{"id":37637,"date":"2017-03-31T08:37:22","date_gmt":"2017-03-31T06:37:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637"},"modified":"2017-03-31T08:37:22","modified_gmt":"2017-03-31T06:37:22","slug":"hinweise-des-tages-2846","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637#h01\">Trickserei bei Maut nicht vorbei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637#h02\">Was Gro&szlig;britannien und Griechenland jetzt gemeinsam haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637#h03\">&bdquo;Es w&auml;re nicht hilfreich, die EU zu parlamentarisieren&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637#h04\">Bankgewinne durch Steuerflucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637#h05\">Simpel. Transparent. Standardisiert. &ndash; Oder baut sich in der EU eine neue Finanzblase auf?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637#h06\">Deutschlands Job-Maschine l&auml;uft und l&auml;uft und l&auml;uft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637#h07\">Die Neuvermessung der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637#h08\">Wohnungseinbr&uuml;che: Union zieht SPD &uuml;ber den Tisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637#h09\">Abgeschoben auf ein Schlachtfeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637#h10\">Abzug der Bundeswehr aus Incirlik?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637#h11\">R&uuml;ckschlag f&uuml;r Korruptionsbek&auml;mpfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637#h12\">Ukraine: Niederlage im Schuldenstreit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637#h13\">Wahl ohne &Uuml;berraschung: Serbiens Premier Vucic wird wohl der n&auml;chste Pr&auml;sident werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637#h14\">Fest in den F&auml;ngen des Krieges<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637#h15\">China fordert Stopp der &bdquo;THAAD&rdquo;-Stationierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37637#h16\">Kl&uuml;mpers &ldquo;zentrale Rolle&rdquo; im Dopingsystem der BRD<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Trickserei bei Maut nicht vorbei<\/strong><br>\nSPD und Union verst&auml;ndigten sich am Mittwoch im Koalitionsausschuss auch &uuml;ber die geplante Infrastrukturgesellschaft, die k&uuml;nftig die Maut erheben und den Bau und Erhalt der Autobahnen steuern soll. Bei der Gesellschaft, bei der k&uuml;nftig 11.000 Besch&auml;ftigte t&auml;tig sein werden, werde es keine Versetzung &bdquo;gegen ihren Willen&ldquo; geben, hei&szlig;t es in dem Papier, das der Berliner Zeitung vorliegt. Zudem w&uuml;rden &bdquo;&Uuml;berleitungstarifvertr&auml;ge angestrebt&ldquo;.<br>\nIn dem Papier hei&szlig;t es auch: &bdquo;Es wird keine Privatisierung der Bundesstra&szlig;en geben&ldquo; und eine &bdquo;&Uuml;bertragung von Altschulden auf die Gesellschaft wird nicht erfolgen&ldquo;. Die vom Bundesrechnungshof vielfach als zu teuer ger&uuml;gten &Ouml;ffentlich-Privaten Partnerschaften (&Ouml;PP) werden &bdquo;nur auf der Ebene von Einzelprojekten&ldquo; erfolgen. [&hellip;]<br>\nDie f&uuml;r die SPD federf&uuml;hrende Haush&auml;lterin Bettina Hagedorn sagte  der Berliner Zeitung, &bdquo;der Koalitionsausschuss ist deutlich von Sch&auml;ubles Gesetzentwurf abger&uuml;ckt.&ldquo; Sie nannte das Ergebnis einen &bdquo;guten Zwischenstand, der den Weg in die richtige Richtung markiert&ldquo;. Der Haushaltsausschuss werde &ldquo;am Ende alle L&uuml;cken geschlossen haben&ldquo;, sagte sie zu den Gefahren einer Privatisierung der Autobahnen.<br>\nTats&auml;chlich bestehen diese Gefahren nach Einsch&auml;tzung eines unabh&auml;ngigen Experten fort, der namentlich nicht genannt werden m&ouml;chte. Um eine &bdquo;Privatisierung durch die Hintert&uuml;r&ldquo; zu verhindern, fehle eine verpflichtende Staatsgsgarantie der Gesellschaft. N&ouml;tig sei eine Klarheit dar&uuml;ber, dass die Maut &uuml;ber den Haushalt verrechnet werde. Der Bundestag m&uuml;sse nicht nur kontrollieren, sondern auch die Investitionen steuern. Das Verbot f&uuml;r ein Netz von &Ouml;PP-Autobahnen m&uuml;sse zudem grundgesetzlich verankert werden, so der Fachmann.<br>\nGeheimvertr&auml;ge mit Beratern enth&uuml;llt<br>\nAuch der Bauingenieur Carl Wa&szlig;muth von der Organisation Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand betont, dass diese Beschlusslage nichts Wesentliches &auml;ndere. &ldquo;Wenn das wirtschaftliche Eigentum an den Autobahnen an die Infrastrukturgesellschaft &uuml;bergeht, kann keine Privatisierung mehr gestoppt werden&rdquo;, sagte er der Berliner Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/berlin\/verkehr\/autobahnen-trickserei-bei-maut-nicht-vorbei-26281372\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>Dazu: Beschluss des Koalitionsausschusses: die Schlupfl&ouml;cher f&uuml;r Privatisierungen bleiben<\/strong><br>\nGestern tagte der Koalitionsausschuss und behandelte unter anderem das Thema Gr&uuml;ndung der Bundesfernstra&szlig;engesellschaft. Dazu steht es im Beschluss des Koalitionsausschusses:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Wir bekr&auml;ftigen den Beschluss der Ministerpr&auml;sidentenkonferenz vom 8.12.2016. Bei der Gr&uuml;ndung der Bundesfernstra&szlig;engesellschaft wird es keine Versetzung von Besch&auml;ftigten gegen ihren Willen geben. F&uuml;r die &Uuml;berleitung der Besch&auml;ftigten werden &Uuml;berleitungstarifvertr&auml;ge angestrebt. Personalvertretungen werden in die Arbeit des Gremiums, das den Personal&uuml;bergang begleitet, eng eingebunden. Es wird keine Privatisierung der Bundesstra&szlig;en geben. Der Beschluss der Ministerpr&auml;sidentenkonferenz regelt das unver&auml;u&szlig;erliche Eigentum der Infrastrukturgesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften im Grundgesetz. Eine &Uuml;bertragung von Altschulden auf die Gesellschaft wird nicht erfolgen. Die Beschaffung im Rahmen von &Ouml;PP erfolgt nur auf der Ebene von Einzelprojekten. Das bedeutet, dass &Ouml;PP im Gesamtnetz und bei Teilnetzen ausgeschlossen ist. Der Bundestag wird bei der Gr&uuml;ndung und Kontrolle der Gesellschaft eng eingebunden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand (GiB) kommentiert diesen Beschluss wie folgt: <\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Wir bekr&auml;ftigen den Beschluss der Ministerpr&auml;sidentenkonferenz vom 8.12.2016.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Beschluss der Ministerpr&auml;sidentenkonferenz vom 8.12.2016 hat zu dem Gesetzentwurf gef&uuml;hrt, der uns ja vorliegt (mit Abweichungen, die die L&auml;nder aber offenbar zu tolerieren beabsichtigen). Mit diesem Gesetzentwurf wird massiv die Privatisierung der Autobahnen erm&ouml;glicht. Das zu best&auml;tigen ist also keine Heldentat, sondern fatal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/beschluss-des-koalitionsausschusses-die-schlupfloecher-fuer-privatisierungen-bleiben\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Was Gro&szlig;britannien und Griechenland jetzt gemeinsam haben<\/strong><br>\nBereits kurz vor dem heute eingereichten offiziellen britischen Austrittsgesuch hat die EU klargemacht, wie sie sich die Brexit-Verhandlungen vorstellt. Auf die Regierung von Theresa May kommen harte Zeiten zu &ndash; denn die EU d&uuml;rfte jetzt mit den Briten ein &auml;hnliches Spiel wie mit Griechenland spielen. [&hellip;]<br>\nBarniers erste zwei Bedingungen sollten keine &Uuml;berraschung sein. Aber die dritte ist neu: Die britische Regierung hat die Frage der nordirischen Grenze und das Karfreitagsabkommen bisher immer als rein innenpolitische Angelegenheit behandelt. Barnier scheint das offenbar anders zu sehen &ndash; und er hat damit nicht ganz Unrecht. Denn die Grenze zwischen Nordirland und Irland ist auch eine EU-Grenze, und ein Bruch mit dem Karfreitagsabkommen w&uuml;rde die Sicherheit eines EU-Mitgliedsstaates bedrohen. Wenn Gro&szlig;britannien verlangen kann, seine Grenzen zu kontrollieren, dann kann es die EU auch. Barnier macht eindeutig klar, dass die k&uuml;nftigen Handelsbeziehungen solange nicht verhandelt werden, wie es keine L&ouml;sung f&uuml;r diese EU-Priorit&auml;ten gibt: [&hellip;]<br>\nDadurch, dass die EU den Handel solange vom Verhandlungstisch fernh&auml;lt bis alles andere gekl&auml;rt ist, befindet sich Gro&szlig;britannien jetzt in einer &auml;hnlichen Verhandlungsposition wie Griechenland: Bevor Griechenland den Schuldenerlass bekommt, den es so dringend braucht, muss es alle von den Gl&auml;ubigern gestellten Bedingungen erf&uuml;llen. Und jedes Mal, wenn Griechenland kurz davorsteht, diese Bedingungen f&uuml;r einen Schuldenerlass zu erf&uuml;llen, erlassen die Gl&auml;ubiger weitere Bedingungen oder finden Gr&uuml;nde, warum die Bedingungen nicht erf&uuml;llt worden sind. Auf &auml;hnliche Weise ist zu erwarten, dass die EU weitere Forderungen stellen wird, wenn Gro&szlig;britannien kurz davorsteht, alle bisherigen Punkte zu erf&uuml;llen, um endlich &uuml;ber die Handelsbeziehungen sprechen zu k&ouml;nnen. Das ist das Tantalus-Spiel &ndash; und die EU ist eine sehr erfahrene Spielerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/makronom.de\/brexit-was-grossbritannien-und-griechenland-jetzt-gemeinsam-haben-20392\">Makronom<\/a>\n<p><strong>Dazu: Diether Dehm, DIE LINKE: Mit einer sozialen EU w&auml;re es nie zum Brexit gekommen!<\/strong><br>\nRechte Scharfmacher wie UKIP und AfD, denen der Kampf dieser neoliberalen EU gegen L&ouml;hne und soziale Rechte noch nicht weit genug geht, rufen nach EU-Austritt. Im Falle von UKIP mit Erfolg. Stark gemacht hat diese Rattenf&auml;nger aber erst die unsoziale und neoliberale Ausrichtung der EU, die vor allem die Handschrift von Merkel und Sch&auml;uble tr&auml;gt. Denn: Wer Marktextreme nicht b&auml;ndigt, produziert Rechtsextreme. Nur wer BEIDE stoppt, hilft Europa auf die Beine, neu laufen lernen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FgOygYxZE2k&amp;list=PLG4aoPhmPo8UiZnSUjasLJuBBsFVWup0D&amp;index=1\">YouTube<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/170331-stenografierte-brexit-redeversion.pdf\">Rede im Wortlaut [PDF]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Es w&auml;re nicht hilfreich, die EU zu parlamentarisieren&ldquo;<\/strong><br>\nDer Europarechtler Dieter Grimm &uuml;ber das Demokratiedefizit der Europ&auml;ischen Union und wie man es beheben k&ouml;nnte.<br>\nGemeinhin wird das Demokratiedefizit der Europ&auml;ischen Union mit zu geringen Kompetenzen des Europ&auml;ischen Parlaments erkl&auml;rt und als L&ouml;sung dieses Problems die Umwandlung der EU in ein parlamentarisches System nach staatlichem Muster gefordert. Sie argumentieren, dass dies nicht nur nichts helfen, sondern die Lage sogar noch verschlechtern w&uuml;rde. Warum?<br>\nEs gibt mehrere Gr&uuml;nde. Der erste Grund liegt darin, dass im Europ&auml;ischen Parlament der W&auml;hlerwillen nicht gen&uuml;gend Ausdruck findet. Das h&auml;ngt wiederum mit dem europ&auml;ischen Wahlrecht zusammen. Das europ&auml;ische Wahlrecht ist nicht europ&auml;isiert. Wir w&auml;hlen nach nationalem Wahlrecht. Wir w&auml;hlen nationale Kontingente, die aber nicht der Gr&ouml;&szlig;e der Bev&ouml;lkerungen entsprechen. Wir k&ouml;nnen nur nationale Parteien w&auml;hlen. Die nationalen Parteien machen mit nationalen Themen Wahlkampf, weil sie ja ihre Stimmen im Land bekommen wollen. Wenn das Ergebnis feststeht, wird es meistens unter dem Gesichtspunkt betrachtet: Wenn es die Bundestagswahl gewesen w&auml;re, wer h&auml;tte gewonnen, die Regierung oder die Opposition?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/schwerpunkt-des-monats\/welches-europa\/artikel\/detail\/es-waere-nicht-hilfreich-die-eu-zu-parlamentarisieren-1913\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bankgewinne durch Steuerflucht<\/strong><br>\nOxfam hat die Finanzfl&uuml;sse von 20 europ&auml;ischen Gro&szlig;banken untersucht, die angeblich hohe Gewinne in europ&auml;ischen Steueroasen machen<br>\nEigentlich ist es nicht mehr verwunderlich, wenn nach den gro&szlig;en Firmen wie Apple, Starbucks, Fiat und anderen, nun auch bekannt wurde, dass die Banken wohl die gleichen Steuerschlupfl&ouml;cher nutzen, um Gewinne zu machen oder zu maximieren. Auch sie verschieben offenbar zur Steueroptimierung Gewinne im gro&szlig;en Stil in Steueroasen, um Steuern zu umgehen. Das legt jedenfalls eine Untersuchung der Entwicklungsorganisation Oxfam nahe. Luxemburg sticht in Europa besonders hervor, wo der Steuerdumper Jean-Claude Juncker f&uuml;r die Schaffung der Schlupfl&ouml;cher mitverantwortlich war. So ist kaum verwunderlich, wenn Br&uuml;ssel nur zaghaft versucht, die Steuerparadies in Europa zu beseitigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bankgewinne-durch-Steuerflucht-3666017.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Das Bundesfinanzministerium kennt KEINE Steueroasen in Europa<\/strong><br>\nLuxemburg, Liechtenstein, Irland, Holland, Belgien, Monaco usw: Steueroasen gibt es f&uuml;r Konzerne und Reiche nicht nur auf den Cayman Inseln, sondern auch in Mitten in Europa. Davon will aber das Bundesfinanzministerium von Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) nichts wissen bzw. tut jedenfalls so. Auf Tilos Nachfrage kann das BMF keine einzige europ&auml;ische Steueroase nennen&hellip; Absurd! [&hellip;]<br>\nAusschnitt aus der BPK vom 27. M&auml;rz 2017<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Ez_4caQUL6o\">Jung und naiv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Simpel. Transparent. Standardisiert. &ndash; Oder baut sich in der EU eine neue Finanzblase auf?<\/strong><br>\nAlternative Finanzierungsquellen f&uuml;r kleine und mittlere Unternehmen verspricht die Europ&auml;ische Kommission. Ein Label f&uuml;r simple, transparente, standardisierte Verbriefungen soll geschaffen und so schnell wie m&ouml;glich europ&auml;isches Gesetz werden. Von den neuen Verbriefungen w&uuml;rden Unternehmen und auch B&uuml;rger in Form von billigeren Darlehen oder Krediten f&uuml;r Immobilien und Kreditkarten profitieren.<br>\nMan wird hellh&ouml;rig, denn verbriefte Hypothekendarlehen haben die Krise in den USA ausgel&ouml;st. Und man fragt sich, ob mit dem Ankurbeln des Verbriefungsmarktes statt kleinen und mittleren Unternehmen nicht blo&szlig; der krisengesch&uuml;ttelten Bankenindustrie auf die Beine geholfen werden soll und statt Wirtschaftswachstum nur neue Immobilien- und Finanzblasen produziert w&uuml;rden, mit den nur allzu bekannten Folgen vor allem f&uuml;r die B&uuml;rger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/feature\/swr2-feature-simpel\/-\/id=659934\/did=19043808\/nid=659934\/klfnuf\/index.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutschlands Job-Maschine l&auml;uft und l&auml;uft und l&auml;uft<\/strong><br>\nKein Ende in Sicht: Deutschlands Wirtschaft w&auml;chst 2017 und 2018 nach Prognose der IMK-Forscher weiter stabil &ndash; und schafft Hunderttausende Stellen. Damit d&uuml;rfte auch die Arbeitslosigkeit weiter sinken.<br>\nDie Konjunktur in Deutschland d&uuml;rfte sich auch in diesem und im kommenden Jahr so entwickeln, wie VW es im ber&uuml;hmten Werbespot von 1968 f&uuml;r seinen K&auml;fer in Anspruch nahm: Sie l&auml;uft und l&auml;uft und l&auml;uft. Trotz Brexit und schw&auml;cherer Konjunktur in China rechnen die Experten des gewerkschaftsnahen Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) mit einer unver&auml;nderten Dynamik beim Wachstum und weiteren Rekordtiefst&auml;nden bei der Arbeitslosigkeit.<br>\nKonkret soll die deutsche Wirtschaft laut der IMK-Prognose (hier als PDF-Datei) 2017 um 1,3 Prozent und 2018 um 1,8 Prozent wachsen. Das etwas niedrigere Wachstum in diesem Jahr gehe aber ausschlie&szlig;lich darauf zur&uuml;ck, dass 2017 mehr Feiertage auf einen Wochentag fallen &ndash; ber&uuml;cksichtigt man dies, bleibe die Dynamik gleich.<br>\n&ldquo;Der Aufschwung geht weiter, und er gewinnt sogar etwas an Breite&rdquo;, sagte IMK-Direktor Gustav Horn. Die Bedeutung des Au&szlig;enhandels werde sich etwas verringern, gleichzeitig werde die Binnennachfrage weiter steigen. Konkret rechnet das IMK damit, dass die privaten Konsumausgaben 2017 preisbereinigt um 1,2 Prozent und 2018 um 1,5 Prozent wachsen werden. Deutlich st&auml;rker d&uuml;rften im kommenden Jahr die Investitionen der Unternehmen und in neuen Wohnraum wachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/prognose-deutschlands-job-maschine-laeuft-und-laeuft-und-laeuft-a-1141120.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich frage mich oft, f&uuml;r wessen Interessen der DGB im Allgemeinen und das IMK im Speziellen arbeiten, und neige immer wieder dazu, Makroskop zuzustimmen (z.B. <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/09\/die-lohnpolitik-bleibt-ueberfordert-eine-replik-auf-gustav-horn\/\">hier<\/a>), dass das IMK und Gustav Horn die Zustimmung des DGB zum krassen deutschen Lohndumping rechtfertigen sollen. Konkret: was f&uuml;r eine irre Besch&ouml;nigung einer Lage, die f&uuml;r viele mit bestenfalls &ldquo;geht so&rdquo; beschrieben werden kann und f&uuml;r viele, viele Millionen Menschen bedr&uuml;ckende Arbeitslosigkeit oder krasse Schlechtbezahlung bedeutet. [&hellip;]<\/em><br>\n<em>Laut Artikel sollen die Investitionen &ldquo;st&auml;rker wachsen [als der Konsum]&rdquo;, wahrscheinlich ebenfalls der Export&uuml;berschuss; nix mit Konsum. Kein Wort dazu, dass die L&ouml;hne in Deutschland 20 Prozent zu niedrig und der deutsche Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss wahnsinnig ist; keine Anmerkung zur ungesunden Exportabh&auml;ngigkeit und zum Export von Arbeitslosigkeit in den Rest des Euroraums. Alles toll; sch&ouml;ner h&auml;tte das Institut der deutschen Wirtschaft auch nicht prognostizieren k&ouml;nnen. Das IMK tritt als Jubelperser der neoliberalen Regierungspolitik der GroKo auf, die die deutsche Wirtschaft und die EU zerst&ouml;rt: daf&uuml;r geben Arbeitnehmer Teile ihres zu niedrigen Einkommens her???<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Neuvermessung der Welt<\/strong><br>\nBundesau&szlig;enminister Sigmar Gabriel k&uuml;ndigt eine &ldquo;strategische Neuausrichtung&rdquo; der deutschen Asienpolitik an. Das globale &ldquo;wirtschaftliche Gravitationszentrum&rdquo; verlagere sich immer st&auml;rker &ldquo;nach Asien&rdquo;, erkl&auml;rt Gabriel; dem m&uuml;sse Berlin Rechnung tragen. Im ersten Schritt beginnt der Minister mit dem Aufbau einer eigenen Asienabteilung im Ausw&auml;rtigen Amt. Tats&auml;chlich gewinnt Asien in der Weltwirtschaft und zunehmend auch in der Weltpolitik an Gewicht. Der asiatische Anteil am globalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Kaufkraftparit&auml;t sei von 23,2 Prozent im Jahr 1990 bereits auf 38,8 Prozent im Jahr 2014 gestiegen und werde 2025 bei 45 Prozent liegen, sagt die Beratungsgesellschaft Deloitte voraus. Laut der Beratungsgesellschaft PwC ist damit zu rechnen, dass um 2050 drei der vier L&auml;nder mit dem gr&ouml;&szlig;ten kaufkraftbereinigten BIP weltweit in Asien liegen, w&auml;hrend Deutschland und die EU-27 massiv zur&uuml;ckfallen. Um durch die tektonischen Verschiebungen in der Weltwirtschaft nicht auf lange Sicht auch politisch an den Rand gedr&auml;ngt zu werden, sucht Berlin jetzt seine Einflusspolitik in Asien zu intensivieren &ndash; mit dem Abschluss von Freihandelsvertr&auml;gen, durch die Kooperation mit s&uuml;dostasiatischen Staaten zur St&auml;rkung eines verb&uuml;ndeten Staatenrings um China und durch Ordnungsbem&uuml;hungen auf den ost- und s&uuml;dostasiatischen Meeren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59572\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wohnungseinbr&uuml;che: Union zieht SPD &uuml;ber den Tisch<\/strong><br>\nDaf&uuml;r konnte die CDU\/CSU die SPD im gestrigen Koalitionsausschuss gewinnen:<br>\n1) Sch&auml;rfere Strafen nach Verurteilungen; allerdings wurden 2015 nur 15% der T&auml;ter &uuml;berhaupt namentlich bekannt und nur ein Bruchteil von denen verurteilt.<br>\n2) Speicherung von Verkehrsdaten von allen (!) aktiven Mobiltelefonen im Umfeld jedes (!) Wohnungseinbruchs.<br>\n3) Am materiellen Schaden und der Traumatisierung von Einbruchsopfern wird sich &ndash; entgegen den Behauptungen von Unionspolitikern &ndash; dagegen wenig &auml;ndern.<br>\nCDU\/CSU haben eine weitere ihrer innenpolitischen Forderungen durchgesetzt [a]. Im Koalitionsausschuss haben sie die Zustimmung der SPD dazu erhalten, dass der Einbruch in eine dauerhaft genutzte Privatwohnung als Verbrechen eingestuft wird: &bdquo;Indem wir den Einbruch in eine Privatwohnung k&uuml;nftig mit einem Jahr Mindeststrafe ahnden, setzen wir ein klares Zeichen f&uuml;r mehr Sicherheit und Schutz des Eigentums&ldquo; erkl&auml;rte dazu Dr. Stephan Harbarth, der stellvertretende Vorsitzende der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion [1]. Die SPD, voller Angst, in der W&auml;hlergunst in Sachen &sbquo;Innere Sicherheit&lsquo; hinter die Union zur&uuml;ckzufallen, hat eigenst&auml;ndiges Denken offensichtlich aufgegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.org\/wohnungseinbrueche-union-zieht-spd-ueber-den-tisch\">Police IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Abgeschoben auf ein Schlachtfeld<\/strong><br>\nDie versch&auml;rfte Abschiebepraxis nach Afghanistan ist h&ouml;chst umstritten. Selbst ein internes Papier des Bundesamts f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge zeigt, wie unmenschlich die Abschiebungen sind &ndash; trotzdem erh&ouml;ht die Bundesregierung den Druck.<br>\nAls am Abend des 27. M&auml;rz in M&uuml;nchen ein Charterflugzeug Richtung Kabul startete, waren 15 Afghanen an Bord, die abgeschoben wurden &ndash; die vierte Massenabschiebung von einem deutschen Flughafen seit Dezember. In der Maschine sa&szlig;en auch K. und S. Keiner der beiden war vorbestraft, S. war seit Oktober 2015 in Deutschland und bereits in Integrationsprogramme eingebunden; K., der aus der Provinz Nangarhar an der Grenze zu Pakistan kommt, lebte seit sechs Jahren in Deutschland, hatte eine deutsche Verlobte und wartete auf einen Bescheid der deutschen Botschaft in Kabul, um heiraten zu k&ouml;nnen.<br>\nAber die bayerischen Beh&ouml;rden verh&auml;ngten zuerst ein Arbeitsverbot gegen ihn, dann wiesen sie ihn an, auszureisen, andernfalls drohe ihm die Abschiebung. Sowohl S. (27 Jahre alt) als auch K. (24) wurden in Abschiebehaft genommen. Die Beh&ouml;rden unterstellten ihnen Fluchtgefahr. In der Abschiebehaft beging K. &bdquo;in der Nacht zu Freitag einen Suizidversuch, schnitt sich die Handgelenke auf und trank eine chlorhaltige L&ouml;sung&ldquo;, berichtet der bayerische Fl&uuml;chtlingsrat. Als er nach Wasserburg in die Psychiatrie gebracht wurde, soll er mit den Worten empfangen worden sein, dass er nach der Behandlung wieder in Abschiebehaft kommen werde. Bei S. erreichte die Anw&auml;ltin zwar die Aufhebung der Abschiebehaft, aber er wurde wieder inhaftiert, weil die neue Abschiebehaft bei einem anderen Amtsgericht beantragt worden war. Die Beispiele zeigen, wie rigoros die Beh&ouml;rden inzwischen gegen einzelne Fl&uuml;chtlinge vorgehen, gerade im CSU-regierten Bayern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/fluechtlinge-aus-afghanistan-abgeschoben-auf-ein-schlachtfeld-a-1251717\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Abzug der Bundeswehr aus Incirlik?<\/strong><br>\nAuf welche alternative Standorte k&ouml;nnte die Bundeswehr bei einem Abzug aus dem t&uuml;rkischen Incirlik ausweichen? Du Bundesregierung hat in einer Kleinen Anfrage der Linkspartei erkl&auml;rt, dass nach Pr&uuml;fung acht Ausweichstandorte m&ouml;glich w&auml;ren. Demnach hat die Bundesregierung jeweils drei Luftwaffenst&uuml;tzpunkte in Kuwait und Jordanien au&szlig;gemacht, au&szlig;erdem zwei Air Bases in Zypern.<br>\nDie seit geraumer Zeit existierenden Spannungen zwischen Deutschland und der T&uuml;rkei, die auch dazu gef&uuml;hrt haben, dass das Land unter Pr&auml;sident Erdogan deutschen Politikern den Besuch auf dem Bundeswehrst&uuml;tzpunkt in Incirlik verweigert hat. Bisher wurden, auch das geht aus der Kleinen Anfrage hervor, sieben von zw&ouml;lf Besuchsw&uuml;nsche von Bundestagsabgeordneten in Incirlik von der T&uuml;rkei nicht erf&uuml;llt.<br>\nWeiter wird aus der Anfrage deutlich: Die Bundesregierung hat zwar &uuml;berpr&uuml;ft, wohin die in Incirlik stationierten Tornados der Bundeswehr im Falle zunehmender Spannungen mit der T&uuml;rkei ausweichen k&ouml;nnten, allerdings wurden bisher mit den entsprechenden L&auml;ndern noch nicht gesprochen. In der Antwort des Bundesregierung hei&szlig;t es: &ldquo;&Uuml;ber die Untersuchung auf eine milit&auml;rische Eignung hinaus wurden bisher keine Gespr&auml;che hinsichtlich einer m&ouml;glichen Stationierung gef&uuml;hrt.<br>\nJan van Aken, der au&szlig;enpolitische Sprecher der Linken, kritisiert das schleppende Vorgehen der Bundesregierung. Gegen&uuml;ber Telepolis sagte von Aken: &ldquo;Die Bundesregierung hat offenbar gar kein Interesse an der Verlegung der Bundeswehr aus Incirlik, wenn sie in sechs Monaten noch nicht einmal Gespr&auml;che mit m&ouml;glichen anderen Stationierungsl&auml;ndern gef&uuml;hrt hat. Das ist Dienst nach Vorschrift, zur Beruhigung der Abgeordneten ein paar Alternativen auflisten, aber nichts konkretes unternehmen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Abzug-der-Bundeswehr-aus-Incirlik-3671061.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass der Bundesregierung der Fl&uuml;chtlingsdeal mit der T&uuml;rkei wichtiger ist als z.B. das Recht der Mitglieder des Deutschen Bundestages, diesen Bundeswehrst&uuml;tzpunkt zu besuchen? Blo&szlig; nicht Herrn Erdogan entt&auml;uschen oder ver&auml;rgern?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>R&uuml;ckschlag f&uuml;r Korruptionsbek&auml;mpfung<\/strong><br>\nDie Ukraine erh&auml;lt j&auml;hrlich Milliarden Euro, damit sie wirtschaftlich wieder auf die Beine kommt &ndash; insbesondere aus den USA und der EU. Als Gegenleistung hat sich das Land verpflichtet, die Korruption zu bek&auml;mpfen. Doch nun hat die Ukraine wieder einen gro&szlig;en Schritt r&uuml;ckw&auml;rts gemacht. Ein neues Gesetz zielt auf Nicht-Regierungsorganisationen.<br>\nDie USA und die EU hatten den ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko vergeblich gewarnt: Er unterschrieb das umstrittene neue Gesetz, das Nicht-Regierungsorganisationen g&auml;ngelt. Die erste Reaktion der westlichen Partner lie&szlig; nicht lange auf sich warten. Die US-Agentur f&uuml;r Entwicklungszusammenarbeit USAID k&uuml;ndigte der nationalen ukrainischen Anti-Korruptionsagentur ihre Unterst&uuml;tzung auf auf. Witalij Schabunin, Leiter des Zentrums f&uuml;r Korruptionsbek&auml;mpfung, einer der vom Gesetz betroffenen Organisationen, ist entsetzt: &ldquo;So werden Nicht-Regierungsorganisationen nirgends auf der Welt behandelt, nicht einmal in Russland. Dort richtet sich die Regulierung nur gegen die Organisation, gegen eine juristische Person, nicht gegen die Mitarbeiter. Dieses Gesetz erlaubt es dem Staat, die Arbeit jeder beliebigen Anti-Korruptions-Initiative zu vernichten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ukraine-rueckschlag-fuer-korruptionsbekaempfung.1773.de.html?dram:article_id=382609\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ukraine: Niederlage im Schuldenstreit<\/strong><br>\nDas Land kann sich nicht auf Krim berufen, um die R&uuml;ckzahlung von russischen Euromarkt-Anleihen zu verweigern<br>\nGestern entschied der Londoner High Court, dass die Ukraine nicht das Recht hat, die R&uuml;ckzahlung eines russischen Staatskreditrests in H&ouml;he von drei Milliarden US-Dollar zu verweigern &ndash; zumindest nicht mit den Argumenten, die das Land daf&uuml;r bislang als Begr&uuml;ndung vorbrachte. Die Klage, &uuml;ber die entschieden wurde, hatte Russland im Februar 2016 eingereicht, nachdem sich die Ukraine im Dezember 2015 weigerte, die letzte von insgesamt vier Raten eines im Dezember 2013 gew&auml;hrten Darlehens zur&uuml;ckzuzahlen. Weil es sich um Euromarkt-Anleihen handelte, konnte Moskau unter R&uuml;ckgriff auf den Euromarkt-Anleihen-Treuh&auml;nder Law Debenture Trust Corporation vor dem Londoner High Court ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ukraine-Niederlage-im-Schuldenstreit-3671112.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wahl ohne &Uuml;berraschung: Serbiens Premier Vucic wird wohl der n&auml;chste Pr&auml;sident werden<\/strong><br>\nAm Sonntag sind in Serbien die B&uuml;rger aufgerufen, einen neuen Pr&auml;sidenten zu w&auml;hlen. &Uuml;berraschungen sind fast g&auml;nzlich ausgeschlossen, Sieger wird der amtierende Premierminister werden: Aleksandar Vucic. Der Wechsel von der Regierungsbank in den Novi dvor, den Belgrader Sitz des Staatschefs, bedeutet eine Machtverschiebung im politischen Gef&uuml;ge Serbiens, in dem Vucic im Zentrum steht. Kritiker sehen in der Entwicklung die Gefahr, dass die Verfassung ausgehebelt wird. Denn der Pr&auml;sident soll nur repr&auml;sentative Aufgaben innehaben. Dass Vucic sich darauf beschr&auml;nken wird, gilt als zweifelhaft. Bereits der ehemalige Pr&auml;sident Boris Tadic von der Demokratischen Partei hatte sich mehr Macht als vorgesehen angeeignet.<br>\nDiese Dominanz Vucics beruht auf drei Faktoren. Erstens, in den Medien ist der Politiker der rechten und neoliberalen Fortschrittspartei (SNS) allgegenw&auml;rtig. Wie Untersuchungen des Zentrums f&uuml;r elektronische Me&shy;dien und Kommunikation zeigen, ist der Pr&auml;sidentschaftskandidat Vucic die im serbischen Fernsehen am meisten gezeigte Person. Den zweiten Platz belegt ebenfalls Vucic &ndash; jedoch in seiner Funktion als Premierminister. Alle anderen Bewerber folgen abgeschlagen. Dies wird begleitet von aufwendigen Werbekampagnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/308131.wahl-ohne-%C3%BCberraschung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fest in den F&auml;ngen des Krieges<\/strong><br>\nDer Jemen ist ein zerst&ouml;rtes Land: Das Bildungssystem und die Gesundheitsversorgung sind zusammengebrochen, von vielen St&auml;dten sind nicht mehr als Ruinen geblieben. Doch ein Ende der K&auml;mpfe ist noch lange nicht absehbar.<br>\n&ldquo;Das Leben war so perfekt&rdquo;, sagt der Sechstkl&auml;ssler Adel und meint die Zeit zu Hause in Taiz. Doch pl&ouml;tzlich hatte die Familie fliehen m&uuml;ssen. Nun wohnt Adel 60 Kilometer weiter n&ouml;rdlich, in einem Fl&uuml;chtlingscamp in Abb, eine Ewigkeit von Zuhause entfernt. &ldquo;Eines Tages kam der Konflikt. Pl&ouml;tzlich vermisste ich meine Freunde. Unser Haus wurde bombardiert und wir konnten nicht mehr dort bleiben&rdquo;, erinnert sich Adel.<br>\nTaiz ist einer der Hotspots des B&uuml;rgerkriegs. Seit zwei Jahren wird die Stadt von drei Seiten aus von den Huthi-Rebellen belagert, st&auml;ndig gibt es Gefechte. F&uuml;r Adel ist &ldquo;Taiz Geschichte, zerst&ouml;rt&rdquo;. Die meisten seiner Freunde seien get&ouml;tet worden. &ldquo;Wenn ich Facebook aufmache, kriege ich Nachrichten &uuml;ber weitere Freunde, die ich verloren habe. Ich hasse Facebook. Ich mache es nicht wieder auf. Wegen dieses Konflikts habe ich die wertvollsten Menschen in meinem Leben verloren&rdquo;, erz&auml;hlt der Junge weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/jemen-krieg-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>China fordert Stopp der &bdquo;THAAD&rdquo;-Stationierung<\/strong><br>\nWie der chinesische Au&szlig;enamtssprecher Lu Kang am Mittwoch mitteilte, hat sich China gegen den Bau des US-Raketenabwehrsystems &bdquo;THAAD&rdquo; ausgesprochen und fordere alle betroffenen Seiten dazu auf, die Bedenken Chinas zu ber&uuml;cksichtigen und die Stationierung zu stoppen.<br>\nDer russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow teilte am Dienstag mit, Russland lehne wie China die Stationierung des Raketenabwehrsystems in S&uuml;dkorea ab. Die Stationierung w&uuml;rde die regionale Sicherheit gef&auml;hrden. Am selben Tag teilten beide Staaten in Genf ihren gemeinsamen Standpunkt in der Frage des Raketenabwehrsystems &bdquo;THAAD&rdquo; mit.<br>\nChina sei der Meinung, die Frage betreffe die globale strategische Stabilit&auml;t und das gegenseitige Vertrauen gro&szlig;er Staaten und solle deshalb angemessen behandelt werden, so Lu weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2017\/03\/29\/1s263244.htm\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h16\">China warnt vor Installation des THAAD-Raketenabwehrsystems in S&uuml;dkorea<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34345#h11\">S&uuml;dkoreaner protestieren gegen THAAD-Stationierung<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kl&uuml;mpers &ldquo;zentrale Rolle&rdquo; im Dopingsystem der BRD<\/strong><br>\nDer Freiburger Sportmediziner Armin Kl&uuml;mper war das personifizierte Zentrum des Dopings in Westdeutschland &ndash; dieses Rollenverst&auml;ndnis st&uuml;tzt ein aktuelles Gutachten. Laut diesem habe Kl&uuml;mper &ldquo;wie kein anderer aktiv am Doping&rdquo; mitgewirkt. Doch Co-Autor Andreas Singler stellt auch klar: Ohne die Unterst&uuml;tzung von Politik und Beh&ouml;rden sei Kl&uuml;mpers Wirken nicht m&ouml;glich gewesen.<br>\nEr wurde verehrt als Wunderheiler, gesch&uuml;tzt von Politik und Funktion&auml;ren. Ber&uuml;hmt war sein &ldquo;Kl&uuml;mper-Cocktail&rdquo; und zahlreiche deutsche Spitzensportler kamen in seine Freiburger Praxis, wo sie wissentlich und unwissentlich von ihm gedopt worden waren. Armin Kl&uuml;mper war die Bad Bank, in die die Dopingaktivit&auml;ten des westdeutschen Sports ausgelagert wurden. Zu diesem Schluss kommt der Wissensschaftler Andreas Singler in einem Gutachten, das der Deutschen Presseagentur vorliegt. Wie kein anderer habe Kl&uuml;mper aktiv am Doping der Sportler mitgewirkt.<br>\nDer heute 81-j&auml;hrige, der mittlerweile in S&uuml;dafrika lebt, habe &uuml;ber Jahrzehnte hinweg Dopingmittel im gro&szlig;en Stil verschrieben oder selbst verabreicht, schreiben Singler und sein Co-Autor Gerhard Treutlein. Damit sei er f&uuml;r Weltrekorde, Medaillen und viele Spitzenleistungen mitverantwortlich, die ohne Dopingma&szlig;nahmen nicht denkbar gewesen seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/studie-zu-sportmediziner-kluempers-zentrale-rolle-im.890.de.html?dram:article_id=382578\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: Dissertation enth&uuml;llt Doping in Westdeutschland<\/strong><br>\nEine Doktorarbeit enth&uuml;llt Doping-Vorg&auml;nge in Westdeutschland &ndash; 31 Top-Leichtathleten gestehen darin gedopt zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sportschau.de\/weitere\/leichtathletik\/video-dissertation-enthuellt-doping-in-westdeutschland-100.html\">Sportschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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