{"id":3809,"date":"2009-03-06T08:58:52","date_gmt":"2009-03-06T07:58:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3809"},"modified":"2009-03-06T08:59:38","modified_gmt":"2009-03-06T07:59:38","slug":"hinweise-des-tages-846","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3809","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(MB\/WL\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>&bdquo;Deutschlandfonds&ldquo;, das 100 Milliarden-Risiko<\/li>\n<li>Union fordert L&ouml;sung f&uuml;r Bad Banks<\/li>\n<li>Einzelhandelsumsatz im Januar 2009 real um 1,3% gesunken<\/li>\n<li>Die Krise in der Schweiz, &Ouml;sterreich und Gro&szlig;britannien<\/li>\n<li>Wie die Krise die Politik treibt<\/li>\n<li>Viele US-Eigenheime weniger wert als Hypotheken<\/li>\n<li>Betrugsverdacht gegen Mitarbeiter der Deka-Bank<\/li>\n<li>Steueroasen: Politiker laden Banker vor<\/li>\n<li>Finanzkrise und private Vorsorge<\/li>\n<li>Was man bei der Schuldenbremse bedenken sollte<\/li>\n<li>Elf EU-Staaten erh&ouml;hen Mindestl&ouml;hne &ndash; in Westeuropa mindestens 8,40 Euro pro Stunde<\/li>\n<li>Cross-Border-Leasing: Das Spiel ist aus<\/li>\n<li>Psychische St&ouml;rungen im Job &ndash; Arbeit, die krank macht<\/li>\n<li>Albrecht von Lucke: Wahl ohne Wahl: Das Dilemma der SPD<\/li>\n<li>Politiker in den Sender-Gremien<\/li>\n<li>NS-Vergangenheit der Firmengruppe Schaeffler<\/li>\n<li>Wirtschaft und Unterricht &ndash; Milchm&auml;dchenrechnungen als Methode<\/li>\n<li>Wahlkampfhilfen und Lobbying der Finanzindustrie in den USA<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3809&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Das 100-Milliarden-Risiko<\/strong><br>\nErst die Banken, nun der Rest der Wirtschaft: Die Regierung spannt den n&auml;chsten Rettungsschirm und macht daf&uuml;r bis zu 100 Milliarden Euro locker. Das Unterfangen d&uuml;rfte langfristig mehr schaden als n&uuml;tzen &ndash; zumal ein fragw&uuml;rdiges Gremium &uuml;ber die Verwendung des Geldes mitentscheiden soll.\n<p>Ein aufwendiges Vorgehen soll Gerechtigkeit garantieren. &Uuml;ber die Vergabe werde in einem mehrstufigen Verfahren entschieden, wobei die volkswirtschaftliche F&ouml;rderungsw&uuml;rdigkeit eines Unternehmens oder ein tragf&auml;higes Zukunftskonzept ber&uuml;cksichtigt w&uuml;rden, verspricht die Regierung. Antr&auml;ge stellen Unternehmen zun&auml;chst an die Staatsbank KfW. Bei Krediten &uuml;ber 150 Millionen Euro und B&uuml;rgschaften &uuml;ber 300 Millionen Euro wird der mit einem Wissenschaftler, einem Gewerkschafter und sechs Unternehmern besetzte sogenannte Lenkungsrat &hellip; eingeschaltet.<\/p>\n<p>Die Besetzung des parallel agierenden Lenkungsrats gibt auch aus anderen Gr&uuml;nden Anlass zu Kritik. Die acht Mitglieder sind weder ein Querschnitt der deutschen Wirtschaft, noch ist ihr Hintergrund besonders bunt. So wird der Bereich Wissenschaft allein durch Martin Hellwig vertreten, Direktor am Bonner Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsg&uuml;tern, und auch die Gewerkschaften haben mit Hubertus Schmoldt nur einen Vertreter im Rat.<\/p>\n<p>Dagegen macht sich der Bund der Deutschen Industrie (BDI) im Lenkungsrat sehr breit. Sowohl Hubertus Erlen als auch J&uuml;rgen Heraeus haben dort schon Leitungspositionen bekleidet. Mit Michael Rogowski steht ihnen gar ein ehemaliger BDI-Pr&auml;sident zur Seite.<\/p>\n<p>Nicht nur verbandspolitisch erscheint das Gremium gef&auml;rbt. Martin Hellwig, als ehemaliges Mitglied im Kronberger Kreis, gilt als dezidiert wirtschaftsliberaler Wissenschaftler. Zwar sind von vier Parteimitgliedern je zwei dem schwarz-gelben und dem roten Lager zuzuordnen. Zumindest aber die BDI-M&auml;nner d&uuml;rften inhaltlich eher Union oder FDP nahestehen. <\/p>\n<p>SPD-Mann Nummer eins, Alfred Tacke, ist alles andere als ein Linker in seiner Partei und d&uuml;rfte vielen Genossen als jener Wirtschaftsstaatssekret&auml;r im Ged&auml;chtnis geblieben sein, der nach seinem Ausscheiden aus der Politik zum Energieversorger Steag wechselte. SPD-Mitglied Nummer zwei, Hubertus Schmoldt, sitzt mit der IG BCE einer jener Gewerkschaften vor, die als besonders konziliant im Umgang mit den Arbeitgebern gelten.<\/p>\n<p>&ldquo;Man muss bef&uuml;rchten, dass die ordnungspolitische Bandbreite, die im Lenkungsrat vertreten ist, eher gering ausf&auml;llt&rdquo;, sagt Heidi Klein (von LobbyControl). Schon im Vorwege h&auml;tte die Regierung damit f&uuml;r &ldquo;marktradikale Schlagseite&rdquo; gesorgt. Klein weist auch darauf hin, dass Michael Rogowski als Aufsichtsratsmitglied der Pannenbank IKB eine gewisse Mitverantwortung f&uuml;r die Bankenkrise in Deutschland trage.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt bleibt die Rolle von PwC schleierhaft. Die Frage ans Wirtschaftsministerium, ob die Berater auch Antr&auml;ge der eigenen Kundschaft bewerten d&uuml;rfen, bringt einen Sprecher ins Stocken. Bis er schlie&szlig;lich eine Linie gefunden hat: &ldquo;Wenn das bekannt w&auml;re, m&uuml;sste nat&uuml;rlich ein anderer Mandatar einspringen&rdquo;, sagt er. Und: &ldquo;Das liegt in der Verantwortung und im Eigeninteresse von PwC.&rdquo; Eine Regelung, darf man daraus schlie&szlig;en, gibt es daf&uuml;r nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,druck-611333,00.html\">manager-magazin<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist geradezu trostlos, dass inzwischen schon ein wirtschaftsliberales Blatt Bedenken gegen die &bdquo;marktradikale Schlagseite&ldquo; solcher Entscheidungsgremien erheben muss und nicht etwa die SPD oder das Parlament.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Offene T&uuml;ren f&uuml;r willk&uuml;rliche Industriepolitik <\/strong><br>\nDamit entscheiden nicht zuletzt Manager von Gro&szlig;unternehmen &uuml;ber die Vergabe von Steuermilliarden. Mehr noch: Beantragt ein Unternehmen eine B&uuml;rgschaft, entscheidet dar&uuml;ber letztlich zwar der B&uuml;rgschaftsausschuss (Lenkungsausschuss) von Bund und L&auml;ndern. Was der auf den Schreibtisch bekommt, wird zuvor aber von der privaten Pr&uuml;fgesellschaft PricewaterhouseCoopers begutachtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,611535,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em>Weiter: <\/em><\/p>\n<p><strong>Lenkungsrat mit Wirtschaftsk&ouml;pfen statt demokratischer Kontrolle<\/strong><br>\nDer mit 100 Mrd. Euro ausgestattete so genannte &bdquo;Deutschlandfonds&ldquo;, der Kredite und B&uuml;rgschaften an angeschlagene Unternehmen vergeben soll, soll von einem Lenkungsrat beraten werden. Gestern wurde dessen Besetzung bekannt (Financial Times): Mit Michael Rogowski, Hubertus Erlen und J&uuml;rgen Heraeus sind drei Aktive oder Ehemalige des Spitzenverbandes der Industrie BDI dabei, dazu kommt der Gro&szlig;unternehmer Nikolaus Knauf. Politisches Hintergrundwissen sollen Alfred Tacke (SPD), bekannt durch die Ministererlaubnis zur Fusion von E.On und Ruhrgas AG und seinen anschlie&szlig;enden fliegenden Wechsel zu Steag, und der k&uuml;rzlich ausgeschiedenen Wirtschaftsminister Niedersachsens, Walter Hirche (FDP), einbringen. Hubertus Schmoldt von der als unter den Gewerkschaften ausgesprochen gem&auml;&szlig;igt geltenden Industriegewerkschaft BCE und der Vorsitzende der Monopolkommission Martin Hellwig, ehemaliges Mitglied im Kronberger Kreis, dem wissenschaftlichen Beirat der &bdquo;Stiftung Marktwirtschaft&ldquo;, vervollst&auml;ndigen das Gremium. LobbyControl h&auml;lt das Gremium entgegen dem Tenor einiger Medienberichte (z.B. Spiegel Online) keineswegs f&uuml;r ausgewogen besetzt. Gro&szlig;konzerninteressen &uuml;berwiegen deutlich; die Bandbreite der Positionen ist stark begrenzt &ndash; kritische Stimmen bleiben auch hier au&szlig;en vor. Insgesamt ist die Einsetzung des Lenkungsrats ein weiterer Schritt zu einer problematischen Privatisierung von Politik. Mit der Auslagerung von Kompetenzen in derartige Gremien wird die parlamentarische Kontrolle und damit ein wesentlicher Teil der Demokratie untergraben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2009\/03\/lenkungsrat-mit-wirtschaftskopfen-statt-demokratischer-kontrolle\/\">LobbyControl<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu noch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Ein Lenkungsausschuss als Schreckenskabinett<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weissgarnix.de\/?p=1688\">Weissgarnix<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Union fordert L&ouml;sung f&uuml;r Bad Banks <\/strong><br>\nDer Druck auf Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck (SPD) w&auml;chst, das Bankenrettungspaket nachzubessern. Das parlamentarische Kontrollgremium zum Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) erwartet eine schnelle L&ouml;sung f&uuml;r den Umgang mit risikoreichen Wertpapieren der Banken. \n<p>&ldquo;Bundesfinanzminister Steinbr&uuml;ck muss dringend konkrete Vorschl&auml;ge zur Auslagerung von giftigen Wertpapieren aus den Bankbilanzen vorlegen, andernfalls kommt die Abwertungsspirale bei den Bankaktien nicht zum Stillstand&rdquo;, sagte Soffin-Kontrollchef Albert Rupprecht (CSU) dem Handelsblatt. Das Bankenrettungspaket habe deshalb noch nicht zu der gew&uuml;nschten Stabilisierung des Finanzmarktes gef&uuml;hrt. Auf der heutigen Sitzung will das Kontrollgremium mit den Staatssekret&auml;ren des Soffin-Lenkungsausschusses &uuml;ber das Thema diskutieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/union-fordert-loesung-fuer-bad-banks;2189928\">Handelsblatt <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Was muss uns eigentlich die Entwicklung der Bankaktien interessieren?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Einzelhandelsumsatz im Januar 2009 real um 1,3% gesunken<\/strong><br>\nNach vorl&auml;ufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Januar 2009 nominal um 1,2% und real um 1,3% niedriger als im Januar 2008. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Das Ergebnis f&uuml;r den Januar 2009 wurde aus Daten von sieben Bundesl&auml;ndern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel get&auml;tigt werden. Im Vergleich zum Dezember 2008 sank der Umsatz im Januar 2009 unter Ber&uuml;cksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 0,5% und real um 0,6%.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2009\/03\/PD09__078__45241,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist alles andere als angenehm darauf hinzuweisen, dass die NDS immer das Geschwafel vom stabilisierenden Beitrag des Konsums kritisiert haben. Vielmehr mag man sich gar nicht ausmalen, was das konkret f&uuml;r die betroffenen Familien hei&szlig;t, wenn vor allem der Umsatz bei Lebensmitteln zur&uuml;ckgegangen ist &ndash; und das ist noch nicht das Ende von der Fahnenstange.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Markt f&uuml;rchtet Pleite &Ouml;sterreichs<\/strong><br>\nSeit Wochen sorgen sich die Investoren um einen Zahlungsausfall Italiens, Irlands, Griechenlands und Spaniens. Doch zunehmend ger&auml;t wegen der Krise in Osteuropa ein weiteres Land in den Blickpunkt der Anleger: &Ouml;sterreich.\n<p>Inzwischen sch&auml;tzt der Kapitalmarkt einen Zahlungsausfall &Ouml;sterreichs als wahrscheinlicher ein als den finanziellen Kollaps Italiens: Die Aufschl&auml;ge f&uuml;r Kreditderivate mit f&uuml;nfj&auml;hriger Laufzeit lagen am Donnerstag f&uuml;r &Ouml;sterreich bei 264,1 Basispunkten. Zum Vergleich: Italien kommt auf 192,5 Basispunkte, Griechenland auf 264,7. In Europa werden neben Griechenland nur noch Island und Irland als riskanter eingestuft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:H%F6heres-Risiko-als-in-Italien-Markt-f%FCrchtet-Pleite-%D6sterreichs\/482916.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> F&uuml;rchtet der Markt oder sind es die Ratingagenturen, die ja was die Kreditw&uuml;rdigkeit von Staaten anbetrifft m&auml;chtiger sind als je zuvor.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Exportk&ouml;nige vor dem Sturz<\/strong><br>\nNicht nur der US-H&auml;usermarkt, auch die Spekulation mit Rohwaren, W&auml;hrungen und Aktien hat die jetzige Krise herbeigef&uuml;hrt. Der Schweiz kommt dabei eine besondere Verantwortung zu, sagt Unctad-Chef&ouml;konom Heiner Flassbeck. Die Schweiz wird sehr stark von der Krise betroffen werden. Da reicht die aktuelle Geldpolitik alleine nicht. Und &uuml;ber die Finanzpolitik diskutiert man hier gar nicht. Die Schweiz ist das Industrieland mit dem gr&ouml;ssten Leistungsbilanz&uuml;berschuss in der Welt. Das heisst, die Schweiz exportiert f&uuml;nfzehn Prozent mehr Waren und Dienstleistungen als sie importiert. Das wird in dieser Krise nicht zu halten sein. Man muss sich fragen: Was ist das neue Modell? Womit will und soll das Land wachsen? Mit den Exporten geht es nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/print_17603.html\">Die Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Bank von England spuckt frisches Geld aus<\/strong><br>\nEine quantitative Lockerung des Finanzvolumens soll Britannien vor Krise sch&uuml;tzen. Der gestern ver&ouml;ffentlichte Plan besagt, dass die Zentralbank &ouml;ffentliche und private Wertpapiere in H&ouml;he von 75 Milliarden Pfund ankaufen will, die mit neu geschaffenem Geld, mit &ldquo;Geld aus blauem Himmel&rdquo;, bezahlt werden sollen. Sp&auml;ter kann der Betrag auf 150 Milliarden aufgestockt werden. Den Banken, die die betreffenden Papiere verkaufen, soll die Geldzufuhr helfen, dringend ben&ouml;tigte Kredite f&uuml;r ihre Kunden bereit zu stellen. Damit soll Wirtschaftsaktivit&auml;t stimuliert werden. Zugleich soll es billiger werden, Kredite aufzunehmen. Zu der Entscheidung, es mit solcher &ldquo;quantitativen Lockerung&rdquo; zu versuchen, gelangte der Finanzrat der Bank von England jetzt, nachdem er praktisch sein letztes Zins-Pulver verschossen hatte. Zum sechsten Mal binnen sechs Monaten senkte die Bank am Donnerstag ihren Zinssatz, diesmal von einem auf ein halbes Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1685736&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das ist also das Instrumentarium, das die Zentralbanken zu Verf&uuml;gung haben, wenn der Zins gegen Null tendiert. Der Schl&uuml;sselzins der Bank of England stand seit Gr&uuml;ndung der Notenbank im Jahr 1694 noch nie so tief. Nat&uuml;rlich ist dieses Vorgehen lange nicht so aggressiv, wie die Fed das vormacht, die schon l&auml;ngst riskante und illiquide Wertpapiere, wie die von Fannie Mae und Freddie Mac, aufgekauft hat. Aber selbst die Europ&auml;ische Zentralbank betreibt in gewisser Weise &ldquo;quantitative easing&rdquo;, indem sie seit letztem Jahr eine breitere Palette an Sicherheiten akzeptiert. Die gr&ouml;&szlig;te Erfahrung hat die Bank of Japan im Aufkauf von Wertpapieren und der Ausweitung ihrer Bilanz. Sie erh&ouml;hte seit M&auml;rz 2001 die Reserven f&uuml;r Gesch&auml;ftsbanken von 1000 Mrd. Yen auf 30.000 Mrd. Yen, kaufte japanische Staatsanleihen auf, erweiterte die Akzeptanz von Sicherheiten und bot l&auml;ngere Laufzeiten f&uuml;r Diskontkredite.<\/em><\/p>\n<p>In einer Studie, in der auch die Zentralbankpolitik der drei&szlig;iger Jahre untersucht wurde und &nbsp;an der der heutige Fed-Chef Bernanke mitwirkte (Monetary policy alternatives at the zero bound) wurde zwar kein zwingender Beweis erbracht, dass Japans Kurs erfolgreich war, aber es wurde einger&auml;umt, dass die langj&auml;hrigen Renditen auf Staatsanleihen&nbsp;niedriger ausfielen als in den vorausgegangenen Jahren. Eine japanische Studie best&auml;tigte diese Ergebnisse (The effects of the Bank of Japan&rsquo;s zero interest rate).<\/p>\n<p>Das sind sehr vorsichtige Aussagen, zumindest ist in Japan keine Katastrophe eingetreten. Nur, im Fall der der gro&szlig;en Krise hei&szlig;t &ldquo;Quantitative Easing&rdquo; in den USA und in UK nichts anderes als ungedecktes &ldquo;Geld drucken&rdquo;, da u.U. die als Sicherheit dienenden Wertpapiere nichts mehr wert sind.<\/p><\/li>\n<li><strong>In Gro&szlig;britannien hilft nur noch beten<\/strong><br>\nDie Briten stecken noch tiefer in der Krise als andere EU-Staaten. Die Ma&szlig;nahmen, die die Regierung in London beschlossen hat, bestehen zu 90 Prozent aus Hoffnung, zu zehn Prozent aus kalkulierbarem Risiko. Der Staat &uuml;bernimmt von den Banken gewaltige Risiken und zieht damit wom&ouml;glich seine letzten Tr&uuml;mpfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/article1048310\/In_Grossbritannien_hilft_nur_noch_beten.html\">Berliner Morgenpost<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Man k&ouml;nnte allerdings vermuten, dass die Berliner Morgenpost mit diesem Katastrophengem&auml;lde nur von der Konzeptionslosigkeit der ihr nahe stehenden Bundesregierung ablenken m&ouml;chte.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe zur Konzeptionslosigkeit: <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie die Krise die Politik treibt<\/strong><br>\nDie Regierung handelt in der Krise ohne Kompass. Es gibt keinen Masterplan, nur hektische Ad-hoc-Politik. Die Regeln, die der Staat nun schafft, entscheiden &uuml;ber seine k&uuml;nftige St&auml;rke. Eine Bestandsaufnahme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Agenda-Wie-die-Krise-die-Politik-treibt\/482804.html?mode=print\">Financial Times Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Artikel reiht einige wirtschaftspolitische wichtige Situationen der letzten Monate auf, versehen mit Kommentaren des Autors und Zitaten aus Politik und Wissenschaft. Das ist interessant zu lesen, aber Horst von Buttlar k&ouml;nnte und sollte einige Fragen nicht nur aufwerfen, sondern auch diskutieren. Die Vielzahl der pr&auml;sentierten Fakten und Meinungen verst&auml;rkt den Grundtenor des Artikels, dass die politischen Entscheidungstr&auml;ger von den Ereignissen getrieben werden. Es ist aber nicht alles Ereignis, die Ereignisse haben auch Struktur. Nehmen wir den wirklich erstaunlich freim&uuml;tigen Satz von Steinbr&uuml;ck: &ldquo;Die Wirtschaftswissenschaftler haben keine verl&auml;sslichen Empfehlungen f&uuml;r uns. Sie sind nicht minder vielstimmig und vor allem angelegt auf &ouml;ffentliche Selbstdarstellung wie die Politik auch.&rdquo; Freim&uuml;tig, weil er einr&auml;umt, dass Politiker durch die &ouml;ffentliche Selbstdarstellung begrenzt und gefangen sind. Der Rest der Aussage ist Unfug weil Ausrede. Vielstimmig waren die Wirtschaftswissenschaften schon immer, viele Jahre standen sich das Institut f&uuml;r Weltwirtschaft in Kiel und das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung fast kontr&auml;r gegen&uuml;ber, wie auch heute das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung eine Sonderposition in der deutschen Forschungslandschaft einnimmt. Selbst in einem so engen Kreis wie dem Sachverst&auml;ndigenrat, gab es regelm&auml;&szlig;ig Minderheitsvoten. Die deutsche Politik hat sich selten an wirtschaftswissenschaftliche Empfehlungen gehalten, sondern stets die ihr genehme herausgepickt. Man k&ouml;nnte sagen gl&uuml;cklicherweise, denn die &Ouml;konomie war nie eine exakte Wissenschaft, sondern st&ouml;&szlig;t in der realen Welt schnell an ihre Grenzen. Der Siegeszug des Neoliberalismus hat mit Wissenschaft wenig zu tun, denn er ist im Kern eine Geisteshaltung, die sich mit pseudowissenschaftliche Doktrinen schm&uuml;ckt wie: Der Markt regelt alles.<\/em><\/p>\n<p>Ausrede bzw. Unfug ist die Aussage Steinbr&uuml;cks, weil er mit der vielstimmigen Wissenschaft durchaus rational umgehen k&ouml;nnte. Er k&ouml;nnte z.B. all diejenigen aussortieren, deren Politikempfehlungen den Weg in die heutige Katastrophe gepflastert haben, und sein Ohr den fr&uuml;heren Minderheitsmeinungen zuwenden. Aber nein, der Abgang im Sachverst&auml;ndigenrat wird mit einem &Ouml;konomen besetzt, der stets zu hohe L&ouml;hne und eine zu starke Gewerkschaftsmacht angeprangert hat. &ndash; Und heute klagt man &uuml;ber die mangelnde Binnennachfrage. Den Ereignissen eine Struktur geben, hei&szlig;t zun&auml;chst nicht f&uuml;r die heutigen Probleme sofort L&ouml;sungen anzubieten, sondern aus dem Vergangenen zu lernen. Es mag die Wissenschaft dar&uuml;ber streiten, was die Letztursache dieser Krise sein mag, wir k&ouml;nnen aber bereits einige Fehlentwicklungen benennen und Verantwortungen zuschreiben. Letzteres h&auml;tte f&uuml;r die Politik zun&auml;chst die ganz einfache Konsequenz, dass sie es vermeiden sollte die Gremien mit dem Personal zu besetzen, die die Krise, milde gesagt, erm&ouml;glicht haben. Was hat die Deutsche Bank beim Entwurf eines Bankenrettungsplanes zu suchen, was hat Jacques Martin Henri Marie de Larosi&egrave;re in der Expertengruppe der EU zu suchen, die eine Reform der Finanzm&auml;rkte entwerfen soll. Leif Pagrotsky der seinerzeit am schwedischen Bankenrettungsplan mitgewirkt hat, hat in einem Aufsatz ausgef&uuml;hrt, dass es von entscheidender Bedeutung war, professionelle und erfahrene Manager zu finden, die von vorhergegangen Skandalen unber&uuml;hrt geblieben sind. Das mag heute kaum m&ouml;glich sein, aber man kann doch die zentralen Figuren dieser Krise mindestens von der Beratung und den Schl&uuml;sselpositionen ausschlie&szlig;en. Die Politik ist viel weniger getrieben, als sie uns weismachen will oder gar Journalisten erz&auml;hlen, wie diese Beispiele zeigen sollen. Der oben genannte Artikel endet in einem nicht gerade hilfreichem Pathos, dass die &bdquo;Menschheit an einem Scheideweg steht. Wir werden gro&szlig;e Architekten brauchen.&ldquo; Nicht doch, wir brauchen keine Heilsbringer oder F&uuml;hrer. Wie w&auml;re es damit: Die Politik l&auml;sst ab sofort im Namen der gro&szlig;en Krise jede Parteipolitik fahren und ignoriert s&auml;mtliche Lobbyisten. Soll sie sich doch offen dar&uuml;ber streiten, was ein systemischer Bereich in der Volkswirtschaft ist, ob die Automobilindustrie dazu geh&ouml;rt, inwiefern europ&auml;ische Hilfspakete notwendig sind usw. Sie sollte es in diesem Streit einfach unterlassen, ihre Selbstdarstellung zu polieren und auf Bl&ouml;&szlig;en des politischen Gegners zu lauern, um damit in Wahlk&auml;mpfen zu punkten. Das Problem der Politik ist weniger ihre mangelnde kollektive Intelligenz, sondern deren Interessengebundenheit. Wir brauchen keine gro&szlig;en Architekten, sondern Politiker, die es im Namen der Bundesrepublik riskieren, Wahlen zu verlieren, aber vielleicht Schaden von ihr wenden.<\/p><\/li>\n<li><strong>Viele US-Eigenheime weniger wert als Hypotheken <\/strong><br>\nJeder f&uuml;nfte US-Hausbesitzer mit einer Hypothek schuldet den Banken mittlerweile mehr Geld als seine Immobilie noch wert ist. Diese problematische Situation betraf Ende 2008 rund 8,3 Millionen Immobilien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/us-eigenheime_hypotheken_1.2143069.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Betrugsverdacht gegen Mitarbeiter der Deka-Bank<\/strong><br>\nDie Frankfurter Deka-Bank ist wom&ouml;glich von eigenen Kapitalmarktexperten betrogen worden. Zwei Wertpapierh&auml;ndler wurden vom Dienst suspendiert. Zudem wurde ein Wirtschaftspr&uuml;fungsinstitut beauftragt, Unregelm&auml;&szlig;igkeiten zu &uuml;berpr&uuml;fen. Dabei geht es um Vorg&auml;nge in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von 100 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/article1048422\/Betrugsverdacht_gegen_Mitarbeiter_der_Deka_Bank.html\">Berliner Morgenpost<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Springer-Blatt tut gerade so, als ob die kleinen Betr&uuml;ger die gr&ouml;&szlig;ten w&auml;ren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Politiker laden Banker vor<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank handelt weiterhin mit Steueroasen. Nicht nur sie muss sich im Finanzausschuss rechtfertigen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2009%2F03%2F06%2Fa0091&amp;cHash=e567679514&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Den Absturz voll mitgemacht<\/strong><br>\nIm B&ouml;rsen-Crash schichtet Union Investment Hunderttausende Riester-Vertr&auml;ge auf Rentenpapiere um &ndash; das &auml;rgert Sparer.\n<p>Der normale Aktienanleger hat die M&ouml;glichkeit, die Kursverluste einfach auszusitzen und auf bessere Zeiten zu hoffen. Anders ist es bei 360.000 Riester-Sparern mit einer UniProfirente. <\/p>\n<p>Sie erhielten vor kurzem die Nachricht, dass die Gesellschaft ihre Aktienfonds Ende des Jahres zu den aktuell sehr niedrigen Kursen komplett verkauft und in Rentenfonds aus dem eigenen Haus umgetauscht hat. Das bedeutet: Mit den bisher eingezahlten Beitr&auml;gen haben die Riester-Sparer den Crash voll mitgemacht. Der Deutsche Aktienindex st&uuml;rzte ja vergangenes Jahr um 42 Prozent ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/877\/460510\/text\/\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p>DGB Bayern fordert &ouml;ffentlichen Untersuchungsausschuss zu den Auswirkungen der Finanzkrise auf die private Altersvorsorge<br>\nDer Vorsitzende des DGB Bayern, Fritz Sch&ouml;sser, hat die Einsetzung eines &ouml;ffentlichen Untersuchungsausschusses gefordert, der sich mit den Auswirkungen der Finanzkrise auf die private Altersvorsorge befassen soll.<\/p>\n<p>Wie in den Vereinigten Staaten und in Gro&szlig;britannien m&uuml;ssten die Vorst&auml;nde gro&szlig;er Versicherungskonzerne ihrer Informationspflicht nachkommen und vor einem parlamentarischen Gremium &ouml;ffentlich Rede und Antwort stehen. &bdquo;Wir d&uuml;rfen nicht erst von notwendigen staatlichen Finanzspritzen f&uuml;r Versicherungen erfahren, wenn das Kind wie bei Banken und Immobilienfinanzierern bereits in den Brunnen gefallen ist. Die Politik muss mit einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung rechtzeitig vor dem Fall der F&auml;lle Klarheit schaffen, welche Risiken auf die B&uuml;rger bei ihrer privaten Altersvorsorge zukommen und wie die Vertr&auml;ge mittel- und langfristig gegen die Finanzmarktturbulenzen abgesichert sind&ldquo;, sagte Sch&ouml;sser heute bei einer rentenpolitischen Konferenz des DGB in M&uuml;nchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.igmetall-muenchen.de\/News-Ansicht.124+M500ed32ed97.0.html#\">IG Metall M&uuml;nchen<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu passt: <\/em><\/p>\n<p><strong>US-Versicherungsbranche im Sog der Krise<\/strong><br>\nDie US-Lebensversicherer k&ouml;nnten die n&auml;chsten Opfer der Finanzkrise werden. Der freie Fall der Aktienm&auml;rkte frisst Experten zufolge ihre Kapitalreserven auf.<br>\n&ldquo;Derzeit laufen viele der Unternehmen Gefahr, sich Kapital beschaffen zu m&uuml;ssen&rdquo;, sagte Randy Binner, Analyst bei Friedman Billings. Da Kapitalerh&ouml;hungen am Markt derzeit fast unm&ouml;glich sind, sah sich die Branche in den letzten Wochen einer Serie von Bonit&auml;tsherabstufungen durch die Ratingagenturen ausgesetzt. <\/p>\n<p>Hartford Financial, an der die Allianz beteiligt ist, erw&auml;gt nun den Verkauf der Lebensversicherungssparte. Andere, wie die Nummer zwei der Branche Prudential, hoffen auf Staatshilfen aus dem Bankenrettungsprogramm Tarp. Der US-Versichererverband rechnet aber fr&uuml;hestens in zwei bis drei Wochen mit einer Zuteilung der Mittel .<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken-versicherungen\/us-versicherungsbranche-im-sog-der-krise;2189808\">Handelsblatt <\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Was man bei der Schuldenbremse bedenken sollte<\/strong><br>\nAuf den ersten Blick mag es ehrenwert erscheinen, das Anwachsen der &ouml;ffentlichen Schulden per Verfassungsbremse aufzuhalten. Doch auf den zweiten Blick zeigen sich einige Fallstricke, die das ganze Projekt &auml;u&szlig;erst fragw&uuml;rdig machen.\n<p>Mit einem solchen Verfassungszusatz w&uuml;rden unsere armen Kinder nicht nur um neue Schulden entlastet, sondern auch gleich um das, was damit finanziert wird &ndash; etwa Schulen, Universit&auml;ten und Stra&szlig;en, kurz: Investitionen in die &ouml;ffentliche Infrastruktur. Denn genau wie Unternehmen sich f&uuml;r neue Investitionen verschulden, nimmt auch der Staat daf&uuml;r Schulden auf.<\/p>\n<p>Ist ihm dieser Weg verbaut, m&uuml;sste er Investitionen aus den laufenden Einnahmen finanzieren, und damit f&uuml;r jeden Euro &ouml;ffentlicher Ausgaben die Steuern um den gleichen Euro erh&ouml;hen &ndash; wie wenn Unternehmen f&uuml;r jede Investition ihre Preise erh&ouml;hen w&uuml;rden. Weil Steuererh&ouml;hungen politisch nicht ganz leicht durchzusetzen sind, m&uuml;ssten Regierung und Parlament f&uuml;r jede &ouml;ffentliche Investition einen politischen Kampf ausfechten. Solche K&auml;mpfe w&uuml;rden viel Kraft kosten, die man f&uuml;r andere Dinge besser nutzen k&ouml;nnte. Wichtige &ouml;ffentliche Ausgaben w&uuml;rden verschleppt oder gar nicht erst angegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2009\/03\/03\/was-man-bei-der-schuldenbremse-bedenken-sollte_708\">Zeit Online Herdentrieb<\/a><\/p>\n<p><strong>Zur gestern in der F&ouml;deralismuskommission II beschlossenen Schuldenbremse schreibt Axwl Troost, MdB von der Fraktion der Linken:<\/strong><br>\ndie F&ouml;deralismuskommission II hat gestern ihre Arbeit abgeschlossen und u.a. die sog. Schuldenbremse beschlossen. In der Endabstimmung haben die LINKE, B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen und das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern dagegen gestimmt, Berlin und Schleswig-Holstein haben sich enthalten.<\/p>\n<p>Die LINKE hat noch einmal als letzten Versuch einen Antrag eingebracht, der in den neuen Artikel 109b des Grundgesetzes eingef&uuml;gt werden sollte und eine &bdquo;Steuersenkungsbremse&ldquo; verankern wollte: &bdquo;Die gesamtwirtschaftliche Steuerquote soll das Niveau des Jahres 2008 nicht unterschreiten. Gesetze, die zur Senkung des Aufkommens einzelner Steuern f&uuml;hren, sind nur zul&auml;ssig, wenn ein steuergesetzlicher Ausgleich zur Gew&auml;hrleistung einer Steuerquote, die das Niveau des Jahres 2008 nicht unterschreitet, erfolgt (Ausgleichspflicht).&ldquo; Dieser Antrag fand die Zustimmung der LINKEN und des Bundeslandes Berlin, alle anderen Mitglieder der Kommission haben dagegen gestimmt.<\/p>\n<p>Nun ist der Weg frei, mit einer Grundgesetz&auml;nderung eine verfassungsrechtliche Entmachtung k&uuml;nftiger Parlamente zu beschlie&szlig;en.<\/p><\/li>\n<li><strong>Elf EU-Staaten erh&ouml;hen Mindestl&ouml;hne &ndash; in Westeuropa mindestens 8,40 Euro pro Stunde <\/strong><br>\nVon 27 Mitgliedsstaaten der Europ&auml;ischen Union verf&uuml;gen 20 &uuml;ber einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn. Elf von ihnen haben die untere Lohngrenze zum Jahresbeginn angehoben, in zwei weiteren werden schon seit dem 1. Oktober 2008 h&ouml;here Mindestentgelte gezahlt. Das zeigt der neue europ&auml;ische Mindestlohnbericht, den das WSI vorlegt. Der Bericht erscheint in der aktuellen Ausgabe der WSI Mitteilungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/320_94418.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Mindestlohnbericht des WSI<\/strong><br>\nGesetzliche Mindestl&ouml;hne geh&ouml;ren in Europa zum selbstverst&auml;ndlichen Instrumentarium bei der Regulierung des Arbeitsmarktes. Seit der Jahrtausendwende hat ihre Bedeutung in vielen L&auml;ndern sogar noch zugenommen. Die Mindestl&ouml;hne wurden real deutlich angehoben und eilten oft der allgemeinen Lohnentwicklung voraus. Das Jahr 2008 markiert demgegen&uuml;ber eine Trendwende: Der Realwert des Mindestlohns wies erstmals wieder eine r&uuml;ckl&auml;ufige Tendenz auf. Angesichts der tiefen Weltwirtschaftskrise steht die Mindestlohnpolitik in Europa nun vor der Frage, ob es gelingt, deutlich h&ouml;here Mindestlohnzuw&auml;chse durchzusetzen. &Ouml;konomisch w&auml;re dies ein gebotener Schritt, um dem Konjunktureinbruch entgegenzutreten, w&auml;hrend eine restriktive Mindestlohnentwicklung ihrerseits dazu beitr&auml;gt, die Krise weiter zu versch&auml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/wsimit_2009_03_schulten.pdf\">Berichte des WSI [PDF &ndash; 189 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Das Spiel ist aus<\/strong><br>\nDeutsche St&auml;dte haben sich auf riskante Infrastruktur-Leasing-Gesch&auml;fte eingelassen: Jetzt fehlen Millionen. Die &ouml;ffentlich-rechtliche KfW-Bank soll den Kommunen nun aus der Klemme helfen. &ldquo;Es haben sich Kommunen an uns gewandt und um Hilfe gebeten&rdquo;, sagt KfW-Sprecherin Nathalie Dr&uuml;cker. Fachleute w&uuml;rden die umfangreichen Vertr&auml;ge pr&uuml;fen. &ldquo;Es ist aber noch nichts entschieden&rdquo;, so Dr&uuml;cker. Auch das Bundesfinanzministerium will sich einer KfW-B&uuml;rgschaft nicht in &ldquo;den Weg stellen&rdquo;, so Sprecherin Jeannette Schwamberger. Allerdings seien die Kommunen selbst verantwortlich f&uuml;r diese &ldquo;risikoreichen Gesch&auml;fte&rdquo;. Eine direkte Hilfe des Bundes sei ausgeschlossen. &ldquo;Bei zutreffender Einordnung h&auml;tten die Kommunen auf das Gesch&auml;ft verzichten m&uuml;ssen.&rdquo;Das haben nur wenige getan. Nach Sch&auml;tzungen des St&auml;dte- und Gemeindebundes haben sich zwischen 150 und 250 St&auml;dte und kommunale Gesellschaften an den CBL-Deals beteiligt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1685717&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist ja sch&ouml;n, wenn auch schmerzlich, dass anscheinend Cross-Border-Leasing (CBL) als Gesch&auml;ftsmodell erledigt ist, aber wir sollten nicht die andere Falle vergessen, n&auml;mlich PPP (Public-Private-Partnership).<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Psychische St&ouml;rungen im Job &ndash; Arbeit, die krank macht<\/strong><br>\nPsychische Erkrankungen sind immer h&auml;ufiger der Grund, warum Arbeitnehmer im Job fehlen. Und immer mehr Berufst&auml;tige f&uuml;hlen sich von ihrer T&auml;tigkeit stark gestresst &ndash; mit Symptomen, die zu einer psychischen St&ouml;rung f&uuml;hren k&ouml;nnen. Das ergibt sich aus den aktuellen Gesundheitsreports der DAK und der Barmer. Wer die typischen Anzeichen bei sich bemerkt, sollte daher mit seinen Energien besser haushalten, r&auml;t DAK-Gesundheits&ouml;konom Martin Kordt.\n<p>Mehr als die H&auml;lfte der Arbeitnehmer ist der DAK zufolge bereits von typischen Symptomen f&uuml;r eine psychische Erkrankung betroffen: Das sind zum Beispiel Schlafst&ouml;rungen (53 Prozent), depressive Verstimmungen (37 Prozent), Nervosit&auml;t (36 Prozent) und Konzentrationsst&ouml;rungen (32 Prozent). Besonders Frauen, &auml;ltere Arbeitnehmer und Menschen mit einem geringen Einkommen sind belastet. Nach Muskel-Skelett-Erkrankungen seien psychische Probleme inzwischen der zweitwichtigste Grund f&uuml;r krankheitsbedingte Fehltage, hei&szlig;t es in dem am Mittwoch in D&uuml;sseldorf vorgestellten Report der Barmer. In den vergangenen f&uuml;nf Jahren habe sich der Krankenstand bei den eigenen Krankenkassen-Mitgliedern in der Diagnosegruppe &ldquo;Psychische und Verhaltensst&ouml;rungen&rdquo; mehr als verdoppelt (51 Prozent). Bei der DAK ist der Anteil der Arbeitnehmer, die aufgrund psychischer Erkrankungen ausfallen, in den vergangenen zehn Jahren sogar um rund 60 Prozent gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/jobkarriere\/875\/460508\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> &bdquo;&hellip; mit den Energien besser haushalten&ldquo; &ndash; das ist leichter gesagt als getan.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Albrecht von Lucke: Wahl ohne Wahl: Das Dilemma der SPD<\/strong><br>\nSeit fast auf den Tag zehn Jahren ist die SPD ohne eigenes Modell politischer Gestaltung. Mit dem R&uuml;cktritt Oskar Lafontaines vom SPD-Parteivorsitz und als Bundesfinanzminister am 11. M&auml;rz 1999 endete das politische Projekt einer Einhegung des &Ouml;konomischen und der Versuch einer Domestizierung insbesondere der globalen Finanzm&auml;rkte. Gleichzeitig wurde innerhalb der SPD jene Politik der &bdquo;Neuen Mitte&ldquo; hegemonial, die auf politische Regulierung der Wirtschaft konsequent verzichtete. Dem R&uuml;cktritt vorausgegangen war eine beispiellose mediale und politische Kampagne, auf deren H&ouml;hepunkt die &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung am 1. M&auml;rz neben dem Foto eines finster dreinblickenden Lafontaine titelte: &bdquo;Der Buh-Mann. Gro&szlig;konzerne drohen ihm mit Flucht ins Ausland.&ldquo; Auch die Haltung des Kanzlers war klar: &bdquo;Wirtschaftsfeindlich&ldquo; habe sich Lafontaine verhalten. Mit ihm, Gerhard Schr&ouml;der, lasse sich jedoch keine Politik gegen die Wirtschaft machen. Nachdem der Konflikt auf diese Weise eskalierte, schmiss Lafontaine die Brocken hin &ndash; was Einzelne in der SPD prompt mit Beifall quittierten. &bdquo;Schauen Sie, wie der Dax seit Lafontaines R&uuml;cktritt gestiegen ist. Der Dax ist die Einschaltquote der Politik&ldquo;, jubilierte der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelsp&uuml;tz. Die gro&szlig;e Masse der SPD-Mitglieder war jedoch konsterniert. Aus gutem Grund: Heute, ein Jahrzehnt sp&auml;ter, steht die SPD vor dem Scherbenhaufen jener Politik, in der nur noch der angebliche &ouml;konomische Sachzwang exekutiert wurde. Eine &bdquo;Politik&ldquo;, die den Namen Politik im engeren Sinne nicht verdiente, da es sich in erster Linie um die Freisetzung des angeblich selbstregulativen &bdquo;wirtschaftlichen Subsystems&ldquo; handelte, wie der damalige Bundeskanzler in seinen Reden frei nach Luhmann argumentierte. In diesem Geiste wurde unter Rot-Gr&uuml;n die Liberalisierung der Finanzm&auml;rkte betrieben, wurden Hedgefonds und die Verbriefung von Kreditforderungen zugelassen. Den Banken wurde es gleichzeitig erm&ouml;glicht, Zweckgesellschaften zu gr&uuml;nden und auf diese Weise hochriskante Gesch&auml;fte zu t&auml;tigen, die keiner politischen Kontrolle mehr unterliegen. Auf diese Weise wurde das Primat der Politik zunehmend aufgegeben &ndash; zugunsten der vermeintlichen Alternativlosigkeit &ouml;konomischer Imperative.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/artikel.php?pr=3033\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Politiker in den Sender-Gremien<\/strong><br>\nRoland Kochs Einmischung bei der Frage nach dem richtigen ZDF-Chefredakteur &ndash; nicht der erste Fall, in dem Politiker die Macht &uuml;ber &ouml;ffentlich-rechtliche Sender gewinnen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/sendungen\/zapp\/media\/zapp3178.html\">NDR ZAPP (Video, ca. 14 min)<\/a><\/li>\n<li><strong>Konsequent beschwiegen<\/strong><br>\nDie NS-Vergangenheit der Firmengruppe Schaeffler ruft ein wachsendes Medienecho im Ausland hervor. F&uuml;hrende Tageszeitungen in mehreren Staaten berichten &uuml;ber die Urspr&uuml;nge des weltweit t&auml;tigen Unternehmens in der R&uuml;stungsproduktion f&uuml;r die Wehrmacht; auf besonderes Interesse st&ouml;&szlig;t der vor wenigen Tagen von polnischen Historikern best&auml;tigte Verdacht, die Firmengr&uuml;nder k&ouml;nnten Gesch&auml;ftsbeziehungen zum Vernichtungslager Auschwitz unterhalten haben. Der Aufmerksamkeit im Ausland steht ein demonstratives Desinteresse fast aller deutschen Medien gegen&uuml;ber. Nach ausf&uuml;hrlichen Berichten &uuml;ber ein zum Teil entlastendes Gutachten eines deutschen Historikers &uuml;ber Schaeffler schweigt sich die deutsche Presse &uuml;ber die Vorw&uuml;rfe aus, obwohl die Firma Staatsbeihilfen erbittet und deshalb Gegenstand einer umfangreichen Berichterstattung ist. Die NS-Vergangenheit des Unternehmens spielt in der &ouml;ffentlichen Debatte keine Rolle. Im Ausland ruft die NS-Vergangenheit der Firmengruppe Schaeffler ein wachsendes Medienecho hervor. Schon letzte Woche hatten US-Nachrichtenagenturen &uuml;ber ein diesbez&uuml;gliches Gutachten des deutschen Historikers Gregor Sch&ouml;llgen berichtet. Sch&ouml;llgen hatte die R&uuml;stungsproduktion sowie die Nutzung von Zwangsarbeitern in Wilhelm und Georg Schaefflers Unternehmen w&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs beschrieben und damit Recherchen dieser Redaktion weitestgehend best&auml;tigt. Nicht best&auml;tigen wollte Sch&ouml;llgen Gesch&auml;ftskontakte der Firmengr&uuml;nder zum Vernichtungslager Auschwitz. Eindeutige Hinweise auf solche Kontakte besitzen aber polnische Historiker, denen Berichte ehemaliger Schaeffler-Zwangsarbeiter sowie Untersuchungsergebnisse aus der Nachkriegszeit zug&auml;nglich sind. Entsprechende Recherchen dieser Redaktion wurden am Sonntag durch Filmaufnahmen eines Nachrichtenmagazins best&auml;rkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57483\/print?PHPSESSID=klhtcfu4ueb76qndvm6b5jd2a1\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Erkenntnis und Interesse<\/strong><br>\nDem w&ouml;chentlich erscheinenden Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft (&bdquo;iwd&ldquo;) wird monatlich von Februar bis November eine vierseitige Brosch&uuml;re &bdquo;Wirtschaft und Unterricht&ldquo; beigelegt. Nun wundert es nicht, wenn die Zahlen aus dem arbeitgebernahen Haus klientelorientiert aufbereitet sind, doch zuweilen wird der Bogen arg &uuml;berspannt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tu-chemnitz.de\/wirtschaft\/vwl2\/downloads\/paper\/helmedag\/Sozialleistungenwist.pdf\">TU Chemnitz [PDF &ndash; 77,8 KB]<\/a>\n<p><em>Ebenso:<\/em><\/p>\n<p><strong>Milchm&auml;dchenrechnungen als Methode<\/strong><br>\nIm w&ouml;chentlich ver&ouml;ffentlichten &rdquo;Informationsdienst des Instituts der deutschenWirtschaft&rdquo; (iwd) erscheint in gr&ouml;&szlig;eren Abst&auml;nden immer wieder eine &Uuml;bersicht, wonach das &rdquo;Kaufkraftargument&rdquo; der Gewerkschaften auf t&ouml;nernen F&uuml;&szlig;en stehe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tu-chemnitz.de\/wirtschaft\/vwl2\/downloads\/paper\/helmedag\/wist0904.pdf\">TU Chemnitz [PDF &ndash; 80,2 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Schon &auml;lterere, aber leider immer noch g&uuml;ltige Artikel &uuml;ber interessengeleitete Wissenschaft. Wobei WiSt, zu sehen an den Herausgebern, nun wirklich kein linkes Medium ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zahl des Tages: 5.178.835.253 <\/strong><br>\nWer heute einen neuen Grund f&uuml;r die aktuelle Krise kennen lernen m&ouml;chte &hellip; Hier ist einer: Der Finanzsektor in den USA hat zwischen 1998 und 2008 5.178.835.253(5,128 Mrd) Dollar f&uuml;r Wahlkampfhilfen und Lobbying ausgegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/egghat.blogspot.com\/2009\/03\/zahl-des-tages-040309-5178835253.html\">Egghats Blog<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(MB\/WL\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>&bdquo;Deutschlandfonds&ldquo;, das 100 Milliarden-Risiko<\/li>\n<li>Union fordert L&ouml;sung f&uuml;r Bad Banks<\/li>\n<li>Einzelhandelsumsatz im Januar 2009 real um 1,3% gesunken<\/li>\n<li>Die Krise in der Schweiz, &Ouml;sterreich und Gro&szlig;britannien<\/li>\n<li>Wie die Krise die Politik treibt<\/li>\n<li>Viele US-Eigenheime weniger wert als Hypotheken<\/li>\n<li>Betrugsverdacht gegen Mitarbeiter der Deka-Bank<\/li>\n<li>Steueroasen: Politiker laden Banker vor<\/li>\n<li>Finanzkrise<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3809\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3809","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3809","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3809"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3809\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3809"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3809"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3809"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}