{"id":37563,"date":"2017-03-25T08:00:51","date_gmt":"2017-03-25T07:00:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37563"},"modified":"2017-03-24T14:27:23","modified_gmt":"2017-03-24T13:27:23","slug":"hinweise-der-woche-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37563","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37563#h01\">Aufr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37563#h02\">Ost-West-Konflikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37563#h03\">SPD macht Weg f&uuml;r Pkw-Maut endg&uuml;ltig frei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37563#h04\">Leak: EU verhandelt TTIP-Zwilling mit Japan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37563#h05\">Dax-Konzerne sch&uuml;tten 31,7 Milliarden Euro aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37563#h06\">Private Krankenversicherung: Unfair und riskant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37563#h07\">Es geht um ein verzweifeltes R&uuml;ckzugsgefecht der klassischen Massenmedien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37563#h08\">Aus Holland lernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37563#h09\">Niedergang der italienischen Linken: Das Ende der Hoffnungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37563#h10\">Fischer, Frauen und die taz: Thomas Fischer zur Geschichte eines gescheiterten Interviews<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Aufr&uuml;stung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Russland k&uuml;rzt Milit&auml;retat um mehr als 25 Prozent<\/strong><br>\nDie vermeintliche russische Aggression muss k&uuml;nftig mit kargen Mitteln auskommen. Die Budgetplanung der russischen Regierung sieht bis 2019 stark abgespeckte Verteidigungsetats vor. Dem westlichen Mainstream hat es darob die Sprache verschlagen. [&hellip;] Wie selbst das den US-Demokraten nahestehende Onlineportal Salon bemerkte, hat die Russische F&ouml;deration ihre Milit&auml;rausgaben nicht etwa, wie es sich f&uuml;r einen Aggressor eigentlich geh&ouml;rt, massiv nach oben geschraubt, sondern f&uuml;r 2017 um satte 25,5 Prozent gek&uuml;rzt. Wie die Zahlen aus dem Finanzministerium der Russischen F&ouml;deration zeigen, ist der Verteidigungsetat nur noch mit 2,8 Trillionen Rubel veranschlagt, was 48 Milliarden US-Dollar entspricht, w&auml;hrend es im Jahr 2016 noch 3,8 Trillionen Rubel, etwa 65 Milliarden US-Dollar, gewesen waren. Das US-Fachmagazin IHS Jane&rsquo;s spricht in diesem Zusammenhang vom &ldquo;gr&ouml;&szlig;ten Schnitt bei den Milit&auml;rausgaben seit den fr&uuml;hen 1990ern&rdquo;. Nat&uuml;rlich l&auml;sst sich relativierend darauf hinweisen, dass die K&uuml;rzung lediglich bei etwa sieben Prozent liegt, rechnet man die R&uuml;ckzahlung von Verbindlichkeiten an Unternehmen der Verteidigungsindustrie mit ein. Auch ist der Milit&auml;retat der Russischen F&ouml;deration immer noch um 14,4  Prozent h&ouml;her als noch 2014. Seit 2011 war Moskaus R&uuml;stungsbudget im Schnitt um 19,8 Prozent im Jahr angewachsen. [&hellip;] Infolge der K&uuml;rzungen im Milit&auml;retat f&uuml;r 2017 f&auml;llt die Russische F&ouml;deration, was den Milit&auml;retat anbelangt, weltweit vom vierten auf den achten Rang zur&uuml;ck und damit unter anderem hinter Indien und Frankreich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/amerika\/47918-aggression-light-russland-kurzt-militaretat\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger: F&uuml;rs Protokoll:<\/strong> Der komplette russische Milit&auml;retat ist kleiner als die von Trump angek&uuml;ndigte Erh&ouml;hung des amerikanischen Milit&auml;retats. Russland gib 48 Milliarden Dollar f&uuml;r sein Milit&auml;r aus, Trump will die US-Milit&auml;rausgaben in diesem Jahr um weitere 54 Milliarden Dollar erh&ouml;hen. Haben Sie eigentlich von diesen Zahlen irgendetwas in den deutschen Massenmedien mitbekommen? Er handelt sich ja hierbei nicht um eine Randmeldung. Das Verschweigen dieser Meldung ist f&uuml;r mich die Manipulation des Monats, wenn nicht sogar schon jetzt die Manipulation des Jahres!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kreative Buchhaltung f&uuml;r Nato-Zweifler Trump<\/strong><br>\nAu&szlig;en- und Verteidigungspolitiker warnen davor, den Streit um die Nato-Verteidigungsausgaben zum Wahlkampfthema zu machen. Derweil machen neue Ideen zur Erreichung des Zwei-Prozent-Ziels die Runde. (&hellip;) Die Vereinbarung der Nato-Partner 2014 in Wales, ihre Verteidigungsausgaben bis 2024 auf &bdquo;einen Richtwert&ldquo; von zwei Prozent der jeweiligen Bruttoinlandsprodukte (BIP) &bdquo;zuzubewegen&ldquo;, wie es in der Abschlusserkl&auml;rung hei&szlig;t, regt indes seit Wochen die kreative Phantasie im politischen Berlin an. Derzeit erreicht der deutsche Verteidigungsetat 1,23 Prozent des BIP. Um ihn auf zwei Prozent hochzuschrauben, m&uuml;ssten bis 2024 rund 20 Milliarden Euro zus&auml;tzlich investiert werden. &bdquo;Illusorisch&ldquo; nennen das Politiker aller Parteien. (&hellip;) F&uuml;r deren Berechnung (gemeint sind die Verteidigungsausgaben) tun sich in Berlin nun ebenfalls neue Interpretationsspielr&auml;ume auf. So will Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) &bdquo;natof&auml;hige&ldquo; Ausgaben anderer Ressorts ber&uuml;cksichtigt sehen. Laut Verteidigungsministerium z&auml;hlen dazu unter anderem Minenr&auml;umprojekte, die das Ausw&auml;rtige Amt finanziert, sowie die Ausgaben f&uuml;r den Wehrbeauftragten des Bundestages und Versorgungsausgaben f&uuml;r ehemalige NVA-Soldaten. Alles in allem kommen so noch einmal 2,5 Milliarden Euro zusammen, was f&uuml;r die BIP-Quote jedoch kaum etwas bringt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/debatte-ueber-verteidigungsausgaben-kreative-buchhaltung-fuer-nato-zweifler-trump\/19545544.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Was in der &bdquo;2 Prozent&ldquo;-Debatte meist unter den Tisch f&auml;llt: Es wird &uuml;berhaupt kein inhaltlich vern&uuml;nftiger Grund daf&uuml;r pr&auml;sentiert, einem Ressort eine feste Quote in Bezug auf das Bruttoinlandsprodukt zuzuweisen. Schon so zu rechnen, ist eigentlich absurd. Der taktische Grund liegt wohl darin, dass &bdquo;2 Prozent&ldquo; nach relativ wenig klingt. Rechnet man es einmal um, entsprechen 2 Prozent des BIP derzeit aber 18 (!) Prozent des Bundeshaushalts. Zum Vergleich: In diesem Jahr werden 11 Prozent des Bundeshaushalts f&uuml;r Verteidigung (bzw. f&uuml;r Krieg) ausgegeben. Diesen Betrag nahezu verdoppeln zu wollen, was die Regierung ja nun &ndash; verr&uuml;ckterweise &ndash; anstrebt, wird sich kaum allein mit Buchhaltungstricks bewerkstelligen lassen. Dazu muss anderswo im Haushalt massiv gek&uuml;rzt werden. Fragt sich nur wo.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Abstimmungsergebnis des Entschlie&szlig;ungsantrags 18\/11429<\/strong><br>\nDer Bundestag wolle beschlie&szlig;en: Der Deutsche Bundestag lehnt die auf den NATO-Gipfeln in Wales und Warschau beschlossene, auf dem Europ&auml;ischen Rat am 15. Dezember 2016 debattierte und im &bdquo;Bericht &uuml;ber die europ&auml;ische Verteidigungsunion&ldquo; des Europaparlaments geforderte Erh&ouml;hung der Verteidigungsausgaben auf zwei Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) bis 2024 ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/plenum\/abstimmung\/abstimmung?id=454\">Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.K.:<\/strong> Mit der avisierten Erh&ouml;hung hat die Bundesrepublik alleine mit dem R&uuml;stungshaushalt von Russland gleichgezogen. Die Ausgaben der USA, Frankreichs und Gro&szlig;britanniens sind auch heute schon mehr als 10 mal so hoch und kommen hinzu. Von wem geht eigentlich die Bedrohung aus? Was ist nur aus der Brandt&lsquo;schen Friedenspartei SPD geworden. Alle SPD-Abgeordneten haben sich f&uuml;r eine massive Erh&ouml;hung des R&uuml;stungshaushalts ausgesprochen. 100% SPD und 100% Martin Schulz, wie passt das zusammen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Sicherheit wird teurer<\/strong><br>\nDeutschlands Sicherheit wird teurer. Das Zwei-Prozent-Ziel der Nato geht in die richtige Richtung. Dass die SPD da bremst, ist falsch, kommentiert B&auml;rbel Krau&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.streit-ueber-ruestungsausgaben-die-sicherheit-wird-teurer.9821a8e7-ec73-4431-9292-34d3a49517a7.html%20\">Stuttgarter Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Auf diese Aufr&uuml;stungspropaganda einer kalten Kriegerin der Stuttgarter Zeitung kann man eigentlich nur ein Interview mit Edmund Stoiber setzen. Noch vorweg: Die fr&uuml;heren und alten Kalten Krieger wie Stoiber (Jahrgang 1941) haben dazugelernt, die j&uuml;ngeren wie B&auml;rbel Krau&szlig; (Jahrgang 1961) von der Stuttgarter Zeitung offensichtlich nicht. <\/em><\/p>\n<p><em>Nun zum Interview mit Edmund Stoiber:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;So was habe ich von Putin nie geh&ouml;rt&ldquo; &ndash; Stoiber &uuml;ber seinen Kreml-Besuch <\/strong><br>\nDer Westen hat als vermeintlicher Sieger des Kalten Krieges Moskaus &bdquo;tolle Signale&ldquo; seit 2001 nicht aufgegriffen. Das kritisiert Bayerns Ex-Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber nach seinem Besuch mit seinem Nachfolger Horst Seehofer bei Wladimir Putin. Nach seiner Rede beim Deutsch-Russischen Forum am Montag in Berlin sprach er dar&uuml;ber mit Sputnik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20170321314981119-stoiber-kreml-besuch-exklusiv\/\">Sputnik News<\/a>\n<p><em><strong>Weitere Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Man muss erg&auml;nzend fragen, wo eigentlich die Wirkung der einsichtigen CSU und vielleicht auch CDU-Leute auf ihre Parteif&uuml;hrung und insbesondere auf die Verteidigungsministerin von der Leyen und ihre R&uuml;stungspolitik ist. Gute Reden beim deutsch-russischen Forum oder im Interview mit Sputnik alleine reichen nicht. Wenn die Auseinandersetzung mit Merkel und ihren Gesinnungsgenossinnen nicht dazu kommt, muss man den Verdacht hegen, dass hier nach dem Motto verfahren wird: Getrennt marschieren, vereint schlagen. Oder auf W&auml;hlerpotenziale &uuml;bertragen: Die Friedensfreunde und die Milit&auml;rfreunde einsammeln.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ost-West-Konflikt<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Rede von Ministerpra&#776;sident a.D. Dr. Edmund Stoiber anla&#776;sslich der Festveranstaltung des Deutsch-Russischen Forums e.V. am 20.03.2017 im Hotel Adlon, Berlin<\/strong><br>\nWa&#776;hrend Sie, Herr Platzeck, sich damit sozusagen in die ostpolitische Tradition von Willy Brandt stellen, bin ich als Bayerischer Ministerpra&#776;sident ja seinerzeit einem der vermeintlich ka&#776;ltesten  Kalten Krieger nachgefolgt, der eher dafu&#776;r bekannt war, ein Gegner der Entspannungspolitik zu sein &ndash; Franz Josef Strau&szlig;, mein Lehrmeister und Vorbild.<br>\nAllerdings sagte Strau&szlig; schon 1974 in Bonn beim Treffen mit dem damaligen Generalsekreta&#776;r der Kommunistischen Partei der Sowjetunion Leonid Breschnew: &bdquo;Es war immer eine gute Zeit fu&#776;r Europa, wenn Deutschland und Russland gute Beziehungen hatten und es waren bittere Zeiten fu&#776;r Europa, wenn das nicht der Fall war.&ldquo;<br>\n1987 begleitete ich Strau&szlig; auf seinem Besuch in die damalige Sowjetunion. Wie Sie vielleicht wissen, sa&szlig; Strau&szlig; selbst am Steuerknu&#776;ppel eines kleinen Flugzeugs. Der Flug fand unter widrigsten Bedingungen statt: Schneetreiben, der Flughafen Domodedowo in Moskau war gesperrt. Nachdem wir dann alle glu&#776;cklich gelandet waren und Franz Josef Strau&szlig; spa&#776;ter dem damaligen Generalsekreta&#776;r der Kommunistischen Partei Michail Gorbatschow die Hand schu&#776;ttelte, fragte dieser, ob er &ndash; Strau&szlig; &ndash; zum ersten Mal in der Sowjetunion sei. Strau&szlig; meinte trocken: &bdquo;Nein, beim ersten Mal bin ich nur bis Stalingrad gekommen!&ldquo; [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/170322_Rede_DrEdmund-Stoiber_Festveranstaltung-Deutsch-Russisches-Forum-eV_.pdf\">Deutsch-Russisches Forum<\/a><\/li>\n<li><strong>Seehofer: Minsker Abkommen muss auch von Kiew erf&uuml;llt werden<\/strong><br>\nAm 16. M&auml;rz 2017, unmittelbar nach dem Treffen von Horst Seehofer mit Wladimir Putin, gab der bayerische Ministerpr&auml;sident im Moskauer Hotel Ritz Carlton eine Pressekonferenz auf der er sich f&uuml;r die &ldquo;&Uuml;berwindung&rdquo; der gegen Russland verh&auml;ngten Sanktionen aussprach. Der Gast aus Bayern berichtete den Journalisten, Putin stehe &ldquo;ohne Wenn und Aber&rdquo; zum Minsker Abkommen. Zur Umsetzung des Abkommens m&uuml;sse auch Kiew in die Pflicht genommen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NCi7SYQ6VCA&amp;feature=youtu.be\">Ulrich Heyden via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>PKW-Maut<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>SPD macht Weg f&uuml;r Pkw-Maut endg&uuml;ltig frei<\/strong><br>\nIst die Ausl&auml;nder-Maut von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) der Beweis f&uuml;r das Sprichwort &ldquo;Was lange w&auml;hrt, wird endlich gut&rdquo;? Oder widerlegt sie es vielmehr? &Uuml;ber diese Frage gehen die Meinungen seit Jahren auseinander. Und daran wird sich so schnell auch kaum etwas &auml;ndern.<br>\nDem Verkehrsminister d&uuml;rfte das allerdings egal sein. Denn sein &uuml;berarbeitetes Prestigeprojekt wird bald Gesetz sein. Zwar ist in der Koalition nur die CSU ausdr&uuml;cklich daf&uuml;r. Doch die CDU will nicht gegen die Schwesterpartei meutern. Und auch die SPD wird den notwendigen &Auml;nderungen im Bundestag zustimmen. Ausschlaggebend f&uuml;r die Entscheidung ist, dass Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) Dobrindts umstrittenem Zahlenwerk seinen Finanzminister-Segen erteilt hat.<br>\n&ldquo;Wir haben die Pkw-Maut im Koalitionsvertrag vereinbart, weil sie das einzige inhaltlich bedeutende Vorhaben der CSU war&rdquo;, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, S&ouml;ren Bartol. &ldquo;Die Bedingungen des Koalitionsvertrags sind nun offensichtlich erf&uuml;llt.&rdquo; Weil seine Partei vertragstreu sei, gehe er davon aus, dass sie dem Gesetz im Bundestag mehrheitlich zustimmen werde.<br>\nIm Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart, dass die Pkw-Maut europarechtskonform sein muss und f&uuml;r keinen deutschen Autofahrer Mehrkosten entstehen d&uuml;rfen. Beide Kriterien sind seit der Ende des vergangenen Jahres erzielten Einigung zwischen der EU-Kommission und Dobrindt erf&uuml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/pkw-maut-spd-stimmt-gesetz-von-alexander-dobrindt-zu-a-1139614.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die SPD nickt noch schnell alle Vorhaben der gro&szlig;en Koalition ab. Der kommende entscheidende Pr&uuml;fstein f&uuml;r die Glaubw&uuml;rdigkeit der SPD und ihres Kanzlerkandidaten ist die geplante Grundgesetz&auml;nderung zur Privatisierung der Bundesautobahnen am 30. M&auml;rz. Stimmt die SPD hier zu zeigt sie, dass sie nach der Bundestagswahl, sollte wider Erwarten Martin Schulz Bundeskanzler werden, an der herrschenden Politik nichts &auml;ndern wird. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung:<\/strong> Das gilt nat&uuml;rlich auch f&uuml;r die wahrscheinlichere Variante einer weiteren Junior-Partnerschaft der SPD mit einem Vizekanzler Schulz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Weichen stehen auf &bdquo;Maut f&uuml;r alle&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Nach der heutigen Anh&ouml;rung sollte allen Abgeordneten klar sein, dass die Pkw-Maut sofort gestoppt werden muss. Es wird in jedem Falle zu einem Verfahren vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof kommen, in welchem die Steuerentlastung f&uuml;r hiesige Autofahrerinnen und Autofahren gekippt wird. Denn Dobrindts Maut ist und bleibt europarechtswidrig. Wer diese Maut heute nicht ablehnt, beschlie&szlig;t die &sbquo;Maut f&uuml;r alle&lsquo; von morgen&ldquo;, kommentiert Herbert Behrens, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Verkehrsausschuss des Bundestags, die heutige &ouml;ffentliche Anh&ouml;rung zur Pkw-Maut im Bundestag. Behrens weiter:<br>\n&bdquo;Auch die desastr&ouml;sen Einnahmenprognosen sprechen f&uuml;r eine baldige &sbquo;Maut f&uuml;r alle&lsquo;, die in Deutschland Auto fahren. Keiner der Belege daf&uuml;r, dass die Maut zum Zuschussgesch&auml;ft wird, konnte von den Gutachtern der Bundesregierung entkr&auml;ftet werden. Sp&auml;testens wenn die ersten roten Zahlen zu vermelden sind, w&uuml;rde das Finanzministerium die Rei&szlig;leine ziehen und die Kompensation &uuml;ber die Kfz-Steuer beenden.<br>\nVerkehrsminister Dobrindt h&auml;tte l&auml;ngst per Verkehrsz&auml;hlung f&uuml;r eine gute Datenbasis zur Hochrechnung der Einnahmen sorgen k&ouml;nnen. Da eine unsch&ouml;ne Wahrheit absehbar war, hat er es einfach unterlassen. Jetzt liegt es an der SPD, dem bayerischen Mautspuk ein Ende zu bereiten. Sollte sich deren Bundestagsfraktion nicht zu einer Ablehnung der Gesetzentw&uuml;rfe durchringen, muss Bundespr&auml;sident Steinmeier dieser in gesetzesform gegossenen Ausl&auml;nderdiskriminierung und Steuerverbrennungsanlage seine Unterschrift versagen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/weichen-stehen-auf-maut-fuer-alle\/\">Linksfraktion<\/a>\n<p><strong>passend dazu: &Uuml;ber 30.000 SPD-Mitglieder unterst&uuml;tzen Aufruf gegen Autobahnprivatisierung. 100-Prozent-Schulz nicht<\/strong><br>\nWie h&auml;lt es Martin Schulz mit dem drohenden Ausverkauf der deutschen Autobahnen? Die Berliner SPD-Politikerin Gerlinde Schermer wollte dies pers&ouml;nlich vom neuen Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten der Sozialdemokraten wissen. Daf&uuml;r hatte sie eine Rede vorbereitet, die sie als Delegierte auf dem Berliner &raquo;Kr&ouml;nungsparteitag&laquo; am Sonntag verlesen wollte. (&hellip;) Daraus wurde nichts. Die Parteitagsregie lie&szlig; Schermer nicht zum Parteivolk sprechen. (&hellip;) Wie Schermer gestern beklagte, begriffen viele SPD-Mandatstr&auml;ger diese Zusammenh&auml;nge gar nicht. &raquo;Viele glauben noch immer Gabriels Ansage vom November, dass eine Privatisierung vom Tisch w&auml;re.&laquo; Dabei h&auml;tten l&auml;ngst auch die Gewerkschaften die Zeichen der Zeit erkannt. In ihrer nicht gehaltenen Rede stellte Schermer entsprechend die Frage: &raquo;Warum geht die SPD stillschweigend dar&uuml;ber hinweg, dass die Vorsitzenden aller Mitgliedsgewerkschaften des DGB im M&auml;rz den Aufruf gegen die Privatisierung der Autobahnen unterschrieben haben? Unsere B&uuml;ndnispartner.&laquo; Ja, warum eigentlich? Weil man die Sache vor der Wahl unbedingt eint&uuml;ten will, weil ein neoliberales Projekt dieser Tragweite, mit all den daf&uuml;r n&ouml;tigen Grundgesetz&auml;nderungen, nur eine gro&szlig;e Koalition mit ihrer parlamentarischen &Uuml;bermacht im Bundestag ins Werk setzen kann? Dazu passt: Am Rande des Sonderparteitags gab es am Sonntag ein Treffen des SPD-Parteivorstands, bei dem Fraktionschef Thomas Oppermann seine Mitstreiter noch einmal darauf einschwor, das Vorhaben bis zum Urnengang im Herbst durchzubringen. Danach wird sich daf&uuml;r kaum noch eine Mehrheit finden, zumal bei einer dann st&auml;rker sensibilisierten &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/307537.kandidat-der-konzerne.html\">Junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Leak: EU verhandelt TTIP-Zwilling mit Japan<\/strong><br>\nHeute geleakte Verhandlungsdokumente geben erstmals Einblick in das seit 2013 v&ouml;llig geheim verhandelte Handels-und Investitionsabkommen zwischen der EU und Japan (hier JEFTA). Die Dokumente zeigen, dass es sich dabei in weiten Teilen um einen TTIP-Zwilling handelt. &ldquo;Das Abkommen zwischen der EU und Japan enth&auml;lt Sonderklagerechte f&uuml;r Konzerne und r&auml;umt Konzernlobbyisten direkten Einfluss auf geplante Gesetze ein. Wie TTIP und CETA gef&auml;hrdet es Regulierungen im &ouml;ffentlichen Interesse, beschneidet die Rechte von Parlamenten sowie B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern und h&ouml;hlt die Demokratie aus. Damit wird klar: EU-Kommission und Regierungen behaupten zwar, aus dem Protest gegen TTIP und CETA gelernt zu haben. Doch egal, mit wem sie neue Handelsvertr&auml;ge aushandeln &ndash; es dominiert stets die gleiche Konzernagenda&rdquo;, sagt Roland S&uuml;&szlig; vom Attac-Koordinierungskreis. Attac fordert die Bundesregierung auf, sich daf&uuml;r einzusetzen, dass der EU-Kommission das (weiterhin geheime) Mandat f&uuml;r die Verhandlungen mit Japan entzogen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/leak-eu-verhandelt-ttip-zwilling-mit-japan\/\">attac<\/a>\n<p><strong>Dazu: So stark k&ouml;nnte Deutschland von einem Japan-Abkommen profitieren<\/strong><br>\nWenn die EU mit Japan ein weitreichendes Freihandelsabkommen schlie&szlig;t, d&uuml;rfte sich das besonders f&uuml;r Deutschland lohnen. Einer Studie zufolge k&ouml;nnte das Bruttoinlandsprodukt hierzulande kr&auml;ftig zulegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/freihandel-mit-japan-deutschlands-bip-koennte-pro-jahr-um-20-milliarden-steigen-a-1139597.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Dass auch Japan als Land, das ebenso gro&szlig;e Export&uuml;bersch&uuml;sse wie Deutschland verbucht, f&uuml;r den Freihandelsfetisch eintritt, sollte niemand &uuml;berraschen. Interessant ist allerdings, dass die Verhandlungen &uuml;ber das Freihandelsabkommen mit Japan praktisch unbemerkt durch die &Ouml;ffentlichkeit stattfinden. Nach dem massiven &ouml;ffentlichen Widerstand gegen TTIP und Ceta hat man sich in Br&uuml;ssel mit Unterst&uuml;tzung der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo;, die offensichtlich auf eine Berichterstattung weitgehend verzichtet haben, wohl dazu entschlossen, das sogenannte EPA nicht an die gro&szlig;e Glocke zu h&auml;ngen. Eine Frage w&auml;re hier, ob dieses Freihandelsabkommen ebenfalls eine Sondergerichtsbarkeit und weitgehende Mitspracherechte der Gro&szlig;konzerne bei Gesetzgebungsvorhaben vorsieht? &Uuml;ber die Stichhaltigkeit und Objektivit&auml;t einer Studie, mit der ein neoliberaler Think Tank, die Bertelsmann Stiftung, ein neoliberales Wirtschaftsforschungsinstitut, das Ifo-Institut, beauftragt hat, muss wohl nicht diskutiert werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Dax-Konzerne sch&uuml;tten 31,7 Milliarden Euro aus<\/strong><br>\nAnteilseigner der Dax-Konzerne k&ouml;nnen sich in diesem Jahr auf eine Rekorddividende freuen. Zwei Konzerne sch&uuml;tten rechnerisch sogar mehr Geld aus als ihr Jahres&uuml;berschuss hoch ist.<br>\nDie 30 wichtigsten b&ouml;rsennotierten Unternehmen in Deutschland zahlen f&uuml;r das vergangene Jahr so hohe Dividenden wie noch nie. Die Pr&uuml;fungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst &amp; Young) hat f&uuml;r die Konzerne im Leitindex Dax eine Aussch&uuml;ttungssumme von 31,7 Milliarden Euro errechnet &ndash; das sind neun Prozent mehr als f&uuml;r 2015 und sieben Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2014.<br>\n23 der 30 Unternehmen haben ihre Dividenden erh&ouml;ht, bei 19 stieg sie sogar auf einen Rekordwert. Gr&ouml;&szlig;ter Dividendenzahler ist wieder der Stuttgarter Autobauer Daimler, der die Aktion&auml;re mit 3,48 Milliarden Euro am Gewinn beteiligt. [&hellip;]<br>\nInsgesamt ist die Aussch&uuml;ttungsquote im Dax aber gesunken. Denn die Gewinne der 30 Unternehmen stiegen insgesamt um 15 Prozent auf 55,6 Milliarden Euro. Im Schnitt sch&uuml;tten sie 55,9 Prozent des Nettogewinns aus, ein Jahr zuvor waren es 59,4 Prozent. &bdquo;Das deutet darauf hin, dass die Unternehmen trotz guter Finanzlage vorsichtig bleiben und darauf achten wollen, ausreichend liquide Mittel vorzuhalten&rdquo;, sagte EY-Manager Mathieu Meyer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/aktien\/dax-konzerne-zahlen-so-viel-dividende-wie-noch-nie-14933605.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Bei den Dividenden jagt also ein Rekordjahr das n&auml;chste. Hier wird aber mehr an das Verteilen gedacht als an das Erarbeiten, denn die es erarbeiten, bekommen keine 9 Prozent mehr als im letzten Jahr. Sozialismus f&uuml;r Reiche.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: BMW sch&uuml;ttet eine Milliarde Euro an die Quandts aus<\/strong><br>\nDer Autohersteller BWM verdient Milliarden. Das merken besonders auch seine gro&szlig;en Anteilseigner. Die Geschwister Stefan Quandt und Susanne Klatten erhalten von BMW in K&uuml;rze mehr als eine Milliarde Euro Dividende. Der Autokonzern hat im vergangenen Jahr 6,9 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Nach dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat soll genau ein Drittel davon als Dividende an die Aktion&auml;re ausgesch&uuml;ttet werden. Die Familie Quandt besitzt 46,7 Prozent der BMW-Stammaktien. Von den 2,3 Milliarden Euro Dividende entfallen damit 1,074 Milliarden Euro auf die Quandts. Das sind 93 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Bez&uuml;ge des BMW-Vorstandsvorsitzenden Harald Kr&uuml;ger haben sich ebenfalls erh&ouml;ht. Kr&uuml;ger erhielt laut Gesch&auml;ftsbericht 7,6 Millionen Euro. Das sind etwa 1,4 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/autokonzern-verdient-gut-bmw-schuettet-eine-milliarde-euro-an-die-quandts-aus-14935810.html\">FAZ.net<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> An dieser einzigen Meldung kann man wunderbar demonstrieren, wie viel Geld die Steuersenkungen der Regierung Schr&ouml;der uns noch heute zu stehen kommen. Dank der Neufassung der Abgeltungssteuer m&uuml;ssen die Quandts in diesem Jahr maximal 268 Millionen Euro auf ihre Eink&uuml;nfte durch die BMW-Beteiligung zahlen &hellip; maximal, wenn sie keinen Cent absetzen. Nach dem alten Steuerrecht w&auml;ren es indes 483 Millionen Euro &hellip; ebenfalls maximal, ohne weitere Abz&uuml;ge. Das hei&szlig;t, lediglich der Steuerfall Quandt bringt dem Staat dank Rot-Gr&uuml;n in diesem Jahr ein Defizit von 215 Millionen Euro! Was k&ouml;nnte der Staat mit diesem Geld nicht alles Sinnvolles machen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Da kommt Freunde auf &ndash; zumindest bei den Anteilseignern &ndash; und es passt zu den Meldungen, dass die DAX-Firmen f&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr 2016 31,7 Mrd. Euro Dividenden aussch&uuml;tten und die 8 Mrd. Euro an zus&auml;tzlichen Steuermitteln f&uuml;r die Ost-Rentenanpassung p.a. eine unverantwortliche Steuerverschwendung sei, laut &bdquo;Bund der Steuerzahler&ldquo; in der FAZ. Bofinger hat schon recht, wenn er als Einziger im Rat der &bdquo;Wirtschaftsweisen&ldquo; feststellt, dass die Lohnsteigerungen in Deutschland zu niedrig und damit der Export&uuml;berschuss zu hoch sind. Aber, was schert es die Aktion&auml;re, wenn die Aussch&uuml;ttungen stimmen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Private Krankenversicherung: Unfair und riskant<\/strong><br>\nWer sich privat krankenversichert, erwartet mehr Leistung. Doch das Nebeneinander mit den gesetzlichen Kassen ist nicht nur unsolidarisch, es setzt auch falsche Anreize.<br>\nWie gut ein Gesundheitssystem funktioniert, merkt man meist erst, wenn man es wirklich braucht. In einer repr&auml;sentativen Umfrage der Unternehmensberatung PWC, die Anfang des Jahres ver&ouml;ffentlicht wurde, waren nur 15 Prozent der Befragten nicht mit den Leistungen ihrer Krankenversicherung zufrieden. Alles gut, k&ouml;nnte man also meinen.<br>\nDoch im politischen Berlin herrscht Unruhe. Die gesetzlichen Krankenkassen warnen vor steigenden Beitr&auml;gen. Sie erwarten, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag, den jeder der 72 Millionen Versicherten alleine tragen muss, von derzeit 1,1 Prozent bis 2019 auf 1,8 Prozent steigen wird. F&uuml;r einen Angestellten mit einem Einkommen von 3.000 Euro bedeutet das: 252 Euro mehr im Jahr f&uuml;r die Krankenversicherung. Einen Preisanstieg im Wahljahr konnte Gesundheitsminister Hermann Gr&ouml;he (CDU) nur durch einen Extra-Zuschuss aus dem Gesundheitsfonds verhindern. [&hellip;]<br>\nDoch auch f&uuml;r die Privatversicherten ist nicht alles Gold, was gl&auml;nzt. Zun&auml;chst beginnt alles recht vielversprechend: Die Privaten Krankenversicherungen locken junge Gutverdiener mit g&uuml;nstigen Beitr&auml;gen, die sicher sind, damit nicht nur g&uuml;nstiger, sondern automatisch auch besser abgesichert zu sein. Ein Irrtum: Die wenigsten Privatversicherungen sichern die Grundleistungen ab, die die vermeintlich schlechteren gesetzlichen Kassen bieten. Zwar gibt es meistens eine Chefarztbehandlung, aber andere sehr wichtige Leistungen fallen bei den Privaten oft hinten runter: Bei einigen billigen Angeboten mit geringem Leistungsumfang sind Bereiche wie Psychotherapie, Kur oder Logop&auml;die kaum mitversichert. Wer nach einem Burnout die Unterst&uuml;tzung eines Psychotherapeuten braucht oder nach einem Schlaganfall mit einem Logop&auml;den das Sprechen wieder lernt, muss dann f&uuml;r die lange dauernde Therapie selbst aufkommen.<br>\nSolche L&uuml;cken lassen sich hinterher auch nur schwer beheben: Ein Aufstocken der Leistungen wird mit zunehmendem Alter immer schwieriger. Wer bereits Beschwerden hat, muss Risikozuschl&auml;ge zahlen oder seine Krankheiten vom Versicherungsschutz ausschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-03\/gesundheitsversorgung-krankenkassen-krankenversicherung-solidarsystem\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Was ist nur mit der ZEIT los? Sch&ouml;ne, sachliche Beitr&auml;ge zu den Fehlentwicklungen unserer angeblich sozialen Marktwirtschaft, und als gut begr&uuml;ndeter L&ouml;sungsvorschlag die &bdquo;sozialistische&ldquo; B&uuml;rgerversicherung. Die meisten PKV-Versicherten in den Kommentaren stimmen zu.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Es geht um ein verzweifeltes R&uuml;ckzugsgefecht der klassischen Massenmedien<\/strong><br>\nMedienwissenschaftler Norbert Bolz &uuml;ber Echokammern und Betroffenheitsapostel<br>\nSchlagen Journalisten die Wirklichkeit platt? F&uuml;hren sich viele von ihnen wie Oberlehrer auf? Im Interview mit Telepolis findet Norbert Bolz klare Worte. Der Professor f&uuml;r Medienwissenschaft an der Technischen Universit&auml;t Berlin hat vor kurzem in einer bemerkenswerten &bdquo;Ph&ouml;nix Runde&ldquo; zum Thema &bdquo;alternative Fakten&ldquo; auch eine zentrale Medienkritik angebracht. Im Interview f&uuml;hrt er die Kritik fort und stellt fest, dass Medien, egal wie oft hochrangige Vertreter aus dem journalistischen Feld dies auch wiederholen, gar nicht &bdquo;zeigen k&ouml;nnen, was ist.&ldquo; Medien, so Bolz, &bdquo;konstruieren die Wirklichkeit, die sie darstellen und sind dabei hochselektiv&ldquo;. [&hellip;]<br>\nNeben dem Ausdruck &bdquo;alternative Fakten&ldquo; h&ouml;ren und lesen wir seit geraumer Zeit den Begriff &bdquo;Echokammer&ldquo;. Sie haben vor kurzem in der &bdquo;Ph&ouml;nix Runde&ldquo; gesagt, dass nicht nur &bdquo;die B&ouml;sen&ldquo; das h&ouml;ren wollen, was in ihrer Echokammer vor und zur&uuml;ck schallt, sondern dass man den Eindruck gewinnen kann, dass sich auch viele andere so verhalten. Wie genau meinen Sie das?<br>\nNorbert Bolz: Das hat mir viel &Auml;rger eingebracht. Aber tats&auml;chlich sehe ich keinen Unterschied zwischen rechten und linken Echokammern. In den rechten h&ouml;rt man nur von der Gef&auml;hrdung durch kriminelle Fl&uuml;chtlinge, in den linken h&ouml;rt man nur vom Untergang der Demokratie durch Trump und Pegida.<br>\nEs kann keinen Konflikt zwischen Medien und Nutzern geben, weil man die Medien durch Liebesentzug ganz einfach vernichten k&ouml;nnte. Der Konflikt, den ich sehe, verl&auml;uft zwischen &bdquo;Rechtspopulismus&ldquo; und &bdquo;Political Correctness&ldquo;. Hier zeichnet sich schon jetzt ein kultureller B&uuml;rgerkrieg ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Es-geht-um-ein-verzweifeltes-Rueckzugsgefecht-der-klassischen-Massenmedien-3650691.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.J.:<\/strong> Bolz gibt die Selbstverst&auml;ndlichkeit zu Protokoll, dass die Etablierten ihre eigene Echokammer sind und erntet Emp&ouml;rung. Die Infantilit&auml;t der Diskussion ist atemberaubend.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Aus Holland lernen<\/strong><br>\n[&hellip;] Der gr&uuml;ne Frontmann Klaver hat im Wahlkampf etwas getan, womit man scheinbar in den letzten Jahren in Deutschland keinen Blumentopf au&szlig;erhalb eines engen Milieus gewinnen konnte. Er hat klar und deutlich gesagt: Ich bin links. Dabei hat Klaver das &bdquo;Links sein&ldquo; nicht neu definiert, aber anders und besser vermittelt. Im Mittelpunkt seiner Kampagne stand ein zentraler Wert: Mitgef&uuml;hl. [&hellip;]<br>\nProgrammatisch setzt Gr&uuml;n-Links dort an, wo sich auch andere linke Parteien in Europa positionieren: Steuererleichterungen f&uuml;r niedrige und mittlere Einkommen, st&auml;rkere Besteuerung der Spitzeneinkommen, die Eind&auml;mmung von Gehaltsexzessen in den Top-Positionen gro&szlig;er Unternehmen, das Ende von Steuersparmodellen f&uuml;r internationale Gro&szlig;unternehmen. Dieses Thema hat in den Niederlande besondere Brisanz, weil das Land zu den gr&ouml;&szlig;ten Steueroasen Europas geh&ouml;rt, die Briefkastenfirmen zahlreicher internationaler Unternehmen ins Land gelockt hat und davon unterm Strich auch profitiert hat. Jesse Klaver wendet sich dagegen, weil diese staatlich organisierten Steuertricks eben geh&ouml;rig das Gerechtigkeitsempfinden vieler Menschen st&ouml;rt.<br>\nKlavers Wahlerfolg zeigt, dass das linke Wertefundament und linke Programmatik breite Unterst&uuml;tzung erf&auml;hrt. Man muss es nur richtig kommunizieren. Begriffe wie Umverteilung, Verm&ouml;genssteuer, Million&auml;rssteuer, und so weiter beschreiben einen staatlich organisierten Vorgang des &bdquo;Wegnehmens&ldquo;. Mitgef&uuml;hl bezeichnet eine pers&ouml;nliche Gef&uuml;hlslage, aus der Menschen heraus ohne Z&auml;hneknirschen etwas abgeben. Kritik an der Steuervermeidung kann man &uuml;ber die &bdquo;b&ouml;sen Konzerne&ldquo; drehen oder wie Klaver &uuml;ber den Wert der Fairness, der unter allen B&uuml;rgern und Firmen gelten sollte, die mittels Steuern unser Gemeinwesen finanzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Europaeische-Gruene-im-Wahlkampf\/!5393185\/\">Sven Giegold in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Niedergang der italienischen Linken: Das Ende der Hoffnungen<\/strong><br>\nIn den 60er- und 70er-Jahren war Italien ein Labor linker K&auml;mpfe und linker Theorie. In Zeitschriften wie Quaderni Rossi und Classe operaia wurde der Marxismus neu gedacht und dem Ist-Zustand der Arbeiterklasse angepasst. Die Fabrikarbeiter probierten neue Streikformen aus und brachten den Klassenkampf auf die Stra&szlig;en. 1968 schlossen sich ihnen Studenten und Intellektuelle an. Die Kommunistische Partei Italiens (PCI) hatte sich schon 1945 zur parlamentarischen Demokratie als italienischen Weg zum Sozialismus bekannt. 34,4 Prozent der Wahlstimmen erlangte die Partei bei den Parlamentswahlen 1976 &ndash; auch dank der Popularit&auml;t ihres Vorsitzenden Enrico Berlinguer. In den 80er-Jahren wurde die au&szlig;erparlamentarische Bewegung durch die Abspaltung bewaffneter Gruppen und die immer h&auml;rtere polizeiliche Repression auseinandergetrieben. Und 1991 l&ouml;ste sich die PCI auf. Bei alledem ist das linke Volk Italiens nicht verschwunden, aber v&ouml;llig desillusioniert. Die Aktivisten von damals setzen ihre einzige Hoffnung in die Kunst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/niedergang-der-italienischen-linken-das-ende-der-hoffnungen.1247.de.html?dram:article_id=380113\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fischer, Frauen und die taz: Thomas Fischer zur Geschichte eines gescheiterten Interviews<\/strong><br>\n[&hellip;] Zur&uuml;ck zum Anfang. Alles begann damit, dass die Journalistin mitteilte, man habe sie beauftragt, ein &bdquo;Portrait&ldquo; des Kolumnisten zu verfassen. Hierzu sei ein ausf&uuml;hrliches Gespr&auml;ch erforderlich, m&ouml;glichst am Wohnsitz des zu Portraitierenden. Als Thema w&uuml;nschte sie sich &bdquo;Das Frauenbild von Fischer&ldquo;: einen Bereich, der von der Forschung noch unber&uuml;hrt ist und dem kritischen Journalismus die maximale Enth&uuml;llung versprach. [&hellip;]<br>\nKaum war das Gespr&auml;ch gef&uuml;hrt, sollte  es &ndash; jetzt aber mal eine ganz neue Format-Idee &ndash; als Interview ver&ouml;ffentlicht werden. Allerdings brachte die Verschrifterin eine autorisierbare Fassung nicht zustande, so lange sie auch r&auml;tselte, imaginierte und k&uuml;rzte. Frau Schmollack findet es seither &bdquo;leider &uuml;blich hierzulande&ldquo;, dass das Opfer eines Interviews frecherweise das Recht hat, der Ver&ouml;ffentlichung tendenzi&ouml;s zusammengeschreibselter  Ausz&uuml;ge die Autorisierung zu verweigern. Ich finde diesen Umstand eher beruhigend.<br>\nDas Versemmeln eines Interviews ist ja nun nicht weiter schlimm und passiert jedem und jeder Journalistin einmal. Deshalb ist der Umstand, dass dieser Erfahrung im genderm&auml;&szlig;ig beispielhaften Zentralorgan der Pressefreiheit eine ganze Seite in der schlichten Gestalt eines &bdquo;offenen Briefs&ldquo; gewidmet wurde  &ndash;  bis hin zur peinlichen Zitierung von E-Mail-Anreden und der Offenbarung einer Journalistin, was sie ihrem unwilligen Opfer &bdquo;wirklich &uuml;bel nimmt&ldquo; &ndash;, ein deprimierendes Dokument zum Stand journalistischer Selbstgewissheit. [&hellip;]<br>\nSagen wir es vereinfacht: Die Interviewerin reiste mit einem Haufen alberner Vorurteile im Gep&auml;ck an, kriegte nicht die Antworten, die ihr zur Best&auml;tigung ihrer Stereotype geeignet erscheinen, und trat deshalb beleidigt und ziemlich unterirdisch nach. So weit, so gut. Journalisten sind so neutral, intelligent und souver&auml;n wie Fu&szlig;ballfreunde, Musikkritiker, Pal&auml;ontologen, Orthop&auml;den oder Richter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/03\/21\/fischer-frauen-und-die-taz-thomas-fischer-zur-geschichte-eines-gescheiterten-interviews\/\">Meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese am&uuml;sante Lekt&uuml;re sagt mehr &uuml;ber die taz und einen sich selbst als linksliberal empfindenden Teil der Branche aus als es so manche dicke wissenschaftliche Analyse je k&ouml;nnte. Dennoch muss Thomas Fischer sich die Frage gefallen lassen, warum er sich &uuml;berhaupt auf ein derartiges Interview eingelassen hat. Dass Frau Schmollack ihm intellektuell nicht gewachsen ist und kein ernsthaftes Interesse an seiner Person hat, sondern ihn nur als b&ouml;sen &bdquo;Sexisten&ldquo; blo&szlig;stellen wollte, h&auml;tte Herrn Fischer ja wohl klar sein m&uuml;ssen. Nun stellt er sich als &bdquo;Opfer&ldquo; dar, dabei h&auml;tte er es nicht nur besser wissen k&ouml;nnen, sondern besser wissen m&uuml;ssen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37563\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-37563","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37563","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37563"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37563\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37567,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37563\/revisions\/37567"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37563"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37563"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37563"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}