{"id":37440,"date":"2017-03-17T08:26:25","date_gmt":"2017-03-17T07:26:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440"},"modified":"2017-03-20T13:17:52","modified_gmt":"2017-03-20T12:17:52","slug":"hinweise-des-tages-2836","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440#h01\">Niederlande: Der unbeachtete Rechtsrutsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440#h02\">Die Gr&uuml;nen lassen gr&uuml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440#h03\">Merkel und Xi werben f&uuml;r Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440#h04\">Seehofer bei Putin: Der gel&auml;uterte Nebendiplomat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440#h05\">Bahn bleibt Finanzholding<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440#h06\">Von Angstklauseln und Schwarze-Peter-Gesetzgebung: der Kindergeld-Gesetzentwurf des BMF<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440#h07\">Wie sind die Verm&ouml;gen in Deutschland verteilt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440#h08\">45 Min: Steuern? Tricksen wie die Gro&szlig;en!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440#h09\">Stimmt das: &bdquo;Berliner Polizisten bekommen weniger Geld als Hartz-IV-Empf&auml;nger&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440#h10\">Kein Bedarf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440#h11\">Cash f&uuml;r die Airbase Ramstein: Millionen und mehr Personal f&uuml;r US-Flugplatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440#h12\">Anschl&auml;ge in Damaskus: Al-Qaida in Syrien auf der Verliererstrecke mit brutaler Gegenwehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440#h13\">Fassbomben und Kulleraugen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440#h14\">&ldquo;Antideutsche&rdquo; &ndash; Ga Ga Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37440#h15\">Das Letzte: Mith&auml;ftling fotografierte heimlich Uli Hoene&szlig; &ndash; Gef&auml;ngnisstrafe<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Niederlande: Der unbeachtete Rechtsrutsch<\/strong><br>\nIn ganz Europa waren letzte Nacht die Augen auf die Wahlen in den Niederlanden gerichtet. Die gro&szlig;e Frage war: Geht der globale Aufstieg der extremen Rechten weiter? Nun herrscht scheinbar Erleichterung, Geert Wilders wurde nicht Erster. Doch es gibt keinen Grund f&uuml;r Zufriedenheit, argumentiert Historiker Pepijn Brandon im Interview mit mosaik-Redakteur Benjamin Opratko. Die extreme Rechte hat sich weiter konsolidiert, Hetze und Rassismus haben das politische System durchdrungen.<br>\nGeert Wilders Partei PVV ist bei den gestrigen Wahlen weit hinter den Erwartungen zur&uuml;ckgeblieben. Wilders hat nur knapp &uuml;ber 13 Prozent erhalten und liegt weit abgeschlagen hinter der rechtsliberalen VVD von Ministerpr&auml;sident Mark Rutte. Ist das ein Zeichen, dass der Aufstieg der Rechten ein Ende gefunden hat? Waren wir gar die ganze Zeit zu &auml;ngstlich?<br>\nNein, ich denke nicht. Nat&uuml;rlich ist es eine gute Nachricht, dass die PVV nicht st&auml;rkste Partei geworden ist. Aber es gibt keinen Anlass f&uuml;r Zufriedenheit &ndash; aus zwei Gr&uuml;nden. Erstens hat die PVV trotzdem dazugewonnen, sie hat nun 20 statt 15 Sitze im Parlament und ist voraussichtlich die zweitst&auml;rkste Partei. Der zweite Grund ist, dass eine enorme Radikalisierung in der moderaten Rechten stattgefunden hat. Das war schon w&auml;hrend der gesamten letzten Regierungsperiode zu beobachten und hat sich in den letzten Wochen extrem zugespitzt. Mark Rutte, der die Wahl mit seiner Partei VVD gewonnen hat, hat einen offen rechtspopulistischen Wahlkampf gef&uuml;hrt. Er hat &ouml;ffentlich erkl&auml;rt, dass MigrantInnen &bdquo;nach Hause gehen&ldquo; sollten wenn ihnen die &bdquo;holl&auml;ndischen Werte&ldquo; nicht passen &ndash; oder, in seinen Worten, wenn sie sich &bdquo;nicht normal verhalten&ldquo; k&ouml;nnten. Er hat den Konflikt mit der T&uuml;rkei eskaliert und sogar anti-t&uuml;rkische Ausschreitungen provoziert, allein aus wahltaktischen Gr&uuml;nden.<br>\nAber die Radikalisierung betrifft nicht nur die VVD. Auch die christlich-konservative CDA, die ebenfalls zu den Gewinnern der Wahl geh&ouml;rt, hat offen gegen MuslimInnen gehetzt. Ihr Anf&uuml;hrer hat erkl&auml;rt, dass die &bdquo;j&uuml;disch-christliche Tradition&ldquo; seit Jahrtausenden f&uuml;r die Befreiung der Frauen stehe. Das ist eine bemerkenswerte Position f&uuml;r eine Partei, die bis vor kurzem f&uuml;r ein komplettes Abtreibungsverbot war und weiterhin gegen die &Ouml;ffnung der Ehe f&uuml;r alle ist. Was wir also sehen ist die vollst&auml;ndige &Uuml;bernahme der Sprache der Rechtspopulisten durch die Mitte-Rechts-Parteien. Das wichtigste Ergebnis der Wahl ist also zun&auml;chst die Konsolidierung der extremen Rechten und eine Versch&auml;rfung der Hetze und des Rassismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mosaik-blog.at\/wahlen-niederlande-geert-wilders-pvv-rutte-jesse-klaver\/\">mosaik<\/a>\n<p><strong>dazu: Die niederl&auml;ndische Regierung verliert &ndash; die Linke auch! Rassismus und der Rechtsruck in den Niederlanden<\/strong><br>\nDie niederl&auml;ndische Regierung ist abgew&auml;hlt, so muss das Fazit der gestrigen Wahl lauten. Der Niedergang der niederl&auml;ndischen Sozialdemokratie war schon lange bef&uuml;rchtet wurden, dass sie mehr als 75 Prozent ihrer Sitze (-29 Sitze) verloren hat, ist dennoch &uuml;berraschend, auch wenn es sich in den den Trend des Niedergangs europ&auml;ischer sozialdemokratischer Parteien einreiht. Die niederl&auml;ndische PvdA hat ebenso wie ihre Schwesterparteien Pasok (Griechenland) 2012 und Labour (Irland) 2016 massiv an Zustimmung eingeb&uuml;&szlig;t, nachdem sie sich an einer mitte-rechts Regierung beteiligt hat, die neoliberale Programme beschloss. Im Gegensatz zu Irland und Griechenland profitierte allerdings nicht die Linke, welche in Form der SP sogar einen Sitz verlor, sondern die linksliberalen Kr&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/niederlaendische-regierung-verliert-antirassismus-siegt\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Gr&uuml;nen lassen gr&uuml;ssen<\/strong><br>\nHallo,<br>\ndie niederl&auml;ndischen Gr&uuml;nen konnten einen tollen Wahlerfolg einfahren. eine herzlichsten Gl&uuml;ckw&uuml;nsche! Das Ergebnis hat gezeigt: Gr&uuml;n wirkt und Demokratie und Menschlichkeit gewinnt. Die Niederl&auml;nder haben mit dieser Wahl Hass und Nationalismus die rote Karte gezeigt. [&hellip;]<br>\nWir Gr&uuml;ne glauben an die Zukunft Europas und setzen uns f&uuml;r ein besseres Europa ein. Nimm an einer der &ldquo;March for Europe&ldquo; Demonstrationen teil oder schlie&szlig;e dich einer der zahlreichen &ldquo;Pulse of&rdquo; Versammlungen am Sonntag den 26.3. an. Termine und Orte findest du hier.<br>\nQuelle: Newsletter der Gr&uuml;nen (nicht online)\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das nun auch die Gr&uuml;nen &bdquo;Pulse of Europe&ldquo; unterst&uuml;tzen war ja schon fast absehbar. Wenn es oberfl&auml;chliche Gemeinpl&auml;tze zu Europa zu verteilen gibt, ohne dabei substanzielle Kritik zu &auml;u&szlig;ern, d&uuml;rfen unsere lieben Gr&uuml;nen ja nicht fehlen. Und noch was, liebe Gr&uuml;ne: In den Niederlanden hat die Partei &bdquo;GroenLinks&ldquo; gut abgeschnitten &ndash; eine Partei, die das Attribut &bdquo;links&ldquo; bereits im Namen tr&auml;gt. Gr&uuml;n und links? Ja, liebe Gr&uuml;ne. Das sind die M&auml;dels und Jungs an Eurer Basis, die Euer Spitzenpersonal nicht ernst nehmen will.<\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu &bdquo;Pulse of Europe&ldquo; bitte auch die beiden Artikel &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37404\">Pulse of Europe &ndash; Worum geht es?<\/a>&ldquo; und &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37421\">Erhellende Lesermails zu Pulse of Europe: ein ziemlich &uuml;bles PR-Machwerk.<\/a>&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Merkel und Xi werben f&uuml;r Freihandel<\/strong><br>\nDie deutsche und die chinesische Regierung wollen gemeinsam f&uuml;r den Freihandel eintreten. &ldquo;Bundeskanzlerin Angela Merkel und der chinesische Staatspr&auml;sident Xi Jinping haben heute in einem Telefonat bekr&auml;ftigt, sich gemeinsam f&uuml;r freien Handel und offene M&auml;rkte einzusetzen&rdquo;, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit.<br>\nBeide h&auml;tten insbesondere &uuml;ber die Rahmenbedingungen f&uuml;r den Ausbau der Elektromobilit&auml;t in China gesprochen. Das solle der deutschen Autoindustrie erlauben, weiter erfolgreich im chinesischen Markt t&auml;tig zu sein. Merkel und Xi h&auml;tten zudem vereinbart, ihre Zusammenarbeit im Rahmen der deutschen G20-Pr&auml;sidentschaft fortzusetzen, hie&szlig; es weiter.<br>\nMerkel ist am Freitag in Washington bei US-Pr&auml;sident Donald Trump zu Besuch. Es ist ihr erstes Treffen mit dem neuen US-Pr&auml;sidenten, der Anh&auml;nger einer protektionistischen Wirtschaftspolitik ist. International wird bef&uuml;rchtet, dass Trump im Welthandel eine &Auml;ra der Handelsschranken einl&auml;utet. Solche Tendenzen der neuen US-Regierung werden von den Exportnationen Deutschland und China mit Sorge beobachtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/angela-merkel-und-xi-jinging-warnen-vor-protektionismus-a-1139104.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist sicher keine gro&szlig;e &Uuml;berraschung, dass die L&auml;nder mit den weltweit gr&ouml;&szlig;ten Export&uuml;bersch&uuml;ssen f&uuml;r den Freihandel werben. Aber es sollte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass der Freihandel gerade f&uuml;r die B&uuml;rger nicht per se einen Vorteil bringt, sondern prim&auml;r f&uuml;r die gro&szlig;en internationalen Konzerne und deren Shareholder und Eigent&uuml;mer. Zudem ist die Kritik an den deutschen Export&uuml;bersch&uuml;ssen mehr als gerechtfertigt.<\/em><br>\n<em>Es sei davor gewarnt nun China gegen die USA in Stellung zu bringen und sich dem Glauben hinzugeben die Volksrepublik China sei ein Verb&uuml;ndeter gegen die USA. Man sollte nicht vergessen, Trump ist nicht Amerika. Immerhin sitzt in den USA kein einziger Mensch wegen Kritik an Trump im Gef&auml;ngnis. Demonstrationen gegen Trump k&ouml;nnen in den ganzen USA ohne bekannte Repression stattfinden. Auch der Rechtsstaat funktioniert leidlich, wie die erneute Aufhebung des Einreiseverbotes f&uuml;r Menschen aus bestimmten islamischen L&auml;ndern zeigt. Von einer umfassenden Internetzensur ist in den USA auch nichts bekannt. In China ist dies anders. Die Volksrepublik China ist und bleibt eine Parteidiktatur in der die Rechte des einzelnen B&uuml;rgers nichts z&auml;hlen. Zudem ist es v&ouml;llig naiv zu glauben, China w&uuml;rde Europa oder Deutschland als Partner sehen. Freihandel bedeutet f&uuml;r die chinesischen Machthaber in erster Linie auch Schl&uuml;sseltechnologien zu &uuml;bernehmen, wie beispielsweise die Firmenk&auml;ufe insbesondere deutscher Technologieunternehmen zeigen. Aber Merkel scheint eine besondere Affinit&auml;t zu Diktaturen und autorit&auml;ren Regimen zu haben, wie schon der Fl&uuml;chtlingsdeal mit Erdogan und der sehr moderate Umgang mit ihm zeigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Seehofer bei Putin: Der gel&auml;uterte Nebendiplomat<\/strong><br>\nHorst Seehofer besucht schon wieder Wladimir Putin &ndash; mit gro&szlig;er Delegation. Er versucht es nach seiner missratenen Reise vor einem Jahr mit ein bisschen mehr Diplomatie und gibt den Gesandten der Kanzlerin.<br>\nErnst blickt Horst Seehofer drein, als er das dunkelget&auml;felte Caf&eacute; des Nobelhotels Ritz Carlton betritt. Gerade hat er eine Stunde 45 Minuten dr&uuml;ben im Kreml mit Wladimir Putin gesprochen.<br>\nJetzt sitzt er den Journalisten gegen&uuml;ber &ndash; der bayerische Ministerpr&auml;sident versucht so etwas wie einen Neustart als Nebendiplomat. Er f&uuml;hlt sich seit Februar 2016 missverstanden, als er am gleichen Ort nach seinem letzten Besuch bei Putin eine Pressekonferenz gab. Den Eindruck dieser Reise will er vergessen machen.<br>\nDamals, vor einem Jahr, hatte Seehofer bei Putin noch f&uuml;r die Aufhebung der Sanktionen geworben &ndash; ein direkter Angriff auf die Russland-Politik von Angela Merkel. Der Ministerpr&auml;sident bezeichnete es als &ldquo;nobel&rdquo;, dass sich der russische Staatschef nicht in die Diskussion in Deutschlands Fl&uuml;chtlingspolitik einmische. Dabei hatte der russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow allerdings mit &Auml;u&szlig;erungen zum Fall des 13-j&auml;hrigen M&auml;dchens Lisa in Berlin die Fl&uuml;chtlingshysterie befeuert, ein Fall der mit Fl&uuml;chtlingen nichts zu tun hatte. Seehofer nannte den Krieg in der Ostukraine zudem nur &ldquo;Schie&szlig;ereien&rdquo;.<br>\nDie Reaktionen waren verheerend: Zu verharmlosend, zu unkritisch habe sich der bayerische Regierungschef gegen&uuml;ber dem russischen Pr&auml;sidenten gezeigt. Naiv sei er, ein &ldquo;f&uuml;nftklassiger Au&szlig;enpolitiker&rdquo;, musste sich Seehofer anh&ouml;ren. Er habe sich einfach &uuml;bersch&auml;tzt. Auch in der bayerischen Staatskanzlei war man von dem Echo auf die Reise Reise im Februar 2016 nicht angetan. Dass der CSU-Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber Putin auch noch um den Hals gefallen war, obwohl die Russen gerade die Zivilbev&ouml;lkerung in Aleppo bombardierten, kam in Bayern nicht gut an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/horst-seehofer-bei-wladimir-putin-in-moskau-der-gelaeuterte-nebendiplomat-a-1139087.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Dieser Spiegel online Artikel sagt mehr dar&uuml;ber, wie heruntergekommen die Spiegel\/Spiegel online-Redaktion inzwischen ist als &uuml;ber den Besuch Seehofers in Moskau. Speichelleckerei gegen&uuml;ber Angela Merkel, herablassende M&auml;kelei gegen&uuml;ber den Bayern, deren Sondertouren ich bemerkenswert finde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bahn bleibt Finanzholding<\/strong><br>\nRichard Lutz soll dem &uuml;berraschend abgetretenen Chef R&uuml;diger Grube nachfolgen. R&uuml;ckzug aus der Fl&auml;che bleibt Unternehmensstrategie (&hellip;)<br>\nAls &raquo;Finanzer&laquo; steht Lutz mit seiner vermeintlichen &raquo;Universalerfahrung&laquo; nicht f&uuml;r den fl&auml;chendeckenden und umweltfreundlichen Schienenpersonen- und G&uuml;terverkehr im Stammland der Deutschen Bahn, sondern in erster Linie f&uuml;r eine Finanzholding, die nach Renditegesichtspunkten Unternehmen kauft und verkauft. Der Ausbau des Konzerns zum Global Player der Logistik ist erkl&auml;rtes Ziel. So ging die DB-Spitze seit der Jahrhundertwende unter dem damaligen Bahn-Chef Hartmut Mehdorn und mit ausdr&uuml;cklicher R&uuml;ckendeckung durch Kanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) weltweit auf Einkaufstour und kaufte nicht nur Bahn- und Busunternehmen, sondern Logistiker, Lkw-Flotten, Fluglinien und Reedereien auf. Damit verschuldete sich die 1994 durch den Bund komplett entschuldete DB AG wieder in Milliardenh&ouml;he.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/307246.bahn-bleibt-finanzholding.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Von Angstklauseln und Schwarze-Peter-Gesetzgebung: der Kindergeld-Gesetzentwurf des BMF<\/strong><br>\nDarf Deutschland Unionsb&uuml;rgern, die in Deutschland besch&auml;ftigt sind, das Kindergeld k&uuml;rzen, wenn ihre Kinder nicht in Deutschland wohnen? Ein in dieser Woche im Kabinett diskutierter Referentenentwurf aus dem Bundesministerium f&uuml;r Finanzen (BMF) meint: ja, oder genauer: wenn die Europ&auml;ische Union es erlaubt! Er m&ouml;chte das Kindergeld auf der Grundlage einer f&uuml;r das Einkommenssteuerrecht entwickelten &bdquo;L&auml;ndergruppeneinteilung&ldquo; k&uuml;rzen, soweit dies nach den Verh&auml;ltnissen des Wohnsitzstaates des Kindes notwendig und angemessen ist.<br>\nDie Kommission h&auml;lt dagegen: Wer in Deutschland Steuern zahlt, muss auch die gleichen sozialen Leistungen erhalten, meint die f&uuml;r Soziales zust&auml;ndige Kommissarin Marianne Thyssen. So einfach ist die Welt der deutschen Transfersysteme nat&uuml;rlich nicht. Das Kindergeld wird nach &sect; 31 EStG nicht gezahlt, weil Menschen Steuern zahlen, sondern weil sie Kinder haben, deren Existenzminimum nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts von der Einkommenssteuer freigestellt werden muss. F&uuml;r Personen mit h&ouml;heren Einkommen treten an die Stelle des Kindergelds die dann g&uuml;nstigeren Kinderfreibetr&auml;ge. Das Kindergeld ist also zwar eine Sozialleistung, die aber im Hinblick auf das steuerrechtlich freizustellende Existenzminimum fast ausschlie&szlig;lich &uuml;ber das Einkommenssteuerrecht abgewickelt wird. F&uuml;r Personen, die aufgrund ihres geringen Einkommens gar nicht oder nur geringf&uuml;gig steuerlich belastet werden, ist das Kindergeld allerdings vorwiegend eine Ma&szlig;nahme der Familienf&ouml;rderung, und um diesen Personenkreis d&uuml;rfte es hier vorwiegend gehen. Sie erhalten Kindergeld, auch wenn sie nur geringe oder gar keine Steuern bezahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/verfassungsblog.de\/von-angstklauseln-und-schwarze-peter-gesetzgebung-der-kindergeld-gesetzentwurf-des-bmf\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie sind die Verm&ouml;gen in Deutschland verteilt?<\/strong><br>\nDie Privatverm&ouml;gen sind in Deutschland sehr ungleich verteilt. Der sogenannte Gini-Koeffizient f&uuml;r Verm&ouml;gen lag 2014 bei 0,76. Auf einen &auml;hnlich hohen Wert kommt in der Eurozone nur &Ouml;sterreich. Je n&auml;her der Koeffizient am Wert 1 liegt, desto gr&ouml;&szlig;er ist die Ungleichverteilung und desto st&auml;rker sind die Verm&ouml;gen bei wenigen Reichen konzentriert.<br>\nInsgesamt besitzen die wohlhabendsten zehn Prozent der Haushalte zusammen etwa 60 Prozent des Gesamtverm&ouml;gens, netto, also abz&uuml;glich Schulden. Die unteren 20 Prozent besitzen gar kein Verm&ouml;gen. Etwa neun Prozent aller Haushalte haben negative Verm&ouml;gen, sie sind verschuldet.<br>\nDas durchschnittliche Nettoverm&ouml;gen lag 2014 laut Bundesbank bei 214.500 Euro. Der Mittelwert der Nettoverm&ouml;gen, der sogenannte Median, lag allerdings deutlich niedriger. Der Median ist genau der Wert, der in der Mitte liegt, wenn man die Haushalte in eine reichere und eine &auml;rmere H&auml;lfte teilt. Das Verm&ouml;gen des Haushalts in der Mitte der Verteilung betrug 2014 netto 60.400 Euro (siehe Grafik: 50. Perzentil). Die gro&szlig;e Differenz zwischen Durchschnitts- und Medianverm&ouml;gen ist ein Indiz f&uuml;r hohe Ungleichheit.<br>\nWer ein Verm&ouml;gen von mehr als 722.000 Euro besitzt, geh&ouml;rt in Deutschland zu den oberen f&uuml;nf Prozent. Zum Verm&ouml;gen z&auml;hlen Sachverm&ouml;gen wie Immobilien, Unternehmen, Schmuck oder Autos und Finanzverm&ouml;gen inklusive Wertpapiere und Aktien. Davon abgezogen werden Schulden wie Hypotheken oder Kredite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/107575_107592.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>45 Min: Steuern? Tricksen wie die Gro&szlig;en!<\/strong><br>\nMit ihrer Dokumentation &ldquo;Steuern? Tricksen wie die Gro&szlig;konzerne!&rdquo; liefern Gesine Enwaldt und Malte Heynen einen tiefen Einblick in die Welt der Steuervermeider. Nach dem Vorbild der internationalen Konzerne versuchen sie, f&uuml;r ihre kleine mittelst&auml;ndische Produktionsfirma ein Steuerschlupfloch zu buddeln. Die Wege der Global Player ins Steuerparadies sind hochkomplex und die Autoren sammeln f&uuml;r ihren Versuch jede Menge Sachverstand und Informationen. Sie treffen ehemalige Steuerfahnder, Whistleblower, Finanzexperten. Dabei entwirren sie die dreisten Methoden der Konzerne &ndash; und ganz nebenbei lernen sie einiges &uuml;ber die Macht der Finanzlobby. Au&szlig;erdem finden die Autoren Antworten auf die Frage, warum eigentlich die Politik die Steuerschlupfl&ouml;cher nicht schlie&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/45_min\/Steuern-Tricksen-wie-die-Grossen,sendung620878.html\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Stimmt das: &bdquo;Berliner Polizisten bekommen weniger Geld als Hartz-IV-Empf&auml;nger&ldquo;?<\/strong><br>\nNimmt es der Leiter eines Betrugsdezernats beim Berliner Landeskriminalamt als Gewerkschafter (GdP) mit dem Einkommen nicht so genau? Und warum verbreitet &bdquo;Die Welt&ldquo; (Online) und &bdquo;Huffington Post Deutschland&ldquo; (Online) den &bdquo;alternativ-faktischen Vergleich&ldquo; offensichtlich ungepr&uuml;ft &ndash; unter &Uuml;berschriften wie &bdquo;Weniger Gehalt als Hartz&ldquo;, &bdquo;Deutschlands Hartz-IV-Polizisten arbeiten in Berlin&ldquo; und &bdquo;Gewerkschaft schl&auml;gt Alarm: Berliner Polizisten bekommen weniger Geld als Hartz-IV-Empf&auml;nger&ldquo;: siehe dazu die einseitige BIAJ-Kurzmitteilung &ldquo;Stimmt das: &hellip;?&rdquo; vom 15. M&auml;rz 2017<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/896-stimmt-das-berliner-polizisten-bekommen-weniger-geld-als-hartz-iv-empfaenger.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kein Bedarf<\/strong><br>\nWer sich in Zukunft an einer Sitzblockade gegen Nazis beteiligt und beim Abf&uuml;hren durch die Polizei nicht fromm wie ein Lamm von dannen zieht, geht drei Monate hinter Gitter. So will es eine Strafrechtsreform, die noch diesen Monat durchs Parlament soll. Attacken gegen Polizisten und Rettungskr&auml;fte werden in Zukunft nicht nur h&auml;rter bestraft, sondern auch die Schwelle f&uuml;r strafbares Verhalten nach unten gesetzt. Dabei muss der Beamte gar nicht zu Schaden kommen. Der Reflex, sich aus dem schmerzhaften Polizeigriff zu l&ouml;sen, reicht v&ouml;llig aus.<br>\nIn der Begr&uuml;ndung beruft sich das Justizministerium auf eine Statistik, die Experten f&uuml;r v&ouml;llig irref&uuml;hrend halten. Von mehr als 60.000 Angriffen gegen Polizisten ist da die Rede, Tendenz steigend. Allerdings sind darunter auch eingestellte Verfahren erfasst. W&auml;hrend diese Zahl tats&auml;chlich steigt, zeigt ein genauerer Blick: Die Zahl der Taten, bei denen Polizisten tats&auml;chlich zu Schaden gekommen sind, ist eher r&uuml;ckl&auml;ufig. Und f&uuml;r diese gibt es bereits harte Strafen. Dennoch sieht Justizminister Heiko Maas Handlungsbedarf. Damit springt er auf eine Argumentation auf, die ein Bild von Deutschland als ein im Strudel der Gewalt verhaftetes Land zeichnet. Ein Bild, das Rechte propagieren.<br>\nIm Grundsatzprogramm der AfD steht genau das: mindestens drei Monate Haft f&uuml;r Angriffe gegen &bdquo;Amtspersonen&ldquo;, da diese Opfer einer &bdquo;immer mehr um sich greifenden Aggressivit&auml;t&ldquo; seien. Dass man Rechtspopulisten nicht beikommt, indem man ihre Forderungen erf&uuml;llt, sollte langsam in den K&ouml;pfen der Politiker angekommen sein. Umso frustrierender, wenn sie es dennoch tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lfb\/kein-bedarf\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Cash f&uuml;r die Airbase Ramstein: Millionen und mehr Personal f&uuml;r US-Flugplatz<\/strong><br>\nEs ist ein gigantisches Projekt: Die USA planen, f&uuml;r rund 95 Millionen Euro den US-Flugplatz in Ramstein auszubauen. Au&szlig;erdem soll der Standort personell verst&auml;rkt werden. [&hellip;]<br>\nRamstein profitiert von Personal und Angeh&ouml;rigen<br>\nB&uuml;rgermeister Hechler zeigte sich erfreut von den US-Pl&auml;nen. Ramstein werde zwar nicht gr&ouml;&szlig;er, aber auf der Liegenschaft werde es Zuwachs geben. &ldquo;750 Dienstposten mehr, das hei&szlig;t es k&ouml;nnte sein, dass mit Familienangeh&ouml;rigen bis zu 2.000 Menschen mehr hier leben. Die nutzen die Schulen, die kommen in die Kinderg&auml;rten, gehen nat&uuml;rlich auch in die Gesch&auml;fte, nutzen das Gewerbe.&rdquo; Mit jedem Einwohner gewinne man zudem Schl&uuml;sselzuweisungen des Landes hinzu, sagte Hechler dem SWR.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rp\/kaiserslautern\/cash-fuer-die-airbase-ramstein-millionen-und-mehr-personal-fuer-us-flugplatz\/-\/id=1632\/did=19184070\/nid=1632\/m49hng\/\">SWR<\/a>\n<p><em>Mail einer NachDenkSeiten-Leserin an den SWR: <\/em><br>\n<em>Betreff: US-Basis Ramstein Beitrag vom 14.03.2017<\/em><br>\n<em>Welch ein einseitiger Beitrag. Wo sind die anderen Meinungen? Verdienen an Arbeitspl&auml;tzen, die unmittelbar von Kriegseins&auml;tzen in anderen L&auml;ndern abh&auml;ngen! Drohneneins&auml;tze, die unschuldige Menschen treffen, und die Leute freuen sich &uuml;ber ihren Verdienst daran. Sind das die christlichen Werte des Abendlandes? Sollten sie weiterhin solch einseitige Berichterstattung zeigen, werde ich die Sendung nicht mehr ansehen!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> An dieser Meldung und der Kommentierung durch B&uuml;rgermeister und Medien wird sichtbar, wie Restauration aussieht. Noch in den achtziger und Anfang der Neunzigerjahre haben Abgeordnete und B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger gemeinsam f&uuml;r Konversion, also f&uuml;r den Ersatz milit&auml;rischer T&auml;tigkeit durch zivile T&auml;tigkeit geworben und gek&auml;mpft. Jetzt decken Arbeitspl&auml;tze, vermehrte Schl&uuml;sselzuweisungen und die Ums&auml;tze der Gesch&auml;fte in der Region alles zu &ndash; auch Mord und Totschlag, der von Ramstein ausgeht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Anschl&auml;ge in Damaskus: Al-Qaida in Syrien auf der Verliererstrecke mit brutaler Gegenwehr<\/strong><br>\nDie Dschihadisten demonstrieren, dass sie ein gef&auml;hrlicher Gegner f&uuml;r die Regierung Baschar al-Assad bleiben, obwohl ihre Unterst&uuml;tzung nachl&auml;sst [&hellip;]<br>\nDie al-Qaida-Milizen haben bis vor kurzem gut geschafft, ihren syrischen Dschihad als syrische Revolution zu verkaufen. Erst allm&auml;hlich wurde in den westlichen Berichten der Erkenntnis Raum gegeben, dass der lange Zeit als &ldquo;Rebellion&rdquo; etikettierte Umsturzversuch mit kriegerischen Mitteln v&ouml;llig von den Dschihadisten gekapert worden war &ndash; mit unterschiedlichen Graden an Hilfe und Unterst&uuml;tzung der Golfstaaten, der T&uuml;rkei, Frankreichs, Gro&szlig;britanniens, Deutschlands und der USA.<br>\nDie Frage ist l&auml;ngst nicht mehr, ob die &ldquo;Revolution&rdquo; von den Dschihadisten gekapert wurde, sondern ab wann die Regionalm&auml;chte und ihre Partner mit welchen Mitteln dieser Entwicklung nachgeholfen haben. [&hellip;]<br>\nDie Anschl&auml;ge in Damaskus zeigen allerdings, dass die Dschihadisten in Syrien wahrscheinlich noch l&auml;nger ein gef&auml;hrlicher und aufreibender Gegner bleiben, mit dem zu rechnen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Anschlaege-in-Damaskus-Al-Qaida-in-Syrien-auf-der-Verliererstrecke-mit-brutaler-Gegenwehr-3655202.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fassbomben und Kulleraugen<\/strong><br>\nIm Kino: Der Dokumentarfilm &raquo;Die letzten M&auml;nner von Aleppo&laquo;<br>\nIn dem Dokumentarfilm &raquo;Die letzten M&auml;nner von Aleppo&laquo; gibt es kein Gestern und kein Morgen. Es gibt nur ein diffuses Jetzt, und selbst das wird nicht auf einen konkreten Zeitpunkt festgelegt. Der Zuschauer erf&auml;hrt nicht, wann und wo und von wem die hier beklagten Bombenangriffe ausgef&uuml;hrt werden, zu den die im Film portr&auml;tierten Rettungssanit&auml;ter von den &raquo;Wei&szlig;helmen&laquo; dann eilen. Selbstverst&auml;ndlich erf&auml;hrt man erst recht nicht, gegen wen sich diese Bomben richten und wie es &uuml;berhaupt dazu kam, dass syrische Gro&szlig;st&auml;dte von westlich hochger&uuml;steten Gotteskriegern besetzt sind.<br>\nDas direkte und informationslose Hineinwerfen des Zuschauers in eine Tr&uuml;mmerstadt mag im ersten Augenblick irgendwie &raquo;authentisch&laquo; erscheinen und auch die Unwissenheit der von der Au&szlig;enwelt abgeschnittenen Protagonisten spiegeln &ndash; ein Erkenntnisgewinn stellt sich aber nicht ein. Und das ist mutma&szlig;lich auch so gewollt. In diesem Film wird nicht mit geb&uuml;hrender Distanz die angeblich so &raquo;komplizierte Gemengelage&laquo; in Syrien entwirrt. Statt dessen wird eine mit gro&szlig;em Aufwand bereits installierte westlich-mediale Deutung nochmals emotional unterf&uuml;ttert. Daf&uuml;r nehmen die Filmemacher in Kauf, sich mit Haut und Haaren und Geigenkitsch auf eine Seite des Krieges zu schlagen, und damit vom Dokumentaristen zum Propagandisten zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1044898.fassbomben-und-kulleraugen.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Antideutsche&rdquo; &ndash; Ga Ga Land<\/strong><br>\nSie hassen Deutschland, stehen fest an der Seite Israels und lehnen jede Kritik an den USA ab. Die Antideutschen sind eine sehr seltsame Gruppe innerhalb der linken Bewegung. Urspr&uuml;nglich wollten sie mal das &ldquo;Vierte Reich&rdquo; verhindern &ndash; und haben sich dabei furchtbar verlaufen. Was sind das eigentlich f&uuml;r Leute? Eine Reise durch Antideutschland. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Radikale Identifikation&rdquo; nennt Peter Ullrich den Kern der Bewegung. Der Soziologe arbeitet am Zentrum f&uuml;r Antisemitismusforschung der TU Berlin und besch&auml;ftigt sich mit Antisemitismus und Antisemitismuskritik im linken politischen Spektrum. Er erkl&auml;rt, dass die antideutsche Kritik innerhalb der Linken im frisch vereinten Deutschland erst mal notwendig gewesen sei: Sie habe den herrschenden weltbildhaften Antizionismus der Linken aufgelockert und viele Genossen zur Geschichtsaufarbeitung gezwungen. Doch aus der Kritik wurde selbst ein geschlossenes Weltbild, das sich nicht mehr so leicht mit Begriffen wie links oder rechts etikettieren l&auml;sst. Es f&uuml;hrte bei vielen Antideutschen zu 180-Grad-Wenden: Ein Teil verabschiedete sich von linken Idealen und landete im neoliberal-konservativen Lager. Einige von ihnen lesen liebend gern die Springer-Presse &ndash; weil Axel Springer ein gro&szlig;er Israelfreund war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/zeit-magazin\/2017\/12\/antideutsche-israel-linke-deutschland\">ZEIT Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.D.:<\/strong> Ein interessanter Einblick in die Gedankenwelt einer skurrilen Gruppe.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: Mith&auml;ftling fotografierte heimlich Uli Hoene&szlig; &ndash; Gef&auml;ngnisstrafe<\/strong><br>\nWeil er heimlich Uli Hoene&szlig; im Gef&auml;ngnis fotografierte, ist ein ehemaliger Mith&auml;ftling des Fu&szlig;ballmanagers zu einer weiteren Gef&auml;ngnisstrafe von 14 Monaten verurteilt worden. Die Frau des Mannes, die einen Kugelschreiber mit Minikamera in das Gef&auml;ngnis im oberbayerischen Landsberg geschmuggelt hatte, erhielt eine achtmonatige Bew&auml;hrungsstrafe, wie ein Sprecher des Landsberger Amtsgerichtes sagte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/uli-hoeness-ehepaar-wegen-gefaengnisfotos-von-bayern-manager-verurteilt-a-1139053.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &ldquo;Hoene&szlig; hatte in Landsberg seine Strafe wegen Steuerhinterziehung von mehr als 28 Millionen Euro abgesessen, &hellip;&rdquo;. Das Urteil lautete vor drei Jahren dreieinhalb Jahren Haft. Davon sa&szlig; Hoene&szlig; die H&auml;lfte ab, obwohl &uuml;blicherweise Haftstrafen erst nach zwei Dritteln zur Bew&auml;hrung ausgesetzt werden. Das Strafgesetzbuch erlaubt nur in Ausnahmef&auml;llen die Aussetzung der Strafe nach der H&auml;lfte der Zeit. &Uuml;ber die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit des obigen Urteils m&ouml;ge jeder selbst befinden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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