{"id":37743,"date":"2017-04-07T08:08:09","date_gmt":"2017-04-07T06:08:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743"},"modified":"2017-04-07T08:08:09","modified_gmt":"2017-04-07T06:08:09","slug":"hinweise-des-tages-2851","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h01\">Giftgasangriff in Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h02\">&raquo;Wir wollen regieren&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h03\">SPD bem&uuml;ht sich um ein neues Image, will aber ihre Agenda-Politik nicht in Frage stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h04\">Berufsbildungsbericht 2017: Mit Abstrichen gute Zeiten f&uuml;r Auszubildende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h05\">Verfestigte soziale Spaltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h06\">Besch&auml;ftigten im Handel droht Altersarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h07\">Innovation am kurzen Z&uuml;gel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h08\">So will Sch&auml;uble die Schwarzgeld-Flut stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h09\">Unter Strom: Wie der IWF Griechenland traktiert und die EU nur zuschaut.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h10\">Mal am Puls Europas f&uuml;hlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h11\">Handelspakt Ceta kommt sp&auml;ter als gedacht: Queen muss noch zustimmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h12\">EZB: Bilanzsumme des Eurosystems in der KW13 2017<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h13\">Wie deutsche Firmen am Krieg verdienen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h14\">Zuwanderungspl&auml;ne der Gr&uuml;nen: Willkommenskultur f&uuml;r Arbeitskr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h15\">Verzweiflung in Europas Lagern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h16\">China alarmiert bei militaristischer Erziehung in Japan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h17\">ICH HASSE L&Uuml;GEN! Seymour Hersh zum 80. Geburtstag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37743#h18\">Zu guter Letzt: Menschen ermorden offenbar immer dann nicht mehr ok, wenn Giftgas involviert ist<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Giftgasangriff in Syrien<\/strong><br>\nWem n&uuml;tzt der Giftgasangriff? Das ist die zentrale Frage, die wir stellen m&uuml;ssen, meint Prof. G&uuml;nter Meyer, Leiter des Zentrums f&uuml;r Forschung zur Arabischen Welt. Die westliche Unterteilung der Kriegsparteien in Gut und B&ouml;se helfe nicht. Im Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/audio\/wdr5\/wdr5-morgenecho-interview\/audio-giftgasangriff-in-syrien-100.html\">WDR 5<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.K.:<\/strong> In Erg&auml;nzung zum Thema gezielte Propaganda beim Giftgaseinsatz in Syrien m&ouml;chte ich auf ein h&ouml;renswertes Interview in der Sendung Morgenecho auf WDR5 Radio hinweisen mit Prof. G&uuml;nter Meyer, Uni Mainz, Leiter des Zentrums f&uuml;r Forschung zur Arabischen Welt, der ebenfalls sehr &uuml;berzeugend darauf hinweist, dass die Standardinterpretation &ldquo;Wir und die Rebellen sind die Guten, Assad und die Russen immer die B&ouml;sen&rdquo; nicht stimmt und es sich sehr wohl um eine gezielte &ldquo;false flag&rdquo; Operation der Assad-Gegner handeln k&ouml;nnte.<\/em><br>\n<em>Und Prof. Meyer weist auch sehr berechtigt darauf hin, dass die mindestens genauso schlimmen Bombardierungen mit viel h&ouml;herer Zahl Opfer in Mossul durch die Amerikaner in den westlichen Medien totgeschwiegen wird.<\/em><br>\n<em>Hier werden Feindbilder gepflegt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Was geschah in Idlib?<\/strong><br>\nSyrien-Konferenz in Br&uuml;ssel von vermeintlichem Giftgasangriff &uuml;berschattet. Westen verurteilt Regierung &ndash; ohne Beweise<br>\nEigentlich sollte es am Dienstag und Mittwoch in Br&uuml;ssel darum gehen, wie Syrien und seine Nachbarl&auml;nder in Zukunft unterst&uuml;tzt werden k&ouml;nnen. Eingeladen hatte die EU-Au&szlig;enbeauftragte Federica Mogherini, &raquo;Kovorsitzende&laquo; waren Deutschland, Norwegen, Gro&szlig;britannien, Katar und Kuwait sowie die Vereinten Nationen, die von dem Syrien-Beauftragten Staffan De Mistura vertreten wurde. Vertreter von insgesamt 70 Staaten und internationalen Hilfsorganisationen waren in die belgische Hauptstadt gereist, um dar&uuml;ber zu beraten, wieviel Geld f&uuml;r welche Gebiete in Syrien und in den Nachbarl&auml;ndern aufgebracht werden soll &ndash; und unter welchen Bedingungen.<br>\nDoch noch bevor die ersten Gespr&auml;che beginnen konnten, bestimmte ein Luftangriff in dem syrischen Ort Khan Scheikhun (Provinz Idlib) die Tagesordnung. Mehr als 70 Menschen waren dabei am Dienstag get&ouml;tet worden, Hunderte wurden verletzt. Ein Krankenhaus, das die Verletzten versorgte, wurde mit einer Rakete beschossen.<br>\nDie Nachrichten &uuml;ber einen angeblichen Giftgasangriff war von der bewaffneten Opposition in Khan Scheikhun verbreitet worden. Verantwortlich seien entweder &raquo;russische oder syrische Kampfjets&laquo;. Die &raquo;Syrische Beobachtungsstelle f&uuml;r Menschenrechte&laquo; in Gro&szlig;britannien sorgte f&uuml;r die weltweite Verbreitung der Nachricht, die &raquo;Nationale Koalition&laquo; (Etilaf) in Istanbul forderte eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates. Unmittelbar darauf verurteilte Mogherini den Angriff und machte den syrischen Pr&auml;sidenten verantwortlich. Frankreich, Gro&szlig;britannien und die USA legten in Windeseile einen Resolutionsentwurf f&uuml;r den UN-Sicherheitsrat vor. US-Au&szlig;enminister Rex Tillerson forderte Russland auf, den syrischen Pr&auml;sidenten &raquo;zu stoppen&laquo;. Der UN-Beauftragte De Mistura forderte eine internationale Untersuchung und warnte vor vorschnellen Schuldzuweisungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/308552.was-geschah-in-idlib.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Giftgasangriff in Syrien: T&auml;ter sind noch unbekannt<\/strong><br>\nDie Beschuldigungen gegen Baschar al-Assad sind deutlich. Weniger dagegen, aus welchem Interesse heraus er eine solch&rsquo; verheerende Wirkung riskiert haben soll<br>\nDie T&auml;ter sind noch unbekannt. Niemand kann im Augenblick mit Gewissheit sagen, wer f&uuml;r die Giftgas-Opfer in Chan Schaichun verantwortlich ist. Auch die Institutionen nicht, deren Funktion und Glaubw&uuml;rdigkeit stets als essentiell f&uuml;r ein nicht von Willk&uuml;r gepr&auml;gtes Miteinander herausgestrichen werden. Im Fall des Giftgas-Angriffs ist die Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen (OPCW) eine erste wichtige Adresse.<br>\nLaut einem Briefing vor dem UN-Sicherheitsrat vom Mittwoch, den 05. April, das also noch am selben Tag des Angriffs abgehalten wurde, ist die OPCW erst dabei, &ldquo;Informationen von allen zur Verf&uuml;gung stehenden Quellen zu sammeln und zu analysieren&rdquo;. Man werde bei der ersten Gelegenheit ein Untersuchungsteam an Ort und Stelle schicken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Giftgasangriff-in-Syrien-Taeter-sind-noch-unbekannt-3676959.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.W.:<\/strong> Mal ein differenzierter, faktenreicher, unaufgeregter Artikel zum Thema. Der gesamte Mainstream bringt so etwas nicht mehr zu Stande. [&hellip;]<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Wir wollen regieren&laquo;<\/strong><br>\nBei einer m&ouml;glichen rot-rot-gr&uuml;nen Regierungskoalition ist die Frage, wer Koch und Kellner ist. In der SPD gibt es Stimmen, die sagen, solange Sie den Ton angeben, wird es ein solches B&uuml;ndnis nicht geben.<br>\nDie SPD sucht offenbar schon wieder Ausreden, weshalb sie nach der Wahl ihre Wahlversprechen wieder nicht einl&ouml;sen wird. Das haben wir ja schon oft erlebt. Im Wahlkampf gibt es wohlklingende soziale Versprechen, dann suchen sich die Sozialdemokraten Koalitionspartner, bei denen sie genau wissen, dass sie ihre Versprechen nicht umsetzen k&ouml;nnen. Ich halte das f&uuml;r keine seri&ouml;se Politik.<br>\nAltkanzler Schr&ouml;der sagt, es liege alles an der &ldquo;Familie Lafontaine&rdquo;. Mit den Vern&uuml;nftigen in der Linkspartei k&ouml;nne man ja koalieren.<br>\nAlso ich denke, psychologisch muss man Schr&ouml;der da verstehen. Dass Oskar Lafontaine 2005 im Bundestagswahlkampf mit der Linken angetreten ist, hat Schr&ouml;der letztlich die Kanzlerschaft gekostet. Offensichtlich verbittert ihn das bis heute. Und richtig ist nat&uuml;rlich auch: F&uuml;r eine Fortsetzung des Schr&ouml;der-Kurses in der SPD steht die Linke tats&auml;chlich nicht als Koalitionspartner zur Verf&uuml;gung.<br>\nAber andere Sozialdemokraten sehen es wie Altkanzler Schr&ouml;der und sagen, mit einem Realpolitiker wie dem th&uuml;ringischen Linken-Ministerpr&auml;sidenten Bodo Ramelow w&auml;re es einfacher, ein Linksb&uuml;ndnis zu schmieden.<br>\nEs ist nicht unsere Aufgabe, der SPD das Leben einfacher zu machen. Unsere Aufgabe ist es, uns f&uuml;r eine sozialere Politik einzusetzen. Es ist in Koalitionen &uuml;brigens nicht &uuml;blich, dass sich der eine Koalitionspartner das Personal des anderen aussucht. Entweder will die SPD tats&auml;chlich eine sozial gerechtere Politik, dann kommt sie an uns als Partner nicht vorbei, oder sie will einfach nur die Kanzlerschaft und politisch ein &ldquo;Weiter so&rdquo;. Eine Fortsetzung von Merkels Politik unter einem Kanzler Schulz ist mit Unterst&uuml;tzung der Linken nicht zu machen.<br>\nIst es wirklich nur eine psychologische Sache des Altkanzlers, dass er seine politische Vergangenheit abarbeitet, oder ist es nicht einfach auch Realpolitik?<br>\nGerhard Schr&ouml;der steht mit seiner Politik daf&uuml;r, dass die SPD ihr sozialdemokratisches Programm aufgegeben hat. Mit der Agenda 2010 wurden die Wunschlisten der Arbeitgeberverb&auml;nde abgearbeitet. Das zeigen auch die Folgen: Die Gewinne der Unternehmen sind deutlich angestiegen, Dax-Konzerne sch&uuml;tten Rekorddividenden aus. Schr&ouml;der hat eine Wende eingeleitet, die dazu gef&uuml;hrt hat, dass sich die SPD nicht mehr nennenswert von der Union unterscheidet. Wer das fortf&uuml;hren will, der muss gegen eine Koalition mit der Linken sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/wir-wollen-regieren\/\">Die Linke im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Rote Socken von der Taz<\/strong><br>\nDie Taz beklagt zu Recht, dass die CDU versucht, die uns&auml;gliche &bdquo;rote Socken&ldquo;-Kampagne f&uuml;r den Bundestagswahl 2017 aus der Wahlkampfmottenkiste zu holen. Und macht dann fr&ouml;hlich einfach mit!<br>\nUnter das Recht zur freien Meinungs&auml;u&szlig;erung fallen auch dumme Meinungen. So darf man z.B. auch Aussagen machen wie die, dass es sich bei Sahra Wagenknecht um eine &bdquo;Hardcoresozialistin&ldquo; und bei Oskar Lafontaine um einen &bdquo;Linkspopulisten&ldquo; handelt. Man darf auch sagen, dass sie zu einem &bdquo;Systemsturz&ldquo; aufrufen und als Beleg f&uuml;r ihre aufr&uuml;hrerischen Aktivit&auml;ten ihre Forderung nach einer Erh&ouml;hung des Spitzensteuersatzes auf 53% und der Abschaffung des Euro anf&uuml;hren. Und man darf sie sogar Putinversteher nennen. Ich pl&auml;diere also hiermit f&uuml;r ein sehr weit gefasstes &bdquo;Recht auf Dummheit&ldquo;.<br>\nFreilich ist die Frage, wo dieses Recht endet, recht schwierig zu beantworten. Was machen wir z.B. mit dummen Aussagen, wie der, die Lafontaines Stellungsnahmen zum politischen Umgang mit der Fl&uuml;chtlingskrise als &bdquo;fremdenfeindlich&ldquo; bezeichnen? Soll die Diffamierung von Andersdenkenden, wenn sie nur dumm genug vorgetragen wird, unter dieses Recht fallen oder geht hier der Schutz der Pers&ouml;nlichkeitsrechte vor?<br>\nWie auch immer man diese schwierige Frage beantworten will, klar ist, dass man zwischen Meinungen, die jemand im privaten Bereich oder im semi-&ouml;ffentlichen Bereich der sozialen Medien macht oder aber einer Meinung, die als Kommentar in einer Tageszeitung erscheint, einen Unterschied machen muss. Die Bedeutung dieser Unterscheidung wird einem deutlich, wenn man Nina Apins Kommentar in der Taz zur Bundestagswahl 2017 liest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/04\/rote-socken-von-der-taz\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>SPD bem&uuml;ht sich um ein neues Image, will aber ihre Agenda-Politik nicht in Frage stellen<\/strong><br>\nEr wei&szlig; sich zu inszenieren. Wo er auftritt, pr&auml;sentiert sich SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz als bodenst&auml;ndiger, ehrlicher K&uuml;mmerer, als einer, der sich auskennt mit den Sorgen der &raquo;arbeitenden Mitte&laquo;. Der Vorwahlkampf der SPD funktioniert bis jetzt pr&auml;chtig. Mit Martin Schulz als neuem Frontmann wollen sich die Sozialdemokrat_innen neu erfinden. Die Schulz-Kampagne hat sogar einen Umgang mit der Agenda 2010 gefunden: nicht verteufeln, aber &uuml;berarbeiten. Mittlerweile gibt es von Schulz und Co. nicht nur warme Worte, sondern auch erste Vorschl&auml;ge, was es denn konkret bedeute, Fehler bei der Agenda 2010 erkannt zu haben und beheben zu wollen. Und mittlerweile gibt es auch eine Aussage dar&uuml;ber, mit wem Schulz und Co. dies zu tun gedenken: ausgerechnet in einer Ampelkoalition mit der neoliberalen FDP.<br>\nArbeitsministerin Andrea Nahles hat j&uuml;ngst ein Konzept f&uuml;r ein sogenanntes Arbeitslosengeld Q vorgelegt. Das Arbeitslosengeld I soll um bis zu zwei Jahre l&auml;nger gew&auml;hrt werden, wenn sich Arbeitslose in dieser Zeit weiterqualifizieren. Auch diejenigen, die immer mal wieder arbeitslos und zwischendrin nur kurzzeitig besch&auml;ftigt sind, sollen nicht mehr nur mit Arbeitslosengeld II (&raquo;Hartz IV&laquo;) abgespeist werden. Zudem soll die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit einen anderen Namen erhalten: Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und Qualifikation, denn &ndash; so Nahles auf einer Pressekonferenz Anfang M&auml;rz in Berlin &ndash; das Problem sei heute nicht mehr in erster Linie Massenarbeitslosigkeit, sondern zunehmender Fachkr&auml;ftemangel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/2028\">annotazioni<\/a>\n<p><strong>dazu: Schulz &auml;u&szlig;ert sich positiv &uuml;ber sozialliberale Koalition<\/strong><br>\nSPD-Kanzlerkandidat Schulz hat die Verdienste der 1982 zerbrochenen sozialliberalen Koalition gelobt. Das B&uuml;ndnis habe Deutschland moderner und demokratischer gemacht, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Auch &uuml;ber die strategische Ausrichtung der FDP unter ihrem Vorsitzenden Lindner &auml;u&szlig;erte sich Schulz wohlwollend. Dieser habe erkl&auml;rt, seine Partei wolle keinen Steuerwahlkampf f&uuml;hren, was bemerkenswert sei. Bestimmt werde er Lindner mal treffen, erkl&auml;rte Schulz.<br>\nAuch der Fraktionschef der Sozialdemokraten, Oppermann, zollte dem FDP-Chef Respekt. Lindner bem&uuml;he sich, nicht l&auml;nger am Rockzipfel von Frau Merkel zu h&auml;ngen und Br&uuml;cken zu anderen Parteien aufzubauen. Das finde er richtig, sagte Oppermann der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wahlkampf-schulz-aeussert-sich-positiv-ueber-sozialliberale.2932.de.html?drn:news_id=730197\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Naheliegend. Mit wem sonst kann Martin Schulz seine Vorstellungen von mehr sozialer Gerechtigkeit umsetzen als mit der Partei, die Steuersenkungen f&uuml;r Gutverdiener und noch mehr Deregulierung eines deregulierten Arbeitsmarkts fordert? Oder anders gefragt: Martin Schulz hat nicht nur einmal Lockrufe an die FDP gesandt (und die FDP von heute hat mit der FDP der 1970er Jahre exakt gar nichts zu tun). Warum glauben manche Leute Schulz immer noch, dass er Deutschland sozialer und gerechter machen m&ouml;chte?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Berufsbildungsbericht 2017: Mit Abstrichen gute Zeiten f&uuml;r Auszubildende<\/strong><br>\nAuch wenn die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden laut Berufsbildungsbericht 2017 noch besser sind als im Vorjahr, ist die Situation nicht &uuml;berall rosig. In den neuen Bundesl&auml;ndern und in Bayern bleiben Betriebe h&auml;ufiger auf Lehrstellen sitzen, w&auml;hrend Bewerber in Ballungszentren keinen Ausbildungsplatz finden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/berufsbildungsbericht-2017-mit-abstrichen-gute-zeiten-fuer.680.de.html?dram:article_id=383161\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.B.:<\/strong> Die &bdquo;Erfolgszahlen&ldquo; des Berufsbildungsberichts 2017, der sich auf das Jahr 2016 bezieht, beruhen im Wesentlichen auf der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zum Ausbildungsstellenmarkt. Dabei werden eine paar Tricks angewandt, die vielen unbekannt sein d&uuml;rften:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Wenn sich ein Jugendlicher bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit meldet, weil er einen Ausbildungsplatz sucht, gilt er zun&auml;chst einmal als &bdquo;Ratsuchender&ldquo;. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit entscheidet dann, ob er f&uuml;r eine Ausbildung &bdquo;geeignet&ldquo; bzw. &bdquo;ausbildungsreif&ldquo; ist. Bis 2005 hat die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit die Zahl der Ratsuchenden noch ausgewiesen. Bis dahin wurden (in Hamburg) etwa 25 % der &bdquo;Ratsuchenden f&uuml;r eine betriebliche Ausbildung&ldquo; als ungeeignet aussortiert und wegdefiniert.<\/em><\/li>\n<li><em>Insgesamt hat die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit in 2016 genau 547.728 Bewerberinnen und Bewerber f&uuml;r Berufsausbildungsstellen gez&auml;hlt. Von diesen sind lediglich 264.447 Bewerberinnen und Bewerber auch tats&auml;chlich in eine Ausbildung &bdquo;eingem&uuml;ndet&ldquo;. Es haben also nur 48,3 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber einen Ausbildungsplatz bekommen. Umgekehrt sind 283.281 (oder 51,7 Prozent) der Bewerberinnen und Bewerber nicht in eine Ausbildung &bdquo;eingem&uuml;ndet&ldquo;.<\/em><\/li>\n<li><em>Wie kann es dann sein, dass es im Deutschlandfunk hei&szlig;t: &bdquo;Dem gegen&uuml;ber standen noch rund 20.600 Bewerberinnen und Bewerber, die keine Lehrstelle bekommen haben.&ldquo;? Das geht, indem der Begriff &bdquo;Versorgte&ldquo; extrem weit gefasst wird: Offiziell werden nicht nur Jugendliche als &bdquo;versorgt&ldquo; gez&auml;hlt, die einen Ausbildungsplatz bekommen haben (264.447 Bewerberinnen und Bewerber), sondern auch alle Jugendlichen, die in einer Warteschleife (wie Berufsvorbereitung) geparkt werden, eine Einstiegsqualifizierung oder Praktikum machen, die jobben, die unbekannt verblieben sind usw. (262.731 Bewerberinnen und Bewerber). Nur diejenigen Jugendlichen, auf die das alles nicht zutrifft, gelten als &bdquo;Unversorgte&ldquo;. Das sind die &bdquo;20.600 Bewerberinnen und Bewerber, die keine Lehrstelle bekommen haben&ldquo; im Deutschlandfunk. Durch diese extrem weite Fassung des Begriffs &bdquo;Unversorgte&ldquo; erh&auml;lt man so die gew&uuml;nschte extrem niedrige Zahl von &bdquo;Unversorgten&ldquo;. Und der Deutschlandfunk &ndash; und nicht nur der &ndash; merkt das nicht und plappert dann v&ouml;llig unkritisch das M&auml;rchen von den &bdquo;guten Chancen f&uuml;r die jungen Leute&ldquo; nach.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Es geht hier nicht nur um mangelnde journalistische Sorgfaltspflicht von regierungsnahen Sendern und Leitmedien. Es geht auch um die ideologische Funktion dieser Begriffsverwirrung und den dadurch produzierten &bdquo;Erfolgszahlen&ldquo;. Der &Ouml;ffentlichkeit, und hier insbesondere den Jugendlichen und deren Eltern, wird eingetrichtert, dass die Wirtschaft &bdquo;h&auml;nderingend&ldquo; Auszubildende sucht. Viele Jugendliche machen aber die entgegengesetzte Erfahrung. Da sie die Hintergr&uuml;nde nicht kennen, suchen sie die Gr&uuml;nde f&uuml;r die Schwierigkeiten bei der Ausbildungsplatzsuche bei sich selbst. Das Ganze wird dann noch unterst&uuml;tzt durch die Berufsorientierung und Bewerbungstrainings in den Schulen. Und weil die Jugendlichen den Fehler bei sich selbst suchen, gehen sie nicht auf die Stra&szlig;e.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzender Hinweis:<\/strong> Der aktuelle Berufsbildungsbericht ist <a href=\"https:\/\/www.bmbf.de\/pub\/Berufsbildungsbericht_2017.pdf\">hier abrufbar<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Verfestigte soziale Spaltung<\/strong><br>\nDie Bilanz der Landesregierung von Ministerpr&auml;sidentin Hannelore Kraft ist nach sechs Jahren Amtszeit entt&auml;uschend. &raquo;Kein Kind zur&uuml;cklassen&laquo; hie&szlig; zu Beginn die Devise. Mit pr&auml;ventiver Sozialpolitik sollten die staatlichen Reparaturkosten (von fehlqualifizierter Dauerarbeitslosigkeit bis Alltagskriminalit&auml;t samt der zugeh&ouml;rigen Verwaltungs- und Verwahrapparate) vermindert werden.<br>\nDoch dieses Ziel ist verfehlt worden. Das Jobwunder von Hannelore Kraft besteht gr&ouml;&szlig;tenteils aus atypischer Besch&auml;ftigung, die Armutsquoten vor allem in den Gro&szlig;st&auml;dten des Ruhrgebiets und des bergischen Landes sind grotesk hoch und bestimmte Gruppen wie RentnerInnen, Alleinerziehende und Kinder bleiben in Armut von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgegrenzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/verfestigte-soziale-spaltung\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Besch&auml;ftigten im Handel droht Altersarmut<\/strong><br>\nViele Geringverdiener sind schon jetzt von Altersarmut betroffen, und das Problem w&auml;chst. Am h&ouml;chsten ist das Armutsrisiko f&uuml;r Besch&auml;ftigte im Handel, vor allem Frauen seien betroffen, warnt die Gewerkschaft Ver.di.<br>\nDie Gewerkschaft Ver.di warnt vor drohender Altersarmut bei vielen Besch&auml;ftigten im Handel. In keiner anderen Branche sei das Armutsrisiko am Ende des Berufslebens so gro&szlig;, sagte Ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. Besonders betroffen seien Frauen. Der Handel ist eine der gr&ouml;&szlig;ten Branchen der deutschen Wirtschaft und besch&auml;ftigt rund 5,1 Millionen Mitarbeiter.<br>\nMitverantwortlich f&uuml;r die Entwicklung sei die Tarifflucht von immer mehr Handelsunternehmen, sagte die Gewerkschafterin. Allein zwischen 2010 und 2014 sank der Anteil der Besch&auml;ftigten im Einzelhandel, die nach einem Tarifvertrag bezahlt werden, laut Ver.di von 41 auf 30 Prozent. Im Gro&szlig;- und Au&szlig;enhandel profitiert sogar nur noch jeder F&uuml;nfte von einem Tarifvertrag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/ver-di-warnt-beschaeftigten-im-handel-droht-altersarmut-a-1142157.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Innovation am kurzen Z&uuml;gel<\/strong><br>\nNicht nur Produktion, auch Forschung und Entwicklung in der Industrie unterliegen immer st&auml;rker der Logik der Finanzm&auml;rkte. Das bekommen die Besch&auml;ftigten zu sp&uuml;ren, wie eine Fallstudie von Hajo Holst von der Universit&auml;t Osnabr&uuml;ck zeigt. Der Wissenschaftler hat untersucht, wie sich die sogenannte Finanzialisierung, also die Steuerung von Unternehmen nach kapitalmarktorientierten Kennzahlen, auf die Forschungs- und Entwicklungsabteilung eines deutschen Autoherstellers auswirkt. Die Folgen seien &bdquo;weitreichender als bislang angenommen&ldquo;, so Holst.<br>\nDer untersuchte Betrieb geh&ouml;rt zum Kernbereich der deutschen Industrie und damit auch der Mitbestimmung. Der gewerkschaftliche Organisationsgrad in der Belegschaft ist &bdquo;au&szlig;erordentlich hoch&ldquo;, betriebliche Interessenvertreter verf&uuml;gen &uuml;ber einen &bdquo;erheblichen Einfluss&ldquo;. Auf der Eigent&uuml;merseite des b&ouml;rsennotierten Konzerns dominieren Investoren, die zur Kategorie des &bdquo;geduldigen Kapitals&ldquo; z&auml;hlen. Trotz der starken Stellung der Arbeitnehmervertretung und der langfristigen Interessen der Eigent&uuml;mer k&ouml;nne sich das Unternehmen &bdquo;nicht von den Erwartungen der liberalisierten Finanzsph&auml;re befreien&ldquo;, so der Forscher. Zu gro&szlig; sei der Kapitalbedarf, der sich nicht allein aus den Erl&ouml;sen des laufenden Gesch&auml;fts decken l&auml;sst. Aufgrund der Abh&auml;ngigkeit von Fremdkapital sei das Unternehmen auf Finanzakteure angewiesen, die hohe Ertr&auml;ge in kurzer Zeit erwarten. Das spiegele sich wider in den Zielen, die das Unternehmen &ouml;ffentlich kommuniziert: Im Zentrum steht dabei das Erreichen der Mindestrendite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/107957_107977.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>So will Sch&auml;uble die Schwarzgeld-Flut stoppen<\/strong><br>\nDeutschland gilt in Europa als das Land mit dem gr&ouml;&szlig;ten Schwarzgeldmarkt. Das Geldw&auml;schevolumen jenseits von Finanzgesch&auml;ften wird auf mehr als 100 Milliarden Euro j&auml;hrlich gesch&auml;tzt. Trotzdem besch&auml;ftigen alle Bundesl&auml;nder zusammen nur 50 Schwarzgeldkontrolleure. Eine neue Einheit soll ihnen nun helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/geldwaesche-her-mit-dem-schwarzgeld-1.3450419\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.: Es hei&szlig;t hier:<\/strong> &ldquo;Das Geldw&auml;schevolumen, jenseits von Finanzgesch&auml;ften, aber einschlie&szlig;lich Gastronomie und Gl&uuml;cksspiel, wird auf mehr als 100 Milliarden Euro j&auml;hrlich gesch&auml;tzt.&rdquo; Wie sieht es denn mit Geldw&auml;sche innerhalb der Finanzgesch&auml;fte aus? Will man da auch mit der Postkutsche durch das Internet jagen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Unter Strom: Wie der IWF Griechenland traktiert und die EU nur zuschaut.<\/strong><br>\nDie &Uuml;berpr&uuml;fung der letzten Reformen in Griechenland zieht sich seit Monaten hin. Ein ums andere Mal wird der Termin f&uuml;r die &Uuml;berpr&uuml;fung in die nahe Zukunft verschoben. Ein wichtiger Grund daf&uuml;r ist die unnachgiebige Forderung des IWF nach weiteren Deregulierungen auf dem griechischen Arbeitsmarkt. Die EU-Institutionen vermeiden es bisher, eindeutig Stellung zu beziehen. Das sollten sie aber tun, denn es steht nicht weniger auf dem Spiel als zentrale S&auml;ulen des europ&auml;ischen Sozialmodells.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kommentar\/artikel\/unter-strom-1944\/\">IPG Journal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Eine interessante Darstellung der aktuellen &ldquo;Reformdebatte&rdquo; in und um Griechenland, soweit es den IWF angeht. Aber hat die Autorin noch nicht bemerkt, wer in der EU das Sagen hat und dass diese Bundesregierung, unter Einschluss der SPD, auf einer Beteiligung des IWF an der &ldquo;Griechenlandrettung&rdquo; mit Nachdruck besteht? Ganz nebenbei, die EU Staaten sind auch Mitglied im IWF.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mal am Puls Europas f&uuml;hlen<\/strong><br>\n&raquo;Pulse of Europe&laquo;: B&uuml;rgerinitiative, gegr&uuml;ndet von den Frankfurter Rechtsanw&auml;lten Daniel und Sabine R&ouml;der, m&ouml;chte den Kontinent neu sensibilisieren. Als geplante Massenbewegung gegen Unionseskapismus, neuen Nationalismus und Rechtspopulismus wachr&uuml;tteln. Was zun&auml;chst ganz gut klingt, ist doch bei genauerer Betrachtung viel zu kurz gedacht.<br>\nDenn die Europ&auml;ische Union zerbricht nicht nach und nach weil wir es mit Nationalismus und Rechtspopulismus zu tun haben. Sie zerst&ouml;rt sich, weil sie sich &uuml;ber Jahre als kontinentaler Sachwalter neoliberaler &Ouml;konomie verstanden hat und diese auch im Rahmen ihrer M&ouml;glichkeiten exekutierte. Die beiden Schlagworte, mit denen &raquo;Pulse of Europe&laquo; jetzt zur mentalen EU-Rettung &uuml;bergehen will, sind nicht die Ursache, sondern die Symptome jahrelanger Neoliberalisierung.<br>\nDer B&uuml;rgerinitiative geht es vordergr&uuml;ndig um Erbauung, um die geistige Aufrechterhaltung des europ&auml;ischen Gedankens. Sch&ouml;ne Gef&uuml;hle f&uuml;r Europa, Betonung des Zusammenhalts. Sachlich im Sinne des Wortes h&auml;lt man sich bedeckt, gibt Floskeln aus. Die ganze Sache ist als Gef&uuml;hlsding angelegt. Als inhaltliche Kritik an den Irrwegen der Europ&auml;ischen Union m&ouml;chte man sich nur sekund&auml;r begreifen. Die Initiatoren legen zwar dar, dass Reformen notwendig seien. Aber was hei&szlig;t das schon? Die Bef&uuml;rworter des Lissabon-Vertrages haben schlie&szlig;lich dasselbe empfohlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1047325.mal-am-puls-europas-fuehlen.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Handelspakt Ceta kommt sp&auml;ter als gedacht: Queen muss noch zustimmen<\/strong><br>\nIn Br&uuml;ssel und Wien wurde die Komplexit&auml;t des innenpolitischen Prozederes in Kanada deutlich untersch&auml;tzt<br>\nDer Handelspakt Ceta, den die EU mit Kanada abgeschlossen hat, tritt deutlich sp&auml;ter in Kraft als urspr&uuml;nglich geplant. Eigentlich wurde in Br&uuml;ssel und Wien damit gerechnet, dass der Vertrag mit 1. M&auml;rz G&uuml;ltigkeit erlangt und damit bereits viele Z&ouml;lle fallen. Die Ratifizierung in Kanada verz&ouml;gert sich aber. Ceta k&ouml;nnte nun erst im Juni oder Juli vorl&auml;ufig in Kraft treten.<br>\nDer umstrittene Handelsvertrag stellt die Nerven vieler B&uuml;rokraten seit Monaten auf die Probe. Im Oktober blockierten die Wallonen lange eine Unterzeichnung des Abkommens, ein Treffen aller Handelsminister der EU mit ihrem kanadischen Konterpart musste verschoben werden. Auch die Abstimmung im EU-Parlament wurde mehrere Male verschoben, weil Details unklar waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000055141403\/Ceta-kommt-spaeter-als-gedacht-Queen-muss-noch-zustimmen\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>EZB: Bilanzsumme des Eurosystems in der KW13 2017<\/strong><br>\nAm Mittwoch berichtete die EZB den Wochenausweis f&uuml;r die Bilanz des Eurosystems zum 31.03.2017. In der Kalenderwoche 13 2017 stieg die Bilanzsumme im Eurosystem um +208,176 Mrd. Euro zur Vorwoche an, auf 4,100730 Billionen Euro und damit auf ein neues Allzeithoch. [&hellip;]<br>\nEine nahezu unfassbare Bilanzausweitung im Eurosystem von +1,158969 Billionen Euro bzw. von +39,4% zur Vorjahreswoche. Weiter wird mit maximalen Einsatz Zentralbankgeld ins Bankensystem gepresst, aber gemessen an diesem Einsatz wird realwirtschaftlich wenig wirksam. Aber diese uferlose Liquidit&auml;t verzerrt Preise, prim&auml;r bei den Verm&ouml;genswerten (Verm&ouml;genspreisblasen), f&uuml;hrt zu einem massiv unterbewerteten Euro und dies f&uuml;hrt zu Preissteigerungen, prim&auml;r durch importierte Inflation.<br>\nDie Realit&auml;t zeigt auch, eine Zentralbank ist f&auml;hig und willens, nahezu unlimitiert Zentralbankgeld aus dem Nichts zu sch&ouml;pfen, es stellt sich nur die Frage, zu welchen Zwecke diese verwendet wird. Diese Art der Bilanzausweitung ist nicht dem gesamtwirtschaftlichen Wohl untergeordnet, sie entspringt eher einer Casino-Mentalit&auml;t, ein Exzess, um zu jedem Preis die Eurozone und sein Fehlkonstrukt den Euro zu erhalten, die Strukturen im Banken- und Finanzsystem zu erhalten und &uuml;berf&auml;llige Preis-Korrekturen bei den Verm&ouml;genswerten zu verhindern. Die EZB ertr&auml;nkt die Banken regelrecht in Liquidit&auml;t, Limits gibt es scheinbar nicht:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.querschuesse.de\/ezb-bilanzsumme-des-eurosystems-in-der-kalenderwoche-13\/\">Querschuesse<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wie deutsche Firmen am Krieg verdienen<\/strong><br>\nT&ouml;dliche Gesch&auml;fte: Allein 2015 verkauften deutsche R&uuml;stungsfirmen Waffen im Wert von fast f&uuml;nf Milliarden Euro ins Ausland &ndash; darunter auch in Krisenregionen.<br>\nDie Aktion&auml;re k&ouml;nnen sich freuen: Einen Rekordumsatz von mehr als 5,6 Milliarden Euro verk&uuml;ndete die Rheinmetall AG Ende M&auml;rz. Allein die R&uuml;stungssparte des Konzerns habe im vergangenen Jahr 147 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet, gab Vorstandschef Armin Papperger in D&uuml;sseldorf bekannt &ndash; und das vor allem im Bereich Munition und Waffen, der 108 Millionen Euro einbrachte. Fast die H&auml;lfte der Verk&auml;ufe gingen 2016 in den arabischen Kriseng&uuml;rtel, wo die Konzerntochter Rheinmetall Denel Munition (RDM) mit Milit&auml;rbetrieben der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), aber auch Saudi-Arabiens kooperiert. Diehl Defence, der Raketenhersteller vom Bodensee, unterh&auml;lt in Abu Dhabi ein Au&szlig;enb&uuml;ro. Bei der Vorstellung seines Gesch&auml;ftsberichts im Sommer werden ebenfalls Umsatzzuw&auml;chse erwartet.<br>\nEin Trend, der sich fortsetzen d&uuml;rfte, und zwar nicht zuletzt, weil die Kriege und Krisen von Libyen &uuml;ber Syrien und Irak bis Jemen f&uuml;r anhaltende Nachfrage nach Gro&szlig;waffensystemen, Kleinwaffen und Munition sorgen. Um vier Prozent wachsen werden die Verteidigungsetats im Mittleren Osten und Nordafrika bis 2020 &ndash; f&uuml;r neue Ertr&auml;ge der Big Five der deutschen R&uuml;stungsindustrie, Rheinmetall Defence, Kraus-Maffei Wegmann, Diehl Defence, Airbus Defence und Thyssen Krupp Marine Systems ist also gesorgt. Denn die Aufr&uuml;stung lassen sich vor allem die Golfstaaten einiges kosten: 87 Milliarden US-Dollar gab allein Saudi-Arabien 2015 f&uuml;r neue Waffensysteme und den Unterhalt seiner Streitkr&auml;fte aus &ndash; nur China und die USA investierten mehr in R&uuml;stung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/waffenexporte-wie-deutsche-firmen-am-krieg-verdienen-a-1255089\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zuwanderungspl&auml;ne der Gr&uuml;nen: Willkommenskultur f&uuml;r Arbeitskr&auml;fte<\/strong><br>\nNach der SPD haben auch die Gr&uuml;nen ein Einwanderungsgesetz vorgelegt. Qualifizierte sollen auch ohne Jobangebot nach Deutschland kommen k&ouml;nnen &ndash; und auch Asylbewerber zu Zuwanderern werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/bundestagswahl-2017\/news\/zuwanderungsplaene-der-gruenen-willkommenskultur-fuer-arbeitskraefte\/\">Euractiv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.B.:<\/strong> Menschen sollen zuwandern, wenn sie wirtschaftlich verwertbar sind. Das f&ouml;rdert den Brain Drain im globalen S&uuml;den. Praktischerweise muss man sich dann auch nicht mehr damit herumplagen, wie man ein gerechtes Weltwirtschaftssystem aufbauen m&ouml;chte, denn es geht ja prim&auml;r um den Standort Deutschland. Zynisch k&ouml;nnte man hinzuf&uuml;gen: Dass qualifizierte Menschen aus Not\/Perspektivlosigkeit dann nach Deutschland migrieren (wie tausende junge Menschen aus s&uuml;dlichen EU Staaten in den letzten Jahren) ist das doch toll f&uuml;r die Deutsche Wirtschaft (das h&auml;lt die L&ouml;hne niedrig wegen hoher Konkurrenz und man muss ggf. gar nicht so viel selber in die Bildung der eigenen Bev&ouml;lkerung investieren). Bildungsabschl&uuml;sse anerkennen und Einb&uuml;rgerung erleichtern sind aber nat&uuml;rlich zu begr&uuml;&szlig;en.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Verzweiflung in Europas Lagern<\/strong><br>\nDas Fl&uuml;chtlingsabkommen zwischen der EU und der T&uuml;rkei war ein Desaster f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge &ndash; doch &uuml;berall in Europa fordern Tausende, dass man sie endlich hereinl&auml;sst. Ein Jahr nachdem die Europ&auml;ische Union einen Vertrag mit der t&uuml;rkischen Regierung abgeschlossen hat, um die Menschenmassen aufzuhalten, die verzweifelt versuchen, Europas Str&auml;nde zu erreichen, hat dieses Abkommen zu noch mehr Tod und Leid gef&uuml;hrt.<br>\nNach den aktuellen Zahlen des Missing Migrants Project der International Organization for Migration sind im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 14. M&auml;rz fast 20 000 Migranten und Fl&uuml;chtlinge &uuml;ber die gef&auml;hrliche Mittelmeerroute in Europa angekommen. Das sind bedeutend weniger als die &uuml;ber 152 700 Menschen, die im selben Zeitraum des letzten Jahres angekommen waren. Und doch ist die Zahl der Todesf&auml;lle unter Asylsuchenden gestiegen &ndash; eine direkte Folge der Entscheidung der EU-Staaten, die Grenzen dicht zu machen, so dass die Fl&uuml;chtlinge zu immer gef&auml;hrlicheren Fluchtrouten gezwungen werden. Bis zum 14. M&auml;rz diesen Jahres sind ca. 525 get&ouml;tet worden oder verschwunden, in den ersten 73 Tagen von 2016 waren es 482.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/verzweiflung-in-europas-lagern\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>China alarmiert bei militaristischer Erziehung in Japan<\/strong><br>\nJ&uuml;ngste Versuche Japans, Militarismus in Schulen zu verbreiten, hat China in Alarmbereitschaft versetzt.<br>\nChinas Au&szlig;enministerium forderte Japan am Mittwoch dazu auf, die japanische Bev&ouml;lkerung nicht mehr mit einer verstellten Geschichtsdarstellung in die Irre zu f&uuml;hren. Eine Tendenz zum Militarismus m&uuml;sse verhindert werden, so die Ministeriumssprecherin Hua Chunying.<br>\nJapans Regierung hatte zuvor das Militarismus propagierende &bdquo;Kaiserliche Erziehungsedikt&rdquo; und die an den Zweiten Weltkrieg erinnernde Bajonett-&Uuml;bung in den Lehrplan aufgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2017\/04\/05\/1s263475.htm\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nicht lediglich in Deutschland, sondern auch in Japan sollen offenbar junge Menschen wieder f&uuml;r den Krieg &ldquo;erzogen&rdquo; werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Wenn das Milit&auml;rische die Gesellschaft durchdringt<\/strong><br>\nProtest und Widerstand gegen die Militarisierung von Kindern und Jugendlichen<br>\nMilitarisierung bedeutet die ge&shy;sellschaftliche Durchsetzung von milit&auml;rischen Prinzipien wie Gehorsam und Hierarchien und die gewaltt&auml;tige Durchsetzung von Interessen. Das milit&auml;rische Konzept frisst sich dabei in alle gesellschaftlichen Bereiche und durchdringt das Denken. Mili&shy;tarisierung ist ein Angriff auf Selbstbestimmung und Emanzi&shy;pation und steht Gewaltfreiheit und Pazifismus diametral ent&shy;gegen.<br>\nMilitarisierung ist eine autorit&auml;&shy;re Formierung der Gesellschaft und dient der (milit&auml;rischen) Aufrechterhaltung der kapita&shy;listischen Wirtschaftsordnung und Staatlichkeit im westlichen Verst&auml;ndnis. Es geht nicht um Ursachen von Missst&auml;nden, es geht nicht um Menschenrechte, Gerechtigkeit oder Frieden. (1)<br>\nMilitarisierung setzt dabei be&shy;sonders bei Kindern und Ju&shy;gendlichen an, denn Minderj&auml;h&shy;rige sind die ideale Zielgruppe, um Menschen fr&uuml;h ans Milit&auml;r zu binden, um mehr Milit&auml;rbe&shy;f&uuml;rworter_innen an der Heimat&shy;front zu haben und um potenti&shy;elle Soldatinnen und Soldaten rekrutieren zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/04\/06\/wenn-das-militaerische-die-gesellschaft-durchdringt\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das mittel- bzw. langfristige Ziel scheint zu sein, junge Menschen wieder begeisterungsf&auml;hig f&uuml;r den direkten Weg von den Schulen in die milit&auml;rischen Schlachtb&auml;nke machen zu k&ouml;nnen. Das Ergebnis kann z.B. im Roman &ldquo;Im Westen nichts Neues&rdquo; von Erich Maria Remarque nachgelesen werden &ndash; er hat an Aktualit&auml;t nicht verloren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>ICH HASSE L&Uuml;GEN! Seymour Hersh zum 80. Geburtstag<\/strong><br>\nEinen &ldquo;globalen Polizeireporter&rdquo; nannte ihn die New York Times. F&uuml;r seine Berichterstattung &uuml;ber das My Lai-Massaker in Vietnam erhielt er den renommierten Pulitzer Preis. 2004 enth&uuml;llte er die Folterungen im US-Milit&auml;rgef&auml;ngnis von Abu Ghraib. Und auch &uuml;ber Pr&auml;sident Trump sch&uuml;ttelt er nicht nur den Kopf.<br>\nSeymour Hersh geh&ouml;rt immer noch zu den gro&szlig;en Journalisten der gerade jetzt unter Dauerbeschuss stehenden US-Medien. Seine zuverl&auml;ssigen Kontakte zu Geheimdiensten und Mitarbeitern der politischen Eliten sind die Voraussetzung f&uuml;r seine engagierte und unbestechliche Arbeit. Am 8. April 2017 wird Seymour Hirsch 80 Jahre alt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kulturradio.de\/programm\/schema\/sendungen\/kulturtermin\/archiv\/20170405_1904.html\">rbb Kulturradio<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Menschen ermorden offenbar immer dann nicht mehr ok, wenn Giftgas involviert ist<\/strong><br>\nIdlib (dpo) &ndash; Das massenhafte Ermorden von Menschen ist offenbar immer dann nicht mehr in Ordnung, sobald dies durch den Einsatz von Giftgas geschieht. Das geht aus den internationalen Reaktionen auf einen verheerenden Giftgaseinsatz in der syrischen Provinz Idlib hervor, bei dem mindestens 58 Menschen ums Leben kamen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2017\/04\/giftgas-syrien.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-37743","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37743","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37743"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37743\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37745,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37743\/revisions\/37745"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37743"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37743"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37743"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}