{"id":3760,"date":"2009-02-11T09:56:06","date_gmt":"2009-02-11T08:56:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3760"},"modified":"2009-02-11T09:56:06","modified_gmt":"2009-02-11T08:56:06","slug":"hinweise-des-tages-829","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3760","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>Banker bedienen sich weiter<\/li>\n<li>Maschinenbau erwartet drastischen Produktionsr&uuml;ckgang<\/li>\n<li>Globale Jobvernichtung<\/li>\n<li>US-Investitionen: Deutschland l&auml;uft Osteuropa den Rang ab <\/li>\n<li>K&uuml;ndigungen leicht gemacht<\/li>\n<li>Der gro&szlig;e Keynes-Check <\/li>\n<li>USA pumpen 2000 Mrd. $ in die Wirtschaft &ndash; und die B&ouml;rsianer sind unzufrieden<\/li>\n<li>Die Finanzkrise &ndash; Ursachen und Folgen<\/li>\n<li>Stellungnahmen der Sachverst&auml;ndigen und Verb&auml;nde zum Konjunkturpaket II<\/li>\n<li>Je kranker, desto profitabler<\/li>\n<li>Politik knickt vor der Energielobby ein<\/li>\n<li>Eon &ndash; &uuml;ppige Dividende und Personalabbau<\/li>\n<li>Korruption wieder erlaubt<\/li>\n<li>Arbeits- und Frauenrechte im Discountgesch&auml;ft &ndash; Aldi-Aktionswaren aus China<\/li>\n<li>Die Bahn: Der &Uuml;berwachungsskandal ist Ausdruck neofeudalen Denkens<\/li>\n<li>Typisch EuGH: Keine Bedenken gegen Datenspeicherung<\/li>\n<li>Deutschland wieder Gro&szlig;macht<\/li>\n<li>Studienplatzvergabe: Noch nicht einmal eine &Uuml;bergangsl&ouml;sung<\/li>\n<li>Warum private Hochschulen, wenn es mit den &ouml;ffentlichen billiger geht<\/li>\n<li>Bauen mit Studiengeb&uuml;hren?<\/li>\n<li>Sozialquoten am Gymnasium? <\/li>\n<li>Manipulation frisst sich in die Medien ein<\/li>\n<li>Nachtr&auml;ge<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3760&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>UBS: Rekordverlust und Bonuszahlungen<\/strong><br>\nTrotz Verlust von 20 Milliarden Franken, wird die Bank 2,2 Milliarden Bonuszahlungen leisten und daf&uuml;r weitere 2.000 Stellen streichen<br>\nDie  UBS ist eine der Banken in Europa, die von den &ldquo;toxischen&rdquo; Papieren vom Subprime-Markt der USA fr&uuml;h und besonders heftig betroffen ist. Einst galt die Bank als sicheres Schweizer Institut. \n<p>Doch bei der UBS wollte man mit den ganz gro&szlig;en Hunden bellen, doch nun wurde man heiser und die Bank hat sich zu einem Problem f&uuml;r die gesamte Schweiz entwickelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/29\/29717\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p>Anmerkung AM: Auf Deutsch: Der Staat zahlt die Boni an die Mitarbeiter.<\/p>\n<p><strong>Genauso hier bei uns: 18,2 Mrd. an die Commerzbank. 2,2% davon wollen die Investmentbanker haben. Kein schlechter Schnitt, wenn man Miese gemacht hat:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Investmentbanker wollen Commerzbank verklagen<\/strong><br>\n400 Millionen Euro wurden garantiert, die wollen sie auch haben: Investmentbanker der Dresdner Kleinwort drohen dem neuen Eigent&uuml;mer Commerzbank mit Klagen &ndash; sollte diese versprochene Boni k&uuml;rzen. Die Bank hatte angek&uuml;ndigt, die Banker nach Leistung zu entlohnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,606699,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Bund hat insgesamt bisher schon 18,2 Milliarden &euro; f&uuml;r die Rettung der Commerzbank ausgegeben. Er hat zugleich 25 % plus eine Aktie an dieser Bank erworben. Jetzt r&auml;cht sich, dass der Bund sich nicht in die Gesch&auml;ftspolitik einmischen will, sonst m&uuml;sste er n&auml;mlich umgekehrt die Investmentbanker f&uuml;r ihr Versagen verklagen und nicht umgekehrt.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt: <\/em><\/p>\n<p><strong>Wut und Bitterkeit &uuml;ber Banker mit Bonus<\/strong><br>\nDie Emp&ouml;rung richtet sich vor allem gegen die Royal Bank of Scotland (RBS), die von ihrem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Sir Fred Goodwin derma&szlig;en vor die Wand gefahren wurde, dass sie in diesen Tagen einen Verlust f&uuml;r 2008 von fast 28 Milliarden Pfund ausweisen wird &ndash; der gr&ouml;&szlig;te Verlust eines Unternehmens in der britischen Geschichte.<\/p>\n<p>Ohne die 20 Milliarden Pfund Steuergelder, die der britische Staat als Eigenkapital in die Bank pumpte, k&ouml;nnte die RBS gar nicht mehr existieren. Zu 70 Prozent geht die Bank nun in Staatseigentum &uuml;ber &ndash; ein Symbol des Missmanagements im Bankensektor in Zeiten der ungebremsten Hausse. Und dennoch: trotz der Hilfe des Steuerzahlers und exorbitanter Verluste leistet die Bank dieser Tage Bonuszahlungen von 1 Milliarde Pfund f&uuml;r das vergangene Jahr. &bdquo;Da gab es vertragliche Verpflichtungen gegen&uuml;ber Mitarbeitern&ldquo;, r&auml;umte Finanzminister Alistair Darling z&auml;hneknirschend ein. Schlie&szlig;lich musste die staatliche &bdquo;UK Financial Investments Ltd (UKFI)&ldquo; des Treasury dieser Bonuszahlung zustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266\/Doc~E77AED95BB43C4362ACF34F2EB974F941~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu sollte man wissen:<\/strong><br>\nLaut einer Untersuchung der Beratung Tower Perrins zahlen lediglich 7 Prozent aller Banken in Deutschland, &Ouml;sterreich und der Schweiz keine Boni. In Deutschland hat bisher nur die HSH Nordbank die Boni f&uuml;r ihre Angestellten komplett gestrichen. Die Deutsche Bank dagegen sch&uuml;ttet f&uuml;r 2008 trotz eines Jahresverlustes von 3,9 Milliarden Euro weiterhin Boni aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/zahlen-solange-es-geht\/?type=98\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Maschinenbau erwartet drastischen Produktionsr&uuml;ckgang<\/strong><br>\nDie Wirtschaftskrise trifft den Maschinenbau mit voller Wucht: In der deutschen Schl&uuml;sselindustrie wird 2009 erstmals seit Jahren ein deutlicher Produktionsr&uuml;ckgang bef&uuml;rchtet &ndash; um satte sieben Prozent. 25.000 (der 975.000) Jobs sind bedroht, teilte der Branchenverband mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,606622,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Globale Jobvernichtung<\/strong><br>\nKrise ersch&uuml;ttert Arbeitsmarkt der f&uuml;hrenden Wirtschaftsm&auml;chte. Millionen Besch&auml;ftigten droht das berufliche Aus. Nun kommt eine zu Wochenbeginn ver&ouml;ffentlichte Studie der Pr&uuml;fungsgesellschaft KPMG zu dem Ergebnis, da&szlig; 43 Prozent der deutschen Unternehmen aufgrund der schlechten Auftragslage Arbeitspl&auml;tze abbauen werden. Nur neun Prozent aller deutschen Industriebetriebe planten Neueinstellungen. Damit d&uuml;rften die durch Lohndumping, Arbeitslosenschikanen und Deregulierung des Arbeitsmarktes errungenen &raquo;Erfolge&laquo; beim Abbau der offiziellen Erwerbslosigkeit bald Geschichte sein.&nbsp; Im Reich der Mitte sollen inzwischen 15 Prozent des 130-Millionen-Heeres der Wanderarbeiter ohne Arbeit sein. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) warnt in ihrem j&uuml;ngsten Bericht, da&szlig; aufgrund der Krise in der Peripherie des kapitalistischen Weltsystems zus&auml;tzliche 200 Million Menschen in &raquo;absolute Armut&laquo; abrutschen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/02-11\/041.php?print=1\">junge Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"upload\/pdf\/090129_hinw10.pdf\">ILO [PDF &ndash; 57 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>US-Investitionen: Deutschland l&auml;uft Osteuropa den Rang ab<\/strong><br>\nIn der Wirtschaftskrise wird Deutschland f&uuml;r viele US-Unternehmen der wichtigste Standort in Europa. Dagegen verlieren die jungen EU-Mitgliedstaaten im Osten an Bedeutung, wie eine Studie ergeben hat. Kurzfristig n&uuml;tzt das dem deutschen Arbeitsmarkt wenig &ndash; 41 Prozent der US-Unternehmen wollen Stellen abbauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,606438,00.html\">Manager Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Heuschrecken kommen wieder aus Osteuropa zur&uuml;ck. Ein so gut bestelltes Feld, wo der Steuerzahler f&uuml;r die Verluste haftet und die Arbeitnehmer mit niedrigen L&ouml;hnen gepresst und m&uuml;helos entlassen werden k&ouml;nnen, findet sich kaum sonst wo.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu den relativ m&uuml;helosen Entlassungen siehe:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>K&uuml;ndigung: Meist geht&rsquo;s ohne Rechtsstreit<\/strong><br>\nArbeitgeberk&uuml;ndigungen verlaufen nach wie vor weitgehend konfliktfrei. Lediglich bei einem geringen Teil der beendeten Arbeitsverh&auml;ltnisse flie&szlig;t eine Abfindung.<br>\nKritiker des K&uuml;ndigungsschutzgesetzes wollen die Schutzrechte f&uuml;r Arbeitnehmer weiter einschr&auml;nken. Zuletzt lockerte der Gesetzgeber den K&uuml;ndigungsschutz Ende 2004, indem er Betriebe mit weniger als zehn Besch&auml;ftigten davon ausnahm. Erkl&auml;rtes Ziel waren mehr Rechtssicherheit, Transparenz und Flexibilit&auml;t, um Hindernisse f&uuml;r Neueinstellungen abzubauen &ndash; allerdings ohne ersichtlichen Erfolg. Und zahlreiche empirische Studien aus den vergangenen zehn Jahren konnten keinen wesentlichen Einfluss des K&uuml;ndigungsschutzes auf die Schaffung neuer Besch&auml;ftigung zeigen.\n<ul>\n<li>K&uuml;ndigt der Arbeitgeber, kann der Betriebs- oder Personalrat dem widersprechen. Dies st&auml;rkt die Stellung des Gek&uuml;ndigten w&auml;hrend eines m&ouml;glichen K&uuml;ndigungsschutzprozesses. Im Vergleich zu 2001 ist der Anteil der Widerspr&uuml;che gestiegen, von 10 auf 18 Prozent.\n<\/li>\n<li>Die Klagequote hat sich bei Arbeitgeberk&uuml;ndigungen kaum ge&auml;ndert: In der Untersuchung 2001 betrug sie 11 Prozent, 2008 ein Prozent mehr.<\/li>\n<li>Nur konstant zehn Prozent bekamen bei der Beendigung ihres Arbeitsverh&auml;ltnisses eine Abfindung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_93464.html\">B&ouml;ckler Impuls 19\/2008<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Der gro&szlig;e Keynes-Check <\/strong><br>\nJohn Maynard Keynes feiert sein Comeback. In der Krise interveniert die Politik so stark in die Konjunktur wie schon lange nicht mehr. Aber wie viel Keynes steckt wirklich im Konjunkturpaket II? Das Handelsblatt hat f&uuml;hrende deutsche Keynsianer befragt. Und deren Antwort ist erstaunlich eindeutig Totgesagte leben l&auml;nger. Die Finanzkrise hat diese These auf bemerkenswerte Weise best&auml;tigt. John Maynard Keynes &ndash; in Deutschland hatten der &Ouml;konom und seine Lehre seit Jahrzehnten keine Konjunktur mehr. Doch seit klar ist, wie stark die hiesige Wirtschaft von der globalen Krise infiziert ist, stehen seine Ideen wieder im Fokus. Selbst die seit drei Jahrzehnten streng angebotsorientierten Wirtschaftsweisen haben eine Wende um 180 Grad hingelegt und der Regierung ein &uuml;ber Schulden finanziertes Konjunkturpaket dringend empfohlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/nachrichten\/der-grosse-keynes-check;2135677\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Es bewegt sich was. Wenn man sich aber mal &uuml;berlegt, was uns die ideologische Verblendung &uuml;ber 3 Jahrzehnte gekostet hat? Und wenn man noch zus&auml;tzlich bedenkt, dass wir die Verblendeten auf ihren Instituts- und Lehrst&uuml;hlen auch noch zum gr&ouml;&szlig;eren Teil mit Steuergeld bezahlt haben, dann verschl&auml;gt es einem die Sprache. Aber die Sinns, die Straubhaars, die Zimmermanns und wie sie alle hei&szlig;en m&ouml;gen, sind noch immer auf dem Posten. Sie &uuml;berwintern nur und werden alles tun, damit es so weitergeht, wie bisher. Die jetzt beschlossene Schuldenbremse, war nur der Anfang.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Wer zahlt am Ende die Zeche? <\/strong><br>\nTrotz eines aktuellen Verlustes von satten f&uuml;nf Milliarden Euro tr&auml;umt der Chef der Deutschen Bank schon wieder von 25 Prozent Rendite und mehr, denn so Josef Ackermann: &ldquo;Wenn wir es nicht tun, werden es andere tun.&rdquo; Die Politik jedenfalls wird ihn kaum daran hindern, das Roulette wieder neu anzuwerfen. <\/p>\n<p>F&uuml;r Flassbeck ist das das Entt&auml;uschendste. Er vermisst vern&uuml;nftige Vorschl&auml;ge, wie man Krisen &ndash; wie die aktuelle &ndash; k&uuml;nftig vermeiden will. Die Einrichtung einer so genannten Bad Bank h&auml;lt er f&uuml;r den falschen Weg. Damit w&uuml;rden &ldquo;die entschuldeten Banker wieder in die Freiheit entlassen, damit sie erneut ins Kasino gehen.&rdquo; Das k&ouml;nne nicht der Sinn der Sache sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,dt82z0t5oeiru5te~cm.asp\">plusminus<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Fast alle Argumente konnten Sie auf den NachDenkSeiten schon seit langem lesen. Dass der Saarl&auml;ndische Rundfunk dieses St&uuml;ck in das Programm der ARD gehoben hat, ist beachtlich und verdienstvoll.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>USA pumpen 2000 Mrd. $ in die Wirtschaft<\/strong><br>\nDas Rettungspaket der US-Regierung f&uuml;r den Finanzsektor nimmt gigantische Ausma&szlig;e an: Geplant ist eine neuartige Institution, die den Banken die faulen Papiere abkauft. Au&szlig;erdem will US-Finanzminister Geithner die Kreditvergabe anschieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:Geithner-Plan-USA-pumpen-2000-Mrd-%24-in-die-Wirtschaft\/472636.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em>Dazu: <\/em><\/p>\n<p><strong>Geithner mutiert zum B&ouml;rsenschreck<\/strong><br>\nDie Banken-Rettungspl&auml;ne des neuen US-Finanzministers sind an den New Yorker B&ouml;rsen verpufft. Anstatt erleichtert zu reagieren, gingen die Indizes steil auf Talfahrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/aktien\/marktberichte\/:US-B%F6rsenschluss-Geithner-mutiert-zum-B%F6rsenschreck\/472602.html?nv=cd-topnews\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das kann eigentlich nur bedeuten, dass die Wall Street immer noch nicht zufrieden ist. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Finanzkrise &ndash; Ursachen und Folgen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/nibis.ni.schule.de\/~dvpb-nds\/PU\/2_2008\/Grunert.pdf\">&bdquo;Politik unterrichten&ldquo; [PDF &ndash; 168 KB]<\/a>\n<p><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Wir werden von der Politiklehrerin B.W. darauf aufmerksam gemacht. Sie schreibt dazu u.a.: &bdquo;Darf ich Sie bei dieser Gelegenheit auf einen wirklich hervorragenden Aufsatz in der Zeitschrift &ldquo;Politik unterrichten&rdquo; aufmerksam machen? Der Aufsatz zu den Ursachen und den Folgen der Finanzkrise stammt zwar schon von Ende letzten Jahres, hat meiner Meinung nach aber wesentliche Vorz&uuml;ge gegen&uuml;ber den meisten anderen Beitr&auml;gen zum gleichen Thema: Erstens ist er &auml;u&szlig;erst kenntnisreich und trotzdem verst&auml;ndlich geschrieben (eine wirklich seltene Kombination); ich habe nach dem Lesen zum ersten Mal so richtig verstanden, was z. B. ein CDO oder CDS ist. Zweitens greift er nicht auf irgendeine &ldquo;Geldschwemmen&rdquo;- These zur&uuml;ck, sondern erkl&auml;rt die Finanzkrise aus der Deregulierung, dem Verbriefungsprozess (Umformung von Krediten in Wertpapiere) und &ndash; vielleicht besonders interessant &ndash; den massiven globalen Ungleichgewichten. Danach ist also die Finanzkrise alles andere als ein &ldquo;eine amerikanische Angelegenheit&rdquo; (Peer Steinbr&uuml;ck). Eigentlich m&uuml;sste der Artikel ganz auf Ihrer Linie liegen.&ldquo;<\/p>\n<p>Der Artikel ist wirklich sehr hilfreich. Vielleicht immer noch ein bisschen zu sehr mit den Krisenursachen in den USA besch&auml;ftigt und weniger bezogen auf die Krisensymptome bei uns, wie sie zum Beispiel an der Aktienspekulation und beim Versuch der Gr&uuml;ndung einer Bad Bank schon im Jahr 2003 sichtbar wurde.<\/p><\/li>\n<li><strong>Stellungnahmen der Sachverst&auml;ndigen und Verb&auml;nde zum Konjunkturpaket II<\/strong><br>\nF&uuml;r interessierte Leser empfehlen wir vor allem auch die Stellungnahme von Heiner Flassbeck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/ausschuesse\/a08\/anhoerungen\/beschaeftigung\/stellungnahmen.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 3,4 MB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Je kranker, desto profitabler<\/strong><br>\nKonsequenzen des neuen Finanzausgleichs bei Krankenkassen\n<p>Ein Gespenst geht um im deutschen Gesundheitswesen. Glaubt man den Schlagzeilen, f&uuml;r die &Auml;rztevertreter und auch Krankenkassenfunktion&auml;re sorgen, jagt das Gespenst Kranke in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das Gespenst sammelt Kranke. Schlimmer noch: Es sorgt daf&uuml;r, dass aus gesunden Versicherten eine m&ouml;glichst kranke Kassen-Klientel wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/hintergrundpolitik\/917654\/\">DLF<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&Ouml;kostrom entt&auml;uscht Gr&uuml;ne<\/strong><br>\nJe mehr Windr&auml;der, desto besser f&uuml;r die Umwelt &ndash; dieses Mantra ger&auml;t ins Wanken. Schuld ist die EU-Klimapolitik: Sie sorgt daf&uuml;r, dass Solar- oder Windenergie kein Gramm CO2 einsparen. \n<p>Die deutschen &Ouml;koenergiefirmen haben eine gigantische Erfolgsgeschichte hingelegt. Rund 15 Prozent des Stroms stammen mittlerweile aus Solar-, Wind- oder Biomasseanlagen, fast 250.000 Menschen arbeiten in der Branche, der Umsatz pro Jahr: 35 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Einziger Haken: Das Klima hat nichts davon &ndash; neue Windr&auml;der oder Solarzellen sparen kein einziges Gramm CO2 ein.<\/p>\n<p>Schuld daran ist ausgerechnet die Klimapolitik der Europ&auml;ischen Union: Denn der EU-weite Emissionshandel legt die Gesamtmenge an CO2 fest, die Stromkonzerne und Industrie aussto&szlig;en d&uuml;rfen (siehe Kasten). Und diese Menge ist unver&auml;nderlich &ndash; egal wie viele Windr&auml;der errichtet werden.<\/p>\n<p>Experten wissen um diesen Zusammenhang schon l&auml;nger, der breiten &Ouml;ffentlichkeit ist er allerdings kaum bekannt. Auch Bundestagsabgeordnete diskutieren die Frage hinter vorgehaltener Hand, doch politische Konsequenzen mag niemand daraus ziehen (&hellip;)<\/p>\n<p>Aber warum muss das so sein? Lassen sich die beiden Klimaschutz-Instrumente wirklich nicht vereinen?<\/p>\n<p>Theoretisch schon. Dazu m&uuml;sste aber die Gesamtmenge der zur Verf&uuml;gung stehenden CO2-Rechte variabel angepasst werden. Das hei&szlig;t: Sobald ein neues Windrad errichtet wird, m&uuml;sste der Staat Zertifikate vom Markt nehmen. Nur so lie&szlig;e sich ein echter Klimaeffekt erzielen.<br>\nPolitiker knicken vor Industrie ein.  <\/p>\n<p>Tats&auml;chlich gab es &auml;hnliche &Uuml;berlegungen unter Rot-Gr&uuml;n schon einmal. Das von J&uuml;rgen Trittin (Gr&uuml;ne) gef&uuml;hrte Umweltministerium wollte damals die EEG-Strommengen aus dem CO2-Handel herausrechnen. Durchgesetzt hat sich aber Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) mit der nun geltenden, industriefreundlichen Regelung. Unterst&uuml;tzt wurde er von den gro&szlig;en Stromkonzernen, die m&ouml;glichst viele CO2-Zertifikate f&uuml;r sich reklamiert hatten.<\/p>\n<p>Und warum wird daran heute nichts ge&auml;ndert? <\/p>\n<p>Ein SPD-Insider gibt aber noch eine Erkl&auml;rung: &ldquo;Die Politik hat sich mit gewissen Dingen abgefunden. Es gibt nun mal wirtschaftliche Interessen.&rdquo; W&uuml;rde der Staat den Konzernen ihre einmal zugeteilten Zertifikate wieder wegnehmen, dann h&auml;tte dies einen Aufschrei zur Folge.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,606532,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A:<\/strong> Eine unsinnigere &Uuml;berschrift konnte man wohl kaum w&auml;hlen. Nicht der &Ouml;kostrom entt&auml;uscht, sondern schrecklich ist, dass sich die Politik in Deutschland und auf der EU-Ebene zum Handlanger der Energielobby machen l&auml;sst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Erb&auml;rmlich<\/strong><br>\nDie Debatte &uuml;ber die Dividendenpause deutscher Unternehmen interessiert Deutschlands gr&ouml;&szlig;ten Energiekonzern Eon nicht. Im Gegenteil: Dank &uuml;ppig sprudelnder Gewinne sollen die Aktion&auml;re mit einer um zehn Prozent erh&ouml;hten Rekorddividende verw&ouml;hnt werden. Doch auch der Strom- und Gasriese sp&uuml;rt die Krise und will Kosten sparen. Seine einfache wie erb&auml;rmliche Antwort: Personalabbau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1673247&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Bahn, Telekom, Post, Eon, erinnern sie sich? Gut, Eon klingt neu, aber wie steht&rsquo;s mit VIAG (noch fr&uuml;her Bayernwerk, Bewag, Bawag u.a.) und VEBA (fr&uuml;her u.a. Preussen Elektra)? Das waren einmal alle Institutionen, die die Grundversorgung der Bundesrepublik Deutschland garantierten. Das waren die Zeiten, als die Auffassung vorherrschte, dass diese Versorgung der Daseinsvorsorge diente und ergo kein Tummelplatz f&uuml;r Privatinteressen sein durfte. Aber wir sind belehrt worden &ndash; wirklich &bdquo;wir&ldquo;? &ndash; dass alles, was des Staates ist, ineffizient und teuer ist oder sich halt mit den Prinzipien einer freien Marktwirtschaft nicht vertr&auml;gt. Nachdem die Banken und Rechtsanw&auml;lte an der Privatisierung gut verdient haben, manch ein Politiker, der diese Umstrukturierungsphase begleitet hat, einen sch&ouml;nen Neben- bzw. Altersjob erhielt, kam die n&auml;chste Phase. Wir, das Volk bzw. dessen Vertreter, mussten &uuml;berzeugt werden, dass grenz&uuml;berschreitende Monopole die beste und g&uuml;nstigste Versorgung bieten. Oder geben wir einem der Chefs dieser Monopole, z.B. Herrn Bernotat (Eon) das Wort: &ldquo;Die Politik kann &hellip; nicht l&auml;nger ignorieren, dass Europa gro&szlig;e, leistungsf&auml;hige und integrierte Energiekonzerne braucht, die eine sichere Versorgung gew&auml;hrleisten.&rdquo; (Handelsblatt, 09.02.2009) Klingt wohlgesetzt und &uuml;berzeugend. Ein bisschen verschwommen, aber wir haben es auch klarer: &ldquo;Gerade in Deutschland stellt sich doch gerade jetzt die Frage, ob wir beim Gas die Fehler wiederholen, die wir beim &Ouml;l schon gemacht haben. Anders als fast alle europ&auml;ischen L&auml;nder verf&uuml;gt Deutschland &uuml;ber kein &Ouml;lunternehmen, das auf dem Weltmarkt eine Rolle spielt. Die Politik sollte deshalb die leistungsf&auml;higen deutschen Gaskonzerne erhalten und eher st&auml;rken, statt zu schw&auml;chen. Wettbewerb im Kleinstma&szlig;stab l&ouml;st jedenfalls keine Probleme bei der weltweiten Beschaffung von &Ouml;l und Gas&rdquo; Das mit den &Ouml;lunternehmen, die Deutschland (!) nicht besitzt, klingt gut. Leider hat es die Deutsche Petroleum-Aktiengesellschaft nicht geschafft. Und dann die wirklich sch&ouml;ne Feststellung: &ldquo;Regierungen k&ouml;nnen schlie&szlig;lich kein Gas importieren&rdquo;. H&ouml;chsten exportieren, f&auml;llt einem da spontan ein, aber halt: Herr Putin ist ein Antidemokrat, bei dem ist alles m&ouml;glich. &ndash; Aber wenn ich den Text so lese, fr&uuml;her war das doch anders. Komisch, fr&uuml;her konnte die Regierung das irgendwie und es war auch viel billiger und es waren auch viel mehr Leute in Lohn und Brot. Aber wahrscheinlich verstehen wir das einfach nicht. Also lassen wir noch einmal Herrn Bernotat ran: &ldquo;Inzwischen m&uuml;ssen auch wir genauer hinschauen, welche Kosten wo entstehen und warum sie entstehen, ob wir nach den zahlreichen Akquisitionen schlank genug organisiert sind, wie wir Prozesse vereinfachen k&ouml;nnen, ob es Doppelarbeit gibt. Da schaut man sich das gesamte Unternehmen an, von der Erzeugung &uuml;ber die Netze bis zu Vertrieb und Verwaltung. Wir wollen &uuml;berall effizienter werden, das erwarten unsere Kunden und Aktion&auml;re.&rdquo; Mein Gott daran hatte ich gar nicht gedacht: &bdquo;Wir&ldquo; die Aktion&auml;re. Nat&uuml;rlich freuen &bdquo;wir&ldquo; uns auf die Dividendenerh&ouml;hung.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Zuk&auml;ufe kommen Eon teuer zu stehen<\/strong><br>\nWertberichtigungen in den USA, Spanien, Italien und Frankreich f&uuml;hren zu einem Gewinnr&uuml;ckgang des Konzerns. Personalabbau ist nicht ausgeschlossen. Keine Einschr&auml;nkung hingegen f&uuml;r Investoren: Die Dividende wird sogar noch kr&auml;ftig gesteigert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/:Milliarden-Abschreibungen-Zuk%E4ufe-kommen-Eon-teuer-zu-stehen\/472322.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Parteien wollen Spendenregeln f&uuml;r Bundestagsabgeordnete lockern &ndash; Korruption wieder erlaubt<\/strong><br>\nUnion, SPD und FDP sollen sich in der Rechtsstellungskommission des Bundestags f&uuml;r eine Lockerung der Spendenregeln f&uuml;r Bundestagsabgeordnete ausgesprochen haben. Laut Teilnehmern soll ein Entwurf der Bundestagsverwaltung, der dem ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ exklusiv vorliegt, in dem Gremium auf breite Zustimmung gesto&szlig;en sein. Darin hei&szlig;t es: &bdquo;Geldwerte Zuwendungen f&uuml;r Reisen in Aus&uuml;bung des Mandats gelten nicht als Spenden.&ldquo; Somit k&ouml;nnten Abgeordnete k&uuml;nftig Zuwendungen &ndash; auch von Unternehmen in Staatshand &ndash; in unbegrenzter H&ouml;he annehmen, ohne dass dies ver&ouml;ffentlicht werden m&uuml;sste. Auch &bdquo;Zuwendungen zur Teilnahme an Veranstaltungen zur politischen Information&ldquo; oder &bdquo;als Repr&auml;sentanten des Deutschen Bundestags&ldquo; sollen nach dem Entwurf k&uuml;nftig nicht mehr als Spenden gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/presse\/-\/id=1197424\/nid=1197424\/did=4487602\/k5yl6p\/index.html\">Report Mainz<\/a><\/li>\n<li><strong>Arbeits- und Frauenrechte im Discountgesch&auml;ft &ndash; Aldi-Aktionswaren aus China<\/strong><br>\n&bdquo;Heute ver&ouml;ffentlicht das S&Uuml;DWIND-Institut eine neue Studie &uuml;ber die Arbeitsbedingungen in Zulieferbetrieben des Aldi-Konzerns. Die Recherchen in chinesischen Betrieben, die Aktionswaren f&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten deutschen Discounter herstellen, deckten massive Missst&auml;nde auf&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.suedwind-institut.de\/downloads\/2009-02_SW_ALDI-Studie-2.pdf\">S&Uuml;DWIND Institut f&uuml;r &Ouml;konomie und &Ouml;kumene [PDF &ndash; 2,2 MB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Der S&uuml;ndenbock<\/strong><br>\nNein, der gro&szlig;e Befreiungsschlag ist das nicht. Der erste Zwischenbericht zur Schn&uuml;ffel-Aff&auml;re, den die Bahn jetzt endlich Parlament und Regierung vorgelegt hat, bringt Vorstandschef Hartmut Mehdorn weiter in Bedr&auml;ngnis. \n<p>Die Konzernspitze beteuert zwar, den Daten- und Aussp&auml;hskandal vollst&auml;ndig aufkl&auml;ren zu wollen. Doch was bereits an erschreckenden Fakten auf dem Tisch liegt und vom Konzern einger&auml;umt werde musste, reicht f&uuml;r mehr als einen Rausschmiss. Sogar Straftaten im direkten Umfeld des Bahnchefs werden jetzt nicht mehr ausgeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/1673311_Der-Suendenbock.html\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der &Uuml;berwachungsskandal bei der Bahn ist gewiss schlimm, aber was Mehdorn mit seinem Privatisierungs- und B&ouml;rsenwahn mit der Bahn getrieben hat, h&auml;tte seinen Rauswurf schon viel fr&uuml;her gerechtfertigt. Die Bespitzelung der Bahnmitarbeiter ist Ausdruck einer F&uuml;hrungskultur die mit Mehdorn Einzug gehalten hat. Er setzt seine Ziele ohne R&uuml;cksicht auf Recht und Moral und vor allem auch ohne R&uuml;cksicht auf die Interessen der Menschen, seien es Bahnmitarbeiter oder Bahnkunden durch. Mehdorn ist ein typisches Beispiel f&uuml;r das neo-feudale Denken, dass einen Gro&szlig;teil der Manager bestimmt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>EuGH: Keine Bedenken gegen Datenspeicherung<\/strong><br>\nSchlappe auch f&uuml;r deutsche Kritiker: Irland ist mit seiner Klage gegen die umstrittene Speicherung von Telefon- und Internetverbindungen gescheitert. Der Europ&auml;ische Gerichtshof h&auml;lt den Binnenmarkt als Rechtsgrundlage f&uuml;r ausreichend.\n<p>Das umstrittene Gesetz sei auf korrekter Rechtsgrundlage erlassen worden, teilte der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) am Dienstag in Luxemburg mit. Nach der Richtlinie sind Europas Telefon- und Internetanbieter verpflichtet, s&auml;mtliche Verbindungsdaten f&uuml;r mindestens sechs Monate zu speichern. Zu Datenschutzfragen und anderen inhaltlichen Aspekten der Richtlinie &auml;u&szlig;erten sich die Richter nicht. <\/p>\n<p>Der Ministerrat hatte die Richtlinie 2006 auf Grundlage der Binnenmarktgesetzgebung erlassen, der den Unternehmen in der EU die gleichen Rahmenbedingungen garantiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/technik\/medien_internet\/:EuGH-Urteil-Keine-Bedenken-gegen-Datenspeicherung\/472454.htm\">FTD<\/a>l <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Hauptsache gleiche Rahmenbedingungen und der Wettbewerb wird nicht verzerrt. Mit dieser Argumentation w&auml;re es europarechtlich auch zul&auml;ssig, wenn der Datenschutz &uuml;berall gleich ganz aufgehoben w&uuml;rde &ndash; auch damit w&auml;re Wettbewerbsgleichheit hergestellt. Ein Beispiel mehr, dass der Europ&auml;ische Gerichtshof und der &bdquo;Binnenmarkt&ldquo; blind ist, f&uuml;r etwas anderes als die liberalen Wirtschaftsrechte.<\/em><\/p>\n<p>Der Bundesbeauftragte f&uuml;r Datenschutz, Peter Schaar, erkl&auml;rte, er halte eine Pr&uuml;fung der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der deutschen Regelungen zur Speicherung weiterhin f&uuml;r erforderlich: &ldquo;Die anlass- und verdachtslose millionenfache Vorratsdatenspeicherung stellt einen schwerwiegenden, nicht zu rechtfertigenden Eingriff in das grundrechtlich gesch&uuml;tzte Fernmeldegeheimnis dar.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/vorratsdatenspeicherung110.html\">Tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Gro&szlig;macht Deutschland<\/strong><br>\nEine einflussreiche Organisation der Berliner Au&szlig;enpolitik erkl&auml;rt Deutschland zur &ldquo;Gro&szlig;macht&rdquo; und fordert ein offensiveres Auftreten zugunsten deutscher Interessen. Die Bundesrepublik &uuml;be &ldquo;entscheidenden Einfluss&rdquo; im weltweit bedeutendsten Staatenbund, der Europ&auml;ischen Union, aus und erf&uuml;lle auch sonst alle Bedingungen f&uuml;r eine globale Spitzenposition, hei&szlig;t es in einem j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichten &ldquo;Policy Paper&rdquo; der Hamburger K&ouml;rber-Stiftung. Dennoch leide das Land &ldquo;an einem Minderwertigkeitskomplex&rdquo; und lasse es &ldquo;am Willen&rdquo; zu entschiedenerem Auftreten fehlen. Insbesondere die milit&auml;rischen Aktivit&auml;ten Berlins blieben hinter den Erfordernissen zur&uuml;ck und m&uuml;ssten ausgebaut werden. Osteurop&auml;ische Stimmen, die vor erneutem deutschem Hegemonialstreben warnten, seien &ldquo;total isoliert&rdquo; und d&uuml;rften nicht ernst genommen werden. Das neue &ldquo;Policy Paper&rdquo; erscheint in englischer Sprache und richtet sich vor allem an ein ausl&auml;ndisches Publikum, das unter anderem auf deutsche Absetzbewegungen gegen&uuml;ber den USA vorbereitet wird. Die K&ouml;rber-Stiftung verf&uuml;gt &uuml;ber exzellente Kontakte in au&szlig;enpolitisch bedeutende Apparate innerhalb und au&szlig;erhalb Deutschlands.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57463\">German-Foreign-Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Studienplatzvergabe: Nicht einmal eine &Uuml;bergangsl&ouml;sung<\/strong><br>\nZufrieden k&ouml;nnen die Studienplatzbewerber mit der jetzt getroffenen Absprache zur Studienplatzvergabe nicht sein. Zwar soll ein &Uuml;bergangsverfahren das schlimmste Durcheinander verhindern, doch das alles kommt viel zu sp&auml;t. Nach Jahren des Streites hatte Bundesbildungsministerin Schavan (CDU) das Fraunhofer-Institut f&uuml;r Rechnerarchitektur und Softwaretechnik beauftragt, die Anforderungen f&uuml;r einen internetgesch&uuml;tzten Datenabgleich zwischen Hochschulen und Bewerbern festzulegen. Das Computersystem soll bei der Zentralstelle f&uuml;r die Vergabe von Studienpl&auml;tzen (ZVS) in Dortmund installiert werden und Doppeleinschreibungen verhindern.\n<p>In einem Jahr ist das komplizierte Computersystem nicht mehr fertigzustellen. Ob es am Ende etwas bewirken wird, h&auml;ngt davon ab, ob sich die Hochschulen daran beteiligen. Die bisherigen Serviceverfahren sind daran gescheitert, dass nur ein Bruchteil der Hochschulen beim Datenabgleich der Bewerbungen, und der vergebenen Studienpl&auml;tze mitmachten. Angesichts ihrer Selbst&auml;ndigkeit k&ouml;nnen sie dazu nicht gezwungen werden, auch nicht durch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK).<\/p>\n<p><strong>Die allm&auml;hliche Entmachtung der ZVS begann schon im Jahre 2004 <\/strong><br>\nAusgerechnet im Jahr der doppelten Abiturientenjahrg&auml;nge (2010\/2011) soll das neue Serviceverfahren zum ersten Mal erprobt werden &ndash; mit ungewissem Ausgang. Niemand kann daf&uuml;r garantieren, dass pl&ouml;tzlich klappt, was jahrelang misslang. Jedenfalls blieben durch Mehrfachbewerbungen und Doppeleinschreibungen ausgerechnet die begehrtesten Studienpl&auml;tze in Mangelf&auml;chern frei. <strong>Die Kultusministerkonferenz (KMK) spricht von 10 bis 15 Prozent frei bleibender Studienpl&auml;tze mit Numerus Clausus.<\/strong> In Nachr&uuml;ckverfahren (gerade in Medizin) erhielten Studienplatzbewerber h&auml;ufig erst im November eine Zulassung, so dass sie kaum noch imstande waren, dem laufenden Semester zu folgen. Abiturienten und Eltern k&ouml;nnen diese Zust&auml;nde nicht fassen, wird ihnen doch gleichzeitig eine Steigerung der Akademikerquote als h&ouml;chstes Ziel vor Augen gef&uuml;hrt.<\/p>\n<p>Die Leidtragenden sind die Studienplatzbewerber &ndash; und ihnen ist gleichg&uuml;ltig, ob die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), die L&auml;nder, die Zentralstelle f&uuml;r die Vergabe von Studienpl&auml;tzen (ZVS) oder gar die Bundesbildungsministerin f&uuml;r diesen Wildwuchs verantwortlich sind. Angesichts dieses f&ouml;deralen Trauerspiels w&uuml;nschen sie und ihre Eltern inzwischen schon die alte ZVS zur&uuml;ck, weil sie wenigstens funktionierte, ganz gleich wie &uuml;berzeugend ihre Vergabekriterien (Wohnort, Abiturdurchschnitt und Soziales) auch erschienen.<\/p>\n<p><strong>&bdquo;Ein Bundesgesetz ist die Ultima Ratio&ldquo;<\/strong><br>\nSchavan k&uuml;ndigte an, dass sie innerhalb der n&auml;chsten vier Wochen Hochschulrektoren aus allen 16 L&auml;ndern einladen will, um gemeinsam mit L&auml;ndervertretern, dem Fraunhofer-Institut und der ZVS weitere Einzelheiten zu besprechen. Die vor allem von SPD-Vertretern erhobenen Forderung nach einem Bundesgesetz zur Hochschulzulassung, das in Schavans Zust&auml;ndigkeit fiele und durchaus mit L&auml;ndergesetzgebungen flankiert werden k&ouml;nnte, wies sie zur&uuml;ck. &bdquo;Ein Bundesgesetz ist die Ultima Ratio&ldquo;, sagte Schavan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E8FFCF79BF2474B7DBB4F9AE0B6465444~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Chaos geht also weiter, obgleich die ZVS schon ein computergest&uuml;tztes Serviceverfahren ausgearbeitet hat. Die Hochschulrektorenkonferenz und mit ihr die Hochschulen blocken. Ihnen kann es nur Recht sein, wenn die Hochschulen nicht aufgef&uuml;llt werden.<\/em><\/p>\n<p>So sieht also die Wirklichkeit der &bdquo;entfesselten Hochschulen&ldquo; aus und so versagt der Wettbewerbsf&ouml;deralismus einmal mehr. Und das Bundesbildungsministerium k&ouml;nnte man nebst Ministerin gleich einsparen. Die Eltern und die Abiturienten lassen sich dieses Versagen offenbar einfach bieten.<br>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Freiwillige Selbstaufgabe<\/strong><br>\nF&uuml;r private Sponsoren sind staatliche Hochschulen mindestens so attraktiv wie private Hochschulen. Zu dieser Entwicklung hat nicht zuletzt das Studiengeb&uuml;hrenmodell der Privatuniversit&auml;t Witten-Herdecke beigetragen.\n<p>Warum sollte ein Unternehmer das Risiko und die Kosten einer privaten Gr&uuml;ndung auf sich nehmen, wenn ein zu 95&nbsp;Prozent staatlich finanziertes System von der Politik auf dem Silbertablett serviert wird? Das ist sowohl effizienter als auch kosteng&uuml;nstiger, schlie&szlig;lich l&auml;sst sich die &ouml;ffentlich finanzierte Infrastruktur gleich mit nutzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2009\/06\/32616.html\">Jungle World<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&Auml;rger an der Uni des Saarlandes: Bauen mit Studiengeb&uuml;hren?<\/strong><br>\nDass Studiengeb&uuml;hren zweckentfremdet werden, ist nichts wirklich Neues. Dass aber Studiengeb&uuml;hren genutzt werden sollen, um ein Geb&auml;ude aufzustocken, war bisher noch nicht da. F&uuml;r den Hochschulbau sollten ausschlie&szlig;lich Bund und L&auml;nder aufkommen. Nebenbei bemerkt ist gerade durch das Konjunkturpaket des Bundes mehr Geld f&uuml;r den Hochschulbau da. Trotzdem will der Rektor der Uni des Saarlandes offenbar mit Studiengeb&uuml;hren bauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-856-gebuehren-bau.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Z&ouml;llner will Zugang zum Gymnasium erschweren<\/strong><br>\nWegen des Abiturs nach zw&ouml;lf Jahren ist der Leistungsdruck an Gymnasien besonders hoch. Schulsenator Z&ouml;llner stellt daher deren Aufnahmekriterien zur Diskussion.<br>\nDie Sozialquote beim &Uuml;bergang auf die weiterf&uuml;hrenden Schule ist wieder auf der Tagesordnung. Bildungssenator J&uuml;rgen Z&ouml;llner (SPD) empfiehlt in seinem mit Spannung erwarteten Vorschlag zur Strukturreform: &ldquo;Um der sozialen Segregation entgegenzuwirken, sollte die Frage einer Quotierung nach sozialen Kriterien diskutiert werden&rdquo;. Der Senat wird sich an diesem Dienstag mit dem Reformpapier besch&auml;ftigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Landespolitik-Juergen-Zoellner-Schule-Schulreform;art124,2727346\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Was nicht passt, wird passend gemacht<\/strong><br>\nDie Grenzen zwischen Borderline-Journalismus und Medienmanipulation sind flie&szlig;end. Tom Kummer erfand Interviews mit Hollywood-Stars und verkaufte sie an das SZ-Magazin &ndash; die Interviews waren zweifelsohne literarisch wertvoll und spannend; ob ausgedacht oder authentisch, wen interessiert es? Interessanter war da schon der Fall Michael Born. Born inszenierte Dokumentarfilme und verkaufte sie an Stern-TV. In einem seiner Filmbeitr&auml;ge werden beispielsweise indische Kinder gezeigt, die Teppiche n&auml;hen &ndash; angeblich Sklavenarbeiter, deren schmutzige Ware in den IKEA-M&auml;rkten verkauft wird. Die Bilder waren gestellt, von Born inszeniert. Angeblich hatte er aus erster Hand Informationen &uuml;ber Kinder, die in Sklavenarbeit Teppiche kn&uuml;pfen, aber keine Bilder. Da half er halt nach. &Auml;hnlich kreativ ging der britische TV-Journalist Robert Moore im Januar dieses Jahres vor, als er einen herzzerrei&szlig;enden Filmbeitrag &uuml;ber frierende Bulgaren drehte, die Opfer des Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine seien. Der kleine aber feine Unterschied: Moore ist ein renommierter Journalist. Er ist Europa-Korrespondent f&uuml;r ITN, einen der gr&ouml;&szlig;ten Nachrichtenanbieter der Welt, zu dessen Kunden unter anderen ITV und Channel 4, zwei gro&szlig;e britische TV-Sender, und auch CNN z&auml;hlen. Zuvor war Moore Washington-Korrespondent von ITN\/ITV, er ist somit kein unbekannter freischaffender Contentlieferant, wie Kummer oder Born, sondern einer der bekanntesten britischen TV-Korrespondenten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/482\/was-nicht-passt-wird-passend-gemacht\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><strong>Nachtrag zum Eintrag <a href=\"?p=3758%20\">Schuldenbremse vom 10.2.<\/a><\/strong>\n<p>Dazu erreichte uns ein Hinweis von E.H.: Erg&auml;nzen m&ouml;chte ich noch, dass ein Teil der Poliker (CDU und FDP), die das Grundgesetz mit dieser Schuldenfalle bereichern wollen, gleichzeitig Steuersenkungen propagieren. Am Schluss kommt noch Schulgeld f&uuml;r arme Familien heraus, &auml;rmlich, erb&auml;rmlich. <\/p>\n<p>Verst&auml;ndlich und aus einem Schliff w&auml;re ein Konzept, bei dem man eine sog. Schuldenbremse, g&uuml;ltig nur in (echten) Boomphasen, anstrebt und im Gegenzug <\/p>\n<ul>\n<li>sofort die Verm&ouml;genssteuer wieder einf&uuml;hrt,<\/li>\n<li>die gerade vermurkste Erbschaftssteuer ver&auml;ndert und<\/li>\n<li> den ESt-Spitzensteuersatz auf mind. 50 % erh&ouml;ht.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Nachtrag zu Hinweis Ziffer 5 vom 9.2. <a href=\"?p=3753\">&bdquo;Wessen Hand war das?&ldquo;<\/a><\/strong><br>\nRoger Strassburg, ein in Deutschland lebender Amerikaner: Eine Stelle nervt &hellip; gewaltig: die M&auml;r der Umstellung auf kapitalgedeckte Rente in den USA. Der Autor mag ja vieles gut recherchiert und richtig geschrieben haben, aber wer schreibt, dass die Rente in den USA auf Kapitaldeckung umgestellt wurde, hat an dieser Stelle nicht recherchiert, sondern nachgeplappert!\n<p>Ein kurzer Blick auf <a href=\"http:\/\/www.ssa.gov\">www.ssa.gov<\/a> h&auml;tte gen&uuml;gt, um festzustellen, dass die gesetzliche Rente in den USA seit &uuml;ber 70 Jahren umlagefinanziert ist und bleibt. Mit etwas Nachrechnen w&uuml;rde man auch feststellen, dass die Rente in den USA sogar der deutschen Rente ebenb&uuml;rtig ist. S. dazu mein <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1360401_Amerikanische-Verhaeltnisse.html\">FR-Artikel<\/a> und den <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/dataoecd\/13\/61\/38710921.xls\">Rentenvergleich der OECD<\/a>. Es ist nicht so, dass alles Unsoziales aus meiner amerikanischen Heimat stammt. Bitte recherchieren statt nachplappern!<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Banker bedienen sich weiter<\/li>\n<li>Maschinenbau erwartet drastischen Produktionsr&uuml;ckgang<\/li>\n<li>Globale Jobvernichtung<\/li>\n<li>US-Investitionen: Deutschland l&auml;uft Osteuropa den Rang ab <\/li>\n<li>K&uuml;ndigungen leicht gemacht<\/li>\n<li>Der gro&szlig;e Keynes-Check <\/li>\n<li>USA pumpen 2000 Mrd. $ in die Wirtschaft &ndash; und die B&ouml;rsianer sind unzufrieden<\/li>\n<li>Die Finanzkrise &ndash; Ursachen und Folgen<\/li>\n<li>Stellungnahmen der Sachverst&auml;ndigen und<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3760\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3760","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3760","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3760"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3760\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3760"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3760"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3760"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}