{"id":37864,"date":"2017-04-18T08:48:11","date_gmt":"2017-04-18T06:48:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37864"},"modified":"2017-04-19T07:52:56","modified_gmt":"2017-04-19T05:52:56","slug":"das-betriebsrentenstaerkungsgesetz-ist-in-wahrheit-ein-versicherungswirtschaftsstaerkungsgesetz-ausserdem-nutzt-es-den-arbeitgebern-und-schadet-den-versicherten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37864","title":{"rendered":"Das Betriebsrentenst\u00e4rkungsgesetz ist in Wahrheit ein Versicherungswirtschaftsst\u00e4rkungsgesetz. Au\u00dferdem nutzt es den Arbeitgebern. Und schadet den Versicherten."},"content":{"rendered":"<p>Professor Bosbach, erkl&auml;rt in <a href=\"http:\/\/verdi-drupa.de\/2017\/04\/12\/interview-bosbach\/\">einem Interview<\/a> mit der ver.di- Branchen-Zeitung &bdquo;Druck und Papier&ldquo;, wer die Gewinner und Verlierer dieses neuen Gesetzes sind. Wie schon in der &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/die-anstalt\/die-anstalt-oesterreich-100.html\">Anstalt<\/a>&ldquo; verweist auch Bosbach auf das viel effizientere &ouml;sterreichische Modell. Ein lesenswertes Interview. Ein paar wenige kritische Anmerkungen sind am Ende angef&uuml;gt. &ndash; In den Nachdenkseiten konnten Sie zum Thema &bdquo;Betriebsrente&ldquo; schon mehrere Artikel lesen, Bosbach best&auml;tigt in diesem Interview, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37323\">was dort<\/a> schon mehrfach <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35981\">kritisiert worden ist<\/a>.  <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4634\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-37864-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170418_Das_Versicherungswirtschaftsstaerkungsgesetz_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170418_Das_Versicherungswirtschaftsstaerkungsgesetz_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170418_Das_Versicherungswirtschaftsstaerkungsgesetz_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170418_Das_Versicherungswirtschaftsstaerkungsgesetz_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=37864-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170418_Das_Versicherungswirtschaftsstaerkungsgesetz_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"170418_Das_Versicherungswirtschaftsstaerkungsgesetz_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Interview Professor Gerd Bosbach:<\/strong><\/p><p><strong>&raquo;Frisches Geld f&uuml;r die Versicherungen&laquo;<\/strong><\/p><p>Schon bald gibt es ein neues Gesetz zur Betriebsrente. Endlich mehr Geld im Alter, oder? Von wegen. Die neue Betriebsrente nutzt Arbeitgebern und der Versicherungswirtschaft, sagt der Statistikprofessor Gerd Bosbach. Verlierer sind die Versicherten.<\/p><p><em>Das Gesetz zur Betriebsrente hat einen sperrigen Namen und ist schwer verst&auml;ndlich. Lauter komplizierte Begriffe &hellip;<\/em><\/p><p>Bosbach: Dahinter steckt Taktik. W&uuml;rde man ein Gesetz machen, das jeder versteht, w&uuml;rde auch jeder merken, wer davon profitiert.<\/p><p><em>Wer profitiert?<\/em><\/p><p>Die Arbeitgeber und die Versicherungswirtschaft.<\/p><p><em>Inwiefern?<\/em><\/p><p>Die Arbeitgeber erhalten vom Staat einen Zuschuss von 30 Prozent, wenn sie f&uuml;r Geringverdiener\/innen 240 bis 480 Euro im Jahr in die betriebliche Altersvorsorge einzahlen. Die Zusch&uuml;sse f&uuml;r den Arbeitgeber zahlen also die Steuerzahler\/innen.<\/p><p><em>Mehr nicht?<\/em><\/p><p>Doch. Weil der Beitrag f&uuml;r die Betriebsrente vom Bruttolohn abgeht, sparen sich die Arbeitgeber die Beitr&auml;ge f&uuml;r die Sozialversicherung. Das macht fast 20 Prozent. Bei einer Million Euro f&uuml;r die betriebliche Altersvorsorge sind das fast 200.000 Euro Einsparung f&uuml;r die Unternehmer. Allerdings sollen Milliarden und nicht nur Millionen in die Betriebsrente flie&szlig;en. Einen kleinen Teil seiner Ersparnis muss der Arbeitgeber laut Gesetzentwurf aber an die Versorgungsreinrichtung weiterleiten.<\/p><p><em>Und die Versicherungswirtschaft?<\/em><\/p><p>Die Riester-Rente war nicht so erfolgreich, wie von der Versicherungswirtschaft erhofft. Es wurden nur 16 Millionen Vertr&auml;ge abgeschlossen, ein Teil ist stillgelegt, neue kommen kaum hinzu. Nach 15 Jahre Riester-Rente hat es sich herumgesprochen, dass sie sich f&uuml;r die Versicherten nicht lohnt. Nun sorgt die Bundesregierung durch das Gesetz zur Betriebsrente daf&uuml;r, dass den privaten Versicherungen wieder neue Kunden und damit frisches Geld zugetrieben wird. Das halte ich aus volkswirtschaftlichen Gr&uuml;nden &uuml;brigens f&uuml;r ein Riesenproblem. Damit sind weitere Unsummen von Geld in Umlauf, die f&uuml;r spekulative Gesch&auml;fte verwendet werden k&ouml;nnen.<\/p><p><em>Profitiert der Besch&auml;ftigte nicht?<\/em><\/p><p>Nur scheinbar. Von seinem Bruttolohn geht ein Teil f&uuml;r die Betriebsrente ab. Das Geld ist erstmal weg, auch wenn die Besch&auml;ftigten darauf keine Steuern und Sozialversicherungsbeitr&auml;ge zahlen m&uuml;ssen. Bei der Auszahlung der Betriebsrente kommt das Erwachen: Auf den Betrag werden dann Steuern f&auml;llig.<\/p><p><em>Und man muss die Beitr&auml;ge f&uuml;r die Kranken- und Pflegeversicherung zahlen.<\/em><\/p><p>Genau. Man muss aber auch die Beitr&auml;ge der Arbeitgeber entrichten. Die sogenannte Doppelverbeitragung hat die Koalition von SPD und Gr&uuml;ne 2004 beschlossen, weil ein Loch bei den Krankenkassen geschlossen werden musste. Die Arbeitgeber sollten indes nicht belastet werden.<\/p><p><em>Ist es nicht so, dass Betroffene hier entlastet werden, sofern sie die betriebliche Altersvorsorge und die Riester-Rente kombinieren?<\/em><\/p><p>Das soll wohl die Nachfrage f&uuml;r die scheintote Riester-Rente wieder beleben. Aber wer kann sich denn Riester und die Betriebsrente ein ganzes Leben lang leisten? Das k&ouml;nnen nur die sehr gut Verdienenden, also genau die Klientel, auf die die Versicherungsbranche scharf ist und die es eigentlich nicht n&ouml;tig hat. Wie bei Riester findet hier eine Umverteilung &uuml;ber die Steuern statt. Alle zahlen ein, auch die Armen (etwa &uuml;ber die Mehrwertsteuer), die Gutverdienenden bekommen die Zusch&uuml;sse und die Versicherungen ihren Profit.<\/p><p><em>Die Betriebsrente soll die gesetzliche Rente erg&auml;nzen. Ist das nicht gut?<\/em><\/p><p>Fr&uuml;her waren Betriebsrenten eine tolle Sache. Ob im &ouml;ffentlichen Dienst oder in gro&szlig;en Betrieben der Privatwirtschaft haben Besch&auml;ftigte, die aus dem Erwerbsleben ausschieden, zum Teil viel Geld bekommen. Meist stammten die Betriebsrenten ausschlie&szlig;lich aus Beitr&auml;gen der Arbeitgeber. &Uuml;ber die Jahre wurden die Summen immer kleiner und die Arbeitgeber zogen sich immer mehr aus der Verantwortung. Dann mussten die Betriebsrenten bei Auszahlung versteuert werden. Betriebsrenten wurden unattraktiv. Auch weil die Auszahlungsbetr&auml;ge geringer ausfielen, als versprochen worden war.<\/p><p><em>Aber jetzt sollen doch die Betriebsrenten gest&auml;rkt werden.<\/em><\/p><p>Jetzt wird der gute Ruf der Betriebsrente f&uuml;r ein schlechtes Gesetz missbraucht. Und die gesetzliche Rente weiter geschw&auml;cht. Denn der Teil, den man abzwackt vom Bruttolohn, um ihn in die Betriebsrente zu stecken, der fehlt in der Rentenkasse und sp&auml;ter an der eigenen Rente. Obwohl man davon ausgehen muss, dass die Betriebsrente nicht viel wert sein wird. Denn die Beitr&auml;ge flie&szlig;en von der Direktversicherung, dem Pensionsfonds oder der Pensionskasse in eine private Versicherung und die kassiert Geb&uuml;hren und streicht Gewinne ein.<\/p><p><em>Wie hoch f&auml;llt die Betriebsrente aus?<\/em><\/p><p>Das ist unklar. Der Arbeitgeber muss keine Garantie daf&uuml;r abgeben, dass Betriebsrenten in einer bestimmten H&ouml;he ausgezahlt werden. Stattdessen soll es nur noch eine Zusage &uuml;ber die H&ouml;he der Beitr&auml;ge geben, vorausgesetzt, dass sich Arbeitgeber und Gewerkschaften in einem Tarifvertrag darauf einigen.<\/p><p><em>Die gro&szlig;e Koalition ist aber bei der Rente doch nicht unt&auml;tig.<\/em><\/p><p>Das ist richtig. Es sind die M&uuml;tterrente und die abschlagsfreie Rente mit 63 eingef&uuml;hrt worden, die Erwerbsminderungsrente wurde verbessert, jetzt soll es mehr Betriebsrenten geben. Aber das eigentliche Problem der gesetzlichen Rente wird nicht angepackt. Dass das Rentenniveau immer weiter sinkt und die Menschen weniger ausbezahlt bekommen. Wirkungsvolle Ma&szlig;nahmen unterbleiben dagegen.<\/p><p><em>Was w&uuml;rde denn wirken?<\/em><\/p><p>Selbstst&auml;ndige, Beamte und Politiker m&uuml;ssten in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, Stichwort Erwerbst&auml;tigenversicherung. Au&szlig;erdem m&uuml;sste die Beitragsbemessungsgrenze angehoben werden. Wenn etwas f&uuml;r die Geringverdiener\/innen gemacht werden soll, muss man sich nur an fr&uuml;here Regeln erinnern. Die Rentenbeitr&auml;ge f&uuml;r niedrige L&ouml;hne k&ouml;nnten vom Staat aufgestockt werden. Damit k&auml;men die Staatszusch&uuml;sse bei der gesetzlichen Rentenversicherung an und nicht bei den Privaten und die Arbeitnehmer bek&auml;men eine garantiert h&ouml;here Rente.<\/p><p><em>Gibt es etwas Positives an dem Gesetz zur Betriebsrente?<\/em><\/p><p>Nur auf den ersten Blick. Die Betriebsrente soll bis zu einem bestimmten Betrag nicht mehr mit der Grundsicherung im Alter verrechnet werden. Damit bekommt die Betriebsrente einen gro&szlig;en Vorteil gegen&uuml;ber der gesetzlichen Rente, f&uuml;r die das nicht gilt. Und wenn das irgendwann auch f&uuml;r die Riester-Rente gilt, werden Geringverdiener\/innen geradezu in die private Altersvorsorge getrieben. Hier wird die private Versicherungswirtschaft auf Kosten der gesetzlichen gef&ouml;rdert.<\/p><p><em>Wie ging es besser?<\/em><\/p><p>Dazu sollten wir nach &Ouml;sterreich schauen. Dort wurden auch Rentenreformen durchgef&uuml;hrt, aber &ndash; anders als in Deutschland &ndash; nicht mit dem Ergebnis, dass die Menschen Teile ihres Lohns in die private Versicherungswirtschaft stecken sollen. M&auml;nner erhalten in Deutschland durchschnittlich 1.050 Euro &ndash; in &Ouml;sterreich sind es 1.820 Euro. Frauen kommen in Deutschland auf 590 Euro, in &Ouml;sterreich ist es mit 1.220 Euro mehr als das Doppelte. In &Ouml;sterreich gibt es zudem eine aus Steuern finanzierte Mindestrente von 1.000 Euro f&uuml;r Alleinstehende mit 30 Beitragsjahren. &Ouml;sterreichische Renten werden au&szlig;erdem 14 Mal im Jahr ausbezahlt und nicht nur 12 Mal wie in Deutschland.<\/p><p><em>Aber der Beitragssatz f&uuml;r die Rente ist in &Ouml;sterreich mit 22,8 Prozent im Gegensatz zu Deutschland mit 18,7 Prozent auch h&ouml;her &hellip;<\/em><\/p><p>Stimmt. Und wenn man in Deutschland 4 Prozent Beitragssatz zur Riester-Rente dazurechnet, liegt man hier auch bei 22,7 Prozent. Und jetzt rechnen Sie noch die Beitr&auml;ge f&uuml;r die Betriebsrente dazu: Deutsche zahlen also mehr f&uuml;r die Rente, bekommen aber weniger raus. &Ouml;sterreichische Arbeitgeber tragen mit 12,55 Prozent &uuml;brigens einen h&ouml;heren Anteil als &ouml;sterreichische Arbeitnehmer mit 10,25 Prozent. Das zeigt doch: Die gesetzliche Rente ist ein vern&uuml;nftiges Konstrukt und gut f&uuml;r die Versicherten, ganz ohne private Renten.<\/p><p><em>Interview: Michaela B&ouml;hm<\/em><\/p><p><strong>Gerd Bosbach<\/strong> ist Mathematiker und Professor f&uuml;r Statistik und Empirische Wirtschafts- und Sozialforschung an der Hochschule Koblenz, Standort Remagen. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes und anschlie&szlig;end arbeitete er in der Statistikabteilung der Kassenzahn&auml;rztlichen Bundesvereinigung. <a href=\"http:\/\/www.luegen-mit-zahlen.de\">luegen-mit-zahlen.de<\/a><\/p><p><strong>Ein paar Anmerkungen zum Interview:<\/strong><\/p><ol>\n<li>Die Antwort von Gerd Bosbach auf die Frage &bdquo;Was w&uuml;rde denn wirken?&ldquo; ist unn&ouml;tig knapp ausgefallen. Er verweist auf den Vorschlag, Selbstst&auml;ndige, Beamte und Politiker in die gesetzliche Rentenkasse mit aufzunehmen und au&szlig;erdem die Beitragsbemessungsgrenze zu erh&ouml;hen und Geringverdiener aufzustocken. Das ist nicht alles. Mehr dazu kommt in der Antwort auf die letzte Frage: Konzentration aller Mittel auf die gesetzliche Rente, d.h. zum Beispiel Nutzung der Beitr&auml;ge f&uuml;r die Riester-Rente wie auch der Zahlungen f&uuml;r die Betriebsrente f&uuml;r die Einzahlung bei der gesetzlichen Rente. Und dann h&ouml;here Arbeitgeberbeitr&auml;ge wie in &Ouml;sterreich.<\/li>\n<li>Von der Einbeziehung von &bdquo;Selbstst&auml;ndigen, Beamten und Politikern&ldquo; erwartet Gerd Bosbach wie viele andere Beobachter der Szene zu viel. Sicher bringt eine solche Erwerbst&auml;tigenversicherung kurzfristig mehr Geld in die Kasse, mittel- bzw. sp&auml;testens langfristig sind aus diesen Beitr&auml;gen dann auch Leistungen zu zahlen, womit der kurzfristige Effekt verpufft w&auml;re. Aus Gerechtigkeitsgr&uuml;nden w&auml;re die Einbeziehung weiterer Gruppen in die gesetzliche Rentenversicherung dennoch zu bef&uuml;rworten. Allerdings muss man beachten, dass diese Forderung zugleich als Vorwand f&uuml;r juristisch bedingte Verz&ouml;gerungen f&uuml;r eine St&auml;rkung der gesetzlichen Rente dienen kann und wird. Es wird darauf hingewiesen werden, dass zum Beispiel die Einbeziehung der Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung juristisch ausgesprochen schwierig ist.<\/li>\n<li>In einer Gewerkschaftszeitung h&auml;tte man auch einen Hinweis darauf erwartet, dass gute und ausk&ouml;mmliche L&ouml;hne und unbefristete Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse ein weiterer Garant f&uuml;r h&ouml;here Renten sind. <\/li>\n<li>Die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze dient nur dann mit der Erh&ouml;hung der finanziellen Stabilit&auml;t der Gesetzlichen Rentenversicherung, wenn man vom Prinzip der Beitrags&auml;quivalenz Abstand n&auml;hme und die Rentenleistungen deckeln w&uuml;rde. Dar&uuml;ber, ob das Sinn macht, kann man allerdings streiten.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Professor Bosbach, erkl&auml;rt in <a href=\"http:\/\/verdi-drupa.de\/2017\/04\/12\/interview-bosbach\/\">einem Interview<\/a> mit der ver.di- Branchen-Zeitung &bdquo;Druck und Papier&ldquo;, wer die Gewinner und Verlierer dieses neuen Gesetzes sind. Wie schon in der &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/die-anstalt\/die-anstalt-oesterreich-100.html\">Anstalt<\/a>&ldquo; verweist auch Bosbach auf das viel effizientere &ouml;sterreichische Modell. Ein lesenswertes Interview. 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