{"id":38075,"date":"2017-04-28T16:35:06","date_gmt":"2017-04-28T14:35:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38075"},"modified":"2017-04-28T16:35:06","modified_gmt":"2017-04-28T14:35:06","slug":"hinweise-des-tages-ii-292","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38075","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38075#h01\">Kommt zum 1. Mai! Wir wollen keine Grundgesetz&auml;nderung und keine Autobahnprivatisierung!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38075#h02\">Extremer Wandel am Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38075#h03\">Macht&rsquo;s doch selbst!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38075#h04\">Export&uuml;berschuss: Wir brauchen mehr Binnennachfrage!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38075#h05\">BKA-Gesetz &amp; Co.: Unschuldige im Visier?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38075#h06\">Konzern dokumentiert erstmals Probleme: Geheimdienste nutzen Facebook zur Desinformation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38075#h07\">Pr&auml;sident seiner Klasse: Die Steuerpl&auml;ne Donald Trumps<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38075#h08\">Fl&uuml;chtlinge sollen zur&uuml;ck ins Chaos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38075#h09\">Fl&uuml;chtlinge auf Chios: &ldquo;Hier im Lager sterbe ich langsam&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38075#h10\">Beihilfe zur Hungersnot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38075#h11\">Jedes zweite Bienenvolk tot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38075#h12\">AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel lebt in Biel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38075#h13\">Zu guter Letzt: Aufenthalte in Florida z&auml;hlen nicht: Trump erreicht 100 Tage im Amt erst Ende Mai<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=posturl&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kommt zum 1. Mai! Wir wollen keine Grundgesetz&auml;nderung und keine Autobahnprivatisierung!<\/strong><br>\nGegen&uuml;ber der ARD-Sendung Monitor k&uuml;ndigte die SPD wieder an: Sie will die Autobahnprivatisierung ausschlie&szlig;en. Das behauptet sie zum x-ten Mal.  Solange aber kein neuer Grundgesetzentwurf auf dem Tisch liegt, gibt es keinen Grund, solchen Versprechen zu glauben. Kommt deshalb zu unserem Aktionstag am 1. Mai und ladet hier das Material herunter! Schon in drei Wochen, am 18. Mai, soll der Bundestag abstimmen. Wir finden: Diese Hast ist v&ouml;llig undemokratisch. Eine solch massive und wichtige Grundgesetz&auml;nderung muss &ouml;ffentlich diskutiert werden. Und daf&uuml;r muss auch Zeit eingeplant werden. Wir wollen diese Autobahnprivatisierung nicht! Ohne massiven Protest wird sie aber nicht zu verhindern sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/kommt-zum-1-mai-wir-wollen-keine-grundgesetzaenderung-und-keine-autobahnprivatisierung\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<p><strong>dazu: Autobahn-Betreiber: Die Allianz verdient jetzt an der italienischen Maut<\/strong><br>\nUngef&auml;hr eine halbe Milliarde Euro investiert der Versicherer Allianz nun in einen italienischen Autobahn-Betreiber. Der wei&szlig; auch schon, was er mit dem Geld machen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/autobahn-betreiber-die-allianz-verdient-jetzt-an-der-italienischen-maut-14991489.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sch&ouml;n f&uuml;r die Allianz und ihre Aktion&auml;re, die demn&auml;chst auch an deutschen Autobahnen verdienen d&uuml;rfen; sehr schlecht f&uuml;r die Autobahnnutzer, die &uuml;berh&ouml;hte Geb&uuml;hren zahlen m&uuml;ssen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Extremer Wandel am Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nIm Zeitverlauf von 1991 bis 2016 hat die Anzahl der in Vollzeit besch&auml;ftigten Arbeitnehmer deutlich abgenommen, von 28.911.000 auf 23.958.000. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der Teilzeitbesch&auml;ftigten1 deutlich an, von 6.316.000 auf 15.330.000. Die Teilzeitquote stieg von 17,9 Prozent 1991 auf 39 Prozent in 2016. Die Zahl der Personen mit Nebenjob lag im Jahr 1991 bei 884.000, bis 2016 stieg sie auf 2.949.000. Die Zahl der besch&auml;ftigten Arbeitnehmer insgesamt stieg seit 1991 von 35.227.000 auf 39.288.000 im Jahr 2016. Im selben Zeitraum sank die Wochenarbeitszeit aller Besch&auml;ftigten von 35 auf 30 Stunden. Dies geht aus Daten des Institutes f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hervor, die die Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann anl&auml;sslich des Tages der Arbeit am 1. Mai ausgewertet hat.<br>\nDie stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE erkl&auml;rt dazu: &ldquo;Das vermeintliche deutsche Jobwunder bedeutet f&uuml;r viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer prek&auml;re und nicht existenzsichernde Besch&auml;ftigung. Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahrzehnten strukturell deutlich gewandelt, weg vom Normalarbeitsverh&auml;ltnis in Vollzeit, hin zu in vielen F&auml;llen nicht existenzsichernder und unfreiwilliger Teilzeit und Nebenjobs, um &uuml;ber die Runden zu kommen. Viel zu viele Menschen sind arm trotz Arbeit. Die Bundesregierung versagt hier auf der ganzen Linie.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/extremer-wandel-am-arbeitsmarkt\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Macht&rsquo;s doch selbst!<\/strong><br>\nLohnbetrug, Entlassungen, Willk&uuml;r: Arbeiter verschiedener L&auml;nder sind den gleichen Problemen ausgesetzt. Der Staat l&ouml;st keines von ihnen<br>\nEnde M&auml;rz mussten wieder schlechte Nachrichten &uuml;ber die Lage der Besch&auml;ftigten in der BRD verk&uuml;ndet werden: Zw&ouml;lf Prozent der Minijobber erhalten nicht einmal das Mindestgehalt. Von einer &raquo;illegalen Unterschreitung des Mindestlohns&laquo; war die Rede, als das nordrhein-westf&auml;lische Arbeitsministerium die von ihm in Auftrag gegebene Studie &uuml;ber 450-Euro-Stellen pr&auml;sentierte. Und nicht nur das: Den Angestellten werde oft Urlaub vorenthalten, nicht mal die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sei gesichert. Da werden Kunden bedient, R&auml;ume geputzt, Lager einger&auml;umt &ndash; und am Ende verweigern die Chefs noch das Minimum an Lohn und sozialer Absicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/beilage\/art\/308353\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Export&uuml;berschuss: Wir brauchen mehr Binnennachfrage!<\/strong><br>\nDie Deutschen sind Exportweltmeister, seit Jahren wird mehr exportiert als importiert. Das sorgt immer wieder f&uuml;r Kritik. Doch statt die Ausfuhren zu drosseln muss die Nachfrage im Inland gest&auml;rkt werden, um das Gleichgewicht wieder herzustellen, fordert der DGB-klartext. Das geht zum Beispiel &uuml;ber h&ouml;here L&ouml;hne. [&hellip;]<br>\nIgnorieren und Aussitzen &ndash; diese deutsche Strategie im Umgang mit dem &Uuml;berschuss ist brandgef&auml;hrlich. Denn erstens ist der &Uuml;berschuss tats&auml;chlich ein Problem f&uuml;r die Stabilit&auml;t der Weltwirtschaft. Er wuchs 2016 auf den Rekordwert von 261 Milliarden Euro und liegt seit Jahren &uuml;ber der Marke von sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Diese &ndash; ohnehin zu hohe &ndash; Grenze hat die EU als gerade noch zul&auml;ssig festgelegt. Schlie&szlig;lich gilt: Wenn ein Land weniger importiert, als es exportiert, muss ein anderes Land daf&uuml;r mehr importieren, als es exportiert, mehr verbrauchen als es produziert. Diese Gruppe von L&auml;ndern verschuldet sich also zwangsl&auml;ufig &ndash; eine Situation die dauerhaft nicht stabil ist. Innerhalb von Staaten werden solche Probleme durch Transferzahlungen gel&ouml;st &ndash; durch den hiesigen L&auml;nderfinanzausgleich zwischen st&auml;rkeren und schw&auml;cheren Bundesl&auml;ndern etwa. Doch von solchen Transfers will der Bundesfinanzminister auf europ&auml;ischer oder gar globaler Ebene nat&uuml;rlich erst recht nichts wissen.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170428-hdt-2.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170428-hdt-2-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++87711a7c-2bed-11e7-8524-525400e5a74a\">DGB Klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>BKA-Gesetz &amp; Co.: Unschuldige im Visier?<\/strong><br>\nGleich mehrere Gesetzes&auml;nderungen zur Sicherheitspolitik will die Bundesregierung diese Woche durchbringen. Sie alle haben eins gemeinsam: Sie erlauben den Sicherheitsbeh&ouml;rden sehr weitreichend, Daten &uuml;ber die B&uuml;rger zu sammeln, zu verkn&uuml;pfen und zu speichern. Angeblich f&uuml;r mehr Schutz vor Terrorismus. Ob das stimmt, wei&szlig; niemand. Aber der Preis ist hoch. Vor allem das BKA-Gesetz macht Datensch&uuml;tzern Sorgen. Es soll einen zentralen Datenpool schaffen, Dadurch k&ouml;nnten kriminelle Scheinkarrieren entstehen, die auch Unschuldige ins Visier von Beh&ouml;rden bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/videos\/video-bka-gesetz--co-unschuldige-im-visier-100.html\">Monitor<\/a>\n<p><strong>dazu: Neues BKA-Gesetz beschlossen: Datenbanken der Polizei noch auf weitere Jahre Gro&szlig;baustelle<\/strong><br>\nIm Bundestag wurde heute mit den Stimmen der Regierungsfraktionen deren Gesetzentwurf f&uuml;r das grundlegend neu strukturierte Gesetz f&uuml;r das Bundeskriminalamt verabschiedet. Mit dem Gesetz werden Regelungen im aktuell noch g&uuml;ltigen Bundeskriminalamtsgesetz abgel&ouml;st, die das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil vom 20. April 2016 f&uuml;r nichtig bzw. f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt hatte.<br>\nUnter dem Schirm dieser vom Verfassungsgericht veranlassten &Auml;nderungen wird auch die gesetzliche Grundlage geschaffen wird f&uuml;r ein komplett neues Informationssystem f&uuml;r die Polizeibeh&ouml;rden von Bund und L&auml;ndern. Sachverst&auml;ndige bezweifeln dessen Umsetzbarkeit und Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit. Doch selbst wenn das ehrgeizige Vorhaben gelingen sollte: Die polizeilichen Informationssysteme bleiben f&uuml;r weitere Jahre Gro&szlig;baustelle; die so oft beschworenen Risiken des Extremismus und Terrorismus werden damit keinen Deut kleiner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cives.de\/neues-bka-gesetz-beschlossen-datenbanken-der-polizei-noch-auf-weitere-jahre-grossbaustelle-4854\">Cives<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Konzern dokumentiert erstmals Probleme: Geheimdienste nutzen Facebook zur Desinformation<\/strong><br>\nHilfe, bei uns tobt der Informationskrieg! Ein Bericht von Facebook zeigt, wie Geheimdienste auf der Plattform Wahlk&auml;mpfe beeinflussen &ndash; und macht indirekt ein Land daf&uuml;r verantwortlich. Wer sich in diesen Monaten bei Facebook einloggt, betritt ein Schlachtfeld. Er kann Spielball werden in einem neuartigen Informationskrieg, in dem Geheimdienste und andere Gruppen Meinungen, Debatten, Wahlen beeinflussen &ndash; mit Mitteln, die immer schwerer zu durchschauen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/facebook-geheimdienste-nutzen-das-soziale-netzwerk-zur-desinformation-a-1145224.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist wieder ein starkes St&uuml;ck. Bitte, aufmerksam lesen. Nach dem Tenor des Artikels kann so jede vom Mainstream abweichende Meinung als Desinformationskampagnen diffamiert werden. Nur ein Beispiel: weshalb sollen die geleakten Emails von John Podesta, dem Wahlkampfchef Clintons Desinformation sein? Nur weil die Information ein schlechtes Licht auf Clinton geworfen hat? Nur weil offensichtlich wurde, wie durch die eigene Partei gegen Sanders gearbeitet wurde? Alle Nachrichten, die den herrschenden Eliten nicht passen, sind also &ldquo;Desinformation&rdquo;. Langsam h&ouml;rt der Spa&szlig; auf. &ldquo;Stamos ist als Sicherheitschef auch Facebooks Verbindungsmann zu Sicherheitsbeh&ouml;rden und Geheimdiensten.&rdquo; Noch Fragen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pr&auml;sident seiner Klasse: Die Steuerpl&auml;ne Donald Trumps<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft ist erleichtert. Denn Mnuchin k&uuml;ndigte an, von der angedachten &raquo;Grenz&shy;ausgleichssteuer&laquo; abzulassen. Importe in die USA werden nicht &raquo;belastet&laquo;. Die Party an der B&ouml;rse geht weiter. Sektkorken knallen bei Daimler, Bayer und Siemens. Sonderlich entr&uuml;stet ist man in Berlin auch &uuml;ber die Finanzpolitik Trumps nicht. In Deutschland liegt die K&ouml;rperschaftssteuer schon seit 2008 bei 15 Prozent. Milliard&auml;re vererben hierzulande ihr Verm&ouml;gen an ihre minderj&auml;hrigen Kinder, um ihr Geld vor denen zu verstecken, die es erwirtschaftet haben. Die Transatlantikbr&uuml;cke ist wieder intakt. Wenn sie offen die Interessen ihrer Klasse vertreten, werden &raquo;Populisten&laquo; schnell zu &raquo;Demokraten&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/309756.pr%C3%A4sident-seiner-klasse.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge sollen zur&uuml;ck ins Chaos<\/strong><br>\nDie EU will in Libyen &bdquo;Legalit&auml;tsinseln&ldquo; schaffen, um dort Lager einzurichten. Die Linke spricht von einer Aufk&uuml;ndigung des Fl&uuml;chtlingsrechts. Die EU h&auml;lt an ihren Pl&auml;nen fest, Fl&uuml;chtlinge nach Libyen zur&uuml;ckzuschicken. Dazu will sie in dem zerfallenden B&uuml;rgerkriegsland &bdquo;Legalit&auml;tsinseln&ldquo; schaffen, in denen &bdquo;die Polizei gut ausgestattet werde und die f&uuml;r R&uuml;ckf&uuml;hrungen genutzt werden k&ouml;nnen&ldquo;. Das geht aus dem internen Protokoll des letzten EU-Innen- und Justizministertreffens in Br&uuml;ssel hervor, das der taz vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/EU-Plaene-fuer-Abschiebungen-nach-Libyen\/!5401663\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge auf Chios: &ldquo;Hier im Lager sterbe ich langsam&rdquo;<\/strong><br>\nAuf der griechischen Insel Chios befinden sich zwei Fl&uuml;chtlingscamps. Vor allem alleinstehende M&auml;nner schwanken zwischen Frust, Verzweiflung und meist hilflosen Versuchen, doch noch irgendwie von der Insel weg zu kommen. In die T&uuml;rkei zur&uuml;ck wollen allerdings die wenigsten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fluechtlinge-auf-chios-hier-im-lager-sterbe-ich-langsam.1773.de.html?dram:article_id=384819\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Beihilfe zur Hungersnot<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel wird am Sonntag zu Gespr&auml;chen &uuml;ber die Kriege in Syrien und im Jemen in der saudischen Hauptstadt Riad erwartet. Dies berichten saudische Medien. Demnach nehmen die Stellvertreterkriege, die Saudi-Arabien zur Zeit gegen Iran f&uuml;hrt, neben dem Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen eine zentrale Stellung beim Besuch der Kanzlerin in der Golfmonarchie ein. Berlin unterst&uuml;tzt Riad in den Stellvertreterkriegen &ndash; politisch, aber auch mit der Lieferung von Waffen, obwohl diese nachweislich im Jemen zum Einsatz kommen. Saudi-Arabien wird wegen des Krieges im Jemen scharf kritisiert: Dieser f&uuml;hrt zu zahlreichen Todesopfern unter der Zivilbev&ouml;lkerung; au&szlig;erdem provoziert die von Riad verh&auml;ngte Seeblockade gegen jemenitische H&auml;fen eine Hungersnot. Bereits jetzt sind 2,2 Millionen Kinder im Jemen mangelern&auml;hrt, 500.000 von ihnen sind vom Hungertod bedroht. Erst im M&auml;rz hat Berlin die Lieferung weiterer deutscher Patrouillenboote an Saudi-Arabien genehmigt, obwohl diese genutzt werden k&ouml;nnen, um die Seeblockade zu erzwingen. Hilfsorganisationen laufen Sturm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59584\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Bundesregierung: Waffenlieferungen an Saudis und humanit&auml;re Hilfe im Jemen kein Widerspruch<\/strong><br>\nAuf der heutigen Regierungspressekonferenz fragte RT Deutsch den Sprecher des Ausw&auml;rtigen Amts, ob es auch f&uuml;r die Bundesregierung einen Widerspruch darstellt, einerseits humanit&auml;re Hilfe f&uuml;r die vom Hungertod bedrohte jemenitische Bev&ouml;lkerung anzuk&uuml;ndigen und andererseits auch autokratische Regime wie Saudi-Arabien mit Waffen zu beliefern. F&uuml;r den Sprecher des Ausw&auml;rtigen Amts trifft der Vorwurf der Doppelmoral in diesem Zusammenhang nicht zu. Vielmehr pl&auml;diere die Bundesregierung f&uuml;r einen sofortigen Waffenstillstand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=poxggsYYkIY\">RT deutsch via YouTube<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Jedes zweite Bienenvolk tot<\/strong><br>\nImker melden nach dem Winter Verluste von bis zu 50 Prozent &ndash; drei- bis f&uuml;nfmal so viel wie normal. Was Umweltsch&uuml;tzer jetzt fordern. Bienensterben? Da war doch was. Aber was passiert eigentlich, um die Verluste an V&ouml;lkern zu reduzieren oder gar zu stoppen? Zu wenig nach Ansicht von Naturschutzorganisationen &ndash; auch weil deren Vertreter*innen sich nicht einig sind mit denen der freien Wirtschaft und &ouml;ffentlicher Institutionen, was &uuml;berhaupt die Ursachen f&uuml;r das Problem sind. [&hellip;]<br>\nDie Industrie macht die Varroa-Milbe als Hauptursache aus. Die Milbe kann einerseits die Brut der Bienen schw&auml;chen und andererseits Viren &uuml;bertragen, die die Bienen nachhaltig schw&auml;chen. Das glauben die Natursch&uuml;tzer*innen nicht: &bdquo;Die &Ouml;ffentlichkeit wird in die Irre geleitet, wenn ihr glaubhaft gemacht wird, dass die Varroa-Milbe Schuld am Bienensterben sei&ldquo;, kritisiert Thomas Radetzki vom Vorstand der Aurelia Stiftung. Er ist selber seit 40 Jahren Imker. Im Rahmen der 2015 gegr&uuml;ndeten Naturschutzorganisation Aurelia betreibt er Lobbyarbeit zum Schutz der Bienen. Wie viele Imker*innen und Bienenexperten sieht er das Hauptproblem in der intensiven Landwirtschaft, die k&uuml;nstliche D&uuml;nger und chemische Pestizide einsetzt und somit nicht nur den Lebensraum der Biene, sondern vieler Insekten nachhaltig zerst&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Das-Sterben-der-Bestaeuber-geht-weiter\/!5405034\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel lebt in Biel<\/strong><br>\nNicht mal die Nachbarn wussten, dass die &laquo;nette Dame&raquo; aus der Wohnung nebenan den Bundestagswahlkampf der rechtsnationalen Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) anf&uuml;hrt. [&hellip;]<br>\nDoch wie &laquo;Bund&raquo;-Recherchen zeigen, steht Weidel der Schweiz noch n&auml;her. Die deutsche Spitzenpolitikerin ist n&auml;mlich offiziell auch in Biel angemeldet. In einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt zeugt ein entsprechend angeschriebener Briefkasten von ihrer Anwesenheit. Auch ihre Schweizer Lebenspartnerin ist auf dem T&uuml;rschild vermerkt. Bei einer Nachbarin ist zudem zu erfahren, dass einer ihrer zwei Buben die nahe staatliche Kindertagesst&auml;tte besucht &ndash; und dort manchmal von Weidel selber abgeholt wird. Sie habe im &uuml;brigen bisher gar nicht gewusst, dass &laquo;die nette Dame&raquo; eine in Deutschland bekannte Politikerin sei.<br>\nSteuerfrage ist ungekl&auml;rt<br>\nWie oft Weidel in Biel ist, wo sie Steuern bezahlt und wo sie letztlich ihren Lebensmittelpunkt sieht, ist nicht bekannt. Die AfD-Politikerin wollte sich auf Anfrage des &laquo;Bund&raquo; nicht zu ihrer Bieler Wohnung &auml;ussern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derbund.ch\/bern\/kanton\/afdspitzenkandidatin-alice-weidel-lebt-in-biel\/story\/17278284\">Der Bund<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das hat schon Satirewert &ndash; eine Deutsche, die im Ausland lebt und in Deutschland sehr aktiv politisch t&auml;tig ist, punktete politisch vor allem mit Aussagen, die es T&uuml;rken, die im Ausland leben, verbieten will, ihr Wahlrecht in der T&uuml;rkei wahrzunehmen. Zweierlei Ma&szlig;?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Aufenthalte in Florida z&auml;hlen nicht: Trump erreicht 100 Tage im Amt erst Ende Mai<\/strong><br>\nWashington (dpo) &ndash; An diesem Samstag w&auml;re Donald Trump eigentlich 100 Tage im Amt &ndash; die traditionelle Marke, an der die &Ouml;ffentlichkeit eine erste Bilanz seiner Pr&auml;sidentschaft zieht. Doch so einfach ist die Rechnung nicht: Laut der offiziellen Z&auml;hlkommission des Repr&auml;sentantenhauses erreicht Trump sein 100-t&auml;giges Amtsjubil&auml;um tats&auml;chlich fr&uuml;hestens Ende Mai. Der Grund: Die Tage, die er zum Entspannen in seinem Luxusresort Mar-a-Lago in Florida verbrachte, werden nicht mitgez&auml;hlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2017\/04\/mar-a-lago.html\">Der Postillon<\/a>\n<p><strong>dazu: US-Pr&auml;sident Trump &ldquo;Ich vermisse mein altes Leben&rdquo;<\/strong><br>\nRund hundert Tage ist Donald Trump im Amt und hat in dieser Zeit etwas festgestellt: Das Leben als US-Pr&auml;sident ist anstrengend. &ldquo;Ich dachte, es w&auml;re leichter&rdquo;, sagt er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/donald-trump-vermisst-sein-frueheres-leben-a-1145270.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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