{"id":37662,"date":"2017-04-03T08:15:10","date_gmt":"2017-04-03T06:15:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662"},"modified":"2017-04-03T09:44:45","modified_gmt":"2017-04-03T07:44:45","slug":"hinweise-des-tages-2847","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h01\">Altkanzler Schr&ouml;der warnt vor Rot-Rot-Gr&uuml;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h02\">Was Oskar Lafontaine der SPD r&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h03\">&bdquo;Kampf um Europa&ldquo; &ndash; Arte streckt die Waffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h04\">Kumpanei mit der Junta<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h05\">Abandoned at Sea<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h06\">Superreiche regieren die USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h07\">Die Doppelmoral der Deutschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h08\">Sind die Sanktionen im SGB II mit dem Grundgesetz vereinbar?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h09\">Zum Umgang des Berliner Sozialgerichts mit EU-B&uuml;rgern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h10\">Freie Fahrt f&uuml;r Privatisierung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h11\">Blitzer-Dichte an B 92 in Plauen w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h12\">Calais und die Grenzindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h13\">DPolG: Innenminister beg&uuml;nstigen gelbe Polizei-Gewerkschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h14\">Militarisierung der Polizei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h15\">Die amerikanische wei&szlig;e Arbeiterklasse kollabiert in einem &ldquo;Meer der Verzweiflung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h16\">Organisatoren von israelkritischer Veranstaltung werden in Frankfurt am Main mit Antisemitismusvorw&uuml;rfen &uuml;berzogen. <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h17\">Vault 7: WikiLeaks zerrei&szlig;t CIA-Tarnkappe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37662#h18\">Wahlkampfleiter: &ldquo;Wir machen doch nur Fake News&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Altkanzler Schr&ouml;der warnt vor Rot-Rot-Gr&uuml;n<\/strong><br>\nAltkanzler Gerhard Schr&ouml;der h&auml;lt eine Koalition der SPD mit der Linkspartei derzeit nicht f&uuml;r realistisch. &ldquo;Ich glaube nicht, dass man das hinbekommt, solange die Familie Lafontaine in der Linkspartei tonangebend ist&rdquo;, sagte Schr&ouml;der dem SPIEGEL.<br>\nRot-Rot-Gr&uuml;n k&ouml;nne man erst machen, wenn bei der Linken vern&uuml;nftige Leute wie zum Beispiel der th&uuml;ringische Ministerpr&auml;sident Bodo Ramelow das Sagen h&auml;tten. Ein Linksb&uuml;ndnis m&uuml;sse zu Bedingungen der SPD realisierbar sein, so Schr&ouml;der: &ldquo;Wir erkl&auml;ren, wer Koch und wer Kellner ist.&rdquo; (Lesen Sie hier das ganze Gespr&auml;ch im neuen SPIEGEL.)<br>\nSchr&ouml;der warnte den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz auch vor einer inhaltlichen Ann&auml;herung an die Linkspartei. Mit Parolen, die nach Lafontaine kl&auml;ngen, werde es der SPD nicht anders gehen als der Union auf der Rechten.<br>\n&ldquo;Dann w&auml;hlen die Leute das Original und nicht das Plagiat&rdquo;, so Schr&ouml;der. Er sei ziemlich sicher, &ldquo;dass Martin Schulz das ganz genau wei&szlig;&rdquo;. Ohne &ouml;konomische Kompetenz gewinne man in Deutschland keine Wahlen, betonte der Altkanzler im SPIEGEL. Deswegen werde Schulz kein Wahlprogramm zulassen, &ldquo;das diese &ouml;konomische Kompetenz der SPD infrage stellt&rdquo;. Schulz hatte zuvor Fehler der Agendapolitik Schr&ouml;ders kritisiert und Korrekturen vorgeschlagen.<br>\nIn der Au&szlig;enpolitik forderte Schr&ouml;der im SPIEGEL mehr kritische Distanz der Bundesregierung zu den USA: &ldquo;Wir brauchen mehr Abstand. Amerika ist nicht das gelobte Land&rdquo;, sagte er. Schr&ouml;der warnte, dass in den USA die Freiheit der Medien in Gefahr sei und mahnte die Bundesregierung, sehr deutlich zu machen, &ldquo;wo unsere Grenzen sind&rdquo;. Deutschland m&uuml;sse das nicht nur gegen&uuml;ber der T&uuml;rkei tun, &ldquo;wir m&uuml;ssen auch Herrn Trump sagen, was uns nicht passt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gerhard-schroeder-altkanzler-warnt-spd-vor-rot-rot-gruen-a-1141374.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offenbar m&ouml;chte Altkanzler Schr&ouml;der keine eigenen Fehler zugeben. Wohl auch deshalb m&ouml;chte er die Politik der Agenda 2010 auch von Herrn Schulz fortgesetzt wissen.<\/em><br>\n<em>Die kritische Distanz von Herrn Schr&ouml;der zu den USA ist lobenswert, aber war es nicht sein &bdquo;Z&ouml;gling&ldquo; Steinmeier, der &ndash; zusammen mit Merkels schwarz-roter Bundesregierung &ndash; den Abstand m&ouml;glichst gering hielt? Warum eigentlich? &Uuml;ber den jetzigen Bundespr&auml;sidenten Steinmeier lesen Sie bitte erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21804\">Kann man Steinmeier trauen?<\/a><\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Gerhard Schr&ouml;der hat Recht<\/strong><br>\nGerhard Schr&ouml;der warnt im &ldquo;Spiegel&rdquo; die Genossen, die Politik der Konkurrenz zu &uuml;bernehmen: &ldquo;Die Leute wollen nicht das Plagiat, sondern das Original.&rdquo; Wie Recht er hat! Seit die SPD auf sein Betreiben das Programm der Arbeitgeberverb&auml;nde, die Agenda 2010, &uuml;bernahm, st&uuml;rzte sie von 40,9% im Jahr 1998 auf 23% 2009 und 25,7% 2013 ab.<br>\nJetzt haben Schulz und Gabriel erkl&auml;rt, am liebsten w&auml;re ihnen eine Ampel-Koalition mit FDP und Gr&uuml;nen. Die SPD will also Plagiat bleiben und die W&auml;hler werden mit Mehrheit das Original w&auml;hlen.<br>\nSchr&ouml;der hat bis heute nicht begriffen, warum DIE LINKE gegr&uuml;ndet werden musste. Ein Ende von Lohndr&uuml;ckerei und Rentenk&uuml;rzungen kann es in Deutschland erst dann geben, wenn die SPD wieder vom Plagiat zum Original wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1368230559905074\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Was Oskar Lafontaine der SPD r&auml;t<\/strong><br>\nGastbeitrag von Oskar Lafontaine in der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;<br>\nDie &Uuml;berwindung des Kapitalismus war bei ihrer Gr&uuml;ndung das Ziel der Arbeiterparteien Europas. Die grunds&auml;tzliche Absage an dieses Wirtschaftssystem brachte der Franzose Jean Jaur&egrave;s zum Ausdruck: &bdquo;Der Kapitaliusmus tr&auml;gt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen.&ldquo; Schon lange haben die sozialdemokratischen Parteien dieses Ziel aufgegeben. Sie wollten den Kapitalismus z&auml;hmen, sprachen von der Kontrolle wirtschaftlicher Macht.<br>\nDas damit verbundene Dilemma hat die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; k&uuml;rzlich auf den Punkt gebracht: &bdquo;Wie geht eine politische Bewegung, die seit langer Zeit nicht mehr die Abschaffung, sondern die Z&auml;hmung des Kapitalismus propagiert, mit der Erkenntnis um, dass dieses Wirtschaftssystem sich immer wieder als nur bedingt z&auml;hmbar erweist?&ldquo;<br>\n&bdquo;Bedingt z&auml;hmbar&ldquo; ist aber eher eine Verharmlosung. In Wirklichkeit z&auml;hmt der Kapitalismus seine Politiker. Dantons ber&uuml;hmter Satz aus Georg B&uuml;chners Drama. &bdquo;Ich wei&szlig; wohl &ndash; die Revolution ist wie Saturn, sie frisst ihre eigenen Kinder&ldquo;, gilt in &uuml;bertragenem Sinne und in abgewandelter Form auch f&uuml;r den Kapitalismus: Er frisst seine Kinder.<br>\nNach dem Zweiten Weltkrieg hatte interessanterweise die Freiburger Schule um Walter Eucken das Dilemma des Kapitalismus erkannt. Im Gegensatz zur Nachkriegs-Sozialdemokratie glaubte sie nicht an die M&ouml;glichkeit einer demokratischen Kontrolle wirtschaftlicher Macht. Vielmehr waren die Freiburger der &Uuml;berzeugung, dass wirtschaftliche Macht, wenn sie erst entstanden ist, nicht mehr kontrollierbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/details\/b\/1\/f\/1\/t\/was-oskar-lafontaine-der-spd-raet\/\">Oskar Lafontaine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Kampf um Europa&ldquo; &ndash; Arte streckt die Waffen<\/strong><br>\nDie arte-Doku &bdquo;Kampf um Europa&ldquo; will viel. Auch Heiner Flassbeck darf Rede und Antwort stehen, doch die zentralen Punkte dringen nicht durch. So bleibt der Film letztlich entt&auml;uschend zahm.<br>\nAnl&auml;sslich der 60-Jahr-Feier der Unterzeichnung der R&ouml;mischen Vertr&auml;ge am vergangenen Samstag, sollte Europa noch einmal in den strahlendsten Blau-Gelb-T&ouml;nen gemalt werden. Keine Spur vom Brexit, von widerstrebenden Griechen und Polen, Uneinigkeit und &ouml;konomischen Fliehkr&auml;ften, die kaum noch zu kontrollieren sind. Es ist nicht ungew&ouml;hnlich in der Geschichte, dass Feiern umso pomp&ouml;ser ausfallen, je morscher das Gebilde ist, welches gefeiert wird. Die Kr&auml;fte des Status Quo schafften es noch einmal, mit der &bdquo;Erkl&auml;rung von Rom&ldquo; Einigkeit und Geschlossenheit in gegossenen Phrasen zu zelebrieren.<br>\nNicht ann&auml;hernd so verzweifelt optimistisch war die Dokumentation, die der deutsch-franz&ouml;sische Kultursender arte p&uuml;nktlich zur Feier im Konservatorenpalast auf dem Kapitolsh&uuml;gel &uuml;ber die Geschichte des europ&auml;ischen Einigungsprozesses ausstrahlte. &bdquo;Kampf um Europa&ldquo;, so der Titel, wollte vielmehr &bdquo;die geopolitischen Strategien und Allianzen&ldquo; aufdecken und erz&auml;hlen, welche &bdquo;Tods&uuml;nden&ldquo; die Gemeinschaft bis an den Rand des Scheiterns gef&uuml;hrt haben.<br>\nFinanzkrise, Eurokrise, Schuldenkrise, Fl&uuml;chtlingskrise, Rechtspopulismus und jetzt der bevorstehende Brexit. Wie konnte es soweit kommen, fragt das Produktionsteam um Regisseur Achim Scheunert. Um das zu beantworten und das Problem &bdquo;bei den Wurzeln zu packen&ldquo;, wird ein weiter Bogen von 1947 bis 2017 gespannt.<br>\nDass der Brexit bisher den vorl&auml;ufigen H&ouml;hepunkt der Krise markiert, entbehrt da nicht einer gewissen historischen Konsequenz. Denn als Winston Churchill 1948 in Den Haag ein geeintes Europa forderte, meinte er damit den &bdquo;Kontinent&ldquo;, nicht aber Gro&szlig;britannien. Und so ist die Rolle Englands f&uuml;r die Wendungen der europ&auml;ischen Geschichte immer der rote Faden, an dem sich der Film orientiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/03\/kampf-um-europa-arte-streckt-die-waffen\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kumpanei mit der Junta &ndash; die Bundesregierung setzt in ihrer Wirtschaftspolitik gegen&uuml;ber &Auml;gypten Profite vor Menschenrechte<\/strong><br>\nMilliardenauftr&auml;ge f&uuml;r Siemens aus Kairo, steigende Nachfrage an deutschen R&uuml;stungsg&uuml;tern in Riad und Abu Dhabi: Der Schmusekurs der Bundesregierung mit den autorit&auml;ren Regimes des Nahen Ostens hat in erster Linie wirtschaftliche Gr&uuml;nde. Markus Bickel deckt in seinem Buch &bdquo;Die Profiteure des Terrors&ldquo; auf, wie die Handelsfixierung der deutschen Diplomatie zur Aufr&uuml;stung der arabischen Welt beitr&auml;gt. Auf Platz drei unter den Importeuren von Waffen made in Germany weltweit landete Saudi-Arabien zuletzt &ndash; dicht gefolgt von &Auml;gypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar. Die Devise lautet: Profite vor Menschenrechte, und diese Marschroute ist f&uuml;r die L&auml;nder der Region gleichzeitig ein Blankoscheck f&uuml;r den Ausbau ihrer Repressionsapparate.<br>\nAusgeschlafen sieht Sigmar Gabriel nicht gerade aus, als er auf der Couch neben &Auml;gyptens Handels- und Industrieminister Mounir Fahkri Abdel Nour Platz nimmt. Erst nachts um zwei war der deutsche Vizekanzler und Wirtschaftsminister in Sharm el Sheikh gelandet. Nun sitzt er fr&uuml;h am Morgen &uuml;bern&auml;chtigt im &raquo;Nile Valley Room&laquo; des Internationalen Kongresszentrums der Touristenstadt am Roten Meer. Routiniert sichert er seinem &auml;gyptischen Counterpart deutsche Unterst&uuml;tzung zu, fragt interessiert nach, wie denn die Aussichten st&uuml;nden, mehr private Investoren f&uuml;r die von hoher Armeebeteiligung getragene Wirtschaft zu gewinnen.<br>\nDie internationale Egypt Economic Development Conference (EEDC) mit G&auml;sten aus mehr als f&uuml;nfzig Staaten soll den Startschuss bilden f&uuml;r eine neue &Auml;ra in &Auml;gypten. Vier Jahre nach der Revolution sind die politischen Eliten der Unruhen m&uuml;de, die seit den Massenprotesten gegen Husni Mubarak 2011 und dem Putsch gegen den ersten frei gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Mohammed Mursi 2013 das Land auf Trab halten. Doch von Stabilit&auml;t ist &Auml;gypten noch immer weit entfernt: &Uuml;ber dem Gel&auml;nde fliegen amerikanische Apache-Kampfhubschrauber, die Angst vor Anschl&auml;gen ist zwei Jahre nach der Macht&uuml;bernahme durch Milit&auml;rchef Abd al-Fattah al-Sisi allgegenw&auml;rtig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/kommentare\/kumpanei-mit-der-junta\/\">Westend Verlag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Abandoned at Sea<\/strong><br>\nEurope Keeps Its Rescue Ships Far From the Coast of Libya &mdash; Where Thousands of Refugees Have Drowned<br>\nThe rescuers prepare for the calm days, more than the stormy ones.<br>\nOn land in small towns near the Libyan coast, refugees from Africa and the Middle East are crowded into safe houses, waiting for good weather. When the sea quiets, the refugees pack onto rubber dinghies or large wooden fishing vessels and set off in the early morning toward Europe.<br>\nAn average of 3,500 people have died each year while trying to make the journey to Italy from North Africa since 2014. Their vessels are overcrowded, unseaworthy, and have a near-nothing chance of making it to Europe. Most of the boats sink just 20 to 40 miles from the Libyan coast.<br>\nThese are preventable deaths. Since 2014, the European Union has deliberately chosen to keep their coast guard patrol boats far from where the shipwrecks happen, a decision detailed in an internal letter obtained by The Intercept and other leaked documents. Saving more lives, the logic goes, will only encourage more refugees to come. The result is that rescue boats are kept away from where rescues are actually needed.<br>\nThe Italian navy used to run patrols near the Libyan coast. Their operation, called Mare Nostrum &mdash; &ldquo;our sea&rdquo; in Latin &mdash; involved a large mobilization of ships, planes, and helicopters in international waters close to Libya, where boats carrying refugees regularly capsized and sank. Mare Nostrum was enormously successful &mdash; in the year it ran, it saved over 150,000 people. Still, on October 31, 2014, Italy announced it would phase out the program.<br>\nThe following day, Frontex, the European Union&rsquo;s border agency, took over with an operation called Triton. In a press release at the time, Frontex said its operation followed in the wake of Mare Nostrum and was intended to support the Italian authorities. There was one key difference from Mare Nostrum, however: Frontex would limit its patrols to just 30 miles off Italy&rsquo;s coast, which was about 130 miles from Libya &mdash; at least a 12-hour sail. Frontex was deliberately not patrolling the area where most of the shipwrecks occurred.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2017\/04\/01\/europe-keeps-its-rescue-ships-far-from-the-coast-of-libya-where-thousands-of-refugees-have-drowned\/%20\">The Intercept<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Die Kinderleichen des Innenministeriums<\/strong><br>\nAuf der &Uuml;berfahrt durch die &Auml;g&auml;is ertrinkende Frauen und Kinder sind die Folge des tausenden Fl&uuml;chtlingsfamilien verwehrten Nachzugs, wie ein ersch&uuml;tternder Fall dieser Tage zeigt. Doch die Bundesregierung bleibt hart.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2017\/04\/02\/familiennachzug-die-kinderleichen-des-innenministeriums\/\">Migazin<\/a><\/p>\n<p><strong>Und: Anwalt schreibt an Innenminister wegen ertrunkener Familie seines Mandanten<\/strong><br>\nWeil die Familie seines Mandanten in der &Auml;g&auml;is ertrunken ist, hat sich ein D&uuml;sseldorfer Rechtsanwalt mit harrschen Worten an den Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re gewandt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/familienvisum.de\/anwalt-schreibt-an-innenminister-wegen-ertrunkener-familie-seines-mandanten\/\">Familienvisum.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Superreiche regieren die USA<\/strong><br>\nMitglieder der Trump-Regierung legen ihre Besitzverh&auml;ltnisse und damit ihren immensen Reichtum offen. US-P&auml;sident Donald Trump und sein Vize Mike Pence halten sich weiter bedeckt.Eine Reihe von Mitgliedern der Trump-Regierung haben ihre finanziellen Verh&auml;ltnisse offengelegt. Sie offenbaren gro&szlig;en Reichtum und n&auml;hren bestehende Zweifel, ob Ethik- und Anti-Nepotismusregeln im Wei&szlig;en Haus eingehalten werden. Pr&auml;sident Donald Trump und Vize Mike Pence gaben keine Zahlen bekannt.<br>\nAus den Ver&ouml;ffentlichungen unter anderem der &ldquo;New York Times&rdquo; geht hervor, dass allein die &auml;lteste Trump-Tochter Ivanka und ihr Mann Jared Kushner &uuml;ber ein Investitions-Portfolio von 740 Millionen US-Dollar verf&uuml;gen. Beide sind f&uuml;r Trump offiziell als Berater t&auml;tig.<br>\nDer Trump-Berater und Ex-Goldman-Sachs-Banker Gary Cohn verf&uuml;gt &uuml;ber ein Anlageverm&ouml;gen von 611 Millionen US-Dollar. Bei Trumps Chefstrategen Stephen Bannon sind es 53,9 Millionen, seine Beraterin Kellyanne Conway und ihr Mann liegen zwischen elf und 44 Millionen US-Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/usa-superreiche-regieren-die-usa-a-1253782\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Doppelmoral der Deutschen<\/strong><br>\nKlagen &uuml;ber die eigene prek&auml;re Besch&auml;ftigung, aber zu Hause schwarz putzen lassen? In vielen Haushalten ist das offenbar Realit&auml;t. Das Institut der deutschen Wirtschaft klagt &uuml;ber Doppelmoral.<br>\nDer Gro&szlig;teil der Haushaltshilfen in Deutschland arbeitet einem Report zufolge schwarz. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in K&ouml;ln sind sch&auml;tzungsweise zwischen 75 und 83 Prozent der im Haushalt besch&auml;ftigten Helfer nicht angemeldet. &bdquo;Wir erleben h&auml;ufig eine Art Doppelmoral&ldquo;, sagte IW-Fachmann Dominik Enste, der die Daten in einer aktuellen Untersuchung zusammengetragen hat. &bdquo;Die B&uuml;rger kritisieren Politiker, zu wenig zu tun oder die Unternehmen, prek&auml;re Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse zu schaffen, aber finden es im eigenen Haushalt v&ouml;llig selbstverst&auml;ndlich, der Haushaltshilfe keinen bezahlten Urlaub oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu gew&auml;hren.&ldquo;<br>\nImmerhin liege der Anteil der Haushaltshilfen an der Schwarzarbeit insgesamt Umfragen zufolge bei 15 bis 20 Prozent. Der Wertsch&ouml;pfungsanteil sei zwar im Vergleich zur Schattenwirtschaft am Bau noch geringer. Doch um Schwarzarbeit langfristig zu bek&auml;mpfen, d&uuml;rfe sie nicht mehr als &bdquo;Kavaliersdelikt&ldquo; angesehen werden. &bdquo;Es geht darum, ein Bewusstsein f&uuml;r diese Lage zu entwickeln, um es anders zu regeln.&ldquo; Auch die Politik akzeptiere und lebe mit der Schwarzarbeit. &bdquo;Denn Politiker wissen, dass Pflege in Einklang mit Arbeitszeitgesetzen von kaum jemanden zu bezahlen ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/iw-studie-zeigt-haushaltshilfen-arbeiten-oft-schwarz-14949224.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.H.:<\/strong> Eine besonders schr&auml;ge Weltsicht: Die FAZ stellt eine Studie &uuml;ber Schwarzarbeit im Haushalt vor und suggeriert im Vorspann, es seien prek&auml;r Besch&auml;ftigte die ihre Lage beklagten und gleichzeitig Haushaltshilfen im eigenen Heim ausbeuteten.<\/em><br>\n<em>Auf diese perfide Denunziation muss man erst mal kommen. Jeder normale Mensch denkt an gehobenes B&uuml;rgertum, wenn er den Begriff &ldquo;Haushaltshilfe&rdquo; liest&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sind die Sanktionen im SGB II mit dem Grundgesetz vereinbar?<\/strong><br>\nNach Meinung der Caritas sind die Leistungsk&uuml;rzungen beim ALG II in der aktuellen Ausgestaltung verfassungswidrig. In der f&uuml;r das Bundesverfassungsgericht abgegebenen Stellungnahme wird deutlich, dass v.a. die Vollsanktion und die fehlende Flexibilit&auml;t einen unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen Eingriff in die Positionen der Leistungsbezieher darstellen.<br>\nDie Caritas lehnt Sanktionen nicht grunds&auml;tzlich ab, sondern sieht rechtlich die M&ouml;glichkeit, die Hilfeleistung nach dem SGB II davon abh&auml;ngig zu machen, dass Selbsthilfeoptionen genutzt werden. Der Gesetzgeber ist aber bei der Ausgestaltung dessen, was eingefordert werden darf, zu weit gegangen.<br>\nWird eine Sanktion verh&auml;ngt, werden die Leistungen drei Monate lang gek&uuml;rzt. Es sollte m&ouml;glich sein, diesen Zeitraum zu verk&uuml;rzen, wenn z.B. die urspr&uuml;nglich verletzte Pflicht nachgeholt wird. Gleiches gilt f&uuml;r den Umfang der K&uuml;rzung &ndash; auch hier kann nach der aktuellen Rechtslage keine R&uuml;cksicht auf die Umst&auml;nde des Einzelfalls genommen werden. Das macht die Regelungen in den Augen der Caritas verfassungswidrig. Wenn bei einer Vollsanktion jegliche Leistungen entfallen, kann das genau das Gegenteil dessen bewirken, was mit der Sanktionen eigentlich erreicht werden soll: die Eingliederung in Arbeit und damit die &Uuml;berwindung der Hilfebed&uuml;rftigkeit.<br>\nGegen das versch&auml;rfte Sondersanktionsrecht f&uuml;r unter 25-j&auml;hrige Hilfebezieher, das eine gravierende Schlechterstellung dieser Gruppe vorsieht, bestehen gleichheitsrechtliche Bedenken. In der Stellungnahme schildert die Caritas neben den Erfahrungen, die in den Beratungsstellen im Zusammenhang mit Sanktionen gemacht werden, auch den Stand der momentanen Studienlage &uuml;ber die Wirksamkeit und Folgen von Sanktionen. Die Ausgestaltung der Sanktionsregelungen im SGB II, so wie sie derzeit bestehen, sieht der DCV als mit der Verfassung nicht vereinbar an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.caritas.de\/fuerprofis\/presse\/stellungnahmen\/02-28-2017-sind-die-sanktionen-im-sgb-ii-mit-dem-grundgesetz-vereinbar\">caritas<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die komplette Stellungnahme kann <a href=\"https:\/\/www.caritas.de\/cms\/contents\/caritas.de\/medien\/dokumente\/stellungnahmen\/stellungnahme-des-de1\/bverfg_1_bvl_28_03_17.pdf?d=a&amp;f=pdf\">hier<\/a> nachgelesen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zum Umgang des Berliner Sozialgerichts mit EU-B&uuml;rgern<\/strong><br>\nund der &bdquo;Widerstandsrechtsprechung&ldquo; gegen das BSG und der merkw&uuml;rdigen Deckungsgleichheit zu AFD-Positionen<br>\nSeit Jahren tobt ein Streit um den Zugang hilfebed&uuml;rftiger EU-B&uuml;rger zu deutschen Sozialleistungen. Nachdem der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) in wenig &uuml;berzeugenden Urteilen (Dano und Alimanovic) gekl&auml;rt hat, dass der Ausschluss von SGB II-Leistungen f&uuml;r arbeitssuchende EU-B&uuml;rger nicht europarechtswidrig ist, entschied das Bundessozialgericht (BSG) am 03.12.2015, dass dieser Leistungsausschluss im SGB II nicht verfassungswidrig sei. Allerdings stehe hilfebed&uuml;rftigen EU-B&uuml;rgern, deren Aufenthalt in Deutschland bereits verfestigt ist, ein Anspruch auf Sozialhilfe nach dem SGB XII zu. Nach 6 Monaten liegt ein verfestigter Aufenthalt vor (<a href=\"http:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/startseite\/tickerarchiv\/d\/n\/1919\/\">zur BSG-Entscheidung vom 03.12.2015<\/a>). Im Ergebnis haben also alle EU-B&uuml;rger, die sich bereits l&auml;nger als 6 Monate in Deutschland aufhielten, einen Anspruch auf Existenzsicherung.<br>\nNormalerweise ist ein Streit um Rechtsfragen beendet, wenn das BSG gesprochen hat. Nicht so bei dieser auch politisch sehr aufgeladenen Frage. Einige Kammern von Sozialgerichten und vereinzelte Senate von Landessozialgerichten verweigerten sich der Rechtsprechung des BSG. Das allein ist schon bemerkenswert. In Berlin, am gr&ouml;&szlig;ten Sozialgericht Deutschlands, ging man jedoch noch einen Schritt weiter. Dort erging zum einen das erste Urteil gegen die Rechtsprechung des BSG (Urteil vom 11. Dezember 2015 &ndash; S 149 AS 7191\/13: wenige Tage nach den BSG-Urteilen und ohne Kenntnis der Urteilsgr&uuml;nde) und zum anderen wandte sich das Gericht mit einer <a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/gerichte\/sozialgericht\/presse\/pressemitteilungen\/2015\/pressemitteilung.423640.php\">Pressemitteilungen<\/a> an die &Ouml;ffentlichkeit, um mitzuteilen, dass das Sozialgericht Berlin &bdquo;klar Position&ldquo; gegen das BSG beziehe, um Sozialleistungen f&uuml;r EU-B&uuml;rger zu verweigern.<br>\nEine solche Kampfansage gegen eine BSG-Rechtsprechung durch Urteil und &uuml;ber eine durch das Gericht verbreitete Pressemitteilung, des gr&ouml;&szlig;ten Sozialgerichts Deutschlands, d&uuml;rfte einzigartig sein.<br>\nIn der Folge f&uuml;hlten sich weitere Kammern des Gerichts dazu aufgerufen, EU-B&uuml;rgern die Leistungen zu versagen. Vor allem in Eilverfahren wurden Antr&auml;ge kurz und b&uuml;ndig abgeb&uuml;gelt. Teilweise wurde sogar Prozesskostenhilfe (PKH) verweigert, um so eine anwaltliche Vertretung der klagenden EU-B&uuml;rger auch noch auszuschlie&szlig;en und die gerichtliche Ausschlussstrategie zu perfektionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/startseite\/aktuelles\/d\/n\/2168\/\">Tacheles e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Freie Fahrt f&uuml;r Privatisierung?<\/strong><br>\nDer Zustand deutscher Autobahnen ist vielerorts marode. Deshalb will sich der Bund nun selbst der Baustellen annehmen und eine Infrastrukturgesellschaft gr&uuml;nden. Doch bei genauerem Hinsehen wird klar: Das k&ouml;nnte eine Privatisierung bedeuten.<br>\nWer kennt das nicht: Schlagl&ouml;cher, marode Br&uuml;cken, Staus an Langzeit-Baustellen. Zu viele Stra&szlig;en in Deutschland sind in keinem guten Zustand, auch Autobahnen nicht. Dabei hat der Bund doch Geld, das er investieren k&ouml;nnte und gern w&uuml;rde. Doch es zeigt sich, dass manche Bundesl&auml;nder nicht mit dem Bau und den Sanierungen hinterher kommen.<br>\nDer Bund will es deshalb selbst in die Hand nehmen und dazu extra eine Infrastrukturgesellschaft gr&uuml;nden. Die soll zun&auml;chst als GmbH firmieren, aber immer noch formell zu 100 Prozent im Besitz des Bundes sein. Gespeist w&uuml;rde sie aus Mauteinnahmen und sonstigen Haushaltsmitteln.<br>\nAktiengesellschaft losgel&ouml;st vom Staat<br>\nSoweit ist das alles unproblematisch. Beim Blick in den Gesetzentwurf der Bundesregierung waren Sachverst&auml;ndige wie auch Bundestagsabgeordnete dann aber ziemlich &uuml;berrascht. Ihr Befund: Durch die Hintert&uuml;r w&auml;re eine echte Privatisierung der Autobahnen m&ouml;glich. Da gingen die Alarmglocken an.<br>\nTochtergesellschaften, private Beteiligungen, Fremdkapital. Das alles w&auml;re den Pl&auml;nen zufolge nicht ausgeschlossen. Bis zu Ende gedacht, w&auml;re gar erlaubt, allein durch eine Entscheidung der Regierung eine Aktiengesellschaft daraus zu machen, die v&ouml;llig losgel&ouml;st vom Staat agieren w&uuml;rde ohne parlamentarische Kontrolle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/infrastruktur-bab-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Blitzer-Dichte an B 92 in Plauen w&auml;chst<\/strong><br>\nJeden Kilometer mindestens ein Blitzer &ndash; so sieht es entlang der Bundesstra&szlig;e 92 durch Plauen k&uuml;nftig aus. Der Boulevard spricht schon von &ldquo;Plauens Blitzer-Allee&rdquo;, die w&auml;chst und w&auml;chst und w&auml;chst. Fakt ist: Auf den nicht einmal f&uuml;nf Kilometern zwischen der Shell-Tankstelle an der Pausaer Stra&szlig;e und dem &ldquo;OB-Blitzer&rdquo; an der Oelsnitzer Stra&szlig;e geht voraussichtlich morgen das vierte Ger&auml;t in Betrieb, teilt die Stadtverwaltung mit. (&hellip;)<br>\nBetreiber der aufgestellten Blitzer ist die Firma Jenoptik. F&uuml;r Kauf und Inbetriebnahme zahlt die Stadt nichts. Daf&uuml;r erh&auml;lt das Unternehmen &ldquo;pro verwertbarem Vorgang von der Stadt einen festen Betrag&rdquo;, hei&szlig;t es aus dem Rathaus. Eine genaue Angabe &uuml;ber die H&ouml;he des vereinbarten Betrages oder was die Firma in den vergangenen Jahren auf diese Weise allein aus den Blitzern in Plauen eingenommen hat, machte die Stadtverwaltung nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freiepresse.de\/LOKALES\/VOGTLAND\/PLAUEN\/Blitzer-Dichte-an-B-92-in-Plauen-waechst-artikel9867564.php\">Freie Presse<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers L.H.:<\/strong> Eine weitere Form von Public Private Partnership, die offensichtlich immer st&auml;rkere Verbreitung erf&auml;hrt. Bezeichnenderweise ebenfalls im Bereich Verkehrspolitik. Gleichfalls interessant, dass auch hier erneut keinerlei n&auml;here Angaben zum finanziellen Background gew&auml;hrt werden. Es w&auml;re allerdings naiv, anzunehmen, dass eine private Firma ein solches Gesch&auml;ft eingeht, wenn sie damit kein ordentliches Gesch&auml;ft machen w&uuml;rde. Bu&szlig;gelder an eine private Firma umzuleiten &ndash; darauf muss man auch erstmal kommen. Und je mehr Blitzer das Unternehmen der jeweiligen Kommune (vermeintlich kostenlos) aufschwatzt, umso st&auml;rker flie&szlig;en die Gelder auch in dessen Tasche.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Calais und die Grenzindustrie<\/strong><br>\nProfiteure der EU-Migrationspolitik<br>\nDie R&auml;umung des sogenannten &bdquo;Dschungel&ldquo; von Calais hat im Oktober 2016 weltweit f&uuml;r Schlagzeilen gesorgt. Die komplexere Geschichte, die aufzeigt, wer von dieser Brutalit&auml;t profitierte, ist aber weniger bekannt geworden. Auf der einen Seite war die R&auml;umung ein Erfolg f&uuml;r zynische franz&ouml;sische Politiker_innen, die bereits die Pr&auml;sidentschaftswahl in diesem Jahr fest im Blick hatten und verbissen versuchen, an ihrer Macht festzuhalten. Die Ereignisse waren aber auch ein Profitsegen f&uuml;r verschiedene Privatunternehmen, welche u.a. Gummigeschosse, Stacheldraht, Bulldozer und Busse f&uuml;r Abschiebungen bereitstellten. In den zwei Jahren zuvor waren informelle Siedlungen au&szlig;erhalb der Stadt gewachsen. Gleichzeitig setzte ein explosionsartiger Prozess der Versicherheitlichung in Calais ein und damit flossen Milliardenbetr&auml;ge an multinationale Unternehmen auf dem Verteidigungsmarkt. Im September 2016 waren bereits ca. 2.100 Polizeikr&auml;fte in Calais eingesetzt: 840 franz&ouml;sische Compagnies R&eacute;publicaines de S&eacute;curit&eacute; (CRS), mit der Aufgabe &sbquo;Grenzsicherung&lsquo;, 654 police aux fronti&egrave;res (PAF), 400 Gendarmes und 220 lokale Polizeikr&auml;fte. Diese Zahl ist w&auml;hrend der R&auml;umungsoperationen im Oktober 2016 auf gesch&auml;tzte 6.000 Kr&auml;fte angewachsen. Dazu kommen die Einsatzkr&auml;fte der UK Border Force (UKBF), private Sicherheitskr&auml;fte, andere Sonderpolizeikr&auml;fte und die nicht unerhebliche Aufr&uuml;stung und Infrastruktur des Grenzregimes, welche zum Gro&szlig;teil durch die britische Regierung finanziert werden.<br>\nCalais ist nur eine von vielen zentralen Stellen der Profitabilisierung von Grenzsicherheit in der EU und an ihren externen R&auml;ndern &ndash; nicht nur in Libyen, der T&uuml;rkei, Marokko und anderen angrenzenden L&auml;ndern, sondern auch z.B. im Sudan oder in Niger. In Calais verdichten sich die Elemente dieser allgemeinen Entwicklungen jedoch wie unter einem Brennglas: Die Verteidigungsindustrie m&ouml;chte ihre &sbquo;L&ouml;sungen&lsquo; als entscheidend im Kampf gegen die &sbquo;Bedrohung&lsquo; durch Migration darstellen. Viele dieser Unternehmen haben schon Profite durch die Konflikte erzielt, die selbst Migration erzwingen und profitieren nun doppelt dadurch, dass sie wiederum am Aufbau von &sbquo;Sicherheit&lsquo; um und quer durch Europa verdienen.<br>\nMittlerweile ist eine bl&uuml;hende Industrie in Calais entstanden, bestehend aus der Privatisierung von Grenzkontrollen bis hin zur Herstellung von Tr&auml;nengas und Drohnen; von der Konstruktion von Abschiebegef&auml;ngnissen und der &sbquo;Begleitung&lsquo; von H&auml;ftlingen bis zu den stetig wachsenden Z&auml;unen und Mauern entlang der Autobahn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/03\/31\/calais-und-die-grenzindustrie\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>DPolG: Innenminister beg&uuml;nstigen gelbe Polizei-Gewerkschaft<\/strong><br>\nGezielte F&ouml;rderung der DPolG und ihres rechten Scharfmachers Rainer Wendt<br>\nDas NRW-Innenministerium zahlte dem Vorsitzenden der Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Rainer Wendt einen Teilzeit-Beamtensold als Hauptkommissar in H&ouml;he von 3348,68 Euro brutto im Monat, obwohl Wendt seit Jahren ausschlie&szlig;lich Gewerkschaftst&auml;tigkeiten ausf&uuml;hrte, durch Talkshows tingelte und in Aufsichtsr&auml;ten von Privat-Unternehmen sa&szlig;.<br>\nFraglich ist, was das strategische Ziel dieser breit angelegten F&ouml;rderung der DPolG durch mehrere Bundesl&auml;nder war. Einerseits ging es sicherlich um gewerkschaftliche Kern-Themen: den Abbau von Arbeitnehmerrechten im &ouml;ffentlichen Dienst. Hier kann eine Konkurrenz zum DGB f&uuml;r die Innenminister der L&auml;nder n&uuml;tzlich erscheinen.<br>\nAnderseits sind starke politische Motive erkennbar: Eine Diskurs-Verschiebung in Richtung der stark rechts aufgeladenen Stichworte &ldquo;innere Sicherheit&rdquo;, &ldquo;Ausl&auml;nderkriminalit&auml;t&rdquo;, &ldquo;starker Staat&rdquo;, &ldquo;Abbau von Grundrechten&rdquo;, &ldquo;Parallelgesellschaften&rdquo;.<br>\nSo konnte ein Polizeigewerkschafter ins Rampenlicht geschoben werden, der nur eine Minderheit der gewerkschaftlich organisierten Polizist*innen vertrat. Daf&uuml;r aber umso mehr die Klappe aufriss. Wann haben Sie dagegen zuletzt Arnold Plickert, den gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Bundesvorstand der Gewerkschaft der Polizei (GDP) im TV gesehen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/dpolg-innenminister-finanzierten-rechte-polizei-gewerkschaft\/\">arbeitsunrecht in deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Militarisierung der Polizei<\/strong><br>\nMassive Aufr&uuml;stung im Namen der Terrorabwehr<br>\nOb Fu&szlig;fesseln f&uuml;r Gef&auml;hrder, mehr Video&uuml;berwachung, Predictive Policing oder neue Spionagesoftware f&uuml;r das BKA &ndash; Polizei und Geheimdienste befinden sich international und insbesondere in Europa auf dem Vormarsch. Neben neuen Ermittlungs- und &Uuml;berwachungsmethoden findet aktuell eine massive Aufr&uuml;stung der Polizeikr&auml;fte von Spezialeinheiten bis zu den Streifenwagen statt, die in den Medien fast ausschlie&szlig;lich als Gewinn an Sicherheit gefeiert wird. Ausgangspunkt f&uuml;r die derzeitigen Aufr&uuml;stungsvorhaben, deren Ende nicht abzusehen ist, waren die Terroranschl&auml;ge auf die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo und einen j&uuml;dischen Supermarkt in Paris im Januar 2015. So forderte Roger Lewenz, Innenminister von Rheinland-Pfalz und damaliger Vorsitzender der Innenministerkonferenz daraufhin in einem Interview mit der Welt: &bdquo;Wir m&uuml;ssen f&uuml;r Waffengleichheit sorgen.&ldquo;<br>\nDas Szenario, f&uuml;r das sich die Polizei r&uuml;sten soll, sind islamistisch motivierte Anschl&auml;ge, ausgef&uuml;hrt von milit&auml;risch ausgebildeten Terroristen, die mit Sturmgewehren, Sprengs&auml;tzen und gesch&uuml;tzt durch milit&auml;rische Schutzwesten in europ&auml;ischen Innenst&auml;dten agieren. Dem entsprechend werden f&uuml;r die Polizei aktuell neue Schutzwesten, Stahlhelme, Sturmgewehre und Radpanzer eingekauft und das polizeiliche Training mit milit&auml;rischen Szenarien angereichert. Wichtig f&uuml;r die Einsch&auml;tzung der Entwicklung ist allerdings, dass s&auml;mtliche Aufr&uuml;stungsbem&uuml;hungen der Polizei ihren Ursprung nicht in den Anschl&auml;gen von 2015 und 2016 haben, sondern auf &auml;lteren Entwicklungen und Strukturen aufbauen. Die medial vermittelten Horrorszenarien von schie&szlig;w&uuml;tigen Attent&auml;tern in Paris und Br&uuml;ssel und zunehmenden Anschl&auml;gen auch in Deutschland haben lediglich eing&auml;ngige Bilder geliefert, um die Finanzmittel zu mobilisieren, mit denen bereits angesto&szlig;ene Prozesse massiv beschleunigt wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/03\/31\/militarisierung-der-polizei\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die komplette Studie k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/download\/IMI-Studie2017-5-Polizei-web.pdf\">hier<\/a> nachlesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die amerikanische wei&szlig;e Arbeiterklasse kollabiert in einem &ldquo;Meer der Verzweiflung&rdquo;. Semantische Zuspitzung und empirisch fundierte Sozialkritik<\/strong><br>\nViele werden sich erinnern &ndash; nach dem beeindruckenden Durchmarsch durch die Vorwahlen und dem dann folgenden und f&uuml;r viele &uuml;berraschenden Wahlsieg von Donald Trump im vergangenen Jahr wurde immer wieder &uuml;ber die Lage der abgeh&auml;ngten wei&szlig;en Arbeiter in den USA berichtet und diskutiert, die sich mit der Wahl von Trump ein Ventil verschafft h&auml;tten. Unabh&auml;ngig davon, dass auch noch eine Menge anderer Leute f&uuml;r ihn gestimmt haben m&uuml;ssen, um Trump dahin zu sp&uuml;len, wo er jetzt ist &ndash; ohne Zweifel ist das alles auch eine Folge der verheerenden &ouml;konomischen Entwicklung im mittleren Westen der USA und inmitten der wei&szlig;en Arbeitnehmerschaft des Landes. Nicht, dass dar&uuml;ber erst seit Trump berichtet wird, vgl. aus der Vielzahl des Materials beispielsweise Die ungleichen Staaten von Amerika von Anfang 2016. Und wenn gerade in diesen Tagen eine angebliche &ldquo;Vollbesch&auml;ftigung&rdquo; in den USA suggeriert wird in den Medien, sollte man nicht vergessen, wie viele arbeitslose Menschen gar nicht (mehr) erfasst werden. Vgl. dazu beispielsweise den Artikel Wo Amerika seine Arbeitslosen versteckt von Heike Buchter: &raquo;Die Invalidenrente ist einer der letzten Teile des sozialen Netzes in den USA. Vor allem gering qualifizierte Arbeitslose beantragen sie &ndash; und &Auml;rzte haben Verst&auml;ndnis.&laquo; Und wie desastr&ouml;s f&uuml;r viele Menschen aus der ehemaligen Mitte des Landes ist, konnte man auch solchen Berichten entnehmen: Nichts mehr zu verlieren: &raquo;Nirgendwo sind die Menschen in Ohio so arm wie im Athens County. Lebensmittelausgaben versuchen, die Menschen zu versorgen. Doch beim Essen fangen die Probleme erst an.&laquo; Ohio &ndash; eine Gegend, die abgeh&auml;ngt worden ist und in der vor allem viele Wei&szlig;e auf der Strecke geblieben sind. Von denen einige als Protestw&auml;hler f&uuml;r einen kurzen Moment in das Licht der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung gekommen sind. Der amerikanische Fotograf Matt Eich zeigt in seiner Reportage auf verst&ouml;rende aber auch wundervolle Weise die verlorenen Menschen aus dem amerikanischen Bundesstaat Ohio. Wo einst der industrielle Motor Amerikas lief, herrschen heute Heroin, Gewalt und Zukunftslosigkeit: Last Exit to Ohio, so hat er seine Reportage &uuml;berschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2017\/03\/meer-der-verzweiflung.html\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Organisatoren von israelkritischer Veranstaltung werden in Frankfurt am Main mit Antisemitismusvorw&uuml;rfen &uuml;berzogen. Gespr&auml;ch mit Matthias Jochheim<\/strong><br>\nSie wollen im Juni in Frankfurt am Main eine Konferenz unter dem Titel &raquo;50 Jahre israelische Besatzung in Pal&auml;stina &ndash; Unsere Verantwortung f&uuml;r eine friedliche L&ouml;sung des israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikts&laquo; ausrichten. Diskutiert wird, ob diese stattfinden darf. Sie als Veranstalter wurden des Antisemitismus bezichtigt, der Tr&auml;ger des Veranstaltungsortes &raquo;&Ouml;kohaus&laquo; k&uuml;ndigte die R&auml;ume. Warum?<br>\nAuf die Berichterstattung &uuml;ber die israelkritische Veranstaltung durch Vertreter der israelischen Regierungspolitik folgte ein wahrer &raquo;Shitstorm&laquo;: Das Frankfurter &Ouml;kohaus erhielt Mails aus Kanada, den USA, S&uuml;dafrika mit Beschimpfungen und Diffamierungen, es w&uuml;rde sich angeblich mit Nazis einlassen, etc. Der Frankfurter B&uuml;rgermeister Uwe Becker, CDU, hat sich eingeschaltet. Er behauptete, es handele sich um eine antij&uuml;dische, antisemitische Veranstaltung. Er setzte den Tr&auml;ger unter Druck, den Vertrag mit uns zu k&uuml;ndigen. Wir werden anwaltlich dagegen vorgehen. Die aufgef&uuml;hrten Gr&uuml;nde der Sicherheit halten wir weder f&uuml;r legitim noch f&uuml;r stichhaltig, die Veranstaltung abzusagen.<br>\nWelche Gr&uuml;nde wurden genannt?<br>\nIn Mails und anonymen Telefonaten sei mit Gewalt gedroht worden, eine Eskalation habe stattgefunden. Der Frankfurter B&uuml;rgermeister hat angek&uuml;ndigt, vor dem &Ouml;kohaus mitdemonstrieren zu wollen. Ich bin freilich f&uuml;r Demonstrationsfreiheit. Wir haben ihm aber geantwortet, doch in der Versammlung mit uns &uuml;ber die Situation in Israel und Pal&auml;stina zu diskutieren. Darauf hat er nicht reagiert. F&uuml;r eine liberale Stadt wie Frankfurt halten wir dieses Vorgehen f&uuml;r skandal&ouml;s. Die Drohungen gegen das &Ouml;kohaus markieren keine Gef&auml;hrdung der Sicherheit. Von uns geht keine Gewalt aus. Sollte es Leute geben, die Randale machen wollen, ist unsere Versammlungsfreiheit davor zu sch&uuml;tzen. Man will uns einsch&uuml;chtern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/nahost-forum-bremen.de\/?p=4612#more-4612\">nahost-forum bremen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Inzwischen werden immer mehr Veranstaltungen, die sich mit der israelischen Politik kritisch ebsch&auml;ftigen abgesagt. Meinungsfreiheit, ach wo denn. Die Israellobby macht mobil und viele Politiker kuschen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Vault 7: WikiLeaks zerrei&szlig;t CIA-Tarnkappe<\/strong><br>\nDie Enth&uuml;llungsplattform WikiLeaks hat unter dem Namen Vault 7 neue Dokumente zu den Hacking-Aktivit&auml;ten des US-Geheimdienstes CIA ver&ouml;ffentlicht. Demnach k&ouml;nnen nun tausende CIA-Viren und Hacking-Attacken nachvollzogen werden. Die Hacker-Tools sind brandaktuell, noch im letzten Jahr wurden sie genutzt.<br>\nDie enth&uuml;llten Dokumente tragen den Namen &bdquo;Marble&ldquo; und enthalten nach Informationen der Enth&uuml;llungsplattform 676 Quelcodes des anti-forensischen und geheimen CIA Marble Framework. Dieses werde dazu genutzt, um forensische Ermittler daran zu hindern, von der CIA genutzte Viren, Trojaner, aber auch Hackerangriffe nachvollziehen und r&uuml;ckverfolgen zu k&ouml;nnen.<br>\nMit anderen Worten: Die CIA entwickelte eine Software, die ihre Hacker-Aktivit&auml;ten mit einer Tarnkappe umgibt. Dabei verschleiert Marble Textfragmente, die in von der CIA genutzter Schadsoftware eingesetzt werden. Auf diese Weise sind die Hacker-Werkzeuge der CIA nicht mehr identifizierbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/48512-vault-7-wikileaks-zerreisst-cia-hacking\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wahlkampfleiter: &ldquo;Wir machen doch nur Fake News&rdquo;<\/strong><br>\nMark Seibert, Wahlkampfmanager f&uuml;r die Linke bei der Agentur DiG\/Plus, hat sich verwundert gezeigt &uuml;ber die aktuelle Debatte &uuml;ber Falschnachrichten. Das sei kein neues Ph&auml;nomen. Die Gr&uuml;nen haben eine &ldquo;Netzfeuerwehr&rdquo; f&uuml;r soziale Medien aufgebaut.<br>\nKein Blatt vor den Mund nimmt Mark Seibert, langj&auml;hriger Wahlkampfmanager f&uuml;r die Linke bei der Agentur DiG\/Plus, wenn es um Parteipropaganda geht. Er habe sich verwundert die Augen gerieben, &ldquo;als erstmals von Fake News gesprochen wurde&rdquo;, erkl&auml;rte der Kommunikationsstratege am Freitag auf der Konferenz &ldquo;Data &amp; Politics&rdquo; der Initiative D21 in Berlin. &ldquo;Wir machen doch nur Fake News im Wahlkampf&rdquo;, gab er zum Besten. Dies sei &ldquo;kein neues Ph&auml;nomen&rdquo;, werde aber zugleich &ldquo;doch von allen durchschaut&rdquo;.<br>\nDer Kernaspekt bei der Frage, wie weit man Botschaften zurechtbiegen darf oder wie man die Grenze zu Halbwahrheiten zieht, ist f&uuml;r Seibert, &ldquo;was man gerade noch so stehen l&auml;sst, bevor es richtig dirty wird&rdquo;. Man m&uuml;sse sich morgens noch im Spiegel angucken k&ouml;nnen, lautet seine Antwort darauf. Die &ldquo;ganz fiese Nummer&rdquo; werde in Deutschland auch &ldquo;oft nicht goutiert&rdquo;. Ein Fairnessabkommen zwischen den Parteien f&auml;nde er daher &ldquo;sch&ouml;n&rdquo;, aber ein Wahlkampf sei nun mal eine Phase &ldquo;mit erbitterter Konkurrenz verdichtet auf ganz wenige Wochen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Wahlkampfleiter-Wir-machen-doch-nur-Fake-News-3672820.html\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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