{"id":37931,"date":"2017-04-21T08:27:13","date_gmt":"2017-04-21T06:27:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37931"},"modified":"2017-04-21T08:27:13","modified_gmt":"2017-04-21T06:27:13","slug":"hinweise-des-tages-2859","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37931","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37931#h01\">&ldquo;Wir m&uuml;ssen uns nicht f&uuml;r unsere Exporterfolge entschuldigen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37931#h02\">Armutsbericht: Wie arm ist Deutschland wirklich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37931#h03\">Hartz-IV, ein b&uuml;rokratisches Monster?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37931#h04\">Wenn die Leiharbeiter in der Leiharbeit per Tarifvertrag eingemauert werden und ein schlechtes Gesetz mit gewerkschaftlicher Hilfe noch schlechter wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37931#h05\">IAB: Erwerbst&auml;tigenquote von 50 Prozent unter den Gefl&uuml;chteten nach f&uuml;nf Jahren realistisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37931#h06\">Nachwuchssorgen plagen Paketdienste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37931#h07\">Breitbart und Zero-Hedge begeistern sich f&uuml;r windige Harvard-Studie gegen den kalifornischen Mindestlohn von 15 Dollar.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37931#h08\">Finanzpiraten in Seenot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37931#h09\">Kampf um Mossul &ndash; Ein Krieg der Scharfsch&uuml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37931#h10\">Eine verschwundene Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37931#h11\">Neun Schritte in Richtung Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37931#h12\">USA lehnen Vorschlag von Chinas Au&szlig;enminister ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37931#h13\">Ist Michael L&uuml;ders als &bdquo;Fake-News-Verbreiter&ldquo; &uuml;berf&uuml;hrt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37931#h14\">Das Letzte: Campact meldet: Die Autokraten r&uuml;cken an: Erdogan, Putin und Trump kommen Anfang Juli zum G20-Gipfel nach Hamburg<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=posturl&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&ldquo;Wir m&uuml;ssen uns nicht f&uuml;r unsere Exporterfolge entschuldigen&rdquo;<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) hat die zunehmende internationale Kritik am hohen deutschen Export&uuml;berschuss energisch zur&uuml;ckgewiesen.<br>\n&ldquo;Deutschlands Volkswirtschaft ist wettbewerbsf&auml;hig und stark. Dass unsere hochwertigen Maschinen und Anlagen auch im Ausland gerne gekauft werden, daf&uuml;r muss sich niemand entschuldigen&rdquo;, sagte Zypries unserer Redaktion. Sie reagierte auf kritische &Auml;u&szlig;erungen unter anderem von der Chefin des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF), Christine Lagarde, zum deutschen Leistungsbilanz&uuml;berschuss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/brigitte-zypries-wir-muessen-uns-nicht-fuer-unsere-exporterfolge-entschuldigen-aid-1.6764706\">RP Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Bravo, die SPD wieder einmal voll auf Linie der Interessen der deutschen Exportindustrie. Nat&uuml;rlich sind die exorbitanten Export&uuml;bersch&uuml;sse den tollen deutschen Produkten geschuldet und nicht dem Lohn- und Sozialdumping der Agenda 2010. Hier wird deutlich, wem sich die F&uuml;hrungsriege der SPD verpflichtet f&uuml;hlt. Kleiner Tipp, es sind nicht die B&uuml;rger dieses Landes. Ein weiterer Beleg, dass der Kunstrasen-Kanzlerkandidat Schulz, wenn er vorgibt sich f&uuml;r soziale Gerechtigkeit einzusetzen, nur hei&szlig;e Luft verbreitet.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Eine Entschuldigung f&uuml;r Exporterfolge verlangt auch niemand, sondern schlichtweg die Einhaltung eines bundesdeutschen Gesetzes zur F&ouml;rderung der Stabilit&auml;t und des Wachstums der Wirtschaft, kurz <a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/stabg\/BJNR005820967.html\">StabG<\/a>, das es seit 1967 gibt. Darin steht gleich als erstes: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>\nBund und L&auml;nder haben bei ihren wirtschafts- und finanzpolitischen Ma&szlig;nahmen die Erfordernisse des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts zu beachten. Die Ma&szlig;nahmen sind so zu treffen, da&szlig; sie im Rahmen der marktwirtschaftlichen Ordnung gleichzeitig zur Stabilit&auml;t des Preisniveaus, zu einem hohen Besch&auml;ftigungsstand und au&szlig;enwirtschaftlichem Gleichgewicht bei stetigem und angemessenem Wirtschaftswachstum beitragen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Nun aber leugnet die Bundesregierung angesichts eines Leistungsbilanz&uuml;berschusses von rund 8 Prozent erst, dass es eine St&ouml;rung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts &uuml;berhaupt gibt (<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34559\">Export&uuml;bersch&uuml;sse sind ja prima<\/a>) und wenn sie, wie jetzt vor dem G20-Treffen in Washington von allen Seiten in die Enge getrieben wird, erfindet sie Ausreden. Aktuell gilt: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-04\/handelspolitik-wolfgang-schaeuble-ezb-christine-lagarde-handelsueberschuss\">Die EZB sei schuld<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: In Washington treffen sich in dieser Woche die G20-Finanzminister. <\/strong><br>\nAnschlie&szlig;end findet die Fr&uuml;hjahrstagung von Internationalem W&auml;hrungsfonds (IWF) statt. Finanzminister Sch&auml;ubles Ziel bei diesen Treffen: R&uuml;ckhalt bekommen f&uuml;r den hohen Export&uuml;berschuss der deutschen Wirtschaft. Seine Behauptung: Der hohe &Uuml;berschuss sei durch die deutsche Bundesregierung nur begrenzt beeinflussbar. Ich halte diese Behauptung f&uuml;r falsch. Denn der hohe Export&uuml;berschuss ergibt sich aus einer Politik, die gezielt Konzerninteressen Vorfahrt gew&auml;hrt vor den Interessen der Besch&auml;ftigten. Meine Alternative: endlich die &uuml;berwiegende Mehrheit der deutschen Bev&ouml;lkerung durch deutlich h&ouml;here L&ouml;hne, Renten und &ouml;ffentliche Investitionen angemessen an der wirtschaftlichen Entwicklung beteiligen! Das w&auml;re nicht nur volkswirtschaftlich intelligenter, denn es w&uuml;rde den Import st&auml;rken und so zu einer ausgeglicheneren Handelsbilanz beitragen, sondern es w&auml;re vor allen auch um einiges gerechter und besser f&uuml;r uns alle!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/posts\/1673020726048651\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Nur Kombination aus h&ouml;heren L&ouml;hnen und mehr Staatsausgaben kann Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse reduzieren<\/strong><br>\nSt&auml;rker steigende L&ouml;hne k&ouml;nnen die Ungleichheit in Deutschland verringern, ohne Wachstum oder Besch&auml;ftigung zu gef&auml;hrden. Die hohen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse der Bundesrepublik w&uuml;rden allein durch kr&auml;ftigere Zuw&auml;chse bei L&ouml;hnen und privatem Konsum aber nicht nennenswert reduziert. Dazu muss der Staat parallel deutlich mehr ausgeben, wof&uuml;r es dann dank robusteren Wachstums, h&ouml;herer Besch&auml;ftigung und steigender Einnahmen aus Einkommens- und Verbrauchssteuern zus&auml;tzliche Spielr&auml;ume in Milliardenh&ouml;he g&auml;be. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Analyse des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Die &Ouml;konomen haben f&uuml;r ihre Studie berechnet, wie sich die deutsche Handels- und Leistungsbilanz von 2001 bis 2015 entwickelt h&auml;tte, wenn die nominalen Bruttol&ouml;hne st&auml;rker gestiegen w&auml;ren als in der Realit&auml;t. Au&szlig;erdem haben sie untersucht, wie sich eine expansivere Fiskalpolitik ausgewirkt h&auml;tte.<br>\nIm vergangenen Jahr betrug der deutsche Leistungsbilanz&uuml;berschuss 8,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) &ndash; so viel wie noch nie und mehr als in allen anderen gro&szlig;en Industriestaaten. Deutschland exportiert deutlich mehr Waren und Dienstleistungen, als es importiert. Zwar ist die weltweit gro&szlig;e Nachfrage nach &bdquo;Made in Germany&ldquo; erfreulich. Experten sind jedoch zunehmend besorgt: Erstens entstehen &Uuml;bersch&uuml;sse nur dann, wenn andere L&auml;nder Defizite eingehen &ndash; dies funktioniert nicht auf Dauer, wie sich in der Eurokrise gezeigt hat, weil sich diese L&auml;nder verschulden m&uuml;ssen. Zweitens gef&auml;hrdet die einseitige Ausrichtung auch die eigene Stabilit&auml;t. Sollten sich die Exporte abschw&auml;chen, droht ein drastischer R&uuml;ckgang der Wirtschaftsleistung. Ein Problem, das schnell aktuell werden k&ouml;nnte &ndash; immerhin k&ouml;nnte einer der wichtigsten Handelspartner k&uuml;nftig weniger in Deutschland einkaufen oder sogar Strafz&ouml;lle auf deutsche Produkte erheben: &bdquo;Die vom neu gew&auml;hlten US-Pr&auml;sidenten Donald Trump angestrebte Versch&auml;rfung der US-Handelspolitik ist explizit darauf ausgerichtet, das Handelsdefizit der USA auch gegen&uuml;ber Deutschland zu verringern&ldquo;, hei&szlig;t es im heute erscheinenden IMK-Report.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/106575_108344.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Armutsbericht: Wie arm ist Deutschland wirklich?<\/strong><br>\nIm Armutsbericht der Regierung wurde unsere Studie zum Einfluss der Reichen auf die Politik entsch&auml;rft. Dies sind unsere ungefilterten Ergebnisse. [&hellip;]<br>\nDer vergangene Woche vom Kabinett verabschiedete Bericht enth&auml;lt viele aufschlussreiche Beitr&auml;ge. Aber stark gek&uuml;rzt und entsch&auml;rft wurden die aus unserer Studie entnommenen Passagen, in denen wir beschreiben, wie sehr politische Entscheidungen in Deutschland zulasten der Armen verzerrt sind. Im ersten, vom Arbeitsministerium erstellten Entwurf waren die entsprechenden Passagen noch ausf&uuml;hrlich dargestellt. Dann aber fielen sie der Ressortabstimmung zum Opfer &ndash; vermutlich, weil die Ergebnisse im Wahljahr 2017 politisch zu brisant waren. [&hellip;]<br>\nDabei betreffen die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Einkommensgruppen keine nebens&auml;chlichen Fragen. So spricht sich immer wieder eine Mehrheit der Einkommens&auml;rmeren gegen die Hartz-Reformen oder gegen die St&auml;rkung der privaten Altersvorsorge aus. In wirtschaftlichen Krisenzeiten bef&uuml;rworten sie eher staatliche Eingriffe, etwa durch Konjunkturpakete. Auch die Verm&ouml;gensteuer, die Forderung nach Asyl f&uuml;r Edward Snowden oder ein schneller Abzug aus Afghanistan finden in den unteren Einkommensgruppen eine Mehrheit, in den oberen dagegen nicht.<br>\nWenn aber nicht alle Gruppen dieselbe Chance haben, dass ihre Anliegen im politischen Prozess ber&uuml;cksichtigt werden, wird das Gleichheitsversprechen liberaler Demokratien verletzt. Hier nur darauf zu verweisen, dass sich Besserverdienende nun mal st&auml;rker f&uuml;r Politik interessieren und besser informierte Pr&auml;ferenzen haben, reicht nicht aus.<br>\nDie unteren Einkommensgruppen sprechen sich nicht f&uuml;r utopische oder nicht finanzierbare Vorschl&auml;ge aus. Die von uns ausgewerteten Sachfragen beruhen h&auml;ufig auf Reformvorschl&auml;gen der Regierung oder einer Bundestagsfraktion. Sie sind vor allem eine Frage des politischen Willens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2017\/17\/armutsbericht-deutschland-einkommen-politik-wahlen\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Toll! Der zynische Hase im Pfeffer<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170421-hwt-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/frontal-21\/satire-toll-der-zynische-hase-im-pfeffer-100.html\">frontal21<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hartz-IV, ein b&uuml;rokratisches Monster?<\/strong><br>\nAls die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung mit der Agenda 2010 die staatliche Grundsicherung (Hartz IV) einf&uuml;hrte, hatte sie eine naheliegende Idee: Die Regierung wollte Schluss machen mit den vielen Einzelantr&auml;gen in der Sozialhilfe und dem komplizierten Berechnen von einzelnen Leistungen. In einer Pauschale, derzeit 409 Euro pro Monat f&uuml;r einen Alleinstehenden, sollte alles drin sein.<br>\nDie Reformer waren aber wohl zu optimistisch: Tats&auml;chlich hat sich auch das Hartz-IV-System zu einem &ldquo;b&uuml;rokratischen Monster&rdquo; entwickelt. So sieht es zumindest Heinrich Alt, bis 2015 Vorstandsmitglied in der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) und jetzt im Ruhestand. In einem Gutachten f&uuml;r die Friedrich-Naumann-Stiftung weist er darauf hin, dass der Versuch, die Gew&auml;hrung von Leistungen in der Grundsicherung zu vereinfachen, sich leider ins Gegenteil verkehrt habe. Viele fein ziselierte gesetzliche Normen und der Hang zur Einzelfallgerechtigkeit h&auml;tten &ldquo;zu mehr B&uuml;rokratie und Aufwand&rdquo; und &ldquo;Monsterbescheiden&rdquo; mit bis zu 200 Seiten gef&uuml;hrt, schreibt Alt und z&auml;hlt auf: Zwei von drei Hartz-IV-Bescheiden haben mehr als 20 Seiten. Die Akte eines Hartz-IV-Haushaltes umfasst im Durchschnitt 650 Blatt. Bei 25 Millionen Bescheiden im Jahr hat es 2016 etwa 640 000 Widerspr&uuml;che und 115 000 Klagen gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/hartz-iv-bescheide-mit-bis-zu-seiten-1.3468117\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wenn die Leiharbeiter in der Leiharbeit per Tarifvertrag eingemauert werden und ein schlechtes Gesetz mit gewerkschaftlicher Hilfe noch schlechter wird<\/strong><br>\nHat die Gewerkschaft ihre Koordinaten verloren und taumelt sie jetzt orientierungslos durch die prek&auml;re Zone der Arbeitswelt, die sie jahrelang mit Kampagnen und wortgewaltigen Verurteilungen gebrandmarkt hat? Diese Frage mag sich dem einen oder anderen nach der Konfrontation mit dieser Nachricht durchaus stellen: IG Metall stimmt Zeitarbeit bis zu vier Jahren zu: &raquo;In der Metall- und Elektroindustrie k&ouml;nnen Leiharbeiter k&uuml;nftig bis zu 48 Monate in einem Betrieb besch&auml;ftigt werden &ndash; statt 18 Monaten, wie es das seit 1. April in Kraft getretene Gesetz vorsieht.&laquo; Im vergangenen Jahr hatte die Gro&szlig;e Koalition das Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetz (A&Uuml;G) mit Wirkung zum 1. April 2017 ge&auml;ndert, u.a. wurde festgelegt, dass ein Leiharbeiter maximal 18 Monate lang an denselben Betrieb ausgeliehen werden darf. &raquo;Es sind jedoch Ausnahmen m&ouml;glich, wenn Arbeitgeberverb&auml;nde und Gewerkschaften abweichende Vereinbarungen treffen. Im Fall der Metall- und Elektroindustrie haben sich der Arbeitgeberverband Gesamtmetall und die IG Metall auf die &Auml;nderungen verst&auml;ndigt.&laquo;<br>\nDer Gewerkschaft schein selbst mutig zu sein, folgt man den Rechtfertigungsversuchen, die in dem Artikel zitiert werden:\n<blockquote><p>\nIG-Metall-Vorstandsmitglied Juan-Carlos Rio Antas sagte: &ldquo;Das ist aber nur m&ouml;glich, wenn die Arbeitnehmervertreter dem freiwillig zustimmen.&rdquo; Zudem verweist die Gewerkschaft darauf, dass die obligatorische Betriebsvereinbarung den Betriebsr&auml;ten die M&ouml;glichkeit biete, die Bedingungen f&uuml;r Leiharbeiter zu verbessern, etwa durch zus&auml;tzliche Zulagen oder eine h&ouml;here Eingruppierung.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn &hellip;, M&ouml;glichkeit &hellip; &ndash; das klingt weitaus weniger konkret als diese Feststellung: &ldquo;Die Arbeitgeber zeigten sich zufrieden mit der Regelung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2017\/04\/leiharbeit.html\">Aktuelle: Sozialpolitik<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Gewerkschafts-Ferkeleien<\/strong><br>\nSeit 1969 bin ich Mitglied der &Ouml;TV (heute ver.di). Eine demokratische und freie Gesellschaft braucht starke Gewerkschaften.<br>\nUn&uuml;bersehbar ist, dass auch die Gewerkschafts-Funktion&auml;re und -Mitglieder dem Zeitgeist unterworfen sind. Der Kapitalismus frisst seine Kinder. Der neoliberale Abbau von Arbeitnehmer-Rechten und die Spaltung der Belegschaften in zwei Klassen (Kern-Belegschaft, Leiharbeiter und Werkvertr&auml;gler), sie gehen weiter. Und mehr und mehr spielen Gewerkschafts-Funktion&auml;re dabei mit.<br>\nEs ist schon eigent&uuml;mlich, zu erleben, wie &ldquo;grandiose Tarifabschl&uuml;sse&rdquo; von vier Prozent Lohn- und Gehaltszuwachs gefeiert werden, wobei man &ldquo;vergisst&rdquo;, die Laufzeit von zwei Jahren hinzuzuf&uuml;gen und darauf hinzuweisen, dass die j&auml;hrliche Preissteigerung bei zwei Prozent liegt, so dass der &ldquo;gro&szlig;e Erfolg&rdquo; darin besteht, reale Einkommenseinbu&szlig;en verhindert zu haben.<br>\nAuch die IG Metall ist l&auml;ngst nicht mehr, was sie einmal war. Nicht genug damit, dass sie eine Betriebsrente bef&uuml;rwortet, die die Privatisierung der Rente in Deutschland im Interesse der Versicherungskonzerne vorantreibt und noch nicht einmal die eingezahlten Beitr&auml;ge garantiert. Jetzt hat die IG Metall mit den Arbeitgebern vereinbart, dass die Leiharbeit tarifvertraglich auf vier Jahre verl&auml;ngert werden kann. Wenn man das liest, traut man zun&auml;chst seinen Augen nicht. Wie sagte doch der IG Metall-Vorsitzende J&ouml;rg Hofmann: &ldquo;Digitalisierung, Globalisierung und demografischer Wandel treffen auf eine Gesellschaft, die von Unsicherheit und Ungleichheit gekennzeichnet ist. Das sind die Folgen der Agenda 2010&hellip; Die Prekarisierung, die gerade einen Teil der Arbeiterschaft betrifft&rdquo;, sei mit urs&auml;chlich f&uuml;r den Aufstieg der AfD. Ob er wirklich begriffen hatte, was er da sagte?<br>\nAm 1. Mai werden Gewerkschafts-Funktion&auml;re wieder im Verein mit sozialdemokratischen &ldquo;Spitzenpolitikern&rdquo; im Brustton der &Uuml;berzeugung Lohndr&uuml;ckerei und den Abbau von Arbeitnehmerrechten beklagen und dabei darauf hoffen, dass die braven Zuh&ouml;rer vergessen, welche Mitverantwortung die Festredner daran tragen, dass die Arbeitsbedingungen in Deutschland immer schlechter werden (Niedriglohn, Leiharbeit, Werkvertr&auml;ge,&hellip;).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1390013031060160\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>IAB: Erwerbst&auml;tigenquote von 50 Prozent unter den Gefl&uuml;chteten nach f&uuml;nf Jahren realistisch<\/strong><br>\nDas Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) h&auml;lt eine Erwerbst&auml;tigenquote von 50 Prozent unter den Gefl&uuml;chteten nach etwa f&uuml;nf Jahren f&uuml;r realistisch, geht aus einer am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Studie hervor. In der zweiten Jahresh&auml;lfte 2016 waren von den 2015 zugezogenen Gefl&uuml;chteten im erwerbsf&auml;higen Alter zehn Prozent erwerbst&auml;tig, von den 2014 zugezogenen 22 Prozent und von den 2013 zugezogenen 31 Prozent. Das zeigt eine gemeinsam vom IAB, dem Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) durchgef&uuml;hrte repr&auml;sentative Befragung von mehr als 4.800 Gefl&uuml;chteten.<br>\nEntsprechend der statistischen Abgrenzung der Besch&auml;ftigungsstatistik wurden dabei mit einem Entgelt verg&uuml;tete Praktika mitgez&auml;hlt. Werden auch unbezahlte Praktika eingerechnet, steigt die Erwerbst&auml;tigenquote jeweils um rund ein bis zwei Prozentpunkte. Werden die Praktika und die geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung nicht mit einbezogen, dann waren von den 2015 zugezogenen Gefl&uuml;chteten f&uuml;nf Prozent, von den 2014 zugezogenen 13 Prozent und von den 2013 zugezogenen 21 Prozent erwerbst&auml;tig. &bdquo;Bei der Interpretation dieser Zahlen ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass mehr als die H&auml;lfte der 2015 zugezogenen Gefl&uuml;chteten sich zum Befragungszeitpunkt noch in den Asylverfahren befanden, die &uuml;brigen hatten die Asylverfahren gerade abgeschlossen&ldquo;, betonen die Autoren der Studie Herbert Br&uuml;cker, Andreas Hauptmann und Steffen Sirries.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/ab0417.aspx\">IAB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die vollst&auml;ndige IAB-Studien kann <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/aktuell\/2017\/aktueller_bericht_1704.pdf\">hier<\/a> nachgelesen werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Der gro&szlig;e Job-Flop<\/strong><br>\nArbeitsministerin Andrea Nahles wollte 100 000 Ein-Euro-Jobs f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge schaffen. Doch das funktionierte nicht, bisher wurden nur Gelder f&uuml;r etwa 25 000 Stellen beantragt. Jetzt l&auml;sst Nahles das Programm eindampfen und schiebt die &uuml;briggebliebenen Gelder den Jobcentern zu. Politiker der Opposition werfen Nahles vor, mit dem Geld auch Haushaltsl&ouml;cher in den Jobcentern stopfen zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/integration-ein-euro-job-flop-1.3469454\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nachwuchssorgen plagen Paketdienste<\/strong><br>\nDer boomende Internethandel beschert Paketdiensten traumhafte Zuwachsraten. Doch die Unternehmen finden kaum genug neue Mitarbeiter, um das Sendungsaufkommen zu bew&auml;ltigen. Die Post-Tochter DHL geht bei der Rekrutierung deshalb einen Sonderweg.<br>\nWenn es auf die letzte Meile geht, sind alle von Menschenhand abh&auml;ngig &ndash; trotz sch&ouml;nster Innovationen im Zeitalter der Digitalisierung. Zwar mag die Auslieferung von Paketen per Drohne oder Roboter genauso wie in den Autokofferraum spektakul&auml;r daherkommen, doch sie ist weit vom t&auml;glichen Massengesch&auml;ft entfernt. Und so bleibt die Paketzustellung, das wissen Tausende von Boten aus ihrem Alltag, vor allem eines: knochenharte Schwerstarbeit. Und die ist nicht sonderlich beliebt.<br>\nAngesichts des anhaltenden Booms im Paketgesch&auml;ft suchen die Unternehmen inzwischen h&auml;nderingend nach Arbeitskr&auml;ften. &ldquo;Das ist f&uuml;r uns eine Herausforderung, wir haben zunehmend Nachwuchssorgen&rdquo;, klagt Ingo Bertram vom Paketzusteller Hermes. Das Hamburger Unternehmen besch&auml;ftigt rund 11.000 Mitarbeiter, hinzu kommen derzeit im Jahresschnitt weitere 11.000 Zusteller, die auf der Gehaltsliste von Subunternehmen stehen.<br>\nDa das verschickte Volumen in der Paketbranche in den kommenden Jahren weiter ansteigen wird &ndash; Experten rechnen bis 2025 gar mit einer Verdoppelung &ndash; werde sich der Mangel an Arbeitskr&auml;ften auch mittelfristig kaum &auml;ndern, glaubt Bertram.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Nachwuchssorgen-plagen-Paketdienste-article19798584.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Breitbart und Zero-Hedge begeistern sich f&uuml;r windige Harvard-Studie gegen den kalifornischen Mindestlohn von 15 Dollar.<\/strong><br>\nVor wenigen Wochen hat der kalifornische Gesetzgeber beschlossen, dass der Mindestlohn bis 2022 von derzeit zehn auf 15 Dollar steigen wird. Eine Reihe von St&auml;dten, darunter San Francisco haben den heftig umstrittenen Mindestlohn von 15 Dollar schon vorher beschlossen. Entsprechend viel Aufmerksamkeit bekommt deshalb derzeit in US-Medien eine Studie aus der Elite-Uni Harvard, derzufolge h&ouml;here Mindestl&ouml;hne zu deutlich vermehrten Restaurantschlie&szlig;ungen f&uuml;hren. Die popul&auml;re Finanz-Website &bdquo;Zero Hedge&ldquo; spricht von einer Schock-Studie aus Harvard.  Die Trump-nahe Nachrichten-Website &bdquo;Breitbart&ldquo; fand ihren ganz eigenen Zugang. &bdquo;Mindestlohnerh&ouml;hungen dr&auml;ngen Nicht-Eliten-Restaurants aus dem Gesch&auml;ft&ldquo; titelte man dort.<br>\nArmen Leuten w&uuml;rden ihre g&uuml;nstigen Restaurants weggenommen, schreibt Breitbart, denn die Studie habe gezeigt, dass vor allem weniger gute Restaurants mit nur einem Stern wegen des Mindestlohns dicht machen m&uuml;ssen. Die Elite, die in nicht betroffene vier- oder F&uuml;nfsternerestaurants geht, w&uuml;rde dagegen nichts merken, weil ihre Restaurants nicht betroffen sind. Diese Interpretation beruht darauf, dass der Autor die Studie nicht wirklich gelesen hat. Denn das Harvard-&Ouml;konomenehepaar Dara Lee Luca und Michael Luca hat tats&auml;chlich herausgefunden, dass die Schlie&szlig;ungswahrscheinlichkeit bei h&ouml;heren Mindestl&ouml;hnen bei schlechten Restaurants besonders stark steigt, bei mittlerer Qualit&auml;t etwas, bei h&ouml;herer gar nicht. Aber schlecht hei&szlig;t dabei nicht billig, sondern von Nutzern schlecht bewertet. Die beiden haben n&auml;mlich mit Daten der Bewertungsplattform Yelp gearbeitet. Ein dort schlecht bewertetes Restaurant kann sehr teuer sein, umgekehrt kann ein F&uuml;nfsternerestaurant durchaus ein Diner oder ein Fast-Food-Restaurant sein, nur eben ein Beliebtes.<br>\nDennoch sind die Autoren angetreten, mit ihren Ergebnissen den mindestlohnfreundlichen Konsens in der US-&Ouml;konomenszene etwas aufzubrechen. Das versuchen sie mit allen m&ouml;glichen Tricks.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/812-harvard-mindestlohn\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Finanzpiraten in Seenot<\/strong><br>\nDas w&auml;re ein Schatz: Zehnmal die Steuer vom Staat erstattet bekommen. Was f&uuml;r Einkommen aus Erwerbsarbeit aussichtslos ist, haben sich Kapitalisten &uuml;ber zehn Jahre erbeutet. Zwischen 2002 und 2012 lie&szlig;en sich Investoren mehrfach die Steuer auf Kapitalertr&auml;ge f&uuml;r Wertpapiere mit (&raquo;cum&laquo;) und ohne (&raquo;ex&laquo;) Dividendenanspruch auszahlen. In einer H&ouml;he von bis zu zw&ouml;lf Milliarden Euro sollen sich Sch&auml;tzungen zufolge Finanzpiraten beim Bundeshaushalt bedient haben. [&hellip;]<br>\nSahra Wagenknecht, Kovorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, forderte am Mittwoch gegen&uuml;ber jW, es d&uuml;rfe keine Schonung der Verantwortlichen geben. Bei den strafrechtlichen Ermittlungen zur bandenm&auml;&szlig;ig organisierten Auspl&uuml;nderung der Steuerzahler durch Banken und B&ouml;rsenh&auml;ndler sei ein Durchbruch greifbar. Nun m&uuml;ssten Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU), sein Amtsvorg&auml;nger Peer Steinbr&uuml;ck (SPD) und andere Politiker konsequent zur Verantwortung gezogen werden. &raquo;Die Mitwisserschaft an der organisierten Kriminalit&auml;t der Finanzmafia darf nicht als Kavaliersdelikt behandelt werden&laquo;, sagte Wagenknecht. Mit dem durch die &raquo;Cum\/ex&laquo;-Gesch&auml;fte geraubten Steuergeld h&auml;tte ein erheblicher Teil der bundesweiten Sanierungskosten f&uuml;r die Schulen finanziert werden k&ouml;nnen. Die Linke in NRW forderte am Mittwoch die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/309218.finanzpiraten-in-seenot.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kampf um Mossul &ndash; Ein Krieg der Scharfsch&uuml;tzen<\/strong><br>\nSeit Ende Januar dr&auml;ngen irakische Spezialeinheiten die Terrormiliz IS in Mossul immer weiter zur&uuml;ck. Armee und Rebellen liefern sich einen Kampf um jedes Haus. Die Zivilisten in den zur&uuml;ckeroberten Gebieten berichten von Gr&auml;ueltaten des IS.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/mossul-315.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.G.:<\/strong> Ein Bericht nach &lsquo;Methode Tagesschau&rsquo; &uuml;ber Zerst&ouml;rungen in Mossul, ohne auch nur ein einziges Mal Luftschl&auml;ge der &lsquo;US-gef&uuml;hrten Allianz&rsquo; zu erw&auml;hnen. Erschreckende Bilder auch von gro&szlig;fl&auml;chig zertr&uuml;mmerten Wohnh&auml;usern, wie man sie von Aleppo kennt &ndash; anscheinend will die Tageschau den Eindruck vermitteln, in Mossul g&auml;be es im Unterschied zu Aleppo keine Luftangriffe, sondern nur Bodenk&auml;mpfe, und zertr&uuml;mmerte H&auml;user seien das Werk von Scharfsch&uuml;tzen des IS und der zur&uuml;ckschie&szlig;enden irakischen Armee.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eine verschwundene Welt<\/strong><br>\nDie Eisenbahn in Aleppo f&auml;hrt wieder. Laut erklingt ihr tiefes Horn, als sich die Waggons am Bagdad-Bahnhof langsam in Bewegung setzen.<br>\nDer Name des Bahnhofs geht auf eine Zeit zur&uuml;ck, als der Zug von Aleppo &uuml;ber Mossul nach Bagdad fuhr, erkl&auml;rt Joseph, der die Autorin in Syrien meist begleitet. Doch die sch&ouml;nste Strecke sei die durch Berge bei Dschisr Al-Schughur nach Latakia gewesen: &raquo;Durch die W&auml;lder, durch T&auml;ler und Tunnel bis ans Mittelmeer.&laquo; Als Jugendlicher hatte er in einem Sommer mit Freunden eine Reise durch Syrien gemacht, bevor die Schule in Damaskus wieder begann. &raquo;Die erste Klasse war f&uuml;r uns zu teuer und zu vornehm, in der dritten Klasse teilte man sich das Abteil schon mal mit H&uuml;hnern und Schafen, die die Bauern zum Viehmarkt nach Latakia brachten&laquo;, erinnert er sich. &raquo;Wir fuhren in der zweiten Klasse, mit Trommeln und Fl&ouml;ten, Tanzen und Singen vertrieben wir uns die Zeit, bis wir in Latakia ankamen.&laquo;<br>\nDas war in einer anderen Welt. Heute f&auml;hrt der Zug lediglich von Aleppo nach Dschibrin, einen etwa zehn Kilometer vom Zentrum der Stadt entfernten Vorort im Osten. Dort liegen die Lager, in denen Baumwolle aus Rakka angeliefert wurde. Hier wurde sie gewogen, gereinigt, verpackt und verkauft. Die Baumwolle Syriens geh&ouml;rt zu den besten der ganzen Welt. Selbst Politiker wie der t&uuml;rkische Staatsgr&uuml;nder Kemal Atat&uuml;rk kauften sich ihre Anz&uuml;ge in Syrien, wegen der guten Qualit&auml;t und des vornehmen Schnitts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/309229.eine-verschwundene-welt.html\">Karin Leukefeld auf junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Neun Schritte in Richtung Frieden<\/strong><br>\nRede beim Bodensee Friedensweg am 17.04.2017<br>\nEine gute Nachricht gab es in den letzten Tagen: In Deutschland sind immer weniger junge Menschen davon &uuml;berzeugt, dass die Erlernung des Kriegshandwerks eine gute Karriereentscheidung ist. Vor wenigen Tagen beklagte deswegen Ursula von der Leyen, ein &bdquo;gigantisches Personalproblem&ldquo; der Bundeswehr &ndash; und das ist auch gut so.<br>\nEin wichtiger erster Schritt zur zivilen Bearbeitung von Konflikten ist, dass diejenigen die die Waffen tragen sollen, Alternativen erkennen und ergreifen k&ouml;nnen. Dazu geh&ouml;ren Ausbildungs- und Qualifizierungsma&szlig;nahmen. Dazu geh&ouml;rt, dass in jedem Fl&uuml;chtlingslager ganz selbstverst&auml;ndlich neben der Versorgung mit Nahrung und Gesundheit auch ausreichend Bildungsangebote vorhanden sein m&uuml;ssen. Es ist eine Schande, dass daf&uuml;r immer wieder das Geld fehlt, w&auml;hrend eine neue Aufr&uuml;stungswelle nach der anderen geplant ist: Investiert in Bildung nicht in Waffen!<br>\nIn jedem Krieg gibt es zum Gl&uuml;ck Menschen die nicht k&auml;mpfen, die nicht t&ouml;ten wollen. Diese Deserteure sind die wahren Helden. Wenn all diejenigen, die dem Krieg den R&uuml;cken zukehren, wissen dass es Orte gibt, wo sie Zuflucht finden, dann kann ihr Beispiel schnell Schule machen.<br>\nDesertion muss ein Asylgrund sein.<br>\nKonflikte wird es immer geben und Interessenskollisionen wird es immer geben. Das stimmt. Aber das bedeutet nicht, dass es immer Kriege und B&uuml;rgerkriege geben muss. Ein wesentlicher Schritt weg von der Barbarei des Krieges ist die St&auml;rkung des Rechtes, der Schutz von Menschenrechten und die St&auml;rkung des internationalen Rechtes, des so genanntes V&ouml;lkerrechtes.<br>\nAn dieser Stelle ist es notwendig, dass die reichen und m&auml;chtigen Staaten des Nordens mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn die M&auml;chtigen sichtbar &uuml;ber dem Gesetz stehen, dann zerst&ouml;ren sie dessen Glaubw&uuml;rdigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/04\/18\/neun-schritte-in-richtung-frieden\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>USA lehnen Vorschlag von Chinas Au&szlig;enminister ab<\/strong><br>\nChina bem&uuml;ht sich um Deeskalation: Doch den Vorschlag von Au&szlig;enminister Wang lehnen die USA und S&uuml;dkorea ab. US-Verteidigungsaktivit&auml;ten seien nicht mit der Verletzung von Verpflichtungen Nordkoreas gleichzustellen.<br>\nChina versucht die Spannungen zwischen Nord- und S&uuml;dkorea sowie den USA zu entsch&auml;rfen. Nordkorea solle seine Atom- und Raketentests aussetzen, wenn die USA und S&uuml;dkorea im Gegenzug ihre Milit&auml;rman&ouml;ver einstellen, sagte der chinesische Au&szlig;enminister Wang Yi am Mittwoch. Die USA lehnten das Angebot ab und verlangten Vorleistungen Nordkoreas. Auch S&uuml;dkorea war gegen den Vorschlag. (&hellip;)<br>\nChinas Au&szlig;enminister Wang hatte zuvor die Spannungen auf der koreanischen Insel mit zwei Z&uuml;gen verglichen, die aufeinander zu fahren &ndash; und keiner wolle nachgeben. &bdquo;Sind beide Seiten wirklich bereit f&uuml;r eine Frontalkollision?&ldquo;, fragte Wang. China wolle rote Warnlampen aufleuchten lassen und die Bremsen in beiden Z&uuml;gen bet&auml;tigen.<br>\nDie Strategie, etwas nacheinander auszusetzen, k&ouml;nne dabei helfen, aus dem &bdquo;Sicherheitsdilemma herauszukommen&ldquo; und die beiden Seiten wieder an den Verhandlungstisch zu bringen, sagte Wang. Dabei solle versucht werden, die Sorgen aller Parteien zu ber&uuml;cksichtigen.<br>\nNordkorea hatte einen derartigen Vorsto&szlig; bereits 2015 unternommen. S&uuml;dkorea und die USA wiesen dies damals zur&uuml;ck und erkl&auml;rten, ihre Milit&auml;r&uuml;bungen gebe es schon lange, w&auml;hrend Nordkorea mit seinem Atom- und Raketenprogramm gegen Beschl&uuml;sse der Vereinten Nationen versto&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/korea-konflikt-usa-lehnen-vorschlag-von-chinas-aussenminister-ab\/19492556.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><strong>dazu: Tillerson fordert China auf, Sanktionen durchzusetzen<\/strong><br>\nVor seiner Reise nach Peking hat der US-Au&szlig;enminister China aufgefordert, sich klar gegen Nordkorea zu positionieren. Einen Abr&uuml;stungsvorschlag schlug er aus. (&hellip;)<br>\nChina hatte kurz vor dem Tillerson-Besuch vor einem &ldquo;Frontalzusammensto&szlig;&rdquo; mit Nordkorea gewarnt und die USA und S&uuml;dkorea zum Kompromiss aufgerufen. Danach sollen die USA und S&uuml;dkorea ihre gemeinsamen Milit&auml;rman&ouml;ver aussetzen, wenn Nordkorea daf&uuml;r sein Nuklearprogramm einfriert. Tillerson wies den Vorschlag zur&uuml;ck. Er erkl&auml;rte Barack Obamas Politik der &ldquo;strategischen Geduld&rdquo; f&uuml;r beendet. Neue diplomatische Gespr&auml;chsrunden werde es erst geben, wenn Nordkorea atomar abr&uuml;ste und sein Programm f&uuml;r Massenvernichtungswaffen einstelle, sagte er. &ldquo;20 Jahre Gespr&auml;che mit Nordkorea haben uns dahin gebracht, wo wir heute sind.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-03\/nordkorea-rex-tillerson-china-forderung-konflikt\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zwar bereits &uuml;ber einen Monat alt, aber dennoch aktuell und sehr interessant. Weshalb k&ouml;nnen oder wollen insbesondere die USA nicht auf diesen, jahrelang aus Nordkorea stammenden Vorschlag eingehen? Offenbar sind auch zumindest einige wichtige US-Kreise nicht an einer wirklichen Entspannung in der Region interessiert.<\/em><br>\n<em>Interessant ist &ndash; gerade vor dem Hintergrund von Rationalit&auml;ten &ndash; auch: Warum Nordkorea Atombomben braucht &ndash; und wie man sie loswerden kann http:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2017_04_14_warum.htm.<\/em><br>\n<em>Bitte lesen dazu erneut Korea-Konflikt: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16784#h11\">Kim verfolgt ein klares Ziel<\/a>&ldquo;. Ist Kim wirklich ein Narr, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37884#h11\">wie Oskar Lafontaine es in den Hinweisen<\/a> &auml;u&szlig;erte oder handelt er &ndash; aus seiner Perspektive &ndash; nicht durchaus rational? Falls Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Position von Nordkorea aufgebracht werden kann, w&auml;re Herr Trump n&auml;mlich wohl der einzige Narr mit der Verf&uuml;gung &uuml;ber Atombomben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ist Michael L&uuml;ders als &bdquo;Fake-News-Verbreiter&ldquo; &uuml;berf&uuml;hrt?<\/strong><br>\n[&hellip;] Doch so einfach ist die Sache nicht. In einem Interview mit den &bdquo;Nachdenkseiten&ldquo; r&auml;umte L&uuml;ders diese Woche zwar eine &bdquo;Ungenauigkeit&ldquo; ein, als er bei &bdquo;Markus Lanz&ldquo; sagte, dass D&uuml;ndar solche Berichte verfasst h&auml;tte. D&uuml;ndar selbst habe tats&auml;chlich nur &uuml;ber konventionelle Waffenlieferungen an islamistische Rebellen berichtet. &bdquo;In seiner Zeitung &sbquo;Cumhuriyet&lsquo; sind aber sehr wohl Artikel zu diesem Thema erschienen, auch zu der Zeit, als er Chefredakteur war&ldquo;, sagt L&uuml;ders. &bdquo;Nur aus seiner Feder eben &sbquo;leider nicht&lsquo;, wie er [D&uuml;ndar] mir gegen&uuml;ber erkl&auml;rte.&ldquo;<br>\nWenn es so war, w&auml;re L&uuml;ders Aussage bei &bdquo;Markus Lanz&ldquo; tats&auml;chlich nicht der gro&szlig;e, ihn endg&uuml;ltig als unseri&ouml;s entlarvende Fehler, sondern nur eine Ungenauigkeit. Nach Angaben von L&uuml;ders betonte D&uuml;ndar ihm gegen&uuml;ber auch, dass auch die Zeitung &bdquo;H&uuml;rriyet&ldquo; Ende vergangenen Jahres &uuml;ber die Lieferung von Chemikalien aus der T&uuml;rkei an den &bdquo;Islamischen Staat&ldquo; berichtet habe.<br>\nDas w&uuml;rde aber bedeuten, dass die Darstellung der FAS, die von so vielen geteilt wurde, irref&uuml;hrend war, weil D&uuml;ndar eben nur der pers&ouml;nlichen Autorenschaft der entsprechenden Berichte in der von ihm verantworteten Zeitung widersprach.<br>\nAuf Anfrage von &Uuml;bermedien best&auml;tigt D&uuml;ndar nun L&uuml;ders Version: &ldquo;Meine Geschichte hatte nichts mit Chemiewaffen zu tun. Aber meine Zeitung hat einige entsprechende Behauptungen ver&ouml;ffentlicht, w&auml;hrend ich Chefredakteur war. Bei der telefonischen Anfrage der FAS habe er nicht genau verstanden, um wen es ging. Er sei nur gefragt worden, ob sein eigener Artikel von Chemiewaffen handelte. Mehr habe die FAS nicht gefragt.&ldquo;<br>\nD&uuml;ndar sagt uns noch, er verstehe nicht, warum das so ein gro&szlig;es Thema geworden sei, und nat&uuml;rlich ist die eigentliche Frage nicht, wer was gesagt oder berichtet hat, sondern von wem Chemiewaffen in Syrien eingesetzt wurden oder h&auml;tten eingesetzt werden k&ouml;nnen. Die Berichte &uuml;ber Waffenlieferungen, auf die sich L&uuml;ders bezieht, existieren aber nach Aussage D&uuml;ndars wirklich &ndash; er hat nur den falschen Autor genannt. Als Beweis daf&uuml;r, dass ihm nicht zu trauen ist, taugt die ganze Episode nicht.<br>\nDie &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung aber holt heute zum ganz gro&szlig;en Schlag gegen L&uuml;ders [&euro;] aus. Sie stellt ihn als Putin-Propagandist dar, bezichtigt ihn einer &bdquo;glatten L&uuml;ge&ldquo;, unterstellt ihm &bdquo;abstruse Verschw&ouml;rungstheorien&ldquo; und kritisiert, dass der &bdquo;&uuml;berf&uuml;hrte Fake News-Verbreiter&ldquo; vom &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk &uuml;berhaupt noch eingeladen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/uebermedien.de\/14739\/ist-michael-lueders-als-fake-news-verbreiter-ueberfuehrt\/\">&Uuml;bermedien<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Man kann sich nicht des Eindrucks verwehren, dass hier eine breit aufgestellte Kampagne gegen L&uuml;ders gefahren wird. Anders sind die seltsam formulierten Fragen der FAS an D&uuml;ndar kaum zu erkl&auml;ren. Und anders ist es auch nicht zu erkl&auml;ren, dass BILD mit vollem Vorsatz wieder einmal mit haltlosen Unterstellungen gegen L&uuml;ders agiert. Danke an die Kollegen von &Uuml;bermedien f&uuml;r die Folgerecherechen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte: Campact meldet: Die Autokraten r&uuml;cken an: Erdogan, Putin und Trump kommen Anfang Juli zum G20-Gipfel nach Hamburg<\/strong><br>\nAus der Mail: &ldquo;Erdogan, Trump, Putin, Xi Jinping &ndash; die Autokraten dieser Welt fliegen Anfang Juli zum G20-Gipfel in Hamburg ein. &hellip;. Mit zehntausenden Menschen sagen wir am 2. Juli &bdquo;Nein&ldquo; zum Nationalismus der Autokraten &hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: Mail an die Empf&auml;nger von Campact-Newsletter\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> F&uuml;r Campact gibt es wohl auch nur noch Erdogan, Trump, Putin. Jetzt habe ich nicht nur die finanzielle Unterst&uuml;tzung beendet, sondern auch den Newsletter abgemeldet. Sind denn alle jetzt verr&uuml;ckt geworden??? Gibt es keine anderen sogenannten &ldquo;B&ouml;sewichte&rdquo;? Was ist mit Herrn Sch&auml;uble &ndash; heute wieder in der Tagesschau gesehen &ndash; einfach abartig der Mann und vor allem seine Politik. Sollte Campact nicht erst einmal gegen die in Deutschland fabrizierte Politik angehen? <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Demo findet vor dem G20-Gipfel und vor der <a href=\"http:\/\/g20-demo.de\/de\/aufruf\/\">Demo<\/a> von attac, LINKE und weiteren linken Gruppen, am 08.07., statt und tut so niemanden weh. Campact bet&auml;tigt sich hier mit als Spalter. Bei den Aufrufenden trennt sich die Spreu vom Weizen. Alle, die eine direkte Konfrontation mit den Herrschenden scheuen demonstrieren am 02.07.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-37931","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37931","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37931"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37931\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37933,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37931\/revisions\/37933"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37931"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37931"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37931"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}