{"id":3764,"date":"2009-02-12T08:31:16","date_gmt":"2009-02-12T07:31:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3764"},"modified":"2009-02-12T08:31:16","modified_gmt":"2009-02-12T07:31:16","slug":"hinweise-des-tages-830","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3764","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(MB\/AM)<br>\nHeute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>Lissabon &ndash; warum denn nicht<\/li>\n<li>Lissabon-Vertrag: Karlsruhe und die Krake<\/li>\n<li>Skeptische Richterblicke auf EU-Vertrag<\/li>\n<li>Bayer klagt gegen indische Generika<\/li>\n<li>Bahn spitzelte auch in Kontodaten<\/li>\n<li>EuGH-Entscheidung: Daten k&ouml;nnen weiter auf Vorrat gespeichert werden<\/li>\n<li>CDU und CSU wollen Informationsfreiheit der B&uuml;rger einschr&auml;nken<\/li>\n<li>Mit Maulkorb aus der Finanzkrise?<\/li>\n<li>Spekulanten zur Kasse<\/li>\n<li>Hypo Real Estate erh&auml;lt erneut zehn Milliarden Euro Garantien<\/li>\n<li>Stimmung im Euroraum sinkt auf Rekordtief<\/li>\n<li>Stimmung in der deutschen Wirtschaft verbessert sich &uuml;berraschend<\/li>\n<li>Finanzmarktkrise und globale Rezession<\/li>\n<li>Industriestaaten wollen Finanzm&auml;rkte b&auml;ndigen<\/li>\n<li>Wie ich Freiherr von Guttenberg zu Wilhelm machte <\/li>\n<li>Bisher gr&ouml;&szlig;te Sammelklage gegen AWD-Berater<\/li>\n<li>Deutschland &ndash; Norwegen 0:1<\/li>\n<li>Das Superwahljahr und Jothams Fabel<\/li>\n<li>Afghanistan. Fast immer, fast &uuml;berall <\/li>\n<li>Bereitschaft zu riskanten Investitionen genetisch bedingt<\/li>\n<li>Peer Heinelt zum Bertelsmann-Transformations-Index<\/li>\n<li>Hartz IV und die Menschenrechte: F&uuml;nf Jahre &bdquo;F&ouml;rdern und Fordern&ldquo;<\/li>\n<li>Schiesser-Insolvenz trifft Radolfzeller hart<\/li>\n<li>SPD gibt Bahn-Privatisierung auf<\/li>\n<li>Gemeinden in der Schuldenfalle<\/li>\n<li>Hirschel<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3764&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Lissabon &ndash; warum denn nicht <\/strong><br>\nKarlsruhe entscheidet &uuml;ber die Zukunft der EU. Der Reformvertrag ist kein Meisterwerk, aber auch kein unheimlicher Akt im St&uuml;ck Europa. Die Richter m&ouml;gen Leitplanken ziehen und vorsichtige Auflagen formulieren. Sollten sie demn&auml;chst Nein sagen zu Lissabon, beg&auml;ben sie sich in einen Konflikt mit Bundestag, Bundesrat, Regierung und Pr&auml;sident. Und sie trieben Deutschland und die gesamte EU in eine Krise sondergleichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1674083&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/&amp;em_ivw=fr_kommentar\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Lissabon-Vertrag: Karlsruhe und die Krake <\/strong><br>\nEs ist zu hoffen, dass Karlsruhe auch diesmal nicht den Darstellungen der Kl&auml;ger folgt, die das groteske Bild einer allm&auml;chtigen Br&uuml;sseler Krake namens EU-Kommission und eines vollkommen ohnm&auml;chtigen Europaparlaments an die Wand malen. Sicher kann man der EU ihr demokratisches Defizit vorhalten. Wenn die Karlsruher Richter in einigen Monaten ihr Urteil sprechen, sollten sie aber auch bedenken, dass der Lissabon-Vertrag dem Europaparlament zus&auml;tzliche Rechte verleiht. Sie w&auml;ren verloren, wenn die Richter den Vertrag kippen w&uuml;rden. Karlsruhe wird das Vertragswerk also kaum v&ouml;llig unbeanstandet durchwinken &ndash; schon im eigenen Interesse. Gar nicht absehbar w&auml;re hingegen der politische Schaden, wenn der Lissabon-Vertrag ausgerechnet in Karlsruhe scheiterte &ndash; f&uuml;r die gesamte EU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/art141,2728650?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Der Tagesspiegel<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung OP:<\/strong> In vielen Kommentaren zum Verfahren in Karlsruhe schwingt der Appell an das Verfassungsgericht mit, den Vertrag nicht scheitern zu lassen. Ungeachtet inhaltlicher Fragestellungen, verwundert es, dass man den Richtern fast das Recht abspricht, im Interesse Deutschlands wesentliche Teile des Vertrages zu hinterfragen. Das mag ja f&uuml;r Frau Merkel unbequem sein: Sich zu unserer Verfassung zu bekennen, hei&szlig;t aber die M&ouml;glichkeit einzur&auml;umen, wenn schon der B&uuml;rger keine Mitsprache hat und der Bundestag den Vertrag einfach durchwinkt, dass ein auf diese Papier ausgerichtetes Europa auf der Grundlage dieser Verfassung abgelehnt werden kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Skeptische Richterblicke auf EU-Vertrag<\/strong><br>\nAuch am zweiten Tag der Verhandlung &uuml;ber den EU-Reformvertrag von Lissabon sind mehrere Richter des Bundesverfassungsgerichts skeptisch. Das Problem: die darin festgeschriebene &Uuml;bertragung von Kompetenzen an die EU.<br>\n&ldquo;Man muss n&uuml;chtern betrachten: Wieviel Gestaltungsmacht hat denn dann noch der Bundestag?&rdquo;, fragte der Berichterstatter des Zweiten Senats, Udo di Fabio. Richter Rudolf Mellinghoff sagte, er verstehe &ldquo;nicht so recht&rdquo;, wie der Bundestag durch die &Uuml;bertragung von Kompetenzen an die EU &ldquo;Handlungsm&ouml;glichkeiten zur&uuml;ckgewinnen&rdquo; k&ouml;nne. Dies hatte zuvor der Prozessvertreter des Bundestags, der Staatsrechtler Franz Mayer, behauptet. Nach Ansicht des Prozessbevollm&auml;chtigten des CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler, des Staatsrechtlers Dietrich Murswiek, verbleibt durch den Vertrag &ldquo;ziemlich wenig&rdquo; an Gestaltungsmacht f&uuml;r den Bundestag. Wenn die EU alle Kompetenzen aussch&ouml;pft, die ihr der Lissabon-Vertrag gebe, werde &ldquo;f&uuml;r den Bundestag nichts &uuml;brig bleiben als untergeordneter Vollzug&rdquo;. Der Bundestag werde dann &ldquo;keine eigene Gestaltung mehr vornehmen k&ouml;nnen&rdquo;, sagte Murswiek. Bislang h&auml;tten die EU-Organe &ldquo;exzessiv auf ihre bestehenden Kompetenzen zur&uuml;ckgegriffen und sie immer weiter ausgedehnt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/deutschland\/EU-Vertrag;art122,2728396?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Bayer klagt gegen indische Generika<\/strong><br>\nDer deutsche Konzern will vor indischen Gerichten durchsetzen, dass ein preiswertes Krebsmedikament nicht zugelassen wird. Pharmakritiker bef&uuml;rchten einen Pr&auml;zedenzfall. F&uuml;r arme L&auml;nder k&ouml;nnte es schwieriger werden, an g&uuml;nstige Kopien von Medikamenten, sogenannte Generika, zu kommen. Nach dem Pharmakonzern Novartis hat nun die Leverkusener Bayer AG die indischen Beh&ouml;rden verklagt. Der deutsche Pharmakonzern will mit dem Prozess verhindern, dass die indische Zulassungsbeh&ouml;rde f&uuml;r Medikamente (DCGI) einem preiswerten Nachahmerprodukt des Bayer-Krebsmittels Nexavar die Zulassung erteilt. Das Verfahren wird heute in einer Woche vorm h&ouml;chsten Gericht der Hauptstadt New Delhi verhandelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/bayer-klagt-gegen-indische-generika\/\">taz<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Indien: Preiswerte Medikamentenversorgung in Gefahr<\/strong><br>\nGesundheitsinitiativen aus Indien und Deutschland fordern den BAYER-Konzern auf, eine k&uuml;rzlich eingereichte Klage gegen die indische Regierung zur&uuml;ckzuziehen. Die asiatische Sektion von Health Action International, das indische Peoples Health Movement, die Coordination gegen BAYER-Gefahren, die BUKO Pharma-Kampagne, der Verein demokratischer &Auml;rztinnen und &Auml;rzte und medico international bef&uuml;rchten, dass der Prozess die Zulassungspraxis von Generika in Indien gef&auml;hrdet. Im Fall einer eingeschr&auml;nkten Versorgung mit bezahlbaren Medikamenten drohe der Tod Tausender Patienten. Ende letzten Jahres hatte BAYER die indische Zulassungsstelle f&uuml;r Pharmazeutika Drugs Controller General of India (DCGI) verklagt, da diese dem indischen Unternehmen Cipla eine Zulassung f&uuml;r das patentgesch&uuml;tzte Krebsmedikament Nexavar erteilt hatte. Gegenw&auml;rtig kann die DCGI Zulassungen f&uuml;r generische Pharmazeutika erteilen, auch wenn f&uuml;r die Substanzen noch Patentschutz besteht. Hierdurch soll erreicht werden, dass unmittelbar nach Auslaufen eines Patents preiswerte Nachahmer-Produkte auf den Markt kommen. Nach Ansicht von Gesundheitsexperten stellt diese Praxis keine Rechtsverletzung dar, da ein zu fr&uuml;her Verkauf von Generika gerichtlich unterbunden werden kann. BAYER hingegen fordert, im Falle eines existierenden Patents grunds&auml;tzlich keine Zulassung f&uuml;r Nachahmer-Produkte zu erteilen. Amit Sen Gupta vom indischen Peoples Health Movement: &bdquo;Die Forderungen von BAYER gehen sogar &uuml;ber die im TRIPS-Abkommen festgelegten Patent-Regeln hinaus. Ein Erfolg der Klage h&auml;tte schwerwiegende Konsequenzen f&uuml;r den Zugang zu preiswerten Medikamenten &ndash; nicht nur f&uuml;r indische Patienten, sondern f&uuml;r arme Menschen in weiten Teilen der Welt. BAYER will offenbar nicht nur die eigenen Patent-Rechte ausweiten, sondern einen Pr&auml;zedenzfall schaffen. Dies w&uuml;rde den Einsatz lebensrettender Generika generell verz&ouml;gern.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdaeae.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=236&amp;Itemid=1\">Verein demokratischer &Auml;rztinnen und &Auml;rzte e.V.<\/a><\/li>\n<li><strong>Bahn spitzelte auch in Kontodaten<\/strong><br>\nErstmals r&auml;umt die Bahn ein, dass auch Kontobewegungsdaten von Mitarbeitern ausgeforscht wurden. &Uuml;ber eine Kanzlei habe man die K&ouml;lner Detektei Argen beauftragt, &ldquo;Kontobewegungsdaten der verd&auml;chtigen Bahn-Mitarbeiter und der beauftragten Firma zu ermitteln&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht, der der FR vorliegt. Damit ger&auml;t der Konzernbeauftragte f&uuml;r Korruptionsbek&auml;mpfung, Wolfgang Schaupensteiner, endg&uuml;ltig ins Zwielicht. Dieser hatte am 28. Januar im Verkehrsausschuss des Bundestages mehrfach behauptet: &ldquo;Es gab keine Auftr&auml;ge zur Recherche von Kontobewegungen.&rdquo;Dies h&auml;tten seine eigenen Nachforschungen bei der Bahn ergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1673253_Bahn-spitzelte-auch-in-Kontodaten.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>EuGH-Entscheidung: Daten k&ouml;nnen weiter auf Vorrat gespeichert werden<\/strong><br>\nDie Kritiker der Vorratsdatenspeicherung haben einen R&uuml;ckschlag erlitten. Der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) hat am Dienstag in Luxemburg die zugrunde liegende EU-Richtlinie best&auml;tigt. Das Bundesverfassungsgericht kann damit die Vorratsdatenspeicherung nicht mehr in G&auml;nze kippen. Seit 2008 wird in Deutschland sechs Monate lang gespeichert, wer mit wem wie lange telefoniert. Seit 2009 wird auch registriert, wer sich wann ins Internet einloggt und wem er E-Mails schickt. Die Daten werden bei den Telefon- und Internetfirmen gespeichert. Die Polizei kann nur im Verdachtsfall darauf zugreifen. Der Bundestag setzte damit eine EU-Richtlinie aus dem Jahr 2006 um, die damals mit Mehrheit gegen die Stimmen Irlands und der Slowakei beschlossen wurde. Die Klage Irlands beruhte nicht auf Argumenten der Grundrechte, sondern auf einer formalen Kritik: Weil es bei der Vorratsdatenspeicherung im Kern um innere Sicherheit gehe, h&auml;tte es eine einstimmige Entscheidung geben m&uuml;ssen.<br>\nPeter Schaar, der Bundesdatenschutzbeauftragte, nahm das EuGH-Urteil zum Anlass, seine Kritik an der Vorratsdatenspeicherung zu erneuern. Sie stelle einen &ldquo;schwerwiegenden, nicht zu rechtfertigenden Eingriff in das Fernmeldegeheimnis&rdquo; dar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/schwerpunkt-ueberwachung\/artikel\/1\/eugh-bestaetigt-vorratsdatenspeicherung\/?type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>CDU und CSU wollen Informationsfreiheit der B&uuml;rger einschr&auml;nken<\/strong><br>\nMit scharfer Kritik hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac auf die Initiative des bayerischen Ministerpr&auml;sidenten Horst Seehofer (CSU) reagiert, das Recht auf Akteneinsicht bei der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu beschneiden. &ldquo;Es ist ein Skandal, wie CDU und CSU die B&uuml;rger hinters Licht f&uuml;hren wollen. Vorne herum ruft Bundeskanzlerin Angela Merkel nach mehr Transparenz bei den Banken und auf den Finanzm&auml;rkten &ndash; hinten herum versucht die Union zu verhindern, dass geprellte Anleger die Akten der BaFin einsehen k&ouml;nnen&rdquo;, stellte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis fest.<br>\nGeht es nach der bayerischen CSU\/FDP-Landesregierung sollen k&uuml;nftig B&uuml;rger, Anleger, Wissenschaftler und Medien keine Akteneinsicht mehr erstreiten k&ouml;nnen, wenn es um die BaFin und die Bundesbank geht. Recherchen des TV-Magazins Kontraste zufolge hat sich im Bundesrat bereits eine Mehrheit f&uuml;r eine entsprechende &Auml;nderung des Informationsfreiheitsgesetzes gefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=13445&amp;css=print\">Neue Rheinische Zeitung<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mit Maulkorb aus der Finanzkrise?<\/strong><br>\nDie Auskunftspflicht der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzaufsicht (Bafin) muss ausgeweitet anstatt abgeschafft werden. Dies fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) anl&auml;sslich einer Anh&ouml;rung im Deutschen Bundestag diesen Mittwoch. &ldquo;Die richtige Antwortet auf die Finanzkrise lautet mehr und nicht weniger Transparenz. Wer der Finanzaufsicht jetzt einen Maulkorb verpassen will, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt&rdquo;, erkl&auml;rt Vorstand Gerd Billen. Der Bundesrat will auf Initiative Bayerns das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gegen&uuml;ber der Finanzaufsicht ausschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vzbv.de\/go\/presse\/1120\/index.html?ref_presseinfo=true\">Verbraucherzentrale Bundesverband<\/a><\/li>\n<li><strong>Spekulanten zur Kasse <\/strong><br>\nDer deutsche Finanzminister will mit einer Steuer auf B&ouml;rsengesch&auml;fte die Spekulation an den internationalen Finanzm&auml;rkten eind&auml;mmen. Peer Steinbr&uuml;ck (SPD) setzt sich nach Angaben aus seinem Umfeld daf&uuml;r ein, diesen Punkt in das SPD-Wahlkampfprogramm aufzunehmen.<br>\nF&uuml;r die deutsche Wirtschaftspolitik w&auml;re eine solche B&ouml;rsenumsatzsteuer eine spektakul&auml;re Kehrtwende, nachdem 1991 die schwarz-gelbe Regierung dieses Instrument abgeschafft hatte und mehrere SPD-Finanzminister inklusive Steinbr&uuml;ck es dabei belie&szlig;en. Allerdings ist die Forderung erst einmal f&uuml;r den Wahlkampf gedacht. Konkret denkt Steinbr&uuml;ck nicht an ein Gesetzesvorhaben, was auch am Widerstand der Union scheitern w&uuml;rde. Dennoch reagierte die B&ouml;rsenlobby aufgeschreckt. Als &ldquo;aktienfeindlich&rdquo;, &ldquo;sch&auml;dlich und kontraproduktiv&rdquo; kritisierte R&uuml;diger von Rosen, Chef des Deutschen Aktieninstituts, den Vorsto&szlig;. &ldquo;Eine Steuer auf Aktienums&auml;tze ist genau das Gegenteil dessen, was f&uuml;r eine Wiederbelebung des Kapitalmarktes notwendig ist&rdquo;, meinte von Rosen. Zahlreiche EU-L&auml;nder bedienen sich dieses Instruments. So verlangt das liberale Gro&szlig;britannien, dessen Modell Steinbr&uuml;ck vorschwebt, eine Steuer von 0,5 Prozent auf bestimmte Aktienk&auml;ufe. Der Finanzplatz London habe darunter nicht gelitten, betont das Wifo. Steuern auf Finanzgesch&auml;fte kennen auch die Schweiz, Japan, China und Singapur. In den USA erheben bereits zahlreiche Bundesstaaten derlei Steuern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1674079&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Ich habe den Eindruck, dass unsere Matadore immer noch nicht verstanden haben, dass das B&ouml;rsengeschehen grunds&auml;tzlich viel zu weit getrieben ist und die Spekulation als solche bek&auml;mpft werden muss. Mit einer kleinen Steuer auf Transaktionen kann ich doch Kursgewinne von 400 %, wie sie zwischen 2003 und 2007 stattfanden, nicht eind&auml;mmen. Auch kleinere Kursschwankungen nicht. Den potentiellen Gesetzgebern wie den Journalisten ist die Analyse dieser Aktienbewegungen, zum Beispiel in unserem Beitrag vom 7.1.2009 (<a href=\"?p=3689\">siehe hier<\/a>), zu empfehlen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hypo Real Estate erh&auml;lt erneut zehn Milliarden Euro Garantien<\/strong><br>\nDie Hypo Real Estate bekommt weitere staatliche Garantien in H&ouml;he von zehn Milliarden Euro. Damit w&auml;chst die Summe der Kapitalhilfen und der staatlichen Garantien f&uuml;r den schwer angeschlagenen Immobilienfinanzierer auf insgesamt 102 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-606895,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Nachdenkseiten-Lesers:<\/strong> Wenn mich meine l&uuml;ckenhaften Geschichtskenntnisse nicht t&auml;uschen, bekam die DDR vor weit &uuml;ber 20 Jahren einen Kredit in H&ouml;he von einer Milliarde Deutschmark (!) von Franz Josef Strau&szlig; vermittelt. Und damit hat eine ganze Volkswirtschaft mit 16 oder17 Millionen Menschen noch drei Jahre durchgehalten. Hmmm.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Stimmung im Euro-Raum sinkt auf Rekordtief<\/strong><br>\nDie Konjunkturflaute hat Europa fest im Griff: Der Gesch&auml;ftsklimaindex im Euroraum hat sich nach Angaben des Ifo-Instituts zum sechsten Mal in Folge verschlechtert und einen historischen Tiefpunkt erreicht. Besonders in Deutschland und den Niederlanden habe sich die Lage eingetr&uuml;bt.<br>\nDie Stimmung habe sich &ldquo;in allen L&auml;ndern des Euroraums verschlechtert und liegt auf einem historischen Tiefpunkt&rdquo;, sagte Ifo-Pr&auml;sident Hans-Werner Sinn. In erster Linie sei die aktuelle Lage von den befragten Experten drastisch schlechter bewertet worden. Der entsprechende Index liege mit 41,1 Punkten auf dem tiefsten Stand seit 1994. Besonders in Deutschland und den Niederlanden habe sich die Situation seit der letzten Befragung im Herbst eingetr&uuml;bt. Die Erwartungen f&uuml;r die kommenden sechs Monate hellten sich dagegen zwar etwas auf, blieben aber weiter &ldquo;stark unterk&uuml;hlt&rdquo;, erkl&auml;rte Sinn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/unternehmen\/:Wirtschaftsklima-Stimmung-Euro-Raum-Rekordtief\/654446.html?pr=1\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> was man von solchen Stimmungsmessungen halten kann, wird erkennbar, wenn man die Meldung des gleichen Instituts von drei Wochen vorher anschaut. Hier:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>IFO-INDEX 27. Januar 2009<\/strong><br>\n<strong>Stimmung in der deutschen Wirtschaft verbessert sich &uuml;berraschend<\/strong><br>\nTrotz Wirtschaftskrise sind die Unternehmen in Deutschland wieder optimistischer: Der Ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex stieg zum ersten Mal seit Mai 2008. Experten hatten einen R&uuml;ckgang erwartet. Das Institut warnt jedoch vor &uuml;bertriebenen Erwartungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-603715,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Finanzmarktkrise und globale Rezession<\/strong><br>\nVon Eckhard Hein und Achim Truger<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spw.on.spirito.de\/data\/hein_truger.pdf?pid=39\">SPW<\/a><\/li>\n<li><strong>Industriestaaten wollen Finanzm&auml;rkte b&auml;ndigen<\/strong><br>\nDie EG20-Staaten planen eine radikale Reform des internationalen Finanzsystems: Die Industriestaaten sind sich &uuml;ber zahlreiche Ma&szlig;nahmen zur Regulierung der Finanzm&auml;rkte einig. Unter anderem sollen die Eigenkapitalregeln Basel II &uuml;berarbeitet werden. Die G20-Staaten planen eine radikale Reform des internationalen Finanzsystems. Nach Informationen des Handelsblatts aus den beteiligten L&auml;ndern haben sich die zust&auml;ndigen Arbeitsgruppen bereits auf etliche Ma&szlig;nahmen zur Regulierung der Finanzm&auml;rkte verst&auml;ndigt. Unter anderem sehen die Pl&auml;ne eine &Uuml;berarbeitung der strengen Eigenkapitalregeln Basel II vor. Eine Schl&uuml;sselrolle f&uuml;r die &Uuml;berwachung der Kapitalm&auml;rkte soll k&uuml;nftig das Forum f&uuml;r Finanzmarktstabilit&auml;t (FSF) bekommen. Dazu soll das Gremium um mehrere Staaten erweitert werden. Die Finanzminister der G20-Staaten wollen bei einem Treffen Mitte M&auml;rz die noch offenen Detailfragen kl&auml;ren und eine Beschlussvorlage f&uuml;r das Treffen der Staats- und Regierungschefs Anfang April in London erarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/industriestaaten-wollen-finanzmaerkte-baendigen;2148709\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong>  Offensichtlich geht man nicht an das Problem heran, die Spekulation massiv zu reduzieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie ich Freiherr von Guttenberg zu Wilhelm machte <\/strong><br>\n&ldquo;M&uuml;ssen wir uns diesen Namen merken&rdquo;, fragt die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung heute auf ihrer Titelseite. Die Antwort lautet: Nein, m&uuml;ssen wir nicht! Denn der Minister hei&szlig;t in Wirklichkeit anders. Zumindest einer seiner vielen Vornamen ist frei erfunden: von mir.<br>\nZugegeben, der Scherz war anfangs nicht gerade originell. Innerhalb weniger Stunden bekam er aber eine h&ouml;chst interessante Eigendynamik, die mich an den Recherche-Methoden vieler Journalisten erheblich zweifeln lie&szlig;.<br>\nEs war Sonntag, kurz nach 21 Uhr &ndash; der Abend bevor Karl-Theodor zu Guttenberg von CSU-Chef Horst Seehofer als neuer Bundeswirtschaftsminister vorgestellt wurde. In zu-Guttenbergs-Wikipedia-Eintrag fielen mir die zahlreichen Vornamen des adeligen Politikers auf. Ich fragte mich, ob es jemand merken w&uuml;rde, wenn ich zu der langen Namensliste einfach einen weiteren hinzuf&uuml;gen w&uuml;rde. Es stellte sich heraus: Niemand merkte es &ndash; und etliche Online-Medien, Zeitungen und Fernsehsender schrieben meine Erfindung ungepr&uuml;ft ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/5695\/wie-ich-freiherr-von-guttenberg-zu-wilhelm-machte\/\">BildBlog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Nachdenkseiten-Lesers:<\/strong> Ein Paradebeispiel &uuml;ber die Qualit&auml;t des Journalismus in diesem Land.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bisher gr&ouml;&szlig;te Sammelklage gegen AWD-Berater<\/strong><br>\nDas deutsche Prozesskosten-Finanzierungsunternehmen Foris wird die Sammelklage finanzieren. Und 4.500 &Ouml;sterreicher, die sich beim Verein f&uuml;r Konsumenteninformation (VKI) &uuml;ber ihre AWD-Berater beschwert haben, k&ouml;nnen sich beteiligen. Peter Kolba, Leiter der VKI-Rechtsabteilung: &ldquo;Wenn sich alle beteiligen, dann w&auml;re das der gr&ouml;&szlig;te Zivilprozess in der Zweiten Republik.&rdquo; Im bisher gr&ouml;&szlig;ten Zivilverfahren, dem WEB-Prozess in Salzburg vor 20 Jahren, hatte der VKI f&uuml;r 3.200 Kleinanleger geklagt.<br>\n45 Mio. Euro Gesamtschaden: Der Schaden im aktuellen Fall AWD betr&auml;gt laut Kolba rund 10.000 Euro pro Betroffenem, also rund 45 Millionen Euro insgesamt. Entstanden ist der Schaden durch den massiven Kursverfall der von AWD verkauften Immofinanz- und Immoeast-Aktien.<br>\n&ldquo;So sicher wie ein Sparbuch&rdquo;: Der Vorwurf gegen AWD: In Beratungsprotokollen sei zum Teil zwar gestanden, dass die Gefahr eines Totalverlusts besteht. Tats&auml;chlich aber seien die Aktien als Fonds, als m&uuml;ndelsicher und als &ldquo;so sicher wie ein Sparbuch&rdquo; angepriesen worden. Daher die Klage beim Wiener Handelsgericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/oe1.orf.at\/inforadio\/102292.html?filter=2\">ORF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Vielleicht wird sich da bei AWD schon der neue Innendienstmitarbeiter Bert R&uuml;rup n&uuml;tzlich machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutschland &ndash; Norwegen 0:1<\/strong><br>\nWer komplett oder auch nur minutenweise das Fu&szlig;ball-L&auml;nderspiel am Mittwochabend verfolgte, wird die Bandenwerbung entdeckt haben: &bdquo;AWD &ndash; mehr Netto&ldquo;. Die Bandenwerbung bei einem Fu&szlig;ball-L&auml;nderspiel ist garantiert nicht billig. Alle Inhaber\/innen einer Riester-Rente oder eines anderen kommerziellen Altersvorsorgeproduktes sollten immer daran danken, dass sie solche Werbema&szlig;nahmen mit ihren Beitr&auml;gen mitfinanzieren.<\/li>\n<li><strong>Das Superwahljahr und Jothams Fabel<\/strong><br>\nVon Friedrich Schorlemmer<br>\nDie Wirtschaftskrise beschw&ouml;rt Erinnerungen an 1929 herauf. Im Wahljahr kommt es deshalb auf die B&uuml;rger an, sich mehr als bisher einzubringen. Zum Schutz der Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/positionen\/0907-wahljahr-erinnerungspolitik-gedenken\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Fast immer, fast &uuml;berall <\/strong><br>\nDeutlicher als mit den Anschl&auml;gen von Kabul k&ouml;nnten die Taliban nicht vor Augen f&uuml;hren, wie sich die Machtverh&auml;ltnisse zu ihren Gunsten ver&auml;ndert haben. Inzwischen k&ouml;nnen sie zu jedem Zeitpunkt fast jedes Ziel angreifen. Die Anschlagserie fand zudem p&uuml;nktlich zur Kabul-Visite des amerikanischen Sondergesandten Holbrooke an diesem Donnerstag statt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0\/Doc~E86200CB6F3C546A78326D7E0FBF71C1A~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Bereitschaft zu riskanten Investitionen genetisch bedingt<\/strong><br>\nWie riskant ein Mensch mit Geld umgeht, ist offenbar auch eine Frage des Erbguts. In Experimenten mit Freiwilligen haben Forscher einen Zusammenhang zwischen dem Investitionsverhalten und Genen entdeckt, die den Haushalt von Botenstoffen im Gehirn beeinflussen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/0,1518,druck-606911,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Lesers:<\/strong> Die Ackermanns &amp; Co. k&ouml;nnen also doppelt nichts daf&uuml;r, dass sie mit ihren Spekulationen andere ins Elend treiben&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Peer Heinelt zum Bertelsmann-Transformations-Index<\/strong><br>\nAm 22. Januar hielt Peer Heinelt &ndash; Politikwissenschaftler und freier Autor in Frankfurt &ndash; einen hoch interessanten Vortrag &ldquo;Ranking f&uuml;r &lsquo;gute&rsquo; Marktpolitik? &ndash; Neoliberaler L&auml;ndervergleich der Bertelsmann-Stiftung.&rdquo; Mittels des &ldquo;Bertelsmann Transformation Index&rdquo; (BTI) wird die F&auml;higkeit und Bereitschaft der Eliten in 125 Entwicklungs- und Schwellenl&auml;ndern beurteilt, die dortigen National&ouml;konomien gem&auml;&szlig; den neoliberalen Vorstellungen des Westens zu &ldquo;reformieren&rdquo;. Es geht darum, Wege zu &ldquo;Demokratie und Marktwirtschaft&rdquo;, zur Durchsetzung des &ldquo;Privateigentums&rdquo; und zur Ausschaltung von &ldquo;Vetoakteuren&rdquo; wie Hugo Ch&aacute;vez in Venezuela aufzuzeigen. &Uuml;ber den BTI nimmt die Bertelsmann-Stiftung ma&szlig;geblichen Einfluss auf die Innen- und Au&szlig;enpolitik der Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/090212_BTIReferatvonPeerHeinelt.pdf\">Peer Heinelt zum Bertelsmann-Transformations-Index [PDF &ndash; 40 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Hartz IV und die Menschenrechte: F&uuml;nf Jahre &bdquo;F&ouml;rdern und Fordern&ldquo;<\/strong><br>\nVon Franz Segbers<br>\nDie Hartz-IV-Regels&auml;tze sind nicht mit der Menschenw&uuml;rde und dem sozialen Rechtsstaat vereinbar &ndash; so das j&uuml;ngste Urteil des Landessozialgerichts Darmstadt. Franz Segbers, Pfarrer und Professor f&uuml;r Sozialethik, zieht f&uuml;nf Jahre nach der Einf&uuml;hrung des Arbeitslosengeldes II ein ersch&uuml;tterndes Fazit: Da es das Existenzminimum nicht abdecke, sei Hartz IV staatlich verordnete Unterversorgung und daher verfassungs- und menschenrechtswidrig. Dieser unhaltbare Zustand indiziere auch ein eklatantes Versagen der Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=13442&amp;css=print\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Schiesser-Insolvenz trifft Radolfzeller hart<\/strong><br>\nDie fehlende Anschlussfinanzierung war letztlich der Grund, dass das Unternehmen Insolvenz beantragen musste. Schiesser hatte 2008 zwar einen Umsatz von 130 Millionen Euro gemacht. Au&szlig;erdem meldete das Unternehmen ein deutliches Plus im Auftragseingang. Doch die schweizerische Holding Hesta, der Mehrheitsaktion&auml;r von Schiesser, entschied nach Angaben eines Sprechers, nicht erneut einen zweistelligen Millionenbetrag zu investieren. Die Schulden der Firma hatten zuletzt etwa 65 Millionen Euro betragen. Ein Insolvenzplanverfahren soll nun helfen, Schiesser zu sanieren. Zum Insolvenzverwalter wurde Volker Grub bestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.suedkurier.de\/region\/kreis-konstanz\/radolfzell\/art372455,3632039\">S&uuml;dkurier<\/a><\/li>\n<li><strong>SPD gibt Bahn-Privatisierung auf<\/strong><br>\nDie SPD nimmt Abschied von der umstrittenen Teilprivatisierung der Bahn. Bef&uuml;rworter und Gegner des Projekts in den Reihen der Sozialdemokratie gehen inzwischen fest davon aus, dass die SPD in ihrem Wahlprogramm einen B&ouml;rsengang des Unternehmens in der kommenden Legislaturperiode ausschlie&szlig;en wird. Parteichef Franz M&uuml;ntefering hatte Anfang dieser Woche versichert, die SPD werde im Wahlprogramm klar Position zur Bahnprivatisierung beziehen. Eine inhaltliche Pr&auml;ferenz hatte M&uuml;ntefering indes nicht erkennen lassen. Auch der Parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der SPD- Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, mochte am Mittwoch keine Vorhersage abgeben: &bdquo;Das bleibt einer gr&uuml;ndlichen Diskussion vorbehalten.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/art771,2728694?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anstatt eines Kommentars zitieren wir einen Satz des damaligen Bundesarbeitsministers und Vizekanzlers Franz M&uuml;ntefering vom September 2006:<\/strong><\/em> <\/p>\n<blockquote><p>Wir werden als Koalition an dem gemessen, was in Wahlk&auml;mpfen gesagt worden ist. Das ist unfair.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3\/Doc~E75D7C9E1BAB44227916C3530595025BE~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">Frankfurter Allgemeine vom 05.09.2006<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>In der Schuldenfalle <\/strong><br>\nDeutsche St&auml;dte stehen vor dem finanziellen Kollaps &ndash; auch weil sie ihr Heil in alternativen Finanzierungsinstrumenten gesucht haben. Mit riskanten Leasing-Vertr&auml;gen und Zinswetten setzten K&auml;mmerer das Kapital der B&uuml;rger aufs Spiel. Die schlechten Erfahrungen haben auch die Kommunalpolitiker misstrauisch gemacht: Salzgitter, F&uuml;rth und Berlin haben geplante PPP-Projekte wegen des hohen Risikos bereits beerdigt. Auch Gelsenkirchens Oberb&uuml;rgermeister Baranowski will neue Vorhaben lieber noch einmal genau durchrechnen: &ldquo;In Zukunft wird die Kommunalfinanzierung vorsichtiger sein&rdquo;, sagt er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/163_94286.html?cis_mode=print\">B&ouml;ckler<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Es stimmt einen alles andere als froh hinsichtlich der Leistungsf&auml;higkeit unserer Politiker und der Zukunft unserer Polis, wenn laufend Leits&auml;tze aus der Mottenkiste schwarzer P&auml;dagogik best&auml;tigt werden: &ldquo;Wer nicht h&ouml;ren, will mu&szlig; f&uuml;hlen&rdquo;. oder &ldquo;Gebranntes Kind scheut das Feuer&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das Zeitfenster <\/strong><br>\nIn den Augen vieler Kollegen seiner Zunft vertrat DGB-Chef&ouml;konom Dierk Hirschel bis vor kurzem Positionen aus der Mottenkiste. Jetzt sieht er wieder Konjunktur f&uuml;r seine Ideen, die er klug nutzen will.&nbsp;&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/163_94292.html?cis_mode=print\">B&ouml;ckler<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(MB\/AM)<br \/> Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Lissabon &ndash; warum denn nicht<\/li>\n<li>Lissabon-Vertrag: Karlsruhe und die Krake<\/li>\n<li>Skeptische Richterblicke auf EU-Vertrag<\/li>\n<li>Bayer klagt gegen indische Generika<\/li>\n<li>Bahn spitzelte auch in Kontodaten<\/li>\n<li>EuGH-Entscheidung: Daten k&ouml;nnen weiter auf Vorrat gespeichert werden<\/li>\n<li>CDU und CSU wollen Informationsfreiheit der B&uuml;rger einschr&auml;nken<\/li>\n<li>Mit Maulkorb aus der Finanzkrise?<\/li>\n<li>Spekulanten zur Kasse<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3764\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3764","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3764","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3764"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3764\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3764"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3764"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3764"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}