{"id":37681,"date":"2017-04-04T08:19:24","date_gmt":"2017-04-04T06:19:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681"},"modified":"2017-04-04T08:19:24","modified_gmt":"2017-04-04T06:19:24","slug":"hinweise-des-tages-2848","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h01\">Nach Anschlag in Sankt Petersburg &ndash; Brandenburger Tor wird nicht angestrahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h02\">&ldquo;Kein dauerhafter Frieden&rdquo; EU grenzt sich in Assad-Frage von Trump ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h03\">Ramelow verteidigt Abstimmung im Bundesrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h04\">R&uuml;stungswahn &ndash; auch ohne Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h05\">Griechenland: Warum die linke Regierung nicht erfolgreich sein darf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h06\">M&eacute;lenchon: Ein Linker, den die Sozialdemokraten f&uuml;rchten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h07\">B&uuml;ndnis &ldquo;Reichtum Umverteilen&rdquo; stellt Forderungen zur Bundestagswahl vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h08\">Kein Mindestlohn ist auch keine L&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h09\">China: Steigende L&ouml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h10\">Die zahnlose Leiharbeitsnovelle ist in Kraft getreten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h11\">Sachlich und ohne Schnappatmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h12\">Gro&szlig;er Teil der Erwerbst&auml;tigen steht kurz vor dem Burnout<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h13\">Gunst der Stunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h14\">Der L&uuml;gner vom Amt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h15\">Noch vor der Bundestagswahl: Staatstrojaner soll auch gegen Alltagskriminalit&auml;t eingesetzt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h16\">F&uuml;r einen Pressepriorit&auml;tsverbesserungsleitantrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h17\">Veranstaltungshinweis: 60 Jahre nach den Go&#776;ttinger 18: Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681#h18\">TV-Tipp: Die Anstalt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nach Anschlag in Sankt Petersburg &ndash; Brandenburger Tor wird nicht angestrahlt<\/strong><br>\nNach Anschl&auml;gen wurde das Brandenburger Tor zuletzt immer wieder angestrahlt. Nach der Attacke von Sankt Petersburg soll das jedoch nicht geschehen. Die Begr&uuml;ndung der Senatskanzlei wirft Fragen auf.<br>\nIn den vergangenen eineinhalb Jahren wurde das Brandenburger Tor nach Terroranschl&auml;gen sieben Mal aus Solidarit&auml;t angestrahlt &ndash; zuletzt nach der Attacke in London. Nach dem Anschlag auf die U-Bahn in Sankt Petersburg soll das Berliner Wahrzeichen allerdings nicht in die Farben der russischen Flagge getaucht werden. Das sagte ein Senatssprecher der Deutschen Presse-Agentur. St. Petersburg sei keine Partnerstadt von Berlin, hie&szlig; es zur Begr&uuml;ndung. Davon solle nur in Ausnahmef&auml;llen abgewichen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/brandenburger-tor-wird-nach-anschlag-in-st-petersburg-nicht-angestrahlt-a-1141722.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Kein dauerhafter Frieden&rdquo; EU grenzt sich in Assad-Frage von Trump ab<\/strong><br>\n&bdquo;Wie geht man mittel- und langfristig mit dem syrischen Diktator Assad um? Europ&auml;er und Amerikaner sind sich in dieser Frage uneins. F&uuml;r die EU-Au&szlig;enminister ist Assad kein Mann f&uuml;r die Nachkriegsordnung. US-Pr&auml;sident Trump sieht diese Personalie anders.&ldquo;<br>\n&bdquo;Die Europ&auml;ische Union h&auml;lt eine L&ouml;sung des Syrien-Konflikts ohne einen R&uuml;cktritt von Machthaber Baschar al-Assad nicht f&uuml;r m&ouml;glich. [&hellip;]<br>\nBundesau&szlig;enminister Sigmar Gabriel warnte die USA davor, die Syrien-Frage vollkommen dem Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) unterzuordnen und forderte, Assad f&uuml;r seine Verbrechen zu bestrafen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/EU-grenzt-sich-in-Assad-Frage-von-Trump-ab-article19778335.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.S.:<\/strong> Die (von mir) hervorgehobene &Auml;u&szlig;erung des Bundesau&szlig;enministers verdient meiner Ansicht eine besondere Beachtung, macht sie doch aufs Neue klar, mit welch unfassbaren Zynismus unsere Regierung ihre Syrienpolitik betreibt. Einerseits wird der milit&auml;rische Einsatz stets als Kampf gegen den Terror gerechtfertigt, auf der anderen Seite sorgt sich Gabriel, dass der beabsichtigte Sturz Assads dar&uuml;ber ins Hintertreffen geraten k&ouml;nnte. Mir ist v&ouml;llig unklar, ob eine derart entlarvende &Auml;u&szlig;erung des Au&szlig;enministers fehlendes demagogisches Geschick oder schlicht Desinteresse gegen&uuml;ber den Kritikern der deutschen Aggression gegen Syrien und seine Regierung darstellt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ramelow verteidigt Abstimmung im Bundesrat<\/strong><br>\nTh&uuml;ringens Ministerpr&auml;sident Bodo Ramelow (Linke) hat das Abstimmungsverhalten des Landes im Bundesrat verteidigt. Th&uuml;ringen hatte sich am Freitag bei der Pkw-Maut der Stimme enthalten und so verhindert, dass die Maut in den Vermittlungsausschuss verwiesen wird. Ramelow sagte MDR TH&Uuml;RINGEN, er habe daf&uuml;r von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) die m&uuml;ndliche Zusage erhalten, dass die Mitte-Deutschland-Verbindung &uuml;ber Jena und Gera elektrifiziert wird. Die schriftliche Best&auml;tigung werde in wenigen Tagen folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/thueringen\/ramelow-pkw-maut-mitte-deutschland-verbindung-100.html\">mdr<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.O.:<\/strong> Ich finde, dieser Vorgang sollte der interessierten &Ouml;ffentlichkeit im Wahljahr 2017 etwas n&auml;her erl&auml;utert werden, denn Politikwechsel sieht anders aus! Ramelow geh&ouml;rt ja bekanntlich zu den sog. Reformern in der Partei DIE LINKE, was &uuml;bersetzt hei&szlig;t, dass er um der Macht und des P&ouml;stchens Willen gerne bereit ist Position, Position sein zu lassen und sich stattdessen opportun zu verhalten. Etwas anderes bedeutet die Enthaltung des Landes Th&uuml;ringen im Bundesrat zur PKW-Autobahnmaut nicht. <\/em><br>\n<em>Als Sympathisant und langj&auml;hriger W&auml;hler der Linken vertrete ich den Standpunkt, dass es letztlich glaubw&uuml;rdiger ist eine politische Position wie die Ablehnung der mit der Autobahnprivatisierung eng zusammenh&auml;ngenden PKW-Maut bei zu behalten, anstatt sie sich von Bayern mit der Elektrifizierung einer Bahnstrecke ankaufen zu lassen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Haltung von Ramelow kann man nat&uuml;rlich kritisieren und sich fragen, in wie weit seine Regierung, in der die SPD die Finanzministerin stellt, sich in das Maut-Spiel hat einspannen lassen. Das verstellt aber den Blick auf die eigentlich Verantwortlichen. Denn weder Th&uuml;ringen noch Hamburg und Baden-W&uuml;rttemberg, die sich beide ebenfalls enthielten, noch ein anderes Bundesland hatten &uuml;ber die Maut zu befinden (da kein Zustimmungsgesetz), sondern der Deutsche Bundestag, in dem die SPD aus sehr fragw&uuml;rdigen Gr&uuml;nden (100 Prozent Treue zum Koalitionsvertrag) bereits zustimmte. Der Bundesrat hatte bei diesem Gesetz lediglich ein Einspruchsrecht. Dennoch <a href=\"http:\/\/www.haz.de\/Nachrichten\/Politik\/Niedersachsen\/Stephan-Weil-Niedersachsen-ist-gegen-die-Pkw-Maut\">spielen sich ausgerechnet SPD regierte L&auml;nder wie Niedersachsen auf<\/a> und zeigen sich von Th&uuml;ringen entt&auml;uscht, weil es die gute Sache irgendwie verraten habe. Dabei h&auml;tte der erfolgreiche Einspruch des Bundesrates vom Bundestag noch einmal &uuml;berstimmt werden k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>R&uuml;stungswahn &ndash; auch ohne Trump<\/strong><br>\nDie Erkl&auml;rung des US-amerikanischen Pr&auml;sidenten Donald Trump zu Beginn des Jahres, die NATO sei &raquo;obselet&laquo;, l&ouml;ste in den Mitgliedstaaten kurzzeitig Entsetzen aus. Doch bereits wenige Wochen sp&auml;ter versicherte US-Vize Mike Pence auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferez (MSC), die USA st&uuml;nden &raquo;fest zur Nato&laquo;. Diese Verbundenheit sei allerdings elementar von einer Steigerung des europ&auml;ischen &ndash; und insbesondere des deutschen &ndash; Beitrags zu den Gesamtkosten f&uuml;r die Aufrechterhaltung der Weltordnung abh&auml;ngig.<br>\nDie von Trump angesto&szlig;ene Debatte &uuml;ber eine Erh&ouml;hung des R&uuml;stungshaushalts ist f&uuml;r etliche Politiker ein Geschenk des Himmels. So hatte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) schon vor drei Jahren in M&uuml;nchen f&uuml;r einen Paradigmenwechsel in der deutschen Au&szlig;enpolitik pl&auml;diert, mit dem Ziel, milit&auml;risch-machtpolitisch endlich auf eigenen F&uuml;&szlig;en zu stehen.<br>\nIn ihrer Rede auf der j&uuml;ngsten Sicherheitstagung f&uuml;hrte sie aus, die Deutschen h&auml;tten verstanden, dass sie nach einer Periode, in der sie &raquo;die Vorz&uuml;ge einer Friedensdividende nutzen konnten, jetzt beharrlich in eine Sicherheitsr&uuml;cklage investieren m&uuml;ssen&laquo;, um eine &raquo;faire Balance&laquo; in der transatlantischen Sicherheitpartnerschaft sicherzustellen. F&uuml;r Deutschland m&uuml;sse die &raquo;Selbstverzwergung&laquo; ein Ende haben, forderte erst k&uuml;rzlich wieder die &raquo;Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik&laquo; (BAKS). Dass dies keine Alleingang ist, zeigte das Bekenntnis von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu h&ouml;heren Verteidigungsausgaben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/nc\/vorherige_hefte_archiv\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/ruestungswahn-auch-ohne-trump\/\">Sozialismus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Griechenland: Warum die linke Regierung nicht erfolgreich sein darf<\/strong><br>\nDie Kreditgeber machen Griechenland zum Modell f&uuml;r ihre neoliberalen Pl&auml;ne f&uuml;r Gesamteuropa<br>\nSeit Monaten verhandeln Griechenland und die europ&auml;ischen Institutionen im Zuge der zweiten Evaluierung des dritten Kredites, der auch mit einem harten Memorandum verbunden ist. Die eine Seite &ndash; die Kreditgeber &ndash; dr&auml;ngen zu mehr Austerit&auml;tsma&szlig;nahmen, die zu noch mehr Rezession und sozialer Krise f&uuml;hren w&uuml;rden; die andere Seite &ndash; Griechenland &ndash; versucht, dies durch Erleichterungen auszugleichen, so dass zum Schluss ein fiskalisch neutrales Ergebnis entsteht. In der Sitzung der Euro-Gruppe am 20. M&auml;rz diesen Jahres wurde vereinbart, dass die zus&auml;tzlichen K&uuml;rzungen durch entsprechende Erleichterungen &ldquo;neutralisiert&rdquo; werden.<br>\nSomit ergibt sich aber eine berechtigte Frage: Wenn die Kredite und die damit verbundenen Memoranden aus budget&auml;ren Gr&uuml;nden vereinbart wurden, worin besteht dann der Sinn der &Uuml;bereinkunft auf der letzten Eurogruppensitzung?<br>\nDie Antwort lautet: Die Kredite und die Memoranden waren politisch nicht neutral. Von Anfang an waren sie an eine breite und unkontrollierte Treuhandschaft gebunden, deren Anspruch auf Einmischung in Landesangelegenheiten weit &uuml;ber die fiskalischen Regelungen hinausging. Nach dem zweiten Wahlsieg von SYRIZA im September 2015 ist dies noch deutlicher geworden. Daher k&ouml;nnen wir die Vereinbarung eines &ldquo;fiskalisch neutralen&rdquo; Abschlusses der Verhandlungen nur politisch verstehen und erkl&auml;ren.<br>\nEs ist offensichtlich, dass die griechische Dreiparteien-Regierung (SYRIZA, ANEL, Die Gr&uuml;nen) im jetzigen Europa eine Ausnahme, eine Paraphonie, darstellt. Allein die Existenz einer funktionierenden Links-Regierung ist ein positives und hoffungsvolles Beispiel f&uuml;r die europ&auml;ischen V&ouml;lker, f&uuml;r all jene, die gegen die Austerit&auml;tspolitik k&auml;mpfen und die politische und wirtschaftliche Hegemonie Deutschlands einschr&auml;nken m&ouml;chten. Aus diesem Grund m&uuml;sste diese Regierung so schnell wie m&ouml;glich gest&uuml;rzt werden, wenn n&ouml;tig auf eine str&auml;fliche Art und Weise. Dieses Ziel verfolgt Bundesfinanzminister Sch&auml;uble heute immer noch, obwohl die demokratische Tradition Europas so etwas offiziell nicht zul&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Griechenland-Warum-die-linke-Regierung-nicht-erfolgreich-sein-darf-3673572.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>M&eacute;lenchon: Ein Linker, den die Sozialdemokraten f&uuml;rchten<\/strong><br>\nF&uuml;r die EU pr&auml;sentiert M&eacute;lenchon einen Plan A und einen Plan B. Plan A sieht, dass EU-Vertr&auml;ge neu &uuml;berarbeitet werden und zwar mit einem Ausstieg aus den bisherigen Abmachungen und dem Aufstellen neuer Regeln. Er erw&auml;hnt dazu als Beispiele: die 3-Prozent-Schwelle bei den Staatsschulden, CETA, die EU-Entsenderichtlinie und die Unabh&auml;ngigkeit der europ&auml;ischen Zentralbank. Dar&uuml;ber hinaus spricht er sich f&uuml;r eine Abwertung des Euro aus, um wieder zur Parit&auml;t mit dem Dollar zur&uuml;ckzukehren.<br>\nPlan B w&uuml;rde den Ausstieg aus den Vertr&auml;gen &ndash; und zwar mit allen L&auml;ndern, die gegen die getroffenen Abmachungen sind, bedeuten und m&ouml;glicherweise den Ausstieg Frankreichs aus der Euro-Zone. Dass er sich gegen eine weitere Privatisierung von Dienstleistungen ausspricht, versteht sich f&uuml;r einen Kandidaten der Linken. Erw&auml;hnt M&eacute;lenchon bei der Aufr&uuml;stung das Wort &ldquo;Austerit&auml;tspolitik&rdquo;, um Ausgaben zu bremsen, so argumentiert er f&uuml;r die Wirtschaftspolitik innerhalb Europas gegen die Sparlinie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Melenchon-Ein-Linker-den-die-Sozialdemokraten-fuerchten-3673561.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.M.:<\/strong> Mir scheint, dieser Artikel ist ein ganz treffender Einstieg in die linke Situation vor der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahl; sicher ein wenig optimistisch f&uuml;r Melenchon gesehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>B&uuml;ndnis &ldquo;Reichtum Umverteilen&rdquo; stellt Forderungen zur Bundestagswahl vor<\/strong><br>\nGemeinsame Pressemitteilung des B&uuml;ndnisses &bdquo;Reichtum umverteilen &ndash; ein gerechtes Land f&uuml;r alle!&ldquo; zur Auftaktpressekonferenz am Dienstag, den 28. M&auml;rz 2017, in Berlin<br>\nDas B&uuml;ndnis Reichtum Umverteilen setzt im Wahljahr 2017 auf soziale Gerechtigkeit und startet p&uuml;nktlich zum Bundestagswahlkampf die Kampagne &bdquo;Reichtum umverteilen &ndash; ein gerechtes Land f&uuml;r alle!&ldquo;. Insgesamt 30 Organisationen, von Gewerkschaften &uuml;ber Wohlfahrts- und Jugendverb&auml;nde bis hin zu Migranten- und Umweltorganisationen, haben sich im B&uuml;ndnis zusammengeschlossen, das heute in der Bundespressekonferenz in Berlin erstmals gemeinsam &ouml;ffentlich auftrat. Strategisches Ziel ist es, neben der Frage der sozialen Gerechtigkeit die Steuer- und Umverteilungspolitik in den Mittelpunkt des Wahlkampfs zu r&uuml;cken. Gefordert werden unter anderem die st&auml;rkere Besteuerung finanzstarker Unternehmen sowie gro&szlig;er Verm&ouml;gen, Einkommen und Erbschaften.<br>\n&bdquo;Die soziale Spaltung hat ein Ausma&szlig; angenommen, das unertr&auml;glich ist&ldquo;, so Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Seit Jahrzehnten n&auml;hmen weltweit und in Deutschland soziale Ungleichheit, Unsicherheit und Ungerechtigkeit zu. Zentraler Schl&uuml;ssel f&uuml;r eine gerechtere und bessere Politik f&uuml;r alle sei eine steuerpolitische Kehrtwende. Deshalb m&uuml;ssten Million&auml;re und Milliard&auml;re st&auml;rker zur Finanzierung &ouml;ffentlicher Aufgaben herangezogen werden, so Bsirske.<br>\nDem enormen privaten Reichtum stehe eine massive &ouml;ffentliche Armut gegen&uuml;ber, die in immer mehr Kommunen deutlich sichtbar werde. &bdquo;Deutschland f&auml;hrt auf Verschlei&szlig;. Aus finanzieller Not werden vielerorts Ausgaben f&uuml;r Kultur, Soziales und Bildung &uuml;ber die Schmerzgrenze hinaus zusammengestrichen. Eine solidarische Steuer- und Finanzpolitik ist letztlich die Nagelprobe und der Glaubw&uuml;rdigkeitstest f&uuml;r einen jeden, der mit dem Versprechen eines guten Sozialstaats und mehr sozialer Gerechtigkeit antritt&ldquo;, so Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reichtum-umverteilen.de\/presse\/pressemitteilungen\/detailansicht\/ak\/buendnis-umverteilen-stellt-forderungen-zur-bundestagswahl-vor\/\">Reichtum umverteilen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die 21-seitige Pressemappe k&ouml;nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.reichtum-umverteilen.de\/fileadmin\/files\/Dokumente\/RU_Dokumente\/pressekonferenz-Mappe.pdf\">hier<\/a> nachlesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kein Mindestlohn ist auch keine L&ouml;sung<\/strong><br>\nDer Mindestlohn hat bislang nicht zu den bef&uuml;rchteten Arbeitsplatzverlusten gef&uuml;hrt, dennoch bef&uuml;rworten einige Wirtschaftsexperten eine Aussetzung des Gesetzes f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge. Ein geeigneter Ansatz zur Integration der Fl&uuml;chtlinge in den Arbeitsmarkt ist das jedoch nicht.<br>\nDie Integration von Fl&uuml;chtlingen in den Arbeitsmarkt geh&ouml;rt zweifellos zu den gr&ouml;&szlig;ten Aufgaben der Migrationspolitik. Manche wirtschaftspolitischen Stimmen suggerierten schon vor einiger Zeit, dass diese Aufgabe angesichts des Fl&uuml;chtlingszustroms der letzten Jahre nur mit Anpassungen des Mindestlohns zu schaffen sei.<br>\nMichael H&uuml;ther, Direktor des arbeitgebernahen Wirtschaftsforschungsinstituts IW K&ouml;ln, pl&auml;diert daher f&uuml;r zus&auml;tzliche Ausnahmeregelungen beim Mindestlohn. So schl&auml;gt er beispielsweise eine Karenzzeit von 18-24 Monaten ab dem Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt vor, in denen der Mindestlohn f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge nicht gelten soll (&auml;hnlich wie bei Langzeitarbeitslosen). In eine &auml;hnliche Kerbe schl&auml;gt Henrik M&uuml;ller im Spiegel, indem er ebenfalls Ausnahmeregelungen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge bef&uuml;rwortet, ohne jedoch konkret zu werden, welche dies sein k&ouml;nnten und wie lange diese gelten sollten. Der &Ouml;konom Hans-Werner Sinn nimmt die Fl&uuml;chtlingskrise in einem Gespr&auml;ch mit der ZEIT zum Anlass, den Mindestlohn gleich komplett abschaffen zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/03\/kein-mindestlohn-ist-auch-keine-loesung\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>China: Steigende L&ouml;hne<\/strong><br>\nIn der Volksrepublik wachsen die Einkommen und erzeugen vermehrten Druck in Richtung Automatisierung<br>\nShanghai hat zum 1. April erneut seinen Mindestlohn angehoben. Das berichtet unter anderem die Nachrichtenagentur Bloomberg. Demnach m&uuml;ssen einem Arbeiter in der chinesischen Megametropole monatlich mindestens 2.190 Yuan (298 Euro) f&uuml;r die regul&auml;re Arbeitszeit bezahlt werden.<br>\nDiese betr&auml;gt acht Stunden am Tag und 40 Stunden in der Woche. Die monatlichen &Uuml;berstunden sind auf 36 begrenzt und m&uuml;ssen zus&auml;tzlich entlohnt werden. In der Regel soll es nach dem Arbeitsgesetz zwei Ruhetage pro Woche geben, obligatorisch ist einer. (Dass diese Rechte oft verletzt werden und schwer einzuklagen sind, steht auf einem anderen Blatt.)<br>\nPro Stunde betr&auml;gt der Mindestlohn in Shanghai 19 Yuan (2,59 Euro). Da der Yuan gegen&uuml;ber dem Euro deutlich unterbewertet ist, entspricht die inl&auml;ndische Kaufkraft von 19 Yuan in China etwa der von 3,45 Euro in Deutschland. In China wird der Mindestlohn auf der Ebene von St&auml;dten und Provinzen festgelegt. (Hier eine &Uuml;bersicht.) Nur in Tianjin liegt der Mindestverdienst mit 19,50 Yuan pro Stunde geringf&uuml;gig h&ouml;her. Das Schlusslicht bilden einige besonders unterentwickelte l&auml;ndliche Regionen, wo das Minimum bei lediglich 9,50 Yuan pro Stunde liegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/China-Steigende-Loehne-3673194.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein Blick auf die Mindestl&ouml;hne ist interessant, verstellt jedoch auch den Blick. China ist in gro&szlig;en Teilen kein Niedriglohnland mehr. In den Metropolen liegt der <a href=\"https:\/\/www.gtai.de\/GTAI\/Navigation\/DE\/Trade\/Maerkte\/Geschaeftspraxis\/lohn-und-lohnnebenkosten,t=lohn-und-lohnnebenkosten--vr-china,did=1431818.html\">Durchschnittslohn<\/a> mittlerweile bei &uuml;ber 1.300 US$ pro Monat. Fachkr&auml;fte, wie Fr&auml;ser, Dreher oder Schwei&szlig;er mit h&ouml;herer Qualifikation kommen oft auf 1.700 bis 2.000 US$ pro Monat, womit der Unterschied zu Osteuropa kaum mehr vorhanden ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die zahnlose Leiharbeitsnovelle ist in Kraft getreten<\/strong><br>\nSeit dem ersten April gilt das &uuml;berarbeitete Regelwerk des Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetzes (A&Uuml;G). Die Reform verspricht &ldquo;Equal Pay&rdquo; in der Leiharbeit nach neun Monaten und eine &Uuml;berlassungsh&ouml;chstdauer von 18 Monaten. Leiharbeitsbesch&auml;ftigte werden davon nichts zu sp&uuml;ren bekommen, denn das Gesetz ist leider kein Aprilscherz, sondern eine dreiste Mogelpackung.<br>\nNach langem Hin und Her ist vor zwei Tagen das Gesetz zur &Auml;nderung der Arbeitnehmer&uuml;berlassung in Kraft getreten. Die Gro&szlig;e Koalition meint, damit die ausufernde Leiharbeit wieder st&auml;rker regulieren, auf ihre Kernfunktion zur&uuml;ckf&uuml;hren und Missbrauch unterbinden zu k&ouml;nnen. Die oft zu lesenden Standard-Pressespr&uuml;che dazu lauten, der Gesetzgeber habe der Leiharbeitsbranche striktere Regulierungen auferlegt, weshalb diese nun schwereren Zeiten entgegengehe. Die Besch&auml;ftigten dagegen w&uuml;rden fortan bessergestellt und vor Missbrauch gesch&uuml;tzt. Verwiesen wird dabei auf zwei zentrale Neureglungen im Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetz (A&Uuml;G). Zum Einen m&uuml;sse bei der Arbeitnehmer&uuml;berlassung k&uuml;nftig jedem Leiharbeitenden nach neun Monaten das gleiche Entgelt gezahlt werden wie der vergleichbaren Stammbelegschaft (Equal Pay). Zum Anderen werde die &Uuml;berlassungsh&ouml;chstdauer auf 18 Monate begrenzt.<br>\nOffensichtlich hat die Politik der Leiharbeit Grenzen gezogen, dieser Eindruck wird wohl in der allgemeinen Wahrnehmung der Reform h&auml;ngenbleiben. Nur wer genauer hinschaut, wird erkennen, dass die Regierung auf der Karte der Arbeitnehmer&uuml;berlassungspraxis die Grenzlinien eher in einer Art Niemandsland eingezeichnet hat, dort, wo sie dem eingespielten Verfahren nur ganz selten in die Quere kommen werden. Gerade die beiden genannten Eckpunkte der Reform zeigen dies anschaulich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/2033\">annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sachlich und ohne Schnappatmung<\/strong><br>\nDer Migrationsforscher Alexander Betts und der Entwicklungs&ouml;konom Paul Collier sind sich sicher: Fl&uuml;chtlinge haben ein Recht auf Hilfe. Die heutige Fl&uuml;chtlingspolitik sei aber nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;: Betts und Collier beklagen die gro&szlig;en Ungerechtigkeiten im heutigen Fl&uuml;chtlingsmanagement.<br>\nDer Migrationsforscher Alexander Betts und der Entwicklungs&ouml;konom Paul Collier lassen in ihrem Buch keinen Zweifel daran: Fl&uuml;chtlinge haben ein Recht auf Hilfe. Der heute ma&szlig;gebliche Regelkanon der Fl&uuml;chtlingspolitik sei aber nicht mehr zeitgem&auml;&szlig; &ndash; wie die Genfer Konvention, die im Kontext von Holocaust, Zweitem Weltkrieg und beginnendem Kalten Krieg entstand. Die meisten Fl&uuml;chtlinge h&auml;tten heute nicht gezielte &ldquo;Verfolgung&rdquo; als Einzelpersonen zu bef&uuml;rchten; die Mehrheit fliehe, um der Unsicherheit fragiler Staaten zu entkommen. &ldquo;Somalische Fl&uuml;chtlinge fliehen nicht vor staatlicher Verfolgung, sondern vor den Folgen einer Gesellschaft ohne Staat.&rdquo;<br>\nDie Autoren beklagen die gro&szlig;en Ungerechtigkeiten im heutigen Fl&uuml;chtlingsmanagement. Derzeit gibt es nach ihrer Berechnung 20 Millionen Fl&uuml;chtlinge weltweit. Neun von zehn haben in Entwicklungsl&auml;ndern Zuflucht gefunden, und sie tauchen in den europ&auml;ischen Debatten kaum auf. Sie sind die Verlierer der aktuellen Entwicklung, wenn zum Beispiel L&auml;nder wie Schweden die sowieso schon unzureichenden Hilfen f&uuml;r diese Fl&uuml;chtlinge drastisch k&uuml;rzen mit dem Argument, dass man das Geld zur Integration der vielen neuangekommenen Migranten im eigenen Land verwenden m&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/alexander-betts-paul-collier-gestrandet-sachlich-und-ohne.950.de.html?dram:article_id=382860\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gro&szlig;er Teil der Erwerbst&auml;tigen steht kurz vor dem Burnout<\/strong><br>\nDie Folge des Pendelns seien eine gro&szlig;e psychische und k&ouml;rperliche Belastung der Arbeitnehmer, sagte der Mobilit&auml;tsforscher Stephan Rammler im DLF. Den flexibilisierten Arbeitsmarkt erkaufe sich die Gesellschaft mit billiger Energie und langen Fahrdistanzen &ndash; der Forscher forderte deshalb eine Abschaffung solcher Anreize, etwa der Pendlerpauschale.<br>\nEine Ursache f&uuml;r das Pendeln sei ein deutsches Leitbild vom Eigenheim mit Auto, ein flexibilisierter Arbeitsmarkt mit h&auml;ufigen Ortswechseln und die unterschiedlichen Arbeitsorte berufst&auml;tiger Paare. Diesen Lebensstil kaufe sich die Gesellschaft mit zu billiger Energie und langen Fahrdistanzen. &ldquo;Ich bin gl&uuml;cklich, dass dieses Thema in der &ouml;ffentlichen Debatte angekommen ist&rdquo;, sagte Rammler.<br>\nZahlreiche Pendler untersch&auml;tzten die psychische und k&ouml;rperliche Belastung der t&auml;glichen Fahrt von und zur Arbeit. &ldquo;Es ist psychisch und k&ouml;rperlich anstrengend. Ein gro&szlig;er Teil der Erwerbst&auml;tigen steht kurz vor dem Burnout&rdquo;, sagte Rammler. Laut einer aktuellen Studie pendeln 60 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland zur Arbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/pendlerverkehr-grosser-teil-der-erwerbstaetigen-steht-kurz.694.de.html?dram:article_id=382915\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Wieso wird die Pendlerpauschale eigentlich als Fehlanreiz interpretiert, wenn doch per Gesetz die Arbeitnehmer verpflichtet sind, l&auml;ngere Distanzen zum Arbeitsplatz in Kauf zu nehmen? So sind bei einem Vollzeitjob Pendelzeiten von <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/sgb_3\/__140.html\">insgesamt 2,5 Stunden zumutbar<\/a>. M&uuml;sste man nicht erst das Gesetz &auml;ndern und die Erwartungshaltung von Unternehmen kritisieren, bevor man sich &uuml;ber den Lebensstil der Besch&auml;ftigten beklagt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gunst der Stunde<\/strong><br>\nNeue Runde im Machtkampf: Mit dem Ausstieg Washingtons aus dem Freihandelsabkommen TPP er&ouml;ffnen sich neue Perspektiven f&uuml;r die deutsche Asienpolitik<br>\nDie Kulisse passte f&uuml;r die Mitteilung, die Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel der &Ouml;ffentlichkeit zu machen hatte. Fast 400 Wirtschaftsvertreter und Diplomaten hatten sich am 24. M&auml;rz in den noblen Hallen des Hamburger Rathauses eingefunden, um zwischen riesigen Wandgem&auml;lden und unter hell erstrahlenden Kronleuchtern das &raquo;Liebesmahl&laquo; zu feiern, die j&auml;hrliche zentrale Festveranstaltung des f&uuml;r Asien und die Pazifikregion zust&auml;ndigen Au&szlig;enwirtschaftsverbandes &raquo;Ost&shy;asiatischer Verein&laquo; (OAV). Gabriel war als Festredner eingeladen, und er kam nach ein paar Vorbemerkungen rasch zur Sache. &raquo;Die Zukunft Europas, das transatlantische Verh&auml;ltnis, die Krisen um uns herum, in der Ukraine, in Sy&shy;rien &ndash; all diese Themen besch&auml;ftigen uns au&szlig;enpolitisch enorm&laquo;, stellte er fest &ndash; und doch komme bei all den aufwendigen Aktivit&auml;ten etwas zu kurz: Asien. Das d&uuml;rfe aber keinesfalls so bleiben, &auml;u&szlig;erte Gabriel. &raquo;Denn ich bin &uuml;berzeugt: Asien ist eine Schl&uuml;sselregion f&uuml;r die Zukunft Deutschlands und Europas.&laquo; Und daraus folgt? &raquo;Wir brauchen eine strategische Neuorientierung unserer Asienpolitik.&laquo; (&hellip;)<br>\nGabriel hat in Hamburg ge&auml;u&szlig;ert, der systematische Ausbau des Freihandels m&uuml;sse ein erstes Element der neuen deutschen Asien&shy;strategie sein. Dar&uuml;ber hinaus wolle die Bundesregierung &raquo;die regionalen Institutionen in Asien st&auml;rken&laquo;, etwa ASEAN. Dabei handelt es sich um die Fortsetzung des Versuchs, eine Gegenmacht gegen China zu bilden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/308263.gunst-der-stunde.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offenbar kennt der &ldquo;Freihandel&rdquo; keine grenzenlose Kooperation, sondern scheint auch gegen bestimmte Staaten gerichtet zu sein &ndash; hier China.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der L&uuml;gner vom Amt<\/strong><br>\nNSU-Mord in Kassel: Kriminaltechnisches Institut belastet hessischen Ex-V-Mann-F&uuml;hrer Andreas Temme. Er muss den sterbenden Halit Yozgat gesehen haben<br>\nDer ehemalige hessische Verfassungssch&uuml;tzer Andreas Temme muss die Sch&uuml;sse auf Halit Yozgat in dessen Internetcaf&eacute; am 6. April 2006 geh&ouml;rt und beim Verlassen des Ladenlokals den Sterbenden hinter der Theke gesehen haben. Das ist das Ergebnis aufwendiger Untersuchungen eines kriminaltechnischen Instituts mit Sitz in London. Eine Dokumentation der Versuchsreihe, aus der sich ergibt, dass der Beamte vor Gericht und in Untersuchungsaussch&uuml;ssen gelogen hat, liegt junge Welt vor. Im Rahmen der Vorbereitungen auf das &raquo;Tribunal&laquo; des Aktionsb&uuml;ndnisses &raquo;NSU-Komplex aufl&ouml;sen&laquo; hatte das Forensic Architecture Institute in Originalgr&ouml;&szlig;e den Kasseler Tatort des vorletzten Mordes nachgebaut, der heute dem &raquo;Nationalsozialistischen Untergrund&laquo; zugeordnet wird. Zwischen dem 6. und dem 11. M&auml;rz stand dieses &raquo;Life size model&laquo; im Keller des Berliner Hauses der Kulturen der Welt. Institutsleiter Eyal Weizman lie&szlig; es am 9. M&auml;rz von NSU-Nebenklageanw&auml;lten, einzelnen Medienvertretern und Aktivisten besichtigen. Mit Hilfe dieses Nachbaus und eines Polizeivideos von der Tatortbegehung mit dem V-Mann-F&uuml;hrer Temme, der 2006 kurzfristig unter Mordverdacht gestanden hatte, konnten die Fachleute sein Sichtfeld am Computer rekonstruieren. Au&szlig;erdem nahmen Experten Sch&uuml;sse aus einer Pistole vom Typ &raquo;Ceska 83&laquo; auf und ma&szlig;en die Lautst&auml;rke in Dezibel von dem Platz aus, auf dem Temme nach eigenen Angaben an einem der Rechner gesessen hatte, als der junge Besitzer des Internetcaf&eacute;s erschossen wurde. Auch olfaktorische Experimente mit Schmauch wurden durchgef&uuml;hrt, da Temme als Sportsch&uuml;tze den Geruch kennen musste &ndash; und nach eigenen Worten auch kannte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/308252.der-l%C3%BCgner-vom-amt.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Schlussbericht NSU-Ausschuss: Scharfe Kritik an Beh&ouml;rden<\/strong><br>\nDer NSU-Ausschuss kritisiert in seinem Schlussbericht auch indirekt die Bundesanwaltschaft. Diese geht davon aus, dass der NSU lediglich aus drei Personen bestand. Aufgrund der &Uuml;berpr&uuml;fung der Ermittlungen zum Bombenanschlag in der K&ouml;lner Probsteigasse 2001 stellen die D&uuml;sseldorfer Abgeordneten die NSU-Trio-These allerdings infrage.<br>\n&ldquo;Es bestehen erhebliche Zweifel daran, dass Uwe Mundlos oder Uwe B&ouml;hnhardt die Sprengfalle abgelegt haben&rdquo;, hei&szlig;t es im Bericht. Es gebe Indizien, &ldquo;die zumindest f&uuml;r die Beteiligung einer weiteren &ndash; bisher nicht identifizierten &ndash; Person sprechen&rdquo;. Es sei nicht auszuschlie&szlig;en, &ldquo;dass dem NSU noch weitere Personen angeh&ouml;rten&rdquo;.<br>\nScharf kritisiert der Ausschuss auch den NRW-Verfassungsschutz und seinen Umgang mit sogenannten Vertrauenspersonen (VP) aus der Szene. Einer der Vorw&uuml;rfe des Ausschusses: Die Verfassungssch&uuml;tzer vermittelten ausstiegswillige Neonazis nicht an das Aussteigerprogramm, sondern warben sie als Informanten an. &ldquo;Angesichts der Vielzahl an VPen in NRW stellt sich die Frage, ob die Szene nicht h&auml;tte minimiert werden k&ouml;nnen&rdquo;, so der Ausschuss. Die &ldquo;Stabilisierung der Szene durch den Verfassungsschutz&rdquo; m&uuml;sse kritisch hinterfragt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/archiv\/nsu\/nsu-untersuchungsausschuss-nrw-schlussbericht-100.html\">WDR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Noch vor der Bundestagswahl: Staatstrojaner soll auch gegen Alltagskriminalit&auml;t eingesetzt werden<\/strong><br>\nDie Polizei soll Staatstrojaner bald bei ganz normaler Alltagskriminalit&auml;t einsetzen, nicht mehr nur gegen Terror. Das Justizministerium erarbeitet ein Gesetz, das noch vor der Bundestagswahl verabschiedet werden soll. Um das Thema klein zu halten, wendet die Gro&szlig;e Koalition einen Verfahrenstrick an.<br>\nDie Gro&szlig;e Koalition arbeitet daran, den Einsatz staatlicher Schadsoftware massiv auszuweiten, auch auf gew&ouml;hnliche Alltagskriminalit&auml;t. In letzter Minute soll die so genannte Quellen-Telekommunikations&uuml;berwachung in die Reform des Strafprozessrechts aufgenommen werden. Diese regelt eine Vielzahl von &Auml;nderungen der Strafprozessordnung wie die Videoaufzeichnung polizeilicher Vernehmungen und steht bereits kurz vor Verabschiedung im Bundestag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/noch-vor-der-bundestagswahl-staatstrojaner-soll-auch-gegen-alltagskriminalitaet-eingesetzt-werden\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>F&uuml;r einen Pressepriorit&auml;tsverbesserungsleitantrag<\/strong><br>\nDer Terror des Jahres 2016 hatte Konsequenzen f&uuml;r Deutschland. Seit einigen Wochen darf gefilmt werden. Dar&uuml;ber berichtet werden d&uuml;rfte jedoch auch. Das tut nur kaum jemand. Die Leitmedien schweigen.<br>\nVideo&uuml;berwachungsverbesserungsgesetz. Wir sind in Deutschland. Nur da gibt es solche Worte. Wo andere Sprachen mit 36 Buchstaben schon zwei S&auml;tze mit Informationsgehalt hervorbringen, ist es im Deutschen m&ouml;glich, mit derselben Anzahl an Buchstaben nur ein Wort ohne Gehalt zu ersinnen. Das Video&uuml;berwachungsverbesserungsgesetz wurde im Rahmen der Gesetzesnovelle zum Datenschutzgesetz vor einigen Wochen in Kraft gesetzt. Das geschah zum einen, weil man das deutsche Datenschutzgesetz an das EU-Datenschutzrecht anpassen wollte. Und zum anderen, weil man im Kampf gegen den Terror neue Instrumente ben&ouml;tigt. Den ersten Punkt streiten Datensch&uuml;tzer &uuml;brigens ab. Sie behaupten, dass die &Auml;nderung weiterhin keine Konformit&auml;t mit dem EU-Datenschutzrecht verspreche. Mehr dazu bald in der Presse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neulandrebellen.de\/2017\/04\/fuer-einen-presseprioritaetsverbesserungsleitantrag\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweis: 60 Jahre nach den Go&#776;ttinger 18: Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht?<\/strong><br>\nAus Verantwortung &bdquo;Nein&ldquo; gesagt zu haben zum deutschen Griff zur Atombombe, das ist die historische Leistung der Wissenschaftler, die 1957 den Aufruf der G&ouml;ttinger 18 unterzeichneten und eine Mitarbeit an der Bombe verweigerten.<br>\nWeiterhin &bdquo;Nein&ldquo; zur Atombombe zu sagen ist 60 Jahre danach von bleibender, dramatischer Aktualit&auml;t &ndash; nicht nur wegen der milliardenschweren &ldquo;Modernisierungsprogrammen&rdquo; in allen Atomwaffenstaaten. Die Weigerung der Bundesregierung, sich an den UN-Verhandlungen zu einem Verbot von Atomwaffen zu beteiligen, ist ein politscher Skandal. Welchen Wert haben dann einm&uuml;tige Beschl&uuml;sse des Deutschen Bundestages f&uuml;r eine Welt ohne Atomwaffen?<br>\nDie neu aufkommende Diskussion &uuml;ber einen deutschen Griff zur Bombe oder einer europ&auml;ischen Atombombe als Reaktion auf die Politik eines aufr&uuml;stungsw&uuml;tigen Pr&auml;sidenten der USA zeigt, Atomwaffen und ihre Abschaffung m&uuml;ssen wieder ein gesellschaftliches Thema werden. Dazu soll die Veranstaltung &bdquo;60 Jahre nach den G&ouml;ttinger 18: Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht&ldquo; am 6. April 2017 an der HU Berlin beitragen.<br>\nEs gilt die Mahnung: nie wieder Hiroshima, nie wieder Nagasaki!\n<p>Anlage: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/170404-Goettinger-Achtzehn_web.pdf\">Das Programm zur &ouml;ffentlichen Veranstaltung [PDF]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>TV-Tipp: Die Anstalt<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/dieanstalt?src=hash\">#dieanstalt<\/a>. Am Dienstag. Im ZDF. Um 22.15 Uhr. Gerne weitersagen. Es scheinen noch nicht alle zu wissen&hellip; <a href=\"https:\/\/t.co\/m3e0ElQjHc\">pic.twitter.com\/m3e0ElQjHc<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Claus von Wagner (@clausvonwagner) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/clausvonwagner\/status\/848836588679426050\">3. April 2017<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p><script async src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><br>\nAls Besetzer eines ZDF-Fernsehstudios r&uuml;tteln die Vollblutkabarettisten Max Uthoff und Claus von Wagner an den bestehenden politischen und gesellschaftlichen Verh&auml;ltnissen des Landes. Gemeinsam mit ihren G&auml;sten wollen sie hier &ldquo;Stimme sein f&uuml;r Ungeh&ouml;rtes und Unerh&ouml;rtes&rdquo;. Tatkr&auml;ftig unterst&uuml;tzt werden sie von Hazel Brugger, Abdelkarim und Thomas Maurer &ndash; am Dienstag, 4. April 2017, 22:15 Uhr &ndash; im ZDF.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/die-anstalt\/diese-kabarettisten-sind-in-der-anstalt-zu-gast-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-37681","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37681","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37681"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37681\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37684,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37681\/revisions\/37684"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37681"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37681"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37681"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}