{"id":3747,"date":"2009-02-05T09:35:14","date_gmt":"2009-02-05T08:35:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3747"},"modified":"2009-02-05T11:05:52","modified_gmt":"2009-02-05T10:05:52","slug":"hinweise-des-tages-825","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3747","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/AM\/WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Ist die Bertelsmann Stiftung &bdquo;gemeinn&uuml;tzig&ldquo; im Sinne von &sect;&sect; 52 ff. AO? &ndash; Eine Expertise unabh&auml;ngiger Juristen<\/li>\n<li>Die Weltfinanzkrise &ndash; und was der neue US-Pr&auml;sident tun sollte<\/li>\n<li>Das falsche Argument: Die Kreditaufnahme des Bundes verdr&auml;ngt derzeit keine private Investitionen. Der Staat muss die Rezession noch st&auml;rker bek&auml;mpfen.<\/li>\n<li>6,5 Milliarden Euro f&uuml;r deutsche Lehman- Gro&szlig;kunden &ndash; Privatanleger gehen leer aus<\/li>\n<li>Regierung: Rettung der IKB &ldquo;zum Wohle aller B&uuml;rger&rdquo;<\/li>\n<li>Wirtschaftspolitische Berichterstattung in Deutschland &ndash; ein Fall von Marktversagen<\/li>\n<li>Kaufen, pl&uuml;ndern, wegwerfen<\/li>\n<li>Immer mehr Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen<\/li>\n<li>Die Rente ist sicher&hellip; keine Sache f&uuml;r Schauerm&auml;rchen<\/li>\n<li>Banker kassiert Millionen trotz Misserfolg<\/li>\n<li>Obama deckelt Geh&auml;lter<\/li>\n<li>Finanzkonzerne kassieren Sparer bei Altersvorsorgevertr&auml;gen ab: Staatsgeschenk f&uuml;r den Vertreter<\/li>\n<li>Papst in der Krise<\/li>\n<li>Joschka Fischer setzt sich weiter f&uuml;r die Vermittlung von Heuschrecken-Kapital ein<\/li>\n<li>Italien im Abschwung<\/li>\n<li>Ungefiltert eingeatmet<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3747&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Ist die Bertelsmann Stiftung &bdquo;gemeinn&uuml;tzig&ldquo; im Sinne von &sect;&sect; 52 ff. AO?<\/strong><br>\nEine Expertise unabh&auml;ngiger Juristen<br>\nJeder Vereinsvorstand muss sich an das geltende Gemeinn&uuml;tzigkeitsrecht halten. Tut er dies nicht, wird sein Laden steuerpflichtig. Wieso f&uuml;r die raffiniert verflochtenen Bertelsm&auml;nner eine Sonderstellung gelten und der Steuerzahler deren teilweise abstruse neoliberale Politikvorstellungen und das vorgespielte Gutmenschentum finanzieren soll, fragen sich nicht nur NRhZ-LeserInnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=13431\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Weltfinanzkrise &ndash; und was der neue US-Pr&auml;sident tun sollte<\/strong><br>\nJ&uuml;ngst berieten bei einem hochkar&auml;tig besetzten Treffen in Paris internationale &Ouml;konomen &ndash; insbesondere aus Frankreich und den USA, aber auch aus Schwellenl&auml;ndern &ndash; &uuml;ber die gegenw&auml;rtige Finanzkrise und &uuml;ber die notwendigen Schritte, die die Vereinigten Staaten ergreifen sollten. Im vorliegenden Beitrag zieht James Kenneth Galbraith, Professor f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften an der University of Texas und Sohn des ber&uuml;hmten Wirtschaftsberaters von John F. Kennedy, John Kenneth Galbraith, eine Bilanz dieses Treffens und notwendige Schlussfolgerungen aus der gegenw&auml;rtigen Krise. Das Hauptaugenmerk der Analyse liegt dabei auf den Aufgaben, mit denen der n&auml;chste US-Pr&auml;sident konfrontiert sein wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/artikel.php?pr=2946\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Das falsche Argument: Die Kreditaufnahme des Bundes verdr&auml;ngt derzeit keine private Investitionen. Der Staat muss die Rezession noch st&auml;rker bek&auml;mpfen.<\/strong><br>\nDas Paket ist sicher auch deswegen zu klein geworden, weil Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck noch vor Weihnachten glaubte, der Staat tr&auml;te in der Rezession als Konkurrent privater Unternehmen auf dem Kapitalmarkt auf, wenn er mehr Schulden aufn&auml;hme. Dieses Argument ist fundamental falsch, wenn man bedenkt, wie eine Rezession abl&auml;uft: Egal wodurch sie ausgel&ouml;st wurde, wenn der Absatz erst einmal f&auml;llt, sinken auch die privaten Investitionen. Oktober und November 2008 zusammen lag etwa der Auftragseingang aus dem Inland f&uuml;r Investitionsg&uuml;ter real um 20 Prozent unter dem des gleichen Vorjahreszeitraums. Das bedeutet, Finanzinvestoren, also Leute, die die Ersparnisse anderer anlegen, werden ihr Geld nicht an private Sachinvestoren los. Obendrein versuchen die B&uuml;rger aus Angst vor Arbeitsplatzverlust, mehr zu sparen. Daher f&auml;llt das Kapitalangebot in einer Rezession trotz sinkender Einkommen immer langsamer als die Kapitalnachfrage, und die langfristigen Zinsen gehen zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1813&amp;blogId=16\">Blog Wirtschaftswunder<\/a><\/li>\n<li><strong>6,5 Milliarden Euro f&uuml;r deutsche Lehman-Kunden<\/strong><br>\nDeutsche Gro&szlig;-Kunden der im September insolvent gewordenen US-Bank Lehman Brothers k&ouml;nnen aufatmen. Privatanleger gehen leer aus.\n<p>Sie erhalten in den n&auml;chsten Tagen eine Entsch&auml;digung f&uuml;r ihre wertlosen Lehman-Wertpapiere, wie deutsche Online-Medien berichten. In der so genannten Sicherungseinrichtung der Privatbanken Deutschlands stehen rund 6,5 Milliarden Euro zur Verf&uuml;gung. <\/p>\n<p>Die Obergrenze f&uuml;r Entsch&auml;digungszahlungen liegt bei 285,1 Millionen Euro pro Anleger.<\/p>\n<p>Leer gehen die Inhaber von Lehman-Zertifikaten aus, die als vermeintlich sichere Anlageform auch an viele deutsche Privatanleger verkauft worden waren. Die Zahl der von der Lehman-Pleite betroffenen Personen liegt bei rund 40&rsquo;000.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bazonline.ch\/wirtschaft\/unternehmen-und-konjunktur\/65-Milliarden-Euro-fuer-deutsche-LehmanKunden\/story\/22097056\">Baseler Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Regierung: Rettung der IKB &ldquo;zum Wohle aller B&uuml;rger&rdquo;<\/strong><br>\nBei der Rettung der Deutschen Industriebank (IKB) ging es &ldquo;vor allem um den Erhalt des Vertrauens aller Marktteilnehmer in die Finanzmarktstabilit&auml;t zum Wohle aller B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger&rdquo;. Dies erkl&auml;rt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16\/11726) auf eine Kleine Anfrage (16\/11572) der Linksfraktion, die sich nach den Beg&uuml;nstigten der Rettung der IKB erkundigt hatte. Zun&auml;chst h&auml;tten aber private Banken &ldquo;in dem Umfang von der Solvenzsicherung der IKB profitiert, in dem ihre Forderungen gegen&uuml;ber der IKB in einem m&ouml;glichen Insolvenzszenario nur zum Teil h&auml;tten realisiert werden k&ouml;nnen&rdquo;, schreibt die Regierung weiter.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/\">Deutscher Bundestag<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/117\/1611726.pdf\">Antwort der Bundesregierung [PDF &ndash; 42 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Entweder die Bundesregierung blockiert oder sie hat wirklich keine Ahnung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wirtschaftspolitische Berichterstattung in Deutschland &ndash; ein Fall von Marktversagen<\/strong><br>\nZusammenfassend k&ouml;nnte man also sagen, dass die dargestellten Qualit&auml;tsprobleme der wirtschaftspolitischen Berichterstattung in Deutschland F&auml;lle von Marktversagen darstellen: Aufgrund von Informationsasymmetrien auf verschiedenen Ebenen, steigenden Skalenertr&auml;gen und gro&szlig;er Markteintrittsbarrieren gibt es keinen funktionierenden Marktmechanismus, der daf&uuml;r sorgt, dass sich eine Qualit&auml;t am Markt durchsetzt, die den theoretischen Anforderungen an den Journalismus in einer Demokratie gerecht wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dullien.net\/pdfs\/Beitrag%20Kromphardt.pdf%20\">Sebastian Dullien [PDF &ndash; 108 KB]<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kaufen, pl&uuml;ndern, wegwerfen<\/strong><br>\nOb die Kaufhauskette Hertie, der Modelleisenbahnbauer M&auml;rklin oder der N&auml;hmaschinenhersteller Pfaff &ndash; immer wieder geraten deutsche Unternehmen, die von Heuschrecken-Investoren aufgekauft wurden, in die Krise. Leidtragende sind vor allem die Arbeitnehmer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/unternehmen\/unternehmen\/:Heuschrecken-Investoren-Kaufen%2C\/639662.html\">STERN<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Auch der STERN hat mit diesem Artikel versagt, denn er beschreibt nur, was ohnehin f&uuml;r jedermann sichtbar ist und nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden kann. Doch die Heuschrecken kamen nicht wie eine Seuche ins Land, sondern waren politisch willkommen. Sie wurden bewusst und vors&auml;tzlich angelockt, etwa durch die Steuerbefreiung f&uuml;r Gewinne aus Unternehmensverk&auml;ufen oder durch die Legalisierung der Gesch&auml;fte der Hedgefonds. Dar&uuml;ber schreibt der STERN leider nichts.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Immer mehr Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen<\/strong><br>\nDie Zahl der infolge der Wirtschaftsflaute von Kurzarbeit betroffenen Arbeitnehmer ist im Januar erneut drastisch gestiegen. Bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit gingen im Januar f&uuml;r rund 290.600 Arbeitnehmer neue Anmeldungen ein. Insgesamt sind derzeit 775.000 Besch&auml;ftigte betroffen. Als Folge der Wirtschaftsflaute sind in Deutschland immer mehr Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen. Bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) gingen im Januar f&uuml;r rund 290.600 Arbeitnehmer neue Anmeldungen f&uuml;r konjunkturell bedingte Kurzarbeit ein, wie die Beh&ouml;rde am Mittwoch mitteilte. Damit haben die Unternehmen wegen Auftragsr&uuml;ckg&auml;ngen seit Oktober fast 775.000 Besch&auml;ftigte f&uuml;r Kurzarbeit angemeldet. Im Dezember war mit 295.500 Anmeldungen ein &auml;hnlich hoher Stand verzeichnet worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/unternehmen\/unternehmen\/:Bundesagentur-Arbeit-Immer-Arbeitnehmer-Kurzarbeit\/653742.html\">Stern-online<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Rente ist sicher&hellip; keine Sache f&uuml;r Schauerm&auml;rchen<\/strong><br>\nErneut versucht das Deutsche Institut f&uuml;r Altersvorsorge, die Sicherheit der gesetzlichen Rente in Zweifel zu ziehen &ndash; mit absurden Behauptungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Die-Rente-ist-sicher-vor-dubiosen-Studien.html?nwsl=y\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Treffer, versenkt. Ihr unabh&auml;ngiger Altersvorsorge-Berater, Initiative der Regionaltr&auml;ger der Deutschen Rentenversicherung und der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, nennt zur Abwechslung mal den fragw&uuml;rdigen Hintergrund eines so genannten Instituts und kommentiert mit angemessener Geh&auml;ssigkeit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Banker kassiert Millionen trotz Misserfolg<\/strong><br>\nAuch erfolglose Banker streichen hohe Abfindungen ein. Nun hat sich Stefan Jentzsch, Ex-Chef von Dresdner Kleinwort, mit einem erklecklichen Betrag in den Ruhestand verabschiedet. Angeblich bekommt der fr&uuml;here Leiter der Investment-Tochter der Dresdner Bank zum Abschied acht Millionen Euro.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article3147578\/Banker-kassiert-Millionen-trotz-Misserfolgs.html\">Welt online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers M.S.:<\/strong><br>\nAlso, nochmal zur Erinnerung: Die &ldquo;Dresdner Kleinwort&rdquo; ist\/war die Investmentsparte der Dresdner Bank und hauptverantwortlich f&uuml;r die horrenden Schulden der Dresdner, die nach der Fusion mit der Commerzbank nun beide Banken existenzbedrohend belasten. Und auch zur Erinnerung: Mithilfe von Steuermilliarden machte die Regierung die Fusion noch &uuml;berhaupt m&ouml;glich &ndash; ein Vorgang der bekanntlich sogar Mathias D&ouml;pfner in Rage brachte! Und jetzt verabschiedet sich der verantwortliche Manager mit 8 (!!!) Millionen Abfindung! Was soll man dazu noch sagen?! <\/em><\/p>\n<p><strong>Noch was:<\/strong> Der ehrenwerte Herr Jentzsch sitzt noch im Aufsichtsrat bei Premiere (fast pleite) und von Infineon (auch fast pleite). Und vorher war er bei der HypoVereinsbank und davor bei (oho!) Goldman Sachs. <\/p><\/li>\n<li><strong>Obama deckelt Geh&auml;lter<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Barack Obama deckelt Geh&auml;lter f&uuml;r Manager, deren Firmen k&uuml;nftig Staatshilfen aus dem 700 Milliarden Dollar schweren Hilfspaket f&uuml;r die Finanzbranche bekommen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1670369&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Finanzkonzerne kassieren Sparer bei Altersvorsorgevertr&auml;gen ab: Staatsgeschenk f&uuml;r den Vertreter<\/strong><br>\nDie vom Staat alimentierten Riester-Vertr&auml;ge sind f&uuml;r die Branche ein lohnendes Gesch&auml;ft geworden. L&auml;ngst vorbei sind die Zeiten, in denen Riesterprodukte Ladenh&uuml;ter waren. Doch da die Berater zuerst auf ihre Provision schauen, lohnen sich viele Vertr&auml;ge trotz Staatsgeschenk am Ende f&uuml;r den Sparer kaum.\n<p>Wer f&uuml;rs Alter vorsorgen will, kann sein Geld in Riestervertr&auml;ge stecken &ndash; doch das lohnt sich nicht immer. <\/p>\n<p>Astrid Schubert ist irritiert. Zwei Herren kommen auf sie zu. Mit dem einen hat sie gerechnet &ndash; Thorsten Meier, Kundenbetreuer bei der Deutschen Bank. Mit ihm hatte Schubert einen Termin in der Filiale ihrer Bank vereinbart, um ihr Girokonto von Leverkusen nach K&ouml;ln zu &uuml;bertragen. Eine Sache von f&uuml;nf Minuten; ein Formular, zwei Unterschriften &ndash; Kleinkram f&uuml;r Banker Meier. Aber was will der leicht untersetzte, schnauzb&auml;rtige Herr im etwas zu engen Anzug von ihr?<\/p>\n<p>Als Franz Huberti (Hinweis der Redaktion: Alle Namen wurden ge&auml;ndert) stellt er sich vor, selbstst&auml;ndiger Finanzberater im Auftrag der Deutschen Bank. Einen ganzen Stapel Unterlagen samt Ordner tr&auml;gt er mit sich. Er will mit Schubert &uuml;ber ihre private Altersvorsorge reden; dar&uuml;ber, dass der Staat Pr&auml;mien f&uuml;r sogenannte Riesterprodukte locker macht. Ein lohnendes Gesch&auml;ft, sagt Huberti. Meier nickt. Schubert ist irritiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge\/staatsgeschenk-fuer-den-vertreter;2140287\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Papst in der Krise: Der Entzauberte<\/strong><br>\nDer Skandal um Bischof Williamson hat Benedikt XVI. dauerhaft besch&auml;digt. Zwar fordert der Vatikan einen Widerruf von dem Holocaust-Leugner. Doch der Fall ist nicht erledigt: Viele Bisch&ouml;fe, selbst enge Vertraute sind entsetzt &ndash; und die Deutschen verstehen ihren Papst nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/debatte\/0,1518,605567,00.html\">Spiegel online<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Piusbr&uuml;der-Streit: Papst-Bruder greift Merkel an<\/strong><br>\nDer Papst schweigt, sein Bruder spricht: Georg Ratzinger attackiert Kanzlerin Angela Merkel, weil sie die Rolle von Benedikt XVI. in der Holocaust-Debatte ger&uuml;gt hat. Auch die CSU kritisiert die Mahnungen der Regierungschefin &ndash; R&uuml;ckendeckung bekommt sie von SPD-Chef M&uuml;ntefering. M&uuml;ntefering betonte, das Vorgehen des Vatikans sei ein &ldquo;schwerer, historischer Fehler, den die (?) Kirche so schnell wie m&ouml;glich korrigieren muss&rdquo;. Dies zeige, dass der Papst nicht unfehlbar sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,druck-605456,00.html\">Spiegel online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Eigentlich habe ich das Theater um den Papst rund um &uuml;ber. Auf diese beiden Beitr&auml;ge weise ich aus drei Gr&uuml;nden hin:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li>An der Aufregung dar&uuml;ber, dass der Papst Ratzinger entzaubert ist, kann man gut studieren, dass es offenbar mindestens ein halbes Volk gab und gibt, das die Verherrlichung des deutschen Papstes und das Ergebnis dieser Verherrlichung, sein gutes Image, f&uuml;r die Realit&auml;t genommen hat. Joseph Ratzinger und seine Karriere ist ein Musterbeispiel daf&uuml;r, wie man Images pr&auml;gen kann, wenn man die notwendige &Ouml;ffentlichkeitsarbeit macht, die entsprechenden Medien wie bei uns zum Beispiel das ZDF und die Bild-Zeitung zur Verf&uuml;gung hat und entsprechende Events schafft. Wenn man diese M&ouml;glichkeit der Imagepr&auml;gung in Rechnung stellt, dann kann man auch nicht entt&auml;uscht sein, wenn das wahre Gesicht zum Vorschein kommt. Ratzinger hatte sich umpr&auml;gen lassen und erscheint jetzt so, wie er ist. Warum regen sich die Leute dar&uuml;ber so auf? Sie sollten sich eher dar&uuml;ber aufregen, wie sie sich an der Nase haben herumf&uuml;hren lassen.\n<\/li>\n<li>Mir wird an diesem Fall so richtig klar, welch ein Irrsinn die Einrichtung eines Widerrufs ist. Wenn der britische Holocaustleugner widerruft, was hei&szlig;t das denn? Das hei&szlig;t dann, dass er l&uuml;gt, dass er sich verstellt. Dass eine Kirche dies im 21. Jahrhundert &uuml;berhaupt von einem Menschen verlangt, ist eine wahre Groteske.\n<\/li>\n<li>M&uuml;ntefering spricht von &bdquo;die&ldquo; Kirche. Im ZDF war gestern Abend wie h&auml;ufig genauso davon die Rede. Die Kirche. Die Kirche gibt es nicht. Jedenfalls sollte dies f&uuml;r den SPD-Vorsitzenden und f&uuml;r das ZDF gelten. F&uuml;r sie gibt es die Katholische Kirche, die Evangelische Kirche, die J&uuml;dische Gemeinde, usw. Dabei unterstelle ich, dass die SPD nach wie vor Mitglieder hat, die protestantischen Glaubens sind. Und auch das ZDF wird unter seinen Zuschauern Evangelische haben, Agnostiker sowieso.\n<p>Ich hoffe, die Katholiken unter unseren Lesern nehmen mir diesen Appell an Fairness und Gleichbehandlung nicht &uuml;bel.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<p><\/p><\/li>\n<li><strong>Joschka Fischer setzt sich weiter f&uuml;r die Vermittlung von Heuschrecken-Kapital ein<\/strong><br>\nHier Zitate aus einer Einladung zu einer RWB Private Equity Conference f&uuml;r Finanzdienstleister:\n<p>RWB Private Equity Conference<br>\nM&uuml;nchen: 700 Teilnehmer, Frankfurt: 600 Teilnehmer<br>\nHamburg: 19.02.2009: noch Restpl&auml;tze frei! Sichern Sie sich jetzt einen davon!<\/p>\n<p>Unter dem Motto &ldquo;Jetzt einsteigen!&rdquo; stehen auf der ersten RWB Private Equity Conference f&uuml;r Finanzdienstleister die Chancen von Private Equity Investitionen im Fokus. Als exklusiven Referenten konnten wir Joschka Fischer gewinnen, der Stellung zu verschieden gelagerten Herausforderungen der Weltregionen nehmen wird. Weitere Referenten wie Tom F. Clausen und Horst G&uuml;del werden Potenziale aufzeigen, die sich &ndash; nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Finanzkrise &ndash; im Private Equity Bereich bieten. Denn nur wer antizyklisch investiert, nutzt konsequent und vor allem erfolgreich die Mechanismen der M&auml;rkte.<\/p>\n<p>Die Referenten sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Joschka Fischer, Bundesau&szlig;enminister a. D. &amp; ehemaliger Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland<\/li>\n<li>Tom F. Clausen, Vorstand der CAPVENT AG &amp; Mitglied des Investitionsausschusses der RWB Private Capital Fonds<\/li>\n<li>Horst G&uuml;del, Vorstand der RWB AG &amp; Sprecher des Investitionsausschusses der RWB Private Capital Fonds<\/li>\n<\/ul>\n<p>Melden Sie sich jetzt an.<\/p>\n<p>Wir freuen uns auf Ihr Kommen!<\/p>\n<p>Ihre RWB AG und TRAINFORCE AKADEMIE AG<\/p>\n<p>Hier die Webseite des Private Equity Unternehmens: <a href=\"http:\/\/www.rwb-ag.de\/\">http:\/\/www.rwb-ag.de\/<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Italien im Abschwung<\/strong><br>\nDie Wirtschaftskrise hat Italien voll im Griff. Laut Gewerkschaftsverband CGIL sind bereits 434000 Besch&auml;ftigte in Industrie und Handel auf Kurzarbeit gesetzt worden, 100 000 in der Baubranche. Italien erlebe seit September die schwerste Krise seit 25 Jahren. Die Industrieproduk&shy;tion liege lahm, der Trend werde auch in den n&auml;chsten Monaten anhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/02-05\/035.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Ungefiltert eingeatmet<\/strong><br>\nDie Luft an Bord von Linienmaschinen ist l&auml;ngst nicht so sauber, wie immer angenommen wird. In Zusammenarbeit mit der Redaktion &bdquo;Kassensturz&ldquo; vom Schweizer Fernsehen wurden in den vergangenen Monaten bei Stichproben &uuml;ber 30 Abstriche in Verkehrsflugzeugen namhafter Fluggesellschaften gemacht. 28 Proben weisen zum Teil sehr hohe Anteile von Trikresylphosphat (TCP) auf. Dabei handelt es sich um eine ausschlie&szlig;lich dem Triebwerks&ouml;l beigef&uuml;gte Chemikalie, aus der Gruppe der organischen Phosphate, die als Nervengift bekannt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,vwdsmo65hl9m13by~cm.asp\">Plusminus<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/AM\/WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Ist die Bertelsmann Stiftung &bdquo;gemeinn&uuml;tzig&ldquo; im Sinne von &sect;&sect; 52 ff. AO? &ndash; Eine Expertise unabh&auml;ngiger Juristen<\/li>\n<li>Die Weltfinanzkrise &ndash; und was der neue US-Pr&auml;sident tun sollte<\/li>\n<li>Das falsche Argument: Die Kreditaufnahme des Bundes verdr&auml;ngt derzeit keine private Investitionen. Der Staat muss die Rezession noch st&auml;rker bek&auml;mpfen.<\/li>\n<li>6,5 Milliarden<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3747\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3747","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3747","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3747"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3747\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}