{"id":38112,"date":"2017-05-03T08:06:41","date_gmt":"2017-05-03T06:06:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112"},"modified":"2017-05-03T08:06:41","modified_gmt":"2017-05-03T06:06:41","slug":"hinweise-des-tages-2866","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h01\">Tiefer Staat? Gedanken zum Fall Franco A<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h02\">Emmanuel Macron has taken French voters for granted. Now he risks defeat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h03\">Syriza &raquo;f&uuml;hrt das Land aus den Sparprogrammen&laquo; (A. Tsipras)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h04\">Europe&rsquo;s youth don&rsquo;t care to vote &ndash; but they&rsquo;re ready to join a mass revolt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h05\">Chance f&uuml;r Corbyn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h06\">Griechenland einigt sich mit Geldgebern: Bis zu 18 Prozent weniger Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h07\">Memorandum 2017<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h08\">Die Selbstorganisierung der Abgeh&auml;ngten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h09\">Hessen: Staatsminister Al-Wazir, Gr&uuml;ttner und Dr. Sch&auml;fer stellen ausgearbeitetes Konzept f&uuml;r zus&auml;tzliche Altersvorsorge vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h10\">LSG Schleswig-Holstein zus SGB-II-Leistungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h11\">Erblinden schadet der Gesundheit: Prozessoptimierung im Krankenhaus durch effektiveres Patientenmanagement<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h12\">Monsanto und Glyphosat: Zulassungsbeh&ouml;rden auf den Pr&uuml;fstand!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h13\">Bundeswehr: Auslandseins&auml;tze deutlich teurer als geplant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h14\">Schranken f&uuml;r die weltweite &Uuml;berwachung? Was die j&uuml;ngsten Ank&uuml;ndigungen der NSA zu bedeuten haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h15\">Vernachl&auml;ssigung der Stra&szlig;en r&auml;cht sich nun vollends<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h16\">Atomkrieg: Vorschl&auml;ge zur Entspannung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38112#h17\">Gespr&auml;ch mit Martin Schulz: &bdquo;Bed&uuml;rfnis nach sozialdemokratischer Politik ist gro&szlig;&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Tiefer Staat? Gedanken zum Fall Franco A<\/strong><br>\nGibt der Fall des Bundeswehrsoldaten Franco A., der sich als Asylbewerber ausgegeben hat, Einblick in eine tiefenstaatliche Struktur, die mit Todeslisten operiert? Wer die Geschichte von Gladio, den Stay-behind-Strukturen der Nato, kennt, kommt zumindest auf diesen Gedanken. (&hellip;) Ist es zu weit gedacht, wenn man grunds&auml;tzlich bei Terroranschl&auml;gen oder Anschlagsplanungen, die bekannt werden, auch die Dimension einer tiefenstaatlichen Steuerung &ndash; &auml;hnlich der zu Zeiten Gladios &ndash; bei der Analyse ber&uuml;cksichtigt? Im Fall Franco A. dr&auml;ngt sich der Gedanke auf. Aus welchem Grund sollte sich ein immerhin hochrangiger Soldat, der &uuml;ber ein passables Einkommen und eine gesicherte Existenz verf&uuml;gt, zu einer Unternehmung hinrei&szlig;en lassen, die jederzeit an vielen Stellen h&auml;tte auffallen k&ouml;nnen und sowohl das Karriereende als auch schwere strafrechtliche Konsequenzen nach sich gezogen h&auml;tte? (&hellip;) Viel n&auml;her liegt der Verdacht, dass hier eine Aktion in Planung war, die weitreichend sein w&uuml;rde und die ohne Unterst&uuml;tzung, ohne ein Netzwerk, kaum h&auml;tte in Angriff genommen werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Tiefer-Staat-Gedanken-zum-Fall-Franco-A-3700860.html\">Marcus Kl&ouml;ckner bei Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Hinweise auf Neonazi-Netzwerk in der Bundeswehr<\/strong><br>\nDer Skandal um den rechtsradikalen Offizier Franco A. zieht immer weitere Kreise. Nach Informationen des &raquo;Redaktionsnetzwerks Deutschland&laquo; hat das Verteidigungsministerium Hinweise auf ein kleines, rechtsextremistisches Netzwerk in der Bundeswehr mit bis zu f&uuml;nf Mitgliedern gefunden. Entsprechende Informationen sollen die Obleute des Verteidigungsausschusses im Bundestag vom Ministerium im Rahmen einer umfangreichen Informationssammlung erhalten haben. Am Donnerstag trifft sich deswegen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in Berlin mit 100 hohen milit&auml;rischen F&uuml;hrungskr&auml;ften. Das Treffen diene der Aufkl&auml;rung und dem Ausloten von Konsequenzen aus den angeh&auml;uften F&auml;llen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Dienstag in Berlin. An diesem Mittwoch wolle von der Leyen zudem mit Generalinspekteur Volker Wieker das franz&ouml;sische Illkirch besuchen, wo der terrorverd&auml;chtige Bundeswehroffizier Franco A. stationiert war. Deswegen habe die Ministerin eine f&uuml;r diesen Mittwoch geplante Reise in die USA kurzfristig abgesagt. &raquo;F&uuml;r die Ministerin steht die Aufkl&auml;rung der aktuellen Vorg&auml;nge um den Oberleutnant A. aus Illkirch im Vordergrund&laquo;, teilte das Verteidigungsministerium mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1049685.hinweise-auf-neonazi-netzwerk-in-der-bundeswehr.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p>\n<p><strong>Und: Kritik an der Bundeswehr: &ldquo;Die Ursache liegt im Verteidigungsministerium&rdquo;<\/strong><br>\nRechtsextreme Tendenzen, Mobbing, Misshandlungen: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wirft der Bundeswehr F&uuml;hrungsversagen vor. Florian Kling von der kritischen Soldatenvereinigung &ldquo;Darmst&auml;dter Signal&rdquo; sieht die Ursache der Probleme bei der Ministerin selbst: In der Truppe traue sich niemand, die Probleme anzugehen &ndash; aus Angst, von ihr &ldquo;geschasst&rdquo; zu werden, sagte er im DLF.<br>\nKling: &bdquo;Wir haben insgesamt in der F&uuml;hrungsetage der Bundeswehr ein Absicherungsproblem, eine Absicherungsmentalit&auml;t, weil sich niemand mehr traut, &uuml;berhaupt noch verantwortlich zu agieren, Entscheidungen zu treffen und auch mal einfach R&uuml;ckgrat zu haben. Weil genau dann passiert das, was sonst auch passiert f&uuml;r Beamte: Sie werden vielleicht rausgeworfen. Genau das ist das Problem. Ein Beamter, der nichts tut, der wird nach oben bef&ouml;rdert und der steigt auf.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kritik-an-der-bundeswehr-die-ursache-liegt-im.694.de.html?dram:article_id=385123\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Emmanuel Macron has taken French voters for granted. Now he risks defeat<\/strong><br>\nI had lunch in a Parisian cafe recently with a journalist who had spent the whole French presidential campaign vilifying the leftwing candidate Jean-Luc M&eacute;lenchon and trumpeting the merits of the centrist Emmanuel Macron in the columns of a respected (if declining) centre-left weekly. I asked him if had there been a deliberate effort among intellectuals and mainstream politicians to engineer a run-off between Macron and the far-right Marine Le Pen in the second round of the presidential election. &ldquo;Why, of course,&rdquo; he laughed. &ldquo;We&rsquo;ve been at it for a year.&rdquo; Considering how obvious the strategy had been, I cannot claim to have revealed much of a secret. Still, it&rsquo;s nice to know I was not being paranoid.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2017\/may\/01\/emmanuel-macron-french-voters-marine-le-pen\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Syriza &raquo;f&uuml;hrt das Land aus den Sparprogrammen&laquo; (A. Tsipras)<\/strong><br>\nDer Gro&szlig;teil der linken KritikerInnen des Euro-Regimes hat in den letzten zwei Jahren immer wieder den bevorstehenden Untergang Griechenlands prognostiziert. Die unnachgiebige Haltung der Gl&auml;ubiger-Staaten zeige, &raquo;dass es ohne eine Wiederherstellung der Souver&auml;nit&auml;t Griechenlands keine Aussichten auf eine wirtschaftliche Erholung geben wird&laquo;.[1] Daher &ndash; so die Schlussfolgerung &ndash; lieb&auml;ugeln immer mehr GriechInnen mit einem Austritt aus der W&auml;hrungsunion.<br>\nAuf der Seite des politischen Mainstreams h&auml;lt sich dagegen die andere Seite der Argumentation: Nicht die harte Austerit&auml;tspolitik der EU-Gremien mache Griechenland kaputt, sondern in Griechenland &raquo;besteht keine grunds&auml;tzliche Bereitschaft, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen, klientelistische Strukturen abzubauen, Staat und Gesellschaft zu modernisieren und effektiver zu gestalten. Entweder wird auf dringend notwendige umfassende Reformen ganz verzichtet oder diese werden nach der Verabschiedung einfach nicht umgesetzt oder nach Regierungswechseln wieder r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht.&laquo;[2]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/syriza-fuehrt-das-land-aus-den-sparprogrammen-a-tsipras\/%20\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Europe&rsquo;s youth don&rsquo;t care to vote &ndash; but they&rsquo;re ready to join a mass revolt<\/strong><br>\nYoung Europeans are sick of the status quo in Europe. And they&rsquo;re ready to take to the streets to bring about change, according to a recent survey.Around 580,000 respondents in 35 countries were asked the question: Would you actively participate in large-scale uprising against the generation in power if it happened in the next days or months? More than half of 18- to 34-year-olds said yes.The question was part of a European Union-sponsored survey, titled &ldquo;Generation What?&rdquo; The report went on to focus on respondents from 13 countries to better understand what young people are optimistic and frustrated about in Europe. Among these spotlighted countries, young people in Greece were particularly interested in joining a large-scale uprising against their government, with 67% answering yes to the question. Respondents in Greece were also more likely to believe politicians were corrupt and to have negative perceptions of the country&rsquo;s financial sector. Young people in Italy and Spain rounded out the top three, with 65% and 63% willing to join a large-scale uprising, respectively. In comparison, young people in Netherlands were least interested in expressing their frustration in the streets, with only 33% agreeing with the statement. Germany (37%) and Austria (39%) were also less eager for revolt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/qz.com\/971374\/europes-youth-dont-care-to-vote-but-theyre-ready-to-join-a-mass-revolt\/\">qz.com<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.O.:<\/strong> Das Ergebnis wirft k\/ein gutes Licht auf das politische Bewusstsein der 18 bis 34-j&auml;hrigen in einigen L&auml;ndern. In welchen? &ndash; Na, Deutschland geht es dank Mutti &ndash; zumindest nach regierungsamtlicher Lesart &ndash; doch gut. Interessant w&auml;re auch zu wissen, warum sich die Br&uuml;sseler EU, die bekanntlich nicht die EU der 99% ist, &uuml;berhaupt f&uuml;r solche Fragestellungen interessiert. Kalte F&uuml;&szlig;e?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Chance f&uuml;r Corbyn<\/strong><br>\nDer Linkspolitiker und Chef der in Gro&szlig;britannien oppositionellen Labour-Partei hat in Meinungsumfragen w&auml;hrend der ersten Tage des von der Premierministerin ausgerufenen Kurzwahlkampfes kr&auml;ftig zugelegt. Unbeachtet von der Berichterstattung der Mainstreammedien hat der als &raquo;uneinholbar&laquo; geltende Vorsprung der Torys zu schrumpfen begonnen. May k&ouml;nnte am Wahlabend des 8. Juni entgegen allen Prognosen als Verliererin dastehen. K&ouml;nnte. Denn Corbyn muss viele H&uuml;rden &uuml;berwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/309892.chance-f%C3%BCr-corbyn.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Griechenland einigt sich mit Geldgebern: Bis zu 18 Prozent weniger Rente<\/strong><br>\nGriechenland hat nach eigenen Angaben den Reformstreit mit den internationalen Gl&auml;ubigern beendet. Denn das Land braucht frisches Geld. (&hellip;) Insgesamt handelt es sich um ein Sparpaket in H&ouml;he von gut 3,6 Milliarden Euro, wie aus dem Finanzministerium in Athen h&ouml;ren war. Wichtigste Einschnitte: Rentenk&uuml;rzungen von bis zu 18 Prozent vom 1. Januar 2019 an und eine Senkung des j&auml;hrlichen Steuerfreibetrages von 8636 Euro auf etwa 5681 Euro. Die Experten der EU-Kommission, der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), des Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus (ESM) und des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) sollen nun ihren Bericht &ndash; das sogenannte Staff Level Agreement &ndash; der Eurogruppe vorlegen.Erst dann kann weiteres Geld aus dem bis zu 86 Milliarden Euro schweren Hilfspaket ausgezahlt werden. Zudem muss noch der IWF seine Beteiligung zusagen. Dringend ben&ouml;tigt wird das frische Geld im Juli, denn dann muss Griechenland Kredite von mehr als sieben Milliarden Euro zur&uuml;ckzahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Griechenland-einigt-sich-mit-Geldgebern\/!5405579\/\">taz.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Es ist wirklich unglaublich. Die griechischen B&uuml;rger werden systematisch ins Elend gest&uuml;rzt, ohne dass dieses Programm zu irgendeinem Erfolg f&uuml;hrt. Die Konten der Reichen in den Steueroasen, die in Investitionen angelegten entzogenen Steuern, bleiben unangetastet. Bei den Russen kann man Konten einfrieren, hier, bei den griechischen Gesch&auml;ftskumpels bleibt man gro&szlig;z&uuml;gig. Nur die Kleinen sollen den G&uuml;rtel enger schnallen bis aufs Skelett.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Memorandum 2017<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union steht am Scheideweg. Die Ursache liegt an der langj&auml;hrigen, durch und durch neoliberalen Umverteilungspolitik zugunsten der Kapitaleink&uuml;nfte. &ldquo;Die Massenarbeitslosigkeit wurde in Europa nicht beseitigt, sondern versch&auml;rft und die die Arbeit haben, sind in Europa millionenfach nur in prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen&rdquo;, stellt Prof. Dr. Heinz-J. Bontrup fest. Die Armutsquoten steigen und die Rentensysteme sind nicht mehr sicher. Daf&uuml;r zocken die Reichen an den Kapitalm&auml;rkten weiter, als h&auml;tte es nie eine Finanz- und Bankenkrise gegeben. Jetzt zeigt sich die regierende Politikklasse in Europa &uuml;ber den Zuwachs der rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien erstaunt, die die Existenz der EU in Frage stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.alternative-wirtschaftspolitik.de\/veroeffentlichungen_der_arbeitsgruppe\/memorandum_2017\/index.html\">Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Kurzfassung (auf 20 Seiten) des Memorandum 2017 k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/www2.alternative-wirtschaftspolitik.de\/uploads\/memo2017_kurzfassung.pdf\">hier<\/a> nachlesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Selbstorganisierung der Abgeh&auml;ngten<\/strong><br>\nGerade in den unteren Schichten der Gesellschaft wenden sich immer mehr Menschen von der Politik ab. Hartz-IV-Empf&auml;nger gehen seltener zur Wahl und beteiligen sich weniger an politischen Debatten, sagt die Forschung. Diese Krise der Demokratie l&auml;sst sich nur &uuml;berwinden, wenn Menschen die Erfahrung machen, dass sich Lebensverh&auml;ltnisse durch ihr Engagement ver&auml;ndern lassen. (&hellip;) Das Feature erz&auml;hlt von gewerkschaftlichen Organizern, die Betriebsr&auml;te aufbauen, von prek&auml;r Besch&auml;ftigen, die trotz Angst vor der Entlassung einen Streik selbst organisieren, und von Mieterinitiativen, die sich der Verdr&auml;ngung aus ihren Wohnungen erfolgreich widersetzt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/veraenderung-durch-empowerment-die-selbstorganisierung-der.1247.de.html?dram:article_id=382458\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hessen: Staatsminister Al-Wazir, Gr&uuml;ttner und Dr. Sch&auml;fer stellen ausgearbeitetes Konzept f&uuml;r zus&auml;tzliche Altersvorsorge vor<\/strong><br>\n&bdquo;Wir sind nach wie vor &uuml;berzeugt: Die Deutschland-Rente ist das ideale Produkt, um bestehende Angebote der Altersvorsorge zu erg&auml;nzen. Einfach, g&uuml;nstig und sicher,  Standardprodukt f&uuml;r jedermann. Unser Vorschlag kam zur rechten Zeit und hat die dringend notwendige Debatte &uuml;ber die Rente der Zukunft belebt. Elemente der Deutschland-Rente werden etwa mit dem Betriebsrentenst&auml;rkungsgesetz der Bundesregierung bereits umgesetzt&ldquo;, erl&auml;uterten Wirtschaftsminister Al-Wazir, Sozialminister Gr&uuml;ttner und Finanzminister Dr. Sch&auml;fer. Die hessischen Minister wollen die zus&auml;tzliche Altersvorsorge attraktiver machen. Die betriebliche und private Altersvorsorge sind in Deutschland unterentwickelt. Der Staat muss daher st&auml;rker in die Verantwortung gehen, ansonsten werden viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in einigen Jahren ihren Lebensstandard im Alter nicht halten k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/deutschlandrente.hessen.de\/\">Hessisches Finanzministerium<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.G.:<\/strong> Also einen Deutschlandfonds braucht es nun. Wo ist denn da nun der Unterschied zu den vielen Angeboten der privaten Investment(fonds)gesellschaften? Und wie hoch wird der &ldquo;Selbstkostenpreis&rdquo;, der lt. Konzept nicht den Wettbewerb verzerren soll? Profitieren werden vermutlich nur diejenigen K&ouml;pfe, die in der neu zu schaffenden Deutschlandfond-Gesellschaft eine Stelle abbekommen &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>LSG Schleswig-Holstein: EU B&uuml;rger die in einem Mitgliedstaat besch&auml;ftig sind oder waren, haben einen ungehinderten Zugang zur Schule und zu einer Ausbildung und damit Anspruch auf SGB II-Existenzsicherungsleistungen<\/strong><br>\nMit diesem Urteil stellt das LSG Schleswig-Holstein klar, dass, wenn der vorherige Aufenthaltsgrund nicht Arbeitssuche, sondern arbeiten war, sich durch die Ausbildung der Kinder weitere Aufenthalts-  und SGB II-Anspr&uuml;che ergeben. (&hellip;) Art. 10 VO (EU) 492\/2011 sieht vor, dass Kinder von B&uuml;rgern und B&uuml;rgerinnen der EU, die in einem Mitgliedstaat besch&auml;ftig sind oder waren, ungehindert Zugang zur Schule und zu einer Ausbildung haben. Nach der Rechtsprechung des EuGH haben sie deshalb ein eigenst&auml;ndiges, von der Sicherung des Lebensunterhalts unabh&auml;ngiges Aufenthaltsrecht, wenn sie die Schule besuchen oder eine Ausbildung absolvieren. Damit sie dieses Recht auch nutzen k&ouml;nnen, kann bei Minderj&auml;hrigen ein sorgeberechtigter Elternteil daraus ebenfalls ein Aufenthaltsrecht ableiten, das unabh&auml;ngig von der Sicherung des Lebensunterhalts ist&ldquo; (Peter F. M&uuml;ller, ehrenamtlicher Berater und Mitglied der AG Juristen beim Arbeitslosenverband Berlin e.V)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/startseite\/tickerarchiv\/d\/n\/2186\/\">Tacheles e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Beschluss des LSG Schleswig-Holstein kann <a href=\"https:\/\/sozialgerichtsbarkeit.de\/sgb\/esgb\/show.php?modul=esgb&amp;id=190912\">hier<\/a> nachgelesen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Erblinden schadet der Gesundheit: Prozessoptimierung im Krankenhaus durch effektiveres Patientenmanagement<\/strong><br>\nSchlangen. Wohin man auch blickt: Schlangen. Auf den Fluren der Campus Benjamin Franklin Klinik in Berlin Steglitz. Der Gesundheitsladen ist ber&uuml;hmt, geh&ouml;rt er doch zur Charit&eacute;, dem &auml;ltesten Krankenhaus von Berlin. Mehr als 3200 Betten wurden dort gez&auml;hlt, 16.800 Mitarbeiter auch. Und der Jahresumsatz betrug im Jahr 2015 rund 1,6 Milliarden Euro berichtet die Statistik und gibt so einen wichtigen Hinweis auf den Zweck der Gesundheitsfabrik. Schlangen, das wei&szlig; nicht nur der gelernte DDR-B&uuml;rger oder der Apple-Consumer, Schlangen verhei&szlig;en das Besondere, das seltene Gut, das wof&uuml;r man ansteht, im Falle der Charit&eacute;-Filiale nat&uuml;rlich nur sitzt. (&hellip;) Seit einem Schlaganfall haben Schreib- und Lesef&auml;higkeiten des Autors erheblich gelitten. Das soll, sagen die &Auml;rzte, irgendwann mal besser werden. Bis dahin muss um jeden einzelnen Buchstaben gek&auml;mpft werden. Das kostet Zeit und wird der Aktualit&auml;t der RATIONALGALERIE schaden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/erblinden-schadet-der-gesundheit.html\">Uli Gellermann in Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Monsanto und Glyphosat: Zulassungsbeh&ouml;rden auf den Pr&uuml;fstand!<\/strong><br>\nMorgen findet die Jahreshauptversammlung des Bayer-Konzerns in Bonn statt. Bayer will den umstrittenen Pestizidhersteller Monsanto &uuml;bernehmen, der mit Hilfe von Glyphosat das Pestizid Round-Up produziert. Glyhphosat steht derzeit auf dem Pr&uuml;fstand, weil der Verdacht besteht, dass es krebserregend ist. In den USA und in Europa wurden bei der Pr&uuml;fung des Pestizids von den zust&auml;ndigen Zulassungsbeh&ouml;rden einseitig Studien der Hersteller selbst zu Rate gezogen &ndash; die kommen zum Ergebnis, dass Glyphosat unbedenklich ist. Das steht im Widerspruch zum Urteil der Weltgesundheitsorganisation WHO. Sie urteilt, dass Glyphosat &bdquo;wahrscheinlich krebserregend&ldquo; ist.<br>\nEnge Zusammenarbeit zwischen Zulassungsbeh&ouml;rden und Herstellern<br>\nDie Arbeitsweise der zust&auml;ndigen Zulassungsbeh&ouml;rden f&uuml;r sensible Chemikalien wirft dabei Fragen auf. Sowohl in den USA als auch in Europa stammen die wissenschaftlichen Grundlagen f&uuml;r die Frage der Zulassung von genau den Unternehmen, deren Produkt auf dem Pr&uuml;fstand ist. Die &Ouml;ffentlichkeit darf diese Daten nicht einsehen, die Unternehmen behandeln sie als Gesch&auml;ftsgeheimnis. Zudem durften im Fall von Glyphosat in Europa sogar die Hersteller entscheiden, welche Beh&ouml;rde pr&uuml;fen soll. Es stellt sich die Frage, wieso es solch einseitige Zulassungsprozesse gibt. Auch gibt es Indizien f&uuml;r eine enge Zusammenarbeit der Beh&ouml;rden mit Herstellern von gef&auml;hrlichen Chemikalien. Kann man hier insgesamt noch von Unabh&auml;ngigkeit sprechen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2017\/04\/monsanto-und-glyphosat-zulassungsbehoerden-auf-den-pruefstand\/\">LobbyControl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundeswehr: Auslandseins&auml;tze deutlich teurer als geplant<\/strong><br>\nDie Bundeswehr muss f&uuml;r ihre Auslandseins&auml;tze deutlich mehr Geld ausgeben als eingeplant. Wie das Nachrichtenmagazin FOCUS meldet, betrugen die Ausgaben f&uuml;r die Missionen in anderen L&auml;ndern im vergangenen Jahr 813,7 Millionen Euro. Das geht aus Zahlen des Bundesverteidigungsministeriums hervor. Das sind 393,5 Millionen Euro mehr als urspr&uuml;nglich im Verteidigungshaushalt f&uuml;r 2016 vorgesehen und 102 Millionen Euro mehr als zu Jahresbeginn 2016 kalkuliert.<br>\nGegen&uuml;ber FOCUS kritisierte die Vorsitzende des Haushaltsausschusses im Deutschen Bundestag, Gesine L&ouml;tzsch (Die Linke), Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU): &bdquo;Das Verteidigungsministerium t&auml;uscht das Parlament seit Jahren, was die Kosten der Auslandseins&auml;tze betrifft. Die Ministerin muss endlich ehrliche Zahlen liefern.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/magazin\/kurzfassungen\/focus-18-2017-bundeswehr-auslandseinsaetze-deutlich-teurer-als-geplant_id_7044029.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schranken f&uuml;r die weltweite &Uuml;berwachung? Was die j&uuml;ngsten Ank&uuml;ndigungen der NSA zu bedeuten haben<\/strong><br>\nAm Freitag Nachmittag gab die NSA &uuml;berraschend bekannt, eine zentrale Komponente ihres globalen &Uuml;berwachungssystems zu beenden. In der Zukunft will die Beh&ouml;rde in ihrer auf Section 702 gest&uuml;tzten &bdquo;Upstream&ldquo;-Sammlung nur noch solche Internetkommunikationen (etwa Emails) speichern, die von oder an verd&auml;chtige Ausl&auml;nder1) gesendet wurden (&bdquo;to or from communications&ldquo;). Hingegen werden nicht mehr alle Internet-Nachrichten daraufhin gescannt, ob sie Daten verd&auml;chtiger Ausl&auml;nder im Text der Nachricht nennen (&bdquo;about communications&ldquo;). Charlie Savage von der New York Times, einer der wachsten Beobachter der aktuellen U.S.-Sicherheitspolitik, berichtete als erster &uuml;ber diese Entwicklung.<br>\nWeniger &Uuml;berwachung klingt gut. Und die ersten Reaktionen in den USA sind verhalten positiv, wird damit doch einer zentralen Forderung von B&uuml;rgerrechtlerInnen entsprochen. Doch was bedeutet der Kurswechsel aus europ&auml;ischer und deutscher Sicht?<br>\nRecht und Praxis der U.S.-Auslands&uuml;berwachung sind komplexe Materien. Die Bedeutung der aktuellen Reform erschlie&szlig;t sich nur aus ihrem Kontext heraus. (&hellip;)<br>\nWenigstens drei Gr&uuml;nde legen eine zur&uuml;ckhaltende Gesamtbewertung nahe:<br>\nErstens ist die einseitige &Auml;nderung der Verwaltungspraxis durch die NSA nicht mit einem Eingest&auml;ndnis der Rechts- oder gar Verfassungswidrigkeit der Sammlung von &bdquo;about communications&ldquo; seitens der NSA verbunden. Im Gegenteil betont die NSA in ihrer Presseerkl&auml;rung ausdr&uuml;cklich, dass sie grunds&auml;tzlich zu einer Sammlung von &bdquo;about communications&ldquo; berechtigt ist. Problematisch w&auml;re daher, wenn die einseitige Erkl&auml;rung der NSA, die jederzeit ebenso leicht wieder revidiert werden kann, nun der &Uuml;berarbeitung von Section 702 FISA den Wind aus den Segeln n&auml;hme. Geht es dem Kongress ernsthaft um Privacy, muss er gesetzlich festschreiben, was die NSA binnenrechtlich verf&uuml;gt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/verfassungsblog.de\/schranken-fuer-die-weltweite-ueberwachung-was-die-juengsten-ankuendigungen-der-nsa-zu-bedeuten-haben\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Vernachl&auml;ssigung der Stra&szlig;en r&auml;cht sich nun vollends<\/strong><br>\nHunderte marode Br&uuml;cken m&uuml;ssen in NRW erneuert werden. Geld ist vorhanden, doch es mangelt an Planern und z&uuml;giger Umsetzung. Denn laut Experten kann es noch 20 Jahre dauern, bis NRW wieder auf gutem Stand ist. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Gegen den Stau hilft nur Bau&ldquo;, sagt Groschek. Um aber den Verkehr durch die vielen Baustellen so wenig wie m&ouml;glich zu belasten, wolle man auch auf neue Verfahren setzen. Vor zwei Jahren hatte sich der Oberhausener in den Niederlanden &uuml;ber schnelleres Bauen mit Fertigteilen informiert und seinen Planern den Auftrag f&uuml;r eine Pilotbr&uuml;cke in NRW erteilt.<br>\nDass die Menschen das Thema Verkehr in besonderer Weise bewegt, zeigt auch die j&uuml;ngste Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Infratest dimap f&uuml;r den WDR. Demnach sind die B&uuml;rger im Stauland Nummer eins &ndash; so der ADAC &ndash; mit der Sanierung von Stra&szlig;en, Br&uuml;cken und Schienen noch unzufriedener als mit der Schul- und Bildungspolitik und der Kriminalit&auml;tsbek&auml;mpfung. Und so verteilten Wahlk&auml;mpfer der FDP am ersten Tag nach den Osterferien Croissants an Pendler, die im Stau standen. Dazu gab es auf Autobahnbr&uuml;cken Transparente mit der Aufforderung &bdquo;Feuern Sie Ihren Verkehrsminister&ldquo;. Bei der Frage von Infratest dimap, wem am ehesten zugetraut wird, die Verkehrsinfrastruktur zu sanieren, genie&szlig;t die CDU derzeit mit 36 Prozent (plus 8) mehr Vertrauen als die SPD mit 25 Prozent (minus 4).<br>\nSPD-Mann Groschek verweist hingegen darauf, dass die schwarz-gelbe Landesregierung in den Jahren 2006 bis 2010 rund 130 Ingenieursstellen bei der Landesstra&szlig;enbeh&ouml;rde gestrichen und damit einen Planungsstau verursacht habe. Die Stellen seien erst in den vergangen Jahren unter der jetzigen Landesregierung wieder geschaffen und besetzt worden, sagt Groschek.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/nrw\/article164108816\/Vernachlaessigung-der-Strassen-raecht-sich-nun-vollends.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wozu soll die Schwarze Null gut sein, wenn die Infrastruktur zerbr&ouml;selt? Und welche Zeitung hat die finaziell unverantwortlichen Unternehmensteuersenkungen der letzten 20 Jahre, die den Staat j&auml;hrlich 30 Milliarden Euro kosten, bef&uuml;rwortet und pl&auml;diert jetzt f&uuml;r noch mehr Steuersenkungen? Jetzt, wo sich diese schlechten Nachrichten als Wahlkampfmunition gegen die SPD eignen (die tats&auml;chlich ma&szlig;geblich schuld ist am schlechten Zustand der Finanzen), bringt die WELT solche Themen, obwohl die viel zu niedrige staatliche Investitionsquote seit mindestens 15 Jahren auf den N&auml;geln brennt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Atomkrieg: Vorschl&auml;ge zur Entspannung<\/strong><br>\nHochrangige NATO-Strategen wie James Stavridis, von 2009 bis 2013 NATO-Oberkommandierender in Europa, warnen davor, es existiere aktuell eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der westlich-russische Konflikt bis hin zu einer atomaren Auseinandersetzung eskalieren k&ouml;nne. Damit dies nicht geschehe, m&uuml;sse die NATO konsequent aufger&uuml;stet werden, so ihre reichlich kontraproduktive Schlussfolgerung (siehe IMI-Studie 2016\/07). Denselben Befund aber eine ganz andere Therapie &ndash; n&auml;mlich Vorschl&auml;ge zur Entspannung des westlich-russischen Verh&auml;ltnisses &ndash; legte nun Alexey Arbatov in einer Studie f&uuml;r den European Leadership Council vor: &bdquo;In the present state of confrontation, a direct military conflict between Russia and NATO in Eastern Europe, the Baltic or the Black seas would provoke an early use of nuclear arms by any side which consider defeat otherwise unavoidable. [&hellip;] The way to deal with the above-mentioned dangers requires making several moves: The first is to apply a more concerted effort to peacefully settle Europe&rsquo;s ongoing conflicts, above all in Ukraine and Moldova. Secondly, the INF Treaty must be preserved [&hellip;]. Thirdly, the scale of military exercises of Russia and NATO should be reduced on a mutual basis and separated geographically. Confidence-building and transparency measures (Vienna Document, Open Skies Treaty) should be expanded [&hellip;]. Finally, an agreement should be reached to halt the military buildup on both sides of the NATO-Russian border at the present level, with the intention to reduce force deployments in the future.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/05\/01\/atomkrieg-vorschlaege-zur-entspannung\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Gespr&auml;ch mit Martin Schulz: &bdquo;Bed&uuml;rfnis nach sozialdemokratischer Politik ist gro&szlig;&ldquo;<\/strong><br>\nFrankfurter Hefte: Der Slogan in der SPD lautet &raquo;Mehr Zeit f&uuml;r Gerechtigkeit&laquo; &ndash; die Partei hat sich aufgemacht, ihre Kernkompetenz wieder herauszustellen. An welchen Themen wird dies konkret werden? Beim Umgang mit der Agenda 2010, beim Steuerkonzept, bei der B&uuml;rgerversicherung, bei der Rente, bei der Bildung, beim Thema Familie?<br>\nSchulz: Gerechtigkeit l&auml;sst sich nicht auf einzelne Ma&szlig;nahmen beschr&auml;nken. Bei unserem Programm wird es um Gerechtigkeit, um Respekt und um W&uuml;rde gehen. Wer in diesem Land hart arbeitet &ndash; sei es als Selbstst&auml;ndiger oder als Arbeitnehmer &ndash;, wer sich engagiert, wer f&uuml;r seine Eltern oder f&uuml;r seine Kinder da ist, wer sich an die Regeln h&auml;lt, der hat unseren Respekt verdient. Ich habe diesen Respekt vor der Lebensleistung der Menschen in unserem Land. Es ist die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, die daf&uuml;r sorgen muss, dass jeder einzelne Mensch, jeder Mann, jedes Kind, jede Frau im Mittelpunkt unseres Denkens und im Mittelpunkt unseres Handelns stehen. Denn wenn wir nicht daf&uuml;r sorgen, dass es in diesem Land gerechter zugeht, dann wird das niemand anderes machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.frankfurter-hefte.de\/Aktuelle-Ausgabe\/\">Frankfurter Hefte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Schulz&acute;Antwort &bdquo;Gerechtigkeit l&auml;sst sich nicht auf einzelne Ma&szlig;nahmen beschr&auml;nken&ldquo; klingt schwammig und ausweichend. Gerade angesichts des <a href=\"https:\/\/www.spd.de\/home\/\">aktuellen SPD-Slogans<\/a> &bdquo;Zeit f&uuml;r mehr Gerechtigkeit &ndash; Zeit f&uuml;r Martin Schulz&ldquo; darf man Konkreteres erwarten. Im Interview sagt der Kanzlerkandidat: &bdquo;Die Menschen haben ein gro&szlig;es Bed&uuml;rfnis nach sozialdemokratischen Botschaften und nach sozialdemokratischer Politik.&ldquo; Es ist bezeichnend, dass er hier zwischen &bdquo;Botschaften&ldquo; und &bdquo;Politik&ldquo; unterscheidet und dass die &bdquo;Botschaften&ldquo;, also das &bdquo;Marketing&ldquo; an erster Stelle genannt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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