{"id":3812,"date":"2009-03-09T08:26:46","date_gmt":"2009-03-09T07:26:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3812"},"modified":"2009-03-09T08:26:46","modified_gmt":"2009-03-09T07:26:46","slug":"hinweise-des-tages-847","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3812","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<br>\nHeute zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Opel: Der Marktmechanismus war bei Betrieben dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung schon immer Fiktion<\/li>\n<li>Finanzinvestoren: Jetzt fehlen die Reserven<\/li>\n<li>Deutschland in der Krise: Abschied vom Exportweltmeister?<\/li>\n<li>Kleine Kritik der Staatskritik <\/li>\n<li>Schuldenmacher USA braucht die UBS<\/li>\n<li>Gesundheitsmarkt f&uuml;rchtet Krise<\/li>\n<li>Sale-and-lease-back: Das Spiel ist aus<\/li>\n<li>Bei Abfindung nach Jobverlust kein Hartz IV<\/li>\n<li>Radiolyse im Endlager-Medium Salz: &raquo;Doch geforscht wird nicht&raquo;<\/li>\n<li>Drastisches Reformprogramm in Ungarn<\/li>\n<li>Regierungsphilosophie f&uuml;r die Universit&auml;ten<\/li>\n<li>Vorbild f&uuml;r Deutschland? Britische Polizei filmt friedliche Demonstranten und Reporter<\/li>\n<li>Gr&uuml;nes Wahlprogramm: Allen wohl, niemandem weh<\/li>\n<li>Rede von Gregor Gysi, DIE LINKE: Das HRE-Desaster verlangt nach Aufkl&auml;rung durch einen Untersuchungsausschuss<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3812&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Opel: Der Marktmechanismus war bei Betrieben dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung schon immer Fiktion<\/strong><br>\nIn Deutschland hat die Neuordnung ganzer Industrien schon immer durch die Kooperation von Unternehmen, Banken, Politik und Gewerkschaften stattgefunden. Etwa bei der Restrukturierung der Stahlindustrie (&hellip;) Das Problem ist jetzt, dass unserer handelnden Akteure heute diesen Krisenregulierungsmechanismus nicht mehr kennen &ndash; sondern nur noch sinnlose Marktrhetorik im Angebot haben (&hellip;) Der Vorteil der Deutschen war &uuml;brigens, dass sie sich nie an dem Subventionswettlauf f&uuml;r die Stahlindustrie beteiligt hatten &ndash; wie &Ouml;sterreicher, Briten, Franzosen und Italiener. Es gab keinen Strukturkonservativismus. Vielmehr versuchte man die Neuordnung der Industrien bei Absicherung der sozialen Kosten durchzusetzen. Etwa hier durch die angesprochene Fr&uuml;hverrentung oder auch sp&auml;ter bei Bl&uuml;m die Verl&auml;ngerung des ALG. Zu dem bem&uuml;hte sich der Staat durch regionale Strukturpolitik den am meisten betroffenen Regionen eine entsprechende Kompensation anzubieten. Der Sozialstaat war also die unverzichtbare Voraussetzung, um Strukturver&auml;nderungen durchsetzen zu k&ouml;nnen (&hellip;) An einem solchen Krisenregulierungsmechanismus fehlt es zur Zeit, weil die Politik mit ihrer Vermarktlichungsstrategie genau diesen eingespielten Mechanismus zerst&ouml;rt hat. Und die meisten heutigen Akteure davon schlicht keine Ahnung mehr haben. Die erste Voraussetzung f&uuml;r eine Akzeptanz etwa der von Dir bei Opel vorgeschlagenen Politik, w&auml;re die Verl&auml;ngerung des ALG 1 &ndash; also die Kompensation der Restrukturierungskoten. Der Verzicht auf die L&ouml;sung der Krise &ldquo;allein nach der privatwirtschaftlichen Rationalit&auml;t der Gewinnmaximierung&rdquo; w&auml;re eine weitere Voraussetzung.<br>\nWie gesagt: Der Markt n&uuml;tzt hier gar nichts. Wenn man etwas zur Zeit dem Markt &uuml;berl&auml;sst, sammeln wir morgen Kr&auml;uter im Wald.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weissgarnix.de\/?p=1701\">Blog weissgarnix, Kommentar Nr. 10 von Frank L&uuml;bberding zu &bdquo;40 Millionen Jobs gef&auml;hrdet!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><strong>Finanzinvestoren: Jetzt fehlen die Reserven<\/strong><br>\nDas Gesch&auml;ftsmodell von Private-Equity-Firmen war nur f&uuml;r den Boom angelegt. Sie k&ouml;nnten nun viele produktive Industrieunternehmen in die Insolvenz zwingen.<br>\nFast jedes zweite von Private-Equity gekaufte Unternehmen wird die Krise nicht &uuml;berstehen, erwarten die Experten. Sie kalkulieren weltweit einen Schaden von 300 Milliarden Dollar. Insgesamt stecken 1.000 Milliarden Dollar in kreditfinanzierten Unternehmensk&auml;ufen. Investoren haben in Deutschland besonders viele Auto-Zulieferer erworben. Deren Belegschaften d&uuml;rften zu den Hauptleidtragenden z&auml;hlen. &ldquo;Zulieferer haben einen schweren Stand gegen&uuml;ber Auto-Konzernen und darum nur geringe Margen&rdquo;, sagt Alexandra Krieger, Wirtschaftsexpertin in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. &ldquo;Wenn in ein solches Unternehmen ein Finanzinvestor einsteigt und dem Unternehmen Schulden aufb&uuml;rdet, dann muss es in der aktuellen Situation zu Liquidit&auml;tsengp&auml;ssen kommen.&rdquo;<br>\nIn der Substanz gesunde Industriebetriebe m&uuml;ssen in die Insolvenz &ndash; das ist kein Betriebsunfall, sondern geh&ouml;rt selbst ohne Finanzkrise zum Kalk&uuml;l der Fonds, wie der &Ouml;konom Hans-Joachim Voth in einer Studie f&uuml;r die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung nachgewiesen hat.<br>\n&ldquo;Auch wenn zahlreiche Firmen im Portfolio des PE-Fonds Pleite gehen, kann eine hohe Anlagerendite erzielt werden&rdquo;, erkl&auml;rt Voth. Der Gesetzgeber h&auml;tte das verhindern k&ouml;nnen, etwa indem er den Unternehmenskauf auf Pump durch eine Zinsschranke unattraktiver macht und die steuerliche Abzugsf&auml;higkeit von Schuldzinsen begrenzt, so der Finanzmarktexperte. Auch die Verlustverrechnung im Portfolio der Fonds sollte eingeschr&auml;nkt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_94411.html?cis_mode=print\">B&ouml;ckler Impuls 04\/2009<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Ein wichtiges Thema, dazu wichtige Daten und Informationen. Fast jedes zweite gekaufte Unternehmen &uuml;bersteht die Krise nicht. Hauptleidtragende werden die Arbeitnehmer sein und sind es heute schon. Aber mich wundert die Gelassenheit des Textes. Es fehlen auch einige Hinweise. Die Politik hat es nicht nur vers&auml;umt, den hier skizzierten Ausverkauf vieler deutscher Unternehmen zu verhindern. Sie hat diesen Ausverkauf steuerlich gef&ouml;rdert, auch noch durch die Befreiung von der Besteuerung der realisierten Gewinne beim Verkauf von Kapitalgesellschaften. Die Regierung Schr&ouml;der hat den Ausverkauf der Deutschland AG, wie Gerhard Schr&ouml;der das nannte, propagandistisch bef&ouml;rdert. Und namhafte Manager und Politiker haben im Zweitberuf mitgewirkt, die Opfer ausfindig zu machen, die unter den Hammer der PE-Fonds kommen sollten.<br>\nWenn ich mir den Kommentar erlauben darf: diese Art von Neutralit&auml;t ist nicht einmal wissenschaftlich von Vorteil.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutschland in der Krise: Abschied vom Exportweltmeister?<\/strong><br>\nEs brennt an allen Ecken. L&auml;ngst sind es nicht mehr nur die Banken und Autohersteller, die in Schwierigkeiten sind. Es hat die ganze deutsche Wirtschaft erwischt und mit ihr den Kern unseres Erfolgs: den Export. Schon rechnet die Ausfuhrwirtschaft mit dem schlimmsten Jahr in der deutschen Geschichte. Die Krise trifft nicht nur einzelne L&auml;nder. Sie ver&auml;ndert das gesamte Gef&uuml;ge der miteinander verwobenen Weltwirtschaft. Die liebgewordene Rollenaufteilung unter den Staaten funktioniert nicht mehr. Und eine neue ist nicht in Sicht. (..)<br>\nDie andere M&ouml;glichkeit w&auml;re: Deutschland macht aus dem Leistungsbilanz&uuml;berschuss eine ausgeglichene Bilanz. Dazu m&uuml;ssten die Unternehmen weniger exportieren und mehr im Inland verkaufen. Und die Menschen im Inland m&uuml;ssten mehr kaufen und weniger sparen. Diese Idee aber hat eine gro&szlig;e Schw&auml;che: Wie bringt man die Menschen dazu, mehr zu konsumieren, vor allem in solch unsicheren Situationen wie einer Krise? Und darf man das &uuml;berhaupt?<br>\nDer M&uuml;nchener Wirtschaftsprofessor Kai Carstensen zumindest meint, die Krise des Exportes sei kein Grund, an den Grundfesten des deutschen Gesch&auml;ftsmodells zu r&uuml;tteln. Deutschland habe sich eben auf den Export von Investitionsg&uuml;tern spezialisiert, deren Nachfrage besonders mit der Konjunktur schwanke. In guten Zeiten profitiere Deutschland &uuml;berdurchschnittlich &ndash; in schlechten Zeiten leidet das Land besonders stark. Auch Michael H&uuml;ther, Chef des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft in K&ouml;ln, h&auml;lt wenig von einem Wechsel des Gesch&auml;ftsmodells: &ldquo;Deutschlands Modell ist das Ergebnis der internationalen Arbeitsteilung. Es ist keines, das man einfach &auml;ndern k&ouml;nnte.&rdquo;<br>\nAnmerkung des NDS-Unterst&uuml;tzers P.K. &bdquo;Wie bringt man die Menschen dazu, mehr zu konsumieren?&ldquo; fragen die FAZ-Redakteure und pl&auml;dieren daf&uuml;r, Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse und Exportabh&auml;ngigkeit auch zuk&uuml;nftig anzustreben. Man will aus der Krisenanf&auml;lligkeit nichts lernen und weiterhin den Stolz auf die &bdquo;Exportweltmeisterschaft&ldquo; pflegen. Weiter so und durch hei&szlig;t die Parole. Die Binnenkaufkraft zu st&auml;rken und die Staatsquote f&uuml;r dringend notwendige Investitionen in eine moderne Infrastruktur oder ein leistungsf&auml;higes Bildungssystem zu erh&ouml;hen sind f&uuml;r die FAZ-Redakteure und Kai Carstensen vom Ifo- Institut des Herrn (Un)Sinn fremdartige Vorstellungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266\/Doc~E6C69FBBA077B41FB843B3F216B7A1AE6~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ <\/a><\/li>\n<li><strong>Kleine Kritik der Staatskritik <\/strong><br>\nDie Skepsis der Marktfundamentalisten gegen&uuml;ber der Politik ist oft nur geschickte Propaganda: Es geht ihnen darum, Umverteilung von unten nach oben ideologisch abzusichern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Die-Systemfrage-Kommentar-Kleine-Kritik-der-Staatskritik\/483435.html?mode=print\">FTD <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung G.G:<\/strong> Kaum zu glauben: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/482751.html?eid=482751\">&ldquo;Die FTD stellt die Systemfrage&rdquo;<\/a> und richtet dazu eine eigene Rubrik ein. Reuige S&uuml;nder &ndash; oder perfide Strategen? &ldquo;Die Entzauberung der wirtschaftsliberalen Ideologie wird am Ende auch zu einer neuen Verteilungsdiskussion f&uuml;hren.&rdquo; Man verschreckt den B&uuml;rger, der f&uuml;rchtet, dass ihm etwas genommen wird, und so &uuml;berholt die FDP langsam aber sicher die SPD. Das Projekt &ldquo;Schwarz-Gelb&rdquo; &uuml;ber Bande gespielt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schuldenmacher USA braucht die UBS<\/strong><br>\nDenn die Grossbank spielt eine wichtige Rolle auf dem US-Finanzmarkt. Sie geh&ouml;rt &ndash; genau wie auch die Credit Suisse &ndash; zu den 16 sogenannten &ldquo;Primary Dealers&rdquo;. Das sind ausgew&auml;hlte, besonders kreditw&uuml;rdige, solide Geldinstitute, die exklusiv mit der Notenbank Federal Reserve (Fed) handeln d&uuml;rfen. Auf die UBS und die anderen &laquo;Primary Dealers&raquo; ist die US-Regierung k&uuml;nftig noch mehr angewiesen als bisher. Die desolate Haushaltslage der USA versch&auml;rft das Problem: In den kommenden Monaten muss das Finanzministerium Staatsschulden in astronomischer H&ouml;he von bis zu 2500 Mrd. $ placieren. Da kommt es auf jeden Handelspartner an, der Liquidit&auml;t mitbringt.&nbsp; Bob Eisenbeis, Geldmarkt-Experte beim Verm&ouml;gensverwalter Cumberland Advisorsist &uuml;berzeugt, dass die Fed-Oberen deshalb versuchen werden, auf das Finanzministerium einzuwirken, die Position der UBS in den USA nicht zu gef&auml;hrden &ndash; im eigenen Interesse. &laquo;Ich glaube, die Dimension des Problems ist den Beteiligten der Steuerverfolgungseinheit nicht bewusst &ndash; aber die Fed wird daf&uuml;r sorgen, dass sich das &auml;ndert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/schuldenmacher_usa_braucht_die_ubs_1.2161572.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In Deutschland geh&ouml;ren zu diesem Kreis Primary Dealers die Deutsche Bank&nbsp; und die Dresdner Kleinwort (heute Commerzbank). Was der Beitrag verschweigt ist, dass knapp die H&auml;lfte der amerikanische Staatspapiere von ausl&auml;ndischen Zentralbanken gekauft werden. Es ist zu erwarten, dass diese weiterhin das Ziel verfolgen werden, den Dollar zu st&uuml;tzen. Pikant ist auch die Frage, von wem diese &ldquo;Primary Dealers&rdquo; heute abh&auml;ngen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gesundheitsmarkt f&uuml;rchtet Krise<\/strong><br>\nDie Gesundheitsbranche galt bislang als immun. Noch in der letzten gro&szlig;en Krise, nach dem Platzen der New-Economy-Blase, als die Arbeitslosigkeit in allen Wirtschaftszweigen anstieg, entstanden hier neue Jobs. Menschen w&uuml;rden immer krank, und ihre Behandlung zahle meist der Staat, hie&szlig; es immer.<br>\nVorbei. Die Jahrhundertkrise trifft auch diesen vermeintlich stabilen Teil der Volkswirtschaft. Zu heftig sind die Schockwellen. In Amerika und fast allen EU-Staaten schrumpft die Wirtschaft. Die Prognosen sind d&uuml;ster.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/gesundheitswirtschaft\/:Angst-in-Deutschland-Gesundheitsmarkt-f%FCrchtet-Krise\/483138.html?p=1\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Der Gesundheitsfonds wird zwar besch&ouml;nigend dargestellt. Doch finden sich in diesem Beitrag einige Gr&uuml;nde f&uuml;r eine starke Rolle des Staates im Gesundheitswesen:<br>\n&ldquo;F&uuml;r Deutschland rechnet Wartenberg mit einem Minuseffekt von (nur, KR) einem Prozent. &lsquo;Hier gilt die alte Stabilit&auml;tsthese noch, weil der Pharmamarkt gro&szlig;teils durch die Sozialsysteme finanziert ist&rsquo;, sagt er.&rdquo;<br>\n&ldquo;Auswirkungen auf die Erl&ouml;se der &Auml;rzte h&auml;tte ein R&uuml;ckgang der Patientenzahlen sowieso kaum. Das Budget aus den gesetzlichen Krankenkassen, das im Normalfall 75 bis 80 Prozent des Praxisumsatzes ausmacht, ist fix. &lsquo;Von der Krise sind daher vor allem &Auml;rzte betroffen, die sich haupts&auml;chlich au&szlig;erhalb der Kassenwelt bewegen&rsquo;, sagt Georg He&szlig;br&uuml;gge, Leiter Gesundheitsm&auml;rkte bei der Apobank.&rdquo;<br>\n&ldquo;F&uuml;r den deutschen Gesundheitsmarkt kommt die Krise zu einem g&uuml;nstigen Zeitpunkt &ndash; nie zuvor war die Branche so gut gegen konjunkturelle Schwankungen abgeschirmt wie 2009. Bislang sp&uuml;rten die gesetzlichen Krankenkassen jeden Einbruch am Arbeitsmarkt sofort &uuml;ber sinkende Beitragseinnahmen &ndash; und gaben das Minus m&ouml;glichst an die Versorger weiter. Seit Jahresbeginn erhalten die Kassen aber garantierte Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds. Ein stabiler Block von 168 Mrd. Euro.&rdquo;<br>\n&bdquo;Die &Ouml;ffnung des Gesundheitssystems, hin zu mehr Markt, steht infrage. Am Beispiel der USA sieht man, wie anf&auml;llig Systeme sind, die der Staat nicht so stark st&uuml;tzt. &ldquo;Jedes Segment, das marktwirtschaftlich organisiert ist, kann von der Krise betroffen sein&rdquo;, sagt Jan-Frederik Belling, Gesundheitsexperte der Privatbank M.M. Warburg. &ldquo;Wegen dieser Logik ist man ganz schnell bei einer grunds&auml;tzlichen Systemdiskussion.&rdquo;&ldquo;<br>\nVielen Dank f&uuml;r diesen Hinweis an die NDS-Leserin J.S..<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sale-and-lease-back: Das Spiel ist aus<\/strong><br>\nNach Sch&auml;tzungen des St&auml;dte- und Gemeindebundes haben sich zwischen 150 und 250 St&auml;dte und kommunale Gesellschaften an den CBL-Deals beteiligt, die zwischen 1994 und 2004 f&uuml;r viele eine wahre Goldgrube waren.<br>\n&ldquo;Diese Vertr&auml;ge sind eine gro&szlig;e T&auml;uschung&rdquo;, sagt der M&uuml;nchener Jurist Julian Roberts im Gespr&auml;ch mit der FR. Der Anwalt ber&auml;t deutsche und europ&auml;ische Kommunen, wie sie aus dem Vertragswerk aussteigen k&ouml;nnen. Laut Roberts sind die CBL-Vertr&auml;ge nichts anderes als Finanzspekulationen, also hochriskante Gesch&auml;fte. &ldquo;Die Kontrakte sind der reine Wilde Westen&rdquo;, so Roberts.<br>\nEinige Kommunen versuchen nun, aus den Vertr&auml;gen herauszukommen. Weil der amerikanische Staat das Steuerschlupfloch, das CBL erst lukrativ gemacht hat, inzwischen geschlossen hat, wollen auch einige amerikanische Investoren das Gesch&auml;ft widerrufen. Die Mehrzahl h&auml;lt an ihnen fest.<br>\nDie Kommunen wollen nur wenig &uuml;ber ihre riskanten Deals preisgeben, die h&auml;ufig von B&uuml;rgerinitiativen und Linken bek&auml;mpfte wurde. Angeblich sind sie laut Vertrag zu Verschwiegenheit verpflichtet.<br>\nIn anderen L&auml;ndern wehren sich die Kommunen und ihre Gesellschaften gegen das umstrittene Machwerk. &ldquo;Dort fechten meine Mandanten die Vertr&auml;ge grunds&auml;tzlich an&rdquo;, so Roberts. Die seien unwirksam, weil die Gesch&auml;ftspartner &ldquo;get&auml;uscht&rdquo; wurden und weil sie auf illegalen Steuerkonstruktionen basierten. &ldquo;Die Vertr&auml;ge sind noch zu kippen.&rdquo;<br>\nBislang zieht keine deutsche Stadt vor Gericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1685717&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Wenn es hierzulande noch einigerma&szlig;en rational und gesittet zuginge, dann m&uuml;sste erstens f&uuml;r die Zukunft klar sein, dass keine &ouml;ffentliche Hand, keine Gemeinde, kein Land und keine Finanzagentur des Bundes Steuerumgehungen zu nutzen versucht. Und zweitens: die Oberb&uuml;rgermeister, die Landr&auml;te und die anderen Verantwortlichen in den betroffenen St&auml;dten, Kreisen und Gemeinden m&uuml;ssten ihren Hut nehmen &ndash; wegen Zockerei und Dummheit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bei Abfindung nach Jobverlust kein Hartz IV<\/strong><br>\nEine versp&auml;tete Abfindung nach einer K&uuml;ndigung durch den Arbeitgeber gilt als Einkommen und ist somit anrechenbar. Somit wird die Abfindung auf das Arbeitslosengeld II angerechnet, entschied das Bundessozialgericht in Kassel. Das neuerliche Urteil kann gelinde gesagt als &ldquo;ungerecht&rdquo; bezeichnet werden.<br>\nIn einem vorliegenden Fall klagte ein ehemaliger Arbeitnehmer eine Abfindung ein, da er zu Unrecht gek&uuml;ndigt wurde. Die K&uuml;ndigung fand bereits im Jahre 2003 statt. Nun erhielt der M&uuml;nchener eine Abfindung von 6500 Euro. Doch der Rechtsstreit war vergebens, denn der Mann ist mittlerweile auf Hartz IV Zahlungen angewiesen. Erst im Jahre 2006 hat der Kl&auml;ger einen Teil der Abfindung auf das eigene Konto erhalten. Dazu schaltete dieser einen Gerichtsvollzieher ein. Die zust&auml;ndige Arge rechnete jedoch die Abfindung als Einkommen an. Dagegen klagte der M&uuml;nchener Erwerbslose.<br>\nDas Bundessozialgericht urteilte nicht zu Gunsten des Arbeitslosen. In dem Urteil Az. B 4 AS 47\/08 R stellten die obersten Richter fest, Abfindungszahlungen eines ehemaligen Arbeitgebers, die nach einem ALG II Bezug auf das Konto eingehen, gelten als Einkommen und sind somit anrechenbar. Das gelte auch dann, wenn die Abfindung nach einem Jahrelangen Rechtsstreit auf das Konto des ehemaligen Arbeitsnehmers eingehen. Abfindungen ehemaliger Arbeitgeber sind zwar ein &ldquo;materieller und immaterieller Ausgleich f&uuml;r den Verlust des Arbeitsplatzes&rdquo;, aber keine zweckbestimmte Einnahme wie beispielsweise ein gezahltes Schmerzensgeld.<br>\nBei der ehemaligen Arbeitslosenhilfe gab es noch eine andere Regelung. Dabei wurden sehr wohl Abfindungszahlungen nicht als Einkommen gerechnet. Doch seit der Arbeitsmarktreform Hartz IV wurde diese alte Regelung nicht &uuml;bernommen.<br>\nDer Gesetzgeber entschied sich damals bewu&szlig;t gegen diese Regelung. Ein entt&auml;uchendes Urteil zu Ungunsten von Arbeitnehmerrechten. Denn Arbeitslose werden wohl kaum nun noch einen Rechtsstreit mit ehemaligen Arbeitgebern beginnen, wenn die Abfindung als Einkommen berechnet wird und das ALG II dadurch empfindlich gek&uuml;rzt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-hartz.de\/nachrichtenueberhartziv\/abfindung72763\">gegen-hartz Redaktion<\/a><\/li>\n<li><strong>Radiolyse im Endlager-Medium Salz: &raquo;Doch geforscht wird nicht&raquo;<\/strong><br>\nEin Professor f&uuml;hlt sich nicht ernstgenommen: Der niederl&auml;ndische Feststoff-Physiker Henry W. den Hartog richtet schwere Vorw&uuml;rfe an das Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz (BfS), weil das in der Atomm&uuml;ll-Debatte seine Forschungsergebnisse zur sogenannten Radiolyse in Salzformationen ignoriere. Den Hartog meint: &raquo;Es ist inzwischen offensichtlich, dass es in Deutschland noch immer starke Vorbehalte gegen die Erforschung der strahlenbedingten Sch&auml;digung von Steinsalz gibt; vermutlich wegen Behauptungen in der Vergangenheit, dass das Problem nicht bearbeitet zu werden braucht. Offenbar ist Wissenschaftlern geraten worden, dieses Sachgebiet zu meiden.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ejz.de\/index.php?&amp;kat=50&amp;artikel=109021443&amp;red=28&amp;ausgabe=\">Elbe-Jeetzel-Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Drastisches Reformprogramm in Ungarn<\/strong><br>\nKaum hatte Ministerpr&auml;sident Ferenc Gyurcs&aacute;ny (MSZP) das Konjunktur- und Reformpaket seiner Minderheitsregierung vorgestellt, legte am Samstag vor zwei Wochen auch das so genannte Reformb&uuml;ndnis ein auf f&uuml;nf Jahre angelegtes Reformprogramm vor. Das Reformb&uuml;ndnis formierte sich im November des Vorjahres. Es setzt sich aus den Vorsitzenden der neun Arbeitgeberverb&auml;nde im Landesrat f&uuml;r Interessenausgleich (O&Eacute;T), dem Vorsitzenden der Ungarischen Industrie- und Handelskammer sowie dem Pr&auml;sidenten der Akademie der Wissenschaften und dessen Vorg&auml;ngern zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.budapester.hu\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=3892&amp;Itemid=26\">Budapester Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Deutschland scheint daf&uuml;r Vorbild zu sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Regierungsphilosophie f&uuml;r die Universit&auml;ten<\/strong><br>\nIn einer Rede stiess Frankreichs Pr&auml;sident j&uuml;ngst die Wissenschaftlergemeinschaft vor den Kopf, wom&ouml;glich gezielt. Hochschullehrer wehren sich gegen ein Reformprojekt &ndash; und die dahinterstehende Logik. In einer Rede zum Thema &laquo;Forschungs- und Innovationspolitik&raquo; verunglimpfte Sarkozy am 22. Januar in wenig staatsm&auml;nnischer Manier die Lehrer und Forscher an Frankreichs Universit&auml;ten. Lassen die Richter angeblich Kindersch&auml;nder und &auml;hnliche &laquo;Raubtiere&raquo; frei in der Wildbahn herumlaufen und weigerten sich die Psychiater aus f&uuml;r Normalb&uuml;rger unerfindlichen Gr&uuml;nden, &laquo;gef&auml;hrliche Irre&raquo; auf Lebenszeit wegzusperren, so seien die hiesigen Hochschullehrer in der Regel wenig produktiv, str&auml;ubten sich gegen jede Form von Evaluierung von aussen und f&uuml;hrten ein fast schon parasit&auml;res Dasein. Sarkozys &laquo;von Brutalit&auml;t und Geringsch&auml;tzung gekennzeichnete&raquo; Ansprache, so Dani&egrave;le Hervieu-L&eacute;ger, die Direktorin der Pariser Ecole des hautes &eacute;tudes en sciences sociales, ist sicher keine Entgleisung. Eher entspringt sie kaltem Kalk&uuml;l. Sobald sich irgendwo Widerstand gegen ein pr&auml;sidentielles Projekt regt, sobald sich &ndash; wie hier &ndash; ein Berufsstand gegen eine Reform str&auml;ubt, sucht der Herr des Elys&eacute;es die Widerspenstigen gegen &laquo;das Volk&raquo; auszuspielen. Dass sich seine Argumentation dabei h&auml;ufig noch unter Stammtischniveau bewegt, d&uuml;rfte ebenfalls intendiert sein: je simpler, desto fernsehgerechter.<br>\nIn seiner urspr&uuml;nglichen Form ist das Dekret bereits Makulatur. Aber die Einw&auml;nde der Wissenschafter gegen Sarkozys Hochschulpolitik gehen weit &uuml;ber das umstrittene Dekret hinaus. Die Hochschullehrer str&auml;uben sich nicht gegen Reformen &ndash; sie hatten 2004 sogar sehr detaillierte Vorschl&auml;ge erarbeitet, die von den seitherigen Regierungen sorgf&auml;ltig schubladisiert wurden. Sie wehren sich auch nicht gegen das Prinzip der Evaluierung, die in vielf&auml;ltiger Form ja schon seit Jahrzehnten zu ihrem Alltag geh&ouml;rt. Wohl jedoch weisen sie eine Reformpolitik zur&uuml;ck, die Universit&auml;ten in Unternehmen zu verwandeln versucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/kultur\/aktuell\/regierungsphilosophie_fuer_die_universitaeten_1.2150485.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Widerstand deutscher Wissenschaftler gegen die Verwandlung von Universit&auml;ten in Unternehmen gibt es bislang nur vereinzelt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Vorbild f&uuml;r Deutschland? Britische Polizei filmt friedliche Demonstranten und Reporter<\/strong><br>\nDie britische Polizei filmt und fotografiert nicht nur m&ouml;glichst viele Teilnehmer von Demonstrationen oder politischen Versammlungen, sie speichert die Bilder auch sieben Jahre lang mit Namen ab. Die Metropolitan Police speichert auch v&ouml;llig harmlose Demonstranten, die ihr Verfassungsrecht wahrnehmen, in die Crimint ab, eine Datenbank f&uuml;r Kriminelle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/29\/29869\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Gr&uuml;nes Wahlprogramm: Allen wohl, niemandem weh <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2009%2F03%2F07%2Fa0085&amp;cHash=57152323c5&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Rede von Gregor Gysi, DIE LINKE: Das HRE-Desaster verlangt nach Aufkl&auml;rung durch einen Untersuchungsausschuss<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YzakH40b34k\">Youtube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> H&ouml;renswert.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<br \/> Heute zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Opel: Der Marktmechanismus war bei Betrieben dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung schon immer Fiktion<\/li>\n<li>Finanzinvestoren: Jetzt fehlen die Reserven<\/li>\n<li>Deutschland in der Krise: Abschied vom Exportweltmeister?<\/li>\n<li>Kleine Kritik der Staatskritik <\/li>\n<li>Schuldenmacher USA braucht die UBS<\/li>\n<li>Gesundheitsmarkt f&uuml;rchtet Krise<\/li>\n<li>Sale-and-lease-back: Das Spiel ist aus<\/li>\n<li>Bei Abfindung nach Jobverlust kein Hartz IV<\/li>\n<li>Radiolyse im<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3812\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3812","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3812","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3812"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3812\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3812"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3812"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3812"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}