{"id":3788,"date":"2009-02-23T09:56:42","date_gmt":"2009-02-23T08:56:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3788"},"modified":"2009-02-23T09:56:42","modified_gmt":"2009-02-23T08:56:42","slug":"hinweise-des-tages-837","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3788","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/AM\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>HRE hat Milliardengesch&auml;fte nicht in der Bilanz<\/li>\n<li>EU-Kommission plant Boni-Grenzen f&uuml;r Manager<\/li>\n<li>Dicke Boni sind ein Fall f&uuml;r den Staatsanwalt<\/li>\n<li>Schaeffler-Familie warnt vor massiven Jobverlusten bei Zerschlagung<\/li>\n<li>Keine Abwrackpr&auml;mie bei Hartz IV<\/li>\n<li>Abwrackpr&auml;mie f&uuml;r Fahrr&auml;der<\/li>\n<li>Tarifliche Regelungen zur Kurzarbeit<\/li>\n<li>Zweifel an schneller Wirkung von Rettungspaket<\/li>\n<li>Finanzaufsicht: UBS-Mitarbeiter haben Gesetz &laquo;massiv verletzt&raquo;<\/li>\n<li>M&uuml;ssen wir jetzt Staaten retten?<\/li>\n<li>Gemeinn&uuml;tzigkeit ist ein gutes Gesch&auml;ft<\/li>\n<li>Bochum, ich h&auml;ng an dir<\/li>\n<li>Kleber attackiert Partei-Seilschaften<\/li>\n<li>Naom Chomsky: Warum die Mainstreammedien &bdquo;Mainstream&ldquo; sind<\/li>\n<li>Wegbereiter wie Mi&szlig;felder<\/li>\n<li>Kontrolle oder Kollaboration? Seilschaften und Netzwerke der Agro-Gentechnik in Medien und Politik<\/li>\n<li>Sparkassenkl&uuml;ngel<\/li>\n<li>Guant&aacute;namo im Einklang mit Genfer Konventionen?<\/li>\n<li>Finanzkrise: Gro&szlig;demo gegen irische Wirtschaftspolitik<\/li>\n<li>Israels Linke ohne Perspektive<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3788&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>HRE hat Milliardengesch&auml;fte nicht in der Bilanz<\/strong><br>\nDie Kette der Hiobsbotschaften im Zusammenhang mit der in Schieflage geratenen Hypo Real Estate rei&szlig;t nicht ab. Einem Medienbericht zufolge hat der Immobilienfinanzierer Gesch&auml;fte in Milliardenh&ouml;he get&auml;tigt, die nicht in der Bilanz auftauchen. Diese seien zum Teil hochspekulativ gewesen, berichtet die &ldquo;Hannoversche Allgemeine Zeitung&rdquo; (HAZ). Damit stellt sich die Lage noch wesentlich schlimmer dar, als bislang angenommen. Insgesamt habe der M&uuml;nchener Finanzkonzern Kredite im Volumen von einer Billion Euro herausgegeben. Gegen&uuml;ber der &ldquo;Hannoverschen Allgemeinen Zeitung&rdquo; best&auml;tigten mehrere Finanzpolitiker, dass die HRE Vertr&auml;ge in H&ouml;he von einer Billion Euro abgeschlossen habe, insbesondere in &ldquo;au&szlig;erbilanziellen Gesch&auml;ften&rdquo;. &Ouml;ffentlich bekannt war bislang nur die Bilanzsumme in H&ouml;he von 400 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.finanznachrichten.de\/nachrichten-2009-02\/13165948-presse-hre-hat-milliardengeschaefte-nicht-in-der-bilanz-009.htm\">FinanzNachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> In diesem Zusammenhang ist &ndash; weil es in den deutschen Medien in der Regel verschwiegen wird &ndash; daran zu erinnern, dass der Spiritus Rector und Kuratoriumsvorsitzende der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Professor Dr. Hans Tietmeyer (CDU), im Aufsichtsrat der HRE sa&szlig;. &bdquo;Der fr&uuml;here Bundesbankchef sa&szlig; mehrere Jahre auch im Verwaltungsrat der irischen Depfa-Bank, die die Probleme beim heutigen Mutterkonzern HRE zu gro&szlig;em Teil verursacht hat&ldquo;, berichtete die Financial Times Deutschland vom 15.10.2008. Hat er von den Machenschaften in Dublin und M&uuml;nchen nichts mitbekommen? Oder entsprach das Verhalten der Unternehmensleitung von HRE und Depfa-Bank seinen Vorstellungen von sozialer Marktwirtschaft? Wusste Tietmeyer nichts davon, dass die HRE, diese Unternehmensgr&uuml;ndung der HypoVereinsbank, eine Art Bad Bank darstellte?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>EU-Kommission plant Boni-Grenzen f&uuml;r Manager<\/strong><br>\nRegeln gegen die Gier: Die EU will strenger gegen exzessive Bonuszahlungen f&uuml;r Manager vorgehen. Kommissionpr&auml;sident Barroso sieht solche Pr&auml;mien als eine Ursache der Finanzkrise. Die Marschroute f&uuml;r ein neues System soll beim n&auml;chsten EU-Gipfel festgelegt werden.<br>\nBr&uuml;ssel will den Managern ans Portemonnaie. EU-Kommissionspr&auml;sident Jos&eacute; Manuel Dur&atilde;o Barroso k&uuml;ndigte am Samstag ein Konzept der EU-Kommission gegen &uuml;bertriebene Sonderzahlungen an. Ein erster Fahrplan solle beim Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU am 1. M&auml;rz diskutiert werden, sagte Barroso dem &ldquo;Hamburger Abendblatt&rdquo;. Details werde die Kommission &ldquo;im April oder Mai&rdquo; vorstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-609143,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Man sollte diese Meldung vor dem Hintergrund des folgenden Artikels sehen. Offenbar ist bei Herrn Barroso in Br&uuml;ssel noch nicht angekommen, dass die Boni in vielen F&auml;llen auf kriminellen Machenschaften beruhen. Die Staats und Regierungschefs sollten sich nicht mit dem geradezu l&auml;cherlichen Vorhaben der Begrenzung der Boni, sondern mit staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen besch&auml;ftigen. Und sie sollten sich auch nicht so viel Zeit lassen.<br>\nSo interessant und lesenswert der folgende Beitrag ist, der Autor und fr&uuml;here Bankenanalyst sieht die strafrechtliche Relevanz etwas eng, wenn er nur Untreue vermutet. Bei den Vorg&auml;ngen auf den Finanzm&auml;rkten, bei dem, was Investmentbanker angestellt haben und wof&uuml;r sie heute noch Boni beziehen, handelt es sich auch um Betrug. Und bei der &Uuml;bernahme dieser Papiere und ihre Auslagerung in Zweckgesellschaften handelt es sich auch um Hehlerei, beziehungsweise um Betrug und Hehlerei.<br>\nIch verweise in diesem Kontext auf einen fr&uuml;hen Beitrag in den NachDenkSeiten vom 17. August 2007: <a href=\"?p=2564\">&bdquo;Die Blase &ndash; das Werk von Kriminellen, kriminellen Vereinigungen und Hehlern&ldquo;<\/a>. Erg&auml;nzend zum folgenden Beitrag, der verdienstvollerweise konkrete Zahlen &uuml;ber Bonizahlungen und gleichzeitige Verluste der zahlenden Firmen enth&auml;lt, sei an einen anderen Bericht in den NachDenkSeiten erinnert. Im <a href=\"?p=3519\">Hinweis Nr. 4 vom 20. Oktober 2008<\/a> weisen wir auf einen Artikel in der FTD: &bdquo;Die 70-Mrd-Dollar-Boni-Bonanza&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Dicke Boni sind ein Fall f&uuml;r den Staatsanwalt<\/strong><br>\nMilliardenrisiken f&uuml;r die Steuerzahler, Extra-Geld f&uuml;r Spitzenbanker &ndash; die Finanzbranche hat jedes Ma&szlig; verloren, kommentiert Karl-Heinz Goedeckemeyer. Der fr&uuml;here Bankenanalyst fordert: &ldquo;Es wird Zeit, dass jene haften, die uns den Scherbenhaufen eingebrockt haben.&rdquo;<br>\nViele Top-Banker beharren auf ihre Bonuszahlungen &ndash; trotz Milliarden-Abschreibungen und hoher Verluste. Die Entr&uuml;stung dar&uuml;ber ist fernsehtauglich inszeniert, doch oft geht die Diskussion am eigentlichen Thema vorbei. Denn mit Bonusverzicht allein kann der Scherbenhaufen nicht beseitigt werden. &hellip;<br>\nDie Schieflage hat Merrill nicht davon abgehalten, die f&uuml;r das vergangene Jahr vereinbarten Gehaltszulagen fr&uuml;her als normalerweise zu &uuml;berweisen. So soll das Institut bereits im Dezember an fast 700 Mitarbeiter Boni von jeweils mindestens einer Million Dollar &uuml;berwiesen haben, hei&szlig;t es in einem Brief des Oberstaatsanwalts von New York, Andrew Cuomo. Insgesamt soll die Bank ihren Managern laut Cuomo absichtlich zu Lasten der Steuerzahler gro&szlig;z&uuml;gige Boni &uuml;ber insgesamt 3,6 Milliarden Dollar gezahlt haben. Es sei noch einmal darauf hingewiesen: Merrill hat f&uuml;r das vierte Quartal 2008 einen Verlust von 15,3 Milliarden Dollar vermeldet.<br>\nAuch bei der Citigroup wurde weiter verteilt, wenngleich die Vorst&auml;nde auf ihre Boni verzichteten. Die Summe &ldquo;Compensation and Benefits&rdquo; lag im Jahr 2008 bei 32,4 Milliarden Dollar und damit nur vier Prozent unter der des Rekord-Vorjahres.<br>\nMit Scheinargumenten versuchen die Banker nun zu rechtfertigen, was sich nicht rechtfertigen l&auml;sst. Man kann nicht Tausende von Mitarbeitern entlassen, Staatsgarantien und Steuergelder anfordern und gleichzeitig Erfolgspr&auml;mien in Milliardenh&ouml;he aussch&uuml;tten. Nichts gegen hohe Gewinne. Aber wenn diejenigen, die den Gewinn kassieren, das Risiko nicht tragen, dann ist das ein Fall f&uuml;r den Staatsanwalt. Es wird Zeit, dass jene haften, die uns den Scherbenhaufen eingebrockt haben. In den Privatverm&ouml;gen der Verantwortlichen d&uuml;rfte es gen&uuml;gend Reserven geben, die man heranziehen kann, um den Schaden zumindest ansatzweise zu begleichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,608126,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Schaeffler-Familie warnt vor massiven Jobverlusten bei Zerschlagung<\/strong><br>\nAutozulieferer Schaeffler rechnet im Fall seiner Zerschlagung mit dem Verlust von Tausenden von Jobs. Unternehmerin Schaeffler begegnet zudem der Kritik, sie habe sich mit der Conti-&Uuml;bernahme &uuml;bernommen und wolle nun Staatshilfe: Das Geld werde &ldquo;mit Zinsen auf Heller und Pfennig&rdquo; zur&uuml;ckbezahlt.<br>\nEine Zerschlagung der Schaeffler-Conti-Gruppe k&ouml;nnte nach den Worten der Eigent&uuml;mer-Familie Tausende von Arbeitspl&auml;tzen in Deutschland kosten und h&auml;tte schwerwiegende Folgen f&uuml;r die Autoproduktion weltweit. Georg F. W. Schaeffler, dem das Unternehmen zu 80 Prozent geh&ouml;rt, sagte der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;: &ldquo;Der Verbund der Unternehmen schafft mit der Hochpr&auml;zisionsmechanik von Schaeffler und der Elektronik von Conti eine technologische Zukunftsperspektive. Dadurch behalten Tausende von hochqualifizierten Arbeitnehmern einen sicheren Arbeitsplatz in Deutschland. Das kann aber nur funktionieren, wenn die Einheit von Schaeffler und Conti erhalten bleibt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-609137,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Das mag ja alles richtig sein, es bleibt dennoch die Frage, warum die Familie Sch&auml;ffler nicht mit ihrem Privatverm&ouml;gen st&uuml;tzend eintritt. Diese Frage ist auch an Gewerkschafter zu stellen, die sich f&uuml;r &ouml;ffentliche Subventionen stark machen und die ich wegen ihrer Sorge um Arbeitspl&auml;tze gut verstehen kann. Aber: Die &Uuml;bernahme von Conti durch Schaeffler war eine private Entscheidung der Unternehmensleitung. So sollte auch die Finanzierung der Fehlentscheidung bitte privat get&auml;tigt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Keine Abwrackpr&auml;mie bei Hartz IV<\/strong><br>\nHartz-IV-Empf&auml;nger profitieren nicht von der Abwrackpr&auml;mie f&uuml;r Altautos. Laut Bundesregierung werden die 2500 Euro auf die Grundsicherung angerechnet. Die Linkspartei spricht von einem &ldquo;unglaublichen Vorgang&rdquo;.<br>\nDie Bundesregierung definiert die Abwrackpr&auml;mie als eine &ldquo;Einnahme in Geldeswert&rdquo;, berichtet die &ldquo;Lausitzer Rundschau&rdquo;. Das bedeutet, dass die Pr&auml;mie mit dem Hartz-IV-Grundeinkommen verrechnet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,609096,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenn die Abwrackpr&auml;mie als &bdquo;Einnahme eines Geldwertes&ldquo; definiert wird, warum m&uuml;ssen dann die Empf&auml;nger dieser Pr&auml;mie den Betrag nicht versteuern? Oder m&uuml;ssen sie das tun?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Abwrackpr&auml;mie f&uuml;r Fahrr&auml;der<\/strong><br>\nGeld nur f&uuml;r Neuwagen? Der Verkehrsclub Deutschland fordert symbolisch eine Abwrackpr&auml;mie f&uuml;r Fahrr&auml;der. Auch Bus- und Bahntickets sollen gef&ouml;rdert werden.<br>\nVon der Abwrackpr&auml;mie und den daf&uuml;r eingesetzten 1,5 Milliarden Euro w&uuml;rden bislang nur Autofahrer profitieren, begr&uuml;ndet VCD-Bundesvorsitzender Michael Gehrmann die symbolische Aktion. &ldquo;Diejenigen, die statt des Autos lieber mit den umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln Bus, Bahn oder Rad fahren, gehen leer aus.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/abwrackpraemie-fuer-fahrraeder\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Tarifliche Regelungen zur Kurzarbeit<\/strong><br>\nMit Kurzarbeit versucht eine t&auml;glich wachsende Zahl von Betrieben, Besch&auml;ftigung zu sichern und K&uuml;ndigungen zu vermeiden. In zahlreichen Wirtschaftszweigen sehen die Tarifvertr&auml;ge Regelungen zur Einf&uuml;hrung und Ausgestaltung von Kurzarbeit vor. Im Mittelpunkt stehen die Mitbestimmungsrechte der Betriebsr&auml;te, Ank&uuml;ndigungsfristen sowie die Einkommenssicherung bei Kurzarbeit. Das zeigt eine aktuelle Auswertung, die das WSI-Tarifarchiv in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung f&uuml;r 18 Branchen vorlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/547_94365.html\">WSI-Tarifarchiv<\/a><\/li>\n<li><strong>Zweifel an schneller Wirkung von Rettungspaket<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik hat das gr&ouml;&szlig;te Konjunkturpaket ihrer Geschichte &ndash; doch nach Ansicht des Wirtschaftsweisen Bofinger l&auml;sst seine Wirkung auf sich warten. Hilfreich sei aber das Instrument Kurzarbeit. Trotz aller Bem&uuml;hungen halten Experten Massenentlassungen jedoch f&uuml;r unvermeidbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,609149,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Finanzaufsicht: UBS-Mitarbeiter haben Gesetz &laquo;massiv verletzt&raquo;<\/strong><br>\nNach dem Deal mit den USA wird die UBS von der Finanzmarktaufsicht aufs Sch&auml;rfste kritisiert. Angestellte h&auml;tten die Rechtsrisiken im USA-Gesch&auml;ft ignoriert und das Bankengesetz massiv verletzt.<br>\nDie Finanzmarktaufsicht gab in der letzten Nacht das Ergebnis der Untersuchung der Eidgen&ouml;ssischen Bankenkommission gegen die UBS in der Steueraff&auml;re bekannt. Einzelne Mitarbeitende der Grossbank h&auml;tten in einer beschr&auml;nkten Zahl von F&auml;llen den Bestimmungen von Abkommen mit den USA zuwider gehandelt. So akzeptierten sie zu US-Steuerzwecken eingeholte schriftliche Erkl&auml;rungen ihrer Kunden, von denen sie wussten oder h&auml;tten wissen m&uuml;ssen, dass sie den US-Steuerstatus des Kunden nicht zutreffend wiedergaben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derbund.ch\/wirtschaft\/unternehmen-und-konjunktur\/Finanzaufsicht-UBSMitarbeiter-haben-Gesetz-massiv-verletzt\/story\/22517170\">Der Bund<\/a><\/li>\n<li><strong>M&uuml;ssen wir jetzt Staaten retten?<\/strong><br>\nIst der Staatsbankrott eines Eurolandes vorstellbar? Theoretisch ja. Der gro&szlig;e Unterschied der W&auml;hrungsunion zu allen anderen Nationen besteht darin, dass es zwar eine gemeinsame W&auml;hrung, aber keinen gemeinsamen Staat gibt. Der Maastricht-Vertrag verbietet der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) ausdr&uuml;cklich, dass sie Staatsanleihen von EWU-Mitgliedern kaufen darf. Deshalb kann es so weit kommen, dass ein Mitgliedsland an den Kapitalm&auml;rkten kein Geld mehr aufnehmen kann und zahlungsunf&auml;hig wird.<br>\nDie USA, England oder Japan kennen dieses Problem nicht. Solange sie sich in inl&auml;ndischer W&auml;hrung verschulden, k&ouml;nnen sie nie bankrott gehen. Denn die Notenbanken dieser L&auml;nder drucken zur Not Geld und kaufen damit die Staatsanleihen auf. Das mag die Inflation anheizen, aber der Bankrott ist ausgeschlossen. Anders geht es Entwicklungs- und Schwellenl&auml;ndern, die sich in fremden W&auml;hrungen verschulden m&uuml;ssen, um an Finanzmittel zu gelangen. Sie laufen st&auml;ndig Gefahr pleitezugehen. Von Robert von Heusinger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1678640_Muessen-wir-jetzt-Staaten-retten.html\">FR-online<\/a><\/li>\n<li><strong>Sarrazin: Stilgerechter Abschied<\/strong><br>\nBerlin: Bald wechselt Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) von der Regierungs- zur Bundesbank. Vorher will er die Mietobergrenzen im &ouml;ffentlichen Wohnungsbestand torpedieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/02-23\/011.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Gemeinn&uuml;tzigkeit ist ein gutes Gesch&auml;ft<\/strong><br>\nDie Bertelsmann-Stiftung gibt sich selbstlos und spart dadurch Steuern. Nicht nur dagegen regt sich Widerstand. Die &ldquo;Bertelsmann-kritische Bewegung&rdquo; sieht durch das Gesch&auml;ftsmodell auch die Demokratie in Gefahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2009\/ausgabe_01_02\/gesellschaft\/.gesellschaft\/seite_9\/A0\">ver.di Publik<\/a><\/li>\n<li><strong>Bochum, ich h&auml;ng an dir<\/strong><br>\nDie Verhaftung von Klaus Zumwinkel war der gr&ouml;&szlig;te Coup der Staatsanwaltschaft Bochum. Doch nun stocken die Ermittlungen gegen Steuers&uuml;nder, weil um Kompetenzen gerangelt wird. Viele T&auml;ter k&ouml;nnten glimpflich davonkommen.<br>\nDie &ldquo;harten Hunde&rdquo; von der Ruhr, wie sie einst genannt wurden, haben anscheinend ihren Biss verloren. Steuerfahnder klagen, dass Hunderte F&auml;lle auf Eis liegen, in denen es um Steuerflucht &uuml;ber Stiftungen bei der Treuhandtochter der liechtensteinischen LGT Bank geht. Und von Tag zu Tag w&auml;chst ihre Angst, dass am Ende so mancher dieser Steuers&uuml;nder mit einer milden Strafe davonkommt.<br>\nDie Verteidiger nutzen geschickt die stockenden Ermittlungen, um die Zust&auml;ndigkeit der Schwerpunktstaatsanw&auml;lte infrage zu stellen. Die Vergabe der Verfahren aus ganz Deutschland an Bochum sei nicht plausibel, sagen sie. Zust&auml;ndig seien Staatsanwaltschaften, in deren Einzugsgebiet die Beschuldigten wohnen oder die Tat begangen wurde. &ldquo;Warum soll ein Verfahren gegen einen Starnberger vor dem Landgericht Bochum gef&uuml;hrt werden?&rdquo;, fragt Anwalt Leisner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:Agenda-Bochum-ich-h%E4ng-an-dir\/477014.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Kleber attackiert Partei-Seilschaften<\/strong><br>\nAufstand beim ZDF: Weil die unionsnahe Mehrheit im Verwaltungsrat Chefredakteur Nikolaus Brender loswerden will, wehren sich jetzt Kritiker gegen diese Einmischung der Politik. Die geplante Abberufung sei ein &ldquo;verheerendes Signal&rdquo;, sagte Moderator Claus Kleber dem SPIEGEL.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,608829,00.html#ref=nldt\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers K.F.:<\/strong> Hut ab, Herr Kleber. Das h&auml;tte ich Ihnen nicht zugetraut.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch ein weiterer SPIEGEL-Beitrag:<\/em><\/p>\n<p><strong>ZDF-Prominenz will Chefredakteur vor Absetzung durch Union retten<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,609108,00.html#ref=nldt\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung AM:<\/strong> Ich trau dem Braten nicht. Die Kritik an Brender aus Unionskreisen und jetzt die Unterst&uuml;tzungsaktion von Kolleginnen und Kollegen, die auf wirtschafts- und unionsnahem Kurs segeln, kann auch das Ziel haben, sich selbst als unabh&auml;ngig darzustellen und Brender als einen quasi Linken erscheinen zu lassen, den man wegen der Pluralit&auml;t im ZDF sch&uuml;tzen muss. Wenn dann das Image so gepr&auml;gt ist, kann man lustig weitermachen mit einer eindeutig CDU\/CSU- und wirtschaftsnahen Medienarbeit. Deshalb Vorsicht mit &bdquo;Hut ab&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Naom Chomsky: Warum die Mainstreammedien &bdquo;Mainstream&ldquo; sind<\/strong><br>\nDie Elitemedien stecken den Rahmen ab, in dem die restlichen Medien operieren.<br>\nDie Massenmedien im eigentlichen Sinn haben im Wesentlichen die Funktion, die Leute von Wichtigerem fernzuhalten. Sollen die Leute sich mit etwas anderem besch&auml;ftigen, Hauptsache, sie st&ouml;ren uns nicht (wobei &ldquo;wir&rdquo; die Leute sind, die das Heft in der Hand halten).<br>\nEs gibt hier drei wichtige Bestandteile des Systems, die man sich ansehen sollte. Erstens haben wir die Public-Relations-Industrie, das hei&szlig;t, die Propagandamaschine der Gesch&auml;ftswelt. Was sagen also die Topmanager der PR-Industrie? Zweitens sollten wir uns ansehen, was die sogenannten &ldquo;in der &Ouml;ffentlichkeit stehenden&rdquo; Intellektuellen, die gro&szlig;en Denker, die Verfasser der Meinungsseiten in den Zeitungen sagen &ndash; all die Leute, die hochbedeutende B&uuml;cher &uuml;ber das Wesen der Demokratie und &auml;hnliches mehr schreiben? Als Drittes sollte man den akademischen Bereich untersuchen, besonders diejenigen Aspekte der Kommunikations- und Informationswissenschaften, die schon seit etwa 70 bis 80 Jahren integraler Bestandteil der Politikwissenschaft sind.<br>\nDas sind also drei Bereiche, in denen man einmal darauf achten sollte, was ihre Vertreter so von sich geben und sich ansehen kann, was die f&uuml;hrenden Leute geschrieben haben. Wie sich herausstellt, sagen die wichtigen Leute in diesen Bereichen alle im Wesentlichen das Gleiche.<br>\nMitte der vierziger Jahre schrieb George Orwell als Satire auf einen totalit&auml;ren Staat, n&auml;mlich die Sowjetunion, seinen Roman Animal Farm, der damals ein gro&szlig;er Erfolg war. Alle Welt war begeistert. Sp&auml;ter stellte sich heraus, dass er eine Einleitung zu Animal Farm geschrieben hatte, die aber nicht gedruckt wurde. Sie erschien erst drei&szlig;ig Jahre sp&auml;ter, als sie in seinem Nachlass gefunden wurde. Thema dieser Einleitung war die &ldquo;Literarische Zensur in England&rdquo;. Orwell sagt dort, dass er sich in seinem Buch nat&uuml;rlich &uuml;ber die Sowjetunion und ihre totalit&auml;re Struktur lustig macht. Aber au&szlig;erdem schreibt er auch, dass England sich gar nicht so sehr davon unterscheidet. Im Westen werden wir nicht auf Schritt und Tritt von einem KGB kontrolliert, aber das Resultat ist doch weitgehend dasselbe. Wer in seinem Denken zu unabh&auml;ngig ist oder auf die falschen Gedanken kommt, bekommt keine Chance, seine Ideen zu verbreiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/zmag.de\/artikel\/Warum-die-Mainstreammedien-Mainstream-sind\">znet<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das ist zwar ein zw&ouml;lf Jahre alter Text, aber er ist heute so aktuell wie damals.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wegbereiter<\/strong><br>\nEs geht in diesen Tagen nicht um Mi&szlig;felder. Soviel der Ehre hat diese Karikatur eines Berufspolitikers gar nicht verdient. Es geht darum, dass die Verrohung schon seit Jahren fester Bestandteil der Sozialpolitik ist, und es geht darum, dass eine lang anhaltende Krise zu bitteren R&uuml;ckgriffen in der deutschen Geschichte f&uuml;hren kann. Es ist nicht damit getan, einen neuen Tyrannen zu vermeiden, denn bereits in der Weimarer Republik wurden Stimmen laut, die mehr H&auml;rte gegen Schmarotzer forderten. W&auml;re Hitlers Kanzlerschaft nie Wahrheit geworden: Wer wei&szlig; wie die Vertreter der ersten deutschen Demokratie reagiert h&auml;tten, wer wei&szlig;, ob nicht sie Zwangslager und Reichsarbeitdienst entworfen h&auml;tten. Man braucht keinen Tyrannen und keine rassisch motivierte Ideologie &ndash; es reicht Mi&szlig;felders, Becks, Metzgers, Sarrazins und Schmidts zu haben, die wie der steten Tropfen den Stein h&ouml;hlen, die immer wieder verheilte Wunden aufrei&szlig;en, immer wieder Wege bereiten, die wir dann vielleicht eines Tages, wenn ethisches Denken noch weniger als heute wert ist, zu gehen bereit sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2009\/02\/wegbereiter.html\">ad-sinistram<\/a><\/li>\n<li><strong>Kontrolle oder Kollaboration? Seilschaften und Netzwerke der Agro-Gentechnik in Medien und Politik<\/strong><br>\nInwieweit arbeiten die zust&auml;ndigen &Auml;mter in den Bundesl&auml;ndern mit den Gro&szlig;konzernen Monsanto, Syngenta, Agrevo (heute BAYER CropScience), KWS und BASF bez&uuml;glich der Agro-Gentechnik zusammen? Das fragt man sich, wenn man den pr&auml;zise recherchierten Bericht &ldquo;Kontrolle oder Kollaboration? Agro-Gentechnik und die Rolle der Beh&ouml;rden&rdquo; von Antje Lorch und Christoph Then gelesen hat. Er wurde in Auftrag von Ulrike H&ouml;fken, Sprecherin f&uuml;r Ern&auml;hrungspolitik und Verbraucherfragen in der Bundestagsfraktion B&uuml;ndnis 90\/ Die Gr&uuml;nen erstellt.<br>\nW&auml;hrend PolitikerInnen in Parlamenten und Regierungen kamen und gingen, herrschte in den Beh&ouml;rden, die f&uuml;r die &Uuml;berwachung der Agro- Gentechnik zust&auml;ndig waren und sind, &uuml;ber Jahrzehnte hinweg eine weitgehende personelle Kontinuit&auml;t. Sogar in den F&auml;llen, in denen &Auml;mter wie das Bundesgesundheitsamt (BGA) und sp&auml;ter das Robert-Koch-Institut (RKI) umstrukturiert wurden, blieb diese Kontinuit&auml;t weitgehend gewahrt. Die so &uuml;ber die Jahre gewachsenen Seilschaften und Netzwerke sind der Politik oft nicht nur einen Schritt voraus, sondern die betreffenden Experten versuchen in einigen F&auml;llen sogar, politische Entscheidungen aktiv zu unterlaufen bzw. vorwegzunehmen. Es entsteht der Eindruck, dass hier eine Art Parallel-Struktur entstanden ist, die der politischen Kontrolle zunehmend zu entgleiten droht. Unter diesen Rahmenbedingungen haben die Akteure an den Beh&ouml;rden &uuml;ber Jahrzehnte hinweg eine Agenda verfolgt, die eher an einer Zusammenarbeit mit der Industrie ausgerichtet zu sein scheint als an deren unabh&auml;ngiger und kritischer Kontrolle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=13415\">nrhz<\/a><\/li>\n<li><strong>Sparkassenkl&uuml;ngel<\/strong><br>\nEine Sparkasse macht Schlagzeilen. Dubiose Beratervertr&auml;ge in Millionenh&ouml;he, bemerkenswerte Gesch&auml;ftspartner, ein undurchsichtiges Netzwerk und am Ende gigantische Verluste &ndash; f&uuml;r den Steuerzahler. Sie z&auml;hlen zu den Gewinnern in einem K&ouml;lner Milliarden-Monopoly. Die Banker von Europas gr&ouml;&szlig;ter Privatbank Salomon Oppenheim und ihr Gesch&auml;ftspartner, der Baul&ouml;we Josef Esch. Wenn es in K&ouml;ln lukrative Gesch&auml;fte an Land zu ziehen gilt, sind sie zur Stelle. Beste Renditen versprachen &ouml;ffentliche Bauauftr&auml;ge &ndash; und Gesch&auml;fte mit der &ouml;rtlichen Sparkasse. Der Mann im grauen Anzug ist Gustav-Adolf Schr&ouml;der, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Sparkasse K&ouml;ln-Bonn. Er lie&szlig; sich auf das Spiel mit den gewieften Privatbankern ein. Ein riskantes Spiel. Mit Steuergeldern. Nachdem der Chef Schr&ouml;der vorzeitig aus dem Amt und damit aus dem Spiel war, kam heraus: Deutschlands gr&ouml;&szlig;tes kommunales Kreditinstitut machte dreistellige Millionenverluste. Es geriet in eine dramatische Schieflage. Die R&uuml;cklagen weitgehend ersch&ouml;pft. Das geht aus einem internen Gutachten hervor, das MONITOR jetzt vorliegt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2009\/0219\/sparkasse.php5\">Monitor wdr<\/a><\/li>\n<li><strong>Guant&aacute;namo im Einklang mit Genfer Konventionen?<\/strong><br>\nGleich zu Beginn seiner Amtszeit hatte US-Pr&auml;sident Obama angek&uuml;ndigt, das umstrittene Gefangenenlager Guant&aacute;namo schlie&szlig;en zu wollen. Zudem ordnete er eine &Uuml;berpr&uuml;fung der Haftbedingungen an. Jetzt zog ein Regierungsvertreter ein erstes Fazit: Die Gefangenen w&uuml;rden human behandelt. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/guantanamo224.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die Zusammenfassung der Tagesschau ist falsch. Der Regierungsvertreter hat keineswegs das Fazit gezogen, dass die Gefangenen gut behandelt werden. Er hat nur mitgeteilt, dass dies im Bericht eines Admirals behauptet wird. Nun kommt es wohl darauf an, ob Obama an seiner Absicht festh&auml;lt, das Lager zu schlie&szlig;en.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Finanzkrise: Gro&szlig;demo gegen irische Wirtschaftspolitik<\/strong><br>\nKundgebung gegen die Regierung: In der irischen Hauptstadt Dublin sind zehntausende Menschen auf die Stra&szlig;e gegangen, um ihren Unmut &uuml;ber die Wirtschaftspolitik zu zeigen. Innerhalb weniger Monate st&uuml;rzte die Finanzkrise Irland vom Vorzeigeland Europas an den Rand des Staatsbankrotts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,609168,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar des NDS-Lesers B.H.:<\/strong> Wie war das noch einmal mit dem vielbeschworenen &ldquo;irischen Tigerstaat&rdquo;?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Israels Linke ohne Perspektive<\/strong><br>\nWirtschafts- und sozialpolitische Themen spielten bei der Wahl kaum eine Rolle. Die linken Parteien haben aber nicht nur zu diesen, sondern auch zu friedenspolitischen Fragen keine Alternativen anzubieten.<br>\nEs ist ein trauriges H&auml;ufchen, das von der einstmals so stolzen israelischen Arbeitspartei &uuml;brig geblieben ist. Nur knapp &uuml;ber zehn Prozent der Stimmen konnte sie bei den Wahlen auf sich vereinigen. Die Hoffnung des Parteivorsitzenden, Verteidigungsminister Ehud Barak, durch seine gute Presse w&auml;hrend der Milit&auml;roffensive im Gaza-Streifen den seit mehreren Wahlen anhaltenden Niedergang zu stoppen, hat sich nicht erf&uuml;llt. Auch in Israel best&auml;tigte sich einmal mehr die Regel, dass mit rechter Politik kein linker Wahlkampf zu gewinnen ist, da jeder wei&szlig;, dass die politische Rechte rechte Politik besser macht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2009\/08\/32687.html\">jungle-world<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/AM\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>HRE hat Milliardengesch&auml;fte nicht in der Bilanz<\/li>\n<li>EU-Kommission plant Boni-Grenzen f&uuml;r Manager<\/li>\n<li>Dicke Boni sind ein Fall f&uuml;r den Staatsanwalt<\/li>\n<li>Schaeffler-Familie warnt vor massiven Jobverlusten bei Zerschlagung<\/li>\n<li>Keine Abwrackpr&auml;mie bei Hartz IV<\/li>\n<li>Abwrackpr&auml;mie f&uuml;r Fahrr&auml;der<\/li>\n<li>Tarifliche Regelungen zur Kurzarbeit<\/li>\n<li>Zweifel an schneller Wirkung von Rettungspaket<\/li>\n<li>Finanzaufsicht: UBS-Mitarbeiter haben<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3788\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3788","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3788","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3788"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3788\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3788"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3788"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3788"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}