{"id":37558,"date":"2017-03-26T08:00:50","date_gmt":"2017-03-26T06:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37558"},"modified":"2018-12-27T10:48:14","modified_gmt":"2018-12-27T09:48:14","slug":"drei-jahre-nsa-untersuchungsausschuss-ein-vorauseilendes-nachwort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37558","title":{"rendered":"Drei Jahre NSA-Untersuchungsausschuss &#8211; Ein vorauseilendes Nachwort"},"content":{"rendered":"<p>Der parlamentarische Untersuchungsausschuss\/PUA in Berlin zur Aufkl&auml;rung des &bdquo;NSA-Skandals&ldquo; hat drei Jahre getagt und sich nun &uuml;ber die Ziellinie geschleppt. Die letzte Zeugin war die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der PUA sollte Licht ins Dunkel bringen. Ohne den schriftlichen Abschlussbericht abzuwarten, ist es nicht ganz vermessen, den Lichtfaktor mit einem Streichholz zu vergleichen. <strong>Wolf Wetzel<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37558#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] hat sich f&uuml;r die NachDenkSeiten Gedanken &uuml;ber den Ausschuss gemacht.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1210\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-37558-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170328_Drei_Jahre_NSA_Untersuchungsausschuss_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170328_Drei_Jahre_NSA_Untersuchungsausschuss_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170328_Drei_Jahre_NSA_Untersuchungsausschuss_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170328_Drei_Jahre_NSA_Untersuchungsausschuss_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=37558-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170328_Drei_Jahre_NSA_Untersuchungsausschuss_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"170328_Drei_Jahre_NSA_Untersuchungsausschuss_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Als 2013 Edward Snowden, ein ehemaliger NSA-Mitarbeiter, geheime Akten eines weltweiten &Uuml;berwachungssystems der &Ouml;ffentlichkeit zuspielte, war die Aufregung gro&szlig;. Die Emp&ouml;rung steigerte sich noch, als die Unterlagen belegen konnten, dass der Auslandsgeheimdienst Deutschlands, der BND, darin vertrauensvoll und aktiv eingebunden war (und ist).<br>\nSelbstverst&auml;ndlich bestritt der BND die Teilhaberschaft an diesem globalen &Uuml;berwachungssystem und die amtierende Bundesregierung gerierte sich als Opfer &bdquo;ausl&auml;ndischer M&auml;chte&ldquo;. In dieser Phase fiel der Satz der Bundeskanzlerin Angela Merkel, der heute nur noch f&uuml;r eine Satiresendung taugt: &bdquo;<em>Abh&ouml;ren unter Freunden &ndash; das geht gar nicht<\/em>&ldquo;.<\/p><p>Sehr schnell und erwartbar wurde die Decke f&uuml;r diese Opferinszenierung extrem d&uuml;nn. Da man das bereits oft so gemacht hatte, war man auf den n&auml;chsten Schritt gut vorbereitet. Jetzt ging es darum, das zur Panne zu erkl&auml;ren, was man zuvor vehement bestritten hatte. Und, das ist ganz besonders wichtig: Man einigte sich auf die Stelle, an der die Hierarchie- und Weisungskette (fiktional) durchschnitten werden soll, um die politisch und operativ Verantwortlichen zu sch&uuml;tzen.<\/p><p>Das zweite Drehbuch war also geschrieben und Szene f&uuml;r Szene, Seite f&uuml;r Seite wird seitdem genauso gespielt, im parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Berlin, in den regierungswilligen Parteien, in den Medien.<\/p><p>Die Erz&auml;hlung lautet demnach wie folgt: Es war einmal ein amerikanischer Geheimdienst, der ein globales &Uuml;berwachungssystem aufgebaut hatte. Viele westliche Geheimdienste machten bei dieser ehrenvollen Arbeit mit. Auch der Bundesnachrichtendienst wurde um Mithilfe gebeten. Dieser hatte sich bereits in den 50er Jahren verdient gemacht, als er heimlich Tausende von (Ex-)Nazis und Faschisten in <em>stay-behind-Terrorgruppen<\/em> organisiert hatte. Der Bundesnachrichtendienst f&uuml;hlte sich geehrt und wollte diesen Dienst am Weltfrieden nicht verweigern. Er &uuml;berwachte recht- und verfassungswidrig alle Kommunikationsmittel und bekam vom NSA daf&uuml;r immer wieder aktualisierte Listen von &bdquo;Selektoren&ldquo;, also Suchbegriffe, nach denen die Daten durchforstet werden sollten. Der BND war zudem eigenst&auml;ndig aktiv und bespitzelte in Europa auch &bdquo;Freunde&ldquo; (wie die B&uuml;ros im EU-Parlament in Br&uuml;ssel).<br>\nAll das machte der BND &uuml;ber Jahre hinweg wie eine kleine autonome Zelle, mit Tausenden von Mitarbeitern.<\/p><p>Er informierte also weder den Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt, noch den Kanzleramtschef, seine unmittelbar Vorgesetzten, noch die Bundeskanzlerin als obersten Dienstherrin. &Uuml;ber Jahre hinweg arbeitete der BND &ndash; nach dieser Erz&auml;hlung &ndash; ohne Vorgesetzte und gab sich die entsprechenden Anweisungen und Auftr&auml;ge selbst. Genau so war es und wie durch ein Wunder best&auml;tigten alle Zeugen diese Version. Pl&ouml;tzlich arbeiteten wieder alle auf Linie.<\/p><p><strong>Letzte Zeugin. Letzter Akt. Letzter Vorhang.<\/strong><\/p><p>Als letzte Zeugin dieses Schauspieles wurde die Bundeskanzlerin Angela Merkel befragt. Damit alles echt wirkte, nahm man sich daf&uuml;r sieben Stunden Zeit.<br>\nDas Erinnerungsverm&ouml;gen der Bundeskanzlerin Angela Merkel bewegte sich in der sehr gro&szlig;en Spanne zwischen &bdquo;Nein&ldquo; und &bdquo;N&ouml;&ldquo; &ndash; als sie zur Rolle des BND im Rahmen des Spionagerings unter F&uuml;hrung des NSA gefragt wurde. Ihr sei bis Fr&uuml;hjahr 2015 nichts von dem erinnerlich, was der PUA aufzukl&auml;ren versucht. <\/p><p>Immerhin erinnerte sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel noch daran, dass sie 2013 erkl&auml;rt hat: &bdquo;<em>Abh&ouml;ren unter Freunden &ndash; das geht gar nicht<\/em>&ldquo;. Dass das doch ginge, habe sie erst jetzt erfahren. Schlie&szlig;lich sei sie &bdquo;weder Juristin noch Expertin f&uuml;r &Uuml;berwachung&ldquo;. Daran wiederum k&ouml;nne sie sich genau erinnern. Und sie erinnerte sich ganz genau, dass weder der Bundeskanzleramtschef Peter Altmaier, noch der f&uuml;r dieses fehlende Expertenwissen zust&auml;ndige Geheimdienstkoordinator Klaus-Dieter Fritsche sie &uuml;ber all das informiert haben, was doch geht. An mehr k&ouml;nne sie sich ganz sicher nicht erinnern, denn, so Angela Merkel ganz menschlich, &bdquo;<em>ihr Erinnerungsverm&ouml;gen (sei) nicht immer ganz zuverl&auml;sslich<\/em>&ldquo;.<\/p><p>Dieser Ahnungslosigkeit schlossen sich bereits zuvor Bundeskanzleramtschef Peter Altmaier und Geheimdienstkoordinator Klaus-Dieter Fritsche an. &bdquo;Man selbst, so Altmaier und Fritsche, habe davon erst im Laufe der Enth&uuml;llungen aus dem M&auml;rz 2015 erfahren.&ldquo; (Die Welt kompakt vom 17.2.2017)<\/p><p>Es herrscht Gedr&auml;ngel im Tal der organisierten Ahnungslosigkeit: Wer wei&szlig; schneller nichts mehr? Dass es neben dem fluktuierenden Ged&auml;chtnis &ndash; in so modernen Zeiten wie heute &ndash; so etwas wie Akten gibt, Abteilungen voller Experten und Computer (samt Speichermedien und -m&ouml;glichkeiten), spielte in diesen so freundschaftlichen Befragungen keine Rolle.<\/p><p>Bemerkenswert an diesem &bdquo;nicht immer ganz verl&auml;&szlig;lichen&ldquo; Erinnerungsverm&ouml;gen ist auch, dass es im richtigen Augenblick voll da ist. Auf die Frage, wie es denn m&ouml;glich sein konnte, dass nicht nur der NSA &bdquo;Freunde&ldquo; abh&ouml;rt, sondern der BND genau dasselbe auch t&auml;te, setzte schlagartig Merkels Erinnerungsverm&ouml;gen ein: Es habe sich dabei um &bdquo;<em>technische und organisatorische Defizite<\/em>&ldquo; gehandelt. In dieser Frage ist die Bundeskanzlerin bestens informiert und ganz offensichtlich in der Lage, daf&uuml;r &bdquo;fachlichen Rat&ldquo; einzuholen. Um dieser haarstr&auml;ubenden Erkl&auml;rung auf den Grund zu gehen, muss man zeitlich nicht weit zur&uuml;ckgehen, aber sich den Luxus leisten, in Kontexten zu denken.<\/p><p><strong>Im Tal der organisierten Ahnungslosigkeit<\/strong><\/p><p>Klaus-Dieter Fritsche wurde 2013 aufgrund seiner Verdienste bei der Pannenserie im NSU-Skandal von Angela Merkel pers&ouml;nlich zum <em>Staatssekret&auml;r f&uuml;r die Belange der Nachrichtendienste im Bundeskanzleramt<\/em> bef&ouml;rdert. Von 1996 &ndash; 2005 war Frische Vizepr&auml;sident des Inlandsgeheimdienstes namens &bdquo;Verfassungsschutz&ldquo;. Von Dezember 2005 bis Dezember 2009 arbeitete Fritsche als <em>Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt<\/em>. Er hatte also leitende Funktionen inne, als das Totalversagen seinen Lauf nahm.<\/p><p>Lassen wir einmal beiseite, woran Klaus-Dieter Fritsche als Weisungsbefugter beteiligt war und wof&uuml;r er Garant ist. Unstrittig wurde er jedoch ins Kanzleramt bef&ouml;rdert, um genau dieses &bdquo;Beh&ouml;rdenwirrwarr&ldquo; zu unterbinden. Ist es also auch nur im Promillebereich glaubhaft, dass sich auf noch gr&ouml;&szlig;erer (internationaler) Ebene ein &bdquo;Beh&ouml;rdenwirrwarr&ldquo; abgespielt haben soll, in dem der Geheimdienst BND all seine Vorgesetzten ausschaltet(e)?<\/p><p>Aber vielleicht wurde Klaus-Dieter Fritsche wegen etwas ganz anderem ins Kanzleramt katapultiert. Als sich die &bdquo;Pannen&ldquo; im NSU-Skandal zu Bergen auft&uuml;rmten, im Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz\/BfV die Akten von Neonazis als gef&uuml;hrte V-Leute vernichtet wurden, die im Nahbereich des NSU operierten, trat der ehemalige Vizepr&auml;sident des BfV am 18.12.2012 mit folgender Erkl&auml;rung vor den PUA in Berlin:<\/p><blockquote><p>\n&raquo;Es d&uuml;rfen keine Staatsgeheimnisse bekannt werden, die ein Regierungshandeln unterminieren. Es darf auch nicht so weit kommen, dass jeder Verfassungsfeind und Straft&auml;ter am Ende genau wei&szlig;, wie Sicherheitsbeh&ouml;rden operativ arbeiten und welche V-Leute und verdeckten Ermittler im Auftrag des Staates eingesetzt sind. Es gilt der Grundsatz &rsaquo;Kenntnis nur wenn n&ouml;tig&lsaquo;. Das gilt sogar innerhalb der Exekutive. Wenn die Bundesregierung oder eine Landesregierung daher in den von mir genannten Fallkonstellationen entscheidet, dass eine Unterlage nicht oder nur geschw&auml;rzt diesem Ausschuss vorgelegt werden kann, dann ist das kein Mangel an Kooperation, sondern entspricht den Vorgaben unserer Verfassung. Das muss in unser aller Interesse sein.&laquo;\n<\/p><\/blockquote><p><em>Kenntnis nur wenn n&ouml;tig<\/em>. Und Wissen nach Bedarf. Eine Master-Matrix im Umgang mit &auml;hnlich gelagerten &bdquo;F&auml;llen&ldquo;.<\/p><p><strong>Der parlamentarische Untersuchungsausschuss\/PUA &ndash; eine teure Waschstra&szlig;e<\/strong><\/p><p>Das Besch&auml;mende an dieser ganzen Farce, die sich seit drei Jahren als &bdquo;Aufkl&auml;rungsarbeit&ldquo; ausgibt, sind nicht nur diese &bdquo;Zeugen&ldquo;. Sie agieren nicht einmal besonders gewitzt. Dennoch reicht dies offensichtlich vollst&auml;ndig aus, um den PUA zu befriedigen. Zwar beklagen sie ab und an mediengerecht, dass sie behindert worden seien, wie bei der geforderten Herausgabe der &bdquo;Selektorenliste&ldquo;, aber danach verfallen sie sogleich in wohltuende Unt&auml;tigkeit.<\/p><p>Wenn die Bundeskanzlerin, der Kanzleramtschef und der Geheimdienstkoordinator &uuml;ber Jahre hinweg keine Ahnung haben, was der ihnen unterstellte Geheimdienst macht, dann best&auml;nde doch der n&auml;chste Schritt darin, herauszubekommen, wer in der Hierarchie als &bdquo;Letzter&ldquo; davon gewu&szlig;t hat. Ist es so schwer, diesen Gedanken zu fassen und umzusetzen?<\/p><p>Warum will niemand im PUA dies wissen? Warum will niemand wissen, ob diese haarstr&auml;ubende Erz&auml;hlung vom &bdquo;verselbstst&auml;ndigten&ldquo; Geheimdienst nur ann&auml;hernd etwas mit der Wirklichkeit zu tun hat?<\/p><p>Wenn man Zweifel an der Glaubw&uuml;rdigkeit der ZeugInnen und deren Erinnerungsverm&ouml;gen hat, wenn man den Verdacht der Zeugenabsprachen hegt, dann kann man, dann muss man diesen Zweifeln nachgehen und weitere\/andere Beweismittel hinzuziehen, z.B. mit Hilfe einer Durchsuchung des Kanzleramtes und des BND.<\/p><p>Denn was hier im Raum steht, sind keine schw&auml;chelnden Ged&auml;chtnisleistungen, sondern schwere Straftaten. Als Aufregung noch erw&uuml;nscht war, titelte das Magazin &sbquo;Der SPIEGEL&rsquo; in seiner Ausgabe Nr.19\/2015: &bdquo;<em>Der Verrat. BND und Bundesregierung gegen deutsche Interessen.<\/em>&ldquo;<\/p><p>Warum findet in diesem Zusammenhang keine Strafverfolgung statt? Warum wird nicht Beweismaterial sichergestellt, um den Tatanteil des BND an diesem globalen &Uuml;berwachungssystem zu eruieren?<\/p><p>Der NSA-Untersuchungsausschuss wird zu Ende gehen und weit hinter dem zur&uuml;ckbleiben, was die Unterlagen von Edward Snowden hergeben. Dass die &bdquo;Konsequenzen&ldquo; schon vorher feststanden, kann man im neuen BND-Gesetz nachlesen.<br>\nMarkus Beckedahl von <em>Netzpolitik.org<\/em>. fasst es treffend und fassungslos machend so zusammen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die wichtigste Konsequenz ist, dass alle illegalen Praktiken des BND, die durch die Arbeit des Untersuchungsausschusses ans Licht gekommen sind, im Nachhinein legalisiert wurden.&ldquo; (taz vom 17.2.2017)\n<\/p><\/blockquote><p>Die politische und parlamentarische Aufarbeitung des &bdquo;NSA-Skandals&ldquo; gleicht also einer Waschstra&szlig;e, in die vorne ein schmutziges Auto hineinf&auml;hrt, und hinten ein noch dreckigeres herauskommt.<\/p><p>Der Historiker Josef Foschepoth findet daf&uuml;r ganz trockene Worte:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Alle Geheimdienstaff&auml;ren, das zeigt die Geschichte, enden damit, dass Personal und Budget f&uuml;r die Dienste aufgestockt werden. Das gilt beispielsweise auch f&uuml;r die Aff&auml;re rund um den rechtsterroristischen NSU.&ldquo; (<a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bnd-foschepoth-100.html\">tagesschau.de vom 07.07.2014<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Wolf Wetzel &ndash; Der NSU-VS-Komplex. Wo beginnt der Nationalsozialistische Untergrund &ndash; wo h&ouml;rt der Staat auf? Unrast Verlag 2015\/3. Auflage<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der parlamentarische Untersuchungsausschuss\/PUA in Berlin zur Aufkl&auml;rung des &bdquo;NSA-Skandals&ldquo; hat drei Jahre getagt und sich nun &uuml;ber die Ziellinie geschleppt. Die letzte Zeugin war die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der PUA sollte Licht ins Dunkel bringen. Ohne den schriftlichen Abschlussbericht abzuwarten, ist es nicht ganz vermessen, den Lichtfaktor mit einem Streichholz zu vergleichen. <strong>Wolf Wetzel<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37558#foot_1\"<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37558\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,184,126,11],"tags":[1391,901,315,1266,1554,1111],"class_list":["post-37558","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-ueberwachung","category-erosion-der-demokratie","category-strategien-der-meinungsmache","tag-altmaier-peter","tag-geheimdienste","tag-merkel-angela","tag-nsu","tag-orwell-2-0","tag-snowden-edward"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37558","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37558"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37558\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48017,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37558\/revisions\/48017"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37558"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37558"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37558"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}