{"id":37581,"date":"2017-03-27T08:37:53","date_gmt":"2017-03-27T06:37:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581"},"modified":"2017-03-27T08:37:53","modified_gmt":"2017-03-27T06:37:53","slug":"hinweise-des-tages-2842","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h01\">Saarland-Wahl: Die Deutschen in Schockstarre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h02\">Die PKW-Maut zerst&ouml;rt die Grundlage unseres Gemeinwesens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h03\">Talkshows: Einseitig und verzerrend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h04\">6 Gr&uuml;nde, warum campact! die Wahrnehmung der politischen Realit&auml;t der EU nicht besser macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h05\">Juncker-Plan: Marktkonformes Schaumschlagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h06\">Der n&ouml;rdliche Sozialdemokrat, der Schnaps und die Frauen im S&uuml;den<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h07\">Portugal mit niedrigstem Haushaltsdefizit seit es wieder Demokratie ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h08\">Die Debatte um gerechte Welthandelsregeln st&auml;rken!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h09\">H&ouml;chste Zeit f&uuml;r eine lohnpolitische Trendwende in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h10\">Das Geheimnis der stagnierenden L&ouml;hne in der westlichen Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h11\">Deutsche Spitzenmanager verbuchen fast 14 Prozent Einkommenszuwachs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h12\">Armut stagniert auf hohem Niveau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h13\">&raquo;Es wird vom &ouml;ffentlichen Gut zur Handelsware&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h14\">Schlager ja, G20-Demo nein?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h15\">Verschwunden in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h16\">Jemen: 90.000 Eins&auml;tze der Luftwaffe unter saudi-arabischer F&uuml;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h17\">Amok und Abbildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37581#h18\">Macron-&Uuml;berl&auml;ufer: Sozialistischer Kandidat Hamon f&uuml;hlt sich verraten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Saarland-Wahl: Die Deutschen in Schockstarre<\/strong><br>\nDer Wahlausgang im Saarland verhei&szlig;t nichts Gutes. Die Deutschen scheinen, wenn wir einmal von den Saarl&auml;ndern auf alle Deutschen schlie&szlig;en, abgrundtiefe Angst vor Ver&auml;nderungen zu haben. Sie verharren wie Hasen in Schockstarre in der Kuhle und wollen offensichtlich, dass alle beim Alten bleibt und die Welt &uuml;ber sie hinwegzieht, in der Kriege und Terrorismus, Armut und Arbeitslosigkeit herrschen, in der Deutschland f&uuml;r die meisten, beileibe nicht f&uuml;r alle, eine Insel der Stabilit&auml;t bleibt. Selbst die Unzufriedenen der AfD wollen schlie&szlig;lich die Insel erhalten. Eine Mehrheit findet die wirtschaftliche Lage in Deutschland gut, 85 Prozent sagen, ihre pers&ouml;nliche wirtschaftliche Situation ist gut. Also blo&szlig; keinen Mucks machen, selbst ein Fr&uuml;hling kann in den Untergang f&uuml;hren.<br>\nMehr als 40 Prozent haben f&uuml;r die CDU und damit auch f&uuml;r die Ministerpr&auml;sidentin Kramp-Karrenbauer gestimmt. Damit wiederholt sich, was sich schon in den letzten Landtagswahlen gezeigt hat: Die W&auml;hler kleben an ihren Regierungen bzw. an ihren Ministerpr&auml;sidenten und den gr&ouml;&szlig;eren Koalitionsparteien. Wer den Karren nicht ganz in den Dreck gefahren hat, soll m&ouml;glichst weiterregieren, es kann nur schlimmer werden.<br>\nJ&ouml;rg Sch&ouml;nenborn (ARD) glaubt, das Wahlergebnis habe letztlich die Politik der Koalition best&auml;tigt, die Menschen seien &ldquo;zu zufrieden f&uuml;r einen Machtwechsel&rdquo;. Damit liegt er systemkonform, k&ouml;nnte man sagen, falsch. Die Menschen sind nicht zu zufrieden, sie sind zu &auml;ngstlich vor der Zukunft, weswegen sie die interne Ausgleichsmechanik von CDU und SPD goutieren, die Stillstand garantiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Saarland-Wahl-Die-Deutschen-in-Schockstarre-3664815.html\">Florian R&ouml;tzer auf Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> &bdquo;Schulz-Effekt&ldquo;, &bdquo;Schulz-Zug&ldquo; &hellip; die Medien und die SPD selbst scheinen sich in einen Hype hineingesteigert zu haben, der au&szlig;erhalb der Echokammer der Hauptstadtjournalisten die Menschen nicht gro&szlig;artig interessiert. Zeit, sich endlich einmal konkreten Themen zuzuwenden. Erstaunlich auch &ndash; wieder einmal lagen die &bdquo;Politikerkl&auml;rer&ldquo; aus den Medien bei ihren Prognosen komplett daneben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die PKW-Maut zerst&ouml;rt die Grundlage unseres Gemeinwesens<\/strong><br>\nDie Sozialdemokraten stimmen f&uuml;r die PKW-Maut, obwohl sie dagegen sind. Das sei eine Frage der Treue zu den Vereinbarungen mit der Union. Gibst du mir Mindestlohn, gebe ich dir PKW-Maut. Diese Basar-Mentalit&auml;t verkauft sich schon lange  als politische Rationalit&auml;t. Sie tritt als jene Ausgewogenheit auf, f&uuml;r die Volksparteien  stehen. (&hellip;)<br>\nDie PKW-Maut ist nur das Mittel zum eigentlichen Zweck: die Privatisierung der Infrastruktur immer weiter voran zu treiben. Sie verkaufen, was ihnen nicht geh&ouml;rt zu einem Preis, der bewusst zu niedrig ist. Das ist das Gesch&auml;ftsmodell. Es gibt Strippenzieher in Ministerien, denen die Kollegen der Beraterfirmen n&auml;her sind als wir.<br>\nAusdauernd und schwer durchschaubar erfinden sie Gesch&auml;ftsmodelle, die vom Gemeinwesen zehren. Ein lukrativer Rohstoff. Firmen wie Arvato, PricewaterhouseCoopers, Freshfields, McKinsey tummeln sich hier und  so manche deutsche Bank.<br>\nEs ist ein so renditestarker Markt, weil er so sicher ist. Unaufh&ouml;rlich flie&szlig;en Steuergelder. Was diese grauen Herren anfassen, wird zu Finanzprodukten. Sie wissen, dass kein &bdquo;Marktteilnehmer&ldquo; als so solide gilt wie der Staat. Super Bonit&auml;t. Doch der Marktteilnehmer sind wir. Das Gemeinwesen. Wer damit Geld verdienen will, zerst&ouml;rt dessen Grundlage, um sich zu bereichern.<br>\nEine funktionierende Gesellschaft sorgt f&uuml;r Ausgleich. Die Mehrheit sollte dieselben Chancen bekommen. Der Zugang zu einer lebenswerten Zukunft darf nicht vom Zufall der Geburt abh&auml;ngen, oder den richtigen Netzwerken. Das bedeutet Demokratie.<br>\nJene, die sich fragen, ob das Gemeinwesen, etwa die Infrastruktur, privatisiert werden sollte, um effizienter zu funktionieren, dem seien die Berichte der Rechnungsh&ouml;fe empfohlen. Ehrliche Lekt&uuml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/meinung\/kommentar-die-pkw-maut-zerstoert-die-grundlage-unseres-gemeinwesens-26251958?originalReferrer\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch den Hinweis <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37554#h01\">Geheime Gutachten zur Maut: Deutsche Autofahrer m&uuml;ssen kr&auml;ftig f&uuml;r Autobahnen zahlen<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Artikel unterstreicht einen sehr wichtigen Punkt. Bei der PKW-Maut geht es freilich nicht darum, dass wir nun Maut anstatt von PKW-Steuern bezahlen. Es geht auch eigentlich nicht darum, dass die CSU ihre alberne &bdquo;Ausl&auml;nder-Maut&ldquo; umsetzen will. Dies sind streng genommen nur Nebelkerzen. Die Maut ist jedoch elementar, wenn man die Autobahnen privatisieren will. Schon heute flie&szlig;en die Einnahmen aus der LKW-Maut zu einem Teil an private &bdquo;Betreiber&ldquo; von Autobahnen. Das Volumen ist jedoch nicht ausreichend. So richtig Fahrt kann die Privatisierung erst aufnehmen, wenn auch Einnahmen aus der PKW-Maut zur Umverteilung bereitstehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Talkshows: Einseitig und verzerrend<\/strong><br>\n[&hellip;] Viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger haben den Eindruck, dass die sogenannten politischen &ldquo;Talkshows&rdquo;, die fast t&auml;glich &uuml;ber den Bildschirm flimmern, ihnen tats&auml;chlich einen Einblick in die aktuelle Politik, der wichtigsten Themen und der Meinung der Politiker vermitteln. Ich nehme allerdings immer mehr war, dass diese Talkshows eher ein Zerrbild der Realit&auml;t darstellen und mit dazu beitragen, dass bestimmte Themen &uuml;berproportional behandelt und andere kaum beachtet werden. Weil ich mich aber gerade in der Zeit der gef&uuml;hlten Fakten und gezielten Fehlinterpretationen nicht auf mein Gef&uuml;hl verlassen wollte, habe ich mir das genauer angeschaut.<br>\nLeider kam ich zu dem Ergebnis, dass meine Bef&uuml;rchtungen sogar noch &uuml;bertroffen worden sind. Teilweise musste ich meine Einsch&auml;tzungen aber auch differenzieren und revidieren. Eine Tatsache ist und bleibt f&uuml;r mich dabei v&ouml;llig inakzeptabel: Das krasse Missverh&auml;ltnis bei den Themen. So wichtig einige Themen sicher waren und sind, niemand kann rechtfertigen, dass in 1,5 Jahren jede vierte Sendung speziell das Thema Fl&uuml;chtlinge behandelt und sich fast jede zweite Sendung generell mit dem Themenkomplex Fl&uuml;chtlinge, Islam, Terror\/IS, Populismus\/Extremismus befasst hat. In nur sechs von 204 Sendungen wurde &uuml;ber Armut und Ungleichheit diskutiert.<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170327-hdt-01.png\" alt=\"\" title=\"\" width=\"450px\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.marco-buelow.de\/neuigkeiten\/meldung\/artikel\/2017\/maerz\/talkshows-einseitig-und-verzerrend.html\">Marco B&uuml;low\/MdB(SPD)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>6 Gr&uuml;nde, warum campact! die Wahrnehmung der politischen Realit&auml;t der EU nicht besser macht<\/strong><br>\nCampact! outet sich leider in Bezug auf die EU als eine Organisation f&uuml;r Oberschichts-Campaigning:<br>\nUnter dem Titel &bdquo;Diese 6 Punkte zeigen, dass die EU unser Leben besser macht&ldquo; bloggte campact! k&uuml;rzlich: &bdquo;Ein Grund zum Meckern &uuml;ber die Europ&auml;ische Union findet sich immer: Zu b&uuml;rokratisch, b&uuml;rgerfern, neoliberal und zu ineffizient sei sie. Doch hat die Gemeinschaft auch mal etwas f&uuml;r uns getan? Diese sechs Punkte zeigen, dass die EU unser Leben besser macht.&ldquo; (&hellip;)<br>\nSo einfach k&ouml;nnt ihr es euch bei dem EU-Thema doch nicht gemacht haben!?<br>\nDie EU ist toll, weil &bdquo;wir&ldquo; &uuml;berall studieren, reisen, arbeiten und k&ouml;nnen und somit &bdquo;unser&ldquo; Leben besser ist? Es ist schon bitter, wenn ihr euch als progressive Organisation den negativen Freiheitsbegriff der Neoliberalen zu eigen macht! Echte Freiheit gibt es aber nur, wenn die Menschen wirtschaftlich bef&auml;higt werden, die zweifellos fehlenden Beschr&auml;nkungen (Grundfreiheiten) der EU zu nutzen. Nicht JEDER kann reisen und studieren oder kann durch eine Akademiker-Ausbildung &uuml;berall in der EU arbeiten und leben!<br>\nAu&szlig;erdem, was macht die EU eigentlich im Detail zu einem &bdquo;Friedensprojekt&ldquo;?<br>\nIst es der monetaristische Charakter des Maastricht-Vertrages, dessen Sparwahn die Schw&auml;chsten der EU-Gesellschaften am h&auml;rtesten trifft? Oder ist es der marktradikale Lissabon-Vertrag, der von EU-L&auml;ndern verlangt (Grundrechtecharta untergeordnet!!!) sich gegenseitig im Wettbewerb der Nationen zu messen?<br>\nPreisfrage: Wenn ein Land in diesem Wettbewerb besiegt wird und seiner Bev&ouml;lkerung keine Arbeitsgelegenheiten mehr geboten werden k&ouml;nnen, werden diese dann friedlicher oder nationalistischer?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=11672\">Maskenfall<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Juncker-Plan: Marktkonformes Schaumschlagen<\/strong><br>\nVor drei Jahren verabschiedete die EU-Kommission mit gro&szlig;er Publicity den sogenannten Juncker-Plan. Was ist eigentlich aus dem angeblich 315 Milliarden Euro schweren Projekt geworden?<br>\nManchmal k&ouml;nnte man fast den Eindruck bekommen, einige Politiker in Br&uuml;ssel legten sich zur Rettung Europas m&auml;chtig ins Zeug. Bei n&auml;herer Betrachtung relativiert sich das allerdings schnell wieder. Ein Beispiel daf&uuml;r ist der sogenannte Juncker-Plan, mit dem die Investitionen in der EU gesteigert werden sollen.<br>\nDie Erkenntnis, dass die Investitionen zunehmen m&uuml;ssen, wenn man in der Union ein tragf&auml;higes und stabiles Wirtschaftswachstum schaffen will, ist ebenso richtig wie trivial. Die zuk&uuml;nftigen Wachstumsm&ouml;glichkeiten werden weitgehend durch Investitionen und durch die Produktivit&auml;tsentwicklung bestimmt. Die Investitionen in der EU liegen aber seit Jahren auf einem historisch niedrigen Niveau.<br>\nMit gro&szlig;er Publicity verabschiedete die Europ&auml;ische Kommission deshalb 2014 den &bdquo;Europ&auml;ischen Plan f&uuml;r strategische Investitionen&ldquo; (EFSI), bekannt als Juncker-Plan. Er startete zun&auml;chst mit 315 Milliarden Euro und wurde 2016 auf ein Volumen von 630 Milliarden Euro verdoppelt.<br>\nUnd schon hier beginnt die gro&szlig;e Schaumschl&auml;gerei. Denn nat&uuml;rlich liefern die europ&auml;ischen Regierungen keineswegs mehrere hundert Milliarden Euro zus&auml;tzlich in Br&uuml;ssel ab. Bei den Zahlen handelt es sich um blo&szlig;e Sch&auml;tzungen eines Luftgebildes. Tats&auml;chlich steht lediglich rund ein Zwanzigstel des kommunizierten Volumens zur Verf&uuml;gung, n&auml;mlich 33,5 Milliarden. Und der Rest? Den sollen private Unternehmen beitragen, also genau die Unternehmen, die trotz niedrigster Zinsen derzeit ganz und gar nicht bereit sind, kr&auml;ftig zu investieren. Ein merkw&uuml;rdiges Vorhaben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/03\/juncker-plan-marktkonformes-schaumschlagen\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der n&ouml;rdliche Sozialdemokrat, der Schnaps und die Frauen im S&uuml;den<\/strong><br>\neroen Dijsselbloem ist nicht die Ausnahme, er ist die Spitze des Eisberges. Seine offene Beleidigung setzt nur fort, was der Norden seit Ausbruch der Krise mit dem S&uuml;den treibt.<br>\nJa, es ist schlimm. Es ist schlimm, wenn ein Mensch aus dem Norden all seine Vorurteile gegen&uuml;ber denen in Europas S&uuml;den in aller &Ouml;ffentlichkeit auspackt. Dass Jeroen Dijsselbloem, der das in einem Interview mit der FAZ (nicht frei verf&uuml;gbar) tat, Chef der Eurogruppe ist, also just der Gruppe, die regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber L&auml;nder im S&uuml;den quasi zu Gericht sitzt, ist doppelt schlimm (hier ein Bericht des Standard dazu). [&hellip;]<br>\nMan muss im obigen Video nur Dijsselbloem zuh&ouml;ren, wie er von Verantwortung spricht und davon, dass sich jeder an die Regeln halten m&uuml;sse, weil er sonst keine Solidarit&auml;t erwarten k&ouml;nne, um zu verstehen, wie arrogant und zynisch das System ist (vgl. dazu eine l&auml;ngere Analyse aus dem Jahr 2015 hier). Bis heute d&uuml;rfen deutsche Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse kein Problem sein, wie mit nur noch l&auml;cherlich zu nennenden Verrenkungen gerade wieder der deutsche &bdquo;Sachverst&auml;ndigenrat&ldquo; dargelegt hat (hier ein Papier von gestern dazu).<br>\nJeder, der schweigt, tr&auml;gt genauso Schuld an der gro&szlig;en europ&auml;ischen Krise wie der, der die anderen offen diskriminiert oder beleidigt. Jeroen Dijsselbloem, der &uuml;brigens Agrar&ouml;konomie studiert und sich auch im &Uuml;brigen vorher nie mit makro&ouml;konomischen Fragen befasst hat, ist ein besonders d&uuml;nnes Licht und wei&szlig; sich genau deswegen nur durch Beleidigungen in Szene zu setzen. Aber er wird getragen von gro&szlig;en Massen, denen man die bittere Wahrheit &uuml;ber die nordische Schuld vorenth&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/03\/der-noerdliche-sozialdemokrat-der-schnaps-und-die-frauen-im-sueden\/\">Heiner Flassbeck auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Portugal mit niedrigstem Haushaltsdefizit seit es wieder Demokratie ist<\/strong><br>\nW&auml;hrend der Euro-Krise brauchte Portugal Finanzhilfe. Nun kommt das Land mit der Haushaltssanierung wohl voran &ndash; und meldet eine historische bemerkenswerte Zahl.<br>\nDas w&auml;hrend der Euro-Krise vor&uuml;bergehend mit einem Hilfsprogramm bedachte Portugal hat im vergangenen Jahr so wenige neue Schulden angeh&auml;uft wie noch nie seit der R&uuml;ckkehr des Landes zur Demokratie anno 1974. Das Defizit belief sich auf 2,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, wie das Statistikamt an diesem Freitag in Lissabon mitteilte.<br>\nDamit wurde die mit der EU-Kommission f&uuml;r das vergangene Jahr ausgehandelte Marke von 2,5 Prozent von der sozialistischen Minderheitsregierung eingehalten. Im Jahr 2015 lag die Neuverschuldung mit 4,4 Prozent noch klar &uuml;ber der in den EU-Vertr&auml;gen festgelegten Obergrenze von drei Prozent. F&uuml;r das laufende Jahr erwartet das Statistikamt einen weiteren R&uuml;ckgang auf 1,6 Prozent.<br>\nDie portugiesische Wirtschaft ist zuletzt drei Jahre in Folge gewachsen. Portugal, das im Jahr 2014 sein Rettungsprogramm verlassen konnte, z&auml;hlt zusammen mit Italien zu den am h&ouml;chsten verschuldeten Volkswirtschaften der W&auml;hrungsunion &ndash; vor allem weil in den Jahren 2014 und 2015 zwei Banken mit Steuergeldern gerettet werden mussten.<br>\nDie Verbindlichkeiten summieren sich auf ungef&auml;hr 130 Prozent der Wirtschaftsleistung. &bdquo;Erst wenn der Schuldenstand im Verh&auml;ltnis zum Bruttoinlandsprodukt sinkt, kann von einer Verbesserung der wirtschaftlichen und finanziellen Bedingungen gesprochen werden&ldquo;, sagte Analyst Filipe Garcia vom Finanzhaus Informacao de Mercados Financeiros. Das Statistikamt rechnet f&uuml;r dieses Jahr mit einem R&uuml;ckgang auf 128,5 Prozent.<br>\nVon neuen Einschnitte im Bereich der &ouml;ffentlichen Investitionen raten Experten ab. &bdquo;Es w&auml;re besorgniserregend, wenn das f&uuml;r die Haushaltssanierung ben&ouml;tigt wird&ldquo;, sagte &Ouml;konom Jose Cerdeira von der Banco BPI.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/staatsfinanzen-portugal-mit-niedrigstem-haushaltsdefizit-seit-es-wieder-demokratie-ist-14940625.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein merkw&uuml;rdiger Titel, aber was f&uuml;r eine Nachricht: Portugal hat ein (relativ) niedriges Haushaltsdefizit, sogar das niedrigste seit 43 Jahren, obwohl das Land kein Sparprogramm durchf&uuml;hrt und, im Gegenteil, mehr investiert und auf den Binnenkonsum setzt? Oder, horribile dictu, gerade deswegen? Wenn das mal die neoliberalen Oberlehrer von der FAZ erfahren&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein weiteres Indiz daf&uuml;r, dass die Theorie der Mehrheit der (neoliberalen) &Ouml;konomen fehlerhaft bzw. falsch ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Debatte um gerechte Welthandelsregeln st&auml;rken!<\/strong><br>\nAlternatives Handelsmandat jenseits von Freihandel und Protektionismus<br>\nAttac setzt sich f&uuml;r gerechte Welthandelsregeln jenseits von Freihandel und nationalistisch motiviertem Protektionismus ein. Daf&uuml;r hat das globalisierungskritische Netzwerk gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen das Alternative Handelsmandat f&uuml;r die EU erarbeitet. Attac wird die Debatte um Alternativen auch verst&auml;rkt in die gemeinsam ausgerichtete Strategie- und Aktionskonferenz des B&uuml;ndnisses TTIP unfairhandelbar am Wochenende in Kassel einbringen.<br>\n&ldquo;In der Diskussion um Handelsabkommen wird von neoliberalen Politikern oft ein falscher Dualismus von Freihandel versus Protektionismus behauptet: Freihandel sei gut und alles, was auch nur im Entferntesten nach Handelsbeschr&auml;nkungen aussieht, sei schlecht&rdquo;, kritisiert Thomas Eberhardt-K&ouml;ster vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. &ldquo;Es geht aber nicht darum, ob internationaler Handel betrieben wird &ndash; sondern zu welchen Bedingungen. Das Alternative Handelsmandat zeigt, dass andere Handelsregeln m&ouml;glich sind als Abkommen &agrave; la TTIP und CETA. Unser Handelsmandat stellt die Menschen und die Natur in den Mittelpunkt, nicht Profimaximierung und Konkurrenz.&rdquo;<br>\nZiel des Alternativen Handelsmandates ist ein Austausch, in dem wirtschaftlich, &ouml;kologisch und kulturell unterschiedliche Regionen ihre Erzeugnisse, F&auml;higkeiten und Kreativit&auml;t teilen. Die Handelsregeln sollen sich dabei an den Bed&uuml;rfnissen und sozialen Bedingungen der Menschen sowie an der Tragf&auml;higkeit der Umwelt orientieren. Zu den Prinzipien einer solchen gerechten Handels- und Investitionspolitik geh&ouml;rt, dass sie demokratisch kontrolliert wird und nicht im Geheimen verhandelt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/die-debatte-um-gerechte-welthandelsregeln-staerken\/\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>H&ouml;chste Zeit f&uuml;r eine lohnpolitische Trendwende in Europa<\/strong><br>\nBis zum Ausbruch der Krise 2008\/2009 war die Lohnentwicklung in Europa von einem mehr oder weniger starken Reallohnzuwachs gekennzeichnet. Seitdem registrieren viele EU-L&auml;nder stagnierende oder sogar fallende Reall&ouml;hne, verursacht insbesondere durch das auf interne Abwertung beruhende Krisenmanagement. Trotz der dynamischeren Mindestlohnentwicklung in den letzten beiden Jahren sind die Mindestl&ouml;hne in vielen EU-L&auml;ndern nach wie vor zu niedrig, um den Niedriglohnsektor zu verringern und Arbeitsarmut zu bek&auml;mpfen. In unserem neuen Bericht &bdquo;Benchmarking Working Europe 2017&ldquo; liefern wir nicht nur die diesbez&uuml;glichen Fakten, sondern zeigen auch die Notwendigkeit f&uuml;r eine lohnpolitische Trendwende als Teil einer generellen makro-&ouml;konomischen Umorientierung hin zu einem lohngetriebenen Wachstumsmodell auf. (&hellip;)<br>\nObwohl die Entwicklung der Reall&ouml;hne w&auml;hrend der letzten beiden Jahre in der Mehrzahl der EU-Staaten stark an Dynamik gewann, gibt die langfristige Entwicklung der Reall&ouml;hne nach wie vor Anlass zur Sorge. Ein Vergleich der Reallohnentwicklung im Zeitraum vor der Krise (2001-2008) mit der Entwicklung seit dem Beginn der Krise (2009-2016) zeigt wie sehr die Krise und das auf Austerit&auml;t und interne Abwertung basierende Krisenmanagement die Dynamik der Reallohnentwicklung ver&auml;nderte.<br>\nWie die Grafik zeigt, verzeichneten die meisten EU-L&auml;nder im Zeitraum vor der Krise mehr oder weniger substantielle Reallohnzuw&auml;chse. Dies betrifft insbesondere mittel- und osteurop&auml;ische L&auml;nder (MOE-L&auml;nder) als Teil ihres &ouml;konomischen Aufholprozesses. Der Ausrei&szlig;er nach unten ist Deutschland als einziges Land mit einem Reallohnr&uuml;ckgang im Vorkrisenzeitraum &ndash; ein Problem, das bis heute in Form von destabilisierend hohen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen niederschl&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/hoechste-zeit-fuer-eine-lohnpolitische-trendwende-in-europa\/#more-16720\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Geheimnis der stagnierenden L&ouml;hne in der westlichen Welt<\/strong><br>\nUSA, Japan, Deutschland: In den gro&szlig;en Volkswirtschaften steigen die Erwerbst&auml;tigenzahlen kr&auml;ftig. Theoretisch m&uuml;ssten die L&ouml;hne mitziehen. Doch das ist nicht so. In Deutschland liegt es unter anderem an der Migration.<br>\nStell dir vor, es ist Vollbesch&auml;ftigung und keiner bekommt mehr Geld. In der globalen Wirtschaft tut sich im Jahr 2017 ein gro&szlig;es Paradoxon auf. Zahlreiche Staaten vermelden hei&szlig; gelaufene Arbeitsm&auml;rkte, doch wenn Arbeitnehmer in diesen Staaten nach mehr Gehalt fragen, hei&szlig;t es: Gibt es nicht!<br>\nIn diesem Fr&uuml;hjahr tritt das Problem besonders deutlich zutage: W&auml;hrend die L&ouml;hne inmitten des Booms nur langsam steigen, ziehen die Preise &uuml;berall kr&auml;ftig an. Unter dem Strich bedeutet das: Der Reallohn sinkt.<br>\nDass Arbeitnehmer real weniger in der Tasche haben, gab es auch in der Vergangenheit schon h&auml;ufiger. Doch 2017 ist ein besonderes Jahr: In vielen Volkswirtschaften ist die Zahl der Erwerbst&auml;tigen auf einem Rekordhoch, Fachkr&auml;fte werden verzweifelt gesucht, hei&szlig;t es. Doch wenn Arbeitskr&auml;fte wirklich so knapp sind, m&uuml;sste nach der &ouml;konomischen Theorie auch der Preis der Arbeit steigen. Passiert das nicht, ist irgendetwas faul &ndash; entweder mit den Statistiken oder mit der globalen Wirtschaft, die vielleicht nicht so vital ist, wie es auf den ersten Blick scheint. (&hellip;)<br>\nUnd doch: keine Spur von Lohn&uuml;berschwang. Schon die Reallohnentwicklung im vergangenen Jahr war mit 1,8 Prozent die geringste seit drei Jahren, und das obwohl die Inflation vergangenes Jahr mit 0,5 Prozent historisch niedrig lag. Eine Erkl&auml;rung f&uuml;r die fehlende Einkommensdynamik liefert nach Ansicht von Weber die Zuwanderung der letzten Jahre. Eine starke Migration f&uuml;hrt dazu, dass sich kein gro&szlig;er Lohndruck aufbauen kann, zumindest in jenen Segmenten des Arbeitsmarkts, wo die Neuank&ouml;mmlinge in Konkurrenz zu heimischen Erwerbst&auml;tigen treten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article163119224\/Das-Geheimnis-der-stagnierenden-Loehne-in-der-westlichen-Welt.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Faszinierend ist nicht nur, da&szlig; sich die Mehrheit der Arbeitnehmer seit satten 25 (in den USA 40) Jahren stagnierende oder gar sinkende Reall&ouml;hne bieten l&auml;&szlig;t, w&auml;hrend die Firmengewinne explodieren, sondern auch, da&szlig; die Begr&uuml;ndungen und Pseudo-Erkl&auml;rungen permanent wechseln, ohne einmal zum Punkt zu kommen. Es ist doch ganz einfach: die L&ouml;hne stagnieren oder sinken, weil die Unternehmer, das Kapital, die Macht zur Lohnsetzung haben und die Politik die Umverteilung von unten nach oben (&ldquo;Globalisierung&rdquo;, &ldquo;Steigerung der Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo;) explizit will. Stattdessen endloses Ger&auml;tsel, wieso mitten im Fachkr&auml;ftemangel die L&ouml;hne stagnieren; zum Gl&uuml;ck wird dieser (immerhin auch schon 20 Jahre alte) Mythos gr&uuml;ndlich dekonstruiert. Nat&uuml;rlich &uuml;ben auch Migranten Druck auf die L&ouml;hne auf &ndash; daf&uuml;r werden sie von den Unternehmen gew&uuml;nscht -, und bspw. die Entsenderichtlinie der EU garantiert niedrigste L&ouml;hne an jedem Platz der EU. Aber der Dreh- und Angelpunkt ist doch der nationale politische Wille zum Lohndumping, ganz simpel.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutsche Spitzenmanager verbuchen fast 14 Prozent Einkommenszuwachs<\/strong><br>\nCDU und SPD versprechen mit unterschiedlichen Vorschl&auml;gen, die Selbstbedienung einzuschr&auml;nken<br>\nEiner gestern ver&ouml;ffentlichten Statistik der HKP Group nach konnten die Spitzenmanager der 30 deutschen Dax-Unternehmen im letzten Jahr einen Einkommenszuwachs von durchschnittlich fast 14 Prozent verbuchen und kassieren damit so viel Geld wie noch nie zuvor. Der Top-Verdiener unter den Top-Verdienern ist mit 15,33 bis zu 40 Millionen Euro der SAP-Chef Bill McDermott, der alleine an &ldquo;Nebenleistungen&rdquo; 1,6 Millionen Euro bezieht. Wie viel er tats&auml;chlich f&uuml;r das Jahr 2016 ausbezahlt bekommen hat, soll erst in vier Jahren feststehen. Auf den Pl&auml;tzen zwei bis f&uuml;nf folgen ihm Daimler-Chef Dieter Zetsche, Heidelberg-Zement-Boss Bernd Scheifele, Postchef Frank Appel und der aus dem niederbayerischen Arnsbruck stammende Siemens-Vorstandsvorsitzende Josef K&auml;ser.<br>\nDie Entwicklung ist insofern bemerkenswert, als die Bundesregierung eigentlich versprochen hatte, dem von gro&szlig;en Teilen der Bev&ouml;lkerung als unbillig empfundenen Steigen der Managergeh&auml;lter Schranken zu setzen. Die dazu verabschiedete Pflicht zur Ver&ouml;ffentlichung scheint allerdings eher die gegenteilige Wirkung gehabt und vielen Konzernfunktion&auml;ren Vergleichsmaterial f&uuml;r das Fordern h&ouml;herer Bez&uuml;ge geliefert zu haben, wie unter anderem die S&uuml;ddeutsche Zeitung meint.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutsche-Spitzenmanager-verbuchen-fast-14-Prozent-Einkommenszuwachs-3664211.html?wt_mc=nl.tp-aktuell.taeglich%20\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Armut stagniert auf hohem Niveau<\/strong><br>\nArmutsbericht der Regierung belegt dringenden Handlungsbedarf<br>\nDie Bundesregierung wird in K&uuml;rze den 5. Armuts- und Reichtumsbericht vorlegen. Er belegt dringenden Handlungsbedarf: Deutschland bleibt ein gespaltenes Land. Einkommen und Verm&ouml;gen sind weiterhin extrem ungleich verteilt. Die Armut stagniert auf hohem Niveau.<br>\nManche Gruppen besonders h&auml;ufig von Armut betroffen<br>\nDie Zahlen sind alarmierend: Jede und jeder Sechste ist arm oder von Armut bedroht &ndash; und jedes f&uuml;nfte Kind. Erwerbslose, Alleinerziehende, ausschlie&szlig;lich geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte und LeiharbeiterInnen sind die Gruppen, die besonders h&auml;ufig von Armut betroffen sind. Ihre Armutsquoten liegen deutlich &uuml;ber der Armutsquote f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung insgesamt: (&hellip;)<br>\nArmutsbek&auml;mpfung: Das muss gemacht werden<br>\nDie aktuelle Ausgabe des DGB-Newsletters &ldquo;arbeitsmark aktuell&rdquo; (1\/2017) setzt sich intensiv mit dem Armutsbericht der Bundesregierung auseinander. Und: Der DGB macht Vorschl&auml;ge, wie sich Armut effektiv bek&auml;mpfen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++e0f8e446-1070-11e7-aec6-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Den 21-seitigen DGB-Newsletter &ldquo;arbeitsmarkt aktuell&rdquo; (1\/2017) k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++4f372222-1073-11e7-bb4f-525400e5a74a\">hier nachlesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&raquo;Es wird vom &ouml;ffentlichen Gut zur Handelsware&laquo;<\/strong><br>\nIn Griechenland wehrt sich die Bev&ouml;lkerung gegen Auflagen der &raquo;Troika&laquo;, Wasserwerke zu privatisieren. Gespr&auml;ch mit Monika von zur M&uuml;hlen (&hellip;)<br>\nWelche Folgen h&auml;tte eine Privatisierung?<br>\nWerden Wasserwerke privatisiert oder auch in solche &ouml;ffentlich-privaten-Partnerschaften &uuml;berf&uuml;hrt, so zeigt die Erfahrung aus verschiedenen L&auml;ndern, dass mit negativen Folgen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung zu rechnen ist. Es ist stets dasselbe Bild: Wasser, ein lebensnotwendiges Gut, wird den Profitinteressen internationaler Konzerne unterworfen, es wird teurer und gleichzeitig schlechter in der Qualit&auml;t.<br>\nIn Griechenland wird es zu &auml;hnlichen Konsequenzen kommen, insbesondere ist damit zu rechnen, dass noch bestehende soziale Regelungen abgeschafft werden: d.h. Rabatte auf den Wasserpreis in H&ouml;he von 50 Prozent f&uuml;r Arme und sogar kostenloser Zugang zum Wasser f&uuml;r die &Auml;rmsten wird es mit Sicherheit nicht mehr geben.<br>\nIn Griechenland sind es fast ausschlie&szlig;lich profitable Unternehmen, die weit unter Wert verschleudert werden und deren regelm&auml;&szlig;ige Gewinne nun dem Staat als Einnahme verlorengehen. Auch handelt es sich in der Regel um Monopole, wie auch im Fall der Wasserwerke, die in privater Hand nicht mehr dem &ouml;ffentlichen Interesse dienen und vor allem zur Profitsteigerung genutzt werden. Wasser wird so von einem &ouml;ffentlichen Gut zur Handelsware.<br>\nWelche Rolle spielt die Bundesregierung bei den Privatisierungsvorhaben?<br>\nDie Bundesregierung hat stets die Linie eines harten Sparkurses vertreten. Rentenk&uuml;rzungen und Steuererh&ouml;hungen und eben der Ausverkauf griechischen Staatsverm&ouml;gens gelten als Allheilmittel dieser &raquo;Reformpolitik&laquo;. Ein beispielloser Zusammenbruch der griechischen Wirtschaft und der Sozialsysteme, begleitet von wachsender Armut, Obdachlosigkeit und medizinischer Unterversorgung, wurde achselzuckend hingenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/307619.es-wird-vom-%C3%B6ffentlichen-gut-zur-handelsware.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schlager ja, G20-Demo nein?<\/strong><br>\nHamburger Senat stellt Heiligengeistfeld nicht zur Verf&uuml;gung<br>\nDer Hamburger Senat versucht mit verwaltungstechnischen Tricks, die Abschlusskundgebung der Gro&szlig;demonstration gegen den G20-Gipfel am 8. Juli in Hamburg zu verhindern. Wegen angeblicher Sanierungsma&szlig;nahmen k&ouml;nne das Heiligengeistfeld an diesem Tag nicht zur Verf&uuml;gung gestellt werden, hei&szlig;t es in einem Schreiben der Hamburger Wirtschaftsbeh&ouml;rde. F&uuml;r einen Schlagermove nur zwei Tage sp&auml;ter auf demselben Areal sieht die Beh&ouml;rde allerdings kein Problem.<br>\nWerner R&auml;tz, Attac-Vertreter im G20-Demob&uuml;ndnis, sagt dazu: &ldquo;Die Stadt Hamburg hat offensichtlich Schwierigkeiten damit, die Wahrnehmung von demokratischen Grundrechten zu gew&auml;hrleisten. Der billige Versuch, mit b&uuml;rokratischen Tricks das Versammlungsrecht auszuhebeln, wird scheitern. B&uuml;rgermeister Olaf Scholz und der Senat haben sich 20 hoch umstrittene Regierungschefs eingeladen. Damit stehen sie auch pers&ouml;nlich in der Pflicht, den notwendigen und berechtigten Protest zu erm&ouml;glichen.&rdquo;<br>\nAm 7. April wird es ein Gespr&auml;ch mit der Versammlungsbeh&ouml;rde bei der Hamburger Polizei geben. Auch sie hat bereits angek&uuml;ndigt, dass die angemeldeten Demonstrations-Routen &ldquo;nicht wie &hellip; geplant durchgef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nDas B&uuml;ndnis wird diesen massiven Angriff auf das Versammlungsrecht mit allen ihm zur Verf&uuml;gung stehenden politischen und juristischen Mitteln abwehren. Wir sind sicher: Die Demonstration am 8. Juli wird von der Moorweide zum Heiligengeistfeld gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/schlager-ja-g20-demo-nein\/\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Verschwunden in Deutschland<\/strong><br>\nDen M&auml;nnerstrich im Berliner Tiergarten gibt es schon lange. Neu ist, dass deutsche M&auml;nner hier mit jungen Fl&uuml;chtlingen ins Gesch&auml;ft kommen. Doch die Beh&ouml;rden geben sich ahnungslos. Die Berliner Polizei schreibt uns, ihr l&auml;gen keine Informationen &uuml;ber unbegleitete minderj&auml;hrige Fl&uuml;chtlinge in der Prostitution vor. (&hellip;)<br>\nDabei sind gerade die Minderj&auml;hrigen, die ohne ihre Eltern nach Deutschland gekommen sind, eine besonders verletzliche Gruppe. Immerhin 8000 sind verschwunden, von ihnen haben die Beh&ouml;rden jede Spur verloren.<br>\nDie Vermisstenzahlen sind seit Monaten konstant hoch. Und das, obwohl Jungen, die 18 Jahre alt werden, sofort aus der Statistik fallen. Das bayerische Landeskriminalamt r&auml;umt ein, dass gar nicht aktiv nach ihnen gesucht werde. Es ist das erste Mal, dass die Polizei so etwas zugibt. Die Menge an Vermisstenmeldungen habe die Beh&ouml;rden schlichtweg &uuml;berfordert. (&hellip;)<br>\nEine perfide Strategie der Drogenclans, minderj&auml;hrige Fl&uuml;chtlinge anzuwerben, sagt Andreas B&ouml;hl vom Bund deutscher Kriminalbeamter. Sie seien leichte Beute f&uuml;r die Hinterm&auml;nner, da leicht zu manipulieren. Mit fatalen Folgen: 2016 seien allein in Berlin fast ein Viertel aller minderj&auml;hrigen Dealer Fl&uuml;chtlinge gewesen, r&auml;umt die Polizei auf mehrmaliges Nachhaken ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/minderjaehrige-fluechtlinge-121.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> M&uuml;ssten sich nicht insbesondere das Bundesfamilienministerium und die kommunalen Jugend&auml;mter f&uuml;r diese Problematik &ndash; das Schicksal hier lebender minderj&auml;hriger Fl&uuml;chtlinge &ndash; interessieren? Vermutlich fehlt es auch hier an Geld und Personal. Die &bdquo;schwarze Null&ldquo; hat &ndash; leider &ndash; in zu vielen gesellschaftlichen Bereichen Vorrang.<\/em><br>\n<em>Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/versteckte-neuregelungen-zu-unbegleiteten-minderjaehrigen-schutzlos-im-erwachsenensystem\/\">Versteckte Neuregelungen zu unbegleiteten Minderj&auml;hrigen: Schutzlos im Erwachsenensystem?!<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Jemen: 90.000 Eins&auml;tze der Luftwaffe unter saudi-arabischer F&uuml;hrung<\/strong><br>\nEs ist eine unglaubliche Zahl: Saudi-Arabien soll seit offiziellem Beginn seiner milit&auml;rischen Intervention im Jemen vor zwei Jahren (26. M&auml;rz 2015) 90.000 Luftangriffe geflogen sein. Auf seinem Twitter-Account rechnet Haykal Bafana, der sich als &ldquo;G&auml;rtner, Denker und Anwalt&rdquo; beschreibt, diese Zahl auf t&auml;gliche Eins&auml;tze um. Er kommt auf 123 Eins&auml;tze pro Tag und einen Luftangriff jede 12 Minuten.<br>\nDas ist immens und wirft Zweifel auf. Die Nachricht von den 90.000 Luftangriffen findet sich als Retweet auf dem Kurznachrichtenkonto von Elijah J. Magnier, eines bekannten Analysten der Kriege und Konflikte im Nahen Osten. In seinen Lagebeurteilungen ist Magnier eine Quelle, auf die wegen seiner Kenntnisse und n&uuml;chternen, analytischen Sch&auml;rfe Verlass ist. Das bedeutet freilich nicht, dass jeder Tweet von au&szlig;en &uuml;berpr&uuml;ft ist und die Information &ldquo;belastbar&rdquo; ist.<br>\nImmerhin aber verweist der Tweet von den 90.000 saudischen Airstrikes auf eine offizielle, belastbare Quelle. Genannt hat die Zahl n&auml;mlich General Ahmed al-Asiri. Er ist Sprecher der von Saudi-Arabien gef&uuml;hrten Koalition im Jemen. Auf den englisch-sprachigen saudi-arabischen Nachrichtenseiten lie&szlig; sich dazu bei einer Schnellsuche keine Best&auml;tigung finden.<br>\nDoch taucht die Zahl in einem Bericht der Washington Times vom 17.M&auml;rz auf. Dort wird al-Asiri mit einer Aussage vom selben Tag zitiert, wonach die Koalition seit Beginn der Milit&auml;rintervention mehr als 90.000 Flugeins&auml;tze (i.O. &ldquo;sorties&rdquo;) verzeichnet. Wie viele Raketen oder Bomben bei diesen Eins&auml;tzen im Jemen losgeschickt wurden, sagte Asiri nicht. Er wandte sich laut Bericht allerdings gegen die Charakterisierung der Luftangriffe, wonach sie zu Verst&ouml;&szlig;en gegen Menschenrechten f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Jemen-90-000-Einsaetze-der-Luftwaffe-unter-saudi-arabischer-Fuehrung-3664713.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Amok und Abbildung<\/strong><br>\nEine Gesellschaft, die im Interesse des Konsums unentwegt den Narzissmus &shy;stimuliert, darf sich nicht wundern, wenn auch dessen destruktive Formen &shy;vermehrt zutage treten<br>\nEs ist kein neues Ph&auml;nomen: Nach spektakul&auml;ren Straftaten wird nicht etwa geschwiegen, sondern tage-, ja wochenlang aufgeregt geredet und gesendet. Kriminologen wissen seit langem, dass es in den Wochen nach solchen Akten oft zu einer H&auml;ufung &auml;hnlicher Straftaten kommt. So wird man auch das Londoner Attentat vom Mittwoch dieser Woche als Resonanzstraftat begreifen k&ouml;nnen, die vom Datum her auf die Br&uuml;sseler Anschl&auml;ge vor exakt einem Jahr, von der Art der Durchf&uuml;hrung &ndash; mit einem Auto als Waffe &ndash; auf die Attentate von Nizza und Berlin Bezug nimmt. Spektakul&auml;r werden solche Verbrechen allerdings erst durch ihre mediale Resonanz, wozu in j&uuml;ngster Zeit vor allem auch die sogenannten sozialen Medien beitragen. Der Amoklauf von M&uuml;nchen, bei dem am 22. Juli 2016 ein 18j&auml;hriger neun Menschen und sich selbst t&ouml;tete, hat daf&uuml;r ein aufschlussreiches und abschreckendes Beispiel geliefert. F&uuml;r eine Weile ist die jeweilige Tat die &raquo;Topstory&laquo;, Reporter und Kamerateams belagern die Elternh&auml;user der T&auml;ter, interviewen Nachbarn und ehemalige Mitsch&uuml;ler und wetteifern in dem Bem&uuml;hen, den vollen Namen des T&auml;ters in Erfahrung zu bringen und Fotos von ihm zu ergattern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/307756.amok-und-abbildung.html\">G&ouml;tz Eisenberg in der Jungen Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Macron-&Uuml;berl&auml;ufer: Sozialistischer Kandidat Hamon f&uuml;hlt sich verraten<\/strong><br>\nImmer mehr Sozialisten laufen in Paris zum unabh&auml;ngigen Pr&auml;sidentschaftskandidaten Emmanuel Macron &uuml;ber &ndash; und werden f&uuml;r ihn zum Problem<br>\nIst Emmanuel Macron ein verkappter &ldquo;Hollandist&rdquo;? Dieser Vorwurf politischer Gegner zur Rechten wie zur Linken erh&auml;lt Nahrung durch den Frontwechsel von Nahestehenden des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Fran&ccedil;ois Hollande zu dem &uuml;berraschenden Pr&auml;sidentschaftsfavoriten. Der prominenteste Fall ist Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian. Vor ihm hatten sich schon Parlamentspr&auml;sident Claude Bartolone und der fr&uuml;hrere Pariser B&uuml;rgermeister Bertrand Delano&euml; auf Macrons Seite geschlagen. Zahlreiche Abgeordnete wie Christophe Caresche oder Christophe Castaner haben sich seit langem dem parteilosen Ex-Wirtschaftsminister angeschlossen und nehmen zum Teil wichtige Posten im Wahlkampf-Organigramm des 39-j&auml;hrigen Kandidaten ein. Die Warnung der Sozialistischen Partei, bei den Parlamentswahlen im Juni die politische und technische Unterst&uuml;tzung durch den Parteiapparat zu verlieren, schlagen sie in den Wind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000054847885\/Macron-Ueberlaeufer-Sozialistischer-Kandidat-Hamon-fuehlt-sich-verraten\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das Verhalten der &bdquo;&Uuml;berl&auml;ufer&ldquo; erinnert stark an das Verhalten der &bdquo;Blairisten&ldquo; w&auml;hrend des Machtkampfs in der Labour Party. Benoit Hamon ist jedoch kein Jeremy Corbyn. Interessant ist in diesem Kontext auch, dass die SPD nicht offensiv zusammen mit dem Kandidaten ihrer Schwesterpartei PS Hamon Wahlkampf macht, sondern den &bdquo;unabh&auml;ngigen&ldquo; Macron hofiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-37581","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37581","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37581"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37581\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37584,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37581\/revisions\/37584"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37581"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37581"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}