{"id":3827,"date":"2009-03-17T09:04:49","date_gmt":"2009-03-17T08:04:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3827"},"modified":"2009-03-17T09:04:50","modified_gmt":"2009-03-17T08:04:50","slug":"hinweise-des-tages-852","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3827","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Rentenerh&ouml;hung darf keine Ausnahme bleiben &ndash; Sozialverband VdK fordert R&uuml;ckkehr zur dynamischen Rente<\/li>\n<li>An alle Bundestagsabgeordneten: ver.di fordert Steuersenkungs- statt Schuldenbremse<\/li>\n<li>Wirtschaftsweiser warnt vor Abwertungswettlauf<\/li>\n<li>&Auml;rger &uuml;ber AIG-Milliarden w&auml;chst<\/li>\n<li>HRE: Erpressung lohnt sich<\/li>\n<li>Herr Flowers und das E-Wort<\/li>\n<li>Immobilien: die n&auml;chste Bilanz-Bombe<\/li>\n<li>Die omin&ouml;se OECD-Liste der 46 Steuerparadiese<\/li>\n<li>Welchs wundersame Wandlung <\/li>\n<li>Dax erobert die 4000 Punkte zur&uuml;ck<\/li>\n<li>Eine Viertelbillion Schulden &ndash; das Erbe des Dr. Klaus Zumwinkel<\/li>\n<li>Kanzleramt pfeift Tiefensee zur&uuml;ck<\/li>\n<li>Cross-Border-Leasing: &Ouml;sterreichisches Gericht best&auml;tigt Vorrang &ouml;ffentlichen Interesses an Geheimvertr&auml;gen<\/li>\n<li>Hedgefonds pr&uuml;fen Klagen gegen Porsche<\/li>\n<li>Arbeit zum Nulltarif: Wie Unternehmen von unbezahlter Mehrarbeit profitieren<\/li>\n<li>OWL: Einmaliger Millionen-Deal &ndash; Lippe privatisiert Stra&szlig;en<\/li>\n<li>US-Leasing-Gesch&auml;fte belasten Landesbanken <\/li>\n<li>&bdquo;Nein zu Rot-Rot im Bund ist falsch&ldquo;<\/li>\n<li>Verwaltungsgericht bezeichnet Vorratsdatenspeicherung als &ldquo;ung&uuml;ltig&rdquo;<\/li>\n<li>Irrelevante Debatte &ndash; Schwedens Beschluss zur Kernkraft f&uuml;hrt auf die falsche F&auml;hrte<\/li>\n<li>Energiezufuhr gekappt<\/li>\n<li>Ausgaben f&uuml;r Bildung<\/li>\n<li>Sarrazin: Noch mehr Geld f&uuml;r Bildung lohnt sich nicht <\/li>\n<li>Armut in Bremen: Jugendliche zwischen Schule und Beruf<\/li>\n<li>Obama in Guant&aacute;namo auf Bushs Spuren<\/li>\n<li>Licht aus dem Wunderland<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3827&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Rentenerh&ouml;hung darf keine Ausnahme bleiben &ndash; Sozialverband VdK fordert R&uuml;ckkehr zur dynamischen Rente<\/strong><br>\nDie VdK-Pr&auml;sidentin forderte von der Bundesregierung eine Kurskorrektur in der Rentenpolitik. Mascher w&ouml;rtlich: \n<blockquote><p>Rentenerh&ouml;hungen in nennenswertem Ausma&szlig; d&uuml;rfen nicht die Ausnahme sein, sondern m&uuml;ssen wieder zur Regel werden. Deswegen fordert der VdK eine R&uuml;ckkehr zur dynamischen Rente. Wenn L&ouml;hne und Geh&auml;lter steigen, dann m&uuml;ssen analog dazu auch die Renten steigen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der VdK verlangt deshalb die Abschaffung des Riesterfaktors, des Nachhaltigkeitsfaktors und des Ausgleichsfaktors, weil diese Rechenfaktoren in der Rentenformel Renten k&uuml;rzend wirken. Mascher: &ldquo;Wenn die K&uuml;rzungsfaktoren nicht abgeschafft werden, droht den Rentnern ab n&auml;chstem Jahr wieder eine Serie an Mini-Erh&ouml;hungen und Nullrunden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdk.de\/cgi-bin\/cms.cgi?ID=de20633&amp;SID=bg7SEFu9a6B8J0dd8K4PePkoirHxUG\">Sozialverband VdK Deutschland e. V.<\/a><\/p>\n<p>\t<em><strong>Anmerkungen unseres Lesers G.K.:<\/strong><br>\nNach den enormen realen Rentenk&uuml;rzungen der vergangenen Jahre steigen die Renten im Jahre 2009 ausnahmsweise st&auml;rker als die Inflationsrate. Ein Schelm, der einen Zusammenhang mit dem &ldquo;Superwahljahr&rdquo; 2009 sieht (Europawahl, diverse Landtagswahlen und die Bundestagwahl im September). Werden die vom VdK eingeforderten Gesetzes&auml;nderungen nicht vorgenommen, dann wird den Rentnerinnen und Rentnern mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bereits im Jahre 2010 wieder ein reales Rentenminus ins Haus stehen.<\/em><\/p>\n<p>Zudem sollte die von der Bundesregierung behauptete Konjunkturst&uuml;tzung durch die Rentenerh&ouml;hung des Jahres 2009 nicht &uuml;berbewertet werden. Denn auch viele Rentnerinnen und Rentner werden im Gefolge der schweren Finanzkrise Einbu&szlig;en bei ihren Altersersparnissen zu verkraften haben. Dies k&ouml;nnte die Ausgabebereitschaft dieser Rentnerhaushalte sp&uuml;rbar d&auml;mpfen.<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.H.:<\/strong><br>\nWie kritiklos unsere Medien sind, l&auml;sst sich am Beispiel der Meldung &uuml;ber die zum 1. Juli 2009 anstehende Rentenerh&ouml;hung zeigen. Den Internetangeboten der gro&szlig;en Tageszeitung war es sogar eine Eilmeldung wert. Die S&uuml;ddeutsche schreibt: &ldquo;Jobabbau, Zukunfts&auml;ngste, aber h&ouml;here Renten: Mitten in der gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftskrise seit 80 Jahren stockt die Bundesregierung bei den Altersbez&uuml;gen deutlich auf.&rdquo; SPIEGEL Online titelt: &ldquo;Renten steigen deutlich an&rdquo;, und stern.de mit &ldquo;Rentner erhalten deutlich mehr Geld&rdquo;. Bei der FAZ ist zu lesen: &ldquo;Deutlich mehr Geld f&uuml;r die Rentner&rdquo; und bei WELT &ldquo;Renten steigen vor der Bundestagswahl kr&auml;ftig an&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p>Angela Merkel (CDU) und Olaf Scholz (SPD) schmieren den W&auml;hlern Honig ums Maul: Die Kanzlerin redet von einem &ldquo;wirklichen Nettozugewinn f&uuml;r Rentner&rdquo; (ohne die vergangenen massiven Nettoverluste zu erw&auml;hnen), der Arbeitsminister wird pathetisch und verlautbart: &ldquo;[&hellip;] die Rente ist keine Sozialleistung, sondern der Lohn f&uuml;r harte Arbeit.&rdquo; War das in den vergangenen Jahren nicht auch schon so? Und Scholz f&auml;hrt fort: &ldquo;Die Rentenerh&ouml;hung mitten in der Krise zeigt, dass auf unseren Sozialstaat Verlass ist&rdquo;. Ach ja? Die Krise f&uuml;hrt aber dazu, dass im n&auml;chsten Jahr die Renten voraussichtlich gar nicht steigen werden, eben wegen der wohl bald fallenden Lohnsumme. Und wenn der Aufschwung kommen sollte, werden die Rentner es wieder erst im Jahr danach sp&uuml;ren.<\/p>\n<p>An den Meldungen ist vielerlei irref&uuml;hrend. Nicht die Bundesregierung stockt die Renten auf. Die Anhebung der Renten ist ein reiner Automatismus, der sich aus der Lohnentwicklung des vergangenen Jahres in Verbindung mit den Anpassungsfaktoren ergibt. Dass die Renten 2009 in diesem Ausma&szlig; steigen, wissen wir seit dem M&auml;rz 2008, als man die sog. Riester-Treppe f&uuml;r zwei Jahre aussetzte. Einzig und allein diese Aussetzung des ohnehin unsinnigen Riesterfaktors ist der Bundesregierung &ldquo;zuzuschreiben&rdquo;, ansonsten ist die Rentenerh&ouml;hung keine politische Handlung. Die Reallohnverluste f&uuml;r die Rentner in den letzten zehn Jahren um rund 10 % werden in den meisten Zeitungen kaum erw&auml;hnt, und wenn dann nur unvollst&auml;ndig. Man m&uuml;sste mal dahin kommen, dass Rentenanhebungen, die die Inflationsrate nicht &uuml;bersteigen, nicht als solche zu bezeichnen sind. Und vor allem: Dass diese Rentenerh&ouml;hung in ihrem ganz eigenen Sinne &ldquo;zu Lasten zuk&uuml;nftiger Generationen&rdquo; geht, weil sie in den Jahren 2012 und 2013 per Riester-Faktor wieder gesenkt werden, taucht nur am Rande auf.<\/p>\n<p>Vermutlich werden die Zeitungen das wieder zum Anlass nehmen, um von einer &ldquo;Sozialdemokratisierung&rdquo; der Union o.&auml;. zu sprechen. Die Rentenerh&ouml;hung ist zwar gut, aber so nur rein zuf&auml;llig. Denn als sie im Jahre 2008 beschlossen wurde, konnten die Politiker ja nicht ahnen, dass die Inflation derart zur&uuml;ckgehen w&uuml;rde. Alles in allem waren die Medien, was die Schlagzeilen und die wichtigsten Informationen angeht, wieder einmal deutlich zu unkritisch.<\/p><\/li>\n<li><strong>An alle Bundestagsabgeordneten: verd.di fordert Steuersenkungs- statt Schuldenbremse<\/strong><br>\nDer ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske hat einen Brief geschrieben: \n<p>&bdquo;Sehr geehrte Frau Abgeordnete, sehr geehrter Herr Abgeordneter!<br>\nMit gro&szlig;er Sorge haben wir zur Kenntnis genommen, dass sich Bund und L&auml;nder in der abschlie&szlig;enden Sitzung der F&ouml;deralismuskommission II am 05. M&auml;rz 2009 auf die Einf&uuml;hrung einer so genannten &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; geeinigt haben. Diese soll bis zur Sommerpause im Grundgesetz verankert werden und damit Verfassungsrang erhalten &hellip;<br>\nIch bitte Sie, der Aufnahme der Neuregelung der Staatsverschuldung in das Grundgesetz ihre Zustimmung zu verweigern. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ist gemeinsam mit allen Gewerkschaften und zahlreichen Experten aus der Wissenschaft aber auch vielen politisch Verantwortlichen davon &uuml;berzeugt, dass die strikte Begrenzung der Verschuldung von Bund und L&auml;ndern nicht nur wirtschaftlich kontraproduktiv, sondern auch f&uuml;r verfassungsrechtlich unzul&auml;ssig ist &hellip;<br>\nAls Alternative zur Schuldenbremse schlagen wir daher eine Steuersenkungsbremse vor &hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/090317_hinweise_verdi_bsirske_schuldenbremse.pdf\">ver.di [PDF &ndash; 92 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wirtschaftsweiser warnt vor Abwertungswettlauf<\/strong><br>\nW&auml;hrungen bewusst auf Kosten anderer L&auml;nder abzuschw&auml;chen &ndash; das war schon in den 30er-Jahren ein Riesenfehler. Das Mitglieds des Sachverst&auml;ndigenrats Peter Bofinger ermahnt deshalb die gro&szlig;en Wirtschaftsnationen: Setzt euch an einen Tisch!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:W%E4hrungspolitik-Wirtschaftsweiser-warnt-vor-Abwertungswettlauf\/487759.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>&Auml;rger &uuml;ber AIG-Milliarden w&auml;chst<\/strong><br>\nDer amerikanische Versicherungskonzern AIG ger&auml;t immer mehr in die Kritik. Hatte sich der Unmut der US-Steuerzahler zun&auml;chst auf die geplante Auszahlung von Boni an die Manager in H&ouml;he von 165 Mio. Dollar konzentriert, sind es nun Milliarden Dollar aus dem Rettungspaket der Regierung, die AIG an Gesch&auml;ftspartner im Ausland &uuml;berwiesen hat.\n<p>Profitiert haben von den Transfers auch mehrere deutsche Finanzkonzerne, allen voran die Deutsche Bank; sie erhielt knapp zw&ouml;lf Mrd. Dollar von AIG. Der Versicherungskonzern war von der US-Notenbank im Herbst mit rund 170 Mrd. Dollar gerettet worden.<\/p>\n<p>Unter den Empf&auml;ngern sind inl&auml;ndische Banken wie Goldman Sachs, Merrill Lynch oder die Bank of America genauso wie die franz&ouml;sische Soci&eacute;t&eacute; G&eacute;n&eacute;rale, die britische Barclays und die Schweizer UBS. Aus Deutschland finden sich neben der Deutschen Bank, die Dresdner Bank, die DZ Bank, die KfW und die Landesbank Baden-W&uuml;rttemberg. Die Soci&eacute;t&eacute; G&eacute;n&eacute;rale verteidigte gestern die Annahme von 11,9 Mrd. Dollar. Der Transfer sei in voller &Uuml;bereinstimmung mit den Vereinbarungen erfolgt, sagte eine Sprecherin der franz&ouml;sischen Bank. Insgesamt hatte der US-Versicherungskonzern 105 Mrd. Dollar aus dem Rettungspaket an in- und ausl&auml;ndische Partner ausgezahlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/aerger-ueber-aig-milliarden-waechst;2204324\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu: <\/em><\/p>\n<p><strong>Deutsche Bank kassierte Milliarden von AIG<\/strong><br>\nNeuer Wirbel um AIG: Der angeschlagene US-Versicherungskonzern hat offengelegt, welche Gesch&auml;ftspartner von den Finanzhilfen der US-Regierung profitieren. Darunter sind mehrere deutsche Firmen &ndash; allein die Deutsche Bank erhielt knapp zw&ouml;lf Milliarden Dollar.<\/p>\n<p>New York &ndash; Der angeschlagene US-Versicherungskonzern AIG hat sich dem Druck gebeugt &ndash; er hat die bisher geheimen Namen seiner Gesch&auml;ftspartner ver&ouml;ffentlicht, die von den Milliardenhilfen der US-Regierung profitiert haben. <\/p>\n<p>Seit dem Herbst hat der US-Staat fast 170 Milliarden Dollar in AIG gesteckt, um es vor der drohenden Insolvenz zu bewahren. Mittlerweile h&auml;lt der Staat fast 80 Prozent an dem Konzern. <\/p>\n<p>Bisher weigerte der Versicherer sich aber, die Namen der Beg&uuml;nstigten preiszugeben &ndash; obwohl der Bankenausschuss des US-Senats heftig gegen die Geheimhaltung protestiert hatte. &ldquo;Wir m&uuml;ssen wissen, wer davon profitiert hat, und wir werden es herausfinden&rdquo;, hatte der Republikaner Richard Shelby gedroht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-613468,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Kurz zuvor in Tutzing l&auml;sst uns Ackermann wissen: Kein Staatshilfe f&uuml;r die Deutsche Bank. Man kann dem Publikum schon sehr viel zumuten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Erpressung lohnt sich<\/strong><br>\nFaktisch ist die Hypo Real Estate nichts mehr wert. Nichts. Keinen m&uuml;den Cent. Die Verluste haben das Eigenkapital der Bank aufgezehrt. &Uuml;brig geblieben sind nur noch die Schulden, die die Hypo Real Estate bei anderen Banken, Versicherungen und Pensionsfonds hat. Es ist also eigentlich Wahnsinn, dass die Altaktion&auml;re &uuml;berhaupt eine Entsch&auml;digung erhalten. Selbst 90 Cent pro Aktie sind f&uuml;r den Staat teuer, denn insgesamt w&auml;ren das noch immer fast 200 Millionen Euro. F&uuml;r nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/erpressung-lohnt-sich\/\">taz<\/a>\n<p><em>Dazu: <\/em><\/p>\n<p><strong>Der gro&szlig;e Dummy Weltverschw&ouml;rung &ndash; wie Ulrike Herrmann Steinbr&uuml;cks Ruf retten will <\/strong><br>\nNun hat also auch Ulrike Herrmann eine angebliche &ldquo;Verschw&ouml;rungstheorie&rdquo; entdeckt. Bei den Vorg&auml;ngen rund um die 5-Jahres-Frist HRE, so lese ich Herrmanns Beitrag, ging alles mit rechten Dingen zu, die Verschw&ouml;rungstheorien w&uuml;rden wieder einmal an ganz profanen Tatsachen scheitern:<\/p>\n<blockquote><p>Der gro&szlig;e HRE-Verlustbringer sei die Tochterfirma Depfa &ndash; die allerdings erst im Herbst 2007 &uuml;bernommen wurde. Unicredit haftete jedoch nur f&uuml;r Altlasten, die bis 2003 entstanden sind.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>So die wahrscheinliche Position des Bundesfinanzministeriums, mit der sich Herrmann hier offenkundig handgemein macht. Und ich frage mich schon verbl&uuml;fft: Warum denn? Denn die von ihr selbst einger&auml;umten Tatsachen legen den Sachverhalt doch eigentlich ziemlich pr&auml;zise blo&szlig;. <\/p>\n<p>Herrmann gibt zu, dass die HRE 2003 de facto als bad bank gegr&uuml;ndet wurde, sie gibt also zu, dass dort faule Papiere ausgelagert wurden, Papiere, die inzwischen einen erheblichen finanziellen Schaden verursacht haben. Dass die HRE dann durch Bauprojekte &uuml;ber die Depfa zus&auml;tzlichen Schaden erlitten hat, hat &uuml;berhaupt nichts zu tun mit der vollkommen unstreitigen Tatsache, dass bereits durch die faulen Kredite erheblicher Schaden entstanden ist. F&uuml;r diesen Schaden h&auml;tte der Alteigent&uuml;mer im Fall einer Insolvenz in jedem Fall haften m&uuml;ssen. Es spielt &uuml;berhaupt keine Rolle, wo der gr&ouml;&szlig;ere Schaden entstanden ist &ndash; bei den Kreditverbriefungen ab 2003 oder im Baugesch&auml;ft ab 2007. Ja, es spielt nicht einmal eine Rolle, ob die HRE ohne zus&auml;tzliche Belastungen durch die Depfa-Gesch&auml;fte wom&ouml;glich gar nicht in Insolvenzgefahr geraten w&auml;re. Durch das Wahren der 5-Jahresfrist sind die Alteigent&uuml;mer in jedem Fall auf Kosten der Steuerzahler von ihrer Haftung befreit worden. Darum geht es, und nur darum. Das w&auml;re selbst dann emp&ouml;rend, wenn wir hier nur &ndash; welch ein reizendes Wort! &ndash; &uuml;ber wenige Millionen Euro reden w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kritik-und-kunst.blog.de\/2009\/03\/16\/grosse-dummy-weltverschwoerung-ulrike-herrmann-steinbruecks-ruf-retten-5769403\/\">kritik-und-kunst.blog<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>err Flowers und das E-Wort<\/strong><br>\nH&ouml;flich sind sie ja immer zu ihren G&auml;sten im Finanzausschuss des Bundestags. Und so vergingen in der Expertenanh&ouml;rung am Montag fast zwei Stunden, bis ein SPD-Abgeordneter den HRE-Gro&szlig;aktion&auml;r Christopher Flowers direkt anging. Falls er sich davon konkrete Antworten versprochen hat, ist er entt&auml;uscht worden.\n<p>Lothar Binding ist Starkstrom-Elektriker und Diplom-Mathematiker. Und im heimischen Wahlkreis Heidelberg sieht er sich zunehmend unter Rechtfertigungsdruck f&uuml;r die immer neuen Milliarden, die der Staat zur Rettung der angeschlagenen Bank Hypo Real Estate aufbringen muss. Was also soll er anfangen mit Flowers&rsquo; allgemeinen Einlassungen, nach denen seine Enteignung dem Image des Finanzplatzes Deutschland abtr&auml;glich sein k&ouml;nnte? &bdquo;Sie sagen, Sie verf&uuml;gen &uuml;ber Erfahrungen, dieses Institut zu sanieren&ldquo;, fragt Binding also. &bdquo;Welche Erfahrungen sind das denn, ganz konkret bitte, die Sie bisher bei der HRE nicht schon l&auml;ngst h&auml;tten einbringen k&ouml;nnen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/herr-flowers-und-das-e-wort;2204366\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Immobilien: die n&auml;chste Bilanz-Bombe<\/strong><br>\nDie massiven Wertverluste bei Gewerbeimmobilien alarmieren die Aufsichtsbeh&ouml;rden. Der Abschwung bei B&uuml;rogeb&auml;uden, Hotels und Einkaufszentren droht zum n&auml;chsten Verlustbringer vieler Immobilienbanken zu werden. Der Kreditmarkt liegt brach, viele Geldh&auml;user sind nerv&ouml;s. Und es d&uuml;rfte noch schlimmer kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken-versicherungen\/immobilien-die-naechste-bilanz-bombe;2203692\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Die omin&ouml;se OECD-Liste der 46 Steuerparadiese<\/strong><br>\nDie OECD stellt die Schweiz sogar negativer da als manche Karibikinsel. Und der Brief von OECD-Chef Angel Gurr&iacute;a macht klar, weshalb die angefeindeten Staaten letzte Woche reihenweise umkippten.\n<p>46 L&auml;nder listete OECD-Chef Angel Gurr&iacute;a am 5. M&auml;rz in einem Brief an den britischen Finanzminister Alistair Darling auf: Es sind die Steueroasen, die &laquo;ungen&uuml;gende Fortschritte&raquo; bei der Einf&uuml;hrung von Steuerstandards machen. Rund zwei Drittel davon waren souver&auml;ne Staaten wie Chile, Belgien, Uruguay, &Ouml;sterreich oder die Schweiz; hinzu kamen ein gutes Dutzend direkte Untertanengebiete der britischen Krone &ndash; etwa die Kanalinseln oder gewisse Karibikflecken -, ferner rechtlich abgesonderte Territorien wie Hongkong, Macao oder Labuan (ein Bundesstaat von Malaysia).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/unternehmen-und-konjunktur\/Schwarze-Liste-Die-46-Steuerparadiese\/story\/23560328\">Tagesanzeiger<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Welchs wundersame Wandlung<\/strong><br>\nEs ist so &auml;hnlich, als w&uuml;rde der Papst die unbefleckte Empf&auml;ngnis bezweifeln oder Ursula von der Leyen gestehen, sie k&ouml;nne Kinder eigentlich nicht leiden. Jack Welch, einst wegen seiner skrupellosen Methoden als &ldquo;h&auml;rtester Manager der Welt&rdquo; bezeichnet, h&auml;lt pure Gewinnmaximierung zu Gunsten von Aktion&auml;ren f&uuml;r einen Irrweg. Genau betrachtet sei &ldquo;Shareholder-Value die d&uuml;mmste Idee der Welt&rdquo;, sagte der ehemalige Chef des US-Konzerns General Electric (GE) der Financial Times. Die Erkenntnis kommt ein bisschen sp&auml;t. Denn der Schwachsinn, an dem sich Welch und seine zahlreichen Bewunderer jahrzehntelang orientierten, hat unermesslichen Schaden angerichtet. Auf der Ideologie des Shareholder-Value beruhen fast alle Ausw&uuml;chse, die heute unter den Begriffen Turbo- oder Casino-Kapitalismus zusammengefasst werden: die Herrschaft der Finanzm&auml;rkte &uuml;ber die Realwirtschaft, die Kurzfristig- und Kurzsichtigkeit der Akteure, die Gehaltsexzesse von Managern, die Rationalisierungswellen in den Betrieben, die immer weiter auseinanderklaffende Einkommensschere, die Fusionitis und Heuschreckenplage. In der unheilvollen Mischung dieser Erscheinungsformen d&uuml;rfte die wesentliche Ursache f&uuml;r die gegenw&auml;rtige Depression der Weltwirtschaft zu finden sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1690451&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/&amp;em_ivw=fr_kommentar\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Dax erobert die 4000 Punkte zur&uuml;ck<\/strong><br>\nStarke Finanztitel haben die europ&auml;ischen Aktienm&auml;rkte in die Gewinnzone gehievt. Selbst schwache US-Konjunkturdaten tr&uuml;bten die Kauflaune nur vor&uuml;bergehend. Die Anleger verlie&szlig;en sich auf optimistische &Auml;u&szlig;erungen des Fed-Chefs Ben Bernanke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/aktien\/marktberichte\/:Dax-Stoxx-Schlussbericht-Dax-erobert-die-4000-Punkte-zur%FCck\/487815.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die B&ouml;rse als Tollhaus, da macht Bernanke in Wunderprognosen und die Herde h&uuml;ben und dr&uuml;ben folgt ihm, obwohl&nbsp; nach neuesten Zahlen die Kapazit&auml;tsauslastung der USA im Februar auf&nbsp; 70,9 Prozent sank, dem&nbsp; niedrigste Niveau seit Bestehen der Zeitreihe 1967.&nbsp; Die Finanztitel hierzulande steigen, weil die Deutsche Bank zu den gr&ouml;&szlig;ten Profiteuren der US-Rettungszusch&uuml;sse an den Versicherungskonzern AIG z&auml;hlt. Das ist mehr oder weniger geschenktes Geld und nicht erwirtschaftetes.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Eine Viertelbillion Schulden &ndash; das Erbe des Dr. Klaus Zumwinkel<\/strong><br>\nDeutschlands hochangesehenster Manager war er, Dr. Klaus Zumwinkel, bis er ins Visier der Strafverfolgungsbeh&ouml;rden geriet und zum ersten Mal wegen Steuerhinterziehung verurteilt wurde. Was war wirklich seine Managementleistung?\n<p>Wer den j&uuml;ngsten Konzernabschluss der Deutschen Post AG in die Hand nimmt, kann sich eines Anflugs von Gruseln nicht erwehren. 194 Milliarden Euro an Verm&ouml;genswerten, Forderungen und Wertpapiere aus Finanzdienstleistungen aus dem Jahr 2007 haben sich im Jahr 2008 auf 0 reduziert. W&auml;hrend die Schulden auf eine Viertelbillion Euro anstiegen, sank die Eigenkapitalrendite stetig bis auf fast -10%. All das trotz jahrelangem gesetzlichem und jetzt faktisch fortbestehendem Briefmonopol der Deutschen Post AG. Wo sind die Milliarden geblieben? Sie stecken offenbar, soweit sie noch vorhanden waren, in Wertpapieren, die man sich derzeit nicht abzuschreiben getraut. Der Rest des soliden Verm&ouml;gens hingegen, wie die zum Teil in erstklassigen Lagen befindlichen Post-Immobilien, wurden zuletzt an Lonestar verkauft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-blog.de\/blog\/das-erbe-des-dr-z\">T-Blog von Dr. Martin Weigele<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Arbeit zum Nulltarif: Wie Unternehmen von unbezahlter Mehrarbeit profitieren<\/strong><br>\nBei der Diskussion &uuml;ber Arbeitszeiten solle nicht die <em>&ldquo;Frage nach institutionellen Rechtspositionen im Vordergrund stehen&rdquo;<\/em>, forderte Klaus F. Zimmermann, Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung, bereits im August 2004. Und Zimmermann erkl&auml;rte &ndash; ausgerechnet im <em>&ldquo;Neuen Deutschland&rdquo;<\/em> &ndash; selbstredend auch, worauf sich die &ouml;konomischen Anstrengungen stattdessen konzentrieren sollten. Im Zentrum aller Bem&uuml;hungen m&uuml;ssten Ma&szlig;nahmen stehen, die f&uuml;r die arbeitenden und Arbeit suchenden Menschen &ldquo;wirtschaftlich gut&rdquo; sind, denn die Realit&auml;t gehe <em>&ldquo;ohnehin l&auml;ngst &uuml;ber die Aufgeregtheit gesellschaftlicher Debatten hinweg&rdquo;<\/em>.\n<p>Die Arbeitszeitverl&auml;ngerung ist klammheimlich auf dem Vormarsch (&hellip;) &Uuml;berstunden, die weder abgefeiert noch abgegolten werden, nehmen st&auml;ndig zu (&hellip;)<br>\nDie Arbeitszeit sollte generell flexibler dem Bedarf am Arbeitsmarkt angepasst werden, weil so Besch&auml;ftigung und Wohlstand besser gesichert werden k&ouml;nnen. Jedenfalls sichert Mehrarbeit ohne Lohnausgleich unter den Fachkr&auml;ften und Besserverdienenden bei den derzeitigen wirtschaftlichen Bedingungen eine gr&ouml;&szlig;ere Wertsch&ouml;pfung, den Abbau von Arbeitslosigkeit unter den gering Qualifizierten und eine gerechtere Einkommensverteilung. <\/p>\n<p>Zwei Jahre sp&auml;ter konnte Zimmermanns Institut den vermuteten Trend mit Zahlen aus dem Sozio-oekonomischen Panel dokumentieren. Demnach sank der Anteil der voll bezahlten an allen geleisteten &Uuml;berstunden von rund 50 Prozent Anfang der 90er Jahre auf 15 Prozent im Jahr 2005. Ein Drittel der Mehrarbeit wurde &uuml;berhaupt nicht kompensiert, sondern durch unbezahlte &Uuml;berstunden erbracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/29\/29930\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Gedanke, dass durch Arbeitszeitverk&uuml;rzung Arbeit umverteilt werden k&ouml;nnte, scheint v&ouml;llig verschwunden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kanzleramt pfeift Tiefensee zur&uuml;ck<\/strong><br>\nVerkehrsminister Tiefensee st&ouml;&szlig;t mit seinem Misstrauen gegen Bahn-Chef Mehdorn auf wenig R&uuml;ckhalt in der Regierung. Die Kanzlerin wiegelt ab &ndash; und selbst die SPD unterst&uuml;tzt ihren Minister nicht. Die Sozialdemokraten schlie&szlig;en sich vorerst der Forderung ihres Ministers nicht an, auch in der kommenden Legislaturperiode auf eine Teilprivatisierung der Bahn zu verzichten. &ldquo;In Sachen Bahn gibt es keinen neuen Sachstand&rdquo;, sagte Generalsekret&auml;r Hubertus Heil am Montag nach einer Sitzung des SPD-Pr&auml;sidiums in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-613570,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist schon ein Trauerspiel, da wagt Verkehrsminister Tiefensee einmal den richtigen Schritt in die richtige Richtung und wird prompt zur&uuml;ckgepfiffen. Dass die Kanzlerin bzw. die CDU&nbsp; am Projekt Mehdorn festh&auml;lt, komme was da wolle, war zu erwarten.&nbsp; Nicht nachvollziehbar ist, dass die SPD sich nicht einmal wahltaktisch gegen die an Parteibasis und in der Bev&ouml;lkerung unbeliebte Bahnprivatisierung&nbsp; positioniert. Ma fragt sich allm&auml;hlich, womit wollen die eigentlich im Wahlkampf punkten. Wenn etwas in diesen Zeiten offensichtlich ist, dann dass &ldquo;Finanzinvestoren&rdquo;, die ja im Falle eines B&ouml;rsengangs der Bahn zum Zuge k&auml;men, alles andere als die Interessen der Allgemeinheit im Auge haben.&nbsp; Im Gegenteil sie riskieren hemmungslos im Interesse kurzfristiger, individueller Profitmaximierung&nbsp; ganze Volkswirtschaften an die Wand zu fahren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Cross-Border-Leasing: &Ouml;sterreichisches Gericht best&auml;tigt Vorrang &ouml;ffentlichen Interesses an Geheimvertr&auml;gen<\/strong><br>\nIn einem beispielgebenden Zivilverfahren hat das Oberlandesgericht Innsbruck entschieden, dass die &Ouml;ffentlichkeit ein Recht hat, &uuml;ber die geheimen Inhalte von Cross-Border-Vertr&auml;gen<br>\ninformiert zu werden. \n<p>Auf Unterlassung geklagt hatte die Tiroler Wasserkraft AG (TIWAG) den Publizisten Markus Wilhelm, nachdem dieser &ndash; europaweit einzigartig &ndash; streng geheime CBL-Vertragsdetails auf seiner TIWAG-kritischen Webseite www.dietiwag.at ver&ouml;ffentlicht hatte. <\/p>\n<p>Im Speziellen handelt es sich dabei um jenen CBL-Vertrag, mit welchem die TIWAG im 1,5 Milliarden teuren &ldquo;Deal of the Year&rdquo; 2001 ihre gr&ouml;&szlig;te Kraftwerksanlage Sellrain-Silz an zwei<br>\nUS-Briefkastenfirmen (Trusts) verkauft hat und seitdem zur&uuml;ckmietet. <\/p>\n<p>Das richtungsweisende Urteil in der zweiten Instanz, gegen das keine ordentliche Revision mehr zul&auml;ssig ist, stellt fest: &ldquo;Das Interesse des Beklagten an der Information der &Ouml;ffentlichkeit<br>\n&uuml;ber das Bestehen solcher Vertr&auml;ge und deren Inhalt ist daher h&ouml;her zu bewerten als jenes der Kl&auml;gerin an deren Geheimhaltung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ots.at\/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20090315_OTS0020&amp;ch=politik\">APA-OTS Originaltext-Service GmbH, Wien<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers T.K.:<\/strong> &bdquo;Es besteht gro&szlig;e Hoffnung, dass das auch in Deutschland so gesehen wird. Ich habe an die N&uuml;rnberger Nachrichten geschrieben und an OB Maly, der das N&uuml;rnberger Kanalnetz an US Investoren verscherbelt hat und nun wegen der Schieflage der AIG in gro&szlig;e Schwierigkeiten kommt, so wie zahlreiche Kommunen.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hedgefonds pr&uuml;fen Klagen gegen Porsche<\/strong><br>\nSchwere Vorw&uuml;rfe gegen Porsche: Mehrere Hedgefonds beschuldigen den Autobauer laut &ldquo;Financial Times&rdquo;, den Wert der VW-Aktie manipuliert zu haben. Porsche weist die Anschuldigungen zur&uuml;ck. Die Investoren warten noch die Ermittlungen der Finanzaufsicht ab, bereiten aber schon Klagen vor.\n<p>Die Zeitung beruft sich auf Rechtsanw&auml;lte der Hedgefonds. Den Angaben zufolge wird an einer Vielzahl von Klagen gearbeitet. Allerdings bef&auml;nden sich die Vorbereitungen meist noch in einem fr&uuml;hen Stadium.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,613484,00.html\">SpiegelOnline<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Dass Hedgefonds und andere Spekulanten jetzt klagen wollen, ist ein Witz. So ist das Spiel. Wenn man sich darauf einl&auml;sst, dann verliert man eben manchmal.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>OWL: Einmaliger Millionen-Deal &ndash; Lippe privatisiert Stra&szlig;en<\/strong><br>\nDer Vertrag &uuml;ber Unterhaltung und Sanierung soll bis zum Jahr 2033 laufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nw-news.de\/nw\/news\/owl_\/_nrw\/?sid=c06865ffbf31cc21ebdc037a688155fa&amp;cnt=2896005\">Neue Westf&auml;lische<\/a>\n<p>Kommentar siehe <a href=\"?p=3825\">&bdquo;Politische Korruption &ndash; Pardon, aber anders k&ouml;nnen Sie die Partnerschaft zwischen Staat und Privatfirmen im Autobahnbau nicht erkl&auml;ren&ldquo;<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>US-Leasing-Gesch&auml;fte belasten Landesbanken<\/strong><br>\nNeuer &Auml;rger f&uuml;r die Landesbanken: Nach Informationen von WELT ONLINE drohen ihnen Wertberichtigungen in Milliardenh&ouml;he, weil sie in riskante &ldquo;Cross-Border-Leasing&rdquo;-Gesch&auml;fte verwickelt sind. Dieses Modell sollte Steuerschlupfl&ouml;cher in den USA nutzen. Nun k&ouml;nnte es zum Bumerang werden.\n<p>Bei den so genannten Cross-Border-Leasing-Gesch&auml;ften k&ouml;nnten nach Recherchen von WELT ONLINE Bilanzverluste in Milliardenh&ouml;he f&auml;llig werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article3381010\/US-Leasing-Geschaefte-belasten-Landesbanken.html\">Welt Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Verwaltungsgericht bezeichnet Vorratsdatenspeicherung als &ldquo;ung&uuml;ltig&rdquo;<\/strong><br>\nDas Verwaltungsgericht Wiesbaden hat den Europ&auml;ischen Gerichtshof (EuGH) aufgefordert, die EU-Richtlinie zur Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten auf Vereinbarkeit mit den Grundrechten zu pr&uuml;fen. Laut dem entsprechenden Beschluss von Ende Februar (Az. 6 K 1045\/08.WI), den der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung am heutigen Montag ver&ouml;ffentlicht hat, haben sich die Verwaltungsrichter selbst ihre Meinung bereits gebildet und kritisieren die EU-Vorgaben scharf. So sieht das Gericht in der fl&auml;chendeckenden Aufzeichnung der Telefon-, Handy-, E-Mail- und Internetnutzung der Bev&ouml;lkerung einen klaren &ldquo;Versto&szlig; gegen das Grundrecht auf Datenschutz&rdquo;. Die verdachtslose Protokollierung der Nutzerspuren sei &ldquo;in einer demokratischen Gesellschaft nicht notwendig&rdquo;. Die umk&auml;mpfte Richtlinie bezeichnen die Richter als &ldquo;ung&uuml;ltig&rdquo;, da der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitsgrundsatz nicht gewahrt werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/Verwaltungsgericht-bezeichnet-Vorratsdatenspeicherung-als-ungueltig--\/meldung\/134616\">HEISE online<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Nein zu Rot-Rot im Bund ist falsch<\/strong><br>\nDer SPD-Linke Ottmar Schreiner will die SPD auch auf Bundesebene f&uuml;r Koalitionen mit der Linkspartei &ouml;ffnen. Im Interview spricht er &uuml;ber die bevorstehende Wahl im Saarland, die Konsequenzen aus der Wirtschaftskrise und seine Freundschaft zu Oskar Lafontaine.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub957ADDA1948B453CA281BEEC2319ABF2\/Doc~EC32484EA00B94F88B01CCE2B1F9138BB~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Dieser Abschnitt ist nett: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>FAZ: Nicht wenige, darunter das ehemalige SPD-Mitglied Wolfgang Clement, kritisieren, M&uuml;ntefering agiere als Parteivorsitzender viel zu z&ouml;gerlich. Sie auch?<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>Schreiner: Ich sehe nichts &auml;hnlich wie Wolfgang Clement. Das ist eine Stimme aus dem politischen Jenseits.<\/p><\/blockquote>\n<p><\/p><\/li>\n<li><strong>Irrelevante Debatte &ndash; Schwedens Beschluss zur Kernkraft f&uuml;hrt auf die falsche F&auml;hrte<\/strong><br>\nNur neun Prozent der C02-Ernissionen, die bis zum Jahr 2030 vermieden werden m&uuml;ssen, soll die Erderw&auml;rmung zwei Grad nicht &uuml;bersteigen, kann die vermehrte Nutzung der Kernenergie bringen; 54 Prozent m&uuml;ssen durch mehr Energieeffizienz erreicht werden, 23 Prozent durch mehr erneuerbare Energien und 14 Prozent durch CO2-Abscheidung bei der Kohlenutzung.\n<p>Auch wenn jede einzelne der IEA-Ziffern im Detail wom&ouml;glich angreifbar ist, zeigt doch die Gr&ouml;&szlig;enordnung unmissverst&auml;ndlich, wo die Energiepolitik ihre Priorit&auml;ten zu setzen hat &ndash; und wo die Posteriorit&auml;ten. Als wenn es diese Erkenntnis nicht g&auml;be, tobt allerdings hierzulande der Streit um den Wiedereinstieg in die Atomenergie. Die Herausforderungen, die unbedingt zu bew&auml;ltigen sind, soll die Energieversorgung sicherer und klimavertr&auml;glicher werden, bleiben derweil unerledigt (Energieeffizienz) oder werden als Marotte weltfremder &bdquo;Weltverbesserer&ldquo; abgetan (erneuerbare Energiequellen).<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/090317_hinweise_vorholz_b.pdf\">ZEIT [PDF &ndash; 24 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Energiezufuhr gekappt<\/strong><br>\nImmer h&auml;ufiger geraten Kunden mit der Bezahlung ihrer Strom- oder Gasrechnung in Verzug. Insbesondere aufgrund der stagnierenden oder r&uuml;ckl&auml;ufigen Einkommensentwicklung k&ouml;nnen viele Haushalte die explodierenden Kosten nicht mehr tragen. Die Folge: Die Energieversorger unterbrechen die Stromzufuhr. W&auml;hrend die Quote der Sperrungen in westdeutschen Bundesl&auml;ndern eher gering ausf&auml;llt, ist sie in den neuen Bundesl&auml;ndern und in St&auml;dten mit gr&ouml;&szlig;erem sozialen Gef&auml;lle vergleichsweise hoch. Nach Sch&auml;tzungen des Bundes der Energieverbraucher wird bundesweit j&auml;hrlich etwa 800000 Privathaushalten der Strom und knapp 400000 das Gas abgestellt. &raquo;Die deutschen Versorger gehen weit radikaler gegen ihre Kunden vor als irgendwo anders in Europa. Und die Politik weigert sich, zumindest den gem&auml;&szlig; EU-Richtlinien vorgeschriebenen Mindestschutz f&uuml;r Verbraucher in deutsches Recht umzusetzen&laquo;, kritisiert der Verband.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/03-17\/003.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Ausgaben f&uuml;r Bildung<\/strong><br>\nAuf den ersten Blick sind die gesamten Ausgaben f&uuml;r Bildung in Deutschland in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. 1995 wurden aus &ouml;ffentlichen und privaten Quellen 128,2 Milliarden Euro aufgewendet, im Jahr 2000 waren es 137,8 Milliarden Euro, und 2006 (neueste Zahlen) lagen die Ausgaben bei 142,9 Milliarden Euro. In der Zwischenzeit ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) allerdings st&auml;rker gestiegen, d. h. der Anteil der Bildungsausgaben am BIP ist seit Jahren r&uuml;ckl&auml;ufig. Wurden 1995 noch 6,9 Prozent des BIP f&uuml;r Bildung verwendet, waren es 2006 nur noch 6,2 Prozent. Selbst wenn man sich die letzten Jahre seit der PISA-Studie 2000 ansieht, stellt sich der R&uuml;ckgang nicht anders dar; 2000 lagen die Ausgaben noch bei 6,7 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/Binaries\/Binary43853\/TRANSPARENT_1-2009.pdf\">GEW Transparent [PDF &ndash; 404 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Sarrazin: Noch mehr Geld f&uuml;r Bildung lohnt sich nicht<\/strong><br>\nJeder f&uuml;nfte Berliner lebt von Sozialhilfeleistungen. Der Anteil der Hilfeempf&auml;nger ist doppelt so hoch wie im gesamten Bundesgebiet, auch die soziale Grundsicherung f&uuml;r alte Menschen nimmt nach Darstellung des Finanzsenators Thilo Sarrazin (SPD) &bdquo;explosionsartig zu&ldquo;. Und in den Bezirken Mitte, Neuk&ouml;lln und Friedrichshain-Kreuzberg stammten etwa 50 Prozent der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren aus Familien, die Hartz-IV- Empf&auml;nger sind. Sarrazin findet das alarmierend. &bdquo;Wir haben in Berlin eine abgenabelte Unterschicht, die stetig w&auml;chst.&ldquo;(&hellip;)<br>\nDer wachsende Anteil von &bdquo;Hartz-IV-Familien&ldquo; f&uuml;hre beispielsweise in den Schulen dazu, dass es immer mehr &bdquo;besonders schwierige Kinder mit besonders renitenten Eltern gibt&ldquo;. Dieser Kampf sei kaum zu gewinnen (&hellip;)\n<p><strong>Sein Fazit:<\/strong> Es mache keinen gro&szlig;en Sinn, zus&auml;tzliche finanzielle Ressourcen &bdquo;f&uuml;r eine Struktur zur Verf&uuml;gung zu stellen, wo der Anteil der Bed&uuml;rftigen von Jahr zu Jahr w&auml;chst&ldquo;. Schon jetzt fl&ouml;ssen drei Viertel der Landesausgaben in die Bereiche Bildung, Soziales und &ouml;ffentliches Personal. Vor allem die Sozialausgaben stiegen von Jahr zu Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Thilo-Sarrazin;art270,2753071\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Armut in Bremen &ndash; Bericht 2008, Schwerpunkt: Jugendliche zwischen Schule und Beruf<\/strong><br>\nDie Tatsache ist uns schon beinahe zu vertraut, als dass sie uns noch aufr&uuml;tteln w&uuml;rde:\n<p>Viele Jugendliche finden nach der Schule keinen direkten Weg ins Berufsleben. Mal gibt es mehr, mal weniger Ausbildungspl&auml;tze &ndash; je nach konjunktureller Lage &ndash; aber f&uuml;r alle reicht es schon lange nicht mehr. Sofern es doch einmal rechnerisch hinkommt, alle Bremer Schulabsolventen auch mit einem Ausbildungsplatz zu versorgen, werden in der Regel diejenigen vergessen, die sich ein oder mehrere Jahre in den sogenannten &Uuml;bergangssystemen befinden. Von diesen Jugendlichen, die im ersten Anlauf keinen Ausbildungsplatz bekommen haben, handelt der Schwerpunkt unseres diesj&auml;hrigen Armutsberichts. Damit sie nicht &rsaquo;unter den Tisch fallen&lsaquo; hat die Arbeitnehmerkammer die Bremer Vereinbarung mit unterzeichnet, die es sich zur Aufgabe macht, gerade die benachteiligten Gruppen auf dem Ausbildungsmarkt zu integrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitnehmerkammer.de\/cms\/upload\/Downloads\/Armutsbericht\/r_armutsbericht2008.pdf\">Arbeitnehmerkammer Bremen [PDF &ndash; 1,3 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Obama in Guant&aacute;namo auf Bushs Spuren<\/strong><br>\nPr&auml;sident Obama beansprucht das Recht, die in Guant&aacute;namo in Kuba einsitzenden Personen unbefristet festzuhalten. Dies geht aus einer Eingabe der Regierung an ein Gericht in Washington hervor. Der Begriff &laquo;feindlicher K&auml;mpfer&raquo; wird k&uuml;nftig nicht mehr verwendet. Zur Begr&uuml;ndung zieht die Regierung auch internationales Recht bei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/obama_in_guantanamo_auf_bushs_spuren_1.2204836.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Dass der Pr&auml;sident Obama nicht ganz das halten kann, was der Wahlk&auml;mpfer&nbsp; Obama versprochen hat, ist gerade uns Deutschen W&auml;hlern nur allzu vertraut und realistischerweise auch nicht zu erwarten gewesen. Aber wer h&auml;tte erwartet, dass Obama im Fall Guant&aacute;namo jetzt Einschr&auml;nkungen macht und eine Gruppe von Gefangenen ohne Anklageerhebung, unbefristet in Haft behalten will. Einmal abgesehen von der andauernden Verh&ouml;hnung rechtsstaatlicher Prinzipien, welchen Sinn hat eine solche Ma&szlig;nahme?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Licht aus dem Wunderland<\/strong><br>\nIrland ist einer der EU-Staaten, die am meisten von der Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen sind. Steht das einstige europ&auml;ische Musterland vor der Staatspleite? Am Beispiel Irland zeigen sich mehrere Aspekte der globalen Krise und die Perspektive deutscher St&auml;rke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2009\/11\/32935.html\">jungle-world<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Irland wurde vor allem als englischsprachiger Br&uuml;ckenkopf f&uuml;r die Eurozone von vielen amerikanischen und asiatischen Firmen genutzt und entwickelte dabei keine eigene wirtschaftliche Kernkompetenz, ausgenommen vielleicht bei Finanzdienstleistungen. Somit&nbsp; teilt es das Schicksal&nbsp; vieler osteurop&auml;ischer Volkswirtschaften, deren&nbsp; Exporte auch sehr stark am Auslandskapital h&auml;ngen. Leider wird heute immer noch nicht richtig wahrgenommen, dass im jetzigen Binnenmarktregime der Aufbau solcher Kernkompetenzen nicht realisierbar ist. Es gibt in der Geschichte der National&ouml;konomie kein Beispiel daf&uuml;r, dass industrielle Kompetenzen ohne staatliche F&ouml;rderung bzw. Schutz entstehen konnte, was aber laut europ&auml;ischem Wettbewerbsrecht nicht m&ouml;glich ist. Erfolgreich waren in den letzten Jahrzehnten in einem aufholenden Entwicklungsprozess nur Japan, S&uuml;dkorea, Taiwan, China &ndash; dank eines&nbsp; regulierenden&nbsp; Entwicklungsstaates.<\/em><\/p>\n<p>Falls Deutschland, wie im Artikel behauptet, als Sieger aus der Krise hervorgehen sollte, verdankt es dies u.a. dem auf einem reinen Konkurrenzprinzip beruhenden europ&auml;ischen Binnenmarkt &ndash; im &uuml;brigen ein sch&auml;biger Sieger, der dabei auch seine eigenen Arbeitnehmer an den Bettelstab bringt. <\/p>\n<p>Siehe zu Irland auch schon <a href=\"?p=2785\">Denkfehler Nr. 13 &bdquo;Wir sind nicht mehr wettbewerbsf&auml;hig&ldquo;<\/a>.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Rentenerh&ouml;hung darf keine Ausnahme bleiben &ndash; Sozialverband VdK fordert R&uuml;ckkehr zur dynamischen Rente<\/li>\n<li>An alle Bundestagsabgeordneten: ver.di fordert Steuersenkungs- statt Schuldenbremse<\/li>\n<li>Wirtschaftsweiser warnt vor Abwertungswettlauf<\/li>\n<li>&Auml;rger &uuml;ber AIG-Milliarden w&auml;chst<\/li>\n<li>HRE: Erpressung lohnt sich<\/li>\n<li>Herr Flowers und das E-Wort<\/li>\n<li>Immobilien: die n&auml;chste Bilanz-Bombe<\/li>\n<li>Die omin&ouml;se OECD-Liste der 46 Steuerparadiese<\/li>\n<li>Welchs<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3827\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3827","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3827","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3827"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3827\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3827"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3827"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3827"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}