wohl auf Platz zwei. Als Krisenmanager im Streit mit Erdogan konnte der Regierungschef offenbar punkten.<br>\nMark Rutte ist der erfolgreichste liberale Politiker Europas. Seine Partei wird zwar knapp ein Viertel ihrer Mandate in der Abgeordnetenkammer von Den Haag verlieren. Aber dennoch ist der Premier der Niederlande der gro&szlig;e Gewinner dieser Wahl. Zum dritten Mal in Folge ist die rechtsliberale VVD st&auml;rkste Kraft im Parlament, und das mit sattem Abstand.<br>\nNoch vor wenigen Wochen sah es so aus, als w&uuml;rde der Rechtspopulist Geert Wilders siegen. Noch vor wenigen Tagen hatten sechs Parteien zumindest Au&szlig;enseiterchancen auf Rang 1. Aber nun ist Rutte klar voran: dank zweier Populisten, die ihn st&auml;ndig beschimpften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/niederlande-wahl-der-erdogan-faktor-bei-ruttes-sieg-a-1138969.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dass der inszenierte Krach zwischen Rutte und Erdogan eine Win-Win-Situation f&uuml;r die beiden Wahlk&auml;mpfer ist, war klar. Auch die deutschen Unionsparteien nutzten ja den Theaterdonner als Trittbrettfahrer. Dennoch taugt Erdogans tatkr&auml;ftige Sch&uuml;tzenhilfe nicht als alleinige Erkl&auml;rung f&uuml;r den Wahlsieg Ruttes, wie eine Trendanalyse der Umfrageergebnisse des Meinungsforschungsinstituts IPSOS zeigt:<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170316_hdt_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170316_hdt_01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><em>VVD (Rutte) = blau, PVV (Wilders) = braun, am Ende landete die VVD bei 32 Sitzen und die PVV bei 20 Sitzen.<\/em><br>\n<em>Die Wende trat in den Umfragen bereits im Dezember letzten Jahres ein. Seitdem verliert Wilders PVV kontinuierlich in der W&auml;hlergunst. Das PR-Man&ouml;ver von Rutte und Erdogan hat diesen Trend nicht ausgel&ouml;st, sondern allenfalls verst&auml;rkt. Und die Medien haben brav mitgespielt; aber das war ja zu erwarten.<\/em><br>\n<em>Man sollte sich seitens der Kommentatoren &uuml;brigens auch einmal fragen, ob dieser Ausgang nun wirklich auf &bdquo;Vernunft&ldquo; deutet. Immerhin hat Rutte auch bewiesen, dass Parteien aus der &bdquo;Mitte&ldquo; punkten k&ouml;nnen, wenn sie den Rechten ganz einfach die Themen wegnehmen, indem sie deren Forderungen &uuml;bernehmen. Politik ist aber kein Selbstzweck. Fremdenfeindliche Politik ist auch dann schlecht, wenn sie von Parteien der Mitte verfolgt wird. Vor allem in Hinblick auf die Bundestagswahlen im Herbst ist dies ein gef&auml;hrliches Signal. Auch CDU und CSU k&ouml;nnten versuchen den &bdquo;Rutte zu machen&ldquo; und einfach die Forderungen der AfD selbst &uuml;bernehmen, um am Ende die Nase vorne zu haben.<\/em><br>\n<em>Der eigentliche Knaller der Wahlen ist jedoch nicht das mittelpr&auml;chtige Abschneiden von Geert Wilders, sondern der brachiale Absturz der Arbeiterpartei (PvdA), dem niederl&auml;ndischen Pendant zur deutschen SPD. Lag die PvdA, die noch in den letzten Jahrzehnten unter Wim Kok regelm&auml;&szlig;ig Regierungspartei war, bei den letzten Wahlen noch bei 25% der Stimme, so st&uuml;rzte sie bei den gestrigen Wahlen auf 5,7% ab und ist sogar im linken Lager nur noch die viertst&auml;rkste Partei. Was hat die PvdA gemacht, um ihre W&auml;hler zu vertreiben? Sie hat als Juniorpartner von Mark Rutte eine gnadenlose Austerit&auml;tspolitik umgesetzt und sich damit letzten Endes selbst abgeschafft. Auch das sollte f&uuml;r die SPD ein Warnschuss sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eckwertebeschluss zum Haushalt 2018 ist politisch und &ouml;konomisch fahrl&auml;ssig<\/strong><br>\nDie K&uuml;rzungspolitik der neoliberalen Bundesregierungen der vergangenen zehn Jahre hat den Staat an vielen Stellen handlungsunf&auml;hig gemacht. Personal fehlt an allen Ecken und Enden. Investitionen k&ouml;nnen nicht realisiert werden, weil es in den zust&auml;ndigen &Auml;mtern nicht ausreichend Personal gibt, um die Investitionsantr&auml;ge bearbeiten zu k&ouml;nnen. Die Bundesregierung ist so zur Wachstumsbremse geworden. Den h&ouml;chsten Zuwachs soll das Bundeverteidigungsministerium erhalten. Im Vergleich zu 2017 mit 37 Milliarden Euro sollen die R&uuml;stungsausgaben im Jahr 2021 um &uuml;ber 14 Prozent h&ouml;her liegen (42,3 Milliarden Euro). Mehr Ausgaben f&uuml;r R&uuml;stungsprojekte f&uuml;hren nicht zu mehr Sicherheit, sondern zu noch mehr Verschwendung von Steuergeldern. Die Bundeswehr ist ein Fass ohne Boden. Wir brauchen Verteilungsgerechtigkeit. Das ist leider kein Eckwert der Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/eckwertebeschluss-zum-haushalt-2018-ist-politisch-und-oekonomisch-fahrlaessig\/\">Linksfraktion<\/a>\n<p><strong>dazu: Verteidigungshaushalt: Wohin mit den Milliarden?<\/strong><br>\nDas Kabinett hat einen kr&auml;ftig wachsenden Wehretat auf den Weg gebracht. Eigentlich ein Grund zur Freude f&uuml;r Verteidigungsministerin von der Leyen. Doch eine sinnvolle Verwendung f&uuml;r das Geld ist gar nicht so leicht zu finden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/verteidigungsetat-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&raquo;Es ist eine Selbstentmachtung des Parlaments&laquo;<\/strong><br>\nZustimmung zu Privatisierung der Autobahn n&auml;hme Bundestag viele M&ouml;glichkeiten. Gespr&auml;ch mit Gerlinde Schermer<br>\nSie haben einen Aufruf im Namen der SPD-Basis gegen die drohende Autobahnprivatisierung gestartet. Darin fordern Sie die sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten auf, gegen die Schaffung einer Fernstra&szlig;engesellschaft sowie die damit verbundenen Grundgesetz&auml;nderungen zu stimmen. Wie stehen die Chancen, dass man Sie erh&ouml;rt?<br>\nZun&auml;chst geht es mir darum, das Thema &uuml;berhaupt in die &Ouml;ffentlichkeit zu bringen. Man muss sich das vorstellen: In ein paar Wochen wird vielleicht der bislang gewaltigste Ausverkauf der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge ins Werk gesetzt, und die Menschen im Land wissen praktisch nichts davon.<br>\nAber die SPD-Mandatstr&auml;ger in Bund und L&auml;ndern sollten schon eine Ahnung haben, oder?<br>\nDa bin ich mir nicht mal sicher. Parlamentarier sind h&auml;ufig so fixiert auf ihr Spezialgebiet, dass sie vom Drumherum kaum etwas mitbekommen und alles f&uuml;r bare M&uuml;nze nehmen, was von Parteif&uuml;hrung oder Regierung verbreitet wird. Und die Sprachregelung lautet nun mal nach wie vor: Die Autobahnen werden nicht privatisiert. Es ist dringend an der Zeit, dass dem widersprochen wird. Das tue ich mit dem Aufruf.<br>\nDen sogenannten Privatisierungsstopp reklamiert Noch-SPD-Chef und Exwirtschaftsminister Sigmar Gabriel f&uuml;r sich, weil die geplante Fernstra&szlig;engesellschaft formal in Bundesbesitz bleiben soll.<br>\nAber Gabriel war es auch, der die Fratzscher-Kommission mit dem Ziel eingesetzt hat, privates Kapital in &ouml;ffentliche Infrastrukturprojekte einzubinden, um so die Schuldenbremse zu umgehen. Mit dem geschn&uuml;rten Gesetzespaket wird genau das m&ouml;glich gemacht. Trotzdem tut praktisch alle Medien so, als w&auml;re die Privatisierung vom Tisch. Die Wahrheit ist ein andere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/307124.es-ist-eine-selbstentmachtung-des-parlaments.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>LuxLeaks-Urteil: Whistleblower wieder bestraft<\/strong><br>\n&bdquo;Das Berufungsurteil ist eine Schande. Deltour und Halet haben im &ouml;ffentlichen Interesse gehandelt und verdienen Schutz. Die EU-Kommission versagt beim Whistleblowerschutz&ldquo;, kommentiert der Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE.) das Urteil im Berufungsverfahren gegen die Whistleblower Antoine Deltour und Rapha&euml;l Halet.<br>\nDas Gericht hob die erstinstanzliche Verurteilung wegen Geheimnisverrat auf und best&auml;tigte die Verurteilung wegen Diebstahls. Als Strafma&szlig; wurden sechs Monate auf Bew&auml;hrung sowie 1.500&euro; Geldstrafe f&uuml;r Deltour sowie 1.000&euro; Geldstrafe f&uuml;r Halet festgesetzt. Der Freispruch des Journalisten Edouard Perrin aus erster Instanz wurde gegen die Berufung der Staatsanwaltschaft best&auml;tigt.<br>\nDer stellvertretende Vorsitzende des Panama Papers Untersuchungsausschusses im Europ&auml;ischen Parlament weiter: &bdquo;Es ist skandal&ouml;s, dass wieder die Anst&auml;ndigen bestraft werden w&auml;hrend die Steuertrickser und Geldw&auml;scher in Europa freies Geleit genie&szlig;en. Die EU-Kommission vers&auml;umt es seit Jahren einen umfassenden Whistleblowerschutz vorzuschlagen, trotz konkreter Vorschl&auml;ge aus dem Europaparlament, etwa von meinem Fraktionskollegen Dennis De Jong.<br>\nKommissionspr&auml;sident Juncker hat mir gegen&uuml;ber vor dem LuxLeaks-Ausschuss selber einen EU-Whistleblowerschutz angek&uuml;ndigt. Kommissarin Vestager spricht in der Presse davon, dass Deltour und Halet das Richtige getan haben. Dem folgen keine Taten. Wie beim scheiternden Kampf gegen den Steuersumpf schafft die Kommission keine Gerechtigkeit.&ldquo;<br>\nDe Masi abschlie&szlig;end: &bdquo;Die Linksfraktion wird eine erneute Debatte im Europaparlament f&uuml;r Anfang April beantragen. Deltour und Halet werden wir bei allen weiteren Schritten &ndash; auch bis vor europ&auml;ische Gerichte &ndash; unterst&uuml;tzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-europa.eu\/article\/11127.luxleaks-urteil-whistleblower-wieder-bestraft.html\">Die Linke. im Europaparlament<\/a>\n<p><strong>dazu: Luxleaks: Die erneute Verurteilung ist ein Skandal<\/strong><br>\nSoeben wurde in Luxemburg das Urteil im Berufungsprozess gegen die LuxLeaks-Whistleblower Antoine Deltour und Rapha&euml;l Halet sowie den Journalisten Edouard Perrin verk&uuml;ndet. Deltour wurde zu sechs Monaten Haft auf Bew&auml;hrung und einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilt; Halet zu einer Geldstrafe von 1000 Euro. Der Freispruch gegen den Journalisten Eduard Perrin wurde best&auml;tigt. Damit wurde das erstinstanzliche Urteil<br>\nleicht abgemildert.<br>\nAus Sicht von Attac ist es dennoch weiterhin ein Skandal, dass es auch im zweiten LuxLeaks-Verfahren zu Verurteilungen kam. Attac fordert ein Whistleblower-Gesetz, das die Weitergabe von Firmen- und Verwaltungsdaten zur Aufdeckung von Straftaten und Steuerhinterziehung grunds&auml;tzlich straffrei stellt und die Whistleblower sch&uuml;tzt.<br>\n&ldquo;Hunderte Milliarden gehen j&auml;hrlich den Staaten weltweit durch Steuertricks von Konzernen verloren. Mitverantwortlich daf&uuml;r sind auch geheime Steuerdeals zwischen Konzernen und Staaten, wie sie durch LuxLeaks aufgedeckt wurden&rdquo;, sagt Alfred Eibl vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. &ldquo;Deltour und Halet haben &ouml;ffentlich gemacht, was &ouml;ffentlich sein muss, denn ohne sie w&uuml;rden diese skandal&ouml;sen Steuerdeals weiter totgeschwiegen werden. Ihr Mut sollte belohnt, nicht bestraft werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/luxleaks-die-erneute-verurteilung-ist-ein-skandal\/\">attac<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Steuertricks der Konzerne gehen weiter!<\/strong><br>\nDie sogenannte Code Gruppe ist seit 20 Jahren zust&auml;ndig, Steuerdiebstahl zu bek&auml;mpfen. Und seither spielt sie wie Flasche leer. Jean-Claude Juncker, Pate des europ&auml;ischen Steuerkartells, hat immer wieder Fortschritte in der Bek&auml;mpfung von Steuerdiebstahl behindert. Es braucht eine Reform der Code-Gruppe und der EU-Vertr&auml;ge. Hier meine Rede vor dem Europ&auml;ischen Parlament<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/1481.rede-steuertricks-der-konzerne-in-der-eu-gehen-weiter.html\">Fabio de Masi<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fakten statt Zerrbilder? &ldquo;Die Arbeitgeber&rdquo; im DGB-Faktencheck<\/strong><br>\nUnter dem Titel &ldquo;Fakten statt Zerrbilder. Die Realit&auml;t auf dem deutschen Arbeitsmarkt&rdquo; hat die BDA &ndash; die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde &ndash; ihre Sicht auf den deutschen Arbeitsmarkt ver&ouml;ffentlicht. Der DGB hat die Thesen der Arbeitgeber einem Faktencheck unterzogen &ndash; und kritisiert unter anderem das Lob auf die Agenda 2010.<br>\nTrotz guter Konjunktur und Arbeit verdienen viele Menschen so wenig, dass sie kaum &uuml;ber die Runden kommen. Menschen, deren Arbeitsplatz unsicher ist, die sich von einer Befristung zur n&auml;chsten hangeln, die nur einen Minijob finden oder einen Zweitjob ben&ouml;tigen, weil sie nur Teilzeit arbeiten k&ouml;nnen oder als Leiharbeiter\/innen immer wieder entlassen und dann neu angestellt werden. Die BDA f&uuml;hrt die positive Situation am Arbeitsmarkt auch auf die Agenda 2010 zur&uuml;ck. Der Deutsche Gewerkschaftsbund sieht das anders: Die Agenda 2010 hat vor allem die Arbeitgeber entlastet und die Risiken auf die Besch&auml;ftigten verlagert. Das Ergebnis der Agenda ist die soziale Spaltung unserer Gesellschaft. Deshalb ist es h&ouml;chste Zeit umzusteuern &ndash; f&uuml;r mehr Gleichheit, mehr Teilhabe, mehr Wohlstand und mehr Lebensqualit&auml;t f&uuml;r alle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++671d8272-095d-11e7-b58e-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die komplette DGB-Brosch&uuml;re k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++8b3a0d56-08a4-11e7-a26e-525400e5a74a\">hier nachlesen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Der einzige L&ouml;sungsweg ist Ausbildung und Besch&auml;ftigung&ldquo;<\/strong><br>\nAlt, der bis 2015 fast 14 Jahre lang zur F&uuml;hrung der Bundesagentur geh&ouml;rte, hat seine &Uuml;berlegungen zu einem Neun-Punkte-Plan zusammengefasst. Das 23-seitige Papier liegt der F.A.Z. vor. Und es l&auml;sst nebenbei durch die Umst&auml;nde aufmerken: SPD-Mitglied Alt hat sein Gutachten f&uuml;r die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung verfasst. Dringlich ist ein Umbau von Hartz IV seiner Analyse zufolge vor allem, weil die Grundsicherung f&uuml;r viel zu viele Menschen zum Dauerzustand geworden sei. Fast die H&auml;lfte der 6 Millionen Hartz-IV-Bezieher ist seit mehr als vier Jahren &bdquo;im System&ldquo;. Zugleich werde sehr einseitig &uuml;ber die reinen Geldleistungen &ndash; Arbeitslosengeld II und Sonderbedarfe &ndash; diskutiert. &bdquo;Keine Ver&auml;nderung im Leistungsrecht l&ouml;st dauerhaft ein Problem&ldquo;, mahnt Alt. &bdquo;Der einzige L&ouml;sungsweg, auf den sich alle Energie von Mensch und Beh&ouml;rde konzentrieren sollte, ist Ausbildung und Besch&auml;ftigung.&ldquo; (&hellip;)<br>\nAls wichtigen Schritt fordert er eine beherzte Vereinfachung des Leistungskatalogs. &bdquo;Nicht nur im Steuerrecht, auch bei der Grundsicherung nehmen Detailregelungen &uuml;berhand und f&uuml;hren trotz ihrer vermeintlichen Genauigkeit zu einem Gef&uuml;hl von Ungerechtigkeiten bei den Betroffenen.&ldquo; Dabei habe die Hartz-Reform einst Vereinfachungen bezweckt, um den Jobcentern eine effektive Arbeit zu erlauben: Statt &ndash; wie zuvor in der Sozialhilfe &ndash; f&uuml;r jedes Paar Schuhe einen Beh&ouml;rdenantrag vorzusehen, gab es mit dem Hartz-Regelsatz eine neue, leicht erh&ouml;hte Pauschale. Daf&uuml;r sollten sich fortan 80 Prozent der Beh&ouml;rdenmitarbeiter darauf konzentrieren, wie man Bed&uuml;rftige in Arbeit bringt. Tats&auml;chlich aber wurde das Leistungsrecht immer komplizierter. Deshalb sind heute nicht 20 Prozent, sondern 50 Prozent der 60.000 Jobcenter-Mitarbeiter mit &bdquo;Leistungsbearbeitung&ldquo; befasst. (&hellip;)<br>\nEine politische Erkl&auml;rung daf&uuml;r, dass L&ouml;sungen bisher nicht gelingen, liefert er au&szlig;erdem: &bdquo;Relevante Teile der SPD und der Gewerkschaften haben sich bis heute nicht mit der herablassend als Hartz-IV-System bezeichneten Existenzsicherung vers&ouml;hnt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/debatte-um-angeda-2010-heinrich-alt-schaltet-sich-ein-14922853.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das inhaltliche Ergebnis dieses Gutachtens von Herrn Alt kann nicht wirklich wundern &ndash; schlie&szlig;lich ist die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung der Auftraggeber. Au&szlig;erdem hat Herr Alt sich mit der Agenda 2010 offenbar schon lange Zeit vers&ouml;hnt; andernfalls h&auml;tte er vermutlich seine F&uuml;hrungst&auml;tigkeit nicht so lange durchgehalten, oder?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zwei DIN-A4-Seiten sollen die Riester-Rente retten<\/strong><br>\nDie Riester-Rente ist unbeliebt wie nie. Das liegt auch daran, dass fast niemand die Produkte versteht. Das will die Finanzbranche jetzt &auml;ndern &ndash; und macht alles nur noch schlimmer. [&hellip;]<br>\nDie Zettel gibt es zwar, doch anfangen k&ouml;nnen Normalb&uuml;rger mit ihnen wenig. &Auml;nderungen sind dringend notwendig, damit Verbraucher tats&auml;chlich selbstst&auml;ndig verschiedene Angebote miteinander vergleichen k&ouml;nnen und auf diese Weise vielleicht sogar die Scheu vor der verwirrenden Riester-Welt verlieren. Seit Jahren stagniert die Zahl der Vertr&auml;ge bei etwas &uuml;ber 16 Millionen. Neuabschl&uuml;sse: Fehlanzeige.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article162859176\/Zwei-DIN-A4-Seiten-sollen-die-Riester-Rente-retten.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Was zun&auml;chst wie ein kritischer Beitrag zur Riester-Rente aussieht, ist in Wirklichkeit ein Pl&auml;doyer f&uuml;r die private Altersvorsorge. Man m&uuml;sse halt nur M&auml;ngel in der Kommunikation abstellen, schmissige Namen f&uuml;r Beipackzettel erfinden und somit wieder Lust auf den Inhalt erzeugen, meint der Autor. Nur: Die Kompliziertheit der privaten Altersvorsorge ist doch gewollt. Sie ist n&ouml;tig, um zu verschleiern, wer wirklich an ihr verdient.<\/em><\/p>\n<p>d<strong>azu: Norbert Bl&uuml;m: &bdquo;Die Rente ist den Finanzhaien ausgeliefert worden&ldquo;<\/strong><br>\nUnser Rentensystem ist in den vergangenen Jahren systematisch ramponiert worden. Je mehr es dem Kapitalmarkt ausgeliefert wird, desto gr&ouml;&szlig;er sind die Risiken f&uuml;r die Menschen. Ich verteidige nach wie vor das alte, umlagefinanzierte Rentensystem. Es ist das sicherste, was wir bieten k&ouml;nnen. Es hat in den vergangenen hundert Jahren zwei Weltkriege &uuml;berstanden, eine Inflation und auch die W&auml;hrungsreform. Von der Privatversicherung l&auml;sst sich das nicht behaupten. Deren vergangene hundert Jahre waren hundert Jahre gebrochener Versprechungen. [&hellip;]<br>\nDie Riester-Rente hat das Rentenniveau abgesenkt. Das bekommen jetzt vor allem die Schw&auml;cheren zu sp&uuml;ren, die sich keine Riester-Rente leisten k&ouml;nnen. Sie zahlen inzwischen f&uuml;r die St&auml;rkeren. Auf solch eine schr&auml;ge Idee ist selbst Bismarck nicht gekommen.<br>\nSchwache zahlen f&uuml;r Starke? Das m&uuml;ssen Sie erkl&auml;ren.<br>\nBl&uuml;m: Der Verkaufschef eines Unternehmens schlie&szlig;t eine Riester-Rente ab. Er kann sich das finanziell leisten. Die Verk&auml;uferin des gleichen Unternehmens ist dazu aber kaum in der Lage, weil sie ihren geringen Verdienst komplett zum Leben braucht. Deshalb sinkt ihre Rente. Denn der vierprozentige Beitrag zur Riester-Rente geht in die allgemeine Rentenberechnung ein. Er senkt so das Rentenniveau. Und zwar auch f&uuml;r diejenigen, die gar keine Riester-Rente bekommen. [&hellip;]<br>\nBei &auml;lteren Menschen hingegen hat der Ruf der Riester-Rente inzwischen massiv gelitten.<br>\nBl&uuml;m: Das wundert mich nicht. Denn sie sehen mittlerweile: Die lange verschwiegenen Verwaltungskosten der Privatversicherung machen ihnen einen Strich durch die sch&ouml;nen privaten Rentenversprechungen. Sie sind deutlich h&ouml;her als die der staatlichen Rentenversicherung. Bei letzterer flie&szlig;en gerade einmal 1,5 Prozent der Einnahmen in die Verwaltung. Bei den Privatversicherungen sind es 25 bis 30 Prozent. Diese Unternehmen brauchen halt Geld f&uuml;r ihre Dr&uuml;ckerkolonnen, f&uuml;r ihre Werbung und f&uuml;r die Dividenden ihrer Aktion&auml;re. Die Riester-Rente garantiert deshalb auch nicht die Auszahlung aller eingezahlten Beitr&auml;ge, sondern nur den Sparbeitrag, also die eingezahlten Beitr&auml;ge abz&uuml;glich der Verwaltungskosten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aachener-nachrichten.de\/news\/politik\/norbert-bluem-die-rente-ist-den-finanzhaien-ausgeliefert-worden-1.738587\">Aachener Nachrichten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fabian Fritzsche: Au&szlig;enhandel: Verlierer Deutschland<\/strong><br>\nBis Anfang der 1980er Jahre war sowohl in den USA als auch in Deutschland Leistungsbilanz nahezu ausgeglichen, die Nettoauslandsposition war verschwindend gering. Von 1983 bis heute wiesen die USA dann aber nur noch in zwei Quartalen 1991 einen Leistungsbilanz&uuml;berschuss und ansonsten nur noch Defizite auf. Bis zum dritten Quartal 2016 summierte sich so ein Defizit von 10,67 Bio. USD auf. Die Nettoauslandsposition liegt zwar auch deutlich im negativen Bereich, allerdings &bdquo;nur&ldquo; mit 7,78 Bio. USD. Hier gibt es also eine Differenz von 2,89 Bio. USD und zwar zugunsten der USA. Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben die USA letztlich G&uuml;ter und Dienstleistungen im Umfang von 2,89 Bio. USD vom Ausland geschenkt bekommen.<br>\nIn Deutschland gab es dann in den 1980er Jahren zun&auml;chst relativ hohe &Uuml;bersch&uuml;sse und in den 1990er Jahren moderate Leistungsbilanzdefizite, so dass der kumulierte Saldo als auch die Nettoauslandsposition noch Ende 1999 praktisch ausgeglichen waren. Seit Anfang der 2000er Jahre aber erwirtschaftet Deutschland immer gr&ouml;&szlig;ere Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse. Bis Ende 2016 betrugen die kumulierten &Uuml;bersch&uuml;sse knapp 2,4 Bio. Euro. Gem&auml;&szlig; Zahlen der Bundesbank betrug die deutsche Nettoauslandsposition in Q3 2016 aber lediglich 1,59 Bio. Euro. Hier liegt also eine negative Differenz von 744 Mrd. Euro vor. Um diesen Betrag wurden G&uuml;ter und Dienstleistungen ins Ausland exportiert, denen nun aber keine Forderungen mehr gegen&uuml;ber stehen, diese Produktion wurde also letztlich verschenkt.<br>\nUnter Ber&uuml;cksichtigung dieser Zahlen sehen vermeintliche Gewinner und Verlierer von Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen bzw. -defiziten auf einmal ganz anders aus. Demnach geh&ouml;rt Deutschland zu den gro&szlig;en Verlierern und zwar nicht trotz, sondern wegen der gigantischen &Uuml;bersch&uuml;sse der letzten Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2017\/03\/15\/fabian-fritzsche-aussenhandel-verlierer-deutschland\/\">WirtschaftsWunder<\/a>\n<p><em>Hinweis: Schauen Sie dazu auch den Videopodcast der NachDenkSeiten zum Thema <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34559\">&bdquo;Denkfehler: Export&uuml;bersch&uuml;sse sind prima&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Globalisierung und die Zukunft der Demokratie<\/strong><br>\nDie Wahl Donald Trumps zum US-Pr&auml;sidenten und der scheinbar unaufhaltsame Aufstieg des Rechtspopulismus in Europa werfen beunruhigende Fragen &uuml;ber die Zukunft der Demokratie in Zeiten der Globalisierung auf. In seinem neuen Buch leistet der international anerkannte Ungleichheitsforscher Branko Milanovi&#263; einen willkommenen Beitrag zur Debatte, wie bereits zuvor auf diesem Blog skizziert wurde. Die zentrale Erkenntnis von Milanovi&#263; ist, dass sich das Einkommensgef&auml;lle in Industriel&auml;ndern im Verlauf der vergangenen drei Jahrzehnte vergr&ouml;&szlig;ert hat, und zwar haupts&auml;chlich durch den &ouml;konomischen Prozess der Globalisierung. Das hat offenkundig Auswirkungen auf die Demokratie.<br>\nMilanovi&#263;s These, dass Ungleichheit und Kapitalismus ohne Demokratie miteinander einhergehen k&ouml;nnen, d&uuml;rfte nicht &uuml;berraschen. Skeptisch ist Milanovi&#263; jedoch in Bezug auf die Zukunft der Demokratie. Er unterscheidet zwei Formen des Demokratieabbaus in fortgeschrittenen kapitalistischen Staaten, die er insbesondere auf den Niedergang der Mittelschicht zur&uuml;ckf&uuml;hrt: W&auml;hrend sich das politische System der USA schon lange vor Trump faktisch in eine Plutokratie verwandelt hat, ist in Europa der Populismus auf dem Vormarsch. Das plutokratische System der USA zielt laut Milanovi&#263; darauf ab &bdquo;die Globalisierung fortzusetzen, und opfert daf&uuml;r Schl&uuml;sselelemente der Demokratie&ldquo;. Demgegen&uuml;ber k&auml;mpfe der europ&auml;ische Populismus um &bdquo;die Abkoppelung von der Globalisierung, und erh&auml;lt eine Scheindemokratie aufrecht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/globalisierung-und-die-zukunft-der-demokratie\/#more-16643\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Eon: Hohe Abschreibungen auf alte Kraftwerke<\/strong><br>\nKonzern legt Jahresbilanz vor, in der sich dramatische Wertberichtigungen finden<br>\nNach RWE hat nun auch Eon scheinbar dramatische Zahlen in seiner Jahresbilanz vorgelegt. Von einem Konzernfehlbetrag in H&ouml;he von rund 16 Milliarden Euro ist die Rede.<br>\nDahinter verbergen sich zum einen R&uuml;ckstellungen f&uuml;r die Atomm&uuml;llenstorgung. Hier muss der Konzern demn&auml;chst rund zehn Milliarden Euro in einen neuen Fonds einzahlen. &ldquo;Daf&uuml;r ist Ihr Unternehmen aber k&uuml;nftig von diesen quasi ewigen Risiken befreit&rdquo;, wie Eons Vorstandsvorsitzender Johannes Teyssen in einem Brief an die Aktion&auml;re im Vorwort des Gesch&auml;ftsberichts formuliert.<br>\nAber zum anderen auch Abschreibungen im erheblichen Umfang. Bei Eon selbst fielen Wertbereinigungen in H&ouml;he von 3,8 Milliarden Euro an. Hinzu kommen allerdings noch die Sorgen der neuen Tochter: Bei Uniper, einer Gesellschaft, in die der Konzern 2016 seine deutschen Kohle-, Gas- &Ouml;l und Wasserkraftwerke ausgegliedert hat, wurden zus&auml;tzlich sieben Milliarden Euro abgeschrieben.<br>\nAuch hier das gleiche Bild wie bei RWE: Die Kohlekraftwerke sind kaum noch etwas wert, obwohl die gro&szlig;e Koalition alles unternimmt, sie noch m&ouml;glichst lange weiter laufen zu lassen. Die FAZ schreibt vom gr&ouml;&szlig;ten Verlust in der Geschichte des Konzerns und beziffert die Wertberichtigung seit Aufspaltung des Unternehmens auf 23 Milliarden Euro.<br>\nDer Eon-Vorstand gibt sich dennoch optimistisch, dass es mit dem Konzern wieder nach oben geht. Geld wird vor allem mit den erneuerbaren Energietr&auml;gern und dem Netz gemacht. Rund drei Prozent der gut 43.000 Mitarbeiter sollen bis zum n&auml;chsten Jahr ihre Job verlieren, um das Konzernergebnis wieder zu verbessern.<br>\nAuf der anderen Seite werden trotz der unsch&ouml;nen Bilanz auch in diesem Jahr noch rund 410 Millionen Euro an Dividende ausgezahlt. Das entspricht 21 Cent pro Aktie. Der Konzern ist weiter mit 26,3 Milliarden Euro verschuldet. Rund 1,4 Milliarden Euro an Verbindlichkeiten wurden im vergangenen Jahr abgetragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Eon-Hohe-Abschreibungen-auf-alte-Kraftwerke-3654301.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Kein Dank f&uuml;r die Steuerzahler<\/strong><br>\nDie Folgen der Energiewende haben bei Eon zum h&ouml;chsten Verlust in der Firmengeschichte gef&uuml;hrt. Wenigstens wird nun Klartext geredet. Die Lieblingsvokabeln der Eon-Vorst&auml;nde waren bemerkenswert: Vom &bdquo;Befreiungsschlag&ldquo; war bei der Bilanzvorstellung am Dienstag oft die Rede, von &bdquo;Lasten der Vergangenheit&ldquo;, derer man sich nun mit Sonderabschreibungen entledigt. Und auch von einem &bdquo;Schlussstrich&ldquo;. &bdquo;Danke, liebe Steuerzahler&ldquo;, h&auml;tte Firmenchef Johannes Teyssen fairerweise hinzuf&uuml;gen m&uuml;ssen. Denn diese Perspektiven f&uuml;r den Konzern er&ouml;ffnete erst der Beschluss der Bundesregierung, die Atomkonzerne aus der Haftung f&uuml;r ihren Strahlenm&uuml;ll zu entlassen. Das Gesetz ist verabschiedet, der dazugeh&ouml;rige Vertrag mit den Konzernen unterschriftsreif.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Milliardenverlust-bei-Eon\/!5389549\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bahnfeinde im Bahnvorstand<\/strong><br>\nAm 22. M&auml;rz wird der Aufsichtsrat der Bahn AG voraussichtlich Richard Lutz zum neuen Bahnchef w&auml;hlen, wie seine Vorg&auml;nger kein Eisenbahner. Das ist kein Zufall: den Schienensektor mit bahnfremdem Top-Personal zu besetzen, ist eines von mehreren Charakteristika von Eisenbahnprivatisierungen weltweit, wie unser Autor darstellt.<br>\nDie Bahnprivatisierungen in Japan (1987), Gro&szlig;britannien (1993) und Deutschland (ab 1994) waren gewisserma&szlig;en Grundmodelle f&uuml;r einen umfassenden Prozess der Zerschlagung der Eisenbahnen. Seit den 1990er Jahren findet in ganz Europa ein verallgemeinerter Prozess solcher Eisenbahnprivatisierungen statt. Er wird in erheblichem Ma&szlig; von den Vorgaben der Europ&auml;ischen Union &ndash; die &uuml;brigens auch in die Schweiz hineinwirken &ndash; dirigiert. Dieser durchg&auml;ngig zerst&ouml;rerische Prozess weist von Land zu Land h&ouml;chst unterschiedliche Formen auf. Es gibt allerdings auch sechs gemeinsame Merkmale:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/311\/bahnfeinde-im-bahnvorstand-4259.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hochgeschwindigkeitsz&uuml;ge zentrales Thema der NVK- und PKKCV-Jahrestagung<\/strong><br>\nDie Jahrestagungen des Nationalen Volkskongresses (NVK) und der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volke (PKKCV) 2017 enden in dieser Woche. Wie schon zu Beginn der Tagungen werden die NVK-Abgeordneten und PKKCV-Mitglieder Hochgeschwindigkeitsz&uuml;ge als Transportmittel f&uuml;r die R&uuml;ckreise nutzen. Und diese waren ein zentrales Thema der beiden Tagungen.<br>\nDas chinesische Hochgeschwindigkeits-Schienennetz betr&auml;gt inzwischen 22.000 Kilometer. Dadurch sind nicht nur Entfernungen gef&uuml;hlt verringert und das Leben der Bev&ouml;lkerung ver&auml;ndert worden, es bietet auch L&ouml;sungen f&uuml;r verschiedene Probleme, unter anderem den st&auml;dtischen Aufbau.<br>\nDas PKKCV-Mitglied Huang Qiang legte in diesem Jahr einen Antrag zu diesem Thema vor. Er ist der Ansicht, die Geschwindigkeits&uuml;berlegenheit von Schnellz&uuml;gen solle beim st&auml;dtischen Aufbau eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen. (&hellip;)<br>\nDas chinesische Hochgeschwindigkeitsnetz wird bis 2020 voraussichtlich auf &uuml;ber 30.000 Kilometer anwachsen. Dadurch kann die Entwicklung der Volksrepublik tatkr&auml;ftig vorangetrieben werden. Das Gl&uuml;cks- und Erfolgsgef&uuml;hl der B&uuml;rger in verschiedenen St&auml;dten und Regionen wird ebenfalls verst&auml;rkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3071\/2017\/03\/13\/1s262576.htm\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;hrend hierzulande das Bahnnetz in den letzten Jahrzehnten verkleinert wurde, wird es in China erweitert &ndash; zugegebenerma&szlig;en d&uuml;rfte dort auch ein entsprechender Nachholbedarf existieren.<\/em><br>\n<em>Aber w&auml;re es nicht auch ein positives Gef&uuml;hl f&uuml;r die hiesige Bev&ouml;lkerung, wenn sie erfahren w&uuml;rde, dass das Nahverkehrssytem der Bahn ausgebaut und eben nicht &ndash; wie in den letzten Jahren &ndash; eingeschr&auml;nkt wird?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutsche Kampfpanzer f&uuml;r die T&uuml;rkei: Bundesregierung best&auml;tigt Pl&auml;ne von Rheinmetall<\/strong><br>\nEine ganz normale &ldquo;unternehmerische Entscheidung&rdquo;: Das sympathische deutsche R&uuml;stungsunternehmen Rheinmetall plant, deutsche Panzer f&uuml;r die T&uuml;rkei bald in der T&uuml;rkei selbst bauen zu wollen. Die Bundesregierung hat tagelang so getan, als wisse sie davon nichts. Heute hat Regierungssprecher zumindest einger&auml;umt, dass die Pl&auml;ne bekannt sind. Mehr aber auch nicht.<br>\nMehr dazu <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/news\/rheinmetall-baut-panzer-in-der-tuerkei---der-absolute-wahnsinn--7367184.html\">bei den Kollegen vom stern<\/a>.<br>\nAusschnitt aus der BPK vom 15. M&auml;rz 2017<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NLWWm0cNt7U\">Jung und naiv via YouTube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Millionen und mehr Personal f&uuml;r US-Flugplatz<\/strong><br>\nEs ist ein gigantisches Projekt: Die USA planen, f&uuml;r rund 95 Millionen Euro den US-Flugplatz in Ramstein auszubauen. Au&szlig;erdem soll der Standort personell verst&auml;rkt werden. Der B&uuml;rgermeister von Ramstein, Ralf Hechler (CDU), best&auml;tigte gegen&uuml;ber dem SWR einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung &ldquo;Die Rheinpfalz&rdquo;. Demnach sollen bis Ende 2019 rund 750 Milit&auml;rangeh&ouml;rige nach Ramstein verlegt werden. Au&szlig;erdem sollen 15 zus&auml;tzliche Tankflugzeuge auf der Airbase stationiert werden. Sie kommen von einem US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt in Gro&szlig;britannien, der 2020 schlie&szlig;t.<br>\nLaut Hechler sind auf dem Milit&auml;rflughafen unter anderem ein neuer Hangar sowie zwei Nebengeb&auml;ude geplant. Au&szlig;erdem soll eine Rampe verl&auml;ngert werden. Zurzeit l&auml;uft eine Umweltvertr&auml;glichkeitspr&uuml;fung, an der verschiedene Beh&ouml;rden beteiligt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rp\/kaiserslautern\/95-millionen-euro-fuer-ramstein-cash-fuer-die-base\/-\/id=1632\/did=19184070\/nid=1632\/m49hng\/index.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Drohnenmorde werden ausgeweitet<\/strong><br>\n&bdquo;Die neue amerikanische Regierung setzt offenbar auf eine Ausweitung gezielter T&ouml;tungen durch Drohnen. Vorgaben zum Schutz von Zivilisten sowie andere Regel sollen abgeschw&auml;cht oder abgeschafft werden. Au&szlig;erdem hat Pr&auml;sident Trump der CIA wieder das Recht gegeben, Terrorverd&auml;chtige zu t&ouml;ten&ldquo;, meldet die FAZ.<br>\nNach wie vor nehmen sich die Vereinigten Staaten das Recht heraus, auf der ganzen Welt Menschen zu t&ouml;ten, die sie als Terroristen verd&auml;chtigen. Der Tod Unschuldiger wird dabei in Kauf genommen. Offensichtlich stellt man sich in den USA nicht die Frage, was passiert, wenn die &bdquo;Terroristen&ldquo; in den betroffenen L&auml;ndern ebenfalls in den Besitz von Drohnen kommen und die F&auml;higkeit entwickeln, mit diesen Drohnen &bdquo;Terroristen&ldquo; in anderen L&auml;ndern zu t&ouml;ten. Zumindest aus der Sicht der Familien, die bei diesen Drohnenmorden unschuldige Angeh&ouml;rige verlieren, sitzen die eigentlichen Terroristen in den USA. Das Emp&ouml;rendste: Die Verbrecher-Organisation CIA, die schon so viel Unheil in der Welt angerichtet hat, soll wieder die Lizenz zum T&ouml;ten bekommen. Auch Trump wird zur Marionette des milit&auml;risch-industriellen Komplexes der USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1351991361528994\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Trump erlaubt CIA Drohneneinsatz<\/strong><br>\nLaut einem Bericht des &ldquo;Wall Street Journal&rdquo; erweitert US-Pr&auml;sident Trump die Kompetenzen der CIA. Der Geheimdienst darf k&uuml;nftig verd&auml;chtige Militante mittels Drohnenangriffen aus der Luft t&ouml;ten.  Damit w&uuml;rde Trump von der Politik seines Vorg&auml;ngers Barack Obama abr&uuml;cken, der die paramilit&auml;rische Rolle des Geheimdienstes begrenzen wollte, hei&szlig;t es in dem Artikel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/der_tag\/Bericht-Trump-erlaubt-CIA-Drohneneinsatz-article19744994.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>TruLies, Fake News und der &uuml;beraus heldenhafte Kampf von Heiko Maas f&uuml;r die Wahrheit der Regierenden<\/strong><br>\nUm zu verstehen, worum es beim transatlantischen Kampf gegen &bdquo;Fake News&ldquo; geht, hilft es, bei einflussreichsten Quellen nachzulesen, etwa beim World Economic Forum, dem Club der gr&ouml;&szlig;ten international t&auml;tigen Unternehmen, &uuml;berwiegend aus den USA. Ihre Rezepte werden genauso auch bei uns angewandt, mit der gerade gestarteten &bdquo;TruLies&ldquo;-Kampagne zur Verteidigung der Bundesregierung und der EU-Kommission gegen &bdquo;populistische&ldquo; Kritik und von unserem Justizminister mit seinem geplanten Fake-News-Zensurgesetz.<br>\nDas World Economic Forum (WEF) ist nach Eigenangaben &bdquo;entschlossen, den Zustand der Welt zu verbessern&ldquo;, und &bdquo;ist die Internationale Organisation f&uuml;r &Ouml;ffentlich-Private-Partnerschaft&ldquo;. Sein Tun ersch&ouml;pft sich bei weitem nicht darin, j&auml;hrliche Milliard&auml;rstelldichein in Davos zu veranstalten. Nein, der Zustand der Welt f&uuml;r die Reichen und M&auml;chtigen wird auch durch den Kampf gegen Fake News verbessert. Wie das geht, legt Aleksander Dardeli auf der &bdquo;Agenda&ldquo;-Website des WEF unter dem Titel &bdquo;Can we control fake news?&ldquo; dar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/798-trulies\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Norbert H&auml;ring bringt es auf den Punkt: &ldquo;Der Kampf gegen Fake News und falsche Meinungen ist ein Kampf f&uuml;r die Wahrheit der Regierenden.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Juristen halten Maas&rsquo; Gesetz gegen &ldquo;Fake News und Hate Speech&rdquo; f&uuml;r verfassungs- und europarechtswidrig<\/strong><br>\nDer Meinung, dass der Entwurf &ldquo;gleich mehreren Gr&uuml;nden offensichtlich verfassungswidrig&rdquo; ist, ist auch der Telekommunikations- und Medienrechtsexperte Dr. Simon Assion. (&hellip;) Er h&auml;lt bereits den &ldquo;Ansatz&rdquo; des Gesetzentwurfs f&uuml;r &ldquo;verfehlt&rdquo;, weil &ldquo;ungenaue und interpretationsoffene&rdquo; Ausdr&uuml;cke wie &ldquo;Hate Speech&rdquo; und &ldquo;Fake News&rdquo; als &ldquo;politische Kampfbegriffe&rdquo; seiner Ansicht nach &ldquo;kein tauglicher Ansatz f&uuml;r Regulierung&rdquo; sein k&ouml;nnen. &ldquo;Wer den Begriff &lsquo;Hate Speech&rsquo; gebraucht, so Assion, &ldquo;der zeigt, dass es ihm weniger um den Schutz der pers&ouml;nlichen Ehre der Betroffenen geht, sondern mehr um die Eind&auml;mmung ganz bestimmter Meinungen und &Auml;u&szlig;erungen.&rdquo; Demokratie lebt ihm zufolge aber &ldquo;davon, dass die B&uuml;rger den Staat kontrollieren und steuern, nicht umgekehrt.&rdquo; Und sie &ldquo;funktioniert nur, wenn sich B&uuml;rger unbefangen untereinander austauschen k&ouml;nnen und die Institutionen, die diesen demokratischen Austausch unterst&uuml;tzen &ndash; die Medien &ndash; dabei nicht behindert werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Juristen-halten-Maas-Gesetz-gegen-Fake-News-und-Hate-Speech-fuer-verfassungs-und-europarechtswidrig-3654324.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Satire darf alles &ndash; wenn sie es nicht darf, ist es keine Satire<\/strong><br>\nDie Politik fordert Satire heraus, sie ist nicht erst seit heute derart fragw&uuml;rdig, dass in vielen F&auml;llen nur noch der Ausweg in Spott, Ironie, Sarkasmus und Hohn bleibt. Denn bei genauerem Hinsehen liegt der Schluss nicht allzu fern, dass uns in unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit die reale Idiotie umgibt. Nehmen wir die in letzter Zeit so intensiv betriebene Aufr&uuml;stung auf Kosten des Volksverm&ouml;gens gegen einen fingierten Feind. Dachten nicht die meisten Mitmenschen um die Jahrtausendwende, das sei vorbei? Doch nicht wenige unserer Zeitgenossen scheinen als Couch-Potatoes nichts als ihr t&auml;gliches Tittitainment zu genie&szlig;en, und die Medien unterst&uuml;tzen sie flei&szlig;ig und beflissen dabei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.umatter.news\/artikel-abschaffung-der-demokratie\">Wolfgang Bittner bei umatter.news<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wir Un&uuml;bertrefflichen<\/strong><br>\nErdogan steht es nicht zu, die deutsche Regierung mit der Nazikeule zu traktieren. Der deutschen Regierung steht es jedoch auch nicht zu, Deutschlands rechtsstaatliche Un&uuml;bertrefflichheit zu betonen, w&auml;hrend ein Teil von ihr Guant&aacute;namo importieren m&ouml;chte.<br>\nDieses Prinzip findet man nun dauernd. Da ist einer, den alle ablehnen und prompt findet sich jemand, der diesen Unliebsamen thematisch aufgreift, um sich selbst als dessen Gegenteil zu schm&uuml;cken. Wie neulich Peter Altmaier, der dem t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten mitteile, dass Deutschland &raquo;in puncto Rechtsstaatlichkeit nicht zu &uuml;bertreffen&laquo; sei. Nun, nicht alles l&auml;uft im deutschen Rechtsstaat falsch. Die Gerichte machen ihre Arbeit. Aber manches k&ouml;nnte man schon noch &uuml;bertreffen. Die Justiz w&uuml;rde sich zum Beispiel selbst &uuml;bertreffen, wenn sie Licht ins NSU-Dunkelbraun bringen w&uuml;rde. Sie w&uuml;rde un&uuml;bertrefflich handeln, wenn sie auch mal politische Akteure weniger zimperlich angehen w&uuml;rde und nicht als &raquo;Ehrenm&auml;nner und -frauen&laquo; behandelte. Der Dicke aus der Pfalz war jedenfalls kein Ehrenmann, auch wenn er viel von Ehrenworten nuschelte. Da nicht zu handeln: War das nicht zu &uuml;bertreffen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neulandrebellen.de\/2017\/03\/wir-unuebertrefflichen\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-37417","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37417"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37417\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37420,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37417\/revisions\/37420"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}