{"id":37989,"date":"2017-04-24T10:33:42","date_gmt":"2017-04-24T08:33:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37989"},"modified":"2017-04-25T08:09:15","modified_gmt":"2017-04-25T06:09:15","slug":"stellen-sie-sich-vor-sie-haetten-nun-die-wahl-zwischen-frauke-petry-und-christian-lindner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37989","title":{"rendered":"Stellen Sie sich vor, Sie h\u00e4tten nun die Wahl zwischen Frauke Petry und Christian Lindner"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170424_Macron_1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>In einer ungew&ouml;hnlichen Aktion <a href=\"http:\/\/www.politico.eu\/article\/pamela-anderson-loves-jean-luc-melenchon-france-election-2017\/\">riefen<\/a> in der letzten Woche die Hollywood-Gr&ouml;&szlig;en Oliver Stone, Danny Glover und Mark Ruffalo die franz&ouml;sischen W&auml;hler auf, ihre Stimme Jean-Luc M&eacute;lenchon zu geben &ndash; Frankreich solle eine Trag&ouml;die &aacute; la USA erspart bleiben, bei der man am Ende nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera hat. Die gut gemeinte Warnung wurde diesseits des Atlantiks jedoch nicht vernommen. Mit dem Ergebnis der ersten Runde der Pr&auml;sidentschaftswahlen ist das wahrscheinlichste und gleichzeitig auch schlimmste aller zu denkenden Szenarien eingetroffen. Der neoliberale Medienliebling Emmanuel Macron und die rechtsextreme Marine Le Pen konnten die meisten W&auml;hlerstimmen auf sich vereinen und treten nun in zwei Wochen in der entscheidenden zweiten Runde gegeneinander an. Pest und Cholera reloaded. Nun haben die Franzosen eine Wahl, die keine ist. Und damit f&auml;ngt die eigentliche Trag&ouml;die erst an. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7606\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-37989-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170424_Wahl_zwischen_Frauke_Petry_und_Christian_Lindner_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170424_Wahl_zwischen_Frauke_Petry_und_Christian_Lindner_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170424_Wahl_zwischen_Frauke_Petry_und_Christian_Lindner_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170424_Wahl_zwischen_Frauke_Petry_und_Christian_Lindner_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=37989-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170424_Wahl_zwischen_Frauke_Petry_und_Christian_Lindner_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"170424_Wahl_zwischen_Frauke_Petry_und_Christian_Lindner_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Fangen wir mit den Gewinnern der ersten Runde der Pr&auml;sidentschaftswahlen an: Da ist zuerst Emmanuel Macron zu nennen. Nicht weil er so gut abgeschnitten hat &ndash; sein Ergebnis lag ja im Prognosebereich. Sondern weil seine Gegnerin in der zweiten Runde, Marine Le Pen, entgegen der Bef&uuml;rchtungen ebenfalls keine &uuml;berraschenden Gewinne vermelden konnte und fast alle ausgeschiedenen Konkurrenten ihren W&auml;hlern bereits empfohlen haben, in der zweiten Runde f&uuml;r Macron zu stimmen. Es m&uuml;sste also schon mit dem Teufel zugehen, wenn Macron diese Steilvorlage noch vergeben sollte. <\/p><p>Die zweiten Gewinner sind die Demoskopen. Selten waren die Umfrageergebnisse so pr&auml;zise. Da haben die Franzosen ihre internationalen Kollegen, die sich teilweise nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, noch einmal gerettet. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170424_Macron_2.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Der dritte Gewinner ist Berlin. Macron war der Wunschkandidat[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] von Merkel, Sch&auml;uble, Oppermann und Gabriel und auch die deutschen Medien haben unmissverst&auml;ndlich f&uuml;r ihn getrommelt. Die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP) analysierte j&uuml;ngst, Macrons Positionen &bdquo;deckten sich in wichtigen Aspekten mit denen der Bundesregierung&ldquo; und er stelle zudem &bdquo;ambitionierte Reformprogramme&ldquo; in Aussicht, deren Verwirklichung &bdquo;f&uuml;r gemeinsame Initiativen im Bereich der Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion eine Grundvoraussetzung&ldquo; sei. Auf Deutsch: <strong>Endlich hat sich auch in Frankreich ein Kandidat gefunden, der Deutschlands W&uuml;nschen ohne Gewissensbisse folgt<\/strong>. Nun wird der &bdquo;Freund der Wirtschaft und Europas&ldquo; (O-Ton Tagesschau) die deutschen W&uuml;nsche als treuer Statthalter in Paris exekutieren. Arme Franzosen. Aber war dies wirklich unvermeidbar?<\/p><p><strong>Die Sozialisten tragen die Verantwortung<\/strong><\/p><p>Machen wir doch mal ein kleines Gedankenspiel. Was w&auml;re passiert, wenn Benoit Hamon, der komplett aussichtslose Kandidat der Sozialisten, vor der ersten Wahlrunde seine W&auml;hler aufgerufen h&auml;tte, ihre Stimme aus taktischen Gr&uuml;nden doch lieber dem inhaltlich ganz &auml;hnlich aufgestellten linken Kandidaten Jean-Luc Mel&eacute;nchon zu geben und die Sozialistische Partei (PS) daf&uuml;r bei den Parlamentswahlen im Juni zu w&auml;hlen? W&auml;re nur die H&auml;lfte der 6,4% der Franzosen, die Hamon ihre Stimme gegeben haben, dieser Empfehlung gefolgt, h&auml;tte nicht Le Pen, sondern M&eacute;lenchon die zweite Runde erreicht und sehr gute Chancen gehabt, in zwei Wochen in den &Eacute;lys&eacute;e-Palast einzuziehen. Zusammen mit der Linkspartei h&auml;tte die PS daf&uuml;r in den Parlamentswahlen die besten Chancen gehabt, eine Mehrheit zu bekommen, um die Politik eines Pr&auml;sidenten M&eacute;lenchon zu st&uuml;tzen. So h&auml;tte es kommen k&ouml;nnen. Doch es kam bekanntlich anders. <\/p><p>W&auml;hrend Hamon sich nicht dazu durchringen konnte, die Wahl M&eacute;lenchons zu empfehlen, konnte er am gestrigen Wahlabend noch nicht einmal die offiziellen Ergebnisse abwarten, bevor er seine W&auml;hler aufrief, in der Stichwahl Macron ihre Stimme zu geben. Auch das ist symptomatisch f&uuml;r den Zustand der europ&auml;ischen Linksliberalen. Jede noch so kleine Geste gegen &bdquo;rechts&ldquo; wird bejubelt, w&auml;hrend man nicht merkt, dass man das Land dem Neoliberalismus opfert und damit erst die Grundlagen f&uuml;r eine vielleicht kommende rechte Macht&uuml;bernahme schafft.<\/p><p>Hauptverantwortlich f&uuml;r das nun eingetretene Horror-Szenario ist ohnehin die PS, deren ehemaliger Frontmann Fran&ccedil;ois Hollande dem Druck der Medien und des deutschen Nachbarn nicht standhielt und 2014 einen Schwenk zu einer offenen neoliberalen K&uuml;rzungspolitik vollzog. Nach den britischen und den deutschen Sozialdemokraten haben auch die franz&ouml;sischen Sozialisten, so der franz&ouml;sische Philosoph Didier Eribon, &bdquo;mit ihrer Verbeugung vor dem Neoliberalismus die Grunds&auml;tze von Sozialismus und Sozialdemokratie verraten&ldquo;, &bdquo;damit das Band zwischen der Arbeiterklasse und den linken Parteien zerschnitten [und] den Raum freigemacht, der dann von den Rechtsradikalen besetzt werden k&ouml;nnte&ldquo;. Der Wechsel so vieler abgeh&auml;ngter W&auml;hler vom linken ins rechtsextreme Lager sei eine Art &bdquo;politische Notwehr der unteren Schichten&ldquo;. Wenn Sie nach einer Erkl&auml;rung f&uuml;r den H&ouml;henflug des Front National suchen &ndash; hier haben Sie sie. <\/p><p>Nun d&uuml;rfen die Franzosen in zwei Wochen w&auml;hlen, ob sie lieber f&uuml;nf Jahre lang von einem neoliberalen Posterboy oder von einer rechtsextremen Domina regiert werden. Oder auf deutsche Verh&auml;ltnisse &uuml;bertragen: Sie haben die Wahl zwischen einem franz&ouml;sischen Christian Lindner und einer franz&ouml;sischen Frauke Petry. Dass rund zwei Drittel Macron w&auml;hlen werden, gilt bereits als gesetzt. Zynisch k&ouml;nnte man daher sagen: Die Franzosen werden schon noch sehen, dass es keine gute Idee war, das Danaergeschenk Berlins in den &Eacute;lys&eacute;e-Palast zu bef&ouml;rdern. Zynismus ist hier jedoch fehl am Platze. Die mittel- bis langfristigen Folgen der Wahl werden jedoch ganz Europa nachtr&auml;glich beeinflussen.<\/p><p><strong>Wer Macron gew&auml;hlt hat, hat Le Pen gew&auml;hlt<\/strong><\/p><p>Man muss nicht viel Phantasie haben, um sich die n&auml;chsten Jahre franz&ouml;sischer Politik vorzustellen. Macron wird mit voller Unterst&uuml;tzung der Medien und der EU allerlei &bdquo;Reformen&ldquo; auf den Weg bringen, mit denen er dem rechtsrheinischen Nachbarn nacheifert. Auf die Franzosen warten dann eine franz&ouml;sische Version der Hartz-Gesetze, eine Versch&auml;rfung der Austerit&auml;tspolitik und allerlei weitere Leckereien aus dem Giftschrank des Neoliberalismus. Die Binnenwirtschaft wird noch weiter geschw&auml;cht, die Nachfrage bricht ein, die L&ouml;hne gehen zur&uuml;ck und die Arbeitslosigkeit wird steigen &ndash; um dies zu prognostizieren, ist noch nicht einmal eine Kristallkugel n&ouml;tig. Und dann?<\/p><p>Didier Eribon hat bereits vorhergesagt, dass durch einen Sieg Macrons in diesem Jahr der Sieg Le Pens in f&uuml;nf Jahren im Grund vorprogrammiert ist. Und diese Einsch&auml;tzung sollte man ernst nehmen. Wenn die politische Linke nicht mehr als Hoffnungstr&auml;ger der Opfer neoliberaler Politik wahrgenommen wird, wenden sich die Verratenen dem Front National zu. Wer soll ihnen denn auch Hoffnung geben? Die ehemals stolze PS, die nunmehr ein Abklatsch von Blairs New Labour und der Schr&ouml;der-SPD ist und deren Kandidat nur 6,4% der Stimmen holen konnte? Die korrupten und ebenfalls bis ins Mark neoliberalen Konservativen, die sich seit zwei Jahren &bdquo;Republikaner&ldquo; nennen? Sicher nicht. Und die politische Linke (Parti de Gauche, Jean-Luc M&eacute;lenchon) wird es alleine und gegen den massiven Widerstand der Medien und des Establishments kaum schaffen, das Land vor dem braunen Spuk zu bewahren. Die Weichen stehen also auf Front National, Katastrophe, Frexit &hellip; noch nicht in diesem Jahr, daf&uuml;r umso wahrscheinlicher 2022. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Eine Korrektur zu einer Anmerkung im NachDenkSeiten-Beitrag vom 21.4.2017: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37934\">&Ouml;konomen f&uuml;r M&eacute;lenchon &ndash; gute Argumente f&uuml;r den Kandidaten der Linken<\/a>: Davon, dass sich ein &bdquo;<strong>breites B&uuml;ndnis von Macron-Unterst&uuml;tzern<\/strong>&ldquo; von Sch&auml;uble &uuml;ber Gabriel <strong>bis Flassbeck gebildet habe<\/strong>, kann keine Rede sein. Heiner Flassbeck fand in einem Beitrag vom 1. M&auml;rz das von Macron vorgelegte Wirtschaftsprogramm &ndash; offensichtlich wegen der darin enthaltenen keynesianischen Elemente &ndash; weniger konservativ als erwartet und Macron deshalb auf dem Marsch in die richtige Richtung.<\/p>\n<p>In einem weiteren Beitrag hatte sich Heiner Flassbeck dann bei einer Betrachtung einer Fernsehdiskussion kritisch zu den Kandidaten der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahl ge&auml;u&szlig;ert &ndash; mit klar erkennbarer Sympathie f&uuml;r Melenchon: &bdquo;Jean-Luc M&eacute;lenchon war in meinen Augen inhaltlich der Beste und Klarste, auch wenn er &ndash; so lange ich dabei war &ndash; kein deutliches Wort zum Euro und Europa sagte.&ldquo;<\/p>\n<p>Flassbeck kommentiert den NachDenkSeiten-Beitrag vom 21.4. zum angeblichen B&uuml;ndnis f&uuml;r Macron in einer Mail an die NachDenkSeiten so: &bdquo;Ich habe nur, weil ich es vergessen habe, den Aufruf f&uuml;r Melenchon nicht unterschrieben, den ich &uuml;brigens gut kenne und in vielem unterst&uuml;tze.&ldquo; <\/p>\n<p>Albrecht M&uuml;ller.<\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/9679178731f345d9924d7eabf90c1f25\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170424_Macron_1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>In einer ungew&ouml;hnlichen Aktion <a href=\"http:\/\/www.politico.eu\/article\/pamela-anderson-loves-jean-luc-melenchon-france-election-2017\/\">riefen<\/a> in der letzten Woche die Hollywood-Gr&ouml;&szlig;en Oliver Stone, Danny Glover und Mark Ruffalo die franz&ouml;sischen W&auml;hler auf, ihre Stimme Jean-Luc M&eacute;lenchon zu geben &ndash; Frankreich solle eine Trag&ouml;die &aacute; la USA erspart bleiben, bei der man am Ende<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37989\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,122,20,190],"tags":[423,290,2082,1043,2083,1299,1094,1994,2066,2040,2041,633,312,479,2042,467],"class_list":["post-37989","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-demoskopieumfragen","category-landerberichte","category-wahlen","tag-austeritaetspolitik","tag-binnennachfrage","tag-eribon-didier","tag-frankreich","tag-frexit","tag-front-national-rassemblement-national","tag-hollande-francois","tag-le-pen-marine","tag-macron-emmanuel","tag-melenchon-jean-luc","tag-parti-socialiste","tag-politikerverdrossenheit","tag-reformpolitik","tag-reservearmee","tag-vorwahlen","tag-wahlprognose"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37989","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37989"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37989\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38003,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37989\/revisions\/38003"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37989"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37989"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37989"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}