{"id":3768,"date":"2009-02-13T09:25:36","date_gmt":"2009-02-13T08:25:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3768"},"modified":"2009-02-15T10:55:46","modified_gmt":"2009-02-15T09:55:46","slug":"hinweise-des-tages-831","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3768","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>&bdquo;Der Staat bet&auml;tigt sich als Rechtsbrecher&ldquo;<\/li>\n<li>Thomas Fricke &ndash; Banken zuletzt<\/li>\n<li>Wolfgang M&uuml;nchau: Europa l&auml;uft in die Protektionismus-Falle<\/li>\n<li>Das schwarze Loch<\/li>\n<li>Absturz der Industrieproduktion schockiert Experten<\/li>\n<li>Bund und L&auml;nder einigen sich auf Schuldenbremse<\/li>\n<li>H&ouml;here Besteuerung von Dividenden verlangt<\/li>\n<li>DGB-Studie: Hohes Verarmungsrisiko Jugendlicher<\/li>\n<li>Ist die Betriebsrente noch sicher?<\/li>\n<li>SPD kupfert Wahlkampf-Idee bei Linkspartei ab<\/li>\n<li>LOHAS als Klimaretter? Abschied von einer Illusion<\/li>\n<li>Staatsanwalt scheitert an Jobcenter-Hotline<\/li>\n<li>Streiks gegen EU-Standards<\/li>\n<li>Volkspartei FDP<\/li>\n<li>Recherchenaufruf von Michael Moore<\/li>\n<li>Elf gegen die ZVS<\/li>\n<li>Ansichten eines Widerst&auml;ndlers<\/li>\n<li>Campact Mail-Aktion: Entlassen Sie Herrn Mehdorn!<\/li>\n<li>Nochmals zum Familienunternehmen unseres Wirtschaftsministers<\/li>\n<li>Zu guter letzt<\/li>\n<li>Lebensversicherungen mit Verlust gek&uuml;ndigt: Geld vom Finanzamt zur&uuml;ck?<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3768&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>&bdquo;Der Staat bet&auml;tigt sich als Rechtsbrecher&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bespitzelungsskandale bei der Bahn AG und der Telekom sind nur die Spitze des Eisbergs. Ein Gespr&auml;ch mit Werner R&uuml;gemer:\n<blockquote><p>(&hellip;) das Problem ist, dass der Staat insbesondere im Bereich Wirtschaft die Justiz verhungern l&auml;sst. 2007 hat der Bundesgerichtshof darauf hingewiesen, dass der Gesetzgeber mehr Personal und technische Ausstattung bereitstellen muss &ndash; die gro&szlig;en Parteien haben &uuml;berhaupt nicht reagiert. Steuerbetr&uuml;gereien von Konzernen und Topmanagern werden kaum verfolgt &ndash; die Nichtverfolgung gilt als &raquo;Standortvorteil&laquo;. Konzerne k&ouml;nnen Belegschaften, Kunden und Verbraucher ungestraft desinformieren. Die politische und wirtschaftliche Elite bedient sich ausufernd mit &raquo;Berater&laquo;-Vertr&auml;gen. Die staatliche Rechtshilfe f&uuml;r Bed&uuml;rftige wird zur&uuml;ckgefahren. Und, wie schon gesagt, durch neue Praktiken wie &raquo;Hartz IV&laquo; wird Unrecht legalisiert. Das Spektrum der staatlich geduldeten und gef&ouml;rderten Wirtschaftskriminalit&auml;t ist gro&szlig;. Die dauerhafte Massenarbeitslosigkeit wird als Erpressungspotential genutzt, so dass der Widerstand gering ist, jedenfalls bisher.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/02-12\/013.php\">Junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke &ndash; Banken zuletzt<\/strong><br>\nNach Umfragen der Europ&auml;ischen Zentralbank geben selbst drei Monate sp&auml;ter fast drei Viertel aller Banken im Euro-Raum an, dass sich die Finanzmarktkrise auf ihre Kreditvergabe bisher nicht deutlich auswirkt. &Auml;hnliches ergeben Befragungen des Ifo-Instituts bei den Unternehmen. Im Dezember sagten immerhin 60 Prozent der Firmen, dass sie die Kreditvergabe nicht als restriktiv empfinden &ndash; deutlich mehr als etwa 2003. Tendenz zum Jahresende: unver&auml;ndert. \n<p>Viel t&uuml;ckischer ist, dass die Wirkungskette bei Krediten mittlerweile auch in die umgekehrte Richtung l&auml;uft, wom&ouml;glich sogar viel st&auml;rker. Mit jedem weiteren Einbruch der globalen Nachfrage l&auml;sst bei Unternehmen der Bedarf nach, &uuml;berhaupt noch Kredite f&uuml;r neue Projekte zu beantragen. Und: Je st&auml;rker die Unternehmen kriseln, desto gewagter wirkt es auch ganz objektiv, ihnen neue Kredite zu gew&auml;hren. Das w&auml;re auch ohne Bankenkrise so. Siehe Schaeffler. Oder M&auml;rklin. Die Modelleisenbahnbauer h&auml;tte fr&uuml;her auch Tante Erna nicht als toxisch eingestuft. <\/p>\n<p>Nach der EZB-Umfrage begr&uuml;nden nun 80 Prozent der Banken die Versch&auml;rfung von Kreditbedingungen mit der verd&uuml;sterten Konjunkturaussicht oder speziellen Branchenproblemen &ndash; und nur 20 Prozent mit mangelnder Liquidit&auml;t. Das Muster ist typisch. Darauf lassen Studien des Harvard-&Ouml;konomen Ricardo Hausmann schlie&szlig;en, eines der renommiertesten Experten f&uuml;r Finanzdebakel in Schwellenl&auml;ndern: &ldquo;In der Krise reduzieren Banken ihre Kreditvergabe und versuchen, ihre Liquidit&auml;t wiederherzustellen.&rdquo; Und das dauert. <\/p>\n<p>Wirtschaftspolitisch ist das kein Argument dagegen, Rettungspakete f&uuml;r Banken aufzulegen. Nat&uuml;rlich w&auml;re es ein Desaster, wenn eine gro&szlig;e Bank pleiteginge. Nur wird die Weltwirtschaftskrise allein so noch nicht weggehen. Eher gilt das Gegenteil: Nach aller Erfahrung werden die Banken erst gerettet sein, wenn die realwirtschaftliche Abw&auml;rtsspirale gestoppt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Thomas-Fricke-Banken-zuletzt\/473797.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Europa l&auml;uft in die Protektionismus-Falle<\/strong><br>\nDer in Europa ausbrechende Protektionismus ist urs&auml;chlich nicht das Werk Sarkozys.<br>\nEs ist das Werk von Leuten, die in einer W&auml;hrungsunion ohne R&uuml;cksicht auf ihre Nachbarn Politik machen.\n<p>Frankreichs Pr&auml;sident Sarkozy sch&uuml;tzt seine Autoindustrie &ndash; und die EU ger&auml;t in Rage, allen voran Deutschland. Dabei war Kanzlerin Merkel vor kurzem selbst noch auf Protektionismus-Kurs. Kaum jemandem gelingt es, die Mittel- und Osteurop&auml;er derart in Rage zu versetzen wie einem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten. Jacques Chirac dr&ouml;hnte mit Blick auf die proamerikanische Irak-Politik von Bulgarien und Co. einst, die &ldquo;Osteurop&auml;er h&auml;tten eine gro&szlig;artige Gelegenheit verpasst, den Mund zu halten&rdquo;.<\/p>\n<p>Vergangene Woche legte Sarkozy nach: &ldquo;Wir wollen damit aufh&ouml;ren, die Fabriken ins Ausland zu verlagern &ndash; und vielleicht holen wir sie zur&uuml;ck. Wenn wir der Autoindustrie Finanzhilfen geben, dann wollen wir nicht, dass sich erneut eine Fabrik in die Tschechische Republik absetzt.&rdquo;<\/p>\n<p>Nur sollte man nicht dem Trugschluss verfallen, die tiefe Ursache f&uuml;r den Anstieg des Protektionismus liege allein in Sarkozys antiliberaler Haltung. Deutschland hat mehrmals ohne Absprache mit den anderen Mitgliedern des europ&auml;ischen W&auml;hrungsraums die Lohnnebenkosten gesenkt, was zu einem sofortigen Kostenvorteil deutscher Unternehmen f&uuml;hrte. Wenn die EU jetzt nicht geschlossen handelt, verlieren am Ende alle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,607056,00.html\">Spiegel-online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Das schwarze Loch<\/strong><br>\nDer Versicherungskonzern AIG trieb Amerika tief in die Finanzkrise &ndash; und kostet das Land jetzt mehr als jede Bank\n<p>Der Fall zeigt, wie Gier, gepaart mit Selbst&uuml;bersch&auml;tzung, Computergl&auml;ubigkeit und immenser Fahrl&auml;ssigkeit, einen &raquo;perfekten Sturm&laquo; an den Kapitalm&auml;rkten erzeugte. Er belegt, dass eine staatliche &Uuml;bernahme allein die Probleme mit den Giftm&uuml;llpapieren nicht stoppt. Ohne echten Umbau der Verursacher geht die Krise einfach weiter, und so zeichnet sich ab, dass die B&uuml;rger der USA weitere Milliarden f&uuml;r das Abenteuer AIG aufwenden m&uuml;ssen &ndash; ganz so, wie es den Deutschen mit ihrem gr&ouml;&szlig;ten Sanierungsfall, der gescheiterten Immobilienbank Hypo Real Estate, nach Meinung vieler Experten ergeht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2009\/08\/AIG\">Zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Absturz der Industrieproduktion schockiert Experten<\/strong><br>\nDie Wirtschaftskrise in der Euro-Zone eskaliert: Die Industrieproduktion ist Ende 2008 so stark eingebrochen wie nie zuvor &ndash; die EU-Kommission zeigt sich best&uuml;rzt vom Ausma&szlig; und Tempo der Verschlechterung. Volkswirte erwarten nun neue Absatzeinbr&uuml;che und Stellenabbau. Besonders hohe Einbu&szlig;en verzeichnet die Industrie: Die Firmen des produzierenden Gewerbes stellten im Dezember 2,6 Prozent weniger her als im November, teilte die europ&auml;ische Statistikbeh&ouml;rde Eurostat am Donnerstag mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-607219,00.html\">SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Das ist hier nur verlinkt, weil wieder einmal sichtbar wird, wie sehr der Spiegel mit Wasser kocht. Dort werden st&auml;ndig irgendwelche Experten zitiert. Armselige Journalisten. Keine eigene Meinung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bund und L&auml;nder einigen sich auf Schuldenbremse<\/strong><br>\nDurchbruch im Streit &uuml;ber den Schuldenabbau: Bund und L&auml;nder haben sich nun endg&uuml;ltig darauf verst&auml;ndigt, H&ouml;chstgrenzen f&uuml;r die Kreditaufnahme einzuf&uuml;hren. F&uuml;nf finanzschwache Bundesl&auml;nder bekommen als Ausgleich 800 Millionen Euro Finanzhilfen pro Jahr.\n<p>Bund und L&auml;nder haben sich auf alle wesentlichen Details der geplanten Schuldenbremse im Grundgesetz geeinigt. Dies sagte der saarl&auml;ndische Ministerpr&auml;sident Peter M&uuml;ller am Donnerstagabend am Rande einer Sitzung der F&ouml;deralismuskommission in Berlin. Ihm zufolge bleibt es bei der vereinbarten Konsolidierungshilfe von 800 Millionen Euro j&auml;hrlich f&uuml;r die f&uuml;nf armen L&auml;nder Saarland, Bremen, Berlin, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt. Sie sind so &uuml;berschuldet, dass sie ansonsten ihre Haushalte kaum aufstellen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-607305,00.html\">Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> In der Sache Wahnsinn. Aber das Vorhaben wird als popul&auml;r eingesch&auml;tzt. Typisch: Wenn die Oppositionsparteien, hier FDP und Gr&uuml;ne, auch etwas fordern, wird es geglaubt und geschluckt. Die von der &ouml;ffentlichen Meinungsmache bedingten politischen Vorgaben haben unsere gesamte F&uuml;hrungselite ins Koma versetzt. <\/em><\/p>\n<p><strong><a href=\"upload\/pdf\/090213.pdf\">Wortprotokoll Haushaltsausschuss vom 9.2.2009 [PDF &ndash; 4,3 MB]<\/a> <\/strong><br>\n<strong>Anh&ouml;rung Sachverst&auml;ndige<\/strong><br>\n<strong>Thema: Gesetz zur Sicherung von Besch&auml;ftigung und Stabilit&auml;t <\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>H&ouml;here Besteuerung von Dividenden verlangt<\/strong><br>\nF&uuml;r eine h&ouml;here Besteuerung von Dividenden setzt sich die Linksfraktion in einem Antrag (16\/11877) ein. Diese h&ouml;here Besteuerung soll zeitlich befristet werden. Au&szlig;erdem soll im Finanzmarktstabilisierungsgesetz festgeschrieben werden, dass Unternehmen und Banken in der Zeit, in der sie staatliche Hilfen und B&uuml;rgschaften erhalten, keine Dividenden aussch&uuml;tten d&uuml;rfen. Das Aussch&uuml;ttungsverbot soll so lange gelten, bis die Staatshilfen zur&uuml;ckgezahlt sind. Zur Begr&uuml;ndung schreibt die Linksfraktion, dass in der gegenw&auml;rtigen Krise der Schutz von Arbeitspl&auml;tzen Vorrang vor den Interessen der Anteilseigner haben m&uuml;sse. Der erh&ouml;hte Steuersatz auf Dividenden werde f&uuml;r die Unternehmen ein Anreiz sein, mehr in den Erhalt von Arbeitspl&auml;tzen zu investieren. Mit dem Verbot der Dividendenaussch&uuml;ttung werde der Veruntreuung von Steuergeldern vorgebeugt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_047\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>DGB-Studie: Hohes Verarmungsrisiko Jugendlicher<\/strong><br>\nDie Erfolge beim Abbau der Jugendarbeitslosigkeit haben nichts daran &auml;ndern k&ouml;nnen, dass Jugendliche ein &uuml;berdurchschnittliches Verarmungsrisiko haben. Fast 1 Mio. Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren waren noch im Sommer 2008 auf Hartz IV angewiesen. Zwar konnte ihre Zahl im Vergleich zum Vorjahr um gut 77.000 verringert werden, doch z&auml;hlte nach wie vor gut jeder zehnte Jugendliche in Deutschland zu den Hartz IV-Empf&auml;ngern. Diese Jugendlichen wachsen im Hinterhof der Wohlstandsgesellschaft auf. Nur der kleinere Teil von ihnen z&auml;hlt offiziell als arbeitslos. Rechnet man die Kinder hinzu, waren trotz wirtschaftlicher Belebung noch 2,8 Mio. Menschen unter 25 Jahren auf Hartz IV angewiesen. Die gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen bei der Integration unserer Kinder und Jugendlichen sind enorm und gehen weit &uuml;ber die Zahl der registrierten Arbeitslosen und Ausbildungssuchenden hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/themen_a_z\/abisz_doks\/a\/armutsrisiko_jugendlicher.pdf\/\">DGB [PDF &ndash; 199 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Ist die Betriebsrente noch sicher?<\/strong><br>\nDeutsche Pensionskassen machen wegen der Finanzkrise Verluste in Milliardenh&ouml;he. Welche Arbeitnehmer mit Einbu&szlig;en rechnen m&uuml;ssen &ndash; ein &Uuml;berblick.\n<p>Die Finanzkrise gef&auml;hrdet die Betriebsrenten vieler Arbeitnehmer. Wegen den Turbulenzen an den Kapitalm&auml;rkten m&uuml;ssen die Pensionskassen deutscher Firmen mit Milliardenverlusten rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der auf betriebliche Altersvorsorge spezialisierte Unternehmensberatung Rauser Towers Perrin (RTP). &ldquo;Im vergangenen Jahr sind die f&uuml;r Pensionszahlungen reservierten Verm&ouml;gen der Dax und MDax-Konzerne um etwa 21 Milliarden Euro gesunken&rdquo;, sagt Thomas Jasper, Vorstand bei RTP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/359\/458014\/text\/\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD kupfert Wahlkampf-Idee bei Linkspartei ab<\/strong><br>\nDie SPD steckt im Umfragetief fest, jetzt soll ihr die Wende nach links neuen Wahlkampf-Schwung bringen. Sie r&uuml;ckt von der Bahnreform ab und will mit einer B&ouml;rsenumsatzsteuer gegen Spekulanten vorgehen &ndash; dabei hatte die Parteif&uuml;hrung eben diese Idee lange bek&auml;mpft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,607225,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>LOHAS als Klimaretter? Abschied von einer Illusion<\/strong><br>\nIn Deutschland herrscht eine Obsession mit einem Umweltschutz, der sich vor allem als Identit&auml;tspolitik an der Ladentheke niederschl&auml;gt: konsumiere umweltfreundlich, kauf Dir eine bessere Welt. Dabei sind solche politisierten Alltagspraktiken etwa so erfolgversprechend wie die &ldquo;freiwilligen Selbstverpflichtungen&rdquo; der Industrie. Im Gegenzug werden die M&ouml;glichkeiten der institutionalisierten Politik stark untersch&auml;tzt. \n<p>Je mehr die umweltbewussten Haushalte einsparen, desto mehr und demzufolge g&uuml;nstigere Zertifikate kommen auf den Markt. Davon profitieren vor allem energieintensive Industrien wie Stahl- und Aluminiumh&uuml;tten, f&uuml;r die der Druck zur Anpassung ihrer Produktionsprozesse ein wenig abgemildert wird &ndash; was in volkswirtschaftlicher Hinsicht nicht das Schlechteste sein muss, f&uuml;r den klimasensitiven Verbraucher aber wohl kaum der Grund gewesen sein d&uuml;rfte, sich eine effizientere Waschmaschine zuzulegen. Wer als Einzelner innerhalb des bestehenden Systems einen positiven Klimaeffekt erzielen will, hat im Grunde nur eine &ndash; erstmals von sandbag.org.uk vorgeschlagene &ndash; M&ouml;glichkeit: selbst Emissionszertifikate an der B&ouml;rse kaufen und nicht wieder in Verkehr bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/5028\/lohas-als-klimaretter-abschied-von-einer-illusion\/\">Carta<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Staatsanwalt scheitert an Jobcenter-Hotline<\/strong><br>\nDie Berliner Staatsanwaltschaft wollte bei einem Mitarbeiter des Jobcenters anrufen &ndash; und machte dann die gleiche Erfahrung wie Millionen Hartz-IV-Bezieher: Lange Wartezeit, keine Durchwahlnummer und geballte Inkompetenz. \n<p>Die Staatsanwaltschaft Berlin ist sauer. In einem Brandbrief an den Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Jobcenters Charlottenburg-Wilmersdorf bittet sie darum, &ldquo;die dortigen Mitarbeiter ernsthaft darauf hinzuweisen, dass ein derartiges Verhalten nicht hinnehmbar ist&rdquo;.<\/p>\n<p>Was war passiert? Das Jobcenter hatte ein Rentner-Ehepaar im Visier. Die beiden sollen Verm&ouml;gen verschwiegen haben, um zu unrecht die Grundsicherung f&uuml;r Rentner zu kassieren. Das Jobcenter schrieb eine Strafanzeige. Der zust&auml;ndige Staatsanwalt hatte noch eine R&uuml;ckfrage und wollte die Sachbearbeiterin anrufen &ndash; und stand nunmehr vor dem gleichen Problem, das Millionen Hartz-IV-Empf&auml;nger kennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/regional\/berlin\/aktuell\/artikel\/1\/staatsanwalt-scheitert-an-jobcenter-hotline\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Streiks gegen EU-Standards<\/strong><br>\nMit wilden Streiks haben britische Arbeiter gegen Lohndumping protestiert. Die europafeindliche Presse machte sie daf&uuml;r zu Helden. Droht ein neuer &ldquo;Winter of Discontent&rdquo;?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/wochenthema\/0907-grossbritannien-streiks-europa-lohndumping\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Volkspartei FDP<\/strong><br>\nDie Union muss den Massenzulauf zu den Liberalen sehr ernst nehmen. Denn die FDP hat instinktsicher die Schw&auml;che der Christdemokraten im marktliberalen und konservativen Lager ausgenutzt. Die neue Seriosit&auml;t, die konsistente Politik f&uuml;r mehr Entlastung und die Existenz einer jungen und frischen Politikergarde bei den Liberalen machen die einstige Klientelpartei der Besserverdienenden auch f&uuml;r ein breites Publikum attraktiv. Nat&uuml;rlich hat es eine Partei in der Opposition leichter, klare Kante zu zeigen. Auch die FDP d&uuml;rfte in einer Koalition schnell durch die Zw&auml;nge des Alltags entzaubert werden. Aber als Regierungspartei in den gro&szlig;en Fl&auml;chenl&auml;ndern sind die Liberalen pr&auml;sent, haben gro&szlig;e Teile ihrer Agenda umgesetzt. Zudem verf&uuml;gt die Partei &uuml;ber ein hohes Mobilisierungspotenzial. Denn die FDP-Anh&auml;nger sind nach j&uuml;ngeren Umfragen mit der Politik der Liberalen zufriedener als die anderer Parteien. Sie bescheinigen der FDP ein klares politisches Konzept. Das z&auml;hlt viel in den anstehenden Wahlk&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/30621\/1351363\/rheinische_post?search=rezession,wirtschaftskrise,finanzkrise,abschwung\">Rheinische Post zitiert nach Presseportal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Steuersenkungen, Abgabensenkungen f&uuml;r alle, wer wollte das nicht? Aber das ist ungef&auml;hr so glaubw&uuml;rdig wie der Spruch &uuml;ber der Theke: &bdquo;Morgen Freibier f&uuml;r alle&ldquo;. Der Unterschied ist nur, in der Kneipe w&uuml;rde sich jeder dar&uuml;ber kaputtlachen, wenn einer am n&auml;chsten Tag ank&auml;me und sein Freibier verlangte. In Deutschland f&auml;llt aber ein offenbar immer gr&ouml;&szlig;erer Teil der Bev&ouml;lkerung auf diesen Witz herein und nimmt ihn ernst. Ein erschreckendes Beispiel f&uuml;r den grassierenden Schwachsinn in unserer Gesellschaft.<\/em><\/p>\n<p><strong>Die FDP ist offenbar schon ein Fall f&uuml;r die Krankenkasse:<\/strong><\/p>\n<p><strong>BARMER: FDP legt Axt an soziale Sicherheit<\/strong><br>\nEine harsche Absage erteilt Dr. Johannes V&ouml;cking, Vorstandsvorsitzender der BARMER, Pl&auml;nen der FDP, nach einem Sieg bei den kommenden Bundestagswahlen die gesetzliche Krankenversicherung abzuschaffen und damit das Krankheitsrisiko zu privatisieren. &ldquo;Das w&auml;re ein Programm gegen den sozialen Frieden in unserem Land, weil viele B&uuml;rger ihrer unverzichtbaren sozialen Sicherheit beraubt w&uuml;rden. Diesen &lsquo;Wahlkampfschlager&rsquo; gegen den Sozialstaat k&ouml;nnen wir nicht unterst&uuml;tzen&rdquo;, so V&ouml;cking.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/8304\/1350970\/barmer_ersatzkasse?search=rezession,wirtschaftskrise,finanzkrise,abschwung\">Presseportal<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Recherchenaufruf von Michael Moore<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Betreff:<\/strong> Will You Help Me With My Next Film? &hellip;a request from Michael Moore<\/li>\n<li><strong>Datum:<\/strong> Wed, 11 Feb 2009 06:00:07 -0500<\/li>\n<li><strong>Antwort an:<\/strong> <a href=\"mailto:maillist@michaelmoore.com\">maillist@michaelmoore.com<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p>Friends, <\/p>\n<p>I am in the middle of shooting my next movie and I am looking for a few brave people who work on Wall Street or in the financial industry to come forward and share with me what they know. Based on those who have already contacted me, I believe there are a number of you who know &ldquo;the real deal&rdquo; about the abuses that have been happening. You have information that the American people need to hear. I am humbly asking you for a moment of courage, to be a hero and help me expose the biggest swindle in American history. <\/p>\n<p>All correspondence with me will be kept confidential. Your identity will be protected and you will decide to what extent you wish to participate in telling the greatest crime story ever told.<br>\nThe important thing here is for you to step up as an American and do your duty of shedding some light on this financial collapse. A few good people have already come forward, which leads me to believe there are many more of you out there who know what&rsquo;s going on. Here&rsquo;s your chance to let your fellow citizens in on the truth.<br>\nIf you have any info that would help, please contact me at my private email address: bailout@michaelmoore.com. <\/p>\n<p>For the rest of you on my email list who don&rsquo;t work in the financial industry, you&rsquo;re probably wondering, &ldquo;What the heck is this all about? I thought he said he was making a romantic comedy!&rdquo; <\/p>\n<p>Well, I just can&rsquo;t say much right now. I&rsquo;m sure you can understand why. One thing I can tell you is that you&rsquo;re gonna like this movie when I&rsquo;m done with it. Oh, yeah&hellip;<br>\nSo, again, if you work for a bank, a brokerage firm or an insurance company &mdash; or if you have seen things or heard things that you believe the American people have a right to know &mdash; please contact me at bailout@michaelmoore.com. <\/p>\n<p>Thank you in advance for your help!<br>\nYours,<br>\n<em>Michael Moore<\/em><\/p>\n<p><a href=\"mailto:bailout@michaelmoore.com\">bailout@michaelmoore.com<\/a><br>\nMichaelMoore.com <\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Eine gute Idee. Sollten wir gelegentlich auch so machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Elf gegen die ZVS<\/strong><br>\nUniversit&auml;ten steigen aus dem ZVS-Verfahren aus.\n<p>Elf Hochschulen haben den Aufbau eines eigenen Studienplatz-Vergabe-Systems angek&uuml;ndigt. Dazu wollen sie ihre Termine f&uuml;r Bewerbung und Einschreibung k&uuml;nftig vereinheitlichen. So k&ouml;nne man Studienbewerbern schneller verbindliche Zusagen geben, sagte Burkhard Warninck, Leiter der Abteilung Studium und Lehre an der beteiligten Universit&auml;t Hamburg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/919008\/\">DLF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> 11 von &uuml;ber 350 Hochschulen machen nun ihr eigenes Vergabeverfahren und meinen sich dessen auch noch r&uuml;hmen zu m&uuml;ssen. W&uuml;rden sich alle Hochschulen diesem jetzt f&uuml;r einen Bruchteil der Hochschulen so vern&uuml;nftig erkl&auml;rten Verfahren anschl&ouml;ssen, h&auml;tten wir &uuml;brigens wieder ein zentrales Vergabeverfahren &ndash; sie m&uuml;ssten das Verfahren im Gegensatz zur ZVS dann nur selbst bezahlen. Aber zu solchen nahe liegenden &Uuml;berlegungen reicht der Verstand an unseren Hochschulen wohl nicht mehr.  <\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>&ldquo;Wilde 13 der Hochschulpolitik&rdquo;<\/strong><br>\nAuf Initiative der Universit&auml;t Hamburg haben sich 13 bundesdeutsche Hochschulen auf eine Vereinheitlichung der Termine f&uuml;r den Versand der Zulassungsbescheide geeinigt. Der fzs kritisiert diesen Ansatz als wenig zielf&uuml;hrend, da sich an den bestehenden Bewerbungsverfahren nichts &auml;ndern wird.<\/p>\n<p>Hierzu erkl&auml;rt Anja Gadow, Mitglied im Vorstand des studentischen Dachverbandes: &ldquo;Die sich beteiligenden Hochschulen wollen scheinbar krampfhaft an ihrem Lieblingsspielzeug festhalten &ndash; ihren selbstgeschmiedeten, aber &auml;usserst intransparenten und ungerechten Bewerbungs- und Zulassungsverfahren.&rdquo;<\/p>\n<p>Die beteiligten Hochschulen haben sich nun lediglich auf einen gemeinsamen Zeitraum zum Versand der Zulassungsbescheide sowie auf die Einrichtung einer &ldquo;Chancenb&ouml;rse&rdquo; f&uuml;r unbesetzt gebliebene Studienpl&auml;tze verst&auml;ndigt. &ldquo;Ein gemeinsamer Termin f&uuml;r den Versand der Unterlagen bringt kleine Fortschritte, nur eine gemeinsame Plattform aller Hochschulen in der BRD f&uuml;r die erste Bewerbung w&uuml;rde aber die Ungerechtigkeit wirklich beheben. Weiter steht zu bef&uuml;rchten, dass sich ein Gemenge von willk&uuml;rlich zusammengesetzten Hochschulverb&uuml;nden, welche untereinander dann wiederum inkompatibel sind, herausbildet&rdquo; erg&auml;nzt Florian Keller, ebenfalls Mitglied des fzs-Vorstands.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fzs.de\/aktuelles\/presse\/212618.html\">fzs<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ansichten eines Widerst&auml;ndlers<\/strong><br>\nAch, darauf wollen Sie also hinaus! Das ewige Thema der Generika. Ja, ich gestehe gleich, ich trat vor die Presse und verteidigte das Monopol meines damaligen Arbeitgebers. Sie werden mir nun unterstellen, R&auml;dchen einer Mechanik gewesen zu sein, die willentlich in Kauf nahm, dass Menschen in &auml;rmeren L&auml;ndern dieser Welt, j&auml;mmerlich an Krankheiten zugrunde gingen, die bei uns, durch das Pr&auml;parat unseres Pharmakonzerns, durchaus heilbar gewesen w&auml;ren, nicht wahr? Sie haben damit wom&ouml;glich Recht, so wie Sie auch Unrecht haben. So einfach ist diese Diskrepanz zwischen Sollen und Sein n&auml;mlich nicht gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2009\/02\/ansichten-eines-widerstandlers.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><strong>Hinweis: Heute liegt die Le Monde diplomatique wieder der taz bei<\/strong><br>\nThemen u.a. &uuml;ber den Silberschatz der ersten Kapitalisten, die historischen Hintergr&uuml;nde der israelisch-iranischen Beziehungen, die aktuellen Probleme des Euro und die maroden Staaten Algerien und Kolumbien.<\/li>\n<li><strong>Campact Mail-Aktion:<\/strong><br>\nEntlassen Sie Herrn Mehdorn!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.campact.de\/bahn\/home\">Campact<\/a><\/li>\n<li><strong>Und nochmals zum Familienunternehmen unseres Wirtschaftsministers: <\/strong>\n<p>&raquo; Aufgrund nicht zutreffender Informationen (u.a. FOCUS, Tagesspiegel, Spiegel, Wikipedia u.a. basierend auf einer dpa Mitteilung) wird unser Fachgro&szlig;handel f&uuml;r Trockenbau, Isoliertechnik und D&auml;mmstoffe mit dem CSU-Generalsekret&auml;r Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg in Verbindung gebracht. Hiermit informieren wir Sie dar&uuml;ber, dass es sich hierbei um Fehlinformationen handelt. Unser Unternehmen wurde vor &uuml;ber 40 Jahren von Christoph Frhr. von Guttenberg gegr&uuml;ndet. Die heutigen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer unseres Unternehmens sind Christoph Frhr. von Guttenberg sowie J&ouml;rg von Guttenberg. Unser Unternehmen hat zu der &ldquo;Guttenberg GmbH&rdquo; mit Sitz in M&uuml;nchen (-&gt; M&uuml;nchen HRB 134661 &ndash; Guttenberg GmbH; vgl. www.handelsregister.de) keinerlei Bezug. Wir bitten Sie, entsprechend davon Kenntnis zu nehmen. &laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vonguttenberg.de\/zu_guttenberg.html\">vonguttenberg.de<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe dazu: <\/em><\/p>\n<p><strong>&ldquo;Panorama&rdquo;: Guttenberg &uuml;bertrieb unternehmerische Erfahrung<\/strong><br>\nDie unternehmerische Erfahrung des neuen Wirtschaftsministers Karl Theodor zu Guttenberg ist nach Recherchen des ARD-Magazins &ldquo;Panorama&rdquo; weit geringer als bisher von ihm nahegelegt. Auf einer Pressekonferenz am Montag (9. Februar) hatte zu Guttenberg den Eindruck erweckt, er habe am B&ouml;rsengang der Rh&ouml;n Klinikum AG mitgewirkt. &ldquo;Ich durfte&rdquo;, hatte zu Guttenberg w&ouml;rtlich behauptet, &ldquo;mit teilnehmen an einem Gang, den die Familie mit begleitet hat &ndash; und zwar federf&uuml;hrend mit begleitet hat &ndash; eines gro&szlig;en Konzerns, der an die B&ouml;rse gef&uuml;hrt wurde und der ein MDax-Unternehmen wurde. Ihnen werden die Rh&ouml;n Kliniken etwas sagen.&rdquo; Diverse Zeitungen hatten auch aufgrund dieser &Auml;u&szlig;erungen berichtet, der neue Wirtschaftsminister sei vor Jahren am B&ouml;rsengang des bedeutenden Gesundheitskonzerns beteiligt gewesen.<\/p>\n<p>In Wahrheit war Karl Theodor zu Guttenberg gerade einmal 18 Jahre alt und bereitete sich auf den Wehrdienst vor, als 1989 die Rh&ouml;n Klinikum AG an die B&ouml;rse ging. Erst sp&auml;ter sa&szlig; er dort im Aufsichtsrat, war also auch dann nicht am operativen Gesch&auml;ft beteiligt. (&hellip;)<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ad-hoc-news.de\/panorama-guttenberg-uebertrieb-unternehmerische-erfahrung--\/de\/Wirtschaft-Boerse\/Marktberichte\/20043952\">Ad-hoc-news<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/\">Panorama<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>&ldquo;Ich f&uuml;hre ein sehr erfolgreiches kleines Familienunternehmen&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=h33F7YDqXM4\">Youtube<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zu guter letzt:<\/strong>\n<p>&bdquo;Boni?! Wieso Boni ?!?&ldquo;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/stuttmann.de\/karikaturen\/kari_20090212_Boni.gif\" alt=\"Boni wieso boni\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/stuttmann.de\/\">Klaus Stuttmann<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Lebensversicherungen mit Verlust gek&uuml;ndigt: Geld vom Finanzamt zur&uuml;ck?*<br>\n&ndash; Neues Muster-Verfahren beim Finanzgericht Dessau (Az. 2 K 1169\/08) &ndash;<\/strong><br>\n<em>Von PM Dr. Johannes Fiala und RA\/StB Uwe D&ouml;rnbrack<br>\nM&uuml;nchen im Februar 2009<\/em>\n<p>&bdquo;Die Lebensversicherung als Anlegersch&auml;digung&ldquo; hei&szlig;t der Titel eines Aufsatzes von Prof. Michael Adams. Seit einem Urteil aus dem Jahre 1983 darf dieses Produkt auch als &ldquo;legaler Betrug&rdquo; bezeichnet werden. Der Bundesgerichtshof schrieb den Versicherungsvermittlern ins Stammbuch (Urteil vom 14.06.2007, Az. III ZR 269\/06), da&szlig; sie haften, wenn die vermittelte Versicherung bezogen auf den Kunden nicht &ldquo;seinem Bedarf und seiner finanziellen Leistungsf&auml;higkeit entsprach&rdquo;. Diese Anlage endet oft in mehr oder weniger grossen Verlusten &ndash; und so stellt sich auch die Frage, wie diese steuerlich geltend zu machen sind.<\/p>\n<p><strong>Rund 75% aller Lebensversicherungen werden vor Ablauf gek&uuml;ndigt<\/strong><br>\nVieles spricht daf&uuml;r, dass Lebensversicherungen selten bedarfsgerecht vermittelt werden. Denn die millionenfachen vorzeitigen K&uuml;ndigungen dieser Vertr&auml;ge bedeuten in aller Regel ein Verlustgesch&auml;ft f&uuml;r den Anleger. Die m&ouml;glichen Beratungsfehler sind zahlreich: Musterberechnungen mit unsicheren Renditen werden als sicher hingestellt, die Garantieleistungen gem&auml;&szlig; R&uuml;ckkaufswerttabelle werden au&szlig;en vor gelassen. Die K&uuml;ndigung f&uuml;hrt zu herben Verlusten.<\/p>\n<p><strong>Hohe Steuerbelastung durch Abschluss- und Verwaltungskosten, Provisionen etc.<\/strong><br>\nIn der Praxis gab es f&uuml;r Vertr&auml;ge, die bis 2004 abgeschlossenen wurden die steuerfreie Auszahlung von Lebensversicherungen, wenn diese insbesondere mindestens 12 Jahre gelaufen sind. K&uuml;rzere Laufzeiten (z.B. durch K&uuml;ndigung), die Einzahlung als Einmalpr&auml;mie ohne Beitragsdepot, und\/oder die steuersch&auml;dliche Beleihung bzw. Verwendung als Kreditsicherheit f&uuml;hrten jedoch dazu, dass der Versicherer Kapitalertragsteuer einbehalten hat.<\/p>\n<p>F&uuml;r Vertragsabschl&uuml;sse seit 2005 gilt prinzipiell, dass jede Lebensversicherung steuerpflichtig ist. Nur wenn der Vertrag mindestens 12 Jahre gelaufen ist, und ab dem 60ten Lebensjahr ausbezahlt wird, kommt das Halbeink&uuml;nfteverfahren zum Tragen &ndash; es wird nur die H&auml;lfte der Ertr&auml;ge angesetzt. Somit gibt es auch hier zahlreiche Konstellationen, bei denen nicht einmal nur die H&auml;lfte der Ertr&auml;ge zu versteuern ist.<\/p>\n<p><strong>Doppelt nachteiliger Berechnungsansatz der Finanzbeh&ouml;rden<\/strong><br>\nDas Finanzamt behandelt Lebensversicherungen, rein fiskalisch motiviert, anders als sonstige Einkommensquellen.<\/p>\n<p>Im Allgemeinen gilt, dass Ergebnisse aus der realisierten Wertver&auml;nderung eines Verm&ouml;gensgegenstandes entweder g&auml;nzlich steuerlich unbeachtlich sind, oder aber dieses Ergebnis sowohl im Gewinn- als auch im Verlustfall steuerlich zu ber&uuml;cksichtigen ist.<\/p>\n<p>Wird etwa eine Immobilie au&szlig;erhalb der zehnj&auml;hrigen Spekulationsfrist verkauft ist ein Gewinn steuerlich irrelevant. Gleiches gilt konsequenterweise auch f&uuml;r einen erzielten Verlust, der ebenfalls steuerlich nicht geltend gemacht werden kann.<br>\nAndersrum sind im betrieblichen Bereich Gewinne steuerpflichtig, Verluste k&ouml;nnen mit anderen positiven Eink&uuml;nften gegen gerechnet werden und mindern dann die Steuerlast.<\/p>\n<p><strong>Vergleich der Immobilie mit einer Lebensversicherung<\/strong><br>\nEin Steuerpflichtiger kauft privat eine Immobilie f&uuml;r 500.000 Euro (inklusive Nebenkosten f&uuml;r Makler, Notar etc. i.H.v. 30.000 Euro). Laufende Mieteinnahmen werden Jahr f&uuml;r Jahr versteuert. Erfolgt der Verkauf binnen 10 Jahren, beispielsweise f&uuml;r 600.000 Euro (nach Abzug von Transaktionskosten), so ist die Differenz i.H.v. 100.000 Euro zu versteuern.<\/p>\n<p>Bei der Lebensversicherung sieht es anders aus: Ein Steuerpflichtiger hat binnen knapp 10 Jahren 500.000 Euro einbezahlt. Darin enthalten sind Abschlu&szlig; und Verwaltungskosten i.H.v. 100.000 Euro. Und nun bekommt er 440.000 Euro zur&uuml;ck.<br>\nSteuerlich zieht der Versicherer die Kosten erst einmal von der Substanz ab (500 TEUR minus 100 TEUR), so dass 400.000 Euro steuerfrei zur&uuml;ck flie&szlig;en &ndash; den Mehrbetrag (also 40 TEUR in unserem Beispiel) mu&szlig; noch versteuert werden. Und dies obgleich der Kunde bereits 60 TEUR weniger zur&uuml;ck bekommt, als er einbezahlt hatte.<\/p>\n<p><strong>Nachteilige steuerliche Sonderbehandlung bei Lebensversicherungen<\/strong><br>\nDie bei anderen Einkunftsarten geltende Systematik wird bei Lebensversicherungen durchbrochen. Gewinne aus Lebensversicherungen sind in den oben genannten F&auml;llen regelm&auml;&szlig;ig steuerpflichtig. Entstehende Verluste in F&auml;llen der vorzeitigen Vertragsbeendigung, bei denen der zur&uuml;ckgezahlte Betrag niedriger ist als die eingezahlten Beitr&auml;ge, sollen aber f&uuml;r Vertragsabschlusse bis 2004 garnicht, f&uuml;r sp&auml;tere Vertragsabschl&uuml;sse nur eingeschr&auml;nkt steuerlich anerkannt werden.<\/p>\n<p>Die Nichtber&uuml;cksichtigung von Verlusten kann in diesen F&auml;llen aber allenfalls dann systematisch berechtigt sein, wenn die zuvor geleisteten Versicherungsbeitr&auml;ge als etwa Sonderausgaben steuermindernd geltend gemacht werden konnten. Dies ist aber regelm&auml;&szlig;ig nicht m&ouml;glich, da gegebene Sonderausgabenh&ouml;chstbetr&auml;ge meist schon anderweitig ausgesch&ouml;pft wurden.<\/p>\n<p><strong>Auszahlung geringer als Einzahlungen: Und dennoch Ertr&auml;ge zu versteuern?<\/strong><br>\nBei Lebensversicherungen kommt als versch&auml;rfende Besonderheit hinzu, dass steuerlich eine Aufteilung der Auszahlung der Lebensversicherung in ausgekehrtes Kapital und einen Zinsanteil vorgenommen wird.<br>\nDer steuerpflichtige Zinsanteil wird durch die Versicherung anhand der Ergebnisse ihrer Kapitalanlagen ermittelt. Der sich ergebende Betrag ist damit regelm&auml;&szlig;ig positiv und l&ouml;st Steuerfolgen beim Versicherten aus, der Zinsertr&auml;ge hat.<br>\nUnber&uuml;cksichtigt bleiben bei dieser Zinsermittlung die eingezahlten Beitr&auml;ge des Versicherten. Diese werden voll dem zur&uuml;ckgezahlten Kapitalanteil gegen gerechnet, woraus sich bei  vorzeitiger R&uuml;ckzahlung regelm&auml;&szlig;ig der angesprochene steuerlich irrelevante Verlust ergibt.<\/p>\n<p>Das kuriose Ergebnis kann jetzt sein, dass Zinsertr&auml;ge zu versteuern sind, obwohl die Summe aus &bdquo;Zinsen&ldquo; und zur&uuml;ckgezahltem Kapital niedriger ist, als die vom Versicherten insgesamt geleisteten Versicherungsbeitr&auml;ge, damit also in der Gesamtbetrachtung tats&auml;chlich ein wirtschaftlicher Verlust entstanden ist.<\/p>\n<p><strong>Interne Kalkulation intransparent<\/strong><br>\nDies liegt daran, dass der Versicherer von den eingezahlten Beitr&auml;gen erst mal seine Abschlu&szlig;- und Verwaltungskosten abzieht: Die zumeist aus bereits versteuertem Geld vom Kunden einbezahlten Pr&auml;mien werden also wirtschaftlich um diese Kosten rechnerisch gek&uuml;rzt. Kommt es sp&auml;ter zu einer R&uuml;ckzahlung, ist nur dieser Teilbetrag, also ein Bruchteil der Einzahlungen, steuerfrei. In der Regel erkundigen sich wenige Kunden vor dem Abschlu&szlig; einer Lebensversicherung nach den Kosten, oder lassen gar einen Versicherungsmathematiker nachrechnen. <\/p>\n<p>Allein die Abschlu&szlig;kosten k&ouml;nnten im besten Falle bei 1-3 Promille liegen, oder im schlechtesten Falle auch &uuml;ber 17 Prozent &ndash; je nach Anbieter. Eine Preiskontrolle bei den Versicherern findet durch die Aufsichtsbeh&ouml;rden nicht statt &ndash; auch wenn dies immer wieder gerne behauptet wird.<\/p>\n<p>Die Versicherer wiederum d&uuml;rfen bei der Abrechnung nach einer Vertragsk&uuml;ndigung sogar steuerlich zur Sch&auml;tzung greifen. Am Ende gibt es nur einen Bruchteil der Pr&auml;mien steuerfrei zur&uuml;ck &ndash; der Rest ist zu versteuern, selbst wenn die R&uuml;ckzahlung bei weitem nicht die Summe der einbezahlten Beitr&auml;ge erreicht.<\/p>\n<p><strong>Rechtslage seit 2005 klar &ndash; Rechtslage vor 2005 offen<\/strong><br>\nF&uuml;r Vertragsabschl&uuml;sse seit 2005 sieht der Gesetzgeber jetzt die grunds&auml;tzliche M&ouml;glichkeit vor auch entstandene Verluste steuerlich zu ber&uuml;cksichtigen. Die Anerkennung der Verluste wird jedoch an das Vorliegen einer Gewinnerzielungsabsicht gekn&uuml;pft, deren Voraussetzungen methodisch keine Rechtfertigung haben. Bei verfassungskonformer Auslegung der Regelung besteht f&uuml;r diese Vertr&auml;ge aber die M&ouml;glichkeit Verluste steuerlich geltend zu machen.<\/p>\n<p>F&uuml;r Altvertr&auml;ge vor 2005 bleibt nur der Weg einer gerichtlichen Kl&auml;rung mit Vorlage zum Bundesverfassungsgericht. Hierauf m&uuml;ssen steuerliche Berater hinweisen, unter Bezugnahme auf das neue Musterverfahren vor dem Finanzgericht Dessau.<\/p>\n<p>Kommt das Verfassungsgericht zum erwarteten Ergebnis, dass die steuerliche Ber&uuml;cksichtigung der Verluste anzuerkennen ist, haben Versicherte die M&ouml;glichkeit diese Verluste steuerlich anzusetzen und damit gezahlte Steuern zur&uuml;ckzuerhalten. Um dies sicherzustellen sollten einschl&auml;gige Einkommensteuerbescheide in diesem Punkt m&ouml;glichst offen gehalten werden.<\/p>\n<p>*von Dr. Johannes Fiala, Rechtsanwalt (M&uuml;nchen), MBA Finanzdienstleistungen (Univ.), MM (Univ.), Gepr&uuml;fter Finanz- und Anlageberater (A.F.A.), Bankkaufmann (<a href=\"http:\/\/www.fiala.de\">www.fiala.de<\/a>) und Uwe D&ouml;rnbrack, RA (M&uuml;nchen), WP, StB, FAfStR, FB f&uuml;r internationales Steuerrecht<br>\n(<a href=\"http:\/\/www.wirtschaftspruefer-muenchen.com\">www.wirtschaftspruefer-muenchen.com<\/a>)<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>&bdquo;Der Staat bet&auml;tigt sich als Rechtsbrecher&ldquo;<\/li>\n<li>Thomas Fricke &ndash; Banken zuletzt<\/li>\n<li>Wolfgang M&uuml;nchau: Europa l&auml;uft in die Protektionismus-Falle<\/li>\n<li>Das schwarze Loch<\/li>\n<li>Absturz der Industrieproduktion schockiert Experten<\/li>\n<li>Bund und L&auml;nder einigen sich auf Schuldenbremse<\/li>\n<li>H&ouml;here Besteuerung von Dividenden verlangt<\/li>\n<li>DGB-Studie: Hohes Verarmungsrisiko Jugendlicher<\/li>\n<li>Ist die Betriebsrente noch sicher?<\/li>\n<li>SPD kupfert<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3768\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3768","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3768","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3768"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3768\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3768"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3768"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}