{"id":37452,"date":"2017-03-18T08:00:35","date_gmt":"2017-03-18T07:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452"},"modified":"2017-03-20T13:19:31","modified_gmt":"2017-03-20T12:19:31","slug":"hinweise-der-woche-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452#h01\">Niederlande: Der unbeachtete Rechtsrutsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452#h02\">Anschl&auml;ge in Damaskus: Al-Qaida in Syrien auf der Verliererstrecke mit brutaler Gegenwehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452#h03\">Trump erlaubt CIA Drohneneinsatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452#h04\">Eckwertebeschluss zum Haushalt 2018 ist politisch und &ouml;konomisch fahrl&auml;ssig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452#h05\">Warum Manager Obergrenzen beim Gehalt f&uuml;rchten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452#h06\">Wie sind die Verm&ouml;gen in Deutschland verteilt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452#h07\">Italien wird zur Steueroase f&uuml;r Superreiche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452#h08\">Zwei DIN-A4-Seiten sollen die Riester-Rente retten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452#h09\">LuxLeaks-Urteil: Whistleblower wieder bestraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452#h10\">Eon: Hohe Abschreibungen auf alte Kraftwerke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452#h11\">Bahn bleibt Finanzholding<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452#h12\">Analyse: So gef&auml;hrlich ist das neue Hate-Speech-Gesetz f&uuml;r die Meinungsfreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452#h13\">Schluss mit der N&ouml;rgelei &uuml;ber die EU!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452#h14\">Zu guter Letzt: Rezeptfreies gegen Fluchtsymptome<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Niederlande: Der unbeachtete Rechtsrutsch<\/strong><br>\nIn ganz Europa waren letzte Nacht die Augen auf die Wahlen in den Niederlanden gerichtet. Die gro&szlig;e Frage war: Geht der globale Aufstieg der extremen Rechten weiter? Nun herrscht scheinbar Erleichterung, Geert Wilders wurde nicht Erster. Doch es gibt keinen Grund f&uuml;r Zufriedenheit, argumentiert Historiker Pepijn Brandon im Interview mit mosaik-Redakteur Benjamin Opratko. Die extreme Rechte hat sich weiter konsolidiert, Hetze und Rassismus haben das politische System durchdrungen.<br>\nGeert Wilders Partei PVV ist bei den gestrigen Wahlen weit hinter den Erwartungen zur&uuml;ckgeblieben. Wilders hat nur knapp &uuml;ber 13 Prozent erhalten und liegt weit abgeschlagen hinter der rechtsliberalen VVD von Ministerpr&auml;sident Mark Rutte. Ist das ein Zeichen, dass der Aufstieg der Rechten ein Ende gefunden hat? Waren wir gar die ganze Zeit zu &auml;ngstlich?<br>\nNein, ich denke nicht. Nat&uuml;rlich ist es eine gute Nachricht, dass die PVV nicht st&auml;rkste Partei geworden ist. Aber es gibt keinen Anlass f&uuml;r Zufriedenheit &ndash; aus zwei Gr&uuml;nden. Erstens hat die PVV trotzdem dazugewonnen, sie hat nun 20 statt 15 Sitze im Parlament und ist voraussichtlich die zweitst&auml;rkste Partei. Der zweite Grund ist, dass eine enorme Radikalisierung in der moderaten Rechten stattgefunden hat. Das war schon w&auml;hrend der gesamten letzten Regierungsperiode zu beobachten und hat sich in den letzten Wochen extrem zugespitzt. Mark Rutte, der die Wahl mit seiner Partei VVD gewonnen hat, hat einen offen rechtspopulistischen Wahlkampf gef&uuml;hrt. Er hat &ouml;ffentlich erkl&auml;rt, dass MigrantInnen &bdquo;nach Hause gehen&ldquo; sollten wenn ihnen die &bdquo;holl&auml;ndischen Werte&ldquo; nicht passen &ndash; oder, in seinen Worten, wenn sie sich &bdquo;nicht normal verhalten&ldquo; k&ouml;nnten. Er hat den Konflikt mit der T&uuml;rkei eskaliert und sogar anti-t&uuml;rkische Ausschreitungen provoziert, allein aus wahltaktischen Gr&uuml;nden.<br>\nAber die Radikalisierung betrifft nicht nur die VVD. Auch die christlich-konservative CDA, die ebenfalls zu den Gewinnern der Wahl geh&ouml;rt, hat offen gegen MuslimInnen gehetzt. Ihr Anf&uuml;hrer hat erkl&auml;rt, dass die &bdquo;j&uuml;disch-christliche Tradition&ldquo; seit Jahrtausenden f&uuml;r die Befreiung der Frauen stehe. Das ist eine bemerkenswerte Position f&uuml;r eine Partei, die bis vor kurzem f&uuml;r ein komplettes Abtreibungsverbot war und weiterhin gegen die &Ouml;ffnung der Ehe f&uuml;r alle ist. Was wir also sehen ist die vollst&auml;ndige &Uuml;bernahme der Sprache der Rechtspopulisten durch die Mitte-Rechts-Parteien. Das wichtigste Ergebnis der Wahl ist also zun&auml;chst die Konsolidierung der extremen Rechten und eine Versch&auml;rfung der Hetze und des Rassismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mosaik-blog.at\/wahlen-niederlande-geert-wilders-pvv-rutte-jesse-klaver\/\">mosaik<\/a>\n<p><strong>dazu: Die niederl&auml;ndische Regierung verliert &ndash; die Linke auch! Rassismus und der Rechtsruck in den Niederlanden<\/strong><br>\nDie niederl&auml;ndische Regierung ist abgew&auml;hlt, so muss das Fazit der gestrigen Wahl lauten. Der Niedergang der niederl&auml;ndischen Sozialdemokratie war schon lange bef&uuml;rchtet wurden, dass sie mehr als 75 Prozent ihrer Sitze (-29 Sitze) verloren hat, ist dennoch &uuml;berraschend, auch wenn es sich in den den Trend des Niedergangs europ&auml;ischer sozialdemokratischer Parteien einreiht. Die niederl&auml;ndische PvdA hat ebenso wie ihre Schwesterparteien Pasok (Griechenland) 2012 und Labour (Irland) 2016 massiv an Zustimmung eingeb&uuml;&szlig;t, nachdem sie sich an einer mitte-rechts Regierung beteiligt hat, die neoliberale Programme beschloss. Im Gegensatz zu Irland und Griechenland profitierte allerdings nicht die Linke, welche in Form der SP sogar einen Sitz verlor, sondern die linksliberalen Kr&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/niederlaendische-regierung-verliert-antirassismus-siegt\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Anschl&auml;ge in Damaskus: Al-Qaida in Syrien auf der Verliererstrecke mit brutaler Gegenwehr<\/strong><br>\nDie Dschihadisten demonstrieren, dass sie ein gef&auml;hrlicher Gegner f&uuml;r die Regierung Baschar al-Assad bleiben, obwohl ihre Unterst&uuml;tzung nachl&auml;sst [&hellip;]<br>\nDie al-Qaida-Milizen haben bis vor kurzem gut geschafft, ihren syrischen Dschihad als syrische Revolution zu verkaufen. Erst allm&auml;hlich wurde in den westlichen Berichten der Erkenntnis Raum gegeben, dass der lange Zeit als &bdquo;Rebellion&ldquo; etikettierte Umsturzversuch mit kriegerischen Mitteln v&ouml;llig von den Dschihadisten gekapert worden war &ndash; mit unterschiedlichen Graden an Hilfe und Unterst&uuml;tzung der Golfstaaten, der T&uuml;rkei, Frankreichs, Gro&szlig;britanniens, Deutschlands und der USA.<br>\nDie Frage ist l&auml;ngst nicht mehr, ob die &bdquo;Revolution&ldquo; von den Dschihadisten gekapert wurde, sondern ab wann die Regionalm&auml;chte und ihre Partner mit welchen Mitteln dieser Entwicklung nachgeholfen haben. [&hellip;]<br>\nDie Anschl&auml;ge in Damaskus zeigen allerdings, dass die Dschihadisten in Syrien wahrscheinlich noch l&auml;nger ein gef&auml;hrlicher und aufreibender Gegner bleiben, mit dem zu rechnen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Anschlaege-in-Damaskus-Al-Qaida-in-Syrien-auf-der-Verliererstrecke-mit-brutaler-Gegenwehr-3655202.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Der IPPNW-Body Count im Bundestag<\/strong><br>\nAm 26. Januar 2016 befasste sich der Bundestag in einer Plenardebatte mit der Gro&szlig;en Anfrage an die Bundesregierung zu den &bdquo;Erfahrungen aus 14 Jahren Krieg gegen den Terror &ndash; eine Bilanz in Irak, Afghanistan, Pakistan&ldquo;. Die Anfrage wurde durch die Fraktion der &bdquo;Linken&ldquo; eingebracht. Den Ansto&szlig; dazu gab die 2015 international publizierte IPPNW-Metaanalyse: <a href=\"http:\/\/www.ippnw.de\/commonFiles\/pdfs\/Frieden\/BodyCount_internationale_Auflage_deutsch_2015.pdf\">&bdquo;Body Count &ndash; Opferzahlen nach zehn Jahren &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo;<\/a>. (&hellip;) Trotz weitaus l&auml;ngerer Redezeit konnten die Beitr&auml;ge aus der Regierungskoalition nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass der Frage nach den Opferzahlen durch westliche Kriegseins&auml;tze keine Bedeutung beigemessen wird &ndash; und zwar deshalb, weil die Bundesregierung in keiner Weise Interesse zeigt, die Konsequenzen der Milit&auml;rinterventionen im Krieg gegen den Terror aktiv zu untersuchen und damit auch die Politik der milit&auml;rischen Terrorbek&auml;mpfung in Regierungsentscheidung in Frage zu stellen. (&hellip;) In der volumin&ouml;sen, aber inhaltlich d&uuml;nnen schriftlichen Antwort der Bundesregierung hei&szlig;t es: &bdquo;Die Bundesregierung f&uuml;hrt keine eigenen quantitativen Studien und Statistiken zu Opfern in L&auml;ndern, in denen die Bundeswehr milit&auml;risch beteiligt ist.&ldquo; In den Redebeitr&auml;gen gaben sich die Redner der Regierungskoalition zwar kritisch gegen&uuml;ber Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr &ndash; dies erscheint angesichts der konformen Entscheidungen der Regierungen seit dem Jugoslawienkrieg mit den tats&auml;chlich wirksamen Kriegszielen unglaubw&uuml;rdig. Die Kriegsziele der NATO &ndash; und damit auch der Bundeswehrbeteiligungen: Eind&auml;mmung Russlands und Chinas, Sicherung von NATO-Marionettenregimen in rohstoff- und opiumreichen Regionen, Sicherung des Dollar als Leitw&auml;hrung und ungehinderter Zugriff f&uuml;r westliche Konzerne werden weiterhin verheimlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.ippnw.de\/der-ippnw-body-count-im-bundestag\/#more-2385\">IPPNW Blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trump erlaubt CIA Drohneneinsatz<\/strong><br>\nLaut einem Bericht des &bdquo;Wall Street Journal&ldquo; erweitert US-Pr&auml;sident Trump die Kompetenzen der CIA. Der Geheimdienst darf k&uuml;nftig verd&auml;chtige Militante mittels Drohnenangriffen aus der Luft t&ouml;ten. Damit w&uuml;rde Trump von der Politik seines Vorg&auml;ngers Barack Obama abr&uuml;cken, der die paramilit&auml;rische Rolle des Geheimdienstes begrenzen wollte, hei&szlig;t es in dem Artikel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/der_tag\/Bericht-Trump-erlaubt-CIA-Drohneneinsatz-article19744994.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu: Drohnenmorde werden ausgeweitet<\/strong><br>\n&bdquo;Die neue amerikanische Regierung setzt offenbar auf eine Ausweitung gezielter T&ouml;tungen durch Drohnen. Vorgaben zum Schutz von Zivilisten sowie andere Regel sollen abgeschw&auml;cht oder abgeschafft werden. Au&szlig;erdem hat Pr&auml;sident Trump der CIA wieder das Recht gegeben, Terrorverd&auml;chtige zu t&ouml;ten&ldquo;, meldet die FAZ.<br>\nNach wie vor nehmen sich die Vereinigten Staaten das Recht heraus, auf der ganzen Welt Menschen zu t&ouml;ten, die sie als Terroristen verd&auml;chtigen. Der Tod Unschuldiger wird dabei in Kauf genommen. Offensichtlich stellt man sich in den USA nicht die Frage, was passiert, wenn die &bdquo;Terroristen&ldquo; in den betroffenen L&auml;ndern ebenfalls in den Besitz von Drohnen kommen und die F&auml;higkeit entwickeln, mit diesen Drohnen &bdquo;Terroristen&ldquo; in anderen L&auml;ndern zu t&ouml;ten. Zumindest aus der Sicht der Familien, die bei diesen Drohnenmorden unschuldige Angeh&ouml;rige verlieren, sitzen die eigentlichen Terroristen in den USA. Das Emp&ouml;rendste: Die Verbrecher-Organisation CIA, die schon so viel Unheil in der Welt angerichtet hat, soll wieder die Lizenz zum T&ouml;ten bekommen. Auch Trump wird zur Marionette des milit&auml;risch-industriellen Komplexes der USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1351991361528994\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Cash f&uuml;r die Airbase Ramstein: Millionen und mehr Personal f&uuml;r US-Flugplatz<\/strong><br>\nEs ist ein gigantisches Projekt: Die USA planen, f&uuml;r rund 95 Millionen Euro den US-Flugplatz in Ramstein auszubauen. Au&szlig;erdem soll der Standort personell verst&auml;rkt werden. [&hellip;]<br>\nRamstein profitiert von Personal und Angeh&ouml;rigen<br>\nB&uuml;rgermeister Hechler zeigte sich erfreut von den US-Pl&auml;nen. Ramstein werde zwar nicht gr&ouml;&szlig;er, aber auf der Liegenschaft werde es Zuwachs geben. &bdquo;750 Dienstposten mehr, das hei&szlig;t es k&ouml;nnte sein, dass mit Familienangeh&ouml;rigen bis zu 2.000 Menschen mehr hier leben. Die nutzen die Schulen, die kommen in die Kinderg&auml;rten, gehen nat&uuml;rlich auch in die Gesch&auml;fte, nutzen das Gewerbe.&ldquo; Mit jedem Einwohner gewinne man zudem Schl&uuml;sselzuweisungen des Landes hinzu, sagte Hechler dem SWR.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rp\/kaiserslautern\/cash-fuer-die-airbase-ramstein-millionen-und-mehr-personal-fuer-us-flugplatz\/-\/id=1632\/did=19184070\/nid=1632\/m49hng\/\">SWR<\/a><\/p>\n<p><em>Mail einer NachDenkSeiten-Leserin an den SWR: <\/em><br>\n<em>Betreff: US-Basis Ramstein Beitrag vom 14.03.2017<\/em><br>\n<em>Welch ein einseitiger Beitrag. Wo sind die anderen Meinungen? Verdienen an Arbeitspl&auml;tzen, die unmittelbar von Kriegseins&auml;tzen in anderen L&auml;ndern abh&auml;ngen! Drohneneins&auml;tze, die unschuldige Menschen treffen, und die Leute freuen sich &uuml;ber ihren Verdienst daran. Sind das die christlichen Werte des Abendlandes? Sollten sie weiterhin solch einseitige Berichterstattung zeigen, werde ich die Sendung nicht mehr ansehen!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> An dieser Meldung und der Kommentierung durch B&uuml;rgermeister und Medien wird sichtbar, wie Restauration aussieht. Noch in den achtziger und Anfang der Neunzigerjahre haben Abgeordnete und B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger gemeinsam f&uuml;r Konversion, also f&uuml;r den Ersatz milit&auml;rischer T&auml;tigkeit durch zivile T&auml;tigkeit geworben und gek&auml;mpft. Jetzt decken Arbeitspl&auml;tze, vermehrte Schl&uuml;sselzuweisungen und die Ums&auml;tze der Gesch&auml;fte in der Region alles zu &ndash; auch Mord und Totschlag, der von Ramstein ausgeht. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eckwertebeschluss zum Haushalt 2018 ist politisch und &ouml;konomisch fahrl&auml;ssig<\/strong><br>\nDie K&uuml;rzungspolitik der neoliberalen Bundesregierungen der vergangenen zehn Jahre hat den Staat an vielen Stellen handlungsunf&auml;hig gemacht. Personal fehlt an allen Ecken und Enden. Investitionen k&ouml;nnen nicht realisiert werden, weil es in den zust&auml;ndigen &Auml;mtern nicht ausreichend Personal gibt, um die Investitionsantr&auml;ge bearbeiten zu k&ouml;nnen. Die Bundesregierung ist so zur Wachstumsbremse geworden. Den h&ouml;chsten Zuwachs soll das Bundeverteidigungsministerium erhalten. Im Vergleich zu 2017 mit 37 Milliarden Euro sollen die R&uuml;stungsausgaben im Jahr 2021 um &uuml;ber 14 Prozent h&ouml;her liegen (42,3 Milliarden Euro). Mehr Ausgaben f&uuml;r R&uuml;stungsprojekte f&uuml;hren nicht zu mehr Sicherheit, sondern zu noch mehr Verschwendung von Steuergeldern. Die Bundeswehr ist ein Fass ohne Boden. Wir brauchen Verteilungsgerechtigkeit. Das ist leider kein Eckwert der Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/eckwertebeschluss-zum-haushalt-2018-ist-politisch-und-oekonomisch-fahrlaessig\/\">Linksfraktion<\/a>\n<p><strong>dazu: Verteidigungshaushalt: Wohin mit den Milliarden?<\/strong><br>\nDas Kabinett hat einen kr&auml;ftig wachsenden Wehretat auf den Weg gebracht. Eigentlich ein Grund zur Freude f&uuml;r Verteidigungsministerin von der Leyen. Doch eine sinnvolle Verwendung f&uuml;r das Geld ist gar nicht so leicht zu finden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/verteidigungsetat-103.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><strong>und: von der Leyen zahlt Millionen f&uuml;r Unternehmensberater<\/strong><br>\nBundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will die R&uuml;stungseink&auml;ufe im Ministerium mit Hilfe einer Millioneninvestition f&uuml;r effizienter machen. Wie die Zeitschrift &bdquo;Spiegel&ldquo; berichtet, hat der Haushaltsausschuss des Bundestags am vergangenen Mittwoch den ersten Teil eines 100 Millionen Euro umfassenden Budgets freigegeben, mit dem externe Berater finanziert werden sollen.<br>\nMit dem &bdquo;bisher gr&ouml;&szlig;ten Etat eines Bundesministeriums f&uuml;r Experten von au&szlig;en&ldquo; wollten von der Leyen und Staatssekret&auml;rin Katrin Suder, die fr&uuml;her selbst Partnerin beim Beratungsunternehmen McKinsey war, Gro&szlig;vorhaben wie den Kauf von Kriegsschiffen oder Kampfjets von Externen statt von eigenen Beamten abwickeln lassen, schreibt der &bdquo;Spiegel&ldquo;.<br>\nNach einer internen Vorlage f&uuml;r die Haushaltsleitung sollen sich allein die Jahreskosten f&uuml;r nur einen Experten des Beratungsunternehmens Ernst &amp; Young demnach auf 185.402 Euro belaufen.<br>\nF&uuml;r einen Mitarbeiter von KPMG kalkuliere das Ministerium f&uuml;r &bdquo;200 Arbeitstage mit je 8,2 Stunden&ldquo; pro Jahr sogar 239.071 Euro ein, zuz&uuml;glich Reisekosten. Ein hauseigener R&uuml;stungsfachmann koste das Ministerium demnach maximal nur rund 111.000 Euro.<br>\nWie der &bdquo;Spiegel&ldquo; schreibt, rechtfertige von der Leyen das Vorhaben damit, dass im Ministerium und im zust&auml;ndigen Bundesamt f&uuml;r Ausr&uuml;stung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr rund 1400 Stellen gar nicht besetzt seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/verteidigungsministerium-von-der-leyen-zahlt-millionen-fuer-unternehmensberater-14920021.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Warum Manager Obergrenzen beim Gehalt f&uuml;rchten<\/strong><br>\nDie besten Manager gehen dorthin, wo am meisten gezahlt wird, sagen diejenigen, die hohe Spitzengeh&auml;lter verteidigen. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Das Gehalt sei nur einer von vielen Faktoren bei der Besetzung von Vorstandsposten, meint Michael Hartmann. (&hellip;) Es bleibt die Frage, warum es &uuml;berhaupt so eine heftige Diskussion mit so erstaunlich vielen Bef&uuml;rwortern hoher Geh&auml;lter gibt, obwohl es hier nur um eine sehr kleine Gruppe von nicht einmal 200 Personen geht? Die Erkl&auml;rung ist ganz einfach. Sie bilden mit ihren Einkommen die Messlatte f&uuml;r die Geh&auml;lter der anderen hohen F&uuml;hrungskr&auml;fte, eine ungleich gr&ouml;&szlig;ere Personengruppe. Ob es sich um die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von mittelst&auml;ndischen Unternehmen handelt, die Vorst&auml;nde von Sparkassen, die Chefs der gro&szlig;en Krankenkassen oder den Vorsitzenden der Kassen&auml;rztlichen Bundesvereinigung, sie alle haben von dem drastischen Anstieg der DAX-Geh&auml;lter profitiert. Heute verdienen sie mit 250.000 bis knapp 400.000 Euro pro Jahr fast so viel wie die DAX-Vorst&auml;nde Anfang der 1990er Jahre. Damals lag deren Durchschnittseinkommen bei einer halben Million, heute fast sieben Mal so hoch. Das Durchschnittseinkommen der Besch&auml;ftigten insgesamt ist im gleichen Zeitraum dagegen nominal nur um 50 Prozent gestiegen, real sogar um weniger als zehn Prozent. Die DAX-Vorst&auml;nde repr&auml;sentieren in punkto soziale Ungleichheit also die ber&uuml;hmte Spitze des Eisbergs, und der aktuelle Vorsto&szlig; von VW l&auml;sst das Eis nur um ein paar Millimeter abschmelzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/spitzengehaelter-warum-manager-obergrenzen-beim-gehalt.1005.de.html?dram:article_id=381150\">Michael Hartmann im Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><strong>dazu: Arm trotz Arbeit &ndash; das ist das Problem<\/strong><br>\nZu sagen, den Menschen in Deutschland gehe es heute so gut wie noch nie, sei oberfl&auml;chlich und undifferenziert, meint Christoph Butterwegge. Denn auch hier gebe es inzwischen viele &bdquo;Working Poor&ldquo; &ndash; weil jeder vierte Job im Niedriglohnsektor sei.<br>\n13 Millionen Menschen gelten dem Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverband zufolge hierzulande als arm. Gleichzeitig erlebt Deutschland derzeit mit 43,5 Millionen einen Besch&auml;ftigungsh&ouml;chststand. Wie geht das zusammen? Die Zahl der Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse sage nichts &uuml;ber deren Qualit&auml;t aus, meint der Armutsforscher Christoph Butterwegge. Fast ein Viertel der Besch&auml;ftigten sei im Niedriglohnsektor t&auml;tig und das bedeute ein Leben am Rande der Armut.<br>\n&bdquo;Heute haben wir das Problem von Multijobbern&ldquo;, sagte Butterwegge im Deutschlandradio Kultur. &bdquo;Da haben Menschen gleich mehrere Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse. Morgens tragen sie Zeitungen aus. Mittags arbeiten sie im Schnellrestaurant und abends fahren sie vielleicht noch Pizzen rum und k&ouml;nnen kaum &uuml;ber die Runden kommen.&ldquo;<br>\nDiese &bdquo;Working Poor&ldquo; machten einen Gro&szlig;teil des Armutsproblems in Deutschland aus. &bdquo;Also eine Situation, dass Millionen von Menschen arm sind, obwohl sie arbeiten, manchmal sogar Vollzeit und nicht in Leiharbeit oder in Teilzeit oder in Mini- oder Midi-Jobs&ldquo;, so der Armutsforscher. &bdquo;Wenn eine solche Situation besteht, dann muss man zur Kenntnis nehmen, dass die Arbeit alleine nicht reicht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/armutsforscher-christoph-butterwegge-arm-trotz-arbeit-das.990.de.html?dram:article_id=380968\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie sind die Verm&ouml;gen in Deutschland verteilt?<\/strong><br>\nDie Privatverm&ouml;gen sind in Deutschland sehr ungleich verteilt. Der sogenannte Gini-Koeffizient f&uuml;r Verm&ouml;gen lag 2014 bei 0,76. Auf einen &auml;hnlich hohen Wert kommt in der Eurozone nur &Ouml;sterreich. Je n&auml;her der Koeffizient am Wert 1 liegt, desto gr&ouml;&szlig;er ist die Ungleichverteilung und desto st&auml;rker sind die Verm&ouml;gen bei wenigen Reichen konzentriert.<br>\nInsgesamt besitzen die wohlhabendsten zehn Prozent der Haushalte zusammen etwa 60 Prozent des Gesamtverm&ouml;gens, netto, also abz&uuml;glich Schulden. Die unteren 20 Prozent besitzen gar kein Verm&ouml;gen. Etwa neun Prozent aller Haushalte haben negative Verm&ouml;gen, sie sind verschuldet.<br>\nDas durchschnittliche Nettoverm&ouml;gen lag 2014 laut Bundesbank bei 214.500 Euro. Der Mittelwert der Nettoverm&ouml;gen, der sogenannte Median, lag allerdings deutlich niedriger. Der Median ist genau der Wert, der in der Mitte liegt, wenn man die Haushalte in eine reichere und eine &auml;rmere H&auml;lfte teilt. Das Verm&ouml;gen des Haushalts in der Mitte der Verteilung betrug 2014 netto 60.400 Euro (siehe Grafik: 50. Perzentil). Die gro&szlig;e Differenz zwischen Durchschnitts- und Medianverm&ouml;gen ist ein Indiz f&uuml;r hohe Ungleichheit.<br>\nWer ein Verm&ouml;gen von mehr als 722.000 Euro besitzt, geh&ouml;rt in Deutschland zu den oberen f&uuml;nf Prozent. Zum Verm&ouml;gen z&auml;hlen Sachverm&ouml;gen wie Immobilien, Unternehmen, Schmuck oder Autos und Finanzverm&ouml;gen inklusive Wertpapiere und Aktien. Davon abgezogen werden Schulden wie Hypotheken oder Kredite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/107575_107592.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Italien wird zur Steueroase f&uuml;r Superreiche<\/strong><br>\nAls die &bdquo;Fabbrica Italiana Automobili Torino&ldquo; beschloss, den Sitz ihrer Holdinggesellschaften von Italien in die Niederlande zu verlegen, war das f&uuml;r viele Italiener ein Schock: Fiat sagt &bdquo;Ciao&ldquo; und verl&auml;sst Italien! L&auml;sst sich in Holland nieder, mit einem Zweitsitz in Gro&szlig;britannien &ndash; um Steuern zu sparen! [&hellip;]<br>\n&bdquo;Paperoni&ldquo; werden in Italiens Medien die Superreichen gern genannt, nach dem steinreichen Onkel Dagobert in den Donald-Duck-Heftchen, der dort &bdquo;Paperone&ldquo;, &uuml;bersetzt etwa: der gro&szlig;e G&auml;nserich, hei&szlig;t. F&uuml;r diese gro&szlig;en G&auml;nseriche brechen jetzt steuerlich sommerliche Zeiten an. Sofern sie Ausl&auml;nder sind und in Italien nicht arbeiten, sondern Geld ausgeben und genie&szlig;en wollen.<br>\nEin Beispiel: Wer 40 Millionen Euro in Aktien investiert hat, w&uuml;rde bei einer Rendite von vier Prozent im Jahr etwa 1,6 Millionen Euro brutto einnehmen und davon &ndash; als normaler italienischer Steuerzahler &ndash; dem Finanzamt ein bisschen mehr als 400.000 Euro &uuml;berlassen m&uuml;ssen. Der &Auml;rmste.<br>\nDer Million&auml;r aus dem Ausland zahlt dagegen nur 100.000 Euro und basta. Wenn er statt 40 Millionen 400 Millionen auf dem Sparbuch h&auml;tte, w&uuml;rde er auch nur 100.000 Euro Steuern zahlen. Und wenn er ein Viel-Milliarden-Paperone aus dem Morgenland w&auml;re auch.<br>\nH&auml;tte der gro&szlig;e reiche G&auml;nserich eine G&auml;nsefamilie mit wom&ouml;glich ebenso gut gef&uuml;llten Investment-Taschen, m&uuml;sste er dem italienischen Staat pro Kopf noch einmal 25.000 Euro &uuml;berlassen. Daf&uuml;r d&uuml;rfen auch die soviel verdienen, wie sie wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/italien-wird-zur-steueroase-fuer-superreiche-a-1138466.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Steuervermeidung und Steuerhinterziehung f&uuml;gen allen Volkswirtschaften der EU immensen Schaden zu. Sch&auml;tzungen zufolge verliert Deutschland j&auml;hrlich rund 100 Milliarden Euro an Steuereinnahmen durch Steuerhinterziehung. All dies ist politisch gewollt oder wird mindestens politisch geduldet, wie obiger Bericht belegt, wie die skandal&ouml;se Privilegierung millionenschwerer Firmenerben in Deutschland belegt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Carsten Weikamp:<\/strong> Lesen Sie dazu auch Jens Bergers Beitrag <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37410\">Italien f&uuml;hrt eine Pauschalsteuer f&uuml;r Superreiche ein &ndash; eine neue Runde im Rattenrennen um die niedrigsten Steuers&auml;tze ist er&ouml;ffnet<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zwei DIN-A4-Seiten sollen die Riester-Rente retten<\/strong><br>\nDie Riester-Rente ist unbeliebt wie nie. Das liegt auch daran, dass fast niemand die Produkte versteht. Das will die Finanzbranche jetzt &auml;ndern &ndash; und macht alles nur noch schlimmer. [&hellip;]<br>\nDie Zettel gibt es zwar, doch anfangen k&ouml;nnen Normalb&uuml;rger mit ihnen wenig. &Auml;nderungen sind dringend notwendig, damit Verbraucher tats&auml;chlich selbstst&auml;ndig verschiedene Angebote miteinander vergleichen k&ouml;nnen und auf diese Weise vielleicht sogar die Scheu vor der verwirrenden Riester-Welt verlieren. Seit Jahren stagniert die Zahl der Vertr&auml;ge bei etwas &uuml;ber 16 Millionen. Neuabschl&uuml;sse: Fehlanzeige.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article162859176\/Zwei-DIN-A4-Seiten-sollen-die-Riester-Rente-retten.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Was zun&auml;chst wie ein kritischer Beitrag zur Riester-Rente aussieht, ist in Wirklichkeit ein Pl&auml;doyer f&uuml;r die private Altersvorsorge. Man m&uuml;sse halt nur M&auml;ngel in der Kommunikation abstellen, schmissige Namen f&uuml;r Beipackzettel erfinden und somit wieder Lust auf den Inhalt erzeugen, meint der Autor. Nur: Die Kompliziertheit der privaten Altersvorsorge ist doch gewollt. Sie ist n&ouml;tig, um zu verschleiern, wer wirklich an ihr verdient.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Norbert Bl&uuml;m: &bdquo;Die Rente ist den Finanzhaien ausgeliefert worden&ldquo;<\/strong><br>\nUnser Rentensystem ist in den vergangenen Jahren systematisch ramponiert worden. Je mehr es dem Kapitalmarkt ausgeliefert wird, desto gr&ouml;&szlig;er sind die Risiken f&uuml;r die Menschen. Ich verteidige nach wie vor das alte, umlagefinanzierte Rentensystem. Es ist das sicherste, was wir bieten k&ouml;nnen. Es hat in den vergangenen hundert Jahren zwei Weltkriege &uuml;berstanden, eine Inflation und auch die W&auml;hrungsreform. Von der Privatversicherung l&auml;sst sich das nicht behaupten. Deren vergangene hundert Jahre waren hundert Jahre gebrochener Versprechungen. [&hellip;]<br>\nDie Riester-Rente hat das Rentenniveau abgesenkt. Das bekommen jetzt vor allem die Schw&auml;cheren zu sp&uuml;ren, die sich keine Riester-Rente leisten k&ouml;nnen. Sie zahlen inzwischen f&uuml;r die St&auml;rkeren. Auf solch eine schr&auml;ge Idee ist selbst Bismarck nicht gekommen.<br>\nSchwache zahlen f&uuml;r Starke? Das m&uuml;ssen Sie erkl&auml;ren.<br>\nBl&uuml;m: Der Verkaufschef eines Unternehmens schlie&szlig;t eine Riester-Rente ab. Er kann sich das finanziell leisten. Die Verk&auml;uferin des gleichen Unternehmens ist dazu aber kaum in der Lage, weil sie ihren geringen Verdienst komplett zum Leben braucht. Deshalb sinkt ihre Rente. Denn der vierprozentige Beitrag zur Riester-Rente geht in die allgemeine Rentenberechnung ein. Er senkt so das Rentenniveau. Und zwar auch f&uuml;r diejenigen, die gar keine Riester-Rente bekommen. [&hellip;]<br>\nBei &auml;lteren Menschen hingegen hat der Ruf der Riester-Rente inzwischen massiv gelitten.<br>\nBl&uuml;m: Das wundert mich nicht. Denn sie sehen mittlerweile: Die lange verschwiegenen Verwaltungskosten der Privatversicherung machen ihnen einen Strich durch die sch&ouml;nen privaten Rentenversprechungen. Sie sind deutlich h&ouml;her als die der staatlichen Rentenversicherung. Bei letzterer flie&szlig;en gerade einmal 1,5 Prozent der Einnahmen in die Verwaltung. Bei den Privatversicherungen sind es 25 bis 30 Prozent. Diese Unternehmen brauchen halt Geld f&uuml;r ihre Dr&uuml;ckerkolonnen, f&uuml;r ihre Werbung und f&uuml;r die Dividenden ihrer Aktion&auml;re. Die Riester-Rente garantiert deshalb auch nicht die Auszahlung aller eingezahlten Beitr&auml;ge, sondern nur den Sparbeitrag, also die eingezahlten Beitr&auml;ge abz&uuml;glich der Verwaltungskosten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aachener-nachrichten.de\/news\/politik\/norbert-bluem-die-rente-ist-den-finanzhaien-ausgeliefert-worden-1.738587\">Aachener Nachrichten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>LuxLeaks-Urteil: Whistleblower wieder bestraft<\/strong><br>\n&bdquo;Das Berufungsurteil ist eine Schande. Deltour und Halet haben im &ouml;ffentlichen Interesse gehandelt und verdienen Schutz. Die EU-Kommission versagt beim Whistleblowerschutz&ldquo;, kommentiert der Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE.) das Urteil im Berufungsverfahren gegen die Whistleblower Antoine Deltour und Rapha&euml;l Halet.<br>\nDas Gericht hob die erstinstanzliche Verurteilung wegen Geheimnisverrat auf und best&auml;tigte die Verurteilung wegen Diebstahls. Als Strafma&szlig; wurden sechs Monate auf Bew&auml;hrung sowie 1.500&euro; Geldstrafe f&uuml;r Deltour sowie 1.000&euro; Geldstrafe f&uuml;r Halet festgesetzt. Der Freispruch des Journalisten Edouard Perrin aus erster Instanz wurde gegen die Berufung der Staatsanwaltschaft best&auml;tigt.<br>\nDer stellvertretende Vorsitzende des Panama Papers Untersuchungsausschusses im Europ&auml;ischen Parlament weiter: &bdquo;Es ist skandal&ouml;s, dass wieder die Anst&auml;ndigen bestraft werden w&auml;hrend die Steuertrickser und Geldw&auml;scher in Europa freies Geleit genie&szlig;en. Die EU-Kommission vers&auml;umt es seit Jahren einen umfassenden Whistleblowerschutz vorzuschlagen, trotz konkreter Vorschl&auml;ge aus dem Europaparlament, etwa von meinem Fraktionskollegen Dennis De Jong.<br>\nKommissionspr&auml;sident Juncker hat mir gegen&uuml;ber vor dem LuxLeaks-Ausschuss selber einen EU-Whistleblowerschutz angek&uuml;ndigt. Kommissarin Vestager spricht in der Presse davon, dass Deltour und Halet das Richtige getan haben. Dem folgen keine Taten. Wie beim scheiternden Kampf gegen den Steuersumpf schafft die Kommission keine Gerechtigkeit.&ldquo;<br>\nDe Masi abschlie&szlig;end: &bdquo;Die Linksfraktion wird eine erneute Debatte im Europaparlament f&uuml;r Anfang April beantragen. Deltour und Halet werden wir bei allen weiteren Schritten &ndash; auch bis vor europ&auml;ische Gerichte &ndash; unterst&uuml;tzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-europa.eu\/article\/11127.luxleaks-urteil-whistleblower-wieder-bestraft.html\">Die Linke. im Europaparlament<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eon: Hohe Abschreibungen auf alte Kraftwerke<\/strong><br>\nKonzern legt Jahresbilanz vor, in der sich dramatische Wertberichtigungen finden<br>\nNach RWE hat nun auch Eon scheinbar dramatische Zahlen in seiner Jahresbilanz vorgelegt. Von einem Konzernfehlbetrag in H&ouml;he von rund 16 Milliarden Euro ist die Rede.<br>\nDahinter verbergen sich zum einen R&uuml;ckstellungen f&uuml;r die Atomm&uuml;llenstorgung. Hier muss der Konzern demn&auml;chst rund zehn Milliarden Euro in einen neuen Fonds einzahlen. &bdquo;Daf&uuml;r ist Ihr Unternehmen aber k&uuml;nftig von diesen quasi ewigen Risiken befreit&ldquo;, wie Eons Vorstandsvorsitzender Johannes Teyssen in einem Brief an die Aktion&auml;re im Vorwort des Gesch&auml;ftsberichts formuliert.<br>\nAber zum anderen auch Abschreibungen im erheblichen Umfang. Bei Eon selbst fielen Wertbereinigungen in H&ouml;he von 3,8 Milliarden Euro an. Hinzu kommen allerdings noch die Sorgen der neuen Tochter: Bei Uniper, einer Gesellschaft, in die der Konzern 2016 seine deutschen Kohle-, Gas- &Ouml;l und Wasserkraftwerke ausgegliedert hat, wurden zus&auml;tzlich sieben Milliarden Euro abgeschrieben.<br>\nAuch hier das gleiche Bild wie bei RWE: Die Kohlekraftwerke sind kaum noch etwas wert, obwohl die gro&szlig;e Koalition alles unternimmt, sie noch m&ouml;glichst lange weiter laufen zu lassen. Die FAZ schreibt vom gr&ouml;&szlig;ten Verlust in der Geschichte des Konzerns und beziffert die Wertberichtigung seit Aufspaltung des Unternehmens auf 23 Milliarden Euro.<br>\nDer Eon-Vorstand gibt sich dennoch optimistisch, dass es mit dem Konzern wieder nach oben geht. Geld wird vor allem mit den erneuerbaren Energietr&auml;gern und dem Netz gemacht. Rund drei Prozent der gut 43.000 Mitarbeiter sollen bis zum n&auml;chsten Jahr ihre Job verlieren, um das Konzernergebnis wieder zu verbessern.<br>\nAuf der anderen Seite werden trotz der unsch&ouml;nen Bilanz auch in diesem Jahr noch rund 410 Millionen Euro an Dividende ausgezahlt. Das entspricht 21 Cent pro Aktie. Der Konzern ist weiter mit 26,3 Milliarden Euro verschuldet. Rund 1,4 Milliarden Euro an Verbindlichkeiten wurden im vergangenen Jahr abgetragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Eon-Hohe-Abschreibungen-auf-alte-Kraftwerke-3654301.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Kein Dank f&uuml;r die Steuerzahler<\/strong><br>\nDie Folgen der Energiewende haben bei Eon zum h&ouml;chsten Verlust in der Firmengeschichte gef&uuml;hrt. Wenigstens wird nun Klartext geredet. Die Lieblingsvokabeln der Eon-Vorst&auml;nde waren bemerkenswert: Vom &bdquo;Befreiungsschlag&ldquo; war bei der Bilanzvorstellung am Dienstag oft die Rede, von &bdquo;Lasten der Vergangenheit&ldquo;, derer man sich nun mit Sonderabschreibungen entledigt. Und auch von einem &bdquo;Schlussstrich&ldquo;. &bdquo;Danke, liebe Steuerzahler&ldquo;, h&auml;tte Firmenchef Johannes Teyssen fairerweise hinzuf&uuml;gen m&uuml;ssen. Denn diese Perspektiven f&uuml;r den Konzern er&ouml;ffnete erst der Beschluss der Bundesregierung, die Atomkonzerne aus der Haftung f&uuml;r ihren Strahlenm&uuml;ll zu entlassen. Das Gesetz ist verabschiedet, der dazugeh&ouml;rige Vertrag mit den Konzernen unterschriftsreif.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Milliardenverlust-bei-Eon\/%215389549\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bahn bleibt Finanzholding<\/strong><br>\nRichard Lutz soll dem &uuml;berraschend abgetretenen Chef R&uuml;diger Grube nachfolgen. R&uuml;ckzug aus der Fl&auml;che bleibt Unternehmensstrategie (&hellip;)<br>\nAls &raquo;Finanzer&laquo; steht Lutz mit seiner vermeintlichen &raquo;Universalerfahrung&laquo; nicht f&uuml;r den fl&auml;chendeckenden und umweltfreundlichen Schienenpersonen- und G&uuml;terverkehr im Stammland der Deutschen Bahn, sondern in erster Linie f&uuml;r eine Finanzholding, die nach Renditegesichtspunkten Unternehmen kauft und verkauft. Der Ausbau des Konzerns zum Global Player der Logistik ist erkl&auml;rtes Ziel. So ging die DB-Spitze seit der Jahrhundertwende unter dem damaligen Bahn-Chef Hartmut Mehdorn und mit ausdr&uuml;cklicher R&uuml;ckendeckung durch Kanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) weltweit auf Einkaufstour und kaufte nicht nur Bahn- und Busunternehmen, sondern Logistiker, Lkw-Flotten, Fluglinien und Reedereien auf. Damit verschuldete sich die 1994 durch den Bund komplett entschuldete DB AG wieder in Milliardenh&ouml;he.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/307246.bahn-bleibt-finanzholding.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Analyse: So gef&auml;hrlich ist das neue Hate-Speech-Gesetz f&uuml;r die Meinungsfreiheit<\/strong><br>\nHeiko Maas hat heute einen Gesetzenwurf gegen Hate Speech und Fake News vorgestellt. Das geplante Gesetz w&uuml;rde Facebook zum Richter &uuml;ber die Meinungsfreiheit machen und eine ausgefeilte Zensurinfrastruktur etablieren. (&hellip;) W&uuml;rde der Entwurf Gesetz werden, macht man die betroffenen Netzwerke ohne vorhergehende richterliche &Uuml;berpr&uuml;fung zu Ermittler, Richter und Henker &uuml;ber die Meinungsfreiheit. Nutzer k&ouml;nnten sich nur noch im Nachhinein gerichtlich gegen eine L&ouml;schung ihrer Inhalte wehren. Dass sich die Nutzer prinzipiell gegen L&ouml;schentscheidungen wehren k&ouml;nnen ist gut, doch eine zeitliche Verschiebung bis zum Gerichtstermin kann dazu f&uuml;hren, dass ein Inhalt dann nicht mehr relevant ist. Gleichzeitig w&uuml;rde das Gesetz zu einer Ausweitung automatischer und gef&auml;hrlicher Zensurmechanismen f&uuml;hren. Diese k&ouml;nnen die beanstandeten Inhalte auf der kompletten Plattform aufsp&uuml;ren und l&ouml;schen, sowie ein erneutes Hochladen verhindern. Diese Filter existierten schon gegen Kinderpornografie und neuerdings gegen nicht n&auml;her-definierte &bdquo;Terrorpropaganda&ldquo;. Nun werden diese Filter mit dem Gesetzentwurf auf weitere Straftatbest&auml;nde ausgeweitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/analyse-so-gefaehrlich-ist-das-neue-hate-speech-gesetz-fuer-die-meinungsfreiheit\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<p><strong>dazu: TruLies, Fake News und der &uuml;beraus heldenhafte Kampf von Heiko Maas f&uuml;r die Wahrheit der Regierenden<\/strong><br>\nUm zu verstehen, worum es beim transatlantischen Kampf gegen &bdquo;Fake News&ldquo; geht, hilft es, bei einflussreichsten Quellen nachzulesen, etwa beim World Economic Forum, dem Club der gr&ouml;&szlig;ten international t&auml;tigen Unternehmen, &uuml;berwiegend aus den USA. Ihre Rezepte werden genauso auch bei uns angewandt, mit der gerade gestarteten &bdquo;TruLies&ldquo;-Kampagne zur Verteidigung der Bundesregierung und der EU-Kommission gegen &bdquo;populistische&ldquo; Kritik und von unserem Justizminister mit seinem geplanten Fake-News-Zensurgesetz.<br>\nDas World Economic Forum (WEF) ist nach Eigenangaben &bdquo;entschlossen, den Zustand der Welt zu verbessern&ldquo;, und &bdquo;ist die Internationale Organisation f&uuml;r &Ouml;ffentlich-Private-Partnerschaft&ldquo;. Sein Tun ersch&ouml;pft sich bei weitem nicht darin, j&auml;hrliche Milliard&auml;rstelldichein in Davos zu veranstalten. Nein, der Zustand der Welt f&uuml;r die Reichen und M&auml;chtigen wird auch durch den Kampf gegen Fake News verbessert. Wie das geht, legt Aleksander Dardeli auf der &bdquo;Agenda&ldquo;-Website des WEF unter dem Titel &bdquo;Can we control fake news?&ldquo; dar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/798-trulies\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Norbert H&auml;ring bringt es auf den Punkt: &bdquo;Der Kampf gegen Fake News und falsche Meinungen ist ein Kampf f&uuml;r die Wahrheit der Regierenden.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>und: Juristen halten Maas&lsquo; Gesetz gegen &bdquo;Fake News und Hate Speech&ldquo; f&uuml;r verfassungs- und europarechtswidrig<\/strong><br>\nDer Meinung, dass der Entwurf &bdquo;gleich mehreren Gr&uuml;nden offensichtlich verfassungswidrig&ldquo; ist, ist auch der Telekommunikations- und Medienrechtsexperte Dr. Simon Assion. (&hellip;) Er h&auml;lt bereits den &bdquo;Ansatz&ldquo; des Gesetzentwurfs f&uuml;r &bdquo;verfehlt&ldquo;, weil &bdquo;ungenaue und interpretationsoffene&ldquo; Ausdr&uuml;cke wie &bdquo;Hate Speech&ldquo; und &bdquo;Fake News&ldquo; als &bdquo;politische Kampfbegriffe&ldquo; seiner Ansicht nach &bdquo;kein tauglicher Ansatz f&uuml;r Regulierung&ldquo; sein k&ouml;nnen. &bdquo;Wer den Begriff &sbquo;Hate Speech&lsquo; gebraucht, so Assion, &bdquo;der zeigt, dass es ihm weniger um den Schutz der pers&ouml;nlichen Ehre der Betroffenen geht, sondern mehr um die Eind&auml;mmung ganz bestimmter Meinungen und &Auml;u&szlig;erungen.&ldquo; Demokratie lebt ihm zufolge aber &bdquo;davon, dass die B&uuml;rger den Staat kontrollieren und steuern, nicht umgekehrt.&ldquo; Und sie &bdquo;funktioniert nur, wenn sich B&uuml;rger unbefangen untereinander austauschen k&ouml;nnen und die Institutionen, die diesen demokratischen Austausch unterst&uuml;tzen &ndash; die Medien &ndash; dabei nicht behindert werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Juristen-halten-Maas-Gesetz-gegen-Fake-News-und-Hate-Speech-fuer-verfassungs-und-europarechtswidrig-3654324.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schluss mit der N&ouml;rgelei &uuml;ber die EU!<\/strong><br>\nJunge Menschen, die f&uuml;r Europa demonstrieren? Die sonntags in 50 St&auml;dten auf die Stra&szlig;e gehen, damit ihr Kontinent offen bleibt? Die Bewegung Pulse of Europe kontrastiert endlich mal die Untergangsges&auml;nge, die beim Thema EU sonst permanent erklingen. Schon klar, um die EU steht es ernst; doch gerade deshalb sollte die Gemeinschaft selbstbewusst werben mit dem, was sie erreicht hat. Gerade was den Wohlstand angeht, den sie ihren B&uuml;rgern f&uuml;r jeden sichtbar beschert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/europaeische-union-schluss-mit-der-noergelei-ueber-die-eu-1.3417488\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Die Bewegung &bdquo;Pulse of Europe&ldquo;, von der im Artikel die Rede ist, und die seit kurzem jeden Sonntag in vielen St&auml;dten Demonstrationen veranstaltet, erscheint als ein weiteres Symptom f&uuml;r die Sprachlosigkeit zwischen den Lagern. Ich war am vergangenen Sonntag auf der Durchreise zuf&auml;llig selbst Zeuge einer dieser Demonstrationen am Bahnhof von Hannover. Einige hundert freundliche und sympathisch wirkende Menschen schwenkten EU-Fahnen und wollten offenkundig &bdquo;Gutes tun&ldquo; angesichts von Trump, Brexit etc. Nur &ndash; welcher AfD-W&auml;hler wird sich durch das freundliche Schwenken von Fahnen und pauschale Absichtserkl&auml;rungen argumentativ &uuml;berzeugen lassen? Wo ist der ernsthafte Dialog mit der Gegenseite, wo das Bewusstsein f&uuml;r diejenigen gesellschaftlichen Probleme, welche Trump oder der AfD die W&auml;hler zutreiben? Es scheint &ndash; leider &ndash; alles sehr oberfl&auml;chlich und naiv.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Carsten Weikamp:<\/strong> Lesen Sie dazu die Leserreaktionen auf Albrecht M&uuml;llers Versuch der Einordnung der Bewegung: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37421\">Erhellende Lesermails zu Pulse of Europe: ein ziemlich &uuml;bles PR-Machwerk<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Rezeptfreies gegen Fluchtsymptome<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"450\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/hkGuUKA3Lww\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hkGuUKA3Lww\">Youtube<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37452\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-37452","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37452","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37452"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37452\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37483,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37452\/revisions\/37483"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37452"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37452"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37452"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}