{"id":37489,"date":"2017-03-20T16:59:08","date_gmt":"2017-03-20T15:59:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37489"},"modified":"2024-09-24T08:24:37","modified_gmt":"2024-09-24T06:24:37","slug":"brasilien-streiks-und-massenproteste-gegen-abbau-sozialer-rechte-fordern-temer-regime-zur-kraftprobe-heraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37489","title":{"rendered":"Brasilien \u2013 Streiks und Massenproteste gegen Abbau sozialer Rechte fordern Temer-Regime zur Kraftprobe heraus"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170320_bra1_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Die Situation in Brasilien spitzt sich immer weiter zu. In der letzten Woche erhoben die Brasilianer sich in Massenprotesten gegen die unbeliebte &bdquo;Putsch-Regierung&ldquo; Michel Temers und deren neoliberale Reformen. Zum bisherigen H&ouml;hepunkt waren mehr als eine Million Menschen auf der Stra&szlig;e &ndash; mehr als 300.000 alleine in S&atilde;o Paulo. F&uuml;r die NachDenkSeiten blickt <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong> auf eine bewegte Woche zur&uuml;ck.<\/p><div style=\"clear:both\"><\/div><p><!--more--><br>\nZum Auftakt der Woche sorgte der nichtgew&auml;hlte, seit dem 1. September 2016 amtierende <em>de facto<\/em>-Pr&auml;sident Michel Temer f&uuml;r landesweites Gel&auml;chter. Dem rechten Wochenmagazin <em>Veja<\/em> beichtete er den Grund seines pl&ouml;tzlichen Auszugs aus der erst eine Woche zuvor bezogenen, offiziellen Pr&auml;sidenten-Residenz, die die von der Macht geputschte Staatspr&auml;sidentin Dilma Rousseff &uuml;ber sechs Jahre lang bewohnt hatte. Er und seine Frau h&auml;tten kein Auge zumachen k&ouml;nnen, das Ambiente strahle &ldquo;negative Energien&rdquo; aus, etwas Seltsames liege da in der Luft &ndash; &ldquo;Ob es wohl Gespenster sind?&rdquo;, h&auml;tten sie sich gefragt und seien in die Residenz des Vizepr&auml;sidenten zur&uuml;ckgezogen.<\/p><p>In den sozialen Netzwerken l&auml;sterten nicht wenige Brasilianer dar&uuml;ber, dass sich Temer wohl vor einem ganz anderen &ldquo;Gespenst&rdquo; f&uuml;rchte. Denn schon am Tag darauf erstattete Generalstaatsanwalt Rodrigo Janot beim Obersten Gerichtshof (STF) Strafanzeige gegen 83 Politiker &ndash; darunter f&uuml;nf Minister Temers &ndash; wegen schwerwiegenden Korruptionshinweisen. Die 83 Politiker sollen den harten Kern einer hausinternen Liste mit mehr als 200 Namen des Bauunternehmens Odebrecht bilden, das in den vergangenen Jahren als Auftragnehmer in 12 L&auml;ndern Lateinamerikas rund 800 Millionen Euro an Bestechungsgeldern gezahlt hat. <\/p><p>Der in mehreren anderen Verfahren zitierte Pr&auml;sident steht zwar nicht auf der Liste und doch ist er mit ihr verwoben. Seine rechte Hand, der angeklagte Chef des Pr&auml;sidialamtes, Eliseu Padilha, hat nachweislich in Temers Auftrag umgerechnet 6,5 Millionen Euro illegaler Wahlspenden von der Firma Odebrecht f&uuml;r Temers Wahlkampagne zum Vize Dilma Rousseffs kassiert.<\/p><p>Auch Ex-Pr&auml;sident Luis In&aacute;cio Lula da Silva wird in der seit 2016 bekannten Liste nicht genannt. Doch der eng mit dem FBI und der Justiz der USA kooperierende General-Staatsanwalt hat ihn mit seiner Nachfolgerin Dilma Rousseff einfach mal dazugedichtet. Kritische Journalisten, wie Jefferson Miola vom Nachrichten-Portal GGN, unterstellen Janot erneutes Falschspiel. Weil diesmal die komplette F&uuml;hrungsriege des parlamentarischen Putschs gegen Rousseff vor Gericht steht, sah sich der am Putsch aktiv beteiligte Generalstaatsanwalt offenbar dazu gen&ouml;tigt, die Liste zu &ldquo;demokratisieren&rdquo;. Sein Ziel sei die stur fortgesetzte Kriminalisierung der F&uuml;hrung der Arbeiter-Partei, so Miola (&ldquo;<a href=\"http:\/\/www.brasil247.com\/pt\/colunistas\/jefersonmiola\/285331\/O-truque-de-Janot-para-implodir-a-candidatura-de-Lula.htm\">O truque de Janot para implodir a candidatura de Lula<\/a> \/ Der Trick Janots zur Vereitelung der Pr&auml;sidentschaftskandidatur Lulas&rdquo; &ndash; GGN, 16.03.2017).<\/p><p>Am gleichen Tag hatte jedoch Lula da Silva vor einem Bundesgericht in Bras&iacute;lia seinen bisher spektakul&auml;rsten Auftritt als Angeklagter in einer Nebenhandlung des sogenannten Petrobras-Skandals. Der neue, an den Haaren herbeigezogene Vorwurf gegen den ehemaligen Staatschef, der 2010 mit einer 87-prozentigen Popularit&auml;tsrate sein achtj&auml;hriges Amt beendete, lautet, er habe seinen Einfluss bei der staatlichen Entwicklungsbank BNDES f&uuml;r die Kreditvergabe an brasilianische Gro&szlig;bauunternehmen geltend gemacht. Mehr als 65 Zeugen seien verh&ouml;rt worden und kein einziger stimmte den mangelnden Beweisen der Anklage zu, beschwerte sich Lula. Mit Faustschl&auml;gen auf die Anklagebank forderte er &ldquo;Schluss mit diesen Unterstellungen! Wenn Sie keine Beweise haben, dann lassen Sie mich gef&auml;lligst in Ruhe!&rdquo;. <\/p><p>Mit seltenem Klartext und Vehemenz versetzte der Ehrenvorsitzende der Arbeiterpartei (PT) mit seinem Vorwurf gegen die Medienverfolgung und parteiliche Justiz den Richter Vallisney de Souza Oliveira und eine Schar von Staatsanw&auml;lten in betretenes Schweigen. Fernseh-Journalist Kennedy Alencar, eine gesuchte, kritische Stimme im Chor der brasilianischen Monopolmedien, bescheinigte Lula einen &ldquo;eindeutigen juristischen und politischen Sieg&rdquo;.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170320_bra2.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\n<em>Mehr als eine Millionen Menschen demonstrieren am 15. M&auml;rz 2017<\/em><\/p><p><strong>Widerstand gegen neoliberale Rentenreform und Angriff auf Arbeitsrechte<\/strong><\/p><p>Angetrieben von diesem politischen Umfeld, das von moralischer F&auml;ulnis und fortgesetztem Anschlag auf den Rechtsstaat, doch andererseits vom Wiedererwachen der demokratischen Opposition gepr&auml;gt ist, gingen am 15.M&auml;rz mehr als eine Million Brasilianer in 25 Bundesl&auml;ndern auf die Stra&szlig;en, davon allein 300.000 Menschen in S&atilde;o Paulo.<\/p><p>In der 15-Millionen-Metropole wurden U-Bahnen und private Bef&ouml;rderungsmittel, ferner der Lehrbetrieb am gesamten, &ouml;ffentlichen Schulsystem und Teile der staatlichen Universit&auml;ten lahmgelegt. Die Gewerkschafts-Konf&ouml;deration der Arbeiter im &ouml;ffentlichen Bildungsbereich (CNTE) rief die 520.000 Lehrer im Lande zum Generalstreik auf. Die Lehrer k&auml;mpfen gegen versp&auml;tete Gehaltszahlungen, behinderte Bef&ouml;rderungsrechte und Einschnitte in ihren Rentenanspruch.<\/p><p>Die Arbeitsniederlegungen und Proteste richteten sich ebenfalls gegen die &ldquo;Reform&rdquo; des Arbeitsrechts (CLT), mit der Beschneidung von jahrzehntealten Anspr&uuml;chen auf Sicherheit und Streikrecht und gegen die allgemeine &ldquo;Flexibilisierung&rdquo; des Arbeitsmarktes mit der Einf&uuml;hrung von Teilzeitarbeit und sozialer Unsicherheit.<\/p><p>Die Kundgebungen waren auch als Auftakt einer landesweiten Kampagne zum Schutz Luis In&aacute;cio Lula da Silvas geplant, der am 3. Mai zum ersten Mal als Angeklagter vis-&agrave;-vis vor dem ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigten Richter Sergio Moro sitzen wird und von ihm zum Verlust seiner politischen Rechte verurteilt werden k&ouml;nnte. Das wollen die Zentralverb&auml;nde der sozialen Bewegungen &ldquo;Volksfront Brasilien&rdquo;, &ldquo;Brasilien ohne Angst&rdquo; und die Bewegung der Landlosen (MST) verhindern. Sollten Moro und seine verb&uuml;ndeten, rechtsradikalen Staatsanw&auml;lte und Polizisten auf Eskalierung setzen, ist f&uuml;r den 3. Mai ein harter Schlagabtausch mit der ehemaligen Regierungsmacht und heutigen linken Opposition vorprogrammiert.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170320_bra3.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\n<em>Michel Termer, H&auml;nde weg von unseren Rechten!<\/em><\/p><p><strong>Die neoliberale &ldquo;Rentenreform&rdquo;<\/strong><\/p><p>Die korrupte und parteiliche Justiz will den de-facto-Pr&auml;sidenten Michel Temer aus seinem Schlamassel retten, die im Schatten agierenden Akteure erwarten die Erf&uuml;llung weitreichender Ziele.<\/p><p>Ende 2016 reichte seine Regierung dem Parlament ihren Plan zur Novellierung des &ouml;ffentlichen Rentensystems (INSS) zur Abstimmung ein. <\/p><p>Angeblich verschlingen die Renten 20 Prozent des j&auml;hrlichen Haushalts. In dem Novellierungsantrag, der einer Verfassungs&auml;nderung bedarf, warnte der amtierende Finanzminister und ehemalige Direktor von Bank Boston, Henrique Meirelles, jedoch vor einem stetig ausufernden Finanzloch, das allein 2017 rund 50 Milliarden Euro kosten soll. Er empfiehlt daher eine radikale Beschneidung des &ouml;ffentlichen Rentensystems, mit der Einsparung von umgerechnet 188 Milliarden Euro in den kommenden 10 Jahren. <\/p><p>Gegenw&auml;rtig f&uuml;hren rund 60 Millionen der 210 Millionen Brasilianer Beitr&auml;ge an das &ouml;ffentliche Rentensystem ab, jedoch mit Fr&uuml;hpensionierung, vor allem der ohnehin besser verdienenden &ouml;ffentlichen Angestellten; h&auml;ufig im Alter von 55 Jahren. Die neue Gesetzesvorlage verlangt daher eine Anhebung des Rentenalters auf 65 Jahre f&uuml;r M&auml;nner und Frauen, ungeachtet ungleicher Rollenverteilung. Jedoch, damit neu beitretende Arbeiter und Angestellte ihre Rente beanspruchen k&ouml;nnen, sollen sie nun 49 Jahre lang Beitr&auml;ge geleistet haben. Mit anderen Worten: sie m&uuml;ssen ab dem Alter von 16 Jahren bereits einzahlen. Ein Unding, das der Mehrheit der Brasilianer den Zugang zur Universit&auml;t verwehren und zur Proletarisierung zwingen soll. <\/p><p>Novellierungen des Rentensystems gab es unter nahezu jeder brasilianischen Regierung, so z.B. gleich zu Beginn des ersten Pr&auml;sidentenmandats Lula da Silvas, im Jahr 2003. Auch seine angebliche Reform lie&szlig; das Kernst&uuml;ck, nicht nur der explosiven Kosten, sondern auch unversch&auml;mter und &auml;ngstlich geduldeter Privilegien, unber&uuml;hrt. Wenn gegenw&auml;rtig ein Arbeiter oder Angestellter in einem Privatunternehmen in Rente geht, hat er Anspruch auf maximal 1.300 Euro. Demgegen&uuml;ber erhalten Angestellte im &ouml;ffentlichen Dienst, wie Richter und Staatsanw&auml;lte, mit umgerechnet 10.000 Euro fast das Zehnfache und gehen mit 55 Jahren &ldquo;in Rente&rdquo;. Ein anr&uuml;chiges Ausma&szlig; erreichen auch die &uuml;berh&ouml;hten Pensionen der Milit&auml;rs, 600.000 in ihrer Anzahl. Im Todesfall wird ihre Pension automatisch auf ihre Kinder &uuml;bertragen. Das kann beim besten Willen kein Staat langfristig finanzieren. Doch von Lula da Silva bis zur Putschregierung Michel Temer traute sich kein Pr&auml;sident, an den Privilegien zu r&uuml;tteln.<\/p><p>In seiner Argumentation gegen &ldquo;die &Uuml;berforderung des Staates durch &uuml;berh&ouml;hte Sozialabgaben&rdquo; verschweigt Meirelles allerdings den zweitwichtigsten Grund f&uuml;r die Leckage der Staatsfinanzen: die Arbeitgeber-Schulden an das &ouml;ffentliche Rentensystem, die sich 2017 auf umgerechnet schwindelerregende 122 Milliarden Euro summieren. Zu den Hauptschuldnern z&auml;hlt zum Beispiel Bradesco, die zweitgr&ouml;&szlig;te Privatbank im Lande, aber auch die staatliche Sparkasse Caixa Econ&ocirc;mica.<\/p><p>Der seit 1976 in Brasilien lebende britische Wirtschaftswissenschaftler und Journalist Brian Nicholson durchleuchtete das anst&ouml;&szlig;ige System und wurde mit seinem Buch &ndash; &ldquo;A Previd&ecirc;ncia Injusta: Como o fim dos privil&eacute;gios pode mudar o Brasil &ndash; Das ungerechte Rentensystem: Wie das Ende der Privilegien Brasilien ver&auml;ndern kann&rdquo;) &ndash; zum vielzitierten, kritischen Fachmann auf dem Gebiet. <\/p><p>Nicholson kommt direkt zur Sache: zuallererst m&uuml;sse mit den Privilegien des Justizapparates, der Milit&auml;rs und der Politiker mit ihren &ldquo;Sultan-Geh&auml;ltern und -Pensionen&rdquo; aufger&auml;umt werden. Die welth&ouml;chste Zinsrate in Brasilien solle sofort drastisch gesenkt werden. Nicht etwa die Sozialabgaben, sondern die Zinsrate ist es, die mit der &ouml;ffentlichen Verschuldung den Hauptanteil der staatlichen Ausgaben verschlingt. W&uuml;rde die Regierung au&szlig;erdem die Steuerhinterzieher &ndash; die dem Staat mindestens 400 Milliarden Euro schulden &ndash; hart an die Kandare nehmen, w&auml;ren Brasiliens Staatsfinanzen mittelfristig saniert und ein Mindestma&szlig; sozialer Gerechtigkeit wiederhergestellt.<\/p><p>Doch Temers &ldquo;Rentenreform&rdquo; zielt genau in die entgegengesetzte Richtung: die bisherigen Zahlungen an Rentner mit Niedrigeinkommen und an Behinderte &ndash; das Herzst&uuml;ck des &ouml;ffentlichen Rentensystems &ndash; sollen empfindlich beschnitten werden, um eine<br>\n&ldquo;Konkurrenz&rdquo; mit den bessergestellten Pension&auml;ren zu verhindern. Mit anderen Worten: die privilegierten Pensionen sollen als Gesch&auml;ft f&uuml;r die Privatbanken attraktiv gemacht und eventuell schrittweise privatisiert werden. <\/p><p>Der Plan ist derart aggressiv, dass er selbst vom durch und durch korrupten Parlament abgelehnt werden k&ouml;nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170320_bra1_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Die Situation in Brasilien spitzt sich immer weiter zu. In der letzten Woche erhoben die Brasilianer sich in Massenprotesten gegen die unbeliebte &bdquo;Putsch-Regierung&ldquo; Michel Temers und deren neoliberale Reformen. Zum bisherigen H&ouml;hepunkt waren mehr als eine Million Menschen auf der Stra&szlig;e &ndash; mehr als<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37489\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,20,127,39],"tags":[1740,282,1613,904,2056,1475,1375,301,1943,1176,1976],"class_list":["post-37489","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-landerberichte","category-lobbyismus-und-politische-korruption","category-rente","tag-arbeitsbedingungen","tag-buergerproteste","tag-brasilien","tag-grv","tag-lula-da-silva-luiz-inacio","tag-parteispenden","tag-pensionen","tag-rentenalter","tag-rousseff-dilma","tag-streik","tag-temer-michel"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37489","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37489"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37489\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":121785,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37489\/revisions\/121785"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37489"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37489"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37489"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}