{"id":37554,"date":"2017-03-24T08:28:13","date_gmt":"2017-03-24T07:28:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37554"},"modified":"2017-03-24T08:28:13","modified_gmt":"2017-03-24T07:28:13","slug":"hinweise-des-tages-2841","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37554","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37554#h01\">Geheime Gutachten zur Maut: Deutsche Autofahrer m&uuml;ssen kr&auml;ftig f&uuml;r Autobahnen zahlen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37554#h02\">Neuer Armutsbericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37554#h03\">W&auml;chst die Ungleichheit der Einkommen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37554#h04\">Die Weisheit der (Mehrheit der) Weisen ist offenkundig Dummheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37554#h05\">F&uuml;r ein st&auml;rkeres Europa k&auml;mpfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37554#h06\">Der Skandal hei&szlig;t Dublin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37554#h07\">Zehntausende von der Beschr&auml;nkung des Familiennachzugs betroffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37554#h08\">Futter f&uuml;r Immobilienhaie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37554#h09\">Alternatives Handelsmandat jenseits von Freihandel und Protektionismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37554#h10\">Psychologen zweifeln an Trumps geistiger Gesundheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37554#h11\">Alles Nazis au&szlig;er Thomas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37554#h12\">Lammert schl&auml;gt vor: Alterspr&auml;sident des Bundestages soll k&uuml;nftig nach &bdquo;Dienstalter&ldquo; bestimmt worden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37554#h13\">Zu guter Letzt: &bdquo;Ein richtiger Loser-Vorname&ldquo;: AfD-Politiker &bdquo;Bernd&ldquo; H&ouml;cke wird zum Running-Gag der Medien<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Geheime Gutachten zur Maut: Deutsche Autofahrer m&uuml;ssen kr&auml;ftig f&uuml;r Autobahnen zahlen<\/strong><br>\nEs sind interne Dokumente im Verkehrsministerium, die nicht f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit gedacht sind. Es sind mehrere Gutachten, die eine Art Betriebssystem einer harmlos klingenden &bdquo;Infrastrukturgesellschaft&ldquo; beschreiben. Es geht aber um eine privatrechtliche Firma, die k&uuml;nftig den Erhalt, den Betrieb, den Bau und die Finanzierung von rund 13.000 Kilometern Autobahnen steuern wird. Es ist ein Milliardengesch&auml;ft. Derzeit ist es noch eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund und L&auml;ndern.<br>\nDie Dokumente sind aus diesem M&auml;rz, den Gesetzentwurf zu der Gesellschaft hat die Regierung bereits im vergangenen Dezember vorgelegt. M&ouml;glichst lange sollte wohl nicht bekannt werden, wie diese Gesellschaft funktioniert. Am Rei&szlig;brett von privaten Beratern konzipiert, um die Autobahnen in Deutschland zu privatisieren und komplexe Finanzprodukte f&uuml;r Banken und Versicherungskonzerne zu schaffen. Und um einen Schattenhaushalt zu entwickeln, der jenseits aller parlamentarischen Kontrolle mit privatem Geld gef&uuml;ttert wird. Diese Infrastrukturgesellschaft ist das wichtigste verkehrspolitische Vorhaben der Regierung. Die Details werden geh&uuml;tet wie eine Geheimsache.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/26243034\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Vor der Abstimmung zur Pkw-Maut im Bundestag kommt die dahinterstehende noch gr&ouml;&szlig;ere Schweinerei allm&auml;hlich ans Tageslicht. Die Gutachten scheinen zu best&auml;tigen, dass das Pkw-Maut Projekt keinesfalls ein albernes Steckenpferd der CSU ist, sondern ein abgekartetes Spiel zwischen den Koalitionsspitzen insgesamt, um der vollst&auml;ndigen Privatisierung der Autobahnen unter dem PR-Begriff &bdquo;Infrastrukturgesellschaft&ldquo; T&uuml;r und Tor zu &ouml;ffnen. Traurig dabei ist, dass die SPD-Abgeordneten das vermutlich alles wieder mitmachen werden und abnicken, was ihre F&uuml;hrungsk&ouml;pfe mit der Union hinter verschlossenen T&uuml;ren ausbaldowert haben. Diejenigen, die nun in Martin Schulz den neuen Heilsbringer sehen und aus ihrem Freudentaumel gar nicht mehr erwachen wollen, sollten sich lieber dar&uuml;ber wundern, was die eigenen Leute in der Regierung verabredet haben und kurz vor den Wahlen noch durchpauken wollen. Die Genossen sollten bei dieser Gelegenheit auch dar&uuml;ber nachdenken, ob der Schulz-Zug vielleicht deshalb so viel Dampf erzeugt, weil sich darin die eigentliche Absicht der SPD-F&uuml;hrungsclique gut verstecken l&auml;sst. Eine Fortsetzung der Gro&szlig;en Koalition &ndash; egal wie.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Neuer Armutsbericht<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundesregierung warnt vor einer Spaltung der Gesellschaft <\/strong><br>\nViele B&uuml;rger haben das Gef&uuml;hl, ihre Leistung w&uuml;rde nicht respektiert, hei&szlig;t es im Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. In dem Bericht werden auch zahlreiche soziale Probleme und Schieflagen aufgezeigt. Einige kritische Passagen zum Einfluss von Wohlhabenden auf politische Entscheidungen bleiben allerdings gestrichen.<br>\nDie Bundesregierung hat vor einer zu starken Spaltung der Gesellschaft in Arme und Reiche gewarnt. &ldquo;Sind die Unterschiede zwischen arm und reich zu gro&szlig; und wird erworbener Reichtum als &uuml;berwiegend leistungslos empfunden, so kann dies die Akzeptanz der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung verringern&rdquo;, hei&szlig;t es im neuen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Gerade weniger privilegierte B&uuml;rger empf&auml;nden &ldquo;ihre Anstrengungen vielfach als nicht ausreichend respektiert&rdquo;. F&uuml;r die Menschen sei es sehr wichtig, &ldquo;dass sie und ihre Kinder den erreichten Status verbessern oder wenigstens erhalten k&ouml;nnen&rdquo;. Gebe es hier Zweifel, &ldquo;kann dies in allen Gesellschaftsschichten zu Verunsicherung f&uuml;hren&rdquo;, stellt die Regierung fest. (&hellip;)<br>\nDen Bericht, der zum f&uuml;nften Mal vorgelegt wurde, verfasst federf&uuml;hrend das Bundesarbeitsministerium. Im Oktober vergangenen Jahres war eine erste Fassung bekannt geworden. In der zweiten Fassung waren nach der Abstimmung mit dem Bundeskanzleramt Passagen gestrichen worden, wonach Menschen mit mehr Geld st&auml;rkeren Einfluss auf politische Entscheidungen haben als Einkommensschwache. Dies war in der SPD sowie bei Gr&uuml;nen und Linken auf heftige Kritik gesto&szlig;en. Bei dem Wegfall dieser heiklen Passagen ist es in der vorl&auml;ufig letzten Fassung geblieben, die das Arbeitsministerium nun an andere Ressorts zur weiteren Abstimmung weitergeleitet hat und die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/armutsbericht-zu-arm-zu-reich-1.3431893\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die schwarz-rote Bundesregierung nimmt die gesellschaftliche Spaltung mindestens billigend in Kauf &ndash; andernfalls h&auml;tte sie l&auml;ngst andere inhaltliche Schwerpunkte gelegt bzw. legen m&uuml;ssen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Haltet den Dieb!<\/strong><br>\nManchmal fasst man es nicht. Die Bundesregierung warnt vor einer zu starken Spaltung der Gesellschaft, die sie selbst herbeigef&uuml;hrt hat: &bdquo;Sind die Unterschiede zwischen Arm und Reich zu gro&szlig; und wird erworbener Reichtum als &uuml;berwiegend leistungslos empfunden, so kann sich die Akzeptanz der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung verringern&ldquo;, hei&szlig;t es im neuen Armuts- und Reichtumsbericht.<br>\nWegen der Parteien, die diese Regierung tragen, also CDU, CSU und SPD, unter Mithilfe der Gr&uuml;nen und der FDP, wurden die Renten so gek&uuml;rzt, dass ein &ouml;sterreichischer Durchschnittsrentner monatlich 800 Euro mehr hat. Und in Deutschland ist millionenfache Altersarmut programmiert.<br>\nWegen der Hartz-Gesetze haben wir viele unsichere, befristete Arbeitspl&auml;tze, Leiharbeit und schlecht bezahlte Werkvertr&auml;ge. Jeder vierte Arbeitnehmer arbeitet im Niedriglohnsektor.<br>\nWeil CDU, CSU, SPD, FDP und Gr&uuml;ne zu feige sind, Million&auml;re zu besteuern, nimmt die Ungleichheit in der Gesellschaft zu. 2014 wurden bis zu 300 Milliarden Euro vererbt &ndash; besteuert wurden aber nur 33,9 Milliarden und gezahlt wurden 5,45 Milliarden. Das sind noch nicht mal zwei Prozent (Erbschaftssteuer). Die flei&szlig;igen Arbeitnehmer und die Rentner, die ein Leben lang gearbeitet haben, m&uuml;ssen sich verarscht vorkommen. Aber leider w&auml;hlen viele von ihnen weiter die Lohndr&uuml;cker- und Rentenk&uuml;rzungsparteien CDU, CDU, SPD, FDP und Gr&uuml;ne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1359506517444145\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>&Auml;rmere Menschen gehen seltener w&auml;hlen<\/strong><br>\n&bdquo;Dieser Befund ist echt krass&ldquo;, sagt Arbeitsministerin Andrea Nahles. Der neue Regierungsbericht &uuml;ber Armut und Reichtum in Deutschland hat es in sich. Und dann sind da noch gestrichene Passagen.<br>\nDie Kluft zwischen armen und reichen Menschen droht nach Einsch&auml;tzung der Bundesregierung das Vertrauen vieler Bundesb&uuml;rger in die Demokratie in Deutschland zu untergraben. Es gebe eine &bdquo;verfestigte Ungleichheit bei den Verm&ouml;gen&ldquo;, sagte Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) an diesem Donnerstag in Berlin unter Berufung auf ihren neuen Armuts- und Reichtumsbericht. &bdquo;Die reichsten zehn Prozent der Haushalte besitzen mehr als die H&auml;lfte des gesamten Nettoverm&ouml;gens, die untere H&auml;lfte nur ein Prozent.&ldquo;<br>\nGro&szlig;er Reichtum beruhe oft nicht auf eigener Leistung. So basiere bei zwei von drei Reichen das Verm&ouml;gen auf Erbschaften oder Schenkungen. &bdquo;Je weniger aber Reichtum mit eigener Leistung zu tun hat, umso mehr stellt sich die Frage nach Gerechtigkeit.&ldquo;<br>\nAlarmiert zeigte sich Nahles von der starken Abnahme der Wahlbeteiligung &auml;rmerer Menschen in den vergangenen Jahren. &bdquo;Dieser Befund ist echt krass.&ldquo; [&hellip;] In einer fr&uuml;heren Fassung des Berichts waren nach der Abstimmung mit dem Kanzleramt Passagen gestrichen worden. In diesen hie&szlig; es, dass Menschen mit mehr Geld mehr Einfluss auf politische Entscheidungen haben als Einkommensschwache.<br>\nDie obersten 60 Prozent der Besch&auml;ftigten hatten seit Mitte der neunziger Jahre laut dem Bericht einen realen Anstieg ihres Bruttolohns. Die L&ouml;hne der unteren 40 Prozent der Besch&auml;ftigten dagegen sind heute real geringer. So gebe es ganze Branchen wie Transport oder Einzelhandel, in denen die L&ouml;hne auf niedrigem Niveau stagnierten.<br>\nZwei Millionen Kinder sind dem Bericht zufolge von Armut gef&auml;hrdet, weil kein Elternteil erwerbst&auml;tig ist oder ein Alleinverdiener nur in Teilzeit arbeitet. Das Armutsrisiko von Kindern betr&auml;gt 64 Prozent, wenn kein Elternteil arbeitet. Trotz Rekordbesch&auml;ftigung hat sich der Anteil der von Armut bedrohten Menschen in den vergangenen Jahren nicht verringert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/neuer-armutsbericht-aermere-menschen-gehen-seltener-waehlen-14939017.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Und die FAZ gibt &ndash; zumindest in diesem Artikel &ndash; keine Besch&ouml;nigung oder Leugnung der extrem tristen Lage hinzu. Vielleicht gibt es wenigstens ein bisschen Einsicht, dass die Lage wirklich schlimm ist. Entlarvend allerdings die schizophrene Haltung von Andrea Nahles, die kein Wort verliert zur gravierenden (Mit-) Verantwortung der SPD, und ihrer eigenen Verantwortung. Immerhin hat die SPD in den letzten 18 Jahren 7 Jahre lang den Kanzler gestellt und weitere 8 Jahre mitregiert.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>W&auml;chst die Ungleichheit der Einkommen?<\/strong><br>\nDie Einkommensunterschiede sind heute weit gr&ouml;&szlig;er als noch vor zwanzig Jahren. Das l&auml;sst sich am Gini-Koeffizienten ablesen, einem statistischen Ma&szlig; f&uuml;r Ungleichheit. Vor allem Anfang der 2000er-Jahre nahm die Ungleichheit der im Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) erfassten Haushaltseinkommen in Deutschland zu. In den folgenden Jahren ging der Gini-Koeffizient leicht zur&uuml;ck, seit 2010 steigt die Ungleichheit aber wieder an. In den Jahren 2013 und 2014, so die aktuellsten verf&uuml;gbaren Daten, lag sie sogar etwas &uuml;ber dem Niveau von 2005. (&hellip;)<br>\nIm Vergleich zu anderen L&auml;ndern f&auml;llt auf: Hierzulande ist der Anteil der Niedriglohnempf&auml;nger besonders hoch. Im Jahr 2014 waren 22,5 Prozent der Besch&auml;ftigten in Deutschland betroffen. Nur in Lettland, Rum&auml;nien, Litauen, Polen und Estland war der Anteil der Niedriglohnempf&auml;nger noch h&ouml;her. Der Durchschnitt in der EU liegt laut Eurostat bei 17,2 Prozent. Als Niedriglohnempf&auml;nger gelten Besch&auml;ftigte, deren Bruttostundenverdienst zwei Drittel oder weniger des mittleren Stundenlohns betr&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/107752_107761.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a>\n<p><strong>dazu: DGB fordert Verbesserungen f&uuml;r Minijobber<\/strong><br>\nUnterhalb der 450-Euro-Grenze verk&uuml;mmern Arbeitnehmerrechte. Das dokumentierte bereits 2013 eine Studie. Nun legte der DGB nach &ndash; und stellt klar, dass Minijobs f&uuml;r Millionen Deutsche die einzige Erwerbsquelle sind. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Dabei geht es zum Beispiel um Arbeit auf Abruf, um 100-Euro-Jobs, mit denen heute viele Verk&auml;uferinnen im Einzelhandel durch die Gegend und an ihren Rechten vorbei geschoben werden.&ldquo; Die Bundesregierung m&uuml;sse mehr Anstrengungen f&uuml;r die Betroffenen unternehmen.<br>\nBuntenbach sagte, die schwarz-rote Koalition habe sich vorgenommen, die &Uuml;berg&auml;nge der Betroffenen in regul&auml;re Jobs zu erleichtern und Minijobber besser &uuml;ber ihre Rechte zu informieren. &bdquo;Passiert ist wenig.&ldquo;<br>\nDas m&uuml;sse sich schleunigst &auml;ndern. &bdquo;Denn Minijobs sind kein Randph&auml;nomen, sondern die am weitesten verbreitete Form prek&auml;rer Besch&auml;ftigung.&ldquo; Dabei gehe es meist gar nicht nur darum, ein paar Euro dazu zu verdienen. Bei den meisten sei die Folge: &bdquo;Entgeltfortzahlung bei Krankheit oder im Urlaub &ndash; Fehlanzeige!&ldquo; 60 Prozent der Minijobber seien Frauen.<br>\nDie Lage der insgesamt rund sieben Millionen Minijobber in Deutschland steht bei der Vorstellung einer umfassenden Studie an diesem Donnerstag in Berlin im Fokus. Erstellt wurde die Erhebung vom RWI (Leibniz-Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung) in Essen. Eine Vorg&auml;ngerstudie aus dem Jahr 2013 hatte gezeigt, dass Minijobbern vielfach Arbeitnehmerrechte vorenthalten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/prekaere-beschaeftigung-dgb-fordert-verbesserungen-fuer-minijobber\/19558764.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Weisheit der (Mehrheit der) Weisen ist offenkundig Dummheit<\/strong><br>\nIn dem neuesten Bericht unserer Wirtschaftsweisen wird versucht, die Problematisierung der hohen Export&uuml;bersch&uuml;sse Deutschlands als ein populistisches Hirngespinst darzustellen. Was uns da von der Mehrheit der Weisen als Ergebnis wissenschaftlicher Analyse verkauft wird, ist Ideologie vom Feinsten.<br>\nDieser Pr&auml;sident mit dem komischen Haarschnitt, der zudem, wie man aus der Welt erf&auml;hrt, das Wei&szlig;e Haus postsowjetisch umgestalten lie&szlig;, und seine wirtschaftspolitischen Berater sind, da sind sich unsere Politiker und alle Leitmedien einig, eine Zumutung und zwar in jeder Hinsicht.<br>\nWie kann man z.B. ernsthaft die &bdquo;Globalisierung&ldquo; als ein Problem und dann auch noch die Ursachen und deren Beseitigung als eine Sache der Politik ansehen? Wissenschaftlich ist doch l&auml;ngst erwiesen, dass &bdquo;der Freihandel&ldquo; eine &auml;u&szlig;erst gute Sache ist und zwar gut f&uuml;r einfach alle. Und nun wird dieser zivilisatorische Fortschritt von den sogenannten Repr&auml;sentanten der USA infrage gestellt. Unglaublich! (&hellip;)<br>\nSelbst die Mehrheitsweisen m&uuml;ssen inzwischen zur Kenntnis nehmen, dass auch die deutschen Unternehmen eine positive Sparquote aufweisen, also weniger ausgeben als sie einnehmen. Letzteres kann aber doch nur hei&szlig;en, dass die Unternehmen schon jetzt &uuml;ber mehr Mittel verf&uuml;gen, als sie investieren k&ouml;nnen oder wollen. Klar auf jeden Fall ist, dass sie diese Mittel nur dann investieren, wenn sie die damit produzierten G&uuml;ter auch absetzen k&ouml;nnen. Spielt das Ausland nicht mehr mit und schlie&szlig;t man Lohnerh&ouml;hungen aus, dann bleibt f&uuml;r den Absatz der produzierten G&uuml;ter, ohne die sich Renditen in welcher H&ouml;he auch immer schlechterdings nicht erzielen lassen, nur noch der Staat. Wenn man aber (wie die Mehrheit des SVR) Defizite in den &ouml;ffentlichen Haushalten f&uuml;r sch&auml;dlich h&auml;lt und daher auf die Einhaltung der schwarzen Null dr&auml;ngt, dann ist das Spiel aus rein logischen Gr&uuml;nden genau hier zu Ende.<br>\nDas aber kann die Mehrheit des Sachverst&auml;ndigenrats offensichtlich nicht verstehen, weil der &bdquo;hohe Abstraktionsgrad einer aggregierten makro&ouml;konomischen Analyse&ldquo; schlicht zu hoch f&uuml;r sie ist. Denn aus der Analyse der Finanzierungssalden der meisten gro&szlig;en Volkswirtschaften dieser Erde geht klar hervor, dass wenn neben Haushalten auch Unternehmen sparen nur noch der Staat bleibt, der sich verschulden und mehr nachfragen kann. Sich mit dieser gro&szlig;en Frage ernsthaft auseinander zu setzen, dazu sehen die Wirtschaftsweisen jedoch offensichtlich keinen Grund. Sie bleiben lieber bei ihren kleinen Glaubenss&auml;tzen &uuml;ber die Sch&auml;dlichkeit von Staatsausgaben. (&hellip;)<br>\nNoch schlimmer: Die Mehrheit des SVR ahnt noch nicht einmal, dass mit ihrem Zugest&auml;ndnis, dass auch die Sparquote von Unternehmen in Deutschland positiv ist, ihre gesamte &bdquo;Theorie&ldquo; obsolet wird. Da diese Konstellation, wie das Bild f&uuml;r die USA zeigt, inzwischen f&uuml;r die gesamte Welt typisch ist, stellt sich vor dem Hintergrund ihrer theoretischen Annahmen eine einfache Frage: Wer soll denn auf globaler Ebene die Transformation der Ersparnisse der privaten Haushalte und der Unternehmen in Investitionen &uuml;bernehmen? Da es f&uuml;r die Welt kein Ausland gibt und selbst massivste Zinssenkungen nicht ausreichend viele Investitionen generieren, gibt es &uuml;berhaupt nur noch den Staat, der diese Aufgabe &uuml;bernehmen kann. Stellt sich nur noch die Frage, warum der amerikanische Staat der einzige sein soll, der das tut. Wer diesen Zusammenhang bestreitet, bestreitet die Geltung logischer Zusammenh&auml;nge.<br>\nF&uuml;r Wirtschaftsweise scheinen allerdings solche logischen Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten nicht zu gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/03\/die-weisheit-der-mehrheit-der-weisen-ist-offenkundig-dummheit\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>F&uuml;r ein st&auml;rkeres Europa k&auml;mpfen<\/strong><br>\nEuropa, Du hast Geburtstag! Am 25. M&auml;rz 1957, vor 60 Jahren, unterzeichneten die Gr&uuml;nderstaaten die &ldquo;R&ouml;mischen Vertr&auml;ge&rdquo;. Das Datum ist eine einschneidende Wegmarke des erfolgreichsten Projekts f&uuml;r Freiheit, Frieden und Wohlstand, das die Welt je gesehen hat! Das ist ein Grund zur Freude.<br>\nNach 60 Jahren Europa stehen wir allerdings auch an einer Wegscheide. Die Finanzkrise und der Umgang mit den Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;men haben die Schw&auml;chen des europ&auml;ischen Einigungsprojekts schonungslos offengelegt. In wenigen Tagen wird Gro&szlig;britannien seinen Austrittswunsch aus der Europ&auml;ischen Union erkl&auml;ren. Das ist ein Weckruf. Wir m&uuml;ssen uns einig werden, was Europa uns bedeutet, wo wir mit unserem Europa hinwollen und was wir daf&uuml;r zu investieren bereit sind. (&hellip;)<br>\nWir m&uuml;ssen gemeinsam in die Europ&auml;ische Union investieren und das wichtigste Friedens- und Wohlstandsprojekt unserer Zeit f&uuml;r die Zukunft fit machen. Erstens in der europ&auml;ischen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik: Es ist Zeit, sich von der Vorstellung zu verabschieden, dass wir in Europa nicht selbst die Verantwortung f&uuml;r unsere Sicherheit tragen. Der Satz ist richtig, dass Europa endlich erwachsen werden muss. Die Partnerschaft mit den USA und die Nato sind die Grundpfeiler der transatlantischen Gemeinschaft. Aber die Europ&auml;ische Union muss in der Lage sein, Krisen und Konflikte in ihrer Nachbarschaft eigenst&auml;ndig zu bew&auml;ltigen. Erste Schritte sind getan, weitere m&uuml;ssen folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/gastbeitrag-von-sigmar-gabriel-fuer-ein-staerkeres-europa-kaempfen-aid-1.6707878\">RP Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Gabriel m&ouml;chte also eine EU, die u.a. an der NATO festh&auml;lt und eigenverantwortlich zu Interventionen f&auml;hig ist. An die Friedenspolitik, f&uuml;r die Willy Brandt geehrt wurde, erinnert er sich offenbar genauso wenig wie an den friedenspolitischen und NATO-&uuml;berwindenden Inhalt des Berliner Grundsatzprogramms der SPD von 1989. Das ist bedauerlich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Skandal hei&szlig;t Dublin<\/strong><br>\nDie europ&auml;ischen Staaten halten sich selbst nicht an ihre Zusagen, wollen aber Fl&uuml;chtlinge ins &uuml;berforderte Griechenland zur&uuml;ckschicken. Das ist krass unsolidarisch.<br>\nEigentlich reicht eine einzige Zahl, um zu zeigen, warum der europ&auml;ische Umgang mit Griechenland in der Fl&uuml;chtlingspolitik ein Skandal ist: 16.000. So viele anerkannte Asylbewerber warten laut der Europ&auml;ischen Asylbeh&ouml;rde EASO in Griechenland auf ihre Weiterreise in andere europ&auml;ische L&auml;nder. Die EU hatte sich darauf geeinigt, Fl&uuml;chtlinge aus den L&auml;ndern am Rand, also Griechenland und Italien, in andere Staaten umzusiedeln. Damit die Lasten etwas fairer verteilt sind. Europ&auml;ische Solidarit&auml;t eben.<br>\nAber in der Praxis ist Europa unsolidarisch. Insgesamt gerade mal 13.456 der bis September zugesagten fast 100.000 Personen wurden bis Anfang M&auml;rz umgesiedelt. Dabei ist alles bereit. Die 16.000 Menschen in Griechenland sitzen, metaphorisch und in manchen F&auml;llen tats&auml;chlich, auf gepackten Koffern. Aber sie sitzen da fest. Die anderen L&auml;nder nehmen sie einfach nicht auf. Sie halten sich nicht an ihre Zusagen. Sie lassen Griechenland allein. Das Land muss sich ja auch schon um die Unterbringung und die Verfahren aller Neuank&ouml;mmlinge k&uuml;mmern, die seit dem EU-T&uuml;rkei-Abkommen die Inseln in der &Auml;g&auml;is nicht mehr verlassen d&uuml;rfen. Das belastet die Beh&ouml;rden, den schmalen Haushalt und den sozialen Zusammenhalt in Griechenland.<br>\nAnstatt endlich Solidarit&auml;t zu beweisen, setzen die europ&auml;ischen Staaten noch eins drauf. Auch das deutsche Innenministerium will nun wieder Asylbewerber, die &uuml;ber Griechenland zu ihnen gekommen sind, in das kleine Land zur&uuml;ckschicken. Anstatt Griechenland wie zugesagt zu entlasten, wollen sie ihm noch mehr aufb&uuml;rden. Es ist sehr verst&auml;ndlich, dass der griechische Au&szlig;enminister Nikos Kotzias sich weigert und schimpft: &ldquo;Es gibt einige EU-Staaten, die denken, dass sie S&uuml;ditalien und Griechenland als geschlossene Boxen gebrauchen k&ouml;nnen, wo man Fl&uuml;chtlinge lagern kann.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-03\/europaeische-union-asylpolitik-fluechtlinge-griechenland-dublin-vertraege\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zehntausende von der Beschr&auml;nkung des Familiennachzugs betroffen<\/strong><br>\nMit dem Inkrafttreten des Asylpakets II im M&auml;rz d&uuml;rfen subsidi&auml;r Gesch&uuml;tzte erst ab dem 17. M&auml;rz 2018 einen Antrag auf Familienzusammenf&uuml;hrung stellen. Mittlerweile sind Zehntausende Schutzsuchende davon betroffen. F&uuml;r Familien bedeutet diese Ma&szlig;nahme eine unzumutbare Trennung auf Jahre.<br>\nNachdem das Asylpaket II im M&auml;rz 2016 beschlossen wurde, schnellten die Entscheidungszahlen auf subsidi&auml;ren Schutz bis Jahresende drastisch in die H&ouml;he: Zwischen April und Dezember 2016 wurde bei mehr als 140.000 Antr&auml;gen von Asylsuchenden aus den Hauptherkunftsl&auml;ndern lediglich auf eingeschr&auml;nkten Fl&uuml;chtlingsschutz entschieden &ndash; darunter Syrien, Afghanistan, Irak, Somalia und Eritrea. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r Syrer*innen erwies sich die Entwicklung als besonders dramatisch: Mit mehr als 120.000 Entscheidungen machen sie die gr&ouml;&szlig;te Betroffenengruppe aus. 2015 wurde gerade mal 61 Syrer*innen der eingeschr&auml;nkte Fl&uuml;chtlingsschutz erteilt, die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit (rund 106.000) bekam den vollumf&auml;nglichen Fl&uuml;chtlingsschutz nach der Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention (GFK). Die SPD hatte dem Asylpaket II im Glauben zugestimmt, die Regelung w&uuml;rde wenige Menschen treffen &ndash; ein gef&auml;hrlicher Trugschluss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/zehntausende-von-der-beschraenkung-des-familiennachzugs-betroffen\/\">Pro Asyl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Futter f&uuml;r Immobilienhaie<\/strong><br>\nMieten steigen, Konzerne profitieren: Bundesregierung t&auml;tschelt Spekulanten auf dem Wohnungsmarkt<br>\nBerlin macht den Kotau vor der Finanzbranche und riskiert damit den n&auml;chsten Crash. Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) hatte einen Gesetzentwurf zur Beschr&auml;nkung der Vergabe von Immobilienkrediten aufgesetzt, &raquo;doch das stie&szlig; bei Banken auf Kritik&laquo;, berichtete das Handelsblatt am Mittwoch. Das Kapital wollte einfach nicht mitspielen. In einem Schreiben an das Ministerium hatten die Sparkassen sowie die Volks- und Raiffeisenbanken im vergangenen Dezember vor &raquo;&uuml;berstarken Eingriffen in Marktprozesse&laquo; gewarnt und gefordert, dass diese &raquo;h&ouml;chsten demokratischen und fachlichen Anspr&uuml;chen gen&uuml;gen&laquo; m&uuml;ssten. Der Bankenverband w&uuml;nschte sich deshalb ein &raquo;explizites Anh&ouml;rungsrecht zugunsten der Verb&auml;nde des Kreditwesens&laquo;, bevor die Aufsicht die Instrumente einsetzen d&uuml;rfe.<br>\nDie Politiker haben geh&ouml;rt &ndash; und pariert. Sch&auml;ubles urspr&uuml;nglichen Pl&auml;nen zufolge h&auml;tte die Finanzaufsicht Bafin eine Obergrenze f&uuml;r Immobilienkredite festlegen d&uuml;rfen, falls sich eine &Uuml;berhitzung des Marktes andeuten sollte. Davon soll k&uuml;nftig keine Rede mehr sein. Eine Grenze f&uuml;r das Verh&auml;ltnis zwischen Schulden und Einkommen sowie eine Obergrenze f&uuml;r die Gesamtverschuldung wird es mit der Regierung von des Kapitals Gnaden nicht mehr geben. Bankkredite bis zu 50.000 Euro sollen gar nicht erst erfasst werden. Bis zu 400.000 gilt eine Ausnahme bei einem Beleihungswert von 60 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/307651.futter-f%C3%BCr-immobilienhaie.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Alternatives Handelsmandat jenseits von Freihandel und Protektionismus<\/strong><br>\nAttac setzt sich f&uuml;r gerechte Welthandelsregeln jenseits von Freihandel und nationalistisch motiviertem Protektionismus ein. Daf&uuml;r hat das globalisierungskritische Netzwerk gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen das Alternative Handelsmandat f&uuml;r die EU erarbeitet. Attac wird die Debatte um Alternativen auch verst&auml;rkt in die gemeinsam ausgerichtete Strategie- und Aktionskonferenz des B&uuml;ndnisses TTIP unfairhandelbar am Wochenende in Kassel einbringen.<br>\n&ldquo;In der Diskussion um Handelsabkommen wird von neoliberalen Politikern oft ein falscher Dualismus von Freihandel versus Protektionismus behauptet: Freihandel sei gut und alles, was auch nur im Entferntesten nach Handelsbeschr&auml;nkungen aussieht, sei schlecht&rdquo;, kritisiert Thomas Eberhardt-K&ouml;ster vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. &ldquo;Es geht aber nicht darum, ob internationaler Handel betrieben wird &ndash; sondern zu welchen Bedingungen. Das Alternative Handelsmandat zeigt, dass andere Handelsregeln m&ouml;glich sind als Abkommen &agrave; la TTIP und CETA. Unser Handelsmandat stellt die Menschen und die Natur in den Mittelpunkt, nicht Profitmaximierung und Konkurrenz.&rdquo;<br>\nZiel des Alternativen Handelsmandates ist ein Austausch, in dem wirtschaftlich, &ouml;kologisch und kulturell unterschiedliche Regionen ihre Erzeugnisse, F&auml;higkeiten und Kreativit&auml;t teilen. Die Handelsregeln sollen sich dabei an den Bed&uuml;rfnissen und sozialen Bedingungen der Menschen sowie an der Tragf&auml;higkeit der Umwelt orientieren. Zu den Prinzipien einer solchen gerechten Handels- und Investitionspolitik geh&ouml;rt, dass sie demokratisch kontrolliert wird und nicht im Geheimen verhandelt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/presse\/detailansicht\/news\/attac-will-debatte-um-gerechte-welthandelsregeln-staerken\/\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Psychologen zweifeln an Trumps geistiger Gesundheit<\/strong><br>\nIst US-Pr&auml;sident Donald Trump krankhaft narzisstisch? Die New Yorker Psychologie-Professorin Diana Diamond sieht daf&uuml;r Anzeichen. Sie mag sich aber nicht dem Schritt ihrer 33 Berufskollegen anschlie&szlig;en, die in einem offenen Brief gewarnt hatten: Trump sei emotional zu instabil, um die Rolle als Pr&auml;sident sicher auszuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/narzissmus-psychologen-zweifeln-an-trumps-geistiger.1773.de.html?dram:article_id=381911\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Was die NachDenkSeiten schon in fr&uuml;heren Beitr&auml;gen andeuten, der &bdquo;erste Gang&ldquo; f&uuml;r ein Amtsenthebungsverfahren, wird in den USA auf diversen Ebenen &ndash; Psychologen &ndash; offenbar eingelegt!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Alles Nazis au&szlig;er Thomas<\/strong><br>\nJulian Assange, Noam Chomsky, Jeremy Corbyn, Diether Dehm, Heiner Flassbeck, Stephan Hebel, Ken Jebsen, Oskar Lafontaine, Jean-Luc M&eacute;lenchon, Albrecht M&uuml;ller, die NachDenkSeiten insgesamt, Podemos, Paul Schreyer, Syriza, Yannis Varoufakis, Sahra Wagenknecht, Slavoj &#381;i&#382;ek. Das ist in alphabetischer Reihenfolge die Liste derer, die Thomas Ebermann in der aktuellen &raquo;konkret&laquo; als Rechte verortet.<br>\nDer &Ouml;kosozialist hat seinen Text mit &raquo;Die Nationale&laquo; &uuml;berschrieben und dann Zeile f&uuml;r Zeile ordentlich ausgeteilt. Argumente? Nun, die sind &uuml;ber sechs Seiten ziemlich rar ges&auml;t. Ebermann vermittelt mehr so subjektive Eindr&uuml;cke, publiziert die eigene Befindlichkeit und sublimiert sie zu einer h&ouml;heren Wahrheit ganz ohne analytische Textbausteine. Ziel seines Angriffs sind nicht etwa die wirklichen Nationalisten, die sich in Europa l&auml;nder&uuml;bergreifend zwischen plumpen Rassismus und raffinierten Ethnopluralismus gebaren. Nein, er hat den Feind unter Linken ausgemacht: Sie sind die eigentliche Gefahr f&uuml;r ihn, weil sie querfronteln; weil sie angeblich die Einheitsfront und den Schulterschluss mit den Petrys, Wilders, Le Pens anstrebten.<br>\nAlles Nationalisten und Rechte. Besonders &uuml;brigens die NachDenkSeiten, denn deren Inhalt &raquo;und das entsprechende Sortiment des rechtsradikalen Kopp-Verlags [seien] in diesem Punkt ununterscheidbar&laquo;, wie Ebermann behauptet. Da staunt man schon ein bisschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neulandrebellen.de\/2017\/03\/alles-nazis-ausser-thomas\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lammert schl&auml;gt vor: Alterspr&auml;sident des Bundestages soll k&uuml;nftig nach &bdquo;Dienstalter&ldquo; bestimmt worden<\/strong><br>\nK&uuml;nftig soll nicht mehr der lebens&auml;lteste, sondern der dienst&auml;lteste Abgeordnete Alterspr&auml;sident des Parlaments bei dessen konstituierender Sitzung sein, also der Abgeordnete, der dem Deutschen Bundestag am l&auml;ngsten angeh&ouml;rt. Das hat Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert heute dem &Auml;ltestenrat des Bundestages vorgeschlagen. Damit soll sichergestellt werden, dass ein Parlamentarier die erste Sitzung des neugew&auml;hlten Bundestages leitet, der &uuml;ber ausreichende einschl&auml;gige Erfahrungen verf&uuml;gt. Bei der derzeitigen Rechtslage bleibe es dem Zufall &uuml;berlassen, wer Alterspr&auml;sident werde; nicht auszuschlie&szlig;en sei etwa, dass ein neugew&auml;hlter Abgeordneter ohne jegliche Erfahrung in der Leitung von Versammlungen oder Sitzungen als Lebens&auml;ltester in die Situation komme, die konstituierende Sitzung des gr&ouml;&szlig;ten und wichtigsten deutschen Parlaments zu leiten. Das sei mit dessen Bedeutung nicht vereinbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/pressemitteilungen\/2017\/pm-170323-alterspraesident\/499892\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.T.:<\/strong> Seit l&auml;ngerem kursiert durch die gesamte deutsche Presse die Forderung, dass mit allen Mitteln verhindert werden muss, dass nach der n&auml;chsten Bundestagswahl das Amt des Alterspr&auml;sidenten auf den 76-j&auml;hrigen AfD-Vize Alexander Gauland f&auml;llt. Weiterer aussichtsreicher Kandidat w&auml;re etwa der nieders&auml;chsische AfD-Politiker Wilhelm von Gottberg, der in wenigen Tagen 77 Jahre alt wird. Der bisherige Alterspr&auml;sident Heinz Riesenhuber (CDU) wird 81 Jahre alt und hat bereits angek&uuml;ndigt, nicht mehr zur Wahl anzutreten. Hans-Christian Str&ouml;bele als m&ouml;glicher Kandidat m&ouml;chte im n&auml;chsten Bundestag ebenfalls nicht mehr dabei sein, sondern sich &ldquo;zur Ruhe setzen&rdquo;. Hierzu ist <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/alterspraesident-nach-bundestagswahl-2017-stroebeles-kandidatur-waere-gauland-herzlich-egal\/14902306.html\">folgender Artikel interessant<\/a>. <\/em><br>\n<em>Der Vorschlag von Herrn Lammert setzt nun allem die Krone auf. Seit war die bisherige Regelung allen angenehm, egal welche Parteien im Bundestag vertreten waren. Nun kommt pl&ouml;tzlich jemand auf die Idee, dass nach all diesen Jahrzehnten genau diese Regelung mit der Bedeutung dieses Amtes nicht vereinbar sei. [&hellip;] <\/em><br>\n<em>Was ist das nun, genau jetzt bei der voraussichtlichen Parteien- und Altersstruktur im n&auml;chsten Bundestag einen solchen Vorschlag zu machen? Rechtsbeugung kann man es nicht nennen, denn das w&auml;re vors&auml;tzlich falsche Anwendung des bestehenden Rechts. Es ist wohl eher &ldquo;vorausschauende Rechtanpassung&rdquo; an die bevorstehenden politischen Gegebenheiten. Hat das noch irgendetwas mit Demokratie zu tun? D&uuml;rfen diese deutschen Politiker weiter mit dem Finger auf andere L&auml;nder in Europa zeigen, st&auml;ndig Rechtsbruch und Untergrabung der demokratischen Grunds&auml;tze behaupten, so tun als h&auml;tten Sie die Demokratie erfunden und ein Alleinrecht auf die Regeln? NEIN!<\/em><br>\n<em>Nicht nur Herr Lammert, die gesamte Kungelmannschaft der &ldquo;etablierten&rdquo; Parteien macht sich mit diesem naiv-dreisten Vorgehen unglaubw&uuml;rdig. Und dann wundern sich Politiker &uuml;ber schwindendes Vertrauen der B&uuml;rger? [&hellip;]<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Dann wird ja Wolfgang Sch&auml;uble den neuen Bundestag als Alterspr&auml;sident er&ouml;ffnen, denn l&auml;nger als er, n&auml;mlich 45 Jahre, sitzt keiner im Parlament. Die Clique will offenbar unter sich bleiben und den Auftritt eines AfD-Politikers an prominenter Stelle verhindern. Lammert sagt das nat&uuml;rlich so nicht &ouml;ffentlich, sondern versteckt die Furcht des Establishments hinter pathetischen Phasen &uuml;ber die Bedeutung des Parlamentarismus. Dabei hatte der neue Bundespr&auml;sident in dieser Woche noch unter dem Beifall des Plenums gerufen, &bdquo;Schenken Sie denen nicht Ihre Furcht&hellip;&ldquo; <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &bdquo;Ein richtiger Loser-Vorname&ldquo;: AfD-Politiker &bdquo;Bernd&ldquo; H&ouml;cke wird zum Running-Gag der Medien<\/strong><br>\nWer Bernd hei&szlig;t, wurde von seinen Eltern mit einem Namen bestraft, der nach Krawatte mit Kurzarmhemd, Handytasche am G&uuml;rtel und Deutschlandfahne im Vorgarten klingt. Der Mensch gewordene J&auml;gerzaun Bj&ouml;rn H&ouml;cke hielt sich offenbar f&uuml;r enttarnt, als ihn die Th&uuml;ringer Allgemeine im Jahr 2015 versehentlich Bernd H&ouml;cke nannte. &bdquo;Ich hei&szlig;e nicht Bernd H&ouml;cke, ich hei&szlig;e Bj&ouml;rn H&ouml;cke!&ldquo;, br&uuml;llte der Th&uuml;ringer AfD-Chef in ein Demonstrationsmikro. Br&uuml;llen kann H&ouml;cke gut, mit der Wahrheit hingegen hat er so seine Probleme. Und Bernd H&ouml;cke klingt einfach zu sehr nach der Wahrheit. H&auml;tte H&ouml;cke einmal entgegen seiner Natur gehandelt und den Mund gehalten, h&auml;tte sich diese Wahrheit niemals durchgesetzt. So aber wurde er Opfer des &bdquo;Streisand-Effekts&ldquo;, also des Versuchs, eine unliebsame Information zu unterdr&uuml;cken und damit erst recht f&uuml;r &ouml;ffentliche Aufmerksamkeit zu sorgen. Denn nur durch seine patzige Richtigstellung kamen Oliver Welke und die &bdquo;heute show&ldquo; auf die gro&szlig;artige Idee, Bj&ouml;rn H&ouml;cke fortan genauso zu nennen, wie er in Wahrheit hei&szlig;en muss: Bernd H&ouml;cke. B-e-r-n-d H&ouml;cke. Oder in anderen Worten: Bernd H&ouml;cke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/03\/23\/ein-richtiger-loser-vorname-afd-politiker-bernd-hoecke-wird-zum-running-gag-der-medien\">Meedia<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-37554","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37554","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37554"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37554\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37556,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37554\/revisions\/37556"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37554"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37554"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37554"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}