{"id":3742,"date":"2009-02-04T09:48:07","date_gmt":"2009-02-04T08:48:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3742"},"modified":"2009-02-05T10:19:18","modified_gmt":"2009-02-05T09:19:18","slug":"hinweise-des-tages-824","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3742","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Mehdorn verschweigt weiteren Daten-Skandal<\/li>\n<li>Bahn mahnt Blogger wegen angeblichen Verrats von Gesch&auml;ftsgeheimnissen ab<\/li>\n<li>Das n&auml;chste Spekulationsopfer<\/li>\n<li>Depfa zur&uuml;ck auf Anfang<\/li>\n<li>Kommunen verspekulieren Steuergeld<\/li>\n<li>Finanzkrise bringt BVG ins Schleudern<\/li>\n<li>Im Sog der Rezession<\/li>\n<li>Unter den Autozulieferern geht die Angst um<\/li>\n<li>Zur Kreditkrise<\/li>\n<li>Deutsche Pennystocks: Diese Aktien gibt es jetzt f&uuml;r ein paar Cent <\/li>\n<li>Merkels M&auml;rchenstunde<\/li>\n<li>Aldi-Angebote und die Arbeitsrechte<\/li>\n<li>Bayerisches Verfassungsgericht weist Mindestlohn-Volksbegehren ab<\/li>\n<li>Laurenz Meyer (CDU) verk&uuml;ndet Unwahrheit &uuml;ber Hartz IV<\/li>\n<li>Ratlosigkeit beim Rentenwert Ost?<\/li>\n<li>&Ouml;kobilanz von Energiesparlampen positiv &ndash; Gesamtbilanz nicht verbessert<\/li>\n<li>Glos: L&auml;ngere Laufzeiten f&uuml;r Kernkraftwerke bedeuten eine preisg&uuml;nstigere, sichere und Klima schonende Stromerzeugung?<\/li>\n<li>Staatshilfe f&uuml;r die Deutsche Telekom<\/li>\n<li>Alles Sch&ouml;nreden half nichts: Schlechte Aussichten im Einzelhandel<\/li>\n<li>Der Geisterkrieg<\/li>\n<li>Daewoo kauft Madagaskar auf<\/li>\n<li>W&auml;sche holen f&uuml;r den Professor<\/li>\n<li>Korruption auch in der Bildung<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3742&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Mehdorn verschweigt weiteren Daten-Skandal <\/strong><br>\nNeuer Daten-Skandal bei der Bahn: Der Konzern hat Angestellte weit st&auml;rker ausgeforscht als bisher bekannt. Bei einer weiteren Aktion wurden sogar die &ldquo;Daten aller Mitarbeiter&rdquo; mit Adressen und Bankverbindungen von Gesch&auml;ftspartnern abgeglichen. Konzernchef Mehdorn hat dar&uuml;ber bislang geschwiegen &ndash; der Aufsichtsrat ist emp&ouml;rt<br>\nDas Aufsichtsratsmitglied Achim Gro&szlig;mann berichtet in dem Brief von einer Sitzung des Pr&uuml;fungsausschusses im Aufsichtsrat, der Pr&uuml;fungsausschuss habe &ldquo;nicht ausreichend&rdquo; kl&auml;ren k&ouml;nnen, wer die zweite Massen-&Uuml;berpr&uuml;fung in Auftrag gegeben habe. Die anwesenden Vorst&auml;nde h&auml;tten bestritten, zum Zeitpunkt der zweiten Aktion im Jahr 2005 davon erfahren zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/386\/457048\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung OP:<\/strong> Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Da werden &uuml;ber 200 000 Besch&auml;ftigte &uuml;berpr&uuml;ft, und keiner hat das veranlasst.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Rambo mit Super-Kleber <\/strong><br>\nDie Bespitzelungs-Aff&auml;re ist einer von vielen Fehlern des Bahnchefs. Doch Mehdorn regiert selbstherrlich weiter, weil die Politiker uneinig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/219\/456882\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> In diesem letzten Beitrag wird ganz gut, wenn auch bei weitem nicht vollst&auml;ndig, aufgez&auml;hlt, was sich Mehdorn schon alles geleistet hat. Es ist an dieser Stelle auch einmal anzumerken, dass offenbar nicht nur die Politiker, die nach Meinung des S&uuml;ddeutschen-Zeitungs-Redakteurs uneinig sind, versagen. Es versagt auch der Aufsichtsrat und insbesondere sein Vorsitzender. Der Aufsichtsrat ist wesentlich von der Wirtschaft gepr&auml;gt, den Vorsitz hat Evonik-Chef Werner M&uuml;ller inne. Wo bleibt dieser bei all diesen Fehlern von Mehdorn?<\/em><\/p>\n<p>Es ist Zeit, endlich die eingerissene Praxis zu &uuml;berdenken, auch bei &ouml;ffentlichen Unternehmen den Aufsichtsrat mehrheitlich in die H&auml;nde von Wirtschaftsinteressenvertretern zu geben. Dies geschieht zurzeit, weil das allgemeine Vorurteil herrscht, Vertreter der Wirtschaft k&ouml;nnten die Kontrolle eines Unternehmens besser leisten als die Vertreter der Politik und als die Ministerialb&uuml;rokratie. <\/p>\n<p>Nicht nur die Erfahrung mit den von der Wirtschaft gepr&auml;gten Aufsichtsr&auml;ten der Bahn AG, der Post AG, der Telekom AG, der IKB, der HRE und der Commerzbank belehrt uns eines Besseren; meine eigene Erfahrung mit der so genannten Beh&ouml;rdenbahn der Jahre 1973 bis 1982 und der damaligen Kontrolle durch den Bundesverkehrsminister und meine Kollegen im Kanzleramt bringt mich zu dem Urteil, das die damalige Politik und die Ministerialb&uuml;rokratie die Kontrolle und innovative Steuerung der Bundesbahn keinesfalls schlechter erledigt hat, als die Interessenvertreter der Wirtschaft dies heute tun. Das Fazit ist klar. <\/p>\n<p>Noch etwas: Wenn es wirklich stimmt, wie behauptet wird, dass vor allem die Bundeskanzlerin zu Mehdorn h&auml;lt und die SPD Seite mit dem Verkehrsminister Tiefensee dies nicht mehr tut, dann w&auml;re dies doch ein vorz&uuml;glicher Konflikt, an dem die SPD sich endlich mal wieder profilieren k&ouml;nnte. Dem Entschluss, Mehdorn rauszuwerfen, w&uuml;rde die Mehrheit unseres Volkes folgen &ndash; die verkehrspolitisch Interessierten und Kundigen sowieso.<br>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Bahn mahnt Blogger wegen angeblichen Verrats von Gesch&auml;ftsgeheimnissen ab<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn m&ouml;chte Details der Aff&auml;re um die Durchleuchtung zehntausender Besch&auml;ftigter weiter aus dem Licht der &Ouml;ffentlichkeit heraushalten. So haben Anw&auml;lte des Transportkonzerns jetzt eine Abmahnung an den Betreiber des Blogs Netzpolitik.org, Markus Beckedahl, geschickt. Dieser hatte zuvor einen internen Pr&uuml;fbericht des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten zu den Vorg&auml;ngen als PDF-Datei und im Wortlaut ver&ouml;ffentlicht. Aus dem Gespr&auml;chsvermerk hatten im Vorfeld bereits zahlreiche Medien umfangreiche Passagen zitiert, das gesamte Dokument aber nicht ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/Bahn-mahnt-Blogger-wegen-angeblichen-Verrats-von-Geschaeftsgeheimnissen-ab--\/meldung\/126835\">Heise<\/a><\/li>\n<li><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Das n&auml;chste Spekulationsopfer<\/strong><br>\nIch kann die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenbruchs des Euro nicht beziffern. Aber wenn ich mir vorstelle, dass es Merkel oder Steinbr&uuml;ck sein werden, denen die Aufgabe zuf&auml;llt, den Euro zu retten, dann glaube ich eben, dass diese Wahrscheinlichkeit klar gr&ouml;&szlig;er als null ist. Die M&auml;rkte glauben das mittlerweile auch. Und das wiederum hei&szlig;t, dass mit der antieurop&auml;ischen Haltung unserer Regierung schon jetzt echte Kosten verbunden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Wolfgang-M%FCnchau-Das-n%E4chste-Spekulationsopfer\/469721.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Depfa zur&uuml;ck auf Anfang<\/strong><br>\nNach knapp 20 Jahren geht der Ausflug der Depfa in die freie Wirtschaft einem wenig r&uuml;hmlichen Ende entgegen. Bald ist sie wieder da, wo sie herkommt: Beim Staat (&hellip;)<br>\nDaran &auml;ndert sich nichts bis zum Jahreswechsel 1989\/90. Zu diesem Zeitpunkt wird die Depfa in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und hei&szlig;t nun Depfa Deutsche Pfandbriefbank. Der B&ouml;rsengang 1991 gilt als eine der erfolgreichsten Privatisierungen in Deutschland. Der Bund realisiert einen stolzen Emissionserl&ouml;s von 550 Mio. DM. Heute muss der Bund voraussichtlich 10 Mrd. Euro in den 2001 vom Immobilienteil abgetrennten Staatsfinanzierer Depfa stecken. Ein schlechtes Gesch&auml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:Pfandbriefe-in-der-Krise-Depfa-zur%FCck-auf-Anfang\/468717.html\">FTD<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Kommunen verspekulieren Steuergeld<\/strong><br>\nUm Schulden abzubauen, haben sich zahlreiche Gemeinden in NRW auf riskante Derivatgesch&auml;fte eingelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/02-04\/044.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Finanzkrise bringt BVG ins Schleudern<\/strong><br>\nEin riskantes Finanzgesch&auml;ft k&ouml;nnte die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) teuer zu stehen kommen. Die Krise in den USA hat dazu gef&uuml;hrt, dass Unternehmen, die an diesem Deal beteiligt waren, zahlungsunf&auml;hig geworden sind. Jetzt rechnet die BVG damit, dass sie haften muss &ndash; mit einem hohen Betrag. Ihre Wirtschaftspr&uuml;fer gehen derzeit davon aus, dass sich die Forderung auf rund 80 Millionen Euro belaufen k&ouml;nnte. Es sei nur noch eine &bdquo;Frage der Zeit&ldquo;, wann sie geltend gemacht wird. Das sagte der BVG-Vorstandsvorsitzende Andreas Sturmowski der Berliner Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/berlin\/119597\/index.php\">Berliner Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Im Sog der Rezession<\/strong><br>\nDie Weltwirtschaftskrise und der globale Transportsektor. Tats&auml;chlich wird der weltweite Transportsektor in all seinen Segmenten des G&uuml;ter- und Personenverkehrs von der Weltwirtschaftskrise in besonderem Ma&szlig; getroffen. Das trifft im Fall des G&uuml;tertransports zu auf die Hochseeschifffahrt, die Auslastung der H&auml;fen, die Luftfracht, die Binnenschifffahrt, den Lkw-Verkehr und den G&uuml;terverkehr auf Schienen. Im Fall des Personenverkehrs trifft diese Krise den internationalen Flugverkehr und den Pkw-Verkehr (teilweise auch den Schienenpersonenfernverkehr). Entsprechend schl&auml;gt der R&uuml;ckgang bei den geleisteten Tonnenkilometern und bei den geleisteten Personenkilometern auf jene Industrien, die die Verkehrstr&auml;ger herstellen und die Verkehrswege unterhalten und bauen, durch: Wir stehen vor einer tiefen Krise des internationalen Schiffbaus, der Werften, des Flugzeugbaus und &ndash; l&auml;ngst deutlich sichtbar &ndash; der internationalen Autoindustrie. Die Bahnindustrie (Lok- und Waggonbau; Gleisbau und -unterhalt) d&uuml;rfte erst verz&ouml;gert davon betroffen sein.<br>\nVon Winfried Wolf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/02-04\/024.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Unter den Autozulieferern geht die Angst um<\/strong><br>\nAls besonders gef&auml;hrdet gelten nun Zulieferer im Besitz von Beteiligungsgesellschaften, weil die Finanzinvestoren den von ihnen erworbenen Unternehmen in vielen F&auml;llen die hohen Schulden aufb&uuml;rden, die sie f&uuml;r den Kauf aufgenommen haben. Wegen der hohen Aufwendungen f&uuml;r Schuldzinsen und Tilgung wird das Geld selbst bei ansonsten gesunden Betrieben knapp und reicht oft nicht einmal mehr zur Finanzierung der Betriebsmittel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub1C361F33FC404444A08B1CFAE205D3E4\/Doc~EC06B3F174F3C40C490E895F8BD4664AF~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Gute Firmen in falscher Hand<\/strong><br>\nDie Krise in der Autozulieferindustrie birgt keineswegs f&uuml;r alle Firmen die gleichen Risiken. Das gr&ouml;&szlig;te Risiko f&uuml;r Jobs entsteht, wenn die Firma ihren eigenen Kaufpreis stemmen muss. Laut Oliver Burkhard, IG-Metall-Chef in Nordrhein-Westfalen, kommen in NRW ein Drittel aller Antr&auml;ge auf Landesb&uuml;rgschaften von Private-Equity-Gesellschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1669783&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe auch noch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Schuldenbremse<\/strong><br>\nIn der Rezession entpuppt sich das Schuldenspiel der Finanzinvestoren, alias Heuschrecken, als grob fahrl&auml;ssig. Die Insolvenz des Automobilzulieferers Edscha ist nur das j&uuml;ngste Beispiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1669757&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_topnews\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wenn Thomas P&uuml;tter, Chef des gr&ouml;&szlig;ten deutschen Finanzinvestors Allianz Capital Partners, einr&auml;umt, dass &uuml;bernommene Firmen &ldquo;in eine unverantwortliche Situation&rdquo; gebracht worden seien, wenn er klar stellt, dass die hohe Verschuldung &ldquo;keinen Wert geschaffen hat&rdquo;, dann sollte man nicht so naiv sein zu glauben, dass Heuschrecken nicht gewusst h&auml;tten, was sie taten. Es war doch klar, dass durch die &Uuml;berw&auml;lzung der Schulden, mit denen&nbsp;Private-Equity- Fonds ihre Eink&auml;ufe t&auml;tigten, auf die gekauften Unternehmen diese &auml;u&szlig;erst krisenanf&auml;llig wurden. Der Skandal&nbsp;sind aber nicht die auf kurzfristigen Profit ausgerichteten Heuschrecken, sondern das Versagen des Staates, der generell h&auml;tte verhindern m&uuml;ssen, dass &uuml;bernommene Unternehmen ihren eigenen Kaufpreis aufbringen m&uuml;ssen. Aber nein, was machte rot-gr&uuml;n? Der Verkauf von Beteiligungen an Unternehmen wurde gesetzlich f&uuml;r steuerfrei erkl&auml;rt.<\/em><\/p>\n<p>Jahrelang verkauften sich die Manager der Private-Equity-Branche als wundersame Sanierer, die an der B&ouml;rse unterbewertete Unternehmen aufkauften, diese sanierten und sp&auml;ter zu Traumrenditen wiederverkauften. Unl&auml;ngst erkl&auml;rte Poul Nyrup Rasmussen, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Europas und Mitglied des EU-Parlaments, dass die &uuml;berwiegende Mehrheit der Insolvenzen in Europa auf die Aktivit&auml;ten von Private-Equity-Fonds zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei und dass 70 Prozent der Unternehmen, die heute in der Krise seien, deshalb Probleme h&auml;tten, weil sie Private-Equity-Gesellschaften geh&ouml;rten. Zentrale Ursache sei die &Uuml;berschuldung der Unternehmen aufgrund von Private-Equity-Investitionen. Und er warnt davor, dass viele deutsche Unternehmen gerade jetzt aufgrund der niedrigen Aktienkurse f&uuml;r Private-Equity- Fonds interessant seien. &ndash; Wer jetzt auf die &ldquo;Selbsterkenntnisse&rdquo; eines &ldquo;Finanzinvestors&rdquo; wie Thomas P&uuml;tter vertraut, handelt extrem fahrl&auml;ssig. Neben vielem anderem muss diese Art von massiver Verschuldung der Unternehmen durch den Gesetzgeber bek&auml;mpft werden.<\/p>\n<p><em>Dazu passt auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>M&auml;rklin: Untergangsstimmung statt Feierlaune <\/strong><br>\nIm 150. Jahr des Bestehens m&uuml;ssen die Mitarbeiter des Modellbahn-Herstellers aufs Gehalt warten &ndash; 13 Millionen gingen 2007 f&uuml;r Beraterhonorare drauf, mehr als zehn Prozent des Gesamtumsatzes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1669702&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>EZB-Daten sch&uuml;ren &Auml;ngste vor Kreditkrise<\/strong><br>\nNeueste Daten zur Kreditvergabe der Banken im Euro-Raum wecken neue &Auml;ngste vor einer regelrechten Kreditkrise und einer Versch&auml;rfung der Rezession. Im Dezember vergaben die Institute erstmals seit Einf&uuml;hrung des Euro 1999 weniger Kredite an Firmen und Haushalte als im Vormonat, teilte die EZB jetzt mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/aktien\/:Weniger-Kredite-an-Firmen-EZB-Daten-sch%FCren-%C4ngste-vor-Kreditkrise\/467761.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Kreditkrise in den USA spitzt sich zu<\/strong><br>\nTrotz beispielloser staatlicher Hilfen f&uuml;r US-Banken spitzt sich die Kreditkrise in den USA weiter zu. Laut der viertelj&auml;hrlichen Bankenumfrage der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) haben die Institute bis Januar die Kreditanforderungen f&uuml;r Unternehmen und Haushalte weiter versch&auml;rft und die Zinsaufschl&auml;ge angehoben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:Von-der-Krise-zur-Klemme-Kreditkrise-in-den-USA-spitzt-sich-zu\/469479.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Pennystocks: Diese Aktien gibt es jetzt f&uuml;r ein paar Cent <\/strong><br>\nDer Ausverkauf an den deutschen B&ouml;rsen h&auml;lt an: In diesen Tagen werden immer mehr Aktien zu sogenannten Pennystocks degradiert &ndash; sie sind also weniger als einen Euro wert. Dazu z&auml;hlen etwa die Papiere des Chipherstellers Infineon. Experten warnen inzwischen vor einem dramatischen Bedeutungsverlust der B&ouml;rsen. (&hellip;)\n<p>Allein in den ersten Handelswochen des Jahres 2009 hat der Index schon mehr als elf Prozent verloren. Vergangenes Jahr betrug das Minus 40 Prozent. Wer sich Anfang 2008 daf&uuml;r entschied, 50 000 Euro in die Creme de la Creme der deutschen Wirtschaft zu investierten, hat nur noch 26.500 Euro &uuml;brig &ndash; den Steuerabzug auf die Dividenden nicht einkalkuliert. &hellip;<br>\nWie dramatisch die Lage ist, wird daran ersichtlich, dass der Dax und seine Schwesterindizes MDax (f&uuml;r mittelgro&szlig;e Gesellschaften) und TecDax (f&uuml;r Technologieunternehmen) inzwischen mit dem Chipproduzenten Infineon und dem Solarunternehmen Conergy zwei Pfennigaktien aufweisen. (&hellip;)<\/p>\n<p>Auch volkswirtschaftlich ist die B&ouml;rse in Deutschland in der Defensive. Das zeigen nicht nur die Pl&auml;ne der Bundesregierung, einzelne Banken und unter Umst&auml;nden sogar Industrieunternehmen zu verstaatlichen. Das wird auch an einer wichtigen Kennziffer deutlich: Betrug der Wert aller hierzulande notierten Aktiengesellschaften Anfang 2008 noch 2200 Mrd. Dollar, so ist diese Marktkapitalisierung inzwischen auf 965 Mrd. Dollar geschrumpft. Das klingt nach viel, entspricht aber nur mehr einem Anteil von rund 30 Prozent an der Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik &ndash; statt zwei Drittel wie vor gut einem Jahr. Manche &Ouml;konomen betrachten das Verh&auml;ltnis von B&ouml;rsenwert zum Bruttoinlandsprodukt als wichtigen Gradmesser f&uuml;r die marktwirtschaftliche Offenheit einer Volkswirtschaft. (AM: Unsinn) (&hellip;)<\/p>\n<p>Auch die Zahl der Menschen, die noch an die Anlageklasse Aktie oder unternehmerische Beteiligungen glauben, schwindet zusehends. Schon Mitte 2008 &ndash; vor der Lehman-Brothers-Pleite und dem folgenden Ausverkauf &ndash; war die Zahl der Anteilseigner auf unter zehn Millionen gerutscht. Nach Angaben des Deutschen Aktien-Instituts hat sich seither eine weitere Million Bundesb&uuml;rger von der B&ouml;rse verabschiedet. Wom&ouml;glich f&uuml;r immer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article3140831\/Diese-Aktien-gibt-es-jetzt-fuer-ein-paar-Cent.html#article_comment\">Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Die Sorge des Deutschen-Aktien-Instituts ist verst&auml;ndlich. Aber es ist die Sorge einer Lobbyorganisation. Es ist an der Zeit, n&uuml;chtern zu &uuml;berlegen, was uns die B&ouml;rsen volkswirtschaftlich bringen und ob sie betriebswirtschaftlich wirklich wichtig sind. Vermutlich ausgesprochen wenig. Wie wir nicht erst jetzt in der Finanzkrise merken, sondern schon w&auml;hrend der langen Jahre der Vorherrschaft des Share-holder-value-Denkens erlebt haben, f&uuml;hren die B&ouml;rsen st&auml;ndig zu Fehlentscheidungen &ndash; aus betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Sicht. Die Kurse sind durch Meinungsmache, also durch &Ouml;ffentlichkeitsarbeit der betroffenen Unternehmen und durch Fremdeinwirkung massiv zu beeinflussen. Die Kursausschl&auml;ge haben Unternehmen zu sehr kurzfristigen Planungen verleitet und sie sind volkswirtschaftlich betrachtet eine ma&szlig;lose Vergeudung, weil man die Vermittlung zwischen Sparern und Investoren auch anders und besser organisieren kann.<\/em><\/p>\n<p>Deshalb geh&ouml;rt es zur notwendigen Debatte um die Neuregelungen der Finanzm&auml;rkte, &uuml;ber die Funktion der B&ouml;rse und ihrer Organisation bis hin zum Verschwinden nachzudenken. Ich wei&szlig;, dass man dar&uuml;ber nicht nachdenken darf, obwohl die B&ouml;rsen heute Teil eines Casinobetriebs sind. <\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em> <a href=\"?p=3689\">&bdquo;Den Kapitalmarkt effizienter organisieren (&hellip;)<\/a>&ldquo; <\/p><\/li>\n<li><strong>Merkels M&auml;rchenstunde<\/strong><br>\nDie CDU verhei&szlig;t den B&uuml;rgern Steuersenkungen trotz Rekordschulden. Die Kanzlerin erweist sich damit einmal mehr als reine Machttaktikerin.\n<p>W&auml;re die CDU ehrlich, so w&uuml;rde sie den B&uuml;rgern jetzt sagen: Wir warten die weitere Entwicklung ab. Sobald irgendwann wieder Spielr&auml;ume da sind, wollen wir die Steuerzahler entlasten. Aber wann und in welchem Umfang das sein wird, kann derzeit niemand verl&auml;sslich vorhersagen.<\/p>\n<p>Stattdessen tut die CDU so, als k&ouml;nne man beides haben: den staatlichen Kampf gegen die Krise mit Hilfe von Rekordschulden und niedrigere Steuern. Rein theoretisch ist eine Steuerreform zwar weiterhin m&ouml;glich &ndash; wenn sie mehr oder weniger komplett gegenfinanziert w&uuml;rde. Aber das w&auml;re f&uuml;r die B&uuml;rger wenig verlockend.<\/p>\n<p>Dass es nach der Wahl tats&auml;chlich zu den versprochenen Steuersenkungen kommt, ist gleichwohl mehr als ungewiss. Im Zweifelsfall wird sich die CDU darauf berufen, dass die wirtschaftliche Lage leider, leider so schlecht sei, dass doch keine Entlastung m&ouml;glich sei. Diese M&ouml;glichkeit sollte sie den B&uuml;rgern aber ehrlicherweise schon vor der Wahl vor Augen f&uuml;hren. Detaillierte Pl&auml;ne f&uuml;r eine M&ouml;chte-Gern-Steuereform k&ouml;nnte sie sich dann sparen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2009\/06\/merkel-steuersenkungen-kommentar?page=1\">Die Zeit<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Abgesehen von den Besch&ouml;nigungen, dass etwa die Wirtschaft im vergangenen Jahr noch brummte, erkennt endlich auch die ZEIT, dass Merkel von &ouml;konomischen Zusammenh&auml;ngen kaum etwas versteht und sich ihre Politik auf die Bedienung der konservativen Klientel beschr&auml;nkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Aldi-Angebote und die Arbeitsrechte<\/strong><br>\nBillig-Computer und Billig-Mixer: Aldi l&auml;sst einer neuen Studie zufolge einen Gro&szlig;teil seiner Aktionsware unter menschenverachtenden Arbeitsbedingungen in China fertigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/342\/457004\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Bayerisches Verfassungsgericht weist Mindestlohn-Volksbegehren ab <\/strong><br>\nDas vom DGB Bayern initiierte Mindestlohn-Volksbegehren ist am heutigen Dienstag (3. Februar) vom Bayerischen Verfassungsgerichtshof f&uuml;r unzul&auml;ssig erkl&auml;rt worden. Das Gericht best&auml;tigte damit die Auffassung des bayerischen Innenministeriums, wonach f&uuml;r die Festsetzung von Mindestl&ouml;hnen nicht das Land, sondern der Bund zust&auml;ndig ist. F&uuml;r die Zulassung des Mindestlohn-Volksbegehrens hatte der DGB in Bayern im September vergangenen Jahres 219.000 Unterschriften beim Innenministerium eingereicht. &ldquo;Damit &uuml;ber Fragen der sozialen Gerechtigkeit, die die Menschen immer st&auml;rker bewegen, endlich abgestimmt werden kann, brauchen wir bundesweite Volksentscheide&rdquo;, erkl&auml;rt dazu der Verein Mehr Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mehr-demokratie.de\/752.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=4845&amp;tx_ttnews[backPid]=276&amp;cHash=0c70d578e0\">Mehr Demokratie<\/a><\/li>\n<li><strong>Laurenz Meyer (CDU) verk&uuml;ndet Unwahrheit &uuml;ber Hartz IV<\/strong><br>\nSo sagte Laurenz Meyer: &ldquo;Wir haben die Minijobs deshalb eingef&uuml;hrt, weil viele Hartz IV Empf&auml;nger zus&auml;tzlich einen Minijob (400 Euro Job) annehmen k&ouml;nnen, ohne daf&uuml;r Abz&uuml;ge zu bekommen.&rdquo; Roland Tremper, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer ver.di Berlin wollte den CDU Wirtschaftssprecher noch verbessern und fragte, ob Herr Meyer nicht die Ein-Euro Jobs meint. &ldquo;Nein!&rdquo;, sagte der CDU Politiker Laurenz Meyer, &ldquo;ich meine die Minijobs, also 400 Euro Jobs, das wissen Sie doch auch&rdquo;.\n<p>Doch der ranghohe CDU Politiker und Verfechter der Zeitarbeit hat Unrecht, denn ein Grundfreibetrag von 100 Euro gilt lediglich f&uuml;r alle Einkommen aus Erwerbst&auml;tigkeit. Das hei&szlig;t: Jeder ALG II Empf&auml;nger kann maximal 100 Euro verdienen, ohne dass seine Hartz IV-Leistungen gek&uuml;rzt werden. Aber vom Bruttoeinkommen, das zwischen 100 Euro und 800 Euro liegt, bleiben dem Betroffenen nur 20 Prozent (also maximal 140 Euro). Liegt das Einkommen dar&uuml;ber, sind 10 Prozent anrechnungsfrei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-hartz.de\/nachrichtenueberhartziv\/minijobshartziv72633.php\">Gegen Hartz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ratlosigkeit beim Rentenwert Ost?<\/strong><br>\n&ldquo;Das Treffen des Bundesarbeitsministers mit den Ministerpr&auml;sidenten ist eine weitere Entt&auml;uschung&rdquo;, erkl&auml;rte der Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarit&auml;t Dr. Bernd Niederland am Dienstag in Berlin zu Berichten &uuml;ber das Treffen von Olaf Scholz mit den Ministerpr&auml;sidenten der neuen L&auml;nder zum Thema Ost-Renten. &ldquo;Alle wissen seit l&auml;ngerer Zeit, dass die Frage der Angleichung des Rentenwerts Ost an den der alten L&auml;nder kompliziert ist. Um sich dies zu best&auml;tigen, muss man sich nicht treffen.&rdquo; Es sei nicht verwunderlich, wenn den Rentnerinnen und Rentnern im Osten die Geduld ausgeht, weil die Politik sich schwer tut, eine vern&uuml;nftige und gerechte L&ouml;sung zu erarbeiten.\n<p>&ldquo;Offenbar hat man sich selbst in eine Sackgasse hineinman&ouml;vriert. Man will ja durchaus etwas f&uuml;r die Menschen tun, aber es darf nichts kosten. Angesichts der Milliardenbetr&auml;ge f&uuml;r Banken und Gro&szlig;unternehmen d&uuml;rfen die sechs Milliarden Euro, die eine steuerfinanzierte L&ouml;sung f&uuml;r eine stufenweise Anhebung des Rentenwerts Ost am Ende kosten k&ouml;nnte, nicht auch noch locker gemacht werden&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.volkssolidaritaet.de\/cms\/Presse+_+Medien-p-4363\/Presse+aktuell-p-1951\/Ratlosigkeit+beim+Rentenwert+Ost_-p-13594.html\">Volkssolidarit&auml;t<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&Ouml;kobilanz von Energiesparlampen positiv<\/strong><br>\nDie &Ouml;kobilanz von Kompaktleuchtstofflampen ist erheblich besser als die &Ouml;kobilanz herk&ouml;mmlicher Gl&uuml;hlampen. Dies antwortet die Bundesregierung (Drcks. 16\/11585) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion. Die Bundesregierung teile die Einsch&auml;tzung der EU-Kommission, dass mit dem Verbot von herk&ouml;mmlichen Gl&uuml;hlampen die Marktdurchdringung mit energieeffizienteren und umweltfreundlichen Lampentechnologien gef&ouml;rdert werde. Die Energie- und Treibhausgasbilanz von Kompaktleuchtstofflampen sei vor allem wegen des niedrigeren Stromverbrauchs rund drei Viertel besser als bei vergleichbaren Gl&uuml;hbirnen.\n<p>Die FDP-Fraktion hatte in der Vorbemerkung der Kleinen Anfrage allerdings darauf hingewiesen, dass bei einer Leistungsdrosselung fossiler Kraftwerke aufgrund sparsamer Gl&uuml;hlampen die Energiekonzerne Emissionszertifikate verkaufen k&ouml;nnten. Diese k&ouml;nnten von der Industrie erworben werden, die damit mehr Kohlendioxid aussto&szlig;en k&ouml;nne. Ein Verbot von Gl&uuml;hlampen w&uuml;rde in der Gesamtbetrachtung nicht zu einer Emissionssenkung, sondern nur zu einer Emissionsverlagerung f&uuml;hren, schreibt die Fraktion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/115\/1611585.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 53 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Glos: L&auml;ngere Laufzeiten f&uuml;r Kernkraftwerke bedeuten eine preisg&uuml;nstigere, sichere und Klima schonende Stromerzeugung<\/strong><br>\nSiehe das <a href=\"http:\/\/politikprofiler.blogspot.com\/2009\/02\/stromexportrekorduberschu-im-jahr-2008.html\">ZDF-Video auf Politprofiler<\/a><\/li>\n<li><strong>Staatshilfe f&uuml;r die Deutsche Telekom <\/strong><br>\nDie Deutsche Telekom bekommt Staatshilfe, obwohl sie von der Krise kaum betroffen ist und neue Glasfasernetze viel preiswerter bauen k&ouml;nnte.\n<p>Am 18. Februar will das Bundeskabinett endg&uuml;ltig entscheiden, wie Bund, L&auml;nder und Gemeinden den Ausbau von Glasfasernetzen f&ouml;rdern. Vieles spricht daf&uuml;r, dass das Komma weit nach rechts geschoben wird. Seit Wochen mahnen Telekom-Chef Ren&eacute; Obermann und sein Cheflobbyist Wolfgang Kopf staatliche Hilfen an f&uuml;r die l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige Modernisierung der Kommunikationsinfrastrukturen und die Schlie&szlig;ung von Versorgungsl&uuml;cken auf dem Lande. Nur wenn es Zusagen f&uuml;r weitere Zusch&uuml;sse, neue B&uuml;rgschaften und entsch&auml;rfte Wettbewerbsregeln gebe, lohne sich die Milliardeninvestition in neue Glasfaser-Infrastrukturen f&uuml;r die Telekom.<\/p>\n<p>Es geht um viel Geld &ndash; und um unausgesch&ouml;pfte Sparm&ouml;glichkeiten. Bis 2018 will die Bundesregierung alle 39 Millionen Haushalte &uuml;ber superschnelle Glasfaser mit &Uuml;bertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde verbinden. Das kostet laut von der Telekom vorgelegten Kalkulationen rund 50 Milliarden Euro. &Uuml;berall im Land m&uuml;ssten neben die alten, mit einer Gesamtl&auml;nge von 1,5 Millionen Kilometer verteilten Kupferkabel neue Glasfaserkabel vergraben werden. Und das ist teuer.<\/p>\n<p>Bei Experten wachsen die Zweifel, ob der Totalumbau des Telekom-Netzes wirklich so teuer sein muss. Stellt Obermann absichtlich m&ouml;glichst hohe Milliardeninvestitionen in Aussicht, um eine Telekom-freundliche Regulierung durchzusetzen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmer-maerkte\/staatshilfe-fuer-die-deutsche-telekom-385644\/print\/\">Wirtschaftswoche<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Schlechte Aussichten im Einzelhandel<\/strong><br>\nIm Dezember schrumpften die Erl&ouml;se bereits den dritten Monat in Folge, und zwar um 0,6 Prozent zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Nach Abzug von Preisver&auml;nderungen blieb immer noch ein Minus von 0,2 Prozent. Experten bezeichneten das als Entt&auml;uschung und erwarten auch f&uuml;r das laufende Jahr keine Erholung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.capital.de\/politik\/100019116.html?mode=print\">Capital <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie hie&szlig; es doch noch zum Jahreswechsel im Handelsblatt: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/archiv\/einzelhandel-weihnachtsgeschaeft-macht-mut-fuer-die-zukunft;840906\">&bdquo;Einzelhandel: Weihnachtsgesch&auml;ft macht Mut f&uuml;r die Zukunft&ldquo;<\/a> <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer: Der Geisterkrieg<\/strong><br>\nDer Westen versucht, den internationalen Terrorismus in Afghanistan zu bek&auml;mpfen. Aber gegen die Attent&auml;ter der n&auml;chsten Generation helfen keine Bomben &ndash; denn sie sind l&auml;ngst unter uns.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/28004\/1\/1#texttitel\">SZ-Magazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Daewoo kauft Madagaskar auf<\/strong><br>\nEnde 2008 sicherte sich das s&uuml;dkoreanische Handelsunternehmen Daewoo Logistics die Rechte an 1,3 Millionen Hektar Land &ndash; etwa die H&auml;lfte der fruchtbaren Fl&auml;che der Insel. Daewoo, das die L&auml;ndereien f&uuml;r 99 Jahre pachtete, will Mais und Palm&ouml;l anbauen und die Ernte nach S&uuml;dkorea verschiffen. Die Firma, so Manager Shin Dong-Hyun, wolle die H&auml;lfte des s&uuml;dkoreanischen Maisbedarfs aus Madagaskar beziehen. Die Insel selbst ist auf Reisimporte angewiesen und rangiert im Welthungerindex auf einem der hinteren Pl&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1669756&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR <\/a><\/li>\n<li><strong>W&auml;sche holen f&uuml;r den Professor<\/strong><br>\nStudentische Hilfskr&auml;fte werden mangels Tarifvertrag ausgenutzt. &ndash; Die Tarifverhandlungen f&uuml;r Besch&auml;ftigte im &ouml;ffentlichen Dienst laufen. Bundesweit wollen auch rund 100.000 studentische Hilfskr&auml;fte profitieren. Sie sind als Tutoren in Lehrveranstaltungen, als Hilfskr&auml;fte von Professoren sowie in Laboren und Bibliotheken besch&auml;ftigt. Die Lohnerh&ouml;hung wird an ihnen allerdings vorbei gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/914120\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>BUYING YOUR WAY INTO HEAVEN: Education and Corruption in International Perspective<\/strong><br>\nEducation is commonly thought to be a haven for the young. No matter how unstable the polity, no matter how dismal the prospects for the economy, education investments are often treated as sacrosanct. This is one reason for the popularity of education as part of foreign aid. Who could object to providing more opportunity for young people to study? Recently however, it has been discovered that education systems can be as corrupt as other parts of government and the economy; and that values of fairness and impartiality, once thought to be universal characteristics of education systems, can be supplanted by the interests of specific individuals, families and ethnic groups. Education corruption has now been found in all regions of the world, but it manifests itself in different ways. How do these differ from one region to another? What should be done to minimize education corruption? And what should be done to protect universities and employers in areas situated where there is little corruption from the products of those parts of the world where education corruption is the norm. This book will explain the meaning of education corruption and how it works; it will provide illustrations from Asia, Africa, Southeastern Europe and the former Soviet Union, and it will propose actions and policies on the part of regional and international agencies to counter-act what is now likely to become a new and unexpected global crisis. \n<p>Target audiences: international agencies of the United Nations, regional agencies (specifically the EU), students and faculty in graduate schools of education globally.<br>\nYou can find the free preview at:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sensepublishers.com\/product_info.php?products_id=731&amp;osCsid=1a7a25254c30f7c81b52f872435532ec\">Buying your way Paperback<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung GL:<\/strong> Korruption auch in der Bildung? Der Autor, S. P. Heyneman, meint ja. Er beschreibt in seinem Buch viele F&auml;lle und zeigt, was man seiner Meinung nach dagegen tun kann.<\/em><\/p>\n<p><strong>Nochmals: Ifo-Chef Sinn fordert HRE-Verstaatlichung <\/strong><br>\nZu unserem gestrigen Hinweis Ziffer 7 schrieb uns unser Leser S.W.:<br>\nDer Kommentar von Herrn Sinn in der Tagesschau ist nicht nur deshalb verwerflich, weil er sonst eigentlich immer das Gegenteil behauptet hat, sondern weil er mitverantwortlich f&uuml;r das Desaster ist. Herr Sinn sitzt im <a href=\"http:\/\/ar06.hvb.de\/hvb\/de\/corpgov\/board\/\">Aufsichtsrat der Hypovereinsbank<\/a>. Die HRE ist als <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hypo_Real_Estate\">Abspaltung aus der Hypovereinsbank hervorgegangen<\/a>. Durch diese Abspaltung hat die HRE keinen Zugriff mehr auf das Einlagengesch&auml;ft der Hypovereinsbank, wodurch sie auf kurzfristige Kredite auf dem Kapitalmarkt angewiesen ist. Dies hat infolge der Finanzmarktkrise zu den Liquidit&auml;tsengp&auml;ssen gef&uuml;hrt.\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Das Letzte:<\/strong>\n<p><strong>Heinrich Alt<\/strong><br>\nDas Vorstandsmitglied der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit h&auml;lt die gr&ouml;&szlig;te und umstrittenste Arbeitsmarktreform in Deutschland f&uuml;r einen Erfolg. Heinrich Alt, der f&uuml;r die 6,8 Millionen Hartz IV-Empf&auml;nger zust&auml;ndig ist, lehnt h&ouml;here Regels&auml;tze ab: &ldquo;351 &euro; reichen nicht dauerhaft zum Leben. Aber das soll auch kein Mensch. Die Menschen sollen mit uns einen Weg zur&uuml;ck ins Arbeitsleben finden. Das soll der Anreiz sein und ist es auch f&uuml;r fast alle&rdquo;, sagt der Arbeitsmarktexperte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/maischberger\/sendung.asp?datum=03.02.2009&amp;startseite=true\">Das Erste, Menschen bei Maischberger<\/a><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Regelsatz ein Anreiz f&uuml;r &bdquo;fast alle&ldquo;? Vielleicht fragt ja jemand in der Sendung, wie die 2,220 Millionen im Januar 2009 registrierten Hartz IV-Empf&auml;nger und die insgesamt 5,666 Millionen arbeitsuchende M&auml;nner und Frauen durch die Bundesagentur angesichts der ungleich kleineren und rasch sinkenden Zahl offenener Stellen einen Weg zur&uuml;ck ins Arbeitsleben finden k&ouml;nnen.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Mehdorn verschweigt weiteren Daten-Skandal<\/li>\n<li>Bahn mahnt Blogger wegen angeblichen Verrats von Gesch&auml;ftsgeheimnissen ab<\/li>\n<li>Das n&auml;chste Spekulationsopfer<\/li>\n<li>Depfa zur&uuml;ck auf Anfang<\/li>\n<li>Kommunen verspekulieren Steuergeld<\/li>\n<li>Finanzkrise bringt BVG ins Schleudern<\/li>\n<li>Im Sog der Rezession<\/li>\n<li>Unter den Autozulieferern geht die Angst um<\/li>\n<li>Zur Kreditkrise<\/li>\n<li>Deutsche Pennystocks: Diese Aktien gibt es jetzt f&uuml;r<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3742\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3742","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3742","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3742"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3742\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3742"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3742"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3742"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}