{"id":37494,"date":"2017-03-21T08:44:55","date_gmt":"2017-03-21T07:44:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494"},"modified":"2017-03-21T08:44:55","modified_gmt":"2017-03-21T07:44:55","slug":"hinweise-des-tages-2838","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/AM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h01\">Seehofer: Minsker Abkommen muss auch von Kiew erf&uuml;llt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h02\">SPD macht Weg f&uuml;r Pkw-Maut endg&uuml;ltig frei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h03\">Dichtung und Wahrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h04\">FBI Director James Comey Takes On New Role Fact-Checking the President&rsquo;s Tweets<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h05\">Leichenwagen der Sozialistischen Partei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h06\">Aus Holland lernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h07\">Dax-Konzerne sch&uuml;tten 31,7 Milliarden Euro aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h08\">Why It Will Take a Lot More Than a Smartphone to Get the Sharing Economy Started<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h09\">Steuern? Tricksen wie die Gro&szlig;en!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h10\">Arme Rentner, reiches Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h11\">Jobcentern fehlt der Respekt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h12\">Wie ein &bdquo;Traumjob&ldquo; in der Apple-Zentrale wirklich aussieht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h13\">Hat sich stets bem&uuml;ht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h14\">Trump Budget Director Takes Aim at &ldquo;Wasteful&rdquo; Social Security Program That Helps Disabled Americans<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h15\">Sie gucken die Kinder an und sehen Dollarzeichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h16\">Meine verirrten Freunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h17\">&bdquo;Welt am Sonntag&ldquo; gibt Trumps Fake-News-Vorwurf falsch wieder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37494#h18\">K-Frage &ndash; keine Winterstiefel oder zu leise Stimme?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Seehofer: Minsker Abkommen muss auch von Kiew erf&uuml;llt werden<\/strong><br>\nAm 16. M&auml;rz 2017, unmittelbar nach dem Treffen von Horst Seehofer mit Wladimir Putin, gab der bayerische Ministerpr&auml;sident im Moskauer Hotel Ritz Carlton eine Pressekonferenz auf der er sich f&uuml;r die &ldquo;&Uuml;berwindung&rdquo; der gegen Russland verh&auml;ngten Sanktionen aussprach. Der Gast aus Bayern berichtete den Journalisten, Putin stehe &ldquo;ohne Wenn und Aber&rdquo; zum Minsker Abkommen. Zur Umsetzung des Abkommens m&uuml;sse auch Kiew in die Pflicht genommen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NCi7SYQ6VCA&amp;feature=youtu.be\">Ulrich Heyden via YouTube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>SPD macht Weg f&uuml;r Pkw-Maut endg&uuml;ltig frei<\/strong><br>\nIst die Ausl&auml;nder-Maut von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) der Beweis f&uuml;r das Sprichwort &ldquo;Was lange w&auml;hrt, wird endlich gut&rdquo;? Oder widerlegt sie es vielmehr? &Uuml;ber diese Frage gehen die Meinungen seit Jahren auseinander. Und daran wird sich so schnell auch kaum etwas &auml;ndern.<br>\nDem Verkehrsminister d&uuml;rfte das allerdings egal sein. Denn sein &uuml;berarbeitetes Prestigeprojekt wird bald Gesetz sein. Zwar ist in der Koalition nur die CSU ausdr&uuml;cklich daf&uuml;r. Doch die CDU will nicht gegen die Schwesterpartei meutern. Und auch die SPD wird den notwendigen &Auml;nderungen im Bundestag zustimmen. Ausschlaggebend f&uuml;r die Entscheidung ist, dass Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) Dobrindts umstrittenem Zahlenwerk seinen Finanzminister-Segen erteilt hat.<br>\n&ldquo;Wir haben die Pkw-Maut im Koalitionsvertrag vereinbart, weil sie das einzige inhaltlich bedeutende Vorhaben der CSU war&rdquo;, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, S&ouml;ren Bartol. &ldquo;Die Bedingungen des Koalitionsvertrags sind nun offensichtlich erf&uuml;llt.&rdquo; Weil seine Partei vertragstreu sei, gehe er davon aus, dass sie dem Gesetz im Bundestag mehrheitlich zustimmen werde.<br>\nIm Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart, dass die Pkw-Maut europarechtskonform sein muss und f&uuml;r keinen deutschen Autofahrer Mehrkosten entstehen d&uuml;rfen. Beide Kriterien sind seit der Ende des vergangenen Jahres erzielten Einigung zwischen der EU-Kommission und Dobrindt erf&uuml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/pkw-maut-spd-stimmt-gesetz-von-alexander-dobrindt-zu-a-1139614.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die SPD nickt noch schnell alle Vorhaben der gro&szlig;en Koalition ab. Der kommende entscheidende Pr&uuml;fstein f&uuml;r die Glaubw&uuml;rdigkeit der SPD und ihres Kanzlerkandidaten ist die geplante Grundgesetz&auml;nderung zur Privatisierung der Bundesautobahnen am 30. M&auml;rz. Stimmt die SPD hier zu zeigt sie, dass sie nach der Bundestagswahl, sollte wider Erwarten Martin Schulz Bundeskanzler werden, an der herrschenden Politik nichts &auml;ndern wird. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung:<\/strong> Das gilt nat&uuml;rlich auch f&uuml;r die wahrscheinlichere Variante einer weiteren Junior-Partnerschaft der SPD mit einem Vizekanzler Schulz.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Ohne rot zu werden<\/strong><br>\nJohannes Kahrs &uuml;ber Kompromisse, die man nicht will, aber trotzdem macht. Er sagte gestern bei Berlin Direkt, ohne rot zu werden:<br>\nPkw-Maut will bei uns kein Mensch, Autobahnprivatisierung will bei uns kein Mensch. Aber das sind halt Kompromisse, die so eine Gro&szlig;e Koalition macht und die werden ihm (Sigmar Gabriel, Anm. tau) negativ angeschrieben. Martin Schulz hat damit nichts zu tun.<br>\nKahrs offenbart hier gleich mehrere erschreckende Dinge, &uuml;ber die man sich bei all der Schulz-Euphorie im Klaren sein sollte.<br>\nErstens seine bereits bekannte Haltung, wonach das Regieren mit der Union f&uuml;r ihn wichtiger ist, als die Durchsetzung sozialdemokratischer Forderungen mit Mehrheiten, die im Augenblick noch vorhanden sind.<br>\nZweitens gibt Kahrs unumwunden zu, dass die SPD als Koalitionspartner in der GroKo auch unsinnige Entscheidungen mittragen m&uuml;sse, obwohl dass &bdquo;kein Mensch in der SPD wolle&ldquo;.<br>\nGleichzeitig, und das ist eigentlich noch viel schlimmer, l&auml;sst Kahrs durchblicken, dass seine Fraktion damit auch der &bdquo;Autobahnprivatisierung&ldquo;, zustimmen werde, denn das ist ja so ein Kompromiss, den eine Gro&szlig;e Koalition leider macht.<br>\nOder haben wir den Chef des Seeheimer Kreises da einfach nur falsch verstanden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/170320ohne-rot-zu-werden\">TauBlog<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Weichen stehen auf &bdquo;Maut f&uuml;r alle&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Nach der heutigen Anh&ouml;rung sollte allen Abgeordneten klar sein, dass die Pkw-Maut sofort gestoppt werden muss. Es wird in jedem Falle zu einem Verfahren vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof kommen, in welchem die Steuerentlastung f&uuml;r hiesige Autofahrerinnen und Autofahren gekippt wird. Denn Dobrindts Maut ist und bleibt europarechtswidrig. Wer diese Maut heute nicht ablehnt, beschlie&szlig;t die &sbquo;Maut f&uuml;r alle&lsquo; von morgen&ldquo;, kommentiert Herbert Behrens, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Verkehrsausschuss des Bundestags, die heutige &ouml;ffentliche Anh&ouml;rung zur Pkw-Maut im Bundestag. Behrens weiter:<br>\n&bdquo;Auch die desastr&ouml;sen Einnahmenprognosen sprechen f&uuml;r eine baldige &sbquo;Maut f&uuml;r alle&lsquo;, die in Deutschland Auto fahren. Keiner der Belege daf&uuml;r, dass die Maut zum Zuschussgesch&auml;ft wird, konnte von den Gutachtern der Bundesregierung entkr&auml;ftet werden. Sp&auml;testens wenn die ersten roten Zahlen zu vermelden sind, w&uuml;rde das Finanzministerium die Rei&szlig;leine ziehen und die Kompensation &uuml;ber die Kfz-Steuer beenden.<br>\nVerkehrsminister Dobrindt h&auml;tte l&auml;ngst per Verkehrsz&auml;hlung f&uuml;r eine gute Datenbasis zur Hochrechnung der Einnahmen sorgen k&ouml;nnen. Da eine unsch&ouml;ne Wahrheit absehbar war, hat er es einfach unterlassen. Jetzt liegt es an der SPD, dem bayerischen Mautspuk ein Ende zu bereiten. Sollte sich deren Bundestagsfraktion nicht zu einer Ablehnung der Gesetzentw&uuml;rfe durchringen, muss Bundespr&auml;sident Steinmeier dieser in gesetzesform gegossenen Ausl&auml;nderdiskriminierung und Steuerverbrennungsanlage seine Unterschrift versagen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/weichen-stehen-auf-maut-fuer-alle\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Dichtung und Wahrheit<\/strong><br>\nMartin Schulz fordert (sehr richtig!) geb&uuml;hrenfreie Bildung von der Kita bis zur Weiterbildung. Damit es mit der Umsetzung klappt, sollte seine Partei allerdings selbst etwas Nachhilfe in Anspruch nehmen. Und die bekommt sie hier von mir auch sehr gerne kostenfrei: Nein, liebe SPD, definitiv seid ihr nicht die einzigen, die daf&uuml;r sorgen, dass es in diesem Land gerechter zugeht. Richtig ist vielmehr: Ihr seid die Partei, die seit 1998 mit einer kurzen Unterbrechung an der Regierung ist und in dieser Zeit gemeinsam mit den Gr&uuml;nen bzw. der CDU\/CSU unser Land sehr viel ungerechter und unsozialer gemacht hat: mit Hartz IV, Rentenk&uuml;rzungen, Leiharbeit und vielen anderen prek&auml;ren Jobs. Wir w&uuml;rden uns freuen, wenn ihr diesen Fehler endlich einseht und mit uns gemeinsam &ndash; ganz real und nicht nur in vielen sch&ouml;nen Worten &ndash; endlich mehr soziale Gerechtigkeit umsetzen w&uuml;rdet. Au&szlig;erordentlich skeptisch macht es allerdings, wenn ihr die einzige Partei, die in den letzten Jahren konsequent gegen die Agenda 2010 und f&uuml;r soziale Gerechtigkeit gestritten hat, n&auml;mlich die Linke, jetzt diffamiert und anstelle einer Mitte-Links-Regierung offenkundig lieber eine Fortsetzung der Gro&szlig;en Koalition oder ein B&uuml;ndnis mit der FDP ins Auge fasst. Wird da der n&auml;chste Wahlbetrug schon vorbereitet? 100 Prozent sozial. Daf&uuml;r steht DIE LINKE und daf&uuml;r machen wir weiter Druck &ndash; egal ob in der Regierung oder in der Opposition.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170321-wagenknecht.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170321-wagenknecht-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/a.220243721326366.71218.206307219386683\/1635436869807037\/?type=3&amp;permPage=1\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>FBI Director James Comey Takes On New Role Fact-Checking the President&rsquo;s Tweets<\/strong><br>\nIn a first for Congressional hearings, James Comey, the director of the Federal Bureau of Investigation, was asked to say under oath on Monday if the official Twitter feed of the President of the United States was lying about the testimony he was still giving.<br>\nThe extraordinary moment came after Comey had confirmed to the House Intelligence Committee that there is indeed an ongoing counterintelligence investigation of Russian interference in the election of Donald Trump as president and &ldquo;whether there was any coordination&rdquo; between the Trump campaign and the Russian effort.&rdquo; [&hellip;] Comey also stated categorically that there was no evidence to support the conspiracy theory that former President Barack Obama had ordered the wiretapping of Trump Tower, speculation Trump himself had stated as fact in a moment of Breitbart-induced delirium earlier this month.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2017\/03\/20\/fbi-director-forced-adopt-new-role-fact-checking-presidents-tweets\/\">The Intercept<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wenn ausgerechnet die Geheimdienste den Pr&auml;sidenten kontrollieren, ist dies ein absurde Situation. Es ist nun einmal nicht die Aufgabe der Exekutive andere Organe der Exekutive zu korrigieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Leichenwagen der Sozialistischen Partei<\/strong><br>\nSeit Wochen schon, so klagen die Parteifreunde, will der Wahlkampf des Beno&icirc;t Hamon einfach nicht &ldquo;abheben&rdquo;, wie sie es nennen &ndash; dabei war er doch der strahlende Sieger der Vorwahl gewesen:<br>\n&ldquo;Euer Einsatz, euer Zuspruch ist das Zeichen einer lebendigen, einer mitrei&szlig;enden Linken. Er gibt mir eine enorme Kraft, Euch zu repr&auml;sentieren und die Pr&auml;sidentschaftswahlen zu gewinnen.&rdquo;<br>\nAm Wahlabend hatte auch sein unterlegener Konkurrent, Manuel Valls, nur warmherzige Worte gefunden:<br>\n&ldquo;Ich hatte schon immer das Gef&uuml;hl eines gro&szlig;en Zusammenhalts und der Loyalit&auml;t und ich bin voller Respekt f&uuml;r das Engagement, das hier gezeigt wurde. Beno&icirc;t Hamon ist ab jetzt der Kandidat unserer politischen Familie. Und er hat die sch&ouml;ne Aufgabe, diese Familie um sich zu versammeln.&rdquo;<br>\nDoch seine &ldquo;politische Familie&rdquo; tat sich weiterhin schwer mit ihrem Kandidaten, mit dem  &ldquo;frondeur&rdquo;, dem Rebellen vom linken Fl&uuml;gel der Partei, der 2014 sein Ministeramt dem Pr&auml;sidenten Hollande vor die F&uuml;&szlig;e geworfen hatte und fortan als Sprecher einer parteiinternen Fundamentalopposition gegen den sozialliberalen Kurs von Premierminister Manuel Valls Stimmung machte. Das Wahlprogramm Beno&icirc;t Hamons verspricht in praktisch allen Lebensbereichen Verbesserungen und reihum mehr Geld.<br>\n&ldquo;Ich bin der Kandidat der erh&ouml;hten Kaufkraft, der verbesserten Lohnabrechnung, der Aufwertung der Arbeit! Diese Ma&szlig;nahmen werden die Existenzbedingungen einer Mehrheit der Franzosen verbessern &ndash; und das wird zu h&ouml;herem Konsum und damit zu einer verbesserten Wirtschaftslage und zu mehr Wachstum f&uuml;hren.&rdquo;<br>\nDie nach monatelangen K&auml;mpfen letztes Jahr verabschiedete Arbeitsrechtsreform will Hamon zur&uuml;cknehmen; statt Unternehmensgr&uuml;ndungen zu erleichtern, setzt er auf ein bedingungsloses Grundeinkommen f&uuml;r alle; den &Ouml;ffentlichen Dienst will er nicht abspecken, sondern ausbauen; Gro&szlig;unternehmen sollen zumindest zeitweise verstaatlicht werden k&ouml;nnen, die Drei-Prozent-Haushalsdefizit-Regel der EU h&auml;lt er f&uuml;r &ldquo;sinnlos&rdquo;;  der Abbau der Staatsschulden hat f&uuml;r ihn keine Priorit&auml;t.<br>\nMit alledem vertritt Beno&icirc;t Hamon das Gegenteil dessen, was dem gesamten Reformfl&uuml;gel der Sozialistischen Partei wichtig war und ist. Claude Bartolone etwa, Pr&auml;sident der Nationalversammlung,  erkl&auml;rte &ouml;ffentlich, er finde sich im Programm des Kandidaten Hamon nicht wieder, sogar Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian, ein alter Weggef&auml;hrte Francois Hollandes, bekannte sich zum sozialliberalen Programm Emmanuel Macrons &ndash; eine Ohrfeige f&uuml;r den eigenen Kandidaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/parteiquerelen-in-frankreich-leichenwagen-der.795.de.html?dram:article_id=381467\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Sozialdemokratie in Frankreich ist nicht in der Lage sich von der neoliberalen Agenda zu trennen. Lieber torpediert man seinen eigenen Kandidaten f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahl und verspielt jede Chance auf einen Wahlerfolg. Taktisch ist die SPD hier geschickter, man gaukelt dem Publikum zumindest bis zur Wahl einen Schwenk nach links vor.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Aus Holland lernen<\/strong><br>\n[&hellip;] Der gr&uuml;ne Frontmann Klaver hat im Wahlkampf etwas getan, womit man scheinbar in den letzten Jahren in Deutschland keinen Blumentopf au&szlig;erhalb eines engen Milieus gewinnen konnte. Er hat klar und deutlich gesagt: Ich bin links. Dabei hat Klaver das &bdquo;Links sein&ldquo; nicht neu definiert, aber anders und besser vermittelt. Im Mittelpunkt seiner Kampagne stand ein zentraler Wert: Mitgef&uuml;hl. [&hellip;]<br>\nProgrammatisch setzt Gr&uuml;n-Links dort an, wo sich auch andere linke Parteien in Europa positionieren: Steuererleichterungen f&uuml;r niedrige und mittlere Einkommen, st&auml;rkere Besteuerung der Spitzeneinkommen, die Eind&auml;mmung von Gehaltsexzessen in den Top-Positionen gro&szlig;er Unternehmen, das Ende von Steuersparmodellen f&uuml;r internationale Gro&szlig;unternehmen. Dieses Thema hat in den Niederlande besondere Brisanz, weil das Land zu den gr&ouml;&szlig;ten Steueroasen Europas geh&ouml;rt, die Briefkastenfirmen zahlreicher internationaler Unternehmen ins Land gelockt hat und davon unterm Strich auch profitiert hat. Jesse Klaver wendet sich dagegen, weil diese staatlich organisierten Steuertricks eben geh&ouml;rig das Gerechtigkeitsempfinden vieler Menschen st&ouml;rt.<br>\nKlavers Wahlerfolg zeigt, dass das linke Wertefundament und linke Programmatik breite Unterst&uuml;tzung erf&auml;hrt. Man muss es nur richtig kommunizieren. Begriffe wie Umverteilung, Verm&ouml;genssteuer, Million&auml;rssteuer, und so weiter beschreiben einen staatlich organisierten Vorgang des &bdquo;Wegnehmens&ldquo;. Mitgef&uuml;hl bezeichnet eine pers&ouml;nliche Gef&uuml;hlslage, aus der Menschen heraus ohne Z&auml;hneknirschen etwas abgeben. Kritik an der Steuervermeidung kann man &uuml;ber die &bdquo;b&ouml;sen Konzerne&ldquo; drehen oder wie Klaver &uuml;ber den Wert der Fairness, der unter allen B&uuml;rgern und Firmen gelten sollte, die mittels Steuern unser Gemeinwesen finanzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Europaeische-Gruene-im-Wahlkampf\/!5393185\/\">Sven Giegold in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Dax-Konzerne sch&uuml;tten 31,7 Milliarden Euro aus<\/strong><br>\nAnteilseigner der Dax-Konzerne k&ouml;nnen sich in diesem Jahr auf eine Rekorddividende freuen. Zwei Konzerne sch&uuml;tten rechnerisch sogar mehr Geld aus als ihr Jahres&uuml;berschuss hoch ist.<br>\nDie 30 wichtigsten b&ouml;rsennotierten Unternehmen in Deutschland zahlen f&uuml;r das vergangene Jahr so hohe Dividenden wie noch nie. Die Pr&uuml;fungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst &amp; Young) hat f&uuml;r die Konzerne im Leitindex Dax eine Aussch&uuml;ttungssumme von 31,7 Milliarden Euro errechnet &ndash; das sind neun Prozent mehr als f&uuml;r 2015 und sieben Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2014.<br>\n23 der 30 Unternehmen haben ihre Dividenden erh&ouml;ht, bei 19 stieg sie sogar auf einen Rekordwert. Gr&ouml;&szlig;ter Dividendenzahler ist wieder der Stuttgarter Autobauer Daimler, der die Aktion&auml;re mit 3,48 Milliarden Euro am Gewinn beteiligt. [&hellip;]<br>\nInsgesamt ist die Aussch&uuml;ttungsquote im Dax aber gesunken. Denn die Gewinne der 30 Unternehmen stiegen insgesamt um 15 Prozent auf 55,6 Milliarden Euro. Im Schnitt sch&uuml;tten sie 55,9 Prozent des Nettogewinns aus, ein Jahr zuvor waren es 59,4 Prozent. &bdquo;Das deutet darauf hin, dass die Unternehmen trotz guter Finanzlage vorsichtig bleiben und darauf achten wollen, ausreichend liquide Mittel vorzuhalten&rdquo;, sagte EY-Manager Mathieu Meyer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/aktien\/dax-konzerne-zahlen-so-viel-dividende-wie-noch-nie-14933605.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Bei den Dividenden jagt also ein Rekordjahr das n&auml;chste. Hier wird aber mehr an das Verteilen gedacht als an das Erarbeiten, denn die es erarbeiten, bekommen keine 9 Prozent mehr als im letzten Jahr. Sozialismus f&uuml;r Reiche.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Why It Will Take a Lot More Than a Smartphone to Get the Sharing Economy Started<\/strong><br>\nI ran into my friend Rick the other day in a small town near our homes in northern Vermont. He was just coming out of the bookstore, holding a pink plastic bag containing a dozen eggs from his flock of free-range hens. Rick asked, &ldquo;You don&rsquo;t by any chance have a pair of jumper cables in your car?&rdquo; I did. &ldquo;Would you be willing to drive over to the post office and jump my pickup truck?&rdquo; After we got his truck started, Rick held out his bag and asked, &ldquo;Could you use some eggs?&rdquo; As a matter of fact, I could &hellip; Transactions like these make up what&rsquo;s been called a gift economy. An equally apt term might be sharing economy, but that name has already been applied to something that, to my mind at least, is very different.<br>\nThe sharing economy concept first appeared around 2010, launched on a sea of optimism about technology&rsquo;s ability to transform the world for the better. In her TEDx talk describing it, Rachel Botsman, author of The Rise of Collaborative Consumption, made liberal use of terms like &ldquo;revolution&rdquo; and &ldquo;seismic shift&rdquo; to underscore the positive transformations the sharing economy would bring &hellip;<br>\nPerhaps the most profound benefit Botsman claimed for internet-based sharing is that it will enable us &ldquo;to engage in humanness&rdquo; again. The sharing economy, she argued, will make us better people, whose &ldquo;rediscovery of collective good [will] create an economy of &lsquo;what&rsquo;s mine is yours.&rsquo;&rdquo;<br>\nThe sharing economy has grown rapidly, but the utopian, egalitarian effects Botsman predicted have failed to materialize: today, in fact, much of the sharing economy looks like big-business-as-usual &hellip;  Like other big corporations, these companies use lobbying, PR and campaign contributions to tilt the democratic process in their favor &hellip;<br>\nBut the sad fact is, digital technologies continue to erode the face-to-face interactions that underpin local economies and communities &hellip; With Amazon and other online booksellers dominating the market, the local bookstore where Rick and I met may not be around much longer. These are real-world losses, as more of our social and economic life&mdash;including reciprocal exchange&mdash;is monetized and absorbed by the internet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nakedcapitalism.com\/2017\/03\/will-take-lot-smartphone-get-sharing-economy-started.html\">naked capitalism<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung uneseres Lesers HB:<\/strong> Im Artikel werden die Mythen der &ldquo;Sharing Economy&rdquo; hinterfragt bzw. entlarvt. Wie steht es um den Realit&auml;tsgehalt der sch&ouml;nen Verhei&szlig;ungen einer techonologiegl&auml;ubigen, naiv-euphorischen Bewegung: geht es da um echtes Teilen? Entstehen so Gemeinschaften? Gab und gibt es das nicht schon vor dem Internet? Mit Nancy Fraser k&ouml;nnte man wohl sagen &ldquo;Hier stehen progressive Kr&auml;fte faktisch im B&uuml;ndnis mit den Kr&auml;ften des kognitiven Kapitals, insbesondere der Finanzialisierung. Erstere borgen dabei, ob unbewusst oder auch nicht, den Letzteren ihr Charisma.&rdquo; Mit einem wunderbaren Beispiel f&uuml;r echtes Teilen am Ende des Artikels!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Steuern? Tricksen wie die Gro&szlig;en!<\/strong><br>\nDer Mittelstand ist zu recht ver&auml;rgert. W&auml;hrend Gro&szlig;konzerne wie Starbucks, Google, Apple oder Ikea trickreich Milliardengewinne in ferne Steuerparadiese verschieben und ihren Steuersatz Richtung Null dr&uuml;cken, tr&auml;gt der ehrliche Mittelst&auml;ndler bald die ganze deutsche Steuerlast allein. Allerh&ouml;chste Zeit, ein Experiment zu wagen: K&ouml;nnen es die &ldquo;Kleinen&rdquo; nicht einfach auch so machen wie die &ldquo;Gro&szlig;en&rdquo;?<br>\nMit ihrer Dokumentation &ldquo;Steuern? Tricksen wie die Gro&szlig;konzerne!&rdquo; liefern Gesine Enwaldt und Malte Heynen einen tiefen Einblick in die Welt der Steuervermeider. Nach dem Vorbild der internationalen Konzerne versuchen sie, f&uuml;r ihre kleine mittelst&auml;ndische Produktionsfirma ein Steuerschlupfloch zu buddeln. Die Wege der Global Player ins Steuerparadies sind hochkomplex und die Autoren sammeln f&uuml;r ihren Versuch jede Menge Sachverstand und Informationen. Sie treffen ehemalige Steuerfahnder, Whistleblower, Finanzexperten. Dabei entwirren sie die dreisten Methoden der Konzerne &ndash; und ganz nebenbei lernen sie einiges &uuml;ber die Macht der Finanzlobby. Au&szlig;erdem finden die Autoren Antworten auf die Frage, warum eigentlich die Politik die Steuerschlupfl&ouml;cher nicht schlie&szlig;t.<br>\nDer Weg ins selbstgebastelte Steuerparadies ist f&uuml;r Gesine Enwaldt und Malte Heynen voller Hindernisse: Bekommen die finanzschwachen Journalisten &uuml;berhaupt einen Beratungstermin bei den Steuerexperten der sogenannten &ldquo;Big Four&rdquo;, den einflussreichsten Unternehmensberatungsfirmen der Welt? Wie kann es gelingen, auf eigene Faust in Amsterdam eine Briefkastenfirma aufzumachen und dann noch eine Niederlassung in einem Null-Prozent-Steuerparadies in der S&uuml;dsee? Was muss getan werden, damit das Finanzamt die f&uuml;r Mittelst&auml;ndler ungew&ouml;hnliche Gewinnverschiebung mitmacht?<br>\nDer Selbstversuch zeigt nachvollziehbar, mit welcher Findigkeit sich Gro&szlig;unternehmen ihrer Steuerpflicht entziehen. Der Film liefert Antworten auf die Frage, warum f&uuml;r Gro&szlig;e m&ouml;glich ist, was den Kleinen verwehrt bleibt. Wie konnte es zu diesem Riesenspielplatz der Tricks und Schlichen kommen, auf dem sich nur die Superreichen tummeln und nach ihren eigenen Gesetzen spielen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/45_min\/Steuern-Tricksen-wie-die-Grossen,sendung620878.html\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arme Rentner, reiches Land<\/strong><br>\nBis zu eine Million Ruhest&auml;ndler arbeiten in Mini- oder Teilzeitjobs, so die Sch&auml;tzunge der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Renate Paulat, 81, ist eine davon. Sie betreut Demenzkranke, die genauso alt sind wie sie. Wir haben sie und andere Menschen besucht, die im Ruhestand jobben.<br>\nRenate Paulat ist 81 Jahre alt und betreut im Auftrag vom Roten Kreuz demenzkranke Patienten, die genauso alt sind wie sie. Die Rentnerin hat 1050 Euro im Monat zur Verf&uuml;gung, davon muss sie ihre Miete, die Krankenversicherung und alle anderen Ausgaben bestreiten. Das Geld reicht nicht.<br>\nDeshalb jobbt die alte Dame zwei Tage die Woche und ist froh, dass ihre Gesundheit das zul&auml;sst. Ihren Ruhestand hat sie sich anders vorgestellt.<br>\nRenate Paulat hat 28 Jahre lang in die Rentenversicherung einbezahlt und sp&auml;ter, als sie sich selbst&auml;ndig gemacht hat, hat sie zwei Lebensversicherungen abgeschlossen. Sie hatte ein Konzept f&uuml;rs Alter, sie hat vorgesorgt. Aber das Konzept ging nicht auf. Der Euro kam, die Zinsen sanken.<br>\nWer um die 1000 Euro Rente bekommt, hat normalerweise keinen Anspruch auf Sozialleistungen oder verg&uuml;nstigte Tickets f&uuml;r Museen oder Theater. Die Empf&auml;nger der sogenannten Grundsicherung sind diesbez&uuml;glich besser dran: Sie profitieren von staatlichen Unterst&uuml;tzungsprogrammen.<br>\nEtwa 150 Euro im Monat verdient Renate Paulat beim Roten Kreuz dazu &ndash; aber wie lange geht das noch gut? Wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielt, dann ist es aus mit dem Zuverdienst, dann m&uuml;ssen sich die Senioren weiter einschr&auml;nken. Dabei sind sowieso keine Extras drin: Theater, Kino, Essen gehen &ndash; das alles geht nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/jobben-im-ruhestand-arme-rentner-reiches-land.1076.de.html?dram:article_id=381610\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Jobcentern fehlt der Respekt<\/strong><br>\n&raquo;&Uuml;bergriffig&laquo; &ndash; das Wort benutzt Thomas Steffens oft, wenn er &uuml;ber Jobcenter spricht, die sich der Gesundheit ihrer Klienten angenommen haben. Mit &raquo;motivierenden Gesundheitsgespr&auml;chen&laquo; w&uuml;rden die Leistungsberechtigten dazu aufgefordert, ihr Verhalten zu &auml;ndern. Mehr Sport machen, weniger Fettes essen &ndash; alles nach Ma&szlig;gabe des Amts. &raquo;Bei einem Besch&auml;ftigten wissen wir: Dessen Arbeitgeber hat es nichts anzugehen, ob der Angestellte am Ende des Tags um den See l&auml;uft oder sich auf das Sofa legt.&laquo; Den Leistungsberechtigten gegen&uuml;ber fehle dieser Respekt, sagt Steffens, der bei der Diakonie Deutschlands f&uuml;r medizinische Rehabilitation zust&auml;ndig ist. Vielmehr handelten die &Auml;mter &ndash; &raquo;&uuml;bergriffig&laquo;.<br>\nDie Runde &raquo;Arbeitslosigkeit &ndash; Kritik gegenw&auml;rtiger Gesundheitsstrategien&laquo;, bei der Steffens am vergangenen Freitag sprach, war nur eine von &uuml;ber 100 Veranstaltungen, die im Rahmen des diesj&auml;hrigen Kongresses Armut und Gesundheit stattfanden. Die zweit&auml;gige Konferenz (Donnerstag und Freitag) in Berlin zog mehr als 2.000 Besucher an. Ausgerichtet wurde sie von verschiedenen Sozialverb&auml;nden und Krankenkassen; auch staatliche Stellen wie die Bundeszentrale f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung und das Bundesfamilienministerium sind an ihr beteiligt.<br>\nZum Umgang der Jobcenter mit Hartz-IV-Berechtigten sprach neben Steffens auch Elene Weber, ebenfalls von der Diakonie. Den Erwerbslosen w&uuml;rden oft Angebote zur Verbesserung ihrer Gesundheit gemacht. Diese Offerten k&ouml;nnten die Erwerbslosen zwar ablehnen. Doch dass die derart Beratenen selbst entscheiden k&ouml;nnen, werde nicht hinreichend vermittelt. &raquo;Wir h&ouml;ren von den Menschen immer wieder: &rsaquo;Ich mache besser, was sie mir vorschlagen, sonst kriege ich nur Probleme&lsaquo;&laquo;, so Weber.<br>\nAllzuoft w&uuml;rden die &Auml;mter nur auf eine Umstellung der Lebensweise pochen, sagte Steffens. &raquo;Aber wir wissen aus vielen Studien, dass die &rsaquo;Lebenslage Arbeitslosigkeit&lsaquo; selbst einen Faktor f&uuml;r Krankheit darstellt.&laquo; Auf eine &Auml;nderung der sozialen Situation der Menschen &ndash; etwa ihrer M&ouml;glichkeiten, an Treffen mit Freunden teilzuhaben oder in einem Verein t&auml;tig zu sein &ndash; w&uuml;rden die Jobcenter jedoch wenig achten. Das sei hochproblematisch, denn so w&uuml;rde ein soziales Problem zu einem individuellen Problem umgedeutet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/307453.jobcentern-fehlt-der-respekt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie ein &bdquo;Traumjob&ldquo; in der Apple-Zentrale wirklich aussieht<\/strong><br>\nDaniela Kickl hatte Wirtschaftsinformatik studiert und bereits in mehreren Jobs in der IT-Branche gearbeitet. Dann schien sich pl&ouml;tzlich ein Lebenstraum zu erf&uuml;llen: Die Wienerin hatte die Chance, im irischen Cork in der Europa-Zentrale von Apple eine Anstellung zu bekommen. So zog die Mutter von zwei Kindern samt Mann vor knapp drei Jahren auf die Insel und sollte erleben, was es bedeutet, bei einem &bdquo;Traumarbeitgeber&ldquo; besch&auml;ftigt zu sein.<br>\nDer anf&auml;nglichen Euphorie folgte zunehmend Frust, bis es zum Schluss nur noch die Konsequenz gab, die Koffer wieder zu packen und sich v&ouml;llig neu zu orientieren. Verarbeitet hat Kickl die tiefe Entt&auml;uschung mit einem Buch, in dem sie im Tagebuchstil ihre Erlebnisse dokumentiert hat. Wenig &uuml;berraschend stellt sich heraus, dass trotz des kreativen, jugendlichen Images von Apple auch dort die knallharten Regeln gro&szlig;er Konzerne vorherrschen.<br>\nNicht nur in Auftragsunternehmen wie dem chinesischen Foxconn herrschen nach Kickls Beschreibungen bedenkliche Zust&auml;nde: Auch in Irland sei die Arbeitswelt mit dem Leben in einer H&uuml;hnerfarm vergleichbar. 5000 Telefonberater sollen dort f&uuml;r internationale Kundenzufriedenheit sorgen, eng zusammensitzend in Gruppen &agrave; 500 Angestellten. Die Suizidrate liege bei den Mitarbeitern sechs Mal h&ouml;her als bei den &uuml;brigen Bewohnern Irlands. Der Druck im Unternehmen soll immens sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/webwelt\/article162967289\/Wie-ein-Traumjob-in-der-Apple-Zentrale-wirklich-aussieht.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hat sich stets bem&uuml;ht<\/strong><br>\nDie Sicherheitslage in Afghanistan ist verheerend, auch die EU-Polizei-Trainingsmission konnte daran nichts &auml;ndern.<br>\n&bdquo;Nach knapp einem Jahrzehnt erfolgreicher Unterst&uuml;tzung der zivilen Polizeiarbeit in Afghanistan wird die &sbquo;European Union Police Mission in Afghanistan&lsquo; (EUPOL Afghanistan) heute beendet.&ldquo; So beginnt der letzte Facebook-Eintrag der EUPOL, die seit 2007 in Afghanistan stationiert war. Die offizielle Webseite war schon Anfang 2017 nicht mehr verf&uuml;gbar, unmittelbar nach dem offiziellen Ende von EUPOL am 31. Dezember 2016 wurde sie abgeschaltet. Vermutlich w&uuml;nschten sich die Verantwortlichen &ndash; der Europ&auml;ische Rat und die 23 Mitgliedsl&auml;nder, die an der Mission beteiligt waren &ndash; einen eher stillen Abgang. Es bleibt zu fragen, worin die eingangs zitierten Erfolge bestehen sollen.<br>\nNicht zuletzt die aktuelle Debatte in Deutschland &uuml;ber die R&uuml;ckf&uuml;hrung von afghanischen Gefl&uuml;chteten zeigt deutlich, wie prek&auml;r die Sicherheitslage in Afghanistan wirklich ist. Zwar werden einige Gebiete, vor allem im Norden Afghanistans, von der Bundesregierung als sicher eingestuft und Gefl&uuml;chtete aus einigen Bundesl&auml;ndern dorthin zur&uuml;ckgef&uuml;hrt, doch auch in diesen Regionen sind staatliche Strukturen, wie etwa die Polizei, nur minimal und meist in derart desolatem Zustand pr&auml;sent, dass radikale, staatsfeindliche Gruppierungen wie die Taliban ein leichtes Spiel haben, diese auszuhebeln oder zu umgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kommentar\/artikel\/hat-sich-stets-bemueht-1877\/\">IPG<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Trump Budget Director Takes Aim at &ldquo;Wasteful&rdquo; Social Security Program That Helps Disabled Americans<\/strong><br>\nUNDER A RELENTLESS barrage of questions from Washington journalists about why President Trump&rsquo;s proposed budget isn&rsquo;t cutting Social Security or Medicare, Office of Management and Budget Director Mick Mulvaney finally acknowledged on Sunday that Trump may in fact violate his campaign promises to protect the two programs &mdash; by taking aim at the Social Security program that helps the disabled.<br>\nThe elite Washington media is almost uniquely obsessed with the notion that cutting spending on the old and poor to reduce the federal deficit is the litmus test of a responsible budget plan. At last week&rsquo;s press conference announcing the proposed budget &mdash; which includes massive cuts to regulatory agencies and massive increases in defense spending &mdash; Mulvaney was repeatedly badgered by reporters about why the administration is not taking aim at Social Security and Medicare.<br>\nDuring a interview with CBS&rsquo;s Face the Nation on Sunday, the administration finally started to give in.<br>\nMulvaney was pressed by host John Dickerson about whether the administration would be open to cutting &ldquo;entitlements.&rdquo; Mulvaney initially hesitated to endorse any cuts, repeating Trump&rsquo;s promises on the campaign trail to leave Social Security and Medicare alone.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2017\/03\/20\/trump-budget-director-takes-aim-at-wasteful-social-security-program-that-helps-disabled-americans\/\">The Intercept<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Und da sage niemand, das h&auml;tte ja keiner wissen k&ouml;nnen. Das Trump nach den Wahlen ein gnadenloses Austerit&auml;tsprogramm durchziehen w&uuml;rde, hatte er im Wahlkampf mehrfach angek&uuml;ndigt. Was noch fehlt &ndash; so der Kongress kein Veto einlegt &ndash; sind die Steuererleichterungen f&uuml;r die Superreichen, die er ebenfalls in Aussicht gestellt hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Sie gucken die Kinder an und sehen Dollarzeichen<\/strong><br>\nSchulen als Profitcenter, gute Bildung nur f&uuml;r Reiche &ndash; in Michigan kann man schon besichtigen, was auf die Amerikaner zukommt. Der Heimatstaat von Trumps Bildungsministerin Betsy DeVos leidet massiv unter ihrer Schulpolitik.<br>\n&Uuml;berall in den USA kritisieren die gro&szlig;en Lehrergewerkschaften heruntergekommene Geb&auml;ude, Geld- und Lehrermangel, miserable Leistungen der Sch&uuml;ler und Schulschlie&szlig;ungen. Das US-Schulsystem steckt in einer tiefen Krise. Und am Heimatstaat der neuen Bildungsministerin Betsy DeVos l&auml;sst sich jetzt schon absehen, was wohl auf das ganze Land zukommt: Ein echter &Uuml;berlebenskampf.<br>\nDie Milliard&auml;rin und neue Bildungsministerin DeVos engagiert sich seit Jahrzehnten in Michigans Bildungssektor. Die Schlie&szlig;ungen dort sind das Ergebnis einer Schulpolitik, die sie entscheidend mitgepr&auml;gt hat: Seit Anfang der Neunzigerjahre unterst&uuml;tzt sie die &ldquo;School Choice&rdquo;-Bewegung, die sich daf&uuml;r einsetzt, dass Sch&uuml;ler selbst entscheiden k&ouml;nnen, wo und wie sie unterrichtet werden &ndash; an einer &ouml;ffentlichen oder einer privaten Schule, in der Nachbarschaft oder weit weg.<br>\nDie Bewegung unterst&uuml;tzt zudem sogenannte Charter Schools: Sie sind &ouml;ffentlich, werden aber in der Regel von Unternehmen oder Privatleuten betrieben. Inzwischen gibt es sie fast &uuml;berall in den USA, besonders viele in Michigan.<br>\nIm Gegensatz zu den Public Schools sind sie von den meisten staatlichen Regulierungen befreit &ndash; es gibt weniger Vorschriften dar&uuml;ber, was und wie im Unterricht behandelt wird oder wer &uuml;berhaupt unterrichten darf. Bef&uuml;rworter argumentieren, dass so auch neue, experimentelle Unterrichtsformen m&ouml;glich sind und die Bed&uuml;rfnisse der Kinder besser erf&uuml;llt werden.<br>\nDeVos liebt Charter Schools und vor allem die freie Schulwahl. Und sie konnte US-Pr&auml;sident Donald Trump &uuml;berzeugen: Im ersten Haushaltsentwurf spendiert er dem Programm 1,4 Milliarden Dollar mehr. Zur Gegenfinanzierung streicht er einer Initiative f&uuml;r Nachmittagsangebote und Sommercamps fast die gleiche Summe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/schule\/usa-krise-im-bildungssystem-der-kampf-der-schulen-a-1136040.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was die mehr als berechtigte Kritik an Trump in den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; so unglaubw&uuml;rdig macht, ist die fast immer unausgesprochen mittransportierte Botschaft, dass in Deutschland nat&uuml;rlich alles viel besser ist. Das ist es nicht. Gerade im Bildungsbereich fehlen in Deutschland Milliarden. Auch hier macht sich ein Trend in Richtung Privatschulen bemerkbar. Gerade die, durch den einflussreichsten neoliberalen Think Tank Deutschlands, die Bertelsmann Stiftung, fabrizierten Hochschulrankings, propagieren das Bild der Hochschulen als Bildungsfabriken, im neoliberalen Neusprech auch unternehmerische Hochschule genannt, die bei entsprechender Ressourcenallokation, den entsprechenden Output, verwertbare Arbeitskr&auml;fte und in neue Produkte umsetzbare Forschungsergebnisse, zu liefern haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Meine verirrten Freunde<\/strong><br>\nWas tun, wenn im Bekanntenkreis Verschw&ouml;rungstheorien popul&auml;r werden? Es ist ein Jahr her, dass ein Freund anfing, mir von seinen Zweifeln zu erz&auml;hlen, dass das World Trade Center wegen des Crashs der zwei Flugzeuge  eingest&uuml;rzt sei. Er habe viel gelesen und halte das nicht mehr f&uuml;r plausibel. Es war Freitagabend, wir standen dicht gedr&auml;ngt in einer dunklen Wohnung, tranken Bier, das Privatkonzert war zu Ende, und ich wunderte mich, was er da redete. Tausende Architekten und Ingenieure h&auml;tten die Tr&uuml;mmer analysiert, das Videomaterial ausgewertet, chemische Reaktionen berechnet. F&uuml;r den vollst&auml;ndigen Einsturz der Zwillingst&uuml;rme h&auml;tten die Experten nur eine logische Erkl&auml;rung: kontrollierte Sprengung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dasmagazin.ch\/2017\/03\/10\/meine-verirrten-freunde\/\">Das Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Zu diesem Artikel in Das Magazin erreichten die NachDenkSeiten eine Lesermail, die wir vollst&auml;ndig wiedergeben:<\/em><\/p>\n<p><em>&bdquo;Hallo, erst einmal danke f&uuml;r Ihre wichtige Rolle im aktuellen Medienzirkus! Man kommt kaum hinterher mit kuriosen Beitr&auml;gen.<\/em><br>\n<em>Aber dieser hier ist au&szlig;erordentlich k&ouml;stlich.<\/em><br>\n<em>Alle &ldquo;Alternativlinge&rdquo; sind verlorene Seelen, deren Psychogramm bei der Paartherapie landet, weil nicht Mitmenschentauglich&hellip;<\/em><br>\n<em>Zuerst war ich aufgebracht, doch dann &uuml;berkam mich eine Genugtuung, denn anscheinend lassen sich gegen die Fakten z.B. der 9\/11 Ingenieure nicht viel sagen, da m&uuml;ssen nun schon andere Gesch&uuml;tze aufgefahren werden, um die &ldquo;Gl&auml;ubigen&rdquo; zu diffamieren. Und immer der gern genommene Vergleich mit der Mondlandung oder auf der Titelseite die subtile Unterzeile Nessie gesichtet!?!?!? Haha, die armen Qualit&auml;tsmedien haben es nicht leicht. Wie k&ouml;nnen sie nur den Deckel auf der &uuml;berkochenden Suppe halten?<\/em><br>\n<em>Das muss uns und auch Sie best&auml;rken weiter wachsam zu sein, und den vorgekauten Schwachsinn des Mainstreams weiter kritisch zu beleuchten.<\/em><br>\n<em>Daher weiter so! Herzlichen Dank Anja G&ouml;ttlicher<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&bdquo;Welt am Sonntag&ldquo; gibt Trumps Fake-News-Vorwurf falsch wieder<\/strong><br>\nEs ist gar nicht so schwer herauszufinden, was Donald Trump auf der Pressekonferenz mit Angela Merkel am Freitag im Wei&szlig;en Haus gesagt hat. Die Pressekonferenz wurde im Fernsehen &uuml;bertragen. Sie ist im Netz an vielen Stellen in voller L&auml;nge nachzusehen. Das Transkript steht auf der Seite des Wei&szlig;en Hauses. Und trotzdem scheitern f&uuml;hrende deutsche Journalisten daran, den Inhalt richtig wiederzugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/uebermedien.de\/14000\/welt-am-sonntag-gibt-trumps-fake-news-vorwurf-falsch-wieder\/\">Stefan Niggemeier auf &Uuml;bermedien<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>K-Frage &ndash; keine Winterstiefel oder zu leise Stimme?<\/strong><br>\nEin Interview mit Willy Wimmer vom Montag, 20. M&auml;rz 2017<br>\nWilly Wimmer: &rdquo;Im diplomatischen Umgang ist nichts ein Zufall&hellip; Die Bundeskanzlerin fremdelt mit dem amerikanischen Pr&auml;sidenten&hellip; Wen wollte sie eigentlich besuchen?&rsquo;&rsquo;<br>\nMan muss das vor dem Hintergrund der Zeit betrachten, die seit der Wahl des Pr&auml;sidenten Trump abgelaufen ist. Die Bundeskanzlerin fremdelt mit dem neuen amerikanischen Pr&auml;sidenten und als sie nach Washington flog, musste man sich fragen, wen wollte sie eigentlich besuchen? Den neuen Pr&auml;sidenten Trump oder den ehemaligen Pr&auml;sidenten Obama, mit dem sie sichtbar f&uuml;r die ganze Welt kollaborierte, oder den amerikanischen Senator John McCain, mit dem sie sich in M&uuml;nchener Hinterzimmern traf? Das sind alles Fragen, die hochpolitisch sind und die deutlich machen, dass die Bundeskanzlerin mit der institutionellen Revolution, die in den USA durch den Pr&auml;sidenten Trump statt findet, nicht fertig wird. Der Besuch hat daran auch nichts ge&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.world-economy.eu\/pro-contra\/details\/article\/k-frage-keine-winterstiefel-oder-zu-leise-stimme\/\">World Economy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Das Interview enth&auml;lt ein paar wichtige Hinweise. <\/em><br>\n<em>So zum Beispiel zum Konflikt der USA mit Deutschland wegen gr&ouml;&szlig;erer Kostenbeteiligung an NATO- und USA-Kosten. &bdquo;Die Vereinigten Staaten haben sich verhoben.&ldquo;<\/em><br>\n<em>So zum Beispiel mit der Bemerkung, die NATO sei in der heutigen Konfiguration v&ouml;lkerrechtswidrig in Europa unterwegs, die Umwidmung vom Verteidigungsb&uuml;ndnis zum weltweiten Interventionsmilit&auml;r sei nicht vorgesehen gewesen. <\/em><br>\n<em>Den Besuch des bayerischen Ministerpr&auml;sidenten in Moskau gleichzeitig zum Besuch der Bundeskanzlerin beim neuen amerikanischen Pr&auml;sidenten h&auml;lt Willy Wimmer f&uuml;r ein Zeichen der Zusammenarbeit zwischen Merkel und Seehofer und wohl auch f&uuml;r einen Hoffnungsschimmer. Fraglich, aber kann so sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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