{"id":3815,"date":"2009-03-11T09:26:50","date_gmt":"2009-03-11T08:26:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3815"},"modified":"2009-03-11T09:27:54","modified_gmt":"2009-03-11T08:27:54","slug":"hinweise-des-tages-848","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3815","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(MB\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>TV-Journalisten: Es gibt Alternativen zur Rentenpolitik<\/li>\n<li>Nochmals Hinweis auf Doku Rentenangst<\/li>\n<li>Scheinenteignung: Der Korruptionsforscher Werner R&uuml;gemer &uuml;ber &hellip;<\/li>\n<li>Weltbank erwartet ersten globalen Abschwung seit Zweitem Weltkrieg<\/li>\n<li>Deutsche Bank bekam wohl AIG-Rettungsgelder<\/li>\n<li>Zeitarbeitsbranche glaubt an goldene Zukunft<\/li>\n<li>M&uuml;ntefering plant h&ouml;here Steuern<\/li>\n<li>Millionen-Boni f&uuml;r Postbank-Chefs<\/li>\n<li>Arbeitslosigkeit &ndash; Millionen bleiben in Hartz IV h&auml;ngen<\/li>\n<li>Wie deutsche Senioren in der Lehman-Falle landeten<\/li>\n<li>Flassbeck fordert drittes Konjunkturpaket<\/li>\n<li>Sven Giegold: Steueroasen trockenlegen!<\/li>\n<li>K&uuml;ndigung wegen Brotbelags<\/li>\n<li>Deutsche Ausfuhren im Januar 2009: &ndash; 20,7% zum Januar 2008<\/li>\n<li>Neues Insolvenzverfahren f&uuml;r Banken fast fertig<\/li>\n<li>Heftige Kritik an neuer Studie von Altersvorsorge-Institut<\/li>\n<li>Haus weg &ndash; alle sieben Minuten passiert&rsquo;s<\/li>\n<li>Werbekampagnen: Scholz &amp; Friends &amp; CDU<\/li>\n<li>Rum&auml;nien ruft Europa um Hilfe<\/li>\n<li>Deutschland muss aggressiver werden<\/li>\n<li>SPIEGEL-ONLINE-Chefredakteur Wolfgang B&uuml;chner wechselt zur dpa<\/li>\n<li>Schweiz: Nationalrat will die UBS-L&ouml;hne dr&uuml;cken<\/li>\n<li>Streit um die goldene Banane<\/li>\n<li> Ackermann: &bdquo;Staat muss als Retter bereitstehen&ldquo;<\/li>\n<li>Klaus Landowsky &ndash; rechtskr&auml;ftig verurteilt<\/li>\n<li>Erwiderung Karl Mais zu einem Artikel des &ldquo;Spiegel&rdquo; zu den West-Ost-Transfers<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><\/p><p>Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3815&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>TV-Journalisten: Es gibt Alternativen zur Rentenpolitik<\/strong><br>\nDie Fernsehjournalisten Dietrich Krau&szlig; und Ingo Blank haben sich f&uuml;r eine neue Diskussion &uuml;ber die Rentenpolitik in Deutschland ausgesprochen. In einem Interview mit dem Magazin &ldquo;zukunft jetzt&rdquo; der Deutschen Rentenversicherung sagten die durch den Film &ldquo;Rentenangst&rdquo; bekannt gewordenen Journalisten, es gebe &ldquo;Alternativen&rdquo; zur Rentenreform von 2001. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/TV-Journalisten-Es-gibt-Alternativen-zur-Rentenpolitik.html\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em>Dazu die Links auf die Doku &bdquo;Rentenangst&ldquo;:<\/em><\/p>\n<p><strong>Rentenangst<\/strong><br>\nDie aktuelle Diskussion um die Riester-Rente hat noch einmal gezeigt: Viele der heute aktiven Menschen werden im Alter vor gro&szlig;en finanziellen Problemen stehen. Denn die wachsende Zahl der Senioren und viele politische Entscheidungen der vergangenen Jahre werden dazu f&uuml;hren, dass das Niveau der gesetzlichen Rente systematisch sinken wird. Kritiker &uuml;berbieten sich schon seit langem in ihren Nachrufen auf das gesetzliche Rentensystem. Immer wieder wird verk&uuml;ndet, dass allein eine private Absicherung die Rentner von morgen vor dem Absturz retten k&ouml;nne.&bdquo;Eigenvorsorge&ldquo; hei&szlig;t das Stichwort. Kapitaldeckung statt Umlagefinanzierung ist das Konzept, das dahinter steckt. Aber: Ist die Gesetzliche Rente tats&auml;chlich so schlecht wie behauptet?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sr-online.de\/fernsehen\/781\/748492.html\">Saarl&auml;ndischer Rundfunk (Einleitungstext)<\/a><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/mediathek.sr-online.de\/mediaPlayerSR2.pl?serviceID=FS&amp;broadcast=DOKU&amp;publishDate=2008-06-02\">Saarl&auml;ndischer Rundfunk (Video)<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Scheinenteignung: Der Korruptionsforscher Werner R&uuml;gemer &uuml;ber unbekannte Gl&auml;ubiger, ma&szlig;geschneiderte Gesetze und Sonderrechte f&uuml;r Manager<\/strong><br>\nMit <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Unternehmen-Finanzkrise-Banken-HRE;art129,2728366\">102 Milliarden Euro<\/a> ist der Staat bereits f&uuml;r die Hypo Real Estate in die Bresche gesprungen, ohne das ein Ende der Bankmisere abzusehen w&auml;re. Eine radikales Mittel diesen Finanztransfer zu stoppen, w&auml;re die Enteignung des Unternehmens nach den Ma&szlig;gaben des Grundgesetzes. Jedoch stellt das von der amerikanischen Gro&szlig;kanzlei Freshfields abgefasste <a href=\"http:\/\/ef-magazin.de\/2009\/02\/23\/972-finanzmarktstabilisierungsergaenzungsgesetz-jetzt-kommt-die-enteignungsbehoerde\">Finanzmarkt-Stabilisierungs-Erg&auml;nzungsgesetz<\/a>, welches von der Bundesregierung am 18. Februar vorgelegt wurde, eher die Summe der Mittel dar, gerade dies nicht zu tun. Telepolis sprach dar&uuml;ber mit Werner R&uuml;gemer, dem Vorsitzenden von <a href=\"http:\/\/businesscrime.de\/\">Business Crime Control<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=29871&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Weltbank erwartet ersten globalen Abschwung seit Zweitem Weltkrieg<\/strong><br>\nDer Handel wird einbrechen, die globale Wirtschaft zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg schrumpfen: Die Weltbank warnt in einer neuen Prognose vor enormen Problemen in diesem Jahr. Besonders hart wird es die Entwicklungsl&auml;nder treffen, Armut und Unruhen drohen &ndash; reichere Staaten sollen helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-612069,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Bank bekam wohl AIG-Rettungsgelder<\/strong><br>\nVon der Rettung des US-Versicherers AIG haben offenbar etwa zwei Dutzend Vertragspartner des Konzerns im In- und Ausland profitiert, unter ihnen die Deutsche Bank. Demnach flossen insgesamt rund 50 Milliarden Dollar aus dem Rettungspaket an andere Finanzinstitute, die mit der American International Group Derivatgesch&auml;fte abgeschlossen hatten. Nach der Rettung des amerikanischen Versicherungsriesen AIG durch die US-Regierung sind laut einem Zeitungsbericht rund 50 Mrd. Dollar an Gesch&auml;ftspartner des Konzerns geflossen. So habe die Deutsche Bank Zahlungen von sechs Mrd. Dollar erhalten, schrieb das &bdquo;Wall Street Journal&ldquo; am Samstag. Bei den Betr&auml;gen gehe es haupts&auml;chlich um Zahlungen zur Erf&uuml;llung von Terminkontrakten und der Aufstockung von Sicherheiten bei Gesch&auml;ften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/_b=2194262,_p=5,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Zeitarbeitsbranche glaubt an goldene Zukunft<\/strong><br>\nDer niederl&auml;ndische Personaldienstleister Randstad erwartet einen sp&uuml;rbaren Anstieg der Zeitarbeit in Deutschland. &ldquo;Nach der Krise werden mehr Zeitarbeiter besch&auml;ftigt sein als zuvor&rdquo;, sagte Konzernchef Ben Noteboom im Gespr&auml;ch mit dem Handelsblatt. Mittelfristig geht Randstad von einer Million Menschen aus, die in Deutschland bei Personaldienstleistern unter Vertrag stehen werden. Derzeit arbeiten in Deutschland 650 000 Menschen f&uuml;r Zeitarbeitsfirmen. Kurzfristig steht die Branche aber massiv unter Druck. Seit Sommer 2008 sind in Deutschland rund 100 000 Stellen verlorengegangen, vor allem in der Autoindustrie und bei den Zulieferern brennt es lichterloh. Die Krise hat den Schweizer Marktf&uuml;hrer Adecco und Randstad im vierten Quartal europaweit tief in die roten Zahlen gerissen. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/_b=2194639,_p=5,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Dieser Entwicklung sind wir doch nicht ausgeliefert. Das k&ouml;nnte man gestalten, das meint: eind&auml;mmen, wenn man wollte. Leiharbeit kann nicht unsere Zukunft sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>M&uuml;ntefering plant h&ouml;here Steuern<\/strong><br>\nDie SPD will nach der Bundestagswahl die Steuern auf hohe Einkommen heraufsetzen. Damit will SPD-Chef Franz M&uuml;ntefering Mehrausgaben f&uuml;r Bildung finanzieren und nach der Finanzkrise die Neuverschuldung der &ouml;ffentlichen Haushalte abbauen. Im Gespr&auml;ch mit dem Handelsblatt sagte M&uuml;ntefering auch, wof&uuml;r er die Mehreinnahmen verwenden will.\n<p>&bdquo;Wir wollen einen handlungsf&auml;higen Staat&ldquo;, sagte M&uuml;ntefering im Interview mit dem Handelsblatt. &bdquo;Also m&uuml;ssen wir kl&auml;ren, wie wir die Reichen daran beteiligen, wenn wir in den n&auml;chsten Jahren massiv in die Bildung investieren.&ldquo; Bei den Ausgaben des Staates sehe er wenig Chancen zu sparen. &bdquo;Jeder, der was anderes erz&auml;hlt, will eigentlich an die Sozialleistungen und die Infrastruktur ran. Das schlie&szlig;e ich aus&ldquo;, sagte M&uuml;ntefering. &bdquo;Wir brauchen sogar mehr Investitionen im Bereich Bildung. Daf&uuml;r m&uuml;ssen wir Solidarit&auml;t bei den Reichen einfordern.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/_b=2194845,_p=6,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/_b=2194676,_p=6,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Nur interessant, weil es zeigt, wie M&uuml;ntefering heute denkt beziehungsweise spricht. Wendehals ist unterwegs. Jetzt ist f&uuml;r ihn die Verarmung des Staates ein Problem (f&uuml;r jemanden, der bisher jede Unternehmenssteuersenkung mitgemacht hat, von Schr&ouml;der bis Merkel). Und weil die Strategie des SPD-Vorsitzenden f&uuml;r den Wahlkampf und die angestrebte Koalition erkennbar ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Millionen-Boni f&uuml;r Postbank-Chefs<\/strong><br>\nDie Postbank hat 2008 einen Verlust von 821 Mio. Euro erwirtschaftet. Auf Zusatzzahlungen muss das Topmanagement trotzdem nicht verzichten. Aufgrund des Einstiegs der Deutschen Bank erh&auml;lt der Vorstand Sonderpr&auml;mien in H&ouml;he von 11,9 Mio. Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:Pr%E4miendiskussion-Millionen-Boni-f%FCr-Postbank-Chefs\/484846.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Hier wird wiederum sichtbar, dass die Finanzwirtschaft inzwischen so organisiert ist, dass unabh&auml;ngig davon, ob ein Unternehmen (eine Bank) Gewinne macht oder nicht, die F&uuml;hrungskr&auml;fte sich selbst bedienen k&ouml;nnen. Sie greifen daf&uuml;r im konkreten Fall auch auf &ouml;ffentliche Mittel zur&uuml;ck.<\/em><\/p>\n<p>In diesem Milieu ist es auch m&ouml;glich, dass jemand daf&uuml;r bezahlt wird, dass er sein Unternehmen an ein anderes verscherbelt; Eigent&uuml;merwechsel wird also als eine besondere Leistung gewertet. In welcher Welt leben diese Herrschaften?<\/p><\/li>\n<li><strong>Arbeitslosigkeit &ndash; Millionen bleiben in Hartz IV h&auml;ngen<\/strong><br>\nFast jeder zweite Arbeitslosengeld-II-Empf&auml;nger in Deutschland &ndash; insgesamt mehr als drei Millionen Personen &ndash; hat seit dem Start der Arbeitsmarktreform 2005 bis Ende 2007 nicht den Ausstieg geschafft, wie aus einer aktuellen Studie des N&uuml;rnberger Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor geht. Besonders schwer bei der R&uuml;ckkehr in den Beruf haben es danach Alleinerziehende, auch wegen fehlender Kinderbetreuungsm&ouml;glichkeiten. F&uuml;r vier von zehn Personen ist der Ausstieg aus der Hilfsbed&uuml;rftigkeit au&szlig;erdem nicht von Dauer: Etwa 40 Prozent der Betroffenen sind sp&auml;testens nach einem Jahr erneut auf staatliche Unterst&uuml;tzung angewiesen, schreiben die Arbeitsmarktforscher Tobias Graf und Helmut Rudolph. Insgesamt waren zwischen 2005 und Ende 2007 fast zw&ouml;lf Millionen M&auml;nner, Frauen und Kinder f&uuml;r mindestens einen Monat auf Hartz IV angewiesen &ndash; also etwa jeder f&uuml;nfte Bundesb&uuml;rger bis 65 Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Titelseite-Hartz-IV;art692,2747907?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie deutsche Senioren in der Lehman-Falle landeten<\/strong><br>\nZehntausende deutsche Anleger verloren mit der Pleite von Lehman Brothers ihr Erspartes. Ein Netz aus Detektiven und Anw&auml;lten recherchiert jetzt, wie es dazu kommen konnte und wie die Kunden wom&ouml;glich ihr Geld zur&uuml;ckerhalten &ndash; und sto&szlig;en dabei auf erstaunliche Details.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-612195,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Flassbeck fordert drittes Konjunkturpaket<\/strong><br>\nDer Chef&ouml;konom der UN-Konferenz f&uuml;r Handel und Entwicklung, Heiner Flassbeck, hat die Konjunkturpakete der Bundesregierung kritisiert. Bislang sei zu wenig geschehen, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Flassbeck pl&auml;dierte f&uuml;r zus&auml;tzliche Investitionen in die Infrastruktur und f&uuml;r eine Entlastung der unteren Einkommensschichten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/interview\/930854\/\">Deutschlandradio Kultur (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2009\/03\/09\/drk_20090309_0651_9024b4da.mp3\">Deutschlandradio Kultur (Audio-Podcast)<\/a><\/li>\n<li><strong>Sven Giegold: Steueroasen trockenlegen!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1687487&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_topnews\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Ich teile den Optimismus von Sven Giegold in Bezug auf die Bereitschaft der Bundesregierung, ernsthaft etwas erreichen zu wollen, nicht. Jedenfalls ist es ratsam, skeptischer zu sein, um den Druck auf Finanzminister und Bundesregierung zu erhalten und zu erh&ouml;hen.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Steueroase Dubai<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/7\/0,1872,7529959,00.html\">Frontal21<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>K&uuml;ndigung wegen Brotbelags<\/strong><br>\nErneut besch&auml;ftigt ein angeblicher Kleinstdiebstahl die deutsche Justiz. Vor dem Arbeitsgericht in Dortmund geht es an diesem Dienstag um zwei B&auml;cker aus dem westf&auml;lischen Bergkamen, die ihre Fr&uuml;hst&uuml;cksbr&ouml;tchen unerlaubt mit einem pikanten Belag aus dem Eigentum der Backstube bestrichen haben sollen. \n<p>Die Gewerkschaft vertritt am kommenden Dienstag vor Gericht einen der gek&uuml;ndigten Mitarbeiter (26), der gleichzeitig Betriebsratsmitglied war. Darin sieht Str&auml;ter den eigentlichen Grund der Entlassung. Er wirft der Firma Westermann vor, &ldquo;die Betriebsr&auml;te entsorgen&rdquo; zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1687229&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p>\n<p><em>Passend dazu die &bdquo;Firmenphilosophie&ldquo; der betreffenden B&auml;ckereikette:<\/em><\/p>\n<p><strong>Filialen zum Wohlf&uuml;hlen<\/strong><br>\nDiese haben wir getreu unserer Unternehmensphilosophie eingerichtet: &bdquo;Begegne jedem so, wie Du m&ouml;chtest, dass er Dir begegnet&ldquo;<br>\n(&hellip;)<br>\nBei Westermann d&uuml;rfen Sie n&auml;her kommen, denn Westermann ist offen, famili&auml;r und verbindlich. Das begr&uuml;ndet intensive, menschliche Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und Kollegen. So schaffen wir Zugeh&ouml;rigkeit &ndash; Tag f&uuml;r Tag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.onlinebackshop.de\/scripts\/show.aspx?content=\/shop\/home\/ueberuns\/filialen\">Westermann-B&auml;ckerei<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutsche Ausfuhren im Januar 2009: &ndash; 20,7% zum Januar 2008<\/strong><br>\nWie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorl&auml;ufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im Januar 2009 von Deutschland Waren im Wert von 66,6 Milliarden Euro ausgef&uuml;hrt und Waren im Wert von 58,1 Milliarden Euro eingef&uuml;hrt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im Januar 2009 um 20,7% und die Einfuhren um 12,9% niedriger als im Januar 2008. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegen&uuml;ber Dezember 2008 um 4,4% und die Einfuhren um 0,8% ab. Die Au&szlig;enhandelsbilanz schloss im Januar 2009 mit einem &Uuml;berschuss von 8,5 Milli&shy;arden Euro ab. Im Januar 2008 hatte der Saldo in der Au&szlig;enhandelsbilanz + 17,3 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag im Januar 2009 der Au&szlig;enhandelsbilanz&uuml;berschuss bei 8,3 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2009\/03\/PD09__088__51,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/li>\n<li><strong>Neues Insolvenzverfahren f&uuml;r Banken fast fertig<\/strong><br>\nDie Arbeiten der Bundesregierung an einer Erweiterung des Insolvenzrechts stehen kurz vor dem Abschluss. &ldquo;Die Pl&auml;ne f&uuml;r ein so genanntes Restrukturierungsmodell k&ouml;nnen in den n&auml;chsten Tagen vorgelegt werden&rdquo;, sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person dem Handelsblatt. Es soll vor allem Unternehmen der Finanzbranche zugute kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/_b=2196710,_p=6,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Heftige Kritik an neuer Studie von Altersvorsorge-Institut<\/strong><br>\nDeutliche Kritik am neuen &ldquo;Deutschland-Trend-Vorsorge&rdquo; des Deutschen Instituts f&uuml;r Altersvorsorge (DIA) hat die Deutsche Rentenversicherung ge&uuml;bt. Die Erhebung des DIA sei &ldquo;methodisch und inhaltlich insgesamt nicht seri&ouml;s&rdquo;, hei&szlig;t es in einer Pressemitteilung der Rentenversicherer vom Wochenende. Um seine Ergebnisse zu erzielen, habe das DIA neben einer Online-Umfrage frei verf&uuml;gbare Studien &ndash; vornehmlich im Auftrag von Banken und Versicherungen &ndash; gesammelt und analysiert, bem&auml;ngelt die Rentenversicherung in ihrer Erkl&auml;rung. Problematisch sei daran insbesondere, dass &ldquo;unterschiedlichste Studien einbezogen werden mit verschiedenen Zielgruppen, Erhebungsmethoden und Erhebungszeitpunkten&rdquo;. Aus diesen Studien seien dann willk&uuml;rlich einzelne Fragen mit ihren Ergebnissen herausgenommen worden.\n<p>Das von der Deutsche-Bank-Gruppe finanzierte Institut hatte in einer neuen Studie behauptet, 80 Prozent der befragten B&uuml;rger erwarteten wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise im Alter Ausf&auml;lle bei den Eink&uuml;nften aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Dagegen mache sich nur ein Drittel der Bev&ouml;lkerung Sorgen um die private Rente und nur zw&ouml;lf Prozent um die betriebliche Altersvorsorge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Heftige-Kritik-an-neuem-DIA-Trend-Vorsorge.html?nwsl=y\">Ihre Vorsorge<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Haus weg &ndash; alle sieben Minuten passiert&rsquo;s<\/strong><br>\nVon wegen &ldquo;My home is my castle&rdquo;: Immer mehr Briten sitzen in der Schuldenfalle, weil sie sich beim Immobilienkauf verspekuliert haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/493\/461121\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Werbekampagnen: Scholz &amp; Friends &amp; CDU<\/strong><br>\nAuff&auml;llig h&auml;ufig vergeben CDU-gef&uuml;hrte Bundesministerien und Beh&ouml;rden lukrative Auftr&auml;ge an die PR- und Werbeagentur Scholz &amp; Friends. Konkurrenten argw&ouml;hnen, dass es an der CDU-N&auml;he einiger der Inhaber und Manager der Firma liegt. Die Agentur bestreitet das.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/:Werbekampagnen-Scholz-%26-Friends-%26-CDU\/656992.html?pr=1\">Stern<\/a><\/li>\n<li><strong>Rum&auml;nien ruft Europa um Hilfe<\/strong><br>\nNach Ungarn und Lettland bittet auch das &auml;rmste Land der EU wegen der Finanzkrise um Unterst&uuml;tzung. Die Kommission werde mit dem &auml;rmsten EU-Land in den kommenden Tagen Verhandlungen &uuml;ber Finanzhilfen beginnen, sagte EU-Wirtschafts- und W&auml;hrungskommissar Joaquin Almunia am Montag in Br&uuml;ssel. Die noch verf&uuml;gbaren 15 Mrd. Euro aus dem Topf f&uuml;r Zahlungsbilanzhilfen seien mehr als ausreichend, um Rum&auml;nien zu st&uuml;tzen. &Ouml;sterreichs Finanzminister Josef Pr&ouml;ll hatte gefordert, den Krisenfonds der EU f&uuml;r L&auml;nder, die nicht der Euro-Zone angeh&ouml;ren, noch aufzustocken. Dies sei derzeit nicht notwendig, sagte Almunia. &ldquo;Aber wenn es notwendig w&auml;re, bin ich sicher, dass die Mitgliedstaaten einverstanden w&auml;ren.&rdquo; IWF-Chef Strauss-Kahn mahnt, die Osteurop&auml;er nicht im Stich zu lassen. Ein Kollaps h&auml;tte auch f&uuml;r Deutschland &ldquo;schreckliche R&uuml;ckwirkungen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:Zahlungsschwierigkeiten-Rum%E4nien-ruft-Europa-um-Hilfe\/485232.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschland muss aggressiver werden<\/strong><br>\nDeutschland muss bei der Rettung der Banken zulegen: IWF-Chef Strauss-Kahn &uuml;ber die Rolle der Kanzlerin, Schwellenl&auml;nder in Not und seine Zweifel am Markt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/431\/461059\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit: <\/strong>In der Tat d&uuml;rfte sich die Lage in Osteuropa noch weiter versch&auml;rfen. Der Vorschlag von IWF-Chef Strauss-Kahn, die Bundesregierung solle die deutschen Banken dr&auml;ngen, kein Geld mehr aus Osteuropa abzuziehen, wirkt naiv. Zun&auml;chst einmal waren es insbesondere &Ouml;sterreichs Banken, die die meisten Kredite in die Region vergaben (71 Prozent des &ouml;sterreichischen Bruttoinlandsprodukts), was ganz gut die &ouml;sterreichischen Appelle erkl&auml;rt. Vor allem zeigt sich aber, dass die Osterweiterung des europ&auml;ischen Binnenmarktes wie auch die S&uuml;derweiterung der Eurozone eine Sonntagsveranstaltung war, in der sich Europas Spitzenpolitiker als selbsternannte Europ&auml;er sonnten, w&auml;hrend m&uuml;hsame, aber substanzielle Schritte im Projekt &ldquo;Vereinigte Staaten von Europa&rdquo; unterlassen wurden. Die europ&auml;ische Union gewann immer mehr an (Ober)fl&auml;che, wurde immer disparater, w&auml;hrend der europ&auml;ischer Bundesstaat mit einer europ&auml;ischen Verfassung, europ&auml;ische Parteien und politikverantwortlichen Abgeordneten in einem europ&auml;ischen Parlament sowie weiteren gemeinschaftlichen Institutionen in immer weitere Ferne r&uuml;ckte. Heute soll dieses fragile Gebilde, dass selbst in normalen Zeiten zu keiner gemeinsamen Politik finden kann, in der Krise die Ungleichgewichte einer Region auffangen, deren Entwicklungsgef&auml;lle ein Mehrfaches desjenigen in den Vereinigten Staaten betr&auml;gt. Allein ein Blick auf die Handelsbilanzdefizite der europ&auml;ischen Randstaaten zeigt, dass es sich hier nicht um eine kurzfristige Problemsituation handelt, die durch Einmalzahlungen zu bew&auml;ltigen ist: Portugal (-9.9), Spanien (-8.5), Griechenland (-18,7), Bulgarien (-25.5), Rum&auml;nien (-14.5), Litauen (-5.1), Lettland (-24.5), Estland (-17.6) &ndash; 2007 in Prozent des BIP.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPIEGEL-ONLINE-Chefredakteur Wolfgang B&uuml;chner wechselt zur dpa<\/strong><br>\nWolfgang B&uuml;chner, der derzeit gemeinsam mit R&uuml;diger Ditz die Redaktion von SPIEGEL ONLINE leitet, verl&auml;sst das Haus und &uuml;bernimmt das Amt des Chefredakteurs bei der dpa &ndash; Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Nachrichtenagentur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,druck-612485,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Schweiz: Nationalrat will die UBS-L&ouml;hne dr&uuml;cken<\/strong><br>\nLaut Nationalrat soll das oberste Management staatlich unterst&uuml;tzter Banken (lies UBS) analog entsch&auml;digt werden wie jenes von SBB, Post, Nationalbank und anderen bundesnahen Unternehmen. Die Grossbanken UBS und CS sollen zudem Boni und andere variable Lohnananteile jeweils f&uuml;r drei Jahre auf Sperrkonten deponieren m&uuml;ssen. Solange der Bund bei der UBS in Form der Pflichtwandelanleihe von 6 Mrd. Fr. oder gewandelter Aktien engagiert ist, muss er gem&auml;ss Nationalrat einen Sitz im Verwaltungsrat haben. Im &Uuml;brigen soll der Bund alles daran setzen, sein Engagement so rasch als m&ouml;glich wieder gewinnbringend zu ver&auml;ussern. Der Bundesrat str&auml;ubte sich vergeblich gegen die Motion. Finanzminister Hans-Rudolf Merz warnte davor, per Gesetz die F&uuml;hrung der UBS zu beeinflussen. &laquo;Die schaden damit nur der Bank und ihrem Marktverhalten.&raquo; Der Bundesrat soll keine aktien- und strafrechtlichen Verfahren gegen verantwortliche Organpersonen der UBS pr&uuml;fen und einleiten. Der Nationalrat lehnte am Montag eine entsprechende Motion von Margret Kiener Nellen (sp., Bern) ab. Strafanzeigen sowie aktienrechtliche R&uuml;ckerstattungs- beziehungsweise Verantwortlichkeitsklagen gegen fr&uuml;here UBS- Verantwortliche seien zur Vermeidung rechtsfreier R&auml;ume, zur Vertrauensbildung sowie f&uuml;r den internationalen Ruf der Schweiz n&ouml;tig, hielt die Motion&auml;rin fest. Die grosse Kammer teilte diese Ansicht nicht und lehnte die Motion im Einklang mit dem Bundesrat mit 119 zu 64 Stimmen ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/schweiz\/nationalrat_will_ubs-loehne_auf_niveau_von_bundesbetrieben_druecken_1.2173817.html?printview=true\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man mu&szlig; sich einmal klar machen, was da passiert ist. Auf die Bundesrepublik &uuml;bertragen, w&uuml;rde das bedeuten, dass der Bundestag die Bundsregierung gegen deren Willen zw&auml;nge, ein Gesetz auszuarbeiten, in dem der Bund die Spitzengeh&auml;lter in den unterst&uuml;tzten Banken z.B. auf das Niveau der Bundesbankgeh&auml;lter deckle und im Aufsichtsrat Platz n&auml;hme. Der Antrag auf Strafverfolgung von Margret Kiener (Sozialdemokratische Partei der Schweiz) fand zwar keine Mehrheit, hat aber doch beachtlichen Zuspruch bekommen. Leider liest man z.Z. bei uns &uuml;berhaupt nichts &uuml;ber die Auflagen des Bankenrettungspakets. Manager von Finanzinstituten, die staatliche Hilfe erhalten, d&uuml;rfen maximal 500.000 Euro verdienen. Wie sieht das nun bei der Hypo Real Estate, bei der HSH Nordbank der BayernLB aus oder auch bei der Commerzbank, der Aareal Bank, die staatlich garantierte Anleihen am Markt platziert haben? &ndash; Ein Traum w&auml;re es, wenn der Staat in einigen F&auml;llen Spitzenmanager auf arbeitsrechtlicher Basis wegen unternehmenssch&auml;dlichemn Verhaltens fristlos k&uuml;ndigen w&uuml;rde. Wie im Fall Emmely w&uuml;rde eine Verdachtsk&uuml;ndigung ausreichen. Falls der gek&uuml;ndigte Manager sich dagegen wehren wollte, m&uuml;&szlig;te er dann seine Unschuld beweisen. Der Staat, d.h. wir das best&auml;tigen dann gerne einen irreparablen Vertrauensverlust. &ndash; Man darf doch mal tr&auml;umen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Streit um die goldene Banane<\/strong><br>\nDie Debatte dar&uuml;ber, ob es eine Verstaatlichung von US-Banken geben soll, ist vollkommen absurd. In Wahrheit gibt es sie schon l&auml;ngst. Ein Gro&szlig;teil der Verstaatlichungsdebatte dreht sich um die Bedeutung von W&ouml;rtern. Doch dahinter stecken zwei gro&szlig;e Probleme: Wer tr&auml;gt die Verluste? Und wie k&ouml;nnen Banken am besten umstrukturiert werden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Gastkommentar-Martin-Wolf-Streit-um-die-goldene-Banane\/484281.html?mode=print\">Financial Times Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eine Debatte die sich locker auf die hiesige Situation &uuml;bertragen l&auml;&szlig;t, wenn nicht heute dann morgen. Wir sollten schon mal anfangen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ackermann: &bdquo;Staat muss als Retter bereitstehen&ldquo;<\/strong><br>\nWas macht Josef Ackermann, wenn er ab 2010 nicht mehr Chef der Deutschen Bank sein wird? In einem Exklusiv-Interview mit dem Handelsblatt verr&auml;t Ackermann, was er wirklich vorhat. Au&szlig;erdem spricht Ackermann &uuml;ber die Rettung der Hypo Real Estate und wie die Deutsche Bank ins neue Jahr gestartet ist.\n<p>&ldquo;Eine Rendite auf das Eigenkapital von 25 Prozent vor Steuern war eine Zielsetzung in Zeiten, als bei Banken Kapitalquoten zwischen sechs und acht Prozent &uuml;blich waren. Zwischenzeitlich liegen die Eigenkapitalquoten h&ouml;her und das Umfeld ist schwieriger geworden. Dennoch bin ich nach wie vor der Meinung, dass wir wieder 25 Prozent bei den Banken erleben werden. Ich w&auml;re nicht &uuml;berrascht, wenn einige schon im ersten Quartal wieder Renditen von &uuml;ber 20 Prozent erreichen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/_b=2194524,_p=5,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit: <\/strong>Wir lieben ihn. Macht er uns doch immer wieder klar, warum wir Deutsche-Bank-Aktien kaufen sollen. &ndash; Sehen wir einmal davon ab, dass sich volkswirtschaftlich die Durchschnittsrendite nur am Wachstum einer Volkswirtschaft ausrichten kann, stellt sich die Frage wie die Deutsche Bank den Ausrei&szlig;er machen kann. Die Krise erfordert eigentlich h&ouml;here Eigenkapitalquoten bei den Banken, was aber das Erwirtschaften h&ouml;herer Renditen nicht gerade erleichtert. Die riskanten Strategien und Produkte d&uuml;rften f&uuml;r eineige Zeit out sein, zumindest bis die L&uuml;cken in den zu erwartenden Regulierungen ausgemacht sind, und die Kreativen der Finanzbranche wieder zum Zuge kommen. Was bleibt f&uuml;r die Deutsche Bank? Die Margen im Brot-und-Butter-Gesch&auml;ft sind gering. Ackermann sagt selbst: &ldquo;Wenn man vorwiegend Kreditgesch&auml;ft macht, sind nat&uuml;rlich Kapitalrenditen von 25 Prozent unm&ouml;glich.&rdquo; Er verweist dann recht omin&ouml;s auf das Beratungsgesch&auml;ft. Angesichts seiner &Auml;u&szlig;erung, dass er Probleme bei Konsumentenkrediten und gewerblichen Immobilienkrediten, besonders in den USA, Gro&szlig;britannien und Spanien und sowie eine Zunahme der Risiken im Firmenkundengesch&auml;ft erwarte, d&uuml;rfte es sich wohl tats&auml;chlich um einen Werbegag handeln. Der eigentlich Wert dieser Aussage besteht darin, dass uns klar gemacht wird, dass sich die Triebkr&auml;fte der heutigen Krise nicht im Winterschlaf befinden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Klaus Landowsky &ndash; rechtskr&auml;ftig verurteilt<br>\nBew&auml;hrungsstrafe gegen fr&uuml;heren CDU-Fraktionschef wegen Untreue in Bankenaff&auml;re best&auml;tigt. <\/strong>\n<p>Weiterer Prozess beginnt im Sommer<br>\nDie Bew&auml;hrungsstrafe gegen den fr&uuml;heren CDU-Fraktionschef Klaus Landowsky, der im M&auml;rz 2007 vom Landgericht Berlin wegen Untreue zu einer Freiheitsstrafe von 16 Monaten auf Bew&auml;hrung verurteilt wurde, ist jetzt rechtskr&auml;ftig. Das gilt auch f&uuml;r die Urteile gegen vier weitere Ex-Banker, die in eine hoch riskante Kreditvergabe der Berlin Hyp an die Immobilienfirma Aubis verwickelt waren. Landowsky, der Vorstandschef der Berlin Hyp war, gilt nunmehr als vorbestraft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/art270,2748941\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Erwiderung Karl Mais zu einem Artikel des &ldquo;Spiegel&rdquo; zu den West-Ost-Transfers: <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.memo.uni-bremen.de\/docs\/m1009.pdf\">memo [PDF &ndash; 95,6 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(MB\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>TV-Journalisten: Es gibt Alternativen zur Rentenpolitik<\/li>\n<li>Nochmals Hinweis auf Doku Rentenangst<\/li>\n<li>Scheinenteignung: Der Korruptionsforscher Werner R&uuml;gemer &uuml;ber &hellip;<\/li>\n<li>Weltbank erwartet ersten globalen Abschwung seit Zweitem Weltkrieg<\/li>\n<li>Deutsche Bank bekam wohl AIG-Rettungsgelder<\/li>\n<li>Zeitarbeitsbranche glaubt an goldene Zukunft<\/li>\n<li>M&uuml;ntefering plant h&ouml;here Steuern<\/li>\n<li>Millionen-Boni f&uuml;r Postbank-Chefs<\/li>\n<li>Arbeitslosigkeit &ndash; Millionen bleiben in Hartz<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3815\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3815","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3815","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3815"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3815\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3815"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3815"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3815"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}