{"id":37922,"date":"2017-04-20T12:03:05","date_gmt":"2017-04-20T10:03:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37922"},"modified":"2018-12-30T18:44:18","modified_gmt":"2018-12-30T17:44:18","slug":"chile-millionen-protestieren-gegen-pinochets-rentensystem-und-fordern-ruecktritt-von-michelle-bachelets-wirtschaftsminister","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37922","title":{"rendered":"Chile \u2013  Millionen protestieren gegen Pinochets Rentensystem und fordern R\u00fccktritt von Michelle Bachelets Wirtschaftsminister"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170420_Chile_1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Zwei Millionen Chilenen gingen in den letzten Wochen auf die Stra&szlig;e, um gegen das privatisierte Rentensystem zu demonstrieren. <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong> berichtet aus Santiago de Chile f&uuml;r die NachDenkSeiten &uuml;ber die j&uuml;ngsten Entwicklungen und gibt unseren Lesern einen Einblick, bei der Chile als eines der Experimentierfelder des Neoliberalismus eine traurige Vorreiterrolle spielte. Auch Europa kann von den Fehlern der Chilenen lernen, die nun den sozialen Frieden des s&uuml;damerikanischen Landes gef&auml;hrden.<br>\n<!--more--><br>\nDer 24. Juli 2016 wird so schnell nicht vergessen sein in Chile, es war ein historisches Datum.  An jenem Sonntag marschierten 750.000 Menschen &ndash; Rentner, Familien mit Kindern, Jugendliche &ndash; gegen die privaten Pensionsfonds, deren Verband, &ldquo;Asociaci&oacute;n de Fondos de Pensi&oacute;n&rdquo;, in Chile unter dem K&uuml;rzel AFP bekannt ist.<\/p><p>Die Regierung Michelle Bachelet reagierte nicht auf den Ruf der Stra&szlig;e. Der Volksaufstand gegen die Pl&uuml;nderung von Millionen Chilenen im Ruhestand und ebenso vielen, k&uuml;nftigen Rentnern und Pension&auml;ren m&uuml;ndete schlie&szlig;lich in der landesweiten B&uuml;rgerinitiative <a href=\"http:\/\/www.nomasafp.cl\/inicio\/\">No M&aacute;s AFP<\/a>, unter dem Vorsitz des 60-j&auml;hrigen Historikers, ehemaligen F&uuml;hrers des chilenischen Gewerkschaftsverbandes der Bankangestellten und linken Abtr&uuml;nnigen der regierenden, Sozialistischen Partei, Luis Mesina. <\/p><p>Ein halbes Jahr sp&auml;ter, im M&auml;rz 2017, gelang es ihm bereits, 2 Millionen Chilenen &ndash; davon 800.000 allein in Santiago &ndash; erneut zu Massenprotesten aufzurufen, die Chile mit der Forderung &ldquo;No m&aacute;s AFP&rdquo; (&ldquo;Schluss mit den AFP&rdquo;) &uuml;berstr&ouml;mten.<\/p><p>Der umstrittene Wirtschaftsminister <\/p><p>Das Tauziehen zwischen der Massenbewegung und der Regierung Bachelet eskaliert. Wegen seiner tauben Ohren f&uuml;r die Rentenmisere fordert &ldquo;No m&aacute;s AFP&rdquo; inzwischen den R&uuml;cktritt des sozialdemokratischen Wirtschaftsministers Rodrigo Vald&eacute;s.<\/p><p>Exemplarisch verk&ouml;rpert Vald&eacute;s das, was man in Chile den &ldquo;Dreht&uuml;ren-Karrierismus&rdquo; einschl&auml;giger Politiker nennt: Ihr Wechsel von den Konzernleitungen in die Regierung und von dort zur&uuml;ck in die Konzernleitungen; ohne Skrupel und Quarant&auml;ne.<\/p><p>Bis 2008 diente Vald&eacute;s verschiedenen chilenischen Regierungen als Direktor der Zentralbank. Danach war er als Chef-&Ouml;konom des Lateinamerika-Ressorts der privaten Investmentbank Barclays Capital in New York t&auml;tig. Im Jahr 2009 wechselte er zum Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) in Washington, dem er bis 2013 als stellvertretender Direktor f&uuml;r Europa und Amerika diente. Anschlie&szlig;end kehrte er nach Chile zur&uuml;ck und bekleidete ein Amt, das ihm nun die Emp&ouml;rung der chilenischen Rentner auf den Hals jagt: Bis zu seinem Ruf ins Amt des Zentralbank-Chefs, und dann des Wirtschaftsministers Michelle Bachelets, diente Vald&eacute;s ausgerechnet als Chef-&Ouml;konom f&uuml;r die Andenregion der brasilianischen Bank BTG-Pactual (200 Milliarden Dollar Einlagen, 2014), ihrerseits Eigent&uuml;merin von Plan Vital, eines der sechs m&auml;chtigsten und von den chilenischen Rentnern verachteten und bek&auml;mpften Pensionsfonds.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170420_Chile_2.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p><strong>Der &ldquo;Rentenmarkt&rdquo; in Chile <\/strong><\/p><p>Die privaten Pensionsfonds sind eine Erfindung des in Chicago unter Milton Friedman ausgebildeten, ultraliberalen Jos&eacute; Pi&ntilde;era, Bruder des ehemaligen Pr&auml;sidenten und Multimilliard&auml;rs Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era und ehemaliger Arbeitsminister von General Augusto Pinochet. In dessen Auftrag zerschlug er Anfang der 1980er Jahre die seit Jahrzehnten in Kraft befindlichen chilenischen Arbeitsschutzrechte und das staatliche Rentensystem <\/p><p>Kernst&uuml;ck des seit 36 Jahren geltenden und von den demokratischen Regierungen nach Ende der Diktatur unber&uuml;hrt belassenen Rentensystems sind Privatfonds nach dem Prinzip der Kapitalbildung: Anstatt des weltweit bew&auml;hrten parit&auml;tischen Systems der sogenannten solidarischen Beitragszahlungen an das &ouml;ffentliche Rentensystem zahlt die Mehrheit der Chilenen 10 Prozent ihres Bruttolohns an private Pensionsfonds im Besitz von Banken und sogenannten &ldquo;Investment&rdquo;-Unternehmen. Mit Kreditvergaben und Investitionen auf dem Kapitalmarkt versprechen diese den Beitragszahlenden wachsende Renditen und damit h&ouml;here Kapitalbildung.<\/p><p>Daneben existiert ein 2008 w&auml;hrend der ersten Pr&auml;sidentschaft Michelle Bachelets ins Leben gerufenes, staatliches &ldquo;System Solidarischer Pensionen&rdquo; (&ldquo;Sistema de Pensiones Solidarias&rdquo;), das eine minimale Alters-Grundrente (&ldquo;Pensi&oacute;n B&aacute;sica Solidaria de Vejez&rdquo;) in gegenw&auml;rtiger H&ouml;he von umgerechnet 140 Euro an 1,35 Millionen in Armut lebende Chileninnen und Chilenen zahlt.<\/p><p>Indes wird der &ldquo;L&ouml;wenanteil&rdquo;, n&auml;mlich das privat verwaltete Rentensystem mit rund 10 Millionen Beitragszahlenden, von sechs Pensionsfonds &ndash; die US-amerikanischen Curprum (Principal Financial Group), Habitat (Prudential Financial) und ProVida (Metlife), dem brasilianischen Plan Vital (Bank BTG Pactual), dem spanischen Capital (Grupo Sura) und dem chilenischen Modelo (Grupo Andr&eacute;s Navarro H&auml;usler) &ndash; beherrscht, die das Kartell der AFP bilden.<\/p><p><strong>Pinochets Rentensystem: eine kaschierte F&ouml;rderungskasse der Multimilliard&auml;re<\/strong><\/p><p>&ldquo;Ein unglaublicher Schwindel&rdquo; betitelte die Wochenzeitung Clarin bereits im November 2013 ein aufschlussreiches Interview mit dem Wirtschaftswissenschafter Manuel Riesco &uuml;ber die privaten Pensionsfonds (&ldquo;La incre&iacute;ble estafa de las AFP explicada paso a paso&rdquo;, 03.11.2013). Vor vier Jahren h&auml;tte n&auml;mlich das Anlagenkapital der AFP rund 150 Milliarden Euro betragen m&uuml;ssen, doch au&szlig;er Schuldscheinen in Dollar-Milliardenh&ouml;he befand sich kein einziger Cent in der Kasse, so Riesco.<\/p><p>Wie so etwas m&ouml;glich ist, entschl&uuml;sselte bereits im Jahr 2012 eine Studie (&ldquo;Resultados para sus Afiliados de las AFP y Compa&ntilde;&iacute;as de Seguros Relacionadas con la Previsi&oacute;n:1982-2012 &ndash; Ergebnisse f&uuml;r die Beitragszahlenden der AFP und Versicherungsgesellschaften zur Altersversorgung von 1982 bis 2012&rdquo;) unter der Leitung Riescos, mit der das chilenische &ldquo;Zentrum f&uuml;r Nationale Studien und Alternative Entwicklung&rdquo; (CENDA) die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber die skandal&ouml;sen Umtriebe des AFP-Kartells alarmierte.<\/p><p>Der Studie gelang der Nachweis, dass drei von vier Pesos der Landesw&auml;hrung, die in das System als Beitr&auml;ge oder staatliche Zusch&uuml;sse eingezahlt werden, zwischen den Fondsverwaltern und m&auml;chtigen Banken &ndash;  in der Regel ein und dasselbe Unternehmen &ndash; &ldquo;h&auml;ngenbleiben&rdquo;, und den Hauptgrund daf&uuml;r bilden, dass das System so niedrige Renten auszahlt. <\/p><p>Zweitens fanden die Forscher heraus, dass zum Beispiel im Jahr 2012 der Gesamtwert der eingezahlten Beitr&auml;ge mehr als doppelt so hoch war wie der Wert der tats&auml;chlich ausgezahlten Renten. Obwohl der Staat nach Angaben von CENDA auch Zusch&uuml;sse beisteuerte, durften sich die Pension&auml;re auf keinen genauen Endbetrag ihrer Renten verlassen, da dieser vom Auf und Ab der B&ouml;rsenbewegungen abh&auml;ngig ist. Und zwar derart riskant und ungewiss, dass das System zwischen 2006 und 2012 angeblich nur rote Zahlen schrieb. <\/p><p>Diese sogenannte &ldquo;Rentenversicherung&rdquo;, so das Fazit der Studie, folge der inneren Logik eines <strong>Systems der Zwangsersparnis<\/strong>, das mit dem Ziel geschaffen wurde, Zahlungsmittel aus den Werkt&auml;tigen herauszupressen und massiv an die Kapitalbesitzer zu &uuml;bertragen. <\/p><p><strong>Wer kassiert die chilenischen Rentenfonds?<\/strong><\/p><p>In einem zweieinhalb Jahre sp&auml;ter ver&ouml;ffentlichten Text versch&auml;rfte Manuel Riesco seinen Ton und nannte das private Rentensystem im Lande eine &ldquo;Lumperei&rdquo; (&ldquo;Manuel Riesco califica de canalla el sistema de AFP &ndash; El Mostrador, 24.07.2016).<\/p><p>Selbst der konservativen Tageszeitung <em>El Mercurio<\/em> schien bereits im Jahr zuvor der Umgang mit den Renteneinzahlungen von nahezu zwei Dritteln der Chilenen eine Nachfrage wert und sie ver&ouml;ffentlichte eine Liste mit den 10 Hauptbeg&uuml;nstigten (<a href=\"http:\/\/www.emol.com\/noticias\/economia\/2015\/01\/23\/700604\/donde-estan-invertidas-las-platas-de-los-trabajadores-en-chile.html\">Conozca las 10 empresas donde m&aacute;s invierten las AFP en la Bolsa<\/a> &ndash; El Mercurio, 25\/01\/2015).<\/p><p>Demnach flossen im Jahr 2015 als vor&uuml;bergehende Aktieneink&auml;ufe Milliardenbetr&auml;ge von US-Dollar aus den Pensionsfonds an folgende 10 ausl&auml;ndische und chilenische Gro&szlig;konzerne und Banken:<\/p><ul>\n<li>Enersis: 2,03 Milliarden;<\/li>\n<li>Endesa: 1,9 Milliarden; <\/li>\n<li>Cencosud: 1,163 Milliarden;<\/li>\n<li>LAN: 1,1 Milliarden; <\/li>\n<li>Colb&uacute;n: 0,82 Milliarden; <\/li>\n<li>Copec: 0,75 Milliarden; <\/li>\n<li>AES: 0,74 Milliarden;<\/li>\n<li>CMPC: 0,69 Milliarden; <\/li>\n<li>Falabella: 0,57 Milliarden;<\/li>\n<li>Banco Santander Chile: 0,51 Milliarden. <\/li>\n<\/ul><p>Und folgende Gro&szlig;konzerne erhielten au&szlig;erdem verzinste Dollar-Kredite:<\/p><ul>\n<li>10 Privatbanken mit Filialen in Chile: 31 Milliarden;<\/li>\n<li>Gruppe Luksic (mit einem angeblichen Verm&ouml;gen von 14 Milliarden Dollar der reichste Familienclan Chiles): 6,5 Milliarden;<\/li>\n<li>Gruppe Matte: 4,5 Milliarden;<\/li>\n<li>Cencosud\/Gruppe Horst Paulmann: 1,8 Milliarden;<\/li>\n<li>Antar\/Gruppe Angelini: 1,6 Milliarden.<\/li>\n<\/ul><p>Chilenische Medien bezifferten das Anlagekapital der AFP im M&auml;rz 2016 auf 163 Milliarden US-Dollar. Verglichen mit dem chilenischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Vorjahres, das 240 Milliarden US-Dollar betrug, verf&uuml;gten die Pensionsfonds 2016 &uuml;ber mehr als 2\/3 des BIP, zahlten jedoch individuelle Schundrenten in maximaler H&ouml;he von umgerechnet 400 Euro aus. Tats&auml;chlich liegt der Durchschnittswert der ausgezahlten Renten in der Regel sogar niedriger als der gesetzliche Mindestlohn von gegenw&auml;rtig 377 Euro. <\/p><p>Zur Versch&auml;rfung der Einkommensunterschiede erlie&szlig; die unter General Pinochet verabschiedete &ldquo;Gesetzesverordnung 3.500&rdquo; jedoch die Bestimmung, dass die Mitglieder der Streitkr&auml;fte und nicht n&auml;her definierte, hohe Beamte im Staatsdienst von den privaten Rentenkassen ausgenommen sind und Anspruch haben auf saftige, staatliche Pensionen in H&ouml;he mehrerer tausend Euro; was den Zorn gegen die AFP um ein Vielfaches antrieb. <\/p><p>Somit vertieften die obsz&ouml;nen Pensionsfonds die soziale Ungleichheit in Chile; ein Land, in dem 1 Prozent&nbsp;der Bev&ouml;lkerung&nbsp;sich 30,5 Prozent&nbsp;des nationalen Bruttoeinkommens einverleibt.<\/p><p>Zu den von Erfinder Jos&eacute; Pi&ntilde;era und den mit ihm verb&uuml;ndeten neoliberalen think tanks verbreiteten L&uuml;gen geh&ouml;rt die M&auml;r, wonach das chilenische Rentenmodell sich weltweiter Beliebtheit erfreue. Marco Kremerman, Wirtschaftswissenschaftler der gewerkschaftsnahen Stiftung Sol, demontierte j&uuml;ngst das Geschw&auml;tz: Maximal neun L&auml;nder &ndash;  Israel, die Dominikanische Republik, Nigeria, die Malediven, Malawi, der Kosovo und Australien &ndash; haben &auml;hnliche Rentensysteme angenommen, wobei Australien eine Grundrente von mindestens 1.000 Dollar an einen Gro&szlig;teil seiner Bev&ouml;lkerung im Rentenalter auszahlt.<\/p><p>Der US-Wirtschafts-Nobelpreistr&auml;ger Paul Krugman warnte bereits 2009 vor der chilenischen AFP: &ldquo;In 2005 war das chilenische Rentenmodell gro&szlig; in Mode. Gott sei Dank haben wir unser eigenes, staatliches Rentensystem beflissentlich beibehalten. Damit haben wir eine Gro&szlig;e Depression und den Kollaps verhindert&hellip;&rdquo;.<\/p><p>&ldquo;Was getan werden muss, ist die Tamponierung des Systems &ndash; die komplette Verdichtung der Geldfl&uuml;sse &ndash; so, dass das Beitragsgeld, das die Renten finanzieren soll, auch wirklich die Renten auszahlt &ndash; so einfach&rdquo;, schlussfolgert Rentenexperte Manuel Riesco. &ldquo;Mit anderen Worten: Dem Geldabfluss an die Finanzhaie muss ein Riegel vorgeschoben werden, und ein zweiter muss die unversch&auml;mten Kommissionen der Fondsverwalter beenden. All dies kann n&auml;mlich von den staatlichen Rentenverwaltungen INP oder IPS ohne Zusatzkosten &uuml;bernommen werden, mit dem Ziel, das &ouml;ffentliche, parit&auml;tische Rentensystem wiederherzustellen&rdquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170420_Chile_1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Zwei Millionen Chilenen gingen in den letzten Wochen auf die Stra&szlig;e, um gegen das privatisierte Rentensystem zu demonstrieren. <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong> berichtet aus Santiago de Chile f&uuml;r die NachDenkSeiten &uuml;ber die j&uuml;ngsten Entwicklungen und gibt unseren Lesern einen Einblick, bei der Chile als eines der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37922\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[136,130,20,40],"tags":[282,669,283,474,2078,1621,273,394,291],"class_list":["post-37922","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-banken-boerse-spekulation","category-drehtuer-politik-und-wirtschaft","category-landerberichte","category-riester-ruerup-taeuschung-privatrente","tag-buergerproteste","tag-chile","tag-finanzmaerkte","tag-krugman-paul","tag-mindestrente","tag-pensionsfonds","tag-privatvorsorge","tag-subventionen","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37922","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37922"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37922\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48143,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37922\/revisions\/48143"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37922"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37922"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37922"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}