{"id":37464,"date":"2017-03-17T16:23:55","date_gmt":"2017-03-17T15:23:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464"},"modified":"2017-03-17T16:23:55","modified_gmt":"2017-03-17T15:23:55","slug":"hinweise-des-tages-ii-288","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464#h01\">Euphorie ist fehl am Platze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464#h02\">Libyen: &ldquo;Extremes europ&auml;isches Interesse&rdquo; an einer L&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464#h03\">Explosive Post aus Athen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464#h04\">Das Druckmittel Sezession (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464#h05\">Hartz-IV-Empf&auml;nger: Weniger als die H&auml;lfte ist offiziell arbeitslos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464#h06\">Zufriedenheit der Deutschen: Mensch, geht&rsquo;s uns gut!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464#h07\">#gemeinsam f&uuml;r ein starkes Deutschland &ndash; Rasterung durch das BKA inklusive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464#h08\">Chelsea Manning &ndash; Wenn Whistleblowing Gef&auml;ngnis bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464#h09\">Waffen statt Wohnungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464#h10\">Offenbar Moschee getroffen &ndash; USA &uuml;bernehmen Verantwortung f&uuml;r Angriff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464#h11\">German newspaper backtracks after listing Netanyahu as a &lsquo;crazy world leader&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464#h12\">Als New Yorks Zentrum arabisch war<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464#h13\">&bdquo;Der junge Karl Marx&ldquo;: Gesehen und genehmigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464#h14\">Minuti&ouml;s sozialdemokratisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37464#h15\">Zu guter Letzt: B&ouml;hmermann besingt Rainer Wendt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Euphorie ist fehl am Platze<\/strong><br>\nDie Wahl in den Niederlanden zeigt, dass Europa noch nicht verloren ist. Sie zeigt aber auch, dass die EU nicht einfach so weiter machen kann wie bisher. Mark Ruttes offensive und selbstbewusste Haltung gegen&uuml;ber Ankara sollte Br&uuml;ssel ein Vorbild sein, auch wenn daf&uuml;r ein Preis zu zahlen ist [&hellip;]<br>\nDie Niederl&auml;nder haben denn auch nicht f&uuml;r die defensive und devote EU gestimmt, sondern f&uuml;r eine offensive und selbstbewusste Politik, die die Provokationen des t&uuml;rkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan energisch zur&uuml;ckweist. Sie haben f&uuml;r eine offene Gesellschaft gestimmt &ndash; aber unter der Ma&szlig;gabe, dass diese sich zu verteidigen wei&szlig;. Ein Freibrief f&uuml;r Europa war es nicht.<br>\nDoch genau so wird es in Br&uuml;ssel verstanden. Nach &Ouml;sterreich h&auml;tten nun auch die Niederlande gezeigt, dass eine Mehrheit hinter Europa steht, lautet die g&auml;ngige Lesart der EU-Politiker. Es w&auml;re jedoch falsch, Europa mit der EU gleichzusetzen. Und es w&auml;re fatal, das feige Appeasement gegen&uuml;ber der T&uuml;rkei fortzusetzen. Das w&auml;re genau die falsche Lehre aus der Wahl in den Niederlanden.<br>\nDie Holl&auml;nder wollen eine andere Europapolitik &ndash; das haben sie schon mehrfach klargemacht. Und zwar nicht erst im Streit um die Wahlkampfauftritte t&uuml;rkischer Politiker. Schon 2005 stimmte eine Mehrheit gegen den europ&auml;ischen Verfassungsvertrag, 2016 wurde auch eine Abstimmung &uuml;ber das EU-Abkommen mit der Ukraine verloren. Seither gelten die Niederl&auml;nder als schwierige, skeptische Partner.<br>\nSelbst wenn man diese grunds&auml;tzlichen Bedenken einmal beiseite l&auml;sst, so wirft die Wahl ganz praktische Fragen auf. Kann Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem im Amt bleiben, obwohl seine Partei, die PvdA, die Wahl verloren hat? Welches Gewicht hat k&uuml;nftig noch Juncker-Vize Frans Timmermans, der ebenfalls der PvdA angeh&ouml;rt und bisher die T&uuml;rkeipolitik der EU-Kommission koordinierte?<br>\nSchon werden erste Forderungen nach einem R&uuml;cktritt Dijsselbloems laut. Und schon f&uuml;rchten die Sozialdemokraten um ihre Macht in Br&uuml;ssel. Derzeit werden alle drei gro&szlig;en EU-Institutionen &ndash; Kommission, Rat und Parlament &ndash; von Konservativen und Liberalen gef&uuml;hrt. Die Wahl in den Niederlanden d&uuml;rfte die Sozialdemokratie weiter schw&auml;chen. Nicht nur Holland, auch die EU r&uuml;ckt nach rechts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cicero.de\/weltbuehne\/wahl-in-den-niederlanden-euphorie-ist-fehl-am-platze\">Eric Bonse auf cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Libyen: &ldquo;Extremes europ&auml;isches Interesse&rdquo; an einer L&ouml;sung<\/strong><br>\nDie beiden &Ouml;lzentren es-Sider und Ras Lanuf sind unter Kontrolle von General Haftar. Er will sie behalten<br>\nDer deutsche Entwicklungsminister Gerd M&uuml;ller ist ein CSU-Politiker, der immer wieder einmal durch kritische &Auml;u&szlig;erungen jenseits von vorgegebenen Linien oder Lagerhaltungen auff&auml;llt (vgl. Abschiebung: Entwicklungshilfe sperren? M&uuml;ller widerspricht). Nun hat er sich zu Libyen ge&auml;u&szlig;ert.<br>\nEin Rezept hat auch M&uuml;ller nicht, aber seine Analyse ist in ihrer Deutlichkeit selten. &ldquo;In Libyen hat die Weltgemeinschaft gro&szlig;e Fehler gemacht, indem Gaddafi weggebombt wurde&rdquo;, wird er von einem Treffen mit EU-Amtskollegen zitiert. Dem folgte ein zweiter gro&szlig;er Fehler, so M&uuml;ller: Der Einsatz sei nicht &ldquo;weiterentwickelt&rdquo; worden. Man habe die Milizen nicht entwaffnet und nicht in die Stabilisierung des Landes investiert. Sein Fazit:\n<blockquote><p>\n<em>Nach f&uuml;nf Jahren stehen wir vor dem kompletten Desaster.<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Libyen-Extremes-europaeisches-Interesse-an-einer-Loesung-3657586.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Explosive Post aus Athen<\/strong><br>\nAuf das Manko, aber auch auf das Dr&auml;ngen aus Berlin nach Kl&auml;rung des Vorfalls angesprochen, reagierte Toskas in der Nachrichtensendung mit dem Hinweis, dass das Paket an Sch&auml;ubles Ministerium schlie&szlig;lich auch den Verteiler am Flughafen Frankfurt passiert habe.<br>\nLaut griechischen Medien handelt es sich bei dem verwendeten Sprengstoff um Material, welches auch in Silvesterb&ouml;llern eingesetzt wird. Dieses sei &ldquo;zu 99 Prozent nicht von den Sicherheitsscannern erkennbar&rdquo;, erkl&auml;ren Experten der griechischen Presse.<br>\nDie Nea Dimokratia, die Partei der beiden bisher bekannten &ldquo;Absender&rdquo; sieht sich indes ebenso als Opfer wie Adonis Georgiadis, der beklagt, dass Syriza den Terror seiner Meinung nach nicht scharf genug verurteilt habe.<br>\nEine andere Facette der Geschichte sieht der griechische Sicherheitsexperte, Angelos Agrafiotis. Er erkennt durchaus M&auml;ngel in der &Uuml;berpr&uuml;fung der Briefsendungen. Diese w&uuml;rden seiner Meinung nach prinzipiell auch die Flugsicherheit einschr&auml;nken. F&uuml;r Agrafiotis ist es entscheidend, dass die privaten Firmen, welche die Rolle des Staats bei der Sicherheitskontrolle &uuml;bernommen haben, schlecht bezahlte Angestellte einsetzen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Explosive-Post-aus-Athen-3657219.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das Druckmittel Sezession (II)<\/strong><br>\nSchottland errichtet ein Investitionszentrum in Berlin, st&auml;rkt damit seine &ouml;konomischen Bindungen an die EU und sorgt mit deutscher Unterst&uuml;tzung f&uuml;r neue Spannungen in Gro&szlig;britannien. Die schottische Regierung st&uuml;tze sich bei der angestrebten Abspaltung vom Vereinigten K&ouml;nigreich, die es &ouml;konomisch absichern m&uuml;sse, auf deutsche Hilfe, urteilen Kritiker. Tats&auml;chlich bem&uuml;hen sich deutsche Landesregierungen und Berlin gezielt um einen Ausbau ihrer Beziehungen nach Edinburgh. Hintergrund ist das Bestreben, den Druck auf London zu erh&ouml;hen, um wom&ouml;glich doch noch einen &ldquo;weichen&rdquo; Brexit durchzusetzen. Dieser gilt als f&uuml;r deutsche Interessen f&ouml;rderlich. Berliner Regierungsberater empfehlen, &uuml;ber Irland auf die Verhandlungen bez&uuml;glich der irisch-nordirischen Grenze Einfluss zu nehmen; diese Grenze ist im Falle eines &ldquo;harten&rdquo; Brexits ein besonders heikler Punkt. Als Verhandlungsmasse benutzt Berlin dar&uuml;ber hinaus die im Vereinigten K&ouml;nigreich ans&auml;ssigen EU-Ausl&auml;nder; deren Bleiberecht vorab zu kl&auml;ren hat Bundeskanzlerin Angela Merkel abgelehnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59562\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hartz-IV-Empf&auml;nger: Weniger als die H&auml;lfte ist offiziell arbeitslos<\/strong><br>\nIm Oktober 2016 gab es &uuml;ber 4,3 Millionen erwerbf&auml;hige Hartz-IV-Empf&auml;nger, aber weniger als die H&auml;lfte von ihnen gilt als arbeitslos im Sinne der Statistik. Mit 61 Prozent wird der &uuml;berwiegende Teil von ihnen nicht zu den Arbeitslosen gez&auml;hlt. Das zeigt der aktuelle Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit.<br>\nIm Oktober 2016 lebten in Deutschland rund 6,05 Millionen Menschen von Hartz-IV-Leistungen. &Uuml;ber 4,3 Millionen von ihnen waren im erwerbsf&auml;higen Alter zwischen 15 Jahren und der Regelaltersgrenze und k&ouml;nnten grunds&auml;tzlich einer Arbeit von mehr als drei Stunden t&auml;glich nachgehen. Aber nur 39 Prozent dieser Personen gelten offiziell als arbeitslos. Und der Rest? 674.000 oder etwa 16 Prozent der erwerbsf&auml;higen Hartz-IV-Bezieher arbeiteten mindestens 15 Stunden pro Woche. Diese Personen stockten ihr Einkommen mit Leistungen aus der Grundsicherung auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/hartz-iv-empfaenger-weniger-als-die-haelfte-ist-offiziell-arbeitslos-3\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zufriedenheit der Deutschen: Mensch, geht&rsquo;s uns gut!<\/strong><br>\nWer kann am besten beurteilen, wie sich die Deutschen f&uuml;hlen? Die B&uuml;rger selbst. Eine umfassende Studie zeigt einen eindeutigen Trend.<br>\nDank der robusten Konjunktur sind die Deutschen einer Studie zufolge so zufrieden wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Das liege vor allem daran, dass die Menschen in Ostdeutschland deutlich zufriedener sind, teilte das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) mit. [&hellip;]<br>\nDen Grund f&uuml;r die relativ gro&szlig;e Zufriedenheit sieht DIW-Experte Schupp darin, dass Deutschland zuletzt viele Krisen erfolgreich bew&auml;ltigt habe. So habe etwa die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht zu mehr Arbeitslosigkeit gef&uuml;hrt und die Wirtschaft nicht aus dem Takt gebracht. Tats&auml;chlich ist das ein gro&szlig;er Unterschied zu anderen L&auml;ndern, gerade auch in der Eurozone, in denen die Krise f&uuml;r breite Bev&ouml;lkerungsschichten schmerzhaft sp&uuml;rbar war &ndash; Spanien, Portugal, Griechenland, aber auch Frankreich oder Italien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutsche-sind-so-zufrieden-wie-nie-seit-der-wiedervereinigung-a-1139233.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn ich den Text richtig verstehe, muss man nur radikalen Sozialabbau betreiben und den Deutschen die L&ouml;hne k&uuml;rzen, damit sie gl&uuml;cklicher werden. Es hilft au&szlig;erdem, die Austerit&auml;tspolitik im benachbarten Ausland so richtig brutal durchzusetzen: wenn der Deutsche sieht, dass es den Griechen (und &uuml;brigens auch den Menschen in Somalia) richtig schlecht geht, dann f&uuml;hlt er sich gleich besser. Etwas widerspr&uuml;chlich allerdings, dass mehr Deutsche meinen, es ginge ihnen wirtschaftlich besser als vor f&uuml;nf Jahren (was im Durchschnitt objektiv zutrifft), aber gleichzeitig meinen, &ldquo;die wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse in Deutschland [seien] ungerecht&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>#gemeinsam f&uuml;r ein starkes Deutschland &ndash; Rasterung durch das BKA inklusive<\/strong><br>\n&bdquo;Der Bundesinnenminister m&ouml;chte mit Ihnen ins Gespr&auml;ch kommen &uuml;ber unsere Identit&auml;t und unser Wertefundament. Gemeinsam soll dar&uuml;ber diskutiert werden, was wir tun k&ouml;nnen, um unsere Werte aktiv zu leben und mit Stolz zu verteidigen.&ldquo; So hei&szlig;t es verlockend in einer Einladung zu einem Werkstattgespr&auml;ch am 14.04.2017 in M&uuml;nchen [1]. Wer sich ernsthaft f&uuml;r eine Teilnahme interessiert, muss umfangreiche personenbezogene Daten auf einem Anmeldeformular liefern. Das f&uuml;hrt zur &Uuml;berpr&uuml;fung durch das BKA und die Rasterung in den polizeilichen Informationssystemen. Leider gibt es keinerlei Hinweis auf diese Tatsache in den Anmeldeunterlagen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cives.de\/gemeinsam-fuer-ein-starkes-deutschland-rasterung-durch-bka-inklusive-4685\">cives<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Chelsea Manning &ndash; Wenn Whistleblowing Gef&auml;ngnis bedeutet<\/strong><br>\nMehrere Zivilisten, darunter zwei Reuters-Kriegsreporter, geraten in einem Wohngebiet ins Fadenkreuz eines US-amerikanischen Kampfhubschraubers. Kurze Zeit sp&auml;ter sind sie alle tot; zwei zivile Retter, die dem einzigen &Uuml;berlebenden noch zu Hilfe kommen wollen, ebenfalls. Der Pilot kommentierte den Vorfall mit &ldquo;Ah, ja, schau dir diese toten Bastarde an!&rdquo;. Ein anderer Funkteilnehmer gratuliert ihm zu den &ldquo;guten Sch&uuml;ssen&rdquo;. Verst&ouml;rende Szenen wie aus einem Killerspiel. Ein offensichtliches Kriegsverbrechen, dokumentiert auf geheimen Milit&auml;rvideos. WikiLeaks hat sie 2010 unter dem Titel &ldquo;Collateral Murder&rdquo; publik gemacht und damit weltweit Aufsehen erregt. Der Enth&uuml;llungsplattform zugespielt, hatte diese und andere geheime Milit&auml;rdokumente ein ehemaliger US-Soldat: Bradley Manning, der heute mit dem Vornamen Chelsea als Frau lebt. 2013 wird sie u.a. wegen Verrats und Spionage zu 35 Jahren Milit&auml;rhaft verurteilt &ndash; aufgrund eines Gnadenerlasses durch Barack Obama soll sie nun aber schon im Mai freikommen. Chelsea Manning hat ihre Haft bislang unter Bedingungen abgesessen, die ein UN-Berichterstatter als &ldquo;Folter&rdquo; kritisiert: Chelsea Manning wird depressiv, es folgen Hungerstreiks und Selbstmordversuche. Ihr Fall steht exemplarisch f&uuml;r das Schicksal vieler Whistleblower: Sie versuchen das aus ihrer Sicht Richtige zu tun, Missst&auml;nde ans Tageslicht zu bef&ouml;rdern, um im Interesse der &Ouml;ffentlichkeit Debatten anzusto&szlig;en. Oft zahlen sie daf&uuml;r aber einen hohen Preis, werden nicht als &ldquo;Helden&rdquo; und &ldquo;mutige Aufkl&auml;rer&rdquo; gefeiert, sondern als &ldquo;Landesverr&auml;ter&rdquo; verfolgt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/programmkalender\/ausstrahlung-970842.html\">Bayern 2<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.G.:<\/strong> Eine hervorragende Zusammenfassung der Whistleblowing-Thematik zu Chelsea Manning. Der zweite Beitrag &ldquo;Zivilcourage&rdquo; ist ebenfalls h&ouml;renswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Waffen statt Wohnungen<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Trump stellt seinen Haushaltsplan f&uuml;r 2018 vor. Sparen will er bei Sozialleistungen und Umweltschutz. Doch das wird kaum reichen f&uuml;r seine Milit&auml;rausgaben.<br>\nDas Wei&szlig;e Haus will 2018 vor allem die Ausgaben f&uuml;r das Milit&auml;r steigern, gut 52 Milliarden Dollar mehr als im laufenden Jahr. Au&szlig;erdem h&auml;lt der Pr&auml;sident auch an seinem Wahlversprechen fest, an der Grenze zu Mexiko eine Mauer zu errichten. Bisher kursieren zu den notwendigen Kosten f&uuml;r ein solches Bauwerk nur eine Reihe inoffizielle Sch&auml;tzungen, darin ist von 15 bis 25 Milliarden Dollar die Rede. Noch im laufenden Haushaltsjahr soll der Kongress 1,5 Milliarden Dollar f&uuml;r das Vorhaben freigeben, im kommenden dann 2,6 Milliarden.<br>\nDas sind bereits zwei gewaltige Posten, die es an anderer Seite zu refinanzieren gilt. Dabei ist noch nichts dazu bekannt, wie Trump sein Versprechen einl&ouml;sen will, Investitionen im Wert von einer Billion Dollar in die Infrastruktur zu erm&ouml;glichen. Dem Kongress hatte er in seiner letzten Rede unkonkret angedeutet, dass es nur einige Steuererleichterungen f&uuml;r Unternehmen brauche, um sehr viel privates Kapital f&uuml;r den Bau von Stra&szlig;en, Br&uuml;cken und &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden freizusetzen. An dem Plan werde noch gearbeitet, hie&szlig; es nun.<br>\nDie gesteigerten Ausgaben f&uuml;r das Milit&auml;r k&ouml;nnten jedenfalls nicht als Infrastrukturprogramm verstanden werden, sagt der US-Wirtschaftswissenschaftler Dennis Snower, Pr&auml;sident des Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft in Kiel. &ldquo;Wir m&uuml;ssen begreifen, dass Trump nicht bewusst Wirtschaftspolitik betreiben will&rdquo;, sagt Snower. Eine Entscheidung wie die Steigerung des Milit&auml;retats sei vor allem als ordnungspolitische Ma&szlig;nahme einzuordnen, als Signal in der Au&szlig;enpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-03\/us-haushaltsplan-donald-trump-plaene-2018-sozialleistungen-umweltschutz\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Beim gen&uuml;sslichen herumreiten auf den geplanten K&uuml;rzungen bei Sozialleistungen und Umweltschutz in den USA durch Trump, sollte man vorsichtig sein. W&auml;hrend in Deutschland die &ouml;ffentliche Infrastruktur verf&auml;llt, werden auch hier die R&uuml;stungsausgaben erh&ouml;ht und wie ernst man es mit dem Umweltschutz meint, hat der im Verlauf des VW-Abgasskandals offenbar gewordene laxe Umgang mit den entsprechenden Vorschriften durch die politisch Verantwortlichen gegen&uuml;ber der Automobilindustrie, gezeigt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Offenbar Moschee getroffen &ndash; USA &uuml;bernehmen Verantwortung f&uuml;r Angriff<\/strong><br>\nNahe Aleppo wird offenbar eine Moschee beschossen. Aktivisten behaupten, dass mindestens 42 Menschen get&ouml;tet wurden, darunter viele Zivilisten. Dann kommt heraus: Die Kampfjets stammen aus den USA. Ihr Ziel war allerdings ein anderes.&rdquo;Wir haben keine Moschee angegriffen, aber das Geb&auml;ude, auf das wir gezielt haben &ndash; wo das Treffen stattgefunden hat &ndash; ist etwa 15 Meter von einer Moschee entfernt, die noch steht&rdquo;, sagte Centcom-Sprecher John Thomas. Vorw&uuml;rfen, wonach es bei dem Angriff &ldquo;zivile Opfer&rdquo; gegeben habe, w&uuml;rden &uuml;berpr&uuml;ft. [&hellip;]Laut der Beobachtungsstelle f&uuml;r Menschenrechte wurden bei Luftangriffen auf die Moschee in dem Dorf mindestens 42 Menschen get&ouml;tet und mehr als hundert weitere Menschen verletzt. Das Gotteshaus in Al-Dschineh im Westen der Provinz Aleppo sei w&auml;hrend des Abendgebets angegriffen worden, sagte der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman. Die meisten der Opfer seien Zivilisten. [&hellip;] Abdel Rahman konnte nicht angeben, welche Luftwaffe die Angriffe flog. Die Beobachtungsstelle st&uuml;tzt sich auf ein Netz von Informanten in Syrien, von unabh&auml;ngiger Seite sind ihre Angaben kaum zu &uuml;berpr&uuml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/USA-uebernehmen-Verantwortung-fuer-Angriff-article19750641.html\">n-tv.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ach sooo, die US-Truppen haben gar nicht die Moschee angegriffen, sondern ein Geb&auml;ude, das 15 Meter neben der Moschee stand. Dann ist es ja ok. So was kann ja mal passieren. 42 Tote und Hundert Verletzte? Nun ja; h&auml;tte man den Angriff nicht w&auml;hrend des Abendgebetes geflogen, w&auml;re die Moschee leer gewesen &hellip; aber wer kann denn auch mit so was rechnen? Und die einschl&auml;gig als pro-westliche Kriegspartei bekannte &bdquo;Beobachtungsstelle f&uuml;r Menschenrechte&ldquo;? Die kann nicht angeben, wer denn den Angriff geflogen haben k&ouml;nnte. Klar, es waren ja auch die Amis. Die Russen erkennt die Beobachtungsstelle sogar nachts mit geschlossenen Augen im Nebel messerscharf. Aber wer wei&szlig; &ndash; vielleicht haben ja auch russische Hacker die Bomben in die Moschee gelenkt? Denn dass die USA eine Moschee bombardieren, geh&ouml;rt doch eigentlich eher in das Reich der Fake News und Verschw&ouml;rungstheorien. Oder?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>German newspaper backtracks after listing Netanyahu as a &lsquo;crazy world leader&rsquo;<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170317_hdt_2_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nA German newspaper was forced to remove the name of Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu from a list of the world&rsquo;s craziest leaders following diplomatic pressure.<br>\nHamburger Morgenpost had included Netanyahu in a list of &ldquo;The Seven Craziest Leaders in the World&rdquo; because he promotes settlement policies and because he tried to convince former US-President Barack Obama to attack Iran.<br>\nAs a result, the Israeli Ministry of Foreign Affairs sent a complaint to the German government and the Israeli embassy in Berlin criticised the newspaper and said in a statement that this is an &ldquo;anti-Semitic&rdquo; act. [&hellip;]<br>\nThe newspaper was then forced to remove Netanyahu from the list and apologised for including him. &ldquo;It was wrong to make @netanyahu part of this list. We apologise,&rdquo; the newspaper announced.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.middleeastmonitor.com\/20170316-german-newspaper-backtracks-after-listing-netanyahu-as-a-crazy-world-leader\">MEMO<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wladimir Putin darf freilich weiter zu den &bdquo;verr&uuml;cktesten F&uuml;hrern der Welt&ldquo; gez&auml;hlt werden. Seltsam auch, dass man von dieser diplomatischen Posse nichts in den Medien geh&ouml;rt hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Als New Yorks Zentrum arabisch war<\/strong><br>\nSp&auml;testens seit Donald Trump geh&ouml;rt die Stimmungsmache gegen Fl&uuml;chtlinge aus Nahost zum Alltagsgesch&auml;ft US-amerikanischer Politik. Dabei war arabisches Leben in den Vereinigten Staaten einmal selbstverst&auml;ndlich &ndash; mitten in New York lag vor hundert Jahren &bdquo;Little Syria&ldquo;.<br>\nSie ist das erste gro&szlig;e Thema von Donald Trumps US-Pr&auml;sidentschaft: die Stimmungsmache gegen Migranten. Nahezu t&auml;glich dringen aus dem Wei&szlig;en Haus neue Ank&uuml;ndigungen, Dekrete oder Gesetzesvorschl&auml;ge, wie man vor allem muslimische Migranten fernhalten will.  Dabei m&uuml;sste es der neue US-Pr&auml;sident eigentlich besser wissen. Denn unweit des Trump Towers geh&ouml;rte arabisches Leben einmal so selbstverst&auml;ndlich zur Stadt wie die Freiheitsstatue und China Town. Einhundert Jahre bevor Donald Trump mit der Angst vor Migranten aus Nahost Politik machte, waren diese Mitten in New York l&auml;ngst Realit&auml;t.  Der Ort jener vergangenen arabischen Parallelkultur k&ouml;nnte aus heutiger Sicht kaum geschichtstr&auml;chtiger sein: Dort wo sp&auml;ter das World Trade Center gebaut wurde, geh&ouml;rten zwischen 1880 und 1940 Frauen mit Kopftuch genauso zum Stra&szlig;enbild wie die arabischen Schriftz&uuml;ge an den kleinen Kr&auml;merl&auml;den.<br>\nWer vor hundert Jahren durch Lower Manhattan spazierte, traf auf eine Welt, die bei Donald Trump und Co heute wohl Panikattacken ausl&ouml;sen w&uuml;rde. Im Zentrum New Yorks verkauften Stra&szlig;enh&auml;ndler religi&ouml;sen Klimbim und syrischen Lakritzsaft. Dort wo heute Bankgeb&auml;ude in die H&ouml;he schie&szlig;en, fanden New Yorker auf Basaren von selbstgemachten Teppichen und Schwertern bis hin zu orientalischen Lampen so ziemlich alles bis auf eine verbindliche Preisauskunft. In Caf&eacute;s rauchten junge arabische Migranten Wasserpfeife, Frauen mit Kopftuch riefen ihren Kindern hinterher, die Alten d&ouml;sten beim Backgammonspiel, und Medien gaben Downtown Manhattan den Beinamen &bdquo;Little Syria&ldquo;.<br>\nRund 3000 arabische Migranten wohnten in jener Zeit zeitgleich in dem Viertel, das sich vom Battery Park an der s&uuml;dlichen Spitze der New Yorker Halbinsel bis hin zu jenem Ort erstreckte, an dem sp&auml;ter das World Trade Center gebaut werden sollte. Bis zu 60.000 Menschen, die aus dem zerfallenden Osmanischen Reich &uuml;ber den Atlantik geflohen waren, k&ouml;nnten zumindest zeitweise in dem Viertel gelebt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/als-new-yorks-zentrum-arabisch-war\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Der junge Karl Marx&ldquo;: Gesehen und genehmigt<\/strong><br>\nEin Spielfilm &uuml;ber Karl Marx in den Jahren 1843&ndash;1848, im Exil in Paris, Br&uuml;ssel und London, das ist schon etwas Besonderes. Manche Kritiken waren nicht eben &uuml;berschw&auml;nglich, aber ich finde diesen Film des Regisseurs Raoul Peck gelungen. Als ich ihn mir zum ersten Mal angesehen hatte, waren Schulklassen im Saal &ndash; und gerade das ist gut so. In den meisten Kinos wurde &bdquo;Der junge Karl Marx&ldquo; nur ein paar Tage gezeigt, und sehr bald ist er wohl ganz abgesetzt. Hoffentlich gibt es ihn dann bald als Konserve, und er sollte m&ouml;glichst vielen j&uuml;ngeren Leuten gezeigt werden, die dadurch angeregt werden k&ouml;nnten, mehr &uuml;ber Marx und von Marx zu lesen.<br>\nDer Film hat gelungene Spannungsb&ouml;gen und die handelnden Figuren sind recht gut getroffen. Dabei vermittelt er einigen Inhalt, ohne dadurch schwer verdaulich zu wirken. Das f&auml;ngt schon mit der ersten Szene an, in der Arme in einem Wald Holz sammeln. Bewaffnete Reiter machen im Dienst der Obrigkeit in brutaler Weise Jagd auf sie. Dazu h&ouml;rt man eine Stimme aus dem Off mit einigen S&auml;tzen von Karl Marx aus seinen Zeitungsartikeln &uuml;ber das neue Holzdiebstahlgesetz. Die Herrschenden erkl&auml;ren das vom lebendigen Baum &ndash; also vom Eigentum &ndash; bereits getrennte Holz zum Teil des Eigentums, und sein Sammeln zum Diebstahl. Diejenigen, die es sammeln, um Brennholz zu gewinnen, werden damit kriminalisiert. &raquo;Das Volk sieht die Strafe, aber es sieht nicht das Verbrechen, und weil es die Strafe sieht, wo kein Verbrechen ist, wird es schon darum kein Verbrechen sehen, wo die Strafe ist.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozonline.de\/2017\/03\/der-junge-karl-marx\/\">Sozialistische Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Minuti&ouml;s sozialdemokratisch<\/strong><br>\nWarum ein Wahlkampfgag der SPD am Ende auch dazu taugt, die politische Bilanz der Genossen kritisch zu hinterfragen<br>\nSeitdem die Sozialdemokraten ihren neuen Kanzlerkandidaten haben, sind sie besser als Parship. Denn dort verliebt sich nur alle elf Minuten ein Single. Die SPD hat nun ihren &raquo;Schulz-Effekt&laquo; berechnet und herausgefunden: Alle acht Minuten verliebt sind ein Mensch in Deutschland in Martin Schulz. Nicht nur Singles. In den sozialen Netzwerken wirbt man mit dieser Zahl und nennt sich &ndash; ein Seitenhieb auf die Partnervermittlung &ndash; &raquo;Deutschlands beste Gerechtigkeitsvermittlung&laquo;.<br>\nNimmt man die Zahlen der Neumitglieder zur Hand und berechnet die Minuten, die seit der Nominierung von Schulz vergangen sind, kommt man zu folgendem Resultat: Stimmt &ndash; das mit den acht Minuten kommt hin. Geht das bis zum Jahr 2050 so weiter, w&auml;chst die sozialdemokratische Gemeinde um eine Stadt in der Gr&ouml;&szlig;enordnung Hamburgs. Und das bei sinkender Gesamtbev&ouml;lkerungszahl und ohne die Berechnung von Kindern, die Neumitglieder zeugen. Unseri&ouml;se Studien behaupten seit Jahren, dass die Deutschen aussterben. Was sie uns nie sagten: Sie werden alle acht Minuten durch einen neuen Sozialdemokraten ersetzt.<br>\nNein, im Ernst, es geht vorw&auml;rts mit den Genossen. Sie vermehren sich. Zwischen 1990 und 2011 ist ihnen alle 24 Minuten ein Parteimitglied abhandengekommen, was fast zur Halbierung des Bestandes f&uuml;hrte. Bei 24 Minuten hatte man ja noch fast eine halbe Stunde Zeit, die Ausscheidenden doch noch zu &uuml;berreden. Bei den W&auml;hlern zwischen 1998 und 2009 stand man viel st&auml;rker unter Zeitdruck. Alle 33 Sekunden ging in dieser Zeitspanne ein W&auml;hler von der SPD ab. So schnell konnte man gar keinen Kontakt zu ihm aufbauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1045003.minutioes-sozialdemokratisch.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<p><strong>dazu: SPD im Wahlkampf: Sankt Schulz oder: Mehr Gerechtigkeit geht immer<\/strong><br>\nDen Sozialdemokraten gilt ihr Kanzlerkandidat Martin Schulz als Wundermittel gegen Populisten. Gegner werfen ihm hingegen vor, selbst einer zu sein. Falsch, sagt der Philosoph Christian Sch&uuml;le: Schulz ist kein Populist. Sondern Opportunist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/spd-im-wahlkampf-sankt-schulz-oder-mehr-gerechtigkeit-geht.1005.de.html?dram:article_id=381345\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Der f&uuml;r das DRadio Kultur schreibende Hausphilosoph Christian Sch&uuml;le preist in seinem Beitrag die &ldquo;ach-so-verdienten&rdquo; Segnungen der neoliberalen Politik der Agenda 2010. Warum Herr Sch&uuml;le so h&auml;ufig im Politischen Feuilleton publizieren kann, sollte die zust&auml;ndige Redaktion den H&ouml;rern\/Lesern des Programmes ruhig einmal begr&uuml;nden.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Martin Schulz im Interview<\/strong><br>\nDer linke SPD-Fl&uuml;gel macht sich daf&uuml;r stark, die Hartz-IV-Sanktionen abzuschaffen. Sind Sie dabei?<br>\nSchulz: Ich habe den Eindruck, dass dieses Thema ein bisschen &uuml;berh&ouml;ht wird. Bei den Sanktionen geht es ja nicht um Schikanen. Sondern darum, dass sich selbstverst&auml;ndlich auch Bezieher von Hartz IV an bestimmte Spielregeln halten und etwa verabredete Gespr&auml;chstermine einhalten. [&hellip;]<br>\nHat die gro&szlig;e Koalition zu mehr Politikverdrossenheit gef&uuml;hrt?<br>\nSchulz: Das wei&szlig; ich nicht. Seit Jahren h&ouml;re ich aber immer wieder den Vorwurf: &ldquo;Ihr Politiker seid doch alle gleich.&rdquo; Das ist gef&auml;hrlich. Denn zur demokratischen Wahl geh&ouml;rt Unterscheidbarkeit.<br>\nAber eine Wiederauflage der gro&szlig;en Koalition schlie&szlig;en Sie nicht aus, wie es die Jusos fordern.<br>\nSchulz: Es ist doch klar, dass Johanna Uekermann als Chefin der Jungsozialisten diesen Punkt machen muss. Und sie teilt meine Auffassung, dass wir st&auml;rkste Kraft werden wollen. Wer mit uns koalieren will, ist herzlich eingeladen, nach der Wahl auf uns zuzukommen. Einzig ein B&uuml;ndnis mit der AfD schlie&szlig;e ich aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/martin-schulz-im-interview-erdogan-ueberschreitet-saemtliche-grenzen-aid-1.6694609\">RP Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: B&ouml;hmermann besingt Rainer Wendt<\/strong><br>\nJan B&ouml;hmermann hat f&uuml;r Rainer Wendt, den Noch-Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), ein Lied geschrieben. Wendt, der immer Gesetzesversch&auml;rfungen und Law-and-Order forderte, nahm es in den letzten Jahren selbst mit Recht und Gesetz nicht so genau. Eine ausf&uuml;hrliche Kritik des Weltbildes des Polizeilobbyisten erschien im Januar in der Zeit. All dies wird jetzt in B&ouml;hmermanns Lied noch einmal sehr sch&ouml;n auf den Punkt gebracht:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/boehmermann-besingt-rainer-wendt\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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