{"id":38043,"date":"2017-04-27T14:14:43","date_gmt":"2017-04-27T12:14:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38043"},"modified":"2017-05-12T13:08:06","modified_gmt":"2017-05-12T11:08:06","slug":"europagegner-ein-neues-totschlagargument-macht-karriere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38043","title":{"rendered":"\u201eEuropagegner\u201c \u2013 ein neues Totschlagargument macht Karriere"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px\"><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170427_01-euro.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170427_01-euro-small.jpg\" title=\"\" alt=\"\"><\/a><\/div><p>Dass in politischen Debatten gerne Totschlagargumente verwendet werden, ist nicht eben neu. Lange Zeit wurde beispielsweise fast jegliche Kritik an der Politik Israels mit dem Totschlagargument bek&auml;mpft, wer Israel kritisiere, sei eigentlich ein &bdquo;Antisemit&ldquo;. Damit war die Debatte beendet. Heute wird diese rhetorische Finte in einem ganz anderen Zusammenhang schon beinahe inflation&auml;r benutzt: Wer die EU, die Politik der EU-Kommission oder den Einfluss der deutschen Regierung auf die europ&auml;ischen Institutionen kritisiert, l&auml;uft Gefahr, als &bdquo;Europagegner&ldquo; gebrandmarkt zu werden. Aktuell ist dieses Ph&auml;nomen vor allem im Umfeld der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahlen und der Pulse-of-Europe-Demonstrationen zu beobachten. Populismus in Reinkultur, der benutzt wird, um angebliche Populisten zu diskreditieren. Dabei sind oft die vermeintlichen Verteidiger Europas dessen eigentliche Gegner. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1079\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-38043-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170427_Europagegner_Totschlagargument_macht_Karriere_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170427_Europagegner_Totschlagargument_macht_Karriere_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170427_Europagegner_Totschlagargument_macht_Karriere_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170427_Europagegner_Totschlagargument_macht_Karriere_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=38043-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170427_Europagegner_Totschlagargument_macht_Karriere_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"170427_Europagegner_Totschlagargument_macht_Karriere_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Manchmal sind es die &uuml;berhaupt nicht wohlwollenden Leserzuschriften, die einem helfen, zu erahnen, wie Meinungsmache funktioniert. Da schrieb uns beispielsweise ein aufgebrachter Leser seine nicht immer freundlichen Gedanken zum von uns positiv dargestellten franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftskandidaten Jean-Luc M&eacute;lenchon. Der sei &ndash; so unser Leser &ndash; doch ein &bdquo;Europagegner&ldquo;, der &bdquo;zusammen mit Marine Le Pen gegen Europa wettert&ldquo;. Ein kleiner Satz, der gleich mehrere Elemente der Meinungsmache verinnerlicht hat. Der Begriff &bdquo;kritisieren&ldquo; wird durch den wertenden Begriff &bdquo;wettern&ldquo; ersetzt. Achten Sie mal darauf &ndash; auch die klassischen Medien benutzen diesen Trick sehr oft, wenn es um Sahra Wagenknecht oder andere progressive Kritiker geht. Das betrifft freilich nicht Frau Le Pen, die sicher nicht progressiv ist, wobei wir beim zweiten Trick sind: Wenn M&eacute;lenchon und Le Pen etwas angeblich &bdquo;gemeinsam&ldquo; kritisieren, l&auml;uft man, wenn man M&eacute;lenchon verteidigen will und das Konstrukt nicht vorher aufl&ouml;st, nat&uuml;rlich immer Gefahr, indirekt auch Frau Le Pen zu verteidigen. Das will niemand, also l&auml;sst man auch die Verteidigung M&eacute;lenchons. Aber heute soll es nicht um diese Tricks, sondern um den dritten Kunstgriff in diesem Satz gehen: M&eacute;lenchon wird als &bdquo;Europagegner&ldquo; bezeichnet, der &bdquo;gegen Europa wettert&ldquo;.<\/p><p><strong>Was genau soll ein &bdquo;Europagegner&ldquo; eigentlich sein?<\/strong><\/p><p>Nun ist der Begriff &bdquo;Europa&ldquo; vor allem in der breiten Mitte unserer Gesellschaft sehr positiv besetzt. Wer was gegen Europa hat, hat sicher auch was gegen Liebe, Einigkeit, Friede, Freude, Eierkuchen und verspeist kleine Katzenbabys zum Fr&uuml;hst&uuml;ck. Ich kenne selbst unter den mir bekannten Zeitgenossen, mit denen ich sonst nicht viel anfangen kann, niemanden, den man ernsthaft als &bdquo;Europagegner&ldquo; bezeichnen kann. Was soll das auch sein? Wer hat schon was gegen einen Kontinent? Niemand und das wissen auch diejenigen, die dieses Totschlagargument immer benutzen. <\/p><p><strong>Es geht nicht um eine Gegnerschaft zu Europa, sondern um eine unterstellte Gegnerschaft zu den Dingen und Werten, die wir positiv mit Europa verbinden:<\/strong> Also Frieden, V&ouml;lkerverst&auml;ndigung, Zusammenhalt, kulturelle Vielfalt, Modernit&auml;t, das Leben im 21. Jahrhundert, in dem die alten &bdquo;Ismen&ldquo;, die die f&uuml;rchterliche erste H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts gepr&auml;gt haben, &uuml;berwunden scheinen. Wer als &bdquo;Europagegner&ldquo; gilt, will also im &uuml;bertragenen Sinne zur&uuml;ck in diese dunkle Zeit. Nur: Wer will das? Jean-Luc M&eacute;lenchon? Sahra Wagenknecht? Jeremy Corbyn? Nat&uuml;rlich nicht. Die drei Genannten eint jedoch, dass sie grundlegende &Auml;nderungen an den europ&auml;ischen Vertr&auml;gen fordern, also die EU reformieren wollen, bzw. im Falle Corbyns wollten. <\/p><p><strong>Kritik an der EU ist &ndash; das sollte bei kritisch denkenden Menschen Konsens sein &ndash; dringend n&ouml;tig.<\/strong> Mit dieser Kritik m&uuml;ssen jedoch die positiven Dinge verbunden sein, die wir mit Europa assoziieren. Wir kritisieren bestimmte Unzul&auml;nglichkeiten an der EU, weil wir an den europ&auml;ischen Traum glauben und mit allen Mitteln verhindern wollen, dass der Kontinent wieder in ein dunkles Zeitalter driftet. <strong>Progressive Kritik an der EU ist also das diametrale Gegenteil von dem, was man landl&auml;ufig mit dem Begriff &bdquo;Europagegner&ldquo; assoziieren w&uuml;rde. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Wer die mangelhaften EU-Strukturen und EU-Vertr&auml;ge gegen konstruktive Kritik verteidigt, sorgt vors&auml;tzlich oder fahrl&auml;ssig daf&uuml;r, dass der europ&auml;ische Traum zu einem europ&auml;ischen Albtraum wird.<\/strong> Denn ein Europa, in dem sich die Volkswirtschaften in einem Rattenrennen um die wettbewerbsf&auml;higsten Bedingungen befinden, ist ganz sicher nicht erstrebenswert.<\/p><p><strong>Freiheit, Frieden, Populismus<\/strong><\/p><div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px\"><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170427_02-euro.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170427_02-euro-small.jpg\" title=\"\" alt=\"\"><\/a><\/div><p>&Auml;hnlich sieht es mit der vielzitierten europ&auml;ischen Freiheit aus. Wenn man den Begriff Freiheit nur im Kontext der F&ouml;rderung des freien Wettbewerbs interpretiert, beleidigt man die Geschichte durch einen Mangel an Phantasie. Denn dass Freiheit nicht nur ein positiv besetzter Begriff ist, wissen wir sp&auml;testens seit Kris Kristoffersons Country-Hymne &bdquo;Me and Bobby McGee&ldquo; &ndash; &bdquo;Freedom&acute;s just another word for nothin&acute; left to lose&ldquo; (auf Deutsch: &bdquo;Freiheit bedeutet nichts anderes, als dass man nichts mehr zu verlieren hat&ldquo;). Von dieser Art von Freiheit k&ouml;nnen auch die Griechen Hymnen singen, aber in einem progressiven Europa sollte Freiheit doch vor allem die Freiheit vor Angst und die Freiheit vor Armut sein. Wer diese Freiheiten einfordert, ist doch kein Europagegner. <\/p><p>Die EU ist auch nicht Europa. Es ist ja schon auff&auml;llig, dass die allermeisten der Politiker, die von den Medien als proeurop&auml;isch und Freunde Europas charakterisiert werden, keine Probleme damit haben, dass durch die vors&auml;tzliche D&auml;monisierung Russlands ein neuer Graben durch Europa gezogen wird. Man kann nicht gleichzeitig &bdquo;f&uuml;r Europa&ldquo; sein und eine neue Politik der Aufr&uuml;stung und der Spannung innerhalb Europas herbeisehnen. Europa soll doch die Gr&auml;ben &uuml;berwinden und keine neuen Gr&auml;ben ziehen. Seltsamerweise werden vor allem Menschen, die auf diesen Widerspruch hinweisen, immer wieder als &bdquo;Europagegner&ldquo; diffamiert. In letzter Konsequenz ist dies schon grotesk: <strong>Die eigentlichen Europagegner sind meist die Absender und nicht die Empf&auml;nger dieses Totschlagarguments<\/strong>.<\/p><p>&Auml;hnlich verh&auml;lt es sich mit der Anschuldigung des Populismus, der ja meist Hand in Hand mit der angeblichen Europagegnerschaft einhergeht. Darunter wird ja im Allgemeinen eine &uuml;berm&auml;&szlig;ige Vereinfachung in Tateinheit mit Polarisierung, Personalisierung, Emotionalisierung und Moralisierung verstanden. Sie ahnen es sicher bereits: Genau so l&auml;sst sich die Verwendung des Totschlagarguments &bdquo;Europagegner&ldquo; charakterisieren. Nat&uuml;rlich soll der Begriff &bdquo;Europagegner&ldquo; polarisieren, personalisieren, emotionalisieren und vor allem moralisieren &hellip; wer gegen Europa ist, geh&ouml;rt nicht zum zivilisierten Kern unserer Gesellschaft; vor allem dann nicht, wenn man sich als linksliberal, weltoffen und modern bezeichnet. F&uuml;r einfachere Zeitgenossen k&ouml;nnte man das auch mit &bdquo;Geh doch nach Pegida&ldquo; &uuml;bersetzen; nichts anderes ist n&auml;mlich mit diesem Vorwurf gemeint. <strong>Die Verwendung des Totschlagarguments &bdquo;Europagegner&ldquo; ist somit selbst Populismus in Reinkultur<\/strong>.<\/p><p><strong>Und wie sieht es mit den &bdquo;Europafreunden&ldquo; aus?<\/strong><\/p><p>Aber es geht in diesem Zusammenhang nicht nur um die negative Diffamierung von Kritikern, sondern auch um eine zweifelhafte Herstellung eines Gemeinschaftsmerkmals f&uuml;r unklare Ziele. Pulse of Europe betont ja immer wieder, &bdquo;Europafreunde&ldquo; und &bdquo;f&uuml;r Europa&ldquo; zu sein. Rein intellektuell betrachtet, ist dieser Satz nat&uuml;rlich blanker Unsinn, der sogar f&uuml;r eine Sonntagsrede zu anspruchslos sein sollte. Ich bin auch f&uuml;r Liebe, gutes Wetter und Gesundheit &hellip; wer will mir da auch widersprechen? Die Betonung &bdquo;f&uuml;r Europa sein&rdquo; bekommt erst dann einen Sinn, wenn man ihr die Antithese gegen&uuml;berstellt. Und so richtet sich &bdquo;Pulse of Europe&ldquo; im Kern gegen die hier thematisierten &bdquo;Europagegner&ldquo;.<\/p><p>Diese Abgrenzung ist nat&uuml;rlich kein Alleinstellungsmerkmal von Pulse of Europe. Auch von den Medien wird sie immer wieder gerne und stets komplett sinnfrei verwendet. So wurde der wahrscheinlich k&uuml;nftige franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron am Wahlabend in der Tagesschau mit den Attributen &bdquo;Freund der Wirtschaft und Europas&ldquo; bezeichnet. Warum aber sollte ein Politiker, der Europa durch neoliberale Reformpolitik und eine Fortsetzung der Kaputtsparpolitik neu formen will, ein &bdquo;Freund&ldquo; Europas sein? Ich w&uuml;rde ihn eher als Feind Europas bezeichnen, bin aber zugegebenerma&szlig;en dabei auch nicht eben neutral &ndash; im Unterschied zur Tagesschau gebe ich das aber auch gerne offen zu.<\/p><p>Lassen Sie solche &bdquo;Freunde Europas&ldquo; daher bitte nicht mit derart billigen rhetorischen Tricksereien durchkommen. &bdquo;F&uuml;r Europa&ldquo; zu sein, ist wohlfeil und daher als Charakterisierung vollkommen unsinnig; ein weiteres inhaltsloses Exkrement aus dem Phrasendrescher. Mit den Kernaussagen von Pulse of Europe k&ouml;nnte man auch Versicherungen gegen Berufsunf&auml;higkeit, Zigaretten oder Handyvertr&auml;ge verkaufen. Als politisches Statement sind sie seltsam nichtssagend und dabei typisch f&uuml;r die &bdquo;Freunde Europas&ldquo;<\/p><p><strong>Die entscheidende Frage ist doch: Wer will was warum?<\/strong><\/p><div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px\"><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170427_03-euro.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170427_03-euro-small.jpg\" title=\"\" alt=\"\"><\/a><\/div><p>Wichtiger w&auml;re es daher, zu erfahren, welche konkreten Forderungen mit dieser angeblichen Freundschaft verbunden sind. Und wenn &ndash; wie bei Pulse of Europe &ndash; auch da nur wohlfeile Allgemeinpl&auml;tze auf dem Niveau von &bdquo;Zukunft ist gut f&uuml;r alle&ldquo; herauskommen, kann man sich einen groben &Uuml;berblick verschaffen, wenn man einmal nachschaut, was nicht gefordert wird. So wird man bei Pulse of Europe keine Forderung nach Solidarit&auml;t oder Chancengleichheit und keine Kritik an den undemokratischen Strukturen der EU-Institutionen oder gar dem Einfluss der Wirtschaft finden. Wie kann man &bdquo;f&uuml;r Europa&ldquo; sein und gleichzeitig die dr&auml;ngendsten Probleme der EU &uuml;berhaupt nicht ansprechen? <\/p><p><strong>Sowohl das Totschlagargument &bdquo;Europagegner&ldquo; als auch die Selbstcharakterisierung &bdquo;Europafreund&ldquo; haben daher mittlerweile in ernsthaften Debatten nichts mehr zu suchen, da sie paradoxerweise meist das exakte Gegenteil bedeuten<\/strong>. Wer Menschen, die konstruktiv ein besseres Europa mitgestalten wollen und dabei auch Kritik am Status quo &uuml;ben, als &bdquo;Europagegner&ldquo; diffamiert, spielt damit nur den echten Europagegnern ins  Blatt, die von einer R&uuml;ckkehr in die dunklen Zeiten der Nationalismen, Chauvinismen und Egoismen tr&auml;umen. Und wer sich selbst als &bdquo;Europafreund&ldquo; bezeichnet, benutzt diese Maske leider nur all zu oft als T&auml;uschung, um seine eigentlichen Ziele zu verstecken, die bei n&auml;herer Betrachtung ganz und gar nicht europafreundlich sind. <\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/09dfec02cd5d4fd6983db12b9390c475\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px\"><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170427_01-euro.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170427_01-euro-small.jpg\" title=\"\" alt=\"\"\/><\/a><\/div>\n<p>Dass in politischen Debatten gerne Totschlagargumente verwendet werden, ist nicht eben neu. Lange Zeit wurde beispielsweise fast jegliche Kritik an der Politik Israels mit dem Totschlagargument bek&auml;mpft, wer Israel kritisiere, sei eigentlich ein &bdquo;Antisemit&ldquo;. Damit war die Debatte beendet. Heute wird diese rhetorische Finte<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38043\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,107,22,180,123,11],"tags":[423,441,1994,2066,2040,1191,312],"class_list":["post-38043","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles","category-audio-podcast","category-europaische-union","category-europaeische-vertraege","category-kampagnentarnworteneusprech","category-strategien-der-meinungsmache","tag-austeritaetspolitik","tag-freiheit","tag-le-pen-marine","tag-macron-emmanuel","tag-melenchon-jean-luc","tag-populismus","tag-reformpolitik"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38043","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38043"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38043\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38050,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38043\/revisions\/38050"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38043"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38043"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38043"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}