{"id":38180,"date":"2017-05-08T10:00:33","date_gmt":"2017-05-08T08:00:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180"},"modified":"2017-05-08T10:00:33","modified_gmt":"2017-05-08T08:00:33","slug":"hinweise-des-tages-2869","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180#h01\">Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180#h02\">Schleswig-Holstein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180#h03\">Redebeitrag Eugen Drewermann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180#h04\">Griechenland: Neue K&uuml;rzungen versch&auml;rfen die Krise!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180#h05\">Friedrich Schneiders Vortrag auf einer Bundesbank-Konferenz zum &ldquo;War on Cash&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180#h06\">Steuersenkungen d&uuml;rften der US-Wirtschaft Schwung verleihen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180#h07\">Treuchtlingen leidet unter &ldquo;Staatsflucht&rdquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180#h08\">Wie verheerend die Arbeitsbedingungen in Jobcentern sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180#h09\">Wie steht es wirklich um das deutsche Jobwunder?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180#h10\">Die fiskalischen Kosten der Minijobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180#h11\">Vom Unsinn einer &bdquo;Deutschland-Rente&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180#h12\">Unglaublich: Union und SPD sprechen die Bundesregierung von jeglichen Verfehlungen im Abgasskandal frei.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180#h13\">Alles sauber?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180#h14\">Von der Leyen und die Wehrmacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180#h15\">BigBrotherAwards f&uuml;r Bitkom, D&#304;T&#304;B und Ursula von der Leyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38180#h16\">Wenn das Handy trotzdem petzt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Frankreich<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Soll man in den Sumpf zur&uuml;ckkehren, um dem Regen auszuweichen?<\/strong><br>\nW&auml;re es nicht so ernst, dann w&auml;re es fast komisch mit anzusehen, wie deutsche Politiker den Franzosen Tipps f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahl am kommenden Sonntag geben. Die Franzosen sind regelrecht &bdquo;begierig&ldquo; darauf, zu erfahren, was deutsche Politiker, von denen die meisten in Frankreich v&ouml;llig unbekannt sind, zu Macron oder Le Pen meinen.<br>\nSie k&ouml;nnen es nicht lassen und haben nichts begriffen. In vielen L&auml;ndern Europas wird die deutsche Bevormundung schon l&auml;nger als unertr&auml;glich empfunden, und die wirtschaftlich Informierten wissen, dass das deutsche Lohndumping Menschen in Europa arbeitslos gemacht hat und dass die deutschen Sozialabbau-Diktate via Br&uuml;ssel vor allem in S&uuml;deuropa viele in Armut und Elend gest&uuml;rzt haben.<br>\nAuch unsere &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; raten &ndash; von einer Minderheit abgesehen &ndash; zur Wahl des Investmentbankers Macron. Dass viele franz&ouml;sische Intellektuelle davor warnen, weil die Wahl Macrons zu einer weiteren St&auml;rkung des Front National f&uuml;hrt, interessiert nicht. Dass demn&auml;chst in Frankreich Parlamentswahlen sind und Jean-Luc M&eacute;lenchon mit seiner Bewegung &bdquo;La France insoumise&ldquo; versuchen muss, unter den schwierigen Bedingungen des franz&ouml;sischen Mehrheitswahlrechts m&ouml;glichst viele Sitze in der Assembl&eacute;e nationale zu erobern, um dem Neoliberalismus eines Pr&auml;sidenten Macron Widerstand entgegenzusetzen, interessiert auch nicht.<br>\nM&eacute;lenchon, der seine Anh&auml;nger beschworen hat, in keinem Fall Le Pen zu w&auml;hlen, mit deutscher Herrenreiter-Mentalit&auml;t n&ouml;tigen zu wollen, auch zur Wahl Macrons aufzurufen, kommt der Aufforderung gleich, sich ins eigene Knie zu schie&szlig;en. Ein solcher Rat hie&szlig;e, M&eacute;lenchon solle seine Anh&auml;nger jetzt ver&auml;rgern, indem er ihnen empfiehlt, den Mann zu w&auml;hlen, gegen dessen Politik er schon heute mit Blick auf die Parlamentswahlen im Juni mobilisieren muss.<br>\nR&eacute;gis Debray, Weggef&auml;hrte Che Guevaras und Berater Mitterands sagte in der Zeitung &bdquo;Le Monde&ldquo;: &bdquo;Zwischen einem Finanzkapital, dem alles erlaubt ist, und einem Sozialismus, der sein kleines Einmaleins vergessen hat, hat sich eine gro&szlig;e Bresche ge&ouml;ffnet, und der Luftzug, der von da kommt, treibt seit 20 Jahren die M&uuml;hlen Le Pens an. Wer dies f&uuml;hlt, hat wohl das Recht&hellip; sich zu fragen, ob man dem Teufelskreis entkommt, wenn man in den Sumpf zur&uuml;ckkehrt, um dem Regen auszuweichen.&ldquo; Die franz&ouml;sische Linke muss sich jetzt versammeln, um den Luftzug, der seit 20 Jahren die M&uuml;hlen Le Pens antreibt nach der sich abzeichnenden Wahl Macrons nicht zu stark werden zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1407703839291079\/?type=3&amp;theater&amp;notif_t=notify_me_page&amp;notif_id=1493896491575775\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>W&auml;hlt Macron!<\/strong><br>\nProgressive franz&ouml;sische W&auml;hler haben allen Grund, sauer auf Emmanuel Macron zu sein.<br>\nEr will den Arbeitsmarkt mitten in einer deflation&auml;ren Krise deregulieren. Das ist komplett verr&uuml;ckter Neoliberalismus.<br>\nEr hat vorgeschlagen, die Eurozone in eine &ldquo;F&ouml;deration light&rdquo; umzuwandeln. Das spielt Wolfgang Sch&auml;uble in die H&auml;nde &ndash; und dessen gro&szlig;em Plan einer Sparunion, in der Frankreich die letzte Kontrolle &uuml;ber seinen nationalen Haushalt verl&ouml;re (&ldquo;Ich will die Troika in Paris&rdquo;, habe ich Sch&auml;uble einst sagen h&ouml;ren). Im Tausch bek&auml;me Frankreich ein makro&ouml;konomisch unbedeutendes gemeinsames Eurozonenbudget.<br>\nMit seinen j&uuml;ngeren Forderungen, die Reichensteuer zu minimieren und Unterst&uuml;tzungen f&uuml;r Gemeinden zu k&uuml;rzen, steht Macron auf der falschen Seite der Geschichte.<br>\nTrotzdem ist es nicht weniger als skandal&ouml;s f&uuml;r jeden Progressiven, sich von Le Pen und Macron gleicherma&szlig;en zu distanzieren. Nat&uuml;rlich w&uuml;nschten wir alle, zumindest die Linken von uns, das franz&ouml;sische Wahlsystem sei kein bin&auml;res und es g&auml;be nicht nur die Wahl zwischen diesen beiden Optionen. Aber so ist es nun einmal nicht.<br>\nUnd vor diesem Hintergrund weigere ich mich, Teil einer Generation von progressiven Europ&auml;ern zu sein, die einen Sieg von Marine Le Pen bei den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahlen h&auml;tte verhindern k&ouml;nnen, die das aber nicht getan hat. Deshalb schreibe ich diesen Artikel: um im zweiten Wahlgang unmissverst&auml;ndlich die Kandidatur von Emmanuel Macron zu unterst&uuml;tzen. Wir d&uuml;rfen dem Front National nicht erlauben, wegen unserer fehlgeleiteten taktischen Gleichg&uuml;ltigkeit in den &Eacute;lys&eacute;e-Palast zu stolpern.<br>\nDas w&auml;re meine Position gegen&uuml;ber jedem Nichtrassisten, der sich gegen Le Pen zur Wahl stellte. Aber meine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Macron beinhaltet noch etwas mehr. Als ich Anfang 2015 griechischer Finanzminister war, hat Emmanuel mir eine Seite von sich gezeigt, die wenige Progressive kennen.<br>\nW&auml;hrend die Troika aus Griechenlands Gl&auml;ubigern &shy;&ndash; gemeinsam mit der Berliner Regierung &ndash; jegliche Versuche unserer neu gew&auml;hlten, linken griechischen Regierung im Keim erstickte, das Land von seinen Schuldenfesseln zu befreien, war Macron der einzige europ&auml;ische Staatsminister, der uns helfen wollte. Und er ging dabei pers&ouml;nlich ein hohes politisches Risiko ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-05\/yanis-varoufakis-emmanuel-macron-frankreich-lepen\/komplettansicht%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offenbar sieht Herr Varoufakis durchaus die gravierenden Nachteile durch Macrons Politik. Aber offensichtlich legt er gr&ouml;&szlig;eren Wert auf seine pers&ouml;nlichen Erfahrungen im Umgang mit ihm w&auml;hrend seiner kurzen Finanzminister-Zeit Griechenlands als auf das Wohl der franz&ouml;sischen Arbeitnehmerschaft und der &bdquo;progressiven franz&ouml;sischen W&auml;hler&ldquo;. Das ist bedauerlich.<\/em><br>\n<em>Bitte lesen Sie dazu erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38171\">Das M&auml;useland &ndash; eine nachdenkliche Geschichte zum Wochenende<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38150\">Macron, Kakao, die &bdquo;silly Left&ldquo; und die Eidechsen &ndash; Erg&auml;nzungen und Leserfeedback zu unserem Artikel &uuml;ber die Verbl&ouml;dung des linksliberalen Establishments<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38130\">Unser linksliberales Establishment verbl&ouml;det zusehends Unser linksliberales Establishment verbl&ouml;det zusehends<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Dazu: Macron came to Greece&rsquo;s aid during our crisis. The French left should back him<\/strong><br>\nIn 2002, Jacques Chirac, the French right&rsquo;s leader, faced Jean-Marie Le Pen, the leader of the racist Front National, in the second round of France&rsquo;s presidential election. The French left rallied behind the Gaullist, conservative Chirac to oppose the xenophobic heir of Vichy collaborationism. Fifteen years later, however, large sections of the French left are refusing to back Emmanuel Macron against Marine Le Pen, Jean-Marie&rsquo;s daughter.<br>\nProgressives have good reason to be angry with a liberal establishment that feels comfortable with Macron &ndash; a former banker with no experience in politics prior to his brief appointment as minister of economy, industry and digital affairs by President Fran&ccedil;ois Hollande. They see him, correctly, as the minister who stripped full-time French workers of hard-won labour rights and who today is the establishment&rsquo;s last resort against Le Pen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2017\/may\/04\/macron-greece-french-left-marine-le-pen-yanis-varoufakis%20\">the guardian<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.M:<\/strong> Genau hier irrt Herr Varoufakis. Rassismus  und Xenophobie sind zwar verabscheuensw&uuml;rdig, gef&auml;hrlich, dumpf und primitiv, aber genau deswegen vergleichsweise einfacher zu bek&auml;mpfen als die neoliberale Ideologie, die sich einen wissenschaftlichen Anstrich  gibt, als Notwendigkeit daherkommt und mit ihrer radikalen Gleichschaltung von Wirtschaft, Politik und allen gesellschaftlichen Lebens unter der Herrschaft der &ldquo;M&auml;rkte&rdquo; weitaus faschistischer ist als der &ldquo;Rechtspopulismus&rdquo;. Die Menschenverachtung des Neoliberalismus ist viel umfassender.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Yannis Varoufakis vergisst hier einen sehr wichtigen Punkt &ndash; Macron war seinerzeit nat&uuml;rlich auch Interessenvertreter des franz&ouml;sischen Bankensystems und neben der Deutschen Bank geh&ouml;ren die franz&ouml;sischen Gro&szlig;banken zu den unterkapitalisiertesten in der Eurozone und waren massiv in griechischen Staatsanleihen investiert. Klar, dass eine harte Umschuldung nicht im Sinne Frankreichs war und er der griechischen Regierung entgegenkam. Ob die Austerit&auml;tspolitik &uuml;berhaupt eine Rolle f&uuml;r sein Auftreten bei den Verhandlungen gespielt hat, lassen wir mal dahingestellt sein &hellip; ich bin da skeptisch.<\/em><\/p><\/li>\n<p><\/p>\n<li><strong>Ein Amt, zwei Visionen<\/strong><br>\nWer regiert Frankreich, mit welchem Ziel? Beim Finale um das Rennen zum &Eacute;lys&eacute;e gilt Emmanuel Macron als Favorit &ndash; vor Marine Le Pen. Enthaltungen oder eine schlechte Wahlbeteiligung k&ouml;nnten jedoch f&uuml;r eine &Uuml;berraschung sorgen. (&hellip;)<br>\nSp&auml;testens seit dem ersten Wahlgang am 23. April ist jedoch klar, dass es f&uuml;r Frankreich &ndash; so der Titel des &ldquo;Figaro&rdquo; &ndash; um &ldquo;einen entscheidenden Einsatz&rdquo; geht. Auf dem Spiel stehen die Prinzipien der Demokratie: &ldquo;Noch nie boten Finalisten zwei derma&szlig;en radikal-unterschiedliche Visionen an f&uuml;r die Zukunft des Landes.&rdquo;\n<ul>\n<li>Marine Le Pen verspricht den R&uuml;ckzug in ein nostalgisch verkl&auml;rtes Frankreich, abgeschottet von dem Unbill internationaler Konflikte und der &ouml;konomischen Herausforderung der Globalisierung: Die &ldquo;zivilisatorische Ausnahmestellung&rdquo; der Nation als gallisches Dorf hinter den Palisaden nationaler Demarkationslinien. <\/li>\n<li>Emmanuel Macron hat sich von Le Pens &ldquo;Kampagne der Angst&rdquo; abgesetzt. Er will die Umsetzung der seit Jahrzehnten &uuml;berf&auml;lligen Strukturreformen; Frankeich soll durch eine Liberalisierung des Arbeitsmarktes fit f&uuml;r den Konkurrenzkampf des Weltmarktes gemacht werden. Zudem gelobt er, mit den monarchischen Usancen der Republik aufzur&auml;umen: &ldquo;Hartz-Reformen &agrave; la fran&ccedil;aise&rdquo;, gepaart mit einer &ldquo;geistig-moralischen Wende&rdquo;. (&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Vision von einem energischen &ldquo;Ruck&rdquo; &uuml;berzeugte vor allem jene W&auml;hler, die selbst als dynamisch und mobil gelten: die Intellektuellen, die Bewohner der Gro&szlig;st&auml;dte, die Vertreter der jungen, digitalen Generation &ndash; urban, links und im sozialen Aufzug bereits auf dem Weg nach oben.<br>\nDer Ex-Wirtschaftsminister hat sich vor dem zweiten Wahlgang daher um jene Schichten bem&uuml;ht, die in ihm vor allem das Produkt der Eliteschulen und den Ex-Banker bei Rothschild sehen. Sinnbildlich daher sein Besuch bei streikenden Arbeitern in Amiens, wo er mit Buhrufen empfangen wurde &ndash; aber durch eine lange Diskussion Punkte f&uuml;r sich sammeln konnte.<br>\n&ldquo;Ich habe die Wut der Franzosen verstanden&rdquo;, bekannte er seither bei den Wahlveranstaltungen. Sollte er gew&auml;hlt werden, muss er den Worten auch Taten folgen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/frankreichs-praesidentenwahl-ein-amt-zwei-visionen-a-1146434.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Noch auf den letzten Metern der Wahl mu&szlig; sich der SPIEGEL als Speerspitze der neoliberalen Konterrevolution beweisen: &ldquo;[Macron] will die Umsetzung der seit Jahrzehnten &uuml;berf&auml;lligen Strukturreformen; Frankeich soll durch eine Liberalisierung des Arbeitsmarktes fit f&uuml;r den Konkurrenzkampf des Weltmarktes gemacht werden. [&hellip;] &ldquo;Hartz-Reformen &agrave; la fran&ccedil;aise&rdquo;, gepaart mit einer &ldquo;geistig-moralischen Wende&rdquo;.&rdquo; Mir wird &uuml;bel. Das soll dann der Pr&auml;sident sein f&uuml;r &ldquo;die Intellektuellen, die Bewohner der Gro&szlig;st&auml;dte, die Vertreter der jungen, digitalen Generation &ndash; urban, links und im sozialen Aufzug bereits auf dem Weg nach oben&rdquo;. Und dann wundert man sich scheinheilig, warum Le Pen bei denen ankommt, denen es &ldquo;schlecht geht&rdquo; &ndash; die sind Macron n&auml;mlich nicht nur egal, sondern er will ihre Not noch versch&auml;rfen. Die Gegenbewegung, so falsch sie von einer Rechtsextremen daherkommt, wird als &ldquo;nostalgisch verkl&auml;rte[&hellip;] R&uuml;ckkehr zur &ldquo;nationalen Souver&auml;nit&auml;t&rdquo;.&rdquo; und &ldquo;Staatssozialismus&rdquo; denunziert, als h&auml;tten die angeblichen &ldquo;Verlierer der Globalisierung&rdquo;, die &ldquo;sozial Ausgegrenzten&rdquo; und &ldquo;Abgeh&auml;ngten&rdquo; kein sozial abgesichertes Leben in W&uuml;rde verdient.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie Macron Frankreich aus der Krise f&uuml;hren kann<\/strong><br>\nBei der Wahl um Frankreichs h&ouml;chstes Amt geht es nicht nur um die Frage, wer die Republik in den kommenden f&uuml;nf Jahren anf&uuml;hren wird &ndash; es geht um nichts weniger als die Zukunft der EU. Denn Frankreich ist als Gr&uuml;ndungsmitglied und zweitgr&ouml;&szlig;te Wirtschaft des Euroraums eine der tragenden S&auml;ulen der Gemeinschaft. Bricht sie weg, f&auml;llt das gesamte Bauwerk in sich zusammen.<br>\nIm Wahlkampf verspricht der Gr&uuml;nder der Bewegung &bdquo;En Marche&ldquo; Investitionen von 50 Milliarden Euro unter anderem in Bildung und Ausbildung, wovon besonders junge Menschen und Arbeitslose profitieren sollen. Die K&ouml;rperschaftsteuer will er von 33,3 Prozent auf 25 Prozent senken und f&uuml;r 80 Prozent der Franzosen die Wohnsteuer abschaffen. Gleichzeitig will er bis 2022 die Staatsausgaben um 60 Milliarden Euro senken und im &ouml;ffentlichen Dienst 120.000 Stellen abbauen.<br>\nExperten rechnen damit, dass die Pl&auml;ne die franz&ouml;sische Wirtschaft in den kommenden Jahren um rund 0,5 Prozent zus&auml;tzlich wachsen lassen k&ouml;nnten. Wachstum, das dringend n&ouml;tig ist. Vor allem die Jugend leidet: Fast jeder vierte Franzose unter 25 ist arbeitslos. Insgesamt liegt die Arbeitslosenquote bei 10 Prozent &ndash; mehr als doppelt so hoch wie hierzulande.<br>\nAllerdings d&uuml;rfte es Macron schwer haben, die Reformen tats&auml;chlich durchzusetzen. Daf&uuml;r m&uuml;sste er vor allem den traditionell harten Widerstand der Gewerkschaften &uuml;berwinden. Entspannte Jahre f&uuml;r Frankreich und die gesamte Europ&auml;ische Union d&uuml;rften es also nicht werden, auch wenn Macron gewinnt &ndash; erst recht nicht, wenn seine Gegnerin in der Stichwahl, Marine Le Pen vom rechtspopulistischen Front National, gewinnt. Le Pen konnte im ersten Wahlgang mit ihrem Anti-EU-Kurs viele W&auml;hler mobilisieren. Grund daf&uuml;r ist, dass die EU f&uuml;r viele Franzosen der S&uuml;ndenbock f&uuml;r die eigenen wirtschaftlichen Probleme ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/bilanz\/article164268608\/Wie-Macron-Frankreich-aus-der-Krise-\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nat&uuml;rlich werden die Autoren vom Institut der deutschen Wirtschaft (und hier als Gastautoren) bezahlt, um die &uuml;bliche neoliberale Propaganda (verkrusteter Arbeitsmarkt, hoher Mindestlohn, zu hohe Arbeitskosten&hellip;) in die Welt zu blasen. Allerdings wird hier Frankreich auch als (zweit)wichtigster Exportmarkt f&uuml;r deutsche Unternehmen bezeichnet. Denkt man die Empfehlungen der Autoren konsequent *in ihrer eigenen Logik* durch: Was wird passieren, wenn die &ldquo;Reformen&rdquo; umgesetzt, K&uuml;ndigungsschutz und L&ouml;hne reduziert worden sind usw.? Frankreich wird wettbewerbsf&auml;higer, konkurriert also auf dem Weltmarkt h&auml;rter mit Deutschland, und wird wegen der schrumpfenden Binnenwirtschaft weniger aus Deutschland importieren. Mit anderen Worten, die in dem Artikel beschworenen Ma&szlig;nahmen werden die deutsche Exportwirtschaft schwer sch&auml;digen und das deutsche Wirtschaftswachstum d&auml;mpfen. Sehen die Autoren nicht, da&szlig; sie in ihrer eigenen Logik der deutsche Wirtschaft schaden?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Schleswig-Holstein<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kein Wunder: Albig verliert klar<\/strong><br>\nDie Wahlniederlage f&uuml;r Torsten Albig ist nicht sonderlich verwunderlich, hat er doch im Sommerloch 2015 schon Merkel &uuml;ber den gr&uuml;nen Klee gelobt und seiner Partei, der SPD, empfohlen, auf einen Kanzlerkandidaten gleich ganz zu verzichten. Wer so redet, muss sich nicht wundern, wenn er sogar von einem Last-Minute-Kandidaten, den keiner kennt, geschlagen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/170507kein-wunder-albig-verliert-klar\">TauBlog<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Merkel-Effekt<\/strong><br>\nAuch die zweite Runde im Superwahljahr geht an die CDU &ndash; dabei hatte die SPD den Sieg im Norden fest eingeplant. Jetzt r&auml;cht sich, dass ihr Spitzenkandidat bisher kaum Inhalte zu bieten hat. [&hellip;]<br>\nDaraus wird nichts. Die Sozialdemokraten haben die Wahl im Norden haushoch verloren. Und wenn es ganz schlecht l&auml;uft, dann steht es am n&auml;chsten Sonntag 3:0 f&uuml;r Angela Merkel. F&uuml;r Schulz s&auml;he es d&uuml;ster aus. Er h&auml;tte im September wohl nur noch dann eine Chance, wenn die Kanzlerin in den kommenden Monaten gravierende Fehler machen w&uuml;rde &ndash; was eher nicht zu erwarten ist. Keine Merkel-D&auml;mmerung mehr in Sicht. [&hellip;]<br>\nDas Neue, das Frische ist verflogen, der sogenannte Schulz-Effekt verpufft. Jetzt r&auml;cht sich, dass es die SPD und ihr Mega-Martin in all der Euphorie vers&auml;umt haben, &uuml;ber Schlagworte hinaus etwas zu anzubieten. Soziale Gerechtigkeit findet zwar keiner schlecht, bleibt ohne Konzepte aber eine Phrase. Und ein Arbeitslosengeld Q allein taugt eben nicht als Wahlkampfschlager.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/schleswig-holstein-der-merkel-effekt-a-1146503.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Medien erinnern mich bei dem &bdquo;Schulz-Effekt&ldquo; an eine Katze, die erst mit der gefangenen Maus &bdquo;spielt&ldquo;, bevor sie sie zu Tode bei&szlig;t. Der ganze Rummel um Schulz war doch eine reine Medienkampagne ohne jegliche Basis. Und genau so hoch, wie man Schulz zu Zeiten des Hypes geschrieben hat, f&auml;llt er halt jetzt und das Ende ist da noch nicht einmal absehbar. Man kann schon fast mit den SPD-Mitgliedern, die sich selbst vom &bdquo;Schulz-Effekt&ldquo; berauscht haben, Mitleid haben. Der SPON-Tipp mit den Inhalten ist aber auch wieder so eine linke Nummer. Welche Inhalte erwartet man denn von der SPD? Und glaubt man denn im Ernst, dass die SPD bei den W&auml;hlern mehr Zustimmung bekommt, wenn sie &ndash; in der jetzigen Verfassung &ndash; einen inhaltlichen Wahlkampf f&uuml;hren w&uuml;rde? <\/em><\/p>\n<p><em>Die Medien befinden sich nun wenigstens wieder im &bdquo;Normalmodus&ldquo; und huldigen der ewigen Kanzlerin &hellip;<\/em><\/p>\n<p><strong>Die eigentliche Siegerin des Wahltags hei&szlig;t Angela Merkel<\/strong><br>\nEin weiterer Wirkungstreffer gegen Schulz und ein Proeurop&auml;er im Elys&eacute;e &ndash; Merkel erlebt einen h&ouml;chst erfolgreichen Wahlsonntag. Und fast nebenbei k&ouml;nnte eine neue B&uuml;ndnisoption f&uuml;r den Bund entstehen. [&hellip;]<br>\nMacron als Held, Albig als Schurke. Dabei haben beide ihr Berufsleben als Mitarbeiter von linken Regierungen und Banken verbracht, was sie dem gemeinen Christdemokraten eigentlich nicht sympathisch macht. Aber das war an diesem Abend egal &ndash; als eigentliche Wahlsiegerin wurde n&auml;mlich Angela Merkel gefeiert. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r Merkel ist ein Trend entstanden, der sich selbst verst&auml;rkt: W&auml;hrend Herausforderer Schulz ohne Machtoption keine Fantasie beim W&auml;hler ausl&ouml;st, wachsen Merkel neue M&ouml;glichkeiten zu. In Schleswig-Holstein h&auml;tte es fast sogar sowohl f&uuml;r Schwarz-Gelb als auch f&uuml;r eine schwarz-gr&uuml;ne Koalition gereicht. Nun muss G&uuml;nther versuchen, mit beiden zu regieren: in einer Jamaikakoalition. Sollte es gelingen, die Realo-Gr&uuml;nen von Robert Habeck in Schleswig Holstein daf&uuml;r zu gewinnen, gibt es auch im Bund wieder eine Alternative zur gro&szlig;en Koalition.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article164338677\/Die-eigentliche-Siegerin-des-Wahltags-heisst-Angela-Merkel.html\">WELT<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Redebeitrag Eugen Drewermann<\/strong><br>\nVerschriftlichung Redebeitrag Eugen Drewermann auf der Abschlu&szlig;kundgebung 18.2.2017 Marienplatz<br>\nMeine sehr verehrten Damen und Herren,<br>\nliebe Freundinnen und Freunde des Friedens!<br>\nVon ganzem Herzen danke ich Ihnen f&uuml;r die Bereitschaft, erneut gegen&uuml;ber der allj&auml;hrlichen sogenannten Sicherheitskonferenz von Wolfgang Ischinger ein gegenbesetzendes Zeichen hier auf dem Marienplatz zu &auml;u&szlig;ern. Im letzten Jahr noch konnte der Ex-Diplomat erkl&auml;ren, es herrsche in Deutschland eine Interventions-M&uuml;digkeit nach all den Ereignissen in Afghanistan, in Syrien, in Mali&hellip; Aber diese Interventions-M&uuml;digkeit sei schlimmer als die m&ouml;glichen Folgen der Intervention.<br>\nIch frage mich: Wie viele Schlafzimmer eigentlich hat der Bayrische Hof, sich derart absurden Wunsch-Tr&auml;umen hinzugeben? Was Sie, Herr Ischinger, produzieren, ist nicht Sicherheit. Das hat damit gar nichts zu tun! Wohl aber mit Kapitalinteressen und Kriegsgewinnlertum. Wohl aber mit Mord und Machtausdehnung. Wohl aber mit dem Okkupantentum ganzer Regionen zum Zwecke des sicheren Zugriffs auf Ressourcen und auf Arbeitssklaven.<br>\nUnd wir erkl&auml;ren, dass wir diesen st&auml;ndigen Bruch der Nichteinmischungsrechte in die inneren Angelegenheiten fremder Staaten &ndash; erkl&auml;rt 1648 bereits am Ende des Westf&auml;lischen Friedens in M&uuml;nster und in Osnabr&uuml;ck &ndash; nicht l&auml;nger gewillt sind hinzunehmen!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sicherheitskonferenz.de\/Eugen-Drewermann-SIKO-18.2.2017\">sicherheitskonferenz.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Danke f&uuml;r die Verschriftlichung. Auf das Video mit der Rede hatten die NachDenkSeiten schon hingewiesen, siehe <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37159\">hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Griechenland: Neue K&uuml;rzungen versch&auml;rfen die Krise!<\/strong><br>\nSchon wieder wird Griechenland zu sozialen Einschnitten gezwungen, schon wieder trifft es die Schw&auml;chsten. Das verst&auml;rkt die Armut im Land &ndash; und damit auch die Krise. Viel sinnvoller w&auml;re es, den K&uuml;rzungskurs zu lockern und damit die Kaufkraft und die Wirtschaft zu st&auml;rken, schreibt der DGB-klartext. Das habe bereits in Spanien und Portugal gut funktioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++d11cac26-317f-11e7-a83c-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Richtig gebr&uuml;llt, L&ouml;we. Bescheidene Frage: Was tut der DGB in Berlin, um eine der treibenden Kr&auml;fte hinter dem Elend in Griechenland, die Bundesregierung, zu einem vern&uuml;nftigen Kurs umzustimmen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Friedrich Schneiders Vortrag auf einer Bundesbank-Konferenz zum &ldquo;War on Cash&rdquo;<\/strong><br>\nAuf einer internationalen Bargeldkonferenz der Bundesbank mit dem bemerkenswerten Titel &bdquo;War on Cash&ldquo; (Krieg gegen das Bargeld) hat der Schattenwirtschaftsexperte Friedrich Schneider eine Studie vorgestellt, die zeigt: die Bek&auml;mpfung der Terrorfinanzierung taugt nicht zur Begr&uuml;ndung f&uuml;r Ma&szlig;nahmen gegen das Bargeld. Gegen Schattenwirtschaft; Korruption und Geldw&auml;sche hilft es zwar etwas, aber die Auswirkungen auf die Freiheit und Selbstbestimmung der B&uuml;rger sind erheblich gr&ouml;&szlig;er. (&hellip;)<br>\nIn der noch nicht ver&ouml;ffentlichten empirischen Studie &bdquo;Restricting or Abolishing Cash: An Effective Instrument for Fighting the Shadow Economy, Crime and Terrorism?&ldquo;  des Linzer &Ouml;konomieprofessors Friedrich Schneider, einem der f&uuml;hrenden Experten f&uuml;r Schattenwirtschaft, hei&szlig;t es (von mir &uuml;bersetzt) unter anderem:<br>\nF&uuml;r Terroranschl&auml;ge ist nicht viel Geld n&ouml;tig und Terroristen k&ouml;nnen auch sehr strenge Bargeldrestriktionen leicht umgehen.<br>\nSchweden, wo kaum noch mit Bargeld bezahlt wird, hat immer noch eine betr&auml;chtliche Schattenwirtschaft.<br>\nEine v&ouml;llige Abschaffung des Bargelds k&ouml;nnte die Schattenwirtschaft um 20% verkleinern.<br>\nDer Einfluss auf die Korruption ist etwas gr&ouml;&szlig;er, aber auch hier ist Bargeld kein entscheidender Faktor.<br>\nDie Bedeutung von Bargeld f&uuml;r die organisierte Kriminalit&auml;t nimmt ab.<br>\nRestriktionen der Bargeldnutzung oder die v&ouml;llige Bargeldabschaffung w&uuml;rden die b&uuml;rgerlichen Freiheiten extrem beschr&auml;nken.<br>\nDie Abschaffung oder strikte Begrenzung von Bargeld bringt das Risiko mit sich, das Vertrauen in den Staat ernsthaft zu besch&auml;digen und k&ouml;nnte deshalb als Instrument zur Ausweitung staatlicher Kontrolle kontraproduktiv sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/822-schneider-mainau\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuersenkungen d&uuml;rften der US-Wirtschaft Schwung verleihen<\/strong><br>\nIn Deutschland sieht der DIHK mehr Entlastungsspielraum<br>\nDass US-Pr&auml;sident Trump nicht nur die Einkommensteuern, sondern auch die mit durchschnittlich 35 Prozent in den USA hohen Unternehmenssteuern senken will, findet Martin Wansleben, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), &ldquo;nachvollziehbar&rdquo;.<br>\n&ldquo;Eine R&uuml;ckf&uuml;hrung der Belastung f&uuml;r die Unternehmen d&uuml;rfte der US-Wirtschaft sp&uuml;rbar Schwung verleihen&rdquo;, sagte Wansleben dem &ldquo;Handelsblatt&rdquo;. &ldquo;In welchem Ausma&szlig; eine bessere wirtschaftliche Entwicklung f&uuml;r eine Gegenfinanzierung sorgt und welche Auswirkungen sich f&uuml;r die ohnehin bereits hohe Verschuldung ergeben, wird man genauer analysieren m&uuml;ssen.&rdquo;<br>\nDeutschland sei in Bezug auf die &ouml;ffentlichen Haushalte in einer besseren Lage, betonte der DIHK-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer: &ldquo;Angesichts von hohen &Uuml;bersch&uuml;ssen und Erwartungen f&uuml;r weiterhin sprudelnde Steuereinnahmen ist bei uns ein Spielraum f&uuml;r eine deutliche Senkung der Unternehmenssteuerbelastung vorhanden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/themenfelder\/international\/news?m=2017-04-28-wansleben-us-steuern\">DIHK<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Wansleben betreibt hier ziemlich eindeutig keine Aussagen zum Wohle der gesamten US-Bev&ouml;lkerung, sondern bef&uuml;rwortet weitere Steuersenkungen f&uuml;r US-Unternehmen. Das w&uuml;rde jedoch die Einnahmen des Staates weiter senken und dementsprechend auch seine Handlungsm&ouml;glichkeiten. Auf eine sich anschlie&szlig;ende Runde von Steuersenkungen auch hierzulande scheint der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer dieses Lobbyverbandes zu hoffen bzw. zu spekulieren. &Uuml;brigens droht ein Steuersenkungswettbewerb &ndash; und damit verbunden der weitere Abbau von Sozialstaatlichkeit &ndash; auch bei einem Wahlsieg Macrons in Frankreich. Dabei h&auml;tte die &uuml;berwiegende Mehrheit sowohl diesseits und jenseits des Atlantiks eher Nachteile durch einen &bdquo;schlanken Staat&ldquo;: Z.B. schlechte Infrastrukturen, schlechte Schulen und eine ebenso miserable Wissenschaft, die sich &uuml;berwiegend an Empirie und Zahlen orientiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Treuchtlingen leidet unter &ldquo;Staatsflucht&rdquo; &ndash; Schleichender Umbauprozess &ndash; Woher kommt denn die Wut der B&uuml;rger?<\/strong><br>\nViele Menschen empfinden in heutigen Zeiten ein steigendes Unbehagen. Die Globalisierung, das Tempo der Informationsgesellschaft, in der es einen &Uuml;berfluss an Infos, aber wenig verl&auml;sslichen Leitplanken gibt &ndash; und dann noch eine immer gr&ouml;&szlig;ere gesellschaftliche K&auml;lte und finanzielle Einbu&szlig;en bei den einen und steigende Gewinne bei den anderen&hellip;Viele Menschen k&ouml;nnen das nicht einordnen. Das &ouml;ffnet populistischen &ldquo;Rattenf&auml;ngern&rdquo; von rechts und links die T&uuml;ren. Dabei ger&auml;t eines in den Hintergrund bzw. wird von der Politik auf allen Ebenen verschwiegen: Das Land befindet sich seit vielen Jahren in einem gro&szlig;en Umbau, mit dem sich der Staat immer weiter aus der Verantwortung zieht und den B&uuml;rger in die Eigenverantwortung dr&auml;ngt. Das wirkt ebenso auf lokaler Ebene in der Provinz und ist in vielen Bereichen auch in Treuchtlingen sp&uuml;rbar&hellip;&hellip;&hellip;<br>\nDas  Rezept dagegen: Die &ldquo;B&uuml;rgergesellschaft&rdquo;. Es geht also um den ehrenamtlichen Einsatz von Menschen. Der allerdings war<br>\nund ist in funktionierenden Gemeinwesen schon immer gefragt. Heute dient er nur zu offensichtlich als Ersatz f&uuml;r fehlende Mittel. In den D&ouml;rfern pflastern die B&uuml;rger ihre Wege mittlerweile selber, renovieren Gemeinschafts- und Feuerwehrh&auml;user. Am Land wird vieles nur noch als &ldquo;Selbsthilfe&rdquo; empfunden. Der Staat oder die &ouml;ffentliche Hand &ndash; oder wie man das auch nennen mag &ndash; l&auml;sst den B&uuml;rger allein. Diese schlaglichtartige Beleuchtung der gesellschaftlichen Ver&auml;nderungen l&auml;sst den B&uuml;rger ratlos zur&uuml;ck. Die &ldquo;schwarze Null&rdquo; bei Land und Bund auf der einen Seite, eine stetige Knechtung und Entsolidarisierung der B&uuml;rger auf der anderen Seite lassen Wut wachsen. Ein fruchtbarer N&auml;hrboden f&uuml;r Radikalismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/region\/treuchtlingen\/treuchtlingen-leidet-unter-staatsflucht-1.6087659\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G. G.:<\/strong> Und wenn man daran denkt, dass man in einem der reichsten L&auml;nder der Erde ehrenamtlich betriebene &ldquo;Tafeln&rdquo; braucht, dann kann man wirklich zornig werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie verheerend die Arbeitsbedingungen in Jobcentern sind<\/strong><br>\nBefristungen, &Uuml;berstunden, Gewalt: Die Arbeitsbedingungen in Jobcentern sind verheerend &ndash; mit Folgen f&uuml;r das Personal. Ein ehemaliger Mitarbeiter erz&auml;hlt. (&hellip;)<br>\nWie belastend die Arbeit sein wird, deutete sich f&uuml;r Sahm fr&uuml;h an. 1992 fing er beim Bezirksamt in Neuk&ouml;lln an. Nach der Hartz-IV-Reform wurde er 2005 in das Jobcenter des Bezirks abgeordnet. Wie so viele seiner Kollegen wollte er also nicht dorthin. Er musste. &bdquo;Und von Anfang an waren wir vollkommen unterbesetzt&ldquo;, sagt Sahm. Ge&auml;ndert hat sich daran bis zuletzt nichts. Zur Zeit sind 112 Stellen in Berliner Jobcentern offen.<br>\nStatt 170 Kunden zu betreuen, wie es das Gesetz vorsieht, waren es laut Sahm mindestens 450. Waren Kollegen krank oder im Urlaub, sogar mehr als tausend. Um dieses Pensum zu schaffen, kamen Kollegen krank zur Arbeit. Machten &Uuml;berstunden. &bdquo;Einige befristete Angestellte stempelten zwar p&uuml;nktlich um 16 Uhr ab&ldquo;, sagt Sahm, &bdquo;aber gingen dann wieder zur&uuml;ck an ihren Schreibtisch, um weiterzumachen.&ldquo; Ihre ungewisse Zukunft machte ihnen Angst und so strengten sie sich mehr an, als ihnen guttat. Mussten sie nach Ablauf ihres Vertrags tats&auml;chlich gehen, bedeutete das f&uuml;r die Kollegen wiederum, wieder ein halbes Jahr lang jemanden neu einzuarbeiten. (&hellip;)<br>\nBei jedem Skandal hatte Sahm gehofft, es &auml;ndere sich etwas. Zum Beispiel 2012, als der Bundesrechnungshof einen Bericht ver&ouml;ffentlichte, aus dem hervorging: Es wird nur vermittelt, wer leicht vermittelbar ist. Oder 2015, als der Journalist G&uuml;nter Wallraff verdeckt in Jobcentern recherchierte und von Arbeitsfrust und gesch&ouml;nten Statistiken sprach. Doch geschehen ist nichts. Stattdessen sah Sahm, wie Kollegen abstumpften, anfingen zu trinken. Und wie gleichzeitig eine Industrie entstand, die von dem Hartz-IV-System wunderbar profitierte.<br>\nAnw&auml;lte standen direkt vor der Eingangst&uuml;r, sprachen Langzeitarbeitslose an und klagten in ihrem Namen gegen die Berechnung des Hartz-IV-Satzes oder Sanktionen. Meist zu Recht, weil sie sich dabei auf kleine Formfehler konzentrierten, die sie mit etwas M&uuml;he fanden. &bdquo;Aber vor allem&ldquo;, sagt Sahm, &bdquo;haben die Tr&auml;ger das gro&szlig;e Geld gemacht.&ldquo;<br>\nEin nicht geringer Teil der Langzeitarbeitslosen sei unf&auml;hig zu arbeiten. Sie h&auml;tten keinen Schulabschluss, seien krank, h&auml;tten Drogenprobleme &ndash; und w&uuml;rden deswegen von einer sinnlosen Ma&szlig;nahme in die n&auml;chste geschoben werden. &bdquo;Manche k&ouml;nnen sich ihre Wohnung mit den Teilnahmezertifikaten tapezieren&ldquo;, sagt Sahm. Warum die Qualit&auml;t und Zweckm&auml;&szlig;igkeit der Ma&szlig;nahmen nicht vern&uuml;nftig &uuml;berpr&uuml;ft werde, etwa vom Bundesrechnungshof, sei f&uuml;r ihn bis heute ein R&auml;tsel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/arbeit-im-jobcenter-wie-verheerend-die-arbeitsbedingungen-in-jobcentern-sind\/19737004.html\">Der Tagespiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie steht es wirklich um das deutsche Jobwunder?<\/strong><br>\nErwerbst&auml;tigkeit, Arbeit, ausk&ouml;mmliche Besch&auml;ftigung &ndash; alles einerlei<br>\nUnsere Medien schwelgen bei ihrer Arbeitsmarktberichterstattung gerne in Superlativen. Hier einige Schlagzeilen aus den letzten Monaten: &ldquo;Rekordbesch&auml;ftigung &ndash; Deutsches Jobm&auml;rchen geht weiter&rdquo; (Welt.de), &ldquo;Deutscher Arbeitsmarkt &ndash; So viele freie Stellen wie noch nie&rdquo; (Tagesschau), &ldquo;Konjunktur &ndash; so wenig Arbeitslose wie seit 1991 nicht mehr&rdquo; (Sueddeutsche.de).<br>\nOberfl&auml;chlich betrachtet, handelt es sich bei all diesen Schlagzeilen um Fakten. Bei n&auml;herem Hinsehen erkennt man leicht, dass beispielsweise die Aussage der S&uuml;ddeutschen mit der Realit&auml;t in etwa so viel gemein hat wie weiland die Jubelmeldungen &uuml;ber 120 Prozent Planerf&uuml;llung in der DDR-Presse, angesichts der zahllosen Manipulationen der Arbeitslosenstatistik, die seit 1991 sukzessive eingef&uuml;hrt wurden.<br>\nAls das Statistische Bundesamt vermeldete, dass die durchschnittliche Zahl der Erwerbst&auml;tigen im Jahr 2016 bei 43,4 Millionen lag, ging wieder einmal ein Jubelsturm durch den Bl&auml;tterwald. Bild.de titelte &ldquo;Neuer Job-Rekord in Deutschland&rdquo; und behauptete frech: &ldquo;43,4 Millionen Menschen waren in Lohn und Brot, so viele wie seit der Wiedervereinigung nicht.&rdquo; Das Handelsblatt schrieb: &ldquo;Um Lohn und Brot brauchten sich die meisten Deutschen im vergangenen Jahr keine Sorgen zu machen&rdquo; &ndash; und bezog dies auf die Erwerbst&auml;tigen.<br>\nEs hat Tradition, dass deutsche Medien die Begriffe Erwerbst&auml;tigkeit, Besch&auml;ftigung und Arbeit munter vermischen und, wenn es der gew&uuml;nschten Aussage dienlich erscheint, synonym verwenden. So muss man erst einmal darauf kommen, dass es unter den Erwerbst&auml;tigen auch immer mehr &auml;ltere Menschen gibt, die einen Nebenjob aus&uuml;ben, weil ihre Rente nicht zum Leben reicht. Mit steigender Altersarmut aufgrund der Rentenk&uuml;rzungen d&uuml;rfte die Erwerbst&auml;tigenquote sicher noch ungeahnte H&ouml;hen erklimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wie-steht-es-wirklich-um-das-deutsche-Jobwunder-3701936.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die fiskalischen Kosten der Minijobs<\/strong><br>\nDie geringf&uuml;gig entlohnte Besch&auml;ftigung, meist als &bdquo;Minijob&ldquo; bezeichnet, ist ein Ph&auml;nomen: Obwohl st&auml;ndig in der Kritik ist die Bedeutung dieser Besch&auml;ftigungsform seit Inkrafttreten der letzten einschneidenden Reform 2003 kontinuierlich gestiegen und mittlerweile auf dem deutschen Arbeitsmarkt zweifellos etabliert. Deutlich &uuml;ber 7 Millionen Menschen und damit fast jeder f&uuml;nfte abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte ist &bdquo;MinijobberIn&ldquo;. Der Anteil derjenigen, die zus&auml;tzlich zu einer regul&auml;ren Besch&auml;ftigung einen Minijob in Nebent&auml;tigkeit aus&uuml;ben, steigt.<br>\nPr&auml;gendes Charakteristikum des Minijobs ist die gew&auml;hrte Befreiung von der Sozialversicherungspflicht. Auch steuerlich werden Minijobs bevorteilt. Dies scheint aus Arbeitnehmersicht zun&auml;chst einmal attraktiv. Bei genaueren Analysen zeigt sich aber, dass es oftmals die ArbeitgeberInnen sind, die vom Sonderstatus profitieren. Viele MinijobberInnen h&auml;tten hingegen auch ohne steuerliche Sonderbehandlung keine Einkommensteuer zu zahlen. Allerdings stellen die MinijobberInnen eine inhomogene Gruppe dar &ndash; insbesondere bez&uuml;glich der Haushaltseinkommen. Profiteure der weitestgehenden Steuerbefreiung sind vor allem Haushalte mit h&ouml;heren Einkommen. Die aktuelle Regelung subventioniert so kaum die intendierte Gruppe, wohingegen die steuerlichen Einnahmeausf&auml;lle, denen sich das vorliegende Papier widmet, die<br>\nAllgemeinheit tr&auml;gt. Generell werden die Kosten der Minijobs sozialisiert und in die Zukunft verlagert.<br>\nDie erhoffte &bdquo;Br&uuml;ckenfunktion&ldquo; in sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung wird zudem unzureichend erf&uuml;llt. H&auml;ufig erweist sich der Minijob im Lebenslauf gar als Sackgasse. Die Klebeeffekte sind enorm, die Aufstiegschancen gering. Ein Verharren im Minijob birgt jedoch Risiken: So sind Minijobs alleine aufgrund ihrer Einkommensgrenze inh&auml;rent nicht existenzsichernd. Zudem ist der fehlende individuelle Zugang zu den Sozialversicherungen regulatives Merkmal. Wie der prek&auml;re Pfad der Minijobs zugunsten eines f&uuml;r beide Geschlechter sozial- und existenzsichernden Erwerbssystems verlassen werden k&ouml;nnte, muss somit erneut diskutiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iaw.uni-bremen.de\/ccm\/cms-service\/stream\/asset\/iaw-Schriftenreihe-22.pdf?asset_id=8045037\">iaw<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vom Unsinn einer &bdquo;Deutschland-Rente&ldquo;<\/strong><br>\nEnde April hat das Hessische Ministerium f&uuml;r Finanzen die Idee einer &bdquo;Deutschland-Rente&ldquo; vorgestellt. Sie soll den Flop der Riesterrente ausb&uuml;geln und Altersarmut verhindern. Leider nur ist das Konzept an &ouml;konomischer Absurdit&auml;t nicht zu &uuml;berbieten.<br>\nMan fragt sich, wie viele wissenschaftlich ausgebildete Mitarbeiter drei hessische Minister (zwei von der CDU, einer von den Gr&uuml;nen) haben. Und man fragt sich, wie viele dieser Mitarbeiter Volkswirte mit einem wenigstens in Ans&auml;tzen kritischen Verstand sind. Sollte dabei die Zahl Null herauskommen, k&ouml;nnte man immerhin erkl&auml;ren, dass sich drei hessische Minister mit einem Vorschlag in die &Ouml;ffentlichkeit wagen, der an Absurdit&auml;t kaum noch zu &uuml;berbieten ist. Nicht erkl&auml;rbar w&auml;re dann immer noch, dass drei Landesminister nicht begreifen, dass man ohne jede Ahnung von volkswirtschaftlichen Zusammenh&auml;ngen einen solchen Vorschlag nicht ernsthaft in die Welt setzen kann, ohne sich l&auml;cherlich zu machen.<br>\nAllerdings, wie immer bei Rentenfragen, gibt es sofort alle m&ouml;glichen Argumente, die in der &Ouml;ffentlichkeit daf&uuml;r und dagegen vorgebracht werden (hier oder hier nachzulesen, laut Manager-Magazin hat sich selbst Professor Gert Wagner vom DIW daf&uuml;r ausgesprochen, hier), aber das eigentlich zentrale Problem anzusprechen, schafft wieder einmal niemand.<br>\nWorum geht es? Die Minister Stefan Gr&uuml;ttner, Dr. Thomas Sch&auml;fer und Tarek Al-Wazir, der gr&uuml;ne Wirtschaftsminister (der uns schon fr&uuml;her als in volkswirtschaftlichen Fragen relativ unbedarft aufgefallen ist, hier), haben immerhin erkannt, dass die Riester-Rente, also der Versuch, die Menschen mit hohen staatlichen Subventionen (siehe einen alten Artikel von Heiner Flassbeck dazu hier) zum Vorsorgesparen anzuregen, der rentenpolitische Flop des Jahrhunderts war. Das wird aber, der &uuml;blichen Kritik folgend, vor allem daran festgemacht, dass die Geb&uuml;hren so hoch waren, die von den Versicherungen verlangt wurden. Daraus folgern die hessischen Minister haarscharf, es solle in Deutschland wie in Norwegen und anderen L&auml;ndern ein Staatsfond gebildet werden, der sp&auml;ter eine Deutschlandrente bezahlt und nur geringe Geb&uuml;hren erhebt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/05\/riester-rente-gescheitert-nun-ein-staatsfonds-aber-immer-die-gleiche-konfusion\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Unglaublich: Union und SPD sprechen die Bundesregierung von jeglichen Verfehlungen im Abgasskandal frei.<\/strong><br>\nSie attestieren in ihrem abschlie&szlig;enden Untersuchungsbericht der Autoindustrie eine wei&szlig;e Weste und sehen keine zu hohe Stickoxidbelastung f&uuml;r B&uuml;rger. Selbstkritik &ndash; Fehlanzeige. Besch&auml;mend &ndash; meint der VCD.<br>\nDie Abgeordneten der Koalitionsfraktionen im Bundestag zeichnen ein seltsames Bild von den Ergebnissen des Bundestags-Untersuchungsausschusses zum Abgasskandal. So h&auml;tten sowohl das Bundesverkehrsministerium als auch das Kraftfahrtbundesamt (KBA) alles richtig gemacht und konsequent gehandelt. Au&szlig;erdem sei der Abgasskandal gar keiner, sondern nur ein Fall von VW. Weitere Hersteller h&auml;tten keine Probleme und das obwohl Messungen des KBA und des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen, dass viele Dieselmodelle anderer Hersteller ebenfalls mehr Stickoxide aussto&szlig;en als es der Grenzwert in Wahrheit zul&auml;sst, z.T. sogar mehr als VW-Fahrzeuge mit Schummelsoftware. Die Opposition ist zu recht aufgebracht.<br>\nF&uuml;r den VCD ist am ersch&uuml;tterndsten die Aussage: In Deutschland best&uuml;nden keine toxikologisch bedenklichen NO2-Werte in &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Bereichen. Dies kommt einem Schlag ins Gesicht der Menschen gleich, die tagt&auml;glich schlechte Luft einatmen m&uuml;ssen. Sind denn alle wissenschaftlichen und umweltmedizinischen Erkenntnisse &uuml;ber den Zusammenhang zwischen erh&ouml;hter Stickstoffdioxid-Belastung und gesundheitlichen Auswirkungen nichts anderes als Fake-News? Diese Sichtweise auf den Abgasskandal hat fast schon Trump`sche Z&uuml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.vcd.org\/themen\/unglaublich-union-und-spd-sprechen-die-bundesregierung-von-jeglichen-verfehlungen-im-abgasskandal-frei\/\">VCD<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Alles sauber?<\/strong><br>\nDie gro&szlig;koalition&auml;ren Reihen sind fest geschlossen &ndash; beim VW-Skandal. Vers&auml;umnisse bei der Aufarbeitung? Keine. Eine wei&szlig;e Weste schreiben sich CDU und SPD denn auch in den Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses. Die Opposition? Emp&ouml;rt.<br>\nDie Gro&szlig;e Koalition hat sich nichts vorzuwerfen. Vers&auml;umnisse bei der Aufarbeitung des VW-Skandals gebe es nicht. Der von der Opposition erhobene Vorwurf des Staatsversagens habe sich &ldquo;als PR-Floskel ohne jegliche Grundlage herausgestellt&rdquo;, hei&szlig;t es in der Bewertung von Union und SPD f&uuml;r den Abschlussbericht des Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestags. Nach Bekanntwerden der Manipulationen von VW in den USA habe die Regierung f&uuml;r Deutschland den Sachverhalt &ldquo;unverz&uuml;glich aufgekl&auml;rt&rdquo;.<br>\nIn ihrem Entwurf zum Abschlussbericht erkl&auml;ren die Vertreter von CDU, CSU und SPD, alle Zeugen der Bundesregierung h&auml;tten erst aus den Medien von den Vorg&auml;ngen beim Autobauer VW erfahren. Im Anschluss an ein Gespr&auml;ch mit dem VW-Vorstand habe das Bundesverkehrsministerium unmittelbar &ldquo;einen umfassenden Aufkl&auml;rungsprozess in Gang gesetzt&rdquo; und eine Untersuchungskommission eingesetzt. Nach der Beweisaufnahme gebe es keinen Grund, &ldquo;das Handeln der Bundesregierung zu beanstanden&rdquo;. F&uuml;r Union und SPD ist denn auch klar: Der Ausschuss war &uuml;berfl&uuml;ssig. Er habe &ldquo;keine relevanten neuen Erkenntnisse zu Tage gef&ouml;rdert&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/abgasskandal-u-ausschuss-101~amp.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Von der Leyen und die Wehrmacht<\/strong><br>\nDer braune Sumpf stinkt, aber er st&ouml;rt die Medien kaum<br>\nDa kommt jemand in Ihr Wohnzimmer und sagt statt Guten Tag: Ich kenne Ihre perfide Art der Kriegsf&uuml;hrung, Sie Drecksack! Aber er hat sie dennoch nicht aus seinem Sommersitz rausgeworfen, der disziplinierte Wladimir Putin, als Angela Merkel bei ihrem Besuch in Sotschi ebenso frech wie dumm vor laufenden Kameras und mit debilem L&auml;cheln erkl&auml;rte: Sie wisse nat&uuml;rlich, dass die hybride Kriegsf&uuml;hrung in der russischen Milit&auml;rdoktrin eine Rolle spiele. Ein Bundeskanzler, so schreibt es das Grundgesetz vor, bestimmt die Richtlinien der Politik und tr&auml;gt daf&uuml;r die Verantwortung. Verantwortung ist das Wort, das der Merkel nicht bekannt ist. Au&szlig;er es ginge um die eigene Karriere. Und wer die Umfragen kennt, der wei&szlig;, dass sie bedroht ist: So l&auml;uft sie denn vor einem Umfragetief weg, fl&uuml;chtet sich in billigsten Populismus und rechnet mit russophohobem Beifall. Klappt: Der Sender &bdquo;n-tv&ldquo;, der zu 75,1 % ihrer Freundin Liz Mohn geh&ouml;rt, spendet ihr diesen verschwiemelten Satz: &bdquo;Einen Seitenhieb kann sich Merkel nicht verkneifen&ldquo;. Da schwitzt der Stammtisch und das ungesunde Volksempfinden klatscht sich auf die Schenkel: Bohh ist die mutig die Merkel!<br>\nEr macht gern den hugenottischen Preu&szlig;en, der Herr de Maizi&egrave;re: Korrekt, pflichtbewusst und ehrenhaft, so ist sein Selbstbild. Und einem Innenmister w&uuml;rden solche Eigenschaften gut stehen. Zumal in einer Zeit, in der der deutsche Gemischtv&ouml;lkerladen auseinander strebt: Die deutschen T&uuml;rken w&auml;hlen Erdogan und die deutschen Sachsen w&auml;hlen Frauke Petry. Jetzt w&auml;re die Stunde eines Innenministers, der den Dehnungskr&auml;ften eine Ahnung von deutscher Einheit vermitteln k&ouml;nnte. Statt dessen flieht der Mann ins H&auml;ndesch&uuml;tteln: &bdquo;Wir (Deutschen) geben uns zur Begr&uuml;&szlig;ung die Hand&ldquo; l&auml;sst er in seine Zehn Gebote zur Leitkultur schreiben. Wir Kerndeutschen werden uns doch nicht Abknutschen wie die Russen oder die Franzosen! Und wo die Muslime zur ehrerbietigen Begr&uuml;ssung die Hand auf&acute;s Herz legen, da quetschen wir mannhaft die Hand des Gegners bis er aufgibt. Und damit der Leitkulturelle nicht in den Verdacht des deutschen Rassismus ger&auml;t, zeigt er mal kurz ein Herz f&uuml;r Fremde und beschw&ouml;rt &bdquo;ein besonderes Verh&auml;ltnis zum Existenzrecht Israels.&ldquo; W&auml;re de Maizi&egrave;re nicht so v&ouml;llig humorlos k&ouml;nnte ihm die bizarre Komik aufgehen: Um dem Rassismus-Verdacht aus dem Weg zu gehen, beschw&ouml;rt er das Recht eines Apartheid-Staates auf Unterdr&uuml;ckung seiner Mehrheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/von-der-leyen-und-die-wehrmacht.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.G.:<\/strong> Uli Gellermann, brilliant und treffsicher, vor und nach seiner Genesung.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass die Haltung der Bundesverteidigungsministerin ein Spiegelbild der Gesellschaft ist &ndash; insbesondere von Bundeswehr, Medien oder Politik? Die Bundeskanzlerin betont stets sinngem&auml;&szlig;: Uns ginge es nie besser. Da erscheint Kritik doch eher l&auml;stig denn als konstruktiv, oder?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>BigBrotherAwards f&uuml;r Bitkom, D&#304;T&#304;B und Ursula von der Leyen<\/strong><br>\nMit einer gro&szlig;en Gala werden in Bielefeld die Datenschutz-Negativpreise verliehen. Mit der D&#304;T&#304;B will sich ein Preistr&auml;ger offenbar sogar gerichtlich gegen den Award wehren. (&hellip;)<br>\nDie Negativpreise sind in Politik und Unternehmen gef&uuml;rchtet, weil sie Berichterstattung &uuml;ber die jeweiligen Datenschutzvergehen ausl&ouml;sen k&ouml;nnen.<br>\nSo kam es im Vorfeld der Preisverleihung schon zu einem Eklat, weil die mit dem Negativpreis geehrte t&uuml;rkisch-islamische Union D&#304;T&#304;B offenbar gerichtlich gegen den Veranstalter Digitalcourage vorgehen will. Die D&#304;T&#304;B wird daf&uuml;r geehrt, dass sie f&uuml;r den t&uuml;rkischen Geheimdienst spioniert haben soll.<br>\nWeiterer Preistr&auml;ger ist dieses Jahr verdient der Industrieverband Bitkom, der f&uuml;r sein best&auml;ndiges Lobbyieren gegen den Datenschutz mit dem Negativpreis in der Kategorie &bdquo;Wirtschaft&ldquo; ausgezeichnet wird. Bitkom f&ouml;rdere Big Data und &bdquo;Datenreichtum&ldquo; und setze sich gegen Datensparsamkeit sowie eine Zweckbindung von Daten ein, hei&szlig;t es in der Begr&uuml;ndung der Jury. Als h&auml;tten die Herausstellung der datenschutzfeindlichen Positionen und des Lobbyeinflusses auf die Bundesregierung nicht gereicht, wird der Verband in der Laudatio etwas ungl&uuml;cklich als &bdquo;Tarnorganisation gro&szlig;er US-Konzerne&ldquo; bezeichnet, obwohl dieser seine Mitglieder offenlegt.<br>\nEinen Preis bekommen dieses Jahr auch die Bundeswehr und die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Der Preis wird diesmal nicht f&uuml;r ein Datenschutzvergehen, sondern f&uuml;r die Militarisierung des Internets verliehen. Die Gefahr eines Cyberkrieges liege unter anderem in vorschnellen milit&auml;rischen Selbstverteidigungsschl&auml;gen, die eine gef&auml;hrliche und folgenschwere Eskalation ausl&ouml;sen k&ouml;nnten. Ursula von der Leyen erh&auml;lt den Preis schon zum zweiten Mal. Sie wurde im Jahr 2009 f&uuml;r ihren Einsatz zur Einf&uuml;hrung von Websperren (&bdquo;Zensursula&ldquo;) geehrt.<br>\nDie BigBrotherAwards werden in Deutschland seit dem Jahr 2000 verliehen. Sie gehen auf die von Simon Davies (Privacy International und London School of Economics) im Jahr 1998 initiierten Preise in England zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/bigbrotherawards-fuer-bitkom-ditib-und-ursula-von-der-leyen\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wenn das Handy trotzdem petzt<\/strong><br>\nSmartphones sammeln jede Menge Daten. Viele Nutzer verhindern zumindest deren Weitergabe durch bestimmte Einstellungen. Allerdings umgehen einige Programme solche Sperren &ndash; mithilfe einer Ultraschalltechnik.<br>\nSmartphones sind st&auml;ndige Begleiter vieler Menschen &ndash; und sammeln dabei jede Menge Daten &uuml;ber ihre Besitzer: Sie wissen beispielsweise, wo man sich gerade aufh&auml;lt und wo man vorher gewesen ist, welche Webseiten man aufruft und welche Audios und Videos jemand nutzt. Datensch&uuml;tzer empfehlen, diese Sammelwut durch entsprechende Einstellungen zu begrenzen oder zumindest die Weitergabe solcher Daten an Dritte zu begrenzen, auch wenn dadurch bestimmte Dienste nicht mehr genutzt werden k&ouml;nnen.<br>\nIT-Sicherheitsexperten der TU Braunschweig haben herausgefunden, dass solche Datenschutzvorkehrungen unter bestimmten Umst&auml;nden nichts n&uuml;tzen. Demnach kann der Standort von Handybesitzern von dritter Seite unbemerkt &uuml;berwacht werden &ndash; selbst dann, wenn die Anwender Lokalisierungsdienste abschalten oder der Weitergabe der Daten aktiv widersprochen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/handy-uxtd-technik-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-38180","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38180"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38180\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38183,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38180\/revisions\/38183"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38180"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}