{"id":37568,"date":"2017-03-24T16:13:26","date_gmt":"2017-03-24T15:13:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37568"},"modified":"2017-03-24T16:13:26","modified_gmt":"2017-03-24T15:13:26","slug":"hinweise-des-tages-ii-289","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37568","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37568#h01\">EU-Gipfel in Rom<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37568#h02\">Griechische Finanzkrise: Drohen erneut Zust&auml;nde wie 2015?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37568#h03\">&Auml;rger in der Eurozone: Von saufenden S&uuml;dl&auml;ndern und &uuml;berheblichen Nordeurop&auml;ern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37568#h04\">Besch&auml;ftigte brauchen Planungssicherheit <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37568#h05\">Eure Armut find&rsquo; ich krass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37568#h06\">NGO-Chef &uuml;ber Freihandelsabkommen: &bdquo;Martin Schulz sagt keinen Ton&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37568#h07\">Dann halt mit Japan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37568#h08\">Glyphosat und Krebs: Gekaufte Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37568#h09\">Waffenexporte und Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37568#h10\">&Auml;chzen im Maschinenraum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37568#h11\">34. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf er&ouml;ffnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37568#h12\">Heute ist der 18. Jahrestag des Beginns des v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieges gegen die Bundesrepublik Jugoslawien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37568#h13\">&ldquo;Ressourcen in den inklusiven Schulen reichen nicht aus&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37568#h14\">Die Internationale der &Uuml;bert&ouml;lpelten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU-Gipfel in Rom<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Suche nach der gemeinsamen Vision<\/strong><br>\nEs soll ein historischer Gipfel werden. Doch wenn sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und 26 weitere EU-ChefInnen am Samstag auf dem Kapitolsh&uuml;gel in Rom treffen, um den 60. Jahrestag der EU-Gr&uuml;ndungsvertr&auml;ge zu feiern, dann stiehlt ihnen ausgerechnet die gro&szlig;e Abwesende die Show. Wenige Tage vor Rom hat die britische Premierministerin Theresa May angek&uuml;ndigt, nun endlich den EU-Austrittsantrag zu stellen. Und wenige Tage nach Rom &ndash; am 29. M&auml;rz &ndash; soll der Brexit dann tats&auml;chlich ausgel&ouml;st werden. &bdquo;Wir sind auf alles vorbereitet, das wird den Gipfel nicht &uuml;berschatten&ldquo;, beteuert Merkel.<br>\nDoch in Wahrheit schwebt der Brexit wie eine dunkle Wolke &uuml;ber dem Treffen, das eigentlich als Signal f&uuml;r einen neuen Aufbruch gedacht war. Und nicht nur die Briten schie&szlig;en quer. Auch Polen und Griechen stehen auf der Bremse. Deshalb wird wohl bis zuletzt an der &bdquo;Erkl&auml;rung von Rom&ldquo; gefeilt werden; Streit nicht ausgeschlossen. Die rechtsnationale polnische Regierung str&auml;ubt sich gegen das Europa der &bdquo;verschiedenen Geschwindigkeiten&ldquo;, mit dem Merkel die EU aus der Krise holen will. &bdquo;Wir werden zusammenarbeiten, wenn immer m&ouml;glich, mit verschiedenen Geschwindigkeiten (&hellip;) wenn n&ouml;tig&ldquo;, hei&szlig;t es im Entwurf.<br>\nDie linke Regierung in Athen m&ouml;chte hingegen erreichen, dass sich die EU nicht nur verbal zu einem sozialen Europa bekennt, sondern auch danach handelt. Sie soll sogar gedroht haben, die gesamte Erkl&auml;rung zu blockieren, wenn die Eurogruppe an &bdquo;asozialen&ldquo; Reformen festh&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Gipfeltreffen-zum-60-Jahrestag-der-EU\/!5391875\/\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/li>\n<li><strong>EU-Gipfel in Rom: Feiern sollten wir auch &uuml;ber die neuen pro-europ&auml;ischen B&uuml;rgerbewegungen<\/strong><br>\nEin Grund zum Feiern ist an diesem Wochenende insbesondere, dass gleich zwei europ&auml;ische B&uuml;rgerbewegungen Tausende Menschen f&uuml;r Europa auf die Stra&szlig;e bringen. Im Jubil&auml;umsjahr der Europ&auml;ischen Union wurde eine neue pro-europ&auml;ische B&uuml;rgerbewegung geboren. In elf L&auml;ndern und &uuml;ber 60 St&auml;dten schl&auml;gt mittlerweile jeden Sonntag der &ldquo;Pulse of Europe&rdquo;. Diese B&uuml;rgerbewegung f&uuml;r Europa kommt genau zur richtigen Zeit, denn sie bildet einen Gegenpol zu europafeindlichen Parteien wie AfD und Front National. Europa ist wieder zu einer Herzensangelegenheit f&uuml;r viele Menschen geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2017\/eu-gipfel-in-rom-feiern-sollten-wir-auch-ueber-die-neuen-pro-europaeischen-buergerbewegungen\/\">Sven Giegold<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Carsten Weikamp:<\/strong> &ldquo;Diese B&uuml;rgerbewegung f&uuml;r Europa kommt genau zur richtigen Zeit, denn sie bildet einen Gegenpol zu europafeindlichen Parteien wie AfD und Front National.&rdquo; &ndash; Sven Giegold best&auml;tigt, wenn auch unfreiwillig, was wir <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37421\">vorige Woche<\/a> bereits aufgedeckt hatten: &ldquo;Pulse of Europe&rdquo; ist ganz nach dem Geschmack, wenn nicht gar im Dienst der etablierten Eliten. Es st&ouml;rt &uuml;berhaupt nicht, dass die Bewegung weder klare politische Analysen zum Verst&auml;ndnis der Lage im Angebot hat noch den kleinsten Ansatz von Konzept, wie der Karren aus dem Dreck gezogen werden k&ouml;nnte. Sie appelliert ans Herz, wo doch so dringend mal Verstand gebraucht w&uuml;rde. Die Bewegung besch&ouml;nigt realit&auml;tsfern die europ&auml;ische Lage, statt sie aufzuarbeiten. Sie tr&auml;gt mit ihren pauschalen Feindbildern eher dazu bei, die gesellschaftliche Spaltung zu verfestigen als sie zu &uuml;berwinden. Und die &ouml;ffentliche Meinung jubelt ihr dabei zu. Traurig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Europ&auml;ische Zwillinge<\/strong><br>\nZum 60. Jahrestag der Unterzeichnung der R&ouml;mischen Vertr&auml;ge heben deutsche Wirtschaftsfunktion&auml;re die zentrale Bedeutung der EU und ihres Binnenmarkts f&uuml;r die Gesch&auml;ftserfolge deutscher Unternehmen hervor. Der Binnenmarkt sei &ldquo;einer der gr&ouml;&szlig;ten Erfolge der Union&rdquo;, hei&szlig;t es etwa in einer Erkl&auml;rung, die der Pr&auml;sident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unterzeichnet hat: Dank der Abschaffung von Handelshemmnissen im Innern sei die EU &ldquo;eine wichtige Wirtschaftskraft im internationalen Handel&rdquo; geworden. Die Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau (KfW) f&uuml;hrt die Exportst&auml;rke zahlreicher Unternehmen aus der EU ebenfalls auf den Binnenmarkt zur&uuml;ck; laut ihren Angaben h&auml;lt die EU zur Zeit einen Anteil am Welthandel von 33 Prozent. W&auml;hrend die Wirtschaft die EU feiert, nimmt die Armut in der Union zu und liegt mittlerweile weit &uuml;ber Vergleichswerten in China. Laut der EU-Statistikbeh&ouml;rde eurostat waren im Jahr 2015 mehr als 118 Millionen EU-B&uuml;rger von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht &ndash; 23,7 Prozent der Bev&ouml;lkerung. In manchen Mitgliedstaaten leiden Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren zu einem hohen Anteil an Proteinmangel, weil sie respektive ihre Eltern angemessene Nahrung nicht bezahlen k&ouml;nnen. Von 1990 bis 1995 haben 5,5 Prozent der Bev&ouml;lkerung Ost- und S&uuml;dosteuropas ihre Heimat verlassen und sind ausgewandert &ndash; zumeist, um der grassierenden Armut zu entkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59568\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechische Finanzkrise: Drohen erneut Zust&auml;nde wie 2015?<\/strong><br>\nEine Einigung der Griechen mit den Kreditgebern ist nicht in Sicht. M&ouml;glich, dass bald der Strom ausf&auml;llt<br>\nDie Finanzkrise in Griechenland spitzt sich weiter zu. Daher &uuml;berschlagen sich auch die Nachrichten im Land selbst. Trotz der Kapitalverkehrskontrollen verloren die griechischen Banken allein in den ersten Monaten von 2017 vier Milliarden Euro. Am Mittwoch musste die Europ&auml;ische Zentralbank den griechischen Banken eine Erh&ouml;hung der Liquidit&auml;tshilfe um 400 Millionen Euro gew&auml;hren. Diese stehen mit nunmehr 43,5 Milliarden Euro bei der EZB in der Kreide.<br>\nDas griechische Stromunternehmen DEI-PPC steht vor dem Kollaps. Nichts macht die Misere der Privatwirtschaft mit den ewigen Verz&ouml;gerungen des Rettungsprogramms so deutlich, wie der vor dem Bankrott im Juni drohende Blackout der elektrischen Versorgung. Noch sind die Geh&auml;lter des Unternehmens f&uuml;r den laufenden Monat sicher, jedoch k&ouml;nnen zahlreiche Griechen &ndash; Unternehmer wie Privatleute &ndash; wegen des Zahlungsstopps des Staats und wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit ihre Rechnungen nicht mehr zahlen.<br>\nDaher schuldet die PPC ihrerseits dem Netzbetreiber ADMIE bereits hunderte Millionen. Ebenso bleiben die Erzeuger erneuerbarer Energie seit mehr als einem halben Jahr ohne Geld von der PPC und k&ouml;nnen ihrerseits ihre Bankkredite nicht mehr bedienen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Griechische-Finanzkrise-Drohen-erneut-Zustaende-wie-2015-3663599.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Hilfe ja, aber nicht in ein Fass ohne Boden&rdquo;<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble hat sich im Deutschlandfunk ver&auml;rgert &uuml;ber die &Auml;u&szlig;erungen von Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel in Athen gezeigt. Die von Gabriel ausgesandte Botschaft helfe den Griechen nicht weiter, sagte er im DLF. Griechenland k&ouml;nne nur in der Euro-Zone bleiben, wenn es durch Reformen seine wirtschaftliche Wettbewerbsf&auml;higkeit wieder herstelle. [&hellip;]<br>\nHeinemann: Kann man Partner, Freunde zum Sparen zwingen?<br>\nSch&auml;uble: Wir zwingen sie ja nicht. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bundesfinanzminister-zu-gabriel-aeusserungen-in-athen-hilfe.694.de.html?dram:article_id=382111\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> &bdquo;Wir zwingen sie nicht&ldquo;, sagt Sch&auml;uble, um dann zu erkl&auml;ren, wie die Erpressung Griechenlands funktioniert. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&Auml;rger in der Eurozone: Von saufenden S&uuml;dl&auml;ndern und &uuml;berheblichen Nordeurop&auml;ern<\/strong><br>\nK&ouml;nnen wir Nordeurop&auml;er wirklich so viel besser wirtschaften als die vermeintlich laxen S&uuml;dl&auml;nder? Eher nicht. Nach 60 Jahren EU scheint das gr&ouml;&szlig;ere Problem der deutsch-niederl&auml;ndische Hang zur Selbst&uuml;berh&ouml;hung zu sein.<br>\nNicht so eindeutig belegbar ist dabei schon der unterschwellige Befund, dass der S&uuml;deurop&auml;er so viel mehr Alkohol zu sich nimmt. Nach Statistiken der Weltgesundheitsorganisation liegt ein Niederl&auml;nder mit j&auml;hrlich knapp neun Litern reinen Alkohols in etwa in der Mitte der Gepflogenheiten im S&uuml;den. Der Spanier trinkt geringf&uuml;gig mehr, der Portugiese deutlich mehr, der Italiener und der Grieche sogar deutlich weniger als Herrn Dijsselbloems Landsleute. In den Niederlanden starben &ndash; gemessen an der Gesamtbev&ouml;lkerung &ndash; sogar deutlich mehr Menschen an Alkoholmissbrauch als in Portugal, Spanien und Griechenland. [&hellip;]<br>\nDen amtlichen Daten ist auch nicht zu entnehmen, dass der Alkoholkonsum im S&uuml;den zugenommen h&auml;tte, seitdem wir denen helfen. Spanier und Griechen trinken heute sogar (noch) weniger als 2009. Was nat&uuml;rlich auch daran liegen kann, dass unser Geld bei potenziellen Alkoholkonsumenten gar nicht angekommen ist, weil damit de facto ja (unsere) Banken gerettet wurden, also jene Finanzinstitute, die sich da unten in fr&uuml;heren Zeiten &ndash; im &uuml;bertragenden Sinne &ndash; ein, zwei Ouzo zu viel hinter die Binde gekippt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/jeroen-dijsselbloem-von-saufenden-suedlaendern-und-ueberheblichen-nordeuropaeern-a-1140254.html\">Thomas Fricke auf Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Besch&auml;ftigte brauchen Planungssicherheit <\/strong><br>\nFast jeder zweite Arbeitsvertrag wird heutzutage nur noch befristet ausgestellt, die H&auml;lfte davon ohne Sachgrund. Die Ank&uuml;ndigung der SPD, die sachgrundlose Befristung abzuschaffen hat bei vielen in unserer Republik Hoffnung geweckt. Es ist der SPD anzuraten, diese Hoffnungen nicht zu entt&auml;uschen. Sie k&ouml;nnte einen Anfang machen, indem sie einem entsprechenden Antrag der LINKEN zustimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Sduxs4Yq_mY\">Die Linke via YouTube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Eure Armut find&rsquo; ich krass<\/strong><br>\n&raquo;Dieser Befund ist echt krass&laquo;, sagte Nahles. Das Versprechen &raquo;Arbeit lohnt sich, und Aufstieg ist f&uuml;r alle m&ouml;glich&laquo; gelte nicht mehr. Es gebe eine &raquo;verfestigte Ungleichheit bei den Verm&ouml;gen&laquo;. Die reichsten zehn Prozent der Haushalte bes&auml;&szlig;en mehr als die H&auml;lfte des gesamten Nettoverm&ouml;gens, die untere H&auml;lfte nur ein Prozent. Gro&szlig;er Reichtum beruhe oft nicht auf eigener Leistung. So basiere bei zwei von drei Reichen das Verm&ouml;gen auf Erbschaften oder Schenkungen. &raquo;Je weniger aber Reichtum mit eigener Leistung zu tun hat, um so mehr stellt sich die Frage nach Gerechtigkeit.&laquo; Sprach die Ministerin und tat so, als ob sie kein W&auml;sserchen tr&uuml;ben k&ouml;nne. Zur Erinnerung: Die gro&szlig;e Koalition hat eine Erbschaftssteuerreform zur F&ouml;rderung der Superreichen beschlossen. Sch&auml;tzungen des Deutschen Instituts der Wirtschaft zufolge werden dadurch j&auml;hrlich sieben bis acht Milliarden Euro am Fiskus vorbeigeschleust &ndash; Geld, das f&uuml;r Soziales fehlt. Der Armutsforscher Christoph Butterwegge erkl&auml;rte gegen&uuml;ber jW: &raquo;Der Bericht ist darauf angelegt zu verharmlosen.&laquo; Die Bundesregierung breche Vorgaben des Bundestages, wonach der Armuts- und Reichtumsbericht zur H&auml;lfte der Legislatur vorgestellt werden m&uuml;sse. &raquo;Das war vor eineinhalb Jahren.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/307712.eure-armut-find-ich-krass.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>NGO-Chef &uuml;ber Freihandelsabkommen: &bdquo;Martin Schulz sagt keinen Ton&ldquo;<\/strong><br>\nDie Proteste gegen die Freihandelsabkommen werden weitergehen, sagt J&uuml;rgen Maier. Er ist Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Forum Umwelt und Entwicklung.<br>\ntaz: Herr Maier, TTIP ist seit der Wahl Donald Trumps tot, Ceta wurde durch das EU-Parlament verabschiedet. Am Wochenende findet in Kassel eine Strategie-und Aktionskonferenz der Freihandelsgegner statt. Wozu braucht es die jetzt noch?<br>\nJ&uuml;rgen Maier: Es stimmt, TTIP liegt auf Eis und wird unter Trump auch nicht mehr kommen. Ceta droht dagegen weiterhin. Aber uns ging es nie nur um diese beiden Instrumente, sondern wir stellen die Inhalte dieser Freihandelsabkommen grunds&auml;tzlich infrage. Insgesamt hat die EU noch etwa 20 dieser Abkommen in der Pipeline. Wir wollen den Widerstand dagegen weiter st&auml;rken.<br>\nDroht mit dem EU-Japan-Abkommen &bdquo;Jefta&ldquo; bereits der n&auml;chste Hammer?<br>\nWir wissen &uuml;ber den Vertrag selbst noch nicht viel mehr als das, was in der taz stand. Sollte dieses Abkommen noch schlimmer werden als Ceta, werden sich viele auch noch mehr dagegen auflehnen. In der japanischen &Ouml;ffentlichkeit wird das schon breiter diskutiert. Insbesondere die Bauern dort haben gro&szlig;e und berechtige Angst vor der europ&auml;ischen Agrarindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/NGO-Chef-ueber-Freihandelsabkommen\/!5395280\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Dann halt mit Japan<\/strong><br>\nDie EU-Kommission verhandelt mit den Japanern &uuml;ber das Freihandelsabkommen Jefta und macht dabei exakt die gleichen alten Fehler wie beim unfertigen europ&auml;isch-amerikanischen TTIP-Abkommen oder bei Ceta, das Europa mit Kanada abgeschlossen hat. Wieder wird im Geheimen verhandelt. Wieder kommen Dokumente nur an die &Ouml;ffentlichkeit, weil sie geleakt werden (diesmal hat die taz sie dankenswerterweise ver&ouml;ffentlicht). Und wieder steckt in den Textentw&uuml;rfen der gleiche alte Mist: Die EU plant auch mit Japan &ldquo;regulatorische Kooperation&rdquo;, die die Rechte der Parlamente aush&ouml;hlen w&uuml;rde. Wieder hei&szlig;t es, dass die andere Seite, also Japan, unbedingt undurchsichtige Schiedsgerichte will. Das Gleiche wurde lange f&auml;lschlich auch &uuml;ber Kanada behauptet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-03\/freihandelsabkommen-eu-handel-ttip-ceta-jefta-5vor8\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie bef&uuml;rchtet, auch im Freihandelsabkommen mit Japan sollen den Konzernen wieder Rechte einger&auml;umt werden, die den nationalen Rechtsstaat &uuml;bergehen. Ganz abgesehen davon, dass wieder im Geheimen verhandelt wird. Das ist das Demokratieverst&auml;ndnis der Br&uuml;sseler Politelite. Ist das, das Europa, welches die B&uuml;rger bejubeln sollen, das Europa der neoliberalen Eliten? <\/em><br>\n<em>Bezeichnend ist, dass bis auf Ausnahmen (die taz bzw. obiger Beitrag) die &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; kein Sterbenswort &uuml;ber die Verhandlungen verlautbart haben &ndash; Meinungsmache durch verschweigen. Die Symbiose der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; mit den herrschenden Eliten k&ouml;nnte aktuell nicht inniger sein. Was wohl der Herr Schulz dazu zu sagen hat? W&uuml;rde er dem Freihandelsabkommen mit Japan wieder bedingungslos zustimmen, wie TTIP und Ceta?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Glyphosat und Krebs: Gekaufte Wissenschaft<\/strong><br>\nDie Tricks von Monsanto und der Beitrag der Beh&ouml;rden, um Glyphosat vor einem Verbot zu retten<br>\nMonsanto und andere Hersteller des Ackergifts Glyphosat haben die wissenschaftlichen Belege f&uuml;r die Gesundheitsgefahren durch das Pestizid seit Jahren vertuscht. Der BUND hat, gemeinsam mit der Europ&auml;ischen B&uuml;rgerinitiative (EBI) &ldquo;Stop Glyphosat&rdquo; dazu eine Studie unter dem Titel &ldquo;Gekaufte Wissenschaft&rdquo; vorgelegt.<br>\nDie Chemiekonzerne haben eine Serie von Untersuchungen finanziert, die in Wissenschafts-Magazinen in der Zeit zwischen 2012 und 2016 erschienen sind. Sie alle kommen zu dem Schluss, dass Glyphosat keine Gefahr f&uuml;r die Gesundheit darstellt. Doch diese Untersuchungen weisen zahlreiche M&auml;ngel auf. Dabei geht es von der bewussten Vermischung von Ergebnissen bis hin zur massive Verletzung der OECD-Richtlinien f&uuml;r die Auswertung von Krebs-Studien bei Nagetieren. Mehrere Beh&ouml;rden haben die Bewertung der industriefinanzierten Studien unkritisch &uuml;bernommen<br>\nDas Problem mit diesen Industrie-Studien ist, dass sie von Beh&ouml;rden genutzt wurden, um &uuml;ber die Zulassung des Ackergifts zu urteilen &ndash; erst letzte Woche die Europ&auml;ische Chemikalienagentur ECHA. Denn obwohl sie dem Verbraucher*innen- und Umweltschutz verpflichtet sind, lassen die Zulassungsbeh&ouml;rden jede kritische Distanz vermissen. Sie handeln wie Dienstleister der Pestizidhersteller. Das Ziel der Hersteller, Wirkstoffe auf den Markt zu bringen und Gewinne zu maximieren, verzerrt deren Beurteilungen.<br>\nEin Beispiel: Nachdem die Krebsforschungsagentur IARC in vier Hersteller-Studien &ldquo;ausreichende Beweise f&uuml;r eine krebserregende Wirkung&rdquo; von Glyphosat fand, in denen zuvor das BfR keine Hinweise f&uuml;r eine Krebswirkung erkennen konnte, erhielt das BfR den Auftrag, die Bewertungen der IARC zu evaluieren. In der Folge musste das BfR die von der IARC festgestellten statistisch signifikanten Tumorbefunde in allen vier Studien best&auml;tigen. Auch in den &uuml;brigen drei Mausstudien der Hersteller musste die Beh&ouml;rde statistisch signifikante und dosisabh&auml;ngige Zunahmen von Tumoren zugeben, die sie vorher anscheinend &ldquo;&uuml;bersehen&rdquo; hatte. Die Beh&ouml;rde r&auml;umte ein, sie habe &ldquo;urspr&uuml;nglich auf die statistischen Auswertungen vertraut, die mit den Studien der Hersteller mitgeliefert wurden&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bund.net\/service\/publikationen\/detail\/publication\/glyphosat-und-krebs-gekaufte-wissenschaft\/\">Bund<\/a>\n<p><em>Hinweis: Die Studie finden Sie <a href=\"https:\/\/www.bund.net\/fileadmin\/user_upload_bund\/publikationen\/umweltgifte\/Glyphosat_und_Krebs_Gekaufte_Wissenschaft_BUND_23032017.pdf\">hier<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin B.S.:<\/strong> Warum geben sich Wissenschaftler dazu her, Ergebnisse so zu manipulieren, dass sie Geldgeber damit befriedigen? Woher kommt der Druck? Weil andere unabh&auml;ngige Geldquellen immer knapper werden? Kein Wunder, wenn R&uuml;stungs-Etats wachsen und staatliche Finanzierung von Forschung schrumpft, weltweit, auch in Deutschland.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Wichtige Fakten werden weggelassen&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Buying Science&rdquo; hei&szlig;t eine Studie deutscher Umweltorganisationen. Der Studie zufolge sollen der Glyphosat-Hersteller Monsanto und andere Unternehmen renommierte Wissenschaftler bezahlen, damit sie eine bestimmte Meinung kolportieren. Und das sei nicht alles, erkl&auml;rte Studien-Mitherausgeber Peter Clausing vom Pestizid-Aktionsnetzwerk (PAN) im DLF.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/neue-vorwuerfe-gegen-monsanto-wichtige-fakten-werden.697.de.html?dram:article_id=382048\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Waffenexporte und Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nWer Waffen verkauft, wird Fl&uuml;chtlinge ernten. Deutsche R&uuml;stungsexporte machen da keine Ausnahme. Wie Ende November 2016 bekannt wurde, hat der Bundessicherheitsrat erneut R&uuml;stungsexporte in Krisengebiete in Milliardenh&ouml;he genehmigt, darunter 41.000 Z&uuml;nder f&uuml;r Artilleriemunition an Saudi-Arabien &ndash; Nachschub f&uuml;r den Krieg gegen Jemen. Nach den vorl&auml;ufigen Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums summieren sich die genehmigten deutschen R&uuml;stungsgesch&auml;fte mit L&auml;ndern des Nahen Ostens im Jahr 2016 erneut auf &uuml;ber 2,5 Milliarden Euro. Aus diesem geografisch begrenzten Gebiet, das im deutschen Sprachgebrauch im engeren Sinn die arabischen L&auml;nder Westasiens und Israel umfasst, kommt nahezu ein Drittel aller Fl&uuml;chtlinge und Binnenvertriebenen. 2015 waren &uuml;ber 18 Millionen Menschen aus diesen L&auml;ndern auf der Flucht. (&hellip;)<br>\nDie westlichen Waffenlieferungen befeuern unmittelbar die bewaffneten Konflikte in der Region, die sich ab 2011 massiv ausbreiteten, besonders die Kriege in Syrien und im Jemen. In beiden L&auml;ndern waren die im Zuge des sogenannten arabischen Fr&uuml;hlings einsetzenden Unruhen in bewaffnete Aufst&auml;nde und schlie&szlig;lich in von au&szlig;en gesch&uuml;rte B&uuml;rgerkriege umgeschlagen. Der Krieg in und gegen Syrien griff Mitte 2014 auch auf den Irak &uuml;ber, und seit Fr&uuml;hjahr 2015 interveniert eine von Saudi-Arabien gef&uuml;hrte Koalition arabischer Staaten direkt milit&auml;risch mit Luftangriffen und Seeblockade im Jemen. Dem SIPRI-Report zufolge werden dabei &uuml;berwiegend Waffen aus dem Westen eingesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sopos.org\/aufsaetze\/58bd203c4293d\/1.phtml\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Auml;chzen im Maschinenraum <\/strong><br>\nIn welcher Welt leben wir? In der Megamaschine Kapitalismus, die ein Prinzip hat: aus Geld mehr Geld machen. Das wird nicht mehr lange gut gehen, sagt unser Autor, es sei denn, es gibt radikale Ver&auml;nderungen. Dar&uuml;ber liest und diskutiert er in Stuttgart.<br>\nEine kenianische Kleinb&auml;uerin und ein Wall-Street-Banker, eine deutsche Staatssekret&auml;rin und ein irakischer Polizist leben in sehr verschiedenen Lebenswelten. Und doch sind sie durch ein globales Netz miteinander verbunden, das daf&uuml;r sorgt, dass die Staatssekret&auml;rin den Kaffee aus Kenia trinkt und das Penthouse des Bankers mit &Ouml;l geheizt wird, das durch Pipelines flie&szlig;t, die vom irakischen Polizisten bewacht werden. Dieses komplexe Netzwerk hat, wie alle sozialen Systeme, eine Geschichte, es hat einen Beginn, eine Entwicklung und irgendwann auch ein Ende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/312\/aechzen-im-maschinenraum-4271.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>34. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf er&ouml;ffnet<\/strong><br>\nDie Zust&auml;nde in der Welt w&uuml;rden immer gef&auml;hrlicher, ungewisser und chaotischer, sagte der UN-Generalsekret&auml;r Antonio Guterres in seiner Rede. Alte Konflikte seien noch nicht beendet, da entst&uuml;nden bereits neue. Dies habe viel mit dem zunehmenden Terrorismus und dem gewaltsamen Extremismus weltweit zu tun.<br>\n&bdquo;Der zunehmende Populismus und Extremismus sind perverse Ph&auml;nomene, die sich durch Rassismus, Fremdenhass, Hass gegen Juden und Muslime und durch andere Formen der Intoleranz gegenseitig verst&auml;rken. Die Rechte der Fl&uuml;chtlinge und Immigranten werden verletzt. Der Menschenschmuggel nimmt zu. Viele Menschen m&uuml;ssen wegen Kriegen aus ihrer Heimat fliehen. Die Internationale Gemeinschaft darf sich hier nicht aus der Verantwortung ziehen. Unsere Herausforderung liegt nicht in der Verteilung der Belastung, sondern in der Verteilung der Verantwortung. Wir haben eine gemeinsame Verantwortung. Diese basiert auf unseren gemeinsamen Wertvorstellungen, die auch in der UN-Charta verankert sind.&rdquo;<br>\nAuf der Sitzung hat die chinesische Sondergesandte f&uuml;r Menschenrechtsfragen des Au&szlig;enministeriums, Liu Hua, eine Rede &uuml;ber die &bdquo;Gew&auml;hrleistung des Friedens und F&ouml;rderung und Schutz der Menschenrechte&rdquo; vorgelegt. Darin betonte sie, dass Frieden die Grundlage und Voraussetzung f&uuml;r die F&ouml;rderung und Gew&auml;hrleistung der Menschenrechte sei.<br>\n&bdquo;Um einen langfristigen Frieden zu erreichen und die Menschenrechte zu f&ouml;rdern und zu sch&uuml;tzen, sollten alle L&auml;nder an den Prinzipien der UN-Charta festhalten. Eine gemeinsame, umfassende, kooperative und nachhaltige Sicherheitsanschauung sollte etabliert werden. Und dabei m&uuml;ssen alle an einem Strang ziehen.&rdquo;<br>\nDaf&uuml;r hat Liu folgende f&uuml;nf Punkte aufgestellt: Erstens sollten gleichberechtigte Partnerschaft aufgebaut werden. Alle L&auml;nder der Welt sollten sich gegenseitig respektieren und sich gleichberechtigt behandeln. Die Souver&auml;nit&auml;t, Selbst&auml;ndigkeit und die territoriale Integrit&auml;t der L&auml;nder sollten respektiert werden. Alle L&auml;nder h&auml;tten das Recht, selbst &uuml;ber ihre Gesellschaftsform und ihren Entwicklungsweg entscheiden zu k&ouml;nnen. Zweitens sollten die Konflikte durch friedliche Methoden beigelegt werden. Kontroversen und Konflikte sollten durch Austausch untereinander und politische Verhandlungen gel&ouml;st werden. Regionale Organisationen und Nachbarstaaten k&ouml;nnen dabei eine positive Rolle spielen. Drittens sollte der Frieden durch Kooperation gewahrt werden. Alle L&auml;nder sollten ihre Kooperationen verst&auml;rken, um gemeinsam und koordiniert gegen konventionelle und gegen nicht vorhersehbare Sicherheitsbedrohungen k&auml;mpfen zu k&ouml;nnen. Wichtig sei dabei der Multilateralismus. Dabei sollten die Vereinten Nationen eine Schl&uuml;sselrolle spielen. Viertens sollte die &bdquo;Agenda f&uuml;r nachhaltige Entwicklung 2030&Prime; tatkr&auml;ftig umgesetzt werden, um eine ausgewogene Entwicklung der Welt zu realisieren. Dies sei auch eine gute Basis daf&uuml;r, dass der Frieden gewahrt werden k&ouml;nne. F&uuml;nftens sollte die Kulturvielfalt respektiert werden. Verschiedene Kulturen sollten harmonisch nebeneinander existieren k&ouml;nnen. Durch Austausch und gegenseitige Erg&auml;nzung k&ouml;nnten sie sich gemeinsam entwickeln, was f&uuml;r die Gew&auml;hrleistung des Weltfriedens von gro&szlig;er Bedeutung sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3071\/2017\/02\/28\/1s261994.htm\">CRI online<\/a>\n<p><strong>dazu: Menschenrechtsfrage: Experten fordern Selbst&uuml;berpr&uuml;fung der USA<\/strong><br>\nVor kurzem hat das Presseb&uuml;ro des chinesischen Staatsrats als Reaktion auf den US-amerikanischen &bdquo;Bericht &uuml;ber die Menschenrechte anderer L&auml;nder&rdquo; die &bdquo;Aufzeichnung der Menschenrechte in den USA 2016&Prime; und die &bdquo;Chronik der Menschenrechtsverletzungen in den USA 2016&Prime; ver&ouml;ffentlicht. Chinesische Experten haben die US-Regierung nun aufgefordert, ihre eigenen Menschenrechtsprobleme zu &uuml;berpr&uuml;fen. (&hellip;)<br>\nIn den beiden Dokumenten des Presseb&uuml;ros des chinesischen Staatsrats werden die Menschenrechtsprobleme in den USA mit zahlreichen Daten und Fakten dargestellt. So komme es zum Beispiel h&auml;ufig zu Schie&szlig;ereien in den USA. Angaben des amerikanischen Schusswaffengewaltarchivs zufolge ereigneten sich im Jahr 2016 insgesamt 58.125 Schie&szlig;ereien. Dabei wurden insgesamt 15.039 Menschen get&ouml;tet und 30.589 weitere Personen verletzt. Zhu Yuanqing sagte, Schusswaffenverbrechen in den USA seien eine gro&szlig;e Bedrohung f&uuml;r die pers&ouml;nliche Sicherheit der B&uuml;rger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3071\/2017\/03\/14\/1s262621.htm\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Heute ist der 18. Jahrestag des Beginns des v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieges gegen die Bundesrepublik Jugoslawien<\/strong><br>\nAll das, was heute Russland in Bezug auf die Krim vorgeworfen wird, wurde damals von der NATO vollzogen: Verletzung der territorialen Integrit&auml;t, Ver&auml;nderung der Grenzen nach 1945, einseitige Anerkennung der Sezession des Kosovo. Es ist wichtig, sich an die damaligen Kriegsl&uuml;gen (fakenews) insbesondere von Scharping und Fischer zu erinnern. Der Film ist eine gro&szlig;artige Aufbereitung der schlimmsten Kriegsl&uuml;gen: Es begann mit einer L&uuml;ge&rdquo; &ndash; Doku &uuml;ber NATO-Einsatz in Jugoslawien, ARD 2001&#8236;&rlm;<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/andrej.hunko\/posts\/1444137935607827\">Andrej Hunko via Facebook<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/m.youtube.com\/watch?v=MYcRjHX50og\">&ldquo;Es begann mit einer L&uuml;ge&rdquo; &ndash; Doku &uuml;ber NATO-Einsatz in Jugoslawien, ARD 2001&#8236;&rlm; via YouTube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Ressourcen in den inklusiven Schulen reichen nicht aus&rdquo;<\/strong><br>\nBei Kindern im Vorschulalter lag die Inklusionsquote 2016 bei 91 Prozent. Doch in weiterf&uuml;hrenden Schulen sei man davon noch weit entfernt, sagt die Kritik der Professorin f&uuml;r Sonderp&auml;dagogik Birgit L&uuml;tje-Klose. Schuld seien fehlende Ressourcen &ndash; und ein Systemwiderspruch. Im Jahr 2016 lag die sogenannte Inklusionsquote bei Kindern im Vorschulalter bei 91 Prozent. So steht es in &ldquo;Teilhabebericht &uuml;ber die Lebenslagen von Menschen mit Beeintr&auml;chtigungen&rdquo; der Bundesregierung, der am Freitag am Bundestag diskutiert wird.<br>\nDoch je &auml;lter die Kinder werden, desto getrennter wachsen sie auf, kritisierte Birgit L&uuml;tje-Klose am Freitag im Deutschlandradio Kultur. Sie hat den Lehrstuhl f&uuml;r Sonderp&auml;dagogik mit dem Schwerpunkt Heterogenit&auml;t an der Universit&auml;t Bielefeld inne. Nach ihrer Einsch&auml;tzung haben die Erfolge im Vorschulalter auch damit zu tun, dass der Anteil an Kindern, die als behindert kategorisiert werden, bei den ganz kleinen noch deutlich geringer sei, als bei &auml;lteren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/teilhabebericht-im-bundestag-ressourcen-in-den-inklusiven.1008.de.html?dram:article_id=382112\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Internationale der &Uuml;bert&ouml;lpelten<\/strong><br>\nWeil sich die Sozialistische Internationale im M&auml;rz 2011 nicht schnell genug von zwei autorit&auml;ren Mitgliedsparteien aus &Auml;gypten und Tunesien distanzierte, f&uuml;hlte sich der damalige Parteivorsitzende der deutschen Sozialdemokratie &ndash; Sigmar Gabriel &ndash; berufen, sein eigenes Netzwerk zu gr&uuml;nden. Heraus kam die &raquo;Progressive Allianz&laquo;, eine Art Protestinternationale gegen jenes traditionelle Netzwerk, dem einst Willy Brandt als Vorsitzender diente. Aber nicht nur Protest steckte in Sigmar Gabriels Baby: Hier formierte sich die europ&auml;ische Sozialdemokratie in ihrem Bewusstsein als Neue Mitte, um sich gegen Parteien des eher sozialistischen Spektrums abzuschotten.<br>\nDas ist nun sechs Jahre her und passiert ist in der ganzen Zeit eigentlich nichts. Programmatischer Schlummermodus auf dem &raquo;Weg nach vorne f&uuml;r Europas Sozialdemokraten&laquo;, wie der deutsche Titel des Schr&ouml;der-Blair-Papiers lautete. Nun traf man sich jedoch mal wieder. Die Sozialdemokraten luden in Berlin zum Empfang und dort stellte man sich geschlossen gegen den Rechtspopulismus. &raquo;Daf&uuml;r m&uuml;ssen wir, die Sozialdemokraten, Wahlen gewinnen&laquo;, ermunterte Martin Schulz die Gemeinde. Ein bisschen Globalisierungskritik gab es freilich auch noch: Man habe sich zu sehr treiben lassen von den neoliberalen Reformern. Und ja, auch daher komme der Rechtspopulismus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1045803.die-internationale-der-uebertoelpelten.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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