{"id":38095,"date":"2017-05-02T08:27:38","date_gmt":"2017-05-02T06:27:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095"},"modified":"2017-05-02T08:27:38","modified_gmt":"2017-05-02T06:27:38","slug":"hinweise-des-tages-2865","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h01\">Der &bdquo;Pro-Europ&auml;er&ldquo; ist die Worth&uuml;lse der Stunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h02\">Was ist in Syrien wirklich los?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h03\">Wie die syrische Zivilbev&ouml;lkerung unter den EU-Sanktionen leidet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h04\">Deutschland unterst&uuml;tzt Saudi-Arabien im Kampf gegen IS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h05\">Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h06\">Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: &raquo;Europa wird sozial sein oder es wird nicht sein&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h07\">Der Totalschaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h08\">Wie Spitzenbanker an der Wall Street Kasse machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h09\">Arbeitslosigkeit &ndash; Vier von zehn Leiharbeitern rutschen direkt in Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h10\">Hartz IV: Personen und Zahlungsanspr&uuml;che &ndash; Bund und L&auml;nder 2010 bis 2016 (SGB II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h11\">Arbeit im Gef&auml;ngnis &ndash; Billigl&ouml;hner hinter Gittern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h12\">Nahles will h&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;r den Dienstleistungssektor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h13\">Werbung an Schulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h14\">Aufbruch in die Zeit nach dem &Ouml;l<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h15\">Das westliche B&uuml;ndnis wird auf dem Balkan gest&auml;rkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h16\">Egal, Hauptsache irgendein Job<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h17\">Die Aufmerksamskeits&ouml;konomie der &bdquo;Nazi-Schlampe&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38095#h18\">Radio-Tipp: Ein Polit-satirisches Kreativ-Labor<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der &bdquo;Pro-Europ&auml;er&ldquo; ist die Worth&uuml;lse der Stunde<\/strong><br>\nSp&uuml;ren Sie auch dieses erhebende Gef&uuml;hl? Der &bdquo;Pro-Europ&auml;er&ldquo; Macron hat in Frankreich den ersten Wahlgang gewonnen, t&ouml;nt es auf allen Sendern, und jetzt m&uuml;ssen sich &bdquo;die Pro-Europ&auml;er zusammenschlie&szlig;en&ldquo;, damit er Pr&auml;sident wird. Nat&uuml;rlich auch in Deutschland, wo &bdquo;Pulse of Europe&ldquo; unverdrossen auf die Stra&szlig;e geht: &bdquo;Die Pro-Europ&auml;er machen weiter.&ldquo;<br>\nDer &bdquo;Pro-Europ&auml;er&ldquo; ist die Worth&uuml;lse der Stunde. Und er erf&uuml;llt die Kriterien f&uuml;r das Phrasenschwein perfekt: ein Begriff, der irgendwie positive Stimmung macht (Pro!), ohne dass irgendjemand wei&szlig;, was damit gemeint ist.<br>\nIm Moment ist jeder ein &bdquo;Pro-Europ&auml;er&ldquo;, der nicht sofort &bdquo;Hier!&ldquo; schreit, wenn jemand Brexit sagt oder Frexit oder &bdquo;Raus aus dem Euro&ldquo;. Das kann einer sein, der zwar die EU retten will, aber nicht die herrschende &ouml;konomische Wettbewerbspolitik, die das B&uuml;ndnis gef&auml;hrdet. Es kann aber auch einer sein, der mit der EU genau dieses Modell erhalten will. Oder einer, bei dem man das nicht so genau wei&szlig;, zum Beispiel Emmanuel Macron.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/phrasenschwein-pro-europaeer-a-1268958\">FR<\/a>\n<p><strong>Dazu noch einmal auf den NachDenkSeiten:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38043\">&bdquo;Europagegner&ldquo; &ndash; ein neues Totschlagargument macht Karriere<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Was ist in Syrien wirklich los?<\/strong><br>\nDieser Mann steht zur Zeit im Ruf, Verschw&ouml;rungstheoretiker zu sein: Michael L&uuml;ders, ehemals &ldquo;Zeit&rdquo;-Korrespondent, heute Publizist und Experte in Sachen Nahost. In seinem neuesten Buch &ldquo;Die den Sturm ernten&rdquo; erz&auml;hlt er n&auml;mlich eine andere Geschichte des Syrien-Krieges, als wir sie kennen.<br>\n&ldquo;Ich stelle in vielerlei Hinsicht einbetonierte Gewissheiten in Frage&rdquo;, sagt L&uuml;ders. &ldquo;Wir glauben ja, dass westliche Politik beispielsweise grunds&auml;tzlich werteorientiert sei, wir sind gewisserma&szlig;en die Guten in der internationalen Politik. Und da halte ich entgegen und sage: Na ja, da muss man schon mal genauer hingucken. Letztendlich, wenn wir auf Geopolitik uns einlassen, dann muss man feststellen, dass alle Akteure, ob die USA, die Europ&auml;ische Union, die Russen, die Chinesen &ndash; jeder spielt da sein eigenes, in der Regel schmutziges, Spiel. Es gibt nicht hier die Guten und da die B&ouml;sen.&rdquo;<br>\nDer Krieg in Syrien ist auch zu einem Kampf um die Deutungshoheit geworden. Und hier hat L&uuml;ders eine andere Perspektive. Das g&auml;ngige westliche Narrativ &ndash; so L&uuml;ders &ndash; verbreite diese beruhigende Gewissheit: In Syrien k&auml;mpft eine demokratische, gem&auml;&szlig;igte Opposition als Vertreter der syrischen Zivilgesellschaft gegen die Armee von Diktator Baschar al Assad.<br>\n&ldquo;Um Missverst&auml;ndnisse zu vermeiden: Es gibt nichts zu besch&ouml;nigen an dem Assad-Regime in Damaskus&rdquo;, so L&uuml;ders. &ldquo;Aber diese Sichtweise, das offizielle Narrativ, das bei uns vorherrscht, ist doch ein sehr reduziertes. Es ist so, dass auch die USA beispielsweise, die westlichen Akteure, die T&uuml;rkei, die Golfstaaten viel Unheil gebracht haben in diesem Konflikt in Syrien, weil sie zum Beispiel die Aufst&auml;ndischen bewaffnet haben, massiv mit Waffen unterst&uuml;tzt haben und darunter eben auch massiv die Dschihadisten in Syrien bewaffnet haben. Und ich habe nie nachvollziehen k&ouml;nnen, warum der Umstand, dass die Aufst&auml;ndischen in Syrien zu einem erheblichen Teil aus Dschihadisten bestehen, kein Thema ist in der hiesigen medialen Debatte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wissen-kultur\/ttt\/sendung\/sendung-vom-30042017-lueders-100.html\"> ARD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Offenbar ist man bei der ARD oder mindestens beim Hessischen Rundfunk doch noch zu einer differenzierten Position zu Michael L&uuml;ders f&auml;hig. Hier muss man wissen, dass Anne Will, die Sendung in der versucht wurde Michael L&uuml;ders &ouml;ffentlich zu diffamieren, durch die Will Media GmbH im Auftrag der ARD produziert wird. Man kann nur vermuten ob es hierbei einen Auftrag von &bdquo;oben&ldquo; gab und vehement an der journalistischen Neutralit&auml;t von Anne Will zweifeln.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wie die syrische Zivilbev&ouml;lkerung unter den EU-Sanktionen leidet<\/strong><br>\nNur sechs Jahre ist das Interview alt und dennoch wirkt es wie aus einer anderen Zeit. Nicht nur weil der Interviewpartner damals noch Bundesau&szlig;enminister Guido Westerwelle hie&szlig;. Von &ldquo;Gewalttaten gegen friedliche Demonstrationen&rdquo;, sprach Westerwelle damals. Davon, dass die &ldquo;syrische F&uuml;hrung vor einer Wegscheide&rdquo; st&uuml;nde. Und zum ersten Mal drohte ein Mitglied der Bundesregierung damals mit etwas, was heute selbstverst&auml;ndlicher Teil der EU-Politik gegen&uuml;ber Syrien ist: Sanktionen.<br>\nSechs Jahre nachdem Guido Westerwelle am 29. April 2011 im Tagesspiegel-Interview erstmals Verm&ouml;genseinfrierungen und Reisebeschr&auml;nkungen gegen&uuml;ber den M&auml;chtigen in Damaskus ins Gespr&auml;ch brachte, ist die Hoffnung auf ein schnelles Ende der Gewalt im Land l&auml;ngst vergangen. Mindestens 310.000 Menschen haben seit Beginn des Krieges ihr Leben verloren, sch&auml;tzen die Vereinten Nationen.<br>\nMehr als die H&auml;lfte der 20 Millionen Bewohner des Landes musste ihr Zuhause verlassen. Die durchschnittliche Lebenserwartung sank seit den ersten Unruhen im M&auml;rz 2011 von 75,9 Jahren auf 55,7 Jahre. Syrien ist zum Synonym f&uuml;r unvorstellbare Verbrechen und Not geworden. Und nach wie vor debattieren Politiker, Journalisten und die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber die Antwort auf die Frage, wer Schuld tr&auml;gt an der Zerst&ouml;rung eines ganzes Landes: Die Bomben des Regimes? Der Terror der Islamisten? Die Machtpolitik regionaler Staaten? Die Tatenlosigkeit des Westens?<br>\nVielleicht ist ein Teil des syrischen Niedergangs aber auch mit Entscheidungen wie denen von Guido Westerwelle zu erkl&auml;ren. Vielleicht spielt sich in Syrien heute die gr&ouml;&szlig;te humanit&auml;re Katastrophe unserer Zeit ab, nicht weil die EU wegschaute, sondern weil sie eingriff. Jahre nachdem die EU-Strafma&szlig;nahmen gegen Syriens Machthaber in einem Tagesspiegel-Interview ihren Anfang nahmen, treffen mehr und mehr Experten ein vernichtendes Urteil &uuml;ber die Folgen der Sanktionen f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung des Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wie-die-syrische-Zivilbevoelkerung-unter-den-EU-Sanktionen-leidet-3695626.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Aber wir sind die &bdquo;Guten&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland unterst&uuml;tzt Saudi-Arabien im Kampf gegen IS<\/strong><br>\nBei ihrem Besuch beim saudischen K&ouml;nig betont die Bundeskanzlerin die Bedeutung Saudi-Arabiens im Anti-Terror-Kampf. Kritik &uuml;bt sie allerdings auch &ndash; nicht nur an der schlechten Menschenrechtslage. [&hellip;]<br>\nIm Beisein der Kanzlerin und des K&ouml;nigs wurde vereinbart, dass die Bundeswehr in Deutschland saudiarabische Soldaten ausbildet. Das Innenministerium vereinbarte zudem die verst&auml;rkte Ausbildung von Grenzsch&uuml;tzern, Bahnpolizisten und Experten f&uuml;r die Luftsicherheit. Dabei sollen k&uuml;nftig auch Frauen ausgebildet werden. &bdquo;Wir k&ouml;nnen nicht &uuml;berall auf der Welt deutsche Soldaten haben, aber wir k&ouml;nnen sehr wohl unser Know-how weitergeben&ldquo;, sagte Merkel. Deutschland unterst&uuml;tze, dass L&auml;nder zunehmend selber &bdquo;den Kampf auch durchf&uuml;hren k&ouml;nnen&ldquo;.<br>\nDie Kanzlerin verteidigte die verst&auml;rkte Ausbildungshilfe. &bdquo;Saudi-Arabien ist &hellip; ein wesentlicher Teil der Koalition im Kampf gegen IS&rdquo;, sagte sie mit Blick auf den Kampf gegen die islamistische Extremistenmiliz in Syrien und Irak. Auch Deutschland habe deshalb ein Interesse daran, dass Saudi-Arabien seine Grenzen gut sch&uuml;tzen k&ouml;nne. Deutschland leiste seit Jahren dabei Hilfe. Die Ausbildung sei auch im deutschen Interesse. Denn wie in Afrika wolle man L&auml;ndern helfen, sich selbst zu verteidigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/merkel-saudi-arabien-wichtig-bei-kampf-gegen-is-14994839.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Oskar Lafontaine (via <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1403493319712131\/?type=3&amp;permPage=1\">Facebook<\/a>):<\/strong> Hat Merkel jeden moralischen Kompass verloren?<\/em><br>\n<em>Die Bundeskanzlerin war in Saudi-Arabien. Sie hatte Vorstandschefs deutscher Unternehmen dabei. Schlie&szlig;lich sind wir eine Exportnation. Erleichtert h&ouml;rten wir, dass sie den Saudis &ldquo;zur Zeit&rdquo; keine Waffen verkaufen will. <\/em><br>\n<em>Aber was macht sie stattdessen? Sie vereinbart, dass saudische Soldaten in der Bundeswehr ausgebildet werden.<\/em><br>\n<em>Ist Merkel durchgeknallt? Hat sie jeden moralischen Kompass verloren? Die Saudis f&uuml;hren im Jemen einen blutigen Krieg, &uuml;ber 10.000 Zivilisten sind get&ouml;tet worden, Hunderttausende sind vom Hungertod bedroht, und die deutsche Bundeskanzlerin bietet an, saudische Soldaten bei der Bundeswehr auszubilden. Und in der Jubelpresse lesen wir dann noch, sie setzte sich f&uuml;r Menschenrechte ein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frankreich<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Es soll deutsch regiert werden<\/strong><br>\nWahl in Frankreich: Linke sollen sich f&uuml;r Macron entscheiden?<br>\nFormal findet die Stichwahl in Frankreich erst am 7. Mai statt. Doch f&uuml;r die internationalen Beobachter ist die Wahl gelaufen und schon machen sich mache Gedanken, ob Macron die Grausamkeiten gegen die Lohnabh&auml;ngigen durchsetzen kann, die Deutschland hinter sich hat.<br>\n&ldquo;Der So-gut-wie-Pr&auml;sident&rdquo;, lautet die &Uuml;berschrift im Journal Internationale Politik und Gesellschaft neben einen Konterfei von Emmanuel Macron, der nicht zuf&auml;llig wie eine jugendliche Ausgabe von Sarkozy aussieht.<br>\nBei der IPG wird nicht mehr diskutiert, ob Macron gegen Le Pen die zweite Runde gewinnt, sondern ob ihm, dem Newcomer ohne Parteib&uuml;ndnis bei den Parlamentswahlen, eine eigene Mehrheit im Parlament gelingt. Die Politikberater machen sich Gedanken, was passiert, wenn Macron ohne diese regieren muss:<br>\nWenn ihm also die eigene parlamentarische Mehrheit fehlen sollte, bestehen drei Optionen. Erstens k&ouml;nnte sich eine der gr&ouml;&szlig;eren Fraktionen auf eine Koalition mit Macron einlassen. Das w&auml;re ein Novum in der franz&ouml;sischen Politik, seit Charles de Gaulle die V. Republik schuf. Zweitens und eher vorstellbar w&auml;re die St&uuml;tzung seiner Politik ohne formalisierte Koalitionsvereinbarung oder drittens die als Ausnahmefall bereits praktizierte Cohabitation, bei der der Pr&auml;sident mit einem von der Opposition unterst&uuml;tzten Ministerpr&auml;sidenten regiert<br>\nIPG-Journal<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Es-soll-deutsch-regiert-werden-3699072.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.O.:<\/strong> Der Artikel geht auch auf Aussagen von Cohn-Bendit ein, der auf einer Veranstaltung der taz und der Schaub&uuml;hne mit Unterst&uuml;tzung der Heinrich B&ouml;ll Stiftung am 26.04.17 in Berlin &ldquo;in einer emotional gehaltenen Rede deutlich (machte), warum er niemals den Kandidaten der Linken Jean-Luc M&eacute;lenchon unterst&uuml;tzen w&uuml;rde. &hellip; Dass Cohn-Bendit zu M&eacute;lenchons Missetaten auch eine Aufforderung an Merkel z&auml;hlt, diese solle einfach mal das Maul halten, komplementiert das Bild von einem Mann, der als junger Linksradikaler gesprungen und als deutscher Sch&auml;ferhund gelandet ist.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Ein weiterer Beleg f&uuml;r den u.a. von Josef Fischer eingeleiteten und seinen Nachfolgern weitergef&uuml;hrten Verfallsprozess der Gr&uuml;nen. Wir sollten die Abkehr der Gr&uuml;nen von einer Politik f&uuml;r die 99% auf dem Schirm haben, wenn wir w&auml;hlen gehen!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das &Uuml;bel des kleineren &Uuml;bels<\/strong><br>\nDank Emmanuel Macron hat die Rechtspopulistin Marine Le Pen einen R&uuml;ckschlag erlitten. Doch Frankreichs Linke muss sich nun zusammenraufen: Der Exbanker will ein neoliberales Regierungsprogramm umsetzen.<br>\nAuf den Finanzm&auml;rkten war sofort Bewegung: Schon als vorl&auml;ufige Zahlen kursierten, denen zufolge der unabh&auml;ngige Kandidat Emmanuel Macron in der ersten Runde der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahlen vor der Rechtspopulistin Marine Le Pen liegen w&uuml;rde, zog der Kurs des Euro kr&auml;ftig an &ndash; ein Beleg f&uuml;r die Erleichterung der bis dahin nerv&ouml;sen AnlegerInnen. Die Prognosen sollten sich best&auml;tigen; die Gefahr, dass die Eurozone in dramatische Turbulenzen geraten w&uuml;rde, war damit erst einmal gebannt.<br>\nEs waren aber auch ganz andere Szenarien denkbar gewesen. Nie zuvor in der Geschichte der F&uuml;nften Republik war das Rennen um den Einzug in die Stichwahl so offen wie in diesem Jahr; das lange die franz&ouml;sische Politik bestimmende Kr&auml;ftegleichgewicht zwischen den Konservativen und der Sozialdemokratie ist inzwischen Geschichte. Neben Macron und Le Pen hatten auch der konservative Kandidat Fran&ccedil;ois Fillon und der Linkspolitiker Jean-Luc M&eacute;lenchon gute Chancen, auf den beiden vorderen Pl&auml;tzen zu landen. Vor allem die Aussicht auf eine m&ouml;gliche Entscheidung zwischen Le Pen und M&eacute;lenchon bereitete den wirtschaftlichen und politischen Eliten in Frankreich und dar&uuml;ber hinaus Bauchschmerzen: Beide KandidatInnen waren mit Programmen in den Wahlkampf gezogen, die der Europ&auml;ischen Union (EU) den Kampf angesagt hatten. Ihr Erfolg h&auml;tte &auml;hnliche Schockwellen &uuml;ber den Kontinent gejagt wie das Brexit-Votum der BritInnen im vergangenen Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.woz.ch\/1717\/frankreich-vor-der-stichwahl\/das-uebel-des-kleineren-uebels\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Keine Stimme f&uuml;r den Ex-Banker<\/strong><br>\nFabi&eacute;n L&eacute;ondre verlegt seit Jahrzehnten Rohre in meiner s&uuml;dfranz&ouml;sischen Heimat. Er ist einer jener Arbeiter, um den nun die Finalisten der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahlen k&auml;mpfen: Emmanuel Macron f&auml;hrt bislang die Stimmen von gut ausgebildeten und gut verdienenden B&uuml;rgern ein, Le Pen ist bei Menschen wie L&eacute;ondre beliebt, Menschen, die hart arbeiten und daf&uuml;r wenig bekommen.<br>\nL&eacute;ondre aber hat links gew&auml;hlt, Jean-Luc M&eacute;lenchon, den &uuml;berraschenden Aufsteiger im Wahlkampf der nur zwei Punkte weniger als Le Pen erhielt. &ldquo;Ich bin tieftraurig, dass seine humanen Ideen nicht gewonnen haben&rdquo;, sagt L&eacute;ondre. Diesmal h&auml;tte es klappen k&ouml;nnen, eine ganz neue Vision zu entwerfen von einer Gesellschaft der Gleichen. Der Kanalarbeiter m&ouml;chte ein Europa der V&ouml;lker, ein gerechtes Europa ohne Wirtschaftslobby. &ldquo;Stattdessen soll ich nun einen ehemaligen Banker &ndash; Macron &ndash; w&auml;hlen, dessen einzige Leistung es bislang war, die Fernbusse zu privatisieren. Dabei brauchen wir das Gegenteil: auto- und busfreie St&auml;dte.&rdquo;<br>\nFr&uuml;her hat L&eacute;ondre die Gr&uuml;nen gew&auml;hlt, er ist oft drau&szlig;en in der Natur. Er ist f&uuml;r einen freien Austausch von Ideen und Menschen, aber nicht von G&uuml;tern. &ldquo;Heute ist es andersrum: Menschen werden an der Grenze inhaftiert und wir importieren &Auml;pfel aus Neuseeland. Absurd.&rdquo; An Europa h&auml;ngt der 50-J&auml;hrige, allein schon aus famili&auml;ren Gr&uuml;nden: &ldquo;Mein Opa hat noch im Krieg gedient. Aber es ist wie auf der Arbeit: Zusammen sind wir st&auml;rker als alleine.&rdquo; Einige Kollegen auf dem Bau wollen beim entscheidenden Duell Le Pen w&auml;hlen, um zu gucken, was passiert. Oder auch, weil sie glauben, die Rechtsextreme w&auml;re nach dem n&auml;chsten Terroranschlag ohnehin erledigt.<br>\nL&eacute;ondre will sich enthalten. Er hofft, dass Macron weiterkommen wird, aber nicht mit einer hohen Quote. &ldquo;2002 habe ich wie alle Linken Chirac gew&auml;hlt, um Le Pen zu verhindern. Und anschlie&szlig;end hat er sich einen Dreck um uns geschert.&rdquo; Warum Macron in so kurzer Zeit so viel Erfolg hat, kann sich L&eacute;ondre nicht erkl&auml;ren. &ldquo;Keine Ahnung. Die Menschen sind verwirrt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-04\/praesidentschaftswahl-frankreich-emmanuel-macron-marine-le-pen-slowblog\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Macron ist noch schlimmer als Le Pen<\/strong><br>\nJean-Luc M&eacute;lenchon wurde bei den jungen Franzosen die st&auml;rkste Kraft. Ihnen bleiben jetzt zwei Kandidaten, die sie ablehnen. Und die Enthaltung. Was werden sie tun?<br>\nUnter den j&uuml;ngsten Franzosen war er der Sieger: 30 Prozent der W&auml;hler unter 35 stimmten f&uuml;r den linken Kandidaten Jean-Luc M&eacute;lenchon, er wurde in dieser Altersgruppe st&auml;rkste Kraft. Aber sie wurden &uuml;berstimmt: M&eacute;lenchon schaffte es nicht in die Stichwahl. Im Mai treten stattdessen der parteilose Mitte-Links-Kandidat Emmanuel Macron und die rechtsextreme Marine Le Pen gegeneinander an.<br>\nDie Anh&auml;nger von M&eacute;lenchons France-Insoumise-Bewegung m&uuml;ssen sich nun entscheiden, wen sie w&auml;hlen wollen oder ob sie ihre Stimme gar nicht abgeben werden. Anders als die anderen Verlierer des ersten Wahlgangs rief M&eacute;lenchon seine W&auml;hler nicht dazu auf, f&uuml;r Macron zu stimmen. Drei seiner jungen Anh&auml;nger erz&auml;hlen, wie sie sich bei der Stichwahl entscheiden werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/campus\/2017-04\/junge-franzosen-waehler-jean-luc-melenchon-stichwahl-frankreich\/komplettansicht\">Zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: &raquo;Europa wird sozial sein oder es wird nicht sein&laquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Die Europ&auml;erinnen und Europ&auml;er haben ein Recht auf eine friedliche Zukunft ohne Aufr&uuml;stung und Kriegsabenteuer. Sie haben ein Recht auf soziale Sicherheit, Wohlstand und Demokratie in einem Europa guter Nachbarschaft, ohne deutsche Dominanz. Das war die europ&auml;ische Idee der Gr&uuml;nderv&auml;ter Europas, und das ist das Europa, f&uuml;r das die Linke sich engagiert&ldquo;, sagte Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag und Spitzenkandidatin f&uuml;r die Bundestagswahl 2017 in ihrer Antwort auf die Regierungserkl&auml;rung von Kanzlerin Merkel zum Europ&auml;ischen Rat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lcey1Gpan7A&amp;app=desktop\">Fraktion Die Linke. im Bundestag via You Tube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Totalschaden<\/strong><br>\nHillary Clinton wurde nicht amerikanische Pr&auml;sidentin. Warum? Ein neues Buch gibt Antworten. Sie sind nicht lustig.<br>\nIch habe Ausz&uuml;ge des Buches gelesen &ndash; und wer sich noch heute fragt, warum Clinton es nicht geschafft hat, der kann all jene bizarren Geschichten vergessen, mit denen sich die demoralisierten Anh&auml;nger von Clinton zu tr&ouml;sten pflegen: Weder die Russen, noch FBI-Chef James Comey, noch Wikileaks oder andere Verschw&ouml;rer, von denen man nichts weiss, haben Clinton zerst&ouml;rt, sondern nur eine Person: Und das ist sie selber.<br>\nIhre Kampagne war desorganisiert und chaotisch, die Machtk&auml;mpfe, die sie dieses Mal unterbinden wollte &ndash; sie fanden noch heftiger statt, unter anderem weil Clinton offensichtlich eine fast paranoide Pers&ouml;nlichkeitsstruktur aufweist. Niemandem traute sie, sodass faktisch nur ihre enge Mitarbeiterin Huma Abedin Zugang zu ihr hatte, was enorm viele Missverst&auml;ndnisse &shy;ausl&ouml;ste. Wer etwas von Clinton wissen wollte, wer einen Entscheid von ihr brauchte, musste stets &uuml;ber Abedin gehen, die dann die Kandidatin fragte und meldete, was dieser genehm war.<br>\nJe l&auml;nger man sich in dieses Buch vertieft, desto mehr erh&auml;lt man den Eindruck, dass die Amerikaner vielleicht doch die kl&uuml;gsten W&auml;hler der Welt sind. Denn irgendwie haben sie es richtig gesp&uuml;rt: Etwas stimmte nicht. Es sind zwei Dinge, die mich am meisten ersch&uuml;ttert haben. Erstens die Medien. Denn w&auml;hrend wir fast jeden Tag &shy;dar&uuml;ber lasen, wie zerr&uuml;ttet und unprofessionell die Kampagne von Trump angeblich sein sollte, erfuhren wir praktisch nichts vom organisierten Wahnsinn im Clinton-Lager. Was hier gestritten, entlassen, intrigiert, versagt, verbockt, &uuml;bersehen und vertuscht wurde: Es ist ein Stoff f&uuml;r einen Roman, den kein Journalist f&uuml;r berichtenswert hielt.<br>\nWenn man Allen und Parnes liest, wird &shy;deutlich, wie viel wohl zu recherchieren gewesen w&auml;re, denn sie selber erfuhren ja alles: So viele Mitarbeiter von Clinton waren geradezu &shy;depressiv, weil sie erlebten, wie spektakul&auml;r ihre &shy;Kandidatin versagte. Wenn jemand den nahenden Untergang kommen sah, dann sie, und sie sagten es auch &ndash; aber keine Zeitung, kein Fernsehen, kein Journalist kam dieser internen Verzweiflung auf die Spur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bazonline.ch\/ausland\/amerika\/der-totalschaden\/story\/20276758\">Basler Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie Spitzenbanker an der Wall Street Kasse machen<\/strong><br>\nNach Trumps Wahlsieg sind Bankaktien zu den Favoriten an der B&ouml;rse geworden. F&uuml;r die Mitarbeiter der Institute eine Chance, die sie nur zu gern f&uuml;r sich selbst genutzt haben.<br>\nBanker an der Wall Street scheinen ein gutes Gesp&uuml;r f&uuml;r den Aktienmarkt zu haben &ndash; zumindest wenn es um ihr eigenes Depot geht. Spitzenmanager und Verwaltungsratsmitglieder amerikanischer Banken haben den starken Kursanstieg der Finanzwerte nach der Pr&auml;sidentschaftswahl im November genutzt, um massiv Aktien ihrer eigenen Institute zu verkaufen. Das gilt sowohl f&uuml;r Manager von Gro&szlig;banken als auch f&uuml;r die leitenden Angestellten von regionalen und kleineren b&ouml;rsennotierten Kreditinstituten.<br>\nNach einer Analyse des &bdquo;Wall Street Journal&ldquo; haben Manager von Gro&szlig;banken vom Wahltag am 8. November 2016 bis Ende M&auml;rz Aktien im Wert von knapp 164 Millionen Dollar verkauft. Das ist f&uuml;r diesen Zeitraum die h&ouml;chste Summe seit der Finanzkrise des Jahres 2008. Das F&uuml;hrungspersonal bei den knapp 100 regionalen Instituten, die untersucht wurden, hat im gleichen Zeitraum Aktien im Wert von 1,4 Milliarden Dollar ver&auml;u&szlig;ert. Der Betrag liegt um 65 Prozent h&ouml;her als in den zehn Monaten vor der Wahl. Die Daten basieren auf Meldungen &uuml;ber sogenannte Insidergesch&auml;fte, die Aktiengesellschaften der B&ouml;rsenaufsicht melden m&uuml;ssen.<br>\nDie Gelegenheit f&uuml;r die Verk&auml;ufe war g&uuml;nstig, weil Bankaktien nach der Wahl zu den Favoriten der Wall Street geworden waren. Wahlgewinner Donald Trump hatte wirtschaftsf&ouml;rdernde Ma&szlig;nahmen und eine deutlich lockere Regulierung in Aussicht gestellt. Trump k&uuml;ndigte unter anderem Steuersenkungen und staatliche Investitionen in Infrastruktur an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/aktien\/trump-rally-genutzt-wie-spitzenbanker-an-der-wall-street-kasse-machen-14992285.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitslosigkeit &ndash; Vier von zehn Leiharbeitern rutschen direkt in Hartz IV<\/strong><br>\nFast 130.000 Leiharbeitsbesch&auml;ftigte, die im vergangenen Jahr arbeitslos wurden, erhielten keine Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung. Stattdessen rutschten sie direkt in den Hartz-IV-Bezug. Ursache sind die gesetzlichen H&uuml;rden f&uuml;r den Bezug von Arbeitslosengeld I (ALG I): F&uuml;r die 24 Monate vor Eintreten der Erwerbslosigkeit m&uuml;ssen die Betroffenen sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse mit einer Gesamtdauer von mindestens einem Jahr nachweisen, um die gegen&uuml;ber Hartz IV vergleichsweise hohe Arbeitslosenversicherungsleistung in H&ouml;he von 60 Prozent (f&uuml;r Kinderlose) oder 67 Prozent (mit unterhaltspflichtigen Kindern) des vorangegangenen Nettoeinkommens zu erhalten. (&hellip;)<br>\nEben dieser Nachweis gelingt vielen Leiharbeitnehmern nicht, da in der Branche kurze Besch&auml;ftigungszeiten eher die Regel als die Ausnahme sind: Knapp ein Drittel aller Leiharbeitsverh&auml;ltnisse enden bereits innerhalb von 30 Tagen, weitere 19 Prozent vor Ablauf von drei Monaten. Bei solcher Fluktuation binnen zweier Jahre auf zw&ouml;lf Arbeitsmonate zu kommen, ist keine Kleinigkeit. In der Folge waren 2016 genau 129.516 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer unmittelbar nach dem Verlust ihres Jobs auf Hartz IV angewiesen. Das entspricht 38 Prozent aller Leiharbeitskr&auml;fte, die sich im vergangenen Jahr bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) erwerbslos meldeten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/arbeitslosigkeit-vier-von-zehn-leiharbeitern-rutschen-direkt-in-hartz-iv-26779250\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hartz IV: Personen und Zahlungsanspr&uuml;che &ndash; Bund und L&auml;nder 2010 bis 2016 (SGB II)<\/strong><br>\nWie entwickelte sich der Bestand der SGB II-Bedarfsgemeinschaften (Hartz IV) und Personen in diesen Bedarfsgemeinschaften im Bund und in den L&auml;ndern in den Jahren 2010 bis 2016 und wie deren Zahlungsanspr&uuml;che? Wie ver&auml;nderte sich in diesen Jahren die Verteilung auf die einzelnen L&auml;nder &ndash; im Vergleich zum Anteil der L&auml;nder an der Bev&ouml;lkerung im entsprechenden Alter in der Bundesrepublik Deutschland?<br>\nDie Summe der Netto-Zahlungsanspr&uuml;che (&bdquo;Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts&rdquo; einschlie&szlig;lich Leistungen f&uuml;r Unterkunft und Heizung) der durchschnittlich 3,267 Millionen Bedarfsgemeinschaften mit 6,227 Millionen Personen, darunter 4,312 Millionen erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte, betrug 2016 insgesamt 29,8 Milliarden Euro &ndash; davon u.a. 27,99 Prozent in Nordrhein-Westfalen, 9,69 Prozent in Berlin und 1,60 Prozent im Land Bremen. (Tabelle 10 auf Seite 11 im PFD-Download). Die Netto-Zahlungsanspr&uuml;che ohne Leistungen f&uuml;r Unterkunft und Heizung betrugen 2016 durchschnittlich 208,08 Euro, die Zahlungsanspr&uuml;che f&uuml;r Unterkunft und Heizung durchschnittlich 190,52 Euro pro Person und Monat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/919-hartz-iv-personen-und-zahlungsansprueche-bund-und-laender-2010-bis-2016-sgb-ii.html\">BAIJ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die 21-seitigen BAIJ-Materialien k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/2017-04-28_sgb2-stat-mat-biaj-2010-2016.pdf\">hier<\/a> nachlesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Arbeit im Gef&auml;ngnis &ndash; Billigl&ouml;hner hinter Gittern<\/strong><br>\nDruckerei, W&auml;scherei, Schlosserei: Justizvollzugsanstalten sind regelrechte Gro&szlig;betriebe. Die Gefangenen m&uuml;ssen zu Niedrigstl&ouml;hnen arbeiten. Und die Konkurrenz in der freien Wirtschaft st&ouml;hnt. [&hellip;]<br>\nAuf dem &ldquo;Lohnschein f&uuml;r den Februar 2016&rdquo;, dem letzten Arbeitsmonat, steht schlie&szlig;lich: &ldquo;Gesamtnettobez&uuml;ge: 311,65 Euro&rdquo;. Umgerechnet nicht einmal drei Euro pro Stunde.<br>\nEigentlich gilt in Deutschland mittlerweile ein Mindestlohn, der fast dreimal so hoch ist. Es gibt nur wenige Ausnahmen, darunter ein kleiner Bereich: der Knast. Ein gro&szlig;er Teil der rund 63.000 Strafgefangenen muss wie Theodor K. f&uuml;r sehr viel weniger Geld arbeiten. [&hellip;]<br>\nIn deutschen Gef&auml;ngnissen ist eine Parallelwirtschaft entstanden, die die Sozialstandards des Landes unterl&auml;uft. Das muss aufh&ouml;ren, meint Oliver Rast, der vor drei Jahren die erste bundesweite Gefangenengewerkschaft gegr&uuml;ndet hat. Rast war Mitglied der &ldquo;Militanten Gruppe&rdquo;, wurde als Linksterrorist verurteilt, sa&szlig; und arbeitete eineinhalb Jahre in der JVA Tegel, f&uuml;r 11,85 Euro &ndash; am Tag. Inzwischen k&auml;mpft Rast nicht mehr gegen den Staat, sondern f&uuml;r die Rechte der Gefangenen. 100 Mitglieder hat die Gewerkschaft eigenen Angaben zufolge, in 80 Anstalten ist sie demnach vertreten &ndash; und muckt auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/arbeiten-im-gefaengnis-billigloehner-hinter-gittern-a-1143147.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nahles will h&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;r den Dienstleistungssektor<\/strong><br>\n&ldquo;Wir brauchen in Deutschland einen Pakt f&uuml;r anst&auml;ndige L&ouml;hne&rdquo;, sagte die SPD-Politikerin der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;. F&uuml;r einen &ldquo;Tarifvertrag Soziales&rdquo; wolle sie Vertreter von Arbeitgebern, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverb&auml;nden, Kirchen und der Koalition am 19. Juni ins Arbeitsministerium einladen. Denn nur ordentliche L&ouml;hne k&ouml;nnten den Fachkr&auml;ftemangel beheben. &hellip; Nach Angaben der Ministerin sind vor allem Arbeitnehmer im Bereich Gesundheit und Soziales, in Einzel- und Versandhandel, in der Logistik oder in der Gastronomie von stagnierenden oder sinkenden Einkommen betroffen. Ihre L&ouml;hne seien zudem von der guten Entwicklung abgekoppelt. &ldquo;Mit dem riesigen Niedriglohnsektor in Deutschland d&uuml;rfen wir uns nicht abfinden&rdquo;, mahnte sie: &ldquo;Es gibt Millionen Deutsche, die viele Jahre hart arbeiten, und trotzdem nicht zurechtkommen. Das zerrei&szlig;t eine Gesellschaft und schadet der Konjunktur.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/nahles-will-hoehere-loehne-fuer-den-dienstleistungssektor.265.de.html?drn:news_id=739415\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &ldquo;Mit dem riesigen Niedriglohnsektor in Deutschland d&uuml;rfen wir uns nicht abfinden&rdquo;. Das muss man schon zweimal lesen um das glauben zu k&ouml;nnen und dann fragt man sich f&uuml;r wie dumm, die SPD die W&auml;hler in Deutschland eigentlich h&auml;lt?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Gerhard Schr&ouml;der auf dem World Economic Forum in Davos 2005:<\/strong> &bdquo;Wir haben unseren Arbeitsmarkt liberalisiert. Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt. &hellip; Wir haben einen funktionierenden Niedriglohnsektor aufgebaut, und wir haben bei der Unterst&uuml;tzungszahlung Anreize daf&uuml;r, Arbeit aufzunehmen, sehr stark in den Vordergrund gestellt.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Was die Hartz-Reformen gebracht haben<\/strong><br>\nZwei Sozialarbeiter und ein Fahrer bilden das Team des mobilen Beratungszentrums des Berliner Arbeitslosenzentrums, der &auml;ltesten Initiative ihrer Art in Deutschland. &ldquo;Irren ist amtlich &ndash; Beratung kann helfen&rdquo;, steht auf einem ihrer Flyer. Wahle, ein Politologe, unterst&uuml;tzt seit mehr als zwei Jahrzehnten Menschen dabei, ihre Rechte im Jobcenter durchzusetzen. Anfangs beriet er Bauarbeiter, heute Arbeitslose quer durch alle Schichten. Mit dem Bus klappert sein Team alle Arbeitsagenturen in Berlin ab, f&uuml;r jeweils zwei Tage. Wahle hat Betroffene vor und nach den sogenannten Hartz-Reformen erlebt und erhebliche Verhaltens&auml;nderungen festgestellt.<br>\n&ldquo;Das hat zwei Jahre gedauert, dann sind die Leute klein gekocht gewesen. Und das passiert bis heute. Der Umgang in den Jobcentern ist teilweise r&uuml;de, es wird st&auml;ndig versucht, den Leuten vorzumachen, dass sie selber schuld an ihrer Arbeitslosigkeit sind.&rdquo;<br>\nDabei sind gerade f&uuml;r Langzeitarbeitslose die Aussichten &auml;u&szlig;erst gering, &uuml;berhaupt noch einmal eine Arbeitsstelle zu finden. Und die Chancen verschlechtern sich, wenn der Betroffene keine oder nur eine geringe Qualifikation hat, krank oder &auml;lter als 55 Jahre ist.<br>\nR&uuml;ckblende: Im August 2002 hat eine Kommission unter Leitung des damaligen VW-Personalvorstands Peter Hartz Vorschl&auml;ge gemacht, wie die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland effizienter gestaltet werden kann. Reformvorschl&auml;ge, die sich in der Agenda 2010 der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung unter Gerhard Schr&ouml;der wiederfanden. &hellip;<br>\n&ldquo;Wenn man an die Zeit der Hartz-Reform zur&uuml;ckdenkt, dann war das die Zeit, wo jeden Sonntagabend nach dem Tatort in der Runde von Frau Christiansen gemeinsam &uuml;ber die doch d&uuml;stere Zukunft Deutschlands gejammert wurde. Man redete von nicht hinreichender Wettbewerbsf&auml;higkeit, man meinte, dass die Probleme daf&uuml;r beim Arbeitsmarkt lagen.&rdquo;<br>\nBlickt Karl Brenke vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung zur&uuml;ck. Oft war zu h&ouml;ren, dass die Menschen in Deutschland zu wenig arbeiten und sich Arbeitslose in der sozialen H&auml;ngematte ausruhen w&uuml;rden.<br>\nKarl Brenke geh&ouml;rt zu den wenigen &Ouml;konomen, die regelm&auml;&szlig;ig die Wirkungen der Hartz-Reformen auf den Arbeitsmarkt empirisch untersuchen. Schon die Grundannahme einer mangelhaften Wettbewerbsf&auml;higkeit Deutschlands sei zum damaligen Zeitpunkt falsch gewesen.<br>\n&ldquo;Deutschland hatte auch zu dieser Zeit damals, also in der ersten H&auml;lfte der 2000er-Jahre, einen erheblichen Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss. Von mangelnder Wettbewerbsf&auml;higkeit von daher keine Rede.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/agenda-2010-was-die-hartz-reformen-gebracht-haben.724.de.html?dram:article_id=385052\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> In einen anderem Beitrag zu Hartz IV stand zu lesen: &bdquo;ALG II ist eine kafkaesk durchb&uuml;rokratisierte Armutsmaschine&ldquo; und es bleibt der entscheidende Pr&uuml;fstein f&uuml;r die politische Glaubw&uuml;rdigkeit der SPD, die mit der Hartz-IV-Einf&uuml;hrung ein System brutaler Repressivit&auml;t erschaffen hat, dass die Menschenw&uuml;rde von Millionen B&uuml;rger t&auml;glich mit F&uuml;&szlig;en tritt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Werbung an Schulen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Schwarz-Gr&uuml;n macht Rolle r&uuml;ckw&auml;rts beim Werbeverbot an Schulen in Hessen<\/strong><br>\nUnsere Bef&uuml;rchtungen haben sich bewahrheitet: Die schwarz-gr&uuml;ne Regierungskoalition in Hessen macht eine Rolle r&uuml;ckw&auml;rts beim geplanten Werbeverbot an Schulen und hat in letzter Minute einen entsprechenden &Auml;nderungsantrag eingebracht. Dagegen werden wir n&auml;chste Woche in Wiesbaden protestieren. Unterst&uuml;tzen Sie uns dabei mit Ihrer Stimme.<br>\nDie von Bildungsminister Alexander Lorz vorgeschlagene Regelung w&auml;re eine wichtige Antwort auf die heutigen Herausforderungen beim Thema Lobbyismus an Schulen und dem Schulsponsoring gewesen. Dieses sollte nur noch dann m&ouml;glich sein, &bdquo;wenn eine Beeinflussung sowie der Anschein einer Einflussnahme auf Schule und Unterricht ausgeschlossen&ldquo; ist. Eine Formulierung, die &uuml;ber die sonst &uuml;bliche Abw&auml;gung zwischen schulischem Nutzen und Werbewirkung hinausgeht. Verdeckte Meinungsmache und Einflussnahme h&auml;tten so verhindert werden k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nLaut &Auml;nderungsantrag soll es jetzt hingegen ausreichen, wenn die &bdquo;Werbewirkung begrenzt und &uuml;berschaubar ist, deutlich hinter den schulischen Nutzen zur&uuml;cktritt und das Sponsoring mit dem Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule vereinbar ist.&ldquo; Wir sind entt&auml;uscht und ver&auml;rgert, dass Schwarz-Gr&uuml;n offenbar dem Druck der Unternehmenslobby nachgegeben hat. Unber&uuml;cksichtigt bleiben die Interessen der Betroffenen. Eltern- und Lehrerverb&auml;nde sowie die Landessch&uuml;lervertretung hatten sich f&uuml;r ein weitreichendes Werbeverbot ausgesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2017\/04\/schwarz-gruen-macht-rolle-rueckwaerts-beim-werbeverbot-an-schulen-in-hessen\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>Amazon-Schulaktion in drei Bundesl&auml;ndern verboten<\/strong><br>\nMehrere hundert Schulen haben an einem Wettbewerb teilgenommen, den das Online-Unternehmen Amazon initiiert und f&uuml;r den es auch etliche Preise zur Verf&uuml;gung gestellt hatte. Auch wenn die Kinder in dem Wettbewerb ihrer Kreativit&auml;t freien Lauf lassen konnten, Ziel des Unternehmens war ein ganz anderes.<br>\nZiel: Imageverbesserung<br>\n&ldquo;Die Eltern waren vor allem begeistert davon, dass sie einen Rundgang durch das Logistikzentrum machen durften, weil man ja sonst in dieses Logistikzentrum nicht kommt &ndash; ja, die waren begeistert von ihren Kindern nat&uuml;rlich, die Geschichte wurde dort vorgelesen. Es stand dort &uuml;berhaupt nicht das Ger&auml;t im Vordergrund, sondern es stand die Geschichte im Vordergrund.&rdquo;<br>\nF&uuml;r den Verein LobbyControl ist der Fall Amazon ein typisches Beispiel daf&uuml;r, wie Unternehmen Schulen f&uuml;r ihre Interessen benutzen. Auch wenn der Wettbewerb erst mal so nett und auch so sinnvoll klingt &ndash; der wahre Zweck sei eigentlich ein anderer, sagt Felix Kamella von LobbyControl.<br>\n&ldquo;F&uuml;r Amazon geht es nicht um Bildungsf&ouml;rderung, sondern darum, seinen angeschlagenen Ruf zu verbessern, daf&uuml;r ist Bildungsf&ouml;rderung einfach gut geeignet. Es ging Amazon aber auch darum, Kontakt zu lokalen Entscheidungstr&auml;gern zu pflegen. In den allermeisten F&auml;llen hatten vor Ort die B&uuml;rgermeister eine Schirmherrschaft f&uuml;r diesen Wettbewerb &uuml;bernommen, haben sich bei der Preisverleihung positiv zu Amazon ge&auml;u&szlig;ert. Und das ist nat&uuml;rlich f&uuml;r Amazon eine unbezahlbare PR f&uuml;r ihren eigenen Ruf.&rdquo; (&hellip;)<br>\nHessen, Baden-W&uuml;rttemberg und Nordrhein-Westfalen haben den Wettbewerb inzwischen bereits untersagt. Ein richtiger Schritt, sagt Felix Kamella &ndash; aber leider nur ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein. Denn Schulen w&uuml;rden st&auml;ndig mit gut klingenden Bildungsangeboten von Unternehmen konfrontiert &ndash; und was wirklich dahinter steckt, sei oft nicht erkennbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/schuelerwettbewerb-in-der-kritik-amazon-schulaktion-in-drei.680.de.html?dram:article_id=384936\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Aufbruch in die Zeit nach dem &Ouml;l<\/strong><br>\nSaudi-Arabien lebt vom Export seiner Rohstoffe Erd&ouml;l und Gas. Das K&ouml;nigshaus will Saudi-Arabien in eine ressourcenunabh&auml;ngige Zukunft f&uuml;hren. So wie in King Abdullah Economic City, einer Stadt, die mit privatem Kapital finanziert und an der B&ouml;rse gef&uuml;hrt wird. Alle ans&auml;ssigen Unternehmen sind au&szlig;erhalb des &Ouml;l- und Gassektors t&auml;tig.<br>\nDie Zukunft von Saudi-Arabien liegt hinter einem Bogen, gebaut im prunkvollen Tausend-und-eine-Nacht-Stil. Dies ist das Stadttor von King Abdullah Economic City, eine gute Fahrstunde n&ouml;rdlich von Jeddah am Roten Meer gelegen. Hinter dem Tor f&auml;hrt man zun&auml;chst noch viele Kilometer durchs Nichts, durch die W&uuml;ste. Auf einer Kreuzung pusten Arbeiter mit einem Laubbl&auml;ser Sand von der Fahrbahn. Schlie&szlig;lich tauchen die ersten Wohnviertel und B&uuml;rogeb&auml;ude auf, dahinter das t&uuml;rkisfarbene Meer.<br>\nStephen Bowen ist der Marketing-Manager von King Abdullah Economic City: &ldquo;Vor zehn Jahren war das alles W&uuml;ste, hier war nichts. Seitdem haben wir etwa 350 Kilometer Stra&szlig;e gelegt und 3.500 Stra&szlig;enlaternen aufgestellt. Wir haben f&uuml;nf gro&szlig;e Wohnkomplexe errichtet und 6.500 Apartments und Villen, und wir haben einen &lsquo;Businesspark&rsquo; fertiggestellt. Wir haben 120 Unternehmen aus den bereichen Handel, Logistik und Produktion f&uuml;r unser Gewerbegebiet gewinnen k&ouml;nnen. Weil dies ein Areal von 181 Quadratkilometern ist, sieht alles viel leerer aus, als es tats&auml;chlich ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/king-abdullah-economic-city-aufbruch-in-die-zeit-nach-dem.799.de.html?dram:article_id=384943\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>Dazu: In Venezuela wird das Tafelsilber verscherbelt<\/strong><br>\nTrotz enormer &Ouml;lreserven steckt Venezuela in einer dramatischen Wirtschaftskrise. Statt neue Wirtschaftsmodelle zu entwickeln setzt die sozialistische Regierung in Caracas auf die Ausbeutung von Ressourcen. Der Gold-, Diamanten- und Kupfer-Bergbau soll einen Ausweg aus der Krise weisen, sorgt aber f&uuml;r neue Abh&auml;ngigkeiten.<br>\nIm gr&uuml;nen S&uuml;den Venezuelas schippern Goldgr&auml;ber in Einb&auml;umen mit Au&szlig;enbordmotoren &uuml;ber die breiten Dschungelfl&uuml;sse, sogar im Nationalpark Canaima. Hier ist die Suche nach Gold eigentlich verboten. Der Blick auf die spektakul&auml;ren Tafelberge und den h&ouml;chsten Wasserfall der Welt soll nicht gest&ouml;rt werden. Die Ureinwohner, die Pemon, holen schon seit vielen Jahren Gold aus den Fl&uuml;ssen und aus der Erde, seit ihnen wei&szlig;e Eindringlinge zeigten, dass sich Gold in Geld verwandeln l&auml;sst. Wegen der schweren Wirtschaftskrise und weil keine Touristen mehr kommen, seien inzwischen fast alle Pemon hier zu Goldgr&auml;bern geworden, erz&auml;hlt die junge Mutter Angie G&oacute;mez. Sie sitzt in der einzigen Bar von Canaima, in der die Pemon ihr Bier oft mit Gold bezahlen:<br>\n&ldquo;Wie zerst&ouml;ren mit den Minen unsere Natur, die Fl&uuml;sse, alles was  wir zum Leben brauchen. Hier in Cana&iacute;ma gibt es heute keine Arbeit. Noch vor einigen Jahren  lebten wir von den Touristen, aber jetzt bleiben uns nur noch die Minen, um etwas Geld zu beschaffen. Dadurch hat sich auch unsere Kultur total ver&auml;ndert, fr&uuml;her brauchten wir kein Geld. Wir hatten Maniok und alles das was die Erde uns gab.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ausbeutung-von-rohstoffen-in-venezuela-wird-das-tafelsilber.799.de.html?dram:article_id=384941\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auff&auml;llig ist die unterschiedliche Bewertung der Erd&ouml;l exportierenden Staaten durch den &bdquo;Deutschlandfunk&ldquo;: Da ist auf der einen Seite das &bdquo;befreundete&ldquo;, verb&uuml;ndete, aber sehr konservativ-religi&ouml;se Saudi-Arabien, das offenbar gerne von Deutschland Waffen aufkauft. Auf der zweiten Seite ist das &bdquo;sozialistische&ldquo; Venezuela, das sich weigere, &bdquo;neue Wirtschaftsmodelle zu entwickeln&ldquo;. Welche &bdquo;neuen Wirtschaftsmodelle sollen das eigentlich sein &ndash; etwa die Modelle, die bekannt sind aus Chile unter Pinochet, aus dem von Herrn Temer regierten Brasilien?<\/em><br>\n<em>Bitte lesen Sie dazu auch:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38024\">Venezuela und die Medien<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38068\">Brasilien &ndash; Machtvoller Generalstreik fordert Temer-Regime zur Kraftprobe heraus<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das westliche B&uuml;ndnis wird auf dem Balkan gest&auml;rkt<\/strong><br>\nMilo Djukanovic, der starke Mann Montenegros, hat die Adria-Republik in den Hafen der Nato gelotst. Die Russen und die H&auml;lfte der Montenegriner sind damit nicht gl&uuml;cklich.<br>\nIn der alten K&ouml;nigsstadt Cetinje besiegelt das montenegrinische Parlament am Freitag den Beitritt zur Nato. Damit findet ein langer innenpolitischer Konflikt im 620 000 Einwohner z&auml;hlenden Kleinststaat vorl&auml;ufig seinen Abschluss. Das 29. Mitglied des Milit&auml;rb&uuml;ndnisses hatte seit 2010 Kandidatenstatus. Ein Teil der Opposition &ndash; und nach Umfragen eine nur knappe Minderheit der Bev&ouml;lkerung &ndash; war und ist gegen den Beitritt. Dennoch verzichtete die Regierung auf eine Volksabstimmung. (&hellip;)<br>\nDer Beitritt der montenegrinischen Armee ist f&uuml;r die Nato milit&auml;risch belanglos. Die Armee z&auml;hlt etwa 2000 Mann, und Podgorica wird zu den 1,3 Milliarden Dollar im Budget des B&uuml;ndnisses nur gerade f&uuml;nf Millionen beitragen. Auf politischer und strategischer Ebene hat der Schritt dagegen einige Bedeutung. Die Nato demonstriert damit, dass sie ihre Politik der &laquo;offenen T&uuml;re&raquo; grunds&auml;tzlich aufrechterh&auml;lt, auch gegen russischen Protest. Strategisch ist mit dem Beitritt des Kleinststaates die ganze Adriak&uuml;ste in der Hand des westlichen B&uuml;ndnisses. Die Bucht von Kotor war traditionell ein wichtiger Milit&auml;rhafen der &ouml;sterreichisch-ungarischen und sp&auml;ter der jugoslawischen Flotte. Ausser Serbien, Bosnien und Mazedonien sind alle Balkanstaaten jetzt Mitglieder der Nato. In Kosovo steht eine von der Nato gef&uuml;hrte Sicherheitstruppe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/montenegro-tritt-der-nato-bei-das-westliche-buendnis-breitet-sich-auf-dem-balkan-aus-ld.1289236\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33454\">Von &bdquo;vertrauensbildenden Ma&szlig;nahmen&ldquo; zur kriegstreibenden Provokation. Eine Anmerkung zur Zustimmung Deutschlands zum NATO-Beitritt von Montenegro<\/a>. Erinnert sei auch an <a href=\"http:\/\/www.boilingfrogspost.com\/2016\/09\/29\/the-leaked-montenegrin-government-files-part-ii-the-u-s-agents-of-influence-within-the-german-government\/\">eine Analyse von Dokumenten der Regierung von Montenegro<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Egal, Hauptsache irgendein Job<\/strong><br>\nWie es ist, als Erwerbslose zur Arbeitsagentur zu gehen &ndash; das wusste die Reporterin Anke Gehrmann. Aber wie sieht der Alltag dort aus der Sicht einer Sachbearbeiterin aus? Das schildert sie hier. [&hellip;]<br>\nIch hatte gedacht, die Ziffern- und Buchstabenfolge w&uuml;rde ich nie mehr vergessen: meine Kundennummer. F&uuml;r den Fernsehdreh musste ich sie aber doch erst heraussuchen. Verdr&auml;ngt hatte ich sie. So weit, wie ich den Ordner nach hinten in den Schrank geschoben hatte. Denn ich hatte das Gef&uuml;hl, von der Arbeitsagentur &hellip; ja, was eigentlich? Ich hatte mich schlecht gef&uuml;hlt damals.<br>\nIn den Warteschlangen hatte ich viel Zeit zum Denken: Hat die Agentur Macht, weil sich jeder, der seine Arbeit verliert, dort melden muss? Termine, Ma&szlig;nahmen akzeptieren, sonst gibt es kein Geld? Das bringt doch eine Abh&auml;ngigkeit und ein Gef&uuml;hl von Machtlosigkeit, das verst&auml;rkt wird durch den Anspruch: Hat man doch regelm&auml;&szlig;ig und viel in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt. [&hellip;]<br>\nDie Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. Davon sp&uuml;re ich hier nichts. 225 neue &ldquo;Kunden&rdquo; nehmen wir an meinem ersten Tag in der Empfangszone auf. Schnell merke ich, wie ich abstumpfe: &ldquo;Wollen Sie sich arbeitslos melden? Ihren Ausweis bitte. Nehmen Sie hinten Platz, Sie werden namentlich aufgerufen.&rdquo; Man konzentriert sich auf ein paar S&auml;tze.<br>\nEs muss schnell gehen. 60 Sekunden Zeit pro Kunde. Das ist die Vorgabe. &ldquo;Wir sollen nicht rumdiskutieren&rdquo;, erkl&auml;rt mir Christoph. Ich bin &uuml;berrascht, dass die meisten Arbeitslosen freundlich zu mir sind. Keine Spur von Argwohn und ich beginne mich zu fragen, warum ich damals eigentlich so w&uuml;tend war.<br>\n60 Sekunden pro Einzelschicksal. Viele junge Menschen. Und wie lapidar sie mit ihrer K&uuml;ndigung umgehen. Diese Menschen werde ich nicht wiedersehen, sobald sie in den langen Flur verschwinden. Ich werde nicht erfahren, wie es in ihrem Leben weitergeht. Einzelschicksale verschwimmen zu einer Masse, die niemals endet. &ldquo;Der N&auml;chste bitte.&rdquo; [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/job\/arbeitsagentur-7-tage-als-sachbearbeiterin-a-1144744.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sch&ouml;ne Beschreibung dieses Dreckssystems. &ldquo;Der n&auml;chstm&ouml;gliche Job soll her &ndash; nicht der bestm&ouml;gliche. [&hellip;] Die Arbeitsagentur ist [&hellip;] eine [&hellip;] Maschine, gef&uuml;ttert mit Arbeitslosen als unendlicher Rohstoff&rdquo; &ndash; war da nicht mal was mit Arbeitskr&auml;ftemangel, Fachkr&auml;ftemangel, demographischer Katastrophe? Das sieht in der Realit&auml;t au&szlig;erhalb von IW und INSM (und den angeh&auml;ngten Abteilungen, z. B. der Bundesregierung) wohl ganz anders aus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die Aufmerksamskeits&ouml;konomie der &bdquo;Nazi-Schlampe&ldquo;<\/strong><br>\nRechtspopulistisches PR-Konzept geht beeindruckend auf<br>\nEigentlich ist die PR-Strategie der AfD kein gro&szlig;es Geheimnis: Provozieren, um im Gespr&auml;ch zu bleiben und ihren Politikern denkbar gro&szlig;e Bekanntheit zu verschaffen &ndash; zum Nulltarif. So legte etwa Newcomerin Alice Heidel professionell einen K&ouml;der aus: Eine mit einer Ausl&auml;nderin liierte Lesbe, die ausgerechnet das Ende der Political Corectness forderte, war f&uuml;r Sp&ouml;tter nicht nur eine Steilvorlage, sondern eine direkte Aufforderung zum Widerspruch. Satiriker wie die Oliver Welke konnten sich nicht verkneifen, die Provokation zu kontern. Extra-3-Moderator Christian Ehring nannte Heidel satirisch sogar eine &bdquo;Nazi-Schlampe&ldquo;.<br>\nDie Spindoctors der AfD jedoch hatten nur darauf gewartet, dass jemand den Ball aufnimmt, um die provozierte Grenz&uuml;berschreitung als Angriff darzustellen. Und nat&uuml;rlich drohten die Rechtspopulisten mit juristischen Konsequenzen. Der AfD kann (und wird) nichts Besseres passieren, als mit Abmahnung und Prozess zu scheitern, um dem Martyrium der gequ&auml;lten Frau optimale Geltung zu verschaffen. Das Opfer lohnt sich: Die ansonsten zerstrittenen Parteimitglieder werden im Feind geeint. Die Presse arbeitet sich mal wieder an einem boulevardesquen Thema ab, das von den Widerspr&uuml;chlichkeiten des Wahlprogramms ablenkt. Und der Name der telegenen Kandidatin bleibt im Gespr&auml;ch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Die-Aufmerksamskeitsoekonomie-der-Nazi-Schlampe-3700732.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Radio-Tipp: Ein Polit-satirisches Kreativ-Labor<\/strong><br>\nEs waren gro&szlig;e Fu&szlig;stapfen, die Georg Schramm, Frank Markus Barwasser und Urban Priol hinterlie&szlig;en, als sie sich im Herbst 2013 aus der &ldquo;Anstalt&rdquo; verabschiedeten. So gro&szlig;, witzelten ihre Nachfolger Max Uthoff und Claus von Wagner, dass man die R&auml;nder nicht mehr h&auml;tte sehen k&ouml;nnen. Doch zusammen mit dem Autoren Dietrich Krau&szlig; ist es gelungen, an die Erfolge anzukn&uuml;pfen.<br>\nDabei setzen sie auf ein Konzept, das nicht auf die Aneinanderreihung von Einzelnummern angelegt ist, sondern auf Themenschwerpunkte, die jede Sendung durchg&auml;ngig pr&auml;gen.<br>\nDamit ernten sie viel Zustimmung, vor allem bei j&uuml;ngerem Publikum, sorgen aber auch immer wieder f&uuml;r Diskussionsstoff. Welchen Sinn macht es zum Beispiel, einen Auschwitz-&Uuml;berlebenden in einer Kabarett-Sendung zu pr&auml;sentieren, fragten sich manche irritiert. Oder einen syrischen Fl&uuml;chtlingschor?<br>\nIst das nur noch Agitprop mit dem Ziel, ein &ldquo;am&uuml;sier- und emp&ouml;rungswilliges Studiopublikum zum Heulen zu bringen&rdquo;, wie der Berliner &ldquo;Tagesspiegel&rdquo; kritisierte? Oder kann man es als legitime Facette eines Gesamtkonzeptes verstehen, das auf &ldquo;investigative Satire&rdquo; zielt, wie es die Neue Z&uuml;richer Zeitung einmal nannte?<br>\n&ldquo;Die Anstalt&rdquo; provoziert und polarisiert. Was treibt ihre Macher an? Wie entwickeln sie ihre Sendungen? Ein Blick hinter die Kulissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/hinter-den-kulissen-von-die-anstalt-ein-polit-satirisches.844.de.html?dram:article_id=382628\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dieser Beitrag wird im DRadio unter der Rubrik &bdquo;Querk&ouml;pfe&ldquo; am 03.05.2017 um 21:05 Uhr zu h&ouml;ren sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(CR\/JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-38095","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38095","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38095"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38095\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38097,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38095\/revisions\/38097"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38095"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38095"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38095"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}