{"id":37934,"date":"2017-04-21T08:39:49","date_gmt":"2017-04-21T06:39:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37934"},"modified":"2017-04-24T09:58:30","modified_gmt":"2017-04-24T07:58:30","slug":"oekonomen-fuer-melenchon-gute-argumente-fuer-den-kandidaten-der-linken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37934","title":{"rendered":"\u00d6konomen f\u00fcr M\u00e9lenchon \u2013 gute Argumente f\u00fcr den Kandidaten der Linken"},"content":{"rendered":"<p>Am Sonntag findet die erste Runde der Pr&auml;sidentschaftswahlen in Frankreich statt und es wird offenbar doch spannend. Lange schien es ausgemachte Sache zu sein, dass Marine Le Pen vom rechtsextremen Front National und Emmanuel Macron, <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/04\/der-kandidat-der-extremen-mitte\/\">der Kandidat der &bdquo;extremen Mitte&ldquo;<\/a>, die Stichwahlen erreichen. Nun haben in den Umfragen jedoch Francois Fillon, der Kandidat der Konservativen, und Jean-Luc M&eacute;lenchon, der Kandidat der Linken, im Rahmen der Fehlertoleranzen <a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Liste_de_sondages_sur_l%27%C3%A9lection_pr%C3%A9sidentielle_fran%C3%A7aise_de_2017\">aufgeschlossen<\/a>. In Deutschland hat sich ein breites B&uuml;ndnis von Macron-Unterst&uuml;tzern gebildet, das von <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/wolfgang-schaeuble-im-spiegel-gespraech-ich-wuerde-emmanuel-macron-waehlen-a-1142956.html\">Wolfgang Sch&auml;uble<\/a> &uuml;ber <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/wahlkampf-in-frankreich-gabriel-unterstuetzt-offen-macron-\/19530894.html\">Sigmar Gabriel<\/a> bis hin zu <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/03\/macron-auf-dem-marsch-und-die-richtung-ist-gar-nicht-schlecht\/\">Heiner Flassbeck<\/a> reicht. <em>(<strong>Korrektur 24.4.2017<\/strong>: Heiner Flassbeck hat einem solchen B&uuml;ndnis zu keiner Zeit angeh&ouml;rt. A.M.)<\/em> M&eacute;lenchon ist in Deutschland indes weitestgehend unbekannt und noch nicht einmal die beiden Parteivorsitzenden der LINKEN konnten sich zu einer klaren Unterst&uuml;tzung durchringen &ndash; anders als beispielsweise <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IynuI549MMg\">Fabio De Masi<\/a>. Umso erfreulicher ist es, dass in dieser Woche 100 internationale Wirtschaftswissenschaftler einen Appell f&uuml;r Jean-Luc M&eacute;lenchon gezeichnet haben, der in der linksliberalen Lib&eacute;ration <a href=\"http:\/\/www.liberation.fr\/elections-presidentielle-legislatives-2017\/2017\/04\/18\/pour-une-politique-economique-serieuse-et-a-la-hauteur-des-enjeux-votons-melenchon_1563456\">ver&ouml;ffentlicht wurde<\/a> &ndash; darunter auch namhafte progressive &Ouml;konomen wir Steve Keen, Costas Lapavitsas und Robert Skidelsky. <strong>Thierry Vandries<\/strong> und <strong>Jens Berger<\/strong> haben den Appell f&uuml;r die NachDenkSeiten (frei) &uuml;bersetzt.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>F&uuml;r eine ernsthafte und nachhaltige Wirtschaftspolitik: M&eacute;lenchon w&auml;hlen.<\/strong><\/p><p>Obwohl Frankreich sich von der Stagnation aus den Krisen von 2007-2008 immer noch nicht erholt hat, wollen Emmanuel Macron und Fran&ccedil;ois Fillon die Sparpolitik und den Abbau des Sozialstaats und die Schw&auml;chung der Arbeitnehmerrechte versch&auml;rfen, die bereits von den Vorg&auml;ngerregierungen eingeleitet wurden. Diese Politik hilft nur den Reichen. Sie f&uuml;hrt das Land in einen Teufelskreis aus Arbeitslosigkeit und Prekarisierung &ndash; der N&auml;hrboden f&uuml;r die Front National, deren aufgesetzte soziale Botschaften kaum in der Lage sind, deren rassistischen und fremdenfeindlichen Charakter sowie die mangelnde Qualit&auml;t ihrer wirtschaftspolitischen Ans&auml;tze zu &uuml;bert&uuml;nchen.&nbsp;<\/p><p>Auf der anderen Seite sind unserer Meinung nach die L&ouml;sungen von Jean-Luc M&eacute;lenchon die einzigen denkbaren Antworten auf die f&uuml;nf dr&auml;ngendsten Fragen unserer Zeit. Sie bilden <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=T7b67QCjibc\">einen soliden und mit belastbaren Zahlen unterlegten politischen Rahmen<\/a>, der einen ausgeglichenen Haushalt anstrebt &ndash; nicht durch einen Wettlauf in Sachen Austerit&auml;tspolitik, sondern mit dem Vorschlag f&uuml;r ein pr&auml;zises und ehrgeiziges Wirtschaftsprogramm, das auf einer breiteren Steuergerechtigkeit, einer Investitionspolitik und einer Emanzipation gegen&uuml;ber den Finanzm&auml;rkten basiert.&nbsp;<\/p><p><strong>Genau ausgeglichen<\/strong><\/p><p><strong>Die erste Aufgabe<\/strong> ist die Absenkung der Arbeitslosigkeit, die bei der Gesamtbev&ouml;lkerung bei 10 % und bei den J&uuml;ngeren bei 25% liegt. Hier muss sich die Politik einen Handlungsraum schaffen, indem sie eine nutzlose und f&uuml;r die Gemeinschaft gef&auml;hrliche Ausgabe abschafft &ndash; die Steuererleichterungen. Das <a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Pacte_de_responsabilit%C3%A9_et_de_solidarit%C3%A9\">Verantwortungsabkommen<\/a> und die <a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Cr%C3%A9dit_d%27imp%C3%B4t_pour_la_comp%C3%A9titivit%C3%A9_et_l%27emploi\">CICE<\/a> (Anm. JB: Steuererleichterungen f&uuml;r die Arbeitsf&ouml;rderung), werden dem Steuerzahler in diesem Jahr Kosten in H&ouml;he von 41 Mrd. Euro aufb&uuml;rden und sind bez&uuml;glich der Arbeitsf&ouml;rderungsma&szlig;nahmen voll und ganz ineffizient. In einer Situation, die in Frankreich und Europa von einer ungen&uuml;genden Nachfrage und einem chronischen Mangel an Investitionen w&auml;hrend der f&uuml;nfj&auml;hrigen Regierungszeit von Fran&ccedil;ois Hollande gepr&auml;gt ist, ist es dringend notwendig, eine Politik zu verfolgen, die darauf ausgelegt ist, der Wirtschaft neue Wachstumsimpulse zu verschaffen. Daf&uuml;r ist der vorgestellte f&uuml;nfj&auml;hrige Investitionsplan von Jean-Luc M&eacute;lenchon in H&ouml;he von 100 Mrd. Euro genau das richtige Instrument. Er fokussiert die Ausgaben vern&uuml;nftigerweise in Sektoren mit einem hohen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Multiplikator_(Volkswirtschaft)\">Multiplikator<\/a>, die wenig oder gar nicht im internationalen Wettbewerb stehen (Energiewende, Bildungsinfrastruktur, &ouml;ffentliche Verkehrsmittel, Gesundheit usw.) Diese Kriterien garantieren die Effizienz und Finanzierung, &uuml;bereinstimmend mit den Empfehlungen in einem aktuellen Bericht zu diesem Thema (Xavier Ragot et Francesco Saraceno dir.&bdquo;Investissement public et croissance&ldquo; &ndash; <a href=\"http:\/\/www.agefi.fr\/sites\/agefi.fr\/files\/fichiers\/2016\/12\/rapport-fntp-01-12.pdf\">&Ouml;ffentliche Investition und Wachstum &ndash; 2016, OFCE<\/a>).<\/p><p>Um aus der Austerit&auml;tspolitik herauszukommen, sind Ma&szlig;nahmen wie die Erh&ouml;hung des Mindestlohnes, der Renten und sozialen Transferleistungen aber auch eine ernsthafte Politik der Lohngleichheit bei Frauen und M&auml;nnern mehr denn je notwendig. Zusammen mit einem ambitionierten Plan zur Absenkung der Arbeitszeit (eine bezahlte sechste Urlaubswoche, die tats&auml;chliche Umsetzung der 35-Stunden-Woche, Einschr&auml;nkung der Teilzeitarbeit usw.), sollen &uuml;ber verschiedene Instrumente der Besch&auml;ftigungspolitik Aus- und Weiterbildungsprogramme in Sektoren mit &ouml;ffentlichem Interesse (Infrastruktur, Arbeit im gemeinn&uuml;tzigen Bereich, Energiewende usw.) f&uuml;r jeden B&uuml;rger angeboten werden, der diese Angebote wahrnehmen will: den Erwerbslosen und Menschen, die die Suche nach einem Job bereits aufgegeben haben, mit ihrer Teilzeitbesch&auml;ftigung unzufrieden sind usw.<\/p><p>Wenn Jean-Luc M&eacute;lenchons Gegner stets nur vor Ausgabenerh&ouml;hungen warnen, verschweigen sie, dass die von ihnen geplanten K&uuml;rzungen die Arbeitslosigkeit weiter in die H&ouml;he treiben und zu einer weiteren Verschlechterung des &ouml;ffentlichen Dienstes f&uuml;hren werden. Mit einem Investitionsplan, den Frankreich und die EU schon l&auml;ngst h&auml;tten umsetzen m&uuml;ssen, w&uuml;rden im Gegenteil dazu neue Steuereinnahmen zu einer Senkung der Staatsverschuldung f&uuml;hren und uns dadurch erst die M&ouml;glichkeit geben, uns aus der Austerit&auml;tspolitik zu befreien.<\/p><p><strong>Pr&auml;zise und konsequente Steuerrevolution<\/strong><\/p><p><strong>Die zweite Aufgabe<\/strong> besteht darin, die seit den 90ern stetig wachsende Ungleichheit zu stoppen, die atemberaubenden Verm&ouml;genszunahmen der Reichsten zu beenden und die Ungerechtigkeiten bei der Fiskalpolitik zu beseitigen. Die Ungleichheiten betreffen sowohl die Haushalte als auch die Unternehmen, bei denen die Besteuerung der kleinen und mittleren Betriebe vielmals h&ouml;her <a href=\"http:\/\/www.assemblee-nationale.fr\/13\/rap-info\/i3631.asp\">ist als bei den Gro&szlig;konzernen<\/a>. Eine ausgeglichene Gesellschaft ist gl&uuml;cklicher und demokratischer. In diesem Kontext sieht das Programm von Jean-Luc M&eacute;lenchon eine Steuerrevolution vor: sowohl f&uuml;r die Haushalte (bessere Steuerprogression durch 14 Stufen statt bislang f&uuml;nf) als auch f&uuml;r die kleinen und mittleren Unternehmen (Steuersenkung von 25 % f&uuml;r alle Unternehmen, gekoppelt mit einer Abschaffung vieler Steuerschlupfl&ouml;cher) und eine Erh&ouml;hung der Besteuerung durch eine Kapitalertragssteuererh&ouml;hung. Nur eine solche Steuerreform wird eine gerechte Besteuerung der Kapitaleink&uuml;nfte gew&auml;hrleisten und die Konzentration der Verm&ouml;gen bei einer immer kleiner werdenden Minderheit korrigieren k&ouml;nnen.&nbsp;<\/p><p><strong>Die dritte Aufgabe<\/strong> betrifft die Industrie. Es geht hierbei vor allem darum, dem Finanzmarktkapitalismus Widerstand entgegenzubringen. Der Finanzmarktkapitalismus hat unserem Produktionssektor und damit auch dem Dienstleistungssektor, der oft von den produzierenden Unternehmen abh&auml;ngt, schweren Schaden zugef&uuml;gt. Um unsere Produktionsunternehmen zu unterst&uuml;tzen, m&uuml;ssen das Budget und die Aufgabenbereiche der Bank f&uuml;r Wirtschaftsf&ouml;rderung (Anm. JB: Gemeint ist die <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Bpifrance\">Bpifrance<\/a>) ausgeweitet werden. Um langfristige Ziele zu verfolgen, m&uuml;ssen Kreditvergaben und Beteiligungen von der Rendite abgekoppelt werden. Die Bankenaufsicht durch die Banque de France muss versch&auml;rft und die Trennung von Gesch&auml;fts- und Investmentbanken ohne Verz&ouml;gerung umgesetzt werden. Die spekulativen Kapitalbewegungen m&uuml;ssen beaufsichtigt werden, um Investition vom Einfluss der Spekulation zu bewahren. Das Unternehmensmodell muss umdefiniert werden. Es muss wieder darum gehen, G&uuml;ter zu produzieren und Dienstleistungen zu erbringen, die den gemeinsamen Interessen aller Beteiligten Rechnung tragen und nicht nur die Interessen der Aktion&auml;re befriedigen. Die Fokussierung auf andere Unternehmensziele als nur den Profit wirft dann auch die Frage nach den Besitzverh&auml;ltnissen der Unternehmen auf. Es geht auch darum, dass ein Unternehmen mehr ist als nur die Kapitalseite. Dabei geht es zun&auml;chst um die St&auml;rkung der Mitarbeiterrechte: ein Vetorecht f&uuml;r den Betriebsrat bei Umstrukturierungen; ein Vorkaufsrecht im Fall einer Schlie&szlig;ung oder einer Ver&auml;u&szlig;erung des Betriebes durch die Aktion&auml;re.&nbsp;<\/p><p><strong>&Uuml;berzeugende Ungehorsamkeitsstrategie<\/strong><\/p><p><strong>Um den Klimawandel und die dr&auml;ngendsten Umweltprobleme zu meistern<\/strong>, m&uuml;ssen wir die Kapazit&auml;ten entwickeln, um einen glaubhaften und weitreichenden Wandel der Umweltpolitik zu realisieren. Eine derartige Neuorientierung unseres Produktionsmodells ben&ouml;tigt zwingend eine Anschubfinanzierung durch &ouml;ffentliche Investitionen und eine St&auml;rkung der Binnennachfrage. Dazu geh&ouml;rt auch ein Bruch mit der auf schnelle Renditen ausgerichteten Finanzlogik der letzten drei Jahrzehnte, die Arbeitspl&auml;tze vernichtet und Millionen von Leben und die Umwelt zerst&ouml;rt hat. Um dies zu erreichen, ist das umweltpolitische Konzept von Jean-Luc M&eacute;lenchon unentbehrlich. Es beruht auf einer Neuorientierung bei der Kreditvergabe und auf der Gr&uuml;ndung einer &ouml;ffentlichen Bank. Mit einer Erh&ouml;hung der Produktqualit&auml;t wird auch die Volksgesundheit davon profitieren. Vor diesem Hintergrund sind Ma&szlig;nahmen wie &bdquo;100% Bio in den Kantinen&ldquo; oder die F&ouml;rderung lokaler Produkte beispielhaft geworden.&nbsp;<\/p><p><strong>Und nicht zuletzt ist es mehr denn je dringend notwendig, die absurden EU-Vertr&auml;ge von Grund auf zu reformieren<\/strong>, die den Staaten die M&ouml;glichkeiten nehmen, makro&ouml;komische Politik zu betreiben, sie zu einer falschen, r&uuml;ckw&auml;rtsgewandten Sozial- und Umweltpolitik verpflichtet und sie dabei in eine nie endende Rezession treibt. Das Korsett der aktuellen Vertr&auml;ge verbietet jegliche Form expansiver Wirtschafts- und Industriepolitik, die heute jedoch mehr denn je notwendig ist, um die Wirtschafts-, Sozial- und Umweltprobleme zu l&ouml;sen. Die Einheitsw&auml;hrung sorgt zudem f&uuml;r eine sehr schmerzhafte Konzentrierung sozialer und &ouml;konomischer Stellschrauben auf die Wettbewerbsf&auml;higkeit.&nbsp;<\/p><p>Auf europ&auml;ischer Ebene kann nur ein echter Ausgleich der Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse zu einer gro&szlig;en Reform der Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion f&uuml;hren, um endlich sozialen Fortschritt und eine Verbesserung der Lebensbedingungen f&uuml;r alle Europ&auml;er zu erm&ouml;glichen. In diesem Bereich setzt Jean-Luc M&eacute;lenchon auf eine &uuml;berzeugende Ungehorsamkeitsstrategie. In Frankreich wird seine Regierung alles N&ouml;tige angehen, um sein Programm umzusetzen und sich so weit wie m&ouml;glich von der strikten Anwendung der EU-Vertr&auml;ge zu befreien. Erst dann k&ouml;nnten die EU-Institutionen reformiert und der Euro vervollst&auml;ndigt werden, um eine echte Konvergenz aller Wirtschaften <a href=\"https:\/\/www.monde-diplomatique.fr\/2015\/07\/COLLETIS\/53221\">zu garantieren<\/a>. Falls das nicht m&ouml;glich, dann sollte man sich &uuml;berlegen, den Euro zu verlassen, um Europa zu retten.&nbsp;<\/p><p>Mit einer Antwort auf die f&uuml;nf wichtigsten wirtschaftlichen Aufgaben unserer Zeit liefert Jean-Luc M&eacute;lenchon den Beweis, dass eine andere Politik m&ouml;glich ist und dass es seri&ouml;se, zuverl&auml;ssige und erstrebenswerte Alternativen zur absurden Politik gibt, die in den letzten Jahrzehnten mit Eifer verfolgt wurde.&nbsp; Dieses Programm soll im Rahmen einer demokratischen Revolution umgesetzt werden, die durch die Bildung einer verfassungsgebenden Versammlung unterst&uuml;tzt wird. Heute hat unser Land eine einzigartige M&ouml;glichkeit, mit der t&ouml;dlichen Logik zu brechen, die Europa zu einer Katastrophe f&uuml;hrt, und dem europ&auml;ischen Projekt wieder Sinn und seine Seele zu geben. Nutzen wir diese Chance!<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/dddf485fbd8945428a105b14fa1602cb\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Sonntag findet die erste Runde der Pr&auml;sidentschaftswahlen in Frankreich statt und es wird offenbar doch spannend. Lange schien es ausgemachte Sache zu sein, dass Marine Le Pen vom rechtsextremen Front National und Emmanuel Macron, <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/04\/der-kandidat-der-extremen-mitte\/\">der Kandidat der &bdquo;extremen Mitte&ldquo;<\/a>, die Stichwahlen erreichen. 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