{"id":37534,"date":"2017-03-23T08:34:29","date_gmt":"2017-03-23T07:34:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534"},"modified":"2017-03-23T08:34:29","modified_gmt":"2017-03-23T07:34:29","slug":"hinweise-des-tages-2840","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534#h01\">Was schert Wirtschaftsweise ihr Geschw&auml;tz von gestern?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534#h02\">Die Mittelschicht schrumpft, die Politik schaut zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534#h03\">Fabio De Masi: &bdquo;Wir m&uuml;ssen mit der EU der Banken und Konzerne brechen!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534#h04\">&raquo;Schnaps und Frauen&laquo;: Dijsselbloem l&auml;stert &uuml;ber S&uuml;deurop&auml;er<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534#h05\">Private Krankenversicherung: Unfair und riskant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534#h06\">Rentenerh&ouml;hung darf nicht &uuml;ber den Verfall des Rentenniveaus hinwegt&auml;uschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534#h07\">Jobcenter 2017: Bundesmittel f&uuml;r &bdquo;SGB-II-Eingliederungsleistungen&ldquo; und &bdquo;Verwaltungskosten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534#h08\">Streit um Trumps Forderung nach mehr Geld f&uuml;r die Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534#h09\">Unicef warnt vor Wasserkrise: Bis 2040 wird jedes vierte Kind betroffen sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534#h10\">Lautes Schweigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534#h11\">Entwicklungshelfer des Tages: China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534#h12\">Auftritt von Israel-Hasser hat parlamentarisches Nachspiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534#h13\">Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534#h14\">Hacker in Moskau &ndash; oder viel L&auml;rm um nichts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37534#h15\">Zu guter Letzt: R&uuml;stungswahnsinn: Irrer Kriegstreiber Putin erh&ouml;ht Milit&auml;rausgaben um -7 Prozent!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Was schert Wirtschaftsweise ihr Geschw&auml;tz von gestern?<\/strong><br>\nDie internationale Kritik am extrem hohen deutschen Ausfuhr&uuml;berschuss &bdquo;beruht auf einer Fehleinsch&auml;tzung&ldquo;, nimmt der Sachverst&auml;ndigenrat die auf Lohnzur&uuml;ckhaltung und Export setzende deutsche Wirtschaftspolitik in Schutz. Dumm nur, dass seine Argumente diametral denen widersprechen, mit denen er seit langem f&uuml;r diese Politik wirbt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/800-wirtschaftsweise-merkantilismus\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Mittelschicht schrumpft, die Politik schaut zu<\/strong><br>\nDie Mittelschicht tr&auml;gt die Lasten der Gesellschaft. Doch sie schrumpft, ihre Einkommen sinken. Die Statik der Republik droht zu kippen. Warum bleibt die Politik stumm?<br>\nEin Auto. Mehrmals im Jahr in den Urlaub fahren. Ein Haus im Gr&uuml;nen. Die Kinder studieren lassen. Es sind Ziele wie diese, die den Lebensplan vieler Millionen Deutscher charakterisieren. Alle diese Ziele lassen sich unter einem Dach zusammenfassen: Die Menschen wollen einen Platz in der Mittelschicht. Zur Mittelschicht zu geh&ouml;ren war in der Bundesrepublik stets der Wunsch der Mehrheit. Und damit zugleich der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhielt. Es gab ja einen Plan, dem die schlecht bezahlte Lehrzeit unter dem autorit&auml;ren Chef folgte, die un&uuml;bersichtlichen Unijahre, das Zurechtfinden in der Berufswelt: ein Platz in der Mittelschicht mit anst&auml;ndigem Einkommen. F&uuml;r das Auto, den Urlaub, das Haus und die Kinder. Ohne bei kleineren Ausgaben st&auml;ndig aufs Konto gucken zu m&uuml;ssen. Daf&uuml;r lohnten sich die M&uuml;hen, der Einsatz im Beruf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-03\/wohlstand-deutschland-mittelschicht-abstieg-sozialsystem-loehne\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Morgend&auml;mmerung in den Leitmedien. Sieht man einmal von der falschen Behauptung, in anderen Industriel&auml;ndern w&auml;ren die Besch&auml;ftigten geringer von Steuern und Abgaben belastet, ab dann ist das gar keine so schlechte Bestandsaufnahme. Mal sehen, was die ZEIT nach der Bundestagswahl schreibt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine &uuml;berraschend gute Beschreibung, die auf all die &uuml;blichen Besch&ouml;nigungen verzichtet. Aber &ldquo;[schaut] die Politik zu&rdquo;, oder ist der beschriebene Abstieg nicht *Ziel* der Politik? Und was ist mit denen, die &ldquo;zuschauen&rdquo; lassen, den W&auml;hlern: warum w&auml;hlen die immer wieder diejenigen Politiker, die ihnen den Wohlstand wegnehmen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Lange Rede kurzer Sinn, dies sind die Folgen der fortgesetzten neoliberalen Politik, die mit der Agenda 2010 massiv versch&auml;rft wurde. Gerade auch von der Zeit wurde diese gefeiert und propagiert, auch von Herren Hagel&uuml;ken, der es in diesem Artikel geschickt vermeidet die politisch Verantwortlichen zu nennen. Es ist zu dem &uuml;berhaupt nicht verwirrend, dass die Politik auf diese Entwicklung angeblich keine Antwort findet. Weshalb sollten gerade Politiker, die eben die Durchsetzung der neoliberalen Agenda, etwa durch Privatisierung &ouml;ffentlichen Eigentums, weiter forcieren, etwas gegen deren Folgen tun?<\/em><br>\n<em>Beachtlich die Erkenntnis, dass vor allem die Oberschicht von einer sozial befriedeten Gesellschaft profitiert. Mit der Durchsetzung des Neoliberalismus glauben die herrschenden Eliten aber offenbar auf sozialen Frieden verzichten zu k&ouml;nnen und setzt, wie das Hartz-IV System zeigt, auf Repression.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Kollaps im Hinterland<\/strong><br>\nHeute geborene Amerikaner werden voraussichtlich knapp 79 Jahre alt. Die Lebenserwartung der US-B&uuml;rger, eine Messlatte f&uuml;r Fortschritt, sinkt. Warum?<br>\nNeben dem Bruttoinlandsprodukt, das die Wirtschaftsleistung misst, gibt es keine Kennzahl, die so sehr als Messlatte f&uuml;r den Fortschritt eines Landes gilt wie die Lebenserwartung. Sie steht f&uuml;r Wohlstand und Gesundheit und f&uuml;r einen Staat, der seinen B&uuml;rgern beides erm&ouml;glicht. In den Jahrzehnten seit dem Zweiten Weltkrieg galt: Menschen in Industrienationen leben immer l&auml;nger. Zwar gab es Jahre, in denen die Regel in den USA aussetzte. Doch die Ausnahmen hatten immer eine klare Ursache. So etwa 1993, als das Land den H&ouml;hepunkt der Aids-Epidemie erlebte. Dieses Mal l&auml;sst sich jedoch kein eindeutiger Grund ausmachen. Es scheint, als befinde sich das ganze Land in einer Lebenskrise. Und mancher sieht sich an den Zerfall der Sowjetunion erinnert. Damals brach dort die Lebenserwartung dramatisch und f&uuml;r lange Zeit ein. &hellip;..<br>\nWer arm ist, stirbt fr&uuml;her. Doch warum hat sich die Situation gering ausgebildeter, aber im Vergleich zu Menschen in Entwicklungsl&auml;ndern wohlhabender Amerikaner so dramatisch verschlechtert?<br>\nIn den Boomzeiten der Industrieproduktion fanden sie auch ohne ein Diplom problemlos Arbeit. Unterst&uuml;tzt durch die Gewerkschaften, erzielten sie &uuml;berdurchschnittliche Stundenl&ouml;hne. Mit dem Job kam die soziale Absicherung: In den USA &uuml;bernimmt nach wie vor der Arbeitgeber bei 50 Prozent der Erwerbst&auml;tigen die Krankenversicherung. Das hat seinen Grund im Arbeitskr&auml;ftemangel nach dem Zweiten Weltkrieg. Um eine Inflation zu verhindern, erlie&szlig; die US-Regierung einen Lohnerh&ouml;hungsstopp. Also lockten die Firmen mit Krankenversicherungen und Betriebsrenten. In den sechziger Jahren waren nahezu alle Besch&auml;ftigten in der Wirtschaft &uuml;ber ihren Arbeitgeber versichert.<br>\nDoch das Modell hat einen Nachteil. Seit den achtziger Jahren geht die Zahl der Besch&auml;ftigten in der Industrie zur&uuml;ck. Das liegt an der Abwanderung der Industriebetriebe in Billiglohnl&auml;nder, vor allem nach der &Ouml;ffnung der asiatischen M&auml;rkte. Der sogenannte Rust-Belt im Nordosten, wo Fabriken vor sich hinrosten, entstand auch durch den technologischen Wandel, der etwa in der Stahlindustrie, wo Werke, die einst Tausende besch&auml;ftigten, durch sogenannte Mini-Mills mit ein paar Hundert Arbeitern ersetzt wurden. Die Rezession nach der Finanzkrise 2008 beschleunigte den Stellenabbau. Nach einer Studie der Georgetown University wurden in der Krise 7,2 Millionen Jobs vernichtet. 5,6 Millionen davon waren die Arbeitspl&auml;tze von B&uuml;rgern mit Highschool-Abschluss oder von Schulabbrechern gewesen, was auch den S&uuml;dosten der USA, den Deep South, schwer traf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2017\/10\/lebenserwartung-usa-statistik-bildung-lebensumstaende-drogen\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fabio De Masi: &bdquo;Wir m&uuml;ssen mit der EU der Banken und Konzerne brechen!&ldquo;<\/strong><br>\nDie Armut in der Europ&auml;ischen Union und in Deutschland explodiert. &bdquo;Ein Drittel der Bev&ouml;lkerung hat keine Hoffnung mehr&ldquo;, sagt Fabio De Masi. Im Interview spricht der Europa-Abgeordnete &uuml;ber die Diktatur des Geldes, das Bedingungslose Grundeinkommen als Subvention von Hungerl&ouml;hnen und warum wir mit der EU der Banken und Konzerne brechen m&uuml;ssen.<br>\nGunther Sosna: Herr De Masi, Sie sind nicht nur Europa-Abgeordneter f&uuml;r die Partei Die Linke, sondern auch stellvertretender Vorsitzender des Panama Papers Untersuchungsausschusses des Europ&auml;ischen Parlaments. Die Papers sollen Steuer- und Geldw&auml;schedelikte belegen, aber die meisten Vorg&auml;nge d&uuml;rften v&ouml;llig legal sein. In der &ouml;ffentlichen Debatte bleibt der Eindruck haften, als w&uuml;rden die Reichen die Gesellschaft betr&uuml;gen, dabei nutzen sie lediglich die Spielregeln des Systems aus. Ist die Europ&auml;ische Union nur noch ein Spielplatz der Reichen und des Kapitals?<br>\nFabio De Masi: Die EU macht es den Reichen beziehungsweise Kriminellen sehr leicht. Durch den freien Kapitalverkehr bei unterschiedlichen Steuergesetzen, ist der Binnenmarkt ein Paradies f&uuml;r Trickser. Dennoch waren zahlreiche Aktivit&auml;ten in den Panama Papers auch illegal bzw. sind Banken etwa ihren Sorgfaltspflichten bewusst nicht nachgekommen und haben sogar Terrorfinanzierung erm&ouml;glicht. Es fehlt leider in Deutschland an einem Unternehmensstrafrecht, um Staatsanwaltschaften in die Lage zu versetzen, die Leute zu verknacken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2017\/03\/22\/fabio-de-masi-wir-muessen-mit-der-eu-der-banken-und-konzerne-brechen\/\">Neue Debatte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&raquo;Schnaps und Frauen&laquo;: Dijsselbloem l&auml;stert &uuml;ber S&uuml;deurop&auml;er<\/strong><br>\nEurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem hat mit einer abf&auml;lligen Bemerkung in s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;ndern einen Sturm der Entr&uuml;stung ausgel&ouml;st. Der Niederl&auml;nder hatte in einem Interview gesagt, dass sich in der sogenannten Eurokrise die n&ouml;rdlichen Staaten solidarisch mit den Krisenl&auml;ndern gezeigt h&auml;tten. &raquo;Als Sozialdemokrat halte ich Solidarit&auml;t f&uuml;r &auml;u&szlig;erst wichtig. Aber wer sie einfordert, hat auch Pflichten. Ich kann nicht mein ganzes Geld f&uuml;r Schnaps und Frauen ausgeben und anschlie&szlig;end Sie um Ihre Unterst&uuml;tzung bitten&laquo;, sagte er der &raquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&laquo;. &raquo;Dieses Prinzip gilt auf pers&ouml;nlicher, lokaler, nationaler und eben auch auf europ&auml;ischer Ebene.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1045687.schnaps-und-frauen-dijsselbloem-laestert-ueber-suedeuropaeer.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><strong>dazu: Dijsselbloem disqualifiziert sich selbst<\/strong><br>\nEurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem sagte am Montag dieser Woche in einem Interview mit der FAZ im Hinblick auf die Eurokrise und das Verh&auml;tlnis von n&ouml;rdlichen und s&uuml;dlichen L&auml;ndern der Eurozone gesagt: &bdquo;Aber wer [Solidarit&auml;t] einfordert, hat auch Pflichten. Ich kann nicht mein ganzes Geld f&uuml;r Schnaps und Frauen ausgeben und anschlie&szlig;end Sie um Ihre Unterst&uuml;tzung bitten. Dieses Prinzip gilt auf pers&ouml;nlicher, lokaler, nationaler und eben auch auf europ&auml;ischer Ebene.&ldquo; Das war eine bitterb&ouml;se Beleidigung der S&uuml;deurop&auml;erinnen und S&uuml;deurop&auml;er. Gestern im Wirtschaftsausschuss des EU-Parlaments fragte mein spanischer Kollege Ernest Urtasun aus Barcelona bei Dijsselbloem nach, ob er sich f&uuml;r diese abf&auml;llige Bemerkung entschuldigen w&uuml;rde. Dijsselbloem verweigerte eine Entschuldigung, was seitdem in Spanien hohe Wellen schl&auml;gt. Dazu sagt der wirtschafts- und finanzpolitische Sprecher der Gr&uuml;nen\/EFA-Fraktion im Europ&auml;ischen Parlament, Sven Giegold:  &ldquo;So spaltet man Europa auf &uuml;belste Weise! Seine Antwort ist besch&auml;mend. So darf ein Eurogruppen-Chef, der Verantwortung f&uuml;r die gesamte Eurozone tr&auml;gt, nicht auftreten. Djisselbloem hat sich damit f&uuml;r eine Wiederwahl disqualifiziert!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2017\/dijsselbloem-disqualifiziert-sich-selbst\/\">Sven Gigold<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: &ldquo;Dijsselbloem muss abdanken&rdquo; (II)<\/strong><br>\nPortugal hat &ouml;ffentlich den R&uuml;cktritt gefordert, Spanien verlangt eine Klarstellung. Und was macht Deutschland, das Dijsselbloem in sein Amt gehievt hat? Man schweigt.Schlie&szlig;lich will Finanzminister Sch&auml;uble &ldquo;sein Kind&rdquo; Dijsselbloem unbedingt im Amt halten. Offenbar &ldquo;ticken&rdquo; beide ganz &auml;hnlich &ndash; auch was &ldquo;Schnaps und Frauen&rdquo; betrifft, oder?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/dijsselbloem-muss-abdanken-ii\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.K.:<\/strong> Das h&auml;tte Geert Wilders nicht anders gesagt. Und Dijsselbloem nennt sich &bdquo;Eurogruppen-Chef&ldquo;. Die AfD wird den Mann bei einer anstehenden Wiederwahl sicher jetzt unterst&uuml;tzen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein typischer &ldquo;moderner&rdquo; &ldquo;Sozialdemokrat&rdquo;, unversch&auml;mt, streng neoliberal und fachlich inkompetent.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Private Krankenversicherung: Unfair und riskant<\/strong><br>\nWer sich privat krankenversichert, erwartet mehr Leistung. Doch das Nebeneinander mit den gesetzlichen Kassen ist nicht nur unsolidarisch, es setzt auch falsche Anreize.<br>\nWie gut ein Gesundheitssystem funktioniert, merkt man meist erst, wenn man es wirklich braucht. In einer repr&auml;sentativen Umfrage der Unternehmensberatung PWC, die Anfang des Jahres ver&ouml;ffentlicht wurde, waren nur 15 Prozent der Befragten nicht mit den Leistungen ihrer Krankenversicherung zufrieden. Alles gut, k&ouml;nnte man also meinen.<br>\nDoch im politischen Berlin herrscht Unruhe. Die gesetzlichen Krankenkassen warnen vor steigenden Beitr&auml;gen. Sie erwarten, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag, den jeder der 72 Millionen Versicherten alleine tragen muss, von derzeit 1,1 Prozent bis 2019 auf 1,8 Prozent steigen wird. F&uuml;r einen Angestellten mit einem Einkommen von 3.000 Euro bedeutet das: 252 Euro mehr im Jahr f&uuml;r die Krankenversicherung. Einen Preisanstieg im Wahljahr konnte Gesundheitsminister Hermann Gr&ouml;he (CDU) nur durch einen Extra-Zuschuss aus dem Gesundheitsfonds verhindern. [&hellip;]<br>\nDoch auch f&uuml;r die Privatversicherten ist nicht alles Gold, was gl&auml;nzt. Zun&auml;chst beginnt alles recht vielversprechend: Die Privaten Krankenversicherungen locken junge Gutverdiener mit g&uuml;nstigen Beitr&auml;gen, die sicher sind, damit nicht nur g&uuml;nstiger, sondern automatisch auch besser abgesichert zu sein. Ein Irrtum: Die wenigsten Privatversicherungen sichern die Grundleistungen ab, die die vermeintlich schlechteren gesetzlichen Kassen bieten. Zwar gibt es meistens eine Chefarztbehandlung, aber andere sehr wichtige Leistungen fallen bei den Privaten oft hinten runter: Bei einigen billigen Angeboten mit geringem Leistungsumfang sind Bereiche wie Psychotherapie, Kur oder Logop&auml;die kaum mitversichert. Wer nach einem Burnout die Unterst&uuml;tzung eines Psychotherapeuten braucht oder nach einem Schlaganfall mit einem Logop&auml;den das Sprechen wieder lernt, muss dann f&uuml;r die lange dauernde Therapie selbst aufkommen.<br>\nSolche L&uuml;cken lassen sich hinterher auch nur schwer beheben: Ein Aufstocken der Leistungen wird mit zunehmendem Alter immer schwieriger. Wer bereits Beschwerden hat, muss Risikozuschl&auml;ge zahlen oder seine Krankheiten vom Versicherungsschutz ausschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-03\/gesundheitsversorgung-krankenkassen-krankenversicherung-solidarsystem\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Was ist nur mit der ZEIT los? Sch&ouml;ne, sachliche Beitr&auml;ge zu den Fehlentwicklungen unserer angeblich sozialen Marktwirtschaft, und als gut begr&uuml;ndeter L&ouml;sungsvorschlag die &ldquo;sozialistische&rdquo; B&uuml;rgerversicherung. Die meisten PKV-Versicherten in den Kommentaren stimmen zu.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rentenerh&ouml;hung darf nicht &uuml;ber den Verfall des Rentenniveaus hinwegt&auml;uschen<\/strong><br>\n&bdquo;Die Rente steigt jedes Jahr. Das ist gut so. Aber beim Anstieg stehen alle Parteien au&szlig;er der LINKEN mit einem dicken Fu&szlig; auf der Bremse, und das ist schlecht&ldquo;, kommentiert Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Meldungen zur Rentenanpassung f&uuml;r das Jahr 2017. Birkwald weiter: &bdquo;Jeder Rentner und jede Rentnerin hat sich die monatlich 23 Euro mehr Rente netto im Westen und die 41 Euro mehr im Osten (nach 45 Beitragsjahren) redlich verdient. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten k&ouml;nnen die Rentnerinnen und Rentner das Geld auch gut gebrauchen.<br>\nAber: Die SPD darf sich nicht zur&uuml;cklehnen. Die gesetzliche Rente muss den Lebensstandard im Alter wieder sichern. Darum muss das Rentenniveau von 48,2 Prozent wieder auf 53 Prozent angehoben werden. Im Bundestag fordert dies nur DIE LINKE. Nahles&lsquo; Stabilisierung reicht nicht. Den Durchschnittsrentnerinnen und- rentnern fehlen deshalb monatlich 123 Euro im Westen und 118 Euro netto im Osten.<br>\nDer Rentenwert im Ostern bleibt immer noch 4,3 Prozentpunkte hinter dem Westwert zur&uuml;ck. Dass Ministerin Andrea Nahles die vollst&auml;ndige Angleichung bis aufs Jahr 2025 verschieben und sie aus Beitragsmitteln finanzieren will, w&auml;hrend sie gleichzeitig drastische Rentenk&uuml;rzungen f&uuml;r die heutigen Ostbesch&auml;ftigten plant, ist ein handfester sozialpolitischer Skandal.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.matthias-w-birkwald.de\/article\/1526.rentenerhoehung-darf-nicht-ueber-den-verfall-des-rentenniveaus-hinwegtaeuschen.html\">Matthias W. Birkwald (MdB, die Linke)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Jobcenter 2017: Bundesmittel f&uuml;r &bdquo;SGB-II-Eingliederungsleistungen&ldquo; und &bdquo;Verwaltungskosten&ldquo;<\/strong><br>\nWie wurden die Ausgabemittel 2017 in H&ouml;he von (bisher) insgesamt 3,936 Milliarden Euro f&uuml;r &ldquo;Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II&rdquo; (&ldquo;SGB II-Eingliederungsleistungen&rdquo;: EGL im EGT) und 4,568 Milliarden Euro f&uuml;r den Bundesanteil (84,8 Prozent) an den &ldquo;Gesamtverwaltungskosten&rdquo; (VWK) der 407 Jobcenter auf die einzelnen Jobcenter verteilt? Siehe dazu die BIAJ-Materialien vom 21. M&auml;rz 2017: Download_BIAJ20170321 (PDF: eine Textseite und 12 Tabellenseiten)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/901-jobcenter-2017-bundesmittel-fuer-sgb-ii-eingliederungsleistungen-und-verwaltungskosten.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Streit um Trumps Forderung nach mehr Geld f&uuml;r die Bundeswehr<\/strong><br>\nDas Nato-Ziel, wonach zwei Prozent des BIP f&uuml;r Verteidigung ausgegeben werden sollen, legen Regierungsvertreter unterschiedlich aus. Das Au&szlig;enministerium findet, dass j&uuml;ngst mit der Anhebung des Budgets und einem zuk&uuml;nftigen Nicht-wieder-K&uuml;rzen das Ziel erf&uuml;llt sei. Das Verteidigungsministerium hingegen will, dass Deutschland sein Versprechen bis 2025 tats&auml;chlich einl&ouml;st und den Wehretat kontinuierlich erh&ouml;ht. (&hellip;)<br>\nAm Montag wurde nun der Sprecher des Ausw&auml;rtigen Amts, Martin Sch&auml;fer, in der Regierungspressekonferenz gefragt, wie Gabriels Aussage vom Wochenende zu interpretieren sei. Daraufhin erkl&auml;rte Sch&auml;fer, auf dem Nato-Gipfel in Wales sei es 2014 &ldquo;in der Tat zu einer Vereinbarung der Mitgliedstaaten gekommen, die jetzt gemeinhin als Zwei-Prozent-Ziel interpretiert wird&rdquo;. Tats&auml;chlich aber sicherten die Mitgliedstaaten darin lediglich zu, &ldquo;dass sie sich bem&uuml;hen werden, auf dem Weg zum Zwei-Prozent-Ziel bis zur Mitte der n&auml;chsten Dekade Fortschritte zu erzielen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/militaerausgaben-streit-um-trumps-forderung-nach-mehr-geld-fuer-die-bundeswehr-1.3428149\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Demzufolge handelt sich es sich bei der NATO-Vereinbarung lediglich um eine Absichtserkl&auml;rung mit nicht-verbindlichem Charakter.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Auf Gipfeln der Staats- und Regierungschefs k&ouml;nnen immer nur Absichtserkl&auml;rungen getroffen werden. Denn in einer Demokratie entscheidet nun einmal das Parlament, gerade &uuml;ber Fragen, die den Haushalt betreffen (Budgetrecht). Nur ist ein entsprechender Antrag im Bundestag, der eine Ablehnung des Zwei-Prozent-Ziels festgeschrieben h&auml;tte, j&uuml;ngst am Votum der Fraktionen, die die Gro&szlig;e Koalition tragen, gescheitert. Insofern gibt es nicht wirklich einen Streit um die Erh&ouml;hung der R&uuml;stungsausgaben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Unicef warnt vor Wasserkrise: Bis 2040 wird jedes vierte Kind betroffen sein<\/strong><br>\n&Uuml;ber 660 Millionen Menschen haben keinen t&auml;glichen Zugang zu sauberem Wasser. Angesichts der extremen Knappheit ist der Krieg und Kampf ums Wasser in vielen L&auml;ndern l&auml;ngst Realit&auml;t. Unicef appelliert auch deshalb am Weltwassertag an die Regierungen dieser Welt, kollektiv zu handeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/unicef-warnt-vor-wasserkrise-bis-2040-wird-jedes-vierte.1773.de.html?dram:article_id=381894\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: Eine Million Tote durch verschmutztes Trinkwasser<\/strong><br>\nAbwasser als Ressource nutzen &ndash; angesichts &uuml;berm&auml;&szlig;iger Wasserentnahme, Verschmutzung und dem Klimawandel gibt es kaum andere M&ouml;glichkeiten, so das Fazit des UNESCO-Berichts des World Water Assessment-Programms. Wasser-Recycling sollte demnach nicht nur in armen Regionen erfolgen, sondern weltweit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/weltwassertag-eine-million-tote-durch-verschmutztes.697.de.html?dram:article_id=381927\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Wasser &ndash; ein kostbares Gut auch f&uuml;r Anleger<\/strong><br>\nAllj&auml;hrlich zum Weltwassertag am 22. M&auml;rz weisen Experten und Umweltsch&uuml;tzer darauf hin, wie kostbar und knapp das k&uuml;hle Nass ist. F&uuml;r Anleger bietet das &ldquo;blaue Gold&rdquo; Chancen auf sprudelnde Renditen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/boerse.ard.de\/anlagestrategie\/branchen\/wasser-ein-kostbares-gut-auch-fuer-anleger100.html\">ARD B&ouml;rse<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Lautes Schweigen<\/strong><br>\nDem NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags sind neue Informationen zur Anwesenheit von Geheimdiensten auf der Heilbronner Theresienwiese am Tag der Ermordung von Mich&egrave;le Kiesewetter angeboten worden. Von einer Rechtsanw&auml;ltin, die allerdings wichtige Ausk&uuml;nfte verweigerte.<br>\nDie Aufkl&auml;rungsarbeit der baden-w&uuml;rttembergischen Parlamentarier in inzwischen zwei Aussch&uuml;ssen ist um eine Episode reicher. 2009 wollte ein nicht n&auml;her beschriebener Informant der Strafverteidigerin Ricarda Lang mit zahlreichen Mandaten aus dem Spektrum des islamistischen Terrors auf einen zentralen Fehler in der Arbeit der Heilbronner Ermittler hinweisen. Und zwar, so Lang vor dem Ausschuss am Anfang der Woche, dass nicht die damals gesuchte geheimnisvolle Frau die T&auml;terin gewesen sei, &ldquo;sondern dass es dort um eine Waffen&uuml;bergabe ging&rdquo;. Wenig sp&auml;ter erwies sich die gesuchte Frau als Phantom: Die ihr zugeschriebenen Spuren von diversen Tatorten in mehreren europ&auml;ischen L&auml;ndern waren von verunreinigten Wattest&auml;bchen verursacht worden, die die Polizei verwendet hatte.<br>\nObwohl zuvor Sonderkommissionen und Staatsanw&auml;lte in mehreren europ&auml;ischen L&auml;ndern in dieser Sache unterwegs waren und es eine breite Presseberichterstattung &uuml;ber die vermeintliche M&ouml;rderin gab, will Lang bei ihrem Informanten nicht nachgefragt haben. &ldquo;Ich bin immer unter Zeitdruck&rdquo;, sagt sie zur Begr&uuml;ndung. Dass sie &ldquo;nicht gern plaudere&rdquo;, und dass sie diese &uuml;berraschende Mitteilung ihrer Quelle damals, &ldquo;entschuldigen Sie bitte, nicht so sehr interessiert&rdquo; hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/312\/lautes-schweigen-4260.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Doch dienstlich unterwegs?<\/strong><br>\nVerfassungssch&uuml;tzer Andreas Temme will rein zuf&auml;llig an einem NSU-Tatort gewesen sein &ndash; die LINKE in Hessen will das Gegenteil beweisen<br>\nGegen den ehemaligen hessischen Verfassungsschutzmitarbeiter Andreas Temme hat die hessische Linksfraktion bei der Staatsanwaltschaft Kassel Strafanzeige wegen uneidlicher Falschaussage vor dem Bundestag eingereicht. Dies teilte Hermann Schaus, Obmann der Fraktion im hessischen NSU-Untersuchungsausschuss, am Mittwoch vor Journalisten in Wiesbaden mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1045772.doch-dienstlich-unterwegs.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Entwicklungshelfer des Tages: China<\/strong><br>\nIn den 1830er Jahren lie&szlig;en die Briten die East India Company, das damals gr&ouml;&szlig;te Drogenkartell der Welt, auf China los. Das wehrte sich, woraufhin die britische Flotte die Zivilisation rettete, im ersten Opiumkrieg den Weg f&uuml;r die eigenen ehrbaren Gangster freischoss und Hongkong zur &raquo;Kronkolonie&laquo; machte. Das ist seit 1997 eine Sonderverwaltungszone der Volksrepublik. Beim Verticken von Heroin und Kokain sind westliche Armeen und Geheimdienste weltweit immer noch stets dabei &ndash; edle Traditionen muss man hochhalten &ndash;, die R&uuml;ckgabe Hongkongs gilt in London bis heute als St&ouml;rung der nat&uuml;rlichen Weltordnung.<br>\nNun schickt China sich an, gr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der Welt zu werden, und fasst auch auf anderen Kontinenten Fu&szlig;. Das st&ouml;rt insbesondere in Afrika das westliche Konzept, mit Drogenhandel, Korruption, Z&uuml;chtung von Terrorbanden und Intervention &ouml;konomisch schwache Staaten am Boden zu halten und deren Rohstoffe zu pl&uuml;ndern. Wer davor fl&uuml;chtet, wird bek&auml;mpft. Aber die Dinge &auml;ndern sich: Am Montag wurde im marokkanischen Tanger das Konzept eines chinesischen Industrieparks vorgestellt, der unweit der Hafenstadt errichtet werden soll &ndash; einen Steinwurf von Spanien entfernt. Auf 2.000 Hektar wollen demnach insgesamt 200 chinesische Firmen in zehn Jahren 100.000 Arbeitspl&auml;tze schaffen. Zun&auml;chst sollen elektrische Autobusse, wie sie bereits auf dem Klimagipfel in Marrakesch im Einsatz waren, sowie Teile f&uuml;r den Flugzeugbau und Solarpanele hergestellt werden. Baubeginn ist in diesem Jahr, f&uuml;r den Anfang wird eine Milliarde US-Dollar investiert.<br>\nDer Vergleich mit &raquo;Desertec&laquo; bietet sich an: Deutsche Firmen k&uuml;ndigten vor ein paar Jahren pomp&ouml;s an, sie wollten in Marokko riesige Photovoltaikanlagen errichten und Strom nach Europa liefern. Das scheiterte nicht zuletzt an Spanien, wirtschaftliche Entwicklung sollte ohnehin nicht stattfinden. Die &uuml;bernimmt nun China, ganz ohne Drogen und &raquo;Krieg gegen Terror&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/307621.entwicklungshelfer-des-tages-china.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und die Entwicklungshilfe des Westens? Die verfolgt offenbar vollkommen andere Interessen, die wohl nicht den Bev&ouml;lkerungen der Hilfe zukommenden L&auml;ndern, n&uuml;tzen. Bitte lesen Sie dazu <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/785-gates-indien\">Wie Indien zum Versuchskaninchen von Bill Gates wurde &ndash; eine Verschw&ouml;rung beschrieben von den Hauptakteuren<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Auftritt von Israel-Hasser hat parlamentarisches Nachspiel<\/strong><br>\nDas Hallenser Max-Planck-Institut gab dem umstrittenen US-Politologen Norman Finkelstein ein Podium. Die Gr&uuml;nen haken bei der Bundesregierung nach. Ende Januar war der der US-Politologe Norman Finkelstein am Max-Planck-Institut f&uuml;r ethnologische Forschung (MPI) in Halle an der Saale zu Gast. Ein Vorgang, der zum Politikum geworden ist. Ein Politikum, das nun auch den Bundestag besch&auml;ftigt. Denn in einer kleinen Anfrage der Gr&uuml;nen-Fraktion an die Bundesregierung, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt, wird die Informationspolitik des MPI zu Finkelstein thematisiert. Doch dazu sp&auml;ter. [&hellip;] Weil Finkelstein selbst Nachkomme von Holocaust-&Uuml;berlebenden ist, bekommt er in rechtsextremen Kreisen besonders gro&szlig;en Beifall f&uuml;r seine Thesen. Der wissenschaftliche Anspruch von Finkelstein und seinen Publikationen wird allerdings immer wieder in Frage gestellt. Es gibt aber auch namhafte Wissenschaftler, die manche von Finkelsteins Arbeiten loben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/max-planck-institut-auftritt-von-israel-hasser-hat-parlamentarisches-nachspiel-1.3425187\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Was f&uuml;r ein infamer Artikel, an dem man jedoch wunderbar die Techniken des Rufmords veranschaulichen kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn<\/strong><br>\nDer ber&uuml;hmte f&uuml;nfte Akt von &raquo;Faust II&laquo; zeigt: Goethe durchdachte auch in hohem Alter noch gesellschaftliche Alternativen. Die aktuelle Forschung ist da anderer Auffassung (&hellip;)<br>\nDie bundesdeutsche Faust-Forschung hat &uuml;berhaupt kein Problem, im f&uuml;nften Akt von &raquo;Faust II&laquo; eine scharfe Kritik am Kapitalismus wahrzunehmen, auch wenn sie den Begriff vermeidet und lieber von der &raquo;Moderne&laquo; spricht. Sie lobt Goethe, dass er in weiser Voraussicht die &raquo;Moderne&laquo; als einen &raquo;Fortschritt zum Untergang&laquo;3 entlarvt habe. Von Michael Jaeger werden die &raquo;prognostischen Qualit&auml;ten der Diagnose des Krisen- und Revolutionsph&auml;nomenologen Goethe&laquo; regelrecht gefeiert. Sein Blick greife &raquo;weit ins 19. Jahrhundert und in die Moderne aus&laquo;4 und erlaube ihm die Erkenntnis, dass die &raquo;Moderne&laquo; zwangsl&auml;ufig zum Scheitern verurteilt sei. In der schonungslosen Kritik des Kapitalismus ist man sich mit Goethe einig. Ein Problem hat man mit der Vision in Fausts letzten Worten. Gegen den Leipziger Germanisten Walter Dietze gerichtet schreibt Albrecht Sch&ouml;ne: &raquo;Kommentierungen dieser Art, die Fausts &rsaquo;Schlussmonolog&lsaquo; im Sinne einer fortschrittsoptimistischen Geschichtsprophetie als h&ouml;chste und reinste &Auml;u&szlig;erung des allererst in seiner Todesstunde zu sich selbst gelangenden Protagonisten, ja als ein vision&auml;res Verm&auml;chtnis des alten Goethe selber darstellen, m&uuml;ssen den Kontext freilich ausblenden. Der n&auml;mlich schlie&szlig;t ein solches Verst&auml;ndnis aus.&laquo;5 Nach dem altbundesdeutschen Literaturwissenschaftler Sch&ouml;ne, der den letzten Worten eine utopische Energie zumindest nicht v&ouml;llig abspricht, beherrschen die Totalverweigerer das Feld. F&uuml;r Michael Jaeger ist Fausts &raquo;utopische Zukunftsvision&laquo; nur noch Scharlatanerie und l&auml;cherliche Phantasterei, ein &raquo;Alptraum&laquo;6. (&hellip;)<br>\nWas ist von einer sich fundamental geb&auml;rdenden Kritik des Kapitalismus zu halten, die Fausts Vision zur&uuml;ckweist, die nicht f&auml;hig oder nicht bereit ist, eine Alternative &uuml;berhaupt nur zu denken? Mit der Forderung, zu &raquo;moderateren Bewegungs- und Produktionsrhythmen&laquo;7 zur&uuml;ckzukehren, bewegt sie sich in den altbekannten Bahnen der romantischen Kapitalismuskritik. Eine grundlegende Ver&auml;nderung des Systems bleibt au&szlig;er Betracht. Goethe dagegen war noch im hohen Alter bereit, eine gesellschaftliche Alternative zu denken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/307078.auf-freiem-grund-mit-freiem-volke-stehn.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hacker in Moskau &ndash; oder viel L&auml;rm um nichts<\/strong><br>\nLauschangriffe, gehackte E-Mails, Anschuldigungen: Chronologie einer Seifenoper, inszeniert von US-Geheimdiensten und Politikern.<br>\nDer Auftritt des FBI-Chefs James Comey am Montag vor dem Geheimdienstausschuss des Repr&auml;sentantenhauses war eine weitere Folge in der Seifenoper, die die US-Geheimdienste und die Bundespolizei FBI seit letzten Herbst auff&uuml;hren. Es geht um den Einfluss Moskaus auf den Wahlkampf in den USA, und am Montag wurde &ndash; wie gehabt &ndash; nichts gekl&auml;rt, sondern vieles eingetr&uuml;bt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Moskau-und-die-Hacker-Eine-Geheimdienstkomodie\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: R&uuml;stungswahnsinn: Irrer Kriegstreiber Putin erh&ouml;ht Milit&auml;rausgaben um -7 Prozent!<\/strong><br>\nMoskau (dpo) &ndash; Der Zar l&auml;sst die S&auml;bel rasseln: Vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen mit der NATO hat die russische Regierung unter Wladimir Putin die Milit&auml;rausgaben um minus sieben Prozent erh&ouml;ht. Nun beraten die westlichen B&uuml;ndnispartner, wie sie auf die neueste Provokation aus Moskau reagieren sollen. &ldquo;Die Erh&ouml;hung des russischen Milit&auml;rbudgets um -7 Prozent von 3,07 Billionen Rubel auf 2,84 Billionen Rubel (ca. 47 Milliarden US-Dollar) zeigt einmal mehr, warum wir die NATO brauchen&rdquo;, so NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg. &ldquo;Dennoch m&uuml;ssen wir jetzt besonnen bleiben und d&uuml;rfen uns keinesfalls auf ein Wettabr&uuml;sten mit Putin einlassen.&rdquo; [&hellip;]<br>\nWie gef&auml;hrlich Putins Russland nach seiner Erh&ouml;hung der Milit&auml;rausgaben um -7 Prozent ist, zeigt sich auch daran, dass au&szlig;er dem Postillon kaum gr&ouml;&szlig;ere westliche Medien dar&uuml;ber zu berichten wagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2017\/03\/minus-7-prozent.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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