{"id":37607,"date":"2017-03-29T08:30:06","date_gmt":"2017-03-29T06:30:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607"},"modified":"2017-03-29T08:30:06","modified_gmt":"2017-03-29T06:30:06","slug":"hinweise-des-tages-2844","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h01\">Gabriel: Weniger Mitspracherecht des Bundestags bei Auslandseins&auml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h02\">Oskar Lafontaine: Banken an die Kette!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h03\">Mossul<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h04\">Autobahnprivatisierung: Jede Menge Schlupfl&ouml;cher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h05\">The evidence that the Russians hacked the DNC is collapsing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h06\">FDP: Lindner h&auml;lt Steuerentlastungen von 30 Milliarden Euro f&uuml;r realistisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h07\">Erbschaftsteuerreform: Alleinerben von Betrieben droht Steuerschock<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h08\">Trump soll Merkel Milliarden-Rechnung &uuml;berreicht haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h09\">Proteste in Moskau: Machtk&auml;mpfe innerhalb der russischen F&uuml;hrung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h10\">Spionagebeh&ouml;rde des Innenministeriums zieht auf den Bundeswehr-Campus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h11\">Abschiebungen nach Afghanistan: &Auml;rzteorganisation r&uuml;gt Verst&ouml;&szlig;e gegen hippokratischen Eid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h12\">Das Deutsche: Identit&auml;tssuche in der Zeit nach den Dichtern und Denkern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h13\">Sozialer Aufstieg wird seltener<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h14\">Hate-Speech-Gesetz: Schon ausgeweitet, bevor es in Kraft tritt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h15\">SPD streitet &uuml;ber Koalitionsaussage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h16\">Die gr&ouml;&szlig;te und dichteste Echokammer ist der Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h17\">Politische Sprache: Wenn &bdquo;&Auml;nderung&ldquo; Vernichtung meint &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37607#h18\">Die &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; im Realit&auml;tscheck<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gabriel: Weniger Mitspracherecht des Bundestags bei Auslandseins&auml;tzen<\/strong><br>\nAu&szlig;enminister Sigmar Gabriel hat sich f&uuml;r eine Begrenzung des Mitspracherechts des Bundestags bei Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr ausgesprochen. Die Beteiligung der EU an einem UN-Einsatz d&uuml;rfe beispielsweise nicht am Einspruch des deutschen Bundestags scheitern, &bdquo;weil es vielleicht kurz vor einer Wahl ist&ldquo;, sagte der SPD-Politiker am Montag bei einer verteidigungspolitischen Tagung der SPD-Fraktion. Das sei ein Thema, &bdquo;das die Politik in unserem Land herausfordern wird&ldquo;. Eine st&auml;rkere Vernetzung der europ&auml;ischen Armeen werde &bdquo;auch bedeuten, dass sich die Augen verst&auml;rkt auf die Verl&auml;sslichkeit jedes einzelnen Partners richten werden&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/bundeswehr-weniger-mitspracherecht-des-bundestags-bei-auslandseinsaetzen-a-1250327\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein eigentlich unglaublicher Ausspruch des Bundesau&szlig;enministers. Das Demokratieverst&auml;ndnis von Herrn Gabriel wird nun &ndash; auch insbesondere nach den geheimen Verhandlungen &uuml;ber CETA und TTIP &ndash; immer deutlicher: Im Zweifel offenbar gegen Entscheidungen des Deutschen Bundestages. Befindet sich Herr Gabriel damit eigentlich noch auf der Linie des Grundgesetzes oder liegt bereits quasi eine Aufforderung zum Versto&szlig; gegen die Verfassung vor?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Der Parlamentsvorbehalt wurde in der Vergangenheit immer wieder aus CDU-Kreisen in Frage gestellt. Dass Gabriel in dieser Sache nun vorprescht, gibt zu denken. Wenn der Minister meint, dass ein Milit&auml;reinsatz, also eine der gravierendsten Ma&szlig;nahmen &uuml;berhaupt, nicht scheitern d&uuml;rfe, &bdquo;weil es vielleicht kurz vor einer Wahl ist&ldquo;, dann fragt man sich schon, wozu &uuml;berhaupt noch gew&auml;hlt werden soll. Interessanterweise hat die Bundeskanzlerin sich vor wenigen Tagen <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/politik-weltgeschehen\/europamagazin\/sendung\/angela-merkel-interview-rom-100.html\">entgegengesetzt ge&auml;u&szlig;ert<\/a>: &bdquo;Wir zum Beispiel in Deutschland haben eine Parlamentsarmee, das hei&szlig;t ich sehe nicht, dass der deutsche Bundestag nicht den Eins&auml;tzen weiter zustimmen wird.&ldquo; Allerdings relativierte sie diese Aussage auf Nachfrage und meinte zum Thema Parlamentsvorbehalt: &bdquo;Das w&uuml;rde ich zum jetzigen Zeitpunkt mal nicht in den Mittelpunkt stellen&ldquo; &ndash; was mehr nach Taktik klingt als nach Prinzipien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: Banken an die Kette!<\/strong><br>\n&bdquo;Europ&auml;ische Banken stehen im Verdacht, massiv Gewinne in Steueroasen zu verschieben und sich so vor ihrem fairen Steuerbeitrag zum Gemeinwohl zu dr&uuml;cken&ldquo;, berichtet die Entwicklungsorganisation Oxfam. &bdquo;Einige Banken arbeiten vermeintlich vor allem in Steueroasen lukrativ. So wies beispielsweise die Deutsche Bank f&uuml;r 2015 weltweit Verluste von 6,1 Milliarden Euro aus, will aber ausgerechnet in der Steueroase Luxemburg &uuml;ber eine Milliarden Euro verdient haben. Dem Bericht zufolge sind Luxemburg und Irland f&uuml;r die europ&auml;ischen Banken die beliebtesten Steueroasen: 29 Prozent der in Steueroasen gemeldeten Gewinne sollen hier angefallen sein.&ldquo; Europas gr&ouml;&szlig;te Banken machen ihre Gewinne also auf Kosten der Allgemeinheit und der &ouml;ffentlichen Hand fehlt dadurch Geld f&uuml;r Bildung, Gesundheit und Infrastruktur. Aber kann man es den Banken wirklich ver&uuml;beln, dass sie in Steueroasen fliehen, um noch mehr Kohle zu scheffeln? Ist es nicht viel verwerflicher, dass die Politik das zul&auml;sst? Barclays musste beispielsweise auf seine in Luxemburg gemeldeten Gewinne von 557 Millionen Euro gerade einmal eine Million Euro Steuern zahlen &ndash; das entspricht einem Steuersatz von 0,2 Prozent! EU-Kommissionspr&auml;sident Junker hat als Luxemburger Premier mit daran gearbeitet, dass sein Land als beliebte Steueroase zum R&uuml;ckzugsraum f&uuml;r Banken wird. Und Martin Schulz hat als Europapolitiker mitgeholfen, dass die Aufkl&auml;rung der Steuertricks in Luxemburg verhindert wurde. Wie in Europa h&auml;lt auch in Deutschland eine gro&szlig;e Koalition aus Union, SPD, FDP und Gr&uuml;nen die H&auml;nde sch&uuml;tzend &uuml;ber die Banken. Kein Wunder, schlie&szlig;lich wurden sie in den vergangenen Jahren auch von Banken mit Parteispenden geh&auml;tschelt. DIE LINKE fordert als einzige Partei ein Verbot von Parteispenden durch Banken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1364312596963537\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mossul<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Schlacht um Mossul (IV)<\/strong><br>\nNeue Berichte mehrerer Nichtregierungsorganisationen best&auml;tigen die dramatische Zunahme ziviler Todesopfer durch Luftangriffe der Anti-IS-Koalition auf Mossul und Raqqa. Wie Amnesty International in einem gestern publizierten Bericht schreibt, sei in den vergangenen Monaten eine &ldquo;schockierende&rdquo; Zunahme der Bombardierung Unbeteiligter zu verzeichnen gewesen; &ldquo;hunderte zivile Todesopfer&rdquo; seien zu beklagen. Der Nichtregierungsorganisation Airwars liegen &ndash; noch nicht komplett &uuml;berpr&uuml;fte &ndash; Berichte &uuml;ber deutlich mehr als 1.200 zivile Todesopfer in den vergangenen zwei Monaten vor. Der Direktor der Organisation &auml;u&szlig;ert, die aktuellen &ldquo;Rohdaten&rdquo; seien &ldquo;vergleichbar mit der Zahl der Opfer durch russische Aktionen&rdquo; in Aleppo. Die russisch-syrischen Luftangriffe auf Aleppo hatten im Herbst Bundestagsabgeordnete von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen und CDU\/CSU veranlasst, Sanktionen gegen Russland zu fordern, und in deutschen Medien zu Behauptungen gef&uuml;hrt, in Aleppo sei ein &ldquo;Genozid&rdquo;, ein &ldquo;Vernichtungskrieg&rdquo; oder sogar ein neues &ldquo;Auschwitz&rdquo; zu beklagen. &Auml;hnliche &Auml;u&szlig;erungen zur Schlacht um Mossul bleiben aus: Die dortigen Ziviltoten fallen den Luftangriffen nicht eines Gegners, sondern der engsten Verb&uuml;ndeten Deutschlands zum Opfer &ndash; und dies in Operationen, an denen die deutschen Streitkr&auml;fte mit Aufkl&auml;rung, Luftbetankung und der T&auml;tigkeit von Offizieren im Luftwaffenhauptquartier beteiligt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59571\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Schutzlos in Mossul <\/strong><br>\nMossul ist f&uuml;r Zivilisten ein gef&auml;hrlicher Ort &ndash; und er wird immer gef&auml;hrlicher. Selbst vermeintlich sichere Orte bieten keinen Schutz mehr, sagt jetzt Amnesty International. Die Organisation erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen irakische Streitkr&auml;fte und die US-gef&uuml;hrte Koalition. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat den irakischen Streitkr&auml;ften und der US-gef&uuml;hrten internationalen Milit&auml;rkoalition vorgeworfen, bei den K&auml;mpfen um die irakische Stadt Mossul das Leben von Zivilisten nicht ausreichend zu sch&uuml;tzen. Damit w&uuml;rden sie gegen internationales Recht versto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amnesty-mossul-101.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Kampf um Mossul: &ldquo;90 Prozent der Toten werden Zivilisten sein&rdquo;<\/strong><br>\nBei der Befreiung der irakischen Stadt Mossul von der islamistischen Terrormiliz IS w&uuml;rden schlimmere Zerst&ouml;rungen angerichtet als in Aleppo, sagte der Publizist J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer im DLF. Die Stadt werde platt gemacht und vor allem von den US-Amerikanern kurz und klein gebombt. &ldquo;Was sie da anrichten ist schlimm.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kampf-um-mossul-90-prozent-der-toten-werden-zivilisten-sein.694.de.html?dram:article_id=382424\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Autobahnprivatisierung: Jede Menge Schlupfl&ouml;cher<\/strong><br>\nAngeblich will die SPD keine Stra&szlig;enprivatisierung. Gibt sie in dieser Sache nun doch nach, w&auml;re das bitter f&uuml;r SteuerzahlerInnen. Das war schon eine ziemlich heftige Klatsche, die die Bundesregierung am Montag bekommen hat: Fast durchg&auml;ngig &uuml;bten die geladenen Expert*innen scharfe Kritik an dem geplanten Gesetz, mit dem die Autobahnen an eine neue Infrastrukturgesellschaft ausgelagert werden sollen. Es entmachtet die Politik, die beim Stra&szlig;enbau k&uuml;nftig nichts mehr zu melden h&auml;tte, und l&auml;sst jede Menge Schlupfl&ouml;cher f&uuml;r Privatisierungen, die die &Ouml;ffentlichkeit teuer zu stehen k&auml;men, warnten Wissenschaftler, Bundesrechnungshof und NGOs in seltener Einm&uuml;tigkeit. Ein Problem ist das vor allem f&uuml;r die SPD. Denn Sigmar Gabriel hatte als Parteichef und Wirtschaftsminister erkl&auml;rt, dass die SPD im Gesetzentwurf eine Privatisierung der Autobahnen in jeder Form verhindert habe. Das ist jetzt auch offiziell als Unwahrheit entlarvt. Ob die Partei mittlerweile schlauer ist, bleibt abzuwarten. Zwar verk&uuml;nden SPD-Abgeordnete jetzt, den Gesetzentwurf so ab&auml;ndern zu wollen, dass nun aber wirklich alle Privatisierungen verhindert werden. Doch was davon sie gegen die Union tats&auml;chlich durchsetzen k&ouml;nnen, ist offen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Autobahnprivatisierung\/!5392313\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Anh&ouml;rung der Experten fand offensichtlich &ouml;ffentlich statt, die Meinung war eindeutig, und es geht um extrem bedeutsame Dinge. Wieso wird diese Ungeheuerlichkeit nicht in einer gr&ouml;&szlig;eren &Ouml;ffentlichkeit thematisiert, z. B. in den anderen angeblichen Qualit&auml;tsmedien? In der Berliner Zeitung liest man das <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/autobahn-privatisierung-200-millionen-euro-mehrkosten-fuer-steuerzahler-26265796\">noch einmal detaillierter<\/a>, aber bei SPIEGEL, FAZ, SZ, ZEIT usw. Schweigen im Walde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>The evidence that the Russians hacked the DNC is collapsing<\/strong><br>\nThe allegation &ndash; now accepted as incontrovertible fact by the &ldquo;mainstream&rdquo; media &ndash; that the Russian intelligence services hacked the Democratic National Committee (and John Podesta&rsquo;s emails) in an effort to help Donald Trump get elected recently suffered a blow from which it may not recover. Crowdstrike is the cybersecurity company hired by the DNC to determine who hacked their accounts: it took them a single day to determine the identity of the culprits &ndash; it was, they said, two groups of hackers which they named &ldquo;Fancy Bear&rdquo; and &ldquo;Cozy Bear,&rdquo; affiliated respectively with the GRU, which is Russian military intelligence, and the FSB, the Russian security service. How did they know this?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/original.antiwar.com\/justin\/2017\/03\/23\/rush-to-judgment\/\">antiwar.com<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Die Behauptung, Russland sei f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung von Hillary Clintons belastender E-Mails vor der US-Wahl verantwortlich gewesen und habe damit diese Wahl beeinflusst, ist mittlerweile Allgemeingut. Dieser Artikel dokumentiert anhand von transparenten Fakten, dass an der Anschuldigung wenig dran ist. Einer der Kernpunkte: Die Vorw&uuml;rfe gegen&uuml;ber Russland basieren bis heute nicht etwa auf polizeilichen Ermittlungen, sondern auf einer oberfl&auml;chlichen Analyse der privaten Firma Crowdstrike, deren Chef zugleich Mitarbeiter des Atlantic Council ist, also einer f&uuml;hrenden russlandkritischen Denkfabrik, die unter anderem von der Nato und R&uuml;stungskonzernen finanziert wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>FDP: Lindner h&auml;lt Steuerentlastungen von 30 Milliarden Euro f&uuml;r realistisch<\/strong><br>\nDie FDP will zur&uuml;ck in den Bundestag. Daf&uuml;r stellt sie Steuersenkungen von rund 30 Milliarden Euro in Aussicht. Nur wie will die Partei das erreichen? (&hellip;) Lindner rechtfertigte eine solche Entlastung mit der Steuersch&auml;tzung, die ein zus&auml;tzliches Steueraufkommen von mehr als 110 Milliarden Euro bis zum Ende der n&auml;chsten Wahlperiode 2021 vorhergesagt hat. &bdquo;Konkrete Ma&szlig;nahmen, die wir ergreifen wollen, sind die Umsetzung der versprochenen Abschaffung des Soli, eine Linderung der kalten Progression und ein Abflachen des sogenannten Mittelstandsbauchs&ldquo;, erl&auml;uterte er. (&hellip;) Die FDP will an diesem Freitag ihr Wahlprogramm f&uuml;r die Bundestagswahl im September vorstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article163207547\/Lindner-haelt-Steuerentlastungen-von-30-Milliarden-Euro-fuer-realistisch.html\">welt.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Steuersenkungen, Steuersenkungen, Steuersenkungen &hellip;; der Unterschied zur &ldquo;alten&rdquo; Westerwelle-FDP ist nicht-existent. Kein Wort zur krassen Unterfinanzierung und den fehlenden Investitionen des deutschen Staates, zur Verlotterung der Infrastruktur, nein: Steuersenkungen. &Uuml;berraschung: nat&uuml;rlich w&uuml;rden die vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen bei der Lohnsteuer Gut- und Bestverdienern am meisten bringen. Wenn schon Steuersenkungen, warum dann nicht die Mehrwertsteuererh&ouml;hung von 2007 r&uuml;ckg&auml;ngig machen, was Armen am meisten helfen w&uuml;rde?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Erbschaftsteuerreform: Alleinerben von Betrieben droht Steuerschock<\/strong><br>\nDie Stiftung Familienunternehmen hat die Last aus der Reform vom vergangenen Herbst durchrechnen lassen. Das Ergebnis gibt Anlass zum Nachdenken. Die reformierte Erbschaftsteuer kommt den deutschen Mittelstand teuer zu stehen. Das Zentrum f&uuml;r europ&auml;ische Wirtschaftsforschung hat die Belastung f&uuml;r einen typischen gr&ouml;&szlig;eren Betrieb mit gut 10 Millionen Euro Gewinn im Jahr durchgerechnet. Danach schl&auml;gt vor allem ins Kontor, dass mit wachsendem Betriebsverm&ouml;gen die Erben nicht mehr so leicht einfach so verschont werden. Nach dem Gutachten kann sich die Erbschaftsteuer bei der Vererbung einer Kapitalgesellschaft an ein Kind verdreifachen. Sie steige von 13,7 Millionen Euro auf 43,4 Millionen Euro, hei&szlig;t es in der Studie, welche die Mannheimer Forscher im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen erarbeitet haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/erbschaftsteuerreform-alleinerben-von-betrieben-droht-steuerschock-14945351.html\">FAZ.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die &ldquo;Stiftung Familienunternehmen&rdquo;, schon qua Namensgebung ein Lobbyverein f&uuml;r, man ahnt es, &ldquo;Familienunternehmen&rdquo;, jammert also herum, dass angeblich unter eng begrenzten Bedingungen Supermultimillion&auml;re nicht ganz von der Erbschaftsteuer verschont bleiben. Nachrichtenwert? Selbst wenn man das Gejammere ernst n&auml;hme, m&uuml;&szlig;te man nur auf die Zahlen schauen: ein Firmengewinn von 10 Millionen Euro im Jahr und eine (m&ouml;gliche) Erbschaftsteuer von 43,4 Millionen Euro (f&uuml;r einen direkten Nachkommen) bedeuten einen Firmenwert deutlich jenseits von 120 Millionen Euro. Mindestens 77 Millionen Euro bleiben nach Zahlung der Erbschaftsteuer &ndash; ein bedauernswertes Einzelschicksal, denn wie soll man als einer der 1.000 reichsten Deutschen mit so wenig Geld sein Leben fristen??? Im &Uuml;brigen gilt die &ldquo;hohe&rdquo; Erbschaftsteuer gem&auml;&szlig; Artikel nur, wenn das vermutlich betr&auml;chtliche Privatverm&ouml;gen steuerfrei bleibt. Selbst im schlimmsten Fall kann die Erbschaftsteuer &uuml;ber 10 Jahre gestundet, also problemlos aus den Gewinnen gezahlt werden. &ldquo;Stiftung Familienunternehmen&rdquo; ist ein klug gew&auml;hlter Name; der Lobbyverein vertritt aber nicht die Interessen des kleinen Handwerksbetriebs mit 1 Million Euro Umsatz, sondern die von Multimillion&auml;ren und Multimilliard&auml;ren der Kategorie Quandt\/Klatten und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Georg_Friedrich_Wilhelm_Schaeffler\">Schaeffler<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Trump soll Merkel Milliarden-Rechnung &uuml;berreicht haben<\/strong><br>\n&bdquo;Emp&ouml;rend&ldquo; nannte ein deutscher Minister diese Geste: Wie die britische Times berichtet, soll Bundeskanzlerin Angela Merkel von US-Pr&auml;sident Donald Trump eine Forderung &uuml;ber 346 Milliarden Euro erhalten haben. Die horrende Rechnung &uuml;berreichte Donald Trump laut Times bei privaten Gespr&auml;chen in den USA. Es handle sich um Deutschlands Schulden bei der Nato, die sich angeblich schon seit 2002 angeh&auml;uft h&auml;tten. Damals versprach Kanzler Gerhard Schr&ouml;der der Organisation h&ouml;here Milit&auml;rausgaben: Die Mitgliedsstaaten der Nato einigten sich 2002 darauf, zuk&uuml;nftig mindestens zwei Prozent des Bruttosozialprodukts f&uuml;r die Verteidigung auszugeben. Zus&auml;tzlich addierte Trumps Regierung noch Zinsen. Daraus berechnen die Amerikaner laut Times eine unglaubliche Summe von 300 Milliarden Pfund, was umgerechnet circa 346 Milliarden Euro entspricht. Zum Vergleich: Das Verteidigungsministerium hat in diesem Jahr ungef&auml;hr 37 Milliarden Euro zur Verf&uuml;gung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/treffen-in-washington-trump-soll-merkel-eine-riesige-rechnung-praesentiert-haben-zr-8039444.html\">Merkur.de<\/a>\n<p><strong>Dazu: Bundesregierung dementiert Bericht &uuml;ber US-Rechnung f&uuml;r Truppen in Deutschland<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat einen britischen Pressebericht zur&uuml;ckgewiesen, nach dem die USA Deutschland eine Milliardenrechnung f&uuml;r die Stationierung von US-Truppen in Deutschland pr&auml;sentiert habe. Die Meldungen treffen nicht zu, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Die britische Sunday Times hatte am gestrigen Sonntag (Link hier, allerdings Text hinter Paywall) berichtet, beim Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Washington am 18. M&auml;rz habe US-Pr&auml;sident Donald Trump der deutschen Regierungschefin eine solche Rechnung  &uuml;berreicht &ndash; mehr als 300 Milliarden Britische Pfund (knapp 350 Milliarden Euro) aufaddiert seit 2002, plus Zinsen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/augengeradeaus.net\/2017\/03\/bundesregierung-dementiert-bericht-ueber-us-rechnung-fuer-truppen-in-deutschland\/#more-26770\">Augen geradeaus!<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Proteste in Moskau: Machtk&auml;mpfe innerhalb der russischen F&uuml;hrung?<\/strong><br>\nDie Anti-Korruptions-Proteste in Moskau kamen unerwartet. (&hellip;) Russlands Opposition hatte zu den Demos aufgerufen. Anfang M&auml;rz ver&ouml;ffentlichte der &bdquo;Fonds f&uuml;r Korruptionsbek&auml;mpfung&ldquo; des Bloggers Alexej Nawalny einen Film &uuml;ber Premier Dmitri Medwedew unter dem Titel &bdquo;F&uuml;r Euch ist er nicht Dimon&ldquo; (Dimon ist die umgangssprachliche Form von Dmitri im Freundeskreis). Der Film berichtete &uuml;ber Medwedews mutma&szlig;liche Villen, Weinberge und Yachten, &uuml;ber seine Kontakte zum Oligarchen Alischer Usmanow &ndash; und er schlug ein wie eine Bombe. (&hellip;) Die Korruptionsvorw&uuml;rfe gegen Medwedew beruhen tats&auml;chlich nicht nur auf dem H&ouml;rensagen von Anwohnern, sondern sind detailliert recherchiert, Luftaufnahmen der eigentlich als Top Secret geltenden Immobilien legen gar den Schluss nahe, dass Nawalny bei dem &bdquo;Kompromat&ldquo; Hilfe von einem der russischen Geheimdienste bekommen hat. Verwunderlich w&auml;re dies nicht, Machtk&auml;mpfe innerhalb der russischen F&uuml;hrung sind gut dokumentiert. Auch bei der Opposition ist Medwedew nicht gut gelitten. Einst als leiser Hoffnungstr&auml;ger der Liberalen angetreten, hat das Image des Ex-Pr&auml;sidenten durch seine Unt&auml;tigkeit und durch viele Fehler beim Auftreten in der &Ouml;ffentlichkeit schwer gelitten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/proteste-in-moskau-wie-demonstranten-den-kreml-in-bedraengnis-bringen\/19576052.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Zu Erg&auml;nzen w&auml;re, dass EU und USA Medwedew ebenfalls Steine in den Weg gelegt und damit die &bdquo;Hoffnung der Liberalen&ldquo; tatkr&auml;ftig diskreditiert haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Spionagebeh&ouml;rde des Innenministeriums zieht auf den Bundeswehr-Campus<\/strong><br>\nDie neue Zentralstelle ZITiS versorgt das Bundesinnenministerium mit digitalen Werkzeugen gegen &bdquo;Terrorismus, Cybercrime und Cyberspionage&ldquo;. Die Einrichtung soll mit einem milit&auml;rischen Forschungszentrum in M&uuml;nchen zusammenwachsen. Im Januar hatte das Bundesinnenministerium Details zur Einrichtung der seit l&auml;ngerem angek&uuml;ndigten Spionagebeh&ouml;rde ZITiS (Zentrale Stelle f&uuml;r Informationstechnik im Sicherheitsbereich) mitgeteilt. Erst auf Nachfrage der Gruppe Freiheitsfoo teilte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums mit, dass die Einrichtung auf dem Gel&auml;nde der Bundeswehr-Universit&auml;t in Neubiberg bei M&uuml;nchen angesiedelt wird. In der fr&uuml;heren Pressemitteilung des Ministeriums war vom gemeinsamen Standort mit der Bundeswehr keine Rede. Die ohne Errichtungsgesetz geschaffene ZITiS wurde zur Entwicklung von &bdquo;technischen Werkzeugen im Kampf gegen Terrorismus, Cybercrime und Cyberspionage&ldquo; ins Leben gerufen. Sie soll die Anstrengungen von Bundespolizei, Bundeskriminalamt und Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz zusammenf&uuml;hren. Unter anderem sucht die ZITiS M&ouml;glichkeiten, Verschl&uuml;sselungstechnologien aufzubrechen oder zu umgehen. Zu den weiteren Aufgaben geh&ouml;ren die Entwicklung neuer Methoden der digitalen Forensik, der Telekommunikations&uuml;berwachung und der digitalen Massendatenauswertung. (&hellip;) Die ZITiS k&ouml;nnte dem Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) zufolge in einem sp&auml;teren Stadium bis zu 400 Stellen umfassen. Laut der Pr&auml;sidentin der Universit&auml;t soll die Anlage im Landkreis M&uuml;nchen zun&auml;chst 120 Stellen unterbringen. (&hellip;) In einer Pressemitteilung zeichnet sich der au&szlig;en- und sicherheitspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe, Florian Hahn, f&uuml;r die Ansiedelung der ZITiS auf dem Gel&auml;nde der Bundeswehr-Universit&auml;t verantwortlich. (&hellip;) Hahn gilt als enger Vertrauter der R&uuml;stungs- und Sicherheitsindustrie. Report Mainz und der Spiegel hatten im Oktober recherchiert, dass der Abgeordnete im Aufsichtsrat der Firma IABG t&auml;tig ist. Der R&uuml;stungsdienstleister ist der Hauslieferant der Bundesregierung f&uuml;r Studien zur Beschaffung neuer milit&auml;rischer und ziviler Sicherheitstechnologie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/03\/27\/zivil-militaerische-zusammenarbeit-zitis\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Abschiebungen nach Afghanistan: &Auml;rzteorganisation r&uuml;gt Verst&ouml;&szlig;e gegen hippokratischen Eid<\/strong><br>\nDie &Auml;rzteorganisation IPPNW r&uuml;gt anl&auml;sslich von 15 weiteren gewaltsamen Abschiebungen nach Afghanistan Verst&ouml;&szlig;e gegen den hippokratischen Eid. &bdquo;Gefl&uuml;chtete werden f&uuml;r die Abschiebung nach Afghanistan f&uuml;r flugtauglich erkl&auml;rt, obwohl sie es nicht sind&ldquo;, kritisiert IPPNW-Arzt Tom Nowotny. Mehrere der von Abschiebung bedrohten Menschen sind suizidgef&auml;hrdet. Am vergangenen Samstag hat ein junger Mann aus Kandahar nach Erhalt der Ablehnung seines Asylantrages Selbstmord begangen, wie die M&uuml;nchener Abendzeitung berichtete. Zwei weitere Afghanen, die im Abschiebungsgef&auml;ngnis M&uuml;hldorf in Bayern untergebracht waren, haben ebenfalls am Samstag Selbstmordversuche unternommen, wie bei einer Mahnwache bekannt wurde. Zuvor bildeten &uuml;ber 400 TeilnehmerInnen eine Menschenkette um die Haftanstalt und stellten sich damit symbolisch vor die Schutzsuchenden. Leider konnte die Abschiebung der psychisch kranken Asylbewerber nicht verhindert werden. Afghanistan ist nicht sicher. Das Ausw&auml;rtige Amt muss endlich einen neuen Bericht zur Sicherheitslage in dem Land abgeben, fordert die &Auml;rzteorganisation. Laut aktuellem UNHCR-Bericht gibt es in Afghanistan keine sicheren Regionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/news.ippnw.de\/index.php?id=1321\">IPPNW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Deutsche: Identit&auml;tssuche in der Zeit nach den Dichtern und Denkern<\/strong><br>\nMan sagt den Deutschen gern Piefigkeit nach &ndash; doch Deutschland besa&szlig; einmal eine kosmopolitische Kultur, so die Erkenntnis des Germanisten Dieter Borchmeyer in seinem Buch &ldquo;Was ist deutsch? Die Suche einer Nation nach sich selbst&rdquo;. (&hellip;) &ldquo;Die alte B&uuml;rgerkultur der St&auml;dte wurde in den Religionskriegen zerst&ouml;rt. Zur absolutistischen Hofkultur ging das deutsche B&uuml;rgertum weithin auf Distanz, einen eigenen, neuen Stil wusste es aber seit dem Ende des Drei&szlig;igj&auml;hrigen Krieges nicht auszubilden. Das B&uuml;rgertum vermochte nicht, seine reiche Innenwelt mit der politischen Au&szlig;enwelt zu vermitteln. Beide standen sich &ndash; ohne &lsquo;Stil&rsquo; &ndash; unvermittelt gegen&uuml;ber. Der B&uuml;rger kultivierte seine private Innenwelt, verzichtete auf ihre republikanische Umsetzung, auf die sie eigentlich in ihrem Wertbestand, in der Spontaneit&auml;t und Sensibilit&auml;t subjektiven Lebens, angelegt war.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/das-deutsche-identitaetssuche-in-der-zeit-nach-den-dichtern.1310.de.html?dram:article_id=382218\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sozialer Aufstieg wird seltener<\/strong><br>\nDie Reichen in Deutschland k&ouml;nnen sich ihrer privilegierten Position immer sicherer sein. Wer hingegen arm ist, f&uuml;r den wird es schwieriger, aus der Armut herauszukommen. Das zeigt der WSI-Verteilungsbericht 2016. Darin analysiert Dorothee Spannagel, wie sich die Einkommensmobilit&auml;t in West- und Ostdeutschland seit Anfang der 1990er-Jahre entwickelt hat. In den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung &auml;nderte sich die Einkommensverteilung vor allem in Ostdeutschland stark. Die steigenden L&ouml;hne, die Ausweitung der sozialen Leistungen und die &Uuml;bertragung des westdeutschen Rentensystems bedeuteten f&uuml;r viele einen Aufstieg. Diese Entwicklung kam aber bereits Mitte der 1990er-Jahre zum Stillstand. Seitdem gilt in Ostdeutschland wie auch im Westen: Wer arm ist, bleibt sehr wahrscheinlich arm. Zum Vergleich: Zwischen 1991 und 1995 schafften es in Gesamtdeutschland rund 47 Prozent der Armen, in die untere Mitte aufzusteigen. Von 2009 bis 2013 gelang dies nur noch 36 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/67713_67722.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hate-Speech-Gesetz: Schon ausgeweitet, bevor es in Kraft tritt<\/strong><br>\nDas Netzwerkdurchsetzungsgesetz soll sich nicht mehr nur gegen Hate Speech und Fake News richten, sondern auch gegen pornografische Inhalte und viele andere Straftatbest&auml;nde. Zus&auml;tzlich enth&auml;lt der neue Entwurf jetzt einen zivilrechtlichen Auskunftsanspruch ohne Richtervorbehalt, der das Ende der Anonymit&auml;t im Netz einl&auml;uten k&ouml;nnte.<br>\nDas Justizministerium hat einen neuen Referentenentwurf zum Hate-Speech-Gesetz schon vor Ablauf der Frist der Verb&auml;ndeanh&ouml;rung bei der EU-Kommission zur Notifizierung eingereicht. Der neue Entwurf (Vergleich) enth&auml;lt jetzt deutlich mehr Straftatbest&auml;nde, au&szlig;erdem ist eine zivilrechtliche Auskunftspflicht hinzugekommen. Damit wird das Gesetz schon ausgeweitet, bevor es &uuml;berhaupt Gesetz geworden ist.<br>\nMit deiner Hilfe und Unterst&uuml;tzung k&ouml;nnen wir weiterhin unabh&auml;ngigen Journalismus machen.<br>\nEinzig die Upload-Filter f&uuml;r die Verhinderung des Uploads einer einmal monierten Datei sind jetzt herausgenommen. Der Entwurf enth&auml;lt aber weiterhin die M&ouml;glichkeit zur Etablierung von Inhaltsfiltern, um bereits existierende Inhalte zu l&ouml;schen.<br>\nWir haben bereits den &auml;lteren Entwurf als problematisch f&uuml;r die Meinungsfreiheit kritisiert und dabei unter anderem die schwammige Definition von sozialen Netzwerken in den Fokus genommen. Andere Stimmen haben vorgeschlagen, die Einrichtung einer Kontaktstelle gesetzlich zu verankern sowie mehr Strafverfolgung der Urheber von strafbarer Hassrede in den Vordergrund zu r&uuml;cken.<br>\nDie Digitale Gesellschaft kritisiert, dass der neue Entwurf soziale Netzwerke faktisch zu einer Inhaltepolizei des Internet mache und einer privatisierten Rechtsdurchsetzung Vorschub leiste. Mit der nun vorgenommenen Ausweitung des Straftatenkatalogs und der Aufnahme eines Auskunftsanspruchs f&uuml;r Privatpersonen w&uuml;rden diese Risiken weiter versch&auml;rft. Der im neuen Entwurf hinzugekommene zivilrechtliche Auskunftsanspruch beinhaltet die Gefahr eines Klarnamen-Internets durch die Hintert&uuml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/hate-speech-gesetz-schon-ausgeweitet-bevor-es-in-kraft-tritt\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>SPD streitet &uuml;ber Koalitionsaussage<\/strong><br>\nUnter dem Eindruck der Landtagswahl im Saarland w&auml;chst beim rechten SPD-Fl&uuml;gel der Widerstand gegen ein rot-rot-gr&uuml;nes B&uuml;ndnis nach der Bundestagswahl. Solange f&uuml;r Fraktionschefin Sahra Wagenknecht und ihre Linkspartei die SPD der &bdquo;Hauptgegner&ldquo; sei, &bdquo;muss man &uuml;ber Rot-Rot-Gr&uuml;n nicht reden&ldquo;, sagte der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises, Johannes Kahrs, der &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung. (&hellip;) Die SPD-Spitze will derzeit im Bundestagswahlkampf keine Aussagen zu m&ouml;glichen Koalitionen zu machen. &bdquo;Koalitionswahlk&auml;mpfe machen nur Dummk&ouml;pfe&ldquo;, sagte der Vize-Vorsitzende Ralf Stegner der &bdquo;Passauer Neuen Presse&ldquo; vom Dienstag. &bdquo;Wir wollen die st&auml;rkste Kraft in Deutschland werden. Wenn uns das gelingt, werden sich andere auf uns zubewegen m&uuml;ssen.&ldquo; Das gelte auch f&uuml;r die Linkspartei. &bdquo;Koalitionsdebatten sind immer nutzlos&ldquo;, sagte auch der SPD-Vizevorsitzende Torsten Sch&auml;fer-G&uuml;mbel dem RBB-Inforadio am Dienstag. &bdquo;Wir m&uuml;ssen &uuml;ber Ziele reden. Das, was wir inhaltlich wollen.&ldquo; Das gelte sowohl f&uuml;r Debatten in Richtung gro&szlig;e Koalition als auch in Richtung Rot-Rot. &bdquo;Wobei letztere Alternative sich bei der Bundestagswahl so nicht stellen wird&ldquo;, f&uuml;gte Sch&auml;fer-G&uuml;mbel hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/bundestagswahl\/nach-saarland-schlappe-spd-streitet-ueber-koalitionsaussage-14946164.html\">FAZ.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> So sch&ouml;n tragisch k&ouml;nnen Widerspr&uuml;che sein. Auf der einen Seite wird gesagt: &bdquo;Wir m&uuml;ssen &uuml;ber Ziele reden. Das, was wir inhaltlich wollen.&ldquo; Und auf der anderen Seite wird gesagt: &bdquo;Koalitionswahlk&auml;mpfe machen nur Dummk&ouml;pfe&ldquo; oder &bdquo;Koalitionsdebatten sind immer nutzlos&ldquo;. Wenn man f&uuml;r jede denkbare Koalition zur Verf&uuml;gung stehen will, dann muss man auf seine Inhalte wohl oder &uuml;bel verzichten. Und dass die anderen Parteien auf den Sieger zugehen setzt voraus, dass man wei&szlig;, wer der Sieger sein wird. Frage deshalb: Wer wei&szlig; jetzt schon wer bei der kommenden Bundestagswahl der Sieger sein wird? Bitte bei der Redaktion melden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die gr&ouml;&szlig;te und dichteste Echokammer ist der Journalismus<\/strong><br>\nMedienwissenschaftler Norbert Bolz antwortet auf Fragen aus dem Telepolis-Forum<br>\nFragw&uuml;rdige Auswahl und Gewichtung von Nachrichten, ein Festh&auml;ngen an einmal aufgegriffenen Narrativen, eine Berichterstattung, die aus einem Einheitsbrei besteht: Im Telepolis-Forum zum Interview Es geht um ein verzweifeltes R&uuml;ckzugsgefecht der klassischen Massenmedien mit dem Medienwissenschaftler Norbert Bolz haben sich viele Leser zu Wort gemeldet und eine differenzierte Medienkritik ge&uuml;bt.<br>\nWie angek&uuml;ndigt hat Telepolis einige der Fragen, Gedanken und Anmerkungen der Leser aufgegriffen und diese in einer zweiten Interviewrunde dem Professor f&uuml;r Medienwissenschaft an der Technischen Universit&auml;t Berlin gestellt.<br>\nBolz kn&uuml;pft direkt an die ausgew&auml;hlten Anmerkungen der Leser an und stellt fest: &ldquo;Es ist auch mein Eindruck, dass sich viele Leitmedien regierungsnah gerieren, bis hin zur Propaganda.&rdquo; Auch zuk&uuml;nftig wird Telepolis immer wieder bei Interviews die Sicht der Foristen aufgreifen und im Nachgang die Interviewpartner bitten, auf die ein oder Frage der Leser einzugehen. In einer Zeit, in der sich so manches Medium vor seinen Leser f&uuml;rchtet, Foren schlie&szlig;t und versucht, die Meinung der Foristen abzuwerten oder zu ignorieren, soll in diesem Format gezeigt werden: Es geht auch anders.<br>\nDie Zeit, die die Leser sich nehmen, um im Forum ihre Sicht der Dinge mitzuteilen, soll nicht verloren sein. Oft genug verdienen es ihre Gedanken, weiter Geh&ouml;r zu finden. Eine M&ouml;glichkeit ist, die Gedanken der Leser zu einer journalistischen Frage eines Interviews aufzuwerten und diese, zumindest holzschnittartig, mit in die journalistische Arbeit einflie&szlig;en zu lassen. Telepolis erhofft sich so eine gehobene und inhaltstarke Debattenkultur in den Foren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-groesste-und-dichteste-Echokammer-ist-der-Journalismus-3664584.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Politische Sprache: Wenn &bdquo;&Auml;nderung&ldquo; Vernichtung meint &hellip;<\/strong><br>\nIch rede von Recep Tayyip Erdogan und von der Zerst&ouml;rung der Demokratie in der T&uuml;rkei. Ich rede von dem, was im &ouml;ffentlichen Diskurs der Bundesrepublik permanent als &bdquo;Verfassungs&auml;nderung&ldquo; oder &bdquo;Verfassungsreferendum&ldquo; bezeichnet wird. Kann es mehr Besch&ouml;nigung geben, mehr Verschleierung dessen, was da auf dem Spiel steht? (&hellip;) Die Journalisten &ndash; wenigsten die, sollte man meinen! &ndash; sollten doch autonom, intelligent und informiert genug sein, um derartiges Mummenschanzvokabular zu durchschauen. Diese Journalisten m&uuml;&szlig;ten auch keine Sanktionen bef&uuml;rchten, von ihren Chefs ebenso wenig wie von den Eigent&uuml;mern ihrer Journale, wenn sie diese Besch&ouml;nigungen korrigierten. Und schon gar nicht sind sie zu irgendwelcher Diplomatie verpflichtet. Noch einmal daher: Wieso schreiben sie, die Journalisten, in blinder &Uuml;bernahme von Unsinnsbegriffen, selber weiter in dieser Unsinnsterminologie? Meine h&ouml;chstpers&ouml;nliche Antwort darauf ist &ndash; zugegeben: nicht ohne ein ger&uuml;ttelt Ausma&szlig; an Spekulation! &ndash;: Diese Journalisten haben ihr Handwerk nicht mehr gelernt. Zu ihrer Ausbildung hat ein ideologiekritischer Kurs nicht mehr geh&ouml;rt. Eingetrichtert hingegen wurde ihnen ein generalisierter Gehorsam gegen&uuml;ber vorgegebener Sprache. Und dies &ndash; die reflexartige, aber unreflektierte Kriecherei gegen&uuml;ber Textvorgaben aus Agenturberichten und Internet &ndash; wurde und wird dann noch zus&auml;tzlich bef&ouml;rdert von miserablen Arbeitsbedingungen und Zeitnot ganz generell. So stehen wir vor dem Paradox, dass Unwissende &ndash; mit dem Anspruch auf Mehrwissen &ndash; ihr Unwissen weitergeben an uns, dass Dumme Dummgehaltenen die Dummheit einzubl&auml;uen versuchen. Und das ist das Gegenteil von aufgekl&auml;rtem und aufkl&auml;rendem Journalismus, Gegenteil auch von demokratischer Presse in einer Demokratie. Hat der eigentliche Souver&auml;n unseres Staates, der B&uuml;rger, eh schon seit langem abdanken m&uuml;ssen und den Parteien Platz gemacht in unserem Staat, so danken nun auch &ndash; in wachsendem Ma&szlig;e und ebenfalls seit l&auml;ngerem schon! &ndash; die Vermittler der b&uuml;rgerlichen Souver&auml;nit&auml;t im Bereich des Schreibens und Sprechens ab, die Redakteure und Publizisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2017\/03\/28\/wenn-aenderung-vernichtung-meint\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Ganz unabh&auml;ngig von der aktuellen Debatte um die T&uuml;rkei trifft der Autor hier einen Kern: Journalisten sind immer &ouml;fter nicht mehr ideologiekritisch (ausgebildet) und folgen h&auml;ufig einem &bdquo;generalisierten Gehorsam gegen&uuml;ber vorgegebener Sprache&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; im Realit&auml;tscheck<\/strong><br>\nZwischen lauten &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo;-Rufen und egozentrischen Elite-Journalisten eine objektive Einsch&auml;tzung zum aktuellen Status Quo des deutschen Journalismus zu finden, ist nicht ganz einfach. Parteilichkeit, wirtschaftliche Interessen und ganz simple Verblendung stehen oft der Erkenntnis im Wege &ndash; und macht man sich nicht mit Pegida gemein, wenn man als &bdquo;Bildungsb&uuml;rger&ldquo; Zweifel an der Presse erhebt? Dass Skepsis manchmal mehr als angebracht w&auml;re, zeigt der Diplom-Journalist und Politikwissenschaftler Uwe Kr&uuml;ger in seinem Buch &bdquo;Mainstream: Warum wir den Medien nicht mehr trauen&ldquo;. 2016 wurde er f&uuml;r das Buch mit dem G&uuml;nter-Wallraff-Preis f&uuml;r Journalismuskritik ausgezeichnet &ndash; zu recht. Denn der Text l&auml;sst sich nicht nur ungemein angenehm und unwissenschaftlich lesen, sondern bietet ganz nebenbei so manche neue Perspektive an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/gesellschaft\/die-luegenpresse-im-realitaetscheck\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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