{"id":37698,"date":"2017-04-05T08:34:13","date_gmt":"2017-04-05T06:34:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698"},"modified":"2017-04-05T08:34:13","modified_gmt":"2017-04-05T06:34:13","slug":"hinweise-des-tages-2849","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h01\">Giftgasangriff auf Idlib<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h02\">Susan Rice Ordered &ldquo;Detailed Spreadsheets Of Intercepted Phone Calls&rdquo; With Trump Team<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h03\">Pulse of Europe: Zehn Fragen an Dr. Daniel R&ouml;der<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h04\">Vorstandsgeh&auml;lter: Heidelberg-Cement ist Spitzenreiter bei Gehaltsexzessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h05\">IWF gibt n&auml;chsten Milliarden-Kredit f&uuml;r die Ukraine frei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h06\">EU prangert Armut in Deutschland an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h07\">Von der wundersamen Verwandlung von Autobahnen in Finanzprodukte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h08\">Venezuela &ndash; Krise und Inflation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h09\">Ukrainische Armee: Viele Soldaten sterben au&szlig;erhalb von Kampfeins&auml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h10\">Neuerlicher Angriff der Deutschen Telekom auf die Netzneutralit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h11\">Macht macht Schuld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h12\">Political Correctness: Sprach-Zensur oder sprachliche Zivilisation?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h13\">Autoren als &bdquo;Rebellen und literarische Aktivisten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h14\">Linkspartei und Wahl 2017: Das gro&szlig;e Unbehagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h15\">Gr&uuml;ne und FDP: Das verbindet die Kanzlermacher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h16\">Stiftung von George Soros gibt Correctiv 100.000 Euro f&uuml;r Fake-News-Checks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h17\">Drohnen jagen Journalisten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37698#h18\">Mitmachen! Die EU-Kommission will Ihre Meinung zu Bargeldbeschr&auml;nkungen wissen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Giftgasangriff auf Idlib<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>58 Tote nach mutma&szlig;lichem Giftgasangriff in Syrien<\/strong><br>\nDie Nachricht von einem mutma&szlig;lichen Giftgasangriff in Syrien hat am Dienstag weltweit Emp&ouml;rung und Entsetzen ausgel&ouml;st. Fast 60 Zivilisten wurden nach Angaben von Aktivisten bei dem Luftangriff auf die Stadt Chan Scheichun in der nordwestlichen Provinz Idlib get&ouml;tet. Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete, wurde sp&auml;ter noch ein Krankenhaus der Stadt beschossen, in dem Opfer des Angriffs um ihr Leben k&auml;mpften.Die EU-Au&szlig;enbeauftragte Federica Mogherini sieht &raquo;die vorrangige Verantwortung&laquo; f&uuml;r den mutma&szlig;lichen Giftgasangriff bei der Regierung von Machthaber Baschar al-Assad. Mogherini bezeichnete die Nachricht &uuml;ber den Angriff in der Stadt Chan Scheichun in der nordwestlichen Provinz Idlib am Dienstag vor Journalisten als &raquo;entsetzlich&laquo;.Wie die Syrische Beobachtungsstelle f&uuml;r Menschenrechte mitteilte, wurde in den fr&uuml;hen Morgenstunden ein Wohnviertel von Chan Scheichun bombardiert. Dabei sei das Giftgas freigesetzt worden. Unter den mindestens 58 Toten seien auch elf Kinder. Mindestens 160 weitere Menschen seien verletzt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1047079.tote-nach-mutmasslichem-giftgasangriff-in-syrien.html\">neues deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Parallelen sind offensichtlich. Auch bei den Anschl&auml;gen im Jahr 2013 waren fast alle deutschen Medien bereits wenige Stunden nach der Tat felsenfest davon &uuml;berzeugt, dass nur al-Assad f&uuml;r die grausame Tat verantwortlich sein kann. Obama wollte schon &ndash; mit den kriegsl&uuml;sternen Europ&auml;ern im R&uuml;cken &ndash; seine Bomber starten lassen, also Putin intervenierte. Heraus kam, dass die UN die Anschl&auml;ge untersuchte und Syrien der Chemiewaffen-Konvention beitrat und die syrischen C-Waffen-Arsenale auch <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/giftgas-aus-syrien-usa-melden-zerstoerung-der-chemiewaffen-a-986816.html\">mit deutscher Beiteiligung<\/a> vernichtet wurden. Die UN fand &uuml;brigens <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/170405-A-HRC-25-65_en.pdf\">keine Beweise f&uuml;r eine Tatbeteiligung der Assad-Regierung<\/a> und dass die syrische Armee jetzt gar kein Sarin mehr hat, scheint die Medien auch nicht sonderlich bei ihren wilden Spekulationen zu beeindrucken. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Na, wenn das mal kein Zufall ist: Da beschlie&szlig;en die EU-Au&szlig;enminister, dass mit dem syrischen Pr&auml;sidenten Assad eine <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37681\">Nachkriegsordnung<\/a> nicht machbar sei und nun scheint &ndash; zumindest f&uuml;r die EU-Au&szlig;enbeauftragte &ndash; das passende Argument gefunden zu sein: Einsatz von Giftgas. Und wo sind die Beweise &ndash; sowohl f&uuml;r eine Giftgasverwendung als auch die Verantwortung durch das Assad-Regime?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Jumping to conclusions; something is not adding up in Idlib chemical weapons attack<\/strong><br>\nAt least 58 people were killed in a horrific gas attack in the IdlibGovernorate this morning. However, even before investigations could beconducted and for evidence to emerge, Federica Mogherini, the Italianpolitician High Representative of the European Union (EU) for ForeignAffairs and Security Policy, condemned the Syrian government stating thatthe &ldquo;Assad regime bears responsibility for &lsquo;awful&rsquo; Syria &lsquo;chemical&rsquo;attack.&rdquo; (&hellip;)Therefore, it is completely unsurprising that Orient TV has alreadyprepared a &ldquo;media campaign&rdquo; to cover the Russian and Syrian airstrikes inHama countryside against terrorist forces, with the allegations that theairforces have been using chemical weapons. And most telling, thereannouncement of covering the use of chemical weapons by the Syriangovernment, hours before this allegation even emerged&hellip;&hellip;.. Seems likesomeone forgot to tell him that it would not occur for a few more hoursbefore his tweet. (&hellip;) Meanwhile, pick up  trucks have been photographed around bodies of thosekilled. Again, it must be questioned why there are people around sarin gaswithout any protective gear, and not affected at all when it can beginattacking the body within seconds? Also, the pick up trucks remainconsistent to what local sources have said that many of those dead werekidnapped by Al-Qaeda terrorists from pro-government towns in rural Hama.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mobile.almasdarnews.com\/article\/jumping-conclusions-something-not-adding-idlib-chemical-weapons-attack\/\">Al-Masdar<\/a><\/li>\n<li><strong>Giftgas-Angriff in Syrien Bericht und Kommentar in den ARD-Tagesthemen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/tt-5143.html\">Tagesthemen<\/a>\n<p><em>dazu hat uns unser Leser E. Weimer eine Mail weitergeleitet, die er an die Redaktion der Tagesthemen geschickt hat:<\/em><\/p>\n<p><em>Sehr geehrte Frau Miosga,<\/em><br>\n<em>Sehr geehrte Tagesthemen Redaktion,<\/em><\/p>\n<p><em>in der heutigen Sendung zum Giftgasangriff in der Region Idlib behaupten Sie &ldquo;wie hilflos die Weltgemeinschaft da steht&rdquo; und &ldquo;l&auml;ngst scheint klar, es k&ouml;nnten nicht alle (Chemie)F&auml;sser dabei gewesen sein die Pr&auml;sident Assad artig vernichten lies&rdquo;&hellip; <\/em><br>\n<em>F&uuml;r Sie scheint also l&auml;ngst klar zu sein das alle Giftgasangriffe vom Assad-Regime ver&uuml;bt wurden. Warum wurde in Ihrem Bericht mit keinem Wort erw&auml;hnt das lt. UN auch von &ldquo;Rebellen&rdquo; schon Giftgas eingesetzt wurde? <\/em><br>\n<em>Wo aber sind die betreffenden Beweise(!) f&uuml;r einen syrischen oder gar russischen Luftangriff? Allein die Tatsache das Giftgas verwendet wurde? Fliegen nicht mittlereile auch Luftstreitkr&auml;fte aus Saudi-Arabien, Katar, T&uuml;rkei, USA, &hellip; Angriffe in Syrien? Gelegentlich sogar Israel, aber das dient ja nur der &ldquo;Selbstverteidigung&rdquo;.<\/em><br>\n<em>Haben Sie nicht vor allem den Opfern eines Krieges gegen&uuml;ber die journalistische Verantwortung das nur Tatsachen und die wahren Verursacher der Konflikte benannt werden? <\/em><\/p>\n<p><em>Die EU-Au&szlig;enbeauftragte Mogherini behauptet im Bericht: &ldquo;Jede Regierung hat eine Verpflichtung zum Schutz der eigenen Bev&ouml;lkerung&rdquo;.  Aus dieser Aussage &ldquo;zumindest eine Mitschuld&rdquo; des Assad Regime festzumachen ist in dem konkreten Fall mehr als d&uuml;nn! Wieviele bewaffnete Rebellen\/Terroristen kontrollieren denn unterschiedliche Gebiete Syriens? Wer sind diese Rebellen\/Terroristen? Was geschieht eigentlich mit der Bev&ouml;lkerung in deren Einflussgebiet? <\/em><br>\n<em>Wie sollen die Assad Truppen diese Menschen sch&uuml;tzen?<\/em><\/p>\n<p><em>Der Kommentar von Frau Ute Brucker macht mich ebenso sprachlos. Obama ist nach dem Giftgasangriff &ldquo;2013 hinter seine rote Linie zur&uuml;ckgekrochen(!) und nicht milit&auml;risch gegen Assad vorgegangen&rdquo;&hellip; <\/em><br>\n<em>Ja Frau Brucker, h&auml;tte also die USA (wie die westliche Bombergemeinschaft mit ihren lupenreinen Golf-Diktaturen) den vermeintlichen &Uuml;belt&auml;ter Assad milit&auml;risch zurechtweisen m&uuml;&szlig;en? Und dann w&auml;re alles gut, wie z. B. im Irak oder in Afghanistan,&hellip;? Was haben Sie eigentlich aus der Irak-Kriegsl&uuml;ge und dem &lsquo;Bomben-Engagement&rsquo; in Lybien gelernt? Ich k&ouml;nnte Ihnen noch weitere solch &lsquo;friedenssichernde Interventionen&rsquo; nennen. Und wo all die Waffen herkommen, an denen &uuml;ber Jahre kein Mangel scheint, diese Frage stellen Sie auch nicht. Oder ob es einen zeitlichen Zusammenhang des Angriffs mit der Syrien-Konferenz in Br&uuml;ssel geben k&ouml;nnte. F&uuml;r Sie ist ja alles ganz einfach, Assad macht einfach was er will. <\/em><\/p>\n<p><em>Einem UN-Bericht zufolge wurde 2013 das Nervengas Sarin eingesetzt. Wer hinter diesem Verbrechen steckt, ist nach wie vor unbekannt. Seymour Hersh, einer der bekanntesten Enth&uuml;llungsjournalisten der USA, wirft US-Pr&auml;sident Barack Obama vor, in einer &auml;u&szlig;erst brisanten Angelegenheit gelogen zu haben: In der &bdquo;London Review of Books&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.de\/2013\/12\/10\/obama-syrien-giftgas-luege_n_4417098.html\">schreibt Hersh<\/a>, Obama habe im Herbst nicht die Wahrheit gesagt, als er behauptete, Syriens Diktator Baschar al-Assad sei f&uuml;r den Chemiewaffeneinsatz nahe Damaskus am 21. August verantwortlich. <\/em><br>\n<em>Alleine das sollte Journalisten gen&uuml;gen sich differenziert, kritisch und verantwortungsvoll mit dem Thema auseinander zu setzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die UN soll und mu&szlig; als neutraler Akteur diesen Angriff aufkl&auml;ren. Ob das gelingt bleibt in der Tat zweifelhaft. Bei der ARD aber sind offenbar die wahren Experten, da steht der Verursacher schon l&auml;nger fest&hellip;<\/em><br>\n<em>Sie wundern sich das auch die Tagesthemen ein zunehmendes Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem haben? Vielleicht konnte ich Ihnen hiermit einen Hinweis geben. <\/em><br>\n<em>Mir bleibt auf jeden Fall noch der Knopf an der Fernbedienung.<\/em><\/p>\n<p><em>MfG<\/em><br>\n<em>E. Weimer<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Susan Rice Ordered &ldquo;Detailed Spreadsheets Of Intercepted Phone Calls&rdquo; With Trump Team<\/strong><br>\nAfter it was revealed over the weekend by Mike Cernovich that Susan Ricewas the mysterious Obama official behind the &ldquo;unmasking&rdquo; of Trumpassociates, the details behind the extreme measures taken by the Obamaadministration, including what seems to be personal legal liability forSusan Rice and potentially others, continue to grow more and moredisturbing. This morning, the Daily Caller has provided new details, courtesy offormer U.S. Attorney Joseph diGenova, suggesting that Rice specificallyrequested that the NSA provide her with &ldquo;detailed spreadsheets ofintercepted phone calls with unmasked Trump associates.&rdquo; (&hellip;) In other words, it&rsquo;s growing increasingly unlikely that this operation wasanything but a direct, targeted attempt of the Obama administration toutilize the full force of the U.S. intelligence apparatus to take down apolitical adversary.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zerohedge.com\/news\/2017-04-04\/susan-rice-ordered-detailed-spreadsheets-intercepted-phone-calls-trump-team\">ZeroHedge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wenn diese Berichte wirklich korrekt sind, stehen wir wohl am Anfang eines echten Politskandals. W&uuml;rde es sich hierbei nicht &bdquo;nur&ldquo; um Donald Trump handeln, w&auml;re die gesamte Medienlandschaft sicher bereits in Aufregung. So passiert paradoxerweise das genaue Gegenteil. Die &bdquo;vierte Gewalt&ldquo; schweigt, relativiert und wiegelt ab. Gut, dass es noch die alternativen Medien wie z.B. ZeroHedge gibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Pulse of Europe: Zehn Fragen an Dr. Daniel R&ouml;der<\/strong><br>\nDr. Daniel R&ouml;der ist nicht nur Kopf der neuen Initiative PULSE OF EUROPE sondern auch Fachanwalt der Frankfurter Anwaltskanzlei GREENFORT. Ein offener Brief, zehn Fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/martin-betzwieser\/zehn-fragen-an-dr-daniel-roeder\">Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Das sind sehr berechtigte und wichtige Fragen. Bleibt zu hoffen, dass sie von den Organisatoren der Initiative auch beantwortet werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Demos f&uuml;r den Neoliberalismus: Ein kritisches Herangehen an &bdquo;Pulse of Europe&ldquo; ist notwendig, findet der Gewerkschafter Ralf Kr&auml;mer<\/strong><br>\nViele Menschen haben das berechtigte Bed&uuml;rfnis, dem erstarkenden Rechtspopulismus und Nationalismus ihren Protest entgegenzusetzen. &raquo;Pulse of Europe&laquo; bietet daf&uuml;r einen Rahmen. Vor allem ein gut-b&uuml;rgerliches Publikum versammelt sich hier und demonstriert &raquo;f&uuml;r Europa&laquo;. Aber wird &raquo;Pulse of Europe&laquo; damit &raquo;ein Partner f&uuml;r die Linke&laquo;, wie etwa Sebastian Weiermann in &raquo;nd&laquo; schreibt? <a href=\"http:\/\/pulseofeurope.eu\">Auf der Website<\/a> wird v&ouml;llig kritiklos ein Positivbild von einem &raquo;vereinten, demokratischen Europa&laquo; gemalt, in dem angeblich &raquo;die Achtung der Menschw&uuml;rde, die Rechtsstaatlichkeit, Toleranz und Respekt selbstverst&auml;ndliche Grundlage des Gemeinwesens&laquo; sind. Die Europ&auml;ische Union sei &raquo;in erster Linie ein B&uuml;ndnis zur Sicherung des Friedens&laquo;. Als sechste Grundthese dann ziemlich purer Neoliberalismus (&hellip;) Wer ein soziales und demokratisches Europa will, muss f&uuml;r eine andere als die bestehende neoliberale, undemokratische und militaristische EU k&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1046559.demos-fuer-den-neoliberalismus.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Vorstandsgeh&auml;lter: Heidelberg-Cement ist Spitzenreiter bei Gehaltsexzessen<\/strong><br>\nDie Chefs gro&szlig;er Konzerne verdienen bis zu 190-mal so viel wie ihre Mitarbeiter. Das zeigt eine Auswertung des &ldquo;Handelsblatts&rdquo;. Im Durchschnitt lagen 2016 die Verg&uuml;tungen der Vorstandsvorsitzenden der f&uuml;hrenden deutschen Aktiengesellschaften demnach 93-mal h&ouml;her als der Durchschnittsverdienst eines Mitarbeiters ihrer Unternehmen. Spitzenreiter der &ldquo;Handelsblatt&rdquo;-Liste ist Bernd Scheifele, der Vorstandsvorsitzende des Baustoffkonzerns Heidelberg-Cement; sein Gehalt liegt nach Berechnungen der Zeitung beim 190-Fachen der Durchschnittsverg&uuml;tung eines Besch&auml;ftigten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/gehaelter-deutsche-vorstandschefs-verdienen-bis-zu-190-mal-so-viel-wie-angestellte-a-1141729.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>IWF gibt n&auml;chsten Milliarden-Kredit f&uuml;r die Ukraine frei<\/strong><br>\nDie Ukraine bekommt eine weitere Hilfszahlung des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF). Das Exekutivdirektorium der Organisation hat nun gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die Auszahlung einer Kredittranche in H&ouml;he von einer Milliarde Dollar gegeben. Damit hat das B&uuml;rgerkriegsland bislang 8,38 Milliarden Dollar aus einem 17,5 Milliarden Dollar umfassenden Hilfspaket erhalten. Der stellvertretende IWF-Chef David Lipton sagte, dass die Wirtschaft der Ukraine Anzeichen der Erholung bei zugleich sinkender Inflation aufweise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/staat-in-not-iwf-gibt-naechsten-milliarden-kredit-fuer-die-ukraine-frei-14956505.html\">FAZ.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Die Kleptokraten halten die H&auml;nde auf und lassen das Volk im Regen stehen. Aber das geh&ouml;rt ja zu den bevorzugten Programmpunkten des IWF. Wer verhandelt da eigentlich &uuml;ber die R&uuml;ckzahlungsmodalit&auml;ten? Und wie sieht es mit der Frage der Veruntreuung &ouml;ffentlicher Gelder, dem Geld unserer Steuerzahler, aus?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU prangert Armut in Deutschland an<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Kommission h&auml;lt der Bundesregierung schwere Vers&auml;umnisse bei der Bek&auml;mpfung der sozialen Not in Deutschland vor. W&ouml;rtlich schreibt die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde in ihrem aktuellen L&auml;nderbericht: &bdquo;Im Zeitraum 2008 bis 2014 hat die deutsche Politik im hohem Ma&szlig;e zur Vergr&ouml;&szlig;erung der Armut beigetragen.&ldquo; Dies sei darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass bedarfsabh&auml;ngige Leistungen &bdquo;real und im Verh&auml;ltnis zur Einkommensentwicklung gesunken sind&ldquo;. Damit sind zwei Fehlleistungen angesprochen, die sich die Bundesregierung nach dem Befund der Kommission vorwerfen lassen muss. Erstens erh&ouml;hte sie die Unterst&uuml;tzung etwa f&uuml;r Hartz IV-Bezieher, Wohngeld-Empf&auml;nger oder Baf&ouml;G-Berechtigte nicht einmal in dem Ma&szlig;, um f&uuml;r die Betroffenen die Kaufkraftverluste durch die Preissteigerung auszugleichen. Zweitens ignorierte sie den  Wohlstandsanstieg in weiten Teilen der Bev&ouml;lkerung, von dem die Menschen am unteren Ende der Einkommensskala abgekoppelt wurden. Den L&auml;nderbericht ver&ouml;ffentlichte die EU-Kommission im Februar. In der &ouml;ffentlichen Debatte blieb das vernichtende Urteil f&uuml;r die deutsche Sozialpolitik bislang weitgehend unber&uuml;cksichtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/laenderbericht-eu-prangert-armut-in-deutschland-an-26660836\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Von der wundersamen Verwandlung von Autobahnen in Finanzprodukte<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will Autobahnen und andere Infrastruktur endg&uuml;ltig an private Investoren verschachern<br>\nIm November 2016 zelebrierte die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; einen historischen Wendepunkt: Nach fast zwei Jahrzehnten hartn&auml;ckiger Bem&uuml;hungen gab die Bundesregierung ein- f&uuml;r allemal ihre Pl&auml;ne auf, die 13.000 Kilometer deutscher Autobahnen zu privatisieren. Alle Beobachter der gespenstischen Szene atmeten erleichtert auf: endlich. Es war geschafft. Bis dahin hatten alle Bundesregierungen von Gerhard Schr&ouml;der bis Angela Merkel unbeirrbar an ihrem Ziel festgehalten, gro&szlig;e Teile der deutschen Infrastruktur, vor allem aber die Autobahnen, zu privatisieren. Das war nun auf ewig vom Tisch. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Von-der-wundersamen-Verwandlung-von-Autobahnen-in-Finanzprodukte-3674871.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Venezuela &ndash; Krise und Inflation<\/strong><br>\nVenezuela ist das Land mit der weltweit h&ouml;chsten Inflationsrate. So hoch, dass inzwischen nicht mehr nur von Inflation sondern von Hyperinflation gesprochen wird. 600 bis 700 Prozent soll die Inflationsrate 2016 betragen haben. Schon l&auml;nger befindet sich Venezuela in einer Wirtschafts- und Sozialkrise, die immer wieder von Protestwellen begleitet wird. Die Proteste richten sich vor allem gegen die Regierung unter Nicol&aacute;s Maduro, dem Nachfolger Hugo Chavez. &Uuml;ber die aktuelle Lage in Venezuela sprachen wir mit Dario Azzelini. Er ist Dokumentarfilmer, Politikwissenschaftler und Soziologe und selbst immer wieder in Venzuela unterwegs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freie-radios.net\/81005\">freie-radios.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin E.H.:<\/strong> Ich fand es sehr interessant, von den &bdquo;Communas&ldquo; Strukturen zu erfahren, die neben der Privatwirtschaft und den staatlichen Strukturen im Augenblick die Versorgung der Bev&ouml;lkerung aufrecht erhalten zu scheinen. Diesen Geist der Selbstorganisation der B&uuml;rgergesellschaft bei uns zu f&ouml;rdern, scheint es mir auch sehr wichtig zu sein, um die &bdquo;Dagegen-Energie&ldquo; (gegen kapitalistisches Wirtschaftssystem und staatliche Mithelferschaft) in ein Daf&uuml;r-Bewu&szlig;tsein zu b&uuml;ndeln. Das Motto: &bdquo;Wir sind das Volk&ldquo; den Rechten wegzunehmen i.S.v. wir &bdquo;Kritischen&ldquo;  f&uuml;hlen uns zust&auml;ndig f&uuml;r die Verh&auml;ltnisse jetzt und in Zukunft durch die F&ouml;rderung des Lernens und z.B. eines Kennenlernens, dessen was heute schon m&ouml;glich &ndash; zumindest in anderen L&auml;ndern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ukrainische Armee: Viele Soldaten sterben au&szlig;erhalb von Kampfeins&auml;tzen<\/strong><br>\nEs ist eines der heikelsten Themen des Kriegs im Donezbecken: Die Ukraine verliert viele Soldaten ohne Feindeinwirkung. Es sterben offenbar mehr Soldaten durch Selbstmord, Unf&auml;lle oder Alkoholmissbrauch als bei Kampfeins&auml;tzen. Die Regierung gibt sie dennoch als Kriegsverlust an, wie Journalisten herausgefunden haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ukrainische-armee-viele-soldaten-sterben-ausserhalb-von.795.de.html?dram:article_id=383028\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Neuerlicher Angriff der Deutschen Telekom auf die Netzneutralit&auml;t<\/strong><br>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Netzneutralit%C3%A4t\">Die Netzneutralit&auml;t<\/a> wird immer wieder unterlaufen oder ausgeh&ouml;hlt. Den n&auml;chsten gr&ouml;&szlig;eren Angriff darauf startet die Deutsche Telekom nach einem Bericht von Mobilfunk-Talk ab 19. 4. mit neuen Tarif-Optionen. Die Einf&uuml;hrung der neuen, f&uuml;r Privatnutzer kostenlosen Tarif-Option &bdquo;StreamON&ldquo; soll den Weg in ein mobiles Zwei-Klassen-Internet ebnen. Die neue Option soll f&uuml;r viele der aktuell vermarkteten Magenta Mobil-Tarife angeboten werden und wird kostenfrei den Zugriff auf Musik- und Video-Inhalte &bdquo;angebundener Partner&ldquo; erm&ouml;glichen, ohne dass dieser auf das im eigenen Vertrag inkludierte Datenvolumen angerechnet wird. Das ist eine ganz klare Verletzung der Netzneutralit&auml;t und f&ouml;rdert massiv die Monopolbildung. Und damit entsteht f&uuml;r die Konsumenten und f&uuml;r die Demokratie ein enormer Schaden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.telekom-presse.at\/web\/neuerlicher_angriff_der_deutschen_telekom_auf_die_netzneutralitaet.id.36625.htm\">telekom-presse.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.D.:<\/strong> Die n&auml;chste Filterblase wird installiert. Man muss kein &bdquo;IT-Nerd&ldquo; sein, um zu erkennen, dass einige Anbieter hier klar bevorzugt sind gegen&uuml;ber jenen, die sich entsprechende Vertr&auml;ge mit dem Netzanbieter nicht leisten k&ouml;nnen oder wollen. Nat&uuml;rlich werden die &uuml;brigen Netzanbieter in B&auml;lde nachziehen. Bye, bye, Netzneutralit&auml;t! Das Internet wird zur Zweiklassengesellschaft!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Netzneutralit&auml;t: Bundesnetzagentur pr&uuml;ft Stream-On-Option der Telekom<\/strong><br>\nDie Stream-On-Option der Deutschen Telekom schafft ein Zwei-Klassen-Internet im Mobilfunk. Zwar pr&uuml;ft die Bundesnetzagentur noch den Tarif, doch er verst&ouml;&szlig;t in zentralen Punkten nicht gegen die EU-Vorgaben zur Netzneutralit&auml;t. Ist jetzt eingetreten, wovor Netzaktivisten immer gewarnt haben? Die Deutsche Telekom f&uuml;hrt mit der Option &ldquo;Stream On&rdquo; ein Zero Rating f&uuml;r bestimmte Audio- und Videoangebote im Mobilfunktarif ein. Nutzer d&uuml;rften daher dazu verleitet werden, vor allem solche Dienste auf ihrem Smartphone zu nutzen, deren Daten nicht auf das vereinbarte Datenvolumen angerechnet werden. Doch ist dieses Zwei-Klassen-Internet im konkreten Fall erlaubt? Die Bundesnetzagentur teilte auf Anfrage von Golem.de mit, das Angebot genau pr&uuml;fen zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/netzneutralitaet-bundesnetzagentur-prueft-stream-on-option-der-telekom-1704-127128.html\">golem.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Macht macht Schuld<\/strong><br>\n&Uuml;berall k&ouml;nnen wir die destruktive Wirkung von Macht beobachten, dennoch erhebt sich kaum einmal eine Stimme, die die Macht selbst in Frage stellt. Immer wird die Fiktion aufrecht erhalten, es m&uuml;sse blo&szlig; der &bdquo;Richtige&ldquo; ans Ruder kommen, dem wir uns dann freudig unterwerfen k&ouml;nnen. Es braucht eine Renaissance libert&auml;ren Denkens. Im ersten Teil seines Artikels, eines bearbeiteten Kapitels aus dem Buch &bdquo;Schuld-Entr&uuml;mpelung&ldquo;, stellte Roland Rottenfu&szlig;er die &bdquo;Macht-Frage&ldquo; ganz generell; in diesem zweiten Teil beleuchtet er n&auml;her, wie durch Erzeugung von Schuldgef&uuml;hlen Macht generiert wird. &bdquo;Macht macht Schuld, weil sie die Regeln festlegt, nach denen diese bemessen wird. Und Schuldgef&uuml;hle sind oft der Versuch, den inneren Moralkompass wieder auf die Macht auszurichten. Ein Schuldeingest&auml;ndnis kann eine Unterwerfungsgeste sein, die den Makel der Feigheit zu vermeiden sucht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2017\/03\/31\/30002\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Political Correctness: Sprach-Zensur oder sprachliche Zivilisation?<\/strong><br>\n&Uuml;ber die politisch korrekte Nutzung von Sprache wird immer wieder wild diskutiert. Eigentlich soll sie die Diskriminierung von Minderheiten und Unterdr&uuml;ckten verhindern. Werden die Regeln aber zu starr, k&ouml;nnen sie geradezu neurotische Z&uuml;ge annehmen, sagen Experten. (&hellip;) Die Germanistik-Professorin an der University of California in Santa Barbara, Jocelyn Holland, ist inzwischen der Meinung, dass die Kultur der Political Correctness die Studierenden vom Stoff eher weglenke, als die Einsicht in Literatur zu erm&ouml;glichen und zu verbessern. (&hellip;) Holland ist irritiert davon, welchen Weg die Kritik an B&uuml;chern, an der Literaturauswahl, genommen hat. Es gehe l&auml;ngst nicht mehr darum, ob sich eine m&auml;nnliche wei&szlig;e heterosexuelle Weltsicht &uuml;ber alle anderen denkbaren Weltsichten hinweg setze. Vielmehr laufe die Kritik vieler Studierender am Stoff darauf hinaus, dass sie sich selbst darin nicht wiederfinden, und dass dies eine Art Beleidigung oder auch Verletzung sei. Eine Literatur-Professorin, die sich wie Holland dem 18. und 19. Jahrhundert widmet, stellt das vor unl&ouml;sbare Aufgaben. &ldquo;Ein Problem ist dasjenige, dass man sich mit allem identifiziert. Das sehe ich vor allem in meinen Studenten und auch durch andere Beispiele in den USA. Die Studenten m&uuml;ssen eben lernen, sich nicht &uuml;berall zu sehen in dem, was sie gerade lesen, oder in den Filmen, die sie gerade angucken f&uuml;r den Filmkurs. Als Professorin merke ich das, man sagt mir: &lsquo;I can&rsquo;t relate to that.&rsquo; Gut, das muss man nicht immer bei jedem Text in jedem Fall &ndash; aber dass das eine Precondition ist, eine Voraussetzung daf&uuml;r, dass man etwas lernt, finde ich irgendwie wahnsinnig.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/political-correctness-sprach-zensur-oder-sprachliche.724.de.html?dram:article_id=382991\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Autoren als &bdquo;Rebellen und literarische Aktivisten&ldquo;<\/strong><br>\nViele franz&ouml;sische Schriftsteller widmen sich in ihren Werken vermehrt sozialen und politischen Themen. &bdquo;Ich habe den Eindruck, dass die franz&ouml;sische Gesellschaft der deutschen eine Erfahrung voraus hat, und dass wir, wenn wir franz&ouml;sische Literatur lesen, vielleicht etwas &uuml;ber unsere Zukunft erfahren k&ouml;nnen&ldquo;, sagte Verleger Andreas R&ouml;tzer von Matthes und Seitz Berlin im DLF.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/franzoesische-literatur-autoren-als-rebellen-und.700.de.html?dram:article_id=382640\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Linkspartei und Wahl 2017: Das gro&szlig;e Unbehagen<\/strong><br>\nViele W&auml;hler wollen zur Bundestagswahl zwar f&uuml;r die sozialer gewordene Schulz-SPD stimmen &ndash; nicht aber f&uuml;r Rot-Rot. Ist die Linke regierungsf&auml;hig? (&hellip;) Und doch r&uuml;hrt Taubers Warnung an eine reale Angst vor allem b&uuml;rgerlicher W&auml;hlerInnen. Die w&uuml;rden zwar gern Schwarz-Rot abw&auml;hlen, einer sozialer gewordenen Schulz-SPD ihre Stimme geben oder einer in die Mitte ger&uuml;ckten gr&uuml;nen Partei. Aber sich auf keinen Fall auf eine m&eacute;nage &agrave; trois mit der Hardcoresozialistin Wagenknecht einlassen &ndash; und als unsichtbarem Vierten auch noch mit deren Ehemann, dem Linkspopulisten Oskar Lafontaine. (&hellip;)Wenn Wagenknecht in Talkshows fordert, dass Deutschland und die EU sich aus s&auml;mtlichen Milit&auml;reins&auml;tzen zur&uuml;ckziehen sollen, Deutschland die Nato verlassen und die Sanktionen gegen Russland aufheben soll, ist sie den Forderungen der AfD sehr nah und befindet sich gleichzeitig sogar im Einklang mit ihrer Fraktion und dem Parteiprogramm. Kommunismus ist das nicht. Aber eben auch keine verlockende Aussicht f&uuml;r alle, die sich Signale f&uuml;r eine soziale, linke Politik w&uuml;nschen &ndash; aber keinen Systemsturz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Linkspartei-und-Wahl-2017\/!5393889\/\">taz.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.B.:<\/strong> Dieser Kommentar der taz k&ouml;nnte eins zu eins so auch in Springers Welt stehen. Er zeigt sehr gut auf, wie der Kampf gegen wirkliche linke Politik heute ma&szlig;geblich von gr&uuml;n-liberalen\/ angeblich links-liberalen Kr&auml;ften betrieben wird. Diese Leute liefern im Zusammenspiel mit den Konservativen das perfekte Framing daf&uuml;r, dass sich blo&szlig; nichts wirklich ver&auml;ndern darf.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Es w&auml;re die Frage, ob Rot-Rot wirklich so unpopul&auml;r ist. Eine vergangene Woche <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/13399\/3599184\">ver&ouml;ffentlichte Umfrage<\/a> von N24 und Emnid zur Beliebtheit der verschiedenen denkbaren Koalitionen zeigt etwas anderes. Demnach w&auml;re Rot-Rot mit 29% Zustimmung sogar die beliebteste (!) Koalition. Darauf folgen die Gro&szlig;e Koalition mit 26%, Rot-Rot-Gr&uuml;n (20%), Schwarz-Gr&uuml;n und Schwarz-Gelb (14%) und ganz zum Schluss die bei manchen SPD-Politikern beliebte Ampel mit 7% Zustimmung. Interessant an diesen Zahlen ist auch, dass Rot-Rot offenbar weitaus beliebter ist, als Rot-Rot-Gr&uuml;n. Dar&uuml;ber liest man wenig &hellip; Ein klarer Fall von &bdquo;Fake News&ldquo; ist allerdings, was N24 aus diesen Zahlen f&uuml;r eine &Uuml;berschrift konstruierte: &bdquo;Mehrheit der Deutschen gegen Koalition aus SPD und Linkspartei im Bund &ndash; Gro&szlig;e Koalition favorisiert&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne und FDP: Das verbindet die Kanzlermacher<\/strong><br>\nFDP und Gr&uuml;ne waren lange regelrecht verfeindet. Nun zeigt ein Blick in die Wahlprogramme &uuml;berraschende &Uuml;bereinstimmungen. Reicht das f&uuml;r ein B&uuml;ndnis?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/gruene-und-fdp-das-verbindet-die-kanzlermacher-1.3449883\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Querfront mal anders. Das b&uuml;rgerlich-libert&auml;re Lager schart sich um die obere Mittelschicht. Genau da geh&ouml;ren sie auch hin. Um die wichtigen Fragen der Daseinsf&uuml;rsorge m&uuml;ssen sich eh andere k&uuml;mmern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Stiftung von George Soros gibt Correctiv 100.000 Euro f&uuml;r Fake-News-Checks<\/strong><br>\nDas Rechercheb&uuml;ro Correctiv bekommt mehr als 100.000 Euro von den Open Society Foundations, um Fake News im Internet zu bek&auml;mpfen. Die Stiftung von Investor George Soros finanziert f&uuml;nf Journalisten, die Mythen und L&uuml;gen im Netz recherchieren werden. Ab Mitte des Monats sollen sie zweifelhafte Facebook-Beitr&auml;ge mit Warnhinweisen versehen, k&uuml;ndigt Correctiv-Gr&uuml;nder David Schraven an. (&hellip;) Die Kooperation mit Facebook hat Correctiv harte Kritik eingebracht, u.a. ist von Zensur und &ldquo;Wahrheitspr&uuml;fung&rdquo; die Rede. F&uuml;r viele ist unverst&auml;ndlich, warum Facebook die Aufgabe, b&ouml;swillige L&uuml;gen richtigzustellen, einer externen Organisation &uuml;berl&auml;sst. Schraven sagt im turi2-Gespr&auml;ch, dass seine Truppe auch Meldungen checken soll, die au&szlig;erhalb Facebooks kursieren. Correctiv und die Open Society Foundations sind bereits Kooperationspartner: Die Stiftung unterst&uuml;tzte ein Stipendium f&uuml;r journalistische, investigative Comics. Gr&uuml;nder Schraven hat die 100.000-Euro-Unterst&uuml;tzung angeworben und lobt die Stiftung, weil sie viele neue Formen des Journalismus erm&ouml;gliche. Open Society ist 1979 vom Milliard&auml;r George Soros gegr&uuml;ndet worden und finanziert Projekte in diversen politischen Bereichen, zuletzt auch st&auml;rker in der Netzpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.turi2.de\/aktuell\/stiftung-von-george-soros-gibt-correctiv-100-000-euro-fuer-fake-news-checks\/\">turi2.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Das passt. Correctiv bietet Facebook zun&auml;chst eine umfangreiche kostenlose (!) Dienstleistung an und schon wenige Wochen sp&auml;ter findet sich ein hilfreicher Milliard&auml;r, der es bezahlt. Allerdings ist noch immer unklar, nach welchen Kriterien (und bei welchen Medien) das &bdquo;unabh&auml;ngige&ldquo; Portal Correctiv &uuml;berhaupt &bdquo;Fake News&ldquo; kennzeichnen will. Man darf gespannt sein. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ob Correctiv dann auch Fake News enttarnen wird, die im politischen Interesse der Soros Foundations sind? Wohl kaum. Die Unabh&auml;ngigkeit dieser Form von Fake-News-Checks ist pure Illusion.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Drohnen jagen Journalisten?<\/strong><br>\nWer auf der &bdquo;kill list&ldquo; steht, darf mit Drohnen gejagt und get&ouml;tet werden. Jetzt vermuten zwei amerikanische Journalisten, die aus Kriegsgebieten berichten, ihre Namen darauf. Bei all dem politischen Tamtam, das seit Donald Trumps Amtsantritt durch die Medien wabert, dominieren die Russenverbindungen mitsamt den Abh&ouml;rvorw&uuml;rfen sowie die gescheiterte Gesundheitsreform. Doch zum Tagesgesch&auml;ft von Trump geh&ouml;ren auch Entscheidungen &uuml;ber Leben und Tod, die weniger Berichterstattung erfahren als die Skandale, &uuml;ber die sich die parteipolitischen Lager derzeit beharken. Denn in manchen Fragen war der &Uuml;bergang von Obama zu Trump frei von Kontroversen. So herrscht sowohl bei Republikanern als auch Demokraten Einigkeit dar&uuml;ber, dass der bei Drohnenkrieg fortgef&uuml;hrt wird. Die Vereinigten Staaten t&ouml;ten weiterhin mit bewaffneten unbemannten Drohnen au&szlig;erhalb ihres Territoriums gezielt Menschen, die zuvor als Feinde definiert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/aus-dem-maschinenraum\/kill-list-der-drohnen-journalisten-auf-der-abschussliste-14954227.html\">Constanze Kurz in der FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Mitmachen! Die EU-Kommission will Ihre Meinung zu Bargeldbeschr&auml;nkungen wissen<\/strong><br>\nDamit die Befragung der &Ouml;ffentlichkeit durch die EU-Kommission nicht gar so unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit stattfinden muss, will ich hier f&uuml;r die Teilnahme werben. Die Kommission hat den Pr&uuml;fauftrag vom EU-Rat bekommen, ob man nicht eine einheitliche Obergrenze f&uuml;r Barzahlungen einf&uuml;hren k&ouml;nnte und sollte. Dazu d&uuml;rfen Sie <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eusurvey\/runner\/CashPayments?surveylanguage=DE\">hier<\/a> Ihre Meinung sagen. Sie m&uuml;ssen die lange Vorrede vor Beginn des Fragebogens nicht lesen. Wenn Ihnen die Zeit daf&uuml;r zu schade ist, scrollen Sie einfach nach unten zum Beginn des Fragebogens. Die m&ouml;glichen Gr&uuml;nde, warum man gegen eine Bargeldobergrenze sein k&ouml;nnte, sind voreingestellt. Die Tatsache, dass Bargeld einziges gesetzliches Zahlungsmittel ist und dass man m&ouml;glicherweise nicht mit seinem Geld in einem konkursanf&auml;lligen Bankensystem eingesperrt werden m&ouml;chte, geh&ouml;rt nicht dazu. Viel Spa&szlig;. Lassen Sie die Kommission wissen, was Sie von Bargeldbeschr&auml;nkungen halten und verbreiten Sie die Information weiter. Die Befragung Endet am 31. Mai.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/806-eu-umfrage\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(PS\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-37698","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37698","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37698"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37698\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37701,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37698\/revisions\/37701"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37698"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37698"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37698"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}