{"id":38284,"date":"2017-05-15T08:51:38","date_gmt":"2017-05-15T06:51:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284"},"modified":"2017-05-15T08:58:46","modified_gmt":"2017-05-15T06:58:46","slug":"hinweise-des-tages-2874","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/CR)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284#h01\">Schulz und die SPD: Richtig was an der Hacke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284#h02\">Will oder kann Sch&auml;uble nicht verstehen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284#h03\">Macron<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284#h04\">Symptom Kurz: F&uuml;r eine Alternative zu den starken M&auml;nnern!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284#h05\">Die &bdquo;soziale Idee&ldquo; der EU-Kommission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284#h06\">INSM betreibt mal wieder Meinungsmanipulation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284#h07\">Widerstand an deutschen Hochschulen w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284#h08\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284#h09\">WannaCry: BKA &uuml;bernimmt Ermittlungen nach weltweiter Cyber-Attacke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284#h10\">Dicke Luft dank Dobrindt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284#h11\">Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284#h12\">Braucht die Polizei mehr Schutz &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284#h13\">US-Drohnenkrieg: Regisseurin Sonia Kennebeck &uuml;ber &ldquo;National Bird&rdquo; &ndash; Jung &amp; Naiv: Folge 307<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284#h14\">In diesem Punkt ist Frauke Petry mit Gr&uuml;nen und Linken einig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284#h15\">Einmischung in ausl&auml;ndische Wahlen: Putin f&uuml;hrt Krieg gegen den Westen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38284#h16\">Das Letzte: Union benennt Rainer Wendt als Experten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schulz und die SPD: Richtig was an der Hacke<\/strong><br>\nDie SPD hat auch die NRW-Wahl vergeigt. Martin Schulz r&auml;umt Fehler ein und verspricht Konsequenzen. Aber was wollen er und die Sozialdemokraten eigentlich &auml;ndern? [&hellip;]<br>\nAm Montagvormittag soll in den Parteigremien der Leitantrag f&uuml;r das Programm zur Bundestagswahl beraten werden. Doch nach allem, was bisher zu h&ouml;ren ist, sind darin keine Antworten auf die spannenden Fragen enthalten: Wie will die SPD ihre milliardenschweren Ausgaben finanzieren? Wird es steuerliche Entlastungen geben &ndash; und wenn ja, f&uuml;r wen?<br>\nAuf das Thema Europa k&ouml;nnte Schulz nach dem Erfolg von Emmanuel Macron bei der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahl noch klarer setzen, ist zu h&ouml;ren. Doch seine Bereitschaft zu gemeinsamen finanziellen Anstrengungen hat er bereits signalisiert &ndash; was soll da noch kommen?<br>\nOder wird es personelle &Auml;nderungen geben? Klar, ob die wichtigen Positionen im Willy-Brandt-Haus mit den richtigen Leuten besetzt sind, dar&uuml;ber wird nun vermehrt diskutiert werden, es geht um ihre mangelnde Wahlkampf-Erfahrung. Aber f&uuml;r zentrale Personalkorrekturen ist es eigentlich bereits zu sp&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/martin-schulz-und-die-spd-ratlos-in-die-letzte-runde-a-1147639.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Warum sollte nach dem Wahldebakel in NRW nun der Leitantrag f&uuml;r das k&uuml;nftige Wahlprogramm ein Thema sein, wenn doch am Freitag die Abstimmung &uuml;ber den Ausverkauf der &ouml;ffentlichen Infrastruktur auf der Tagesordnung steht? Die beabsichtigten Grundgesetz&auml;nderungen, die nur mit der SPD m&ouml;glich sind, m&uuml;sste die Partei jetzt sofort stoppen, um &uuml;berhaupt noch eine Chance zu haben, die verlorene Glaubw&uuml;rdigkeit und Stimmen zur&uuml;ckzugewinnen. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Mittelweg gibt&rsquo;s nicht<\/strong><br>\nIn dieser Woche entscheidet sich die Zukunft der Autobahnen. Kompromissl&ouml;sung von SPD und Union erm&ouml;glicht weiterhin eine Privatisierung<br>\nVom heutigen Montag an laufen im Bundestag die entscheidenden Gespr&auml;che zur Zukunft der Bundesautobahnen. Am kommenden Freitag wird dann das Plenum zu beschlie&szlig;en haben: Ja, es wird privatisiert. Oder nein, der Ausverkauf findet nicht statt. Es gibt keinen Mittelweg, wenngleich die Koalition das weiszumachen versucht, vorneweg die SPD. Auch ein durch ihre Fraktionsspitze auf den letzten Dr&uuml;cker ausgehandelter &Auml;nderungsantrag h&auml;lt am Vorhaben einer privatrechtlichen Infrastrukturgesellschaft zur Verwaltung der Bundesfernstra&szlig;en fest. Selbst wenn bei Annahme der Vorlage manch anderes &raquo;Hintert&uuml;rchen&laquo; verrammelt sein mag, bleibt es dabei: &Uuml;berf&uuml;hrung ins Privatrecht bedeutet Enteignung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/310699.mittelweg-gibt-s-nicht.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Will oder kann Sch&auml;uble nicht verstehen?<\/strong><br>\nSo ist das, wenn ein Mensch &ndash; wenngleich in hohem Alter &ndash; partout nicht lernen will: Er sagt immer wieder die gleichen falschen Sachen und macht sich l&auml;cherlich. Wie aber kann es sein, dass die Deutschen sich einen Finanzminister leisten, der Jahr um Jahr immer wieder Sachen sagt, die eindeutig falsch sind?<br>\nUnd wie kann es sein, dass es in den gesamten gro&szlig;en Medien offenbar keinen logisch denkenden Menschen mehr gibt, der das Falsche auch falsch nennt? Und wie kann es sein, dass die kleinere Koalitionspartei das einfach hinnimmt, und zwar auch genau jetzt, wo es drauf ankommt, mit dem neuen franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten auf eine Weise zu reden, die Kommunikation unter vern&uuml;nftigen Menschen erm&ouml;glicht und nicht sofort wieder &Ouml;l in das ohnehin lodernde europ&auml;ische Feuer gie&szlig;t.<br>\nWolfgang Sch&auml;uble sagt laut Spiegel-Online, der deutsche Leistungsbilanz&uuml;berschuss sei zu hoch, er k&ouml;nne das aber nicht &auml;ndern, weil der &Uuml;berschuss zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei auf die hohe Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft, aber auch darauf, dass Deutschland Teil einer W&auml;hrungsunion ist. Der erste Teil der Aussage ist falsch, weil es die Politik war, die zu Beginn der 2000er Jahre massiven Druck auf die Gewerkschaften ausge&uuml;bt hat, um zu erreichen, dass die deutschen L&ouml;hne weniger steigen, als das vorher in Deutschland &uuml;blich war und weniger, als das in der W&auml;hrungsunion vorgesehen war. Das war der Keim der Eurokrise und der deflation&auml;ren Entwicklung in ganz Europa. Es war eben nicht die deutsche T&uuml;chtigkeit, die zur Verbesserung der Wettbewerbsf&auml;higkeit gef&uuml;hrt hat, sondern einfaches Lohndumping.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/05\/will-oder-kann-schaeuble-25126\/\">Makroskop<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Moral ist fast etwas Unehrenhaftes in der Politik&rdquo;<\/strong><br>\nViele W&auml;hler beklagen, dass ihnen die Unterscheidbarkeit zwischen den Parteien fehlt. Die Kognitionsforscherin Elisabeth Wehling erkl&auml;rt dieses Empfinden mit fehlenden sichtbaren Ideologien und Wertevorstellungen der Parteien. Die moralischen Pr&auml;missen von Politik seien aber mindestens so wichtig wie Fakten, sagte Wehling im DLF. [&hellip;]<br>\nIch gebe Ihnen ein kurzes Beispiel. Wenn Sie auf die Arbeitsmarktdebatte schauen, da sprechen wir alle von den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern. Wir wissen auch aus dem Alltag, von unserem Moralverst&auml;ndnis her: Geben ist seliger denn nehmen. Mit diesem Frame sind sie automatisch in einer moralischen Perspektive. Und zwar hat der Arbeitgeber bereits etwas gegeben und ein Arbeitnehmer schon etwas genommen. Das ist ein gewisses moralisches Ungleichgewicht, kognitiv gesprochen, also in unserem impliziten Mitdenken. Man kann die Sache aus einer anderen Perspektive sehen. Man kann sagen: Na ja, der Leistungserbringer &ndash; also der Mitarbeiter &ndash;, erbringt eine Leistung und sein Chef &ndash; das Unternehmen &ndash; ist eben Leistungsbezieher, dann sind sie in einem anderen Frame.<br>\nIch nehme bewusst dieses Beispiel, bei dem man erstmal wirklich hingucken muss, um zu sagen: &lsquo;Huch, Moment, da steckt ja wirklich was in der Sprache&rsquo;. Weil es eben nicht so plastisch ist, wie der &lsquo;Fl&uuml;chtlingstsunami&rsquo;, aber gleichwohl &ndash; und das wissen wir aus der empirischen Forschung &ndash; die Menschen auf eine bestimmte moralisch-ideologische Perspektive bringt &uuml;ber die Sprache. Und auch bei diesen Debatten &ndash; so unscheinbar sie wirken m&ouml;gen &ndash;, m&uuml;ssen wir genau hinschauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sprachforscherin-wehling-moral-ist-fast-etwas-unehrenhaftes.868.de.html?dram:article_id=386137\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> &Auml;hnliches gilt f&uuml;r den Begriff des Export&uuml;berschusses, mit dem zun&auml;chst einmal eine positive Assoziation verbunden ist, die sogar den eindeutigen Versto&szlig; gegen Stabilit&auml;tsregeln auszublenden vermag. W&uuml;rde man das Ganze hingegen als Importdefizit beschrieben, was zweifellos richtig ist, wie die NachDenkSeiten <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34904\">bereits ausf&uuml;hrten<\/a>, w&auml;re die Debatte eine andere.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Macron<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Koste es, was es wolle<\/strong><br>\nAm Sonntag wird Emmanuel Macron als franz&ouml;sischer Pr&auml;sident vereidigt. Er braucht unsere uneingeschr&auml;nkte Solidarit&auml;t, denn sein Scheitern w&auml;re das Ende der Europ&auml;ischen Union.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/europa-und-macron-koste-es-was-es-wolle-kommentar-a-1147511.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> In Wirklichkeit fordert der SPIEGEL deutsche Nachsicht bei der Einhaltung des Maastricht-Kriteriums der 3-Prozent-Neuverschuldung. Schr&ouml;ders Agenda 2010 bestand zun&auml;chst in der gr&ouml;&szlig;ten Unternehmensteuersenkung der bundesdeutschen Geschichte, so dass 30 Milliarden Euro j&auml;hrlich fehlten. Die schlechte Konjunktur, die hohe Arbeitslosigkeit, die Lohnsenkungen (daraus weiter hohe Steuerausf&auml;lle) und die erw&auml;hnte Unternehmensteuersenkung zusammen f&uuml;hrten zum &Uuml;berschreiten der Defizitgrenze durch Deutschland. Macrons geplante &auml;hnliche &ldquo;Reformen&rdquo;, also die geplante weitere Senkung der franz&ouml;sischen Unternehmensteuern und weitere Lohnsenkungen, werden dieselben Konsequenzen haben, und dann soll Deutschland mal gro&szlig;z&uuml;gig ein Auge zudr&uuml;cken. Das ist die Art von &ldquo;Solidarit&auml;t&rdquo;, die nach der deutschen gleich die franz&ouml;sische Gesellschaft zerst&ouml;rt. Die neoliberale Umdeutung der Begriffe hat ein neues Opfer gefunden, &ldquo;Solidarit&auml;t&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Fabio de Masi INTERVIEW: &ldquo;GEGEN MACRONS EUROPA-PL&Auml;NE&rdquo;<\/strong><br>\nSeit heute hei&szlig;t der neue Pr&auml;sident von #Frankreich #EmmanuelMacron. Er ist der Liebling der deutschen Leitmedien und des politischen Establishments &ndash; solange er nicht &uuml;ber Geld und den Euro spricht. Ein Beitrag auf SPON zeigt unfreiwillig, wie flach die politische Berichterstattung der f&uuml;hrenden Medien mittlerweile ist. Eher L&uuml;ckenpresse. Gleichwohl schimmert dennoch ein bisschen Wahrheit durch: Macron liebt Literatur und seine Frau. Nur Gewerkschaften und Leute die trotz harter Arbeit trotzdem keinen Anzug tragen, die verachtet er. Das findet SPON wahrscheinlich eher cool und total unangepasst. Ich w&uuml;rde sagen, sowas hilft Le Pen. Alors, da trinke ich gleich einen Pastis in der Sonne und dr&uuml;cke #LaFranceInsoumise f&uuml;r die Parlamentswahlen die Daumen.<br>\nMein Interview mit WDR zu Macrons EU Pl&auml;nen findet Ihr <a href=\"http:\/\/bit.ly\/2qFM83P\">hier<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/fabio.d.masi\/posts\/639805459552490\">Fabio de Masi via Facebook<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Wer die Amts&uuml;bergabe gestern auf Phoenix gesehen hat, wird dem Eindruck einer flachen politischen Berichterstattung zustimmen. So war es dem Moderator &uuml;beraus wichtig, darauf hinzuweisen, welches Kost&uuml;m Frau Macron tr&auml;gt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Vorsicht, Legendenbildung!<\/strong><br>\nDie Wahl von Frankreichs Macron hat Kanzlerin Merkel ganz sch&ouml;n alt aussehen lassen. Auch Finanzminister Sch&auml;uble ist in die Defensive geraten. Nun schlagen sie zur&uuml;ck &ndash; mit L&uuml;gen und Legenden. Besonders dreist geht wie &uuml;blich Sch&auml;uble vor. Er spendet Macron ein vergiftetes Lob und behauptet, man sei sich bis ins Detail einig, was die nun f&auml;lligen Reformen in der Eurozone angeht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/vorsicht-legendenbildung\/\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Symptom Kurz: F&uuml;r eine Alternative zu den starken M&auml;nnern!<\/strong><br>\nSebastian Kurz&lsquo; Wunsch nach Ein-Mann-Herrschaft ist Ausdruck einer tiefen Krise. Weder starke M&auml;nner noch die ewige Wahl des &bdquo;kleineren &Uuml;bels&ldquo; werden sie l&ouml;sen. Sebastian Kurz will in der &Ouml;VP Strukturen durchsetzen, die ihn zum F&uuml;hrer machen. Zurecht wird das als autorit&auml;re Verh&auml;rtung kritisiert. Jene aber, die vor zwei Wochen noch den Sieg von Emmanuel Macron abfeierten und davor ein Kritikverbot ausgaben, sollten besser schweigen. Schlie&szlig;lich versucht Kurz im Wesentlichen dasselbe wie Macron: weitgehender Durchgriff auf die Kandidat_innenlisten, freie Hand bei Programm und politischen Entscheidungen &ndash; die vollst&auml;ndige Ausrichtung auf einen Mann an der Spitze.<br>\nDieser Trend ist ein Krisensymptom. Der Neoliberalismus verliert an Zugkraft, die ihn tragenden Parteien sterben langsam ab. Um das System abzusichern, bieten sich starke M&auml;nner wie Kurz oder Macron an. Statt auf demokratische Prozesse, ob innerhalb der Partei oder im gesamten Staat, setzen sie auf Ein-Mann-Herrschaft.<br>\nIhr pers&ouml;nliches Charisma besch&ouml;nigt und verschleiert den Autoritarismus. Diese &bdquo;charismatische F&uuml;hrung&ldquo; kommt den dominanten Kapitalfraktionen gelegen. Sie k&ouml;nnen ihre Interessen ungebremst durchsetzen. Parteibasis und W&auml;hler_innen hingegen werden zu blo&szlig;en Entscheidungs-Empf&auml;nger_innen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mosaik-blog.at\/kurz-oevp-kern-macron-alternative\/\">Mosaik Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die &bdquo;soziale Idee&ldquo; der EU-Kommission<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische S&auml;ule Sozialer Rechte zeigt n&uuml;chtern betrachtet, dass die EU-Kommission unf&auml;hig und -willig ist, echte soziale Rechte f&uuml;r ihre B&uuml;rger durchzusetzen. Stattdessen wird Sozialabbau zur Sozialpolitik verkl&auml;rt. Soziales und Europa, das passt offenbar nicht zusammen.<br>\nMit gro&szlig;em Trommelwirbel hat die EU-Kommission Ende April ihr Paket zur sozialen Dimension Europas pr&auml;sentiert. Bereits im Vorfeld hatte Pr&auml;sident Juncker die so genannte Europ&auml;ische S&auml;ule sozialer Rechte zur Top-Priorit&auml;t erkl&auml;rt. Sie sei wom&ouml;glich &bdquo;die letzte Chance, die EU wieder mit ihren B&uuml;rgern zu vers&ouml;hnen&ldquo;. Nach Jahren der Troika-K&uuml;rzungspolitik, der steuerfinanzierten Bankenrettungen und der EuGH-&Uuml;bergriffe gegen Arbeitnehmerrechte durfte man gespannt sein, wie nun der Richtungswechsel hin zum sozialen Europa aussehen soll. Was steckt also drin, in dem Paket? (&hellip;)<br>\nLetztlich l&auml;uft der Ansatz darauf hinaus, die Idee des sozialen Europas so zu gestalten, dass sie umstandslos in das neoliberale Europa eingebunden werden kann. Jedoch, was neoliberal ist, kann nicht sozial sein. Neoliberale Politik unterwirft die Menschen den M&auml;rkten und den m&auml;chtigen Playern. Soziale Politik verdient ihren Namen nur dann, wenn sie darauf abzielt, Menschen vor den M&auml;rkten und jenen, die sie dominieren, zu sch&uuml;tzen, sie also anti-neoliberal ist.<br>\nMartin H&ouml;pner hat Recht, wenn er hier argumentiert, dass nun die Konsequenz zu ziehen sei, das Soziale auf nationalstaatlicher Ebene besser gegen &Uuml;bergriffe der EU-Ebene zu sch&uuml;tzen und verst&auml;rkt andere, flexiblere Formen der internationalen Kooperation zu untersuchen. Er hat auch Recht, wenn er eine Entideologisierung des Diskurses um das soziale Europa einfordert.<br>\nDas Kommissionspaket zeigt klar, dass beim sozialen Europa, solange mit Europa die heutige EU gemeint ist, der Wunsch Vater des Gedankens bleibt, dass nichts rumkommt, was sinnvoll mit dem Attribut sozial versehen werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/05\/die-soziale-idee-der-eu-kommission\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>INSM betreibt mal wieder Meinungsmanipulation<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170515-hdt-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170515-hdt-1-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/insm\/status\/863000235991330816\">INSM via Twitter<\/a>\n<p><strong>dazu: Nochmal: Einkommensteuer zahlt man auch auf Kapitaleinkommen, nicht nur auf L&ouml;hne. Grafik ist grob irref&uuml;hrend.<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/norberthaering\/status\/863002356975366144?refsrc=email&amp;s=11\">Norbert H&auml;ring via Twitter<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant ist auch die Antwort von Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes: &bdquo;Da mu&szlig; nix kleiner werden&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Widerstand an deutschen Hochschulen w&auml;chst<\/strong><br>\nJunge Wissenschaftler an deutschen Universit&auml;ten hangeln sich h&auml;ufig von einem befristeten Vertrag zum n&auml;chsten. Die prek&auml;ren Rahmenbedingungen animieren die Besch&auml;ftigten zwar zu H&ouml;chstleistungen, f&uuml;hren aber auch zu Ausbeutung und Selbstausbeutung. Auf einer Tagung an der Uni Jena haben junge Akademiker &uuml;ber Alternativen diskutiert. (&hellip;)<br>\nEs gebe intelligentere M&ouml;glichkeiten, als Wissenschaftler prophylaktisch rauszuwerfen oder immer wieder zu befristen. Daf&uuml;r wollen sich die in Jena Versammelten einsetzen. Ullrich erw&auml;hnte gelungene Beispiele.<br>\nPeter Ullrich: &ldquo;In England beispielsweise bekommen nach der Promotion die Mitarbeiter an Hochschulen in der Regel unbefristete Arbeitsvertr&auml;ge, k&ouml;nnen sich dann aber weiterentwickeln. Also, Leute, die Personalverantwortung haben, die viele Projekte haben, die besonders anspruchsvolle B&uuml;cher schreiben, kriegen daf&uuml;r auch eine andere Gratifikation, k&ouml;nnen andere Stellenprofile entwickeln.&rdquo;<br>\nUnterst&uuml;tzung, wenn auch nicht ungeteilt, erhielten sie dabei von Klaus D&ouml;rre, Soziologie-Professor an der Uni Jena. Der sorgt sich, dass unbefristete Vertr&auml;ge zu wissenschaftlichem Stillstand f&uuml;hren und den Nachwuchs blockieren.<br>\nKlaus D&ouml;rre: &ldquo;Wenn ich an die bevorstehenden technologischen Umbr&uuml;che denke, wenn ich an die Alterung der Gesellschaft denke &hellip; Und wenn das die richtige Sto&szlig;richtung w&auml;re, dann, glaube ich, w&auml;ren L&auml;nder wie Th&uuml;ringen sehr gut beraten, wenn sie attraktive Arbeitsverh&auml;ltnisse auf jeder Stufe bieten w&uuml;rden. Das w&auml;re, glaube ich, eine gr&ouml;&szlig;ere Attraktion, als einem Exzellenzwettbewerb hinterher zu hecheln, wo aber so furchtbar viel nicht rauszuholen ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/akademisches-prekariat-widerstand-an-deutschen-hochschulen.680.de.html?dram:article_id=386078\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kommentar: Microsoft m&ouml;chte offizieller Ausr&uuml;ster von Big Brother werden<\/strong><br>\nWas Microsoft f&uuml;r die Zukunft der Software h&auml;lt und begeistert auf der Entwicklerkonferenz Build 2017 vorstellt, findet heise-online-Redakteur Fabian Scherschel einfach nur gruselig.<br>\nAuf der hauseigenen Entwicklerkonferenz Build in Seattle stellt Microsoft gerade vor, wie man sich die Zukunft der Software vorstellt &ndash; und diese Vision ist ganz sch&ouml;n gruselig. Zwei Sto&szlig;richtungen zeichnen sich ab: Alle Daten in unsere Cloud und Total&uuml;berwachung f&uuml;r Jedermann. In der &Auml;ra von Snowden und Trump wirkt das fehlende Gesp&uuml;r f&uuml;r die W&uuml;rde des Menschen und seiner Daten vor allem auf dieser Seite des Atlantiks arg befremdlich.<br>\nWas Microsoft-Mitarbeiter in Seattle mit gebleachtem Filmstar-L&auml;cheln und glitzernden Pr&auml;sentationen vorstellen, wirkt, als w&uuml;rden sie unbek&uuml;mmert Orwells 1984 zum zeitgem&auml;&szlig;en Businessratgeber umfunktionieren. KI-Algorithmen tracken Patienten in Krankenh&auml;usern, l&uuml;ckenlose automatische &Uuml;berwachung am Arbeitsplatz sowie Deep-Learning-Tools, die Bewerber automatisch im Netz stalken und alle nur erdenklichen Informationen &uuml;ber sie zusammentragen und der Personalabteilung pr&auml;sentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Kommentar-Microsoft-moechte-offizieller-Ausruester-von-Big-Brother-werden-3711280.html\">Heise Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Bahnchef k&uuml;ndigt Ende der Papier-Fahrkarte an<\/strong><br>\nZugfahren ohne klassisches Ticket: Die Bahn plant, digitales Ticketing einzuf&uuml;hren. &bdquo;Der Zug kann dann &uuml;ber das Smartphone eines Passagiers erkennen, dass er eingestiegen ist&ldquo;, sagte Bahnchef Richard Lutz der &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo;.<br>\n&bdquo;Je nachdem, wo er aussteigt, wird die Fahrt automatisch abgerechnet werden.&ldquo; Die n&ouml;tige WLAN-Infrastruktur existiere bereits. Beim digitalen Ticketing sei die Bahn noch im Versuchsstadium.<br>\n&bdquo;Aber ich glaube, dass diese Entwicklung in den n&auml;chsten Jahren St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck kommen wird&ldquo;, sagte Lutz. K&uuml;nftig werde man &bdquo;kein Ticket mehr f&uuml;r die Bahn brauchen&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDar&uuml;ber hinaus k&uuml;ndigte er eine Sicherheitsoffensive an. &bdquo;Wir bauen die Video&uuml;berwachung an unseren Bahnh&ouml;fen massiv aus&ldquo;, sagte Lutz. &bdquo;Bis Ende 2017 werden wir zus&auml;tzlich zu dem bereits geplanten Etat weitere zehn Millionen Euro investieren, um mehr als 1000 Bahnh&ouml;fe mit 7000 zus&auml;tzlichen Kameras auszustatten.&ldquo;<br>\n40 Bahnh&ouml;fe, darunter neun gro&szlig;e in Berlin sowie die Hauptbahnh&ouml;fe von D&uuml;sseldorf, Essen, Hamburg und Dortmund, w&uuml;rden noch in diesem Jahr mit neuester Videotechnik ausgestattet oder modernisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article164544238\/Bahnchef-kuendigt-Ende-der-Papier-Fahrkarte-an.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>WannaCry: BKA &uuml;bernimmt Ermittlungen nach weltweiter Cyber-Attacke<\/strong><br>\nDas Bundesinnenministerium h&auml;lt den Fall des Ransomware-Wurms WannaCry f&uuml;r besonders schwerwiegend. Das BKA hat die Ermittlungen &uuml;bernommen. Regierungsnetze sollen nicht betroffen sein.<br>\nNach der weltweiten Verbreitung der Ransomware WannaCry (WanaDecrypt0r 2.0), die unter anderem die Deutsche Bahn betrifft, hat das Bundeskriminalamt BKA die Ermittlungen &uuml;bernommen. Das teilte das Bundesinnenministerium am Samstag mit. Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re betonte, der Angriff sei nicht der erste seiner Art, aber besonders schwerwiegend. Regierungsnetze seien aber nicht betroffen. &ldquo;Ihr hochprofessioneller Schutz durch das BSI zahlt sich aus&rdquo;, sagte der Minister. (&hellip;)<br>\nDas Ministerium r&auml;t zu regelm&auml;&szlig;igen Updates: &ldquo;Zudem sprechen die jetzigen Erkenntnisse daf&uuml;r, dass wer unserem Rat folgt, regelm&auml;&szlig;ige Software-Updates durchzuf&uuml;hren, eine gute Wahrscheinlichkeit hatte, dem Angriff zu entgehen&rdquo;. De Maizi&egrave;re forderte, nun bis Ende der Legislaturperiode die offenen Fragen beim IT-Sicherheitsgesetz zu kl&auml;ren. &ldquo;Ich hoffe, dass sp&auml;testens jetzt alle Beteiligten z&uuml;gig ihrer Verantwortung nachkommen und meinen l&auml;ngst auf dem Tisch liegenden Vorschl&auml;gen zustimmen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/WannaCry-BKA-uebernimmt-Ermittlungen-nach-weltweiter-Cyber-Attacke-3713467.html\">Heise Online<\/a>\n<p><strong>dazu: BKA-Chef erkl&auml;rt: Was ist ein &ldquo;CYBER COP&rdquo;?<\/strong><br>\nWir lernen aktuell: &ldquo;Bundeskriminalamt ermittelt wegen Cyber-Angriff&rdquo; &ndash; Doch womit? Mit Recht! Und nat&uuml;rlich: Deutschlands neuen &ldquo;Cyber Cops&rdquo;.<br>\nTilo hat BKA-Chef M&uuml;nch diese Woche gebeten, doch mal zu erkl&auml;ren, was so ein &ldquo;Cyber Cop&rdquo; macht und wie man sowas werden kann. Cyber-Cyber-Cyber-Cyber, Leute!<br>\nZum kompletten <a href=\"https:\/\/youtu.be\/WY6KkRsS26M\">Cyber-Cyber-Song der Ultras<\/a>.<br>\nAusschnitt aus der BPK vom 8. Mai 2017<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=-vA1PraVA1Q\">Tilo Jung via You Tube<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Braucht die Polizei mehr Schutz &hellip;<\/strong><br>\n&hellip; oder vielleicht manche von deren Opfern?<br>\nAm Freitag hat der Bundesrat mehreren Gesetzen zugestimmt, die nach Meinung von Menschenrechtsorganisationen die Freiheitsrechte der B&uuml;rger einschr&auml;nken. Doch in Deutschland wurde das kaum wahrgenommen und es gab in den letzten Wochen dagegen nur kleine Proteste. Dazu geh&ouml;rte auch eine Gesetzesversch&auml;rfung, die Angriffe auf Polizisten, Rettungssanit&auml;ter und Feuerwehrleute sch&auml;rfer bestraft.<br>\nSie tr&auml;gt den Titel &ldquo;St&auml;rkung des Schutzes von Vollstreckungsbeamten und Rettungskr&auml;ften&rdquo;. Bis zu f&uuml;nf Jahre Haft drohen. Ein vielleicht sogar unbeabsichtigter Schubser oder ein ungeschicktes Hantieren mit einer Fahnenstange, was bei un&uuml;bersichtlichen Situationen auf einer Demonstration schon mal vorkommen kann, k&ouml;nnte dann Gef&auml;ngnis bedeuten.<br>\nDas ist kein theoretisches Beispiel. (&hellip;)<br>\nEnde April, als das Gesetz im Bundestag behandelt und verabschiedet wurde, gab es eine Protestaktion von mehreren B&uuml;rgerrechtsorganisationen, die ein Sonderrecht der Polizei ablehnten. Dazu geh&ouml;rt das Komitee f&uuml;r Grundrechte. Die Argumentation ist schl&uuml;ssig:<br>\nEine Verletzung der k&ouml;rperlichen Unversehrtheit, eine einfache K&ouml;rperverletzung, ist gem&auml;&szlig; &sect; 223 StGB sanktioniert; weitere Paragraphen regeln den Umgang mit gef&auml;hrlicher und schwerer K&ouml;rperverletzung. In diesen Regelungen des Strafgesetzbuches sind alle Menschen gleichgestellt. Richter k&ouml;nnen jedoch die besonderen Funktionen des Opfers strafversch&auml;rfend ber&uuml;cksichtigen. Ein Sonderrecht f&uuml;r &ldquo;Amtstr&auml;ger&rdquo; stellt diese dagegen &uuml;ber die normalen B&uuml;rger*innen und verletzt die Gleichheit vor dem Gesetz. Es macht die Staatsdiener zu besser gesch&uuml;tzten Menschen. Auch Lehrer*innen oder Arbeitskr&auml;fte im Sozial- oder Arbeitsamt k&ouml;nnen von t&auml;tlichen Angriffen betroffen sein. F&uuml;r diese gilt jedoch kein Sonderrecht. Sanktionsm&ouml;glichkeiten gibt es jedenfalls auch ohne die Schaffung eines neuen Straftatbestandes.<br>\nGrundrechtekomitee<br>\nDas Grundrechtekomitee setzt sich auch kritisch mit der immer wieder behaupteten H&auml;ufung der Gewalt gegen Polizisten auseinander. Es stellt demgegen&uuml;ber fest: &ldquo;F&auml;lle von Widerstand gegen die Staatsgewalt (haben) im Vergleich zu 2008 nicht zu-, sondern abgenommen&rdquo; und verweist auf die ARD-Monitorsendung vom 09.03. dieses Jahres:<br>\nEs wird berichtet, dass in der Statistik vorrangig Bagatelldelikte erfasst werden, bei mehr als zwei Drittel der erfassten Taten ging es um Widerstandshandlungen oder Bedrohungen. Angriffe auf Polizeibeamt*innen werden h&auml;ufig in alkoholisiertem Zustand ausge&uuml;bt. Gilt schon allgemein, dass ein gesetzlich vorgesehenes Strafma&szlig; kaum Auswirkungen auf die Begehung von Straftaten hat, so gilt dies erst recht bei Menschen unter Alkoholeinfluss.<br>\nGrundrechtekomitee<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Braucht-die-Polizei-mehr-Schutz-3713406.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Dicke Luft dank Dobrindt<\/strong><br>\nDer Versuch der EU, Konsequenzen aus dem Abgasskandal zu ziehen und weiteren Missbrauch zu verhindern, st&ouml;&szlig;t auf Hindernisse. Bereits am Mittwoch sollten die Botschafter der EU-Staaten in Br&uuml;ssel &uuml;ber eine neue Richtlinie beraten, die deutlich sch&auml;rfere Regeln bei der Zulassung neuer Autos und der Markt&uuml;berwachung ergeben soll. Doch erst wurde die Abstimmung auf Freitag verschoben &ndash; und nun soll der Text erneut &uuml;berarbeitet werden.<br>\nAls ein wichtiger Urheber der Verz&ouml;gerung gilt in Br&uuml;ssel das deutsche Verkehrsministerium. Die anderen Staaten haben sich zu der Richtlinie weitgehend positioniert, auch die EU-Kommission konnte mit dem letzten Kompromissvorschlag Maltas leben, das derzeit die EU-Ratspr&auml;sidentschaft f&uuml;hrt. Ende vergangener Woche aber schickte das Haus von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) einen 27-seitigen Katalog mit &Auml;nderungsw&uuml;nschen.<br>\nDie Vorschl&auml;ge, die dem SPIEGEL vorliegen, w&uuml;rden die Richtlinie in zentralen Punkten deutlich abschw&auml;chen. Wegfallen w&uuml;rde unter anderem die st&auml;rkere Rolle der Kommission. Sie soll nach den bisherigen Pl&auml;nen selbst Abgastests vornehmen und Verst&ouml;&szlig;e mit bis zu 30.000 Euro pro betroffenem Auto ahnden d&uuml;rfen &ndash; unabh&auml;ngig von etwaigen Ma&szlig;nahmen der Mitgliedstaaten. F&uuml;r VW etwa w&auml;re eine solche Strafe im Dieselskandal geradezu ruin&ouml;s gewesen. Allein f&uuml;r die in Deutschland verkauften 2,6 Millionen Autos mit Betrugssoftware w&auml;ren dann 78 Milliarden Euro f&auml;llig gewesen. Im Dobrindt-Vorschlag aber schrumpft die neue Rolle der Kommission, stattdessen soll ein Gremium der EU-Mitgliedstaaten das Sagen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/abgasskandal-deutschland-bremst-bei-eu-richtlinie-a-1147376-amp.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundeswehr<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Rechte Rebellion<\/strong><br>\nNationalisten bei der Bundeswehr: J&uuml;ngster Skandal ist seit vielen Jahren Realit&auml;t. Teile des Offizierskorps fremdeln mit der Republik<br>\nSieg-Heil-Rufe, Hitlergr&uuml;&szlig;e, Angriffe auf Fl&uuml;chtlinge: Der Milit&auml;rische Abschirmdienst (MAD) pr&uuml;ft zur Zeit rechte Vorf&auml;lle beim Bund, teilte das Verteidigungsministerium Anfang April in der Antwort auf eine Bundestagsanfrage der Linksfraktion mit. Allein die offiziellen Zahlen best&auml;tigen einmal mehr: Extrem rechte Haltungen sind in der Bundeswehr sehr pr&auml;sent. Dabei handelt es sich bei den 275 &raquo;Verdachtsf&auml;llen&laquo;, die das Ministerium dort einr&auml;umt, nur um die Spitzen eines Eisbergs. &raquo;Sieg Heil!&laquo; gr&ouml;lt man nicht, wenn man sich damit f&uuml;r den Rest seiner Dienstzeit bei den Kameraden unm&ouml;glich macht; man br&uuml;llt es eher, wenn man damit bei ausgelassener Stimmung noch eins draufsetzen zu k&ouml;nnen meint. Die Frage ist: Wie verbreitet sind die ultrarechten Einstellungen in der Truppe, die die Exzesse erst m&ouml;glich gemacht haben?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/310529.rechte-rebellion.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>In deutschen Kasernen wird aufger&auml;umt &ndash; aber nur oberfl&auml;chlich<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Bundeswehr hat die Studierenden ihrer Hochschulen angewiesen, s&auml;mtliche Gegenst&auml;nde, die im Bezug zur NS-Zeit stehen, aus den Stuben zu entfernen.<\/li>\n<li>Das belegt eine interne E-Mail.<\/li>\n<li>Doch oftmals werden die Gegenst&auml;nde nicht weggeschmissen, sondern in privaten Spinden weiter aufgehoben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese eine E-Mail offenbart einiges &uuml;ber die Krux mit der Aufkl&auml;rung bei der Bundeswehr. Am Montag erreichte sie Studierende eines Fachbereichs der Universit&auml;t der Bundeswehr in M&uuml;nchen mit der Weisung: &ldquo;Aufgrund der aktuellen Geschehnisse&rdquo; seien unverz&uuml;glich Symbole und Gegenst&auml;nde, die mit der Wehrmacht und der NS-Zeit in Verbindung gebracht werden k&ouml;nnten, aus den Dienstr&auml;umen und Stuben zu entfernen. Dazu der Hinweis, diese Anweisung diene &ldquo;Ihrem eigenen Schutz&rdquo;.<br>\nDie Anordnung war nicht f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit bestimmt. Doch ein Soldat, der an der Universit&auml;t studiert, hat sich damit an die SZ gewandt. &ldquo;Das ist doch keine Aufkl&auml;rung, das ist eine Farce&rdquo;, sagt er. Schon in der Vorwoche hatte die Studierenden per E-Mail die Weisung erreicht, sie d&uuml;rften ausdr&uuml;cklich nicht mit der Presse sprechen, doch einen Maulkorb lasse er sich nicht verpassen: &ldquo;Nicht als Staatsb&uuml;rger in Uniform.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundeswehr-im-graubereich-1.3501136\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Strukturelle Probleme einer deutschen Armee<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich gibt es ein strukturelles Problem bei der Bundeswehr: Uniformen, autorit&auml;re Strukturen, Befehl und Gehorsam, schie&szlig;en lernen, ziehen auch Rechtsextreme und Neonazis an, wenn nat&uuml;rlich auch nicht ausschlie&szlig;lich, niemand sagt, jede*r Bundeswehrsoldat*in ist ein Neonazi. Die Bundeswehr-F&uuml;hrung mit der Ministerin Ursula von der Leyen wei&szlig; von diesen strukturellen Problemen, hat das aber bisher immer &bdquo;mitgenommen&ldquo;, um m&ouml;glichst viele Soldatinn*en f&uuml;r die Truppe und f&uuml;r Auslandseins&auml;tze zu rekrutieren. Und: Die Bundesregierung hat zu verantworten, dass nun wieder deutsche Panzer in Litauen an der russischen Grenze stehen, unter anderem Vorzeichen ja, aber trotzdem ziemlich geschichtsvergessen.<br>\nNun, nachdem deutlich wird, dass offensichtlich nicht nur ein Bundeswehrsoldat rechte Terroranschl&auml;ge plante, ist es der Ministerin pl&ouml;tzlich zu viel mit den positiven Bez&uuml;gen zur Wehrmacht. Die Bundeswehr-F&uuml;hrung hat das aber &uuml;ber Jahre gebilligt, dass in vielen Kasernen positive Bez&uuml;ge zur Wehrmacht vorhanden waren und sind: Namen von Kasernen und Einheiten oder Traditionsr&auml;ume oder positive Bez&uuml;ge zu fr&uuml;heren Wehrmachtseinheiten (in der Ausbildung) oder schlicht die Ausgestaltung der von der Wehrmacht &uuml;bernommenen Geb&auml;ude: Es ist gut, dass da endlich dran gegangen wird. Nur: Die oben benannten strukturellen Probleme der Bundeswehr liegen in einer deutschen Armee an sich begr&uuml;ndet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/05\/12\/strukturelle-probleme-einer-deutschen-armee\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Ich war Neonazi, Rekrut bei der Bundeswehr &ndash; und niemanden scherte es&ldquo;<\/strong><br>\nEin Bundeswehr-Soldat, der sich als syrischer Fl&uuml;chtling ausgibt und offensichtlich zusammen mit einem weiteren Soldaten sowie einem Studenten einen rechtsextremistischen Terroranschlag ver&uuml;ben will: Der Fall Franco A. klang f&uuml;r viele unglaublich. Nicht f&uuml;r Christian Wei&szlig;gerber.<br>\n&bdquo;Das Einzige, was mich &uuml;berrascht hat, war der Aufwand, den Franco A. betrieben hat, um sich eine fremde Identit&auml;t anzueignen&ldquo;, sagt er zu FOCUS Online. Ein Rechtsextremer in der Bundeswehr &ndash; das erstaunte Wei&szlig;gerber nicht. &bdquo;Ich war Neonazi, Rekrut bei der Bundeswehr &ndash; und niemanden scherte es.&ldquo; (&hellip;)<br>\nIn der Bundeswehr traf er auf viele Gleichgesinnte &ndash; und auf noch mehr Gleichg&uuml;ltigkeit. &bdquo;Meine Stube bestand aus sieben Personen &ndash; vier waren bekennende Neonazis oder Antisemiten&ldquo;, erz&auml;hlt Wei&szlig;gerber. Einer sei Mitglied in einem nationalkonservativen M&auml;nnerbund gewesen, ein anderer habe sich selbst als Nazi und treuen NPD-W&auml;hler bezeichnet. Der dritte sei Anh&auml;nger des damaligen iranischen Pr&auml;sidenten Mahmud Ahmadinedschad gewesen und habe sich f&uuml;r die Vernichtung Israels ausgesprochen. &bdquo;Der vierte war ich&ldquo;, sagt Wei&szlig;gerber. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Ich habe nie Ablehnung erfahren f&uuml;r meine damals doch stramm rassistische und antisemitische Weltanschauung. Weder von meinen Mitrekruten noch von Vorgesetzten&ldquo;, erinnert er sich. Es zeigt sich: Schon 2008 gab es das Haltungsproblem und die F&uuml;hrungsschw&auml;chen in der Truppe, die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen nach dem Bekanntwerden des Skandals um Franco A. kritisierte.<br>\nIm Gespr&auml;ch mit anderen Soldaten konnte er offen rechtsextreme Positionen vertreten, beschreibt Wei&szlig;gerber seine Zeit als Rekrut. Oft habe er sein Gedankengut in Witzen verpackt oder relativierende S&auml;tze benutzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/rechtsextremismus-in-der-bundeswehr-ich-war-neonazi-rekrut-bei-der-bundeswehr-und-niemanden-scherte-es_id_7127622.html\">Focus Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>US-Drohnenkrieg: Regisseurin Sonia Kennebeck &uuml;ber &ldquo;National Bird&rdquo; &ndash; Jung &amp; Naiv: Folge 307<\/strong><br>\nSonia ist eine unabh&auml;ngige Dokumentarfilmerin und investigative Journalistin. Wir sprechen &uuml;ber ihren Film &ldquo;National Bird &ndash; Wohin geht die Reise, Amerika?&rdquo;, der am 18. Mai in die deutschen Kinos kommt und von euch allen gesehen werden sollte. Ihr Werk dreht sich um den zunehmenden milit&auml;rischen Einsatz von Drohnen durch die Vereinigten Staaten &ndash; dabei geht es zum einen um die T&auml;terseite, zum anderen um die Opfer von Drohnenangriffen in Afghanistan. Sonia berichtet, wie schwierig es war, die Protagonisten des Films zu finden: &ldquo;National Bird&rdquo; begleitet junge Veteranen des US-Milit&auml;rs, die in unterschiedlichen Funktionen beteiligt an gezielten T&ouml;tungen im Zuge des &lsquo;Krieges gegen den Terror&rsquo; durch Drohnen waren. Die drei Protagonisten Lisa, Daniel und Heather werden zu Whistleblowern, die ausf&uuml;hrlich von ihrem Erlebten berichten und sowohl ihre individuelle Haltung und Wandlung darstellen sowie auch Stellung zur politischen und milit&auml;rischen Entwicklung beziehen.<br>\nTilo spricht mit Sonia &uuml;ber die Sinnhaftigkeit des Drohnenkriegs: Bek&auml;mpfen wir damit wirklich den Terror? Was sind die Folgen dieser Kriegsf&uuml;hrung? Wie leben die Opfer in Afghanistan mit der st&auml;ndigen Bedrohung aus dem Himmel?<br>\nFilmausschnitte &ldquo;National Bird&rdquo;: Mit freundlicher Genehmigung von NFP marketing &amp; distribution<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ud5OWgiaQbw\">Tilo Jung via YouTube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>In diesem Punkt ist Frauke Petry mit Gr&uuml;nen und Linken einig<\/strong><br>\nAutobahnen und Schulgeb&auml;ude geh&ouml;ren zu den wichtigsten &ouml;ffentlichen G&uuml;tern. Aber das &ouml;ffentliche Interesse ist sehr gering, wenn nun weitreichende &Auml;nderungen an der Finanzierung dieser G&uuml;ter geplant sind. Voraussichtlich am n&auml;chsten Freitag wird n&auml;mlich die schwarz-rote Mehrheit im Bundestag im Rahmen eines Gesamtpakets zur Neuordnung der Bund-L&auml;nder-Finanzen mehrere Grundgesetz&auml;nderungen beschlie&szlig;en, mit denen der Einfluss des Bundes auf den Autobahnbau sowie die Sanierung und Erweiterung von Schulgeb&auml;uden vergr&ouml;&szlig;ert wird. Dies k&ouml;nnte auch eine st&auml;rkere private Beteiligung nach sich ziehen. Hiergegen wenden sich nicht nur die Gr&uuml;nen und die Linken, sondern auch die bislang nicht im Bundestag vertretene AfD. Sie bef&uuml;rchtet eine schleichende Privatisierung.<br>\nDie Partei &bdquo;sieht die geplanten Grundgesetz&auml;nderungen sehr kritisch&ldquo;, sagte Parteichefin Frauke Petry der WELT AM SONNTAG. Mit dieser Kritik, so Petry weiter, stehe man &bdquo;keineswegs allein&ldquo;. Tats&auml;chlich haben auch die Opposition im Bundestag und der Bundesrechnungshof grunds&auml;tzliche Einw&auml;nde vorgebracht.<br>\n&bdquo;Daher ist nicht einzusehen, dass die &Auml;nderungen zum Schluss der Legislaturperiode im beginnenden Wahlkampf durchgepaukt werden&ldquo;, sagte Petry. N&ouml;tig sei bei diesen Themen eine gr&uuml;ndliche Debatte. &bdquo;Die braucht Zeit, und die gibt es nur, wenn das Gesetzespaket bis auf Weiteres gestoppt wird.&ldquo; Denn es gehe hier &bdquo;um Kernbereiche staatlicher Hoheit, um Bildung und die Verkehrsinfrastruktur&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article164533118\/In-diesem-Punkt-ist-Frauke-Petry-mit-Gruenen-und-Linken-einig.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich bin positiv &uuml;berrascht, dass Petry so kritisch und klug mit denselben Argumenten wie DIE LINKE und die Gr&uuml;nen gegen die Privatisierungspl&auml;ne argumentiert. Aber der Subtext bei der WELT d&uuml;rfte sein, wenn sich die AfD (Autobahnen!!!) quasi national-sozialistisch gegen die Privatisierungspl&auml;ne stellt, wie k&ouml;nnen nur die linkeren Parteien dagegen sein?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nach dem letzten Parteitag der AfD stellt sich jedoch auch die Frage, wie repr&auml;sentativ Frau Petry &uuml;berhaupt noch Aussagen f&uuml;r ihre Partei treffen kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Einmischung in ausl&auml;ndische Wahlen: Putin f&uuml;hrt Krieg gegen den Westen<\/strong><br>\nDie Gefahr, die von den russischen Wahlkampfmanipulationen im Westen ausgeht, wird untersch&auml;tzt. Moskaus Einmischung ist inakzeptabel und erfordert eine entschlossenere Gegenwehr.<br>\nEin Seufzer der Erleichterung ging durch Europa, als Emmanuel Macron am vergangenen Wochenende die Wahl an die Spitze Frankreichs schaffte. Das Schreckgespenst einer Macht&uuml;bernahme der autorit&auml;r-nationalistischen Partei von Marine Le Pen scheint damit gebannt; die zweitgr&ouml;sste Volkswirtschaft der Euro-Zone bleibt auf berechenbarem Kurs. Doch das Gef&uuml;hl, sich nun beruhigt zur&uuml;cklehnen zu k&ouml;nnen, ist fehl am Platz. Dies liegt nicht nur an Macron, der die in ihn gesteckten Hoffnungen kaum wird erf&uuml;llen k&ouml;nnen. Anlass zur Sorge ist auch, dass Frankreich &ndash; wie zuvor schon die USA &ndash; Opfer einer von aussen gesteuerten Kampagne zur Beeinflussung der Wahlen wurde. Das Muster war dasselbe wie im Vorjahr bei den amerikanischen Demokraten: Hacker verschafften sich mithilfe von betr&uuml;gerischen E-Mails Zugang zu Computern des Macron-Lagers, erbeuteten interne Dokumente und enth&uuml;llten diese kurz vor der Wahl mit dem Ziel, den Favoriten in ein schlechtes Licht zu r&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/einmischung-in-auslaendische-wahlen-putin-fuehrt-krieg-gegen-den-westen-ld.1292843\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.S.:<\/strong> Als neutraler Schweizer hat mich der samst&auml;gliche Artikel &ldquo;Putin f&uuml;hrt Krieg gegen den Westen&rdquo; der Neuen Z&uuml;rcher Zeitung (NZZ) schlicht emp&ouml;rt. Leider versucht auch dieses ehemalige Qualit&auml;tsmedium durch wiederholt kritische Kommentare Stimmung gegen Russland und Putin zu machen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Der Feindbildaufbau l&auml;uft europaweit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Union benennt Rainer Wendt als Experten<\/strong><br>\nDie Union will ausgerechnet den skandal&ouml;sen Polizeigewerkschafter Rainer Wendt als Sachverst&auml;ndigen h&ouml;ren. Zur Debatte steht ein Polizeibeauftragter, an den sich die B&uuml;rger wenden k&ouml;nnen.<br>\nDie CDU\/CSU-Bundestagsfraktion hat den umstrittenen Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, als Sachverst&auml;ndigen f&uuml;r eine Bundestags-Anh&ouml;rung am 29. Mai benannt. Dabei geht es um einen von den Gr&uuml;nen eingebrachten Gesetzentwurf &uuml;ber die Schaffung eines unabh&auml;ngigen Polizeibeauftragten, an den sich B&uuml;rger und Polizisten bei Problemen gleicherma&szlig;en wenden k&ouml;nnten.<br>\nUrspr&uuml;nglich h&auml;tte der Leiter der Rechtsabteilung der konkurrierenden Gewerkschaft der Polizei, Sascha Braun, f&uuml;r die Union antreten sollen. Der innenpolitische Unions-Sprecher Stephan Mayer nominierte dann aber am 10. Mai Wendt f&uuml;r Braun per Brief nach. (&hellip;)<br>\nAnfang M&auml;rz war bekannt geworden, dass der 60-j&auml;hrige Wendt jahrelang in NRW als Hauptkommissar bezahlt wurde, ohne als solcher zu arbeiten. Im Fernsehen hatte er dies zun&auml;chst bestritten, sp&auml;ter aber doch einger&auml;umt. Schlie&szlig;lich beantragte Wendt seine Pensionierung. Auch bezog er f&uuml;nfstellige Betr&auml;ge als Aufsichtsrat der Axa-Versicherung &ndash; eine T&auml;tigkeit, die er nach Angaben des nordrhein-westf&auml;lischen Innenministers Ralf J&auml;ger (SPD) nicht angezeigt hatte und die demzufolge auch nicht genehmigt war. Die H&ouml;he von Wendts Eink&uuml;nften legte die Gewerkschaft erst nach und nach und unter Druck offen.<br>\nAm 22. M&auml;rz leitete die Staatsanwaltschaft D&uuml;sseldorf ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Untreue ein. Ende April hie&szlig; es, Wendts Personalakte werde ausgewertet. CDU und CSU halten ihm trotzdem weiter die Stange. Bei einer Podiumsdiskussion der Fraktion im Reichstag am 26. April war er eingeladen und kritisierte SPD und Gr&uuml;ne.<br>\nVoriges Jahr betonte Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU), Wendt sei &bdquo;&uuml;ber jeden Zweifel&ldquo; an seiner rechtsstaatlichen Haltung &bdquo;erhaben&ldquo;. Wendt ist CDU-Mitglied. Nach dem Podium im April sagte Wendt, er habe &bdquo;gro&szlig;es Vertrauen&ldquo; in die Ermittler. Im &Uuml;brigen sei es &bdquo;kein Beinbruch, wenn es mal etwas ruhiger um mich wird&ldquo;. Er war jahrelang Stammgast in Talkshows und kritisierte dabei vehement die Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/anhoerung-im-bundestag-union-benennt-rainer-wendt-als-experten-a-1277832\">FR Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Union k&uuml;rt Wendt zum Sachverst&auml;ndigen<\/strong><br>\nSeit der Aff&auml;re um seine Besoldung steht Rainer Wendt massiv in der Kritik der Politiker. Einem Bericht zufolge benennt die Unionsfraktion den Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft nun trotzdem zum Sachverst&auml;ndigen. Nicht alle sind damit einverstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Union-kuert-Wendt-zum-Sachverstaendigen-article19839062.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.L.:<\/strong> Ohne Worte. 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