{"id":38020,"date":"2017-04-26T08:40:53","date_gmt":"2017-04-26T06:40:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020"},"modified":"2017-04-26T08:40:53","modified_gmt":"2017-04-26T06:40:53","slug":"hinweise-des-tages-2862","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020#h01\">Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020#h02\">Gabriels Treffen mit Friedensaktivisten &ndash; zu viel f&uuml;r die nerv&ouml;se Regierung Israels<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020#h03\">Urteil vollstreckt: Michael L&uuml;ders ist &ldquo;umstritten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020#h04\">Bomben auf US-Verb&uuml;ndete: T&uuml;rkische Luftwaffe greift YPG-Zentrum an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020#h05\">In diesen L&auml;ndern ist die Mittelschicht sogar gewachsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020#h06\">Konferenz: Die Panama Papers, ein Jahr danach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020#h07\">Arbeitsagentur: &ldquo;F&uuml;r uns ist die Frau gesund&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020#h08\">Zehntausende Sch&uuml;ler in New York sind obdachlos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020#h09\">Atomkraft: Niemand haftet f&uuml;r den Super-GAU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020#h10\">Monopolbildung bei Saatgut: &ldquo;Wir versuchen, dieses Gesch&auml;ftsmodell zu st&ouml;ren&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020#h11\">So manipuliert die Industrie Glyphosat-Studien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020#h12\">Abgasskandal: Berlin blockiert offenbar strengere Tests<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020#h13\">Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020#h14\">Portugal genervt &uuml;ber Rating<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020#h15\">Von Goldman Sachs zur AfD-Spitze: Was AfD-Frontfrau Alice Weidel mit wirtschaftsliberal meint<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38020#h16\">Verband der Deutschen Zeitschriftenverleger (VDZ) h&auml;lt Facebook-Gesetz f&uuml;r eine &bdquo;Katastrophe&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Frankreich<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Macron st&auml;rkt Le Pen<\/strong><br>\nBei der Pr&auml;sidentschaftswahl in Frankreich stehen mit Marine Le Pen und Emmanuel Macron, der unter Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande Wirtschaftsminister war, nun eine Rechtsextremistin und ein Vertreter des Systems, das das Aufkommen der Rechten in ganz Europa verursacht hat, im zweiten Wahlgang. Denn der Aufstieg des Front National in Frankreich hat seine Ursache im Versagen des Parti Socialiste (PS). &raquo;Wenn die Linke die Arbeiterklasse verneint, dann sucht diese sich einen neuen Repr&auml;sentanten&laquo;, hat der franz&ouml;sische Soziologe Didier Eribon gesagt. &raquo;Politiker wie Macron haben Le Pen stark gemacht&laquo;, meint nicht nur Eribon, sondern auch der franz&ouml;sische Schriftsteller &Eacute;douard Louis. &raquo;Sie gaben sich als Linke und haben lupenrein rechte Politik gemacht, die Banken unterst&uuml;tzt, das Parlament geschw&auml;cht.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/309552.macron-st%C3%A4rkt-le-pen.html\">Oskar Lafontaine in junge Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Jung, smart, loyal<\/strong><br>\n&ldquo;Ich mag es, den Dingen auf den Grund zu gehen und etwas zu bewegen. Und komplizierte Situationen&rdquo;, sagte Macron im Sommer 2012. Da hatte er seinen hochdotierten Job beim Bankhaus Rothschild gerade gegen den als Wirtschaftsberater des Pr&auml;sidenten eingetauscht. Sein Sal&auml;r schmolz auf ein Zehntel dessen, was er bisher verdient hatte. Was Macron nicht gro&szlig; k&uuml;mmern musste. Bei Rothschild hatte er kurz zuvor eine der gr&ouml;&szlig;ten &Uuml;bernahmen des Jahres begleitet, den Kauf einer Filiale des US-Pharmaunternehmens Pfizer durch den Schweizer Nahrungsmittelhersteller Nestl&eacute; f&uuml;r neun Milliarden Euro. F&uuml;r Macron sprang eine siebenstellige Provision heraus. (&hellip;) &ldquo;Diese Ernennung ist ein positives Signal f&uuml;r die Unternehmerschaft&rdquo;, urteilt Guillaume Cairou, Vorsitzender des Netzwerks Club des Entrepreneurs. Macron habe wertvolle Erfahrungen in der Privatwirtschaft gesammelt und einen &ldquo;Unternehmer-Spirit&rdquo;. &ldquo;Wir halten es f&uuml;r interessant, dass ein Mann mit solchen Qualifikationen und solchem Talent &uuml;ber die Relevanz und die Effizienz von Strukturreformen wachen wird, die Hindernisse f&uuml;r unsere Wettbewerbsf&auml;higkeit aus dem Weg r&auml;umen sollen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-08\/frankreich-macron-neuer-wirtschaftsminister\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Dieser Artikel stammt aus dem Jahr 2014, als Macron gerade franz&ouml;sischer Wirtschaftsminister geworden war. Dass ein Bankier, der noch vor kurzem beim Einf&auml;deln einer Firmen&uuml;bernahme Millionen verdiente, nun pl&ouml;tzlich als &bdquo;unabh&auml;ngiger&ldquo;, &bdquo;unparteiischer&ldquo; Anwalt der kleinen Leute gehandelt wird, erscheint ziemlich grotesk. <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/news-frankreich-emmanuel-macron-horst-seehofer-ivanka-trump-a-1144486.html\">Laut Spiegel<\/a> wurde Macron &bdquo;von der Demokratie hervorgebracht&ldquo; und verk&ouml;rpert &bdquo;den Bruch mit dem Establishment&ldquo;. Ach so.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Le Pen punktete bei Geringverdienern<\/strong><br>\nDie demographische Aufbereitung der Wahl in Frankreich zeigt, dass das Land gespalten ist<br>\nZwei Tage nach der ersten Runde der Pr&auml;sidentschaftswahlen in Frankreich gibt es ausf&uuml;hrliche demographische Aufbereitungen der Wahlergebnisse vom Sonntag. Da die Ergebnisse aus Befragungen stammen, sind die Zahlen nicht immer identisch &ndash; das Bild, das sie vermitteln, &auml;hnelt sich jedoch durchaus.<br>\nDie Zahlen des Ipsos-Instituts zeigen unter anderem, dass Marine Le Pen in den Altersgruppen zwischen 35 und 49 und zwischen 50 und 59 Jahren mit 29 und 27 Prozent eine Mehrheit bekam. In der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren unterlag sie mit 24 zu 28 Prozent dem Ex-Banker Emanuel Macron, bei den Jungw&auml;hlern zwischen 18 und 24 Jahren mit 21 zu 30 Prozent dem Linksnationalisten Jean-Luc M&eacute;lenchon. [&hellip;]<br>\nDie Erkenntnisse zu den Berufsgruppen gehen Hand in Hand mit denen zum Einkommen: In der Einkommensgruppe unter 1.250 Euro stimmten 32 Prozent f&uuml;r Le Pen und in der zwischen 1.250 und 2.000 Euro 29 Prozent. In der Einkommensgruppe zwischen 2.000 bis 3.000 Euro liegt dagegen der Soros-Sch&uuml;tzling Macron mit 25 Prozent vorne, unter den Besserverdienern mit &uuml;ber 3.000 Euro w&auml;hlte ihn sogar ein Drittel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Le-Pen-punktete-bei-Geringverdienern-3694377.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Bei den Jungw&auml;hlern lag Jean-Luc Mel&eacute;nchon an erster Stelle. Wir erinnern uns an das Brexit-Votum &ndash; damals wurde die Altersverteilung bei den Brexit-Stimmen dazu instrumentalisiert, die Geschichte zu erz&auml;hlen, nach der die &bdquo;Alten&ldquo; den &bdquo;Jungen&ldquo; die Zukunft rauben. F&uuml;r Frankreich werden wir diese Geschichte sicher nicht zu h&ouml;ren bekommen, ansonsten m&uuml;sste man dem Leser ja erkl&auml;ren, warum Le Pen und Macron den jungen Franzosen, die links regiert werden wollen, die Zukunft stehlen. Das w&auml;re eine am&uuml;sante Vorstellung.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gabriels Treffen mit Friedensaktivisten &ndash; zu viel f&uuml;r die nerv&ouml;se Regierung Israels<\/strong><br>\nAu&szlig;enminister Gabriel wollte f&uuml;r eine neue Friedensinitiative werben. Debatten, auch kontroverse, hatte er erwartet. Doch nicht, dass Regierungschef Netanjahu ihn wieder ausl&auml;dt.<br>\nMan muss schon sagen: Der Ausblick von hier oben ist vorz&uuml;glich. Man sieht weit hinein in die Westbank, man kann das kleine arabische Dorf Al-Za&rsquo;im studieren. Man sieht die ins Land schneidende Trennmauer. Und man bekommt einen guten &Uuml;berblick &uuml;ber alle Baupl&auml;ne, die Israels Regierung rund um die Siedlung Maale Adumim vorantreibt. Hier oben, auf dem Scopus-Berg, ist ein guter Ort, um das auf sich wirken zu lassen.<br>\nSigmar Gabriel d&uuml;rfte sich &Auml;hnliches gedacht haben. Deshalb steht er am Dienstagvormittag hier und lauscht Yudith Oppenheimer. Sie ist das, was man in Israel eine Friedensaktivistin nennt. Und sie hat mit ihrer Organisation Ir Amim, zu Deutsch: Stadt der V&ouml;lker, Landkarten gezeichnet.<br>\nAuf denen kann jeder sehen, wie das j&uuml;dische Jerusalem immer weiter in die Westbank ausgreifen soll. Oppenheimer lehnt das ab, sie bek&auml;mpft es politisch. Und macht kein Hehl daraus im Gespr&auml;ch mit dem deutschen Au&szlig;enminister. Ihre Botschaft: Was hier geschieht, ist gef&auml;hrlich. Es zerst&ouml;rt die Chance auf eine Zweistaatenl&ouml;sung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/aussenminister-auf-antrittsbesuch-gabriels-treffen-mit-friedensaktivisten-zu-viel-fuer-die-nervoese-regierung-israels-1.3477991\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Hier muss man Sigmar Gabriel auch einmal ausdr&uuml;cklich loben. Es ist ja auch zum M&auml;usemelken &ndash; in den Medien wird st&auml;ndig &ndash; meist ja auch durchaus berechtigt &ndash; vor rechten Str&ouml;mungen in Europa gewarnt. Dass in Israel, ein Land, das man zur europ&auml;ischen Peripherie rechnen kann, seit zwei Jahren eine Koalition zwischen rechten und rechtsextremen Parteien regiert, wird hierzulande erstaunlicherweise kaum wahrgenommen und schon gar nicht kritisiert.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Deutsch-Israelische Gesellschaft kritisiert Gabriel<\/strong><br>\nAu&szlig;enminister Gabriel hat regierungskritische Organisationen in Israel besucht. Daraufhin kommt es zum diplomatischen Eklat. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft hat kein Verst&auml;ndnis f&uuml;r Gabriels Verhalten. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Breaking the Silence prangert an, legt aber seine Quellen nicht offen. Damit k&ouml;nnen israelische Beh&ouml;rden die Vorw&uuml;rfe und Anschuldigungen nicht &uuml;berpr&uuml;fen&ldquo;, sagte Connemann dazu. Die juristische Aufarbeitung der behaupteten Vorf&auml;lle werde damit unm&ouml;glich gemacht. &bdquo;Diese NGO erh&auml;lt nun durch das Gespr&auml;ch mit dem Au&szlig;enminister einen Ritterschlag. Deshalb verstehe ich die Kritik der israelischen Seite.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/deutsch-israelische-gesellschaft-kritisiert-gabriel-14988157.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese Anschuldigungen sind grotesk. W&uuml;rde Schovrim Schtika die Zeugenaussagen von aktiven und ehemaligen Soldaten nicht anonymisieren, w&uuml;rden den Soldaten nat&uuml;rlich massive Nachteile bis hin zu disziplinarischen und strafrechtlichen Folgen drohen. Wieder einmal wird nicht die &bdquo;schlechte Nachricht&ldquo; registriert, sondern auf den Boten der Nachricht eingepr&uuml;gelt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Urteil vollstreckt: Michael L&uuml;ders ist &ldquo;umstritten&rdquo;<\/strong><br>\nUm was f&uuml;r einen Journalismus handelt es sich, der einen sprachlichen Fehlgriff eines Autors h&ouml;her bewertet als die Falschaussage einer Bundesministerin vor einem Millionenpublikum? Was sind das f&uuml;r Medien, die sich aufgeregt mit dem Auftritt von L&uuml;ders auseinandersetzen, aber dabei den Auftritt von der Leyens ignorieren? (&hellip;) Wer jeden Satz von L&uuml;ders auf die Goldwaage legt und dabei zugleich die Falschaussage der Verteidigungsministerin mit gro&szlig;em Wohlwollen &uuml;bersieht, liefert einen Journalismus ab, der genau das offenbart, was seit geraumer Zeit viele Kritiker ihm vorwerfen, n&auml;mlich: Herrschaftsn&auml;he und einen gravierenden Mangel an Objektivit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Urteil-vollstreckt-Michael-Lueders-ist-umstritten-3693138.html\">Marcus Kl&ouml;ckner bei Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bomben auf US-Verb&uuml;ndete: T&uuml;rkische Luftwaffe greift YPG-Zentrum an<\/strong><br>\nDie t&uuml;rkische Luftwaffe greift in Syrien und im Irak kurdische K&auml;mpfer an und bombardiert dabei auch das Hauptquartier der YPG &ndash; einem wichtigen Verb&uuml;ndeten der USA. Bei Angriffen der t&uuml;rkischen Luftwaffe auf mutma&szlig;liche Ziele der kurdischen Extremistengruppe PKK hat es in Syrien und im Irak zahlreiche Tote und Verletzte gegeben. Allein in Nordsyrien seien bei den Bombardements mindestens 20 K&auml;mpfer und andere Mitglieder der Schwestermiliz YPG ums Leben gekommen, teilte die in England ans&auml;ssige Syrische Beobachtungsstelle f&uuml;r Menschenrechte mit.Die USA haben die Angriffe scharf verurteilt. Die Angriffe seien weder mit den USA noch mit der Anti-IS-Koalition in Syrien und im Irak abgesprochen gewesen, sagte ein Sprecher des US-Au&szlig;enministeriums am Dienstag in Washington. (&hellip;) Die YPG ist einer der wichtigsten Verb&uuml;ndeten der USA im Kampf gegen die Extremistenmiliz IS.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Tuerkische-Luftwaffe-greift-YPG-Zentrum-an-article19809274.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Zur Erinnerung: Die USA und die T&uuml;rkei sind &bdquo;NATO-Partner&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>In diesen L&auml;ndern ist die Mittelschicht sogar gewachsen<\/strong><br>\nDie Mittelschicht gilt als wichtig f&uuml;r stabile politische Verh&auml;ltnisse. Eine neue Untersuchung zeigt nun: Entgegen dem verbreiteten Eindruck schrumpft sie nicht &uuml;berall. Das ist f&uuml;r eine politische Debatte besonders wichtig. Eine g&auml;ngige Erkl&auml;rung f&uuml;r die Radikalisierung westlicher Demokratien lautet, dass die Mittelschicht geschrumpft oder gar ausgeblutet ist. Sie greift nicht als umfassende Begr&uuml;ndung. Das zeigt jetzt eine Untersuchung des amerikanischen Pew Research Centers. In Frankreich, in den Niederlanden und in Gro&szlig;britannien wuchs die Mittelschicht zwischen 1991 und 2010. In Deutschland, Italien, Spanien und in den Vereinigten Staaten dagegen schrumpfte sie der Studie zufolge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/mittelschicht-ist-in-einigen-eu-laendern-angewachsen-14985907.html\">FAZ.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Daten zu Frankreich und den Niederlanden (wachsende Mittelschicht) scheinen mir zweifelhaft angesichts der dortigen Misere &ndash; aber dass diese optimistische Studie f&uuml;r Deutschland ein radikales Schrumpfen der Mittelschicht und eine &ldquo;wachsende Ungleichheit&rdquo; diagnostiziert, w&auml;hrend die L&ouml;hne insgesamt gesunken sind, das hat man in der Deutlichkeit in der FAZ noch nicht gelesen. Auch dass die These von der Demokratiegef&auml;hrdung durch wachsende Ungleichheit aufgegriffen wird, ist interessant. Im &Uuml;brigen hat sich die Situation in den sechs Jahren seit dem Ende des Untersuchungszeitraums (2010) eher verschlechtert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/suche\/?query=&amp;BTyp=lesermeinungen&amp;username=%22Humboldt01%22\">Im Forum der FAZ meint<\/a> ein Leser dazu: &bdquo;Vor 40 Jahren h&auml;tte ein alleinverdienender Angeh&ouml;riger der Mittelschicht locker eine Familie ern&auml;hren und ein sch&ouml;nes Eigenheim errichten k&ouml;nnen. Heute ist der Traum vom Eigenheim auch f&uuml;r Doppelverdiener illusorisch, da es Jobs f&uuml;r die Mittelschicht nurmehr in den st&auml;dtischen Ballungsr&auml;umen gibt, und die Immobilienpreise dank institutioneller Anleger und den Investitionen der Oberschicht in Sachwerte inzwischen explodiert sind. Es reicht eben nicht, durchschnittliche Einkommen zu ermitteln, man muss auch betrachten, was mit einem solchen Einkommen heute noch realisierbar ist.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Konferenz: Die Panama Papers, ein Jahr danach<\/strong><br>\nZum ersten Jahrestag der Panama Papers Enth&uuml;llungen organisieren wir diese Woche eine hochrangige Konferenz im Europaparlament. Neben Linken Abgeordneten aus vielen europ&auml;ischen L&auml;ndern diskutieren mit uns der Vorsitzende des Panama Papers Untersuchungsausschusses aus Bolivien und der linke &Ouml;konom und ehemalige Wirtschaftsminister Ecuadors sowie weitere internationale Steuerexperten, Gewerkschafter und NGOs. Gemeinsam arbeiten wir an Strategien und L&ouml;sungen, wie der Steueroasensumpf endlich trocken gelegt werden kann. Gerade Ecuador hat hier wichtige Initiativen angesto&szlig;en, z.B. Regelungen &uuml;ber die UN anstelle des Industriestaaten-Clubs OECD sowie eine Offenlegungspflicht f&uuml;r jegliche Verm&ouml;gen in Steueroasen f&uuml;r alle Beamten und Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/guengl-panamapapers.eu\/event\/guengl-conference-the-panama-papers-one-year-on-fighting-money-laundering-and-tax-dumping\/\">Fabio De Masi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arbeitsagentur: &ldquo;F&uuml;r uns ist die Frau gesund&rdquo;<\/strong><br>\nDie Arbeitsagentur Berlin bestellt f&uuml;r eine schwer depressive Buchhalterin einen Chirurgen als Gutachter, der ihr Gesundheit bescheinigt. Seitdem k&auml;mpft sie um ihre Existenz. (&hellip;) Die Arbeitsagentur Pankow schickt Julia R. zu einem Gutachter. Er ist Facharzt f&uuml;r Chirurgie und Sozialmedizin, untersucht ihre Wirbels&auml;ule, Gelenke, Reflexe und erkl&auml;rt der Patientin: &bdquo;Von psychischen Sachen verstehe ich nichts.&ldquo; Er attestiert ihr Gesundheit: &bdquo;Vollschichtig leistungsf&auml;hig, t&auml;glich sechs Stunden und mehr.&ldquo; Nur ihre bisherige T&auml;tigkeit kommt nicht in Frage. Welche dann? Dazu sagt die Arbeitsagentur nichts. Sie ignoriert auch die Krankschreibung ihres behandelnden Psychiaters, sondern verlangt, dass die &bdquo;Kundin&ldquo; &ndash; so wird man auf dem Amt genannt &ndash; ihr &bdquo;Restleistungsverm&ouml;gen&ldquo; zur Verf&uuml;gung stellt. (&hellip;) Man denkt, auf Nachfrage wird jetzt ein bedauerliches Missverst&auml;ndnis einger&auml;umt, doch im Gegenteil. Ren&eacute; Dreke von der Arbeitsagentur Berlin-Brandenburg arbeitet sich in den Fall ein und erkl&auml;rt gegen&uuml;ber dieser Zeitung, die Sache sei vielleicht bedauerlich f&uuml;r Frau R., aber rechtlich absolut korrekt. Seine Beh&ouml;rde d&uuml;rfe kein Arbeitslosengeld zahlen, weil sie dem Markt nicht zur Verf&uuml;gung steht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/panorama\/depression-fuer-uns-ist-die-frau-gesund-a-1263679\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zehntausende Sch&uuml;ler in New York sind obdachlos<\/strong><br>\nRund 33.000 Sch&uuml;ler an den &ouml;ffentlichen Schulen von New York City lebten im vergangenen Schuljahr in Notunterk&uuml;nften f&uuml;r Obdachlose. Die Zahl sei in den vergangenen f&uuml;nf Jahren kontinuierlich gestiegen, berichtet die &ldquo;New York Times&rdquo; und beruft sich dabei auf einen Beh&ouml;rdenbericht. Demnach gab es im Schuljahr 2015\/16 rund 4000 obdachlose Sch&uuml;ler mehr als im Vorjahr &ndash; ein Anstieg um 15 Prozent. (&hellip;) Dass immer mehr Menschen auf der Stra&szlig;e oder in Notunterk&uuml;nften leben, liegt unter anderem an rasant steigenden Mieten. Gleichzeitig seien staatliche Hilfen zur&uuml;ckgefahren worden, hei&szlig;t es in dem Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/schule\/new-york-zehntausende-schueler-sind-obdachlos-a-1144695.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Atomkraft: Niemand haftet f&uuml;r den Super-GAU<\/strong><br>\nTihange, Fessenheim, Temelin &ndash; Deutschland ist umgeben von alten Atomkraftwerken. Die Angst vor einem schweren Unfall steigt. Neue Studien zeigen nun: Die Opfer eines Super-GAU w&uuml;rden weitgehend auf den Sch&auml;den sitzen bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/akw-gau-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Monopolbildung bei Saatgut: &ldquo;Wir versuchen, dieses Gesch&auml;ftsmodell zu st&ouml;ren&rdquo;<\/strong><br>\nAls Antwort auf die wachsende Privatisierung von Saatgut haben Pflanzenz&uuml;chter, Agrarwissenschaftler und Juristen eine neue Lizenz f&uuml;r Open-Source Saatgut entwickelt. Damit wolle man versuchen, das Gesch&auml;ftsmodell der gro&szlig;en Konzerne zu st&ouml;ren, sagte J&uuml;rgen Maier, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Forum Umwelt und Entwicklung, im DLF. Wenn alle geplanten Fusionen der Saatgut und Pflanzenschutz produzierenden Konzerne in diesem Jahr vollzogen sind, dann werden mindestens 60 Prozent des kommerziellen Saatgutmarktes und des inzwischen dazugeh&ouml;rigen Pestizidmarktes von nur noch drei Konzernen beherrscht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/monopolbildung-bei-saatgut-wir-versuchen-dieses.697.de.html?dram:article_id=384571\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>So manipuliert die Industrie Glyphosat-Studien<\/strong><br>\nIn den n&auml;chsten Monaten m&uuml;ssen die EU-L&auml;nder entscheiden, ob der umstrittene Unkraut-Killer Glyphosat in Europa weiterhin eingesetzt werden darf. Die EU-Zulassung f&uuml;r Glyphosat l&auml;uft Ende 2017 aus, eine m&ouml;gliche Verl&auml;ngerung h&auml;ngt von den Risikobewertungen der europ&auml;ischen Beh&ouml;rden ab. W&auml;hrend Forscher der Internationalen Krebsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO das Herbizid als &laquo;wahrscheinlich krebserregend f&uuml;r Menschen&raquo; einstufen, sehen die EU-Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das deutsche Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung (BfR) keinen Grund zur Besorgnis. Es gebe keine Hinweise auf eine krebserzeugende oder erbgutsch&auml;digende Wirkung durch Glyphosat, so ihre Bewertung. Auch die Europ&auml;ische Chemikalienagentur (Echa) gab Mitte M&auml;rz Entwarnung: Glyphosat sei nicht krebserregend, heisst es im Gutachten der Echa. Damit wird es wahrscheinlicher, dass Glyphosat in EU-L&auml;ndern weiterhin zugelassen bleibt. Allerdings: Auf das Urteil der Echa hat die Pestizid-Industrie mehr Einfluss genommen, als bisher bekannt ist. (&hellip;) Die Dokumente deuten zudem darauf hin, dass der Konzern heimlich an Studien mitgearbeitet hat, die sp&auml;ter als Arbeiten &laquo;unabh&auml;ngiger Wissenschaftler&raquo; pr&auml;sentiert wurden. Demnach sollen renommierte Forscher ihren Namen unter Schriften gesetzt haben, die ganz oder in Teilen von Monsanto-Mitarbeitern verfasst wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Glyphosat-Zulasssung-EU\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Abgasskandal: Berlin blockiert offenbar strengere Tests<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sch&uuml;tzt laut einem Medienbericht Autobauer vor harten Konsequenzen aus dem VW-Skandal. Entsprechende Pl&auml;ne der EU-Kommission lehne sie in zentralen Punkten ab. Derweil hat das Umweltbundesamt Diesel-Abgase genauer untersucht &ndash; mit erschreckendem Ergebnis. (&hellip;) Ebenso lehne die Bundesregierung es ab, dass k&uuml;nftig Pr&uuml;fdienste wie der T&Uuml;V nicht mehr direkt von Herstellern, sondern &uuml;ber ein Geb&uuml;hrensystem und den Staat bezahlt werden, um Interessenskonflikte zu vermeiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/abgasskandal-eu-103.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Venezuela<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Strategie des Terrors<\/strong><br>\nInternationale Medien verbreiten eifrig die Zahl der bei Protesten in Venezuela get&ouml;teten Menschen. Die Hintergr&uuml;nde interessieren weniger (&hellip;) Ein genauerer Blick auf die Bilanz der Gewalt ist bei den b&uuml;rgerlichen Medien unerw&uuml;nscht, denn das Ergebnis w&uuml;rde der allgemein verbreiteten Darstellung widersprechen, es handle sich vor allem um oppositionelle Demonstranten, die Opfer von Polizei und chavistischen Gruppen wurden. Wie aus einer Aufstellung des vom Kulturministerium betriebenen Rundfunksenders Alba Ciudad hervorgeht, starben 13 der 21 bekannten Opfer bei der Pl&uuml;nderung von Gesch&auml;ften, neun von ihnen durch Stromschl&auml;ge. Andere Opfer waren unter anderem ein aus dem Hinterhalt erschossener Beamter der Nationalgarde oder ein Motorradfahrer, der von militanten Regierungsgegnern ermordet wurde, weil er eine Barrikade ignoriert hatte. Nur in zwei F&auml;llen wird bislang davon ausgegangen, dass die Sicherheitskr&auml;fte f&uuml;r den Tod der Demonstranten verantwortlich waren. Als Reaktion darauf wurden 16 Polizisten in Haft genommen, die Untersuchungen laufen. (&hellip;) Ebenfalls am Wochenende wurde in Valles del Tuy die 48j&auml;hrige Jackeline Ortega ermordet. Wie die Tageszeitung El Universal informierte, befand sich die Aktivistin der Regierungspartei PSUV mit rund 30 weiteren Menschen in der Umgebung ihres Hauses, als sich vier maskierte M&auml;nner auf zwei Motorr&auml;dern n&auml;herten und das Feuer auf die Frau er&ouml;ffneten. Die Hintergr&uuml;nde dieses Verbrechens sind noch unklar. Der Informationsdienst Resumen Latinoamericano kommentierte, die rechte Opposition sei dazu &uuml;bergegangen, gezielt bekannte Vertreter des Regierungslagers umzubringen. Anh&auml;nger der Regierung machen aus Kolumbien nach Venezuela eingedrungene Paramilit&auml;rs f&uuml;r die Zunahme von Gewaltverbrechen verantwortlich. Die Hauptstadt Caracas gilt als die gef&auml;hrlichste Metropole des Kontinents.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/309529.strategie-des-terrors.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Der ewige Kampf der Rechten in Venezuela und der Beitrag der internationalen Medien<\/strong><br>\nZur Lage in dem s&uuml;damerikanischen Land, der Wirtschaftskrise und dem politischen Konflikt<br>\nIn Venezuela zeichnet sich eine Eskalation zwischen der Opposition und dem Regierungslager ab &ndash; wieder einmal. Seit Beginn der j&uuml;ngsten Serie von Demonstrationen der Regierungsgegner wollen nun erneut auch Anh&auml;nger der regierenden Vereinten Sozialistischen Partei (PSUV) auf die Stra&szlig;e gehen: Sie k&uuml;ndigten eine Gro&szlig;demonstration am 1. Mai an. Das Oppositionsb&uuml;ndnis Tisch der demokratischen Einheit (MUD) will an diesem Mittwoch mobilisieren.<br>\nAnfang dieser Woche kam es erneut zu Ausschreitungen, nachdem Oppositionelle in Caracas und anderen St&auml;dten des Landes Hauptverkehrsadern blockiert hatten. In der Nacht starben zwei weitere Personen durch Sch&uuml;sse, mehrere Menschen wurden verletzt. Ranghohe Vertreter des MUD-B&uuml;ndnisses wollen den Druck auf der Stra&szlig;e dennoch aufrechterhalten. Sie fordern die Freilassung inhaftierter Regierungsgegner, humanit&auml;re Hilfen angesichts der Folgen der Wirtschaftskrise und die umgehende Einberufung von Wahlen, vor allem der &uuml;berf&auml;lligen Regionalwahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-ewige-Kampf-der-Rechten-in-Venezuela-und-der-Beitrag-der-internationalen-Medien-3695114.html\">Harald Neuber auf Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Portugal genervt &uuml;ber Rating<\/strong><br>\nTrotz guter Wirtschaftsdaten und einem fast beispielhaften Defizit stufen die gro&szlig;en Agenturen das Land weiter als Ramsch ein. Wieder einmal kann Portugal froh dar&uuml;ber sein, dass es noch die kleine kanadische Ratingagentur DBRS gibt. Denn gegen die gro&szlig;en Agenturen hat sich DBRS bisher geweigert, den Daumen &uuml;ber den Staatsanleihen des kleinen Landes am westlichen Rand Europas zu senken. Die gro&szlig;en Moody&rsquo;s, Fitch und Standard &amp; Poor&rsquo;s halten die Anleihen des Landes weiter f&uuml;r &ldquo;spekulativ&rdquo;. Das bedeutet, dass mit einem Ausfall gerechnet werden kann. Dagegen hat DBRS seine bisherige Einsch&auml;tzung best&auml;tigt, wonach sie kein &ldquo;Ramsch&rdquo; sind und stuft sie weiterhin auf der Stufe &ldquo;BBB low&rdquo; mit stabilem Ausblick ein. (&hellip;) Kamen die Kanadier noch vor einem Jahr wegen ihrer Einsch&auml;tzung unter Druck, weil sie einem neuen Absturz des Landes eine Absage erteilt hatten, kommen angesichts der wirtschaftlichen Erfolge der Linksregierung die drei gro&szlig;en Agenturen unter Druck. Deren Rating wird immer absurder. Sie hatten sich vor gut einem Jahr auf die Regierung eingeschossen, weil die dem Austerit&auml;tskurs eine Absage erteilt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Portugal-genervt-ueber-Rating-3691353.html?wt_mc=nl.tp-aktuell.montag-freitag\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Von Goldman Sachs zur AfD-Spitze: Was AfD-Frontfrau Alice Weidel mit wirtschaftsliberal meint<\/strong><br>\n&ldquo;Wirtschaftlicher Sachverstand ist bei der AfD zu Hause&rdquo;, reklamiert die Volks- und Betriebswirtin vom Bodensee, die &uuml;ber Chinas Rentensystem promovierte, sechs Jahre in China lebte, nach dem Studium bei der Investmentbank Goldman Sachs begann, ins Vorstandsb&uuml;ro von Allianz Global Investors weiterzog und heute Start-ups beim Wachstum ber&auml;t. (&hellip;) Laut &ldquo;Zeit&rdquo; w&auml;hlte Weidel fr&uuml;her die Gr&uuml;nen und die FDP, wandte sich aber nach dem Ausbleiben der gro&szlig;en Steuerreform von Schwarz-Gelb ab und fand ihre politische Heimat erst in der AfD, die damals als Anti-Euro-Partei unter Volkswirten wie Bernd Lucke und Ex-BDI-Chef Hans Olaf Henkel antrat. (&hellip;) Koalitionsf&auml;hig werde ihre Partei &ldquo;fr&uuml;hestens 2021&rdquo;, r&auml;umt Weidel ein. F&uuml;r sie ist das politische Projekt aber langfristig, zur Rettung Deutschlands als schlanker Staat, der nur f&uuml;r sich selbst verantwortlichen Individuen einen klaren Rechtsrahmen vorgibt und jeden Versto&szlig; ahndet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/koepfe\/alice-weidel-afd-frontfrau-a-1144588-2.html\">Manager Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Die AfD-Kandidatin erinnert an den Franzosen Macron: jung, vermeintlich &bdquo;modern&ldquo;, neoliberal und mit enger pers&ouml;nlicher Anbindung an den Finanzsektor.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Da sollte die AfD aber aufpassen, dass es sich nicht bis zu ihren W&auml;hlern herumspricht, dass ihre Spitzenkandidatin eine &bdquo;von denen da oben ist&ldquo; und exakt die wirtschaftsliberale Politik verk&ouml;rpert, die von gro&szlig;en Teilen der rechten W&auml;hlerschaft abgelehnt wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Verband der Deutschen Zeitschriftenverleger (VDZ) h&auml;lt Facebook-Gesetz f&uuml;r eine &bdquo;Katastrophe&ldquo;<\/strong><br>\nEine harte und klare Meinung hat der VDZ zu dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Den Entwurf von Justizminister Heiko Maas h&auml;lt Scherzer f&uuml;r eine &bdquo;Katastrophe&ldquo;. Immerhin w&uuml;rde ein privates Internet-Unternehmen dazu gezwungen, an Stelle der Strafgerichte &uuml;ber die Grenze der Meinungsfreiheit zu entscheiden. Wenn Facebook unter Androhung teurer Strafen entscheiden m&uuml;sse, ob ein Inhalt gegen geltendes Recht versto&szlig;en k&ouml;nnte, wird das Unternehmen im Zweifel immer erst einmal l&ouml;schen. Zudem gelte &bdquo;wehret den Anf&auml;ngen. Denn irgendwann wird man diese Regeln auch auf die Presseangebote &uuml;bertragen.&ldquo; (&hellip;) Eine Befragung der VDZ-Mitglieder ergab, dass 82 Prozent der Medienmanager sagen: &bdquo;Gegen schrumpfendes Medienvertrauen und Fake News helfen keine Regierungsma&szlig;nahmen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/04\/25\/vdz-verleger-halten-facebook-gesetz-fuer-eine-katastrophe-und-print-fuer-den-starken-anker-der-branche\/\">Meedia<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-38020","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38020","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38020"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38020\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38023,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38020\/revisions\/38023"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38020"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38020"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38020"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}