{"id":37825,"date":"2017-04-15T08:00:48","date_gmt":"2017-04-15T06:00:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37825"},"modified":"2017-04-15T20:16:11","modified_gmt":"2017-04-15T18:16:11","slug":"hinweise-der-woche-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37825","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37825#h01\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37825#h02\">What&rsquo;s Trump&rsquo;s plan for Syria? Five different policies in two weeks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37825#h03\">Trump: Der beliebte Kriegspr&auml;sident<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37825#h04\">Der in Vergessenheit geratene B&uuml;rgerkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37825#h05\">Migranten werden in Libyen und Niger als Sklaven verkauft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37825#h06\">Neue K&uuml;rzungspolitik wird Griechenland nicht voranbringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37825#h07\">Amerikanische Konzerne horten Billionen Dollar in Steueroasen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37825#h08\">Dreifache Spaltung, einfach vertuscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37825#h09\">Der Bund spart am Nahverkehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37825#h10\">Das ideale Ministerium f&uuml;r Wahrheit wurde gefunden: Google<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37825#h11\">Sahra Wagenknecht &uuml;ber Atomwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37825#h12\">Johnny Cash: Last night I had the strangest dream<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Putin spricht von geplanten Provokationen mit Chemiewaffen in Syrien<\/strong><br>\nPutin forderte erneut, dass jeder Vorfall, bei dem chemische Waffen eingesetzt wurden, &bdquo;offiziell untersucht&ldquo; werden m&uuml;sse. Die russische Regierung werde sich an die Vereinten Nationen und die globale Gemeinschaft wenden, &bdquo;damit dieser Vorfall genau untersucht wird und ausgewogene Entscheidungen nach dem Ergebnis der Untersuchung getroffen werden&ldquo;. &Uuml;berdies habe man Informationen &uuml;ber weitere geplante Provokationen in Syrien, um die syrische Regierung der Verwendung von Chemiewaffen zu beschuldigen, antwortete er auf eine Frage, ob die USA Syrien erneut angreifen w&uuml;rden: &bdquo;Wir haben Informationen aus verschiedenen Quellen, dass diese Informationen &ndash; ich kann sie nicht anders nennen &ndash; in anderen Regionen Syriens, darunter auch in den s&uuml;dlichen Vororten von Damaskus, vorbereitet werden. Dort gibt es Pl&auml;ne, eine chemische Substanz einzusetzen und dann die offizielle syrische Regierung zu beschuldigen.&ldquo; Wer dies angeblich plant, sagte Putin allerdings nicht. Er &auml;u&szlig;erte auch die Vermutung, dass sich die europ&auml;ischen L&auml;nder jetzt hinter die Luftanschl&auml;ge auf Syrien stellen, um die Beziehungen zur Trump-Regierung zu verbessern, nachdem viele europ&auml;ische L&auml;ndern w&auml;hrend des Wahlkamps eine Anti-Trump-Position eingenommen h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Putin-spricht-von-geplanten-Provokationen-mit-Chemiewaffen-in-Syrien-3683041.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nat&uuml;rlich hat Putin Recht, wenn er eine genaue Untersuchung der Vorf&auml;lle fordert. Erfahrungsgem&auml;&szlig; werden die &bdquo;Wahrheiten&ldquo; jedoch in den ersten 48 Stunden geschrieben und ich halte es f&uuml;r fraglich, ob UN-Untersuchungsergebnisse, die in ein paar Monaten ver&ouml;ffentlicht werden, an der Vorverurteilung Assads durch &bdquo;unsere&ldquo; Medien und &bdquo;unsere&ldquo; Politik noch etwas &auml;ndern k&ouml;nnen. Ein Beispiel daf&uuml;r sind <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37774\">Ursula von der Leyens L&uuml;gen bei Anne Will zu den Anschl&auml;gen von Guta<\/a>, die vor mehr als drei Jahren stattfanden. Wenn offenbar noch nicht einmal Deutschlands bekannteste Talkmasterin die Ergebnisse der UN-Ermittlungen kennt, kann man leider daraus folgern, dass diese in der politischen Debatte keine Rolle spielen. Die Falken schaffen sich nun einmal stets ihre eigenen Wahrheiten. Und dass Putin durchaus Recht haben k&ouml;nnte, legt folgender Bericht von Scott Ritter nahe&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Donald Trump ist der n&uuml;tzliche Idiot der Terroristen<\/strong><br>\nEs ist nach wie vor ungekl&auml;rt, wer verantwortlich ist f&uuml;r den chemischen Angriff in Khan Sheikhoun. (&hellip;) Eine kritische Information, die die Mainstream-Medien &uuml;bersehen haben, ist, dass Khan Sheikhoun ein Ground Zero f&uuml;r islamistische Djihadisten ist. Bis Februar 2017 war Khan Sheikhoun von einer Pro-IS-Gruppe namens Liwa al-Aqsa besetzt, die oft mit ihrem Mitstreiter Al-Nusra um die politische Vorherrschaft in der Gegend k&auml;mpfte. (&hellip;) Al Nusra stellt schon seit langem chemische Waffen her und wendet sie an. Beim chemischen Angriff auf Ghouta 2013 wurde minderwertiges Sarin-Nervengift genutzt, w&auml;hrend bei Attacken in und um Aleppo 2016 eine Mischung aus Chlor und wei&szlig;em Phosphor angewandt wurde. Wenn Russland Recht hat und das Geb&auml;ude, das am Morgen des 4. April in Khan Sheikhoun bombardiert wurde, chemische Waffen herstellte oder lagerte, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Nervengift oder andere giftige Substanzen abgegeben und vom Wind in die umliegenden Gebiete getrieben wurde. (&hellip;) Die Tatsache, dass der Pr&auml;sident mehr Wert darauf legt, was er im Fernsehen sieht, als darauf, was die Autorit&auml;ten ihm mitteilen, und sein Mangel an intellektueller Neugierde sowie sein Unwissen &uuml;ber die Nuancen und Komplexit&auml;ten &uuml;ber internationale und nationale Sicherheitsthemen haben die Bedingungen geschaffen, in denen die Bilder der Khan-Sheikhoun-Opfer von Al-Nusra-Bef&uuml;rwortern verbreitet werden konnten. Das k&ouml;nnte schwerwiegende Entscheidungen zufolge haben. Dass Pr&auml;sident Trump Opfer solch einer offensichtlichen Manipulation werden k&ouml;nnte, ist nicht &uuml;berraschend, wenn man bedenkt, dass er auf Twitter wegen jeder Nichtigkeit Menschen angreift. Dass sein nationales Sicherheitsteam es zul&auml;sst, dass er sich manipulieren l&auml;sst und nichts dagegen tut, um sich gegen Trumps Meinung oder jegliche voreilige Aktion zu stellen, ist skandal&ouml;s. Die Zukunft wird zeigen, dass Trump, seine Berater und die amerikanischen Medien wenig mehr als Marionetten von Al Qaida und deren Verb&uuml;ndeten sind, deren Manipulationen des syrischen Narrativs in einem politischen Umschwung resultierten, der sich positiv f&uuml;r sie auswirkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.de\/scott-ritter\/trump-syrien-angriff_b_15932060.html\">Scott Ritter in der Huffington Post<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Eine sehr lesenswerte Analyse eines ausgewiesenen Experten. Das englische Original findet sich <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/entry\/syria-chemical-attack-al-qaeda-played-donald-trump_us_58ea226fe4b058f0a02fca4d?\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Es m&uuml;ssen Beweise her<\/strong><br>\nWaren es wirklich Assads Kampfjets, welche den entsetzlichen Giftgasangriff ausgef&uuml;hrt haben? Die US-Gener&auml;le Mattis und McMaster, Verteidigungsminister der eine, Nationaler Sicherheitsberater der andere, erkl&auml;rten sich &bdquo;highly confident&ldquo;, sehr zuversichtlich, dass es so war. Beweise legten sie nicht vor. Aber wen beschlichen da nicht Zweifel, der sich an Pr&auml;sident Johnsons Tongking-F&auml;lschung im Vietnam-Krieg erinnerte, oder auch an den herbeigelogenen Krieg George W. Bushs gegen den Irak, dem wider besseres Wissen der Besitz von Massenvernichtungswaffen angedichtet wurde? Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel mag die von den Amerikanern vorgebrachten Gr&uuml;nde f&uuml;r &bdquo;plausibel&ldquo; halten, die Kanzlerin Trumps Handeln f&uuml;r &bdquo;nachvollziehbar&ldquo;. &Uuml;berzeugt und &uuml;berzeugend klingt das nicht. &bdquo;Nachvollziehbar&ldquo; hei&szlig;t ja auch nur, dass man sich ausdenken kann, was Trump sich ausgedacht haben mag. Eine Billigung bedeutet es nicht. Eine unabh&auml;ngige Kommission unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen muss Aufkl&auml;rung schaffen. Bis dahin ist alles Mutma&szlig;ung oder Unterstellung. Auch sollte man nicht vergessen, dass der Angriff eindeutig v&ouml;lkerrechtswidrig war, und dass f&uuml;r ihn auch keine Zustimmung des Kongresses vorlag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-04\/usa-syrien-luftangriff-auswirkungen-russland-china-nordkorea-warnung\/komplettansicht\">Theo Sommer bei Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Ehemalige Offiziere der US-Geheimdienste an Trump: &bdquo;Es gab keinen Angriff mit chemischen Waffen&ldquo;<\/strong><br>\nUngef&auml;hr zwei Dutzend ehemaliger Mitarbeiter von amerikanischen Geheimdiensten verfassen einen offenen Brief an Donald Trump. Darin bitten sie den Pr&auml;sidenten eindringlich, seine Anschuldigung zu &uuml;berdenken, die syrische Regierung Schuld sei verantwortlich f&uuml;r die Giftgasopfern in Idlib. Sie fordern Trump zudem auf, den gef&auml;hrlichen Konfrontations-Kurs gegen&uuml;ber Russland zu beenden. [&hellip;]<br>\n2.Unsere Kontakte bei der US-Armee in der Gegend haben uns gesagt, dass dies nicht der Fall war. Es gab keinen &bdquo;Angriff mit chemischen Waffen&ldquo; durch Syrien. Stattdessen bombardierte ein syrisches Flugzeug ein al-Qaida Munitionsdepot in Syrien. Dieses erwies sich voll mit sch&auml;dlichen Chemikalien. Ein starker Wind wehte diese chemisch beladene Wolke &uuml;ber ein nahes gelegenes Dorf. Viele Leute starben.<br>\n3.Dies best&auml;tigen die russische und die syrische Regierung, was wichtiger ist, als dass, was sie zu glauben scheinen.<br>\n4.Sollen wir noch hinzuf&uuml;gen, dass das Wei&szlig;e Haus unseren Gener&auml;len Vorgaben machte, was diese zu berichten haben?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/49078-ehemalige-offiziere-us-geheimdienste-trump\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Zu den &bdquo;Veteran Intelligence Professionals for Sanity&ldquo; geh&ouml;ren u.a. Ray McGovern, William Binney, Larry Johnson,Elizabeth Murray und Kirk Wiebe. Das Memorandum ist also durchaus ernst zu nehmen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>IALANA zu Trumps Milit&auml;rschlag gegen Syrien: Nach dem Giftgas-Einsatz ein eklatanter Versto&szlig; gegen das Angriffsverbot nach Art. 2 der UN-Charta<\/strong><br>\nDer Giftgasangriff von Khan Shaykun stellt ein schweres Kriegsverbrechen dar, das strafrechtlich zu ahnden ist &ndash; wenn im Ergebnis von Ermittlungen feststeht, wer es begangen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ialana.de\/aktuell\/ialana-deutschland-zur-aktuellen-diskussion\/ialana-zu-konflikten-und-loesungen\/1913-ialana-zu-trumps-militaerschlag-gegen-syrien-nach-dem-giftgas-einsatz-ein-eklatanter-verstoss-gegen-das-angriffsverbot-nach-art-2-der-un-charta\">IALANA<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die zweiseitige Erkl&auml;rung von IALANA Deutschland k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/ialana.de\/images\/pdf\/arbeitsfelder\/ialana%20zur%20aktuellen%20diskussion\/ialana%20zu%20konflikten%20und%20l%C3%B6sungen\/Erklrung_der_IALANA_zu_Trumps_Militrschlag_gegen_Syrien_170411.pdf\">hier<\/a> nachlesen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>What&rsquo;s Trump&rsquo;s plan for Syria? Five different policies in two weeks<\/strong><br>\nUntil late last month, Donald Trump was fine with Bashar al-Assad remaining in power. Since then, his administration has struggled to articulate a clear plan<br>\nConfused by Donald Trump&rsquo;s policy on Syria? That just means you&rsquo;ve been listening to what his administration has been saying in the last few days.<br>\nThe US secretary of state, Rex Tillerson, is to fly to Moscow on Tuesday, where the novice US diplomat is expected to discuss the fate of Bashar al-Assad. Meanwhile, the world is still trying to understand just what goal Trump&rsquo;s fledgling administration is pursuing in Syria.<br>\nFor years, Trump advocated against intervention in Syria&rsquo;s war, except to attack the Islamic State militant group in a related but separate conflict. That policy seemed to end on Thursday, after the chemical weapons attack on Khan Sheikhoun on 4 April. Yet almost as soon as Trump ordered retaliatory strikes on a Syrian airbase from which the US said the regime had launched the chemical attack, his aides suggested that the one-off strike had satisfied US objectives.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/us-news\/2017\/apr\/11\/donald-trump-syria-bashar-al-assad-isis\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trump: Der beliebte Kriegspr&auml;sident<\/strong><br>\nDer bisher bestgehasste US-Pr&auml;sident ist pl&ouml;tzlich der Liebling auch der &bdquo;kritischen&ldquo; Journalisten &ndash; Ein Kommentar<br>\nDer alte Kriegsreflex funktioniert in den USA noch immer: W&auml;hrend in Deutschland die Mehrheit der Befragten Trumps Raketen-Beschuss eines syrischen Flughafens ablehnt, wird er in die USA von Freund und Feind daf&uuml;r gelobt und geliebt. Jetzt erst sei er &bdquo;Pr&auml;sident der Vereinigten Staaten&ldquo; &ndash; lautet das Echo.<br>\nPr&auml;sident wird erst, wer beweist, dass er Krieg f&uuml;hren kann. So zum Beispiel der bisherige Trump-Kritiker Brian Williams vom Fernsehsender MSNBC: Die 59 Marschflugk&ouml;rper seien &bdquo;wundersch&ouml;n&ldquo; gewesen &ndash; so &bdquo;wundersch&ouml;n&ldquo; wie Trump zuvor die vom Giftgas get&ouml;teten Babys fand. Oder auch die sonst Trump-kritische &bdquo;New York Times&ldquo;, die durch den Raketen-Einsatz &bdquo;eine Wende seiner Pr&auml;sidentschaft&ldquo; sieht. Trump als Friedensengel, der &bdquo;wundersch&ouml;ne Babys&ldquo; r&auml;cht<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Trump-Der-beliebte-Kriegspraesident-3681329.html\">Franz Alt auf Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Endlich US-Pr&auml;sident<\/strong><br>\nEndlich besinnt sich Donald Trump auf die Qualit&auml;ten eines US-Pr&auml;sidenten: Er l&auml;sst Bomben regnen und setzt auf Milit&auml;rparaden zur Abschreckung. Neocon-Deutschland ist erleichtert: So ein Pr&auml;sident ist berechenbar.<br>\nEr hat nun also Bomben auf Kampfstellungen der Assad-Administration und auf umliegendes Gel&auml;nde inklusive Kollateralsch&auml;den abwerfen lassen und versucht parallel hierzu Nordkorea mit einer Schau seiner Flotte zu imponieren. Donald Trump kann also doch Pr&auml;sident. Oder so wie es deutsche Medien nach dem neuen Kurs des Wei&szlig;en Hauses ausdr&uuml;ckten: America first &ndash; davon hat er sich verabschiedet. Zum Gl&uuml;ck! So plump sagte das freilich niemand, aber man konnte es trotzdem vernehmen. Wenn die Vereinigten Staaten doch Weltpolizist bleiben wollen, dann wenden sie sich doch der Welt zu und machen es sich damit auch nicht mehr ganz so einfach mit wirtschaftlicher Abschottung, TTIP-Abstinenz und Strafz&ouml;llen. So mag die Logik und Hoffnung aussehen, die durch Neocon-K&ouml;pfe und ihre Medienanstalten rattert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neulandrebellen.de\/2017\/04\/endlich-us-praesident\/\">Roberto De Lapuente auf den Neulandrebellen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der in Vergessenheit geratene B&uuml;rgerkrieg<\/strong><br>\nIm Jemen herrscht nach wie vor B&uuml;rgerkrieg. Das Land muss mittlerweile als gescheiterter Staat angesehen werden, staatliche Strukturen sind kaum mehr existent, die Bev&ouml;lkerung hungert. Doch von der internationalen &Ouml;ffentlichkeit wird das Leid der Menschen kaum beachtet &ndash; der Konflikt in Syrien dominiert das Weltinteresse.<br>\nImmer wieder muss die Hilfsorganisation Care ihre Lebensmitteltransporte bei den jemenitischen Konfliktparteien spontan anmelden, um nicht selber zwischen die Fronten zu geraten. Der Konflikt zwischen der sunnitischen Regierung und den schiitischen Rebellen ist inzwischen so weit au&szlig;er Kontrolle geraten, dass der Jemen als sogenannter &bdquo;failed State&ldquo; gelten muss, die staatliche Strukturen sind quasi nicht mehr existent. Doch die internationale &Ouml;ffentlichkeit nimmt davon kaum Notiz. Marten Mylius ist der f&uuml;r den Jemen zust&auml;ndige Koordinator von Care: &bdquo;Und man muss nat&uuml;rlich auch sehen, dass die Bev&ouml;lkerung von Tais, das war nat&uuml;rlich eine Stadt, die fast zwei Jahre einen Belagerungsring ausgehalten hat. Und da haben wir hunderttausende Menschen da drin gehabt und das sind nat&uuml;rlich fatale milit&auml;rische Ziele, die da verfolgt werden und die sich auch sehr &auml;hneln mit Situationen in Madeia, in Syrien, das ist nicht sehr viel anders.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/jemen-der-in-vergessenheit-geratene-buergerkrieg.1766.de.html?dram:article_id=383543\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nun, warum sollte man &uuml;ber den Jemen auch gro&szlig;artig berichten, dort Bombardieren ja schlie&szlig;lich die &bdquo;Guten&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Saudi-Arabien: 200 Millionen US-Dollar t&auml;glich f&uuml;r den Krieg im Jemen<\/strong><br>\nDas WFP br&auml;uchte etwa das F&uuml;nffache f&uuml;r den Rest des Jahres gegen die Hungersnot. Die Spendenbereitschaft der kriegf&uuml;hrenden L&auml;nder ist gering<br>\n&Uuml;ber die genauen Kosten der 59 Tomahawk-Marschflugk&ouml;rper, die am 6. April auf den syrischen Milit&auml;rflughafen abgefeuert wurden, gibt es unterschiedliche Angaben. Manche beziffern die Kosten auf 1 Million Dollar pro Rakete. Im Budget der Navy schlagen die neuesten Versionen mit 1,5 Millionen US-Dollar zu Buche.<br>\nNimmt man den niedrigeren Preis, obwohl die &auml;lteren Raketen wahrscheinlich durch neuere Modelle ersetzt werden, so kommt man bei einer konservativen Sch&auml;tzung auf materielle Gesamtkosten des Luftangriffs von etwa 60 Millionen Dollar.<br>\nDas liegt rund 7 Millionen Dollar unter der Jemen-Hilfe, wie sie das &bdquo;Geber-Profil USA&ldquo; des Weltern&auml;hrungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) f&uuml;r das Jahr 2017 ausweist. Die Supermacht stellt demnach in diesem Jahr 66.865.626 Dollar f&uuml;r &bdquo;sofortige, umfassende und nachhaltige Hungerhilfe&ldquo; im Jemen zur Verf&uuml;gung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Saudi-Arabien-200-Millionen-US-Dollar-taeglich-fuer-den-Krieg-im-Jemen-3684940.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Migranten werden in Libyen und Niger als Sklaven verkauft<\/strong><br>\nDie Internationale Organisation f&uuml;r Migration berichtet &uuml;ber systematischen Sklavenhandel mit Fl&uuml;chtlingen in Nordafrika. In Libyen und im Niger b&ouml;ten Schmuggler Migranten aus anderen afrikanischen L&auml;ndern f&uuml;r 200 bis 500 Dollar auf Sklavenm&auml;rkten zum Kauf an, teilte die Organisation in Genf mit. Die Menschen w&uuml;rden oft monatelang festgehalten, teilweise eingesperrt und zu harter Arbeit gezwungen. Frauen m&uuml;ssten als Prostituierte arbeiten oder w&uuml;rden vergewaltigt. Der Bericht st&uuml;tzt sich auf Zeugenaussagen. Zur Zahl der Opfer gibt es keine Angaben. Ein Sprecher der Organisation warnte, viele der Migranten, die &uuml;ber Libyen nach Europa weiterreisen wollten, h&auml;tten keine Ahnung, was sie dort erwarte. Man wolle nun verst&auml;rkt &uuml;ber Radio und soziale Netzwerke in den Herkunftsl&auml;ndern warnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/iom-bericht-migranten-werden-in-libyen-und-niger-als.1939.de.html?drn:news_id=732185\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neue K&uuml;rzungspolitik wird Griechenland nicht voranbringen<\/strong><br>\nDer Gr&uuml;nen-Europaabgeordnete Giegold hat die vereinbarten neuen Reformschritte f&uuml;r das hoch verschuldete Griechenland kritisiert. Statt Klientelismus und die Steuerflucht der Reichen zu bek&auml;mpfen, k&auml;men nun neue K&uuml;rzungen f&uuml;r die Armen und Alten, sagte Giegold im DLF.<br>\nB&uuml;&uuml;sker: Herr Giegold, wie wichtig ist es f&uuml;r Griechenland, dass diese Einigung nun gefunden wurde?<br>\nGiegold: Es ist nat&uuml;rlich gut und wichtig, dass es jetzt eine Vereinbarung gibt, denn das Damokles-Schwert eines Euroaustritts w&auml;re f&uuml;r Griechenland und f&uuml;r die anderen Eurol&auml;nder eine &ouml;konomische und soziale Trag&ouml;die. Allerdings dieses monatelange Geschacher war w&uuml;rdelos und auf Kosten der griechischen Bev&ouml;lkerung.<br>\nB&uuml;&uuml;sker: Aber wieso sprechen Sie von Geschacher? Es ist doch ganz normal, dass &uuml;ber Dinge verhandelt werden muss.<br>\nGiegold: Ich rede von Geschacher, weil es die ganze Zeit um eine v&ouml;llig absurde Verhandlungsposition ging. Der IWF wollte neue Austerit&auml;tspolitik, aber verbunden mit Schuldenerleichterungen, und Sch&auml;uble hat nun Austerit&auml;tspolitik ohne Schuldenerleichterungen durchgesetzt, mit neuen K&uuml;rzungen f&uuml;r die Armen und Alten, und das n&uuml;tzt weder der wirtschaftlichen Erholung Griechenlands, noch ist es sozial gerecht, sondern es bringt die Leute gegen Europa auf, und das ist wirklich bitter, gerade nach den Demonstrationen f&uuml;r den &bdquo;Pulse of Europe&ldquo; gestern.<br>\nB&uuml;&uuml;sker: Das ist Ihre Position. Alexis Tsipras seinerseits spricht von einem guten Kompromiss. Der erlaube es der Regierung, Ma&szlig;nahmen zu erlassen, um Armut und Arbeitslosigkeit zu bek&auml;mpfen und einen neuen Sozialstaat zu bauen. Eigentlich klingt das doch ziemlich optimistisch?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sven-giegold-neue-kuerzungspolitik-wird-griechenland-nicht.694.de.html?dram:article_id=383481\">Deutschlandradio<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier w&auml;re es wirklich spannend einmal zu erfahren, welche Position die Menschen, die sich bei Pulse of Europe engagieren, bez&uuml;glich des fortgesetzten Austerit&auml;tsdiktates gegen Griechenland einnehmen. Ist die Verelendung eines ganzen Landes und seiner B&uuml;rger ein europ&auml;ischer Wert, den es hochzuhalten gilt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Amerikanische Konzerne horten Billionen Dollar in Steueroasen<\/strong><br>\nEiner Studie der Organisation Oxfam zufolge haben die 50 gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen rund 1,6 Billionen Dollar in Steueroasen verschoben &ndash; und das v&ouml;llig legal. Die Vorhaben Trumps k&ouml;nnten es ihnen noch einfacher machen.<br>\nAmerikanische Unternehmen schleusen laut einer Studie der Entwicklungsorganisation Oxfam gigantische Geldbetr&auml;ge am Fiskus vorbei. Der am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Untersuchung zufolge haben die 50 gr&ouml;&szlig;ten amerikanischen Konzerne 2015 mit Hilfe eines Netzwerks von 1751 Tochterfirmen und Zweigniederlassungen zusammen rund 1,6 Billionen Dollar (1,5 Billionen Euro) in Steueroasen verschoben. Das entspricht laut Oxfam einem Anstieg um 200 Milliarden Dollar seit 2014 und in etwa der j&auml;hrlichen Wirtschaftsleistung Kanadas.<br>\nDie Organisation betont, dass sich die Firmen mit diesen Strategien im legalen Rahmen bewegten. Die Analyse zeige jedoch, dass das Steuersystem es Konzernen erm&ouml;gliche, sich um ihren fairen Beitrag zum Gemeinwohl zu dr&uuml;cken. Statt des gesetzlich vorgeschriebenen amerikanischen teuersatzes von 35 Prozent h&auml;tten die untersuchten Unternehmen dank verschiedener Schlupfl&ouml;cher im Schnitt nur 25,9 Prozent gezahlt. Andere Analysen kommen zu noch niedrigeren Werten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/bericht-ueber-schlupfloecher-amerikanische-konzerne-horten-billionen-dollar-in-steueroasen-14968730.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Dreifache Spaltung, einfach vertuscht<\/strong><br>\nDer neue Armuts- und Reichtumsbericht der Regierung besch&ouml;nigt die Lage. Wahrer Reichtum wird darin verschleiert.<br>\nWer als Leser erfahren m&ouml;chte, ob sich die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland w&auml;hrend des Berichtszeitraums vertieft hat, wo die Gr&uuml;nde hierf&uuml;r liegen und was dagegen zu tun ist, wird entt&auml;uscht. Nach den gesellschaftlichen, sozio&ouml;konomischen und politischen Ursachen der Einkommens- und Verm&ouml;gensspreizung im Land wird in dem Bericht n&auml;mlich gar nicht gefragt, genauso fehlen auch Empfehlungen zu deren Beseitigung.<br>\nGegenstand der Betrachtung sind allein die individuellen Ausl&ouml;ser pers&ouml;nlicher Notlagen wie zum Beispiel Erwerbslosigkeit, Trennung oder Scheidung vom (Ehe-)Partner oder (Fr&uuml;h-)Invalidit&auml;t, wohingegen die strukturellen Ursachen f&uuml;r soziale Auf- und Abstiege weitgehend im Dunkeln bleiben.<br>\nWahrer Reichtum wird verschleiert<br>\nEntgegen fr&uuml;heren Absichtsbekundungen von Andrea Nahles ist der Reichtum ein Stiefkind der statistischen Datenerfassung und -analyse geblieben. Die Ministerin hat zwar ein Forschungsprojekt zu Reichtum in Auftrag gegeben, diesen aber so diffus definieren lassen, dass die soziale Ungleichheit w&auml;hrend des Berichtszeitraums kaum zugenommen hat.<br>\n&bdquo;Einkommensreich&ldquo; ist demnach, wer &uuml;ber mehr als das Doppelte beziehungsweise das Dreifache des mittleren Netto&auml;quivalenzeinkommens der Gesamtbev&ouml;lkerung verf&uuml;gt &ndash; das sind 3.452 beziehungsweise 5.178 Euro pro Monat.<br>\nSolche aussagekr&auml;ftigen Zahlenangaben kommen im Regierungsbericht hingegen nicht vor: Die reichsten Geschwister unseres Landes, Susanne Klatten und Stefan Quandt, haben im Mai 2016 f&uuml;r das Vorjahr allein 994,7 Millionen Euro an Dividenden aus ihren BMW-Aktien bezogen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Debatte-Armuts--und-Reichtumsbericht\/%215393972\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Zensiert und gesch&ouml;nt<\/strong><br>\nKurz vor knapp hat die gro&szlig;e Koalition ihren Armutsbericht fertig. Doch viel ist vom Ursprungsentwurf nicht &uuml;brig. Das Werk ist an entscheidender Stelle entsch&auml;rft.<br>\nJede Regierung soll zur Mitte der Wahlperiode einen Armuts- und Reichtumsbericht vorlegen. So hat es 2001 der Bundestag beschlossen. Wie ihre schwarz-gelbe Vorg&auml;ngerregierung lie&szlig; sich die seit Dezember 2013 regierende gro&szlig;e Koalition damit aber sehr viel Zeit. Mit einer Rekordversp&auml;tung von anderthalb Jahren billigt das Bundeskabinett heute endlich das Dokument &uuml;ber die Lebenslagen in Deutschland.<br>\nWas sich ebenfalls glich: Wieder wurden schon vor der endg&uuml;ltigen Ressortabstimmung zentrale Aussagen im ersten Entwurf des Berichts gestrichen, den das Arbeits- und Sozialministerium hatte erarbeiten lassen. Schon unter Schwarz-Gelb waren im Sp&auml;tsommer 2012 nach einer Intervention des FDP-Wirtschaftsministers und Vizekanzlers Philipp R&ouml;sler mehrere Passagen des Ursprungsentwurfs getilgt oder abgeschw&auml;cht worden: Sie betrafen den ausufernden Niedriglohnsektor, die zunehmende Lohnspreizung und die extreme Schieflage der Verteilung des Privatverm&ouml;gens. Das trug der Bundesregierung den Vorwurf ein, intern Zensur ausge&uuml;bt und den Bericht gesch&ouml;nt zu haben.<br>\nDoch diesmal waren die Eingriffe noch gravierender. Auf Initiative des Bundeskanzleramts wurden im Ursprungsentwurf des von der Sozialdemokratin Andrea Nahles gef&uuml;hrten Arbeits- und Sozialministeriums gleich mehrere Kernpunkte herausgenommen:<\/p>\n<ul>\n<li>Es entfielen die theoretischen &Uuml;berlegungen zum Verh&auml;ltnis von Armut, Reichtum und (repr&auml;sentativer) Demokratie.<\/li>\n<li>Ebenfalls gestrichen wurde das Unterkapitel &bdquo;Einfluss von Interessensvertretungen und Lobbyarbeit&ldquo;.<\/li>\n<li>Erheblich k&uuml;rzer fiel die Darstellung des Ergebnisses einer Untersuchung aus, wonach die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r eine Politik&auml;nderung wesentlich h&ouml;her ist, wenn diese von vielen Befragten mit h&ouml;herem Einkommen unterst&uuml;tzt wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-04\/armutsbericht-grosse-koalition-schoenung-kritik?google_editors_picks=true\">Christoph Butterwegge in der ZEIT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Bund spart am Nahverkehr<\/strong><br>\nBerlin hatte zus&auml;tzliche Millionen f&uuml;r Bus und Bahn in Aussicht gestellt &ndash; daraus wird nun doch nichts. Im Gegenteil, trotz zus&auml;tzlicher Nutzer sollen die Mittel in den kommenden Jahren gedeckelt werden.<br>\nDas Statistische Bundesamt vermeldete gerade einen neuen Rekord: Fast 11,4 Milliarden Menschen stiegen vergangenes Jahr in &ouml;ffentliche Verkehrsmittel &ndash; so viele wie nie zuvor. Und es k&ouml;nnten noch mehr werden. Fast die H&auml;lfte der Autofahrer, die mit dem Wagen zur Arbeit kommen, kann sich einer aktuellen Studie des Umweltministeriums zufolge vorstellen, auf Busse und Bahnen umzusteigen. In den St&auml;dten l&ouml;st das derzeit allerdings mehr Sorgen als Freude aus. Denn beim Zuzug der Bev&ouml;lkerung h&auml;lt die Infrastruktur vielerorts nicht mit. Dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) zufolge br&auml;uchten Kommunen etwa vier Milliarden Euro mehr, um ihre Nahverkehrssysteme etwa mit zus&auml;tzlichen Linien wieder flott zu bekommen. Die Bundesregierung gestand gravierende Probleme ein und k&uuml;ndigte schon vor Monaten an, Abhilfe zu schaffen. In Zukunft solle mehr Geld aus Berlin in den Nahverkehr flie&szlig;en. Doch eine erhoffte Finanzspritze bleibt aus. F&uuml;r Frust bei Stadtplanern und Verkehrsexperten sorgt derzeit ein regelrechtes Wortunget&uuml;m: Das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG). Noch im November hatte der zust&auml;ndige Staatssekret&auml;r im Verkehrsministerium, Enak Ferlemann, unter Verweis auf die steigenden Nutzerzahlen im Nahverkehr auch h&ouml;here GVFG-Zahlungen in Aussicht gestellt. Der Betrag von derzeit etwa 330 Millionen Euro, den der Bund j&auml;hrlich f&uuml;r Gro&szlig;projekte im Rahmen des GVFG zur Verf&uuml;gung stellt, solle aufgestockt werden. Inoffiziell war die Rede von 70 Millionen Euro mehr. Keine Riesensumme und trotzdem eine fast historische Z&auml;sur in der deutschen Verkehrspolitik: Denn seit 1997 hat der Bund diese Zahlungen f&uuml;r den Nahverkehr nicht erh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/zuschuesse-der-bund-spart-am-nahverkehr-1.3462411\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Skandal&ouml;s &ndash; viele Gro&szlig;st&auml;dte stehen vor dem Autokollaps, der Bund gibt Milliarden und Abermilliarden f&uuml;r Autobahnen. &Ouml;konomisch, &ouml;kologisch, gesundheitlich etc. sinnvolle Alternativen zum mobilen Individualverkehr werden kaputtgespart. Insofern es auch viele Menschen gibt, die sich gar kein Auto leisten k&ouml;nnen, ist dies auch ein massives Gerechtigkeitsproblem. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das ideale Ministerium f&uuml;r Wahrheit wurde gefunden: Google<\/strong><br>\nAfter assessing feedback from both users and publishers, we&rsquo;re making the Fact Check label in Google News available everywhere, and expanding it into Search globally in all languages. For the first time, when you conduct a search on Google that returns an authoritative result containing fact checks for one or more public claims, you will see that information clearly on the search results page. The snippet will display information on the claim, who made the claim, and the fact check of that particular claim.<br>\n&laquo;Nach dem Auswerten von Feedback sowohl von Nutzern als auch von Anbietern werden wir die &ldquo;Faktencheck&rdquo;-Kennzeichnung &uuml;berall verf&uuml;gbar machen, und sie in der Suchmaschine global in allen Sprachen ausrollen. Zum ersten Mal werden Sie gleich auf der Suchergebnisseite sehen, wenn eine Suche ein autoritatives Suchergebnis hat, mit Faktenchecks f&uuml;r eine oder mehrere der &ouml;ffentlichen Behauptungen. Das Snippet wird Informationen &uuml;ber die jeweilige Behauptung anzeigen, wer die Behauptung aufstellt, und den Faktencheck zur jeweiligen Behauptung.&raquo;<br>\nWer schliesslich w&auml;re besser geeignet, als ein Konzern, der sich die totale Kontrolle &uuml;ber alle Information zur Aufgabe gemacht hat? Die Ver&ouml;ffentlichung von Google gibt&rsquo;s hier.<br>\nWenn die Leute das schlucken, ist Google eine weltweite politische Macht. Passend dazu: Google rollt ein massives Zensur-System aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.fdik.org\/2017-04\/s1491587655\">&gt;b&rsquo;s weblog<\/a>\n<p><strong>dazu: Liebe Tagesschau-Redaktion,<\/strong><br>\nSie haben dazu aufgerufen, Fake News im Internet an faktenfinder@tagesschau.de zu melden. Gerne komme ich diesem Aufruf nach; ich habe Fake News <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/syrien-konferenz-125.html\">hier im Internet<\/a> entdeckt. Dort steht:<br>\nDazu geh&ouml;rt auch eine besonders heikle Aufgabe: der Beginn einer nationalen Vers&ouml;hnung. Eine Herausforderung, die aus Mogherinis Sicht Europa besser als jede andere Macht bew&auml;ltigen kann: &bdquo;Wir sind f&uuml;r Syrer und alle Akteure in der Region ein glaubw&uuml;rdiger, zuverl&auml;ssiger Partner. Weil wir bereits humanit&auml;re Hilfe vor Ort leisten und damit die Auss&ouml;hnung unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen. Weil wir helfen, nicht bombardieren, wenn ich mal so direkt sein darf.&ldquo;<br>\nEin diplomatischer Seitenhieb auch auf die USA, von deren au&szlig;enpolitischem Kurs in Syrien sich Mogherini zuletzt immer deutlicher absetzte. Eines aber steht f&uuml;r die EU-Au&szlig;enbeauftragte fest: Erst wenn die UN-Friedensgespr&auml;che Erfolg haben, soll die EU ihre Syrien-Strategie umsetzen.<br>\nDie Nachricht, die Frau Mogherini hier unkommentiert verbreiten darf, ist Fake News. Von Anfang an bombardiert die EU mit in Syrien. Und damit meine ich nicht nur Frankreich, das Syrien bombardiert hat. Sondern ich meine auch Deutschland, das die Luftaufkl&auml;rung f&uuml;r Bombardierungen in Syrien fliegt.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen<br>\nIhr aufmerksamer Leser<br>\nVolker Birk<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.fdik.org\/2017-04\/s1491377604\">&gt;b&rsquo;s weblog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht &uuml;ber Atomwaffen<\/strong><br>\nDie USA spielt wieder Weltpolizei und provoziert die n&auml;chste Eskalation &ndash; dieses Mal im Atomkonflikt mit Nordkorea. Wie gef&auml;hrlich und wie verkehrt! Und f&uuml;r mich zeigt das wieder einmal, wie wichtig es ist, dass die deutsche Bundesregierung endlich zu einer souver&auml;nen Au&szlig;enpolitik findet. Insbesondere m&uuml;ssen wir die Pl&auml;ne stoppen, dass die noch immer stationierten US-Atomwaffen auf deutschem Boden im US-Fliegerhorst in B&uuml;chel modernisiert und aufger&uuml;stet werden. Jetzt unterschreiben: Abzug statt Aufr&uuml;stung der Atomwaffen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/?hc_ref=PAGES_TIMELINE&amp;fref=nf\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Welt braucht Abr&uuml;stung &ndash; Mehr R&uuml;stung kann weder aktuelle noch zuk&uuml;nftige Probleme l&ouml;sen!<\/strong><br>\nErkl&auml;rung des Willy-Brandt-Kreises zur aktuellen Diskussion um Aufr&uuml;stung in der NATO<br>\nAuf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz wurde im Februar 2017 wiederholt die Notwendigkeit unterstrichen, dass jedes NATO-Mitglied 2 Prozent der Wirtschaftsleistung f&uuml;r R&uuml;stung und Milit&auml;r ausgeben sollte. F&uuml;r Deutschland k&auml;me dies fast einer Verdopplung des Verteidigungsetats gleich.<br>\nWir halten dieses von der Trump-Administration ultimativ geforderte Ziel f&uuml;r falsch. Neu aufgelegt wurde dieses Ziel auf dem NATO-Gipfel von Wales 2014 unter dem Eindruck der Uk- raine-Krise und begr&uuml;ndet als Reaktion auf und Schutz vor Russland. Als Antwort auf Russland ist eine au&szlig;erordentliche Erh&ouml;hung der westlichen R&uuml;stungsanstrengungen jedoch schwer nachvollziehbar, sieht man sich die aktuellen Zahlen der R&uuml;stungsetats an. Laut SIPRI 2016 gaben die USA 2015 etwa das 10-fache f&uuml;r Milit&auml;r aus als Russland &ndash; und das seit Jahren. Die Verteidigungsetats der drei wichtigsten europ&auml;ischen NATO-Partner sind allein mehr als doppelt so hoch wie der Russlands.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.willy-brandt-kreis.de\/pdf_17\/170327-Erklaerung-des-WBK.pdf\">Willy-Brandt-Kreis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lekt&uuml;re empfehlenswert. <\/em><\/p>\n<p><strong>und: Taten statt leerer Worte &ndash; Abzug statt Aufr&uuml;stung der Atomwaffen!<\/strong><br>\nAuf dem Fliegerhorst B&uuml;chel (Eifel) lagern noch immer ca. 20 US-Atomwaffen. In den kommenden Jahren ist geplant, diese durch weiter entwickelte und zielgenauere Typen zu ersetzen, womit die Hemmschwelle f&uuml;r einen Atomwaffeneinsatz sinkt. Dies ist eine klare nukleare Aufr&uuml;stung, die von der deutschen Regierung unterst&uuml;tzt wird und an der sich Deutschland finanziell beteiligen soll. International unterst&uuml;tzt die Bundesregierung die ablehnende Haltung der Atomwaffenstaaten gegen&uuml;ber einem Verbotsvertrag, der von der Mehrheit der UNO-Staaten angestrebt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.friedenskooperative.de\/aktion\/petition\/abzug-statt-aufruestung-der-atomwaffen\">Netzwerk Friedenskooperative<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Johnny Cash: Last night I had the strangest dream<\/strong>\n<p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"450\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/WB1UD2GpBcc\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p>\n<p>Last night I had the strangest dream I&rsquo;ve ever known before<br>\nI dreamed that all the world agreed to put an end to war<br>\nI dreamed I saw a mighty room, the room was filled with men<br>\nAnd the papers they were signing said they&rsquo;d never fight again<br>\nAnd when the papers were all signed, and a million copies made<br>\nThey all shook hands and bowed their heads and grateful prayers were prayed<br>\nAnd the people in the streets below were dancing round and round<br>\nWhile swords and guns and uniforms lay scattered on the ground<br>\nLast night I had the strangest dream I&rsquo;ve ever known before<br>\nI dreamed that all the world agreed to put an end to war<br>\n(Ed McCurdy)<\/p>\n<p><strong>dazu: Ostern auf die Stra&szlig;e &ndash; Osterm&auml;rsche f&uuml;r Frieden in Syrien<\/strong><br>\nTrump bombt &ndash; Merkel, Hollande und Erdogan klatschen Beifall<br>\nIn Syrien ist eine rote Linie &uuml;berschritten: Von den USA. Der Bombenangriff, den Trump befahl, wird von Hillary Clinton, Saudi-Arabien, Netanjahu, Hollande, Merkel, Erdogan, May und der NATO unterst&uuml;tzt. Die neue Kriegskoalition formiert sich. Syrien steht schon am politischen und humanit&auml;ren Abgrund, jetzt kann es zum Ausgangspunkt eines neuen, gro&szlig;en Krieges werden. Menschen aus aller Welt warnen vor der Gefahr eines Dritten Weltkrieges.<br>\nDer konnte im September 2013 gerade noch abgewendet werden. Auch damals wurde der Regierung Assad ein Chemiewaffenangriff mit 1.200 Toten unterstellt und Hillary Clinton wollte bomben. Das konnte in letzter Minute durch eine politische Initiative zur Vernichtung aller syrischen Chemiewaffen verhindert werden. Hartn&auml;ckig halten sich Informationen, dass die Islamisten Best&auml;nde von Chemiewaffen aus Libyen nach Syrien (mit der Unterst&uuml;tzung der T&uuml;rkei) brachten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/170410-ostern-auf-die-strasse-signed.pdf\">Ostermarsch 2017<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Carsten Weikamp:<\/strong> Eine &Uuml;bersicht aller Termine der Osterm&auml;rsche finden Sie <a href=\"http:\/\/www.friedenskooperative.de\/termine\/ostermarsch\">hier<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>und: Petitionsstart: NEIN zum Bundeswehreinsatz in Syrien &ndash; JA zu zivilen L&ouml;sungen<\/strong><br>\nKampagne MACHT FRIEDEN. fordert R&uuml;ckkehr zum V&ouml;lkerrecht und ein Ende der Gewalt in Syrien<br>\nAnl&auml;sslich der erneuten Eskalation in Syrien fordert die Kampagne &ldquo;MACHT FRIEDEN. Zivile L&ouml;sungen f&uuml;r Syrien&rdquo; ein Ende der Gewalt von allen Seiten und eine R&uuml;ckkehr zum V&ouml;lkerrecht. Von Deutschland kann dabei ein entscheidendes Signal ausgehen: Ein R&uuml;ckzug der Bundeswehr aus Syrien und stattdessen eine massive Investition in humanit&auml;re Hilfe und zivile L&ouml;sungsans&auml;tze w&auml;ren Schritte zur Deeskalation und Friedensf&ouml;rderung. Die Kampagne startet jetzt eine Petition, die online und offline unterzeichnet werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/news.ippnw.de\/index.php?id=1328\">IPPNW<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. 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