{"id":37739,"date":"2017-04-08T08:00:30","date_gmt":"2017-04-08T06:00:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37739"},"modified":"2017-04-06T16:47:13","modified_gmt":"2017-04-06T14:47:13","slug":"hinweise-der-woche-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37739","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37739#h01\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37739#h02\">Pulse of Europe: Zehn Fragen an Dr. Daniel R&ouml;der<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37739#h03\">Susan Rice Ordered &ldquo;Detailed Spreadsheets Of Intercepted Phone Calls&rdquo; With Trump Team<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37739#h04\">M&eacute;lenchon: Ein Linker, den die Sozialdemokraten f&uuml;rchten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37739#h05\">&bdquo;Kampf um Europa&ldquo; &ndash; Arte streckt die Waffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37739#h06\">EU prangert Armut in Deutschland an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37739#h07\">In Gabriels Tradition: Oppermann t&auml;uscht im ARD-Interview zu Autobahnprivatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37739#h08\">Was Oskar Lafontaine der SPD r&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37739#h09\">Stiftung von George Soros gibt Correctiv 100.000 Euro f&uuml;r Fake-News-Checks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37739#h10\">Drohnen jagen Journalisten?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Jeder Seite sind Giftgasangriffe zuzutrauen&rdquo; &ndash; Michael L&uuml;ders &uuml;ber Syrien<\/strong><br>\nWieder ist in Syrien Giftgas eingesetzt worden. Und wieder folgte daraufhin ein propagandistischer Schlagabtausch. (siehe auch hier) Bei uns besonders interessant die Rolle der Au&szlig;enbeauftragten der Europ&auml;ischen Union &ndash; die sofort die Verantwortung bei Assad festmachte, sozusagen meinungsf&uuml;hrend f&uuml;r die ihr folgenden Propagandisten. Und jetzt auch die Bild-Zeitung &ndash; siehe hier und hier. Nach deren Meinung deutet alles auf die Verantwortung des &bdquo;Machthabers&ldquo; Assad hin. &ndash; Der Nahostexperte Michael L&uuml;ders widerspricht bei Lanz im ZDF.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6lwLb1tSwwU\">Markus Lanz<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu bitte auch: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37725\">Giftgaseinsatz zur Beeinflussung der &ouml;ffentlichen Meinung im Umfeld von Konferenzen zu Syrien? Zynischer geht es nicht. &ndash; Siehe L&uuml;ders bei Lanz.<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Giftgasangriff in Syrien<\/strong><br>\nWem n&uuml;tzt der Giftgasangriff? Das ist die zentrale Frage, die wir stellen m&uuml;ssen, meint Prof. G&uuml;nter Meyer, Leiter des Zentrums f&uuml;r Forschung zur Arabischen Welt. Die westliche Unterteilung der Kriegsparteien in Gut und B&ouml;se helfe nicht. Im Gegnteil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/audio\/wdr5\/wdr5-morgenecho-interview\/audio-giftgasangriff-in-syrien-100.html\">WDR5 Morgenecho<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.K.:<\/strong> In Erg&auml;nzung zum Thema gezielte Propaganda beim Giftgaseinsatz in Syrien m&ouml;chte ich auf ein h&ouml;renswertes Interview in der Sendung Morgenecho auf WDR5 Radio heute morgen hinweisen mit Prof. G&uuml;nter Meyer, Uni Mainz, Leiter des Zentrums f&uuml;r Forschung zur Arabischen Welt, der ebenfalls sehr &uuml;berzeugend darauf hinweist, dass die Standardinterpretation &ldquo;Wir und die Rebellen sind die Guten, Assad und die Russen immer die B&ouml;sen&rdquo; nicht stimmt und es sich sehr wohl um eine gezielte &ldquo;false flag&rdquo; Operation der Assad-Gegner handeln k&ouml;nnte.<\/em><br>\n<em>Und Prof. Meyer weist auch sehr berechtigt darauf hin, dass die mindestens genauso schlimmen Bombardierungen mit viel h&ouml;herer Zahl Opfer in Mossul durch die Amerikaner in den westlichen Medien totgeschwiegen wird.<\/em><br>\n<em>Hier werden Feindbilder gepflegt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Giftgas-Angriff in Syrien Bericht und Kommentar in den ARD-Tagesthemen<\/strong><br>\nQuelle: Tagesthemen\n<p><em>dazu hat uns unser Leser E. Weimer eine Mail weitergeleitet, die er an die Redaktion der Tagesthemen geschickt hat:<\/em><\/p>\n<p><em>Sehr geehrte Frau Miosga,<\/em><br>\n<em>Sehr geehrte Tagesthemen Redaktion,<\/em><\/p>\n<p><em>in der heutigen Sendung zum Giftgasangriff in der Region Idlib behaupten Sie &bdquo;wie hilflos die Weltgemeinschaft da steht&ldquo; und &bdquo;l&auml;ngst scheint klar, es k&ouml;nnten nicht alle (Chemie)F&auml;sser dabei gewesen sein die Pr&auml;sident Assad artig vernichten lies&ldquo;&hellip; <\/em><br>\n<em>F&uuml;r Sie scheint also l&auml;ngst klar zu sein das alle Giftgasangriffe vom Assad-Regime ver&uuml;bt wurden. Warum wurde in Ihrem Bericht mit keinem Wort erw&auml;hnt das lt. UN auch von &bdquo;Rebellen&ldquo; schon Giftgas eingesetzt wurde? <\/em><br>\n<em>Wo aber sind die betreffenden Beweise(!) f&uuml;r einen syrischen oder gar russischen Luftangriff? Allein die Tatsache das Giftgas verwendet wurde? Fliegen nicht mittlereile auch Luftstreitkr&auml;fte aus Saudi-Arabien, Katar, T&uuml;rkei, USA, &hellip; Angriffe in Syrien? Gelegentlich sogar Israel, aber das dient ja nur der &bdquo;Selbstverteidigung&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Haben Sie nicht vor allem den Opfern eines Krieges gegen&uuml;ber die journalistische Verantwortung das nur Tatsachen und die wahren Verursacher der Konflikte benannt werden?<\/em><\/p>\n<p><em>Die EU-Au&szlig;enbeauftragte Mogherini behauptet im Bericht: &bdquo;Jede Regierung hat eine Verpflichtung zum Schutz der eigenen Bev&ouml;lkerung&ldquo;. Aus dieser Aussage &bdquo;zumindest eine Mitschuld&ldquo; des Assad Regime festzumachen ist in dem konkreten Fall mehr als d&uuml;nn! Wieviele bewaffnete Rebellen\/Terroristen kontrollieren denn unterschiedliche Gebiete Syriens? Wer sind diese Rebellen\/Terroristen? Was geschieht eigentlich mit der Bev&ouml;lkerung in deren Einflussgebiet? <\/em><br>\n<em>Wie sollen die Assad Truppen diese Menschen sch&uuml;tzen?<\/em><\/p>\n<p><em>Der Kommentar von Frau Ute Brucker macht mich ebenso sprachlos. Obama ist nach dem Giftgasangriff &bdquo;2013 hinter seine rote Linie zur&uuml;ckgekrochen(!) und nicht milit&auml;risch gegen Assad vorgegangen&ldquo;&hellip; <\/em><br>\n<em>Ja Frau Brucker, h&auml;tte also die USA (wie die westliche Bombergemeinschaft mit ihren lupenreinen Golf-Diktaturen) den vermeintlichen &Uuml;belt&auml;ter Assad milit&auml;risch zurechtweisen m&uuml;&szlig;en? Und dann w&auml;re alles gut, wie z. B. im Irak oder in Afghanistan,&hellip;? Was haben Sie eigentlich aus der Irak-Kriegsl&uuml;ge und dem &sbquo;Bomben-Engagement&lsquo; in Lybien gelernt? Ich k&ouml;nnte Ihnen noch weitere solch &sbquo;friedenssichernde Interventionen&lsquo; nennen. Und wo all die Waffen herkommen, an denen &uuml;ber Jahre kein Mangel scheint, diese Frage stellen Sie auch nicht. Oder ob es einen zeitlichen Zusammenhang des Angriffs mit der Syrien-Konferenz in Br&uuml;ssel geben k&ouml;nnte. F&uuml;r Sie ist ja alles ganz einfach, Assad macht einfach was er will.<\/em><\/p>\n<p><em>Einem UN-Bericht zufolge wurde 2013 das Nervengas Sarin eingesetzt. Wer hinter diesem Verbrechen steckt, ist nach wie vor unbekannt. Seymour Hersh, einer der bekanntesten Enth&uuml;llungsjournalisten der USA, wirft US-Pr&auml;sident Barack Obama vor, in einer &auml;u&szlig;erst brisanten Angelegenheit gelogen zu haben: In der &bdquo;London Review of Books&ldquo; schreibt Hersh, Obama habe im Herbst nicht die Wahrheit gesagt, als er behauptete, Syriens Diktator Baschar al-Assad sei f&uuml;r den Chemiewaffeneinsatz nahe Damaskus am 21. August verantwortlich. <\/em><br>\n<em>Alleine das sollte Journalisten gen&uuml;gen sich differenziert, kritisch und verantwortungsvoll mit dem Thema auseinander zu setzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die UN soll und mu&szlig; als neutraler Akteur diesen Angriff aufkl&auml;ren. Ob das gelingt bleibt in der Tat zweifelhaft. Bei der ARD aber sind offenbar die wahren Experten, da steht der Verursacher schon l&auml;nger fest&hellip;<\/em><br>\n<em>Sie wundern sich das auch die Tagesthemen ein zunehmendes Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem haben? Vielleicht konnte ich Ihnen hiermit einen Hinweis geben. <\/em><br>\n<em>Mir bleibt auf jeden Fall noch der Knopf an der Fernbedienung.<\/em><\/p>\n<p><em>MfG<\/em><br>\n<em>E. Weimer<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pulse of Europe: Zehn Fragen an Dr. Daniel R&ouml;der<\/strong><br>\nDr. Daniel R&ouml;der ist nicht nur Kopf der neuen Initiative PULSE OF EUROPE sondern auch Fachanwalt der Frankfurter Anwaltskanzlei GREENFORT. Ein offener Brief, zehn Fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/martin-betzwieser\/zehn-fragen-an-dr-daniel-roeder\">Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Das sind sehr berechtigte und wichtige Fragen. Bleibt zu hoffen, dass sie von den Organisatoren der Initiative auch beantwortet werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Demos f&uuml;r den Neoliberalismus: Ein kritisches Herangehen an &bdquo;Pulse of Europe&ldquo; ist notwendig, findet der Gewerkschafter Ralf Kr&auml;mer<\/strong><br>\nViele Menschen haben das berechtigte Bed&uuml;rfnis, dem erstarkenden Rechtspopulismus und Nationalismus ihren Protest entgegenzusetzen. &raquo;Pulse of Europe&laquo; bietet daf&uuml;r einen Rahmen. Vor allem ein gut-b&uuml;rgerliches Publikum versammelt sich hier und demonstriert &raquo;f&uuml;r Europa&laquo;. Aber wird &raquo;Pulse of Europe&laquo; damit &raquo;ein Partner f&uuml;r die Linke&laquo;, wie etwa Sebastian Weiermann in &raquo;nd&laquo; schreibt? Auf der Website http:\/\/pulseofeurope.eu wird v&ouml;llig kritiklos ein Positivbild von einem &raquo;vereinten, demokratischen Europa&laquo; gemalt, in dem angeblich &raquo;die Achtung der Menschw&uuml;rde, die Rechtsstaatlichkeit, Toleranz und Respekt selbstverst&auml;ndliche Grundlage des Gemeinwesens&laquo; sind. Die Europ&auml;ische Union sei &raquo;in erster Linie ein B&uuml;ndnis zur Sicherung des Friedens&laquo;. Als sechste Grundthese dann ziemlich purer Neoliberalismus (&hellip;) Wer ein soziales und demokratisches Europa will, muss f&uuml;r eine andere als die bestehende neoliberale, undemokratische und militaristische EU k&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1046559.demos-fuer-den-neoliberalismus.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Susan Rice Ordered &ldquo;Detailed Spreadsheets Of Intercepted Phone Calls&rdquo; With Trump Team<\/strong><br>\nAfter it was revealed over the weekend by Mike Cernovich that Susan Ricewas the mysterious Obama official behind the &ldquo;unmasking&rdquo; of Trumpassociates, the details behind the extreme measures taken by the Obamaadministration, including what seems to be personal legal liability forSusan Rice and potentially others, continue to grow more and moredisturbing. This morning, the Daily Caller has provided new details, courtesy offormer U.S. Attorney Joseph diGenova, suggesting that Rice specificallyrequested that the NSA provide her with &ldquo;detailed spreadsheets ofintercepted phone calls with unmasked Trump associates.&rdquo; (&hellip;) In other words, it&rsquo;s growing increasingly unlikely that this operation wasanything but a direct, targeted attempt of the Obama administration toutilize the full force of the U.S. intelligence apparatus to take down apolitical adversary.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zerohedge.com\/news\/2017-04-04\/susan-rice-ordered-detailed-spreadsheets-intercepted-phone-calls-trump-team\">ZeroHedge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wenn diese Berichte wirklich korrekt sind, stehen wir wohl am Anfang eines echten Politskandals. W&uuml;rde es sich hierbei nicht &bdquo;nur&ldquo; um Donald Trump handeln, w&auml;re die gesamte Medienlandschaft sicher bereits in Aufregung. So passiert paradoxerweise das genaue Gegenteil. Die &bdquo;vierte Gewalt&ldquo; schweigt, relativiert und wiegelt ab. Gut, dass es noch die alternativen Medien wie z.B. ZeroHedge gibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>M&eacute;lenchon: Ein Linker, den die Sozialdemokraten f&uuml;rchten<\/strong><br>\nF&uuml;r die EU pr&auml;sentiert M&eacute;lenchon einen Plan A und einen Plan B. Plan A sieht, dass EU-Vertr&auml;ge neu &uuml;berarbeitet werden und zwar mit einem Ausstieg aus den bisherigen Abmachungen und dem Aufstellen neuer Regeln. Er erw&auml;hnt dazu als Beispiele: die 3-Prozent-Schwelle bei den Staatsschulden, CETA, die EU-Entsenderichtlinie und die Unabh&auml;ngigkeit der europ&auml;ischen Zentralbank. Dar&uuml;ber hinaus spricht er sich f&uuml;r eine Abwertung des Euro aus, um wieder zur Parit&auml;t mit dem Dollar zur&uuml;ckzukehren.<br>\nPlan B w&uuml;rde den Ausstieg aus den Vertr&auml;gen &ndash; und zwar mit allen L&auml;ndern, die gegen die getroffenen Abmachungen sind, bedeuten und m&ouml;glicherweise den Ausstieg Frankreichs aus der Euro-Zone. Dass er sich gegen eine weitere Privatisierung von Dienstleistungen ausspricht, versteht sich f&uuml;r einen Kandidaten der Linken. Erw&auml;hnt M&eacute;lenchon bei der Aufr&uuml;stung das Wort &bdquo;Austerit&auml;tspolitik&ldquo;, um Ausgaben zu bremsen, so argumentiert er f&uuml;r die Wirtschaftspolitik innerhalb Europas gegen die Sparlinie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Melenchon-Ein-Linker-den-die-Sozialdemokraten-fuerchten-3673561.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.M.:<\/strong> Mir scheint, dieser Artikel ist ein ganz treffender Einstieg in die linke Situation vor der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahl; sicher ein wenig optimistisch f&uuml;r Melenchon gesehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Kampf um Europa&ldquo; &ndash; Arte streckt die Waffen<\/strong><br>\nDie arte-Doku &bdquo;Kampf um Europa&ldquo; will viel. Auch Heiner Flassbeck darf Rede und Antwort stehen, doch die zentralen Punkte dringen nicht durch. So bleibt der Film letztlich entt&auml;uschend zahm.<br>\nAnl&auml;sslich der 60-Jahr-Feier der Unterzeichnung der R&ouml;mischen Vertr&auml;ge am vergangenen Samstag, sollte Europa noch einmal in den strahlendsten Blau-Gelb-T&ouml;nen gemalt werden. Keine Spur vom Brexit, von widerstrebenden Griechen und Polen, Uneinigkeit und &ouml;konomischen Fliehkr&auml;ften, die kaum noch zu kontrollieren sind. Es ist nicht ungew&ouml;hnlich in der Geschichte, dass Feiern umso pomp&ouml;ser ausfallen, je morscher das Gebilde ist, welches gefeiert wird. Die Kr&auml;fte des Status Quo schafften es noch einmal, mit der &bdquo;Erkl&auml;rung von Rom&ldquo; Einigkeit und Geschlossenheit in gegossenen Phrasen zu zelebrieren.<br>\nNicht ann&auml;hernd so verzweifelt optimistisch war die Dokumentation, die der deutsch-franz&ouml;sische Kultursender arte p&uuml;nktlich zur Feier im Konservatorenpalast auf dem Kapitolsh&uuml;gel &uuml;ber die Geschichte des europ&auml;ischen Einigungsprozesses ausstrahlte. &bdquo;Kampf um Europa&ldquo;, so der Titel, wollte vielmehr &bdquo;die geopolitischen Strategien und Allianzen&ldquo; aufdecken und erz&auml;hlen, welche &bdquo;Tods&uuml;nden&ldquo; die Gemeinschaft bis an den Rand des Scheiterns gef&uuml;hrt haben.<br>\nFinanzkrise, Eurokrise, Schuldenkrise, Fl&uuml;chtlingskrise, Rechtspopulismus und jetzt der bevorstehende Brexit. Wie konnte es soweit kommen, fragt das Produktionsteam um Regisseur Achim Scheunert. Um das zu beantworten und das Problem &bdquo;bei den Wurzeln zu packen&ldquo;, wird ein weiter Bogen von 1947 bis 2017 gespannt.<br>\nDass der Brexit bisher den vorl&auml;ufigen H&ouml;hepunkt der Krise markiert, entbehrt da nicht einer gewissen historischen Konsequenz. Denn als Winston Churchill 1948 in Den Haag ein geeintes Europa forderte, meinte er damit den &bdquo;Kontinent&ldquo;, nicht aber Gro&szlig;britannien. Und so ist die Rolle Englands f&uuml;r die Wendungen der europ&auml;ischen Geschichte immer der rote Faden, an dem sich der Film orientiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/03\/kampf-um-europa-arte-streckt-die-waffen\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU prangert Armut in Deutschland an<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Kommission h&auml;lt der Bundesregierung schwere Vers&auml;umnisse bei der Bek&auml;mpfung der sozialen Not in Deutschland vor. W&ouml;rtlich schreibt die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde in ihrem aktuellen L&auml;nderbericht: &bdquo;Im Zeitraum 2008 bis 2014 hat die deutsche Politik im hohem Ma&szlig;e zur Vergr&ouml;&szlig;erung der Armut beigetragen.&ldquo; Dies sei darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass bedarfsabh&auml;ngige Leistungen &bdquo;real und im Verh&auml;ltnis zur Einkommensentwicklung gesunken sind&ldquo;. Damit sind zwei Fehlleistungen angesprochen, die sich die Bundesregierung nach dem Befund der Kommission vorwerfen lassen muss. Erstens erh&ouml;hte sie die Unterst&uuml;tzung etwa f&uuml;r Hartz IV-Bezieher, Wohngeld-Empf&auml;nger oder Baf&ouml;G-Berechtigte nicht einmal in dem Ma&szlig;, um f&uuml;r die Betroffenen die Kaufkraftverluste durch die Preissteigerung auszugleichen. Zweitens ignorierte sie den  Wohlstandsanstieg in weiten Teilen der Bev&ouml;lkerung, von dem die Menschen am unteren Ende der Einkommensskala abgekoppelt wurden. Den L&auml;nderbericht ver&ouml;ffentlichte die EU-Kommission im Februar. In der &ouml;ffentlichen Debatte blieb das vernichtende Urteil f&uuml;r die deutsche Sozialpolitik bislang weitgehend unber&uuml;cksichtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/laenderbericht-eu-prangert-armut-in-deutschland-an-26660836\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Bundesregierung hat &bdquo;die Armut stark vergr&ouml;&szlig;ert&ldquo;<\/strong><br>\nEurop&auml;ische Kommission erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen deutsche Politik<br>\n&bdquo;Von 2008 bis 2014 stach Deutschland durch eine Politik hervor, die stark die Armut vergr&ouml;&szlig;erte.&ldquo; Diese Aussage stammt nicht etwa aus dem Armutsbericht des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes, sondern direkt von hoher politischer Stelle: der Europ&auml;ischen Kommission.<br>\nIn ihrem L&auml;nderbericht, der bereits im Februar ver&ouml;ffentlicht wurde, aber bisher keinen Eingang in die mediale &Ouml;ffentlichkeit gefunden hat, hebt die Europ&auml;ische Kommission das hervor, was Sozialverb&auml;nde schon seit Jahren anprangern: Die Bundesregierung unternimmt viel zu wenig, um den Armen in Deutschland zu helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bundesregierung-hat-die-Armut-stark-vergroessert-3675653.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Was stimmt nun, die Behauptung von Frau Merkel: &bdquo;Deutschland geht es gut&ldquo; oder die Feststellung der EU-Kommission: &bdquo;Die Bundesregierung hat die Armut vergr&ouml;&szlig;ert&ldquo;? Wenn Albrecht M&uuml;ller &uuml;ber die Sendung &bdquo;Anstalt&ldquo; vom 4.4.2017 im ZDF, mit der m&ouml;glichen Privatisierung des Stra&szlig;ennetzes und dem Absenken der Renten in Richtung staatlich verordneter Armut zum Nutzen Weniger&ldquo; schreibt, dass die CDU, CSU und SPD keine W&auml;hlerstimmen erhalten d&uuml;rften, best&auml;tigt die EU-Kommission diese Feststellung eindrucksvoll.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>In Gabriels Tradition: Oppermann t&auml;uscht im ARD-Interview zu Autobahnprivatisierung<\/strong><br>\nLetzten Sonntag berichtete die ARD im &bdquo;Bericht aus Berlin&ldquo; &uuml;ber die geplante Grundgesetz&auml;nderung und Autobahnprivatisierung. Der kritische und sehenswerte Beitrag von Ulla Fiebig findet sich hier. Auch GiB kommt zu Wort (ab Minute 6:00) &ndash; gefolgt von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann. Seine Aussagen stellen eine massive T&auml;uschung der FernsehzuschauerInnen dar, deswegen haben wir die einzelnen Aussagen im Folgenden kommentiert:<br>\nOppermann: &bdquo;Das Eigentum an den Bundesautobahnen bleibt im &ouml;ffentlichen Eigentum&ldquo;, &bdquo;Der Bund bleibt Eigent&uuml;mer.&ldquo;<br>\nKommentar: Das wird seit Weihnachten st&auml;ndig wiederholt und ist auch schon l&auml;ngst nicht mehr Gegenstand der Auseinandersetzung. Der Satz, dass das Eigentum an den Autobahnen im &ouml;ffentlichen Eigentum bleibt, schlie&szlig;t aber die zahlreichen Privatisierungsm&ouml;glichkeiten weiterhin nicht aus, insbesondere nicht die k&uuml;nftig schrankenlosen &Ouml;ffentlich-Privaten Partnerschaften (&Ouml;PP), eine Gr&uuml;ndungsverschuldung der Infrastrukturgesellschaft und ebenso wenig stille Beteiligungen und andere eigenkapital&auml;hnliche Anlageformen. Die Infrastrukturgesellschaft kann weiterhin das wirtschaftliche Eigentum an den Stra&szlig;en anderen &uuml;bertragen sich zur Erf&uuml;llung ihrer Aufgaben &bdquo;Dritter&ldquo; bedienen. 60 Milliarden Euro oder mehr k&ouml;nnen jenseits des Bundeshaushalts an versteckten (und teuren) Schulden aufgenommen werden. An dieser Stelle im geplanten Gesetz hat sich seit Weihnachten &uuml;berhaupt nichts ge&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/in-gabriels-tradition-oppermann-taeuscht-im-ard-interview-zu-autobahnprivatisierung\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<p><strong>dazu: Von der wundersamen Verwandlung von Autobahnen in Finanzprodukte<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will Autobahnen und andere Infrastruktur endg&uuml;ltig an private Investoren verschachern<br>\nIm November 2016 zelebrierte die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; einen historischen Wendepunkt: Nach fast zwei Jahrzehnten hartn&auml;ckiger Bem&uuml;hungen gab die Bundesregierung ein- f&uuml;r allemal ihre Pl&auml;ne auf, die 13.000 Kilometer deutscher Autobahnen zu privatisieren. Alle Beobachter der gespenstischen Szene atmeten erleichtert auf: endlich. Es war geschafft. Bis dahin hatten alle Bundesregierungen von Gerhard Schr&ouml;der bis Angela Merkel unbeirrbar an ihrem Ziel festgehalten, gro&szlig;e Teile der deutschen Infrastruktur, vor allem aber die Autobahnen, zu privatisieren. Das war nun auf ewig vom Tisch. So kann man sich irren.<br>\nNoch w&auml;hrend die Privatisierungsgegner ihren &bdquo;Sieg&ldquo; feierten, arbeitete das Bundesverkehrsministerium l&auml;ngst an neuen Pl&auml;nen, die deutschen Autobahnen doch noch privaten Investoren in die H&auml;nde zu spielen. Es tat das v&ouml;llig unbeeindruckt davon, dass um die 80 Prozent der deutschen Bev&ouml;lkerung, der Bundesrechnungshof und alle 16 Landesrechnungsh&ouml;fe und so gut wie alle Verkehrsexperten entschieden dagegen sind. Das geht der Bundesregierung v&ouml;llig am R&uuml;cken vorbei.<br>\nF&uuml;r diese Verstocktheit gibt es eine einfache Erkl&auml;rung. Es sind die Lockungen des auf dem Markt vagabundierenden Kapitals, dem die Politik sich widerstandslos unterwirft. In Banken und Versicherungen hat sich in Zeiten der Nullzinspolitik ungemein viel Kapital angesammelt. Das giert geradezu nach Anlagem&ouml;glichkeiten. Rentablen Anlagem&ouml;glichkeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Von-der-wundersamen-Verwandlung-von-Autobahnen-in-Finanzprodukte-3674871.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.G.:<\/strong> Ein ziemlich langer, sehr empfehlenswerter Artikel.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Was Oskar Lafontaine der SPD r&auml;t<\/strong><br>\nDie &Uuml;berwindung des Kapitalismus war bei ihrer Gr&uuml;ndung das Ziel der Arbeiterparteien Europas. Die grunds&auml;tzliche Absage an dieses Wirtschaftssystem brachte der Franzose Jean Jaur&egrave;s zum Ausdruck: &bdquo;Der Kapitaliusmus tr&auml;gt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen.&ldquo; Schon lange haben die sozialdemokratischen Parteien dieses Ziel aufgegeben. Sie wollten den Kapitalismus z&auml;hmen, sprachen von der Kontrolle wirtschaftlicher Macht.<br>\nDas damit verbundene Dilemma hat die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; k&uuml;rzlich auf den Punkt gebracht: &bdquo;Wie geht eine politische Bewegung, die seit langer Zeit nicht mehr die Abschaffung, sondern die Z&auml;hmung des Kapitalismus propagiert, mit der Erkenntnis um, dass dieses Wirtschaftssystem sich immer wieder als nur bedingt z&auml;hmbar erweist?&ldquo;<br>\n&bdquo;Bedingt z&auml;hmbar&ldquo; ist aber eher eine Verharmlosung. In Wirklichkeit z&auml;hmt der Kapitalismus seine Politiker. Dantons ber&uuml;hmter Satz aus Georg B&uuml;chners Drama. &bdquo;Ich wei&szlig; wohl &ndash; die Revolution ist wie Saturn, sie frisst ihre eigenen Kinder&ldquo;, gilt in &uuml;bertragenem Sinne und in abgewandelter Form auch f&uuml;r den Kapitalismus: Er frisst seine Kinder.<br>\nNach dem Zweiten Weltkrieg hatte interessanterweise die Freiburger Schule um Walter Eucken das Dilemma des Kapitalismus erkannt. Im Gegensatz zur Nachkriegs-Sozialdemokratie glaubte sie nicht an die M&ouml;glichkeit einer demokratischen Kontrolle wirtschaftlicher Macht. Vielmehr waren die Freiburger der &Uuml;berzeugung, dass wirtschaftliche Macht, wenn sie erst entstanden ist, nicht mehr kontrollierbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/details\/b\/1\/f\/1\/t\/was-oskar-lafontaine-der-spd-raet\/\">WELT via Oskar Lafontaine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Stiftung von George Soros gibt Correctiv 100.000 Euro f&uuml;r Fake-News-Checks<\/strong><br>\nDas Rechercheb&uuml;ro Correctiv bekommt mehr als 100.000 Euro von den Open Society Foundations, um Fake News im Internet zu bek&auml;mpfen. Die Stiftung von Investor George Soros finanziert f&uuml;nf Journalisten, die Mythen und L&uuml;gen im Netz recherchieren werden. Ab Mitte des Monats sollen sie zweifelhafte Facebook-Beitr&auml;ge mit Warnhinweisen versehen, k&uuml;ndigt Correctiv-Gr&uuml;nder David Schraven an. (&hellip;) Die Kooperation mit Facebook hat Correctiv harte Kritik eingebracht, u.a. ist von Zensur und &ldquo;Wahrheitspr&uuml;fung&rdquo; die Rede. F&uuml;r viele ist unverst&auml;ndlich, warum Facebook die Aufgabe, b&ouml;swillige L&uuml;gen richtigzustellen, einer externen Organisation &uuml;berl&auml;sst. Schraven sagt im turi2-Gespr&auml;ch, dass seine Truppe auch Meldungen checken soll, die au&szlig;erhalb Facebooks kursieren. Correctiv und die Open Society Foundations sind bereits Kooperationspartner: Die Stiftung unterst&uuml;tzte ein Stipendium f&uuml;r journalistische, investigative Comics. Gr&uuml;nder Schraven hat die 100.000-Euro-Unterst&uuml;tzung angeworben und lobt die Stiftung, weil sie viele neue Formen des Journalismus erm&ouml;gliche. Open Society ist 1979 vom Milliard&auml;r George Soros gegr&uuml;ndet worden und finanziert Projekte in diversen politischen Bereichen, zuletzt auch st&auml;rker in der Netzpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.turi2.de\/aktuell\/stiftung-von-george-soros-gibt-correctiv-100-000-euro-fuer-fake-news-checks\/\">turi2.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Das passt. Correctiv bietet Facebook zun&auml;chst eine umfangreiche kostenlose (!) Dienstleistung an und schon wenige Wochen sp&auml;ter findet sich ein hilfreicher Milliard&auml;r, der es bezahlt. Allerdings ist noch immer unklar, nach welchen Kriterien (und bei welchen Medien) das &bdquo;unabh&auml;ngige&ldquo; Portal Correctiv &uuml;berhaupt &bdquo;Fake News&ldquo; kennzeichnen will. Man darf gespannt sein. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ob Correctiv dann auch Fake News enttarnen wird, die im politischen Interesse der Soros Foundations sind? Wohl kaum. Die Unabh&auml;ngigkeit dieser Form von Fake-News-Checks ist pure Illusion.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Drohnen jagen Journalisten?<\/strong><br>\nWer auf der &bdquo;kill list&ldquo; steht, darf mit Drohnen gejagt und get&ouml;tet werden. Jetzt vermuten zwei amerikanische Journalisten, die aus Kriegsgebieten berichten, ihre Namen darauf. Bei all dem politischen Tamtam, das seit Donald Trumps Amtsantritt durch die Medien wabert, dominieren die Russenverbindungen mitsamt den Abh&ouml;rvorw&uuml;rfen sowie die gescheiterte Gesundheitsreform. Doch zum Tagesgesch&auml;ft von Trump geh&ouml;ren auch Entscheidungen &uuml;ber Leben und Tod, die weniger Berichterstattung erfahren als die Skandale, &uuml;ber die sich die parteipolitischen Lager derzeit beharken. Denn in manchen Fragen war der &Uuml;bergang von Obama zu Trump frei von Kontroversen. So herrscht sowohl bei Republikanern als auch Demokraten Einigkeit dar&uuml;ber, dass der bei Drohnenkrieg fortgef&uuml;hrt wird. Die Vereinigten Staaten t&ouml;ten weiterhin mit bewaffneten unbemannten Drohnen au&szlig;erhalb ihres Territoriums gezielt Menschen, die zuvor als Feinde definiert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/aus-dem-maschinenraum\/kill-list-der-drohnen-journalisten-auf-der-abschussliste-14954227.html\">Constanze Kurz in der FAZ<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37739\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-37739","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37739","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37739"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37739\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37741,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37739\/revisions\/37741"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37739"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37739"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37739"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}