{"id":37910,"date":"2017-04-20T08:38:10","date_gmt":"2017-04-20T06:38:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910"},"modified":"2017-04-20T08:38:10","modified_gmt":"2017-04-20T06:38:10","slug":"hinweise-des-tages-2858","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910#h01\">Macron, Schulz und andere Heilsbringer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910#h02\">Ausnahme vom Gesetz: IG Metall stimmt Zeitarbeit bis zu vier Jahren zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910#h03\">Das Steuersystem schont die Reichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910#h04\">Personalmangel: Paketboten h&auml;nderingend gesucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910#h05\">Leben von Hartz IV: Wo die Hilfebed&uuml;rftigkeit am h&ouml;chsten ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910#h06\">AfD: Das neue Rot der Arbeiter ist blau?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910#h07\">Pl&ouml;tzlich sind wir Bundesstaat der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910#h08\">Bundesregierung rechnet Entwicklungszusammenarbeit sch&ouml;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910#h09\">Sklavenm&auml;rkte in Libyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910#h10\">Evakuierung in Syrien: Phase 2, der Austausch von Milizenk&auml;mpfern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910#h11\">Scharfe Abrechnung mit der US-Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910#h12\">Bundesregierung findet US-Einsatz von &ldquo;Mutter aller Bomben&rdquo; nachvollziehbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910#h13\">Regierung kennt keine einzige strafbare Falschnachricht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910#h14\">Der NSU-Komplex<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910#h15\">Gr&uuml;ne auf niedrigstem Stand seit 15 Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37910#h16\">Zu guter Letzt: Hoffnungslos verfahren: US-Flugzeugtr&auml;ger auf Dortmund-Ems-Kanal gesichtet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Macron, Schulz und andere Heilsbringer<\/strong><br>\nNoch neuer als die Herren Renzi und Schulz ist Emmanuel Macron, der franz&ouml;sische Politmessias. Die Hillary-Clinton-Biographin und -Hasserin Diana Johnstone nennt ihn &raquo;das Roboter&auml;hnlichste, was jemals als ernsthafter Pr&auml;sidentschaftskandidat pr&auml;sentiert wurde&laquo; (The Counterpunch, 17.2.17). Macron, der f&uuml;r die Yellow Press seine deutlich &auml;ltere Frau zu bieten hat &ndash; Merke: Frankreich! Ergo: l&lsquo;amour &ndash;, scheint in den Planungsabteilungen des Silicon Valley entworfen und nach deren Algorithmen fabriziert zu sein. Sein Aussehen, sein Alter und die immer wieder taufrischen &raquo;Reform&laquo;- und &raquo;Weder-links-noch-rechts&laquo;-Parolen &ndash; die Ingredienzen der neoliberalen Sp&auml;tmoderne, in Deutschland noch von Gerhard Schr&ouml;der in bester Erinnerung, sollen ein weiteres Mal Erfolg garantieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sopos.org\/aufsaetze\/58edb896103c9\/1.phtml\">Ossietzky<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Finde ich sehr treffend. Macron ist der am Rei&szlig;brett des Neoliberalismus entworfene Kandidat. Was zur Frage f&uuml;hrt, wer steckt hinter der &ldquo;Bewegung&rdquo; Macrons, wer sind dessen Geldgeber, wer hat diese Figur aufgebaut und positioniert?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Wahlen in Frankreich &ndash; Hochspannung bis zum Schluss<\/strong><br>\nJetzt haben vier Kandidaten ernstzunehmende Chancen in die zweite Runde zu kommen. Und da das f&uuml;r Marine LePen ziemlich sicher klappen d&uuml;rfte, war die gro&szlig;e Frage, wer ihr potentieller Gegner sein w&uuml;rde. Damit das Emmanuel Macron wird &ndash; Lieblingskandidat der Banken, des linksliberalen Milieus und neuerdings auch von Wolfgang Sch&auml;uble (FAZ, 13.4.2017; S. 5) &ndash; wurden Himmel und H&ouml;lle in Bewegung gesetzt.<br>\nJetzt ist nicht nur unsicher, ob Macron durchkommt, sondern denkbar ist auch die Kombination M&eacute;lenchon &ndash; LePen geworden. Eine Konfiguration, wie wir sie in &auml;hnlicher Form bereits bei den &ouml;sterreichischen Pr&auml;sidentschaftswahlen erlebt haben, wenn auch dort politisch weitaus weniger bedeutend: die traditionelle Mitte komplett au&szlig;en vor! Das l&ouml;st nat&uuml;rlich mancherorts Panik aus und wirft zugleich interessante Fragen zum Zustand dieser Mitte auf.<br>\n&bdquo;Der Aufstieg M&eacute;lenchons in den Umfragen beunruhigt die Investoren genauso wie der Risikofaktor LePen,&ldquo; schrieb das Wirtschaftsblatt Les Echos. Und f&uuml;r den Figaro, der sich trotz der Skandale Fillons zur Unterst&uuml;tzung des konservativen Kandidaten durchgerungen hat, geht jetzt wieder mal ein Gespenst um in Europa: Maximilien Iljitsch M&eacute;lenchon, so die symboltr&auml;chtig &Uuml;berschrift eines Kommentars. Zur Erl&auml;uterung: Maximilien ist der Vorname Robespierres, und was mit Iljitsch gemeint ist, versteht man auch hierzulande. Macron vervollst&auml;ndigte prompt das Gruselkabinett und entbl&ouml;dete sich nicht zu verk&uuml;nden: M&eacute;lenchon &bdquo;liebt die Kriege Putins&ldquo; (hier).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/04\/superwahljahr-frankreich-hochspannung-bis-zum-schluss\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ausnahme vom Gesetz: IG Metall stimmt Zeitarbeit bis zu vier Jahren zu<\/strong><br>\nLeiharbeiter d&uuml;rfen seit 1. April im Prinzip nur noch f&uuml;r 18 Monate in einem Betrieb bleiben. Nun hat mit der Metallindustrie die erste Branche eine Ausnahme von dem Gesetz vereinbart.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/leiharbeit-in-deutschland-bis-zu-48-monate-in-der-metallindustrie-moeglich-a-1143881.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Tarifvertrag schlechter als das Gesetz<\/strong><br>\nSo sieht St&auml;rkung der Sozialpartnerschaft im Hause Nahles aus: Flexibilit&auml;t ganz im Sinne der Arbeitgeber. Diesen Abschluss h&auml;tte ich von Christlichen Gewerkschaften erwartet, aber nicht von der IG Metall. Wenn das Gesetz am Ende besser ist als der Tarifvertrag, dann fragt sich der m&uuml;ndige Gewerkschafter, wozu er eine Gewerkschaft braucht, die solche Tarifvertr&auml;ge abschlie&szlig;t&ldquo;, kommentiert Jutta Krellmann, Sprecherin f&uuml;r Arbeit und Mitbestimmung der Fraktion DIE LINKE, die Einigung zwischen IG Metall und Gesamtmetall, die geltende maximale Verleihdauer von 18 Monaten auf bis zu 48 Monate anzuheben. Krellmann weiter: &bdquo;Leiharbeiter werden zur Verhandlungsmasse zwischen Betriebsr&auml;ten und Arbeitgebern gemacht. Unter den Augen und mit Zustimmung der IG Metall wird die Zwei-Klassen-Belegschaft weiter zementiert. Indem man Normalarbeitsverh&auml;ltnisse abbaut und die Spaltung der Belegschaften vorantreibt, verbessert man nicht die Arbeits- und Lebensbedingungen abh&auml;ngig Besch&auml;ftigter.<br>\nDIE LINKE setzt sich daf&uuml;r ein, dass Leiharbeit in einer langfristigen Perspektive verboten wird. Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter m&uuml;ssen ab dem ersten Einsatztag in einem entleihenden Unternehmen den gleichen Lohn erhalten, ohne dass ein Tarifvertrag schlechtere Bedingungen vorsehen darf. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen sie zus&auml;tzlich eine Flexibilit&auml;tspr&auml;mie von zehn Prozent erhalten. Damit Betriebs- und Personalr&auml;te ihre Aufgaben wahrnehmen k&ouml;nnen, sollten sie beim Einsatz von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen ein zwingendes Mitbestimmungsrecht erhalten. Dann k&ouml;nnten sie Nachteile f&uuml;r die Besch&auml;ftigten oder Arbeitsplatzverluste verhindern. Zudem sollten Betriebs- und Personalr&auml;te Betriebs- und Dienstvereinbarungen abschlie&szlig;en k&ouml;nnen, in denen insbesondere Einsatzbereiche, Einsatzdauer, Zahl der eingesetzten Arbeitskr&auml;fte oder &Uuml;bernahmemodalit&auml;ten geregelt werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/tarifvertrag-schlechter-als-das-gesetz\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das Steuersystem schont die Reichen<\/strong><br>\nDie Parteien trauen sich bisher nicht an eine gro&szlig;e Steuerreform heran. Doch die ist &uuml;berf&auml;llig. Mittelschicht und Geringverdiener m&uuml;ssen entlastet werden. [&hellip;]<br>\nL&auml;ngst ist die Theorie entzaubert, wonach die ganze Gesellschaft profitiert, wenn Wirtschaft und Gutverdiener m&ouml;glichst wenig Steuern zahlen. Die Politik beg&uuml;nstigt jene mit den gut gef&uuml;llten Konten zu sehr. W&auml;hrend Million&auml;re von Kapitalertr&auml;gen nur 25 Prozent abgeben m&uuml;ssen, zahlen Mittelschichtler oft 42 Prozent Einkommensteuer &ndash; den Spitzensatz. W&auml;hrend Unternehmen zu viele Schlupfl&ouml;cher offenstehen und riesige Firmen gratis vererbt werden d&uuml;rfen, greift der Staat bei Wenigverdienern voll zu: Ein Single mit 2000 Euro brutto muss fast die H&auml;lfte per Steuern und Abgaben abf&uuml;hren. Eine echte Reform korrigiert daher, was 20 Jahre vers&auml;umt wurde. Sie belegt Kapitalertr&auml;ge von Million&auml;ren mit dem Spitzensatz. Sie l&auml;sst Erben zahlen, denen die Firma in den Scho&szlig; f&auml;llt. Sie geht international gegen Verschiebungstricks der Wirtschaft vor. Sie erh&ouml;ht stufenweise den Spitzensatz ab 120 000 Euro im Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuern-steuern-muessen-gerechter-werden-1.3467592\">Alexander Hagel&uuml;ken in der S&uuml;ddeutschen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der Kommentar von Alexander Hagel&uuml;ken ist eine positive Ausnahme in den Reaktionen auf <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/pressemitteilungen\/beitrag\/steuerbelastung-die-haelfte-bekommt-der-staat-336687\">eine &bdquo;Studie&ldquo;<\/a> des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln (IW), die g&auml;nzlich ohne den Hinweis auf die steuerliche Beg&uuml;nstigung von Verm&ouml;genden und Unternehmen in diesem Land daherkommt. Leider vermeidet es Hagel&uuml;ken, das Lobbypapier auch beim Namen zu nennen, dessen Aussage &bdquo;Millionen Deutsche zahlen Spitzensatz&ldquo; unkritisch durch zahlreiche Medien lief. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu passt: Der Staat ist keine Kuh, die man melken darf<\/strong><br>\nCum-Ex ist der Name f&uuml;r ebenso komplizierte wie dubiose internationale Trickgesch&auml;fte mit Aktien, die dazu gef&uuml;hrt haben, dass der Fiskus den Trickgesch&auml;ftlern Steuern erstattet hat, die diese gar nicht bezahlt hatten &ndash; insgesamt 10 Milliarden Euro.<br>\nDas Hin und Her mit Aktien war so kunstvoll konstruiert, dass sich die beteiligten Banken und Aktienjongleure nicht als Kriminelle, sondern als Finanzk&uuml;nstler betrachten. Neue Erkenntnisse der Staatsanwaltschaft laufen nun darauf hinaus, dass die K&uuml;nstler sich bandenm&auml;&szlig;ig verabredet haben um den Staat auszunehmen; Gesch&auml;fte wurden angeblich einzig und allein zu diesem Zweck geschlossen.<br>\nWenn das so ist, dann ist das nicht Steuerhinterziehung, sondern Steuerbetrug im ganz gro&szlig;en Stil. Die angeblichen Gesch&auml;fte waren dann gar keine Gesch&auml;fte, sondern blo&szlig;e T&auml;uschungshandlungen. Der Gesch&auml;ftszweck dieser Gesch&auml;fte bestand einzig und allein in der Konstruktion von Steuerr&uuml;ckerstattungs-Tatbest&auml;nden. Wenn dies nachweisbar ist, handelt es sich um den gewaltigsten Fall von Steuerkriminalit&auml;t, den es in Deutschland je gegeben hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/cum-ex-geschaefte-der-staat-ist-keine-kuh-die-man-melken-darf-1.3468704\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Personalmangel: Paketboten h&auml;nderingend gesucht<\/strong><br>\nDas Paketgesch&auml;ft boomt. Ein Ende ist nicht in Sicht &ndash; und die Suche nach Boten wird immer schwieriger. Roboter sind da noch keine Hilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/die-paketbranche-sucht-haenderingend-nach-boten-14977877.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Im Artikel wird dann ausgef&uuml;hrt, dass die Situation u. a. bei Hermes und DHL derma&szlig;en zugespitzt ist, dass die Zusteller alle in Subunternehmen oder Tochterunternehmen mit weniger Arbeitnehmerrechten und (noch) schlechterer Bezahlung ausgelagert wurden. Mit anderen Worten werden kaum existenzsichernde L&ouml;hne gezahlt. Also gibt es auch keinen Personalmangel, H&auml;nderingend hin oder her.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Leben von Hartz IV: Wo die Hilfebed&uuml;rftigkeit am h&ouml;chsten ist<\/strong><br>\nRund jeder Zehnte in Deutschland ist abh&auml;ngig von Hartz-IV-Leistungen. Zwischen den Bundesl&auml;ndern unterscheidet sich der Anteil der Hilfebed&uuml;rftigen dabei deutlich. So bezieht nahezu jeder f&uuml;nfte Berliner Hartz IV, w&auml;hrend in Bayern nur vier Prozent der Bev&ouml;lkerung betroffen sind. Das zeigen die regionalen Hilfequoten der BA. Nahezu jeder Zehnte beziehungsweise 9,4 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen zwischen 0 und 65 Jahren bezog im Februar 2017 Leistungen aus der Grundsicherung (Hartz IV).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/leben-von-hartz-iv-wo-die-hilfebeduerftigkeit-am-hoechsten-ist-2\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>AfD: Das neue Rot der Arbeiter ist blau?<\/strong><br>\nWas steckt hinter AVA und AidA? Die Arbeitnehmer-Fl&uuml;gel der AfD wollen das Arbeitslosengeld I ein bisschen verl&auml;ngern und innerbetriebliches Mobbing gegen selbstbewusste Betriebsr&auml;te legalisieren<br>\nMit Vorschl&auml;gen wie Arbeitslosengeld Q reagierte die SPD einerseits auf schlechte Umfragewerte in der arbeitenden Bev&ouml;lkerung und andererseits auf eine Konkurrenz, die ihr aus dem rechten Lager zu erwachsen droht. Im Januar 2017 gr&uuml;ndete sich die Alternative Vereinigung der Arbeitnehmer in der AfD (AVA) &ndash; in der Zeche Nachtigall in Witten. Der AVA-Spitzenmann f&uuml;r NRW hei&szlig;t Guido Reil und kommt aus Essen-Karnap. Er ist einer der letzten verbliebenen Bergleute im Ruhrpott, arbeitet auf der Zeche Prosper-Haniel in Bottrop.<br>\nReil ist IG BCE-Gewerkschafter und entt&auml;uschter SPD-Ratsherr. Im Juni 2016 trat er nach 25 in der SPD zur AfD &uuml;ber. In dieses Raster passt auch Uwe Witt, der Bundesvorsitzende der AVA. Er hat fr&uuml;her bei Thyssen gearbeitet und war Mitglied der IG Metall. Die Verl&auml;ngerung des Bezugs von ALG I, wie sie Nahles ins Spiel brachte, ist eine Forderung, die die AVA kurz zuvor ins AfD-Programm f&uuml;r den NRW-Wahlkampf hieven konnte. Die Rechtspopulisten schlie&szlig;en sich au&szlig;erdem der Forderung an, Werkvertr&auml;ge zu begrenzen. Zu einer Bef&uuml;rwortung des Mindestlohns konnten sie sich aber nicht durch ringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/afd_das-neue-rot-der-arbeiter-ist-blau\/\">arbeitsunrecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pl&ouml;tzlich sind wir Bundesstaat der EU<\/strong><br>\nWenn es um die exorbitanten deutschen Handelsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse geht, dann wird Finanzminister Sch&auml;uble erfinderisch. Nun hat er sich ein neues &ldquo;Argument&rdquo; ausgedacht, um Kritik aus den USA und vom IWF zu kontern. Aus globaler Sicht sei die deutsche Leistungsbilanz wenig aussagekr&auml;ftig, hei&szlig;t es in einem neuen Papier aus dem Hause Sch&auml;uble. Im weltweiten Vergleich sei allein die Gesamtbilanz der Eurozone wichtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/ploetzlich-sind-wir-bundesstaat-der-eu-oder-was\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>dazu: Umstrittene Handelsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse: Deutsche Nachhilfe f&uuml;r Donald Trump<\/strong><br>\n&ldquo;Sehr unfair&rdquo; findet Donald Trump, dass Deutschland in den USA mehr Waren verkauft als umgekehrt. Nun reist Finanzminister Sch&auml;uble mit einem Papier in die USA, das dem SPIEGEL vorliegt. Die Botschaft: &Uuml;bersch&uuml;sse sind kein Problem. [&hellip;]<br>\nIm Finanzministerium rechnet man damit, die Vorw&uuml;rfe auch in dieser Woche auf der Fr&uuml;hjahrstagung von Internationalem W&auml;hrungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington zu h&ouml;ren. Deshalb hat Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) das Argumentationspapier im Gep&auml;ck, wenn er am Mittwochabend in die USA aufbricht. Mit ihm wollen die Fachleute von Sch&auml;uble und Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) die Vorw&uuml;rfe und Bedenken der Trump-Regierung ausr&auml;umen. Das liest sich &uuml;ber weite Strecken wie Nachhilfe in den Grundlagen von Wirtschaftspolitik.<br>\nDie Leistungsbilanz sei f&uuml;r die Bundesregierung keine sogenannte Steuerungsgr&ouml;&szlig;e, belehren die Autoren etwa die Amerikaner. Der Grund: Sie lasse sich nur in sehr begrenztem Rahmen durch politische Ma&szlig;nahmen beeinflussen. &ldquo;Der deutsche Leistungsbilanz&uuml;berschuss ist vor allem das Ergebnis von marktbasierten Angebots- und Nachfrageentscheidungen von Unternehmen und privaten Verbrauchern auf dem Weltmarkt.&rdquo; Etwa die H&auml;lfte des &Uuml;berschusses sei zur&uuml;ckzuf&uuml;hren auf strukturelle Rahmenbedingungen, an denen die Politik kurzfristig nichts zu &auml;ndern verm&ouml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/wolfgang-schaeuble-will-donald-trump-im-streit-um-ueberschuesse-beschwichtigen-a-1143778.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ist dann die Art von &ldquo;Nachhilfe&rdquo;, bei der der Oberlehrer keine Ahnung von der Materie hat und den Sch&uuml;ler verdummen will. (Interessant, dass Trump und die Amerikaner angeblich Nachhilfe in Volkswirtschaftslehre ben&ouml;tigen.) Auch, dass die extreme (preisliche) Wettbewerbsf&auml;higkeit der Deutschen quasi naturgegeben und nicht zu &auml;ndern ist&hellip; als h&auml;tte die Regierungspolitik der letzten 25 Jahre nicht explizit und sehr erfolgreich darauf hingearbeitet. Sch&auml;ubles Gl&uuml;ck ist die offene Dummheit (oder Regierungsh&ouml;rigkeit?) der Mainstreammedien &ndash; im Rest der Welt macht man sich mit so etwas nur l&auml;cherlich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundesregierung rechnet Entwicklungszusammenarbeit sch&ouml;n<\/strong><br>\nHat die Bundesregierung tats&auml;chlich erstmals das 1970 von der UNO gesetzte Ziel erreicht, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) f&uuml;r Entwicklungshilfe auszugeben? Mit dieser Einsch&auml;tzung sorgte das Entwicklungsministerium unl&auml;ngst f&uuml;r Schlagzeilen. [&hellip;]<br>\nEine kritischere Bilanz zog jedoch die Hilfsorganisation Oxfam. Deren Experte f&uuml;r Entwicklungsfinanzierung, Tobias Hauschild, bezeichnete es als &ldquo;gut und richtig&rdquo;, dass die Bundesregierung Gefl&uuml;chtete in Deutschland umfassend unterst&uuml;tzt. &ldquo;Aber diese Ausgaben d&uuml;rfen nicht zu dem falschen Eindruck f&uuml;hren, Deutschland erf&uuml;lle seine internationalen Verpflichtungen im Bereich Entwicklung und Armutsbek&auml;mpfung&rdquo;, sagte er. Sollten die Ausgaben f&uuml;r Gefl&uuml;chtete wieder abnehmen, werde diese Blase ganz schnell platzen.<br>\nVon einem &ldquo;Scheinerfolg&rdquo; sprach auch Susanna Kr&uuml;ger, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Hilfsorganisation Save the Children Deutschland. Auch sie verwies darauf, dass nach Abzug der Fl&uuml;chtlingskosten im Inland nur 0,52 Prozent &uuml;brigbleiben. Der aktuelle Anstieg sei zwar begr&uuml;&szlig;enswert, &ldquo;aber l&auml;ngst nicht genug&rdquo;. Erneut profitiere die Quote ma&szlig;geblich von der Anrechnung der Ausgaben f&uuml;r Gefl&uuml;chtete, dies aber gehe auf Kosten von Kindern weltweit. &ldquo;Und das obwohl es nie wichtiger und dringender war, Entwicklungszusammenarbeit zu f&ouml;rdern:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Bundesregierung-rechnet-Entwicklungszusammenarbeit-schoen-3688020.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sklavenm&auml;rkte in Libyen<\/strong><br>\nAfrikanische Fl&uuml;chtlinge werden in dem Land gehandelt wie Sklaven &ndash; M&auml;nner m&uuml;ssen schwer schuften, Frauen landen in der Prostitution<br>\nDie &ldquo;Internationale Organisation f&uuml;r Migration&rdquo; (IOM) schl&auml;gt Alarm: Auf libyschen Marktpl&auml;tzen w&uuml;rden &ouml;ffentlich Gefl&uuml;chtete aus afrikanischen Staaten verkauft. F&uuml;r 200 bis 500 US-Dollar w&uuml;rden sie ihren &ldquo;Herren&rdquo; &uuml;bereignet. M&auml;nner m&uuml;ssen schwere Arbeiten verrichten, die Frauen werden als Sex-Sklavin gehalten oder in die Prostitution verschoben. Manchmal geht es auch &ldquo;nur&rdquo; um Erpressung. Laut IOM gibt es diverse Zeugenberichte, in denen von Ausbeutung, Hunger, Folter und Erpressung die Rede sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Sklavenmaerkte-in-Libyen-3687545.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Evakuierung in Syrien: Phase 2, der Austausch von Milizenk&auml;mpfern<\/strong><br>\nMittlerweile verdichten sich die Anzeichen, dass eine dschihadistische Gruppe f&uuml;r den Autobombenanschlag auf den Buskonvoi mit Zivilisten verantwortlich ist [&hellip;]<br>\nNach dem Anschlag, der grausige Bilder von verbrannten Kindern zeigte, legten Berichte z.B. von CNN, der BBC oder auch in Le Monde &ndash; und in Deutschland sehr deutlich die Boulevardzeitung Bild &ndash; die Spur des Schuldigen Richtung Baschar al-Assad, der in den Augen vieler Medien offenbar f&uuml;r alle Kindermorde in Syrien zust&auml;ndig ist. Einen Beweis daf&uuml;r hatte man nicht.<br>\nDoch kamen selbst der Bild-Zeitung Zweifel am Erstverdacht: &ldquo;Die Art des Anschlags spricht f&uuml;r eine radikalislamistische Extremistengruppe, vermutlich aus dem Spektrum der Terrormiliz ISIS oder der ihr nahestehenden Jund al-Aqsa&rdquo;, berichtete sie am Sonntagnachmittag, um am Ende dann doch eine neue Spitze gegen die Regierung in Damaskus zu lancieren: &ldquo;Weitere Bombenanschl&auml;ge durch Splittergruppen k&ouml;nnte das Regime dazu nutzen, sich international wieder als Stabilit&auml;tsfaktor zu pr&auml;sentieren.&rdquo;<br>\nDie Verfasser konnten, wie sich auf Twitter zeigt, nicht den Fakt &uuml;bersehen, dass der Selbstmordattent&auml;ter, der mit seinem Auto auf die geparkten Busse zuvor, von der Seite kam, die von Rebellen kontrolliert wurde. Dort wurde nach Aussagen des gut vernetzten und informierten Journalisten Elijah J.Magnier jedes Fahrzeug akribisch kontrolliert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Evakuierung-in-Syrien-Phase-2-der-Austausch-von-Milizenkaempfern-3688314.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Scharfe Abrechnung mit der US-Politik<\/strong><br>\nDer emeritierte Linguistik-Professor und politische Intellektuelle Noam Chomsky sieht die Wahl Donald Trumps zum US-Pr&auml;sidenten als ein Ergebnis neoliberaler Politik. Trump selbst habe keine Ideologie, f&uuml;hre mit seiner Klimapolitik die Welt aber &bdquo;in Richtung Selbstzerst&ouml;rung&ldquo;. [&hellip;]<br>\nEr m&uuml;sse immer alle Kameras auf sich ziehen und zeigen, &bdquo;dass er h&auml;rter im Nehmen ist als alle anderen&ldquo;. Gleichzeitig verfolge der rechte Fl&uuml;gel der Republikaner jedoch seine Agenda, &bdquo;n&auml;mlich alle Teile des Staates aufzul&ouml;sen, die f&uuml;r das Allgemeinwohl verantwortlich sind und der Profitmaximierung von Gro&szlig;konzernen und den Reichen in der Gesellschaft im Wege stehen&ldquo;. Doch das w&uuml;rde niemand thematisieren. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die amerikanische Demokratie sei Trump eine &bdquo;Abrissbirne&ldquo;, die die laut Chomsky gef&auml;hrlichsten Programmatiken der Obama-Administration weiterf&uuml;hre: Eine davon sei die Modernisierung des amerikanischen Atomwaffenarsenals. Als gef&auml;hrlichste Agenda, die momentan aus dem Wei&szlig;en Haus kommt, sieht Chomsky jedoch die Haltung Trumps zum Klimawandel. [&hellip;]<br>\nVon der Demokratischen Partei in den USA ist Chomsky zutiefst entt&auml;uscht: &bdquo;Die Demokratische Partei hat die Arbeiterklassen vor etwa 30 bis 40 Jahren mehr oder weniger im Stich gelassen. Deshalb haben die Menschen bei der letzten Pr&auml;sidentschaftswahl ihren erbitterten Klassenfeind zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt.&ldquo;<br>\nAuch von der momentanen Strategie der Demokraten h&auml;lt Chomsky nicht viel: &bdquo;Sehen Sie sich an, was der Obama-Clinton-Fl&uuml;gel der Demokraten momentan macht. Worauf konzentrieren sie sich? Nicht darauf, wie etwa Arbeitnehmerrechte ausgeh&ouml;hlt werden oder auf den Klimawandel. Sie konzentrieren sich auf die triviale Frage, ob die Russen versucht haben, in den heiligen amerikanischen Wahlprozess einzugreifen, w&auml;hrend die halbe Welt dar&uuml;ber in Gel&auml;chter ausbricht. Schauen Sie sich an, wo die USA &uuml;berall nicht nur Wahlen manipuliert, sondern Regierungen gest&uuml;rzt haben!&ldquo;<br>\nChomsky sieht ein Driften der Politik nach rechts seit den 1970er Jahren: Die Inhalte, mit denen Bernie Sanders als linker Pr&auml;sidentschaftskandidat f&uuml;r Aufsehen gesorgt hatte, w&uuml;rden sich kaum von denen von Dwight Eisenhower in den 1950er Jahren unterscheiden. Nur: Eisenhower war Republikaner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/orf.at\/stories\/2387847\/2387830\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundesregierung findet US-Einsatz von &ldquo;Mutter aller Bomben&rdquo; nachvollziehbar<\/strong><br>\nDie Bundesregierung zum US-Einsatz der &ldquo;Mutter aller Bomben&rdquo;, also der gr&ouml;&szlig;ten nicht-atomaren Bombe, in Afghanistan: Ob der Abwurf milit&auml;risch zweckm&auml;&szlig;ig war, wisse man nicht. Aber die afghanische Regierung fand die Aktion okay. Da die USA nun &ldquo;engagierter&rdquo; gegen ISIS vorgehen, ist das alles &ldquo;nachzuvollziehen&rdquo; und grunds&auml;tzlich zu begr&uuml;&szlig;en. Ein milit&auml;rischer Freibrief sei das aber nicht. Ob die Bundesregierung die rote Linie bei einem Einsatz von Atombomben zieht, bleibt unbeantwortet.<br>\nAusschnitt aus der BPK vom 19. April 2017<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=SLDAyCt5uAs\">Jung und naiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Regierung kennt keine einzige strafbare Falschnachricht<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will die Verbreitung strafbarer Falschnachrichten im Internet per Gesetz eind&auml;mmen. Auf Nachfrage kann sie aber kein einziges Beispiel f&uuml;r solche Fake-News nennen.<br>\nMit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz will die Bundesregierung offenbar ein Ph&auml;nomen bek&auml;mpfen, das es in diesem Sinne gar nicht gibt. Auf Anfrage von Golem.de konnte das Bundesjustizministerium kein einziges Beispiel f&uuml;r strafbare Falschnachrichten nennen, deren Verbreitung &uuml;ber soziale Netzwerke mit dem Gesetz bek&auml;mpft werden soll. Dabei hei&szlig;t es gleich zu Beginn des Gesetzentwurfes: &ldquo;Nach den Erfahrungen im US-Wahlkampf hat auch in der Bundesrepublik Deutschland die Bek&auml;mpfung von strafbaren Falschnachrichten (&lsquo;Fake News&rsquo;) in sozialen Netzwerken hohe Priorit&auml;t gewonnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/hate-speech-gesetz-regierung-kennt-keine-einzige-strafbare-falschnachricht-1704-127370.html\">golem<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der NSU-Komplex<\/strong><br>\nDie Mordserie der rechtsterroristischen Untergrundzelle NSU hat von 1998 bis 2011 in Deutschland zehn Menschenleben gekostet. Der Dokumentarfilm von Stefan Aust und Dirk Laabs liefert einen umfassenden und genauen &Uuml;berblick &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde des NSU-Terrors.<br>\n4. November 2011, Eisenach in Th&uuml;ringen: Uwe Mundlos und Uwe B&ouml;hnhardt verbrennen in einem Wohnmobil. Das Ende zweier Terrorkarrieren. 16 Jahre lang waren ihre Namen auch dem Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz ein Begriff. Die jungen Neonazis wurden zeitweise observiert, abgeh&ouml;rt, verfolgt.<br>\nInformanten berichteten immer wieder &uuml;ber sie. Trotzdem konnten die beiden abtauchen, unterst&uuml;tzt und aufgefangen von einem Netz von Freunden. B&ouml;hnhardt und Mundlos wurden mutma&szlig;lich Terroristen, erschossen Menschen, legten Bomben, bekannten sich jedoch nie zu den Taten.<br>\nErst nach ihrem Tod taucht ein Film auf, in dem sich eine Gruppe namens &ldquo;Nationalsozialistischer Untergrund&rdquo; (NSU) mit zehn Morden br&uuml;stet, f&uuml;r die B&ouml;hnhardt und Mundlos verantwortlich sein sollen. Zun&auml;chst scheint es, dass mit ihrem Tod einer der mysteri&ouml;sen Kriminalf&auml;lle der bundesdeutschen Geschichte aufgekl&auml;rt ist. Doch je l&auml;nger die Ermittlungen dauern, desto merkw&uuml;rdiger wird der Fall.<br>\nObwohl die verschiedenen Verfassungsschutzbeh&ouml;rden diverse V-M&auml;nner in unmittelbarer N&auml;he der untergetauchten Neonazis im Einsatz hatten, gelang es nicht, die Morde zu verhindern. Doch nicht nur die Inlandsgeheimdienste waren auf der Spur der Rechtsterroristen &ndash; auch die Sonderkommission, die sich &uuml;ber Jahre um eine Serie von Morden an Kleinunternehmern mit Migrationshintergrund k&uuml;mmerte, kam zum Ende ihrer Ermittlungen Mundlos und B&ouml;hnhardt immer n&auml;her. Der entscheidende Schlag gelang jedoch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/br-fernsehen\/inhalt\/film-und-serie\/nsu-komplex-stefan-aust-dirk-laabs100.html\">BR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das sollte man sich genau ansehen, explizit die unglaublichen Verwicklungen des Verfassungsschutzes in die Aktivit&auml;ten der Neo-Nazis.<\/em>\n<\/p><\/li>\n\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne auf niedrigstem Stand seit 15 Jahren<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen verlieren kommen nur noch auf sechs Prozent, wie zwei aktuelle Umfragen ergeben.\n<ul>\n<li>Das ist der schlechteste Wert seit August 2002, wie aus dem &bdquo;Stern&ldquo;-RTL-Wahltrend hervorgeht, den Forsa erhebt.<\/li>\n<li>Einer Insa\/YouGov-Befragung zufolge liegen sie damit sogar noch hinter der FDP, die auf 6,5 Prozent kommt. [&hellip;]<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article163809361\/Gruene-auf-niedrigstem-Stand-seit-15-Jahren.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Sagen wir es mal so &ndash; da ist noch Luft nach unten. Wenn die Gr&uuml;nen meinen, sie m&uuml;ssten ohne echte Inhalte und mit den beiden Parteirechten &Ouml;zdemir und Katrin G&ouml;ring-Eckardt in die Wahlen gehen, ist eine Abstufung durch die W&auml;hler nat&uuml;rlich nur konsequent.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Hoffnungslos verfahren: US-Flugzeugtr&auml;ger auf Dortmund-Ems-Kanal gesichtet<\/strong><br>\nDatteln (dpo) &ndash; Nicht schlecht staunten Anwohner des Dortmund-Ems-Kanals, als sie heute Morgen Zeugen wurden, wie sich der nukleargetriebene Flugzeugtr&auml;ger USS Carl Vinson langsam durch den Dortmund-Ems-Kanal schob. Offenbar hat sich das 97.000 Tonnen schwere Schiff, das sich derzeit in H&ouml;he Datteln befindet, auf dem Weg nach Nordkorea v&ouml;llig verfahren. [&hellip;]<br>\nEin Sprecher des US-Verteidigungsministeriums erkl&auml;rte, wie es zu der folgenschweren Navigationspanne kommen konnte: Demnach habe man sich auf die Koordinaten verlassen, die Donald Trump pers&ouml;nlich telefonisch weitergegeben habe. &ldquo;Leider a&szlig; der Pr&auml;sident w&auml;hrend des Telefonats ein sehr k&ouml;stliches St&uuml;ck Schokoladenkuchen und nuschelte daher stark&rdquo;, so der Sprecher. &ldquo;Dadurch kam es wohl zu einem Missverst&auml;ndnis.&rdquo; Allerdings h&auml;tte man auch wissen sollen, dass es keine K&uuml;rzen- und Schmalengrade gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2017\/04\/wo-gehts-nach-nordkorea.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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